Leistungsbericht & Wissensbilanz 2016 - Universität Wien

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Leistungsbericht & Wissensbilanz 2016 - Universität Wien
Leistungsbericht
& Wissensbilanz 2016

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Leistungsbericht & Wissensbilanz 2016 - Universität Wien
Leistungsbericht &
Wissensbilanz 2016
der Universität Wien
Leistungsbericht & Wissensbilanz 2016 - Universität Wien
Inhalt                                                                                            Verzeichnis der
                                                                                                      Wissensbilanz-Kennzahlen

    Vorwort                                     5    5. Qualitätssicherung                    92    1A	Intellektuelles Vermögen –
    Forschung und Lehre im Dialog mit                                                                     Humankapital
    der Gesellschaft                             5   6. Kooperationen                         98    1.A.1   Personal                            86
                                                      6.1 I nternationale Kooperationen und          1.A.3   Frauenquoten in Kollegialorganen    68
    Strategische Entwicklung der                           Netzwerke                            98
    Universität Wien                            8    6.2 Nationale Kooperationen              102   1.B	Intellektuelles Vermögen –
    Schwerpunkte und Highlights 2016 –                                                                     Beziehungskapital
                                                      6.3 W issens- und Technologietransfer   105
    Umsetzung Entwicklungsplan und
                                                                                                      1.B.1	Anzahl der Personen im Bereich des
    Leistungsvereinbarung                        8
                                                      7. Internationalität und Mobilität      110          wissenschaft­lichen Personals mit
    Bauwesen und Infrastruktur                  12                                                          einem Auslandsaufenthalt          113
                                                      7.1 Mobilitäts­programme                 111
    Organisationsstruktur                       14
                                                      7.2 Bildungsprogramme                    115
                                                                                                      1.C	Intellektuelles Vermögen –
    1. F orschung und Entwicklung              24                                                        Strukturkapital
                                                      8. Bibliothekswesen                      120
    1.1 Stärkefelder in der Forschung          24                                                   1.C.1 	Erlöse aus F&E-Projekten in Euro    26
    1.2 Drittmittelprojekte                     26   9. Preise und Auszeichnungen            126
    1.3 Doktorats­ausbildung und Nachwuchs­                                                          2.A	Kernprozesse – Lehre und
         förderung                              33   10. Rechnungsabschluss 2016             136        Weiterbildung
    1.4 Forschungsinfrastruktur		                38   10.1 Ü
                                                            berblick über den                        2.A.5  Anzahl der Studierenden             48
                                                           Rechnungsabschluss 2016             136   2.A.6	Prüfungsaktive Bachelor-, Diplom-
    2. S
        tudium, Lehre und Weiterbildung        42   10.2 R
                                                            echnungsabschluss 2016 der                      und Masterstudien                   50
    2.1 Studienangebot                          42        Universität Wien                    142   2.A.8	Anzahl der ordentlichen Studierenden
    2.2 Studienwahl und Studieneinstieg        45                                                          mit Teilnahme an internationalen
    2.3 Weiterentwicklung der Lehre und der          11. Anhang                               148          Mobilitätsprogrammen (Outgoing)  110
         Rahmenbedingungen für das Studium      51                                                   2.A.9	Anzahl der ordentlichen Studierenden
    2.4 Studienabschluss und Berufseinstieg    54                                                          mit Teilnahme an internationalen
                                                                                                             Mobilitätsprogrammen (Incoming)  112
    2.5 Weiterbildungsangebot                   58
    2.6 Studieninfrastruktur                    60                                                   2.B	Kernprozesse – Forschung und
                                                                                                           Entwicklung/Entwicklung und
    3. U
        niversität und Gesellschaft            64                                                        Erschließung der Künste
    3.1 Gleichstellung und Diversität          65                                                   2.B.1	Doktoratsstudierende mit Beschäfti-
    3.2 Vereinbarkeit von Beruf und Familie    70                                                          gungsverhältnis zur Universität    36
    3.3 Wissenschaft und Wissensvermittlung
         für Kinder                             71                                                   3.A	Output und Wirkungen der
    3.4 Unternehmens­gründung                   73                                                        Kern-prozesse – Lehre und
    3.5 Universitäts-Sportinstitut              74                                                        Weiterbildung
    3.6 Alumniverband                           76                                                   3.A.1  Anzahl der Studienabschlüsse     54
                                                                                                      3.A.3	Anzahl der Studienabschlüsse mit
    4. Personalentwicklung                      80                                                          Auslandsaufenthalt im Rahmen
    4.1 Personalstruktur­entwicklung:                                                                       eines internationalen Mobilitäts-
         Berufungen und Tenure Track            81                                                          programms114
    4.2. Personal­management
          und Personalentwicklung               87

2                                                                                                                                                       3
Leistungsbericht & Wissensbilanz 2016 - Universität Wien
Vorwort

    Forschung und Lehre im Dialog                           renzfähig zu halten bzw. zu machen. Es ist von zen-
    mit der Gesellschaft                                    traler Bedeutung, dass die neue Universitätsfinan-
                                                            zierung möglichst rasch gesetzlich verankert wird.

    Mit diesem Leistungsbericht will die Universität        Unter diesen Vorzeichen wird die Universität Wien
    Wien im Rückblick auf das Jahr 2016 einmal mehr         in ihrer künftigen Strategieplanung, dem neuen
    aufzeigen, welche Leistungen in Forschung und           Entwicklungsplan, aufzeigen, welche Potenziale in
    Lehre erbracht werden konnten.                          Forschung und Lehre in den kommenden Jahren
                                                            auf- und ausgebaut werden könnten.
    Der Bericht stellt zugleich eindrucksvoll dar, wie
    intensiv die Wissenschaft mit der Gesellschaft ver-
    netzt ist. Die Universität Wien sieht sich angesichts
    der aktuellen (welt-)politischen Entwicklungen          Heinz W. Engl
    noch stärker gefordert, an diesem Diskurs teilzu-       Rektor
    nehmen.
                                                            Eva Nowotny
    Um die Öffentlichkeit zu erreichen, müssen neue         Vorsitzende des Universitätsrats
    Formate und Zugänge gefunden werden. „Offen
    für Neues“ wird hier zum gelebten Programm. Das
    nach dem Jubiläumsjahr neu etablierte Format
    „Semesterfrage“ wird erfreulich gut angenommen
    und macht die fachlichen Diskurse öffentlich zu­
    gänglich. Die WissenschafterInnen beantworten
    und diskutieren gesellschaftsrelevante Fragen der
    Zeit, welche die Menschen bewegen.

    Sei es zum Thema Digitalisierung, Gesundheit oder
    Migration: Wie entwickeln sich die Gesellschaften
    weiter, welche Antworten kann die Wissenschaft
    darauf geben, welche Lösungsansätze anbieten?

    Damit die Universität Wien ihrem gesellschaftli-
    chen Auftrag nachkommen kann und Ort neuester
    wissenschaftlicher Erkenntnisse bleibt, bedarf es
    adäquater Finanzierungsstrukturen.

    Das diskutierte Modell der kapazitätsorientierten
    Universitätsfinanzierung ist der notwendige Schritt,
    um Forschung und Lehre in Bezug auf Ausstattung
    und Betreuungsrelationen international konkur-

4                                                                                                                 5
Leistungsbericht & Wissensbilanz 2016 - Universität Wien
semesterfrage.univie.ac.at

    WIE LEBEN WIR IN DER DIGITALEN ZUKUNFT?
    Jedes Semester stellt die Universität Wien eine
    Frage zu einem Thema, das die Gesellschaft aktuell
    bewegt und präsentiert Antworten ihrer Wissen-
    schafterInnen. In Interviews und Gastbeiträgen
    liefern die ForscherInnen vielfältige Blickwinkel
    und Lösungsvorschläge aus ihrem jeweiligen
    Fachbereich. 2016 lautete eine der Semesterfragen:
    „Wie leben wir in der digitalen Zukunft?“. Dieser
    Frage haben sich WissenschafterInnen und Mitar-
    beiterInnen aus der Verwaltung, die an digitalen
    Schlüsselprojekten mitarbeiten, gestellt. Für den
    vorliegenden Bericht wurden sie vor die Kamera
    gebeten. Die Architektur des Hauptgebäudes der
    Universität Wien diente dafür als Foto-Kulisse.

    Der Leistungsbericht 2016 beleuchtet das Thema
    Digitalisierung so aus unterschiedlichen (Fach-)
    Perspektiven.

    Ein Wirtschaftswissenschafter stellt die Frage nach
    der Herausforderung durch Big Data, eine Juristin
    sieht die Gesellschaft mit neuen Haftungsfragen
    durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz konfrontiert.
    Ein Psychologe erkennt die Grenzen und Barrieren
    der Digitalisierung, eine Informatikerin beschäftigt
    sich mit der neuen Komplexität der Abläufe.

    Ihre Statements finden Sie im vorliegenden
    Leistungsbericht der Universität Wien.

