ASFINAG investiert eine Milliarde Euro in Linzer Autobahn-Projekte 2018 beginnt Bau der neuen Donau-brücken für A 7 und A 26 - Stadt Linz
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ASFINAG investiert eine Milliarde Euro in Linzer Autobahn-Projekte 2018 beginnt Bau der neuen Donau- brücken für A 7 und A 26
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Infrastruktur-Investitionsprogramm der
ASFINAG sieht eine Milliarde Euro für Linzer
Autobahnprojekte vor
Mehr Kapazitäten und Verkehrssicherheit,
weniger Stau: Zwei Bypass-Brücken für die A 7
Voestbrücke
Entlastung für innerstädtisches Straßennetz und
Pendelnde: A 26 Brückenbau startet im Herbst
2018
Ihre Gesprächspartner:
Karin ZIPPERER, ASFINAG Vorstandsdirektorin
Günther STEINKELLNER, Landesrat für Infrastruktur
Klaus LUGER, Bürgermeister der Stadt Linz
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z, 6. Dezember 20173 ASFINAG INVESTIERT EINE MILLIARDE EURO IN LINZ Die Erweiterung der Voestbrücke durch zwei sogenannte Bypass-Brücken über die Donau, der anschließende Ausbau der A 7 Mühlkreis Autobahn für mehr Verkehrssicherheit und der Neubau der A 26 Linzer Autobahn als Westumfahrung: Die oberösterreichische Landeshauptstadt ist ab 2018 bundesweit der Brennpunkt, wenn es um ASFINAG-Investitionen in leistungsfähige Infrastruktur der Zukunft geht. „Wir setzen ab 2018 in Linz zwei der wichtigsten und komplexesten Autobahn-Projekte in ganz Österreich um. In den Ausbau der A 7 Mühlkreis Autobahn und den Neubau der A 26 Linzer Autobahn investieren wir zusammen eine Milliarde Euro. Unsere Ziele für die Menschen in der Landeshauptstadt und die Tausenden Pendelnden sind weniger Stau und mehr Verkehrssicherheit, insbesondere bei der Fahrt über die Donau“, sagt Karin Zipperer, Vorstandsdirektorin der ASFINAG. „Das Jahr 2017 stand unter dem Vorzeichen der wichtigen Brückenentscheidungen. Es ist uns gelungen alle wichtigen Brückenprojekte einzugliedern. Dazu gehört neben der fertig sanierten Steyreggerbrücke und der neuen Linzer Donaubrücke auch der Baubeginn des Linzer Westrings genauso wie der Ausbau der Voest-Bypässe. Alle Baumaßnahmen sind wichtige Projekte, welche die Situation der Autopendler verbessern und die Verkehrssicherheit steigern“, so Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner. Klaus Luger, Bürgermeister der Stadt Linz: „Mobilität zählt zu einem der wichtigsten Standortfaktoren. Für den Wirtschaftsstandort Linz sind schnelle Verbindungen sowohl stadtintern als auch überregional wachstumsfördernd. Nur so können auch die Arbeitsplätze der Zukunft entstehen. Wenn wir auch künftig mehr Arbeitsplätze als Einwohner zählen wollen, ist ein zukunftsorientierter Ausbau des Verkehrsnetzes im Zentralraum ausschlaggebend. Die Stadtautobahn A7 bildet eine der Hauptschlagadern dieses Verkehrsnetzes. Darum handelt es sich bei den Projekten der ASFINAG um nachhaltige Investitionen in die positive Entwicklung der Industriestadt Linz. Die Bypässe ermöglichen einen schnelleren Verkehrsfluss für tausende Autofahrer. Insbesondere der Autobahnhalbanschluss Dornach bringt nicht
