Die Entgrenzung von Kindheit in der Mediengesellschaft

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Die Entgrenzung von Kindheit in der
Mediengesellschaft
Astrid Ebner-Zarl

Die Entgrenzung von
Kindheit in der
Mediengesellschaft
Kinder zwischen Talentförderung,
Leistungsdruck und wirtschaftlichen
Interessen
Astrid Ebner-Zarl
Linz, Oberösterreich, Österreich

Dieses Buch entspricht bis auf kleine Änderungen/Aktualisierungen der Dissertation
„Die Entgrenzung von Kindheit in der Mediengesellschaft“, eingereicht im August 2019
am Institut für Soziologie der Johannes Kepler Universität Linz.

ISBN 978-3-658-31970-0             ISBN 978-3-658-31971-7 (eBook)
https://doi.org/10.1007/978-3-658-31971-7

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Vorwort

Hinter der Wahl eines Forschungsthemas für eine so umfassende und langfristige
Arbeit wie die Dissertation steht oft eine längere Geschichte. Die Grundsteine
dafür können lange zurückliegen, in Phasen des Lebenslaufs, in denen man noch
gar nicht ahnte, dass man eines Tages eine Dissertation verfassen würde. Über
Jahre hinweg werden dann, ohne sich dessen bewusst zu sein, einzelne Puzzle-
teile angesammelt, von denen schließlich in der Situation der Exposéerstellung
erkennbar wird, dass sie sich zu einem großen Ganzen zusammenfügen lassen.
Das war auch bei der vorliegenden Dissertation der Fall.
    Einer der ersten Medienwissenschafter, mit dessen Thesen ich in meinem
Medienmanagement-Studium ab Ende 2003 in Berührung kam, war Neil Postman.
Mit seiner Wahrnehmung eines „Verschwinden[s] der Kindheit“, das er Anfang
der 1980er-Jahre in erster Linie mit der Verbreitung des Fernsehens verknüpfte,
formuliert er genau genommen nichts anderes als eine Entgrenzungsthese: Gren-
zen zwischen Kindern und Erwachsenen lösen sich auf, da durch die Bildsprache
des Fernsehens Kindern Informationen zugänglich werden, die zuvor nur für
Erwachsene verfügbar waren; es gibt, in seinen Worten, keine „Geheimnisse“
mehr, an denen Kinder nicht teilhätten. Rückblickend war dies der erste Berüh-
rungspunkt mit einer Entgrenzungsdiagnose hinsichtlich der Ausgestaltung von
Kindheit, wenngleich der Begriff der Entgrenzung weder von Postman verwendet
wurde noch damals Teil meines theoretischen Begriffsschatzes war.
    Impulse kamen im Laufe der Folgejahre auch aus eigener Medienrezeption.
Wahrgenommene Veränderungen von Kindheit sind immer wieder Thema media-
ler Berichterstattung in Zeitungen, Zeitschriften oder Fernsehdokumentationen,
meist verbunden mit einer kritischen bzw. besorgten Betrachtung ihrer Verfasse-
rInnen oder ProduzentInnen. Dabei ist durchaus wörtlich die Rede davon, dass
Kindheit zusehends einer „Verkürzung“ unterliege oder aber „ohne Kindheit“

                                                                             V
VI                                                                        Vorwort

mehr oder weniger unmittelbar vom Baby- und Kleinstkindalter zum Jugendalter
übergegangen werde. Im Zuge der eigenen Fernsehrezeption stieß ich wiederholt
aber auch auf Casting Shows für Kinder. Rückblickend war ein Schlüsselereig-
nis dabei im Jahr 2007 ein Hintergrundbeitrag über den Kiddy Contest und das
damals begleitend dazu abgehaltene Kiddy Contest Camp, den ich zufällig sah.
Nachdem ich die ersten Folgen des Kiddy Contest Mitte der 1990er-Jahre selbst
noch als Kind rezipiert hatte, hatte ich mich seither, der Zielgruppe des Formats
entwachsen, nicht mehr damit beschäftigt und empfand das Erscheinungsbild und
das Auftreten der KandidatInnen als einen starken Kontrast zu dem, was ich aus
den 1990er-Jahren in Erinnerung hatte.
    Dem theoretischen Begriff der Entgrenzung bzw. dem dahinterliegenden Kon-
zept begegnete ich im Zuge meines Soziologiestudiums um 2011, damals im
Zusammenhang mit der Arbeitssoziologie, wo die Entgrenzung des Verhältnisses
zwischen Erwerbsarbeit und Privatleben ein zentrales Kennzeichen des Wandels
bzw. der Krise der Arbeitsgesellschaft ab den 1980er-Jahren ist. Als ich schließ-
lich 2013 im Fernsehen auf eine Folge der ersten Staffel von The Voice Kids
stieß, sprachlos angesichts der hochprofessionellen Auftritte von Kindern, die wie
Erwachsene sangen und auf der Bühne agierten, kam mir der Begriff der Entgren-
zung in den Sinn und stellte sich für mich in einen neuen Zusammenhang. Ich
beschloss, mich in meiner Dissertation, für die ich mich kurz zuvor entschieden
hatte, der genaueren Untersuchung von Gegenwartskindheit in der Mediengesell-
schaft zu widmen und dabei Entgrenzung als theoretisches Hintergrundkonzept
heranzuziehen.

