Bruce Fife Kokosöl Leseprobe

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Bruce Fife Kokosöl Leseprobe
Bruce Fife
                                            Kokosöl
                                            Leseprobe
                                             Kokosöl
                                          von Bruce Fife
                                     Herausgeber: Kopp Verlag

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Laurinsäure    87

dustrie versucht, uns besser mit Laurinsäure zu versorgen. Die bei Weitem
besten und reichsten natürlichen Quellen von Laurinsäure sind Kokosnüsse
und Kokosöl. Ein Esslöffel getrocknete, geraspelte Kokosnuss enthält unge-
fähr zwei Gramm Laurinsäure, ein Esslöffel reines Kokosöl sieben Gramm.
Neben Laurinsäure finden sich in Kokosnussprodukten auch andere MCFA,
wie die Caprinsäure (sieben Prozent) und Caprylsäure (acht Prozent), die
beide ebenfalls eine gesunde Wirkung zeigen, die Produkte ohne Kokosnuss
nicht entfalten.

Es ist ein wahrhaft spannendes Forschungsgebiet, denn es betrifft eine leicht
verfügbare Nahrungsquelle, die zur Behandlung und Prävention von Infek-
tionskrankheiten eingesetzt werden kann. Wäre es nicht angenehmer, Ihre
Lieblingsgerichte in Kokosöl zubereitet zu essen, um eine Infektion zu be-
kämpfen, als eine ganze Handvoll Antibiotika mit all ihren Nebenwirkungen
zu schlucken? Eine Pizza, die mit Kokosöl gebacken wurde, oder ein Pud-
ding aus Kokosmilch - das klingt doch viel appetitlicher als ein paar scheuß-
lich schmeckende Pillen. Solch ein Szenario könnte Wirklichkeit werden. Im
Rahmen der Entwicklung konzentrierter antimikrobieller Nahrungsergän-
zungsmittel und Medikamente arbeiten Forscher zurzeit an Formulierun-
gen, die von den MCFA im Kokosöl abgeleitet sind.

Heilende Anwendung
Die Anwendungsmöglichkeiten von Kokosöl zur Behandlung und Präventi-
on vieler verschiedener Infektionen sind erstaunlich breit gestreut, sie rei-
chen von der Grippe bis zu lebensbedrohlichen Erkrankungen wie AIDS.
Die Einnahme von MCFA bei der Behandlung HlV-Infizierter - das Virus
verursacht AIDS - verspricht gute Resultate; auf diesem Gebiet wird zurzeit
sehr viel geforscht. Der Verzehr von Kokosöl könnte sich auch als einfache
Lösung bei vielen Krankheiten erweisen, die uns heute plagen. Laborversu-
che haben ergeben, dass die darin enthaltenen MCFA bei der Bekämpfung
von Viren wirken, die Grippe, Masern, Herpes, Pfeiffersches Drüsenfieber,
Hepatitis C und AIDS auslösen. Gleiches gilt für Bakterien, die Magenge-
schwüre, Halsentzündungen, Lungenentzündung, Nasennebenhöhlenent-
zündung, Ohrenschmerzen, rheumatisches Fieber, Karies, Lebensmittelver-

Leseprobe von Bruce Fife, „Kokosöl - Das Geheimnis gesunder Zellen“
Herausgeber: Kopp Verlag
Leseprobe erstellt vom Narayana Verlag, 79400 Kandern,
Tel: 0049 (0) 7626 974 970-0
88     Kapitel 4 - Ein wunderbarer natürlicher Keimbekämpfer

giftung, Harnwegsinfektionen, Hirnhautentzündung, Tripper und das
toxische Schocksyndrom verursachen. Außerdem für Hefepilze, die zu
Kopfhautflechte, Candida und Soor führen, sowie Parasiten, die Magen-
darm-Infektionen wie die Dünndarminfektion Giardiasis hervorrufen.
   Das Wunderbare an der Anwendung von Kokosöl zur Behandlung oder
Prävention dieser Erkrankungen liegt darin: Es wirkt tödlich für die krank-
heitsverursachenden Mikroorganismen und ist dabei für den Menschen
völlig harmlos. Die Fettsäuren, denen das Kokosöl seine keimtötende Wir-
kung verdankt, sind dieselben, die die Natur der Muttermilch zum Schutz
der Säuglinge beigibt. Die menschliche Muttermilch und die Milch anderer
Säugetiere enthalten geringe Mengen an MCFA. Deshalb finden wir sie auch
in der Butter, die ja konzentriertes Milchfett ist. Mit ihren mittelkettigen
Fettsäuren schützt die Muttermilch das Neugeborene in der empfindlichsten
Zeit des Lebens, wenn sich das Immunsystem erst noch entwickelt, vor
schädlichen Keimen. Das ist einer der Gründe dafür, dass Kokosöl oder
MCFA auch Babynahrungspräparaten zugesetzt werden. Eine Mutter, die
Kokosöl zu sich nimmt, hat in ihrer Milch mehr MCFA, die helfen, ihr Baby
vor Infektionen zu schützen und zu ernähren. Wenn es für Neugeborene si-
cher genug ist, dann ist es auch für uns sicher genug. Die Natur produziert
die MCFA, um uns zu ernähren und uns vor Infektionskrankheiten zu
schützen.

