Ein Rückblick mit Ausblick - 20 Jahre ZBA Tätigkeitsbericht 2016 - (ZBA) Luzern

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Ein Rückblick mit Ausblick - 20 Jahre ZBA Tätigkeitsbericht 2016 - (ZBA) Luzern
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Tätigkeitsbericht 2016

20 Jahre ZBA
Ein Rückblick
mit Ausblick
Ein Rückblick mit Ausblick - 20 Jahre ZBA Tätigkeitsbericht 2016 - (ZBA) Luzern
Ein Rückblick mit Ausblick - 20 Jahre ZBA Tätigkeitsbericht 2016 - (ZBA) Luzern
Inhalt
Grusswort der Stiftung Rast     2

Bericht der Stellenleiterin     7

Fotos Gala-Abend               14

Fotos Tag der offenen Türen    20

Arbeitgeber – unsere Partner   22

Statistik 2016                 24

Team 2016                      28

Kurzporträt                    30

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Ein Rückblick mit Ausblick - 20 Jahre ZBA Tätigkeitsbericht 2016 - (ZBA) Luzern
20 Jahre ZBA
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    Dr. med. Hans Peter Rentsch
    ehemaliger Chefarzt der Neurorehabilitation am Luzerner Kantonsspital
    Mitbegründer des ZBA
    Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Rast
    Mitglied der für das ZBA zuständigen Betriebskommission der Stiftung Rast

    Im vergangenen Jahr konnte das ZBA den 20. Geburtstag feiern. Aus
    diesem Anlass möchte ich gern etwas zurückblenden und die Ge-
    schichte dieser Institution aufzeigen.

    Im Jahr 1984 nahm die Abteilung für Rehabilitation und Geriatrie
    (heute Neurorehabilitation) den Betrieb am Luzerner Kantonsspital
    auf. Endlich wurde es möglich, für Menschen mit krankheitsbe-
    dingten und unfallbedingten Hirnverletzungen eine spezialisierte
    stationäre Neurorehabilitation anzubieten. Bereits im Laufe der
    ersten Betriebsjahre wurde klar, dass es für jüngere Menschen
    keine adäquaten Weiterbehandlungsmöglichkeiten im Hinblick auf
    eine berufliche Wiedereingliederung gab. Das beeinträchtigte deren
    Aussichten, wieder in den Beruf zurückzukehren. Das Neuroreha-
    bilitationsteam kontaktierte deshalb Herrn Werner Durrer, damals
    als Regionalstellenleiter der IV verantwortlich für die berufliche
    Eingliederung von Menschen mit Behinderung. Alle sechs Wochen
    fanden mit ihm strukturierte interdisziplinäre Treffen am Kantons-
    spital statt. Dabei wurde im Team und mit den Patienten die Situa-
    tion analysiert und die notwendigen Massnahmen zur beruflichen
    Rehabilitation und Reintegration geplant, organisiert und die Pa-
    tientin oder der Patient im weiteren Prozess begleitet. Die Erfah-
    rung lehrte uns jedoch, dass dieses Vorgehen oft nicht ausreichte
    um eine berufliche Reintegration erfolgreich abzuschliessen, auch
    bei grundsätzlich guter Aussicht auf ein Gelingen. Es fehlte in der

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Schweiz eine auf Hirnverletzungen spezialisierte Institution, welche
die dazu notwendigen intensiven Massnahmen anbieten konnte.

In diesen ersten Jahren entwickelte sich die Neurorehabilitation
rasch, die Räumlichkeiten im Bettenhochhaus wurden eng, die Zu-
weisung von jungen Patienten im arbeitsfähigen Alter nahm zu
und es fehlten ambulante Rehabilitationsmöglichkeiten. Dazu kam,
dass das Spital im Akutbereich mehr Kapazitäten benötigte. Dies
alles führte dazu, dass 1990 im Auftrag des Gesundheitsdeparte-
ments die Planung für eine Verlegung der Neurorehabilitation ins
Haus Hirschpark in Angriff genommen wurde.