                                                                Astrid Ebner-Zarl
Danksagungen

Das vorliegende Buch ist aus meiner Dissertation entstanden, die ich im August
2019 an der Johannes Kepler Universität Linz eingereicht habe.
    Ich bedanke mich bei meinem Dissertationsbetreuer Univ.-Prof. Dr. Johann
Bacher, der mein Dissertationsprojekt mit seinem Rat und seiner Expertise beglei-
tete und mich bereits nach Abschluss des Diplomstudiums der Soziologie darin
bestärkte, eine Dissertation ins Auge zu fassen.
    Außerdem möchte ich mich bei PD Dr. Andreas Gebesmair bedanken, der
die Zweitbegutachtung meiner Dissertation übernahm und mir als mein Vorge-
setzter am Institut für Medienwirtschaft der FH St. Pölten ermöglichte, im Jahr
2019 für die Fertigstellung der Dissertation und das Rigorosum Bildungskarenz
in Anspruch zu nehmen.
    Univ.-Prof.in Dr.in Brigitte Aulenbacher und Univ.-Prof.in Dr.in Susanne Per-
nicka danke ich für ihre hilfreichen und motivierenden Rückmeldungen zu
meinem Dissertationsprojekt, die ich von ihnen in verschiedenen die Dissertation
begleitenden Lehrveranstaltungen erhielt.
    Univ.-Prof.in Dr.in Ingrid Paus-Hasebrink ließ mir Quellen zum Österreichteil
der EU Kids Online-Studie zukommen, die anderweitig nicht verfügbar gewesen
wären, und informierte mich über die aktuelle Lage der Erhebung in Österreich –
vielen Dank dafür!
    Bedanken möchte ich mich außerdem beim Bibliotheksteam der
FH St. Pölten – insbesondere Mag. Christian Kieslinger, MSc, Maja Guša-
vac, MSc, und Karl Rathmanner – für zahlreiche Buchbestellungen, Fernleihen,
Artikellieferungen und Support mit dem Literaturverwaltungsprogramm Zotero.
    Ich danke meinem Arbeitgeber FH St. Pölten, dass ich im Rahmen meiner
Qualifizierungsvereinbarung von 2015 bis 2018 jährlich 5 Sonderurlaubstage für
Arbeiten an der Dissertation in Anspruch nehmen konnte.

                                                                              VII
VIII                                                             Danksagungen

    Als es darum ging nach Abschluss des Doktoratsstudiums eine Publikations-
strategie für die Dissertation zu überlegen, erhielt ich von Ass. Prof.in Dr.in
Johanna Dorer wertvolle Ratschläge – vielen Dank!
    Mein größter Dank gilt meiner Mutter Franziska Ebner-Zarl für ihre Unter-
stützung in meinem gesamten bisherigen Leben. Ohne ihren Rückhalt wäre
es niemals möglich gewesen, mein überwiegend nebenberuflich betriebenes
Doktoratsstudium abzuschließen. Ihr ist dieses Buch gewidmet.
Einleitung

   „Das sind Stimmen, […], das sind doch keine Kinder,
   das sind einfach schon fertige, professionelle Topsänger.“
   Juror Mark Forster in The Voice Kids 2017

Was Mark Forster in seiner begeisterten Reaktion auf den Auftritt dreier Kandi-
datInnen in der Casting Show anspricht, ist wissenschaftlich ausgedrückt nichts
anderes als eine Wahrnehmung von Entgrenzung. Er kann keinen Unterschied,
keine Grenzen mehr erkennen zwischen der Leistung der Kinder auf der Bühne
und den Auftritten professioneller, erwachsener SängerInnen mit jahre- oder
jahrzehntelanger Erfahrung und Schulung. Dass Grenzen zwischen Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen zusehends verschwimmen, ist ein Eindruck, der,
bezogen auf unterschiedlichste Lebensbereiche, immer wieder formuliert wird, in
allgemeingesellschaftlichen ebenso wie in wissenschaftlichen Diskursen.
    Dennoch existiert bislang kein konkretes und kohärentes wissenschaftliches
Konzept der Entgrenzung von Kindheit: Theoretische Ausführungen, die mit
Blick auf die Lebensphase Kindheit explizit den Entgrenzungsbegriff verwen-
den, sind vergleichsweise selten und verbleiben auf abstrakter Ebene. Umgekehrt
beschreiben zahlreiche Arbeiten – theoretischer und empirischer Natur – zwar
praktisch Phänomene, die auch als Entgrenzung aufgefasst werden könnten,
jedoch ohne sie als solche zu bezeichnen. In diesen Fällen werden andere Begriffe
für die diagnostizierten Entwicklungen gefunden oder aber eine Einbettung in
größere gesellschaftliche Zusammenhänge unterbleibt. Gleichzeitig gibt es auch
explizite Gegenstimmen, die eine Entgrenzung von Kindheit im Sinne eines Ver-
schwindens oder einer radikalen Verkürzung dieser Lebensphase als überzogen
betrachten und die wesentlichsten Kriterien für die Existenz einer eigenen und

                                                                               IX
X                                                                       Einleitung

besonderen Lebensphase Kindheit nach wie vor als verwirklicht sehen. Direkt
oder indirekt geht es ihnen allen jedoch um Grenzen zwischen diesen Gruppen,
die sich entweder aufgelöst oder stark verschoben haben oder, je nach Perspektive,
nach wie vor gegeben sind.
   Den Ausgangspunkt der vorliegenden Dissertation bildet also das Bestreben
neben und im Zuge einer umfassenden Beschreibung von Gegenwartskindheit den
aus anderen Zusammenhängen stammenden Begriff der Entgrenzung in puncto
Kindheit zu konkretisieren, seine Anwendbarkeit auf dieses Thema dabei auch
intensiv zu prüfen und letztlich einen Beitrag zu einem theoretischen Konzept
der Entgrenzung von Kindheit zu leisten oder aber geeignetere Begriffe für
die Beschreibung von Gegenwartskindheit zu finden. Die zahlreichen verstreu-
ten theoretischen und empirischen Erkenntnisse mit thematischer Relevanz sollen
dabei zusammengeführt und um eine eigene empirische Untersuchung ergänzt
werden. Den Analysegegenstand bilden Casting Shows für Kinder, konkret die
deutsche Casting Show „The Voice Kids“ und die österreichische Casting Show
„Kiddy Contest“.
   Folgende Forschungsfragen leiten die Dissertation an:

FF1: Welche Bilder von Kindheit werden in Medien für Kinder transportiert?
     Was kennzeichnet demnach Kindheit in der Gegenwart? Gibt es noch etwas
     Kindheitsspezifisches, durch das sich Kinder von Erwachsenen unterschei-
     den?
FF2: Welche Bilder von Kindheit sind dabei aus Geschlechterperspektive festzu-
     stellen?
     • Welche Unterschiede oder Ähnlichkeiten gibt es in der Darstellung von
        Mädchen und Buben?
     • Inwieweit fließen Geschlechterstereotype in die Darstellung von Kindern
        ein?
FF3: Inwieweit eignet sich das Konzept der Entgrenzung zur Beschreibung von
     Gegenwartskindheit?