6                                                             7
Leistungsbericht & Wissensbilanz 2016 - Universität Wien
Strategische Entwicklung
                           der Universität Wien

                           Vielen Studierenden ein breites Bildungsange-              Schwerpunkte und Highlights
Nur wenn Universität       bot zu bieten und zugleich in der internationalen          2016 – Umsetzung
und Gesellschaft ein-      Forschung konkurrenzfähig zu bleiben, diese
ander offen begegnen,      Anforderungen werden an die Universität Wien               Entwicklungsplan und
können Lösungen für        gestellt. Effizienz und Effektivität sind daher in allen   Leistungsvereinbarung                                    Leistungsvereinbarung erhebt die Universität Wien     Im Wintersemester 2016/17 stand das Thema
die Bewältigung der gro-   Bereichen gefordert, zumal die finanziellen Mittel                                                                  systematisch Projekte, in denen das gesellschaft-     Digitalisierung und Künstliche Intelligenz im Zent-
ßen Herausforderungen      knapp bemessen sind. Eine positive Entwicklung                                                                      liche Engagement der Universitätsangehörigen in       rum. WissenschafterInnen aus den Fachbereichen
unserer Zeit gefunden      der Universität Wien liegt nicht nur im Interesse          Offener Dialog mit Gesellschaft und                      Forschung und Lehre besonders sichtbar wird (vgl.     Informatik, Rechtswissenschaften, Psychologie und
werden. Dadurch ent-       ihrer Studierenden und MitarbeiterInnen. Uni-              Wirtschaft                                               auch Kapitel 6.3 Wissens- und Technologietransfer).   Soziologie stellten sich der Frage „Wie leben wir in
steht die notwendige       versitäten mit einem globalen Aktionsradius, wie                                                                                                                          der digitalen Zukunft?“
Innovationskraft.          die Universität Wien, haben einen stark positiven          Die Universität Wien leistet als internationale          Wir stellen die Fragen – das Format
                           Effekt auf die Bereiche Wirtschaft, Gesellschaft und       Universität mit der Qualität ihrer Forschung und         Semesterfrage                                         Auch diese Semesterfrage wurde wieder mit einer
                           Kultur in ihrer Region. Sie tragen zu einer offenen        der Vermittlung von Wissen an die kommenden                                                                    spannenden Podiumsdiskussion abgeschlossen.
                           und Veränderungen gegenüber aufgeschlossenen               Generationen einen entscheidenden und nachhalti-         Seit dem Sommersemester 2016 stellt die Univer­       Wolfgang Wahlster, Leiter des Deutschen For-
                           Gesellschaft bei, indem sie internationale Perspek-        gen Beitrag zur Innovationsfähigkeit des Standorts.      sität Wien ihren WissenschafterInnen eine Semes-      schungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI)
                           tiven und Lösungsansätze einbringen. Universitäten         Über den aktiven Transfer von Wissen, Technologi-        terfrage zu einem Thema, das die Gesellschaft         und Professor der Universität des Saarlandes,
                           sind ein wesentlicher Impulsgeber und Motor dafür,         en und Innovationen aus Forschung und Lehre wird         aktuell bewegt. In Interviews und Gastbeiträgen       referierte zum Thema „Künstliche Intelligenz im
                           dass sich eine Region zukunftsfähig entwickelt.            zudem die universitäre Expertise unmittelbar in          liefern ForscherInnen vielfältige Blickwinkel und     Alltag: Besser als der Mensch?“ Er gab Einblicke in
                                                                                      Gesellschaft und Wirtschaft eingebracht. Die Zielset-    Lösungsvorschläge aus ihrem jeweiligen Fachbe-        das Verhältnis zwischen Mensch und Roboter und
                                                                                      zungen der Universität Wien hierfür sind im Kapitel      reich. Die Semesterfrage im Sommersemester 2016       in seine aktuellen Forschungsthemen zu künstlicher
                                                                                      4.4 „Wirken der Universität in der Gesellschaft“         lautete „Wie verändert Migration Europa?“, ein        und menschlicher Intelligenz.
                                                                                      des Entwicklungsplans 2020 zusammenfassend               gesellschafts­politisch brisantes Thema, das u. a.
                                                                                      formuliert.                                              aus soziologischer, rechtlicher und historischer      Die Semesterfrage des Sommersemesters 2017
                                                                                                                                               Perspektive beleuchtet und diskutiert wurde. Das      widmet sich dem Thema „Gesundheit aus dem
                                                                                      Studierende, AbsolventInnen und Wissenschafter­          neue Format fand seinen Abschluss in einer hoch-      Labor. Was ist möglich?“ und wird wieder den Bo-
                                                                                      Innen der Universität Wien tragen innovative Ideen       karätig besetzten Podiumsdiskussion im Juni 2016.     gen zwischen Forschung und Praxis spannen. Das
                                                                                      in die Gesellschaft und Wirtschaft und leisten damit     Für ein Impulsreferat konnte die deutsche Migrati-    erfolgreiche, partizipative Format – die Beiträge der
                                                                                      einen wesentlichen Beitrag zur internationalen           onsrechtsexpertin und Bundesverfassungsrichterin      WissenschafterInnen werden von der interessierten
                                                                                      Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des For-       Christine Langenfeld gewonnen werden. Sie setzte      Community online, aber auch live bei den Diskus-
                                                                                      schungs- und Wirtschaftsstandorts Österreich. Der        ihr Statement unter den klaren Titel: „Eine gute      sionen kommentiert – wird in den kommenden
                                                                                      Universität Wien ist es ein zentrales Anliegen, diesen   Migrationspolitik braucht mehr Europa!“               Semestern fortgesetzt, da hier genau der Anspruch
                                                                                      Austausch durch die Schaffung entsprechender                                                                   der Universität Wien umgesetzt wird, Forschung
                                                                                      Rahmenbedingungen und Unterstützungsangebote             Alle Semesterfragen werden in Kooperation mit         für ein breites Publikum aufzubereiten und deren
                                                                                      zu fördern. Aus der Zusammenarbeit mit der Praxis        dem Medienpartner Der Standard geführt, um der        Relevanz für gesellschaftliche Entwicklungen aufzu-
                                                                                      ergeben sich wiederum Impulse für die Grund-             LeserInnenschaft einen direkten Austausch mit         zeigen.
                                                                                      lagenforschung. In Vorbereitung auf die nächste          ExpertInnen der Universität Wien zu ermöglichen.