Ziel der nun folgenden Konzeptarbeit war es, ein effizientes reha-
bilitatives Netzwerk aufzubauen, das eine Rehabilitationskonti-
nuität über die stationäre Rehabilitation hinaus möglich machte
und für betroffene Patienten eine Rehabilitationskette von der
stationären Behandlung bis zur sozialen und beruflichen Rehabili-
tation gewährleistete, welche vernetzt mit anderen Anbietern zu-
sammenarbeitet. Das in zwei Arbeitsgruppen (eine für die Planung
der stationären Rehabilitation und Tagesrehabilitation, eine für ein
Tageszentrum für Abklärung, Arbeitserprobung und Arbeitstrai-
ning) erarbeitete Rehabilitationskonzept beruhte auf drei tragen-
den Pfeilern: der stationären Rehabilitation, der Tagesrehabilitation
und dem Tageszentrum für berufliche Abklärung, Arbeitserprobung
und Arbeitstraining. Das Teilprojekt für den Ausbau des beruflichen
Wiedereingliederungszentrums wurde vom Neurorehabilitations­
team zusammen mit Herrn Werner Durrer von der IV entwickelt.
1992 wurden die Planungsarbeiten abgeschlossen und dem dama-
ligen Gesundheitsdirektor Herrn Klaus Fellmann präsentiert. Leider
wurde das Planungsteam bei dieser Schlusssitzung von der An-

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kündigung überrascht, dass aufgrund der damals verschlechterten
    Wirtschaftslage auf die Umplatzierung der Neurorehabilitation ins
    Haus Hirschpark verzichtet werden muss. Nach Abklingen des ers-
    ten Schocks stellte die Projektgruppe an den Regierungsrat den
    Antrag, trotz Abbruch der Umzugsplanung den Aufbau einer Tages-
    rehabilitation und die Verwirklichung des Tageszentrums zur beruf-
    lichen Eingliederung weiterzuverfolgen und nach Möglichkeit umzu-
    setzen. Diesem Anliegen stimmte Herr Regierungsrat Fellmann zu.

    Die Projektgruppe der Neurorehabilitation zusammen mit Herrn
    Werner Durrer begann rasch mit der Konzeptentwicklung für die
    beiden Anliegen. Bereits im Jahr 1994 konnte die erste Tagesreha-
    bilitation der Schweiz im 16. Obergeschoss des Bettenhochhauses
    eröffnet werden. Das neue Konzept für die Verwirklichung einer In-
    stitution für die berufliche Wiedereingliederung von Menschen mit
    Hirnverletzung, neu ZBA genannt (Zentrum für Abklärung, Arbeits-
    erprobung und Arbeitstraining), wurde 1993 Herrn Regierungsrat
    Fellmann vorgestellt. Er versprach die Verwirklichung dieser Idee
    zu unterstützen, auch wenn von Seiten des Kantons keine Teil­
    finanzierung zugesichert werden konnte. Dank seiner persönlichen
    Mithilfe war es möglich, die Stiftung Rast für das Projekt und sei-
    ne Finanzierung zu gewinnen. Gemeinsam mit der Stiftung Rast
    konnte nun die Konkretisierung des Planes in Angriff genommen
    werden. Der Kanton stellte die zu dieser Zeit nicht genutzten Räu-
    me im Untergeschoss des Hauses Hirschpark zur Verfügung. Diese
    mussten aber vollständig neu ausgebaut werden. Bevor mit dem
    Ausbau begonnen werden konnte, musste noch das Bundesamt für
    Sozialversicherung für unser Anliegen gewonnen werden. Für das
    Bundesamt standen zu jener Zeit berufliche Abklärungsmassnah-
    men ganz im Vordergrund und aktive Reintegrationsmassnahmen

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waren nicht in ihrem Fokus. Deshalb musste die Projektgruppe einige
Überzeugungsarbeit leisten, damit auch die im Konzept enthalte-
nen Massnahmen zur beruflichen Wiedereingliederung akzeptiert
wurden.

Ende 1994 wurde unter kundiger Führung von unserem Architekten,
Herrn Degen, mit dem Ausbau der Räume des ZBA begonnen. 1995
wurden der zukünftige Zentrumsleiter und die Mitarbeitenden ein-
gestellt. Alle freuten sich auf die bevorstehende Eröffnung.

