Certificate of Advanced Studies (CAS): Digitale Bildung - SCIL

 
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Certificate of Advanced Studies (CAS): Digitale Bildung - SCIL
Certificate of Advanced Studies (CAS):
Digitale Bildung

Berufsbegleitendes Zertifikatsprogramm

Abschluss: «Certified Professional in Digital Learning» - HSG (CAS)
Certificate of Advanced Studies (CAS): Digitale Bildung - SCIL
Stand 31.8.2019, Programmänderungen vorbehalt

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Certificate of Advanced Studies (CAS): Digitale Bildung - SCIL
Inhaltsverzeichis

       •   Das Programm im Überblick
       •   Profilbildung
       •   Transferorientiertes Lerndesign
       •   Technologie-Unterstützung
       •   Veranstaltungsorte
       •   Basismodule
       •   Vertiefungsmodule
       •   Wissenswertes
       •   Wie weiter?
       •   swiss competence centre for innovations in learning

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Certificate of Advanced Studies (CAS): Digitale Bildung - SCIL
Das Programm im Überblick

    Mit dem Zertifikatsprogramm «Digitale Bildung» bieten wir eine kompakte Ausbildung für Learning
    Professionals in Organisationen an (z.B. Trainer; Personal- und Organisationsentwickler, Bildungsmanager,
    Weiterbildungsmanager). Als Teilnehmende des Programms lernen Sie aktuelle Ansätze und Methoden im
    Bereich des Corporate Learnings kennen und erhalten Anreize für neue Gestaltungsmöglichkeiten und
    Konzepte für Ihre berufliche Praxis und persönliche Kompetenzentwicklung.

    Zielgruppe

    "Learning Professionals" d.h. alle Akteure, welche die Kompetenzentwicklung von Lernenden direkt oder
    indirekt unterstützen. Beispiele:

       •    Verantwortliche für Weiterbildung und Personalentwicklung, die mit Aufgaben der
            Weiterbildungsplanung und -durchführung betraut sind oder sich auf diese Aufgaben vorbereiten
            (Bildungsmanager, Führungskräfte),
       •    MitarbeiterInnen aus Bildungsunternehmen, die Bildungsprozesse für oder in Unternehmen planen
            und durchführen,
       •    Programmmanager/ Programmverantwortliche für die Kompetenzentwicklung von Mitarbeitenden
            und Führungskräften,
       •    Fach- und Führungskräfte mit Verantwortung für interne Trainings und Seminare,
       •    TrainerInnen in Betrieben und Organisationen.
       •    Lehrpersonen / Dozierende an Hochschulen, Schulen und in der höheren Berufsbildung,
       •    Entscheidungsträger in der öffentlichen Verwaltung (Bildungsämter/ Bildungsdepartemente/
            Bildungsdirektionen).

    Ziele

    Das Programm „CAS Digitale Bildung“ befähigt Sie, diese Herausforderungen im (betrieblichen)
    Bildungsmanagement anzunehmen und Ihre Handlungskompetenzen zu erweitern:

       •    Sie gestalten und konzipieren technologiegestützte Bildungsprozesse.
       •    Sie fördern und untersützen die digitale Kompetenzentwicklung von Lernenden Leisten damit einen
            Beitrag zum digitalen Wandel in der Gesellschaft ebenso wie in Organisationen und Unternehmen.
       •    Sie gestalten den digitalen Wandel im Bildungsbereich erfolgreich mit.
       •    Sie reflektieren und gestalten die eigene Rolle im Sinne von „Augmentation", d.h. sie gestalten eine
            zielführende Zusammenarbeit mit "intelligenten" Systemen (im Sinne von Davenport: ‘humans helping
            computers to be more effective, and vice versa’).

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Certificate of Advanced Studies (CAS): Digitale Bildung - SCIL
Neben diesen fachlichen Zielen fördert das Weiterbildungsprogramm auch Kompetenzen auf der Ebene der
    Selbst- und Sozialkompetenzen:

       •   Reflexion der eigenen Rolle in der Organisation;
       •   Feedback erhalten und Feedback geben (z.B. Peer Feedback formulieren);
       •   Reflexion und Dokumentation der eigenen Kompetenzentwicklung;
       •   Identifikation persönlicher Entwicklungsmöglichkeiten;
       •   Erweiterung des persönlichen Methodenrepertoires;
       •   Einsatz von Methoden und digitalen Medien zur Unterstützung von Lernprozessen selbst erleben,
           reflektieren und bewerten;
       •   Arbeitsergebnisse in Lerntandems, Kleingruppen erreichen;
       •   Präsentation und Reflexion persönlicher Transfererlebnisse.

    Programmelemente

    Das Zertifikatsprogramm beinhaltet eine Standortbestimmung, Basismodule, frei wählbare
    Vertiefungsmodule, eine Integrationsleistung (Portfolio-Arbeit) und ein auf die berufliche Zukunft
    ausgerichtetes Abschlusscoaching.

       •   3 Basismodule (jeweils 2 Präsenztage, obligatorisch): Einführung grundlegender Konzepte,
           Vorgehensweisen und Begrifflichkeiten;
       •   5 Module aus dem Vertiefungsbereich (jeweils 1 Präsenztag + 1/2 Online-Tag); die Mehrzahl
           der von Ihnen besuchten Vertiefungsmodule zahlt auf das gewählte Profil «Digitale Bildung» ein;
       •   Teilnahme an einem scil Trend- & Community Day;
       •   Programmbegleitende Elemente:
               • Digitales Entwicklungsportfolio (inklusive Einstiegsgespräch & Standortbestimmung vor
                   Programmstart sowie Abschlusscoaching);
               •   Austauschforen: Austausch mit anderen Programmteilnehmenden und Hinweise von scil.

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    Unterstützung des individuellen Entwicklungsprozesses

    Bei der Zusammenstellung Ihres persönlichen Programms sowie auch bei der Bearbeitung der
    programmbegleitenden E-Portfolio-Arbeit berät und unterstützt Sie das Team der scil academy.

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Profilbildung

    In einer zunehmend digitalisierten Lebens-, Arbeits- und Lernwelt gilt es veränderte Anforderungen an
    Bildungsangebote, an Bildungsprozesse sowie an Rahmenbedingungen und an Infrastrukturen zu erfüllen. Die
    Breite dieser Veränderung legt eine Profilbildung auf Seiten der Bildungsverantwortlichen nahe.

    Relevante Profilbildungen werden durch die beiden von scil academy angebotenen CAS-Programme "Digitale
    Bildung" einerseits und " Corporate Learning / Bildungsmanagement " andererseits unterstützt. Die
    Profilbildungen sind u.a. am Konzept der Augmentationsstrategien (Davenport / Kirby 2016) orientiert:

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    Transferorientiertes Lerndesign

    Alle scil Weiterbildungsmodule sind in einem transferorientierten Blended Learning Design gestaltet, d.h. sie

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beinhalten 3 Phasen:

       •   Vorbereitungsphase,
       •   Vertiefungsphase (Präsenz und / oder Online),
       •   begleitete Transferphase mit Follow-up.

    Die Struktur der Basis- und Vertiefungsmodule im Programm gestaltet sich wie folgt:

    Woche 1 bis 2: Begleitetes Selbststudium

    Sie erhalten jeweils ca. 2 Wochen vor dem ersten Präsenztag eine E-Mail von der / dem jeweiligen scil
    LernbegleiterIn mit Informationen zum Modul (Uhrzeit, Ort, Anreise) und den Vorbereitungsunterlagen für
    die Selbststudiumsphase. Sie werden für jedes Modul gesondert informiert, worin der Vorbereitungsauftrag
    besteht.

    Typische Elemente sind:

       •   Orientierung im Thema;
       •   Aufbau von Basiswissen;
       •   Reflexion von Herausforderungen & Problemstellungen im eigenen Arbeitsfeld;
       •   individuelle Entwicklungsziele für das Modul.