Dass die Dissertation einen besonderen Fokus auf Medien legt, hat seinen Hin-
tergrund nicht nur in der im Vorwort beschriebenen Entstehungsgeschichte der
Forschungsidee. Da Kindheit im 21. Jahrhundert Aufwachsen in einer Medien-
gesellschaft bedeutet und Kinder als besonders medienaffine Gruppe gelten,
erscheint dieser Aspekt sowohl zur genaueren Untersuchung von Gegenwarts-
kindheit als auch im Hinblick auf potentielle Entgrenzungsprozesse besonders
relevant. Während theoretisch auch die Mediennutzung von Kindern einfließt,
Einleitung                                                                      XI

liegt der Schwerpunkt der empirischen Betrachtung auf medialen Kindheitsbil-
dern, wobei der Begriff des Kindheitsbildes mehrfache Bedeutung hat. Wenn
Kinder als AkteurInnen in Casting Shows auftreten, lassen sich aus der Art
und Weise, wie sie sich dort präsentieren, und aus Hintergrundinformationen,
die über sie einfließen, Erkenntnisse über das Leben als Kind in der Gegen-
wartsgesellschaft gewinnen. Gleichzeitig entfaltet die mediale Repräsentation aber
auch normierende Effekte: Die TeilnehmerInnen fungieren für zusehende Kinder
auch als Identifikationsfiguren für die eigene Identitätsentwicklung, zudem wer-
den Erwartungen und Anforderungen seitens der erwachsenen AkteurInnen an die
TeilnehmerInnen artikuliert. Daraus lässt sich erfahren, welche Vorstellungen in
der Gesellschaft über Kinder existieren. Aus dem allgemeinen Aufbau und den
Rahmenbedingungen, in welche die Shows eingebettet sind, erschließt sich nicht
zuletzt auch, inwieweit sie auf die Zielgruppe der Kinder abgestimmt sind, d. h.
inwieweit sie (tatsächliche oder angenommene) Spezifika der Zielgruppe Kinder
berücksichtigen.
    Hinsichtlich der beforschten Altersgruppe konzentriert sich die Arbeit auf
einen speziellen Abschnitt von Kindheit, die so genannten „Tweens“, die sich
lebenslauftheoretisch in einem breiten Übergangsbereich zwischen Kindheit und
Jugend befinden und auf die auch die beiden analysierten Casting Shows
ausgerichtet sind.
    Folgendermaßen ist die Arbeit aufgebaut:
    Einführend (Kapitel 1) wird der Begriff der Entgrenzung in seiner Bedeu-
tung näher beleuchtet und seine Anwendung auf so verschiedene Felder wie
Erwerbsarbeit, Familie, die Geschlechterverhältnisse, Schule, Freizeit und Lernen,
mediale Kommunikation sowie Zeit und Raum wird ausführlich beschrieben. Den
Abschluss in der Reihe der Anwendungsfelder bildet die Lebenslaufforschung, die
sich mit Verschiebungen und Entgrenzungen der Lebensphasen beschäftigt, wobei
die für die Themenstellung dieser Dissertation besonders relevanten Lebenspha-
sen Jugend und Kindheit jeweils separat in den Blick genommen werden. Danach
werden die Parallelen und Unterschiede, die sich aus dieser vergleichenden
Betrachtung von Anwendungsfeldern erschließen, zusammenfassend herausge-
arbeitet, um zu zentralen Merkmalen und Kriterien des Entgrenzungsbegriffes
zu finden. Dabei werden Lücken und Unschärfen des Entgrenzungsbegriffes
erkennbar, die sich spezifisch in seiner Anwendung auf Kindheit ergeben und ins-
besondere darin bestehen, dass keine klar definierte „Normalfolie“ existiert, von
der die diagnostizierten Entwicklungen des Grenzverlustes ausgehen, und infol-
gedessen die Beschreibung von Kindheit mittels Entgrenzungsbegriff stark von
subjektiven Wertungen getragen ist. Am Ende des Kapitels bezieht die Autorin
XII                                                                    Einleitung

