Merkblatt - Institut für Verkehr und Stadtbauwesen

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Institut für Verkehr und Stadtbauwesen
                                                                  Prof. Dr.-Ing. Bernhard Friedrich

                            Merkblatt

      Hinweise und Empfehlungen
      des Instituts für Verkehr und Stadtbauwesen
      zu Entwürfen, Seminarvorträgen, Diplom-,
      Bachelor- und Masterarbeiten

Stand: 27.02.2020   zuletzt bearbeitet von Mirko Barthauer
Technische Universität Braunschweig
                                                                                               Institut für Verkehr und Stadtbauwesen
                                                                                                       Prof. Dr.-Ing. Bernhard Friedrich

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Inhaltsverzeichnis
1   Form und Gliederung studentischer Arbeiten............................................................ 3
    1.1 Titelblatt (vgl. Beispiel am Ende des Merkblatts) ..................................................... 3
    1.2 Format und Formatierungen .................................................................................... 3
    1.3 Gliederung .............................................................................................................. 3
    1.4 Literaturverzeichnis ................................................................................................. 5
    1.5 Abkürzungsverzeichnis ........................................................................................... 7
    1.6 Abbildungen und Abbildungsverzeichnis ................................................................. 7
    1.7 Tabellen und Tabellenverzeichnis ........................................................................... 8
    1.8 Anhänge und Anhangverzeichnis ............................................................................ 8

2   Weitere Empfehlungen zu studentischen Arbeiten ................................................... 9
    2.1 Generelle Hinweise ................................................................................................. 9
    2.2 Begreifbarkeit .......................................................................................................... 9
    2.3 Korrektur ................................................................................................................. 9
    2.4 Zitieren ...................................................................................................................10

3   Hinweise zur Bearbeitung der Aufgabenstellung .....................................................11
    3.1 Generelle Hinweise ................................................................................................11
    3.2 Literaturrecherche ..................................................................................................11

4   Abgabemodalitäten .....................................................................................................12

5   Fachvorträge ...............................................................................................................13
    5.1 Vortragsstil .............................................................................................................13
    5.2 Inhalt ......................................................................................................................13
    5.3 Hilfsmittel ...............................................................................................................13

6   Beispieldeckblatt .........................................................................................................14

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1     Form und Gliederung studentischer Arbeiten

1.1     Titelblatt (vgl. Beispiel am Ende des Merkblatts)
Auf das Deckblatt (Titelblatt) der Arbeit gehören:

   der Institutsname

   Art und Titel der Arbeit

   das Abgabedatum (Monatsname und Jahreszahl)

   Name der/des Studierenden.

1.2     Format und Formatierungen
   Das Format, in dem die Arbeit abzugeben ist, ist DIN A4. Sollte die Arbeit Pläne enthal-
    ten, sind diese gemäß DIN 824 zu falten. Andere Formate sind nur in Absprache mit dem
    Betreuer zulässig.

   Für die Ränder sind links 3 cm zum Binden freizuhalten. Rechts sollte ein 2,5 cm breiter
    Rand für die Korrektur vorgesehen werden.

   Absätze sollten mit einem angemessenen Abstand getrennt werden.

   Der Zeilenabstand sollte zwischen 1,25 und 1,5 Zeilen liegen, bei einer Schriftgröße von
    11 bis 12 pt.

   Für jedes neue Kapitel (Gliederungsebene 1) soll eine neue Seite begonnen werden.

   Es ist eine einfache, gut lesbare Schriftart zu wählen, z. B. Arial oder Times New Roman.

   Der Text sollte als Blocksatz gesetzt werden.