    Woche 3 bis 4: Vertiefungsphase

    Trainer-geführtes und kollaboratives Lernen im physischen und im online-Kursraum (Webinar).

    Typische Elemente sind:

       •   Vertiefungen;
       •   Standortbestimmungen;
       •   Vorgehensmodelle;

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•   Arbeitshilfen;
       •   Aufträge & Übungen;
       •   Transferauftrag: Hinführung & vorbereitende Aktivitäten.

    Bei Basismodulen ist die Präsenzphase auf zwei aufeinanderfolgende Tage zusammengezogen. Dadurch
    wird u.a. die Vernetzung unter den Programmteilnehmenden gefördert. Zudem treffen Sie auf Teilnehmende,
    die nicht Teil des Zertifikatsprogramms sind (Einzelbucher). Dies ermöglicht Ihnen, immer wieder neue
    Personen und Perspektiven kennenzulernen.

    Woche 5 bis 7: Begleitete Transferphase

    Nach der Vertiefungsphase startet die Transferphase mit der Bearbeitung einer individuellen Problemstellung
    bzw. Herausforderung aus Ihrer eigenen Praxis – sozusagen Ihr eigenes «Mini-Projekt» zum Thema des
    Moduls.

    Arbeit am Transferauftrag & offener Kursraum / Sprechstunde:

       •   Fokussierung der Problemstellung und Beginn der Arbeit;
       •   Einbringen von Fragen in den offenen Kursraum (online-Sprechstunde);
       •   Fortsetzung der Arbeit am Transferauftrag.

    Woche 8: Modulabschluss

       •   Geführte Verdichtung von Arbeitsergebnissen;
       •   angleitete Reflexion von Erfahrungen aus der Transferphase;
       •   themenspezifisches Coaching;
       •   Klärung von offenen Fragen;
       •   Ausblick auf die persönliche Weiterentwicklung zum Modulthema.

    Für abschliessende Webmeetings ist ein Zeitfenster reserviert.

    Teilnahmebestätigungen können Sie im Anschluss an das jeweilige Modul jeweils eigenständig herunterladen.

    Das Entwicklungsportfolio: „Von der Reflexion in die Aktion“

    Das Bestimmen des eigenen Standorts, das Formulieren von Entwicklungszielen und die begleitende
    Reflexion der eigenen Kompetenzentwicklung sind für Lernende herausfordernd. scil unterstützt diesen

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Prozess durch die Arbeit an einem Entwicklungsportfolio. Die Teilnehmenden können darüber die eigenen
    Lernerfahrungen und Arbeitsergebnisse zusammenführen, diese vor dem Hintergrund der persönlichen
    Kompetenzeinschätzung und der individuellen Zielsetzungen reflektieren und Schlussfolgerungen für die
    weitere professionelle Entwicklung ziehen.

    Die Portfolio-Arbeit wird durch Leitfragen angeleitet. Sie umfasst einerseits Reflexionen zum eigenen Prozess
    der Kompetenzentwicklung im Verlauf der Weiterbildung und andererseits Belege bzw. Arbeitsproben (bzw.
    Auszüge daraus), die diese Kompetenzentwicklung sichtbar machen. Im Rahmen der Ausbildung bei scil wird
    das Erstellen der Portfolio-Arbeit auf verschiedene Weise unterstützt. Dazu gehören insbesondere die
    folgenden Elemente:

       •   Fragebogen zur Selbsteinschätzung (Standortbestimmung, Entwicklungsziele sowie Orientierungshilfe
           für die Auswahl eines Entwicklungspfades),
       •   scil Learning Log (Lerntagebuch zu jedem Modul),
       •   Arbeitsaufträge in den Modulen,
       •   Transferaufträge am Ende der Module,
       •   Leitfragen für das Erstellen der Portfolio-Berichte und
       •   Beispiele gelungener Portfolio-Arbeiten als Orientierungshilfe.

    Der Prozess zum Entwicklungsportfolio:

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Abschlusscoaching

     Zum Ende der Weiterbildung wird ein Coaching-Gespräch durchgeführt, in dem der Blick sowohl zurück als
     auch nach vorn gerichtet wird. Das Abschlusscoaching findet mit der Programmleitung nach dem
     Programmabschluss (ggf. auch vor dem letzten Modulbesuch) statt. Das Gespräch kann entweder persönlich
     am Rande des letzten scil Modul in St.Gallen oder als Webmeeting geführt werden.

     Das Ziel für das Abschlusscoaching ist, das besuchte Weiterbildungsprogramm zu reflektieren, eigene
     Lernerfahrungen zu analysieren und zukünftige Lern- und Entwicklungsfelder zu identifizieren. Das Coaching
     wird nicht bewertet, ist aber Voraussetzung für den Erhalt des Zertifikats.

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Technologie-Unterstützung

     Zur Unterstützung des transferorientierten Lerndesigns und der ergänzenden Lernbegleitung setzen wir
     verschiedene technische Plattformen ein.

     Lernplattform «learning@scil»

     Über die Lernplattform learning@scil erhalten Sie Zutritt zu unseren virtuellen Kursräumen. Hier finden Sie
     alle Lernmaterialien, zusätzliche Literatur, Präsentationen, Programminformationen, etc. Die
     Zugangsinformationen erhalten Sie automatisch mit dem Start der Selbststudiumsphase eines Moduls, d.h.
     etwa zwei Wochen vor dem ersten Präsenz- oder Online-Tag.

     Virtueller Besprechungsraum

     Trainer-geführte, synchrone Lernphasen werden in einem virtuellen Besprechungsraum durchgeführt. Hier
     setzen wir die Plattform zoom.us ein, die verschiedene Lehr-Lernaktivitäten unterstützt (Impulsvorträge,
     gemeinsame Annotation von Dokumenten oder Kurzumfragen ebenso wie das Bearbeiten von Aufträgen in
     voneinander getrennten (Klein-)Gruppenräumen.

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Austauschforen

     Der Austausch innerhalb einer Expertengemeinschaft ist ein wichtiger Bestandteil im persönlichen Lernmix.
     Die scil Online-Foren sind den Teilnehmenden an den Weiterbildungsprogrammen vorbehalten und sollen
     den Austausch zu programmrelevanten Themen und Fragestellungen unterstützen. Auch Hinweise auf offene
     Stellen für Bildungsverantwortliche werden hier eingestellt - sofern sie uns bekannt gemacht werden. Die
     Foren sind schliesslich auch ein Ort, an welchem man Fragen an Peers stellen kann.

     Die technische Basis für die Foren bildet eine geschlossene Benutzergruppe auf www.scil.ch. Nach der
     Anmeldung zum Programm erhalten Sie von uns auch die Informationen zum Zugang.

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Kuratierte Themensammlungen

     Die Bedeutung informellen Lernens für die eigene Kompetenzentwicklung ist in den letzten Jahren breit ins
     Bewusstsein gedrungen. Ergänzend zu den formal gestalteten Lernprozessen bieten wir den
     Programmteilnehmenden einen erweiterten Zugriff auf die Plattform scil.ch. Über die öffentlich zugänglichen
     Blogbeiträge und Fundstücke zu den Arbeits- und Modulthemen von scil sind hier auch zahlreiche scil
     Arbeitsberichte verfügbar. Diese Berichte bieten nicht nur inhaltliche Vertiefungen sondern auch Hinweise
     zur praktischen Umsetzung von Aufgaben im Bereich des Bildungsmanagements.

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Veranstaltungsorte

     Die scil Module finden an verschiedenen Orten in St.Gallen und Umgebung sowie Online statt.

     Hotel Säntispark in St.Gallen Abtwil

     Executive Campus der Universität St.Gallen (WBZ-Holzweid)

     Weitere Hotels befinden sich in der Nähe und können über das Büro des St.Gallen-Bodensee Tourismus (
     www.st.gallen-bodensee.ch

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) gebucht werden.