   8                                                                                                                                                                                                                                                         9
Leistungsbericht & Wissensbilanz 2016 - Universität Wien
Frauen erobern den Arkadenhof                                                                                   2016 gingen vier neue Grants an die Universität          Die Weiterentwicklung des Studienportfolios 2016
                                                                                                                                           Wien:                                                    war neben den vorbereitenden Prozessen zur Um-           Es ist ein zentrales Anlie-
                           Seit Sommer 2016 befinden sich sieben neue                                                                                                                               setzung des Islamgesetzes 2015 mit der Einrichtung       gen der Universität Wien
                           Kunstwerke zur Ehrung von Wissenschafterinnen                                                                   Christa Schleper reüssierte mit ihrem ERC Advanced       eines islamisch-theologischen Bachelorstudiums           über alle Studienstufen
                           im Arkadenhof der Universität Wien, zusätzlich zu                                                               Grant-Antrag, David Berry, Georg Schiemer und            durch die Vorbereitung der Implementierung des           hinweg, ihren Studieren-
                           jenen 154 Büsten und Gedenktafeln, die – mit Aus-                                                               Bernadett Weinzierl erwarben jeweils einen ERC           gemeinsamen Masterstudiums im Bereich der                den ein zügiges Studium
                           nahme der Ehrentafel für Marie von Ebner-Eschen-                                                                Starting Grant (vgl. Kapitel 1.2 Drittmittelprojekte).   PädagogInnenbildung geprägt. Die Einführung des          mit qualitätsvollen
                           bach – ausschließlich Männern gewidmet sind. Die                                                                Auf nationaler Ebene ist die 2016 angekündigte           Lehramtsstudiums im Bologna-Studiensystem, wie           Inhalten zu ermöglichen
                           650-Jahr-Feierlichkeiten nahm die Universität Wien                                                              Erhöhung des FWF-Budgets bis 2021 eine große             auch die parallel dazu laufenden Abstimmungs-            und ihre AbsolventInnen
                           zum Anlass, die Ehrung von Frauen im Arkadenhof                                                                 Erleichterung, um zusätzliche Forschungsprojekte         gespräche mit den Pädagogischen Hochschulen              auf dem nationalen
                           in Angriff zu nehmen. Unter Einbindung der Fakultä-                                                             umsetzen zu können und Anstellungen für Jung-            im Wiener Raum, gingen 2016 in die zweite Phase.         und internationalen
                           ten, auf Vorschlag des Rektorats und mit Zustim-                                                                wissenschafterInnen zu ermöglichen. Die angekün-         Nach der Implementierung des gemeinsamen                 Arbeitsmarkt erfolgreich
                           mung des Senats wurden folgende sieben Wissen-                                                                  digte Wiedereinführung der Overheads macht es            Bachelorstudiums mit dem Studienjahr 2016/17             zu positionieren.
                           schafterinnen, die alle im 20. Jahrhundert an der                                                               möglich, dass die Universität Wien die notwendigen       begannen unmittelbar daran anschließend die
                           Universität Wien gewirkt haben, ausgewählt, um in                                                               Ressourcen für die Durchführung der Projekte zur         Vorbereitungen für das gemeinsame Masterstudium
                           Form dauerhaft ausgestellter Kunstwerke geehrt zu                                                               Verfügung stellen kann (vgl. Kapitel 1. Forschung        (vgl. Kapitel 2. Studium, Lehre und Weiterbildung).
Universität Wien           werden: die Psychologin Charlotte Bühler, die Sozi-                                                             und Entwicklung).                                        Es ist ein zentrales Anliegen der Universität Wien
                           alwissenschafterin Marie Jahoda, die Physikerinnen     Um diesem Anspruch gerecht zu werden, hat die                                                                     über alle Studienstufen hinweg, ihren Studierenden
MitarbeiterInnen:          Berta Karlik und Lise Meitner, die Archäologin Grete   Universität Wien auf Basis der fakultären For-           Studien mit individuellen                                ein zügiges Studium mit qualitätsvollen Inhalten
9.500 MitarbeiterInnen,    Mostny-Glaser, die Romanistin Elise Richter und die    schungsschwerpunkte und unter Bezugnahme                 Schwerpunktsetzungen                                     zu ermöglichen und ihre AbsolventInnen auf dem
davon 6.600 Wissen-        Mathematikerin Olga Taussky-Todd. Konzipiert und       auf klar definierte Kriterien, die im Wege der                                                                    nationalen und internationalen Arbeitsmarkt erfolg-
schafterInnen              realisiert wurden die Kunstwerke im Rahmen eines       Leistungsvereinbarung festgelegt wurden, neun            Eine besondere Chance sieht die Universität Wien         reich zu positionieren.
                           künstlerischen Wettbewerbs von den KünstlerInnen       Forschungsstärkefelder definiert. In Ergänzung dazu      in ihrer großen fachlichen Breite und der Mög-
Studierende:               Thomas Baumann, Catrin Bolt und Karin Frank.           wurden verschiedenste Instrumente entwickelt, um         lichkeit zur interdisziplinären Forschung, die eine      Das Arbeitsprogramm 2017/18 der Bundesregierung
94.000 Studierende,                                                               sowohl inneruniversitär (Forschungsplattformen,          Grundlage für das differenzierte Studienangebot          sieht bis Juni 2017 die Vorlage eines Umsetzungs-
14.000 BeginnerInnen       Personal und Nachwuchsförderung                        Forschungsverbünde) als auch in Kooperation              darstellt. Nach einem Bachelorstudium, welches           konzeptes zur Studienplatzfinanzierung, verbunden
                                                                                  mit anderen Universitäten (Forschungscluster) die        bereits auf Basis des breiten Fächerspektrums der        mit Aufnahmeverfahren und Zugangsregelungen
AbsolventInnen:            Die Universität Wien beschäftigt als größte For-       Kooperation zwischen den Fächern zu fördern (vgl.        Universität Wien individuelle Schwerpunktset-            in besonders belasteten Fächern und entspre-
10.000 AbsolventInnen      schungs- und Bildungseinrichtung Österreichs           Kapitel 1.1 Stärkefelder in der Forschung).              zungen ermöglicht, sollen die Studierenden gut           chender Anpassung des Universitätsbudgets, aber
                           insgesamt 6.600 WissenschafterInnen, darunter                                                                   auf den Arbeitsmarkt vorbereitet sein. Ein Instru-       auch Maßnahmen im Hinblick auf den Ausbau von
Budget:                    rund 400 ProfessorInnen. 2016 folgten 24 Profes-       Darüber hinaus haben die Universität Wien, die           ment zur individuellen Schwerpunktsetzung sind           Studienplätzen und der Forschung in den MINT-
rund EUR 1,3 Milliarden    sorInnen dem Ruf an die Universität Wien, zudem        Medizinische Universität Wien (MUW) und die Ös-          sogenannte Erweiterungscurricula (EC). Durch             Fächern, vor. Die Universität begrüßt diese Initiative
(ohne Drittmittel)         wurden acht assoziierte ProfessorInnen ernannt.        terreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)          sie erhalten Studierende die Möglichkeit, sich           ausdrücklich. Allerdings ist für die Implementierung
für drei Jahre             Der Frauenanteil bei den ProfessorInnen liegt          bereits 2015 entschieden, eine gemeinsame Life           zusätzliche Kompetenzen anzueignen, die über             eines neuen Finanzierungsmodells die Bereitstel-
                           aktuell bei 30 %. Um international konkurrenzfä-       Science-Strategie zu erarbeiten. Ziel der Koope-         das eigene Studium hinausgehen, z. B. im Rahmen          lung von Zusatzmitteln erforderlich: Diese dürfen
                           hig bleiben zu können, ist es entscheidend, dem        ration ist die künftige Stärkung des Standorts, der      eines geisteswissenschaftlichen Studiums ein EC im       nicht nur die Fortführung des laufenden Betriebs
                           wissenschaftlichen Nachwuchs im Sinne eines            auf eine lange Tradition in biowissenschaftlicher        Bereich Wirtschafts- oder Rechtswissenschaften zu        sichern, sondern müssen den Universitäten auch
                           „echten“ Tenure-Track-Modells (UG-Novelle 2015)        Forschung blickt. Jede der drei beteiligten Instituti-   absolvieren.                                             ausreichend Spielraum geben, um Betreuungsrela-
                           Karriereperspektiven zu eröffnen. Die Universität      onen bringt spezifische Themenschwerpunkte und                                                                    tionen in der Lehre sowie Rahmenbedingungen in
                           Wien hat diese neue Möglichkeit 2016 genutzt           Expertise in den Life Science-Standort Wien ein.         Voraussetzung dafür ist das positive Absolvieren der     der Forschung entscheidend zu verbessern.
                           und Laufbahnstellen ausgeschrieben, die eine           Die Universität Wien will im Bereich der Neurowis-       Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP).
                           Karriereperspektive bis hin zum „Full Professor“       senschaften Schwerpunkte setzen. In diesem Sinne         Im Bereich der Bachelorstudien ist es gelungen,          Zielvereinbarungen
                           ermöglichen. Die Stellenausschreibung für bis zu 20    erfolgten Ende 2016 die ersten Ausschreibungen für       die STEOP so zu gestalten, dass den Studierenden
                           Professuren wurde im Dezember veröffentlicht. Ziel     drei Professuren im Bereich Neurowissenschaften          von Beginn an eine gute Grundlage geboten wird,          Für die universitätsinterne Umsetzung der Leis-
                           ist es, in allen Karrierestufen für die besten Köpfe   (Neuroinformatik, Neurobiologie und Psycholingu-         ihre Studienentscheidung zu festigen. Wichtig ist,       tungsvereinbarung, Strategie- und Ressourcenpla-
                           attraktiv zu sein. Erfolgreiche Doktoratsprogramme     istik). Nach Umsetzung dieser ersten Phase eines         dass sich die Studierenden in den ersten Semestern       nung schließt das Rektorat mit den Fakultäten und
                           wie die im Sommersemester 2016 neu etablierten         Neuro-/Cognitive Science-Konzepts an der Universi-       intensiv mit ihrer Studienwahl beschäftigen und          Zentren sowie den Dienstleistungseinrichtungen
                           Vienna Doctoral Schools/Academies zählen ebenso        tät Wien soll dieser Bereich durch die Zusammenar-       aktiv mit Lehrveranstaltungen und Prüfungen ins          Zielvereinbarungen ab.
Die Entwicklung der        zu den Maßnahmen wie die individuelle Förderung        beit mit MUW, Institute of Science and Technology        Studium einsteigen.
Forschung an der           von DoktorandInnen (vgl. Kapitel 1.3 Doktorats-        Austria (IST Austria) und weiteren Partnern im                                                                    Neben den fakultäts- bzw. zentrumsspezifischen
Universität Wien ist       ausbildung und Nachwuchsförderung) sowie die           Wiener Raum zusätzlich gestärkt werden.                  Im Bereich der Masterstudien bietet die Universi-        Punkten, die sich beispielsweise aus den regel-
untrennbar mit der         Förderung der InhaberInnen von Postdoc-Stellen                                                                  tät Wien verstärkt interdisziplinäre Angebote. Je        mäßigen Evaluierungen ergeben, wurden in den
Fähigkeit verbunden, die   (vgl. Kapitel 4.1 Personalentwicklung: Berufungen      Von hoher Relevanz für die gesamtuniversitäre            nach Anforderung sind die forschungsgeleiteten           Kernbereichen insbesondere folgende Aspekte
bestehenden Stärken        und Tenure Track).                                     Ausrichtung ist die budgetäre Entwicklung bei den        Masterstudien disziplinär vertiefend, spezialisierend    diskutiert: Im Bereich Studium und Lehre wurden
zu identifizieren und                                                             Fördergebern, sowohl auf europäischer als auch           oder auch interdisziplinär gestaltet. Stärker anwen-     gemeinsam mit den StudienprogrammleiterInnen
diese durch geeignete      Forschungsstärkefelder &                               auf nationaler Ebene. Ziel der Universität Wien ist      dungsbezogene Masterstudien sind im Weiterbil-           die Studieneingangs- und Orientierungsphase,
Maßnahmen weiterzu-        Interdisziplinarität                                   es, in den Anträgen konkurrenzfähig zu sein. Für         dungsbereich verankert. So sind Masterstudien an         Prinzipien der Planung und Beauftragung der Lehre
entwickeln.                                                                       den Erfolg ist eine entsprechend hohe Dotierung          der Universität Wien nicht nur für die Anforderun-       sowie das Thema Standards von Prüfungen und
                           Die Entwicklung der Forschung an der Universität       der Fördertöpfe unerlässlich, um eine akzeptable         gen eines zusammenwachsenden europäischen                wissenschaftlichen Arbeiten besprochen. Im For-
                           Wien ist untrennbar mit der Fähigkeit verbunden,       Förderquote sicherzustellen. Die erfolgreiche Beru-      Arbeitsmarkts ausgelegt, sondern auch als Vorbe-         schungsteil wurden neben Nachwuchsförderung,
                           die bestehenden Stärken zu identifizieren und diese    fungspolitik der Universität Wien spiegelt sich auf      reitung für ein weiterführendes Doktoratsstudium         Entwicklung der Publikationen, Drittmittel und
                           durch geeignete Maßnahmen weiterzuentwickeln.          internationaler Ebene in den zahlreichen von der         zu betrachten.                                           Overheads auch Fragen des Technologietransfers
                                                                                  EU geförderten Projekten und insbesondere in den                                                                  und der Kooperation mit der Wirtschaft diskutiert.
                                                                                  bisher 37 eingeworbenen ERC Grants wider.                                                                         Im Bereich Personal wurden die nächsten Personal-