1.3     Gliederung
 Inhaltsverzeichnis
    Die Gliederung soll in einem Inhaltsverzeichnis dargestellt werden. Für die Gliederung
    der Abschnittüberschriften ist das Dezimalklassifikationssystem nach DIN 1421 anzuwen-
    den.
    z. B.      1
               1.1
               1.1.1 usw.
    Es ist darauf zu achten, dass möglichst nicht mehr als vier Gliederungsebenen verwen-
    det werden.
    Die Gesamtgliederung soll verständlich und auf Anhieb nachvollziehbar sein. Sie hängt
    vom Thema und dem Umfang der Arbeit ab. Auch wenn es keine Mustergliederung gibt,
    so sollten doch einige Punkte für die „richtige“ Gliederung beachtet werden:

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 Einleitung
   Im Anschluss an das Inhaltsverzeichnis folgt die Einleitung:
   - Die Einleitung führt in die Problemstellung ein.

   -   Der Aufbau der Arbeit sollte innerhalb der Einleitung erläutert und begründet werden,
       um ihn für den Leser nachvollziehbar zu machen.

   -   Neben einer Eingrenzung der Aufgabenstellung kann die Einleitung auch Definitionen
       enthalten.

   -   In der Regel endet die Einleitung mit einem Überblick über die restliche Arbeit.

 Hauptteil
   Im Anschluss an die Einleitung folgt der Hauptteil:
   -   Innerhalb des Hauptteiles werden die inhaltlich relevanten Themen der Aufgabe bear-
       beitet.

   -   Die Bearbeitung der Aufgabenstellung wird nachvollziehbar dargestellt, Kernprob-
       leme, die ggf. bei der Bearbeitung auftreten, werden vorgestellt, Lösungsmöglichkei-
       ten für diese aufgezeigt und die insgesamt erzielten Ergebnisse präsentiert und inter-
       pretiert bzw. bewertet.

   -   Zu Beginn eines jeden Kapitels des Hauptteils ist eine kurze Einführung in dessen In-
       halt zweckmäßig.

   -   Am Ende eines jeden Kapitels kann eine kurze Zusammenfassung der wesentlichen
       Ergebnisse und Erkenntnisse sinnvoll sein (Kernaussagen), insbesondere um dem
       Leser diese noch einmal zu verdeutlichen und dadurch das Verständnis der folgen-
       den Kapitel zu erleichtern.

 Schluss
   -   Der Schluss der Arbeit sollte eine Zusammenfassung bilden, gegebenenfalls verbun-
       den mit einem Ausblick.

   -   In der Zusammenfassung wird lediglich der Inhalt der vorhergehenden Kapitel kom-
       primiert wiedergegeben. Es ist darauf zu achten, dass keine neuen Auswertungen o-
       der Interpretationen vorgenommen werden. Diese gehören in die jeweiligen Kapitel
       des Hauptteils.

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   Insbesondere die Gliederungsstruktur der Kapitel des Hauptteils sollte möglichst einheit-
    lich sein. Wenn z. B. 2.1 und 3.1 jeweils „Allgemeines“ heißen, kann dies auch in ande-
    ren Kapiteln angebracht sein.

   Die Aussagen in den Kapiteln sollten sauber geordnet sein und in der logisch richtigen
    Reihenfolge stehen. Es ist zu prüfen, ob die einzelnen Aussagen wirklich inhaltlich und
    logisch zur jeweiligen Überschrift gehören oder ggf. an andere Stelle verschoben werden
    sollten.

   Für alle Abschnitte und Unterabschnitte gilt, dass ihr Inhalt der jeweiligen Überschrift zu
    entnehmen sein muss.

   Unterabschnitte sollten nicht weniger als eine halbe Seite Text umfassen.

   Zwischenüberschriften unterhalb der vierten Gliederungsebene können helfen, den Text
    noch besser zu strukturieren. Sie können z. B. in Fettschrift hervorgehoben werden, ha-
    ben jedoch im Gegensatz zu Abschnittsüberschriften keine vorangestellte Nummerie-
    rung.

   Es sollte nach Möglichkeit keine Textpassagen ohne Abschnitts- oder Zwischenüber-
    schriften geben, die länger als eine Seite sind, da es dem Leser sonst schwer fällt sich zu
    orientieren.