     Weitere Seminarorte

     Je nach Auslastung der oben genannten Durchführungsorte können Module auch in anderen Häusern in der
     Stadt St.Gallen durchgeführt werden (z.B. Einstein Kongress oder Radisson Blue). Informationen dazu
     erhalten die Teilnehmenden mit Beginn der Selbststudiumsphase.

     Interaktiv-Webinare

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Die Module

     Basismodule

     Innovatives Blended Learning Design (Frühling 2020)

     Unsere Arbeits- und Lernwelten ändern sich: neue Rahmenbedingungen und organisationale Strukturen, agile
     Prozesse, Diversität unter den Mitarbeitenden, neue technologische Plattformen und Arbeitsmittel, etc.
     Daraus ergeben sich neue und veränderte Anforderungen an eine kunden- und wirkungsorientierte
     Gestaltung von Bildungsprodukten bzw. Bildungsdienstleistungen.

     Ihr Nutzen

     Orientieren Sie sich zu Grundbegriffen im Hinblick auf Lerndesign ebenso wie zu Herausforderungen für
     (Corporate) E-Learning und digitale (Hochschul-)Lehre in Zeiten der digitalen Transformation. Verstehen Sie
     die Gestaltungsoptionen für Blended Learning Designs und erweitern Sie Ihren Baukasten dafür.
     Berücksichtigen Sie Grundprinzipien für motivierendes E-Learning und gestalten Sie starke (blended)
     Lernumgebungen.

     Visualisierung

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Themen und Inhalte

        •   Blended Learning und Technologie-unterstütztes Lernen
        •   Treiber für neue Lerndesigns
        •   Analyse von Lerndesigns
        •   Baukasten für Lerndesigns
        •   Vorgehensmodell zum Lerndesign
        •   Ideenwerkstatt
        •   Transferanker

     Unterstützung der Umsetzung in die Praxis

        •   Zahlreiche Arbeitshilfen zur Gestaltung von Lernmedien, zu Bausteinen und Werkzeugen für Blended
            Learning Designs sowie zu starken Lernumgebungen
        •   Praxisbericht innovative Lerndesigns
        •   Stationenarbeit zur Analyse von Lerndesigns
        •   Transferanker-Methode: Wandzeitung bzw. Kurzvideo zu zentralen Lernerfahrungen

     Lernbegleiter/in

     Dr. Christoph Meier - Universität St.Gallen, scil (Lernbegleiter)
     Martin Geisenhainer - One Swisscom Academy, Swisscom (Gastexperte)

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Zukunftsorientiertes Kompetenzmanagement (Frühjahr 2020)

     Individuelle Kompetenzentwicklung systematisch zu gestalten und eine nachhaltige Wirkung für die
     Organisation zu erzielen, sehen wir als das oberste Ziel für unsere Arbeit als Learning Professionals.

     Ihr Nutzen

     Vergleichen Sie aktuelle Kompetenzmodelle und präzisieren / systematisieren Sie Kompetenzen, vergleichen
     Sie verschiedene Vorgehensweisen bei der Bedarfsanalyse, orientieren Sie sich zu grundlegenden Verfahren
     der Kompetenzfeststellung und entdecken Sie die eigenen Kompetenzfelder (von der unbewussten
     Inkompetenz bis zur unbewussten Kompetenz).

     Visualisierung

     Themen und Inhalte

        •   Digitale Kompetenzen im Fokus
        •   Kompetenzentwicklung stärker individualisieren und personalisieren
        •   Phasenmodell und Instrumente zur Gestaltung von Seminaren / Programmen
        •   Portfoliomanagement/Portfolioentwicklung
        •   Systematisches Trendmonitoring

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Lernbegleiter/in

     Prof Dr. Sabine Seufert - Institut für Wirtschaftspädagogik, Universität St.Gallen
     Dr. Volker Rohr - Institut für Wirtschaftspädagogik, Universität St.Gallen

     Digitale Bildung und digitale Kompetenzen (2020)

     Die digitale Transformation manifestiert sich zunehmend auch im Bildungsbereich. Für
     Bildungsverantwortliche ist es wichtig, diese Entwicklung zu verstehen, einschätzen zu können und die eigene
     Arbeitspraxis darauf auszurichten. Wichtige Themen in diesem Zusammenhang sind beispielsweise „Digitale
     Kompetenzen“ und „Augmentation“. Wie können „digitale Kompetenzen“ definiert werden? Und über
     welche Lehr-Lernformen können diese entwickelt werden? Und welche Folgen hat der Einzug intelligenter
     Maschinen im Arbeitsfeld für die Personalentwicklung?

     Ihr Nutzen

     Erarbeiten Sie Ihre Wissenslandkarte zur fortgeschrittenen Digitalisierung sowie zu digitaler Bildung und
     vergleichen Sie verschiedene Modelle zu digitalen Kompetenzen. Entwickeln Sie Ihren Aktionsplan zu
     digitalen Kompetenzen, mit Standortbestimmung und Entwicklungspfad für Ihre (Bildungs-)Organisation.

     Visualisierung

     Themen und Inhalte

        •   Bedeutung von „digitaler Bildung – digitale Kompetenzen“
        •   Digitale Kompetenzmodelle und Kompetenzbereiche: Was bietet normative Orientierung? Was sind

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die nächsten Schritte – digitale Kompetenzen heute?
        •   Augmentation in der Bildung: Die Maschine als Partner und die Gestaltung der Schnittstellen – der
            Blick in die Zukunft: digitale Kompetenzen 2030?
        •   Aktuelle Entwicklungen im Bildungsbereich: der bildungsstufenübergreifende Blick – Digital Literacies,
            digital citizenship, digital entrepreneurship?

     Lernbegleiter/in

     Prof. Dr. Sabine Seufert - Universität St.Gallen, Institut für Wirtschaftspädagogik / scil
     Dr. Volker Rohr - Universität St.Gallen, Institut für Wirtschaftspädagogik

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Vertiefungsmodule

     (Digitales) Kompetenzcoaching (2020)

     In der Praxis von Learning Professionals kommen vielfältige Situationen auf, in denen die gezielte Anwendung
     von Coaching-Elementen ihre Arbeit unterstützen kann: z.B. in Gesprächen mit verschiedenen
     Anspruchsgruppen, Begleitung von Lernprozessen oder die Unterstützung von selbstgesteuertem Lernen in
     der Organisation.

     Ihr Nutzen

     Sie kennen zentrale Elemente einer coachenden Haltung und setzen diese, auf der Grundlage von
     Werkzeugen und Arbeitshilfen, in Übungen um. Sie erleben ein individuelles Transfercoaching auf der
     Grundlage digitaler Medien. Sie erarbeiten ein Konzept für die Umsetzung von Coaching-Angeboten (ohne
     oder mit digitalen Medien) in Ihrer eigenen Organisation / in Ihrem eigenen Unternehmen.

     Programm

     Digitale Bildung

     Visualisierung

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Themen und Inhalte

        •   Die Essenz von Coaching
        •   Coaching Tools und praktische Übungen (z.B. systemische Fragetechniken)
        •   Elemente von Lernbegleitung und Umsetzungsmöglichkeiten
        •   Lernorientierte Beratungsgespräche mit Anspruchsgruppen
        •   Selbstgesteuertes Lernen in der Organisation durch eine „coachende Haltung“ unterstützen
        •   Coaching mit modernen Medien – Überblick und praktische Erprobung

     Lernbegleiter/in

     Prof. Dr. Petra Kipfelsberger - Institut für Führung und Personalmanagement, Universität St.Gallen
     Sarah Schwab - The Experience Accelerator

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Bots & Robots als Lernpartner (2020)

     Die zweite Welle der Digitalisierung bringt Systeme, die digitale Daten nicht mehr nur erfassen, speichern
     und übertragen, sondern auch verstehen, veredeln und aktiv nutzen. Beispiele sind u.a. Chatbots und Robots
     wie Pepper oder Nao. Damit ergeben sich neue Möglichkeiten für die Gestaltung von Teilnehmer-
     zentrierten Lernumgebungen.

