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Leben und Wohnen im Alter
„Tagespflege“ „Wohnen“ „Dauerpflege“
Teilstationäre Angebote Selbstbestimmtes Leben Einrichtungen
Qt
20. Jahrgang, Nr. 70 | 2020Impressum | Inhalt . . . . . .
Impressum Inhalt
ist die Zeitschrift der Editorial
Evangelischen Diakoniestiftung Michael Stroop 3
Herford und wird in den Einrich- Ein neuer Bulli fürs Wichernhaus 3
tungen an Mitarbeitende und
Interessierte verteilt.
Wohnen
Herausgeber: St. Martins-Stift
Evangelische Diakoniestiftung Das teilstationäre Angebot der Tagespflege
Herford für ältere Menschen 4-5
Bünder Straße 15 St. Martins-Stift
32051 Herford 5 Jahre Jubiläum der Tagespflege 5
Telefon: (0 52 21) 91 49 - 0
DiakonieCarré
Fax: (0 52 21) 91 49 - 33
Selbstbestimmt leben und mobil bleiben 6-7
eMail:
hv@diakoniestiftung-herford.de Wichernhaus
Web: Die Tagespflege erstrahlt in neuem Glanz 7
www.diakoniestiftung-herford.de Heinrich-Windhorst-Haus
Gabriela Hofmann verabschiedet sich 8
Verantwortlich für den Inhalt: St. Martins-Stift
Michael Stroop Ein Musikgarten zum Jubiläum 9
Haus Elisabeth und St. Martins-Stift
Fotos: soweit nicht anders
Rückblick auf drei Jahre Quartiersentwicklung 10 - 11
vermerkt aus dem Archiv der
Diakoniestiftung
Vermischtes
Wichernhaus
David Schröder geht in den Ruhestand 11
grafik.design
30 Jahre St. Martins-Stift – Chronik 12 - 13
Claudia Vogt
Untere Kirchstr. 25 St. Martins-Stift –
32139 Spenge „Corona-Not“ macht erfinderisch 13
Telefon: (0 52 25) 59 96 St. Martins-Stift – Clownsradio 14
eMail: c.vogt@vogt-media.com Wir bilden aus! 15
Druckerei
Hans Gieselmann Druck und Geburtstage | Jubiläen
Medienhaus GmbH & Co. KG Jubiläen der Mitarbeitenden 15
Ackerstr. 54 Besondere Geburtstage der
33649 Bielefeld Bewohnerinnen und Bewohner 15
Fon: 05 21 94 60 911
Fax: 05 21 94 60 999
Informationen
Impressum2
Auflage: 750 Adressen der Einrichtungen 16
2 apropos 70 | 2020. . . . . . Editorial
Liebe Leserinnen und Leser,
mit dieser Ausgabe verabschieden wir dieses besondere Jahr 2020, das natür-
lich auch an uns und unseren Einrichtungen nicht spurlos vorbeigezogen ist. Die
Corona-Krise hat alle Lebensbereiche erfasst und bringt derzeit die ganze Welt
aus dem Gleichgewicht. Wie die nächsten Seiten jedoch zeigen werden, haben wir
aus dieser Situation trotz der vielen Beschränkungen stets das Beste gemacht und
die damit verbundenen Herausforderungen gemeistert. Das war nur gemeinsam
möglich. Denn gemeinsam stehen wir diese Krise mit allen Kräften, persönlichem
Engagement und der Hoffnung in die Zukunft jeden Tag aufs Neue durch.
Michael Stroop, In diesem Zusammenhang möchte ich und andere Wege der Verbundenheit
Vorstand der den unermüdlichen Einsatz und den gefunden haben. Den Bewohnerinnen
Evangelischen professionellen Umgang aller haupt- und Bewohnern sowie Klientinnen und
Diakoniestiftung Herford und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Klienten, die immer noch die vielen klei-
und Mitarbeiter während dieser schwie- nen und großen Einschränkungen ihres
rigen Zeit hervorheben. Ich danke Ihnen gewohnten Alltags hinnehmen müssen,
ausdrücklich für Ihren Einsatz unter danke ich für ihre Geduld und Nachsicht.
diesen außergewöhnlichen Rahmenbe-
dingungen, insbesondere in der bevor- Es spricht vieles dafür, dass wir wohl
stehenden Advents- und Weihnachts- noch eine Weile unter den gegebenen,
zeit. Gerade in dieser herausfordernden eingeschränkten Bedingungen weiter
Situation erfüllen Sie ihren Auftrag mit leben und arbeiten müssen. Und doch
Teamgeist, Freundlichkeit und Stress- ist es ein gutes Gefühl und beruhigend
resistenz! zu wissen, dass wir diese Zeit auch wei-
terhin solidarisch und verantwortlich mit
Mein Dank gebührt auch allen Angehö- Blick auf unsere Nächsten gemeinsam
rigen, Besucherinnen und Besuchern gestalten und meistern können.
sowie Gästen unserer Einrichtungen und
Dienste, die in Zeiten von Kontaktein- Herzlichen Dank an alle,
schränkungen und Besuchsverboten Ver- die mit dabei sind.
ständnis für diese Maßnahmen gezeigt Michael Stroop
Ein neuer Bulli fürs Wichernhaus
Unser „Weihnachtsgeschenk“ gab es
dieses Jahr schon im Oktober: Dank
der Spende zahlreicher Sponsoren,
vor allem Herforder Unternehmen
und Selbstständige, haben wir im
Wichernhaus einen neuen Kleinbus
bekommen. Damit sind unsere Mobilität
und zukünftigen Ausflüge gesichert.
Herzlichen Dank allen, die diesen
Kleinbus möglich gemacht haben!
AKD-BAU GmbH, Selle Metallbau GmbH & Co. KG, Annemarie Hauck Steuerberaterin, Atelier für Holzbau Löhne, Richter
Installation+Heizungsbau, Rosen-Apotheke, Andreas Evering Land- und Gartentechnik GmbH, Pieper Fußbodenbeläge-
Farben-Tapeten, Elektro Bögeholz Meisterbetrieb, LüerSoft - IT and more, SP_Data GmbH & Co.KG, ESSO-Station Enger-
str. 57-59, Heitbrink Elektroanlagen GmbH, Spilker & Wehmeier GmbH Baustoff-Fachzentrum, KG Automobile, PL PRO
LAYOUT GmbH, DH Verwaltungs-GmbH & Co. KG, Dr. Benedict Gninka Zahnarzt, Stockmeier Food GmbH & Co. KG, Kuhl-
mann Krankenfahrten GmbH, Heinrich Landwehr Bau- und Möbelwerkstatt, PreZero Service Westfalen GmbH & Co. KG,
Screeningzentrum Herford-Minden/Lübbecke, Transbeton GmbH & Co.KG, Febrü Büromöbel Produktions- und Vertriebs-
GmbH, EDEKA Dräger e.K., Trimill GmbH, Dierker Luft und Klima GmbH, Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG, Ludwig
Weinrich GmbH + Co. KG, Ehlebracht Holding Aktiengesellschaft, Praxis für Krankengymnastik im Ernst-Louisen-Heim,
Taxi Max GmbH, Beck Bestattungsinstitut. ■
apropos 70 | 2020 3Titelthema . . . . . .
St. Martins-Stift
Das teilstationäre Angebot der Tagespflege für
ältere Menschen
Bis zum heutigen Tage ein „Stiefkind“ einer sich immer weiter diversifizie-
renden Versorgungslandschaft in der Altenpflege?
