Solares zukunftsorientiertes Planen und Bauen Bau und Haustechnik

Die Seite wird erstellt Niklas-Daniel Held
 
WEITER LESEN
Solares zukunftsorientiertes Planen und Bauen Bau und Haustechnik
Solares zukunftsorientiertes
        Planen und Bauen
       Bau‐ und Haustechnik
  Teil 1 Ganzjahressonnenhäuser

                  Von der Energieschleuder zum
                    klimaneutralen Energieplushaus

                  Teil 2 Solare Altbausanierung

Beraten ‐ Planen ‐ Bauen                Architekt Thomas Kretschmer

           Ulsenheim Hs. 32     91478 Markt Nordheim
 09842‐936464                                    09842‐936465
                       www.0‐literhaus.de
Solares zukunftsorientiertes Planen und Bauen Bau und Haustechnik
Historie
               1909 war die Geburtsstunde der
               Warmwasserspeicher in Solaranlagen, als
               William Bailey in den USA den sogenannten
               „Day and Night“‐ Kollektor entwickelte.

Im Gegensatz zu den vorher üblichen „lntegrierten – Kollektor ‐
Speicheranlagen“ (IKS‐Systeme) waren hier erstmalig Kollektor und Speicher
getrennt. Dies führte zu einer deutlichen Steigerung des Wirkungsgrads. Bei
der Entwicklung von William Bailey handelte es sich um eine
thermosiphonisch betriebene Anlage mit einem drucklosen Speicher der
direkt be‐ und entladen wurde (Abb. 1).
Solares zukunftsorientiertes Planen und Bauen Bau und Haustechnik
Die Sonne liefert täglich
ca. 15.000‐mal mehr
Energie als die
Menschheit pro
Tag verbraucht.
Die Technologien für
direkte Sonnennutzung,
sei es
Stromerzeugung oder
solare Prozesswärme
sind ausgereift,
funktionieren
reibungslos und werden
dauernd
weiterentwickelt.
Solares zukunftsorientiertes Planen und Bauen Bau und Haustechnik
Durch eine zunehmende
Umweltbelastung durch
Kohlendioxidausstöße
und die Verknappung
fossiler Brennstoffe wird
die Nutzung erneuerbarer
Energien immer
dringlicher.
Rund ein Drittel des
Energieverbrauchs der
Bundesrepublik
Deutschland wird derzeit
durch das Beheizen von
Gebäuden verursacht.
Durch "solares Bauen"
wäre es möglich, den
Heizwärmebedarf
innerhalb weniger Jahre
auf etwa ein Viertel zu
senken.
Solares zukunftsorientiertes Planen und Bauen Bau und Haustechnik
Temperaturverlauf zeigt den tatsächlichen Energiebedarf

Unbehaglicher Altbau                 Behaglich
Solares zukunftsorientiertes Planen und Bauen Bau und Haustechnik
Holzwand          Stein mit Perlite
U= 0,24           U=0,24
Wärmebrücken      Wärmebrücken
Holzverbindung!   Steinrippen!
Solares zukunftsorientiertes Planen und Bauen Bau und Haustechnik
Mauerwerk 17,5 cm
Kalksandstein
Betonstein
Tonstein HLZ
Außendämmung 16 cm
WLG 030
U = 0,17
Solares zukunftsorientiertes Planen und Bauen Bau und Haustechnik
Solares zukunftsorientiertes Planen und Bauen Bau und Haustechnik
Solares zukunftsorientiertes Planen und Bauen Bau und Haustechnik
Mehr als die Hälfte an Energie einsparen!
    Bautechnik im Überblick:
    Außen‐/Kellerwand: mind. 0,17 W/m²K (d= 16 cm WLG 030)
    Dachdämmung: mind. 0,11 W/m² (d= 40 cm WLG 035)
    Bodenplatte: mind. 0,15 W/m²K (d= 16 cm WLG 030)
    Haustür wärmegedämmt: mind. 1,00 W/m²K
    Türen/Fenster: Wärmeschutzverglasung 3 Scheiben Ug = 0.7 W/m²K
    Gesamt Energiebedarf: siehe Energieausweis max. 40 kWh/m²a
    Rollosystem nur in Dämmung integriert möglich!

