Schulinternes Curriculum für die Sekundarstufe I (G8) - Stand: September 2018 - Amplonius-Gymnasium

 
Schulinternes Curriculum für
  die Sekundarstufe I (G8)

         - Stand: September 2018 -
Amplonius-Gymnasium Rheinberg – Curriculum für das Fach Erdkunde

                                            Inhaltsverzeichnis
5. Klasse ............................................................................................................................. 3
   Jahresplanung ............................................................................................................................. 3
   Thema 1: Leben in Stadt und Dorf ............................................................................................... 4
   Thema 2: Arbeit, Produktion und Versorgung .............................................................................. 5
   Thema 3: Ferien und Freizeit ....................................................................................................... 6
   Thema 4: Vorstufe einer fragengeleiteten Raumanalyse .............................................................. 7
   Übersicht über die Kompetenzen ................................................................................................ 8

7. Klasse ............................................................................................................................. 9
   Jahresplanung ............................................................................................................................. 9
   Thema 1: Landschaftszonen der Erde ........................................................................................ 10
   Thema 2: Schwächezonen der Erde ........................................................................................... 12
   Thema 3: Entwicklung von Räumen ........................................................................................... 13
   Thema 4: Fragengeleitete Raumanalyse .................................................................................... 14
   Übersicht über die Kompetenzen .............................................................................................. 15

9. Klasse ........................................................................................................................... 17
   Jahresplanung ........................................................................................................................... 17
   Thema 1: Globale Disparitäten .................................................................................................. 18
   Thema 2: Ernährungssicherung einer wachsenden Weltbevölkerung......................................... 19
   Thema 3: Wirtschaftsräumliche Prozesse in einer globalisierten Welt ....................................... 21
   Thema 4: Fragengeleitete Raumanalyse .................................................................................... 22
   Übersicht über die Kompetenzen .............................................................................................. 23

Grundsätze der Leistungsbewertung ................................................................................. 25
Lehrbücher ....................................................................................................................... 25

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Amplonius-Gymnasium Rheinberg – Curriculum für das Fach Erdkunde

Es folgen die schulinternen Curricula der Klassen 5, 7 und 9.

Eine Übersicht über die angestrebten Kompetenzen (Buchstaben-Zahlen-Kombination) in
den einzelnen Jahrgangsstufen findet sich am Ende jeden Kapitels. Dabei steht S für Sach-
kompetenz, M für Methodenkompetenz, U für Urteilskompetenz und H für Handlungskom-
petenz.

Erläuterungen zu den Fußnoten in diesem Dokument

1
    Vergleiche hierzu das Methodencurriculum des Amplonius-Gymnasiums.
2
    Hier werden die Textdetektivmethoden (vgl. Lesecurriculum des Amplonius-Gymnasiums), die die Schülerin-
    nen und Schüler in der 5. Klasse im Rahmen des Deutschunterrichts kennenlernen, angewandt.

                                               5. Klasse

Jahresplanung
                                   Unterrichts-
Schwerpunktthema                                     Schulbuchkapitel
                                   wochen
                                                     • Kapitel 2 „Sich orientieren“
Leben in Stadt und Dorf            8                 • Kapitel 3 „Leben auf dem Land, Leben in der
                                                       Stadt“
                                                     • Kapitel 4 „Auf den Standort kommt es an“
Arbeit, Produktion und                               • Kapitel 6 „Landwirte versorgen uns“
                                   16
Versorgung                                           • Kapitel 8 „Projekt: Strom, Wasser, Müll – wo-
                                                       her und wohin?“
Ferien und Freizeit                6                 • Kapitel 7 „Wohin in den Ferien und Freizeit?“
Vorstufe einer fragenge-                             • Kapitel 9 „Haltern am See – ein Raum unter der
                                   3
leiteten Raumanalyse                                   Lupe“
Insgesamt                          33

Die Summe von 33 Unterrichtswochen umfasst ausschließlich obligatorische Inhalte. Die
verbleibenden Unterrichtswochen werden durch fakultative Inhalte ergänzt. Darüber hinaus
wird keine gänzliche Erarbeitung der angegebenen Kapitel angestrebt, die jeweilige Lehrkraft
trifft eine Auswahl, die die zu erarbeitenden Inhalte und Kompetenzen abdeckt.

                                                                                                              3
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Thema 1: Leben in Stadt und Dorf
Inhaltsfeld 1 (Zusammenleben in unterschiedlich strukturierten Siedlungen)
Schwerpunkte: Grobgliederung einer Stadt // Unterschiede in der Ausstattung von Stadt und Dorf

Inhaltliche Konkretisierung und angestrebte Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler...

   •   gliedern Deutschland/NRW nach städtischen und ländlichen Siedlungen (S)
   •   unterscheiden Viertel in einer Stadt nach Physiognomie und Funktionen (S5)
   •   nennen Merkmale und beschreiben Veränderungen von Siedlungen (S5)
   •   erläutern die Fachbegriffe an Beispielen (S8):
       Stadtviertel, Altstadt, City, Wohngebiet, Industriegebiet, Gewerbegebiet, Mischgebiet, Flächennutzung, Pendler, Umland
   •   arbeiten mit dem Atlas (M1) 1
   •   arbeiten mit Stadtplänen/Karten (M3) 1
   •   arbeiten mit Bildern (M4) 1
   •   arbeiten mit Sachtexten (M6) 1, 2
   •   arbeiten mit Modellen (M7) 1
   •   stellen Vor- und Nachteile des Lebens in der Stadt und auf dem Lande gegenüber (U1)
   •   erstellen z.B. eine Nutzungsskizze, Bilddokumentation im Hinblick auf unterschiedliche Ausstattungsmerkmale von Stadtvierteln (H1) 1
       Fragestellung: Welche besonderen Merkmale prägen den Kern einer Stadt?
   •   erstellen Plakate/Präsentationen (H2) 1

Kompetenzüberprüfungen z.B. durch Selbsteinschätzungsbogen, Trainingsaufgaben zu Bildern und Graphiken, Überprüfung von Fachbegriffen,
kriteriengestützte Kontrolle der Präsentation eines Gruppenergebnisses, räumlicher Transfer: Siedlungen in Europa

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Thema 2: Arbeit, Produktion und Versorgung
Inhaltsfeld 2 (Arbeit und Versorgung in Wirtschaftsräumen unterschiedlicher Ausstattung)
Schwerpunkte: Bedeutung ausgewählter Standortfaktoren für Industrie (Rohstoffe, Verkehr, Arbeitskräfte), Landwirtschaft (Klima, Boden, Ab-
satzmarkt) Dienstleistungen (Verkehrsanbindung, Bildung) // Veränderung von Strukturen in Landwirtschaft und Industrie // Produktion und Wei-
terverarbeitung von Nahrungsmitteln // Beeinflussung der Ressource Wasser durch unangepasste Nutzung

Inhaltliche Konkretisierung und angestrebte Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler...