     Ihr Nutzen

     In erleben die Roboter Pepper & Nao live in unserem Roboter-Lab und erste Szenarien für deren Einsatz im
     Bildungsbereich. Sie kennen verschiedene Typen von KI-basierten Systemen, die zur Gestaltung bzw.
     Ergänzung interaktiver Lernumgebungen genutzt werden können. Sie unterscheiden Text- und Skript-
     basierte Systeme von Systemen, die auf ’natural language processing‘ und maschinellem Lernen basieren. Sie
     kennen die Anforderungen bzw. Voraussetzungen für die Nutzung dieser Systeme und können deren
     Relevanz für die eigene Bildungsorganisation einschätzen. Sie erproben Werkzeuge und Systeme, erleben die
     Interaktion mit diesen aus erster Hand und skizzieren Einsatzszenarios für Ihre eigene Bildungsorganisation.

     Programm

     Digitale Bildung

     Themen und Inhalte

        •   Künstliche Intelligenz und Smart Machines
        •   Typen von „intelligenten“ Systemen für den Einsatz in Lernumgebungen
        •   Einsatzszenarien für Smart Machines in verschiedenen Lernkontexten
        •   Entwicklungswerkzeuge
        •   Entwicklung von Interaktionsszenarien

     Lernbegleiter/in

     Prof. Dr. Sabine Seufert - Institut für Wirtschaftspädagogik, Universität St.Gallen
     Stefan Sonderegger - Institut für Wirtschaftspädagogik, Universität St.Gallen

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Datenbasiertes Bildungsmanagement & Analytics (2020)

     Hinweis: Dieses Modul ist 2020 aktuell ausgebucht. Wir führen eine Warteliste.
     Kontaktieren Sie uns bitte via scil-info@unisg.ch – wir nehmen Sie auf die Warteliste und kontaktieren Sie,
     sobald es freie Plätze gibt / eine weitere Durchführung geplant ist.

     Im Zuge der Digitalisierung werden Lehr-Lernprozesse zunehmend durch digitale Werkzeuge (z.B. Tablet-
     Computer, Lernplattformen, Apps) unterstützt oder gar vollständig in virtuellen Räumen umgesetzt (z.B. VR-
     Training). Daraus resultieren neue Möglichkeiten nicht nur im Hinblick auf die Qualitätsentwicklung
     (Teaching Analytics; Learning Analytics) sondern auch im Hinblick auf die Prozessoptimierung (von der
     Bedarfsklärung bis zur Wirkungsanalyse). Gleichzeitig ergeben sich neue Herausforderungen für
     Bildungsverantwortliche. Diese reichen von Fragen des Datenmanagements und der Datenanalyse bis zum
     Gewährleisten von Datensicherheit und Datenschutz.

     Ihr Nutzen

     Sie verstehen, welche Typen von (Prozess-)Daten im Verlauf von Bildungsprozessen (Bedarfsklärung bis
     Evaluation) erzeugt werden – sei es automatisch oder manuell. Sie verstehen das mit datenbasiertem
     Bildungsmanagement verbundene Potenzial für Verbesserungen (Ausrichtung, Prozesseffizienz, etc.). Sie
     kennen die damit verbundenen Anforderungen (z.B. Datenmanagement, Datenanalyse, Datenschutz) ebenso
     wie bewährte Vorgehensmodelle, Werkzeuge und Arbeitshilfen. Sie sind in der Lage, datenbasiertes
     Bildungsmanagement im Kontext Ihrer Bildungsorganisation zu konzipieren bzw. weiterzuentwickeln.

     Programm

     Bildungsmanagement

     Visualisierung

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Themen und Inhalte

        •   Bildungsprozess / Wertschöpfungskette, technische Plattformen, Prozessdaten
        •   Datenbasierung & Entwicklungspotenzial
        •   Daten, Datenmanagement, Datenanalyse, Datenschutz (DSGVO)
        •   Skill Management, personalisierte Lernumgebungen, Management-Dashboards
        •   Qualitätsentwicklung mit Teaching Analytics & Learning Analytics
        •   Datenbasierte Wirkungsanalyse
        •   Vorgehensmodelle und Arbeitshilfen zu datenbasiertem Bildungsmanagement
        •   Fallbeispiele aus den Bereichen Schule / Hochschule sowie betriebliche Weiterbildung

     Lernbegleiter/in

     Dr. Christoph Meier - scil (Modulleitung)
     Yikai Cao - Data Scientist, People Analytics, SAP SE (Gastexperte)
     Dr. Ambros Scope - Future Workforce Engineering, Speaker (Gastexperte)
     Philipp Leitner - Leiter Bereich Analytics, TU Graz (Gastexperte)
     Claudia Coray-Von Büren - Leiterin Lernfördersysteme, Lehrmittelverlag Kanton St.Gallen (Gastexpertin)

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Design Thinking for Learning Professionals (2020)

     Hinweis: Dieses Modul ist 2020 aktuell ausgebucht. Wir führen eine Warteliste.
     Kontaktieren Sie uns bitte via scil-info@unisg.ch – wir nehmen Sie auf die Warteliste und kontaktieren Sie,
     sobald es freie Plätze gibt / eine weitere Durchführung geplant ist.
     Anmeldung für 2021 ist hier möglich.

     Design Thinking kann uns dabei unterstützen, neue, innovative Ideen, Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten
     aufzuspüren und zu gestalten. Einem strukturierten Ablauf folgend kann es gelingen, neue Denkprozesse
     anzuregen und unter einer starken Kundenorientierung Lösungen zu entwickeln, die tatsächlich
     Kundenbedürfnissen begegnen. Welche Potenziale birgt Design Thinking? Wie kann Design Thinking im
     Bildungsbereich eingesetzt werden, um innovative Ideen und Lösungen kundenorientiert zu entwickeln?

     Ihr Nutzen

     Sie erleben und erproben Design Thinking als strukturierte Vorgehensweise zur Ideen- und
     Lösungsentwicklung im Bereich der Aus- und Weiterbildung. Sie stärken die Kundenorientierung bei der
     Umsetzung Ihrer Bildungsprojekte und Sie reflektieren Einsatzpotenziale und Herausforderungen in der
     Umsetzung dieser Methode.

     Programm

     Digitale Bildung

     Visualisierung

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Themen und Inhalte

        •   Design Thinking als Kreativitätsmethode zur Ideen- und Lösungsentwicklung im Bildungsbereich
        •   Kundenorientierung und Kunden als Mitentwickler im Design Thinking
        •   Die Phasen des Design Thinking selbst erleben: Empathize, Define, Ideate, Prototype, Test
        •   Reflexion Einsatzpotenziale und Herausforderungen

     Lernbegleiter/in

     Dr. Deborah Schnabel - Creative Learning Spaces
     Ngoc Minh Luong - Ngoc Minh Luong – Training & Beratung

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Gamification & Motivationsdesign (2020)

     Muss Lernen nur anstrengend sein – oder darf es auch Spass machen? Verschiedene motivationale
     Gestaltungsprinzipien können gezielt in Lernkonzepte aufgenommen werden, um die Motivation der
     Lernenden im Lernprozess zu erhöhen und so ihr Engagement und nachhaltige Lernergebnisse zu fördern.

     Ihr Nutzen

     Sie kennen nicht nur zentrale Konzepte zu Gamification und Motivationsdesign, sondern auch verschiedene
     Werkzeuge, die sowohl die Analyse als auch die Konzeption von Motivationsdesigns unterstützen. Und Sie
     entwickeln Ideen dazu, wie Gamification / Motivationsdesigns in Ihrer eigenen (Bildungs-)Organisation
     genutzt werden können.