Die medizinische Forschung entwickelt wunderbare synthetische Medika-
mente zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten, aber sie alle haben uner-
wünschte Nebenwirkungen. Manche sind sogar hochgradig giftig. Kokosöl
ist die eigene antimikrobielle Waffe der Natur und ist als Lebensmittel, das
die Zeiten überdauert hat, vollkommen sicher. Medikamente mögen zur Be-
handlung bestimmter Krankheiten unumgänglich sein, aber wenn Sie regel-
mäßig Kokosnuss essen, sollte das Risiko, dass Sie sich mit einem dieser
Krankheitserreger infizieren, deutlich sinken.
    Anders als die meisten Grippeviren ist das Virus, das eine normale Erkäl-
tung hervorruft (Rhinovirus), nicht lipidumhüllt und deshalb nicht anfällig
für das Eingreifen der MCFA. Die Symptome einer Erkältung und einer
Grippe sind oft sehr ähnlich, sodass es schwer zu sagen ist, um welche Infek-
tion es sich handelt. In jedem Fall aber kann Kokosöl helfen. Infektionen
aller Art schwächen das Immunsystem, sodass sich oft auch andere Keime

Leseprobe von Bruce Fife, „Kokosöl - Das Geheimnis gesunder Zellen“
Herausgeber: Kopp Verlag
Leseprobe erstellt vom Narayana Verlag, 79400 Kandern,
Tel: 0049 (0) 7626 974 970-0
Heilende Anwendung        89

vermehren können, die das Problem vergrößern. Wird die Infektion durch
eine Erkältung hervorgerufen, helfen MCFA, diese anderen lästigen Mikro-
organismen unschädlich zu machen und befreien dadurch das Immunsys-
tem vom Stress, sodass es das Erkältungsvirus wirksamer bekämpfen kann.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich das Kokosöl bei weiterer Forschung
als eine der besten ohne ärztliches Rezept erhältlichen antimikrobiellen Sub-
stanzen erweist. Dadurch, dass Sie einfach täglich Kokosöl essen, können Sie
sich womöglich vor einem ganzen Spektrum von Infektionskrankheiten
schützen. Wenn Sie fühlen, dass eine Grippe im Anmarsch ist, kann es hilf-
reich sein, getrocknete Kokosnuss oder Speisen mit Kokosöl zu essen, um
die Infektion abzuwehren. Wenn Sie Kinder haben, ist es vielleicht das beste
Mittel, sie vor vielen Kinderkrankheiten wie Ohrenschmerzen und Masern
zu bewahren. Zusammen mit einer guten Zahnhygiene kann es dazu beitra-
gen, die jungen Zähne vor Karies und Parodontose zu schützen. Einfach
eine Pizza zu essen, die mit Kokosöl zubereitet wurde, kann das Gesündeste
sein, das Sie für sich und Ihre Kinder tun können.

Bakterien
Bis zur Entdeckung der Antibiotika standen der Medizin nur wenige Waffen
zur Bekämpfung bakterieller Infektionen zur Verfügung. Die Ärzte konnten
nichts weiter tun, als dem Patienten das Leiden so gut es ging erträglich zu
machen, während der Körper mit der Krankheit kämpfte.
   Medikamente sind mittlerweile die Standardwaffe gegen krankheitsver-
ursachende Bakterien, aber es gibt auch einige natürliche Produkte - Le-
bensmittel und Kräuter -, die ebenfalls antibiotische Eigenschaften aufwei-
sen und seit Generationen mit einigem Erfolg verwendet werden. Dazu
zählt auch das Kokosöl.
   Die Fettsäuren im Kokosöl sind wirksame Antibiotika. Es ist bekannt,
dass sie Bakterien töten. Die Tabelle auf der folgenden Seite gibt eine Über-
sicht über einige Bakterien, die von MCFA unschädlich gemacht werden,
und die Krankheiten, die diese Erreger verursachen.
   Die Standardtherapie gegen alle diese bakteriellen Infektionen besteht im
Einsatz von Antibiotika, was in lebensbedrohlichen Situationen auch not-
wendig sein kann. Es ist aber denkbar, dass wir uns, statt gegen jede einzelne

Leseprobe von Bruce Fife, „Kokosöl - Das Geheimnis gesunder Zellen“
Herausgeber: Kopp Verlag
Leseprobe erstellt vom Narayana Verlag, 79400 Kandern,
Tel: 0049 (0) 7626 974 970-0
Bruce Fife
                                  Kokosöl
                                  Das Geheimnis gesunder Zellen

                                  240 Seiten, geb.
                                  erschienen 2012

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