   •   unterscheiden Regionen unterschiedlicher landwirtschaftlicher Nutzung in den deutschen Großlandschaften (S1)
   •   nennen wichtige Industrie- und Verdichtungsräume in den Mitgliedsstaaten der EU (S1)
   •   erklären den Anbau von Zuckerrüben/Getreide in einem landwirtschaftlichen Gunstraum (S2)
   •   beschreiben die Gewinnung und Verarbeitung von Stein-/Braunkohle (S2)
   •   erläutern die Produktion eines Industriegutes z.B. Auto (S2)
   •   stellen die Lage und Funktionsweise eines (Flug)Hafens als Verkehrsknoten dar (S2)
   •   beschreiben und begründen die zentrale Lage von Medien- und Bildungseinrichtungen in einer Großstadt (S2)
   •   zeigen den Wandel vom Bauernhof zur „Agrarfabrik“ auf (S3)
   •   beschreiben und begründen den Strukturwandel im Ruhrgebiet: von der Montanindustrie zur Hochtechnologie (S3)
   •   leiten Rückgang der Zahl der Arbeitsplätze und Veränderung der Berufsfelder als Auswirkungen des Strukturwandels ab (S3)
   •   zeigen Produktionsabläufe für Getreide, Milch, Fleisch, Gemüse und Obst auf (S4)
   •   benennen Ursachen der Gefährdung von Trinkwasser (S7)
   •   erläutern die Fachbegriffe an Beispielen (S8):
       Landwirtschaft: Absatzmarkt, Börde, Löss, Fruchtwechsel, Mechanisierung, Spezialisierung, Mischbetrieb, Sonderkultur, Gewächshauskultur, Intensivierung, Massen-
       tierhaltung, Artgerechte Tierhaltung, Konventionelle/ökologische Landwirtschaft, Überdüngung, Grundwasser/Abwasser, Wasserkreislauf, Schutzzone
       Industrie/Dienstleistungsbereich: Standortfaktor, Absatzmarkt, Wirtschaftssektor, Güterumschlag, Container, Verkehrsknoten, Messestandort, Strukturwandel, Wirt-
       schaftszweig, Zulieferbetrieb, Technologiezentrum, Hightech

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   •   führen eine Diskussion als Rollenspiel durch zum Thema: Massentierhaltung vs. Artgerechte Tierhaltung und erklären ihre eigene Position
       (U1, U2)
   •   erkunden (theoretisch) einen Bauernhof (H1, M2):
       Fragestellung: Wie lassen sich Grundnahrungsmittel wirtschaftlich auf einem Bauernhof produzieren?
   •   stellen Produktionsabläufe in Schaubildern und erhobene Daten in Diagrammen dar (H2) 1

Kompetenzüberprüfungen z.B. durch Selbsteinschätzungsbogen, Trainingsaufgaben zu Karten, Klimadiagrammen und Tabellen, Überprüfung von
wirtschaftlichen Zusammenhängen, kriteriengestützte Kontrolle der Präsentation eines Gruppenergebnisses, räumlicher Transfer: landwirtschaftli-
che Gunsträume in Südeuropa, Wirtschaftsstandorte in der EU

Thema 3: Ferien und Freizeit
Inhaltsfeld 3 (Auswirkungen von Freizeitgestaltung auf Erholungsräume und deren naturgeographisches Gefüge)
Schwerpunkte: Möglichkeiten der Freizeitgestaltung im Kontext der naturgeographischen Gegebenheiten u. des touristischen Angebots in Küsten-
u. Hochgebirgslandschaften // Physiognomische u. sozioökonomische Veränderungen einer Gemeinde durch den Fremdenverkehr // Das Konzept
des sanften Tourismus als Mittel zur Vermeidung von Natur- und Landschaftsschäden

Inhaltliche Konkretisierung und angestrebte Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler...

   •   unterscheiden Hauptzielgebiete deutscher Touristen in den Großlandschaften Deutschlands und in verschiedenen Staaten Europas (S1)
   •   beschreiben das Landschaftspotential (Gezeiten, Höhenstufen) und das Klima als raumprägende Faktoren für die Erschließung touristi-
       scher Infrastruktur (S2)
   •   untersuchen das Erholungspotential an der Nordsee/im Hochgebirge (S2)
   •   beschreiben die Veränderungen der Arbeitsplatzstrukturen, des Einkommens, der Kultur/Traditionen am Beispiel eines Bergdorfes (S6)
   •   zeigen ökologische Folgen des Skitourismus im Gebirge auf (S7)

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   •   nennen Merkmale eines umweltverträglichen Urlaubs als ein Konzept zur nachhaltigen Gestaltung von Feriengebieten (S7)
   •   erläutern die Fachbegriffe an Beispielen (S8):
       Tourismus, Hauptsaison, Zielgebiet, Gezeiten, Ebbe, Flut, Sturmflut, Watt, Höhenstufe, Fremdenverkehrsort, Massentourismus, sanfter Tourismus, Nationalpark, Natur-
       schutz
   •   zeichnen z. B. ein Temperatur- und/oder Niederschlagsdiagramm eines Fremdenverkehrsortes (M5) 1
   •   beschreiben z. B. die modellhafte Darstellung der Höhenstufen (M7) 1
   •   führen eine Diskussion in Form eines Planspiels/einer Bürgerversammlung durch und erklären ihre eigene Position (U1)
       Fragestellung: Soll ein weiterer Skihang/weiteres Hotel in unserem Ort eröffnet werden? (U2)
   •   führen eine Befragung zum Freizeitverhalten durch und stellen ihre Ergebnisse dar (H2) 1
   •   präsentieren auf Postern ein Konzept zur nachhaltigen Gestaltung von Feriengebieten (H2) 1

Kompetenzüberprüfungen z.B. durch Selbsteinschätzungsbogen; Trainingsaufgaben zu modellhaften Darstellungen; Überprüfung von Kriterien,
anhand derer Verhaltensmuster in der Freizeit bewertet werden können, kriteriengestützte Kontrolle der Präsentation eines Gruppenergebnisses;
räumlicher Transfer: Feriengebiete in Nord- und Südeuropa

Thema 4: Vorstufe einer fragengeleiteten Raumanalyse
Vorstufe einer fragengeleiteten Raumanalyse zur Verdeutlichung der idiographischen Ausprägung von zuvor in den Inhaltsfeldern erarbeiteten
allgemeingeographischen Einsichten.

Raumbeispiel: Haltern am See

                                                                                                                                                                         7
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Übersicht über die Kompetenzen
(über die Schülerinnen und Schüler am Ende der Jahrgangsstufe 5 verfügen sollen.)

