Mehrsicht - Titel-Thema: Neid und Eifersucht - Martin Stiftung
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Mehrsicht Ausgabe 17 | Juli 2021
Inhaltsverzeichnis
Vorwort Erlebnisse
Vorwort, Kathia Tschan........................... 3 Ausflug ins Badhüsli...............................46
Ferien: Weinhof im Tessin.....................47
Ferien: Pan in Magliaso..........................48
Wer kommt, wer geht Ferien: Zirkonia im Tessin.....................51
Neue Gesichter.......................................... 4 Ferien: Seestrasse in Locarno..............54
Übertritt...................................................... 7 Ferien: Zirkonia auf dem Hasliberg....56
Glückwünsche................................................... 9
Auf Wiedersehen.....................................11
Lesen und denken
Meine Meinung........................................59
Vorhang auf! Was ich schon immer wissen wollte...60
News .........................................................21 Rätsel.........................................................61
3 Fragen an ..............................................22
Marktplatz
Thema Freie Stellen, freie Plätze......................63
Titel-Thema: Eifersucht und Neid........24
Corona ist vorbei ....................................35
Der Sommer, der keiner ist ..................38 Agenda
Termine.....................................................65
Erlebnisse
Rückblick: Adieu Rütibühl........................39 Impressum
Rückblick: 2 rote Nasen im Umgang mit Fotos...................................66
Senioren-Atelier.........................................44 Impressum................................................67Mehrsicht Ausgabe 17 | Juli 2021
Vorwort
Liebe Leserinnen
liebe Leser
Was für ein launischer Sommer.
Aber wir von der Redaktion Mehrsicht
freuen uns.
Es ist Sommer
und die Corona-Massnahmen
wurden gelockert.
Wir dürfen wieder Kolleginnen treffen,
ins Thermal-Bad gehen oder Schiff fahren.
Darauf haben wir uns am meisten gefreut.
Foto: Rosmarie Zurbuchen Worauf du dich wohl
am meisten gefreut hast?
Unser Haupt-Artikel widmet sich aber
dem Thema «Neid und Eifersucht».
Wir alle kennen diese Gefühle.
Sie sind unangenehm.
Wir reden nicht gerne darüber.
Manchmal schämen wir uns sogar dafür.
Umso wichtiger ist es, darüber zu reden.
Wir haben darüber geschrieben.
In dieser Ausgabe kannst du
unsere Erfahrungen und Gedanken
dazu lesen.
Im Namen der Redaktion Mehrsicht
Kathia Tschan
3Wer kommt, wer geht?
Neue Gesichter
Herzlich willkommen in der Martin Stiftung
Annine Ehrenberg
arbeitet seit dem 1. April als Praktikantin
auf der Wohngruppe Rubin.
Lenka Kapecova
arbeitet seit dem 19. April als Praktikantin
auf der Wohngruppe AWG4.
Maria-Katharina Kaktys
unterstützt seit dem 1. Mai
das Fachteam der Wäscherei.
Theres Schaffer
arbeitet seit dem 1. Mai als Fachperson
auf der Wohngruppe Zirkonia.
Selina Vonderlinn
arbeitet seit dem 1. Mai als Praktikantin
auf der Wohngruppe Seeblick.
4Wer kommt, wer geht?
Berk Atalay
arbeitet seit dem 1. Juni
auf der Wohngruppe Montana.
Petra Bumann
verstärkt seit dem 1. Juni
das Fachteam in der Küche.
Rosina Maey
arbeitet seit dem 1. Juni als Fachperson
auf der Wohngruppe Montana.
Philip Otto
arbeitet seit 1. Juni als Fachperson
in der Küche.
Nadine Reinhard
arbeitet seit 1. Juni als Fachperson
im Biohof.
5Wer kommt, wer geht?
Gabriela Isele
unterstützt seit dem 15. Juni
das Fachteam Topas.
Franziska Boos
ist seit dem 1. Juli Praktikantin
auf Phönix.
Maurizio Zellner
verstärkt seit dem 1. Juli
das Fachteam in Stäfa.
Diana Rübenstahl
wohnt ab 1. August im Wohnhaus Weinhof
und arbeitet je halbtags in der Wäscherei
und in der Werkstatt Bindschädler.
6Wer kommt, wer geht?
Übertritt
Wir wünschen allen eine gute und erfolgreiche Zeit am neuen Ort!
Herbert Brändli
ist seit 1. Mai im Seniorenatelier
und im Erlebnisatelier anzutreffen.
Laura Imfeld
arbeitet seit 1. Mai in der Hauswirtschaft
und im Jugendatelier.
Melanie Cina
arbeitet seit 1. Juni in der Werkgruppe 1.
Reha Lemp
arbeitet seit 1. Juni im Atelier Grünplus.
Simon Penos
arbeitet seit 1. Juni in der Holzwerkstatt.
Sonja Roth
arbeitet seit 1. Juni in der Werkstatt Rain 1.
7Wer kommt, wer geht?
Dominic Wegmüller
wohnt seit dem 1. Juni in der Casa Sei.
Vorher war er im Dezentralen Wohnen.
Beat Bucher
hat am 1. Juli ins Erlebnisatelier gewechselt.
Marcel Kutz
arbeitet seit 1. Juli im Rain 2 und in der Wäscherei.
Alexander Rudolf Müller
wohnt seit dem 1. Juli
in der Wohngruppe Mariahalde.
Vorher wohnte er auf der AWG4.
Lou Pierce
arbeitet seit 1. Juli neu am Mittwoch im Holzatelier.
Stefanie Sennhauser
arbeitet seit 1. Juli neu zu 50% in der Hauswirtschaft
und in der Wäscherei.
8Wer kommt, wer geht?
Herzlichen Glückwunsch
zum Ausbildungs-Start im August
Andres Bolliger
startet seine Ausbildung zum Sozialpädagogen
auf der Wohngruppe Phönix.
Selina Grätzer
beginnt ihre Ausbildung zur Fachperson Betreuung
auf der Wohngruppe Zirkonia.
Lea Jedele
beginnt ihre Ausbildung zur Sozialpädagogin
auf der Wohngruppe Seeblick.
Patric Kunz
beginnt seine Ausbildung zum Sozialpädagogen
auf der Wohngruppe Biswind.
Elisha Molin
beginnt ihre Ausbildung zur Fachperson Betreuung
auf der Wohngruppe Rubin/Topas.
Florentina Tahiri
startet ihre Ausbildung zur Sozialpädagogin
auf der Wohngruppe Cinquanta.
9Wer kommt, wer geht?
