Projekt 2004 Videoüberwachung unter Linux - Dieses Projekt wurde von Gerrit Doden und Thorsten Lohß der Klasse TSE2 durchgeführt - BBS ...

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Projekt 2004 Videoüberwachung unter Linux - Dieses Projekt wurde von Gerrit Doden und Thorsten Lohß der Klasse TSE2 durchgeführt - BBS ...
Projekt 2004

 Videoüberwachung unter Linux

Dieses Projekt wurde von Gerrit Doden und
     Thorsten Lohß der Klasse TSE2
               durchgeführt
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                   Projekt 2004 Videoüberwachung
                   Gerrit Doden und Thorsten Lohß

              Eigenständigkeitserklärung

Projektthema:      Videoüberwachung unter Linux

Projektzeitraum:   9. Februar 2004 bis 10. Mai 2004

Projektort:        Berufsbildenden Schulen Friedenstraße

                   Friedenstraße 60

                   26386 Wilhelmshaven

Projektbetreuer:   Herr Appenzeller

Abgabetermin:      10. Mai 2004

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                          Gerrit Doden und Thorsten Lohß

Hiermit erklären wir, Gerrit Doden und Thorsten Lohß, dass wir die
Projektarbeit „Videoüberwachung unter Linux“ selbstständig
erarbeitet haben.

Wilhelmshaven, den 9. Mai 2004

         Gerrit Doden                                      Thorsten Lohß

                             Projektgliederung

1. Allgemeines                                               Seitenzahl

   1.1 Einleitung                                                   5
   1.2    Projektfindung                                            5
   1.3    Projektbeschreibung                                       6
   1.4 Funktion der Videoüberwachung                          6
   1.5 Einsatzmöglichkeiten der Videoüberwachung              7

2. Hardware der Videoüberwachung
   2.1   Bestandsaufnahme                                     8
   2.2   Mindestvoraussetzung der Hardware                          8
   2.3   Materialbeschaffung                                  8
   2.4   Prüfen der Hardware                                  8
   2.5   Probleme mit der vorhandenen Hardware                8

3. Software

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     3.1 Prüfen der Standartsoftware                                    9
     3.2 Softwarebeschaffung                                       9
     3.3 Bttv – Treiber                                           10

        3.3.1 Download                                                 10
        3.3.2 Installation                                                  10
        3.3.3 Konfiguration                                                 10

                3.3.3.1   lspci                                             11
                3.3.3.2   /dev                                                11
                3.3.3.3   lsmod                                        12
                3.3.3.4   dmesg                                        12
                3.3.3.5   modprobe                                     13
                3.3.3.6   modules.conf                                 13 - 14

        3.3.4 Probleme                                                 15

     3.4 Camstream

        3.4.1 Download                                                 16
        3.4.2 Installation                                             16
        3.4.3 Konfiguration                                                      17 -
21
        3.4.4 Probleme                                                 22

                                                                 Seitenzahl

     3.5 Quanta plus                                              23

        3.5.1   Download                                               24
        3.5.2   Installation                                           24
        3.5.3   Konfiguration                                                    24
        3.5.4   Probleme                                               24

     3.6 Webmin

        3.6.1 Download                                                 25
        3.6.2 Installation                                             25
        3.6.3 Konfiguration                                                      26 -
27
        3.6.4 Probleme                                                 27

     3.7 Apache – Webserver                                       28

        3.7.1 Download                                                 28
        3.7.2 Konfiguration                                                      28 -
32
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4. Erstellung der Benutzeroberfläche (Homepage)                       33-61

5. Erstellung bash–Datei und Einbindung als Cron-Job                  62-63

6. Wochenbericht                                                      64 - 65

7. Schlusswort                                                        66

   7.1 Erfahrungswerte                                                     66
   7.2 Erweiterungsmöglichkeiten der Videoüberwachung                      66 - 67

       7.2.1 Hardware                                                 66
       7.2.2 Software                                                 67

   7.3 Resümee                                                             67

8. Literaturverzeichnis                                               68

9. Anhang A                                                           69-92

1.1 Einleitung

Im Rahmen der Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker der Elektrotechnik -
Fachrichtung Kommunikations- und Informationstechnik wurde eine Projektzeit von
10 Wochen anberaumt, in der wir ein Projekt unserer Wahl ausarbeiten und
entwickeln durften. Unser Projekt1) haben wir frei gewählt und die Zielsetzungen
selbstständig erarbeitet und umgesetzt.

                 1)
                      „ Videoüberwachung unter Linux „

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1.2 Projektfindung

Da die Kriminalität an den Schulen und in der Öffentlichkeit in den letzten Jahren
drastisch gestiegen ist, wird die Videoüberwachung an den Schulen und an einigen
öffentlichen Einrichtungen immer mehr gefordert. Da die Videoüberwachung zurzeit
noch sehr kostspielig und wartungsintensiv ist, schrecken die meisten Einrichtungen
vor einer solchen Investition zurück. Wir haben uns bemüht eine kostengünstige und
sichere Lösung zu finden und unser Projekt auf ein Schulsystem aufgesetzt. Zurzeit
arbeiten die meisten Videoüberwachungssysteme mit analogen Bandlaufwerken, wie
z.B. mit Langzeitvideorekordern und kleinen Videoüberwachungsmonitoren. Meist
müssen die Auswertungen der Aufnahmen von Wachpersonal in Echtzeit
übernommen werden. Wir wollten mit unserem Projekt die Kosten, Auswertungszeit
und den Wartungsaufwand verringern.

Die benötigten Karten und Kameras haben wir zunächst aus unserem eigenen
Bestand gewählt, da wir uns schon vorher für Videobearbeitung interessiert haben.

1.3 Projektbeschreibung

Projekt:           Videoüberwachung unter Linux

Aufgabe:           Aufzeichnung von Videomaterial aus maximal vier Kameras auf
                   einem Linux-Server.

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                           Gerrit Doden und Thorsten Lohß

Vorgehensweise:
                          Zusammenstellung der Hardware (Server, Videokarten,
                           Kameras)
                          Suchen nach entsprechender Software aus dem Internet
                          Konfigurieren der Videokarten
                          Konfigurieren und Einrichten der Software (Linux /Fedora)
                          Konfigurieren der Linuxoberläche und Linux-Servers
                          Erstellung einer Benutzeroberfläche (Web-Seite)
                          Langzeittestlauf
                          Erstellung einer Dokumentation
                          Fehlerdiagnose

1.4 Funktion der Videoüberwachung

Mit dieser Videoüberwachung werden sekündlich bis zu vier Kamerasignale
gleichzeitig auf einem Linux – Server aufgezeichnet. Die Auswertungen des
Materials können direkt an einem Linux – Server oder an einem Terminal über das
Schulnetzwerk erfolgen. Das Material der Aufzeichnungen wird eine Woche
gespeichert und kann über eine Benutzeroberfläche (Web-Seite) aufgerufen werden.
Die Archivierung des Materials erfolgt stündlich über 7 Tage und wird nach Ablauf
dieser Zeit wieder gelöscht.

1.5 Einsatzmöglichkeiten der Videoüberwachung

Die Videoüberwachung ist vielseitig und kann fast überall eingesetzt werden:

      Parkplatzüberwachung

      Schulen (Parkplätze, Schulhöfe, Pausenräume usw.)

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                           Gerrit(Bahnhöfe,
       Öffentliche Einrichtungen    Doden und  ThorstenSchwimmbäder
                                             Spielplätze, Lohß      usw.)

      Sicherheitsrelevante Räume (Serverräume, Heizungsräume, Wartungsräume
       usw.)

      Private Bereiche (Einfamilienhäuser, Garagen, Hauseingänge, Vorhöfe usw.)

      Geschäfte ( Warenein- und -ausgänge, Kassen, Regale usw.)