Sachkompetenz
      Die Schülerinnen und Schüler…
S     entwickeln ein themenbezogenes Orientierungswissen zum Bezugsraum Deutschland
S1    verfügen über ein räumliches Orientierungsraster zur Einordnung unterschiedlich strukturier-
      ter Natur- und Wirtschaftsräume
S2    beschreiben die Bedeutung einzelner Standortfaktoren für Landwirtschaft, Industrie und
      Dienstleistungsbereich
S3    stellen wesentliche Aspekte des Wandels in Industrie, Landwirtschaft und im Dienstleistungs-
      bereich dar und leiten die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die Lebensbedingungen
      der Menschen ab
S4    zeigen Zusammenhänge zwischen den naturgeographischen Gegebenheiten, einzelnen Pro-
      duktionsfaktoren und der landwirtschaftlichen Nutzung auf
S5    unterscheiden Siedlungen verschiedener Größe nach Merkmalen, teilräumlicher Gliederung
      und Versorgungsangeboten
S6    stellen einen Zusammenhang zwischen dem Bedürfnis nach Freizeitgestaltung sowie der Er-
      schließung, Gestaltung und Veränderung von Erholungsräumen her
S7    beschreiben einzelne, durch landwirtschaftliche und touristische Nutzung verursachte Natur-
      und Landschaftsschäden und die Zielsetzung einfacher Konzepte zu ihrer Überwindung
S8    wenden zentrale Fachbegriffe im thematischen Kontext an

Methodenkompetenz
      Die Schülerinnen und Schüler…
M1    nutzen Inhaltsverzeichnis, Register und Koordinaten im Atlas eigenständig zur Orientierung
                                          1
      und topographischen Verflechtung
M2    beschreiben die unter einer eng gefassten Fragestellung auf Erkundungsgängen identifizier-
      ten geographisch relevanten Sachverhalte
M3    entnehmen aus Karten unter Benutzung der Legende und der Maßstabsleiste themenbezo-
                          1
      gen Informationen
M4    gewinnen aus Bildern, Graphiken, Klimadiagrammen und Tabellen themenbezogen Informa-
              1
      tionen
M5    erstellen aus Zahlenreihen (in Abstimmung mit den Lernfortschritten im Mathematikunter-
                                 1
      richt) einfache Diagramme
M6    entnehmen Texten fragenrelevante Informationen und geben sie wieder 2
                                                         1
M7    arbeiten mit einfachen modellhaften Darstellungen

Urteilskompetenz
      Die Schülerinnen und Schüler…
U1    unterscheiden zwischen Pro- und Kontra-Argumenten
      zu verschiedenen, kontrovers diskutierten Sachverhalten
U2    vertreten eigene bzw. fremde Positionen argumentativ schlüssig

Handlungskompetenz
      Die Schülerinnen und Schüler…
H1    führen unter begrenzter Fragestellung einen Erkundungsgang durch
H2    stellen die Ergebnisse ihrer Arbeit in geeigneter Form unter Verwendung der Fachbegriffe dar

                                                                                                     8
Amplonius-Gymnasium Rheinberg – Curriculum für das Fach Erdkunde

                                      7. Klasse

Jahresplanung
                            Unterrichts-
Schwerpunktthema                            Schulbuchkapitel
                            wochen

                                            • Überblick:
                                               o Kapitel 2 „Von den Beleuchtungszonen zu
                                                 den Landschaftszonen“
                                               o Kapitel 8 „Landschaftszonen im Überblick“
                                            • Erarbeitung der Landschaftszonen anhand aus-
Landschaftszonen der
                            15                gewählter Inhalte aus:
Erde
                                               o Kapitel 3 „In der Kalten Zone“
                                               o Kapitel 4 „In der Gemäßigten Zone“
                                               o Kapitel 5 „In den Wüsten“
                                               o Kapitel 6 „In den Savannen“
                                               o Kapitel 7 „Im Tropischen Regenwald“
                                            • Kapitel 9 „Naturkräfte gefährden Lebensräu-
Schwächezonen der Erde      8
                                              me“
Entwicklung von Räumen      5               • Kapitel 10 „Räume entwickeln sich“

Fragengeleitete Raumana-
                         5                  • Kapitel 11 „Island: Ein Raum unter der Lupe“
lyse

Insgesamt                   33

Die Summe von 33 Unterrichtswochen umfasst ausschließlich obligatorische Inhalte. Die
verbleibenden Unterrichtswochen werden durch fakultative Inhalte ergänzt. Darüber hinaus
wird keine gänzliche Erarbeitung der angegebenen Kapitel angestrebt, die jeweilige Lehrkraft
trifft eine Auswahl, die die zu erarbeitenden Inhalte und Kompetenzen abdeckt.

                                                                                          9
Amplonius-Gymnasium Rheinberg – Curriculum für das Fach Erdkunde

Thema 1: Landschaftszonen der Erde
Inhaltsfeld 5 (Leben und Wirtschaften in verschiedenen Landschaftszonen)
Schwerpunkte: Temperatur und Wasser als Begrenzungsfaktoren des Anbaus und Möglichkeiten der Überwindung der natürlichen Grenzen //
Nutzungswandel in Trockenräumen und damit verbundene positive wie negative Folgen // Naturgeographisches Wirkungsgefüge des tropischen
Regenwaldes und daraus resultierende Möglichkeiten und Schwierigkeiten ökologisch angepassten Wirtschaftens // Die gemäßigte Zone als
Gunstraum für landwirtschaftliche Nutzung // Landschaftszonen als räumliche Ausprägung des Zusammenwirkens von Klima und Vegetation

Inhaltsfeld 4 (Naturbedingte und anthropogen bedingte Gefährdung von Lebensräumen)
Schwerpunkt: Bedrohung von Lebensräumen durch unsachgemäße Eingriffe des Menschen in den Naturhaushalt (Bodenerosionen/ Desertifikati-
on, globale Erwärmung, Überschwemmungen)

Inhaltliche Konkretisierung und angestrebte Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler...

   •   lokalisieren die Landschaftszonen der Erde und grenzen diese ab (S9)
   •   beschreiben Kennzeichen (Temperatur und Niederschlag, Boden, Vegetation) der Landschaftszonen (S10)
   •   erklären die zunehmende Veränderung von Landschaftszonen durch Klimaschwankungen und Bodenabtragung (S10)
   •   beschreiben die an die Klimaverhältnisse angepassten Lebensweisen früher und heute (S10)
   •   erläutern Wirkungsgefüge, die Eingriffe des Menschen in geoökologische Kreisläufe sowie Folgen (Abnahme der potenziell landwirtschaft-
       lich nutzbaren Fläche, Veränderungen in den/der Vegetationszonen) aufzeigen (S11) 1
   •   stellen Möglichkeiten einer nachhaltigen Nutzung dar (S11)
   •   erläutern moderne landwirtschaftliche Betriebsformen (Plantagen) vor dem Hintergrund unterschiedlicher Produktionsbedingungen wie
       Relief, Klima, Boden, Intensivierung, Mechanisierung, Pflanzenzucht (S12)
   •   erläutern je nach behandelter Landschaftszone folgende Fachbegriffe an Beispielen (S21):
       Kalte Zone: Arktis, Antarktis, Polarnacht, Polartag, Dauerfrostboden, Permafrost, Vegetationszone, Ewiges Eis, Tundra, Taiga, borealer Nadelwald, Vegetationszeit,
       Wachstumszeit, Sommerweizen, Winterweizen, Inuit, Nomaden