Herzlichen Glückwunsch
Herzlichen Glückwunsch zum Diplom
als Sozialpädagogin HF oder FH
• Gabriela Meier
• Michèle von Moos
• Christina Eggenberger
Herzlichen Glückwunsch
zum Abschluss
als Fachperson Betreuung EFZ
• Rahel Zollinger
• Anna Dietewich
Auf dem Foto von links nach rechts: • Marco Herzog
• Zoé Banigo
1. Reihe: • Andrea Gubler
Gabriela Theiler, Anna Dietewich,
Rahel Zollinger, Gabriela Meier,
Michèle von Moos Gabriela Theiler
gratulieren wir herzlich
2. Reihe: zum eidgenössischen Fachausweis
Marco Herzog, Zoé Banigo, als Sozialbegleiterin.
Christina Eggenberger
Andrea Gubler fehlt auf dem Foto.
Text und Foto: Cécile Artho
10Wer kommt, wer geht?
Auf Wiedersehen
Kathrin Safari, Sommervögel
Liebe Kathrin
Gemeinsam haben wir viele
schöne, lustige, kreative
und auch traurige Momente erlebt.
Dein riesengrosses Herz
und deine Offenheit
haben wir alle geliebt und geschätzt.
Du hast alle für die Fasnacht begeistert.
Alle wollten immer
ihre Hände und Füsse hinhalten,
wenn du mit einer Manicure oder Pedicure
losgelegt hast.
Immer wieder hast du
coole Kleider oder Schuhe mitgebracht.
Nun zieht es dich zurück nach Berlin.
Von Herzen wünschen wir dir
alles Liebe und Gute
für deinen weiteren Weg.
Deine Sommervögel
11Wer kommt, wer geht?
Auf Wiedersehen
Amira Soltani, Phönix
Liebe Amira
Wie der Phönix aus der Asche,
warst du plötzlich wieder da.
Anfang 2020 hast du ein zweites Mal
das Team Phönix unterstützt.
Du warst im Team Einzel-Begleitung
und hast das Konzept mitgeschrieben.
Nicht nur Simon,
sondern alle von Phönix sagen:
«Danke vielmals!»
In deinem neuen Job
musst du wahrscheinlich
keine Kalorien zählen!
Aber wir glauben,
dass du den einen oder anderen Streit
schlichten musst!
Gut, hast du dank uns Übung!
Wir alle von Phönix wünschen dir
das Beste vom Besten.
Mach’s gut!
Das Team Phönix
12Wer kommt, wer geht?
Auf Wiedersehen
Gabriela Meier, Phönix
Liebe Gabriela
Wie, schon fertig?
Die Atem-Technik verging für uns
wie im Flug!
Du hast viel für uns
und die Martin Stiftung getan!
Singen mit dir macht Spass!
Für all das möchten wir
Danke sagen.
Dank deines Studiums bist du
ganz viel schlauer geworden,
Aber wir wissen etwas,
was du nicht weisst:
ÜBERRASCHUNG!
Dir alles Gute!
Die Bewohnerinnen und
die zwei jungen Herren
mit dem Team
der Wohngruppe Phönix
13Wer kommt, wer geht?
Auf Wiedersehen
Marcel Kutz, Werkgruppe 2
Lieber Marcel
Jetzt ist es soweit,
du ziehst weiter.
Danke für die Zeit,
die wir mit dir hatten.
Lukas wünscht dir alles Gute
für die Arbeit im Rain.
Gabriela findet es schade,
dass du gehst.
Deborah wünscht dir viel Spass!
Renate sagt tschüss…
Jasir wünscht dir
spannende Arbeiten im Rain,
er wird dich vermissen.
Lisa freut sich für dich,
dass du einen Schritt weiter gehst.
Monika wünscht dir
viele spannende Begegnungen
mit den neuen Mitarbeitern.
Wir weinen ein grosses Leintuch voll. ☺
Viel Glück, lieber Marcel!
Deine Werkgruppe 2
14Wer kommt, wer geht?
Auf Wiedersehen
Jessica Eicher
Liebe Jessica
Du bist schon eine ganze Weile bei uns.
Wir haben viel erlebt,
hatten Spass und haben zusammen
coole Ausflüge organisiert.
Du hast uns mit deiner kollegialen
und sehr liebevollen Art
jede Hilfestellung gegeben.
Wir alle danken dir ganz herzlich dafür!
Deine humorvolle, lustige
und hilfsbereite Art
werden wir vermissen!
Wir wünschen dir
alles Gute und das Beste
auf deinen weiteren Wegen.
Viel Glück, Freude und Erfolg
wünschen dir
Bewohnerinnen, Bewohner und Teams
Wohngruppen Topas und Rubin.
15Wer kommt, wer geht?
Auf Wiedersehen
Regina Widmer
Liebe Regina
Bald verlässt du uns.
Deine engagierte Mitarbeit
hat uns alle beeindruckt.
Während 13 Jahren hast du
in vielen verschiedenen Abteilungen
gearbeitet.
Die letzten 3 Jahre hast du
die Werkstatt Rain 1 geleitet.
Deine sehr hilfsbereite und flexible Art
werden wir sehr vermissen.
Du hast viele gute Ideen
ins Team gebracht
Liebe Regina und uns aktiv unterstützt.
Wir möchten uns Die gemeinsamen Mittagessen
von dir verabschieden. haben wir genossen.
Es war immer schön mit dir. Wir wünschen dir
Schade, dass du gehst. an deiner neuen Arbeitsstelle
Alles Gute auf deinem neuen Weg. viel Freude.
Gutes Arbeiten am neuen Ort. Wir würden uns immer
Danke, dass du uns geholfen hast. über einen Besuch freuen.
Du hattest immer viele gute Ideen.
Das mochten wir an dir. Danke für die sehr kollegiale
Zusammenarbeit.
Deine Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter aus dem Rain 1 Team-Werkstatt
16Wer kommt, wer geht?
Auf Wiedersehen
Irma Dill, Wohngruppe Weinhof
Liebe Irma
Über zwei Jahre hast du
im Weinhof gearbeitet.
Du hast uns alle bereichert
mit deinem Lachen,
deiner Kreativität,
deinem professionellen Umgang
mit Bewohnerinnen und Bewohnern
und natürlich mit deiner Lebensfreude,
die für uns alle ansteckend war.
Jasir:
Ich werde dich vermissen. Deine Kochkünste werden uns fehlen!
Du hast tolle Unterkünfte
Basil: für die Gruppenferien
Du bist eine hübsche und kluge Frau. in Friedrichshafen und im Tessin
Ich werde dich vermissen. ausgewählt.
Danke vielmals!
Laura:
Du wirst mir fehlen. Nun ist es Zeit,
Abschied zu nehmen.
Nicolas: Wir wünschen dir
Ich freue mich jetzt schon viel Freude und Spass
auf deinen Besuch. für deinen weiteren Lebensweg.
Bleib wie du bist!
Nadja:
Du warst eine gute Bezugsperson. Alles Gute wünscht dir
Viel Glück auf deinem weiteren Weg. das Team Weinhof
17Wer kommt, wer geht?
Auf Wiedersehen
Franziska Romanin, Bereichsleiterin Hotellerie
Liebe Franziska
Ende April hast du dich entschieden,
die Martin Stiftung per Ende Juni
zu verlassen.
