RESSOURCEN SCHONEN. WIRTSCHAFT STÄRKEN - "Mehr Aufwand oder Mehrwert?" Mit einer CO 2-Bilanz zu mehr Erfolg - Klimadiskurs-NRW
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RESSOURCEN SCHONEN.
WIRTSCHAFT STÄRKEN.
„Mehr Aufwand oder Mehrwert?“
Mit einer CO2-Bilanz zu mehr Erfolg.
Effizienz-Agentur NRW
Andreas Bauer-NiermannEFFIZIENZ-AGENTUR NRW
FÜR MEHR RESSOURCENEFFIZIENZ
Seit über 20 Jahren im Auftrag des
NRW-Umweltministeriums tätig.
Unser Leistungsangebot für
Industrie und Handwerk:
Potenziale erkennen und quantifizieren
Lösungen aufzeigen und konkretisieren
Umsetzung initiieren und begleiten
Finanzierungswege
identifizieren und erschließen
Kooperationen und Netzwerke etablieren
2ERSTER TEIL
EINFÜHRUNG IN DAS THEMA
Einführung in das Thema: Ressourceneffizienz und Treibhausgase
Treibhausgasbilanz – Herausforderungen für Unternehmen
Folgen des Klimawandels für Unternehmen
3MINDERUNGSZIELE FÜR TREIBHAUSGASE
WARUM BESCHÄFTIGEN WIR UNS MIT DER BILANZIERUNG?
100 %
100
Gesamtausstoß der Treibhausgase
90
80
70
60
- 40 %
50 - 55 %
40
- 70 %
30
20
10 - 95 %
0
1990 2020 2030 2040 2050
Eigene Darstellung auf Grundlage von Daten des Umweltbundesamt 4TREIBHAUSGASEMISSIONEN
PRO BUNDESBÜRGER
18 %
15 % 9,7 Tonnen CO2äq / Jahr (2019) (BRD)
67 %
Eigene Darstellung auf Grundlage von Daten des Umweltbundesamt 5TREIBHAUSGASEMISSIONEN
IM INDUSTRIESEKTOR
8
24,8
67,2
Energiebedingte Emissionen Prozessbedingte Emissionen
Andere
6HERAUSFORDERUNGEN
FÜR DAS UNTERNEHMEN
Investoren Wettbewerber
Kunden Mitarbeiter
Staat Unternehmen Umwelt
7BEPREISUNG
EU-EMISSIONSHANDEL
40% der Emissionen
8BEPREISUNG
IN DEUTSCHLAND
70
60
50
Betrag in Euro / t CO2
40
30
20
10
0
2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2028 2029 2030
Jahr
9HANDELSGESETZBUCH § 289C
§ §
Gesetz zur Stärkung der nichtfinanziellen
Berichterstattung der Unternehmen in ihren
Lage- und Konzernlageberichten
(CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz)
Vom 11. April 2017
10MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMEN ÜBER LIEFERKETTE IN PFLICHT
2. Lieferebene 1. Lieferebene Großunternehmen Kundenebene
11DIE RICHTIGE MISCHUNG FÜR DAS KLIMA
BEISPIEL: KLEESCHULTE ERDEN
Foto: Kleeschulte Erden 12ENDE DES ERSTEN TEILS
ERGEBNISSE; WIR WISSEN, …
... welcher Zusammenhang zwischen Treibhausgasen und Ressourceneffizienz besteht.
… das verschiedene Stakeholder verschiedene Ansprüche an eine Treibhausgasbilanz haben.
… welche Auswirkungen der Klimawandel auf unser unternehmerisches Handeln hat.
… welche Möglichkeiten eine Treibhausgasbilanz in der Vermarktung birgt.
13ZWEITER TEIL
FACHBEGRIFFE
Grundbegriffe der Treibhausgasbilanz
Ablauf des Projektes „Treibhausgasbilanz“
14STANDARDS UND NORMEN
ÜBERSICHT
Greenhouse Gas Protocol DIN ISO 14067:2018
PAS 2050
CCF PCF
2008
2001 2018
DIN ISO 14064:2019
Kyoto-Protokoll
PCF
2005
2019
GHG Protocol: Product Life Cycle
Accounting & Reporting Standard
2011
15BILANZTYPEN
NACH GREENHOUSE GAS PROTOCOL UND DIN ISO 14.000
Unternehmensbilanz (CCF)
Umlageschlüssel
Standortbilanz
Produkt B
Produktbilanz (PCF)
Produkt A
16EMISSIONSBERICHT
LAUT GHG
N2O
CO2 CH4 HFCs PFCs SF6
Scope 1
Direkt
Scope 2
Indirekt
Scope 3
Scope 3
Indirekt
Indirekt
Vorgelagerte Aktivitäten Unternehmen Nachgelagerte Aktivitäten
Bild: Eigene Darstellung, vgl.: https://ghgprotocol.org/blog/you-too-can-master-value-chain-emissions 17DAS GWP 100
WIRKSAMKEIT DER TREIBHAUSGASE IN RELATION ZUEINANDER
CO2
CH4
N2O SF6
18DAS CO2-ÄQUIVALENT
WAS DARUNTER ZU VERSTEHEN IST
• Das CO2-Äquivalent eines Produktes oder Prozesses versucht die anfallenden Treibhausgasemissionen
und deren GWP-Werte zu beschreiben und zusammenzuführen.