Am 15. Januar 1996 war es dann soweit, das ZBA nahm unter
der Leitung von Theophil Sauner und mit dem Eintritt des ersten
Rehabilitanden seinen Betrieb auf. Zu diesem Zeitpunkt war es
schweizweit die erste ambulante tagesstationäre Institution zur
beruflichen Abklärung und Eingliederung von Menschen mit Hirn-
verletzungen. Teil des ZBA-Konzeptes war eine konzeptionell eng
vernetzte Zusammenarbeit mit der Neurorehabilitation des Luzer-
ner Kantonsspitals. Für die Rehabilitanden ermöglichte das einen
kontinuierlichen, gut geplanten und effizienten Übergang von der
medizinischen zur beruflichen Rehabilitation, ohne dass die Behand-
lungskontinuität an dieser zentralen Schnittstelle der Rehabilitati-
onskette unterbrochen wurde. Im Betrieb konnten Rehabilitanden
und Berufsabklärer vom Knowhow der medizinisch-rehabilitativen
Fachdienste profitieren, insbesondere der Neuropsychologie und
des Arztdienstes. Die Ergotherapie kümmerte sich um ergonomi-
sche Aspekte am Arbeitsplatz der Rehabilitanden. Bei Bedarf konn-
ten ergänzende physio- und sprachtherapeutische Behandlungen
angeboten werden.

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Ein Rückblick mit Ausblick - 20 Jahre ZBA Tätigkeitsbericht 2016 - (ZBA) Luzern
Unter der Leitung von anfänglich Theophil Sauner, später Agnes Frei-
    mann und heute von Priska Fritsche hat sich das ZBA kontinuierlich
    weiterentwickelt und sich immer wieder den neuesten Erkenntnis-
    sen angepasst. Neben den beruflichen Wiedereingliederungsmass-
    nahmen im Zentrum übernimmt es zunehmend auch schweizweit
    externe Aufträge für Job Coachings im ersten Arbeitsmarkt. Es hat
    sich gesamtschweizerisch zu einer sehr bekannten und erfolgreichen
    Institution für die berufliche Wiedereingliederung von Menschen mit
    Hirnverletzungen entwickelt und bekommt Zuweisungen aus allen
    deutschsprachigen Regionen der Schweiz.

    Es ist erfreulich, dass das ursprüngliche Hauptanliegen des ZBA,
    direkte Hilfe bei der beruflichen Rehabilitation und Wiedereinglie-
    derung zu leisten, in der Zwischenzeit auch für die schweizerischen
    Sozialversicherungen zentrale Bedeutung bekommen hat und die
    geleistete Arbeit von den zuständigen Versicherungsträgern sehr
    hoch gewertet wird.

    20 Jahre sind vergangen, gezeichnet durch viele positive Entwicklun-
    gen, aber manchmal auch durch schwierigere Zeiten. Mit Sicherheit
    werden auch die kommenden 20 Jahre wieder viele neue Heraus-
    forderungen mit sich bringen. Dafür ist die ZBA-Crew gut gerüstet.
    Ich wünsche ihr dazu weiterhin viel Erfolg.

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Ein Rückblick mit Ausblick - 20 Jahre ZBA Tätigkeitsbericht 2016 - (ZBA) Luzern
Bericht der Stellenleiterin
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Priska Fritsche

2016 feierten wir 20 Jahre ZBA, denn am 15. Januar 1996 begann
der erste Rehabilitand mit einer beruflichen Abklärung in unserem
spezialisierten Abklärungszentrum. Der vorliegende Tätigkeitsbe-
richt widmet sich denn fast ausschliesslich dem Jubiläum mit einem
ausführlichen Rückblick auf die vergangenen 20 Jahre und das Jubi-
läumsjahr 2016. Und auch ein (kleiner) Ausblick auf die Zukunft soll
nicht fehlen.

Die letzten 20 Jahre – ein paar Meilensteine auf dem Weg in die
Volljährigkeit
Berufliche Abklärungen und Arbeitstrainings wurden anfänglich an
15 Arbeitsplätzen in den Bereichen Büro/Administration, Holzbear-
beitung, Werken und Gestalten, Metallbearbeitung, Gravieren, CAD,
Elektrotechnik und Hauswirtschaft angeboten und von vier Berufs-
abklärerinnen und -abklärern begleitet und betreut. Heute sind es
23 Arbeitsplätze und sieben Berufsabklärerinnen und -abklärer. Der
Arbeitsbereich Hauswirtschaft ist weggefallen, dafür sind mehr
Plätze im Bürobereich entstanden und die Informatik ist dazuge-
kommen.

