Nürnberger Gespräche: Mit Wumms aus der Krise - was hat s dem Arbeitsmarkt gebracht?

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Nürnberger Gespräche: Mit Wumms aus der Krise - was hat s dem Arbeitsmarkt gebracht?
Datum: 20. Mai 2021

Nürnberger Gespräche: Mit Wumms aus
der Krise – was hat´s dem Arbeitsmarkt
gebracht?
Jana Bart

„Wir wollen mit Wumms aus der Krise kommen.“ Mit diesen Worten kündigte
Bundesfinanzminister Olaf Scholz im Juni 2020 ein 130 Milliarden Euro schweres
Konjunkturprogramm an – neben der Kurzarbeit eine der wichtigsten Maßnahmen, um die
Folgen der Krise aufzufangen. Wie erfolgreich waren diese Maßnahmen? Wie sehen die
weiteren Perspektiven für Beschäftigte und Unternehmen aus? Darüber diskutierten am 10.
Mai 2021 Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und
Arbeitsverwaltung bei den Nürnberger Gesprächen. Sie fanden pandemiebedingt erstmals
rein virtuell statt.

Kurzarbeit für Millionen von Menschen, Schulschließungen, Lockdowns: Was vor der
Pandemie kaum vorstellbar erschien, ist seit 2020 zum Alltag geworden. Corona hatte die
Welt seit letztem Jahr eisern im Griff. Das ist auch in der deutschen Wirtschaft und auf dem
Arbeitsmarkt deutlich zu spüren. Die Politik versuchte, mit milliardenschweren
Hilfsprogrammen dagegenzuhalten. Zeit für eine erste Bilanz (ein Video der Veranstaltung

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Nürnberger Gespräche: Mit Wumms aus der Krise - was hat s dem Arbeitsmarkt gebracht?
Datum: 20. Mai 2021

finden Sie auf dem YouTube-Kanal des IAB, s.u.).

König: „Beschäftigte, Selbstständige und Unternehmen
profitieren gleichermaßen von diesem einzigartigen
Schutzschild“

Marcus König,
Oberbürgermeister der
Stadt Nürnberg

In seiner Begrüßungsrede lobte Markus König, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, die
vielfältigen Hilfen des Bundes. Trotz vieler bürokratischer Hürden und der vielfach
verzögerten Auszahlungen seien sie vor allem den Unternehmen zugutegekommen, die von
der Krise besonders hart getroffen wurden. Die Hilfen schafften zusätzliche Liquidität und
sicherten das Überleben vieler Betriebe. Insbesondere die Kurzarbeit habe einen
entscheidenden Beitrag als „Brücke zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes“ geleistet, so
König.

Auch in Nürnberg waren die Folgen der Corona-Krise deutlich zu spüren. Hier habe laut König
über ein Drittel der Betriebe Kurzarbeit beantragt. Dennoch zeigte sich der
Oberbürgermeister zuversichtlich. Die regionale Wirtschaft habe sich bislang als
widerstandfähig und belastbar erwiesen, zumal die Stadt Nürnberg relativ schnell gehandelt
habe. König listete denn auch eine Vielzahl an Maßnahmen auf, mit denen Nürnberg der
notleidenden regionalen Wirtschaft unter die Arme zu greifen suchte, etwa mit der Stundung
fälliger Gewerbesteuerzahlungen.

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Jetzt sei es essenziell, auf Qualifizierung zu setzen: „Wir haben schon vor der Krise
festgestellt, dass wir Führungs- und Fachkräfte brauchen. Die werden wir auch nach der Krise
brauchen“, sagte das Stadtoberhaupt. Für die Zeit nach der Pandemie gab sich König
hoffnungsvoll. Die Arbeitsplätze in Nürnberg seien zum größten Teil hightechorientiert und
damit für Herausforderungen wie die Digitalisierung bestens gerüstet. Für die Zukunft gelte
es vor allem auf Innovationen zu setzen, denn, so König: „Innovation ist die beste Medizin
gegen Rezession.“

Ramb: „Das Kurzarbeitergeld hat in erheblichem Maß
Beschäftigung gesichert“

Christina Ramb, Mitglied
der
Hauptgeschäftsführung
der Bundesvereinigung
der Deutschen
Arbeitgeberverbände