Bereits zu Anfang der 1980er-Jahre gab es modell-
hafte Versorgungsangebote, die zum Ziel hatten,
pflege-, betreuungs- und hilfsbedürftige Menschen
stundenweise in Einrichtungen zu betreuen, um
das familiale Hilfesystem entlasten zu können. Die
Angebotsentwicklung ist auch nach Einführung
der Sozialen Pflegeversicherung 1995 sehr zöger-
lich verlaufen. Aus Anbietersicht wurde hierfür eine
nicht auskömmliche Kostenstruktur verantwortlich
gemacht. Insbesondere war der dafür vorgesehene
Personalschlüssel unzureichend, sodass viele Ta-
gespflegen nicht kostendeckend betrieben werden
konnten. Aus Nutzersicht war die Kostenstruktur zu
hoch. Insbesondere auch deswegen, da die Inan-
spruchnahme einer Tagespflege auf die Gewährung
der zusätzlichen ambulanten Leistungen angerech-
net wurde, sodass die Mittel für die ambulante Ver- fördert die Tagespflege und erkennt sie damit als
sorgung gekürzt wurden. Für die Nutzer war somit wesentliches Element des pflegerischen Versorgung-
die Inanspruchnahme einer Tagespflege einerseits sangebotes an. Demgegenüber fehlt es allerdings
mit zusätzlichen Kosten verbunden und andererseits immer noch, die Personalschlüssel gemäß den fach-
führte sie zu einer Reduzierung der trotzdem not- lichen Erfordernissen anzupassen und entsprechend
wendigen ambulanten Unterstützung. Des Weiteren anzuheben.
fehlte es lange an einer sozialpolitischen und geron-
tologischen Lobby, die den inhaltlichen Gewinn für Die Tagespflege will den häuslichen Verbleib der zu
die Stabilisierung des individuellen und familialen pflegenden Personen ermöglichen, indem sie be-
Unterstützungsnetzes demgegenüber verdeutlichen darfsgerechte Unterstützungsmöglichkeiten anbie-
konnte. tet und damit zur Entlastung belasteter Familiensy-
steme beiträgt. Sie beugt damit sich verschärfender
Erst mit der gesellschaftlichen und sozialpolitischen Krisen vor und stärkt das familiale Familienpflegepo-
Wahrnehmung der demografischen Entwicklung und tenzial. Die Pflege in der Tagespflege orientiert sich
zu befürchtender Versorgungsnöte pflegebedürftiger an den Bedürfnissen der Gäste. Deren körperliches
Menschen auf allen Ebenen in den circa letzten zehn Wohlbefinden zu erhalten und zu verbessern, steht
Jahren gab es zum 01.01.2015 eine Reform der Sozi- gleichberechtigt neben dem Erhalt und der Verbesse-
alen Pflegeversicherung (1. Pflegestärkungsgesetz), rung der seelischen und sozialen Befindlichkeit. Die
die zum ersten Mal ihren Namen als Reform grundle- Gäste sollen in ihrem Betreuungsumfeld eine ange-
gender Probleme zumindest teilweise verdiente. Es nehme Atmosphäre erleben, die es ihnen ermöglicht
wurde festgelegt, dass die Leistungen der Tagespfle- ihre persönlichen Bedürfnisse zu entfalten, mensch-
ge zu 100 Prozent neben den übrigen Leistungen der liche Beziehungen einzugehen und zu pflegen. Eine
häuslichen Pflege (insbesondere der Pflegesachlei- wichtige Aufgabe der Mitarbeitenden ist das Erken-
stung) in Anspruch genommen werden können und nen, Wecken und Fördern der Ressourcen der Gäste
es keine Reduzierung der häuslichen Leistungen unter Berücksichtigung der individuellen Biographie.
mehr gibt, wenn die Tagespflege in Anspruch ge- Deshalb ist die Zusammenarbeit mit Angehörigen,
nommen wird. Aus Nutzersicht ist dies eine deut- Betreuern und dem Gast selbst, eine essentielle
liche Stärkung der Tagespflege und der Gesetzgeber Voraussetzung.
4 apropos 70 | 2020. . . . . . Titelthema
Die Tagespflege verfolgt insbesondere folgende Literaturangaben:
Zielsetzungen: Hoffer, Heike: Tagespflege; aus: Fachlexikon der Sozialen
Arbeit, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsor-
Das häusliche Umfeld soll gestärkt und damit er- ge e.V., 8. Auflage 2017
halten werden. Schmidt, Roland: Systemgrenzen verhindern Prävention;
aus: Blätter der Wohlfahrtspflege, 5/2011
Soziale Kontakte und Familienbeziehungen sollen
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.:
bestehen bleiben. Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Weiterentwick-
Der Alltag in der Tagespflege wird als sinnvoll emp- lung der Kooperation der Akteure generationengerechten
funden und stärkt somit das Selbstwertgefühl des Wohnens; aus: Nachrich-tendienst des Deutschen Vereins
für öffentliche und private Fürsorge, 6/2016
Gastes. Die Tagespflege trägt somit zur Sinnfindung
bei und stabilisiert das körperliche, seelische und Büker, Christa, Niggemeier, Maria: Tagespflege für ältere
Menschen, Ein Praxisbuch, Verlag Kohlhammer 2014,
psychische Gleichgewicht des Gastes. Konzept Tagespflege der Tagespflege des St. Martins-Stift
Vorhandene Fähigkeiten sollen trainiert und ge- Rothgang, Heinz; Müller, Rolf; Runte, Rebecca; Unger,
stärkt werden. Rainer: Pflegereport 2017, Schriftenreihe zur Gesund-
heitsanalyse, Band 5
Die Angst vor Verlust eigener Fähigkeiten wird durch
hohe Wertschätzung, geduldigen Umgang, orien- Kreis Herford: Fortschreibung der kommunalen Pflegepla-
nung im Kreis Herford, Jahresbericht 2019
tierungsfördernde Umgebung und einer festen Ta-
gesstruktur genommen.
Persönliche Sicherheit wird durch alltagspraktische St. Martins-Stift
Angebote, die an Gewohnheiten, Hobbys, Berufs-
tätigkeit etc. anknüpfen, gewährleistet. 5 Jahre Jubiläum
Der Besuch der Tagespflege ermöglicht sinnstif-
tende soziale Teilhabe. der Tagespflege
Durch den Besuch einer Tagespflege wird eine sta- In diesem Jahr blickt die Tagespflege im Martins-Stift
tionäre Versorgung nach Möglichkeit verzögert. stolz auf ihr fünfjähriges Bestehen zurück. Im Mai
2015 eröffnet und der corona-bedingten Schließung
Durch Kontakt zu den Angehörigen wird das fami- für sechs Monate 2020 zum Trotz, erfreut sie sich nun
liale und soziale Umfeld gestärkt. wieder eines großen Zuspruchs.
Durch den Besuch einer Tagespflege wird einer
sozialen Isolation und Vereinsamung entgegenge-
wirkt.
In den vergangenen Jahren haben sich Tagespflege-
einrichtungen zunehmend auch mit der Betreuung
von demenziell erkrankten Menschen auseinander-
gesetzt und ihre fachliche und räumliche Struktur
erweitert. Dies gilt auch für die beiden Tagespfle-
geeinrichtungen der Evangelischen Diakoniestif-
tung Herford im Wichernhaus in Herford und im St.