   Generell ist darauf zu achten, dass die Gliederung bzw. der gesamte Bericht einen ein-
    deutigen und nachvollziehbaren ROTEN FADEN erkennen lässt. Abschnitte oder Kapitel,
    die keinen Zusammenhang zum restlichen Teil der Arbeit erkennen lassen, sind zu ver-
    meiden.

1.4    Kurzzusammenfassung
Für Abschlussarbeiten (Bachelor/Master) wird in der Regel in der Aufgabenstellung eine se-
parate Kurzzusammenfassung gefordert, die im Internet veröffentlicht wird. Diese sollte nicht
mehr als drei Seiten umfassen. Dem Bearbeiter wird empfohlen, nicht seinen vollständigen
Namen auf der Kurzzusammenfassung aufzuführen (z.B. durch Auslassung des Vorna-
mens). Ansonsten steht dieser ggf. der Adressensammlung von Print-on-Demand-Verlagen
offen, die massenweise Absolventen als Kunden suchen. Für interne Zwecke sollte dennoch
ein möglichst eindeutiger Dateiname in der folgenden Form gewählt werden:

                              Nachname_Vorname_[BA/MA].pdf

1.5    Literaturverzeichnis
Im Literaturverzeichnis sind alle Quellen (und nur solche) aufzuführen, die während der Be-
arbeitung verwendet wurden und im Text Erwähnung finden (Hinweise zum richtigen Zitieren
finden sich in Abschnitt 2.4 dieses Merkblatts).

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Je nach Zitierstil unterscheidet sich auch das Format des Literaturverzeichnisses. Im Weite-
ren wird davon ausgegangen, dass die Quelle im Fließtext wie in Kapitel 2.4 erläutert mit
Kürzel/Autorname zitiert wird. Diese Kürzel müssen im Literaturverzeichnis neben der Quelle
aufgeführt werden.

Die Einordnung der einzelnen Titel in das Literaturverzeichnis erfolgt zur besseren Übersicht
in alphabetischer Reihenfolge. Hierunter ist ein Beispielliteraturverzeichnis mit verschiede-
nen Quellenarten abgebildet. Die Quellen gehören der Reihenfolge nach zu folgenden Quel-
lenarten:

      Studentische Arbeit

      Gesetz

      Urteil

      Richtlinie

      Aufsatz

      Gutachten

      Fachbuch

      Schriftenreihe

      Internetseite

Beispielverzeichnis:
   BENNECKE, A.
   Vergleich einer tageszeitabhängigen Festzeitsteuerung gegenüber einer adaptiven Netz-
   steuerung am Beispiel des Gebietes HANS I in Hamburg. Diplomarbeit am Institut für
   Verkehr und Stadtbauwesen, Technische Universität Braunschweig, Braunschweig 2008
   (unveröffentlicht)
   BImSchG, Bundes-Immissionsschutzgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom
   17. Mai 2013 (BGBl. I S. 1274), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 18.
   Juli 2017 (BGBl. I S. 2771)
   BVerwG, Urteil vom 30.6.2004 - 4 C 1.03, NVwZ-RR 2005, 383
   FGSV 200:
   FORSCHUNGSGESELLSCHAFT FÜR STRASSEN- UND VERKEHRSWESEN (FGSV)
   Richtlinien für Lichtsignalanlagen (RiLSA), Köln 2010
   FRIEDRICH, B.
   Steuerung von Lichtsignalanlagen, BALANCE – ein neuer Ansatz. Straßenverkehrstech-
   nik 44 (2000), Heft 7, S. 321-328
   INGENIEURGEMEINSCHAFT SCHNÜLL/HALLER
   Verkehrskonzept für die Stadt Peine. Gutachten im Auftrag der Stadt Peine, Hannover
   1988