Beim Thema Kurzarbeit war sich die Runde einig. Sie sei genau das richtige Instrument
gewesen, um katastrophale Folgen der Krise für die Beschäftigung zu verhindern. Sie habe
entscheidend dazu beigetragen, den Anstieg der Arbeitslosigkeit zu begrenzen, lobte
Christina Ramb, Mitglied der Hauptgeschäftsführung bei der Bundesvereinigung der
Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). IAB-Vizedirektor Prof. Dr. Ulrich Walwei sekundierte.
Dass die Kurzarbeit die erhoffte Wirkung hatte, zeigte sich nicht zuletzt daran, dass die
Arbeitslosigkeit nicht erneut anstieg, als die Kurzarbeit wieder heruntergefahren wurde.
Unternehmensvertreterin Ramb geizte zudem nicht mit großem Lob für die schnelle und

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effektive Auszahlung des Kurzarbeitergelds durch die Bundesagentur für Arbeit (BA). Die BDA
habe dazu enorm positive Rückmeldungen ihrer Mitglieder erhalten.

Auch Detlef Scheele, Vorstandsvorsitzender der BA, brach eine Lanze für dieses Instrument:
Der massive Einsatz von Kurzarbeit habe sich schon in der Finanzkrise 2008/2009 bewährt.
Allerdings übertrafen die entsprechenden Ausgaben der BA in der Corona-Krise die in der
Finanzkrise ausgereichten Mittel um ein Vielfaches. Sinnvoll investierte Mittel – findet Leonie
Gebers, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales: „Es wird sicher noch
wichtig sein, einen Strich darunter zu machen und zu sehen, was ausgegeben wurde. Ich
würde aber sagen, dass ein Großteil auch der großen Summen gut angelegt war“.

Gebers: „Es ist schwierig Hilfen aufzusetzen, die keine
bewährten Strukturen haben“

Leonie Gebers, beamtete
Staatssekretärin im
Bundesministerium für
Arbeit und Soziales

So groß das Lob aus der Wirtschaft für die schnelle Auszahlung des Kurzarbeitergeldes
ausfiel, so laut war aber auch deren Kritik an der Umsetzung anderer Hilfsmaßnahmen.
Insbesondere wurde moniert, dass viele Hilfsgelder viel zu spät geflossen seien. Als Grund
machte Gebers das Fehlen etablierter Verwaltungsstrukturen aus – anders als beim
Kurzarbeitergeld, für dessen Auszahlung es in der BA langjährig erprobte Verfahren gibt. Der
Bund habe in der Fläche zu wenig Verwaltung, um gut gemeinte Hilfen schnell und ohne
Umwege auszuzahlen. Ohne den Föderalismus als solchen ablehnen zu wollen, gab Gebers zu

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bedenken, dass eine Abwicklung über die Länder Zwischenschritte erfordere, die den Prozess
verlangsamen würden.

„Haben wir vor lauter Bürokratie und Perfektionismus zu viel Zeit vergeudet?“, fragte
Moderator und SZ-Redakteur Uwe Ritzer in die Runde. BA-Chef Scheele verwies hier auf
zahlreiche Schritte zur Entbürokratisierung der Corona-Hilfen, beispielsweise beim Erstantrag
zum SGB II. Gleichzeitig gab er zu bedenken: „Bürokratie ist auch ein Missbrauchschutz. Das
ist eine Gratwanderung.“.

Scheele: 300.000 Langzeitarbeitslose mehr!

Detlef Scheele,
Vorstandsvorsitzender
der Bundesagentur für
Arbeit

Aller Hilfen zum Trotz sind die Folgen der Krise auch auf dem Arbeitsmarkt zu spüren. Nach
Scheeles Aussage leben derzeit 300.000 Langzeitarbeitslose mehr von Leistungen der
Grundsicherung als vor der Pandemie. Personen, die länger als ein Jahr arbeitslos sind – in
der Regel älter und ohne Berufsausbildung – zurück in den Arbeitsmarkt zu führen, sei sehr
schwierig. Es habe schon vor Corona lange gedauert, deren Zahl zu reduzieren. Die Pandemie
habe den Erfolg von mehreren Jahren binnen weniger Monate zunichtegemacht.

