MEHR ALS NUR FILM WWW.JUEDISCHE-FILMTAGE.COM - Jüdische Gemeinde Frankfurt

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MEHR ALS NUR FILM WWW.JUEDISCHE-FILMTAGE.COM - Jüdische Gemeinde Frankfurt
21.10 – 4.11.2018
                                                 FILMTAGE
                                               JÜDISCHE
                               THE MAR
                                       VEL
                                MRS. MA OUS
                              Gewinn ISEL
                                      e
                             8 Emmy r von
                                     s 2018
    MEHR ALS NUR FILM
WWW.JUEDISCHE-FILMTAGE.COM
MEHR ALS NUR FILM WWW.JUEDISCHE-FILMTAGE.COM - Jüdische Gemeinde Frankfurt
LIEBE BESUCHERINNEN                                                     LIEBE BESUCHERINNEN UND BESUCHER,
UND BESUCHER,                                                           LIEBE FREUNDE DER
bereits zum zweiten Mal darf ich als Oberbürgermeister der Stadt
                                                                        JÜDISCHEN KULTUR, LIEBE GÄSTE,
Frankfurt am Main die 2016 erstmalig ausgerichteten Jüdischen
Filmtage eröffnen, was mich mit Stolz erfüllt und einmal mehr die       wir blicken auf mehr als 30 Jahre Jüdische Kulturwochen zurück,
Verankerung der Gemeinde in unserer Stadt aufzeigt. Der Blick in        die stetig in ihrer Programmvielfalt erweitert werden konnten. Sie
die Vergangenheit ist dabei ebenso bedeutsam wie das jüdische           leisten damit einen wichtigen Beitrag, die Jüdische Gemeinde und
Leben und die jüdische Kultur im Heute.                                 die jüdische Kultur als Teil der Stadtgesellschaft erfahrbar und
                                                                        dabei auch immer wieder neu auf das sich wandelnde, moderne
Auf Initiative von Michel Friedmann und den in diesem Jahr ver-         jüdische Leben aufmerksam zu machen.
storbenen, großen Kulturpolitiker Hilmar Hoffmann, dem wir die
Museumsmeile entlang des Mains zu verdanken haben, wurden               Das Medium Film wird dazu dieses Jahr Gelegenheit geben. Denn
die Jüdischen Kulturwochen etabliert. Seit 1980 zählen sie zum          Film bewegt, vermittelt, unterhält, es erreicht wie kein anderes Me-
festen Bestandteil des Kulturprogramms der Jüdischen Gemeinde           dium Aufmerksamkeit und Interesse, es hallt nach und wird zu einer
und somit der – wie ich häufig zu sagen pflege – „jüdischsten Stadt     Sprache, die Menschen miteinander teilen, die Dialoge entstehen
Deutschlands“.                                                          lässt. An unterschiedlichen Orten im gesamten Stadtgebiet, allen
                                                                        voran im Kino des Deutschen Filmmuseums werden besonders
In den kommenden Wochen erwartet Sie ein vielseitiges Programm,         aktuelle Produktionen zu sehen sein, die die Themenvielfalt des jü-
darunter internationale, nationale und lokale Produktionen, Spielfil-   dischen Films abbilden. Es sind Filme, die sich zwischen Gegenwart
me, Dokumentationen und israelische Filme. Sie alle sollen Einblicke    und Geschichte bewegen, im Alltäglichen und Einmaligen spielen
in die jüdische Lebensweise, religiöse Traditionen und historische      und den Blick für die Vielfalt jüdischen Lebens schärfen. Wir freuen
Zusammenhänge möglich machen und den Facettenreichtum der               uns auf einen Serienmarathon, eine erste 360°-Eigenproduktion und
jüdischen Erfahrung aufzeigen.                                          das Jewish Chamber Orchestra Munich, das eine Neukomposition
                                                                        zur digital restaurierten Fassung des Stummfilmklassikers Das alte
Im Namen des Magistrats der Stadt Frankfurt heiße ich Sie herzlich
                                                                        Gesetz im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum auf die Bühne bringt.
Willkommen und lade Sie zu einem jungen Forum des jüdischen
Films ein, das das filmische Erlebnis in Kooperation mit zahlreichen    Filmgespräche, Einführungen und Austausch unter den Besucherin-
Kinos der Stadt bereichert.                                             nen und Besuchern sollen darüber hinaus Begegnungen ermöglichen.
                                                                        Gezeigt werden Filme mit dem Anliegen, Diskussionen anzuregen,
Allen Gästen, Freunden und Beteiligten wünsche ich anregende
                                                                        Zusammenhänge aufzuzeigen oder ironische Zwischentöne zu
Tage mit überraschenden Filmen und inspirierenden Gesprächen.
                                                                        offenbaren.
PETER FELDMANN, OBERBÜRGERMEISTER DER STADT FRANKFURT AM MAIN
                                                                        Erleben Sie jüdische Kultur, tauchen Sie ein in filmische Erzählwelten
                                                                        und kommen Sie mit anderen Gästen ins Gespräch.
                                                                        Wir freuen uns auf Sie!
                                                                        DR. INA HARTWIG
                                                                        KULTURDEZERNENTIN DER STADT FRANKFURT AM MAIN
                                                                        MARC GRÜNBAUM
                                                                        KULTURDEZERNENT DER JÜDISCHEN GEMEINDE FRANKFURT AM MAIN
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SO 21. OKTOBER
ERÖFFNUNG 17:00 UHR
Begrüßung: Ellen Harrington, Direktorin Deutsches
Filminstitut & Filmmuseum Marc Grünbaum, Vor-
stand und Kulturdezernent der Jüdischen Gemeinde
Frankfurt am Main Uwe Becker, Bürgermeister der
Stadt Frankfurt am Main

PREVIEW 18:00 UHR                            MIT GAST

REGIE: OFIR RAUL GRAIZER, ISRAEL | DEUTSCHLAND 2017,
DRAMA, 105 MIN., MIT SARAH ADLER, ZOHAR SHTRAUSS
UND TIM KALKHOF, DEUTSCH-ENGLISCHE OF MIT DEUTSCHEN
UNTERTITELN

Der junge Konditor Thomas betört mit seinen
Keksen und Torten die Gäste des Café Kredenz in
Berlin, unter ihnen auch der israelische Geschäfts-
mann Oren. Aus der gemeinsamen Leidenschaft für

                                                                            CAKEMAKER
Kuchen entsteht eine Leidenschaft zwischen den
beiden Männern. Nachdem Oren bei einem Unfall
ums Leben kommt, reist Thomas auf der Suche
nach Antworten nach Jerusalem, wo er im Café von
                                                        ©LAILA FILMS 2017