   10                                                                                                                                                                                                                                                                            11
Leistungsbericht & Wissensbilanz 2016 - Universität Wien
Zentrales StudienServiceCenter am Campus                •   Sternwarte in der Türkenschanzstraße 17:
                                                                                                                 der Universität Wien                                        Schaffung barrierefreier Zugänge im Objekt
                                                                                                                                                                             sowie Instandsetzung der Kuppel;
                                                                                                                 Im Stöcklgebäude am Campus der Universität Wien
                                                                                                                 wurde ein zentrales und modernes StudienService­        •   Währinger Straße 38-42: Sanierung der Elektro-
                                                                                                                 Center für mehrere Studienrichtungen geschaffen             verteiler im Haus 2 und Haus 3 sowie Sanierung
                                                                                                                 (Slawistik, Afrikawissenschaften, Musikwissenschaft,        der Labortüren und Tausch von Kälteanlagen
                                                                                                                 Orientalistik, Sprachwissenschaft und Indologie/            im Haus 3;
                                                                                                                 Tibetologie/Buddhismuskunde). Durch diese neue
                                                                                                                 Anlaufstelle wurde eine wesentliche Serviceverbes-      •   Schaffung von hochwertigen Labor- und Bü-
                                                                                                                 serung für die Studierenden erreicht.                       roflächen im Zuge von Neuberufungen am
                                                                                                                                                                             Standort Währinger Straße 38-42 und Althan-
                                                                                                                 Laufende Erneuerung der Haustechnik                         straße 14 – UZA II;
                                                                                                                 Dr.-Bohr-Gasse 9
                                                                                                                                                                         •   Weiterführung der Sanierung der Datennetzver-
                                                                                                                 An einer schrittweisen Erneuerung der nicht mehr            kabelung innerhalb und zwischen Standorten
                                                                                                                 zeitgemäßen Haustechnik wird bereits seit 2013              der Universität Wien.
                                                                                                                 gearbeitet. Im Jahr 2016 erfolgte die Sanierung der
                                                                                                                 Elektroverteiler, die Sanierung und Herstellung der     Serviceverbesserungen und Erhöhung
                                                                                                                 Brandschotte sowie die Sanierung der Brand-             der Sicherheits­maßnahmen an der
                                                                                                                 schutztüren und der Großkälteanlagen. Die infra-        Universität Wien
     strukturgespräche vorbereitet und Maßnahmen zur       Bekenntnis zu Fortschritt und                         strukturellen und haustechnischen Verbesserungen
     Frauenförderung besprochen. Schließlich wurden        Nachhaltigkeit                                        werden in den nächsten Jahren fortgeführt, sodass       Schwerpunkt Sicherheit
     die Investitionen und Budgets der Fakultäten und                                                            auch künftig eine sichere und energieeffiziente Spit-
     Zentren festgelegt.                                   Neubau Biologiezentrum Universität Wien               zenforschung in den Laborgebäuden möglich ist.          Zur Erhöhung der gesamtuniversitären Sicherheit
                                                           St. Marx                                                                                                      von Personen wurde ein Folder für das Verhalten im
     Die innerfakultäre Mittelverteilung erfolgt durch                                                           Spangenumbau UZA II                                     Sicherheitsnotfall sowie ein Aushang betreffend das
     die DekanInnen und ZentrumsleiterInnen nach           Im Zuge dieses Projekts errichtet die Bundesimmo-                                                             richtige Verhalten im Notfall (inkl. Notfallnummern)
     bedarfs- und leistungsorientierten Kriterien. In      biliengesellschaft mbH (BIG) bis zum Jahr 2021 ein    Im Gebäude Althanstraße 14 UZA II werden über           für die gesamte Universität in Deutsch und Englisch
     Ergänzung zu den Zielvereinbarungen werden im         neues Biologiezentrum nach aktuellsten Bau- und       mehrere Jahre hinweg beginnend mit 2016                 erstellt. Für die Bereiche Störfallmanagement und
     Rahmen der Jahresgespräche die Ziele zwischen         Forschungsstandards für die Fakultät für Lebens-      insgesamt acht Spangen umgebaut. Mit diesen             Bedrohungsmanagement wurden die wesentlichen
     DekanInnen/ZentrumsleiterInnen bzw. den Leiter­       wissenschaften, das den entstehenden umfassen-        Maßnahmen werden Flächeneffizienzsteigerungen           Grundlagen im Jahr 2016 erarbeitet. Die universi-
     Innen der Dienstleistungseinrichtungen einerseits     den Biologie-Cluster entscheidend verstärken wird.    und Nutzungsoptimierungen hergestellt, Freiflä-         tätsweite Umsetzung wird im Jahr 2017 erfolgen.
     und den einzelnen MitarbeiterInnen anderer-           2016 wurden umfangreiche Vorplanungsarbeiten          chen für die Abdeckung bestehenden dringenden
     seits vereinbart. In diesem jährlich zu führenden     in enger Abstimmung zwischen BIG und der Univer-      Raumbedarfs geschaffen sowie eine Anpassung             Schwerpunkt Brandschutz
     Austausch wird der Beitrag der MitarbeiterInnen       sität Wien für dieses Projekt gestartet und das für   der Forschungsflächen auf einen zeitgemäßen und
     zur Umsetzung der Leistungsvereinbarung der           den Architekturwettbewerb erforderliche Architek-     modernen Standard umgesetzt, sodass weiterhin           Im Jahr 2016 wurde die Brandschutzordnung der
     Universität und auch zur Zielvereinbarung der         turbriefing in enger Abstimmung mit den zukünf-       Forschung auf höchstem Niveau möglich ist.              Universität überarbeitet und auf den neuesten
     jeweiligen Organisations- und Subeinheit transpa-     tigen NutzerInnen erarbeitet. Das Neubauprojekt                                                               Stand gebracht. An allen Standorten mit mehr als
     rent gemacht und diskutiert sowie die individuellen   bedeutet für die Universität Wien und für den         Weitere Bauprojekte 2016                                50 MitarbeiterInnen wurden Evakuierungsübungen
     Entwicklungsziele des/der jeweiligen MitarbeiterIn    Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Wien eine                                                              durchgeführt. Um die Qualität des Brandschut-
     besprochen (vgl. Kapitel 4.2 Personalmanagement       große Chance, da mit einer zukunftsorientierten       Im Jahr 2016 wurden unter anderem folgende wei-         zes und die Sicherheit der MitarbeiterInnen und
     und Personalentwicklung).                             Errichtung des neuen Laborgebäudes am Standort        tere Bauprojekte umgesetzt:                             Studierenden zu steigern, wurden für wesentliche
                                                           St. Marx der bestehende Campus Vienna Biocenter                                                               Großstandorte der Universität Wien organisato-
                                                           komplettiert wird.                                    •   Hauptgebäude am Universitätsring: Start der         rische Brandschutz- und Evakuierungskonzepte
     Bauwesen und Infrastruktur                                                                                      Umsetzung der Bauphase 4 der Brandschutzsa-         erstellt und mit deren Umsetzung begonnen. Diese
                                                           Oskar-Morgenstern-Platz 1                                 nierung sowie der Umsetzung funktionaler Ver-       Maßnahmen leisteten einen wesentlichen Beitrag
                                                                                                                     besserungen in Bezug auf die Erschließung des       zur Erhöhung der Personen- und Gebäudesicher-
     Standortkonsolidierung                               Im Zuge der Anmietung des Standorts Oskar-                 Gebäudes;                                           heit. Dieser Schwerpunkt wird auch 2017 weiterge-
                                                          Morgenstern-Platz 1 (OMP 1) wurde der Universität                                                              führt werden.
     Das im Entwicklungsplan formulierte Ziel der         Wien eine Option über den Erwerb von Gesell-           •   Althanstraße 14 – UZA I: Fortführung der trotz
     Standortkonsolidierung im 1., 3. und 9. Bezirk       schaftsanteilen an der Rossauer Lände 3 Immobi-            absehbarer Aufgabe des Gebäudes nach Er-            Schwerpunkt ArbeitnehmerInnenschutz
     wurde auch im Jahr 2016 weiter verfolgt. Ein bereits lienprojektentwicklung GmbH (RL 3) eingeräumt.             richtung des neuen Biozentrums absolut not-
     bestehender zentraler Standort in der Porzellan­     Entsprechend dem Optionsvertrag bzw. dessen Er-            wendigen sicherheitstechnischen und brand-          Im Jahr 2016 wurden die gesetzlich vorgesehenen
     gasse 4 im 9. Bezirk wurde dementsprechend weiter gänzungsvereinbarungen hatte die Universität Wien             schutztechnischen Sanierung des gesamten            Evaluierungen der Standorte für den Bereich Arbeit-
     ausgebaut.                                           das Recht, 2016 50 % der Anteile an der Gesellschaft       Gebäudes in Kooperation mit der Gebäudeei-          nehmerInnenschutz für nahezu 95 % der Standorte
                                                          zu erwerben. Nach vorliegender Ermächtigung des            gentümerin BIG;                                     der Universität Wien abgeschlossen. Schwerpunkte
     Das nächste große Standortprojekt gemäß dem          Rektorats zum Abschluss der Optionsvereinbarung                                                                wurden vor allem in den Bereichen Gefahrstoff­
     Bauleitplan der Wiener Universitäten, das im Jahr    OMP 1 durch den Universitätsrat erwarb die Univer-     •   Althanstraße 14 – UZA II: Umsetzung des Pro-        evaluierung sowie Hautschutz gesetzt. Arbeitsme-
     2016 durch das BMWFW genehmigt wurde, ist der        sität Wien 2016 diese Anteile.                             jekts Fachbibliothek Theater-, Film- und Medi-      dizinische Evaluierungen und Evaluierungen von
     Neubau für die Fakultät für Lebenswissenschaften                                                                enwissenschaft (Rotunde) sowie Erneuerung           Arbeitsplätzen von werdenden Müttern werden
     im 3. Bezirk, in unmittelbarer Nachbarschaft zum                                                                und Sanierung der Mess- und Regeltechnikan-         laufend durchgeführt.
     bestehenden Campus Vienna Biocenter (Projekt                                                                    lage;
     Neubau Biologiezentrum Universität Wien St. Marx).