                                                                                                                                                                            10
Amplonius-Gymnasium Rheinberg – Curriculum für das Fach Erdkunde

       Wüste: Binnenwüste, Küstenwüste, Passatwüste, Fels- und Schuttwüste (Hamada), Kies- und Geröllwüste (Serir), Sandwüste (Erg), Wadi, artesischer Brunnen, Oase,
       Bewässerungstechniken
       Savanne: Feucht-, Trocken-, Dornsavanne, Desertifikation, Sahel, Passat, ITC, Trockenzeit, Niederschlagsvariabilität, Dürre, Überweidung, Hilfe zur Selbsthilfe
       Tropischer Regenwald: Tageszeitenklima, Stockwerkbau, Urwaldriese, Kronenschicht, Strauch- und Krautschicht, Ökosystem, Artenvielfalt, Nährstoffkreislauf, Primär-
       wald, Sekundärwald, Brandrodungswanderfeldbau (Schiftung Cultivation), Dauerkultur, Monokultur, Cash Crops, Plantage, Regenwaldzerstörung, Erosion
       Gemäßigte Zone: ozeanisches Klima, kontinentales Klima, Steppe, Schwarzerde, Bodenerosion
   •   erschließen Kennzeichen einer Landschaftszone mittels Lernzirkel / Stationenlernen / Gruppenpuzzle (M10)
   •   zeichnen Klimadiagramme und Kausalprofile und leiten Kennzeichen der Landschaftszonen aus diesen ab (M11) 1
   •   führen einen Versuch durch: z.B. zur Wirkungsweise eines artesischen Brunnens, Frostverwitterung in den Wüsten, Versalzung, Wind- und
       Wassererosion (M15) 1
   •   erstellen ein Wirkungsgefüge, das Grundmerkmale eines geoökologischen Kreislaufes sowie Folgen durch Eingriffe des Menschen auf-
       zeigt (M16) 1
   •   überprüfen die Aussagekraft der Versuche (U5)
   •   entwickeln und bewerten eine Pro- und Kontra-Diskussion z.B. zur Frage: „Palmöl – braucht die Welt ein neues Öl?“ (H4)
   •   planen und erstellen von Lernplakaten zum Thema „Gefährdung von Landschaftszonen“ (H5) 1
   •   einwöchige Dokumentation des eigenen Konsumverhaltens (H6)

Kompetenzüberprüfungen z.B. durch Selbsteinschätzungsbogen, Trainingsaufgaben zu den verschiedenen Landschaftszonen, Überprüfung von Zu-
sammenhängen: Klima, Boden, Arbeiten in einer Landschaftszone (Mind Map), kriteriengestützte Kontrolle der Präsentation eines Gruppenergeb-
nisses

                                                                                                                                                                        11
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Thema 2: Schwächezonen der Erde
Inhaltsfeld 4 (Naturbedingte und anthropogen bedingte Gefährdung von Lebensräumen)
Schwerpunkt: Bedrohung von Lebensräumen durch Georisiken (Erdbeben, Vulkane, Hurrikane, Tornados, Tsunami)

Inhaltliche Konkretisierung und angestrebte Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler...

   •   lokalisieren die Schwächezonen der Erde (S9)
   •   beschreiben den Schalenbau der Erde (S10)
   •   erläutern die Vorgänge der Plattentektonik (S10)
   •   erklären die Entstehung und Folgen von Erdbeben, Vulkanen, Hurrikane, Tornados, Tsunami sowie Auswirkungen auf die Lebensbedin-
       gungen (z.B. Schutzmaßnahmen) (S10)
   •   erläutern die Fachbegriffe an Beispielen (S21):
       Erdkruste, kontinentale Kruste, ozeanische Kruste, Erdmantel, Erdkern, Plattentektonik, Kontinentalverschiebung, Transformstörung, Divergenz, Konvergenz, Subdukti-
       onszone, mittelatlantischer Rücken, Schichtvulkan, Schildvulkan, Magma, Lava, Richter-Skala, Epizentrum, Auge des Hurrikan, Naturkatastrophe
   •   recherchieren Informationen zu einer (aktuellen) Naturkatastrophe im Internet (M12) 1
   •   erstellen eine Karte zum Thema „Gefährdung von Lebensräumen“ mit Risikobewertung (M16) 1
   •   beziehen Stellung z.B. zur Frage „Ätna – Fluch oder Segen?“ (U7)

Kompetenzüberprüfungen z.B. durch Selbsteinschätzungsbogen, Trainingsaufgaben zu physiogeographischen Prozessen in der Entstehung und
Veränderung der Erde, Überprüfung von Fachbegriffen, kriteriengestützte Kontrolle der Präsentation eines Gruppenergebnisses, räumlicher Trans-
fer

                                                                                                                                                                        12
Amplonius-Gymnasium Rheinberg – Curriculum für das Fach Erdkunde

Thema 3: Entwicklung von Räumen
Inhaltsfeld 6 (Innerstaatliche und globale Disparitäten als Herausforderung)
Schwerpunkt: Raumentwicklung auf der Grundlage von Ressourcenverfügbarkeit, Arbeitsmarktsituation und wirtschaftspolitischen Zielsetzungen

Inhaltliche Konkretisierung und angestrebte Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler...

   •   lokalisieren rohstoffreiche und rohstoffarme Regionen auf der Erde (S9)
   •   beschreiben Lage und Merkmale von Wirtschaftsstandorten in Industrie und Landwirtschaft (z. B. USA: Silicon Valley, VAE) (M20)
   •   erklären die Veränderungen von Wirtschaftsräumen in einem rohstoffreichen (z. B. VAE, Bolivien) und einem rohstoffarmen Land (z. B.
       Japan, Tschad), z. B. durch Import- und Exportbedingungen, Rohstoffabkommen, Arbeitskräftepotenzial, Wirtschaftspolitik, koloniales Er-
       be (M20)
   •   erläutern die Fachbegriffe an Beispielen (S21):
       Marktwirtschaft, Infrastruktur, Familienbetrieb, Großbetrieb, Industrial Farming/Agrobusiness, extensive/intensive Landwirtschaft, Feedlot, Ressource, OPEC, Welt-
       marktpreis, Gastarbeiter, Bruttoinlandsprodukt, Freihandelszone, Landgewinnung, Besitzstruktur, Großgrundbesitz
   •   analysieren thematische Karten zur Wirtschaft auf regionaler und nationaler Ebene und nationaler Ebene und erstellen aus diesen Infor-
       mationen ein Merkbild (M11) 1
   •   überprüfen die Aussagekraft des selbst erstellten Merkbildes (U5)

Kompetenzüberprüfungen z.B. durch Selbsteinschätzungsbogen; Trainingsaufgaben zu verschiedenen Wirtschaftsräumen; Überprüfung von Krite-
rien, anhand derer ein Merkbild bewertet werden kann; kriteriengestützte Kontrolle der Präsentation eines Gruppenergebnisses; räumlicher Trans-
fer

                                                                                                                                                                            13
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Thema 4: Fragengeleitete Raumanalyse
Eine fragengeleitete Raumanalyse zur Verdeutlichung der idiographischen Ausprägung von zuvor in den Inhaltsfeldern erarbeiteten allgemeingeo-
graphischen Einsichten.

Raumbeispiel: Island

                                                                                                                                           14
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Übersicht über die Kompetenzen
(über die Schülerinnen und Schüler am Ende der Sekundarstufe I verfügen sollen.)