Orens Witwe, Anat, anheuert. Die beiden kommen
sich näher und Thomas‘ Geheimnis wird zur drü-
ckenden Last. Ein sinnlicher Film über das Backen,
Leidenschaft, Misstrauen und das Bewahren von
Geheimnissen.
Wir freuen uns, am Eröffnungsabend der
Jüdischen Filmtage 2018 den Regisseur Ofir Raul
Graizer begrüßen zu dürfen.
                                                                            THE
KINO DES DEUTSCHEN FILMMUSEUMS, SCHAUMAINKAI 41
60596 FRANKFURT
KARTEN: TELEFONISCH UNTER 069 - 961 220 220
EINTRITT: € 8, ERMÄSSIGT € 6
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SO 21. OKTOBER
 20:30 UHR

DES ZOODIREKTORS

                                              DEUTSCHE
                                              KINOPREMIERE
                                              REGIE: NIKI CARO, USA 2016, DRAMA, 127 MIN., MIT DANIEL
                                              BRÜHL, JESSICA CHASTAIN UND JOHAN HELDENBERGH,
                                              ENGLISCHE OF MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

                                              Warschau im Jahre 1939: Antonia und Jan Żabiński
                                              leiten gemeinsam den Warschauer Zoo und führen
                                              ein idyllisches Familienleben. Doch ihre friedliche
                                              Welt wird mit dem Überfall auf Polen durch die
                   ©UNIVERSAL PICTURES 2017

                                              deutsche Wehrmacht zerstört. Künftig müssen sie
                                              an den Chefzoologen Lutz Heck berichten, der vom
                                              NS-Regime ernannt wurde. Schockiert über die Bru-
DIE FRAU

                                              talität der Wehrmacht, beschließen die Żabińskis,
                                              mit ganz eigenen Mitteln zurückzuschlagen: sie
                                              fassen den Entschluss, hunderte von Menschen
                                              aus dem Warschauer Ghetto vor den Nazis zu ver-
                                              stecken.
                                              Der Film feiert im Rahmen der Jüdischen Filmtage
                                              seine deutsche Kinopremiere.
                                              KINO DES DEUTSCHEN FILMMUSEUMS, SCHAUMAINKAI 41
                                              60596 FRANKFURT
                                              KARTEN: TELEFONISCH UNTER 069 - 961 220 220
                                              EINTRITT: € 8, ERMÄSSIGT € 6
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MO., 22. OKTOBER, 20:30 UHR

                                                   DER VORNAME
                                                   REGIE: SÖNKE WORTMANN, DEUTSCHLAND 2018, KOMÖDIE, 91 MINUTEN,
                                                   MIT CHRISTOPH MARIA HERBST, FLORIAN DAVID FITZ, IRIS BERBEN U.A.,
                                                   DEUTSCHE OF

                                                   Es hätte ein wunderbares Abendessen werden können, zu dem
                                                   Stephan und seine Frau Elisabeth zu sich eingeladen haben. Doch
                                                   als Thomas verkündet, dass er und seine Freundin Anna ein Kind
                                                   erwarten, bleibt den Gastgebern und dem Familienfreund Thomas
                                                   die Vorspeise im Hals stecken: denn der Name des Kindes soll
                                                   Adolf sein. Schnell sind alle in einen handfesten Streit verwickelt,
                                                   werfen sich gegenseitig Beleidigungen an den Kopf und landen am
                                                   Ende bei den schlimmsten Jugendsünden und größten, bewahrten
                                                   Geheimnissen.
                                                   CINEMA, ROSSMARKT 7, 60311 FRANKFURT
                                                   KARTEN: TELEFONISCH UNTER 0541-600650 ODER ONLINE
                                                   WWW.CINEMA-ARTHOUSE.DE/KINO/PROGRAMM-TICKETS
                                                   EINTRITT: € 9,50

                                                   DI., 23. OKTOBER, 18:00 UHR                                         MIT GAST
                                                   AUF GEPACKTEN KOFFERN
                                                   WELTPREMIERE
                                                   REGIE: ITAI LEV, ISRAEL 2017, DOKUMENTATION, 65 MINUTEN,
                                                   ENGLISCHE OF MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

                                                   Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs waren zahlreiche Schoa-
                                                   Überlebende heimatlos, sie wurden zu sogenannten Displaced
                                                   Persons und warteten in Deutschland – dem Land der Täter – auf
                                                   die Überfahrt in die USA oder ins britische Mandatsgebiet Palästina.
              ©CONSTANTIN FILM VERLEIH GMBH 2018

                                                   Zahlreiche gingen, einige blieben und versuchten in den DP-Lagern
                                                   eine Zukunft für sich und ihre Familien aufzubauen, wobei ihre
                                                   Koffer immer gepackt blieben, bereit zum Aufbruch.
                                                   In zahlreichen Interviews führt der Regisseur Itai Lev Gespräche
                                                   mit Schoa-Überlebenden und ihren Kindern, darunter Jossi Reich,
                                                   Kind der zweiten Generation der Überlebenden und Mitglied der
                                                   Klezmer/Pop-Band Jewish Monkeys. Auf gepackten Koffern ist ein
                                                   beeindruckendes Zeugnis, das die Herausforderungen, Unwegsam-
                                                   keiten und den ungebrochenen Willen der Überlebenden und der
                                                   folgenden Generationen zeigt.
                                                   Zum anschließenden Filmgespräch begrüßen wir den Regisseur
                                                   Itai Lev sowie einige der Protagonisten.
                                                   ORFEOS ERBEN, HAMBURGER ALLEE 45, 60486 FRANKFURT
                                                   KARTEN: TELEFONISCH UNTER 069 - 707 69 100
                                                   EINTRITT: € 7

DER VORNAME
MEHR ALS NUR FILM WWW.JUEDISCHE-FILMTAGE.COM - Jüdische Gemeinde Frankfurt
DI., 23. OKTOBER, 20:15 UHR                                  MIT GAST

                                                JETZT NACH
                                                SO VIELEN JAHREN
                                                PREMIERE DER DIGITALISIERTEN FASSUNG
                                                REGIE: PAVEL SCHNABEL UND HARALD LÜDERS, DEUTSCHLAND 1982,
                                                DOKUMENTATION, 60 MIN., DEUTSCHE OF

                                                Das Dorf Rhina in Oberhessen 1933: mehr als die Hälfte der Dorfbe-
                                                wohner sind Juden. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten
                                                werden sie wenige Jahre später vertrieben oder deportiert. In Rhina
                                                blieb von ihnen nicht mehr als ein verwüsteter Friedhof zurück.
                                                Pavel Schnabel spürt die Überlebenden auf, die sich in Gesprächen
                                                voller Trauer aber ohne Hass an Rhina erinnern. Mit diesem Film-
                                                material konfrontierten die Regisseure die Bewohner des Dorfes
                                                im Jahr 1982, die mit Wut, Schuldzuweisungen und Beteuerungen
                                                reagieren. Eine außergewöhnliche Arbeit über das mehrere Genera-
                                                tionen umfassende Verdrängen und begangenes Unrecht an einem
                                                Ort unweit von Frankfurt, die heute nicht an Relevanz eingebüßt hat.
                                                Zum anschließenden Filmgespräch begrüßen wir die Regisseure
                                                Pavel Schnabel und Harald Lüders sowie Andrzej J. Koszyk.
                                                KINO DES DEUTSCHEN FILMMUSEUMS, SCHAUMAINKAI 41,
                                                60596 FRANKFURT
                                                KARTEN: TELEFONISCH UNTER 069 - 961 220 220
                                                EINTRITT: € 8, ERMÄSSIGT € 6