Das war für uns alle überraschend
und schnell.
Aber es passt zu dir.
So haben wir dich
in den 8 Jahren Zusammenarbeit erlebt.
Rasch musste es gehen.
Foto: Torvioll Jashari Du hattest immer die Zukunft im Blick.
Mit viel Energie und Tatendrang
hast du dich in diesen vielen Jahren
für die Martin Stiftung engagiert.
In deiner täglichen Arbeit.
im Leitungsteam.
Und immer wieder
in verschiedensten Projekt- und
Arbeitsgruppen.
Mit Herz, Sorgfalt, Organisationstalent
und vielen Ideen.
Du hast angepackt.
Damit die Zukunft
der Martin Stiftung blüht.
Mit dir zusammen
haben wir das auch geschafft.
18Wer kommt, wer geht?
Die Martin Stiftung hat Farbe bekannt. in der Hotellerie und deren Fachteams.
Sie blüht und lebt. Im Namen des erweiterten
Sie ist erfolgreich. Leitungsteams.
Mit dir zusammen haben wir Im Namen des Stiftungsrates.
vieles auf die Beine gestellt.
Und vieles erlebt: Wir alle wünschen dir
alles Gute und viel Glück
Ein tolles Symposium, auf deinem weiteren
ein unvergessliches Stationen-Theater privaten und beruflichen Lebensweg.
und ein grossartiges Fest
zum 125-Jahr-Jubiläum. Jürg Hofer
Die Gründung des Event-Teams,
das seit 2018 viele Gäste begeistert hat.
Die Einweihung des Mariahalden-Parks.
Die Präsentation des Siegerprojektes
für den Neubau Rütibühl.
Und unzählige Herbstfeste
und andere Anlässe mit Schulen,
Heimleitungen, Angehörigen.
Das wäre nicht möglich gewesen,
ohne starke und kompetente Fachteams
in der Hotellerie.
Mit ihnen hast du auch diesen Bereich
in die Zukunft geführt.
Mit neuen, zeitgemässen und
fachlich überzeugenden Konzepten.
Mit der Gestaltung einer offenen und
konstruktiven Zusammenarbeit
in den Teams.
Für das alles danke ich dir herzlich.
Im Namen deiner Abteilungsleitungen
19Wer kommt, wer geht?
Auf Wiedersehen
Dorothea Tysing wird pensioniert
Liebe Dorothea,
15 Jahre hast du
in der Martin Stiftung gearbeitet.
Seit Eröffnung vom Wohn-Training Stäfa
im Jahr 2006 warst du dabei!
Du hast geholfen,
die Wohngruppe schön einzurichten.
Wichtig war dir immer,
dass sich alle wohl fühlen.
Du hast immer zugehört.
Und du hast immer alle unterstützt
bei ihren Zielen.
Gemeinsam fein essen war dir wichtig.
«S’Läbe isch schön!» war dann
ein typischer Spruch von dir.
Du bist sehr sorgfältig und
kannst gut organisieren.
Mit diesem Talent
hast du die Gruppenkasse gehütet.
Auch in den Gruppenferien.
Wir teilen so viele schöne Erinnerungen.
Herzlichen Dank für alles.
Seit Ende Juni bist du pensioniert.
Schön, dass wir dich ab und zu
als Aushilfe sehen werden.
Bewohner, Bewohnerinnen und
Team Stäfa
20Vorhang auf!
News
Kafi «Due Caffè e più», Lerchenbergstrasse 2 in Erlenbach
Das «Due Caffè e più» ist ein Kafi
und ein Laden.
Es wird von zwei Schwestern geführt.
Sie sind Zwillinge.
Man kann drinnen und draussen sitzen.
Die Bedienung ist freundlich und
die Einrichtung gemütlich.
Die Speise-Karte ist klein, aber fein.
Man kann einen Salat
oder ein Panini bestellen.
Panini ist italienisch.
Auf Deutsch ist das ein Sandwich.
Den Inhalt kann man selbst bestimmen.
Im Winter gibt es auch Suppen.
Das Essen ist immer frisch.
Die Preise sind übersichtlich.
Einmal im Monat gibt es
eine Veranstaltung.
Dann ist das «Due Caffè e più»
bis um 22 Uhr geöffnet.
Der Laden ist klein.
Man kann aber viel kaufen:
Kleider, Schuhe, Schmuck,
Taschen, Handy-Hüllen und Pfeffer.
Der Pfeffer wird in der Martin Stiftung
verpackt.
Fotos: Gabi Theiler Text: Ursi Singer
21Vorhang auf!
3 Fragen an
Laila Intlekofer, Sekretariat
Wen oder was nimmst du mit
auf eine einsame Insel?
Ein Rückfahrt-Ticket.
Ich denke,
dass es mir nach ein bis zwei Wochen
allein auf einer Insel
doch zu einsam wäre.
Was würdest du als erstes ändern,
wenn du Königin wärst?
Ich würde mein Bestes geben,
um Frieden zu schaffen.
Ich wünsche mir,
dass die Menschen Hass,
Neid und Egoismus überwinden
und zusammenhalten.
Du bist für einen Tag ein Mann.
Was probierst du aus?
Die Antwort ist ganz klar!
Ich würde gerne einmal, im Wald,
stehend an einen Baum pinkeln.
22Vorhang auf!
3 Fragen an
Marcel Prutsch, Wohngruppe Rubin/Topas
Wen oder was nimmst du mit
auf eine einsame Insel?
Die Hoffnung,
weil diese mich die Einsamkeit
aushalten lässt.
Was würdest du als erstes ändern,
wenn du König wärst?
Häuser werden farbig gestrichen,
Autos werden farbig lackiert,
schwarze und graue Kleider
sind nur noch an Begräbnissen erlaubt.
Foto: Ralph Sinzinger
Du bist für einen Tag eine Frau.
Was probierst du aus?
Schmerzen nachempfinden:
Menstruieren oder
(wenn ich noch mutiger wäre)
gebären.
23Thema
Eifersucht und Neid
Wir alle kennen diese schwierigen
Gefühle.
Oft spricht man nicht darüber.
Vielleicht schämen sich Menschen dafür?
Es geht uns allen aber gleich
und es hilft,
das zu wissen.
Eifersucht
Wir alle kennen Eifersucht.
Bei Eifersucht geht es immer
um Menschen.
Bild: Pixabay
Manchmal ist Eifersucht ganz schlimm.
Zum Beispiel wenn die Liebste
mit einem andern schmust.
Da verliert man einen lieben Menschen.
Es macht sehr weh,
eine Beziehung zu verlieren.
Das kann auch Selbst-Zweifel auslösen.
«Was habe ich nur falsch gemacht?»
Wir wissen auch alle,
wie es ist,
single zu sein.
Einige von uns kennen dann
die Eifersucht.
Sie sind auf Paare eifersüchtig.