Für Scheele sind die Langzeitarbeitslosen denn auch die Hauptleidtragenden der Krise. Davon
seien insbesondere auch Menschen ausländischer Herkunft betroffen. Bei ihnen kämen häufig
mehrere hemmende Faktoren zusammen – befristete Beschäftigung, fehlende Ausbildung

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oder auch geringe Sprachkenntnisse. Dennoch wollte Scheele nicht von wirtschaftlichen
Verlierern sprechen. Der deutsche Sozialstaat, so betonte er, bietet ein System, das
Menschen nicht nur absichert, sondern im Fall des Falles auch fördert. „Man kann es nochmal
schaffen“, zeigte er sich überzeugt.

Kurz: „Sieben von zehn Freiberuflern sind gut oder
sehr gut durch die Krise gekommen“

Birgit Kurz,
Geschäftsführerin des
Instituts für Freie Berufe
an der Friedrich-
Alexander-Universität
Erlangen-Nürnberg

Eine Branche, die von der Pandemie besonders hart getroffen wurde, sind die Freien Berufe.
„Wo es ganz dunkel aussieht, ist der Bereich der Freien Kulturberufe. Niemand weiß, wie es
hier weitergeht“, beklagte Birgit Kurz. Die Sozialwirtin ist Geschäftsführerin des Instituts für
Freie Berufe an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sie zitierte aus einer
Studie ihres Instituts unter 3.500 Freischaffenden: Demnach hätten 24 Prozent der Befragten
ihre Lage als existenzbedrohend angegeben.

Bei aller Sorge gebe es durchaus auch gute Nachrichten zu vermelden: Sieben von zehn
Freiberuflern seien gut oder sogar sehr gut durch die Krise gekommen. Die Pandemie habe
sich bei den Freien Berufen je nach Branche unterschiedlich ausgewirkt. Heilberufe, die auf
Selbstzahler angewiesen seien, hätten es zum Beispiel sehr schwer. Auf der anderen Seite

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gab und gibt es während der Krise viele Neugründungen. Kurz verwies zum Beispiel auf die
boomende IT-Branche. Aktuell würden fast so viele Beratungen zu Neugründungen
stattfinden wie vor der Pandemie.

Scheele: „Wir haben zurzeit mehr Ausbildungsplätze
als Bewerber“
Auch der Ausbildungsmarkt wurde hart von der Krise getroffen. Dennoch scheint sich die
Lage hier nach Einschätzung von Scheele etwas entspannt zu haben. Es sei nicht so, dass
Bewerber, die sich auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle an die Arbeitsagenturen
wenden, keine Angebote erhielten. Es gebe zur Zeit sogar mehr Ausbildungsstellen als
Bewerberinnen und Bewerber. Es seien nur oft nicht die Stellen, die den ersten Präferenzen
der jungen Menschen entsprächen. Zudem bestünde kein ausreichender Kontakt der BA –
und auch der Kammern und Innungen – zu den Schülerinnen und Schülern, die jetzt auf den
Arbeitsmarkt kommen.

Besorgt zeigte sich Scheele außerdem um solche Bewerberinnen und Bewerber, die direkt
nach dem Abschluss keinen Ausbildungsplatz erhalten und dann mit den Absolventen des
Folgejahrgangs konkurrieren müssen. Sie hätten es, so fürchtet der BA-Chef, schwerer als
andere.

Dennoch sieht Scheele die Zukunft der dualen Ausbildung tendenziell optimistisch. Der Trend
gehe immer stärker zu Fachschulausbildungen. Fachkräfte wie Erzieherinnen und Erzieher
oder Pflegekräfte würden unbedingt gebraucht. Zugleich entscheiden sich immer mehr
Jugendliche für diese Berufe. Dadurch könnten die Folgen der Corona-Krise auf dem
Ausbildungsmarkt aufgefangen werden, so Scheele: „Mein Eindruck ist, dass wir das zu
Beginn des nächsten Jahres halbwegs austariert haben werden.”

