Medizintechnik im Test: Intuitive OP-Software und OP- Arbeitsplatz erzielen gute bis sehr gute Ergebnisse in umfassender Usability-Studie - MedInfoWeb
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Presseinformation
Messevorbericht zur MEDICA 2019 in Düsseldorf (18. bis 21. November)
Medizintechnik im Test: Intuitive OP-Software und OP-
Arbeitsplatz erzielen gute bis sehr gute Ergebnisse in
umfassender Usability-Studie
Im Zuge der Digitalisierung werden bildgebende Systeme in
modernen OP-Sälen immer zahlreicher und komplexer. Damit
diese Systeme trotzdem optimal genutzt werden können, sollten
Krankenhäuser die Schwierigkeiten ihrer Mitarbeiter bei der
Verwendung unterschiedlicher Hilfsgeräte berücksichtigen. Denn
wenn das OP-Personal mit der Bedienung von mehreren
komplexen Systemen beschäftigt ist, wird es von seinen
Primäraufgaben abgelenkt – dem eigentlichen Eingriff. Um diesen
Problemen entgegenzuwirken müssen die jeweiligen Soft- und
Hardware-Komponenten eine hohe Nutzerfreundlichkeit
aufweisen. Daher hat die EIZO GmbH die intuitive Bedienung
seiner Software Caliop zusammen mit seinen Surgical Panels aus
dem CuratOR-Produktportfolio auf den Prüfstand gestellt: Die
Usability-Studie läuft in Zusammenarbeit mit der Industrie-in-
Klinik-Plattform M3i GmbH seit Anfang 2018 und wird bis Mitte
2020 mehrere Testläufe umfassen. Die zwei bisherigen Durchläufe
erzielten bereits gute bis sehr gute Ergebnisse und führten zu
Anpassungen, die auf der diesjährigen MEDICA in Düsseldorf
präsentiert werden; eine nächste Session ist Ende 2019 geplant. Im
Anschluss an die gesamte Studie werden die Erkenntnisse in einem
Whitepaper zusammengefasst und der Öffentlichkeit zur
Verfügung gestellt.
Eine schnelle und gute Übersicht aller relevanten Informationen
während eines Eingriffs kann für den Operationserfolg entscheidend
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sein. Das Surgical Panel bietet dem OP-Personal eine zentrale
Schnittstelle zu den internen Systemen des Krankenhauses wie KIS und
PACS, und gemeinsam mit der Caliop-Software vereinfacht es das
Videomanagement. Beide Elemente bilden damit ein Herzstück für die
Interaktion mit den Krankenhaussystemen im Operationssaal. „Wir sind
deswegen stets daran interessiert herauszufinden, welche
Schwierigkeiten beim Handling unserer Hard- und Software im OP-
Umfeld auftreten können“, berichtet James Berge, Product Manager bei
der EIZO GmbH. „Durch ein besseres Verständnis dieser Probleme
können wir unsere Produkte optimieren und so das Risiko einer
falschen Bedienung minimieren.“ Daher begann EIZO Anfang 2018 mit
den Vorbereitungen für eine Usability-Studie in enger Zusammenarbeit
mit der Industrie-in-Klinik-Plattform M3i, die sich auf eine kundennahe
Produktentwicklung spezialisiert hat. Während EIZO seine Software
Caliop und die Surgical Panels für die Tests zur Verfügung stellte,
kümmerte sich M3i um die agile Einbindung von Krankenpflegern
sowie Chirurgen als Probanden.
Erste Versuchsgruppen liefern bereits sehr gute Ergebnisse
Seit 2018 sind im Rahmen dieses Projekts bereits zwei Versuchsreihen
mit unterschiedlichen Probanden durchgeführt worden. Hierfür
organisierte M3i den Zugang zu einem Spiegellabor mit zwei voll
ausgestatten OP-Räumen am Institut für Notfallmedizin und
Medizinmanagement (INM) des Klinikums der Universität München.