2 Hardware der Videoüberwachung

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                          Gerrit Doden und Thorsten Lohß

2.1 Bestandsaufname Hardware

        2 Ghz AMD Rechner
        80 GB Festplatte
        256 MB Arbeitsspeicher
        Grafikkarte NVIDIA GF2 MX400

2.2 Mindestvoraussetzung der Hardware

        500 Mhz pro Überwachungskamera
        125 MB pro Überwachungskamera
        10 GB pro Überwachungskamera
        Schnell Internet- und Netzwerkverbindung

2.3 Materialbeschaffung

        1x 4-Kanal Video-Capture Karte (Grand X-Guard / Trust 814PCI)
        1x 4-Kanal Video-Capture Karte (GrandTec Multi Capture Card (Bt878))
        1x TV-Karte (Hauppauge (bt878))
        1x TV-Karte (Pinnacle PCTV Studio/Rave)
        2x Funk- Überwachungskameras
        2x Überwachungskameras

2.4 Prüfen der Hardware

        Einbau der vorhandenen Karten in das Rechnersystem
        Anschluss der Kameras an die TV-Karten
        Einrichten der TV-Karten (modprobe bttv)
        Test der Karten mit xawtv und camstream auf Funktion
        Test aller vorhandenen Eingänge an den TV-Karten
        Test der Reichweite der Funk-Kameras
        Test der Empfindlichkeit der Kameras

2.5 Probleme mit der vorhandenen Hardware

Die Multi-Capture Karten lassen keine gleichzeitige Anzeige der Videosignale an den
4 Eingängen zu, da der BT878 Chip nur jeweils ein Signal verarbeiten kann. Daher
haben wir 4 separate Video- Karten eingebaut um die 4 Video-Signale gleichzeitig
zur Verfügung stehen zu haben. Hierdurch ist es möglich sich alle Kamerasignale in
Echtzeit am Server anzuschauen und zu bearbeiten.

3. Software

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3.1 Prüfen der Standardsoftware

Wir haben als Betriebssystem Linux ausgesucht, da für fast jeden Bereich Software
zum kostenlosen Download im Internet bereitsteht.
Als Distribution haben wir Fedora Core 1 von Red Hat komplett auf unser System
installiert, um alle Funktionen zur Verfügung zu haben. Wir haben dann einen neuen
Benutzer „video1“ angelegt. Die Installation wird von uns nicht weiter erklärt, da wir
die Installation als Vorraussetzung ansehen. Es können auch ältere Versionen ab
Red Hat 8.0 verwendet werden, das System sollte aber einen neueren Kernel
enthalten (ab 2.4-...), um den benötigten BTTV Treiber richtig zu unterstützen.
Bei der Standartsoftware sind leider keine grafischen Bedienungstools für
Videoüberwachung vorhanden. Es gibt zwar das Tool GnomeMeeting für
Videokonferenzen, hier werden aber leider keine Aufnahme-Funktionen zur
Verfügung gestellt, es reicht aber für einfache Bild-Konferenzen. Mit dem Befehl
xawtv lassen sich zwar die einzelnen Videosignale anzeigen, doch es ist nicht
möglich sich mehrere Signalquellen gleichzeitig anzeigen zu lassen. Einzelbilder
kann man mit bttvgrab ... erstellen, doch hierbei gibt es keine Visualisierung.
Bevor die Karten in das System einbaut werden, sollte man sich alle wichtigen Daten
der Karten aufschreiben, da es vorkommen kann, dass die automatische
Hardwareerkennung fehlschlägt und man die Daten manuell eingeben muss. Sie
werden auch für weitere Einstellungen im System benötigt. Ein Blick auf die
Herstellerseite der Karten ist anzuraten, insbesondere wenn man Besitzer einer Win
TV Karte ist, da in einigen Fällen das EPROM auf der Karte verändert werden muss.

3.2Softwarebeschaffung

Nachdem wir festgestellt hatten, dass unter der Standardsoftware nicht das richtige
dabei ist, haben wir uns im Internet nach Überwachungssoftware umgeschaut. Unter
einer Suchmaschine Google haben wir eine Vielzahl an Anbieter an Securiety-
Software gefunden, doch die meisten Programme laufen unter Windows und kosten
viel Geld.
Nach einiger Zeit sind wir auf die Seite www.exploits.org gestoßen. Unter dem Punkt
Video for Linux resources gibt es alles an Software und Treiber für die
Videobearbeitung und Aufzeichnung.
Neben Camstream haben wir auch andere Software wie Gspy, Motion und
ZoneMinder getestet.
Das Programm Camstream hat sich für uns nach einigen Testläufen am
Geeignetsten herausgestellt.

3.3 Bttv-Treiber

Bevor man mit dem Aufbau eines Videosystems beginnt, sollte man feststellen ob
die Video-, Fernsehkarten von dem Linux-System unterstützt werden. Es wird auf
jedenfall dazu Video4Linux benötigt, das seit Kernelversion 2.4.x auch direkt zur

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                          Gerrit sich
Kernel Source gehört. Es handelt Doden    undum
                                      hierbei Thorsten Lohß
                                                ein Paket von Modulen, die die
Fernsehkartenhardware für Softwareprodukte wie z.B. xawtv und camstream
ansprechbar machen. Hauptsächlich wird der Aufnahmetreiber bttv verwendet da er
die meisten Fernsehkarten unterstützt (Bt848/849 und Bt878/879). Welche Karten /
Chipsätze von dem bttv Treiber unterstützt werden erfährt man bei Fedora unter /
usr/src/linux-2.4.22-1.2115.nptl/Documentation/ video4linux/bttv/CARDLIST oder im
Internet auf der bttv-Homepage.

3.3.1 Download

Wenn der Bttv-Treiber noch nicht im System vorhanden sein sollte gibt es den Bttv-
Treiber unter:
http://bytesex.org/bttv/ oder http://bttv-v4l2.sourceforge.net/ oder man sucht unter
Google.

3.3.2 Installation

Nach dem Download vom bttv-0.7.85.tar.gz erfolgt die Installation:

       Entpacken der Datei:             gunzig bttv-0.7.85.tar.gz
       Extrahieren des Packets:         tar -xvf bttv-0.7.85.tar
       Wechseln in das Verzeichnis:     cd bttv-0.7.85
       Ausführen von:                   make (Das Programm wird Kompiliert)
       Ausführen von:                   make install

3.3.3 Konfiguration

Wurden alle Karten bei der Hardwareerkennung mehr oder weniger richtig erkannt,
sollte man testen ob die Karten auch unter camstream oder anderer Videosoftware
richtig erkannt werden und ob alle Eingange richtig angesteuert werden. Wenn die
Module nicht automatisch geladen oder die Karten nicht erkannt wurden geht man
den manuellen Weg.

3.3.3.1   lspci

Es sollte zuerst überprüft werden ob alle Karten am PCI Bus erkannt wurden. Durch
den Befehl lspci werden alle Geräte angezeigt die vom System am PCI Bus erkannt
wurden.

[root@localhost root]# lspci
...

                                        11
9090
                          Projekt 2004 Videoüberwachung
                          Gerrit Doden
00:0d.0 Multimedia audio controller:     und5880
                                     Ensoniq Thorsten  Lohß
                                                 AudioPCI (rev 02)
00:0e.0 Multimedia video controller: Brooktree Corporation Bt878 Video Capture
00:0e.1 Multimedia controller: Brooktree Corporation Bt878 Audio Capture (rev 11)
00:0f.0 Multimedia video controller: Brooktree Corporation Bt878 Video Capture (rev
11)
00:0f.1 Multimedia controller: Brooktree Corporation Bt878 Audio Capture (rev 11)
...
Weitere Informationen in der man page von lspci oder lspci --help.

3.3.3.2/dev

Bei Linux wird auf Geräten (engl. Device) wie z.B. Fernsehkarten über spezielle
Einträge die unter ../dev stehen zugegriffen. In diesen Dateien sind
Gerätenummern, über die der Kernel Geräte anspricht, enthalten. Die
Gerätenummer ist wichtig um Einstellungen z.B. in der modules.conf für die Geräte
vornehmen zu können.
Es sollten für Video-Geräte die vier Dateien: video0, video1, video2, video3
vorhanden sein.

[root@localhost root]# ll /dev | more
...
crw------- 1 root root       81, 0 15. Sep 15:40 video0
crw------- 1 root root       81, 1 15. Sep 15:40 video1
crw------- 1 root root       81, 2 15. Sep 15:40 video2
crw------- 1 root root       81, 3 15. Sep 15:40 video3
...

Weitere Beschreibungen unter /usr/src/linux-2.4.22-1.2115.nptl/Documentation
/video4linux. Device
Wenn diese Einträge nicht vorhanden sind, kann man sie unter root manuell
erzeugen:

cd /dev
mknod video0 c 81 0
mknod video1 c 81 1
mknod video2 c 81 2
mknod video3 c 81 3
ln –s video0 video

3.3.3.3lsmod

Um sich die geladenen Module und Abhängigkeiten anzeigen zu lassen gibt man
lsmod ein.