4 nur eine Erleichterung für die Pendler, sondern vor allem mehr Lebensqualität für die Bewohner des Stadtteils. Im Jänner 2018 startet die Erweiterung der A 7 im Bereich der Donau. Das Ziel: Freie Fahrt für täglich 100.000 Lenkerinnen und Lenker durch zusätzlich vier Fahrspuren – jeweils zwei links und rechts der Hauptbrücke. Letztere bleibt mit Fertigstellung der Bypässe dem Durchzugsverkehr in Richtung Mühlviertel bzw. A 1 West Autobahn vorbehalten. Lenkerinnen und Lenker, die im Bereich der Donau auf- oder abfahren, tun das künftig über die beiden neuen Zusatzbrücken. Die aktuell größte Stauursache, das mühsame Einordnen und Spurwechseln, fällt dann auf der Hauptbrücke weg. Während der gesamten Bauzeit bis Frühjahr 2020, bleiben im gesamten Baufeld tagsüber – wie im Normalzustand – zu jeder Zeit zwei Fahrspuren pro Richtung für den Verkehr offen. Für diese allerdings meist verengten Spuren gilt ein Tempolimit von 60 km/h. Die final dreiteilige Brücke mit insgesamt acht Fahrspuren – und durchgehenden Pannenstreifen – soll so aus den Staunachrichten verschwinden und das Linzer Stadtbild gleichzeitig positiv prägen. A 26 Linzer Autobahn und A 7 Anschlussstelle Auhof Im Herbst 2018 folgt flussaufwärts der Start für die 4. Linzer Donaubrücke im Zuge der A 26, die zunächst die Nibelungenbrücke und dann auch das innerstädtische Straßennetz bis Bahnhof und Waldeggstraße entlasten wird. Um Platz für die Baustelle zu schaffen und Radfahrende nicht zu stören, verlegen ASFINAG und Land Oberösterreich aktuell den Radweg zwischen Linz und Puchenau bis zum Sommer direkt an die Donau. Ab Ende 2019 bekommt Linz in Auhof auch eine neue Autobahn-Anschlussstelle an der A 7. Ab 2020 wird so beim Universitätsviertel die Auf- und Abfahrt von und nach Linz möglich sein. Das bringt für den Stadtteil eine große Entlastung vom Verkehr. Die Investitionen in den Ausbau der A 7 betragen insgesamt 428 Millionen Euro – davon 168 Millionen für die Errichtung der Bypässe. Für die A 26 sind 668 Millionen eingeplant, wobei Land Oberösterreich und Stadt Linz bei der Westumfahrung 15 Prozent der Kosten übernehmen. Die Investitionen von 16 Millionen Euro für die A 7
5 Anschlussstelle Auhof werden sich ASFINAG, Land Oberösterreich und Stadt Linz zu je einem Drittel teilen. AUSBAU DER VOESTBRÜCKE FÜR WENIGER STAU Die Mühlkreis Autobahn A 7 vom Knoten Linz bis Urfahr ist über 40 Jahre alt und wird täglich von etwa 100.000 Fahrzeugen benutzt. Die österreichweit – nach der Wiener Südost Tangente – am zweitstärksten belastete Straße ist daher grundlegend zu erneuern. Der erste und spektakulärste Bauabschnitt ist die Voestbrücke: Sie bleibt bestehen, bekommt aber an jeder Seite eine sogenannte Bypass-Brücke. Während der Bauzeit von Jänner 2018 bis März 2020 sind auch insgesamt 14 Rampen (Auf- und Abfahrten) zu adaptieren oder neu zu errichten. Der Plan der ASFINAG für weniger Stau bei der Donauquerung zielt auf eine „Entflechtung“ der Verkehrsströme ab: Lenkerinnen und Lenker, deren Fahrt Ausgangspunkt oder Ziel Linz hat, werden von jenen getrennt, die in Linz „nur“ durchfahren. Die Bypassbrücken sind allerdings voll in die A 7 integriert und keineswegs rein innerstädtische Verbindungen. Der Weg führt genauso über sie, wenn man beispielsweise aus dem Mühlviertel kommend in Linz-Hafenstraße abfahren möchte. Oder umgekehrt: Die Fahrt von Linz-Hafenstraße nach Freistadt führt ebenfalls ausnahmslos über die neuen Bypassbrücken.