Martins-Stift in Spenge. Sie blicken mittlerweile auf Bei einem kleinen Empfang im Garten der Einrich-
eine langjährige Erfahrung zurück und sehen sich tung blickte Einrichtungsleiter Dr. Matthias Kramer
einem wachsenden Bedarf gegenüber. Der Sinn und zufrieden auf die letzten Jahre zurück. „Mit unserer
der Bedarf eines Tagespflegeangebotes ist auf allen Tagespflege konnten wir ein weiteres Angebot für die
politischen Ebenen mittlerweile unumstritten. Aber älteren Menschen in Spenge und Umgebung schaf-
solange die Personalschlüssel (ähnlich wie im stati- fen, das letztendlich nicht nur unseren Gästen, son-
onären Bereich) nicht den anerkannten Personalbe- dern auch deren pflegenden Angehörigen ein Stück
darfen angepasst werden, ist von einer tatsächlichen Entlastung und damit Wohlbefinden geben kann. Wir
Abkehr einer gewissen Widersprüchlichkeit in der freuen uns auf die nächsten Jahre“, resümierte er bei
Förderung und Unterstützung nicht zu reden. seiner Festansprache.
Dr. Matthias Kramer ■ Alexander Rettberg
apropos 70 | 2020 5Titelthema . . . . . .
DiakonieCarré
Selbstbestimmt leben und mobil bleiben
Das DiakonieCarré am Mälzerweg in Herford eröffnete Anfang 2019. Eine barrierearme Gestaltung, eine beson-
dere technische Ausstattung zur Sturzvermeidung und Sturzerkennung und ergänzende Angebote ermöglichen
ein langes, selbstständiges Wohnen. APROPOS sprach mit zwei Mieterinnen der „ersten Stunde“ über die Ent-
scheidung zum Einzug, die Schwierigkeiten der ersten Zeit und inwieweit sich ihre Erwartungen erfüllt haben.
Wie kam es, dass Sie in das Frau M.: Dass es barrierefrei ist und es einen Fahr-
DiakonieCarré am Mälzerweg gezogen sind? stuhl gibt. Ich habe einen kleinen Hund, den ich
sonst die Treppen rauf und runter tragen müsste.
Frau M.: Zufall! Ich habe im Internet eine Wohnung Dann, dass es eine Fußbodenheizung gibt und al-
gesucht und habe dann eine Anzeige gesehen, als les auf dem neuesten Stand der Technik ist. Das war
das Haus noch nicht ganz fertig war. Das DiakoniCar- schon ansprechend.
ré war das Einzige wofür ich mich ernsthaft interes-
siert habe. Es erschien mir zeitgemäß und der Erst- Frau B.: Die anderen Wohnungen, die wir angeschaut
bezug war verlockend. Ich habe vorher mit meiner haben, waren klein und man brauchte einen Wohn-
Tochter zusammengewohnt und diese Wohngemein- berechtigungsschein. Dann habe ich mich hier für
schaft haben wir aufgelöst. Daraufhin brauchte ich das DiakonieCarré beworben und habe das ja auch
etwas Eigenes. Das sollte in Herford sein, da ich auch gekriegt. Und die Wohnung gefällt mir. Es hat sich
vorher hier gewohnt habe. auch so ergeben, dass ich nahe zu meiner Tochter
wohne. Ich habe vorher hier gar nicht weit entfernt
Frau B.: Ich hatte ein eigenes Haus und war alleine. gewohnt, bin aber hier nie gewesen und wusste gar
Ich hatte zwar einen Mieter, aber dennoch war es et- nicht, dass hier so viele Häuser stehen.
was schwierig und da kam es mir in den Sinn, das
Haus zu verkaufen. Ich habe mit meinem Neffen da- Haben sich denn Ihre Erwartungen
rüber gesprochen, der mir auch dazu geraten hat. Wir an die Wohnung erfüllt?
sind dann überall gewesen und haben eine Wohnung
gesucht. Dann stand die Annonce vom DiakonieCarré Frau B.: Mein Neffe war dabei, als ich diese Woh-
in der Zeitung und mein Neffe hat mich ermutigt, dort nung ausgesucht habe und alle haben mir zu dieser
anzurufen. So bin ich hier „gelandet“. Wohnung geraten. Und es war sehr schön, dass ich
die Wohnung mit meinen alten Möbeln so einrichten
Gab es weitere besondere Gründe, konnte. Die Wohnung ist groß genug, auch meine
sich für das DiakonieCarré zu entscheiden? Tochter kann hier schlafen und das reicht mir.
6 apropos 70 | 2020. . . . . . Titelthema
Frau M.: Ja, ich kann mich nicht beklagen. Die an- ist ein ruhiges Haus und wir kommen soweit gut klar.
fänglichen Schwierigkeiten sind jetzt behoben. Es Ich habe die Kontakte zu den Nachbarn, wenn ich
hat sich „zurechtgeschüttelt“. mal Hilfe oder sonst etwas brauche. Wenn mal ein
Paket angenommen werden muss oder ich weg bin
Das ist natürlich die andere Seite und Frau B. mal nach dem Rechten sieht.
des „Erstbezuges“: Man ist von Anfang an dabei,
aber es gibt dann auch die „Kinderkrankheiten“. Sind Sie auch mit der Perspektive in das
DiakonieCarré eingezogen, dass Sie vielleicht
Frau M.: Aber dafür ist es neu und das war schon ver- später einmal nicht mehr so mobil sind und
lockend für mich. Unterstützung oder Pflege benötigen?
Frau B.: Das es nicht so wird wie zuhause ist klar. Frau B.: Ich will hoffen, dass ich noch etwas fit bleibe
Meine Verwandten unterstützen mich und man muss und auch noch länger Auto fahren kann. Sonst fahre
da eben durch. Es war schwer die erste Zeit, wenn ich ich mit dem Bus, der hält hier vor der Tür und man
an meinem Haus vorbeikam. Ich habe aber gute Käu- kann jederzeit in die Stadt fahren. Und wenn ich Hilfe
fer gefunden, junge Leute. Aber wenn es nicht mehr bräuchte beim Anziehen oder beim Duschen, dann
geht und man ist immer auf andere Leute angewie- würde ich mich bei der Diakoniestiftung melden. Das
sen, da war es schon besser so, dass ich hier einge- Gemeindehaus Otterheide ist auch nicht weit, wo
zogen bin. Und es haben alle zu mir gesagt, dass ich man zum Kaffeetrinken hingehen kann. Das Mieter-
es richtig gemacht habe. café finde ich gut.
Wie hat sich denn die Hausgemeinschaft Frau M.: Das hat für mich keine ausschlaggebende
entwickelt? Rolle gespielt. Aber die Möglichkeit, dass man et-
was „dazu buchen“ kann, das ist schon eine gute
Frau B.: Bisher habe ich mit allen einen guten Kon- Sache. Es kann ja irgendwas passieren. Man stürzt
takt und komme gut zurecht. Ich habe es nicht be- z.B. und ist ein paar Wochen nicht mobil. Dann wird
reut hierhin gezogen zu sein. Die Nachbarschaft von es schwierig und das ist hier einfacher zu bewältigen.
früher fehlt mir schon, wobei es im Moment aufgrund Dann würde man die Diakonie in Anspruch nehmen,
der Corona-Pandemie ohnehin nichts ist mit der damit jemand nach Hause kommt. Da gibt es ja sogar
Nachbarschaft. Man geht ja nirgendwo hin. einen Menüservice.