                           Das ist problemlos zu schaffen.
Sonnenheizung

Solaranlage mit Speicher und Notheizung z.B. Jupo Holzvergaserkaminofen
und oder Mini-Wärmewärmepumpe.
Sonnenkollektoren
Wärme (und Strom)

Steuerung

Solarspeicher

Notheizzentrale

Niedrigtemperatur
Heizung (25‐35)

Einfache Installation

Geringe Anlagenkosten

Hohe Energieausbeute
Solarer Deckungsgrad
in Abhängigkeit von der Kollektorneigung
LANGZEITSPEICHERTECHNIK

                                     Haushoher Innentank 30 m³

                               Hohe Erstellungskosten ca. 45 000 €

                               Sehr hoher Platzbedarf im Haus

                               Komplizierte und sehr aufwändige Installation
                               während der gesamten Bauphase
Standspeicher 30 m³ vertikal
Liegender Außentank 30 m³

                                   Hohe Erstellungskosten ca. 50 000 €

                                   Kein Platzbedarf im Haus

                                   Kein Heizungsraum nötig

                                   Sehr geringer Wärmeverlust mit
                                   Frischwasserstation, Heizungsmischer,
                                   Plattenwärmetauscher, Pumpen….

Erdspeichertank horizontal
Betonflächen als Speicher mind. 50 m³

          Latent Wärmespeicher
          Dank 20° Strahlungswärme- kein Staubtransfer
          angenehmes Raumklima - wohltuend für Allergiker

                                            Geringe Zusatzkosten ca. 19 €/m²
Die Bodenplatte und die Betondecken
werden mit warmwasserführenden
Rohrschlangen versehen, die direkt in den
Beton einbaut werden. Alle Betonflächen
werden mit der Sonnenenergie auf 20 °
temperiert. Dieser Speicher hält im Haus
die Temperatur das ganze Jahr über
konstant. Gleichzeitig können Sie mit dem
System auch kühlen.
Sonnenhäuser
m² Wohnfläche schlüsselfertig ab 1100 €
Solare Altbausanierung
           Vom (K)Altbau zum klimaneutralen Energieplushaus

Gesamtverbrauch 200 m² Wfl. vorher: Gesamtverbrauch nachher:
6.000 L Heizöl gemittelt auf 10 Jahre. 1.200 L Heizöl oder
                                       6 Raummeter Buchenholz oder
                                       2.400 kg Pellets.

                     Sanierung führt zu erheblich
                     niedrigeren Energiebedarf
                     von 30 Liter auf 6 Liter pro m² Wfl.
Wärmeverluste
So geht die Raumwärme verloren
Fenstertechnik

Standard-Isolierglas   Standard            Wärmeschutzglas     Dreifachwärmeschutzglas –
U = 3,0 W/m²K          Energiesparglas     (Beschichtung und   Isolierrahmen
g = 75 %               (Beschichtung und   Edelgasfüllung)     (3 Scheiben, Beschichtung und
bis 1995               Edelgasfüllung)     U = 1,1 W/m²K       Edelgasfüllung)
                       U = 1,8 W/m²K       g = 58 %            U = 0,6 – 0,8 W/m²K
                       g = 62 %                                g = 60 % (Climastop Solar SGG,
                                                               Lichtdurchlässigkeit 75 %)
Altbau Sanierung‐ Was gehört alles dazu?
Wer einen Altbau sanieren möchte, steht
oftmals vor einer unüberschaubaren
Kostenfrage, weil sich viele Probleme erst
während der Sanierung ergeben!
Klein durch die Tür ‐ Groß im Keller:
denn der Wärmespeicher wird in Einzelteilen
geliefert und vor Ort montiert. Enge Türen und
schmale Treppen stellen somit, auch wegen
des geringen Gewichts von GFK, kein Problem
mehr dar.
Vor der Ölkrise zu Beginn der 1970er-Jahre
        dachten Planer und Architekten nicht ans
        Energiesparen. Sie bauten nach der Mode
        des jeweiligen Jahrzehnts. Die Folgen zeigen
        sich heute.

Jede Architektur-Epoche hat ihre typischen energetischen Schwachstellen
hervorgebracht. Für Häuser von 1960 bis heute sind dies dieselben wie bei
älteren Häusern:
•Keine Dämmung von Fassade, Kellerdecke, oberster Geschossdecke,
Dachstuhl, Rollladenkästen, Heizwasserleitungen, Warmwasserleitungen,
•Bodenplatte oft nicht vorhanden!
•Wärmebrücken (z.B. durchlaufende Geschossdecke zum Balkon)
•Veraltete Heizkörper, Heizungsöfen oder Brenneranlagen und
Warmwasserbereiter (häufig Gasdurchlauferhitzer oder elektrische
Warmwasserspeicher)
•Einfachverglasung von Fenstern und Türen