Sachkompetenz
      Die Schülerinnen und Schüler…
S9    verfügen über unterschiedliche Orientierungsraster auf allen Maßstabsebenen
S10   beschreiben ausgewählte naturgeographische Strukturen und Prozesse (Oberflächenform,
      Boden, Georisiken, Klima- und Vegetationszonen) und erklären deren Einfluss auf die Lebens-
      und Wirtschaftsbedingungen der Menschen
S11   erörtern unter Berücksichtigung der jeweiligen idiographischen Gegebenheiten die mit Ein-
      griffen von Menschen in geoökologische Kreisläufe verbundenen Risiken und Möglichkeiten
      zu deren Vermeidung
S12   stellen einen Zusammenhang zwischen den naturgeographischen Bedingungen, unterschied-
      lichen Produktionsfaktoren und der Wirtschaftspolitik her und zeigen damit verbundene Kon-
      sequenzen für die landwirtschaftliche Produktion auf
S13   erklären Strukturen und Funktionen von Städten unterschiedlicher Bedeutung in Industrie-
      und Entwicklungsländern als Ergebnis unterschiedlicher Einflüsse und (Nutzungs-)Interessen
S14   stellen den durch demographische Prozesse, Migration und Globalisierung verursachten
      Wandel in städtischen und ländlichen Räumen dar
S15   erörtern Ursachen und Folgen der räumlich unterschiedlichen Entwicklung der Weltbevölke-
      rung und damit verbundene klein- und großräumige Auswirkungen
S16   nutzen ihre Kenntnisse über den Bedeutungswandel der Standortfaktoren in den drei Wirt-
      schaftssektoren zur Erklärung des Strukturwandels und der zunehmenden Verflechtung von
      Wirtschaftsregionen und damit verbundener Abhängigkeiten
S17   erörtern die Bedeutung von Dienstleistungen im Prozess des Wandels von der industriellen
      zur postindustriellen Gesellschaft
S18   stellen einen Zusammenhang zwischen der Entwicklung des Ferntourismus und den daraus
      resultierenden ökologischen, physiognomischen und sozioökonomischen Veränderungen in
      Tourismusregionen von Entwicklungsländern her
S19   analysieren Disparitäten auf unterschiedlichen Maßstabsebenen sowie deren Ursachen und
      Folgen anhand von Entwicklungsindikatoren und stellen Konzepte zu ihrer Überwindung dar
S20   erläutern den durch veränderte politische und sozioökonomische Rahmenbedingungen be-
      dingten Wandel von Raumnutzungsmustern
S21   verwenden ein differenziertes Fachbegriffsnetz zu allen Inhaltsfeldern

Methodenkompetenz
      Die Schülerinnen und Schüler…
M8    orientieren sich mit Hilfe von Karten und weiteren Hilfsmitteln unmittelbar vor Ort und mit-
             1
      telbar
M9    entwickeln raumbezogene Fragestellungen, formulieren begründete Vermutungen dazu und
                                                                                          1
      schlagen für deren Beantwortung angemessene fachrelevante Arbeitsweisen vor
M10   beherrschen die Arbeitsschritte zur Informations- und Erkenntnisgewinnung mithilfe fachre-
      levanter Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken
      und Text) zur Erschließung unterschiedlicher Sachzusammenhänge und zur Entwicklung und
                                                      1
      Beantwortung raumbezogener Fragestellungen
M11   wenden die Arbeitsschritte zur Erstellung von Kartenskizzen und Diagrammen auch unter
      Nutzung elektronischer Datenverarbeitungssysteme an, um geographische Informationen
                              1
      graphisch darzustellen
M12   recherchieren in Bibliotheken und im Internet, um sich Informationen themenbezogen zu

                                                                                                 15
Amplonius-Gymnasium Rheinberg – Curriculum für das Fach Erdkunde

                 1
      beschaffen
M13   gewinnen Informationen aus Multimedia-Angeboten und aus internetbasierten Geoinforma-
                                                     1
      tionsdiensten (WebGis oder Geodaten-Viewer)
M14   unterscheiden zwischen allgemeingeographischem und regionalgeographischem Zugriff
M15   entnehmen einfachen Modellen die allgemeingeographischen Kernaussagen und die Zusam-
                                                     1
      menhänge verschiedener räumlicher Elemente
M16   stellen geographische Sachverhalte unter Verwendung der Fachbegriffe
                                                                                       1
      sachlogisch strukturiert, adressatenbezogen, anschaulich und im Zusammenhang dar

Urteilskompetenz
      Die Schülerinnen und Schüler…
U3    schätzen die Aussagekraft von Darstellungs- und Arbeitsmitteln zur Beantwortung von Fragen
      kritisch ein und prüfen deren Relevanz zur Erschließung der räumlichen Lebenswirklichkeit
U4    erfassen mediale Präsentationen als auch interessengeleitete Interpretationen der Wirklich-
      keit
U5    reflektieren die Ergebnisse eigener Untersuchungen kritisch mit Bezug auf die zugrunde ge-
      legte Fragestellung und den Arbeitsweg
U6    sind fähig und bereit, Interessen und Raumansprüche verschiedener Gruppen bei der Nut-
      zung und Gestaltung des Lebensraumes ernst zu nehmen und abzuwägen
U7    fällen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Perspektiven begründete Urteile und vertre-
      ten sie argumentativ
U8    beurteilen konkrete Maßnahmen der Raumgestaltung im Hinblick auf ihren Beitrag zur Siche-
      rung oder Gefährdung einer nachhaltigen Entwicklung
U9    reflektieren ihr raumbezogenes Verhalten hinsichtlich der damit verbundenen Folgen selbst-
      kritisch

Handlungskompetenz
      Die Schülerinnen und Schüler…
H3    planen themenbezogen eine Befragung oder Kartierung, führen diese durch und präsentieren
      die Ergebnisse fachspezifisch angemessen und adressatenbezogen
H4    vertreten in simulierten (Pro- und Kontra-)Diskussionen Lösungsansätze zu Raumnutzungs-
      konflikten argumentativ abgesichert
H5    nutzen Möglichkeiten der demokratischen Einflussnahme auf raumbezogene Prozesse
H6    sind dazu in der Lage, im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens im eigenen Umfeld ökologisch
      verantwortungsbewusst zu handeln

                                                                                                16
Amplonius-Gymnasium Rheinberg – Curriculum für das Fach Erdkunde

                                        9. Klasse

Jahresplanung
                              Unterrichts-
Schwerpunktthema                             Schulbuchkapitel
                              wochen

                                             • Kapitel 1 „Die Welt verändern“
Globale Disparitäten          9
                                             • Kapitel 2 „Eine Welt – ungleiche Welt“

Ernährungssicherung ei-
                                             • Kapitel 3 „Immer mehr Menschen“
ner wachsenden Weltbe-        10
völkerung                                    • Kapitel 4 „Auf der Suche nach Zukunft“

                                             • Kapitel 5 „Wachsen und Schrumpfen von Städ-
Wirtschaftsräumliche Pro-                      ten“
zesse in einer globalisier-   10             • Kapitel 6 „Globalisierung“
ten Welt                                     • Kapitel 7 „Landwirtschaft zwischen Ökonomie
                                               und Ökologie“

Fragengeleitete Raum-                        • Kapitel 9 „Volksrepublik China – eine Raumana-
analyse
                              4
                                               lyse“

Insgesamt                     33

Die Summe von 33 Unterrichtswochen umfasst ausschließlich obligatorische Inhalte. Die
verbleibenden Unterrichtswochen werden durch fakultative Inhalte ergänzt. Darüber hinaus
wird keine gänzliche Erarbeitung der angegebenen Kapitel angestrebt, die jeweilige Lehrkraft
trifft eine Auswahl, die die zu erarbeitenden Inhalte und Kompetenzen abdeckt.