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Leistungsbericht & Wissensbilanz 2016 - Universität Wien
Aufbauorganisation und                                                                             Universitätsrat
                                                                                                        (Funktionsperiode März 2013 bis Februar 2018)

     Organe                                                                                             Dr. Eva Nowotny
                                                                                                        Vorsitzende

                                                                                                        Dr. Johannes Ditz
                                                                                                        Prof. Dr. Marlis Dürkop-Leptihn
                                                                                                        Prof. Dr. Bärbel Friedrich
                                                                                                        Hermann Hauser, PhD
                                                                                                        Prof. Dr. Ursula Lehmkuhl
                                                                                                        Dr. Johannes Schnizer
                                                                                                        Dr. Anneliese Stoklaska
                                                                                                        Prof. Dr. Georg Winckler

     Organisationsstruktur                                                                              Senat                                                  Senat
     (Stand 31. Dezember 2016)                                                                          (Funktionsperiode Oktober 2016 bis September 2019)     (Funktionsperiode Oktober 2013 bis September 2016)

                                                                                                        VertreterInnen der UniversitätsprofessorInnen          VertreterInnen der UniversitätsprofessorInnen
                                                                                                        (9 Mitglieder)                                         (9 Mitglieder)
     Universitätsleitung
                                                                                                        Univ.-Prof. Dr. Michael Viktor Schwarz                 Univ.-Prof. Dr. Michael Viktor Schwarz
                                                                                                        Vorsitzender                                           Vorsitzender
     Universitätsrat                             Rektorat                             Senat
                                                                                                        Univ.-Prof. Dipl.-Vw. Monika Gehrig-Merz, PhD          Univ.-Prof. Dr. Constanze Fischer-Czermak
     Büro des Universitätsrats                   Büro des Rektorats                   Büro des Senats
                                                                                                        Univ.-Prof. Dr. Petra Heinz                            Univ.-Prof. Mag. Dr. Bernhard Grasemann
                                                                                                        Univ.-Prof. Mag. Dr. Stefan Krammer                    Univ.-Prof. Mag. Dr. Stefan-Michael Newerkla
                                                                                                        Univ.-Prof. Mag. Dr. Sylvia Kritzinger                 Univ.-Prof. Dipl.-Math. Dr. Stefanie Rinderle-Ma
     15 Fakultäten und 4 Zentren                           Studienrecht und -organisation               Univ.-Prof. Mag. Mag. Dr. August Reinisch              Univ.-Prof. Mag. Dr. Sieglinde Rosenberger
                                                                                                        Univ.-Prof. Mag. Dr. Dr. Christiane Spiel              Univ.-Prof. Dipl.-Psych. Dr. Barbara Schober
     Katholisch-Theologische Fakultät                      Studienpräses                                Univ.-Prof. Dr. Othmar Steinhauser                     Univ.-Prof. Dr. Othmar Steinhauser
     Evangelisch-Theologische Fakultät                     49 Studienprogrammleitungen                  Univ.-Prof. Mag. Dr. Michael Wagner                    Univ.-Prof. Mag. Dr. Michael Wagner
     Rechtswissenschaftliche Fakultät
     Fakultät für Wirtschaftswissenschaften                Dienstleistungseinrichtungen und             VertreterInnen der UniversitätsdozentInnen             VertreterInnen der UniversitätsdozentInnen
     Fakultät für Informatik                               weitere Stabsstellen                         sowie der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen          sowie der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen
     Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät                                                        im Forschungs- und Lehrbetrieb                         im Forschungs- und Lehrbetrieb
                                                           Bibliotheks- und Archivwesen                 (4 Mitglieder)                                         (4 Mitglieder)
     Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
                                                           Finanzwesen und Controlling (Quästur)
     Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
                                                           Forschungsservice und Nachwuchsförderung     Mag. Mag. Clemens Bernsteiner, LL.M.                   Ao. Univ.-Prof. Dr. Ilse Reiter-Zatloukal
     Fakultät für Psychologie
                                                           Internationale Beziehungen                   Ao. Univ.-Prof. Dr. Ilse Reiter-Zatloukal              Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr.
     Fakultät für Sozialwissenschaften
                                                           Öffentlichkeitsarbeit                        Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr.                               Michaela Schaffhauser-Linzatti (1. stv. Vorsitzende)
     Fakultät für Mathematik
                                                           Personalwesen und Frauenförderung            Michaela Schaffhauser-Linzatti (1. stv. Vorsitzende)   Mag. Dr. Thomas Schmidinger
     Fakultät für Physik
                                                           Postgraduate Center                          Mag. Dr. Claus Tieber, Privatdoz.                      Ass.-Prof. Mag. Dr. Günter Trettenhahn
     Fakultät für Chemie
                                                           Raum- und Ressourcenmanagement
     Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und
     Astronomie                                            Studienservice und Lehrwesen                 Vertreter des allgemeinen Universitätspersonals        Vertreter des allgemeinen Universitätspersonals
     Fakultät für Lebenswissenschaften                     Veranstaltungsmanagement                     (1 Mitglied)                                           (1 Mitglied)
     Zentrum für Translationswissenschaft                  Zentraler Informatikdienst
     Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport                                                HR Mag. Christian Albert (2. stv. Vorsitzender)        HR Mag. Christian Albert (2. stv. Vorsitzender)
                                                           Besondere Einrichtung Qualitätssicherung
     Zentrum für Molekulare Biologie
     Zentrum für LehrerInnenbildung                                                                     VertreterInnen der Studierenden                        VertreterInnen der Studierenden
                                                           Berufungsservice
                                                                                                        (4 Mitglieder)                                         (4 Mitglieder)
     Forschungsplattformen                                 Interne Revision
                                                                                                        Alina Bachmayr-Heyda                                   Alina Bachmayr-Heyda
     18 Forschungsplattformen                              Gremien mit besonderen Aufgaben              Florian Hule                                           Florian Hule
                                                                                                        Philipp Ilming                                         Philipp Ilming
     Interessensvertretungen                               Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen     Karin Stanger                                          Karin Stanger
                                                           Schiedskommission
     Betriebsrat Allgemeines Personal
     Betriebsrat Wissenschaftliches Personal
     HochschülerInnenschaft an der Universität Wien

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Leistungsbericht & Wissensbilanz 2016 - Universität Wien
Rektorat                                                                                                       Organisation im wissenschaftlichen Bereich
     (Funktionsperiode Oktober 2015 bis September 2019)