                                                                                      Seite 6 von 14
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    PFUNDT, K.
    Handbuch der verkehrssicheren Straßengestaltung. Beratungsstelle für Schadensverhü-
    tung des HUK-Verbandes (Hrsg.), Köln 1991
    SCHNÜLL, R., DIEKMANN, H.
    Umgestaltung an planfreien Knotenpunkten zweispuriger Straßen. Heft 537 der Schriften-
    reihe "Forschung Straßenbau und Straßenverkehrstechnik", herausgegeben vom Bun-
    desminister für Verkehr, Bonn 1978
    VMZ NIEDERSACHSEN
    Informationsseite der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen / Region Hannover,
    http://www.vmz-niedersachsen.de, Stand: 24.12.2010 (falls auf der Webseite angegeben)
    Abrufdatum: 03.02.2011

1.6    Abkürzungsverzeichnis
   Bei Verwendung von Abkürzungen (insbesondere auch bei selbst gewählten Versuchs-
    bezeichnungen u. ä.) ist ein entsprechendes Verzeichnis zu erstellen.

   Es sind nur Abkürzungen aufzunehmen, die im deutschen Sprachraum nicht allgemein
    bekannt sind. Als Faustregel gilt, dass in jedem Fall solche Abkürzungen aufzunehmen
    sind, die nicht im Duden stehen. Abkürzungen wie „usw.“, „z. B.“, „bzw.“ usw. sind nicht
    aufzunehmen.

1.7    Abbildungen und Abbildungsverzeichnis
   Zeichnungen, Fotos und Grafiken werden im Text als Abbildungen oder Bilder bezeichnet
    und entsprechend der Reihenfolge ihres Auftretens nummeriert. Bei Abbildungsunter-
    schriften und Querverweisen wird dabei die Abkürzung Abb. oder Bild verwendet.

   Bei nicht selbst erstellen Abbildungen darf in der Bildunterschrift die Quellenangabe nicht
    vergessen werden!

   Auf Abbildungen sollte im Text hingewiesen bzw. eingegangen werden. Über Querver-
    weise soll eine verständliche Korrespondenz zwischen Textpassagen und Abbildungen
    angestrebt werden (z. B. „vgl. Abb. 1“, „s. Bild 5“). Die Abbildung befindet sich dabei
    i. d. R. hinter dem ersten auf sie verweisenden Querverweis, möglichst in unmittelbarer
    Nähe zu diesem (keinesfalls mehrere Seiten dahinter!).

   Trotz textlicher Erläuterungen sollen alle angeführten Abbildungen unabhängig vom Text
    verständlich sein. Dies erfordert eine Bezeichnung der Darstellungen (Abbildungsunter-
    schrift) und – sofern anwendbar – eine Legende, die Angabe eines Maßstabs bzw. den
    Hinweis „nicht maßstäblich“ oder „ohne Maßstab“ sowie einen Nordpfeil.

   Am Ende der Arbeit ist ein Abbildungsverzeichnis anzufügen, das folgende Angaben be-
    inhaltet:

    Abb./Bild : Abbildungsunterschrift                        

                                                                                        Seite 7 von 14
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1.8    Tabellen und Tabellenverzeichnis
   Tabellen müssen eine Tabellennummer und einen -text haben, der über der Tabelle
    steht. Bei Tabellenüberschriften und Querverweisen wird dabei die Abkürzung Tab. ver-
    wendet.

   Für Tabellen gelten dieselben Hinweise zur Verwendung von Querverweisen (z. B. „vgl.
    Tab. 1“, „s. Tab. 5“) wie für Abbildungen, d. h. auch hier ist auf Korrespondenz zwischen
    Text und Tabelle zu achten.

   Auch die Tabellen sollen unabhängig vom Text lesbar und verständlich sein. Dies erfor-
    dert insbesondere das Aufführen der jeweils verwendeten Einheiten.

   Am Ende der Arbeit ist ein Tabellenverzeichnis anzufügen, das folgende Angaben bein-
    haltet:

    Tab. : Tabellenüberschrift                               

1.9    Anhänge und Anhangverzeichnis
   Der Arbeit können, geordnet nach der Reihenfolge der Benennung im Text, Anhänge bei-
    gefügt werden, z. B. Faksimile von wichtigen Vorschriften zur Arbeit, Anschreiben, Rund-
    schreiben, Angebote, Preislisten, aber auch Pläne, Bilder zu Versuchsserien, Dia-
    gramme, Berechnungen oder Tabellen, die Wiederholungen zu bereits im Text enthalte-
    nen Materialien mit anderen Parametern darstellen.