erste Position zu dieser Problematik und formuliert diesbezügliche Überlegungen
für die weitere Arbeit an der Dissertation.
    Kapitel 2 beschäftigt sich mit dem zweiten Zentralbegriff der Dissertation,
dem Begriff der Kindheit und der Frage, was Kinder und Kindheit ausmacht
bzw. wie der Stand der Theorie dazu beschaffen ist. Dass auch diese Frage
nicht eindeutig und pauschal zu beantworten ist, zeigt bereits der Einstieg in
das Kapitel, der eine Reihe von einander widersprechenden Kindheitsbildern
beleuchtet. Diese Bilder vom Kind, die im historischen Rückblick zu identi-
fizieren sind, prägen das Denken über Kinder und Kindheit teils bis in die
Gegenwart. Im Anschluss daran wird ausführlich die Entstehung und Entwick-
lung der soziologischen Kindheitsforschung nachvollzogen, die sich ab Ende der
1980er-Jahre aus einer Kritik an der Vernachlässigung von Kindern in der all-
gemeinen Soziologie und an der Präsentation universalistischer, naturalisierender
und defizitärer Konzepte von Kindern in der Entwicklungspsychologie formierte.
Aber nicht nur die verschiedenen Forschungsstränge dieser neuen Kindheitsso-
ziologie werden in Kapitel 2 beschrieben, sondern auch ein aktueller Impuls
aus der allgemeinen Soziologie für die Beforschung von Kindheit fließt ein,
der sich als ein grundlegender theoretischer Baustein und Kontext für den wei-
teren Verlauf der Dissertation erweisen wird: das Konzept der „differenziellen
Zeitgenossenschaft“ von Heinz Hengst, das Kinder und Erwachsene vor allen
Unterschiedlichkeiten zwischen ihnen als ZeitgenossInnen in denselben gesell-
schaftlichen Rahmenbedingungen betrachtet. Weiters wirft die Dissertation einen
aktuellen Blick auf die von der neuen Kindheitssoziologie kritisierten Sozialisa-
tionstheorien und entwicklungspsychologischen Modelle, die in den vergangenen
Jahrzehnten Weiterentwicklungen erfahren haben, weg vom passiven oder hin-
sichtlich seines kognitiven Entwicklungsstandes noch defizitären Kind hin zu
einer aktiveren Rolle bei der Sozialisation und einem größeren Kompetenzum-
fang bereits in jüngeren Jahren als bislang in klassischen Modellen angenommen
wurde. Schließlich wird das ambivalente Verhältnis zwischen Kindheitsforschung
und feministischer Forschung thematisiert, das sich durch markante Parallelen in
den Entstehungshintergründen und gleichzeitig starken Konfliktlinien äußert, die
sich erst in jüngerer Vergangenheit teilweise ein wenig entschärft haben. Am Ende
dieses Abschnittes konkretisiert die Autorin, an welchen Punkten der beschriebe-
nen Theorielage die Dissertation anknüpft. Die theoretische Beschäftigung mit
dem Phänomen der Kindheit wird danach jedoch weiter fortgesetzt, stärker geht
es jetzt darum, welche Begrenzungen aus theoretischer Perspektive zwischen
Kindern und Erwachsenen festzustellen sind bzw. auf welche Art und Weise
solche Begrenzungen vorgenommen werden. Kindheit ist gesellschaftlich sowohl
nachfolgenden Lebensphasen gegenüber als auch in sich eng mit Altersgrenzen
Einleitung                                                                      XIII

verbunden, dabei handelt es sich insbesondere um rechtlich institutionalisierte und
um entwicklungspsychologische Altersgrenzen, die, obwohl vielfach uneinheitlich
und unscharf, normierende und normalisierende Effekte auf Kindheit entfal-
ten. Mit solchen Altersstufen in Zusammenhang findet auch eine Abgrenzung
von Generationen statt, wobei in das Generationenverhältnis zwischen Kindern
und Erwachsenen typischerweise eine Hierarchie eingelagert ist, insofern, als
höhere Altersstufen auch als höherwertig begriffen werden und die im Gene-
rationenverhältnis übergeordneten Erwachsenen in vielen Situationen über die
untergeordneten Kinder bestimmen (können), wenngleich in jüngerer Vergan-
genheit Begrenzungen zwischen den Generationen gefallen sind und vielfach
ein ausgeglicheneres Generationenverhältnis praktiziert wird bzw. Kinder durch
den digitalen Wandel teils auch Vorsprünge im Generationenverhältnis haben.
Abschließend wird, der dekonstruktivistischen Perspektive der Dissertation ent-
sprechend, nicht nur zwischen Kindheit und Kindsein differenziert, sondern auch
auf den sozialen Konstruktionscharakter beider Phänomene hingewiesen: Deren
unterschiedliche Beschaffenheit historisch, global und kulturell, interindividuell
und nach Lebenslagen sowie intraindividuell wird ausführlich beschrieben. Am
Ende dieses Großkapitels werden die Erkenntnisse mit dem Begriff der Entgren-
zung in Beziehung gesetzt: Einmal mehr zeigen sich dadurch Unzulänglichkeiten
des Entgrenzungsbegriffs, was seine Anwendbarkeit auf die Beschreibung und
Analyse von Kindheit betrifft. Gerade der soziale Konstruktionscharakter von
Kindheit bringt mit sich, dass es per se kaum konkrete und fixe Grenzen zwi-
schen Kindheit und anderen Lebensphasen gibt und die Frage des Kindgemäßen
und Altersadäquaten jenseits temporärer Festlegungen und subjektiver Wertungen
kaum beantwortbar ist bzw. eine Vielzahl von unterschiedlichen Antworten darauf
koexistiert. Hinsichtlich neuerer Themen wie der Nutzung von digitalen Medien
durch Kinder fehlen derzeit auch noch Erkenntnisse dazu.
    Nachdem auf diese Weise die beiden Zentralbegriffe der Dissertation, Ent-
grenzung und Kindheit, theoretisch abgesteckt wurden, setzt sich Kapitel 3
tiefergehend mit Gegenwartskindheit (bezogen auf Europa und die USA) aus-
einander. In der Recherche haben sich vor allem vier Felder als kennzeichnend für
Gegenwartskindheit bzw. den Wandel von Kindheit in jüngerer Vergangenheit her-
ausgestellt – vier Felder, die eng ineinandergreifen und sich im Übrigen auch im
empirischen Material (in unterschiedlicher Stärke) wiedergefunden haben: Media-
tisierung, Sexualisierung, Kommerzialisierung sowie die Einbettung von Kindheit
in eine Leistungsgesellschaft, die mit den Schlagworten „Frühförderung, Überfor-
derung und Leistungsdruck“ umschrieben ist. Jedem dieser vier Bereiche ist je ein
eigenes Unterkapitel gewidmet. Erneut wird am Ende des Großkapitels ein zusam-
menfassendes Fazit, vor allem mit Blick auf die Konzepte der Entgrenzung und
XIV                                                                    Einleitung