• Fragestellung: Was fließt bis zum Betrachtungszeitpunkt in den Gegenstand ein?
Fluor Herstellung /
10,3 Kg CO2-Äq/ Kg
Verwendung
Schwefel SF6
Strom 23.000 Kg CO2-Äq/ Kg In Atmosphäre
19BILANZGRENZEN
Rohstoff-
Produktion Distribution Nutzung Entsorgung
gewinnung
cradle to gate gate to gate cradle to grave
20DATENQUALITÄT
Primärdaten
Verbrauchsdaten des Unternehmens
Lieferantenangaben
Eigene Messungen
Sekundärdaten
wissenschaftliche Datenbanken
Annahmen
21DATENQUELLEN
Defra OpenLCA F-Gase-
Verordnung
ProBas GEMIS EnWG etc.
Internet ecoinvent ÖKOBAUDAT
22PRINZIPIEN
DES GREENHOUSE GAS PROTOCOL
Richtigkeit
Wesentlichkeit
Vollständigkeit
Transparenz Stetigkeit
23KEIN BENCHMARKING
24ENDE DES ZWEITEN TEILS
ERGEBNISSE; WIR KENNEN …
… die wichtigsten Begriffe einer Treibhausgasbilanz
25DRITTER TEIL
TREIBHAUSGASBILANZ ERSTELLEN
Projektablauf
Einblick in das ecocockpit
Vorteile des ecocockpit
Vermeiden, Verringern und Kompensieren – Was folgt auf die Treibhausgasbilanz?
26PROJEKTABLAUF
CO2-MINDERUNG DURCH RESSOURCENEFFIZIENZ
Treibhausgasminderung durch Sind Projekte geplant?
Ressourceneffizienz Definition
Welche Projekte wären denkbar?
von
Gab es bereits Projekte? Maßnahmen
Darstellung
System-
grenzen Berechnung
Ziel- Daten-
definition sammlung
27TREIBHAUSGASBILANZ
ABLEITUNG VON MAßNAHMEN
Minimierung der Treibhausgasemissionen im Unternehmen
28STANDORTBILANZ ALS GRUNDLAGE Bild: Eigene Darstellung, erstellt mit XMind 29
DAS TOOL – WWW.ECOCOCKPIT.DE
MEHRAUFWAND ODER MEHRWERT?
Einfache Registrierung Einfache Bedienbarkeit
Datenhoheit beim Nutzer Belastbare Treibhausgasbilanz
Keine Kosten Neuer Blickwinkel auf eigene
Prozesse
Persönliche Unterstützung
Ausgangspunkt für
Verbesserungen
30DAS TOOL – WWW.ECOCOCKPIT.DE
31FUßABDRUCK UND HANDABDRUCK
32DIE EIGENEN TREIBHAUSGASEMISSIONEN
KOMPENSATION
• Projekte vermeiden Emissionen
• Projekte binden Emissionen
• Projekte sind nachhaltig angelegt
• Projekte müssen finanziert werden
• Projekte können sich an Zielen der EU
für nachhaltige Entwicklung orientieren
33DIE EIGENEN TREIBHAUSGASEMISSIONEN
VERMEIDEN UND VERRINGERN
I Ressourceneinsatz minimieren
II Effektivität erhöhen
III Strategien implementieren
34ENDE DER WEBINARREIHE
ERGEBNISSE; WIR …
… bekamen einen Einblick in das ecocockpit.
… haben die Vorteile des ecocockpit kennengelernt.
… haben erfahren, was auf die Treibhausgasbilanz folgt.
35RESSOURCEN SCHONEN.
WIRTSCHAFT STÄRKEN.
„Mehr Aufwand oder
Mehrwert?“
Entscheiden Sie!
36RESSOURCEN SCHONEN.
WIRTSCHAFT STÄRKEN.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
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www.ressourceneffizienz.de
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