   Die Nummer des Anhangs ist im fortlaufenden Text mit Anh. (Nr.) zu erwähnen, wobei
    der Text aber auch ohne den Anhang lesbar und verständlich sein muss.

   Ebenso wie für Tabellen und Abbildungen, gilt auch für die Anhänge, dass ein entspre-
    chendes Verzeichnis zu erstellen ist.

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2     Weitere Empfehlungen zu studentischen Arbeiten

2.1    Generelle Hinweise
   Die Arbeit ist nach den neuen amtlichen Rechtschreibregeln zu erstellen.

   Der Text der Arbeit ist nicht in der Ich-Form abzufassen, sondern unpersönlich, z. B.
    nicht: “Meine Arbeit beinhaltet....”, sondern
    “Die Arbeit beinhaltet...”. Bei konkreten Meinungsäußerungen kann die Form gewählt
    werden: “Der Bearbeiter ist der Auffassung,....”, ”...ist der Meinung,…”.

   In wissenschaftlichen Arbeiten ist für die Beschreibung von Sachverhalten das Präsens
    zu wählen. Für die Beschreibung der dazugehörigen Vorgehensweise das Imperfekt.

   Bei der Plandarstellung sind ggf. einschlägige Formvorschriften zu beachten (z. B. RE,
    Planzeichenverordnung). Auf eine einheitliche Gestaltung der Anlagen, Abbildungen und
    Tabellen ist zu achten.

   Die Seitenanzahl einer studentischen Arbeit orientiert sich an der Aufgabenstellung und
    ist vom Bearbeiter (ggf. in Abstimmung mit dem Betreuer der Arbeit) sinnvoll zu wählen.

   Der im Rahmen der Pflicht-Lehrveranstaltungen behandelte Stoff wird als bekannt vo-
    rausgesetzt. Das heißt, die Anwendung bzw. Berücksichtigung des Stoffes im Rahmen
    der Arbeit wird erwartet.

2.2    Begreifbarkeit
   Die Begreifbarkeit der Arbeit hängt im Wesentlichen von einem guten allgemeinsprachli-
    chen und fachsprachlichen Ausdruck ab und ist im Verlauf der Arbeit in regelmäßigen
    Abständen, zu prüfen.

   Dem Leser des Berichtes soll der Inhalt schnell und möglichst mühelos vermittelt werden.

   Die Aufnahme der wesentlichen Kernaussagen kann durch eine gut strukturierte Gliede-
    rung des Textes in Kapitel und Absätze, sowie durch die Kennzeichnung der Kernpunkte
    beschleunigt werden.

2.3    Korrektur
Es empfiehlt sich in jedem Fall, die Arbeit Korrektur lesen zu lassen, denn unvollständige
Sätze, unklare Bezüge, Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler stören den Lesefluss und
beeinträchtigen den Gesamteindruck.

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2.4     Zitieren
Aussagen im Text (z. B. 70 % der Bevölkerung ...) müssen, sofern der Inhalt nicht eigenstän-
dig erarbeitet wurde, mit einem Quellennachweis versehen sein! Dem Leser muss immer er-
sichtlich sein, welche Inhalte, Gedanken und Aussagen vom Bearbeiter stammen und wel-
che von anderen Quellen übernommen worden sind.

Hinweise zum richtigen Zitieren:

   Bei Zitaten ist streng darauf zu achten, dass die Quelle mit entsprechender Seitenzahl
    angegeben wird.

   Bei wörtlichen Zitaten ist des Weiteren darauf zu achten, dass das Zitat korrekt wieder-
    gegeben wird und mit Anführungszeichen an Beginn und Ende versehen wird [„...“].