Frau M.: Wir sind alle sehr unterschiedlich. Es gibt Vielen Dank für das Gespräch
sehr freundliche und hilfsbereite Menschen hier. Es und bleiben Sie gesund!
Wichernhaus
Die Tagespflege erstrahlt
in neuem Glanz
Unsere Tagespflege im Wichernhaus hat in den letzten
Monaten ein neues Gewand bekommen. Heller, freund-
licher und gemütlicher – kurzum ein Ort zum Wohlfüh-
len ist sie geworden. Wir haben die Zeit der kurzen
Schließung genutzt und alle Räume neu gestaltet.
angelegt, die von unseren Gästen gut angenommen
Weil sich unsere Gäste jeden Tag wie in einem Kurz- werden. Gerahmt in der Lobby hängt ein Zitat von
urlaub vom Alltag zuhause fühlen sollen, haben die Goethe, das unsere Philosophie im Miteinander mit
meisten Räume mit Fototapeten und passender Deko unseren Gästen widerspiegelt: „Hier bin ich Mensch,
ein maritimes (Strand-Urlaubs-) Flair bekommen. Ein hier darf ich’s sein“.
Wohnzimmer im englischen Stil, eine einladende
Lobby und die „gute Stube“ als großer Aufenthalts- Neue Gäste sind uns jederzeit herzlich willkommen –
raum ergänzen die Räumlichkeiten. Im Garten wur- wir freuen uns auch über Ihre Anfrage!
den ein Märchenpark und eine Ecke mit Strandkörben Alexander Rettberg
apropos 70 | 2020 7Vermischtes . . . . . .
Heinrich-Windhorst-Haus
„Ich habe all
die Jahre genossen“
Gabriela Hofmann verabschiedet
sich nach über 20 Jahren
Seit 1999 arbeite ich in der Evangelischen Diako-
niestiftung Herford. Angefangen hat alles im Wich- Sommerfest 2019: Das HWH-Team in Aktion.
ernhaus. Damals war das ein altes Haus mit vielen
Doppelzimmern, noch unterteilt in Pflege- und Wohn- Ich habe all die Jahre genossen, es war weit mehr als
bereiche. Die „alten“ Mitarbeiterinnen und Mitarbei- meine Arbeit, es war mein Leben. Die Unterteilung in
ter werden sich noch gerne an unsere Abrissparty in Arbeitszeit und Freizeit gibt es nicht wirklich, es ist
den alten Gemäuern erinnern, bevor wir in die Pa- eine Illusion. Es ist immer unsere Lebenszeit und die
villons an der Hauptverwaltung gezogen sind. 2003 gilt es so zu gestalten, dass sie uns glücklich macht.
dann das neue und wunderschöne Wichernhaus. Das Das war immer meine Devise. Das Leben vergeht
war eine gute Zeit, am Anfang sehr anstrengend aber schnell und plötzlich sind wir alt und blicken zurück.
unglaublich kreativ und lebendig. Meine Wegbeglei- Meine Erinnerungen sind bunt und wild, ich schaue
terin war Frau Jünemann, damals PDL. Ich habe es gerne zurück. Und diese Erinnerungen geben mir die
sehr genossen mit ihr zusammenzuarbeiten. Wir ha- Kraft, offen für die Zukunft zu sein.
ben viel zusammen bewegt und hatten unseren Spaß Ich danke allen meinen Wegbegleitern und meinen
dabei. In der Zwischenzeit hat Herr Stroop die Evan- Widersachern für die gemeinsamen Zeiten, die mich
gelische Diakoniestiftung von Grund auf um- oder so gemacht haben wie ich bin: stark. Mein Dank gilt
neugebaut. auch meinem Vorstand, der mich so genommen hat,
2006 habe ich die Leitung des neu gebauten Heinrich- wie ich bin und er hatte es wahrlich nicht immer
Windhorst-Hauses übernommen. Das war wirklich leicht mit mir.
eine Herausforderung. Wir mussten buchstäblich bei Ich übergebe das Heinrich-Windhorst-Haus in gute
Null anfangen. Herr Kroll, damals Aufnahmeberater, Hände, ich weiß, dass es bei Frau Endrikat sehr gut
ging auf „Kundenfang“. Täglich Neuaufnahmen mit aufgeboben ist. Und so verlasse ich im Januar 2021
neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich den Leitungsposten und widme mich neuen Aufgaben.
noch nicht auskannten. Einarbeitung war ein Fremd-
Gabriela Hofmann
wort, denn es gab keinen, der einarbeiten konnte.
Mit Frau Steinkamp aus der Verwaltung versuchten „Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
wir das Haus wohnlich zu gestalten. Mit Frau Bauer, die sich über die Dinge ziehn.
damals PDL, saßen wir bis in den späten Abend in Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen
der Einrichtung. Das war wirklich nicht einfach, aber aber versuchen werde ich ihn.“
ich erinnere mich gerne daran zurück. Rainer Maria Rilke
Der Anfang 2006 (v.l.) Vorstand Michael Stroop, Pflegedienstlei- 5-jähriges Jubiläum 2011 (v.l.) Pflegedienstleitung Maria Bauer,
tung Anne-Kathrin Claus, Aufnahmeberater Thorsten Kroll und Einrichtungsleitung Gabriela Hofmann, Verwaltungsmitarbeiterin
Einrichtungsleitung Gabriela Hofmann. Brigitte Steinkamp und Hauswirtschaftsleitung Klaudia Schmitz.
8 apropos 70 | 2020. . . . . . Vermischtes
St. Martins-Stift
Ambulanter Pflegedienst
Ein Musikgarten der Ev. Diakoniestiftung Herford
zum Jubiläum Zuhause gut versorgt sein – wie Sie es möchten!
Zum fünften Geburtstag der Tagespflege im Mar-
tins-Stift gab es vom Förderverein des Hauses ein Ziel der ambulanten Pflege ist es, die Selbstständig-
besonderes Geschenk: einen Musikgarten. keit im eigenen Zuhause möglichst lange zu erhalten.
Wie der Name Gemeinsam den Alltag meistern
schon verrät, geht
es hierbei darum, Wir informieren gerne über:
zum Thema Musik Pflege & Betreuung
zu aktivieren. An
Unterstützung bei der Körperpflege
zwölf Stationen
können altbekann- Medizinische Behandlungspflege
te Lieder, auf Ta- z.B. bei Diabetes, Anziehen von Kompressions-
feln abgedruckt, strümpfen, Medikamentengaben
entdeckt und di- Unterstützung bei der hauswirtschaftlichen
rekt gesungen Versorgung
werden. Ein trag- Verhinderungspflege zur Entlastung
barer CD-Spieler pflegender Angehöriger
mit Verstärkerbox Betreuungsleistungen – auch für dementiell
spielt dazu das erkrankte Menschen
jeweils passende
Instrumentalstück. Beratung & Vermittlung
Jede Lied-Station Beratung rund um Fragen zu Pflege
ist zudem passend und Betreuung
dekoriert, sodass Beratung zur Finanzierung von Hilfsangeboten
sich auch hierzu
Beratung zu Pflegehilfsmitteln
Gesprächsimpulse
Vermittlung von ergänzenden Diensten
finden lassen.
und Angeboten
Um das Gedächt- Unterstützung bei Anträgen
nis der Besuche- Pflegeberatung gemäß § 37 Abs. 3 SGB XI
rinnen und Besu-
cher ein wenig zu Gerne beraten wir Sie individuell und unterstüt-
fordern, lassen sich am „Instrumentenbaum“ eine zen mit einem multiprofessionellen Pflege- und
Vielzahl von Musikinstrumenten entdecken und Betreuungsteam.
sollen namentlich zugeordnet werden. Freunde der Stefanie Messinger
klassischen Musik kommen in der „Komponisten-
Ecke“ nicht zu kurz: hier müssen Namen wie
Mozart, Beethoven, Bach und Co. dem jeweiligen
Ambulanter Pflegedienst
Gemälde zugeordnet werden.