Auf regenerative Energie oder BHKW umstellen!
Luftfeuchtigkeit
                Wo das Wasser herkommt...
Ein Vierpersonenhaushalt produziert ca. 12 Liter Wasser täglich in
Dampfform. Das ist in der Woche eine halbe Badewanne voll Wasser. Die
absolute Feuchte bezeichnet den Wassergehalt in g/m3 der Luft. Messen
Sie deshalb Ihren Feuchtegehalt in der Luft regelmäßig. Von 0 bis 35 %
ist die Luft zu trocken. Von 40 bis 65 % ist der normale Gehalt. Über 70 %
ist die Luft feucht! Die relative Luftfeuchte (r.F.) gibt an, wie viel Prozent
Feuchtigkeit die Luft enthält, gemessen an dem was sie absolut aufnehmen
kann. Der Taupunkt ist erreicht, wenn die Luft zu 100% mit Wasserdampf
gesättigt ist. Der Wasserdampf schlägt sich in Form von Kondensat (=
Schwitzwasser, Nebel, Tau) auf den kalten Oberflächen nieder (z.B.
Deckenecken, Fensterlaibungen und-flächen!).
Besonders gefährdet sind schlecht isolierte Fenster, ungedämmte
Außenwände und Wärmebrücken, dort bildet sich Schimmel der
gesundheitsschädlich ist.

Wie lässt sich die Luftfeuchte verringern?
Durch kontrolliertes Fenster Lüften allein ist dies oft nicht möglich, da die
Frischluft oft selbst hohe relative Feuchte (Regen und Nebel) aufweist.
Nur ein Lüftungsgerät z.B. im Treppenraum oder/und im Bad schafft
Sommer wie Winter die feuchte Luft nach außen. Hierbei wird                      Lüfter in Glasscheibe
verbrauchte, warme, feuchte Raumluft wird gegen frische entfeuchtete
Frischluft die über einen Wärmetauscher mit 80% WRG ausgetauscht.
Innenputze wie Lehm oder Kalk regulieren ebenfalls den
Feuchtigkeitsgehalt indem diese Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben.
Frischluft ist wichtig da neben dem Feuchtigkeitsgehalt der CO2 Gehalt
ansteigt. Ein zu hoher CO2 Gehalt führt zu Übelkeit, Kopfschmerzen etc.                                  Lüfter mit Kreuz‐
                                                                                                         wärmetauscher
Haustechnik                                Viele Alternativen zu Öl und Gas.

                                                                                         Holzvergaserkaminofen Jupo
Festbrennstoffkessel mit Vorratsbehälter        Holzvergaserheizkessel                   System: wasserführend
automatischer Brennstoffzufuhr PELLETS;         System: Stückholz (Altbau/Neubau)        (Altbau/Neubau) 2.950 €
STEINKOHLE ; HOLZHACKSCHNITZEL                  ab 2.750 €
(Neu/Altbau) Preis auf Anfrage

                                           Warmwasserheizkessel System                Automatische Raumlüftung 90% WRG
                                           ATMOS                                      mit Wärmerückgewinnung für Alt‐ und
Hochwertige Solaranlagen
                                           zur Verbrennung von Pellets oder           Neubau! Preis auf Anfrage!
Wärme/Strom (Altbau/Neubau) ab
                                           Stückholz bei automatischer
2.060 €
                                           Brennstoffzufuhr PELLETS
                                           (Altbau/Neubau) Preis auf Anfrage
Verschiedene Brennstofflager PELLETS

                             Stahlblech-Tank

Erdtank

                            Preis auf Anfrage!

  Klassischer Lagerraum
                                                 Gewebe-Tank
Preis auf Anfrage!

               Solide handwerklich
               kunstvolle Raumobjekte
               Für den Altbau
               wasserführende
               Kamineinsätze für Heizung
               und Warmwasserbereitung.
               Ideal in Kombination mit einer
               Solaranlage.
               Eine alternative zu Öl und
               Gas.
Planen & Bauen
Architekt Thomas Kretschmer
91478 Markt Nordheim Ulsenheim Hs. 32

Tel. 09842‐936464
Fax. 09842‐936465
planen.bauen.kretschmer@gmx.de

 Bauplanung ‐ Ausschreibung – Bauüberwachung
 Energie‐ und Altbauberatung „Vor Ort“
 Energiepässe bedarfs- oder verbrauchorientiert!

 Weitere Infos: www.0‐literhaus.de
Sie können auch lesen