                                                                                         17
Amplonius-Gymnasium Rheinberg – Curriculum für das Fach Erdkunde

Thema 1: Globale Disparitäten
Inhaltsfeld 6 (Innerstaatliche und globale Disparitäten als Herausforderung)
Schwerpunkte: verschiedene Indikatoren in ihrer Bedeutung für die Erfassung des Entwicklungsstandes von Wirtschaftsregionen und Staaten //
das Ungleichgewicht beim Austausch von Rohstoffen und Industriewaren als eine Ursache für die weltweite Verteilung von Reichtum und Armut
auf der Welt // Chancen und Risiken des Dritte-Welt-Tourismus für die Entwicklung der Zielregionen

Inhaltliche Konkretisierung und angestrebte Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler...

   •   lokalisieren Länder unterschiedlichen Entwicklungsstandes (S9)
   •   beschreiben die schwankenden Preise für ein Welthandelsgut, z. B. Kakao (S12)
   •   erklären die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Tourismus in einem Entwicklungsland, z. B. Bali, Namibia (S18)
   •   nutzen Indikatoren aus den Bereichen Wirtschaft, Bildung und Lebensstandard, um den Entwicklungsstand von ausgewählten Ländern zu
       beschreiben und zu vergleichen (S19)
   •   erläutern die Entwicklung des Austauschverhältnisses von Welthandelsgütern wie Rohstoffe und Fertigwaren (S19)
   •   vergleichen Strukturen des traditionellen und des fairen Handels (S19)
   •   erläutern die Fachbegriffe an Beispielen (S21):
       Bruttoinlandsprodukt, Indikator, Pro-Kopf-Einkommen, Schwellenland, Kindersterblichkeit, Lebenserwartung, Säuglingssterblichkeit, Alphabetisierungsrate, Bildung,
       Mangel- und Unterernährung, HDI, informeller Sektor, Fairer Handel, Terms of Trade, transnationaler Konzern, Welthandel, WTO, Ferntourismus
   •   stellen mit Hilfe von Worldmapper-Karten den Entwicklungsstand von unterschiedlichen Ländern dar (M10)
   •   arbeiten statistische Daten graphisch auf (M11) 1
   •   prüfen, inwieweit aktuelle Tourismusangebote eine nachhaltige Entwicklung in der Zielregion fördern (U4)
   •   reflektieren die Ergebnisse der eigenen Befragung, inwieweit die Antworten zielgerichtet Ergebnisse auf die Untersuchungsfrage ermögli-
       chen (U5)
   •   hinterfragen Reisemotive und eigene Reisewünsche vor dem Hintergrund von Klimawandel und Folgen für die Zielregion (U9)
   •   befragen verschiedene Personengruppen zu ihrem Reiseverhalten (H3) 1

                                                                                                                                                                           18
Amplonius-Gymnasium Rheinberg – Curriculum für das Fach Erdkunde

   •   führen ein Expertengespräch durch, z. B. mit den Betreibern eines Eine-Welt-Ladens oder Leitern von Projekten zur Förderung nachhaltiger
       Entwicklung (H5)

Kompetenzüberprüfungen z.B. durch Selbsteinschätzungsbogen, Trainingsaufgaben zu Web-GIS, Überprüfung von Fachbegriffen, kriteriengestützte
Kontrolle der Präsentation eines Gruppenergebnisses, räumlicher Transfer: Regionen des Ferntourismus, Vergleich verschiedener Länder unter-
schiedlichen Entwicklungsstandes anhand des HDI

Thema 2: Ernährungssicherung einer wachsenden Weltbevölkerung
Inhaltsfeld 7: Wachstum und Verteilung der Weltbevölkerung als globales Problem
Schwerpunkte: Ursachen und Folgen der regional unterschiedlichen Verteilung, Entwicklung und Altersstruktur der Bevölkerung in Industrie- und
Entwicklungsländern // Wachstum und Schrumpfen als Problem von Städten in Entwicklungs- und Industrieländern // räumliche Auswirkungen
politisch und wirtschaftlich bedingter Migration in Herkunfts- und Zielgebieten

Inhaltliche Konkretisierung und angestrebte Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler...

   •   lokalisieren Verdichtungsräume auf der Erde (S9)
   •   erklären den Prozess der Verstädterung in Entwicklungsländern (S14)
   •   erläutern die Probleme der Zuwanderung im städtischen Raum (S14)
   •   erklären den Prozess und die Probleme des Schrumpfens von Städten in Industrieländern (S14)
   •   erläutern eine politisch bedingte Veränderung der Bevölkerungsverteilung (z.B. Transmigrasi, Indonesien; Brasilia, Brasilien) (S14)
   •   erläutern die Folgen wirtschaftlich bedingter Migration für Herkunfts- und Zielgebiete (S14)
   •   beschreiben das Wachstum der Weltbevölkerung (S15)
   •   beschreiben die weltweit unterschiedliche Verteilung der Bevölkerung (S15)

                                                                                                                                             19
Amplonius-Gymnasium Rheinberg – Curriculum für das Fach Erdkunde

   •   nutzen das Modell des demographischen Übergangs und Bevölkerungspyramiden, um die natürliche Bevölkerungsentwicklung zu erläu-
       tern (S15) 1
   •   vergleichen die Bevölkerungsentwicklung in Ländern unterschiedlichen Entwicklungsstandes und stellen Ursachen und Folgen der jeweili-
       gen Bevölkerungsentwicklung dar (S15)
   •   stellen einen Zusammenhang zwischen der wachsenden Weltbevölkerung und dem steigenden Nahrungsmittelbedarf dar (S15)
   •   entwickeln Trendszenarien zur Tragfähigkeit der Erde (S15) 1
   •   erläutern die Fachbegriffe an Beispielen (S21):
       Bevölkerungsexplosion, Push-Pull-Faktoren, Marginalsiedlung, Landflucht, Verstädterung, Metropole, Metropolisierung, Metropole, Megastadt, Gated Community, in-
       formelle Siedlung, Tragfähigkeit, Überalterung, Geburten- und Sterberate, Modell des demographischen Übergangs, Wachstumsrate, Bevölkerungsdichte, Migration,
       Altersstruktur, Verdopplungszeit, Familienplanung, Arbeitsmigrant, Binnenwanderung, Außenwanderung, Flüchtling, Agglomeration, Analphabetenrate, Überalterung,
       Bevölkerungspyramide, Säuglingssterblichkeitsrate
   •   nutzen Online-Dienste wie www.dsw-online.de (M12) 1
   •   werten Bevölkerungspyramiden aus unterschiedlichen Ländern der Welt aus (M15) 1
   •   erläutern das Modell des demographischen Übergangs (M15)
   •   erfassen die Aussagegrenzen eines Durchschnittswertes am Beispiel des Indikators „Bevölkerungsdichte“ (U3)
   •   erkennen die deskriptive Funktion des Modells des demographischen Übergangs (U3) 1
   •   erörtern Pro- und Kontra-Argumente von Maßnahmen zur Familienplanung oder zum Anbau von Energierohstoffen vs. Nahrungsmitteln
       (U7) 1
   •   fällen stellvertretend für einen potenziellen Migranten (Simulation) die Entscheidung: „Soll ich bleiben oder gehen?“ (H4) 1