     Programm

     Digitale Bildung

     Visualisierung

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Themen und Inhalte

        •   Gamification: was ist es und was ist es nicht?
        •   Gestaltungsprinzipien – was motiviert Lernende?
        •   Gamification im Bildungsbereich: Beispiele
        •   Gestaltung von ganzheitlichen Motivationsdesigns – Konzeptentwicklung, Umsetzung und
            Praxisbeispiele

     Lernbegleiter/in

     Prof. Dr. Sabine Seufert - Institut für Wirtschaftspädagogik, Universität St.Gallen
     Luca Moser - Institut für Wirtschaftspädagogik, Universität St.Gallen

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Immersive Lernumgebungen (2020)

     Lernumgebungen, die realistische Handlungssituationen repräsentieren, in die man eintauchen und in denen
     man explorieren sowie handeln kann, entfalten eine hohe Attraktivität und Wirksamkeit. Im Zuge der
     Digitalisierung gibt es zunehmend mehr Möglichkeiten, solche immersiven Lernumgebungen zu realisieren:
     360° Fotos bzw. Videos, 3D Simulationen (PC), Virtual-Reality-Umgebungen (Datenbrille), Serious
     Games oder auch virtuelle Klassenräume.

     Ihr Nutzen

     Sie orientieren sich zu zentralen Konzepten (z.B. „situated cognition“ und „social presence“) und
     verschiedenen Typen von immersiven Lernumgebungen. Sie erleben ausgewählte immersive und virtuelle
     Lernumgebungen ganz direkt und persönlich. Sie kennen Anwendungskontexte, Gestaltungsmerkmale und
     Erfolgsfaktoren für den Einsatz immersiver Lernumgebungen. Sie kennen Rollen, Abläufe und Werkzeuge für
     die Realisierung von immersiven Lernumgebungen und Sie entwickeln Ideen für relevante Umsetzungen in
     Ihrer eigenen Bildungsorganisation.

     Programm

     Digitale Bildung

     Themen und Inhalte

         •   Grundkonzepte: ‚teaching / social / cognitive presence‘ etc.
         •   Typen immersiver Lernumgebung
         •   Einsatzszenarien für immersive Lernumgebungen
         •   Gestaltungselemente und Erfolgsfaktoren für immersive Lernumgebungen
         •   Werkzeuge für die Realisierung immersiver Lernumgebungen

     Lernbegleiter/in

     Dr. Christoph Meier - scil
     Judith Spirgi - scil
     Daniel Gremli - Co-Founder, bandara.ch (Gastexperte)
     Urs Langenegger - Co-Founder, bandara.ch (Gastexperte)
     Hanna Korn - Projektmanagerin, TriCAT (Gastexpertin)
     Stephan Gut - Leiter Bildungsmedien, SBB (Gastexperte)

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Adaptive Lernumgebungen (2020)

     Aktuelle Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) beflügeln die Erwartungen an adaptive und
     intelligente tutorielle Systeme, die personalisierte Lernpfade und bessere Lernerfolge ermöglichen sollen.
     Aber wie funktionieren adaptive Lernumgebungen eigentlich und wie ermöglichen sie personalisiertes
     Lernen? Welche Typen von adaptiven / KI-basierten Lernsysteme gibt es? Wie können diese zielführend
     eingesetzt werden? Und welche Belege für den Nutzen bzw. die Leistungsfähigkeit solcher Systeme gibt es?

     Ihr Nutzen

     Orientieren Sie sich zu Grundbegriffen im Bereich KI und adaptive Lernumgebungen. Erleben Sie selbst das
     Lernen in einer adaptiven Lernumgebung. Lernen Sie unterschiedliche Typen von adaptiven Lernumgebungen
     kennen. Schätzen Sie das Potenzial dieser Lernumgebungen für die Gestaltung von personalisierten
     Lernumgebungen ein. Erarbeiten Sie sich eine Übersicht zu am Markt verfügbaren adaptiven
     Lernumgebungen, recherchieren Sie Beispiele für gute Praxis und entwickeln Sie Ideen zur Umsetzung von
     adaptiven Lernumgebungen in Ihrer eigenen Bildungsorganisation.

     Programm

     Digitale Bildung

     Visualisierung

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Themen und Inhalte

        •   Personalisierung von Lernangeboten als Herausforderung für Bildungsverantwortliche
        •   Grundbegriffe zu KI, Machine Learning (ML) und adaptiven Lernumgebungen
        •   Komponenten adaptiver Lernumgebungen: Tutorielles Modell, Lernenden-Modell, Domänen-Modell
        •   Typen adaptiver Lernumgebungen: Intelligente Tutorielle Systeme, Dialogbasierte Tutorielle Systeme,
            Curation-Lösungen, Automated Writing Evaluation
        •   Praxisbeispiele aus den Kontexten Schule, Hochschule und betriebliche Bildung
        •   Szenarien für den Einsatz adaptiver Lernumgebungen und Hinweise zur Gestaltung

     Lernbegleiter/in

     Dr. Christoph Meier - Universität St.Gallen, scil
     Barbara Bitzi - Amt für Mittelschulen, Kanton St.Gallen (Gastexpertin)
     Christophe Speroni - Chief Product Offier, bettermarks, Berlin (Gastexperte)
     Markus Grüter - Manager Digital Learning, amag, Bad Schinznach (Gastexperte)
     Thomas Jenewein - Digital Transformation of Learning, SAP, Walldorf (Gastexperte)
     Annee Bayeux - Chief Learning Strategist, Edcast, Paris (Gastexpertin)

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Kompetenzüberprüfung: E-Assessment & E-Portfolios (2020)

     Vorgeschaltete Verfahren der Kompetenzüberprüfung und (formative) E-Assessments sind nicht nur
     Ansatzpunkte für eine stärkere Personalisierung von Lernprozessen. Sie können auch die Motivation der
     Lernenden stärken, indem sie aufzeigen, wo die Lernenden stehen und was sie noch erarbeiten müssen. Aber
     für welche Kompetenzen sind welche Formen der Überprüfung geeignet? Wie können E-Assessments, E-
     Portfolios und Classroom Assessments didaktisch-methodisch konzipiert und umgesetzt werden? Welche
     Infrastrukturen bzw. Werkzeuge braucht es dafür?

     Ihr Nutzen

     Sie sichten und vergleichen verschiedene Verfahren zur Kompetenzüberprüfung (Selbsteinschätzungen,
     Beobachtungen, Portfolios, Situational Judgement Tests, Standardisierte Diagnostik-Instrumente). Sie klären,
     welche Überprüfungsformate für die bei Ihnen entwickelten Kompetenzen relevant sind. Sie erproben das
     Arbeiten mit ausgewählten Verfahren (z.B. Situational Judgement Tests und Classroom
     Assessments). Sie entwickeln Ideenskizzen zur Weiterentwicklung der Praxis der Kompetenzüberprüfung in
     Ihrer eigenen (Bildungs-)Organisation.

     Programm

     Digitale Bildung

     Visualisierung

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Themen und Inhalte

        •   Grundfragen zu Assessments (Was? Wie gut? Wie? Wie auswerten? Wie bewerten?)
        •   Wissen & Kompetenzen überprüfen: Modelle und Verfahren
        •   Formen von Online-Assessments (Classroom Assessments, E-Test, Situational Judgement Tests, E-
            Portfolio, mündliche Prüfungen auf Distanz, etc.)
        •   Praxisberichte (u.a. aus Berufsbildung & Hochschule)

     Lernbegleiter/in

     Dr. Christoph Meier - scil
     Antonia Bonaccorso - LET – Lehrentwicklung und -technologie, ETH Zürich (Gastexpertin)
     Judith Studer - Leiterin Ressort Didaktik, Verantwortliche Digitales Lehren & Lernen, Departement Soziale
     Arbeit (Berner Fachhochschule) (Gastexpertin)
     Malte Osthagen - Geschäftsführer bei CeKom Schweiz – Centrum für Kompetenzbilanzierung, Zug
     (Gastexperte)

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Lernförderliche Führung (2020)

     Welche hohe Bedeutung eine erfolgreichen Selbstführung (empowerment) sowie Führungskräften in der
     Unterstützung von Lernprozessen der Mitarbeitenden zukommt, ist heute unumstritten: z.B. in
     Arbeitsprozessen, vor oder nach einem Seminar oder bei der Schaffung von Rahmenbedingungen. Learning
     Professionals können Führungskräfte darin unterstützen, eine solche erweiterte Führungsrolle zu leben und
     so einen zentralen Beitrag zur Entwicklungsfähigkeit der Organisation zu beizutragen.