                                                MI., 24. OKTOBER, 18:00 UHR
                                                DER PRINZ
                                                UND DER DYBBUK
                                                BUCH UND REGIE: ELWIRA NIEWIERA UND PIOTR ROSOLOWSKI,
                                                POLEN | DEUTSCHLAND 2017, DOKUMENTATION, 82 MIN.,
                                                ITALIENISCH-ENGLISCH-POLNISCHE OF MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN
                           ©EDITION SALZGEBER

                                                Wer war Moshe Waks? 1904 als Sohn eines jüdischen Schmiedes
                                                in der Ukraine geboren, starb er als Prinz Machał Waszyński 1965
                                                in Italien. Als Regisseur und Produzent schuf Waszyński rund
                                                40 Filme, arbeitete mit Stars wie Sophia Loren und Orson Welles.
                                                Seine Obsession aber galt dem Film „Der Dybbuk“, bei dem er 1937
                                                Regie führte. Der Film ist einer der geheimnisvollsten jiddischen
                                                Filme – denn der Dybbuk, ein Geist oder Dämon haftet seinen
                                                Opfern an, umklammert sie und steht sinnbildlich für Waszyńskis
                                                ruheloses Leben, mit vielen ungelüfteten Geheimnissen. Ein faszi-
                                                nierendes Porträt eines menschlichen Chamäleons.
                                                MAL SEH’N KINO, ADLERFLYCHTSTRASSE 6, 60318 FRANKFURT
                                                KARTEN: TELEFONISCH UNTER 069 5970845
                                                EINTRITT € 8

DER PRINZ UND DER DYBBUK
MEHR ALS NUR FILM WWW.JUEDISCHE-FILMTAGE.COM - Jüdische Gemeinde Frankfurt
MI., 24. OKTOBER, 20:30 UHR                                     MIT GAST

MUHI – GENERALLY TEMPORARY
REGIE: RINA CASTELNUOVO-HOLLANDER UND TAMIR ELTERMAN, ISRAEL |
DEUTSCHLAND 2017, DOKUMENTATION, 85 MIN., ARABISCHE OF MIT
DEUTSCHEN UNTERTITELN

Als Kleinkind wird Muhi zur Behandlung einer lebensbedrohlichen
Krankheit aus dem Gazastreifen in ein israelisches Krankenhaus
verlegt. Begleiten darf ihn nur sein Großvater Abu Naim. Muhis
Zustand verschlimmert sich und die Ärzte sind gezwungen, seine
Gliedmaßen zu amputieren. Mit schier endlosem Lebenswillen und
Prothesen richtet sich Muhi ein, im Kreis seiner liebevollen Betreuer
werden aus Monaten Jahre. Er wächst unter paradoxen Umständen
auf – gerettet und behandelt in Israel, während seine Familie in
Gaza lebt. Ein zutiefst menschliches Plädoyer über alle Grenzen
und Religionen hinweg.
Zum anschließenden Filmgespräch begrüßen wir den Produzenten
und Inhaber der Neuen Celluloid Fabrik Jürgen Kleinig. Begleitend
zum Film zeigt das Orfeos Erben eine Fotoausstellung, die während
der Dreharbeiten entstand.
ORFEOS ERBEN, HAMBURGER ALLEE 45, 60486 FRANKFURT
KARTEN: TELEFONISCH UNTER 069 - 707 69 100
EINTRITT: € 7

DO., 25. OKTOBER, 19:30 UHR 				                                 MIT GAST
RADIKAL JÜDISCH: JEWS NEWS
TODAY & DESINTEGRATIYA
REGIE: MORITZ RICHARD SCHMIDT, TEXT: MAX CZOLLEK UND TOBIAS HERZBERG,
DEUTSCHLAND 2017, KURZFILME JEWEILS 4 MIN. UND 20 MIN., DEUTSCHE OF
                                                                             ©NEUE CELLULOID FABRIK 2018

Schluss mit dem Integrationstheater! Ein Filmabend über jüdische
Selbstverortung, Haltungen und Labels für eine 3. Generation, über
Provokation und Humor – und die künstlerische Verunsicherung
des Raums zwischen dem Wir und dem Ihr.
JEWS NEWS TODAY Frankfurt-Premiere kurzer satirischer Nach-
richtenepisoden von Moritz Richard Schmidt, die 2017 für die
Radikalen Jüdischen Kulturtage im Studio Я des Maxim Gorki The-
aters Berlin produziert wurden, Klischees auf die Spitze treiben und
genüsslich für eine jüdische Selbstermächtigung einspannen.
DESINTEGRATIYA Eine Doku zum Desintegrationskongress, der
im Mai 2016 Fragen zu jüdischer Identität, zu Allianzen und Opfer-
konkurrenzen, zu Rache und Ironie und die (Un)Möglichkeiten des
Zusammenlebens mit der Mehrheitsgesellschaft verhandelte.
Zum Filmgespräch begrüßen wir die Filmemacher Moritz Richard
Schmidt und Max Czollek.
BILDUNGSSTÄTTE ANNE FRANK, HANSAALLEE 150, 60320 FRANKFURT
EINTRITT FREI

                                                                                                           MUHI – GENERALLY TEMPORARY
MEHR ALS NUR FILM WWW.JUEDISCHE-FILMTAGE.COM - Jüdische Gemeinde Frankfurt
SA 27. OKTOBER
AB 20:00 UHR

                                                                                  THE MAR
                                                                                          VEL
                                                                                   MRS. MA OUS
                                                                                 Gewinn ISEL
                                                                                         e
                                                                                8 Emmy r von
                                                                                        s 2018

                                        1ST PUBLIC SCREENING
THE MARVELOUS

                                        IN HESSEN
                                        BUCH UND REGIE: AMY SHERMAN-PALLADINO, USA 2017,
                                        SERIE VON AMAZON PRIME, MIT RACHEL BROSNAHAN, MICHAEL
                                        ZEGEN, ALEX BORSTEIN U.A., ENGLISCHE OF MIT DEUTSCHEN
MRS. MAISEL

                                        UNTERTITELN

                                        New York in den 1950er Jahren: die jüdische Haus-
                                        frau Midge steht vor den Scherben ihrer Ehe. Doch
                 ©AMAZON.COM INC 2017