   Im Text werden Quellen wie folgt angezeigt:
    - „…“ (MEIER, 1997, S.14)               Zitat, bei einem Autor

    -   „…“ (MEIER/WÜST, 1997, S.9)          Zitat, bei zwei Autoren

    -   „…“ (MEIER et. al., 1997, S.5)       Zitat, bei mehr als zwei Autoren

    -   „…“ (MEIER, 1997a, S.34)             Zitat, bei mehreren Veröffentlichungen
        „…“ (MEIER, 1997b, S.54)             in einem Jahr (der Buchstabe ist auch im Litera-
                                             turverzeichnis hinter die Jahreszahl zu setzen)

    -   Nach BORTZ (1985)                    direkte Quelle kann gesagt werden, dass…

    -   Nach KRASSER (1974)                  mittelbare Quelle schrieben die britischen
                                             Entwurfsrichtlinien vor, dass…

    -   Nach FGSV (RASt 06, 2006)            Richtlinien
        gilt, …

    -   Bild5: Titel (Meier, 1987)           Originalbilder oder Tabellen

    -   Bild5: Titel (nach MEIER, 1987)      abgeänderte Bilder oder Tabellen

   Aus Skripten/Materialien sollte nur zitiert werden, wenn dort keine Primärquelle angege-
    ben ist!

   Zitieren in Fußnoten ist nicht zulässig. Fußnoten sollten generell nur sehr sparsam ein-
    gesetzt werden.

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                                                                    Institut für Verkehr und Stadtbauwesen
                                                                            Prof. Dr.-Ing. Bernhard Friedrich

Merkblatt

3       Hinweise zur Bearbeitung der Aufgabenstellung

3.1     Generelle Hinweise
   Zur Bearbeitung der Aufgabenstellung sollte frühzeitig ein konkreter Zeitplan für die ein-
    zelnen Arbeitsschritte hinterlegt werden. Der Zeitplan orientiert sich an der ersten Grob-
    gliederung der Arbeit.

   Offene Fragen zur Aufgabenstellung sind mit dem oder den Betreuern zu klären.

   Es ist darauf zu achten, dass die Aufgabenstellung vollständig zu bearbeiten ist. Sollte
    sich während der Bearbeitung herausstellen, dass dies in Teilbereichen nicht möglich o-
    der nicht sinnvoll ist, so müssen die Art und der Umfang dieser Einschränkungen mit dem
    zuständigen Betreuer besprochen werden. Die getroffenen Absprachen sind textlich fest-
    zuhalten.

   Während der Bearbeitung einer Aufgabe kommt es nicht selten vor, dass sich die Aufga-
    benstellung in der Wahrnehmung des Bearbeiters ändert. Daher ist es unerlässlich, fort-
    laufend zu prüfen, ob die eigenen Überlegungen mit der Aufgabenstellung konform sind
    und ob die Aufgabenstellung vollständig bearbeitet wird bzw. worden ist.

   Es kann zu Beginn und während der Arbeit sinnvoll sein, sich Leitfragen zu stellen, die
    dem Bearbeiter als Orientierung dienen. Diese Fragen könnten wie folgt formuliert wer-
    den:
    - Was werden die Leser dieser Arbeit erwarten?

    -   Warum wurde diese Aufgabe gestellt?

3.2     Literaturrecherche
   Eine Literaturrecherche kann als vollständig angesehen werden, wenn man bei den Lite-
    raturangaben der Quellen nur noch auf bereits bekannte Quellen trifft.

   Es ist jedoch darauf zu achten, dass sich der Umfang der Literaturquellen in einem aus-
    gewogenen Verhältnis zur begrenzten Bearbeitungszeit befindet.

   Es ist gegebenenfalls eine Absprache mit dem Betreuer zu treffen, wo eine geeignete
    Grenze innerhalb der Recherche zu ziehen ist.