Die Studienteilnehmer mussten in simulierten OP-Situationen eine
Reihe von gängigen Arbeitsschritten durchführen – ohne vorherige
Einweisung in die Nutzung der Hard- und Software. „In der Studie
untersuchten wir den üblichen Workflow eines chirurgischen Eingriffs
in allen Phasen: von Systemstart über die Patienten-Zuordnung und das
Videomanagement bis hin zur Archivierung von aufgezeichneten
Bildern, Videos und Berichten aus dem simulierten OP“, erläutert
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Berge. „Dabei wurden die Teilnehmer über Kameras aus zwei Winkeln
beobachtet und wir zeichneten unter anderem die Bedienung der
Caliop-Software über den integrierten Touchscreen im Surgical Panel
auf. So ließen sich später sämtliche Handlungen der Probanden
nachvollziehen.“ Im Fokus dieser Untersuchungen standen vor allen
Dingen die Interaktionen der Teilnehmer mit den Videomanagement-
Elementen und ob der medizinische Eingriff durch die Bedienung der
Caliop-Software beeinflusst wurde.
Im Anschluss wurden die Probanden zum Handling der Systeme befragt
und um eine Bewertung auf einer Skala von 1 (einfache Bedienung) bis
5 (schwere Bedienung) nach der System Usability Scale (SUS) gebeten.
Für den ersten Testlauf ergab dies eine sehr gute bis exzellente
Nutzerfreundlichkeit. „Die technische Affinität innerhalb der ersten
Testgruppe war überdurchschnittlich hoch, sodass diese Teilnehmer die
Bedienung sehr schnell verstanden“, ergänzte Berge. „Daher legten wir
für die zweite Testgruppe die Messlatte deutlich höher, indem wir
gezielt OP-Personal mit geringem Vorwissen zu technischen Systemen
auswählten. Dennoch erzielten unsere Produkte gute bis sehr gute
Ergebnisse nach SUS.“ Bereits auf Grundlage dieser ersten Daten
konnten einige nützliche Erkenntnisse über die intuitive Bedienung der
Caliop-Software und den Surgical Panels gewonnen werden. So wurde
beispielsweise das frühere Layout-Icon geändert, um eine
Verwechslung mit anderen Funktionen zu vermeiden. Ebenso wurden
zweideutige Begriffe wie „Löschen“ und „Entfernen“ klarer formuliert
und durch Checkboxen ausgetauscht. Anhand des Feedbacks wurden
unter anderem auch die Anzeige von Patientennamen für eine
schnellere sowie sichere Zuordnung angepasst und die Auswahl der zu
archivierende Aufzeichnungen einfacher gestaltet. „Zusätzlich zur
agilen Produktentwicklung mit klinischen Experten ist durch diese Art
der Zusammenarbeit die Gewinnung von Lead Usern von besonderer
Bedeutung“, ergänzt James Berge. „Diese bieten nicht nur Feedback zur
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Bedienung der aktuellen Software, sondern auch nützliche Anregungen
und Ideen für neue Funktionen und ein besseren Verständnis über die
Herausforderungen der MTAs.“
Kontinuierliche Verbesserung von Software und Hardware
Weitere Durchgänge sind in den kommenden Monaten geplant, sodass
die Daten voraussichtlich im zweiten Quartal 2020 ausgewertet werden.
„Im Anschluss an die Studie werden wir diese Ergebnisse für alle
CuratOR-Produkte nutzen“, resümiert Berge. „Die Erkenntnisse wollen
wir auch im Rahmen eines Whitepapers vor der Berliner DMEA
(Connecting Digital Health) im April nächsten Jahres veröffentlichen.“
Während das OP-Personal in der bisherigen Usability-Studie im
Mittelpunkt stand, beabsichtigt EIZO seine Befragung auf IT-
Administratoren in Krankenhäusern im nächsten Schritt auszuweiten.
Dadurch wollen die Experten für medizinische Bildgebung einen noch
höheren Nutzen ihrer Videomanagementsysteme in den immer mehr
vernetzten OP-Alltag gewährleisten.
Zur diesjährigen MEDICA präsentiert EIZO die aktuellste Version von
Caliop in Zusammenhang mit seinen Surgical Panels. Für erste
Gespräche und konkrete Anfragen rund um Videomanagementsysteme
im medizinischen Umfeld stehen Mitarbeiter von EIZO in Halle 10,
Stand H41 zur Verfügung. Dort können interessierte Besucher die
CuratOR-Produkte, unter anderem die Surgical Panels von EIZO testen.