24Thema
Es gibt aber auch Menschen,
die gerne alleine sind
und gerne alleine leben.
Dann ist man viel weniger eifersüchtig.
Eifersüchtig und neidisch ist man ja nur,
wenn andere etwas haben,
was man selbst nicht hat,
aber haben will.
Neid
Wir alle kennen auch Neid sehr gut.
Neid hat mit Sachen zu tun.
Foto: Pixabay Es gibt Menschen,
die viel Geld haben
und sich alles kaufen können.
Wir alle müssen aufs Geld achten.
Es wäre schön,
sich einfach «alles» kaufen zu können.
Das macht manchmal schon neidisch.
Es gibt auch Menschen,
die sind ganz selbständig.
Die können machen,
was sie wollen
und wann sie wollen.
Wenn man das selbst nicht kann,
kann das auch neidisch machen.
Mit Neid umgehen ist schwierig.
Es kann helfen,
sich selbst gut zuzureden.
«Ich habe ja alles,
was ich brauche.»
25Thema
Viele Fragen
Womit haben Neid und Eifersucht
wohl zu tun?
Wir haben viele Fragen.
Wir sind bei vielem auch unsicher.
Aber wir haben viele Gedanken dazu.
Neid und Eifersucht kann auch
mit Zugehörigkeit zu tun haben.
Wir alle wollen dazu gehören.
Es haben zum Beispiel
Foto: Pixabay alle Leute einer Gruppe gelbe Schuhe.
Ich habe keine.
Vielleicht werde ich ausgelacht deswegen.
Dann möchte ich auch
gelbe Schuhe haben.
Ich bin eifersüchtig auf alle,
die zur Gruppe gehören.
Dabei spielt es keine Rolle,
ob es gelbe Schuhe
oder ein schönes Kleid
oder ein i-Phone oder
eine Schönheits-Operation ist.
Es ist einfach etwas,
das die andern haben und ich nicht.
Dadurch kann das Gefühl entstehen,
dass ich niemand bin.
Ohne gelbe Schuhe bin ich nichts wert.
26Thema
Vielleicht ist jemand mit viel
Selbst-Sicherheit
weniger neidisch und eifersüchtig.
Dieser Mensch hat nicht so schnell
das Gefühl,
weniger wert zu sein.
In der Martin Stiftung
erleben wir solchen Gruppen-Druck
nicht so oft.
Wir denken,
dass dies sonst in der Welt
häufiger vorkommt.
Foto: Pixabay Bei uns sind sowieso alle unterschiedlich.
Wir können viele Dinge nicht gleich gut,
wie Menschen ohne Beeinträchtigung.
Wir haben dafür richtig gut gelernt,
einander zu helfen.
Wir denken, einander helfen,
hilft gegen Neid und Eifersucht.
Wenn man jemandem helfen kann,
dann prahlt man vermutlich weniger.
Und, wenn jemand weniger prahlt,
dann gibt es vielleicht
auch weniger Neid.
Obwohl wir auf den Gruppen
Neid auch gut kennen.
Aber irgendwie ist es bei uns liebevoller.
Bei uns ist es nicht so wichtig,
dass wir genau das «Richtige» haben.
Es spielt keine grosse Rolle,
27Thema
ob wir ein i-Phone, ein Samsung-Telefon
oder gar keins haben.
Das macht das Leben leichter.
Umgang mit diesen Gefühlen
Trotzdem kennen auch wir diese Gefühle.
Es ist schwierig,
mit solchen Gefühlen umzugehen.
Wir finden, dass es hilft,
darüber zu reden oder zu schreiben.
Es wird auch leichter,
wenn wir das sehen,
Foto: Pixabay was wir haben und was wir können.
Wir sind zum Beispiel neidisch.
Wir können es nicht ändern.
Wir denken immer daran.
Dann wird das Gefühl ganz schlimm.
Es ist wie ein Loch,
das man nicht füllen kann.
Dann sieht man nur das,
was man nicht hat.
Es gibt aber immer auch etwas,
das wir haben oder das wir können.
Es ist nicht leicht,
wenn man nicht gut laufen kann
und einen Rollator braucht.
Da gibt es viel Grund,
um neidisch zu sein.
Neidisch auf alle,
die gut laufen können.
28Thema
Dann möchte man am liebsten
keinen Rollator mehr haben.
Der Rollator ermöglicht aber auch
Sicherheit und Selbständigkeit.
Manchmal gelingt es dann vielleicht,
das so zu sehen.
Dann wird das Leben auch leichter.
Die Älteren von uns können das besser.
Für die Jüngeren ist es schwieriger.
Das Alter hilft,
Abstriche zu machen und
Bild: Pixabay mit weniger zufrieden zu sein.
Vielleicht ist das die Weisheit des Alters.
So wird vielleicht auch der Umgang
mit Eifersucht und Neid etwas leichter.
Text: Gruppengespräch,
aufgeschrieben von Kathia Tschan
29Thema
Neid und Eifersucht
Eifersucht und Neid
sind in der Gesellschaft
gross geschrieben.
Man muss nicht weit gehen
und man begegnet diesen Gefühlen.
Im eigenen Umfeld gibt’s auch Leute,
die neidisch oder eifersüchtig sind.
Eifersucht und Neid ist
aber nicht das Gleiche.
Foto: Rosmarie Zurbuchen Eifersucht gehört zu Menschen,
Neid zu materiellen Sachen.
Ich bin kein
neidischer und eifersüchtiger Mensch.
Ich möchte aber auch Sachen haben.
Ich möchte aber immer das haben,
was die andern nicht haben.
Text: Ursi Singer
30Thema
Neid und Eifersucht
Eifersucht kenne ich selbst.
Neid kenne ich weniger.
Neid entsteht,
wenn einer mehr hat,
als der andere.
Neid erlebe ich durch andere.
Ich habe Sachen,
die andere nicht haben.
Dann sind andere neidisch
Foto: Rosmarie Zurbuchen auf meine Sachen.
Ich darf auch mehr oder weniger
alleine weg.
Dann sind andere auch neidisch.
Sie dürfen nicht weg,
wollen aber auch.
Das ist auch nicht leicht für mich.
Manchmal sind alle anderen zusammen.
Ich bin aber nicht dabei.
Das macht mich traurig.
Dann bin ich wohl eifersüchtig.
Dieses Gefühl kenne ich.
Text: Ursula Weber
31Thema
Eifersucht und Neid
Es gibt viele Möglichkeiten,
um eifersüchtig zu sein.
Zum Beispiel,
wenn ich abmachen will.
Dann werde ich sitzen gelassen.
Vielleicht wegen jemand anderem.
Das macht mich eifersüchtig.
Es ist sehr verletzend.
Ausser jemand hat einen
richtigen Grund
Foto: Rosmarie Zurbuchen und sagt es mir auch.
Dann kann ich damit umgehen.
Vertrauen haben ist wichtig.