                                        statt daran zu verzweifeln, nutzt sie ihre Misere
                                        für bitterböse Stand-Up-Comedy – das Publikum
                                        ist begeistert. Gemeinsam mit der mürrischen
                                        Barkeeperin Susie will sie bald darauf die Comedy-
                                        Szene erobern. Eine turbulente Reise beginnt.
                                        Wir zeigen die ersten vier Folgen der ersten Staffel
                                        der amerikanischen Comedy-Serie in einem
                                        Serienmarathon.
                                        Die Falafel Brothers versorgen die Gäste aus ihrem
                                        Foodtruck mit koscheren Snacks.
                                        OST-STERN, HANAUER LANDSTRASSE 121
                                        60314 FRANKFURT
                                        EINTRITT FREI
MEHR ALS NUR FILM WWW.JUEDISCHE-FILMTAGE.COM - Jüdische Gemeinde Frankfurt
SO 28. OKTOBER
360° GESCHICHTEN

                                            VIRTUAL REALITY
                                            PRODUKTION
AUS JERUSALEM

                                            AM SO., 28. OKTOBER , 16:00 – 20:00 UHR
                                            WÄHREND DES SERIEN-SCREENINGS
                                            REGIE UND PRODUKTION: DANI LEVY, DEUTSCHLAND 2018,
                                            VIRTUAL REALITY, JE 5-8 MIN., DEUTSCHE OF

                                            Dani Levy erzählt in „Jerusalem: Glaube, Liebe,
                                            Hoffnung, Angst“ vier Geschichten aus Jerusalem
                                            und versetzt die Zuschauer in berührend-absurde
                                            Situationen des israelischen und palästinensischen
                   ©DANI LEVY, MEDEA FILM

                                            Alltags. Ein israelischer Scharfschütze verhandelt
                                            lautstark den Preis einer Kette, zwei arabische Wäch-
                                            ter führen durch das zerfallene Parlamentsgebäude
                                            des ersten palästinensischen Staates, ein als
                                            Comedian getarnter Schauspieler provoziert sein
                                            Publikum und an einem Grenzkontrollposten nimmt
                                            eine Ausweiskontrolle eine ungeahnte Wendung.
                                            Wer über die VR Brillen in Levys Kurzgeschichten
                                            eintaucht, erlebt die Illusion physisch vor Ort und
                                            damit mitten in Jerusalem zu sein.
                                            OST-STERN, HANAUER LANDSTRASSE 121
                                            60314 FRANKFURT
                                            EINTRITT FREI
MEHR ALS NUR FILM WWW.JUEDISCHE-FILMTAGE.COM - Jüdische Gemeinde Frankfurt
SO., 28. OKTOBER, 14:00 UHR

                                                   ETGAR KERET:
                                                   BASED ON A TRUE STORY
                                                   REGIE: STEPHANE KAAS, FRANKREICH | ISRAEL | NIEDERLANDE | USA,
                                                   DOKUMENTATION, 67 MIN., ENGLISCHE OF MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

                                                   In seinen Kurzgeschichten spielt der israelische Autor und Filme-
                                                   macher Etgar Keret mit Fantasie und Realität, auch sein eigenes
                                                   Leben scheint wie eine moderne Fabel. Die fiktionale Dokumen-
                                                   tation von Stephane Kaas greift dieses Motiv auf – Realität, das
                                                   Erzählen von Geschichten und kunstvolle, lebendige Animationen
                                                   verschwimmen zu einer bewegenden Hommage an einen der be-
                                                   deutsamsten, zeitgenössischen israelischen Geschichtenerzähler.
                                                   MAL SEH’N KINO, ADLERFLYCHTSTRASSE 6, 60318 FRANKFURT
                                                   KARTEN: TELEFONISCH UNTER 069 5970845
                                                   EINTRITT € 8

                                                   SO., 28. OKTOBER, AB 16:00 UHR
                                                   SERIE: ON THE SPECTRUM
                                                   1ST PUBLIC SCREENING IN DEUTSCHLAND
                                                   BUCH UND REGIE: DANA IDISIS UND YUVAL SHAFFERMAN, ISRAEL 2018, MIT NIV
                                                   MAJAR, NAOMI LEVOV UND BEN YOSIPOVICH, 3 X 25 MIN., HEBRÄISCHE OF MIT
                                                   ENGLISCHEN UNTERTITELN

                                                   Die Serie begleitet die autistischen, jungen Erwachsenen Zohar,
                                                   Ron und Amit, die in einer Wohngemeinschaft leben. Gemeinsam
                                                   versuchen sie sich im Auf und Ab des Alltags zurechtzufinden –
                                                   zwischen Arbeit, Freundschaft und Romantik. Die liebenswerten
                                                   Protagonisten lassen die Zuschauer schnell in die sorgfältig ge-
                                                   zeichnete Welt der Drei eintauchen. Eine Serie voller Menschlichkeit
                                                   und Mut und vereinzeltem Augenzwinkern.
                                                   Wir zeigen die ersten drei Folgen der israelischen Comedy-Drama-
                                                   Serie erstmalig in Deutschland. Die Macherin der Serie, Dana
                                     ©BALDR FILM

                                                   Idisis, ist anwesend und wird zur Idee und Realisierung der Serie
                                                   sprechen.
                                                   Die Falafel Brothers versorgen die Gäste aus ihrem Foodtruck mit
                                                   koscheren Snacks.
                                                   OST-STERN, HANAUER LANDSTRASSE 121, 60314 FRANKFURT
                                                   EINTRITT FREI

ETGAR KERET: BASED ON A TRUE STORY
SO 28. OKTOBER, 18:00 UHR

DER DOLMETSCHER
PREVIEW
REGIE: MARTIN ŠULÍK, SLOWAKEI | TSCHECHIEN | ÖSTERREICH 2018, DRAMA,
MIT PETER SIMONISCHEK UND JIRÍ MENZEL, 113 MINUTEN, DEUTSCHE OF

Ali Ungár, ein slowakischer Übersetzer mit jüdischen Wurzeln, stößt
auf ein Buch, das sein Leben verändern wird: ein früherer SS-Offizier
beschreibt darin seine Kriegsgräuel in der Slowakei – Ali erkennt in
diesem Offizier den Mann, der seine Eltern umbrachte und will
Rache nehmen. Statt des ehemaligen SS-Offiziers trifft Ali in Öster-
reich aber nur noch seinen Sohn Georg an, einen Lehrer im Ruhe-
stand. Georg, der seinen Vater sein Leben lang mied, will mehr über
dessen Vergangenheit herausfinden und heuert Ali als seinen Dol-
metscher an. Die zwei ungleichen Männer begeben sich auf eine
Reise, auf der sie Zeugen der Tragödie treffen, in einem Land, das
seine Vergangenheit zu vergessen versucht.
KINO DES DEUTSCHEN FILMMUSEUMS, SCHAUMAINKAI 41,
60596 FRANKFURT
KARTEN: TELEFONISCH UNTER 069 - 961 220 220
EINTRITT: € 8, ERMÄSSIGT € 6