Außerdem wird James Berge am 19.11.2019 im Rahmen des MEDICA
TECH FORUMs - gemeinsam mit M3i - weitere Informationen zur
Usability-Studie vorstellen.
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Was: Medica 2019
Wann: 18. bis 21. November 2019
Wo: Messe Düsseldorf, Halle 10, Stand H41
Ansprechpartner: James Berge, Product Manager der EIZO GmbH
Mehr Informationen unter: www.eizo-or.com
Die EIZO GmbH mit Sitz in Rülzheim (Pfalz) und einer
Zweigniederlassung in Plauen ist einer der führenden Hersteller von
High-End-Monitorlösungen in der medizinischen Bildgebung mit mehr
als 50 Jahren Erfahrung in diesem Bereich. Das Portfolio des
Unternehmens umfasst Farb- und Graustufenmonitore mit einer
Auflösung von einem bis acht Megapixel und einer Bildschirmgröße
von bis zu 58 Zoll sowie Bildmanagement-Systeme und Zubehör. Die
Produkte kommen hauptsächlich in den Bereichen Chirurgie,
Kardiologie und Endoskopie zum Einsatz. Die Betriebsstätte in
Plauen widmet sich ausschließlich der Konzeption, Produktion und
dem Vertrieb zukunftsorientierter Lösungen für den OP-Bereich. Das
Leistungsangebot umfasst hier intelligente Geräte- und
Videomanagementsysteme, die individuell auf die Anforderungen der
Kunden und des auszurüstenden Operationssaals zugeschnitten
sind. EIZO beschäftigt rund 160 Mitarbeiter in den Bereichen
Entwicklung, Konzeption, Produkt- und Qualitätsmanagement,
Fertigung, Vertrieb und Service.
Die Industrie-in-Klinik-Plattform M3i GmbH hat es sich zur Aufgabe
gemacht, den Zugang zu klinischen Ressourcen für die Entwicklung
medizintechnischer Produkte zu vereinfachen und zu beschleunigen.
Rahmenverträge mit Kliniken ermöglichen die Einbindung von
klinischem Personal, klinischer Experten, Räumlichkeiten wie
Simulations-OPs, klinischen Studienzentren und klinischen Daten,
welche sonst durch Barrieren wie Compliance, Datenschutz,
Interessenskonflikte und weitere Regularien nur schwer zugänglich
sind.
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Bildmaterial:
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Bildunterschrift: Die Daten- und bildgebenden Systeme in modernen Operationssälen werden
aufgrund der zunehmenden Digitalisierung immer zahlreicher und komplexer. Besonders wenn
mehrere Displays eingesetzt werden, ist eine gute Usability des Videomanagementsystems
wichtig, damit sich der Operateur auf den eigentlichen Eingriff konzentrieren kann. Eine schnelle
und gute Übersicht über alle Informationen trägt entscheidend zum Workflow Operationserfolg
bei.
Quelle: EIZO GmbH
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Testumgebung_02.jpg
Bildunterschrift: Seit 2018 führte EIZO
bereits zwei Versuchsreihen mit
unterschiedlichen Probanden zur Usability
seiner CuratOR-Produkte durch. Dabei
mussten die Studienteilnehmer in einer
simulierten OP-Situation eine Reihe von
üblichen Arbeitsschritten durchführen – ohne
vorherige Erklärung der Bedienung von
Hardware und Software.
Quelle: EIZO GmbH
Bild-ID: Testumgebung_03.jpg,
Bildunterschrift: Die Probanden wurden
während der Testläufe über Kameras hinter einer
Spiegelwand beobachtet. Zusätzlich zeichnete
EIZO die Bedienung des Touchscreens auf, der
im Surgical Panel integriert ist. So ließen sich
später sämtliche Handlungen der Probanden
nachvollziehen.
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Umfeld auftreten können“, berichtet James Berge,
Product Manager bei der EIZO GmbH. „Durch ein
besseres Verständnis dieser Probleme können wir
unsere Produkte optimieren und so das Risiko
einer falschen Bedienung minimieren.“
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