[root@localhost root]# lsmod
...
video_buf          23044 1 bttv
i2c_algo_bit       8968 1 bttv
v4l2_common        6272 1 bttv

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                         Projekt 2004 Videoüberwachung
btcx_risc          4872 1Gerrit
                          bttv Doden und Thorsten Lohß
i2c_core          23300 6 tuner,tda9887,tvaudio,msp3400,bttv,i2c_algo_bit
videodev          9856 1 bttv
...
Weitere Beschreibungen erhält man wenn man lsmod eingibt.

3.3.3.4 dmesg

Ob alle Module richtig geladen wurden, kann man durch die Eingabe von
dmesg | more erfahren. Zuvor sollte aber modprobe bttv eingegeben werden.
Es wird eine Liste der geladenen Module und deren dazugehörigen, automatisch
erkannten Geräten, angezeigt. Weitere Informationen dazu in der man page von
dmesg.
Wenn ein Gerät nicht richtig erkannt wurde enthält die Liste einen Eintrag:
  ...( *** UNKNOWN *** )...

[root@localhost root]# dmesg | more
...
bttv0: Bt878 (rev 17) at 00:0e.0, irq: 10, latency: 32, mmio: 0xe7000000
bttv0: subsystem: 3f3f:ff3f (UNKNOWN)
please mail id, board name and the correct card= insmod option to
kraxel@bytesex.org
bttv0: using: BT878( *** UNKNOWN/GENERIC **) [card=0,autodetected]
i2c-core.o: adapter bt848 #0 registered as adapter 0.
bttv: readee error
...

3.3.3.5modprobe bttv

Wenn die Module nicht automatisch beim Start von camstream oder xawtv geladen
wurden lädt man mittels modprobe folgende Module:
modprobe videodev (lädt das Basismodul) und modprobe bttv (Capture-Treiber).
Nun sollte man wieder dmesg aufrufen um zu sehen ob die Karten erkannt wurden.
Erhält man weiterhin die Fehlermeldung ...( *** UNKNOWN *** )... , kann es helfen,
wenn man den Kartentyp nicht automatisch modprobe bttv erkennen lässt, sondern
ihn direkt beim Laden mit angibt:

modprobe bttv card=

Die entsprechenden Nummern erhält man bei Fedora unter:

                                        13
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                            Projekt 2004 Videoüberwachung
                            Gerrit Doden und Thorsten Lohß
/usr/src/linux-2.4.22-1.2115.nptl/Documentation/video4linux/bttv/CARDLIST

root@localhost root]# modprobe bttv card=77

Wenn mehrere Video-, TV-Karten im System vorhanden sind trennt man diese durch
ein Komma unter Beachtung der Reihenfolge der Karten.

root@localhost root]# modprobe bttv card=77,10

Durch Eingabe von rmmod videodev und rmmod bttv werden die geladenen Module
wieder entfernt. Die Module sollten nach fehlschlagen des Ladens wieder gelöscht
werden. Eine Beschreibung zu modprobe findet man unter er man page von
modprobe oder durch Eingabe von moprobe –help.
Wenn nun keine Fehlermeldungen mit dmesg oder lsmod mehr angezeigt werden,
sollte man die Eingänge der Karten nochmals mit camstream auf Funktion und
richtiger Zuweisung überprüfen.
Bei falscher Kartenreihenfolge in camstream, tauscht man die Nummern in
modprobe bttv so lange bis die Reihenfolge stimmt. (modprobe bttv xx,…,xx)

3.3.3.5    modules.conf

Wenn nun alle Karten und Module richtig unter camstream oder anderer
Anwendersoftware erkannt wurden, lädt man die Module durch einen alias Eintrag in
der modules.conf automatisch bei Gebrauch nach. Detaillierte Informationen dazu in
der man page von modules.conf und in den Beschreibungen zum BTTV Treiber
([root@localhost root]# ll /usr/src/linux-2.4.22-
1.2115.nptl/Documentation/video4linux/bttv).
Hier ist unter anderem ein Beispiel für die Einstellungen an der modules.conf.
enthalten.

Der alias Eintrag in der modules.conf für den BTTV Treibers lautet:

       Alias char-major-81 bttv

Dem BTTV Treiber können auch Optionen mitgegeben werden, wenn die Karte nicht
richtig erkannt wurde (***UNKWOWN***) oder Einstellungen der Karte geändert
werden sollen. Wenn die Karten richtig erkannt wurden, reicht dieser Eintrag in der
modules.conf.

       options bttv card=xx,xx,xx,xx
       options bttv tuner=xx,xx,xx,xx

Die entsprechenden Optionen sind in der Beschreibung von BTTV aufzufinden.

Es gibt noch weitere Parameter der BTTV Module, die mit in der modules.conf
eingetragen werden sollten.

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                             Gerrit Doden und Thorsten Lohß
       Videodev.o

        Dies ist das Basis video4linux Modul, alle Video-Treiber (einschließlich bttv)
        Registrieren sich hier selbst. (alias char-major-81 videodev)

       I2C Interface für Linux (i2c.o)

        Das generic i2c modul ist für das Management der Module (außer dem
        videodev.o)
        Verantwortlich. Außer das videodev Modul benutzen alle den i2c
        ( options i2c-algo-bit bit_test=1)

Mit dem Text-Editor Joe lassen sich ganz leicht die Einstellungen in der
modules.conf ändern.

[root@localhost root]# joe /etc/modules.conf

#TV- und Video-Karten
alias char-major-81 bttv
alias char-major-81 videodev
options i2c-algo-bit bit_test=1
alias char-major-81-0 bttv
alias char-major-81-1 off
alias char-major-81-2 off
alias char-major-81-3 off
options card=39

Durch die Einträge in der modules.conf werden die Parameter bei der Eingabe von
moprobe bttv oder Start einer Anwendersoftware automatisch geladen.

3.3.4Probleme

Wenn man mehrere Karten in das System eingebaut hat, ist es nicht leicht die
Reihenfolge der zu ladenden Karten zu ermitteln, um sie in der Datei modules.conf
einzutragen. Die Reihenfolge ist nicht von der PCI-Slots-Nummerierung abhängig,
sondern ist systemabhängig. Ich habe die Karten bei mir Zuhause in der gleichen
Reihenfolge wie auf unserem Schulsystem eingebaut, doch die Einstellungen in der
Datei modules.conf waren nicht identisch.
Wenn man die Karten automatisch durch Eingabe von modprobe bttv erkennen lässt
oder eine falsche Kartennummer eingibt, kann es einige Minuten dauern bis die
Erkennung abgeschlossen ist.
Bei falscher Reihenfolge der Eingabe der Karten in der Datei modules.conf wird zwar
ein Bild angezeigt, doch es gehört nicht zu der eingestellten Kamera und wird so in
einem falschen Ordner abgespeichert.

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                           Gerrit Doden und Thorsten Lohß

3.4 Camstream
Wir haben uns Camstream als Programm zur Videoaufzeichnung ausgesucht, da es
alle wichtigen Elemente zur Videoüberwachung enthält. Camstream unterstützt
Webcams und andere Video-Geräte und ist dafür ausgelegt, Einzelbilder oder
Bildsequenzen aufzunehmen und / oder an einen Server weiter zu leiten.

       Weitere Eigenschaften von Camstream:

      Grafische Bedieneroberfläche
      Zeigt mehrere Bildströme von Webcams und TV-Karten
      Bildformate lassen sich in Größe, Helligkeit und Kontrast in Echtzeit verstellen
      Bilder lassen sich in den bekanntesten Formaten abspeichern
      (jpeg, phg, ppm oder bmp)
      Fügt das Datum und Uhrzeit in das Bild oder in den Dateinamen ein
      Überträgt die Bilder per FTP an einen Server
      Alle Einstellungen werden pro Gerät gespeichert

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                          Gerrit Doden und Thorsten Lohß

3.4.1 Download

Camstream gibt es als gezipte Datei zum download unter:
http://www.smcc.demon.nl/camstream/download/index.html

3.4.2 Installation

Nach dem Download von camstream-version.tar.gz erfolgt die Installation:

       Entpacken der Datei:            gunzip camstream-version.tar.gz
       Extrahieren des Packets:        tar -xvf camstream-version.tar
       Wechsel in das Verzeichnis:     cd camstream-version
       Ausführen von:                  ./configure
       Ausführen von:                  make (Das Programm wird Kompiliert)
       Ausführen von:                  make install

Camstream hat sich nun in /urs/local/bin und /usr/local/share/camstream installiert.
Um Camstream aufzurufen: entweder unter Datei ausführen... camstream eingeben,
oder man erstellt sich eine Verknüpfung auf den Desktop.