     O. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Dr. h. c.                  Univ.-Prof. Dr. Regina Hitzenberger                   15 Fakultäten                                    4 Zentren
     Heinz W. Engl                                            Vizerektorin für Infrastruktur
     Rektor                                                                                                         Katholisch-Theologische Fakultät                 Zentrum für Translationswissenschaft
                                                              Physikerin, 2006 bis 2011 Vizedekanin der Fakultät    Evangelisch-Theologische Fakultät                Zentrum für Sportwissenschaft und
     Heinz W. Engl ist seit 1. Oktober 2011 Rektor der        für Physik; seit 2012 Professorin für Aerosol- und
                                                                                                                    Rechtswissenschaftliche Fakultät                 Universitätssport
     Universität Wien. 2007 kam Heinz W. Engl als Vize-       Clusterphysik an der Universität Wien, zahlreiche
     rektor für Forschung und Nachwuchsförderung an           Forschungsaufenthalte außerhalb Europas (Japan,       Fakultät für Wirtschaftswissenschaften           Zentrum für Molekulare Biologie
     die Universität Wien. Als Dekan der Technisch-           USA), seit 2014 Vorstandsmitglied der Gesellschaft    Fakultät für Informatik                          Zentrum für LehrerInnenbildung
     Naturwissenschaftlichen Fakultät an der Johannes         für Aerosolforschung (GAeF), seit 2013 Associate      Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
     Kepler Universität Linz (1996 bis 2000), als Referent    Editor des Journal of Aerosol Science.                Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
     des FWF und als stellvertretender Universitätsrats-                                                            Fakultät für Psychologie
     vorsitzender an der TU Graz (2003 bis 2007) sam-
                                                                                                                    Fakultät für Philosophie und Bildungswissen-
     melte der Mathematiker Erfahrungen im Univer-            Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Christa Schnabl
     sitäts- und Forschungsmanagement. Seit 1988 ist          Vizerektorin für Studium und Lehre                    schaft
     Heinz W. Engl ordentlicher Universitätsprofessor                                                               Fakultät für Sozialwissenschaften
     für Industriemathematik an der Johannes-Kepler-          Theologin/Ethikerin, 2011 bis 2015 Vizerektorin für   Fakultät für Mathematik
     Universität Linz. Gastprofessuren führten ihn unter      Studierende und Lehre, 2007 bis 2011 Vizerektorin     Fakultät für Physik
     anderem in die USA, nach Australien und Großbri-         für Studierende und Weiterbildung, 2004 bis 2007      Fakultät für Chemie
     tannien. Von 2003 bis 2011 leitete er das von ihm        Vizedekanin der Katholisch-Theologischen Fakultät,    Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und
     gegründete Johann Radon Institute for Computa-           seit 2004 außerordentliche Universitätsprofessorin
     tional and Applied Mathematics (RICAM) der Öster-                                                              Astronomie
                                                              am Institut für Sozialethik (seit 1. Jänner 2016
     reichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW),           Institut für Systematische Theologie und Ethik) der   Fakultät für Lebenswissenschaften
     deren wirkliches Mitglied er ist. Seit 2013 ist Rektor   Katholisch-Theologischen Fakultät, Gastprofessorin
     Engl Mitglied der Academia Europaea.                     an mehreren ausländischen Universitäten (u. a.
                                                              Universität Tübingen, Universität Fribourg).

     Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann
     Vizerektor für Forschung und Internationales

     Geograph, Schwerpunkt Migrations- und Stadt-
     forschung, 2011 bis 2015 Vizerektor für Personal-
     entwicklung und Internationale Beziehungen, seit
     2011 Vorsitzender des Expertenrats für Integration,
     wirkliches Mitglied der ÖAW, 2006 bis 2011 Dekan
     der Fakultät für Geowissenschaften, Geographie
     und Astronomie, 2003 bis 2009 Mitglied des Senats
     der Universität Wien (Kuriensprecher ProfessorIn-
     nen), 2000 Berufung an die Universität Wien, 1996
     bis 2000 Professor an der Technischen Universität
     München.

16                                                                                                                                                                                                          17
Integration des IÖG                                     sind sie für die Umsetzung der Evaluationsergebnis-      Mitglieder des SAB:                                    senschaften, Psychologie, Rechtswissenschaften,
                                                             se zuständig.                                                                                                   Theologie, Philosophie und Bildungswissenschaft,
     Das 1854 gegründete Institut für Österreichische                                                                 •   Andreas Barner (ehem. CEO Boehringer Ingel-        Sport- und Pflegewissenschaft sowie je einem
     Geschichtsforschung (IÖG) wurde mit 1. Jänner           Gremien der Studienprogrammleitungen                         heim)                                              Mitglied, das vom Rektorat, vom Universitätsrat und
     2016 in die Universität Wien eingegliedert. Die                                                                  •   Elisabeth Blackburn (University of California,     vom Senat entsendet wird. Die Ethikkommission
     Aufgaben des IÖG umfassen insbesondere die Pla-         Die Studienprogrammleitungen werden von der                  San Francisco, Nobelpreisträgerin für Physiolo-    begutachtet auf Antrag Forschungsprojekte von
     nung und Durchführung von Forschungsvorhaben            Studienkonferenz, einem je zur Hälfte aus Studie-            gie oder Medizin 2009)                             WissenschafterInnen der Universität Wien sowie
     auf dem Gebiet der europäischen Geschichte des          renden und Lehrenden bestehenden Gremium,                •   Tony F. Chan (President, The Hong Kong Univer-     Forschungsvorhaben im Rahmen von wissenschaft-
     Mittelalters und der Neuzeit sowie der österreichi-     beraten.                                                     sity of Science and Technology)                    lichen Abschlussarbeiten.
     schen Geschichte mit einem Schwerpunkt auf den                                                                   •   Lorraine Daston (Max-Planck-Institut für Wis-      Vorsitzender: Assoz. Prof. MMag. DDDr. Martin
     Historischen Hilfswissenschaften, der Quellenedi-       Gremien auf Ebene der Fakultäten und                         senschaftsgeschichte)                              Voracek
     tion und Quellenerschließung auf der Grundlage          Zentren                                                  •   Georg Gottlob (University of Oxford)
     anerkannter internationaler Standards und deren                                                                  •   Robert Huber (Max-Planck-Institut für Bioche-      Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen
     Dokumentation und Publikation.                          Fakultäts- und Zentrumskonferenzen                           mie; Nobelpreis für Chemie 1988,)
                                                                                                                      •   Aditi Lahiri (University of Oxford)                Der seit 1991 an der Universität Wien bestehende
     Ebenfalls mit 1. Jänner 2016 wurde die Institutsbib-    Fakultäts- und Zentrumskonferenzen wurden auf            •   Christine Langenfeld (Georg-August-Universität     Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen ist ein
     liothek des IÖG in eine Fachbereichsbibliothek (FB)     der Ebene der Fakultäten bzw. Zentren als kollegial          Göttingen, Mitglied des deutschen Bundesver-       vom Senat der Universität Wien eingerichtetes
     der Universitätsbibliothek umgewandelt. Die FB des      besetzte Beratungsgremien eingerichtet (das                  fassungsgerichts)                                  Kollegialorgan. Ihm gehören 21 Mitglieder an.
     IÖG ist eine Forschungsbibliothek, die Wissenschaf-     Folgende gilt analog für Zentren). Die Größe der         •   Bjørn Stensaker (Universitetet i Oslo)             Vorsitzender: Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr.
     terInnen und Studierenden zur Verfügung steht.          Fakultätskonferenz richtet sich nach der Größe und                                                              Richard Gamauf
     Derzeit verfügt die Bibliothek über ca. 200 laufende    der Binnenstruktur der Fakultät. Die Fakultäts- und      Organisation im Administrationsbereich
     Zeitschriftentitel und einen Gesamtbestand von ca.      Zentrumskonferenzen setzen sich aus VertreterIn-                                                                Betriebsräte
     47.000 Büchern.                                         nen der ProfessorInnen, der UniversitätsdozentIn-        Im Bereich der Administration gliedert sich die
                                                             nen und der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen,         Universität Wien in folgende Einheiten:                Der Betriebsrat für das wissenschaftliche Univer­
     Studienpräses                                           der Studierenden sowie des allgemeinen Universi-                                                                sitätspersonal hat 29 Mitglieder.
                                                             tätspersonals zusammen. Mit Inkrafttreten des neu-       Dienstleistungseinrichtungen                           Vorsitzender des Betriebsrats für das wissenschaft­
     Um eine bestmögliche Betreuung der Studierenden         en Organisationsplans am 1. Jänner 2013 wurden                                                                  liche Universitätspersonal:
     in studienrechtlichen Belangen zu gewährleisten,        die Informations- und Stellungnahmerechte der            •   Bibliotheks- und Archivwesen                       Ass.-Prof. Mag. Dr. Karl Reiter
     wurde an der Universität Wien die Funktion der/des      Fakultäts- und Zentrumskonferenzen ausgeweitet.          •   Finanzwesen und Controlling (Quästur)
     Studienpräses eingerichtet; Grundlage dafür bildet                                                               •   Forschungsservice und Nachwuchsförderung           Der Betriebsrat für das allgemeine Universitäts­
     die im Universitätsgesetz 2002 vorgesehene „Ein-        Wissenschaftliche Beiräte der Fakultäten und             •   Internationale Beziehungen                         personal hat 17 Mitglieder.
     richtung eines für die Vollziehung der studienrecht-    Zentren                                                  •   Öffentlichkeitsarbeit                              Vorsitzender des Betriebsrats für das allgemeine
     lichen Bestimmungen zuständigen monokratischen                                                                   •   Personalwesen und Frauenförderung                  Universitätspersonal:
     Organs“ (§ 19 Abs. 2 Z 2 UG). Der Aufgabenbereich       Jede Fakultät bzw. jedes Zentrum hat die Möglich-        •   Postgraduate Center                                Norbert Irnberger
     ist vielfältig und umfasst u. a. die Abwicklung von     keit, einen wissenschaftlichen Beirat (Scientific        •   Raum- und Ressourcenmanagement
     studienrechtlichen Verfahren, BeurteilerInnenbe-        Advisory Board) einzurichten, der die Fakultät/das       •   Studienservice und Lehrwesen                       Beteiligungen der Universität Wien
     stellung bei Doktoratsstudien und die Abwicklung        Zentrum bei ihrer/seiner strategischen Entwicklung       •   Veranstaltungsmanagement
     der Leistungs- und Förderungsstipendien. Seit 2014      berät. Die wissenschaftlichen Beiräte setzen sich        •   Zentraler Informatikdienst                         Um neue Kooperationsmodelle zu ermöglichen und
     nimmt Univ.-Prof. Mag. Dr. Peter Lieberzeit die Funk-   aus drei bis fünf international ausgewiesenen Wis-                                                              das Serviceangebot auszubauen, nutzt die Universi-
     tion des Studienpräses wahr, seine Stellvertreterin     senschafterInnen der entsprechenden Disziplinen          Stabsstellen                                           tät Wien als vollrechtsfähige Institution in beson-
     ist MMag. DDr. Julia Wippersberg. In der Ausübung       zusammen. Für die Beiräte konnten hochkarätige                                                                  ders geeigneten Bereichen die Organisationsform
     seiner umfangreichen Aufgaben wird der Studi-           WissenschafterInnen von renommierten Universi-           •   Büro des Universitätsrats                          des Privatrechts (insbesondere die Gesellschaft mit
     enpräses von den StudienprogrammleiterInnen             täten (u. a. Universiteit Leiden, Harvard University,    •   Büro des Rektorats                                 beschränkter Haftung) zur Aufgabenerfüllung.
     unterstützt.                                            ETH Zürich, Bristol University, University of Califor-   •   Büro des Senats
                                                             nia/Berkeley) gewonnen werden.                           •   Berufungsservice                                   Max F. Perutz Laboratories Support GmbH
     49 Studienprogrammleitungen                                                                                      •   Interne Revision
                                                             Beiräte auf Ebene der Gesamtuniversität                                                                         Um die universitäre Zusammenarbeit im Bereich
     Mit der Institution der Studienprogrammleitungen                                                                 Besondere Einrichtung für Qualitätssicherung           der Molekularen Biologie am Forschungsstandort
     (SPL) wurde eine eigenständige Struktur geschaf-        Wissenschaftlicher Beirat (Scientific Advisory                                                                  Wien zu stärken, gründeten die Universität Wien
     fen, die zwar mit dem Forschungsbetrieb eng ver-        Board) der Universität Wien                              Sonstige Organe                                        und die Medizinische Universität Wien im März 2005
     netzt, aber doch primär auf die spezifischen Bedürf-                                                                                                                    gemeinsam die Max F. Perutz Laboratories, an de-
     nisse des Studien- und Lehrbetriebs abgestimmt          Der Wissenschaftliche Beirat (SAB) besteht aus           Schiedskommission                                      nen die Universität Wien einen Anteil von 60 % hält.
     ist. 2013 wurde eine eigene SPL LehrerInnenbildung      neun unabhängigen und international ausgewiese-                                                                 Damit wurde auch der Aufbau des Center for Inte-
     eingerichtet, die die unterrichtsfächer-übergreifen-    nen WissenschafterInnen, seine Besetzung erfolgt         Die Schiedskommission besteht aus sechs Mitglie-       grative Bioinformatics Vienna (CIBIV) in die Wege
     den Teile des Lehramtsstudiums bündelt.                 durch die Universitätsleitung. Senat, Rektorat und       dern, von denen je zwei Mitglieder vom Senat, vom      geleitet. Die beiden Universitäten unterstützen mit
                                                             Universitätsrat bestellen jeweils drei Mitglieder.       Universitätsrat und vom Arbeitskreis für Gleichbe-     dem Aufbau professioneller Services im Bereich
     Die SPL bilden die zentrale Anlaufstelle in allen       Mindestens zwei der Mitglieder müssen über Er-           handlungsfragen nominiert werden.                      wissenschaftlicher Infrastrukturen den Prozess der
     studienrechtlichen und studienorganisatorischen         fahrung bei der Konzeption und Durchführung von          Vorsitzende: Ass.-Prof. Dr. Brigitte Lueger-Schuster   Exzellenzorientierung und Schwerpunktbildung.
     Fragen und agieren als Schnittstelle zwischen Leh-      Evaluierungsverfahren und/oder Leitungserfahrung                                                                Die GmbH wurde 2015 umstrukturiert und in Max F.
     renden, Studierenden und Universitätsadministra-        verfügen. Der wissenschaftliche Beirat der Universi-     Ethikkommission                                        Perutz Laboratories Support GmbH umbenannt.
     tion. Die StudienprogrammleiterInnen betreuen je        tät berät das Rektorat in Fragen der Entwicklungs-
     nach Studierendenzahlen eine oder mehrere Studi-        planung der Universität Wien.                            Die Ethikkommission besteht aus elf Mitgliedern
     en hinsichtlich der Erstellung des Lehrprogramms.                                                                aus den Bereichen Lebenswissenschaften,
     Im Rahmen des Qualitätsmanagements der Lehre                                                                     Naturwissenschaften, Sozial- und Wirtschaftswis-