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                                                                            Prof. Dr.-Ing. Bernhard Friedrich

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4     Abgabemodalitäten
   Abzugeben sind mindestens 2 gebundene Exemplare. Sollte die Arbeit in Kooperation
    entstanden sein (z. B. mit der Stadt Braunschweig), so ist zusätzlich ein weiteres
    Exemplar (ggf. auf Institutskosten) abzugeben, das dann vom Institut weitergegeben
    wird.

   Außerdem muss zusätzlich ein Exemplar mit dem kompletten Text sowie allen Daten,
    Auswertungen, Ergebnissen etc. in digitaler Form abgegeben werden. Die Dateiformate
    sind dabei mit dem Bearbeiter abzustimmen. Für den Textteil werden Dateien im PDF-
    oder Word-Format akzeptiert.

   Die Aufgabenstellung ist Bestandteil der Arbeit und muss als Original oder Kopie mit ab-
    gegeben werden. Sie ist am Beginn der Arbeit hinter dem Deckblatt einzufügen.

   Mit der studentischen Arbeit ist die schriftliche Versicherung einzureichen, dass die Arbeit
    selbständig verfasst wurde und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmit-
    tel benutzt wurden (Selbständigkeitserklärung).

   Textvorschlag:

        „Ich erkläre hiermit, dass ich die vorliegende Arbeit selbständig und ohne Benutzung
       anderer als der angegebenen Hilfsmittel angefertigt habe. Die aus fremden Quellen
       direkt oder indirekt übernommenen Gedanken sind als solche kenntlich gemacht wor-
       den. Die Arbeit wurde bisher in gleicher oder ähnlicher Form keiner anderen Prü-
       fungsbehörde vorgelegt und auch noch nicht veröffentlicht.“

       Braunschweig, den (Abgabedatum)                             …………………
                                                                      Unterschrift
                                                                      (zwingend)

                                                                                       Seite 12 von 14
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                                                                            Prof. Dr.-Ing. Bernhard Friedrich

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5       Fachvorträge

5.1     Vortragsstil
   Bei Vorträgen sollte darauf geachtet werden, dass sie für die Zuhörer lebendig und inte-
    ressant wirken. Freies Sprechen fördert diesen Eindruck.

   Es kann vorteilhaft sein, sich Stichpunkte zu machen, anhand derer man dann den Vor-
    trag gestaltet. Auf keinen Fall sollten jedoch ganze Sätze notiert werden, die dann wort-
    wörtlich abgelesen werden.

   Ebenso wie in der schriftlichen Arbeit sollte auch innerhalb des Vortrags auf die „Ich“-
    Form verzichtet werden.

   Des Weiteren ist zu beachten, dass der Vortrag stets auf das Publikum abgestimmt sein
    soll. Die inhaltliche Tiefe ist entsprechend anzupassen.

   Halten Sie stets Blickkontakt zum Publikum!

5.2     Inhalt
   Der Vortrag soll einen logischen Ablauf erkennen lassen. (ROTER FADEN)

   Es ist besonderer Wert darauf zu legen, dass das zentrale Resultat der Arbeit zum Aus-
    druck kommt. Eine angemessene Gliederung des Vortrags orientiert sich an folgendem
    Schema:
    - Einleitung:     Begrüßung der Zuhörer,
                      Vorstellung der eigenen Person u. ggf. weiterer Mitwirkender,
                      Titel und Ziel der Arbeit,
                      Vortragsgliederung

    -   Einführung:    Hintergrund, Ausgangssituation, Aufgabe

    -   Hauptteil:     Methoden, Resultate, Interpretation

    -   Schluss:       Zusammenfassung, Ausblick

5.3     Hilfsmittel
   Optische Hilfsmittel sorgen für besseres Verständnis des Vorgetragenen (Maß halten!)

   Im Einzelnen ist folgendes zu beachten:
    - einheitliches Folienlayout

    -   Folien übersichtlich gestalten (Stichpunkte)

    -   Max. 3 Folien in 5 Minuten verwenden

    -   Die Schriftgröße sollte 18 pt nicht unterschreiten.

    -   Es ist auf eine dezente Farbwahl zu achten.

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6    Beispieldeckblatt

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