MO., 29. OKTOBER, 18:00 UHR
GAZA SURF CLUB
REGIE: PHILIP GNADT, DEUTSCHLAND 2017, DOKUMENTATION, 87 MINUTEN,
ARABISCHE OF MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN, FSK 0
                                                                        PHOTO BY BARBORA JANCÁROVÁ © FILM KINO TEXT

Eine junge Generation in Gaza zieht es zu den Stränden. Mit ihren
Surfbrettern haben sie eine ganz eigene Art des Protests gefunden
– gegen die Besetzung, Krieg und religiösen Fanatismus.
Der Gazastreifen, ein schmaler Küstenstreifen zwischen Israel und
Ägypten, hat einen Hafen, in dem keine Schiffe mehr anlegen
und einen Flughafen, der nicht mehr angeflogen wird. Kaum jemand
verlässt oder betritt Gaza. Mit ihren Surfbrettern schaffen sich
die Surfer zwischen dem Strand und der von Israelis kontrollierten
Sechs-Meilen-Grenze ein kleines Stück Freiheit, die ihnen der
Alltag sonst verwehrt.
MAKKABI FRANKFURT E.V. IN KOOPERATION MIT DEM EINTRACHT FRANKFURT
MUSEUM, MÖRFELDER LANDSTRASSE 362, 60528 FRANKFURT
EINTRITT FREI

                                                                                                                      DER DOLMETSCHER
MO., 29. OKTOBER, 19:00 UHR

                                                             LEBENSZEICHEN –
                                                             JÜDISCHSEIN IN BERLIN
                                                             IN KOOPERATION MIT LICHTIGFELD IM DIALOG
                                                             REGIE: ALEXA KAROLINSKI, DEUTSCHLAND | USA 2018, DOKUMENTATION,
                                                             83. MIN., DEUTSCHE OF

                                                             In ihrem Essay-Film unternimmt die Regisseurin Alexa Karolinski
                                                             den Versuch, ihre deutsch-jüdische Identität zu verstehen, für die
                                                             die Geschichte, Politik aber auch Kunst und Film eine bedeutende
                                                             Rolle spielen. Dafür führt Karolinski Gespräche mit Familienmit-
                                                             gliedern, Freunden und zufälligen Bekannten. Sie lässt sie von
                                                             ihrem Leben in der Gegenwart und dem Trauma der Vergangenheit
                                                             erzählen, das sich im Alltag immer wieder spiegelt. Sie folgt den
                                                             vielgestaltigen Lebenszeichen. Entstanden ist ein vielstimmiges
                                                             Porträt jüdischer Geschichte(n). Nach „Oma & Bella“ der zweite Teil
                                                             der geplanten Trilogie.
                                                             Filmvorführung mit anschließendem Podiumsgespräch zum
                                                             Thema „Zeiten des Umbruchs. Die dritte Generation zwi-
                                                             schen Aufbruch und Erinnerung.“
                                                             Mit Christiane von Wahlert, Geschäftsführerin der Spitzen-
                                                             organisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO), und Dr. Lea
                                                             Wohl von Haselberg, Film- und Medienwissenschaftlerin
                                                             an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Begrüßung:
                                                             Dr. Noga Hartmann, Direktorin der I. E. Lichtigfeld-Schule
                                                             im Philanthropin.
                                                             I.E. LICHTIGFELD-SCHULE IM PHILANTHROPIN, HEBELSTRASSE 15-19,
                                                             60318 FRANKFURT
                                                             EINTRITT FREI
                                                             EINLASS AB 18:30 UHR

                                                             MO., 29. OKTOBER, 20:15 UHR
                                                             FOXTROT
                                        ©EDITION SALZGEBER

                                                             REGIE: SAMUEL MAOZ, FRANKREICH | ISRAEL | DEUTSCHLAND | SCHWEIZ 2017,
                                                             DRAMA, 113 MINUTEN, MIT LIOR ASHKENAZI, SARAH ADLER UND YONATAN SHIRAY,
                                                             HEBRÄISCHE OF MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN, FSK 12

                                                             Ein Klopfen an der Tür verändert das Leben des wohlsituierten
                                                             Tel-Aviver Architekten Michael und seiner Frau Dafna. Die Nachricht
                                                             vom Tod ihres Sohnes Jonathan, der gerade seinen Militärdienst
                                                             leistet, wirft Leben, Psyche und Ehe des Paars aus der Bahn.
                                                             Michael, getrieben von Trauer und Verständnislosigkeit, verliert
                                                             sich in einem Strudel aus Wut, Unsicherheiten und Traumata.
                                                             Doch plötzlich nimmt die Geschichte eine unvorhersehbare Wen-
                                                             dung, die das Schicksal der ganzen Familie in eine neue Richtung
                                                             lenkt.
                                                             PUPILLE E.V. - KINO IN DER UNI, STUDIERENDENHAUS, FESTSAAL 1. STOCK,
                                                             MERTONSTRASSE 26-28, 60325 FRANKFURT
                                                             KARTEN: AN DER ABENDKASSE € 2,50
LEBENSZEICHEN – JÜDISCHSEIN IN BERLIN
MO 29. OKTOBER
20:30 UHR

                                               PREVIEW                                       MIT GAST

                                               REGIE: NIKOLAUS LEYTNER, ÖSTERREICH | DEUTSCHLAND 2018,
                                               DRAMA | KOMÖDIE, 113 MIN., MIT BRUNO GANZ UND
                                               JOHANNES KRISCH, NACH DEM GLEICHNAMIGEN ROMAN VON
                                               ROBERT SEETHALER, DEUTSCHE OF, FSK 12

                                               Wien 1937: Franz ist 17, neu in der Stadt und Lehr-
                                               ling in einer Trafik, einem kleinen Zeitungs- und
                                               Zigarrenladen. Hier lernt er Lektionen über das
                                               Leben und die Liebe. Einer seiner Stammkunden
                                               steht ihm dabei mit Rat zur Seite: Sigmund Freud,
TRAFIKANT

                                               Österreichs bekanntester Psychoanalytiker, für den
                                               die Frauen allerdings kein minder großes Rätsel
                                               darstellen. Gemeinsam geraten Franz, Sigmund, die
                                               böhmische Varietétänzerin Anezka und der coura-
                                               gierte Trafikbesitzer Otto in den Strudel der politi-
                                               schen und gesellschaftlichen Ereignisse.
                                               Zur Preview vor dem deutschlandweiten Filmstart
                                               freuen wir uns, den Regisseur Nikolaus Leytner
                                               und den Produzenten Ralf Zimmermann begrüßen
DER

                                               zu dürfen.
                 ©TOBIS FILM, PETRO DOMENIGG

                                               CINEMA, ROSSMARKT 7, 60311 FRANKFURT
                                               KARTEN: TELEFONISCH UNTER 0541-600650 ODER ONLINE
                                               WWW.CINEMA-ARTHOUSE.DE/KINO/PROGRAMM-TICKETS
                                               EINTRITT: € 10
DI., 30. OKTOBER, 18:00 UHR                                     MIT GAST