2.4.1. Konfiguration

Nach dem Start von Camstream müssen die Video-Karten bzw. Webcams
eingerichtet werden.
Dies geschieht entweder durch drücken von Strg+O oder File Open viewer....

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                         Projekt 2004 Videoüberwachung
       Hier werden GeräteGerrit Doden
                         (Device)     und Thorsten
                                  ausgesucht         Lohß
                                             und deren Auflösung eingestellt. Je
             höher die Auflösung desto mehr Speicher wird pro Bild benötigt

         Bei Video-Karten kann hier der Video-Eingang festgelegt werden
          pro Karte kann nur ein Eingang gleichzeitig verwendet werden.

Unter Video Controls lassen sich die Werte für Helligkeit, Kontrast, Gamma und
Farbsättigung für Webcams und Video-Signale einstellen. Wenn man das
Seitenverhältnis und Framerate ändern möchte kann man dieses unter Size &
Framerate bewerkstelligen.

Hat man eine Webcam in das System installiert, wird Phillips Extensions angezeigt,
dort werden z.B. Einstellungen für den Weißabgleich, Rauschunterdrückung und
Komprimierung vorgenommen.

                                       18
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                         Gerrit Doden und Thorsten Lohß

Nachdem die Video-Eingänge festgelegt wurden, werden unter Snapshot Settings
die Einstellungen für die Aufzeichnung vorgenommen.

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                          Projekt 2004 Videoüberwachung
                          Gerrit Doden und Thorsten Lohß

Durch setzen des File Format, werden die Bilder entweder als jpeg, phg, ppm oder
bmp abgespeichert. Es kann dem Bild auch das Datum und die Uhrzeit hinzugefügt
werden, um die Auswertung zu erleichtern. Bei Basename wird der Pfad angegeben
in dem die Bilder gespeichert werden sollen z.B. /home/video1/..../bild (hier
beginnen die Bilder mit bildxxx.xxx).
Wenn man sich die Darstellung auf einer Homepage erleichtern möchte, kann man
Re-use filename verwenden, doch wie es der Name verrät werden die Bilder immer
wieder überschrieben.
Unter dem Punkt Put timestamp in filename wird das Bild mit Datum und Uhrzeit
abgespeichert (-20040428-214805.jpg), was eine gute Archivierung ermöglicht, aber
das Darstellen in einer Homepage erschwert.
Bei Number sequentially werden die Bilder mit aufsteigenden Zahlen versehen, die
aber leider bei einer zufälligen Zahl beginnt.
Zuletzt wird angegeben ob die Bilder auf der Festplatte und / oder via ftp auf einem
anderem Server gespeichert werden sollen.

Wenn man seine Bild-Daten zu einem Server schicken möchte muss man noch die
Einstellungen für den FTP vornehmen.

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                           Gerrit Doden und Thorsten Lohß

Unter FTP Settings werden die Einstellungen für den Hostname, Benutzername,
dem Passwort und dem Pfad vorgenommen.

Wenn man die take snapshot Taste betätigt, wird ein Einzelbild erstellt, welche mit
der show last snapshot Taste wieder angezeigt werden kann.

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                           Gerrit Doden und Thorsten Lohß

Mit den Timed snapshot settings lassen sich die Anzahl der Einzelbilder einstellen.
Nach der Bestätigung mit OK wird im unterem rechtem Bereich ( --:-- ) angezeigt
wann das nächste Bild erstellt wird.

3.4.4 Probleme

      Wenn man die Bilddateien mit aufsteigenden Zahlen bezeichnet, beginnen
       die Bilder leider nicht bei 0 und die Zeichenlänge ist auch unterschiedlich.

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                         Gerrit Dodenwird
       Durch diese Unregelmäßigkeiten  unddieThorsten Lohß
                                              Weiterverarbeitung mit „ffmpeg“
       oder „Mencoder“ verhindert, um aus den Einzelbildern einen Video (mpeg) zu
       erstellen.

      Bei den Multi Capture Karten können mehrere Eingänge nicht gleichzeitig
       angesprochen werden, daher müssen bei einer „Videoüberwachung in
       Echtzeit“ mehrere Karten eingebaut werden, um alle Eingänge gleichzeitig
       aufzeichnen zu können.

      Die Qualität der Bilder kann nicht verringert werden, um die Dateigröße
       geringer zu halten.

      Nach jedem Start von Camstream müssen erst alle Karten neu eingestellt
       werden. Alle weiteren Einstellungen bleiben erhalten.

3.5 Quanta plus

Quanta plus ist eine Web-Entwicklungsumgebung für HTML und verwandte
Sprachen. Quanta Plus ist für eine schnelle Web-Entwicklung gedacht und wächst
zu einem reifen Editor mit vielen großartigen Features.

                                        23
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3.5.1 Download

Der Apache ist bei der Komplett Installation von Fedora core 1 enthalten.
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3.5.2 Installation

Quanta plus ist bei der Komplett Installation von Fedora core 1 enthalten.

3.5.3 Konfiguration

Der Web-Editor Quanta plus ist in der Grundkonfiguration völlig ausreichend
konfiguriert und muss nicht mehr konfiguriert werden. Man kann nach der Installation
und nach dem starten von Quanta plus so mit den HTLM –und PHP Seiten loslegen.

3.5.4   Probleme

Es traten beim Konfigurieren und in der Betriebnahme von Quanta plus keine
Probleme oder Schwierigkeiten auf. Das Programm ist einfach und übersichtlich
gehalten und man kommt gut klar.
Treten trotzdem Probleme oder noch Fragen auf ist das Handbuch von Quanta plus
unter Menüpunkt Help zu finden.

3.6 Konfigurationstool Webmin

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                           Gerrit
Webmin ist ein Tool, mit dem manDoden   und Thorsten
                                  das gesamte        Lohß ganz einfach
                                              Computersystem
administrieren und einstellen kann. Sozusagen als nettes Feature funktioniert das
ganze über einen Webbrowser, so dass man es sogar übers Netzwerk
administrieren kann. Webmin ist einer der größten Administrationstools. Noch dazu
funktioniert es auf nahezu allen Linuxdistributionen und ist selbstverständlich
kostenlos. In der aktuellen Version von Webmin hat man sogar die Möglichkeit, den
größten Teil der Konfiguration auf Deutsch zu erledigen.

3.6.1 Download

Webmin gibt es als RPM-Paket zum download unter:

http://www.webmin.com/download.html

3.6.2 Installation als RPM

Die Installation der RPM-Datei ist denkbar einfach. Ist sie herunter geladen, dann
genügt der Befehl rpm -i webmin-0.970-1.noarch.rpm, um das Paket zu installieren.
Dieses Paket funktioniert allerdings nur mit SuSE-, Caldera- Redhat und Fedora core
-Linux. Für alle anderen Linux- bzw. UNIX-Varianten sollte man das Tar-Paket
verwenden.

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                           Gerrit Doden und Thorsten Lohß

3.6.3 Webmin Konfiguration

Webmin ist sofort nach der Installation mit einem Browser auf dem Port 10000
anzusprechen. Dazu gibt man unter einen Web-Browser:

http://localhost:10000 oder http://127.0.0.1:10000

ein. Es erscheint ein Anmeldescript und meldet sich dort als „root“ an.

In der Grundkonfiguration funktioniert das nicht nur vom eigenen Computer aus,
sondern auch von jedem anderen Computer im Netzwerk, bzw. im Internet, falls der
Rechner vernetzt ist! Natürlich muss man dann den Computernamen anstatt des
"localhost" angeben.

Auch wenn man das root - Kennwort kennen muss, um Webmin zu verwenden ist
das dennoch ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Doch dazu später mehr.