der differenziellen ZeitgenossInnenschaft gezogen, wobei vor allem das Verhältnis
und die mögliche Vereinbarkeit der beiden Konzepte in den Blick kommen. Unter
Einbeziehung der Erkenntnisse aus Großkapitel 3 wird auch noch einmal systema-
tischer dargelegt, inwieweit der Entgrenzungsbegriff etwa im Zeitvergleich oder
im Vergleich unterschiedlicher Gesellschaften und Lebenslagen mit Unschärfen
behaftet ist. Mehr und mehr wird dabei deutlich, dass Entgrenzung von Kindheit
eine stark entwicklungspsychologische Frage ist, zu deren Klärung einheitliche
und stabile Kriterien fehlen, während aus soziologischer Perspektive vieles, das
über Kindheit gesagt werden kann, in Richtung ZeitgenossInnenschaft weist, die
allerdings ebenfalls Fragen offen lässt.
    Kapitel 4 befasst sich mit methodischen Überlegungen und Vorbereitun-
gen zur nachfolgenden empirischen Analyse. Eingangs werden dabei die zentralen
Forschungsfragen in Erinnerung gerufen und anhand der gewonnenen Erkennt-
nisse noch einmal in ihrer Bedeutung konkretisiert und erläutert. Danach wird als
erforderliche Basis für die Analysen der methodische Status Quo in der Unter-
suchung von audiovisuellem Material aufgearbeitet und unter Zusammenführung,
Adaption und Erweiterung bestehender Verfahren eine methodische Vorgehens-
weise für die Analyse entwickelt; auch ein eigenes Codiersystem wird dabei
konzipiert und die Grenzen der Softwareunterstützung bei der Analyse von Fern-
sehmaterial werden aufgezeigt. Die Wahl des Analysegegenstandes Casting Show
wird begründet und mittels eines kurzen Abrisses über Entwicklung und zen-
trale Charakteristika von Casting Shows verdeutlicht. Abschließend wird das
genaue Vorgehen bei der Entwicklung der Kategorienleitfäden und beim Sampling
beschrieben.
    Kapitel 5 enthält den empirischen Teil. Die zentralen Ergebnisse aus der
Analyse von The Voice Kids und des Kiddy Contest werden zuerst getrennt
voneinander dargestellt und danach in einer gemeinsamen Betrachtung zusam-
mengeführt und kontrastiert.
    Kapitel 6 reflektiert die Erfahrungen mit dem gewählten methodischen
Vorgehen und geht auf Limitationen ein.
    In Kapitel 7 werden theoretische wie empirische Erkenntnisse zu Schluss-
folgerungen im Hinblick auf die Problemstellung zusammengeführt und die
gestellten Forschungsfragen beantwortet. Dabei werden finale Betrachtungen
zum Verhältnis zwischen dem Konzept der Entgrenzung und dem Konzept der
differenziellen ZeitgenossInnenschaft angestellt und es wird versucht, aus den
gewonnenen Erkenntnissen theoretische Ableitungen im Sinne eines Beitrags zur
Theoriebildung vorzunehmen.
    Kapitel 8 formuliert darauf basierend einen Ausblick auf künftige Forschung
zum Thema und auf Möglichkeiten künftiger Medienproduktion.
Inhaltsverzeichnis

1 Definition von Entgrenzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                 1
  1.1 Ursprung und Anwendungsbereiche des
       Entgrenzungsbegriffs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .              1
       1.1.1 Entgrenzung von Erwerbsarbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                                 3
       1.1.2 Entgrenzung von Familie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                           5
       1.1.3 Entgrenzung im Verhältnis Erwerbsarbeit und
                Familie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .        7
       1.1.4 Entgrenzung der Geschlechterverhältnisse . . . . . . . . . . . .                                        8
       1.1.5 Entgrenzung von Schule, Freizeit und Lernen . . . . . . . . .                                          11
       1.1.6 Entgrenzung medialer Kommunikation . . . . . . . . . . . . . . .                                       15
       1.1.7 Entgrenzung von Zeit und Raum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                                  20
       1.1.8 Entgrenzung im Lebenslauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                            23
                1.1.8.1 Entgrenzung von Jugend . . . . . . . . . . . . . . . . . .                                  26
                1.1.8.2 Entgrenzung von Kindheit
                               (Entgrenzungsbegriff in der
                               Kindheitsforschung) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                      35
  1.2 Zusammenfassung: Parallelen, Unterschiede und
       Verbindungslinien zwischen unterschiedlichen Ebenen von
       Entgrenzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .      43
  1.3 Probleme des Entgrenzungsbegriffs auf Kindheit bezogen:
       Wo Entgrenzung ist, müssen einmal Grenzen gewesen sein
       – das Problem der Konkretisierung des Kindgemäßen . . . . . . . . . .                                        49
  1.4 Der in der vorliegenden Arbeit verwendete
       Entgrenzungsbegriff: Erste Überlegungen und
       Ausblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   52

                                                                                                                    XV
XVI                                                                                           Inhaltsverzeichnis