Dann ist weniger Eifersucht da.
Gutes Reden hilft für Vertrauen.
Es gibt Menschen,
die einem gut tun.
Es ist wichtig,
mit ihnen abzumachen.
Dann kann man so sein,
wie man ist.
Das ist besser,
als alleine sein.
Text: Pascale Sträuli
32Thema
Eifersucht
Ich hatte in der Schule
lange Zeit eine Freundin.
Ich war glücklich.
Eines Tages spielte ich in der Pause
mit einer Kollegin.
Plötzlich machte meine Freundin
mit meinem besten Schul-Freund rum.
Sie schmusten zusammen.
Foto: Rosmarie Zurbuchen Ich war total eifersüchtig.
Ich war auch sehr wütend.
Mir ging es sehr schlecht.
Ich dachte,
es zerreisst mir mein Herz.
Danach habe ich viel nachgedacht.
Ich habe mich immer gefragt:
«Was habe ich nur falsch gemacht?»
Der Gedanke
«ich habe etwas falsch gemacht»
plagte mich lange Zeit.
Ich versuchte mich abzulenken.
Es ging nicht.
Ich war am Boden zerstört.
Mein Herz war damals zersprungen.
Text: Pascal Rüegg
33Thema
Neid und Eifersucht
Was ist Neid und Eifersucht eigentlich?
Es gibt mehrere Varianten
von diesen Gefühlen.
Eifersucht ist ein Gefühl.
Es kommt in Beziehungen vor.
Eifersucht beschreibt
einen schmerzhaften Gefühls-Zustand.
Wenn man eifersüchtig ist,
will man jemanden
Foto: Rosmarie Zurbuchen auf eine Art besitzen.
An diesem Gefühl scheitern
einige Beziehungen.
Ich kenne es nicht
aus eigener Erfahrung.
Neid ist auch ein Gefühl.
Neid bezieht sich auf Gegenstände.
Eine Person besitzt etwas Schönes.
Eine andere Person möchte
das Selbe auch besitzen.
Dann ist sie neidisch.
Text: Silvio Furler
34Thema
Corona-Virus
Corona ist vorbei. Endlich wieder ...
... aufs Schiff
Am Mittwoch den 23. Juni
war ich endlich wieder einmal
auf dem Schiff.
Die Fahrt dauerte von 13.30 bis 15.00 Uhr.
Ich habe es sehr genossen.
Es hatte nur wenige Leute.
Auf allen Tischen waren
Ess-Waren aufgestellt.
Es gab dabei auch Pommes-Chips.
Foto: Pixabay Ich habe sie immer beobachtet.
Es war so schwierig für mich,
sie nicht zu essen.
Ich habe es aber geschafft.
Vielleicht gab es am Abend
auf dem Schiff einen Anlass.
Eine Abend-Schiff-Fahrt
wäre auch schön.
Text: Ursula Weber
35Thema
... ins Thermal-Bad
Ich war im Thermal-Bad Zurzach.
Man kann bequem
mit dem ÖV und dem Auto hinfahren.
Es hat viele verschiedene Becken
mit natürlichem Thermal-Wasser.
In einem Becken hat es sogar Salz-Wasser.
Im Wasser hat es so viel Salz
wie im Toten Meer.
Dort kann man sich aufs Wasser legen
und sich treiben lassen.
Das ist ganz speziell,
wenn das Wasser einen trägt.
Für Kinder gibt es ein Papa-Moll-Becken.
In der Mitte steht ein grosser Turm.
Dort drin sind verschiedene Saunas.
Zuoberst im Turm ist ein Restaurant
und eine Bar mit kühlen Drinks.
Zum Ausruhen gibt es auch
verschiedene Ruhe-Liegen.
Es gibt auch Roll-Stuhl-Kabinen
Fotos: Thermalbad Zurzach zum Duschen.
Und der Boden ist speziell rau,
so dass man nicht ausrutscht.
Das Baden entspannt
meine Muskeln und meinen Geist.
Zurzach macht mich glücklich!
Text: Pascal Rüegg
36Thema
... KollegInnen treffen
Ich habe wieder Sommer-Gefühle.
Endlich kann ich wieder Kollegen und
Kolleginnen treffen,
auswärts essen oder etwas trinken gehen.
Ich kann auch wieder Leute
zu mir nach Hause einladen.
und wieder beieinander übernachten.
Das geniesse ich sehr.
Mit andern zusammen zu sein
ist einfach so schön.
Foto: Rosmarie Zurbuchen Wir können miteinander Spässe machen
und einander nette Worte sagen.
Das ist das Wichtigste.
Auch das Reisen geht wieder.
Wir müssen dabei einfach noch
eine Maske tragen.
Aber das geht auch.
Ich bin alleine und habe keine
Liebes-Beziehung.
Jetzt bin ich aber nicht mehr alleine.
Ich kann zum Glück wieder Sport machen
und in den Verein gehen.
Nur manchmal frage ich mich,
ob das wirklich alles gut geht?
Denn die Verschwörungs-Theorien
gehen ja trotzdem nicht weg.
Text: Pascale Sträuli
37Thema
Natur
Der Sommer, der keiner ist
Was für ein Sommer.
Zuerst ist es sehr heiss.
Dann gibt es Unwetter
mit Hagel und viel Wasser.
Dann ist es wieder etwas schöner,
aber nur bis zum nächsten Unwetter.
Jetzt ist Anfang Juli und
draussen ist das Wetter herbstlich.
Foto: Pixabay
Dieser Sommer ist
eine richtige Berg- und Tal-Fahrt.
Ich hoffe, der Sommer
zeigt sich noch von seiner schönen Seite.
Vielleicht wird es ja schön,
bis ihr diese Zeilen liest.
Text: Ursi Singer
38Erlebnisse
Rückblick
Adieu, du altes Rütibühl!
Die Abrissparty vom Rütibühl
war am Freitag, 28. Mai 2021.
Die Bewohnerinnen fuhren
mit dem Bus ins Rütibühl.
Die Freude war gross.
Nicole erklärte den Ablauf vom Abend.
Alle durften mit Farbe
die Wände anmalen.
Wir haben gefüllte Luftballons mit Farbe
an die Wände geschmissen.
Alles war schön bunt.
Draussen gab es feine Würste,
Brot und Salat.
So fein!
Das Tanzen zur Musik war grandios.
Die lange Polonaise war lustig.
Der Abend ist gelungen.
Mit vielen Erinnerungen
verlassen wir das alte Rütibühl.
Adieu, du schöne Zeit!
Wir freuen uns auf das neue Rütibühl.
Text: Katja Egger
Fotos: Ralph Sinzinger
39Erlebnisse
Wie hat dir die Party
im Rütibühl gefallen?
Brigitte Brunner:
Im Stübli habe ich eine Wand bemalt.
Wird diese Wand im neuen Rütibühl
eingebaut?
Marlene Widmer:
Ich war nervös.
Und ich habe mein Zimmer angeschaut.