Ist der erste Versuch auf Webmin zuzugreifen erfolgreich, dann sollte das in etwa so
aussehen:

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                           Gerrit Doden und Thorsten Lohß

Der wichtigste Schritt ist somit erledigt. Ab jetzt lässt sich alles bequem über das
grafische Interface von Webmin einstellen.

Für all jene, die sich im Englischen nicht so richtig wohl fühlen, bietet Webmin unter
Webmin Configuration erst mal die Möglichkeit, die Sprache auf Deutsch
umzustellen.

Wichtig ist nun die Frage, von wo aus auf Webmin zugegriffen werden soll. Wie
gesagt kann in der Standardeinstellung von jedem Rechner im Netz darauf
zugegriffen werden. Das wird im Normalfall nicht unbedingt erwünscht sein. Ist der
Computer weder mit einem Netzwerk noch mit dem Internet verbunden, kann man
den Rest getrost überspringen.

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IP-Zugangskontrolle        Gerrit Doden und Thorsten Lohß

Abhilfe bietet der Punkt IP-Zugangskontrolle. Hier können Rechner definiert werden,
die auf Webmin zugreifen dürfen, bzw. Rechner, denen der Zugriff nicht gestattet ist.

Dazu trägt man einfach die IP-Adressen der betreffenden Computer ein. Jede
Adresse steht dabei in einer Zeile. Vorsichtshalber sollte man auch nach der letzten
Adresse noch eine neue Zeile einfügen. Damit man sich nicht versehentlich ganz
aussperrt, sollte in der Liste auf jeden Fall die IP-Nummer:

127.0.0.1

stehen, damit man auf jeden Fall von dem Rechner, auf dem Webmin läuft noch
Zugriff hat. Diese Adresse entspricht dem oben verwendeten localhost.

3.6.4 Probleme

Bei der Installation und Konfiguration von Webmin traten keine Probleme auf.

3.7 Apache - Webserver
Apache ist der populärste Webserver des Internets seit April 1996.
Ursprünglich ist der Apache aus existierendem Code der amerikanischen
Forschungseinrichtung NCSA (National Center for Supercomputing A) entstanden,
der mit einer Anzahl von Patches versehen wurde. Aus der daraus resultierenden
damaligen Bezeichnung „a patchy Webserver“' entstand der heutige Name Apache.
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                         GerritProjekt,
Der Apache ist ein Open Source  Dodenliegt
                                        undaktuell
                                            Thorsten    Lohß
                                                   in der Version 2.0.36 vor. Das
Apache HTTP Server Projekt ist das Bemühen, einen Open-Source HTTP-Server für
unterschiedliche moderne Desktop- und Server-Betriebssysteme, wie z.B. Linux,
UNIX und Windows, zu entwickeln und zu pflegen. Ziel dieses Projektes ist es, einen
sicheren, effizienten und erweiterbaren Server zur Verfügung zu stellen, der HTTP-
Dienste nach den aktuellen HTTP-Standards anbieten kann.

3.7.1 Download

Der Apache ist bei der Komplett Installation von Fedora core 1 enthalten.

Die Internetseite von Apache lautet:

http://www.apache.org

3.7.2 Konfiguration

Die Konfigurationsdateien des Apache befinden sich im Verzeichnis "/etc/httpd" Dort
liegt nach der Installation die Hauptkonfigurationsdatei httpd.conf.
Hier werden die Grundeinstellungen für den Server vorgenommen.
Nach der Installation mittels, rpm oder einem anderen Verfahren ist der Server
bereits einsatzbereit und kann mittels Webmin gestartet, gestoppt und konfiguriert
werden.

Wichtige Globale Parameter in der httpd.conf:

Bevor man den Apache aber startet müssen noch einige Grundeinstellungen
geändert werden und zu unserem System angepasst werden.

Um die Konfigurationsdatei zu konfigurieren startet man zuerst Webmin unter einem
Web-Browser mit der Eingabe:
                                       http:/localhost:10000

                                        30
9090
                            Projekt 2004 Videoüberwachung
                            Gerrit Doden und Thorsten Lohß
Es erscheint das Anmelde-Script von Webmin. Gibt man die Zugangsdaten ein
erscheint die Startseite von Webmin.
Oben auf der Startseite gibt es den Button: „Server“, wo sich sämtliche Server, unter
anderem unseren Apache – Web - Server befinden und wählt diesen aus.

Nun sind wir auf der Startseite von Apache – Web – Server die wie folgt aussieht:

Unter dem Punkt Bearbeite Konfigurationsdateien kann man die wie schon
angesprochen die Hauptkonfigurationsdatei httpd.conf konfigurieren.

Als erstes muss das root -document Verzeichnis in der Datei httpd.conf geändert
werden. Das root–document Verzeichnis gibt an wo sich das Stammverzeichnis der
HTML und PHP Scripte befindet, damit der Apache – Webserver die Dateien
einbeziehen kann.

Man sucht als erstes den Punkt (der ist ca. im ersten Drittel der Datei httpd.conf):

# DocumentRoot: The directory out of which you will serve your
# document. By default, all requests are taken from this directory, but
                                         31
9090
                            Projekt 2004 Videoüberwachung
# symbolic links and aliasesGerrit
                             may beDoden  und
                                     used to   Thorsten
                                             point to otherLohß
                                                            locations.
#
DocumentRoot /var/www/html

und ändert ihn in

DocumentRoot /home/video1

um.

Als zweites sucht man die Zeile (das ist die nachfolgende Zeile):

# This should be changed to whatever you set DocumentRoot to

und ändert das Verzeichnis

um.

Das waren die Einstellungen für das Stammverzeichnis Document – Root.
Nun speichert man die Änderungen unten links und man springt automatisch wieder
zur Startseite des Apache – Webserver.
Um noch die Möglichkeit zu haben die Konfigurationsdatei zu vergleichen, befindet
sich ein Ausdruck der Konfigurationsdatei httpd.conf im Anhang A.

Passwortschutz für Verzeichnis einrichten:

Die am weitesten verbreiteten Web-Server, wie z.B. der Apache, haben die
Möglichkeit Web-Bereiche mit einem Passwortschutz zu versehen. Damit kann ein
Web-Angebot gezielt nur einem ausgewählten Personenkreis zur Verfügung gestellt
werden.

Um einen solchen Zugriffsschutz einzurichten, müssen zwei Dateien auf den Web-
Server erstellt werden: Die Konfigurationsdatei .htaccess und die eigentliche
Passwortdatei .htpasswd (beachten Sie auf Unix-Servern die Kleinschreibung der
Dateinamen !). Wichtig ist auch, dass sich der Punkt vor den Dateien befindet, da
der Punkt für Linux als versteckte Datei gilt.

                                         32
9090
                         Projekt 2004 Videoüberwachung
                         Gerritdieser
Im Folgenden werden die Inhalte Dodenbeiden
                                      und Thorsten   Lohß
                                            Dateien beschrieben.

Die Datei: .htaccess

Die Datei .htaccess ist die Hauptkonfigurationsdatei und legt die Art des
Zugriffsschutzes sowie den Namen der Passwortdatei fest. Sie kann z.B. so
aussehen:

AuthName         "Videoüberwachung unter Linux"
AuthType         Basic
AuthUserFile     /home/video1/.htpasswd
require          valid-user

AuthName
Kurze Beschreibung des geschützten Web-Bereichs. Diese Beschreibung wird dem
Anwender angezeigt, bevor Username und Passwort abgefragt werden.

AuthType
Der üblicherweise verwendete Authorisierungstyp ist Basic; dieser Typ benutzt als
Passwortdatei eine weitere Textdatei .htpasswd.

AuthUserFile
Dateibezeichnung und Ort der Passwortdatei (siehe unten .htpasswd).

Wichtig ist die Angabe des Pfadnamens z.B. /home/video1/homepage/index.html.
Den rot gekennzeichneten Anteil bezeichnet man als Document-Root. Die
Document-Root ist nicht privilegierten Benutzern meistens nicht bekannt und kann
von ihnen auch nicht ermittelt werden. Hier hilft nur eine Mail an den Webmaster des
Providers.

require valid-user
Gibt den Bereich für alle in der Passwortdatei definierten Benutzer frei. Dies ist die
am häufigsten verwendete Form, sie ist im Allgemeinen die Alternative, die sich am
einfachsten pflegen lässt.