18                                                                                                                                                                                                                                  19
Innovationszentrum Universität Wien GmbH                  INiTS Universitäres Gründerservice Wien GmbH            mations- und Beratungszentrum und fungiert als
                                                                                                                       Vermittler zwischen Studierenden aller Fachrichtun-
     Die Innovationszentrum Universität Wien GmbH,             Das universitäre Gründerservice INiTS, eine             gen der Universität Wien und Unternehmen, Insti-
     eine 100-prozentige Tochter der Universität Wien,         37-prozentige Tochter der Innovationszentrum            tutionen und Organisationen. Das Serviceangebot
     wurde im Jahr 2000 mit dem Ziel gegründet, einer-         Universität Wien GmbH, hat 2002 seine Unterstüt-        umfasst u. a. Karriereinformationen, Vermittlung
     seits die vielfältigen Aktivitäten der Universität Wien   zungs- und Beratungstätigkeit für Jungunterneh-         von Jobs und Praktika, Coaching und Workshops
     im Bereich der Weiterbildung (Sprachenzentrum,            merInnen aufgenommen und ist eine Gesellschaft          sowie Karriere-Messen (vgl. Kapitel 2.4 Studienab-
     Deutschkurse – Wiener Internationale Hochschul-           der Wirtschaftsagentur Wien (eines Fonds der Stadt      schlüsse und Berufseinstieg).
     kurse, Sommerhochschule, aber auch Univer-                Wien), der Universität Wien und der Technischen
     sitätskurse) zu bündeln und andererseits einen            Universität Wien. INiTS ist das Wiener Zentrum          WasserCluster Lunz GmbH
     organisatorischen Anker für neue innovative Ideen         des AplusB-Programms (Academia plus Business),
     und Projekte, wie z. B. für die Kinderbüro Universität    durch das bundesweit wissens- und technologieba-        Die WasserCluster Lunz GmbH, eine 33,33-prozen-
     Wien GmbH oder die INiTS Universitäres Gründer-           sierte Unternehmensgründungen gefördert werden.         tige Tochter der Universität Wien, ist ein gemeinsa-
     service Wien GmbH, zu bilden.                             Ziel ist es, durch die Bündelung und Aktivierung        mes Projekt der Universität Wien mit der Universität
                                                               des Potenzials, durch die enge Kooperation mit der      für Bodenkultur Wien und der Donau-Universität
     Kinderbüro Universität Wien GmbH                          Wirtschaft und durch die Integration bestehender        Krems. Sie wurde im Jahr 2005 mit der Absicht ge-
                                                               Initiativen Ansprechpartner und Begleiter für Grün-     gründet, die Forschungs- und Lehrtätigkeit, insbe-
     Als Serviceeinrichtung steht das Kinderbüro, das          derInnen aus dem universitären Bereich zu sein. Die     sondere in Ökologie, Biologie und Technologie des
     seit 2006 als 100-prozentige Tochter der Innovati-        Zielgruppe sind UniversitätsmitarbeiterInnen, Stu-      Wassers, im Bereich der Biologischen Station Lunz
     onszentrum Universität Wien GmbH eingerichtet             dierende höherer Semester, aber auch AbsolventIn-       am See weiterzuführen (vgl. Kapitel 6.2 Nationale
     ist, allen MitarbeiterInnen und Studierenden in           nen, die an eine Unternehmensgründung denken            Kooperationen).
     Fragen der Vereinbarkeit von Beruf/Studium und            (vgl. Kapitel 3.4 Unternehmensgründung).
     Elternschaft als Ansprechpartner zur Seite. Das                                                                   Die Universität Wien verwaltet acht Stiftungen
     Kinderbüro entwickelt Maßnahmen zur Verbesse-             Uniport Karriereservice Universität Wien GmbH           nach dem Bundes-Stiftungs- und Fondsgesetz
     rung der Vereinbarkeit von Betreuungsleistung mit                                                                 (keine Privatstiftungen). Diese Stiftungen verfolgen
     Beruf/Studium, wie z. B. flexible Kinderbetreuung         Diese Einrichtung ist eine Tochter der Universität      gemeinnützige Ziele, insbesondere die Förderung
     insbesondere für Kinder von Studierenden und von          Wien (74,99 %, 25,01 % hält die Innovationszentrum      universitärer Forschung sowie die Verbesserung der
     MitarbeiterInnen der Universität Wien (vgl. Kapitel       Universität Wien GmbH) und wurde 2002 für Studie-       sozialen Situation der Studierenden.
     3.2 Vereinbarkeit von Beruf und Familie). Zudem           rende und AbsolventInnen etabliert, um Beratung
     betreibt das Kinderbüro Wissenschaftskommunika-           und Service in Karrierefragen anzubieten. Eine stär-
     tion speziell für Kinder, beispielsweise im Rahmen        kere Vernetzung von Studierenden, Universität und
     der KinderuniWien (vgl. Kapitel 3.3 Wissenschaft          Wirtschaft sind die Ziele der gesetzten Aktivitäten.
     und Wissensvermittlung für Kinder).                       Uniport versteht sich als Service-, Karriere-, Infor-