2 Genauere Annäherung an das Phänomen „Kindheit“ . . . . . . . . . . . . .                                       55
  2.1 Widerstreitende Kindheitsbilder in Geschichte und
      Gegenwart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .    56
  2.2 Kindheitsforschung: Kinder und Kindheit als
      Forschungsgegenstand in Soziologie und Psychologie . . . . . . . . . .                                     68
      2.2.1 Ausgangspunkt: Kindvergessenheit der Soziologie
               und Dominanz der Entwicklungspsychologie . . . . . . . . . .                                      69
      2.2.2 Forschungsstränge innerhalb der neuen
               Kindheitssoziologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .               72
      2.2.3 Aktuelle Impulse aus der allgemeinen Soziologie:
               Kinder und Erwachsene als „differenzielle
               Zeitgenossen“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .           81
      2.2.4 Aktuelle Entwicklungen in den
               Sozialisationstheorien und in der
               Entwicklungspsychologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                     84
      2.2.5 Verhältnis von Kindheitsforschung und
               feministischer Forschung: Zwischen Parallelen und
               Gegensätzlichkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .             88
      2.2.6 Selbstverortung der Dissertation in der Theorielage . . . .                                          93
  2.3 Altersdefinitionen: Kindheit als eine durch Altersgrenzen
      festgelegte und in sich altersgestufte Phase . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                         96
  2.4 Abgrenzung von Generationen: Kindheit als
      Generationenverhältnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .          104
  2.5 Kindheit als soziale Konstruktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                   108
      2.5.1 Kinder, Kindheit, Kindsein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                        109
      2.5.2 Die historische Entstehung der Kindheit . . . . . . . . . . . . . .                                 112
      2.5.3 Die Notwendigkeit des Denkens im Plural . . . . . . . . . . . .                                     128
  2.6 Zwischenfazit und Rückbindung an den Entgrenzungsbegriff . . .                                            143
3 Gegenwartsdiagnosen zu Kindheit und ihrem Wandel . . . . . . . . . . . .                                      153
  3.1 Mediatisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .    154
      3.1.1 Die rasante Entwicklung der Mediengesellschaft . . . . . .                                          154
      3.1.2 Kinder als Zielgruppe neuer medialer
              Entwicklungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .             156
      3.1.3 Verbreitung und Nutzung digitaler Medien durch
              Kinder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .      164
              3.1.3.1 Social Media: Offizielle Zielgruppen
                          und faktische Nutzung im Widerspruch . . . . .                                        164
Inhaltsverzeichnis                                                                                               XVII

                         3.1.3.2
                            Studien zur Mediennutzung von
                            Kindern: Hintergründe und Limitationen . . . .                                       167
                3.1.3.3 Studien zur Mediennutzung von
                            Kindern: Ergebnisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                      173
                            3.1.3.3.1 Internetnutzung beginnt
                                                immer früher und ist schon
                                                bei jungen Altersgruppen
                                                vielfältig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .           175
                            3.1.3.3.2 Einbettung der
                                                Internetnutzung in allgemeine
                                                Mediennutzung und
                                                Freizeitgestaltung . . . . . . . . . . . . . . .                 186
                            3.1.3.3.3 Digitale Präsenz von Kindern
                                                durch Sharenting . . . . . . . . . . . . . . .                   188
        3.1.4 Risiken der Nutzung digitaler Medien durch Kinder . . .                                            190
                3.1.4.1 Konfrontation mit pornografischem
                            Material . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .           193
                3.1.4.2 Offenheit von Kindern im Internet:
                            Preisgabe privater Informationen,
                            Treffen mit Online-Bekanntschaften . . . . . . . .                                   194
                3.1.4.3 Cybergrooming . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                        196
                3.1.4.4 Sexting . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                199
                3.1.4.5 Freizügige Videos und Live Streaming . . . . . .                                         201
                3.1.4.6 Revenge Porn, Sextortion und
                            (Cyber-)Mobbing als mögliche Folgen
                            von zu großer Offenheit im Internet . . . . . . . .                                  205
                3.1.4.7 Schädlicher User-Generated Content . . . . . . . .                                       217
                3.1.4.8 Datenmissbrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                        219
                3.1.4.9 Abschließende Bemerkungen zu
                            Internetrisiken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                222
    3.2 Sexualisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   226
        3.2.1 Versuch einer Definition von Sexualisierung – ein
                weites Feld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .        226
        3.2.2 Bereiche und Erscheinungsformen der
                Sexualisierung von Kindheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                      234
                3.2.2.1 Musik und Musikvideos . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                              235
                3.2.2.2 Kleidung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                 238
                3.2.2.3 Freizeit- und Sportaktivitäten . . . . . . . . . . . . . .                               243
                3.2.2.4 Werbe- und Modeindustrie . . . . . . . . . . . . . . . .                                 245
XVIII                                                                                     Inhaltsverzeichnis

                        3.2.2.5
                         Kinderprodukte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                 247
                        3.2.2.6
                         TV-Serien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .            250
                        3.2.2.7
                         Games . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .          255
                        3.2.2.8
                         Zeitschriften und Magazine . . . . . . . . . . . . . . . .                         258
                        3.2.2.9
                         Alles nur wegen der Bedürfnisse der
                         KonsumentInnen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                    259
        3.2.3 Buben und Sexualisierung – ein vernachlässigter
              Bereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   262
        3.2.4 Auswirkungen sexualisierter Kindheit auf Kinder
              und die Gesellschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .            264
              3.2.4.1 (Selbst-)Objektifizierung . . . . . . . . . . . . . . . . . .                         264
              3.2.4.2 Sexuelle Frühreife . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                    266
              3.2.4.3 Überforderung und mangelnde
                         Abschätzbarkeit der tiefergehenden
                         Bedeutung von Sexualität . . . . . . . . . . . . . . . . .                         268
              3.2.4.4 Normalisierung von Einstellungen zu
                         Sexualität, von Pädophilie und anderen
                         Gefährdungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .               272
              3.2.4.5 Desensibilisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                    273
    3.3 Kommerzialisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .    274
        3.3.1 Kinder als Zielgruppe der werbenden Wirtschaft . . . . . . .                                  275
        3.3.2 Erkennen werblicher Intentionen als
              Entwicklungsaufgabe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .               276
        3.3.3 Verdeckte Marketingstrategien in der Ansprache
              von Kindern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .       277
              3.3.3.1 Product Placement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                       278
              3.3.3.2 Advergames und In-Game Advertising . . . . . .                                        280
              3.3.3.3 In-Game-Käufe/In-App-Käufe . . . . . . . . . . . . .                                  287
              3.3.3.4 Buzz Marketing und Viralmarketing . . . . . . . .                                     290
              3.3.3.5 Influencer Marketing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                        292
              3.3.3.6 Datensammlung zu kommerziellen
                         Zwecken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .            299
              3.3.3.7 Verdecktes Marketing via Internet
                         of Toys . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .          302
        3.3.4 Crossmedialität, Transmedialität und
              Merchandising . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .         303
        3.3.5 Alterskompression und Omnipräsenz des
              Jugendmarketings . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .            308
Inhaltsverzeichnis                                                                                                  XIX