                                         33
9090
                           Projekt 2004 Videoüberwachung
So die Datei .htaccess wirdGerrit
                           jetzt inDoden und Thorsten
                                   das Verzeichnis      Lohß
                                                   (home/video1/homepage),
welches geschützt werden soll gespeichert.

Die Datei: .htpasswd:

Die Datei .htpasswd ist die eigentliche Passwortdatei. Sie kann z.B. so aussehen :

video:32/a7xZJFbDoo
otto:7dWdiLtedT8hA

Jede Zeile in der Datei definiert eine Benutzername/Passwort-Kombination. Es wird
zuerst der Benutzername angegeben, gefolgt von einem Doppelpunkt kommt das
verschlüsselte Passwort.

Zur Erzeugung eines solchen Passwortes gibt es ein Tool auf der Internetseite:

                http://www.smartwebdesign.ch/services/passwd.php

Die Datei .htpasswd speichert man dann in das Verzeichnis /home/video1 ab.

Nun ist das Verzeichnis /home/video1/hompage geschützt und wir kommen nur
noch mit einem Usernamen und Passwort auf die die Startseite.

Jetzt kann man den Apache – Webserver unter Webmin auf der Apachestartseite
(siehe Bild oben) starten.

4. Benutzeroberfläche (Homepage)

Hier werden die einzelnen HTML und PHP Dateien(Seiten) erläutert und
beschrieben wie man vorgehen muss, um die Benutzeroberfläche
„Videoüberwachung unter LINUX“ einzurichten.
Man erstellt die HTML und PHP Dateien mit einem HTML Editor, wie z.B. Quanta
plus (LINUX) und speichert die Dateien in dem Verzeichnis /home/video1/homepage.
Nun müssen noch einpaar Ordner angelegt werden, wo später die aufgenommen
Bilder der Kameras abgespeichert werden können.

                                        34
9090
                         Projekt 2004 Videoüberwachung
                         Gerrit Doden und Thorsten Lohß

Anlegen der Ordner:

Arbeitsschritte:    1. Ordner homepage im Verzeichnis /home/video1 erstellen
                    2. HTML und PHP Dateien im Verzeichnis homepage
                       abspeichern
                    3. Ordner grafiken im Verzeichnis homepage erstellen
                    4. Ordner webcam1 im Verzeichnis /home/video1 erstellen
                    5. Ordner webcam2 im Verzeichnis /home/video1 erstellen
                    6. Ordner webcam3 im Verzeichnis /home/video1 erstellen
                    7. Ordner webcam4 im Verzeichnis /home/video1 erstellen
                    8. Ordner Montag im Verzeichnis webcam1 erstellen
                    9. Ordner Dienstag im Verzeichnis webcam1 erstellen
                   10. Ordner Mittwoch im Verzeichnis webcam1 erstellen
                   11. Ordner Donnerstag im Verzeichnis webcam1 erstellen
                   12. Ordner Freitag im Verzeichnis webcam1 erstellen
                   13. Ordner Samstag im Verzeichnis webcam1 erstellen
                   14. Ordner Sonntag im Verzeichnis webcam1 erstellen
                   15. Ordner live im Verzeichnis webcam1 erstellen

Die Schritte 8 bis 15 wiederholt man für die Verzeichnisse webcam2, webcam3 und
webcam4.

Nun erfolgt die Erstellung der einzelnen Unterordner von den einzelnen Webcams.
Dort werden später stundenweise die Archive – Bilder der einzelnen Kameras
abgespeichert.

                    1. Ordner   00   in /home/video1/webcam1/Montag erstellen
                    2. Ordner   01   in /home/video1/webcam1/Montag erstellen
                    3. Ordner   02   in /home/video1/webcam1/Montag erstellen
                    4. Ordner   03   in /home/video1/webcam1/Montag erstellen
                    5. Ordner   04   in /home/video1/webcam1/Montag erstellen
                    6. Ordner   05   in /home/video1/webcam1/Montag erstellen
                    7. Ordner   06   in /home/video1/webcam1/Montag erstellen
                    8. Ordner   07   in /home/video1/webcam1/Montag erstellen

                                        35
9090
                            Projekt 2004 Videoüberwachung
                            Gerrit
                      9. Ordner 08Doden   und Thorsten Lohß
                                    in /home/video1/webcam1/Montag erstellen
                     10. Ordner   09   in /home/video1/webcam1/Montag erstellen
                     11. Ordner   10   in /home/video1/webcam1/Montag erstellen
                     12. Ordner   11   in /home/video1/webcam1/Montag erstellen
                     13. Ordner   12   in /home/video1/webcam1/Montag erstellen
                     14. Ordner   13   in /home/video1/webcam1/Montag erstellen
                     15. Ordner   14   in /home/video1/webcam1/Montag erstellen
                     16. Ordner   15   in /home/video1/webcam1/Montag erstellen
                     17. Ordner   16   in /home/video1/webcam1/Montag erstellen
                     18. Ordner   17   in /home/video1/webcam1/Montag erstellen
                     19. Ordner   18   in /home/video1/webcam1/Montag erstellen
                     20. Ordner   19   in /home/video1/webcam1/Montag erstellen
                     21. Ordner   20   in /home/video1/webcam1/Montag erstellen
                     22. Ordner   21   in /home/video1/webcam1/Montag erstellen
                     23. Ordner   22   in /home/video1/webcam1/Montag erstellen
                     24. Ordner   23   in /home/video1/webcam1/Montag erstellen

Die Schritte 1 bis 24 wiederholt man für die Ordner Dienstag, Mittwoch, Donnerstag,
Freitag, Samstag und Sonntag, sowie jeweils für die Ordner webcam2, webcam3
und webcam4.

Beispiele:    /home/video1/webcam1/Montag/00
              /home/video1/webcam2/Freitag/20
              /home/video1/webcam3/Dienstag/11
              /home/video1/webcam4/Donnerstag/05
              /home/video1/webcam2/live

Das waren die Erstellungen der Ordner zur Vorbereitung der Benutzeroberfläche
„Videoüberwachung unter LINUX“.

3.7.1 Erstellung der HTML und PHP-Dateien

Die unten aufgeführten Seiten müssen mit einem Editor erstellt werden und als
HTML oder PHP gespeichert werden. Wir haben zur Erstellung den HTML-Editor
Quanta plus benutzt.

Startseite Datei index.html im Verzeichnis /home/video1:

Startseite Datei: index.html

                                              36
9090
                            Projekt 2004 Videoüberwachung
                            Gerrit Doden und Thorsten Lohß
 
Projektarbeit 2004
Videoüberwachung unter
Linux
Das Pojekt ist kennwortgeschützt und der
Zugriff
ist nur für berechtigte Benutzer
erlaubt!

 Start

Datei index.html im Verzeichnis /home/video/homepage :

 Video - Ueberwachung unter Linux

                                      37
9090
                          Projekt 2004 Videoüberwachung
                          Gerrit Doden
               
Datei hauptfenster.html (Hauptfenster):

Datei Hauptfenster

Das ist eine Internetseite zur Videoüberwachung mit
4 Kameras

Die Kameras sind mit Passwortabfragen und für
Unbefugte verboten

Das System ist Linuxbasierend (Fedora core 1.0)

                                      38
9090
                              Projekt 2004 Videoüberwachung
                              Gerrit Doden und Thorsten Lohß

Datei titel1.html (Titelleiste oben) :

Titelfenter Datei titel1.html

-- Video - Überwachung unter Linux --

Datei navi.html (Navigationsleiste links) :

Navigatorleiste Datei nav.html

       Home
       Kamera 1 live
       Kamera 2 live

                                               39
9090
                         Projekt 2004 Videoüberwachung
                         Gerrit
       Kamera 3 live
      Kamera 4 live
      alle Kameras 
      aktuelle Stunde
      Archive
      Kontakt

Datei webcam1.php (Kamera 1 live) :

 Live Webcam 1 Datei: webcam1.php
 
Kamera 1

Datei webcam2.php (Kamera 2 live) :

                                         40
9090
                           Projekt 2004 Videoüberwachung
                     Gerrit Doden und Thorsten Lohß
 Live Webcam 2 Datei: webcam2.php
 
Kamera 2

Datei webcam3.php (Kamera 3 live) :

 Live Webcam 3 Datei: webcam3.php
 
Kamera 3

Datei webcam4.php (Kamera 4 live) :