Ramb: „Wir tun immer so, als müsste Qualifizierung
vom Staat subventioniert werden“
Weitgehend einig war sich die Runde darin, wo die zentralen Herausforderungen nach der
Pandemie liegen. Wachsende Fachkräfteengpässe und die voranschreitende Digitalisierung
erfordern flexible Anpassungsmaßnahmen und innovative Lösungen. Arbeitskräfte für den
Arbeitsmarkt nach der Pandemie besser zu qualifizieren, sei nun essenziell, betonte Ramb.
Während der Pandemie sei das aber oft gar nicht so einfach zu organisieren, gab Walwei zu
bedenken. In der Kurzarbeit seien Beschäftigte meist nicht zu 100 Prozent freigestellt. Da sei

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es schwer, sich über einen längeren Zeitraum weiterzubilden.

Eine gewisse Kontroverse entzündete sich an der Frage, inwieweit die Weiterbildung von
Beschäftigten staatlich gefördert werden soll, etwa über das Qualifizierungschancengesetz.
„Wir tun immer so, als müsste Qualifizierung vom Staat subventioniert werden“, kritisierte
Ramb. „Ich würde die Frage umdrehen und sagen: Wie kriegt man mehr Beschäftigte aus
Gruppen dazu, sich zu qualifizieren, die das nicht ohnehin schon tun oder diese Möglichkeiten
gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber in Anspruch nehmen?“

Walwei: „Wir haben es mit einer transformativen
Rezession zu tun“

Prof. Dr. Ulrich Walwei,
Vizedirektor des IAB

Nach Meinung von Walwei hat die Corona-Krise schonungslos gezeigt, wo Wirtschaft und
Arbeitsmarkt vor große Herausforderungen und Zukunftsaufgaben gestellt sind. Er verwies
unter anderem auf große Defizite im Bildungswesen und im Besonderen auf die zum Teil sehr
schlechte Ausstattung der Schulen. Zugleich habe die Digitalisierung durch die Pandemie
einen unglaublichen Schub erlebt. „Da müssen wir nachlegen. Deshalb sind Investitionen an
der Stelle auch gute Investitionen“, folgerte Walwei. Nach seiner Einschätzung haben wir es
bei der Corona-Krise mit einer transformativen Rezession zu tun. Als Beispiele nannte er die
Veranstaltungsbranche sowie die Tatsache, dass Dienstreisen immer mehr ins Digitale
verlegt werden: „Hier werden wir neue Geschäftsmodelle sehen. Das wird auf jeden Fall

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Datum: 20. Mai 2021

Umstrukturierungen nach sich ziehen“, sagte Walwei.

Ramb: „Corona hat einen Digitalisierungsschub in den
Köpfen erzeugt“
Dass die Pandemie den Wandel beschleunigt, zeigt sich auch beim Thema Homeoffice. Ramb
verwies an dieser Stelle auf Ergebnisse des IAB, denen zufolge die Arbeit im Homeoffice an
vielen Stellen zu Effizienzsteigerung geführt habe. Corona habe nicht zuletzt einen
Digitalisierungsschub in den Köpfen erzeugt, den es auch nach Corona zu verstetigen gelte.

Kurz sieht in der digitalen Transformation auch großes Potenzial für die Freien Berufe. Diese
hätten sich schon flexibel an die Entwicklung angepasst und ihre Angebote ausgeweitet. „Ja,
wir müssen die Digitalisierung weiter vorantreiben. Ich denke da gerade auch an die
Architekten oder die Medizin“, zeigte sie sich überzeugt. Gespräche mit Patienten seien
inzwischen ebenfalls gut digital durchführbar. Die Anwendungsbereiche seien vielfältig, und
gerade in den ländlichen Bereichen müsse die entsprechende Infrastruktur ausgebaut
werden.

Dennoch war sich die Runde über die Grenzen einer rein digitalen Arbeitswelt einig. Das
persönliche Gespräch, der Austausch vor Ort bleibe auch in Zukunft unerlässlich.

Die Nürnberger Gespräche werden von der Bundesagentur für Arbeit, unter Federführung des
IAB und der Stadt Nürnberg ausgerichtet. Ein Video der Veranstaltung finden Sie auf dem
YouTube-Kanal des IAB:

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Datum: 20. Mai 2021

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https://www.youtube.com/watch?v=L4hQzhjDU1o

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https://www.iab-forum.de/nuernberger-gespraeche-mit-wumms-aus-der-krise-was-hats-dem-a
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