Es ist leer.
Stefanie Reis:
Mein altes Zimmer zu sehen
hat mich traurig gemacht.
Die Küche ist auch verlassen.
Esther Egli:
Ich war aufgeregt!
Ich wollte mein Zimmer
noch einmal sehen.
Tanzen, essen und feiern
hat mir gut gefallen.
Myriam Almieri:
Mir hat das Tanzen am besten gefallen.
Zusammen sein und reden war schön.
40Erlebnisse
Dora Votteler:
Mir ist es gut gegangen.
Jetzt brechen sie es ab
und machen es neu.
Anita Bosshard:
Es war schön.
Mein Zimmer war leer.
Nur die Matratze war noch da.
Bruno Walder:
Zuerst wollte ich nicht mitgehen.
Die Musik war gut.
Regula Graf:
Wollte nicht mit an die Party.
Sie ist im UNOT geblieben.
Regula ist ein bisschen traurig.
Das alte Rütibühl ist kaputt.
Andrea Tschäppeler:
Wollte nicht an die Party.
Es hatte zu viele Leute.
Andrea will das alte Rütibühl
nicht mehr sehen.
Fragen/Interview: Gabi Theiler
Fotos: Ralph Sinzinger
41Erlebnisse 42
Erlebnisse
43Erlebnisse
Rückblick
Gefühle und 2 rote Nasen im Senioren-Atelier
Wer sind die 2 roten Nasen,
die das Senioren-Atelier besuchen?
Was machen sie dort?
Es sind FRIDOLINA und PAPAGALLO.
Sie besuchen uns regelmässig.
Sie haben bunte Kleider an
und sehen lustig aus.
Fridolina kommt meistens
in gelben Gummistiefeln daher.
Papagallo sieht elegant aus.
Er trägt ein weisses Hemd,
schwarze Hosen und rote Strümpfe.
Oft singen die beiden und
sie bewegen sich total komisch.
Manch eine Bewohnerin lacht,
manch einer staunt
und andere wundern sich.
Aber es geht nicht nur
ums Witze machen.
Einige Senioren können nicht reden.
Wie geht es ihnen?
Sie können es nicht sagen.
Aber Papagallo und Fridolina
finden mit ihren Spässen oft einen Weg.
Sie finden es manchmal heraus.
Dann kommen Gefühle.
44Erlebnisse
Was sind Gefühle?
Ein Gefühl ist ein Zustand.
Wie zum Beispiel
Angst, Freude,
Trauer oder Liebe.
Manchmal entsteht ein Gefühl,
weil mit dem Körper etwas los ist.
Wie ein Mensch sich fühlt,
kann man von aussen sehen.
Man sieht es zum Beispiel
in seinem Gesicht
oder hört es am Klang der Stimme.
Wenn jemand traurig ist,
weint er vielleicht.
Wenn jemand fröhlich ist,
lächelt oder lacht die Person.
Wenn Papagallo und Fridolina da sind,
gibt es viele Gefühle.
Das ist gut so.
Text: Anke Scherrer, Senioren-Atelier
Fotos: zVg
45Erlebnisse
Unterwegs
Ausflug ins Badhüsli, Wohngruppe Montana
Liebe Mehrsicht
Wir von der Gruppe Montana
waren im Badhüsli.
Endlich war das Wetter gut,
es war sehr schön.
Wir haben Bratwurst
mit Kartoffelsalat gegessen,
Radiesli und grünen Salat
gab es auch.
Euch allen liebe Grüsse
Alberto und Charly
Text: Alberto und Charly
Fotos: zVg
46Erlebnisse
Reisebericht
Der Weinhof macht Ferien im Tessin
Wir waren 5 Tage
in den Ferien in Ponte Tresa.
Basil möchte euch gerne
davon berichten:
Wir sind mit dem Zug
nach Ponte Tresa gefahren.
Das beste an unserem Hotel
war der Pool.
Ich war jeden Tag schwimmen.
Einmal gab es eine Poolparty
mit Tanz und Musik. Das war super.
Die Schifffahrt von Lugano
nach Ponte Tresa
hat mir besonders gut gefallen.
Wir waren auch Minigolf spielen,
einkaufen und im See baden.
Es gab viel Sonnenschein,
nur einmal hat es gewittert
und geregnet.
Das Essen war super,
besonders die Pommes.
Text: Basil Künzle
Fotos: zVg
47Erlebnisse
Reisebericht
Die Wohngruppe Pan macht Ferien in Magliaso
Liebe Ruth, was bleibt dir
in Erinnerung?
Das Baden und der Liegestuhl.
Nach dem Baden habe ich
die Sonne genossen.
Ich habe den ganzen Tag
Flugzeuge beobachtet.
Das hat mir sehr gefallen.
Wie war die Hin- und Rückreise?
Ueli im Heidiland am Rauchen geniessen. Lang, aber angenehm.
Die Pause im Heidiland
finde ich immer sehr erholsam.
Wie hast du Tessin erlebt?
Das Tessin war wie immer
warm und sonnig.
Nächstes Jahr möchte ich
wieder nach Magliaso.
Wie war das Essen?
Ohh … Pommes und Schnitzel
schmeckt dort noch besser!
Ich esse zu Hause nicht oft Salat.
Aber im Tessin hatte ich
richtig Lust darauf.
Yvonne und ihr Kaffee ...
48Erlebnisse
Was hat dir am besten gefallen?
Der Spaghetti-Plausch mit Musik!
Ich habe die Leute beobachtet,
wie sie schön getanzt haben.
Spaghetti Plausch am Mittwoch.
Lachen ist gesund.
Fragen/Interview:
Andrea Garajné Horvath
Ruth Wiederkehr und Antworten: Ruth Koblet
die schöne Umgebung. Fotos: zVg
49Erlebnisse Mitarbeiter sollten sich bewegen. Im Sonnenschein. Yvonne hatte grosse Freude an der Natur. Interview mit Ruth Koblet. 50
Erlebnisse
Reisebericht
Die Wohngruppe Zirkonia macht Ferien im Tessin
Eigentlich wollten wir ins Elsass.
Aber wegen Corona ist es schwierig
aus der Schweiz zu gehen.
Darum haben wir zwei Wochen vorher
umgeplant.
Wir sind ins Tessin gefahren.
Den Europapark besuchen wir dann
einfach im Herbst.
Das haben wir eigentlich
auch jetzt geplant.
Die Reisegruppe ist sehr flexibel
und hatte schöne Tage
rund um den Lago Maggiore.
Aus der Sicht von Myriam Almieri
und Brigitte Brunner:
Wir haben die Brissago Insel
angeschaut.
Im Centovalli Bähnli konnten wir
die Gegend anschauen.
Wir haben Spaghetti Carbonara gegessen.
Wir waren auch auf dem Markt.
Und sind am See spazieren gegangen.
Im Haus haben wir auch gegessen.