             3.3.6
                 Gender Marketing: Stereotype, Sexualisierung und
                 Gewalt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .       311
     3.4 Förderung, Überforderung und Leistungsdruck . . . . . . . . . . . . . . . .                                316
         3.4.1 Messbarmachung und Steuerung von Entwicklung . . . . .                                               319
         3.4.2 Kinder als Humankapital und Arbeitskräfte von
                 morgen – Sozialinvestive Kindheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                            323
         3.4.3 Entstehung einer „Förderindustrie“ als
                 Wirtschaftszweig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .               326
         3.4.4 Förderungsdruck und gesellschaftliche
                 Ungleichheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .           330
         3.4.5 PISA als Motor von Verunsicherung . . . . . . . . . . . . . . . . .                                  340
         3.4.6 Unterschiedliche Verständnisse von Lernen,
                 Kompetenz und „guter“ Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . .                                  342
         3.4.7 Überforderung durch Partizipation . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                              344
         3.4.8 Zukunftsprognosen: Selbstvermessung und
                 Vermessenwerden – Kindheit und The Quantified
                 Self . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   347
     3.5 Zwischenfazit und Rückkehr zum in dieser Arbeit
         verwendeten Entgrenzungsbegriff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                      351
4 Methodischer Teil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .       363
  4.1 Rückblick auf die Forschungsfragen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                          363
  4.2 Methodischer Status Quo: Qualitative Analyse von
      Fernsehmaterial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .         367
      4.2.1 Sozialwissenschaftliche Analyse von
              audiovisuellem Material . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                       367
              4.2.1.1 Inhaltsanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                        367
              4.2.1.2 Visuelle Soziologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                             369
      4.2.2 Filmwissenschaftliche Analyse von audiovisuellem
              Material . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .          370
      4.2.3 Zwischenfazit: Zusammenführung von sozial- und
              filmwissenschaftlichen Herangehensweisen als
              Notwendigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                 372
      4.2.4 Das heterogene Verständnis von qualitativer
              Inhaltsanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .              373
              4.2.4.1 Grundsätzliche Einordnung
                           der Inhaltsanalyse im Feld
                           „Qualitativ-Quantitativ“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                           374
XX                                                                                         Inhaltsverzeichnis

                         4.2.4.2
                           Charakteristika und Standards
                           qualitativer Inhaltsanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . .                     376
                           4.2.4.2.1 Deduktion und Induktion . . . . . . . .                                 377
                           4.2.4.2.2 Codierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                     378
                           4.2.4.2.3 Fixierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                   378
                           4.2.4.2.4 Reliabilität und Subjektivität . . . . .                                379
     4.3 Entwicklung eines inhaltsanalytischen Verfahrens für die
         Analyse von Casting Shows . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .           380
         4.3.1 Analyseleitfaden als Kategorienschema . . . . . . . . . . . . . . .                           381
         4.3.2 Codiersystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .        387
         4.3.3 Umgang mit Subjektivität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                  394
         4.3.4 Softwareunterstützung oder manuelles Codieren . . . . . . .                                   401
     4.4 Wahl des Analysegegenstandes: Warum Casting Shows? . . . . . . .                                    404
         4.4.1 Kurzabriss der untersuchten Shows: Kiddy Contest,
                 The Voice Kids . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .        405
         4.4.2 Einbettung der Shows in die audiovisuelle
                 Medienlandschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .        408
         4.4.3 Was haben Casting Shows mit Entgrenzung von
                 Kindheit bzw. mit ZeitgenossInnenschaft von
                 Kindern und Erwachsenen zu tun? . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                       410
     4.5 Genauere Darstellung der Kategorienleitfäden . . . . . . . . . . . . . . . .                        420
         4.5.1 Vorgehen bei der Entwicklung der
                 Kategorienleitfäden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .         420
         4.5.2 Struktur der Kategorienleitfäden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                    422
                 4.5.2.1 Kategorienleitfaden zu The Voice Kids . . . . . .                                   423
                 4.5.2.2 Kategorienleitfaden zum Kiddy Contest . . . . .                                     425
                 4.5.2.3 Beispiele für Codings . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                     426
5 Empirischer Teil: Ergebnisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .         431
  5.1 Genaue Darstellung der Untersuchungssamples . . . . . . . . . . . . . . .                              432
  5.2 The Voice Kids . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   436
      5.2.1 Professionalität der Kinder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                  436
              5.2.1.1 Vorerfahrung mit Gesang, Musik und
                        anderen Formen der Bühnenkunst . . . . . . . . . .                                   436
              5.2.1.2 Gesangsstimme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                      440
              5.2.1.3 Mimik, Gestik und Choreografie beim
                        Auftritt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .           442
              5.2.1.4 Sprache der Kinder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                       444
              5.2.1.5 Karriereperspektive der Kinder . . . . . . . . . . . . .                               449
Inhaltsverzeichnis                                                                                            XXI