 Live Webcam 4 Datei: webcam4.php
 
                                         41
9090
                           Projekt 2004 Videoüberwachung
                    Gerrit Doden und Thorsten Lohß

Kamera 4

Datei webcamindex.php (Alle Kameras im Überblick) :

 Live Bilder aller Kameras Datei: webcamindex.php
 
Live Kamera 1
Live Kamera 2
9090
                           Projekt 2004 Videoüberwachung
$pfad = '../webcam2/live'; Gerrit Doden und Thorsten Lohß
$dir = opendir ($pfad);
while ($file=readdir($dir)) $bild = "$pfad/$file";
echo '';
?>

Live Kamera 3
Live Kamera 4

 /* Tabellenende*/

                                      43
9090
                          Projekt 2004 Videoüberwachung
                          Gerrit Doden und Thorsten Lohß

Datei archiveaktuell.html (Archive der letzten Stunde der einzelnen Kameras) :

Archive der Kameras der aktuell. Stunde Datei: archiveaktuell.html
9090
                          Projekt 2004 Videoüberwachung

Bilderarchive aktuelle Stunde Kamera 1
9090
                           Projekt 2004 Videoüberwachung
closedir($verz);           Gerrit Doden und Thorsten Lohß
?>
 
  /* Tabellenende*/

Datei live2.php ( Archive der Letzten Stunde von Kamera 2) :

 Bilderarchiv aktuell Webcam 2 Datei: live2.php

Bilderarchive aktuelle Stunde Kamera 2
9090
                           Projekt 2004 Videoüberwachung
 /* Tabellenende*/    Gerrit Doden und Thorsten Lohß

Datei live3.php ( Archive der Letzten Stunde von Kamera 3) :

 Bilderarchiv aktuell Webcam 3 Datei: live3.php

Bilderarchive aktuelle Stunde Kamera 3
9090
                            Projekt 2004 Videoüberwachung
                            Gerrit Doden und Thorsten Lohß

Datei live4.php ( Archive der Letzten Stunde von Kamera 4) :

 Bilderarchiv Webcam 4 Datei: live4.php

Bilderarchive aktuelle Stunde Kamera 4
9090
                          Projekt 2004 Videoüberwachung
                         Gerrit
Datei archive.html (Archive     Doden und
                            der einzelnen   Thorsten: Lohß
                                          Kameras)

Archive der Kameras Datei: archive.html
9090
                          Projekt 2004 Videoüberwachung
                    Gerrit Doden und Thorsten Lohß
Tage und Stundenauswahl des Archives Datei startwebcam1.php

Kamera 1
                                Bitte wählen Sie den Zeitraum der
archivierten Bilder.
                                Die Bilder werden dann nach dem drücken
der go - Taste angezeigt!

             Montag
             Dienstag
             Mittwoch
             Donnerstag
             Freitag
             Samstag
             Sonntag
      
00-01 Uhr

             01-02 Uhr

                                       50
9090
                          Projekt 2004 Videoüberwachung
                          Gerrit Doden
             02-03  und Thorsten Lohß
                                      Uhr
             03-04 Uhr
             04-05 Uhr
             05-06 Uhr
             06-07 Uhr
             07-08 Uhr
             08-09 Uhr
             09-10 Uhr
             10-11 Uhr
             11-12 Uhr
             12-13 Uhr
             13-14 Uhr
             14-15 Uhr
             15-16 Uhr
             16-17 Uhr
             17-18 Uhr
             18-19 Uhr
             19-20 Uhr
             20-21 Uhr
             21-22 Uhr
             22-23 Uhr
             23-24 Uhr

Datei startwebcam2.php (Archiveauswahl von Kamera 2) :

      Tage und Stundenauswahl des Archives Datai startwebcam2.php

                                      51
9090
                         Projekt 2004 Videoüberwachung
                         Gerrit Doden

Kamera 2
                         Bitte wählen Sie den Zeitraum der archivierten
Bilder.
                         Die Bilder werden dann nach dem drücken der go –
Taste
                         angezeigt!

               Montag
               Dienstag
               Mittwoch
               Donnerstag
               Freitag
               Samstag
               Sonntag
        
                                         52
9090
                         Projekt 2004 Videoüberwachung
                     Gerrit Doden und Thorsten Lohß
       
             00-01 Uhr
             01-02 Uhr
             02-03 Uhr
             03-04 Uhr
             04-05 Uhr
             05-06 Uhr
             06-07 Uhr
             07-08 Uhr
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Datei startwebcam3.php (Archiveauswahl von Kamera 3) :

      Tage und Stundenauswahl des Archives Datai startwebcam3.php

                                      53
9090
                           Projekt 2004 Videoüberwachung
                       Gerrit Doden und Thorsten Lohß

Kamera 3
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9090
                         Projekt 2004 Videoüberwachung
                         Gerrit Doden
            15-16  und Thorsten Lohß
                                     Uhr
            16-17 Uhr
            17-18 Uhr
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Datei startwebcam4.php (Archiveauswahl von Kamera 4) :

Tage und Stundenauswahl des Archives Datai startwebcam4.php

Kamera 4
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                                       55
9090
                           Projekt 2004 Videoüberwachung
                           Gerrit
                           Die     Doden
                               Bilder     und
                                      werden   Thorsten
                                             dann       Lohß
                                                  nach dem drücken der go -
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              17-18 Uhr
              18-19 Uhr
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9090
                          Projekt 2004 Videoüberwachung
                          Gerrit Doden
             20-21  und Thorsten Lohß
                                      Uhr
             21-22 Uhr
             22-23 Uhr
             23-24 Uhr

Datei bilder1.php (Bilderarchive Kamera 1) :

 Bilderarchiv Kamera 1 Datei: bilder1.php

Bilderarchive Cam 1
9090
                           Projekt 2004 Videoüberwachung
                          Gerrit Doden und Thorsten Lohß
$verzeichnis='../webcam1/'.$_POST["tag"].'/'.$_POST["uhr"];
$verz=opendir ($verzeichnis);
$i=0;
while ($file = readdir ($verz))
{
if($file != "." && $file != ".." && $file!="index.php" && $file!="Thumbs.db")

        echo '';
        $i=$i+1;
        if ($i==8)
        {
                echo '';
        $i=0;
        }
}
closedir($verz);
?>

 /* Tabellenende*/

Datei bilder2.php (Bilderarchive Kamera 2) :

 Bilderarchiv Kamera 2 Datei: bilder2.php

Bilderarchive Cam 2
9090
                             Projekt 2004 Videoüberwachung
{                            Gerrit Doden und Thorsten Lohß
       if($file != "." && $file != ".." && $file!="index.php4")
       echo '';
       $i=$i+1;
       if ($i==8)
       {
                echo '';
       $i=0;
       }
}
closedir($verz); ?>

 /* Tabellenende*/

Datei bilder3.php (Bilderarchive Kamera 3) :

 Bilderarchiv Kamera 3 Datei: bilder3.php

Bilderarchive Cam 3
9090
                              Projekt 2004 Videoüberwachung
                             Gerrit Doden
       src="'.$verzeichnis.'/'.$file.'"      und Thorsten
                                        WIDTH="100"       Lohß border="1">';
                                                    HEIGHT="100"
       $i=$i+1;
       if ($i==8)
       {
               echo '';
       $i=0;
       }
}
closedir($verz); ?>

 /* Tabellenende*/

Datei bilder4.php (Bilderarchive Kamera 4) :

 Bilderarchiv Kamera 4 Datei: bilder4.php

Bilderarchive Cam 4
9090
                             Projekt 2004 Videoüberwachung
       {                     Gerrit Doden und Thorsten Lohß
               echo '';
       $i=0;
       }
}
closedir($verz); ?>

 /* Tabellenende*/

Datei kontakt.html (Anzeige der E-Mailadressen) :

Kontakt Datei: kontakt.htm

E-Mail: todde-whv@freenet.deE-Mail:
lonestar2000@gmx.de

                                            61
9090
                             Projekt 2004 Videoüberwachung
                             Gerrit Doden und Thorsten Lohß

5. Erstellen einer Bash-Datei und Einbindung als Cron-Job
Um die Archivierung der Bilder zu ermöglichen haben wir eine eigene Bash-Datei
geschrieben.
Durch die Bash-Datei wird zuerst der Inhalt des Ordners (unter /home/video) mit dem
aktuellen Datum und Stunde gelöscht. Anschließend wird der Inhalt von dem Ordner
webcam1-4 /live in den zuvor geleerten Ordner verschoben. Die Ordner wurden
zuerst wie unter xxx erstellt.
Die bash Datei lässt sich ganz leicht mit einem Text-Editor (z.B. joe oder kate)
erstellen.