Ev. Diakoniestiftung Herford
Für alle, denen das Singen noch nicht genug ist,
Goltzstr. 17
gibt es die Möglichkeit am „Klangbaum“ ein Klang-
32051 Herford
spiel erklingen zu lassen.
Ein Hingucker ist das nostalgische Klavier, das ei-
nen gleich zu Beginn empfängt. Wer denkt da nicht
sofort an den Loriot-Klassiker „Ein Klavier, ein
Klavier?!“? Telefon:
Alexander Rettberg 05221 2752667
apropos 70 | 2020 9Titelthema . . . . . .
Haus Elisabeth und St. Martins-Stift
Rückblick auf drei Jahre Quartiersentwicklung
„Achter der Bahn“ und „Gemeinsam für ein gutes Leben im Alter“
Immer mehr Menschen benötigen im Alter Unterstüt- Während der Projektlaufzeit konn-
zung, Hilfe und Pflege in den eigenen vier Wänden. te in Herford das DiakonieCarré am
QUARTIER
Für eine gute Lebensqualität ist daher eine soziale Mälzerweg eröffnet werden. Hier ACHTER
DER BAHN
Gemeinschaft und die Teilhabe an einem funktionie- begleitete Wolfgang Puls als Quar-
Projektförderung durch die:
renden Unterstützungsnetzwerk notwendig. tiersmanager die regelmäßigen Tref-
fen der neu eingezogenen Mieter
Die Ev. Diakoniestiftung beschäftigte sich bereits in und hatte ein offenes Ohr für ihre
den Jahren 2016 und 2017 im Rahmen eines Pro- Anliegen. Eine Befragung von Bür-
jektes mit den Lebensbedingungen älterer Menschen gerinnen und Bürgern im Quartier
Aktiv im Alter –
in Herford und in Spenge. Ausgehend von den darin zeigte, welche Angebote rund um Gehfußball
gesammelten Erfahrungen, initiierte sie ein Projekt das Thema „Wohnen im Alter“ auch
zu einer umfassenderen Quartiersentwicklung – ge- in Zukunft wichtig sind. Fußballbegeisterte Senioren,
fördert für eine Laufzeit von drei Jahren (2018 - 2020) die im Sport nicht mehr mit den Jüngeren „mithalten“
durch die Deutsche Fernsehlotterie. können, fanden beim neuen Angebot des Gehfußballs
neue Freu(n)de. Sehr gut wurde auch der wöchentliche
Das Quartiersprojekt wurde an zwei Standorten, in „Gehtreff“ angenommen, einem Spaziergang rund um
Herford „Achter der Bahn“ in Kooperation mit dem den Wall mit anschließendem Kaffeetrinken. Hier trafen
Haus Elisabeth und in Spenge mit dem St. Martins- sich regelmäßig bis zu 20 Personen. Begleitet wurde
Stift, umgesetzt. Mit der Beteiligung an diesem Pro- dieses Angebot von einer ehrenamtlichen „Gehpatin“
jekt, nahmen die beiden Häuser die Gelegenheit des Kreissportbundes, die auch 2018 Rollatortrainings
wahr, sich weiter im Gemeinwesen zu vernetzen, sich im Quartier durchführte.
den Bedürfnissen nach individuellen Versorgungs-
wünschen im Alter zu stellen und Mitverantwortung Ein sehr erfolgreiches Angebot, das in Kooperation
für die Gestaltung des Sozialraums in ihrem nahen mit Böckmanns Laden entstanden ist, konnte leider
Umfeld zu übernehmen. in diesem Jahr aufgrund der Pandemie nicht umge-
setzt werden: Der „Urlaub ohne Koffer“, ein Angebot
Die Entwicklung der Quartiersarbeit konzentrierte für Senioren, die während einer Woche im Sommer
sich dabei auf die drei Handlungsfelder „Tragende gemeinsame Tagesausflüge unternehmen.
soziale Infrastruktur“, „Bedarfsgerechte Wohnan-
gebote“ sowie „Wohnortnahe Beratung und Beglei- „Gemeinsam für ein gutes Leben im Alter“ –
tung“. Unter der Mitwirkung der Bürgerinnen und Bür- Quartiersentwicklung in Spenge
ger vor Ort entstanden dabei innovative Ideen für das
Quartier, zahlreiche Angebote und neue Netzwerke. Im ländlichen Spenge zeigte sich bei den Bürgern
ein großes Interesse an Beratung und Information.
Ich bin Nachbar – Hier setzte das Angebot einer Veranstaltungsreihe
Du doch auch? mit regelmäßigen Fachvorträgen rund um das The-
QUARTIER
Quartiersentwicklung ma Alter und Pflege an. Einige Besucher nutzten
ACHTER
DER BAHN „Achter der Bahn“ diese Veranstaltungen als niedrigschwelligen Ein-
Projek�örderung durch die:
in Herford stieg zur Inanspruchnahme weiterer Hilfen, die im
Rahmen des Quartiersprojektes entstanden sind:
In Herford beteiligten sich Sei es beispielsweise das offene Beratungsangebot,
QUARTIERS- engagierte Bewohner Schulungen zum Thema Demenz, den Stammtisch
BEGLEITER
des Stadtteils im projekt- für pflegende Angehörige oder das Betreuungs- und
begleitenden „Arbeits- Entlastungsangebot der Handelnden Herzen.
kreis Infofluss“: Auf ihre Initiative hin wurde bei-
spielsweise ein im Quartier liegender Gehweg In Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat startete
ausgebessert und ein „Quartiersbegleiter“, eine 2019 eine breit angelegte Kampagne, in der die Idee
Broschüre mit Angeboten und Kontaktadressen vor der „Notfalldose“ in Spenge bekanntgemacht und
Ort, entwickelt. verbreitet wurde.
10 apropos 70 | 2020. . . . . . Titelthema
Über die Anregung Quartiersmanager in Kooperation mit Heidrun Mild-
eines niedergelassenen ner den ambulanten Betreuungsdienst der „Han-
Hausarztes ist 2020 der Gemeinsam für
delnden Herzen“. Durch dieses Angebot konnte das
ein gutes Leben
„Wegweiser Demenz im Alter –
ehrenamtliche Engagement sowie die wohnortnahe
Spenge“ entstanden: Begleitung in den Quartieren erfolgreich ausgebaut
In dieser Broschüre fin- Wegweiser Demenz
werden. Mit inzwischen circa 50 Ehrenamtlichen
den Betroffene für ihre Spenge und ebenso vielen betreuten Haushalten trägt dieser
Fragen Kontaktadres- Dienst als Baustein der Quartiersentwicklung erheb-
sen und Angebote im lich zur Verbesserung der Lebensqualität der Men-
nahen Umfeld. schen vor Ort bei.