DIE KOFFER DES HERRN SPALEK
REGIE: GREGOR EPPINGER, DEUTSCHLAND 2012, DOKUMENTATION, 72 MINUTEN,
DEUTSCHE OF, FSK 14

John Spalek, 1928 in Warschau geboren, flieht mit seiner Familie
vor den Sowjets aus Polen. Wie viele Flüchtlinge, die damals vor
den Nationalsozialisten flohen, verschlägt es Spaleks Familie in
die USA. Seit mehr als vierzig Jahren reist er dort durchs Land und
sammelt Unterlagen, Materialien und Dokumente deutschsprachiger
Emigranten in den USA, viele von ihnen sind jüdisch. Mehr als
3000 Menschen und ihre Schicksale hat Spalek dokumentiert und
in Koffern verwahrt, jeder Name darin ist ein Synonym für ein be-
wegtes Leben. Der Film zeigt neben Spaleks engagierter Arbeit die
Arbeit des Exilarchivs 1933-1934 der Deutschen Nationalbibliothek
Frankfurt, die Spaleks Unterlagen archiviert. Ein persönliches
Porträt, das Fragen über den Umgang mit Geschichte, Erinnern
und Vergessen aufwirft.
Zum anschließenden Filmgespräch begrüßen wir den
Regisseur Gregor Eppinger.
ORFEOS ERBEN, HAMBURGER ALLEE 45, 60486 FRANKFURT
KARTEN: TELEFONISCH UNTER 069 - 707 69 100
EINTRITT: € 7

DI., 30. OKTOBER, 20:45 UHR                                     MIT GAST
MENASHE
REGIE: JOSHUA WEINSTEIN, USA 2017, DRAMA, 81 MIN., MIT MENASHE LUSTIG
UND RUBEN NIBORSKI, JIDDISCHE OF MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

Der Film erzählt die Geschichte des chassidischen Witwers Menas-
                                                                           ©MINDJAZZ PICTURES 2017

he, der nach dem Tod seiner Frau den gemeinsamen Sohn Rieven
alleine erziehen möchte. Der Shlimasel Menashe verfügt als Ange-
stellter in einem koscheren Supermarkt nur über geringe finanzielle
Mittel und der Rabbiner stellt ihn vor die Entscheidung: Entweder,
er sucht sich eine neue Frau und Mutter für Rieven, oder dieser wird
in der Familie des Onkels Eizik aufwachsen. Menashe muss sich
gegen den Rabbiner, die chassidische Gemeinde in Borough Park,
NY, und nicht zuletzt seine Familie durchsetzen und beweisen, dass
er Rieven alleine großziehen kann. Ein Film von verzaubernder Emo­­-
t­ionalität mit Laiendarstellern aus den ultraorthodoxen Gemeinden.
Mit einer Einführung von Rabbiner Shlomo Raskin, Rabbiner des
Altenzentrums der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.
HARMONIE, DREIEICHSTRASSE 54, 60594 FRANKFURT
KARTEN: TELEFONISCH UNTER 0541-600650 ODER ONLINE
WWW.CINEMA-ARTHOUSE.DE/KINO/PROGRAMM-TICKETS
EINTRITT: € 9,50

                                                                                                     MENASHE
MI., 31. OKTOBER, 18:00 UHR

WEST OF JORDAN RIVER
REGIE: AMOS GITAI, ISRAEL | FRANKREICH 2017, DOKUMENTATION, 87 MIN.,
HEBRÄISCH-ARABISCHE OF MIT ENGLISCHEN UNTERTITELN

Nach seinem Film Feldtagebuch aus dem Jahr 1982, kehrt Gitai
mit West of Jordan River zurück ins Westjordanland. Dort wird er
Zeuge der Bemühungen der Bewohner – Israelis wie Palästinenser
– mit allen Facetten der seit fünfzig Jahren währenden Besatzung
umzugehen. Gitai interviewt israelische Politiker und Journalisten,
befragt sie zur Zukunft der Region westlich des Jordans und zeigt
den Konflikt in all seinen Widersprüchen auf. Ein unbequemes und
herausforderndes filmisches Zeugnis.
KINO DES DEUTSCHEN FILMMUSEUMS, SCHAUMAINKAI 41, 60596 FRANKFURT
KARTEN: TELEFONISCH UNTER 069 - 961 220 220
EINTRITT: € 8, ERMÄSSIGT € 6

MI., 31. OKTOBER, 18:00 UHR                                       MIT GAST
MORITZ DANIEL OPPENHEIM:
THE FIRST JEWISH PAINTER
PREMIERE MIT RUSSISCHEN UNTERTITELN
REGIE: ISABEL GATHOF, DEUTSCHLAND 2017, DOKUMENTATION, 98 MIN.,
DEUTSCH-ENGLISCH-FRANZÖSISCH-JIDDISCHE OF MIT RUSSISCHEN UNTERTITELN

Der Dokumentarfilm widmet sich Moritz Daniel Oppenheim, dem
ersten jüdischen Maler des 19. Jahrhunderts, der mit Porträts und
Genredarstellungen in die Kunstgeschichte einging. 2015 wurde
ihm in seiner Geburtsstadt Hanau ein Denkmal gesetzt – das
bislang erste seiner Art.
Wer aber war dieser außergewöhnliche Künstler, der mit seinen
„Bildern aus dem altjüdischen Familienleben“ große Popularität
erlangte? Gespräche mit Nachfahren der Porträtierten und Inter-
views mit internationalen Kunsthistorikern geben Antworten.
                                                                             ©DOC & FILM

Zum anschließenden Filmgespräch begrüßen wir die
Regisseurin Isabel Gathof.
MAL SEH’N KINO, ADLERFLYCHTSTRASSE 6, 60318 FRANKFURT
KARTEN TELEFONISCH UNTER 069 5970845
EINTRITT € 8

                                                                                           WEST OF JORDAN RIVER
MI., 31. OKTOBER, 20:00 UHR                                    MIT GAST

BACK TO THE FATHERLAND
REGIE: KAT ROHER UND GIL LEVANON, ÖSTERREICH 2018, DOKUMENTATION,
75 MINUTEN, HEBRÄISCH-ENGLISCHE OF MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