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Sind sie fertig, rollt nur mehr der Durchzugsverkehr auf der Hauptbrücke, die somit frei vom
Einordnen und Spurwechseln bleibt. Es führen dann insgesamt acht Fahrspuren über die
Donau. Hauptbrücke: In jede Richtung zwei Fahrspuren und ein vollwertiger Pannenstreifen
für mehr Verkehrssicherheit (der ehemalige Beschleunigungs- und Verzögerungstreifen).
Bypassbrücken: Je zwei Fahrspuren sowie auf jeder Brücke außen ein Geh- und Radweg.
AUSWIRKUNGEN AUF LENKERINNEN UND LENKER
Während der Bauzeit vom Jänner 2018 bis März 2020 bleiben, wie im derzeitigen Zustand,
tagsüber immer zwei Fahrspuren pro Richtung über die Donau offen. Für diese allerdings
teilweise engeren Fahrpuren gilt ein Tempolimit von 60 km/h. Das Jahr 2018 im Detail:
Ab Mitte Jänner starten die Arbeiten in den sogenannten „Vorlandbereichen“ der
Brücke. Das bedeutet, dass vor und nach der Donau (im Süden etwa ab Höhe
Posthof, im Norden bis Dornach) tagsüber in jede Richtung verengte und
verschwenkte Fahrspuren zur Verfügung stehen. Auf der Brücke selbst kommt es zu
keinerlei Beeinträchtigungen. Auch die Fahrt über die Donau mit dem Rad ist die7
gesamte Bauzeit über möglich.
Ab März 2018 läuft dann der gesamte Verkehr im Norden (Urfahr) auf je zwei
Fahrspuren auf der Richtungsfahrbahn Freistadt, die gegenüberliegende Autobahn-
Seite ist dann Baufeld (so genannte „4+0 Verkehrsführung“). Im zweiten Halbjahr
2018 ist es genau umgekehrt: Der gesamte Verkehr (vier Fahrstreifen) rollt nördlich
der Donau auf der Richtungsfahrbahn Wien/Salzburg.
Von Juli bis Ende des Jahres ist in der Anschlussstelle Urfahr zudem die Auffahrt von
der Freistädter Straße kommend in Richtung Norden/Freistadt gesperrt und ein
kleiner Umweg über Dornach nötig.
Seit 2012 plant die ASFINAG das Projekt, ist im ständigen Dialog mit Land Oberösterreich,
Stadt Linz, Sozialpartnern, Einsatzorganisationen und Autofahrerclubs. Das Ziel der
vorausschauenden Planung: Möglichst geringe Behinderungen für Lenkerinnen und Lenker.
Die ASFINAG wird ab Jänner 2018 rechtzeitig, detailliert und anschaulich zu den einzelnen
Verkehrsführungen informieren.
A 7: AUSBLICK SICHERHEITSAUSBAU UND SANIERUNG
Längere Sperren von ganzen Richtungsfahrbahnen oder auch einzelner Fahrspuren für
Sanierungen sind auf der Voestbrücke an Werktagen undenkbar. Somit ist die Fertigstellung
der Bypässe, also zusätzlicher Spuren über die Donau, unbedingte Voraussetzung für die
nachlaufende, dringend erforderliche Erneuerung des Belags der alten Brücke. Nach etwa
zwei Jahren „Baustellenpause“ folgt diese in den Jahren 2022 und 2023. Die ASFINAG ist
bestrebt, die Arbeiten in den verkehrsärmeren Sommermonaten umzusetzen. Wesentlich
dabei ist, dass sowohl während der Sanierung also auch im späteren Betrieb über die Donau
mehr Fahrstreifen zur Verfügung stehen werden als derzeit.