Da in diesem Jahr verschiedene Veranstaltungen zum Im Dezember endet die-
Thema „Wohnen“ durch die Corona-Pandemie nicht re- ses dreijährig geförderte
alisierbar waren, entwickelte die Quartiersmanagerin Quartiersprojekt. Das En-
eine weitere Broschüre: Der „Wegweiser Wohnen Spen- gagement in der Quartiers-
ge“ soll Informationen zu verschiedenen Wohnformen entwicklung an den beiden
im Alter, eine Checkliste zur Auseinandersetzung mit Standorten ist jedoch nicht
eigenen Wohnwünschen sowie einen Überblick über abgeschlossen – und so
konkrete Wohnangebote im Quartier enthalten. Er können viele der initiierten
erscheint voraussichtlich Ende Dezember. Angebote auf haupt- und
ehrenamtlicher Basis wei-
Um die aktive Teilhabe älterer Menschen im Be- tergeführt werden.
reich der neuen Medien zu fördern, wurde an beiden
Standorten die Möglichkeit geschaffen, ehrenamt- Wolfgang Puls und Ute
lich auf der digitalen Plattform „unser-quartier.de“ Meyer zu Lenzinghausen
tätig zu werden. Diese Seiten informieren über Ver- stehen weiterhin als An-
anstaltungen, Dienstleistungsangebote und aktuelle sprechpartner für die Quar-
Themen in den Quartieren. tiere zur Verfügung.
In einem gemeinsamen Teilprojekt koordinierten die Ute Meyer zu Lenzinghausen
Wichernhaus
Der Mann für alle Fälle geht in den Ruhestand
Wie heißt der Mann im Wichernhaus, der scheinbar alles kann? Sein Name ist Schrö-
der, David Schröder. Haustechniker und echter „Künstler“ mit Leidenschaft. Oscar-
preisträger in der Kategorie „Kreativität und der Fähigkeit, das Unmögliche möglich
zu machen.“ 2016 verlieh ihm die damalige Einrichtungsleiterin Helga Schwarze
bei einem Sommerfest diesen Preis samt goldener Trophäe – wohl verdient. Nach
25 Jahren in der Ev. Diakoniestiftung verabschiedet er sich nun im Dezember in den
wohlverdienten Ruhestand. Für uns ein großer Verlust!
Lieber Herr Schröder, Sie waren für mich immer ein guter „Komplize“ in Sachen Dekoration. „Geht nicht gibt’s
nicht“, war Ihr Motto. Egal mit welchem verrückten Anliegen ich kam: Sie haben es möglich gemacht! Über-
zeugt von einer Idee, schlossen sich die Türen Ihrer Werkstatt und es kam zum wahren „Funkenflug“ der Ideen
– anschließend wurde gesägt, gebohrt und gehämmert. Die Liste unsere Projekte ist lang und könnte eine
ganze Zeitung füllen. Die Ergebnisse übertrafen oft meine kühnsten Vorstellungen und wurden dabei immer
ein echtes Kunstwerk – „Homemade in Herford!“
In den letzten zehn Jahren sind Sie für mich nicht nur zum guten Kollegen und kreativem
„Komplizen“, sondern auch zum wahren FREUND geworden – dafür mein herzlichstes Dankeschön! Ich ver-
misse Sie jetzt schon! Im Namen aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Wichernhauses wünsche ich
Ihnen für den Ruhestand alles Gute!
Alexander Rettberg
apropos 70 | 2020 11Vermischtes . . . . . .
30 Jahre St. Martins-Stift sen aufgrund des Schwesternmangels zurück. Freie
Schwestern traten an ihre Stelle. Wegen Unterbele-
Eine Chronik gung – 1980 waren nur noch sieben Pflegebedürftige
in dem Stift – vor allem aber aufgrund der alten Bau-
anlässlich des Jubiläums substanz, die modernen Gesichtspunkten der Alten-
pflege nicht mehr gerecht werden konnte, wurde das
Am 11. November gab es im St. Martins-Stift einen Haus 1980 geschlossen und bereits 1979 der Evan-
Grund zum Feiern: die Einrichtung wurde 30 Jah- gelischen Diakoniestiftung Herford übereignet. Mit
re alt. Dabei kann das Stift als Institution schon auf dem Ziel, das Martins-Stift als eine stationäre Pflege-
eine 140-jährige Spenger Geschichte zurückblicken. einrichtung zu betreiben.
Denn bereits 1880 wurde das „erste“ Martins-Stift
eingeweiht und war damals noch in der Hand der „Freunde und Förderer“
Ev.-Luth. Kirchengemeinde.
Das alte St. Martins-Stift wurde dazu 1981 abgeris-
sen und wich einem neuen Gebäudekomplex mit
Platz für 110 Bewohnerinnen und Bewohner. Dank
erheblicher Bemühungen der Spenger Bevölkerung
und ihrer verschiedenen Institutionen, die sich sehr
für die Weiterführung des St. Martins-Stifts einge-
setzt haben, konnte die Ev. Diakoniestiftung im Juni
1988 zum Richtfest des ersten Bauabschnitts ein-
laden. Schon vor der Neueröffnung gründete sich
1987 der Verein der „Freunde und Förderer“ des
St. Martins-Stifts, der mit seiner engagierten und tat-
kräftigen Unterstützung die Arbeit vor Ort stärkte und
die weitere Entwicklung vorantrieb und befruchtete.
Der Förderverein besteht bis heute und unterstützt
Das „erste“ St. Martins-Stift
Die innere Leitung des Stifts lag in dieser Zeit in
der Hand einer Vorsteherin der Diakonissenanstalt
Sarepta in Bethel, die auch das entsprechende
Fachpersonal zur Verfügung stellte. Das Altenheim
bot in dieser Zeit zwölf alten Menschen Pflegeplät-
ze an. 1898 erfolgte eine Vergrößerung durch einen
Anbau an der Ostseite. Der Anbau diente als Kran-
kenhaus für zehn bis zwölf Patienten. Somit trat ne-
ben der Alten- und Siechenpflege die Krankenpflege
als weiterer Schwerpunkt der Aufgaben hinzu. 1968
zog das Mutterhaus „Sarepta“ Bethel die Diakonis-
12 apropos 70 | 2020. . . . . . Vermischtes
das St. Martins-Stift auch weiterhin ideell und mate- sich auf 35, die schließlich wirklich einen Platz in
riell. Bereits 1989 war abzusehen, dass die idealen Anspruch nahmen. Wie 110 Jahre zuvor, wurde die
Vorstellungen vom „Alter im St. Martins-Stift“ sich offizielle Einweihung des Hauses am Tag des heili-
nicht mit der Realität der gesellschaftlichen Entwick- gen Martin, den 11. November 1990 begangen. Das
lung deckten. Waren ursprünglich zwei Drittel Heim- alte St. Martins-Stift war damit endgültig zu den Ak-
plätze für rüstige alte Menschen und nur ein Drittel ten der Spenger Geschichte gelegt worden.