Gil und Kat sind Freundinnen seit College-Zeiten. Gil ist Israelin und
Enkelin eines Schoa Überlebenden, Kat ist Österreicherin und En-
kelin eines Nazi Offiziers. Trotz dieser biographischen Diskrepanz
verbindet die beiden seit über 10 Jahren eine enge Freundschaft.
In ihrem Bestreben, die Geschichte ihrer Familien zu überwinden,
treffen die Filmemacherinnen auf Dan und Guy, zwei junge Israelis,
die Israel verlassen haben und nun in Österreich und Deutschland
leben. Diese Entscheidung, vor der auch Gil steht, veränderte
die Beziehung zu Großeltern und Familie nachhaltig. Back to the
Fatherland zeigt die dritte Generation bei ihren Bemühungen, sich
eine Zukunft zu schaffen, die die Vergangenheit nicht ignoriert.
Zum anschließenden Filmgespräch begrüßen wir die
Regisseurinnen Kat Roher und Gil Levanon.
MAL SEH’N KINO, ADLERFLYCHTSTRASSE 6, 60318 FRANKFURT
KARTEN TELEFONISCH UNTER 069 5970845
EINTRITT € 8

                                                                          ©GREENKATPRODUCTIONS

                                                                                                 BACK TO THE FATHERLAND
SO 4. NOVEMBER
  11:00 UHR

                                                                                                                ZUM 80. JAHRESTAG    MIT GAST

                                                                                                                DER REICHSPOGROMNACHT
                                                                                                                REGIE: LUTZ VAN DIJK, DEUTSCHLAND 1993, DOKUMENTATION,
                                                                                                                58 MIN., DEUTSCHE OF

                                                                                                                Die deutsche Botschaft in der Rue de Lille Nr. 78
                                                                                                                in Paris, am Morgen des 7. November 1938:
                                                                                                                Der siebzehnjährige Herschel Grynszpan erschießt
                                                                                                                den Legationssekretär Ernst vom Rath. Grynszpan,
                                                                                                                dessen Familie nach Polen deportiert wurde, ist
                   AUF DEN SPUREN VON HERSCHEL GRYNSZPAN

                                                                                                                bei seinem Onkel in Paris untergetaucht und möchte
DER ATTENTÄTER.

                                                                                                                ein Zeichen setzen. Doch das Attentat dient
                                                                                                                Goebbels als Vorwand für Pogrome gegen Juden
                                                                                                                am 9. November, die sich in diesem Jahr zum
                                                                                                                80. Mal jähren.
                                                                                                                Grynszpans Tat richtet sich gegen die Ungerechtig-
                                                           ©BUNDESARCHIV, BILD 146-1988-078-08 / CC-BY-SA 3.0

                                                                                                                keit, die Diskriminierung und Behandlung der Juden
                                                                                                                in dieser Zeit. Bis zum heutigen Tag wird sie jedoch
                                                                                                                kontrovers diskutiert: War er Held oder Schurke?
                                                                                                                Freunde, Verwandte und Historiker versuchen her-
                                                                                                                auszufinden, was diese persönlichen Erfahrungen
                                                                                                                in einem jungen Menschen wie Herschel Grynszpan
                                                                                                                auszulösen vermögen. Mit Hilfe von Archivmaterial
                                                                                                                und Interviews geht der Film bisher ungeklärten
                                                                                                                Fragen auf den Grund – bis hin zum Schicksal
                                                                                                                Herschel Grynszpans, das im Dunklen bleibt.
                                                                                                                Der Produzent des Films Michel Bergmann, u.a.
                                                                                                                Autor des Buches „Die Teilacher“ und dem darauf
                                                                                                                basierenden Film „Es war einmal in Deutschland“,
                                                                                                                wird einen einführenden Vortrag über Herschel
                                                                                                                Grynszpan halten.
                                                                                                                ORFEOS ERBEN, HAMBURGER ALLEE 45, 60486 FRANKFURT
                                                                                                                KARTEN: TELEFONISCH UNTER 069 - 707 69 100
                                                                                                                EINTRITT: € 7
SO 4. NOVEMBER
ABSCHLUSSKONZERT
EINLASS AB 17:30 UHR
STUMMFILM-SCREENING MIT LIVE-KONZERT DES JEWISH

                                                                             18 UHR
CHAMBER ORCHESTRA MUNICH
REGIE: E. A. DUPONT, DEUTSCHLAND 1923, STUMMFILM, 135.
MIN, DIGITAL RESTAURIERTE FASSUNG MIT DEUTSCHEN
ZWISCHENTITELN
Galizien im 19. Jahrhundert: Baruch, Sohn eines
orthodoxen Rabbiners, will Schauspieler werden.
Gegen den Willen seines Vaters verlässt er das
osteuropäische Schtetl und schließt sich einem
Wandertheater an. Die österreichische Erzherzogin
Elisabeth Theresia findet Gefallen an dem jungen
Mann und verschafft ihm aus heimlicher Liebe ein
Engagement am Wiener Burgtheater, wo Baruch
zum Bühnenstar avanciert. Sein Vater, der ihn ver-
stößt, ist nach einer Aufführung tief beeindruckt
von dem Schauspieltalent seines Sohnes, erkennt
darin eine Gnade G"ttes und verzeiht ihm.
Mit seiner komplexen Darstellung von Orthodoxie
und Emanzipation ist E. A. Duponts Historienfilm
ein Höhepunkt jüdischen Filmschaffens in Deutsch-
                                                         ©ULF BÜSCHLEB

land. Mit der aktuellen Restaurierung wird die
verschollene deutsche Premierenfassung in ihrer
ursprünglichen Länge und in einer zeitgenössischen

                                                                         DAS ALTE
Einfärbung erstmals wieder zugänglich. Die neu
geschaffene Musik von Philippe Schoeller kommt
nach der Premiere auf der Berlinale 2018 und einer

                                                                         GESETZ
erfolgreichen Europa-Tournee nun mit dem Jewish
Chamber Orchestra Munich unter der Leitung von
Daniel Grossmann erstmals in Frankfurt zu Gehör.
Begrüßung: Dr. Ina Hartwig, Kulturdezernentin der
Stadt Frankfurt am Main
IGNATZ BUBIS-GEMEINDEZENTRUM,
SAVIGNYSTRASSE 66, 60325 FRANKFURT
KARTEN: WWW.JG-FFM.DE/KARTEN UND AN DER ABENDKASSE
EINTRITT: € 15, ERMÄSSIGT € 10
SO 4. NOVEMBER
                                                                 WESTEND-SYNAGOGE
VIRTUAL
REALITY-FÜHRUNG
REGIE UND PRODUKTION: VIRTUAL EVENTURES, DEUTSCHLAND
2018, MODERATION: BARBARA BISICKÝ-EHRLICH, 5 MIN.,
DEUTSCHE OF