In der zwanzigjährigen ZBA-Geschichte gab es etliche personelle
Wechsel. Die ZBA-Leitung ging nach fünf Jahren von Theophil Sau-
ner auf Agnes Freimann über, im Januar 2010 an Priska Fritsche.
Es sind aber auch drei langjährige Mitarbeiter/innen im ZBA-Team,
die schon 19, 18 und 15 Jahre hier tätig sind. Das Team ist von an-
fänglich sieben Mitarbeitenden mittlerweile auf dreizehn Personen
angewachsen.

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Ein Rückblick mit Ausblick - 20 Jahre ZBA Tätigkeitsbericht 2016 - (ZBA) Luzern
Bis Ende 2016 fanden 1106 Rehabilitandinnen und Rehabilitanden
    ihren Weg ins ZBA und nahmen an einer Massnahme teil - mal kürzer,
    mal über viele Monate hinweg. Etwa ein Drittel davon stammte aus
    dem Kanton Luzern, die anderen aus allen deutschsprachigen Ge-
    genden der Schweiz. Für viele von ihnen konnten Einsätze im ersten
    Arbeitsmarkt gefunden werden. So haben innerhalb von 20 Jahren
    499 Arbeitgeber eine Schnupperlehre, ein längeres Arbeitstraining,
    ein Praktikum, einen Ausbildungsplatz oder gar eine Festanstellung
    angeboten und damit die Menschen mit einer gesundheitlichen
    Einschränkung beim beruflichen Wiedereinstieg aktiv unterstützt.
    Umfassend verändert haben sich die Fragestellungen, welche von
    den Auftraggeberinnen und Auftraggebern an eine berufliche Ab-
    klärung gestellt werden. In den ersten Jahren handelte es sich
    meist um einfachere, standardisierte Anfragen, die ihrerseits mit
    standardisierten Abklärungsaufgaben geklärt werden konnten. Im
    weiteren Verlauf wurden die Anfragen immer komplexer und um-
    fangreicher und individuelle Fragestellungen kamen dazu. Diese
    Entwicklung zeigte auch Auswirkungen auf die Berichterstattung.
    Umfassten ZBA-Abklärungsberichte in der Anfangszeit wenige A4-
    Seiten, so sind diese heute meistens zwischen 15 und 20 Seiten
    stark und geben umfangreich und detailliert Auskunft zu beruflichen
    Fähigkeiten und eventuellen Schwierigkeiten der Rehabilitandinnen
    und Rehabilitanden.

    2008 kamen mit Integrationsmassnahmen und Job Coachings neue
    Angebote hinzu, welche die bisherigen beruflichen Massnahmen –
    Abklärungen und Arbeitstrainings – ergänzten. So kann beispiels-
    weise fehlende berufliche Belastbarkeit dank den Integrations-
    massnahmen sorgfältig und über einen längeren Zeitraum gezielt
    aufgebaut werden, bis diese für eine Aufnahme in eine berufliche

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Massnahme ausreichend vorhanden ist. Und nach einer erfolgreich
durchgeführten beruflichen Massnahme können Rehabilitandinnen
und Rehabilitanden wie auch Arbeitgeber an einem Arbeitsplatz im
ersten Arbeitsmarkt im Prozess der Wiedereingliederung mittels
Job Coaching unterstützt werden.

Bis 2011 wurden Personen von auswärts meist in Personalzimmern
des Luzerner Kantonsspitals untergebracht. Mit einem Umbau der
Personalhäuser fielen diese Unterkünfte kurzfristig weg und es
mussten neue Lösungen gefunden werden. Im Herbst 2011 konn-
ten wir in Kriens zwei erste Wohnungen mieten, welche wir seither
als Wohngemeinschaften mit Einzelzimmern für drei bis vier Per-
sonen betreiben. Dazugekommen sind im Herbst 2012 ein Studio
im neu umgebauten Personalhaus und im Frühjahr 2014 eine wei-
tere WG-Wohnung mit Einzelzimmern für drei Personen in Luzern.
Das WG-Zusammenleben funktioniert – auch wenn es für viele un-
gewohnt ist – überwiegend gut.