Pflegeplätze vorgesehen, so kehrte sich jetzt das
Verhältnis um zu nur noch 25 Prozent Heim-, aber Das 30-jährige Bestehen wurde durch die Corona-
75 Prozent Pflegeplätzen. Pandemie bedingt etwas kleiner gefeiert als geplant.
Am Jubiläumstag gab es in Form einer Geburtstags-
Einweihung am Tag des heiligen Martin
schokolade eine süße Überraschung für die Mitarbei-
ter und Bewohner. Eine kleine Chronik, im Hof des
Noch vor der Eröffnung des neuen Hauses 1990
Hauses installiert, ließ eine Zeitreise in die Geschich-
wurde mit Geldern des Fördervereins auf Initiative
te des Martins-Stifts zu. Dass sich im Leben oft der
von Pastor Budde eine eigene Radiostation für das
Haus geplant. Organisiert wurde der Altenheimfunk Kreis schließt, beweisen diejenigen Bewohnerinnen
von ehrenamtlichen Mitarbeitern. Im Sommer 1990 und Bewohner, die im ersten Martins-Stift zur Welt
konnten die ersten Bewohner in das neue Haus kamen und nun hier ihren Lebensabend verbringen.
einziehen. Das ursprünglich so große Interesse der
Spenger Bürger an einem Platz im Martins-Stift hat- Auf die nächsten Jahre! Ein Hoch auf das Martins-
te allerdings spürbar nachgelassen. Die über 180 Stift und seine Mitarbeiter und Bewohner!
Interessenten, die sich schon vorsorglich in eine
Reservierungsliste eingetragen hatten, reduzierten Alexander Rettberg
St. Martins-Stift
„Corona-Not“
macht erfinderisch
Martinsfunk wurde wiederbelebt
Im St. Martins-Stift in Spenge ist aus der „Corona-Not“
heraus eine alte Tradition wiederbelebt worden: Der-
zeit werden Live-Konzerte vom „Haus-Musiker“ Harald
Kieslich, Gottesdienste und vieles mehr über die haus-
eigene Rundfunkanlage in die Zimmer und Gemein-
schaftsräume übertragen. Die Idee dazu hatte Pflege-
dienstleitung Britta Huhn. „Weil unsere Bewohnerinnen
und Bewohner zu ihrem eigenen Schutz derzeit die Wo sonst zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner
meiste Zeit in ihrem Zimmer sind und wir keine Gemein- im Festsaal zu seiner Darbietung fröhlich tanzten und
schaftsveranstaltungen anbieten können, wollten wir mitsangen, musizierte er nun vor leeren Rängen. Sei-
ihnen zumindest akustisch etwas Gutes tun. Musik ist ne Premiere als Moderator meisterte er mit Bravour
ja bekanntlich wohltuend für Geist und Seele“. Die tech- und in den Zimmern sang so manch begeisterter Be-
nischen Voraussetzungen dafür waren schon gegeben: wohner die alten Schlager von früher mit. „Das war
bereits vor Jahrzenten in der dreißigjährigen Geschichte nicht das letzte Konzert in dieser besonderen Zeit“
des Hauses gab es einen eigenen „Martinsfunk“ – hier resümierte Einrichtungsleiter Dr. Matthias Kramer zu-
sendeten Ehrenamtliche und die damaligen Leiter des frieden. „Wir werden die Technik nutzen und weitere
Hauses, das Ehepaar Dörscheln, immer am Wochenen- Wohlfühlmomente für die Ohren schaffen.“
de live aus dem hauseigenen Tonstudio.
Auf die Fortsetzung freuen sich die Bewohnerinnen
Auch für Musiker Harald Kieslich war die Atmosphä- und Bewohner des Hauses jetzt schon.
re beim ersten Konzert dieser Art etwas ungewohnt. Alexander Rettberg
apropos 70 | 2020 13Vermischtes . . . . . .
Clownsradio im St. Martins-Stift
Freude schenken auch in
schwierigen Zeiten
Seit Januar dieses Jahres sind im St. Martins-Stift
regelmäßig zwei bis drei Clowns in den Wohnbe-
reichen zu Gast. Sie haben sich dem Thema „Humor
in der Pflege“ verschrieben und verfügen über eine
fundierte Ausbildung als Klinikclowns. Humor in der
Pflege ist ein Projekt, dem sich seit einigen Jahren
Eckart von Hirschhausen mit seiner Stiftung beson-
ders widmet. Hierdurch konnte dieses Thema auch
in der Altenpflege etabliert werden. Die zugrunde
liegende Idee ist, dass Humor in jeder Lebenslage
und in jedem Alter ein Freude und damit Kraft spen-
dendes Lebenselixier ist, das Lebensfreude vermit-
telt. Insbesondere bei Menschen mit demenziellen Dr. Matthias Kramer, Carla Berger, Thomas Schepansky und
Erkrankungen ist es nicht einfach, in ihre Welt durch- Birgit Klinksiek vom Verein Clownskontakt.
zudringen. Gerade dieses Krankheitsbild führt dazu,
dass ein „gewohnter“ Kontakt über Sprache und Visualisierung ihrer Themen zentrale Elemente, so-
Intellekt häufig nicht mehr möglich ist und der dass sie ihr Programm mit viel Arbeit und Kreativität
Schwerpunkt der Beziehung zu ihnen über Emoti- umstellen mussten. Dies gelang aber in kürzester
onen, lang zurückliegende Erinnerungen, eine bild- Zeit, sodass sie seit April nun wöchentlich per Haus-
hafte Sprache, Musik, menschliche Nähe und andere funk allein im großen Saal Gehör finden. Mittlerweile
Aktivitäten wie z.B. Singen erfolgt. gab es schon mehr als 25 wöchentliche Auftritte.
Hier können Klinikclowns mit ihrer speziellen Weiter- Im St. Martins-Stift in Spenge ist somit jeden Freitag
bildung sehr gut anknüpfen. Mit musikalischen, hu- die Freude groß, wenn z.B. Wilma und Karl-Heinz die
morvollen und spielerischen Momenten vermitteln Bewohnerinnen und Bewohner über das Clownsra-
sie den Bewohnerinnen und Bewohnern unbeschwer- dio begrüßen. Die fröhlichen Stimmen der beiden
te und fröhliche Momente, die dazu beitragen, dass Clowns sind in jedem Bewohnerzimmer und in den
sich Stimmung und Atmosphäre spürbar verbessern Gemeinschaftsräumen über die Lautsprecheran-
und Sorgen und Nöte in den Hintergrund rücken. Aber lage zu hören. Sie zaubern mit Gesang, Gedichten,
auch für nicht an Demenz erkrankte Menschen stellt Geschichten, Witzen oder Rätseln unseren Bewoh-
das Angebot eine willkommene Abwechslung dar. nerinnen und Bewohnern immer wieder ein Lächeln
Klinikclowns bescheren allen Menschen fröhliche ins Gesicht. Es ist schön, die Freude der Bewohner
und unbeschwerte Momente, bringen Leichtigkeit in zu spüren. Die letzten Wochen und Monate waren für
den Alltag und erhellen das Gemüt. alle Beteiligten eine Herausforderung und Ablenkung
war und ist dringend nötig.