     Ihr Nutzen

     Sie kennen die zentralen Handlungsbereiche, in denen Führungskräfte als Lernpromotoren wirken können
     ebenso wie die Herausforderungen im Zusammenspiel von Führungskraft – MitarbeiterIn – Bildungsbereich.
     Sie kennen und erproben Elemente einer Toolbox für „Learning Leaders“. Sie entwickeln ein Konzept zur
     Stärkung der entwicklungsorientierten Führung in Ihrer eigenen Organisation und nutzen dabei
     entsprechende Arbeitshilfen.

     Programm

     Bildungsmanagement

     Visualisierung

                                                       Page

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Themen und Inhalte

        •   Orientierungsmodell: 4 Handlungsbereiche von Führungskräften als Lernpromotoren:
                •   Aktive Rolle von Führungskräften in neuen (digitalen) Arbeits- & Lernformen
                •   Rahmenbedingungen für Lernen ermöglichen und schaffen
                •   Leadership Commitment
                •   Tägliche Führungssituationen & Interaktionen lernförderlich gestalten
        •   Selbstführung: Paradox führen! Erfolgreiche Selbstführung und Führung von Mitarbeitenden mit
            Komplexität, Veränderung und Innovation
        •   Transformationale Führung und organisationale Energie
        •   Toolbox für „Learning Leaders“
        •   Leadership in einer digitalisierten VUCA Welt

     Lernbegleiter/in

     Prof. Dr. Petra Kipfelsberger - Institut für Personalführung und Management, Universität St.Gallen

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Workplace Learning (2020)

     Mit dem Aufkommen von E-Learning hat eine anhaltende Verlagerung eingesetzt: weniger Training „off the
     job“, mehr Kompetenzentwicklung „on bzw. near the job“. Diese Entwicklung geht weiter (Microlearning,
     „Learning in the flow of work“, etc.). Darüber hinaus ist die grosse Bedeutung informellen Lernens im
     Arbeitsfeld mittlerweile anerkannt. In der Folge verlagert sich der Ressourceneinsatz (weniger Training,
     mehr Performance Support), verändern sich die Aufgaben von Bildungsverantwortlichen (u.a. mehr Gewicht
     auf das Ermöglichen von Lernen) und stellen neue Herausforderungen (kann / muss die Wirksamkeit und
     Effizienz von informellem Lernen am Arbeitsplatz überprüft werden?).

     Ihr Nutzen

     Sie können ‚Workplace Learning‘ im Feld Personalentwicklung einordnen. Sie kennen Beispiele für Ansätze
     wie Microlearning, ‚Learning in the flow of work‘ oder Performance Support. Sie können das Potenzial und
     die Herausforderungen, die mit einem erweiterten Leistungsportfolio von L&D verbunden sind, einschätzen.
     Sie können die Bedeutung digitaler Medien für diese verschiedenen Formen einschätzen und sie explorieren
     entsprechende Applikationen. Sie explorieren Methoden und Techniken für selbstgesteuertes Lernen und
     persönliches Wissensmanagement. Sie reflektieren ihre eigene Aufgabe und Verantwortung als
     Bildungsverantwortliche/r im Zuge dieser Veränderungen (Gestalten? Organisieren? Unterstützen?
     Evaluieren?). Sie entwickeln Konzepte und Grobplanungen für die Umsetzung von Workplace Learning in
     Ihrer eigenen (Bildungs-)Organisation.

     Programm

     Bildungsmanagement

     Visualisierung

                                                       Page

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Themen und Inhalte

        •   Arbeitsbezogenes, Arbeitsprozess-integriertes und informelles Lernen
        •   Lernhaltige Arbeitsplätze / Arbeitsaufgaben, Lernen / Entwicklung in verschiedenen Karrierephasen
        •   Erweitertes Leistungsportfolio für L&D
        •   Microlearning, Performance Support und Formen informellen Lernens (Working out loud etc.)
        •   Was sind die Aufgaben für Bildungsverantwortliche: Gestalten? Organisieren? Befähigen? Evaluieren?
        •   Wie können diese Aufgaben umgesetzt werden?

     Lernbegleiter/in

     Dr. Christoph Meier - scil (Modulverantwortlicher)
     Mareike Heidemann-Jarosch - REWE Systems GmbH (Gastexpertin)
     Gregor Cholewa - CEO KnowledgeFox (Gastexperte)
     Simon Dückert - CEO Cogneon (Gastexperte)

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Workplace Learning (2020)

     Mit dem Aufkommen von E-Learning hat eine anhaltende Verlagerung eingesetzt: weniger Training „off the
     job“, mehr Kompetenzentwicklung „on bzw. near the job“. Diese Entwicklung geht weiter (Microlearning,
     „Learning in the flow of work“, etc.). Darüber hinaus ist die grosse Bedeutung informellen Lernens im
     Arbeitsfeld mittlerweile anerkannt. In der Folge verlagert sich der Ressourceneinsatz (weniger Training,
     mehr Performance Support), verändern sich die Aufgaben von Bildungsverantwortlichen (u.a. mehr Gewicht
     auf das Ermöglichen von Lernen) und stellen neue Herausforderungen (kann / muss die Wirksamkeit und
     Effizienz von informellem Lernen am Arbeitsplatz überprüft werden?).

     Ihr Nutzen

     Sie können ‚Workplace Learning‘ im Feld Personalentwicklung einordnen. Sie kennen Beispiele für Ansätze
     wie Microlearning, ‚Learning in the flow of work‘ oder Performance Support. Sie können das Potenzial und
     die Herausforderungen, die mit einem erweiterten Leistungsportfolio von L&D verbunden sind, einschätzen.
     Sie können die Bedeutung digitaler Medien für diese verschiedenen Formen einschätzen und sie explorieren
     entsprechende Applikationen. Sie explorieren Methoden und Techniken für selbstgesteuertes Lernen und
     persönliches Wissensmanagement. Sie reflektieren ihre eigene Aufgabe und Verantwortung als
     Bildungsverantwortliche/r im Zuge dieser Veränderungen (Gestalten? Organisieren? Unterstützen?
     Evaluieren?). Sie entwickeln Konzepte und Grobplanungen für die Umsetzung von Workplace Learning in
     Ihrer eigenen (Bildungs-)Organisation.

     Programm

     Bildungsmanagement

     Visualisierung

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Themen und Inhalte

        •   Arbeitsbezogenes, Arbeitsprozess-integriertes und informelles Lernen
        •   Lernhaltige Arbeitsplätze / Arbeitsaufgaben, Lernen / Entwicklung in verschiedenen Karrierephasen
        •   Erweitertes Leistungsportfolio für L&D
        •   Microlearning, Performance Support und Formen informellen Lernens (Working out loud etc.)
        •   Was sind die Aufgaben für Bildungsverantwortliche: Gestalten? Organisieren? Befähigen? Evaluieren?
        •   Wie können diese Aufgaben umgesetzt werden?