                 5.2.1.6 Professioneller Umgang mit Scheitern . . . . . .                                     451
          5.2.2  Brüche und Widersprüche in der Selbstpräsentation
                 der Kinder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   455
                 5.2.2.1 Professionalität und Kindlichkeit . . . . . . . . . . .                              455
                 5.2.2.2 Selbstbewusstsein und Nervosität . . . . . . . . . . .                               457
          5.2.3 Gemeinsame Jugend- und Populärkultur von
                 Kindern und Erwachsenen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                  462
                 5.2.3.1 Jugendsprache erwachsener JurorInnen
                           und ModeratorInnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                     463
                 5.2.3.2 Kindlich wirkendes Verhalten
                           erwachsener JurorInnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                       464
                 5.2.3.3 Ähnlichkeiten in Kleidung und Styling
                           zwischen Kindern und Erwachsenen . . . . . . . .                                   465
                 5.2.3.4 Charakteristika der Songs, Idole und
                           Themen der Kinder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                    477
                 5.2.3.5 Bedeutung von Social Media . . . . . . . . . . . . . .                               490
          5.2.4 Emotionalisierung, Dramatisierung und
                 Inszenierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .     494
                 5.2.4.1 Typisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .              495
                 5.2.4.2 Persönliche Geschichten . . . . . . . . . . . . . . . . . .                          499
                 5.2.4.3 Gestaltungsmittel und Verhalten . . . . . . . . . . . .                              500
          5.2.5 Regeln und Strukturen der Show . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                        524
                 5.2.5.1 Subjektivität und Willkür . . . . . . . . . . . . . . . . . .                        524
                 5.2.5.2 Widersprüche in den Strukturen der
                           Show . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .         543
                 5.2.5.3 Anforderungen und Erwartungen an die
                           KandidatInnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                555
          5.2.6 Karriereorientierung der Show . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                     560
          5.2.7 Kommerzialisierung: Die Show als Werbeumfeld
                 und Werbeträger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .        562
          5.2.8 Platzierung der Show und Passung mit der
                 Zielgruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   567
          5.2.9 Eventisierung: Die Show als Großevent . . . . . . . . . . . . . .                             569
          5.2.10 Geschlechterperspektive . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .              572
                 5.2.10.1 Anzahl männlicher und weiblicher
                           AkteurInnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .              572
                 5.2.10.2 Wahl der Coaches aus
                           Geschlechterperspektive . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                      573
                 5.2.10.3 Kleidung und Styling . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                      573
XXII                                                                                              Inhaltsverzeichnis

                     5.2.10.4 Sexualisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                    575
                     5.2.10.5 Überschreitung und Reproduktion von
                                 Geschlechtergrenzen und -stereotypen . . . . . .                                     582
                     5.2.10.6 Weitere Beobachtungen zu Geschlecht . . . . . .                                         591
       5.3 Kiddy    Contest . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   592
           5.3.1     Zwischen Professionalität und Kindlichkeit . . . . . . . . . . .                                 593
                     5.3.1.1 Vorerfahrung mit Gesang, Musik und
                                 anderen Formen der Bühnenkunst . . . . . . . . . .                                   593
                     5.3.1.2 Gesangsstimme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                        595
                     5.3.1.3 Mimik, Gestik und Choreografie . . . . . . . . . . .                                     597
                     5.3.1.4 Sprache der Kinder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                         598
                     5.3.1.5 Karriereperspektive der Kinder . . . . . . . . . . . . .                                 599
                     5.3.1.6 Professioneller Umgang mit Scheitern . . . . . .                                         600
           5.3.2     Herausgeputzt, aber ein eigener Stil: Kleidung und
                     Styling . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .    602
           5.3.3     Brüche und Widersprüche in den präsentierten
                     Kindheitsbildern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .           607
           5.3.4     Bedeutung von Social Media . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                       611
           5.3.5     Karriereorientierung der Show . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                        613
           5.3.6     Sprachliche Eigenschaften von Moderation und
                     Gästen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .     618
           5.3.7     Entertainment und Eventisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                          619
           5.3.8     Emotionalisierung, Dramatisierung und
                     Inszenierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .         625
           5.3.9     Subjektivität und Willkür . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                  629
           5.3.10    Platzierung der Show und Passung mit der
                     Zielgruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .       631
           5.3.11    Kommerzialisierung: Die Show als Werbeumfeld
                     und Werbeträger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .            632
           5.3.12    Kommerzialisierung durch weitere
                     Vermarktungsaktivitäten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                  641
           5.3.13    Geschlechterperspektive . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                  644
                     5.3.13.1 Anzahl männlicher und weiblicher
                                 AkteurInnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                644
                     5.3.13.2 Kleidung und Styling . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                          645
                     5.3.13.3 Sexualisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                    646
                     5.3.13.4 Überschreitung und Reproduktion von
                                 Geschlechtergrenzen und -stereotypen . . . . . .                                     659
                     5.3.13.5 Weitere Beobachtungen zu Geschlecht . . . . . .                                         663
Inhaltsverzeichnis                                                                                                 XXIII

     5.4 Zusammenfassende Betrachtung des empirischen Teils . . . . . . . . .                                      663
6 Abschließende Reflexionen: Erfahrungen mit der Methode . . . . . . . .                                           687
7 Schlussfolgerungen im Hinblick auf die Forschungsfragen . . . . . . . .                                          697
8 Ausblick auf künftige Forschung und Medienproduktion . . . . . . . . .                                           719

Quellenverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   727
Abbildungsverzeichnis

Abbildung 4.1   Eine erste grobe Kategorienliste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   421
Abbildung 7.1   Hypothetisches Modell des Zusammenwirkens von
                ZeitgenossInnenschaft und Entgrenzung . . . . . . . . . . . . . .          713

                                                                                           XXV
Tabellenverzeichnis

Tabelle 3.1     Risiken der Internetnutzung durch Kinder –
                Darstellung (leicht abgewandelt) in Anlehnung an
                und unter Zusammenführung von Livingstone et al.
                (2011a: 13), Paus-Hasebrink/Dürager (2011: 3) und
                Hasebrink/Lampert (2011) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .              191
Tabelle 3.2     Erscheinungsformen (Dimensionen und Bereiche) von
                Sexualisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .    232
Tabelle   4.1   Übersicht zum konkreten Ablauf des Kiddy Contest . . . . . .                                  405
Tabelle   4.2   Übersicht zum konkreten Ablauf von The Voice Kids . . . . .                                   407
Tabelle   5.1   Untersuchungssample The Voice Kids . . . . . . . . . . . . . . . . . .                        433
Tabelle   5.2   Untersuchungssample Kiddy Contest . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                       434

                                                                                                             XXVII
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