20                                                                                                                                                                            21
„Technologische
                                  Entwicklungen werden
                                  unseren Alltag massiv
                                  verändern. Aber wir
                                  dürfen uns das nicht
                                  linear vorstellen. Es
                                  wird nicht alles genau
                                  so sein wie jetzt plus
                                  Roboter. Die techno-
                                  logische Gesamtent-
                                  wicklung wird uns auf
                                  das, was in der Zukunft
                                  passiert, vorbereiten.“

 MICHAELA PFADENHAUE R
     ist Professorin für Kultur
     und Wissen am Institut
     für Soziologie der Uni-
     versität Wien. In ihrer
     Forschung befasst sie
     sich u. a. mit Kultur-
     und Medienwandel
     sowie den Herausforde-
     rungen der Social
     Robotics für Sozialität.

22                                                          23
1. F
                                orschung und                                                                                               •   „Ökosysteme“:
                                                                                                                                                Fakultät für Lebenswissenschaften (Microbial
                                                                                                                                                                                                      Fakultät für Philosophie und Bildungswissen-
                                                                                                                                                                                                      schaft (Begründung und Kritik von Normen in

                               Entwicklung
                                                                                                                                                Ecology and Ecosystems; Patterns and Processes        Ethik, Recht, Politik; Theorien des Wissens, der
                                                                                                                                                in Plant Evolution and Ecology)                       Wissenschaften und der sozialen Welt)

                                                                                                                                            •   „Identität, Gemeinschaft und Partizipation“:      •   „Wirtschaft und Recht“:
                                                                                                                                                Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät           Fakultät für Wirtschaftswissenschaften (Märkte
                                                                                                                                                (Gemeinschaftskonzepte, Identitäten und politi­       und Institutionen im Wandel);
                                                                                                                                                sche Integration; Kulturen des euromediterranen       Rechtswissenschaftliche Fakultät (Die Europä­
                                                                                                                                                Raums und Altertumswissenschaften);                   isierung des Unternehmens- und Wirtschafts­
                                                                                                                                                Fakultät für Sozialwissenschaften (Gender and         rechts; Schutz der Grund- und Menschenrechte
                                                                                                                                                Transformation; Migration, Citizenship and Be­        durch nationale und internationale Instanzen)
                                                                                                                                                longing; Politische Parteien, Wahlen und Reprä­
                                                                                                                                                sentationen);                                     •   „Umwelt und Weltraum“:
                                                                                                                                                Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät         Fakultät für Geowissenschaften, Geographie
                                                                                                                                                (Globale Kulturen und Identitäten)                    und Astronomie (Umweltprozesse und Naturge­
                                                                                                                                                                                                      fahren des Systems Erde; Planeten, Sterne und
                                                                                                                                            •   „Kognition, Kommunikation und Reflexion“:             Galaxien als Bausteine des Kosmos);
                                                                                                                                                geplanter gemeinsamer Forschungsschwer-               Fakultät für Physik (Physics and the Environ­
                            1.1 Stärkefelder in der                                                                                            punkt der Fakultät für Lebenswissenschaften           ment)
                                                                                                                                                und der Fakultät für Psychologie auf Basis des
                                 Forschung                                                                                                      im Entwicklungsplan 2020 vorgesehenen Auf-        Die aktuell eingerichteten Stärkefelder haben sich
                                                                                                                                                baus eines neurowissenschaftlichen Schwer-        nicht nur für sich bewährt, sondern sind auch
                            Stärkefelder zeigen jene Bereiche an der Universität   externer Evaluierungen und die Expertise der an              punkts (Cognitive- (and Neuro) Science);          inneruniversitär durch die Beteiligung von Wissen-
Stärkefelder zeigen         Wien auf, die aufgrund ihres Erfolgs im nationalen     den Fakultäten und Zentren eingerichteten Scienti-           Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät     schafterInnen verschiedener Fachrichtungen an
jene Bereiche an der        und internationalen Wettbewerb in ihrer Sichtbar-      fic Advisory Boards angemessen berücksichtigt.               (Kommunikation: Systemische und funktionale       FWF-Spezialforschungsbereichen, FWF-Doktorats-
Universität Wien auf, die   keit herausragen. Sie nehmen daher in der Außen-                                                                    Dimensionen);                                     kollegs sowie an Forschungsplattformen und For-
aufgrund ihres Erfolgs      darstellung der Universität Wien einen prominenten     Aktuell bestehen an der Universität die folgenden                                                              schungsverbünden intensiv miteinander vernetzt
im nationalen und inter-    Platz ein und können in Zukunft verstärkt Grundla-     neun Stärkefelder:                                                                                             und bilden so eine kohärente und nach außen hin
nationalen Wettbewerb       ge strategischer Entscheidungen des Rektorats be-                                                                                                                     gut sichtbare Einheit (siehe Grafik).
in ihrer Sichtbarkeit       züglich universitärer Profilbildung in der Forschung   •   „Modelle und Algorithmen“:
herausragen.                sein, insbesondere im Hinblick auf die nächste             Fakultät für Mathematik (Arithmetik, Algebra
                            Entwicklungsplanung.                                       und Diskrete Mathematik; Biomathematik und
                                                                                       dynamische Systeme; Stochastik und Finanz­
                            Die Stärkefelder basieren auf jenen fakultären             mathematik; Computational Sciences; Analysis,
                            Forschungsschwerpunkten der Universität, deren             Geometrische Strukturen und Mathematische
                            WissenschafterInnen sich durch die rezente Einwer-         Physik);                                                                                           Identität,
                            bung bedeutender kompetitiver Drittmittelprojekte          Fakultät für Informatik (Algorithms, Software                       Wirtschaft                   Gemeinschaft                     Umwelt und
                            (z. B. EU, FWF, FFG oder WWTF) ausgezeichnet               and Computing Technologies);                                        und Recht                                                      Weltraum
                                                                                                                                                                                             und
                            haben oder renommierte Wissenschaftspreise                 Fakultät für Physik (Particle Physics, Gravitatio­
                            (z. B. ERC Grants, START- oder Wittgenstein-Preise)        nal Physics and Mathematical Physics)                                                            Partizipation
                            gewinnen konnten. Darüber hinaus können fakultä-
                            re Forschungsschwerpunkte auch durch besonders         •   „Quanten und Materialien“:
                            gutes Abschneiden in aktuellen Fachrankings wie            Fakultät für Physik (Quantum Optics, Quantum
                            dem QS-, THES- oder Shanghai-Ranking oder durch            Nanophysics and Quantum Information; Com­
                            die Einrichtung von Christian-Doppler-Labors,              plex Nanoscale Matter);
                            COMET- oder Laura-Bassi-Zentren Teil eines Stär-           Fakultät für Chemie (Chemie funktioneller und
                            kefelds werden oder Ausgangspunkt eines neuen              nachhaltiger Materialien)                                         Kognition,                       Moleküle,
                            Stärkefelds sein.                                                                                                          Kommunikation                                                        Food and
                                                                                                                                                                                       Zellen und ihre
                                                                                   •   „Moleküle, Zellen und ihre Interaktion“:                             und                          Interaktion
                                                                                                                                                                                                                             Drugs
                            Die neu definierten Stärkefelder geben ein aktuelles       Zentrum für Molekulare Biologie (Max F. Pe-                       Reflektion
                            Bild der Forschungsschwerpunkte und -erfolge               rutz Laboratories) (Chromosomen-Dynamik;
                            der Universität Wien wider. Aus diesem Grund be-           RNA-Biologie; Zelluläre Signalübertragung; Inte­
                            rücksichtigen die Auswahl und Zusammensetzung              grative Strukturbiologie);
                            rezente Erfolge und sind gleichzeitig einer perma-         Fakultät für Chemie (Computergestützte Chemie
                            nenten Dynamik unterworfen. Durch den Bezug auf            und biomolekulare Simulation)
                            die rund 100 fakultären Forschungsschwerpunkte,
                            die „bottom-up“ im Rahmen der Entwicklungs-            •   „Food and Drugs“:
                            planung festgelegt werden, ist sichergestellt, dass        Fakultät für Chemie (Biologische und Medizini­                     Modelle und                   Quanten und
                            die Zusammensetzung der Stärkefelder auch jene             sche Chemie; Lebensmittelchemie und Physiolo­                                                                                     Ökosysteme
                            Entwicklungen miteinbezieht, die sich in den einzel-       gische Chemie);
                                                                                                                                                          Algorithmen                    Materialien
                            nen Fachgebieten auf Basis der Forschungsleistung          Fakultät für Lebenswissenschaften (Drug Disco­
                            einzelner WissenschafterInnen und ihrer Arbeits-           very from Nature)
                            gruppen ergeben. Dadurch werden die Ergebnisse

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