     Lernbegleiter/in

     Dr. Christoph Meier - scil (Modulverantwortlicher)
     Mareike Heidemann-Jarosch - REWE Systems GmbH (Gastexpertin)
     Gregor Cholewa - CEO KnowledgeFox (Gastexperte)
     Simon Dückert - CEO Cogneon (Gastexperte)

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Bildungsmarketing / Customer Centricity (2021)

     https://www.scil.ch/wp-content/uploads/2019/04/Weiterbildungsmodul_Bildungsmarketing-und-Customer-Centricity.mp4

     Mit welchen Typen von Kunden bzw. Teilnehmenden haben wir es als Bildungsanbieter zu tun? Was erleben
     diese auf den zwei grossen Abschnitten ihrer Kundenreise („Kunde werden“ – „Kunde sein“)? Welche
     Kundentypen haben an welchen Stellen eher positive oder eher negative Erlebnispunkte? Wie können wir
     die Elemente des Marketing-Mix so konfigurieren, dass die von uns gewünschte Kundenreise und
     Kundenerfahrung resultiert?

     Ihr Nutzen

     Sie verstehen die durch die Digitalisierung ausgelösten Veränderungen bei Erlebnisreisen und
     Erlebnispunkten (aus der Perspektive der Kunden) im Rahmen von Weiterbildungen. Sie verstehen zentrale
     Konzepte wie Personas, Kundenreise, Erlebnispunkte oder Service Blueprint. Sie analysieren die aktuelle
     Ausprägung von Kundenreisen und Erlebnispunkten bei von Ihnen verantworteten Bildungsprodukten bzw.
     Bildungsdienstleistungen und gestalten zielgerichtet die künftige Kundenreise – unter Berücksichtigung aller
     Elemente des Marketing-Mix.

     Programm

     Bildungsmanagement

     Visualisierung

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Themen und Inhalte

        •   Marketing und Bildungsmarketing: grundlegende Konzepte
        •   Strategisches und operatives Bildungsmarketing: Aufgaben
        •   Personas, Kundenreise & Marketing-Mix
        •   Was erleben unsere Kunden heute, was sollen sie erleben?
        •   Wie wollen wir Kundenreise & Kundenerlebnis medial erweitert gestalten?
        •   Wie können wir den Erfolg unserer Marketing-Aktivitäten überprüfen?

     Lernbegleiter/in

     Dr. Christoph Meier - Universität St.Gallen, scil (Modulleitung)

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ROI, ROE & Wertbeitrag (2020)

     Das Aufzeigen und Erhöhen des Nutzens bzw. Werts von Personalentwicklung und Weiterbildung stellt eine
     Dauerherausforderung für Bildungsverantwortliche dar. Für einige Jahre hiess es, die Bestimmung des
     „Return on Invest“ sei der Königsweg dahin. Doch mittlerweile hat sich das Interesse eher in Richtung einer
     Überprüfung der grundlegenden Ausrichtung der Bildungsarbeit (Strategieunterstützung vs. Business
     Continuity vs. Regulatorik) verlagert und der „Return in Expectations“ wird in den Mittelpunkt gestellt.

     Ihr Nutzen

     Sie kennen ein bewährtes Vorgehensmodell zur Erhöhung des Werts von Bildungsdienstleistungen, das
     zentrale Anspruchsgruppen und zentrale Schritte im Leistungsprozess von L&D umfasst. Sie kennen
     spezifische Vorgehensweisen und Arbeitshilfen zu Aufgaben wie Bedarfsklärung, Ergebnis-Mitverantwortung
     zentraler Stakeholder, „Design the complete experience“, „Transferorientierung“ oder
     anspruchsgruppenorientierte Evaluation. Sie können diese Vorgehensweisen und Arbeitshilfen fachkundig
     einsetzen, um den Wert der von Ihnen verantworteten Bildungsdienstleistungen auszuweisen und zu
     erhöhen.

     Programm

     Bildungsmanagement

     Visualisierung

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Themen und Inhalte

        •   Anspruchsgruppen & Nutzen von Investitionen in (Weiter-)Bildung
        •   Fokussierung: Unterstützung der Strategieumsetzung / Performance Improvement / Business
            Continuity / Regulatorik
        •   Ergebnisorientiert planen, konzipieren, realisieren & durchführen: Bedarfsklärung, Sichtachse
            Kompetenzen – Ziele, Ergebnis(mit)verantwortung, transferorientiere Gestaltung der
            Gesamterfahrung, Lernmedien (Make, Curate, Buy), Automatisierungspotenziale
        •   Anspruchsgruppen-orientierte Evaluation, Ergebnisse interpretieren und Leistungen / Erfolge
            kommunizieren

     Lernbegleiter/in

     Dr. Christoph Meier - scil (Modulverantwortlicher)
     Remo Steinmetz - Director / Head Client Engagement, SwissRe Institute (Gastexperte)

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Strategien für die digitale Transformation von PE / L&D (2020)

     Strategische Bildungsarbeit stellt ein bedeutendes Handlungsfeld für Learning Professionals dar. Mit dem
     gezielten Vorantreiben strategischer Bildungsinitiativen können die Zukunftsfähigkeit einer
     Bildungsorganisation und die Erreichung von Organisationszielen massgeblich mitgestaltet werden.

     Ihr Nutzen

     Sie identifizieren strategische Aufgabenfelder in Ihrem Verantwortungsbereich (z.B. L&D), kennen
     ausgewählte Werkzeuge für die strategische Bildungsarbeit und skizzieren strategische Entwicklungsinitiativen
     für die Personalentwicklung / für Learning & Development.

     Programm

     Bildungsmanagement

     Visualisierung

     Themen und Inhalte

        •   Aktuelle Trends

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•   Der strategische Bildungsmanagement Navigator (BMN)
        •   Bildungsstrategie & Zukunftsportfolio
        •   Strategieentwicklung zur digitalen
        •   Transformation; Positionierung, Prozesse, Tools
        •   Neue Lernräume für kollaboratives Lernen und Arbeiten in einer „Open Innovation“-Kultur
        •   Erfolgreiche Strategiearbeit mit heterogenen Teams: Moderationsmethoden und Workshopdesigns

     Lernbegleiter/in

     Prof. Dr. Sabine Seufert - Institut für Wirtschaftspädagogik, Universität St.Gallen

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Video-basierte Lernumgebungen (2020)

     Hinweis: Dieses Modul ist 2020 aktuell ausgebucht. Wir führen eine Warteliste.
     Kontaktieren Sie uns bitte via scil-info@unisg.ch – wir nehmen Sie auf die Warteliste und kontaktieren Sie,
     sobald es freie Plätze gibt / eine weitere Durchführung geplant ist.
     Anmeldung für 2021 ist hier möglich.

     Kurzvideos unterschiedlicher Art begegnen uns in verschiedensten Lernsituationen. Beispielsweise im
     Rahmen von MOOCs, im Rahmen von Flipped-Classroom Designs oder auch als Format bei der Umsetzung
     von „Lernens durch Lehren“. Die Formen sind vielfältig; es gibt Vortragsvideos, Erklärvideos,
     Informationsvideos, Debattenvideos und viele mehr. Videos als Lernressourcen sind populär. Aber sind sie
     auch wirksam? Und wie erstellt man lernwirksame Videos?

     Ihr Nutzen

     Orientieren Sie sich zu verschiedenen Formaten von Videos als Lernressourcen. Lernen Sie Ausrüstung für
     und das Vorgehen bei der Planung und Umsetzung eines Kurzvideos kennen. Probieren Sie selbst Dinge aus
     und produzieren Sie ein kurzes Lernvideo mit anderen Teilnehmenden. Erstellen Sie ein Konzept für ein
     Lernvideo, das die von Ihnen verantwortete(n) Bildungsdienstleistung(en) erweitert und bereichert.