Bis 2031 erfolgt die Erneuerung und Verbreiterung der A 7. Die Autobahn bekommt – wo
noch nicht vorhanden – einen durchgehenden Pannenstreifen für mehr Verkehrssicherheit.
A 26 LINZER AUTOBAHN: BRÜCKENBAU BEGINNT IM
HERBST 20188
Die Bauausschreibung für die A 26 wurde soeben veröffentlicht und der Brückenbau kann
wie geplant im Herbst 2018 starten. Noch bis Jahresmitte 2018 verlegen ASFINAG und Land
Oberösterreich den Donau-Radweg zwischen Puchenau und Linz. Er wird direkt an der
Donau verlaufen. Die Verlegung ist eine Voraussetzung für den Bau der A 26 Linzer
Autobahn, konkret der vierten Donaubrücke der Landeshauptstadt. Damit schafft die
ASFINAG Platz für die künftige Baustelle und garantiert eine jederzeit ungestörte
Radverbindung.
Ausblick Bauablauf und Verkehrsfreigaben A 26:
Die markante Hängebrücke der A 26 (Bauabschnitt 1) wird ein weiteres
architektonisches Wahrzeichen von Linz. Unter Verkehr geht sie mit sämtlichen im
Berg verlaufenden Auf- und Abfahrten zur B 127 und B 129 im Jahr 2023 – nachdem
alle behördlichen Probeläufe und Freigaben erledigt und alle Kreuzungsbereiche mit
Ampeln und Wegweisern ausgestattet wurden.
Zunächst wird in jede Richtung eine Fahrspur über die Donau befahrbar sein, denn
die Brücke dient gleichzeitig auch Baufahrzeugen und Maschinen für den Vortrieb
des Tunnels durch den Freinberg (Bauabschnitt 2) als weitere Verbindung bis
zum Bahnhof (2023 bis 2028).
Bis 2031 wird auch der letzte Abschnitt fertig gestellt: Der Neubau der Westbrücke
(Bauabschnitt 3) über die Gleise der Westbahn als leistungsfähige Verbindung zur
A 7 (Knoten Hummelhof).
A 26: DIE ENTLASTUNGSWIRKUNG FÜR LINZ
Mit der A 26 entsteht eine leistungsfähige Straßenverbindung zwischen der A 7 Mühlkreis
Autobahn beim Knoten Hummelhof und der B 127 Rohrbacherstraße. Die Strecke ist 4,7
Kilometer lang, über drei Kilometer verlaufen umwelt- und anrainerschonend unterirdisch im
Tunnel. Bereits mit der Verkehrsfreigabe der neuen Donaubrücke wird die städtische
Nibelungenbrücke um 20.000 Autos pro Tag entlastet. Ein Blick in die Zukunft: Ohne A 26
würden im Jahr 2030 rund 62.200 Kraftfahrzeuge täglich die Nibelungenbrücke passieren.9 Nach Fertigstellung der A 26 wird sich das Verkehrsaufkommen auf rund 38.800 Autos pro Tag reduzieren. Dies entspricht einer Entlastung von etwa 38 Prozent. A 7 ANSCHLUSSSTELLE AUHOF AB 2020 BEFAHRBAR Auf Schiene ist auch der Bau der neuen A 7 Anschlussstelle Auhof/Universität, der Ende 2019 starten soll. Ab 2020 ist beim Universitätsviertel die Auf- und Abfahrt von und nach Linz für täglich etwa 7000 Fahrzeuge möglich. Die Investitionskosten von rund 16 Millionen Euro zur Verkehrsentlastung des Stadtteils werden sich ASFINAG, Land Oberösterreich und Stadt Linz zu je einem Drittel teilen. Die notwendigen Behördenverfahren werden großteils bis Ende 2017 abgeschlossen, die Grundeinlöse wurde eingeleitet. Rückfragehinweis: ASFINAG Mag. Christoph Pollinger, M.A. Pressesprecher Tel.: +43 (0) 664 60108 – 16841 christoph.pollinger@asfinag.at www.asfinag.at
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