Wir haben zusammen
für das Fotoalbum gebastelt.
51Erlebnisse
Mimi, Esther und Myriam
klebten Fotos hinein.
Einmal waren wir im Berg spazieren.
Im Wald.
Dann kamen wir zu einem Restaurant.
Dort assen wir Pizza
und teilten sie zusammen.
Jeder hat etwas anderes getrunken.
Wir fuhren mit dem Caddy nach Ascona.
Myriam, Gabi und Mimi
haben das gleiche bestellt.
Einen Toblerone-Coup!
Die anderen Frauen
haben etwas anderes genommen.
Die Gruppenferien,
wie sie Gabi und Mimi,
als Begleiterinnen erlebt haben:
Es waren super schöne Ferien!
Wir haben jeden Tag
einen Ausflug gemacht.
Und die Frauen wollten gar keinen
Pausen-Tag machen!
Jeden Tag haben wir geübt,
was es heisst,
selbständig zu sein.
Was möchten wir essen?
Wohin soll die Reise heute gehen?
52Erlebnisse
Braucht Brigitte den Rollator wirklich?
Und braucht Myriam Sonnencreme?
Esther geht alleine frühstücken
und nimmt Brigitte mit.
Myriam ruft mit dem Handy an,
wenn sie etwas braucht.
Und sie macht schöne Fotos!
Am liebsten von Blumen und Pflanzen.
Das machen wir wieder!
Es war lustig.
Manchmal mussten wir auch viel
zusammen reden.
Und die Meinung von anderen hören.
Auf dem Nachhause-Weg
war Esther richtig traurig,
weil die Ferien schon vorbei waren.
Jetzt können wir planen
für das nächste Jahr!
Text: Gruppe Zirkonia
Fotos: zVg
53Erlebnisse
Reisebericht
Die Seestrasse macht Ferien in Locarno
1. Tag
Wir hatten eine gute Hinreise
nach Locarno.
Die Zimmer im Hotel sind mega cool.
2. Tag
Zum Zmorgen gibt’s ein Buffett –
mega fein!
Heute haben wir
den ersten Ausflug gemacht,
mit Shopping-Tour.
Um 18.00 Uhr treffen wir uns
neben dem Hotel del Lago.
3. Tag
Ich, Ramona, Sabrina, Sabine
und Michelle
haben die grosse Shopping-Tour
gemacht.
Wir hatten viel Spass und viel gelacht.
Victor und Nirza haben einen separaten
Ausflug gemacht.
4. Tag
Heute haben wir einen Ausflug gemacht,
auf den Monte Cardada.
Die Aussicht war mega schön
und wir haben viele Fotos gemacht.
54Erlebnisse
Ich, Sabrina und Ramona
sind schoppen gegangen,
und es hat uns Spass gemacht.
5. Tag
Gestern sind ich, Sabrina und Ramona
eins trinken gegangen.
Heute, am letzten Tag
unserer Gruppenferien,
machen wir ein Schluss-Foto mit Daniel,
dem Besitzer des Hotels.
Wir bedanken uns
bei Sabine und Michelle,
dass wir diese Woche geniessen konnten.
Ich finde,
ihr habt einfach ein Danke verdient
wegen den Finanzen und weil wir
eine super Woche geniessen konnten,
als Bewohner der Seestrasse.
Ihr seid einfach die besten für uns.
Text: Emanuel Rehberg
Fotos: Sabrina Schulthess
55Erlebnisse
Reisebericht
Die Wohngruppe Zirkonia macht Ferien auf dem Hasliberg
Wir fahren mit dem Caddy in die Ferien.
Es ist vollbepackt.
Zuerst fahren wir mit der Fähre.
In Luzern hat es viele Baustellen.
Darum verpassen wir die Ausfahrt.
Aber das ist ein Glück!
So finden wir
einen schönen Platz am See.
Dort machen wir Picknick.
Die Strasse auf den Hasliberg
ist sehr kurvig.
Wir haben einen grossen Zwerg gesehen.
Das ist der Zwerg Muggenstutz.
Unsere Wohnung war gemütlich
und hatte einen grossen Balkon.
Am Abend haben wir
Spaghetti Bolognese gekocht.
Das hat gut geschmeckt.
Wir haben schöne Ausflüge gemacht.
Einmal sind wir durch den Wald spaziert
und haben Würste gegrillt.
An einem Tag hat es geregnet.
Da waren wir lädele
in einem Shopping-Center.
56Erlebnisse
Wir sind jeden Abend
ins Hallenbad gegangen!
Mit einer Luftseil-Bahn sind wir auf die
Bidmi-Alp gefahren.
Dort sind wir auf dem Kugelbahn-
Wanderweg gelaufen.
Auf dem Weg gab es
11 grosse Kugelbahnen.
Wir konnten unsere Kugeln
herunterlassen.
Das war lustig.
Einmal sind wir auf dem Brienzersee
mit dem Dampfschiff gefahren.
An einem Abend haben wir uns
eine Gesichtsmaske aus Quark
und Honig gemacht.
Wir haben Gurkenscheiben
auf die Augen gelegt.
Wir mussten so viel lachen!
Am letzten Tag sind wir
mit einer Zahnrad-Bahn
zu einem Wasserfall gefahren.
Und haben eine lange Wanderung
gemacht.
Zu einem Restaurant.
Dort haben wir
eine Portion Pommes Frites gegessen.
Es war ein sehr schönes Erlebnis,
die Kraft des Wassers zu sehen
und zu erleben.
57Erlebnisse
Leider sind unsere Ferien
so schnell vorbei gewesen.
Wir haben gar nicht
alles machen können,
was wir wollten.
Wir grüssen euch
aus dem wunderschönen
Berner Oberland.
Text: Karin, Joana, Manuela,
Patricia und Claudia,
Wohngruppe Zirkonia
Fotos: zVg
58Lesen und denken
Meine Meinung
zum CO2-Gesetz
Vor ein paar Wochen
konnten wir abstimmen:
Zum Beispiel über das CO2-Gesetz.
Ich war für das CO2-Gesetz.
Also habe ich «Ja» gestimmt.
Ich mache mir Sorgen
über die Umwelt.
Ich möchte,
dass der CO2-Ausstoss weniger wird.
Das CO2 ist allgemein schlecht
Foto: Rosmarie Zurbuchen für die Umwelt.
Es verschmutzt die Luft.
Es gibt gewisse Politiker
und viele andere Bonzen.
Sie haben grosse teure Autos.
Sie wollen kein CO2-Gesetz.
Es gibt zu viele von denen.
Deshalb wurde das Gesetz abgelehnt.
Das finde ich nicht gut.
Auf Deutsch gesagt:
«Scheisse!»
Text: Silvio Furler
59Lesen und denken
Was ich schon immer wissen wollte
Warum hat ein Zebra Streifen?
Die Streifen der Zebras
sind zur Tarnung.
Jedes Zebra hat sein eigenes Muster.