Bis März dieses Jahres kamen z.B. Wilma (Birgit Klink-
siek), Karl-Heinz (Thomas Schepansky) und Emilia Das Clowns-Programm in Altenpflegeeinrichtungen
(Sandra Bernhardt) alle 14 Tage in die Wohnbe- ist ein Gemeinschaftsprojekt des Vereins „Clowns-
reiche, um vor Ort mit und für unsere Bewohnerinnen kontakt“ aus Herford und den ostwestfälischen
und Bewohner zu spielen und sie zu „verzaubern“. Betriebskrankenkassen Bertelsmann BKK, BKK
Dann kam es mit der Corona-Krise leider zu einem Diakonie, BKK_Dürkopp Adler, BKK GILDEMEISTER
Schnitt, weil zunächst alle externen Angebote aus- SEIDENSTICKER, BKK HMR, BKK Melitta Plus und die
gesetzt werden mussten. Nach einer kurzen Pause Heimat Krankenkasse, die das Projekt nicht nur im
und ein paar Gesprächen mit Karl-Heinz, Wilma und St. Martins-Stift mit rund 166.000 Euro finanzie-
Emilia kamen wir auf die Idee, dieses Angebot der ren. Der Verein bietet auch Fortbildungen zu diesem
Corona-Pandemie anzupassen und das Programm Thema an. Am 30.11.2020 bilden sie z.B. alle Be-
in veränderter Form über den zentralen Hausfunk treuungskräfte des St. Martins-Stifts weiter.
laufen zu lassen. Eine ungewöhnliche Idee, denn
für Klinikclowns sind Nähe zu den Menschen und Dr. Matthias Kramer
14 apropos 70 | 2020. . . . . . Geburtstage | Jubiläen
Besondere Geburtstage
der Bewohnerinnen und Bewohner
100 Jahre geboren Einrichtung
Luise Rolf 17.03.1920 Haus Elisabeth
Herzliche Glück- und Segenswünsche
dem Geburtstagskind zu diesem ganz besonderen Anlass.
Jubiläen der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeite
Eintritt Einrichtung
40 Jahre
Wiesner, Regina 01.10.1980 Ernst-Louisen-Heim
DIE NEUE AUSBILDUNG 35 Jahre
IN DER PFLEGE AB 2020. Haendel, Silvia 01.03.1986 Sozialberatungsdienst
30 Jahre
Bialluch, Jörg 01.08.1990 St. Martins-Stift
Huhn, Petra 01.12.1990 Haus Elisabeth
25 Jahre
Schröder, David 16.10.1995 Wichernhaus
Jovanovic, Susanne 01.10.1995 Haus Elisabeth
Horstmann, Tanja 01.08.1995 Wichernhaus
20 Jahre
Husemann, Irina 01.09.2000 Haus Elisabeth
Podolski, Marina 01.09.2000 Haus Elisabeth
Koop, Rita 01.11.2000 Ernst-Louisen-Heim
Riemann, Karola 01.11.2000 St. Martins-Stift
Muci, Andreas 01.12.2000 Hauptverwaltung
Kraus, Siegbert 01.03.2001 Ernst-Louisen-Heim
Bückert, Elena 15.03.2001 St. Martins-Stift
Weltz, Sonja 19.03.2001 Sozialberatungsdienst
15 Jahre
Enderstein, Holger 01.09.2005 Wichernhaus
Flohr, Annika 01.09.2005 Haus Elisabeth
Sillig, Ulrich 01.09.2005 Gottschalk-Weddigen-Werkstätten
Bäurle, Birgit 15.09.2005 Kurt-Dietrich-Haus
Scharping, Olga 01.11.2005 Wichernhaus
Kuhn, Lilia 25.11.2005 Haus Elisabeth
Gößling, Oliver 15.02.2006 Hauptverwaltung
Ausführliche Infos zur 10 Jahre
Rath, Natalja 01.10.2010 Heinrich-Windhorst-Haus
neuen Pflegeausbildung:
Frentrup, Thorsten 01.10.2010 Wichernhaus
www.diakoniestiftung-herford.de Rettberg, Alexander 01.10.2010 Wichernhaus
Ansprechpartnerinnen: Wehmann, Nicole 01.11.2010 Sozialberatungsdienst
Potthast, Ina 02.11.2010 Kurt-Dietrich-Haus
Bettina Ansorge
Riedel, Anna 01.12.2010 Kurt-Dietrich-Haus
Tel.: 0 52 21 - 91 49-30 Thönneßen, Frank 01.02.2011 Ernst-Louisen-Heim
Irina Kuhn Bersch, Adriane 01.02.2011 Heinrich-Windhorst-Haus
Tel.: 0 52 21 - 91 49-69 Kaup, Patricia 03.02.2011 Heinrich-Windhorst-Haus
Regina Schwake Wir gratulieren allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
zum Jubiläum und bedanken uns für Ihre langjährige Treue
Tel.: 0 52 21 - 91 49-976 und Engagement in der Evangelischen Diakoniestiftung Herford.
apropos 70 | 2020 15Ernst-Louisen-Heim
Einrichtungen der Evangelischen
Einrichtungsleitung:
Steven Genat
Diakoniestiftung Herford
Langenbergstr. 40
32049 Herford Hermann-Ameler-Haus Gottschalk-Weddigen-
Tel.: (0 52 21) 9 89 – 0 / 200 Einrichtungsleitung: Werkstätten
Fax: (0 52 21) 9 89 – 2 37 Kerstin Heitbreder
Garten- und Landschaftspflege
Elverdisser Str. 78
Betriebsleiter:
Heinrich-Windhorst- 32052 Herford
Heiko Eggert
Tel.: (0 52 21) 69 40 – 0 / 150
Haus mit Fax: (0 52 21) 69 40 – 133
Tel.: (0 52 21) 91 49 – 35
Wachkoma- und Dienstleistungen
Beatmungspflege Kurt-Dietrich-Haus und Montagen
Einrichtungsleitung: Stationär Betriebsleiter:
Gabriela Hofmann Einrichtungsleitung: Heiko Rokahr
Schwarzenmoorstr. 68 Stefanie Ziemer-Brandenburger Tel.: (0 52 21) 91 49 – 83
32049 Herford Engerstr. 10a Bünder Str. 13 | 32051 Herford
Tel.: (0 52 21) 2 82 03 – 0 32051 Herford Fax: (0 52 21) 91 49 – 38
Fax: (0 52 21) 2 82 03 – 44 Tel.: (0 52 21) 91 48 – 0 / 34
Fax: (0 52 21) 91 48 – 36
St. Martins-Stift
Ambulant
mit Tagespflege Betreutes Wohnen
Einrichtungsleitung: Ansprechpartner:
Dr. Matthias Kramer Matthias Marx
Poststr. 13 Goltzstr. 17
32139 Spenge 32051 Herford Du mußt nicht nur für Dich,
Tel.: (0 52 25) 87 93 – 0 / 26 Tel.: (0 52 21) 91 49 – 90 sondern auch für andere leben,
Fax: (0 52 25) 87 93 – 89 FAX: (0 52 21) 91 49 – 91 denn für andere leben heißt,
für sich selbst leben.
(Nikolaus v. Myra)
Wichernhaus Ambulanter
Unterstützen Sie mit Ihrer
mit Tagespflege Pflegedienst Spende die Arbeit der
Einrichtungsleitung: Pflegedienstleitung: Evangelischen
Lydia Jünemann Stefanie Messinger Diakoniestiftung Herford.
Fichtestr. 16 Goltzstr. 17 Spendenkonten:
32052 Herford 32051 Herford
Sparkasse Herford
Tel.: (0 52 21) 97 32 – 0 / 70 Tel.: (0 52 21) 2 75 26 – 67
IBAN:
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DE07 4945 0120 0000 028019
BIC: WLAHDE44XXX
Haus Elisabeth Sozialberatungsdienst Volksbank Bad Oeynhausen-
Einrichtungsleitung: Einrichtungsleitung: Herford eG
Monika Kolbe Bettina Schelkle IBAN:
Goltzstr. 10 Hermannstr. 16 DE96 4949 0070 2500 0955 00
32051 Herford 32052 Herford BIC: GENODEM1HFV
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