     Programm

     Digitale Bildung

     Visualisierung

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Themen und Inhalte

        •   Den Trend verstehen: Von Erklärvideos zu MOOCs
        •   Einsatzszenarien und Ziele im Bildungs- und Organisationskontext
        •   Erfolgsfaktoren von Lernvideos (Analyse)
        •   Gestaltungsprinzipien und -formen
        •   Tools für die Lernvideoproduktion kennenlernen und ausprobieren
        •   Experimentelle Produktion von eigenen Lernvideos

     Lernbegleiter/in

     Andy Lüdemann - Medien und Kompetenz

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Trend- & Community Day (2020)

     Disruption und lernende Organisation: Chancen und Herausforderungen für
     L&D

     – Forschung, Entwicklung und Praxis im Gespräch

     In einer VUCA-Welt müssen Unternehmen und Organisationen flexibel in einem sich dynamisch
     verändernden Umfeld agieren. Dies gilt im Hinblick auf nachhaltige Trends (Digitalisierung) ebenso wie im
     Hinblick auf plötzliche Disruptionen (Covid-19 Pandemie). Unternehmen und Organisationen müssen also zu
     lernenden Organisationen werden, in denen Strukturen, Prozesse, Systeme und Kultur das Lernen sowie
     Transformation bzw. Innovation ermöglichen – bei Einzelpersonen, bei Teams, bei der Gesamtorganisation
     sowie bei umgebenden Communities.

     In vielen Organisationen hat sich in den letzten Wochen und Monaten – notgedrungen – viel verändert: bei
     Leistungen und Prozessen; bei den Formen der internen Zusammenarbeit; bei den Formaten der Aus- &
     Weiterbildung. Aber sind sie damit bereits zu nachhaltig veränderungsfähigen und lernenden Organisationen
     geworden?

     Ihr Nutzen

     Sie sind dabei, wenn Forschung, Entwicklung und Praxisgestaltung im Dialog sind. Sie nehmen
     Forschungsergebnisse und Umsetzungsbeispiele auf, diskutieren mit Ihren Peers offene Fragen zur
     Umsetzung dieses aktuellen Themas und Sie erweitern Ihr berufliches Netzwerk.

     Programm

     Bildungsmanagement

     Themen und Inhalte

        •   Wie wird das Leitbild «lernende Organisation» aktuell umgesetzt?
        •   Wie ermöglichen neue Organisationsmodelle (z.B. Tribes, Chapters und Guilds) Agilität und
            Innovation und welche begleitenden PE-Massnahmen braucht es dafür?
        •   Wie kann die Personalentwicklung gross angelegte Programm zur digitalen Transformation so
            unterstützen, dass eine «lernende Organisation» resultiert?
        •   Wie können die Beschäftigten für die produktive Zusammenarbeit mit Smart Machines / für die
            Nutzung von immer zahlreicheren Applikationen befähigt werden?
        •   Wie kann die Lern- & Entwicklungsfähigkeit von Einzelpersonen und Teams über Programme wie z.B.
            Working Out Loud oder lernOS gefördert werden?

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Lernbegleiter/in

     Prof. Dr. Sabine Seufert - Universität St.Gallen, Institut für Wirtschaftspädagogik / scil
     Dr. Christoph Meier - Universität St.Gallen, Institut für Wirtschaftspädagogik / scil
     Prof. Dr. Dirk Ifenthaler - Universität Mannheim / UNESCO
     Dr. Janosch Türling - AXA Academy
     Bernarda Jakuli - AXA Academy
     Kathrin Falkenstein - Lebensversicherung von 1871
     Dr. Martin Weissleder - Eidgenössische Zollverwaltung

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Wissenswertes

     ECTS und Abschluss

     Sie haben das Programm erfolgreich abgeschlossen, nachdem Sie:

        •    3 Basismoduleabsolviert haben,
        •    einmal am scil Trend- & Community Day teilgenommen haben,
        •    5 Wahlmodule besucht haben,
        •    die Transferaufträge pro Modul erfolgreich bearbeitet haben,
        •    alle Bestandteile des Entwicklungsportfolios erfüllt haben und
        •    am Abschlusscoaching teilgenommen haben.

     Sie schliessen das Zertifikatsprogramm mit 13 ECTS-Punkten (gemäss dem European Credit Transfer
     System) als Certified Professional in Digital Learning - HSG (Certificate of Advanced Studies (CAS)) ab. Das
     Programm umfasst damit ca. 300 Lernstunden

     Preis

     CHF 9‘900.- Beinhaltet Kursunterlagen, Verpflegung während der Seminarzeiten, studienbegleitendes
     Coaching, Prüfungskosten und Zertifikat. Beinhaltet NICHT Kosten für Anreise, Übernachtung und
     Telekommunikationsinfrastruktur bei der Teilnahme an Online-Tagen (z.B. Telefongebühren).

     Vergünstigte Paketpreise für Einzelmodule: 10% Rabatt erhalten Sie bei der zeitgleichen Buchung von
     mindestens 3 Einzelmodulen. Der Rabatt wird Ihnen automatisch bei der Rechnungsstellung durch scil
     gutgeschrieben. In diesem Fall erhalten Sie Teilnahmebestätigungen pro Modul. Bei einer nachträglichen
     Programmbuchung bis zu Ihrem 4. Einzelmodul ist eine Anrechnung von bereits gezahlten
     Einzelmodulgebühren möglich.

     Anmeldung

     Die Anmeldung erfolgt über www.scil.ch. Wir bitten Sie, dort das Programm in den Warenkorb zu legen und
     Ihre Angaben in den vorgesehenen Feldern einzugeben. Nach der Prüfung Ihrer Anmeldung erhalten Sie von
     uns eine schriftliche Zusage per Mail.

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Einstieg

     Sie können flexibel mit jedem Modul in das Programm einsteigen. Wir empfehlen den Einstieg mit einem der
     Basismodule. Die Module sind nicht zwingend bei Programmstart bereits festzulegen – Sie können erste
     Module einbuchen und später die weiteren ergänzen. Auf learning@scil finden Sie hierzu eine Planungshilfe.

     Dauer

     Sie können das Programm in einem Jahr abschliessen oder die Modulbesuche auf bis zu zwei Jahre verteilen.
     Die Module werden jährlich angeboten.

     Zulassungsbestimmungen

     Zur Weiterbildung im Rahmen des Programms zugelassen werden die folgenden Personengruppen:

        •    Personen mit einem Hochschulabschluss und mindestens zwei Jahren einschlägiger Berufserfahrung,
        •    Personen mit einer Hochschulzugangsberechtigung oder einer mindestens dreijährigen, einschlägigen
             Berufserfahrung (in diesen Fällen kann die fachliche Eignung zusätzlich im Rahmen eines
             Aufnahmegespräches nachgewiesen werden),
        •    Grundkenntnisse in Didaktik und Methodik (kann über ein Online-Modul nachgearbeitet werden),
        •    Bildungsaufgaben und die Gestaltung von (digitalen) Lernumgebungen bzw. Lernprozessen gehören
             zur beruflichen Praxis bzw. sind zukünftig geplant.

     Sie erfüllen diese Voraussetzungen formal nicht oder Sie sind sich nicht sicher?
     Bitte kontaktieren Sie uns, wir prüfen im Rahmen eines Gesprächs, ob eine Zulassung in Frage kommt.

     Rechnungsstellung

     Die Rechnung erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung. Sie können zwischen vier verschiedenen
     Zahlungsoptionen wählen:

        •    Einmalzahlung: Fällig 30 Tage nach Eingang der Rechnung;
        •    Zwei gleiche Raten: 1. Rate 30 Tage nach Eingang der Rechnung fällig, 2. Rate 90 Tage nach 1. Rate
             fällig;
        •    Drei gleiche Raten: Fällig 30 Tage nach Eingang der Rechnung + weitere jeweils 90 Tage versetzt;
        •    Vier gleiche Raten: Fällig 30 Tage nach Eingang der Rechnung + weitere jeweils 90 Tage versetzt.

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