Kompetenzüberprüfungen z.B. durch Selbsteinschätzungsbogen, Trainingsaufgaben zu Bevölkerungspyramiden und -tabellen, Überprüfung von
Fachbegriffen zu: Bevölkerungsverteilung, Bevölkerungsentwicklungen, Bevölkerungsbewegungen, kriteriengestützte Kontrolle der Präsentation
eines Gruppenergebnisses

                                                                                                                                                                    20
Amplonius-Gymnasium Rheinberg – Curriculum für das Fach Erdkunde

Thema 3: Wirtschaftsräumliche Prozesse in einer globalisierten Welt
Inhaltsfeld 8 (Wandel wirtschaftsräumlicher und politischer Strukturen unter dem Einfluss der Globalisierung)
Schwerpunkte: Veränderungen des Standortgefüges im Zuge weltweiter Arbeitsteilung // landwirtschaftliche Produktion im Spannungsfeld von
natürlichen Faktoren, weltweitem Handel und Umweltbelastung // Konkurrenz europäischer Regionen im Kontext von Strukturwandel, Transfor-
mation und Integration // Global Cities als Ausdruck veränderter Welthandelsbeziehungen

Inhaltliche Konkretisierung und angestrebte Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler...

   •   lokalisieren Wirtschaftsregionen auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene (S9)
   •   erklären am Beispiel von Lebensmitteln wie Tomaten oder Palmöl ökonomische Strukturen und ökologische Probleme intensiver Landwirt-
       schaft (S12)
   •   erklären die Entwicklungsprozesse und die funktionale Gliederung einer westeuropäischen Metropole (S13)
   •   erklären Entwicklungsprozesse und die funktionale Gliederung einer Megastadt in einem Entwicklungsland (S13)
   •   erläutern zentrale Elemente einer Global City: Handel mit Geld, Know-how, Dienstleistungen, usw. (z. B. London, New York) (S13)
   •   erläutern die wettbewerbsbedingte Verlagerung von Standorten zur Produktion von Konsumgütern, z. B. Textilien, Handy (S16)
   •   erläutern wirtschaftsräumliche Konkurrenzen durch die EU-Osterweiterung (S16)
   •   erläutern raumordnungspolitische Maßnahmen zur Verringerung von regionalen Disparitäten in der EU, z. B. durch Ausweisung einer EU-
       REGIO (S17)
   •   erläutern z. B. den Funktionswandel von innerstädtischen Hafengebieten (Kreativkai Münster, Medienhafen Düsseldorf) (S17)
   •   erläutern die Fachbegriffe an Beispielen (S21):
       Global Player, multinationale Unternehmen, Auslandsinvestitionen, Produktionskosten, Angebot und Nachfrage, Weltmarkt, Outsourcing, Verlagerung, Weltmarkt-
       preis, Absatzmarkt, Lohnkosten, Produktionskosten, Transportkosten, Intensivanbau, Strukturpolitik, EU-Agrarpolitik (GAP), Agrarreform, Cash Crops, Bewässerungs-
       formen, nachhaltige Landwirtschaft, Agglomeration, Global City
   •   grenzen allgemeine ökonomische Prozesse ab von besonderen wirtschaftlichen Bedingungen/Gegebenheiten in einer politisch festgeleg-
       ten, grenzüberschreitenden europäischen Region (M14)
   •   führen eine Pro- und Kontra-Diskussion durch (z.B. zum optimalen Standort für ein Hüttenwerk) (U7) 1

                                                                                                                                                                           21
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   •   führen eine Nutzwertanalyse durch (U7) 1
   •   legen differenzierte Gründe aus sozialer, ökonomischer und ökologischer Perspektive dar und wägen diese beim Kauf von Konsumgütern
       und der Wahl des Verkehrsmittels ab (z. B. ökologischer Fußabdruck, Gütesiegel) (H6)

Kompetenzüberprüfungen z.B. durch Selbsteinschätzungsbogen; Trainingsaufgaben zu Merkmalen und Funktionen einer Stadt; Überprüfung von
Kriterien, anhand derer raumordnungspolitische Maßnahmen bewertet werden können, kriteriengestützte Kontrolle der Präsentation eines Grup-
penergebnisses; räumlicher Transfer

Thema 4: Fragengeleitete Raumanalyse
Eine fragengeleitete Raumanalyse zur Verdeutlichung der idiographischen Ausprägung von zuvor in den Inhaltsfeldern erarbeiteten allgemeingeo-
graphischen Einsichten.

Raumbeispiel: China

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Amplonius-Gymnasium Rheinberg – Curriculum für das Fach Erdkunde

Übersicht über die Kompetenzen
(über die Schülerinnen und Schüler am Ende der Sekundarstufe I verfügen sollen.)

Sachkompetenz
      Die Schülerinnen und Schüler…
S9    verfügen über unterschiedliche Orientierungsraster auf allen Maßstabsebenen
S10   beschreiben ausgewählte naturgeographische Strukturen und Prozesse (Oberflächenform,
      Boden, Georisiken, Klima- und Vegetationszonen) und erklären deren Einfluss auf die Lebens-
      und Wirtschaftsbedingungen der Menschen
S11   erörtern unter Berücksichtigung der jeweiligen idiographischen Gegebenheiten die mit Ein-
      griffen von Menschen in geoökologische Kreisläufe verbundenen Risiken und Möglichkeiten
      zu deren Vermeidung
S12   stellen einen Zusammenhang zwischen den naturgeographischen Bedingungen, unterschied-
      lichen Produktionsfaktoren und der Wirtschaftspolitik her und zeigen damit verbundene Kon-
      sequenzen für die landwirtschaftliche Produktion auf
S13   erklären Strukturen und Funktionen von Städten unterschiedlicher Bedeutung in Industrie-
      und Entwicklungsländern als Ergebnis unterschiedlicher Einflüsse und (Nutzungs-)Interessen
S14   stellen den durch demographische Prozesse, Migration und Globalisierung verursachten
      Wandel in städtischen und ländlichen Räumen dar
S15   erörtern Ursachen und Folgen der räumlich unterschiedlichen Entwicklung der Weltbevölke-
      rung und damit verbundene klein- und großräumige Auswirkungen
S16   nutzen ihre Kenntnisse über den Bedeutungswandel der Standortfaktoren in den drei Wirt-
      schaftssektoren zur Erklärung des Strukturwandels und der zunehmenden Verflechtung von
      Wirtschaftsregionen und damit verbundener Abhängigkeiten
S17   erörtern die Bedeutung von Dienstleistungen im Prozess des Wandels von der industriellen
      zur postindustriellen Gesellschaft
S18   stellen einen Zusammenhang zwischen der Entwicklung des Ferntourismus und den daraus
      resultierenden ökologischen, physiognomischen und sozioökonomischen Veränderungen in
      Tourismusregionen von Entwicklungsländern her
S19   analysieren Disparitäten auf unterschiedlichen Maßstabsebenen sowie deren Ursachen und
      Folgen anhand von Entwicklungsindikatoren und stellen Konzepte zu ihrer Überwindung dar
S20   erläutern den durch veränderte politische und sozioökonomische Rahmenbedingungen be-
      dingten Wandel von Raumnutzungsmustern
S21   verwenden ein differenziertes Fachbegriffsnetz zu allen Inhaltsfeldern