In einer Virtual Reality-Eigenproduktion der Ge-
meinde erkunden die Besucher die 1910 geweihte
Westend-Synagoge. Begleitet werden sie dabei
                                                       ©ISTOCK

von der Schauspielerin und Sprecherin Barbara
Bišický-Ehrlich, die Themen aus den Bereichen
Architektur, Geschichte und Ritus erläutert – vom
Thoraschrein über das Symbol der Löwen, bis hin
zum Blick in die Kuppel mit ihrem beeindruckenden
Leuchter erfahren die Besucher Überraschendes
und Neues zur Frankfurter Westend-Synagoge. Ein
Vorgeschmack auf den realen Synagogen-Besuch.
Die VR-Produktion wird beim Abschlusskonzert
im Foyer des Ignatz Bubis-Gemeindezentrums und
                                                                 360°
während der Serien-Screenings am Sa., 27. Okto-
ber und So., 28. Oktober im Ost-Stern vorgestellt.
Realisiert mit großzügiger Unterstützung des Hes-
sischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.
SO., 21.10.2018, 18:00 UHR                                         SO., 28.10.2018, 18:00 UHR
THE CAKEMAKER PREVIEW                                              DER DOLMETSCHER PREVIEW
KINO DES DEUTSCHEN FILMMUSEUMS                                     KINO DES DEUTSCHEN FILMMUSEUMS

SO., 21.10.2018, 20:30 UHR                                         MO., 29.10.2018, 18:00 UHR
DIE FRAU DES ZOODIREKTORS DEUTSCHE KINOPREMIERE                    GAZA SURF CLUB
KINO DES DEUTSCHEN FILMMUSEUMS                                     MAKKABI FRANKFURT IM EINTRACHT FRANKFURT MUSEUM

MO., 22. OKTOBER, 20:30 UHR                                        MO., 29.10.2018, 19:00 UHR
DER VORNAME WELTPREMIERE                                           LEBENZEICHEN –
CINEMA                                                             JÜDISCHSEIN IN BERLIN
                                                                   I.E. LICHTIGFELD-SCHULE IM PHILANTHROPIN
DI., 23.10.2018, 18:00 UHR
AUF GEPACKTEN KOFFERN WELTPREMIERE                                 MO., 29.10.2018, 20:15 UHR
ORFEOS ERBEN                                                       FOXTROT
                                                                   PUPILLE – KINO IN DER UNI
DI., 23.10.2018, 20:15 UHR
JETZT NACH SO VIELEN JAHREN PREMIERE DER DIGITALISIERTEN FASSUNG   MO., 29.10.2018, 20:30 UHR
KINO DES DEUTSCHEN FILMMUSEUMS                                     DER TRAFIKANT PREVIEW
                                                                   CINEMA
MI., 24.10.2018, 18:00 UHR
DER PRINZ UND DER DYBBUK                                           DI., 30.10.2018, 18:00 UHR
MAL SEH’N KINO                                                     DIE KOFFER DES HERRN SPALEK
                                                                   ORFEOS ERBEN
MI., 24.10.2018, 20:30 UHR
MUHI – GENERALLY TEMPORARY                                         DI., 30.10.2018, 20:45 UHR
ORFEOS ERBEN                                                       MENASHE
                                                                   HARMONIE
DO., 25.10.2018, 19:30 UHR
RADIKAL JÜDISCH: JEWS NEWS                                         MI., 31.10.2018, 18:00 UHR
TODAY & DESINTEGRATIYA                                             WEST OF JORDAN RIVER
BILDUNGSSTÄTTE ANNE FRANK                                          KINO DES DEUTSCHEN FILMMUSEUMS

SA., 27.10.2018, 20:00 UHR                                         MI., 31.10.2018, 18:00 UHR
THE MARVELOUS MRS. MAISEL 1ST PUBLIC SCREENING IN HESSEN           MORITZ DANIEL OPPENHEIM PREMIERE MIT RUSSISCHEN UNTERTITELN
SERIE                                                              MAL SEH‘N KINO
OST-STERN
                                                                   MI., 31.10.2018, 20:00 UHR
SA., 27.10. | SO., 28.10. WÄHREND DER SERIEN                       BACK TO THE FATHERLAND
360° WESTEND-SYNAGOGE                                              MAL SEH’N KINO
VIRTUAL REALITY-PRODUKTION
OST-STERN                                                          SO., 04.11.2018, 11:00 UHR
                                                                   DER ATTENTÄTER. AUF DEN SPUREN
SO., 28.10.2018, 14:00 UHR                                         VON HERSCHEL GRYNSZPAN
ETGAR KERET: BASED ON A TRUE STORY                                 ORFEOS ERBEN
MAL SEH’N KINO
                                                                   SO., 04.11.2018, AB 17:00 UHR
SO., 28.10.2018, 16:00 – 20:00 UHR                                 360° WESTEND-SYNAGOGE
360° GESCHICHTEN AUS JERUSALEM                                     VIRTUAL REALITY-PRODUKTION
VIRTUAL REALITY-PRODUKTION                                         IGNATZ BUBIS-GEMEINDEZENTRUM
OST-STERN
                                                                   SO., 04.11.2018, 18:00 UHR
SO., 28.10.2018, AB 16:00 UHR                                      DAS ALTE GESETZ
ON THE SPECTRUM 1ST PUBLIC SCREENING IN DEUTSCHLAND                ABSCHLUSSKONZERT
SERIE                                                              IGNATZ BUBIS-GEMEINDEZENTRUM
OST-STERN
JFT-FANKARTE
BITTE VOR DER AUFFÜHRUNG AN DER KASSE ABSTEMPELN LASSEN

Wir verlosen unter allen JFT2018-Fans 3 x Dinner für 2 in der
Bar Shuka. Bitte senden Sie Ihre 5 Mal gestempelte Fan-Karte mit
Ihrem vollständigen Namen und Ihrer E-Mail-Adresse bis zum
16. November 2018 per Post an
Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main K.d.ö.R. - Kultur
Westendstraße 43
60325 Frankfurt am Main
Die Gewinner werden am 19. November per E-Mail benachrichtigt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!
IMPRESSUM

                              ABSENDER
                                         VERANSTALTER:
                                         Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main K.d.ö.R – Kultur
                                         Westendstr. 43, 60325 Frankfurt am Main
                                         Telefon 069 768036 – 100
                                         E-Mail kultur@jg-ffm.de
                                         www.jg-ffm.de und www.juedische-filmtage.com

                                         FÖRDERER:
                                         Stadt Frankfurt am Main – Kulturamt

                                         Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

                                         PARTNER:
                                         Deutsches Filmmuseum, Mal Seh’n Kino, Orfeos Erben, Arthouse
                                         Kinos Cinema & Harmonie, Pupille – Kino in der Uni, Ost-Stern,
                                         Bildungsstätte Anne Frank, Makkabi Frankfurt, Lichtigfeld im Dialog
60325 FRANKFURT AM MAIN
WESTENDSTRASSE 43
AM MAIN K.D.Ö.R. - KULTUR
JÜDISCHE GEMEINDE FRANKFURT

                                         GRAFIK: SURFACE GESELLSCHAFT FÜR GRAFIK
                                         TRAILER: 21 ct
                                         DRUCK: DRUCKBOMBE

                                         Die Veranstaltungen werden zu Dokumentationszwecken fotogra-
                                         fiert. Die Fotos können für die Öffentlichkeitsarbeit der Jüdischen
                                         Gemeinde Frankfurt verwendet werden.
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