Die Zebra-Fohlen kommen
schwarz zur Welt.
Die weissen Streifen kommen
erst später.
Zebras sind Herden-Tiere,
das heisst,
sie stehen immer
in Gruppen beieinander.
Foto: Pixabay Die Streifen verwirren die Raub-Tiere.
Sie sehen nur noch Streifen.
Sie können die einzelnen Tiere
nicht mehr erkennen.
Die Streifen schützen das Zebra
auch vor der Tse-Tse-Fliege.
Die Stiche sind sehr unangenehm.
Diese Fliege kann
gefährliche Krankheiten auslösen.
Dank den Streifen bleiben
die Zebras eher gesund.
Text: Pascal Rüegg
60Lesen und denken
Rätsel
Die gelben Kästchen ergeben das Lösungswort. Bringe die sieben Buchstaben in die
richtige Reihenfolge und du bekommst EIN FORTBEWEGUNGSMITTEL heraus.
61Lesen und denken
Rätsel
Finde 5 Unterschiede
Gestaltung: Natalie Nicoletti, Atelier Rütibühl
62Marktplatz
Freie Stellen,
freie Plätze
In der Martin Stiftung kannst du wohnen und arbeiten.
Es gibt 170 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung.
Gerade sind 3 Stellen frei für Menschen mit IV-Rente.
Interessiert?
Du wohnst oder arbeitest in der Martin Stiftung?
Dann melde dich bei deiner Bezugs-Person.
Fotos: Torvioll Jashari
Dienstleistungen (Pensum 80–100 Prozent)
Du arbeitest gerne selbstständig,
du kannst autofahren (Kategorie B)
du hast gerne Kontakt zu Kunden,
du hältst dich an die abgesprochene Zeit
und du bist körperlich belastbar.
Dann gefällt dir diese Stelle
in den Dienstleistungen.
Gartenunterhalt (Pensum 80–100 Prozent)
Du arbeitest gerne mit den Händen,
du hast Freude an Pflanzen und Maschinen.
Du magst die Arbeit im Freien,
auch bei Regen.
Dann mach mit
bei unserem Team vom Gartenunterhalt.
63Marktplatz
Freie Stellen,
freie Plätze
Mitarbeiter/Mitarbeiterin Biohof (Pensum 80–100 Prozent)
Du hast Freude am Gärtnern,
und an der Arbeit mit Pflanzen.
Du magst die Arbeit im Freien,
auch bei schlechtem Wetter.
Dann mach mit
bei unserem Team vom Biohof.
Interessiert?
Du wohnst oder arbeitest
in der Martin Stiftung?
Dann melde dich
bei deiner Bezugs-Person.
Du willst neu zur Martin Stiftung?
Willst du neu in der Martin Stiftung
arbeiten oder wohnen?
Dann melde dich bei Frau Teuta Shehu.
Telefon: 043 277 44 13
Mail: teuta.shehu@martin-stiftung.ch
Mehr Infos findest du hier:
www.martin-stiftung.ch/freie-plaetze
64Agenda
Termine
Mehr Infos gibt es auf www.martin-stiftung.ch > Aktuelles
Dank- und Segensgruppe
Wann: Findet statt – immer freitags
12.40–12.55 Uhr
Wo: Sitzungszimmer 2. Stock,
Bindschädler 10
Dankeschön-Anlass für die Freiwilligen
Wann: Dienstag, 7. September 2021
15.00 bis 20.00 Uhr
Wo: Mariahalde und Badhüsli
Das Herbst-Fest findet leider nicht statt.
Das Leitungs-Team denkt:
Es ist schwierig,
ein Fest in Corona-Zeiten zu feiern,
wenn nicht alle teilnehmen dürfen.
Oder alle eine Maske tragen müssen.
Oder Abstand halten müssen.
Deshalb gibt es im September
kein Herbst-Fest.
Aber wir alle freuen uns auf das nächste Jahr!
Dann wird es wieder ein Herbst-Fest geben:
Am Samstag, 17. September 2022.
65Umgang mit Fotos
In der Mehrsicht
gibt es viele schöne Bilder und Fotos.
Es ist wichtig,
dass wir die Quelle der Bilder
erwähnen.
Das bedeutet:
Wir müssen jeweils schreiben,
wo wir das Bild herhaben.
Und wer das Bild fotografiert hat.
Das ist sehr wichtig,
weil diese Person
damit einverstanden sein muss,
dass wir das Foto veröffentlichen.
Wichtig:
Das gilt auch für Bilder aus dem Internet.
Man muss immer nachfragen,
ob man die Bilder verwenden darf.
Sonst verletzt man das Recht
des Besitzers an seinem Bild.
Und muss eine Busse bezahlen.
Wenn du uns ein Foto zuschickst,
schreibe wenn möglich dazu,
wer das Bild fotografiert hat.
Sonst schreiben wir einfach,
dass du uns das Bild
«zur Verfügung gestellt» hast.
Wir kürzen das in Zukunft ab: zVg.
66Impressum:
Chefredaktion: Cinzia Sartorio
Redaktionsmitglieder: Miriam Eckert, Silvio Furler, Pascal Rüegg, Ursi Singer,
Pascale Sträuli, Gabriela Theiler, Kathia Tschan, Ursula Weber
Gestaltung: Oola Text und Grafik, Yvonne Ammann
Druck: Dapp GmbH, Seuzach
Auflage: · Druck: 100 Exemplare
· Elektronische Version: Kann abonniert werden über
redaktion.mehrsicht@martin-stiftung.ch
Erscheinungsweise: 5 Ausgaben pro Jahr, jeweils im Januar, April, Juli, Oktober
und Dezember
Kontakt Redaktion: redaktion.mehrsicht@martin-stiftung.ch
Mehrsicht-Redaktorinnen und Redaktoren
schreiben ihre Texte selber.
Sie vertreten dabei ihre Meinung.
Eine eigene Meinung zu haben ist wichtig.
Deshalb ändern wir den Inhalt nicht.
Falls ein Text schwierig zu verstehen ist,
schreiben wir diesen in Leichter Sprache.
Das tun wir, damit möglichst viele
Menschen in der Martin Stiftung
den Text lesen und verstehen können.
Fotos: Alle Fotos ohne Angaben von Fotograf oder Fotografin
wurden uns intern zur Verfügung gestellt..
Titel-Bild: Torvioll JashariDie Redaktion dankt von Herzen
für die finanzielle Unterstützung:
Erscheinungsdatum nächste Mehrsicht:
1. Oktober 2021 Redaktionsschluss: 17. September 2021
17. Dezember 2021 Redaktionsschluss 3. November 2021
• Beiträge bitte an redaktion.mehrsicht@martin-stiftung.ch
• Texte als Word-Datei, in Anlehnung an die Leichte Sprache
• Fotos als JPG-Datei, in guter Auflösung (mind. 1 MB), als separaten Anhang
(nicht in Word-Datei integriert)
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