Methodenkompetenz
      Die Schülerinnen und Schüler…
M8    orientieren sich mit Hilfe von Karten und weiteren Hilfsmitteln unmittelbar vor Ort und mit-
             1
      telbar
M9    entwickeln raumbezogene Fragestellungen, formulieren begründete Vermutungen dazu und
                                                                                          1
      schlagen für deren Beantwortung angemessene fachrelevante Arbeitsweisen vor
M10   beherrschen die Arbeitsschritte zur Informations- und Erkenntnisgewinnung mithilfe fachre-
      levanter Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken
      und Text) zur Erschließung unterschiedlicher Sachzusammenhänge und zur Entwicklung und
                                                      1
      Beantwortung raumbezogener Fragestellungen
M11   wenden die Arbeitsschritte zur Erstellung von Kartenskizzen und Diagrammen auch unter
      Nutzung elektronischer Datenverarbeitungssysteme an, um geographische Informationen
                              1
      graphisch darzustellen
M12   recherchieren in Bibliotheken und im Internet, um sich Informationen themenbezogen zu

                                                                                                 23
Amplonius-Gymnasium Rheinberg – Curriculum für das Fach Erdkunde

                 1
      beschaffen
M13   gewinnen Informationen aus Multimedia-Angeboten und aus internetbasierten Geoinforma-
                                                     1
      tionsdiensten (WebGis oder Geodaten-Viewer)
M14   unterscheiden zwischen allgemeingeographischem und regionalgeographischem Zugriff
M15   entnehmen einfachen Modellen die allgemeingeographischen Kernaussagen und die Zusam-
                                                     1
      menhänge verschiedener räumlicher Elemente
M16   stellen geographische Sachverhalte unter Verwendung der Fachbegriffe
                                                                                       1
      sachlogisch strukturiert, adressatenbezogen, anschaulich und im Zusammenhang dar

Urteilskompetenz
      Die Schülerinnen und Schüler…
U3    schätzen die Aussagekraft von Darstellungs- und Arbeitsmitteln zur Beantwortung von Fragen
      kritisch ein und prüfen deren Relevanz zur Erschließung der räumlichen Lebenswirklichkeit
U4    erfassen mediale Präsentationen als auch interessengeleitete Interpretationen der Wirklich-
      keit
U5    reflektieren die Ergebnisse eigener Untersuchungen kritisch mit Bezug auf die zugrunde ge-
      legte Fragestellung und den Arbeitsweg
U6    sind fähig und bereit, Interessen und Raumansprüche verschiedener Gruppen bei der Nut-
      zung und Gestaltung des Lebensraumes ernst zu nehmen und abzuwägen
U7    fällen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Perspektiven begründete Urteile und vertre-
      ten sie argumentativ
U8    beurteilen konkrete Maßnahmen der Raumgestaltung im Hinblick auf ihren Beitrag zur Siche-
      rung oder Gefährdung einer nachhaltigen Entwicklung
U9    reflektieren ihr raumbezogenes Verhalten hinsichtlich der damit verbundenen Folgen selbst-
      kritisch

Handlungskompetenz
      Die Schülerinnen und Schüler…
H3    planen themenbezogen eine Befragung oder Kartierung, führen diese durch und präsentieren
      die Ergebnisse fachspezifisch angemessen und adressatenbezogen
H4    vertreten in simulierten (Pro- und Kontra-)Diskussionen Lösungsansätze zu Raumnutzungs-
      konflikten argumentativ abgesichert
H5    nutzen Möglichkeiten der demokratischen Einflussnahme auf raumbezogene Prozesse
H6    sind dazu in der Lage, im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens im eigenen Umfeld ökologisch
      verantwortungsbewusst zu handeln

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Amplonius-Gymnasium Rheinberg – Curriculum für das Fach Erdkunde

              Grundsätze der Leistungsbewertung
Da im Erdkundeunterricht „in der Sekundarstufe I keine Klassenarbeiten und Lern-
standserhebungen vorgesehen sind, erfolgt die Leistungsbewertung ausschließlich
im Beurteilungsbereich ‚Sonstige Leistungen im Unterricht’. Dabei bezieht sich die
Leistungsbewertung insgesamt auf die im Zusammenhang mit dem Unterricht er-
worbenen Kompetenzen.“ (Kernlehrplan Erdkunde, S. 32)
Auf Grundlage von § 48 SchulG, der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Se-
kundarstufe I (§ 6 APO - SI) sowie Kapitel 5 des Kernlehrplans Erdkunde hat die
Fachkonferenz Erdkunde die nachfolgenden Grundsätze zur Leistungsbewertung
und Leistungsrückmeldung beschlossen.

Die „Sonstige Leistungen im Unterricht“ umfassen sowohl schriftliche als auch münd-
liche Formen der Leistungsüberprüfung, z.B.

   •   mündliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Unterrichtsgespräche, Kurzreferate),
   •   schriftliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Protokolle, Materialsammlungen,
       Hefte/Mappen, Portfolios, Lerntagebücher),
   •   kurze schriftliche Übungen sowie
   •   Beiträge im Rahmen eigenverantwortlichen, schüleraktiven Handelns (z.B.
       Rollenspiel, Befragung, Erkundung, Präsentation) sein

Dabei wird darauf geachtet, dass sowohl die Qualität als auch die Quantität und die
Kontinuität der Beiträge im unterrichtlichen Zusammenhang erfasst werden. Darüber
hinaus wird für die Bewertung der Leistung sowohl die Inhalts- als auch Darstellungs-
leistung berücksichtigt. Die Leistungen werden in einem kontinuierlichen Prozess vor
allem durch Beobachtung während des Schuljahres festgestellt. (vgl. Kernlehrplan
Erdkunde, S. 33)

                                  Lehrbücher

Klasse 5     Terra Erdkunde 1. Ausgabe für Nordrhein-Westfalen. Schülerbuch. Klasse 5/6.
             Klett (2016)
Klasse 7     Terra Erdkunde 2. Ausgabe für Nordrhein-Westfalen. Schülerbuch. Klasse 7/8.
             Klett (2016)
Klasse 9     Terra Erdkunde 3. Ausgabe für Nordrhein-Westfalen. Schülerbuch. Klasse 9.
             Klett (2016)

                                                                                      25
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