Bash Datei:

[root@localhost root]# joe rmmvarch

#!/bin/sh

cd /home/video1

rm -f webcam1/`date +%A`/`date +%H`/*
mv webcam1/live/* webcam1/`date +%A`/`date +%H`/

rm -f webcam2/`date +%A`/`date +%H`/*
mv webcam2/live/* webcam2/`date +%A`/`date +%H`/

rm -f webcam3/`date +%A`/`date +%H`/*
mv webcam3/live/* webcam3/`date +%A`/`date +%H`/

rm -f webcam4/`date +%A`/`date +%H`/*
mv webcam4/live/* webcam4/`date +%A`/`date +%H`/

Wenn die Datei nicht unter root erstellt wurde, müssen die Zugriffsrechte noch
geändert werden.

su
passwort für root eingeben
                                        62
9090
                           Projekt 2004 Videoüberwachung
chmod -755 rmmvarch        Gerrit Doden und Thorsten Lohß
Anschließend wird die Datei in den Ordner /etc/cron.daily verschoben.

5. Cron job

Cron ist ein Dämon, welcher zu einer bestimmten Zeit Befehle automatisch startet.
Jede Minute wacht cron dann auf und überprüft alle gespeicherten crontabs nach
Befehlen, welche in dieser Minute ausgeführt werden sollen. Unter /etc/cron.hourly
befinden sich die Skripts zu Programmen (rmmvarch), welche stündlich ausgeführt
werden sollen.
Konfiguriert wird die cron jobs über die Datei /etc/crontab. Die crontab-Dateien für
jeden einzelnen Benutzer befinden sich in dem Verzeichnis /var/spool/cron/crontabs
als einzelne Dateien, deren Datei den Namen des jeweiligen Benutzers trägt. Die
crontabs in diesem Verzeichnis sollten nicht direkt editiert, sondern mit Hilfe des
Befehls crontab -u (video1) -e unter root, oder wenn man als video1 angemeldet ist
durch crontab -e, bearbeitet werden.
In unserem Fall wird die Bash-Datei rmmvarch stündlich zur 58. Minute ausgeführt.
Zum Erstellen des Cron Jobs gibt man:

[root@r211-05 root]# crontab -u video1 -e

58 * * * * /etc/cron.hourly/rmmvarch

ein.

Weitere Informationen erhält man wenn man crontab –help, man crontab oder man
cron eingibt.

                                        63
9090
                   Projekt 2004 Videoüberwachung
                   Gerrit Doden und Thorsten Lohß

6. Wochenbericht

Februar 2004:
07. KW 2004        Vorstellung der Aufgabenstellung
                   Vergleich verschiedener Hardware
                   Hardware eingebaut ( Multi Capture Card „GrandTec“ )
                   Bedienungsanleitung im Internet gesucht
                   Konfiguration unter Linux gesucht
                   Suche nach geeigneter Aufzeichnungssoftware
                   Konfigurieren der Hardware ( bttv )
                   Probleme mit der Multi Capture Card „GrandTec“

08. KW 2004        Probleme mit der Multi Capture Card „GrandTec“
                   Es wird nur ein Kamerasignal dargestellt
                   Einbau einer Zweiten Video - Karte
                   Konfigurieren der Video - Karten
                   Test der Karten mit Anwendersoftware
                   ( G-Spy, ZoneMinder, Motion )
                   Homepage erstellt

09. KW 2004        Homepage erstellt
                   Testen der Anwendersoftware
                   Konfigurieren von Camstream
                   Eine weitere Multi Capture Karte ersteigert
                   Suche nach weiterer Software im Internet

                                 64
9090
              Projekt 2004 Videoüberwachung
              Gerrit Doden und Thorsten Lohß

März 2004
10. KW 2004   Homepage erstellt
              Update von RedHat9 auf Fedora Core 1
              Neuinstallation der Anwendersoftware
              Installation von apt / synaptic
              Suchen nach weiteren Updates ( Synaptic )
              Homepage auf einen Server geladen

11. KW 2004   Weitere Hardware gesucht
              Homepage unter Linux getestet
              Homepage unter Linux Konfiguriert
              3 Video – Karten eingebaut und konfiguriert
              3 Kameras angeschlossen und getestet
              Verschiedene Arten der Bildarchivierung getestet
              ( ffmpeg, mencoder und mplayer)

12. KW 2004   Installation und Konfiguration von Webmin
              Ausarbeiten der Dokumentation
              Apache – Server mit Webmin eingerichtet
              Test der Homepage
              Suche nach anderen Möglichkeiten der Bildarchivierung

13. KW 2004   4 Video – Karten eingebaut und konfiguriert
              4 Kameras angeschlossen und getestet
              Einrichten der Homepage
              Aufruf der Homepage über das Schulnetz
              ( Bildaufbau zu langsam )

April 2004
17. KW 2004   Erstellen einer eigenen Bashdate zur Archivierung
              Erstellen von Thumbnails ( zu rechenintensiv )
              Suchen nach anderen Möglichkeiten
              Einrichten eines Passwortschutzes für die Homepage
              Test der Homepage und Archivierung

18. KW 2004   Test der fertigen Homepage
              Planung der Dokumentation
              Test der Reihenfolge der Konfiguration

Mai 2004
19. KW 2004         Erstellung der Dokumentation

                           65
9090
                           Projekt 2004 Videoüberwachung
                           Gerrit Doden und Thorsten Lohß
7. Schlusswort

7.1 Erfahrungswerte

Nach 10 Wochen intensiver Arbeit mit dem Projekt „Videoüberwachung unter Linux“
haben wir einige Erfahrungen gesammelt. Die frühe Entscheidung, eine Trennung
zwischen der Hard –und Software zu vollziehen, hat sich im punkto Zeitplan als
optimal erwiesen, doch im Grunde arbeiteten wir als Team. Gerrit Doden hat die
Arbeit an der Hardware, Automatisierung von Programmen und die Archivierung der
Bilder übernommen und Thorsten Lohß hat die Weiterverarbeitung der archivierten
Bilder über eine Benutzeroberfläche (Website) erarbeitet.
Weiterhin haben wir in den 10 Wochen die Erfahrung gemacht, dass die
durchgängige Arbeit an einem Projekt zu einer größeren Vertiefung und einem
besseren Verständnis der gegeben Problematiken führte, als nur ein kurzer Anriss
im normalen Schulunterricht.
Die praktische Ausarbeitung des Projektes hat ergeben, dass man die Probleme, die
aufgetreten sind, am besten alleine bewältigt und somit seine Arbeiten mehrmals
kontrollieren musste. Durch diese Kontrollen und Wiederholungen bekam man sehr
schnelle Routine und einen besseren Einblick in Linux und der Erstellung eigener
Homepages.
Eine weitere interessante Erfahrung für uns war, dass bei der Entwicklung einer
Website den eigenen Gedanken und Ideen keine Grenzen gesetzt werden.
Durch die ständige Suche nach Information und Hilfe im Internet, haben wir über ein
breites Spektrum Informationen gesammelt. Des Weiteren haben wir Erfahrungen in
der Einrichtung von TV-Eingangskarten unter Linux, in Zusammenstellung von
Computersystemen, in HTML / PHP – Programmierung, in Automatisierung von
Programmen und in der Archivierung von Dateien sammeln können, die wir auch
nach der Projektphase weiter vertiefen können und werden.

7.2 Erweiterungsmöglichkeiten der Videoüberwachung

Das Projekt Videoüberwachung unter Linux kann natürlich noch erweitert werden, da
in der Hardware und Softwareprogrammierung keine Grenzen gesetzt werden.
Wir haben die Punkte Hardware und Software getrennt.

7.2.1 Hardware

      Gleichzeitiger Betrieb von einer Multi – Capture – Card mit vier Eingängen
      Größere Festplatten und Arbeitsspeicher zur längeren Archivierung
      Kameras mit schwenk und Zoom – Möglichkeiten
      Funkkameras mit höheren Reichweiten
      Einsatz von mehr als vier Kameras

7.2.2 Software

                                        66
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