Per 1. Januar 2013 wurde die Kompetenz zum Abschluss von Ver-
trägen für berufliche Massnahmen vom BSV an die IV-Stellen der
Standortkantone übergeben. Seither besteht eine Leistungsver-
einbarung zwischen der IV-Stelle Luzern und dem ZBA, welche für
alle IV-Stellen der Schweiz Gültigkeit hat. In Hinblick auf den neuen
Vertrag wurden an unserem Konzept einige Anpassungen vorge-
nommen und Unklarheiten beseitigt, das Grundkonzept unseres
Zentrums blieb aber mehrheitlich das gleiche wie zum Zeitpunkt
der Gründung – nämlich für unsere Auftraggeber qualitativ hoch-
wertige Massnahmen durchzuführen und mit unseren Rehabilitan-
dinnen und Rehabilitanden zusammen eine berufliche Zukunft zu
planen, die ihren Fähigkeiten und Ressourcen entspricht.

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Jubiläumsanlässe 2016 – ein Brunch, ein grosses Fest und viele
     Besucher…
     Am 15. Januar 1996 nahm das ZBA mit dem Eintritt des ersten Re-
     habilitanden seinen Betrieb auf. Am 15. Januar 2016 eröffneten wir
     das Jubiläumsjahr mit einem feinen Brunch, den die Rehabilitandin-
     nen und Rehabilitanden und das ZBA-Team gemeinsam geniessen
     durften.

     Am Freitagabend, 15. April genossen wir mit 30 geladenen Gästen
     ein wunderbares Gala-Menü, gekocht von unserer Störköchin Lydia
     Kriewall, die uns sonst jeweils am letzten Arbeitstag des Jahres mit
     einem feinen Weihnachtsmenü verwöhnt. Verschiedene Reden zur
     ZBA-Vergangenheit und -Gegenwart rundeten den Abend ab. Eine
     Zusammenfassung seiner Rede zur Entstehung unserer Institu-
     tion lesen Sie in diesem Tätigkeitsbericht von Dr. med. Hans Peter
     Rentsch.
     Wir freuten uns sehr, dass am Festakt mit Hans Peter Rentsch,
     Peter O. Bucher und Werner Durrer drei Gründungsmitglieder mit
     uns mitfeierten, ebenso der Stiftungsratspräsident Pierre Peyer
     und fast alle Stiftungsräte der Stiftung Rast, der erste ZBA-Leiter
     Theophil Sauner und seine Nachfolgerin Agnes Freimann, unsere
     Neuropsychologin Rahel Oertli, unsere Konsiliarärztin Claudia Wolf,
     der Direktor der IV-Stelle Luzern Donald Locher und weitere Füh-
     rungspersonen der IV-Stelle Luzern. Erwin Roos – Departements-
     sekretär des Gesundheits- und Sozialdepartements – übermittelte
     Grüsse und Glückwünsche im Namen des Regierungsrates. Neben
     den erwähnten Personen feierten noch etliche weitere Gäste mit
     uns den grossen Geburtstag.

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Tags darauf, am Samstag, 16. April öffneten wir unsere Türen einem
breiten Publikum und begrüssten im Verlauf des Tages rund 250
Gäste – Freunde, Bekannte, Verwandte, ehemalige Rehabilitandin-
nen und Rehabilitanden, Mitglieder von FRAGILE Suisse und FRA-
GILE Zentralschweiz, Neugierige und mitunter auch zwei, drei Be-
sucher, die sich zu uns verirrt hatten und eigentlich die renovierte
Augenklinik besichtigen wollten, die am gleichen Tag Eröffnung fei-
erte. Auch diesen konnten wir einen spannenden Einblick in unsere
Institution bieten.

Als Vorbereitung für den Tag der offenen Türen wurden sämtliche
Räume herausgeputzt und beschriftet, Maschinen gekennzeichnet,
neue Wanddekorationen für die Büroabteilung konzipiert, Statisti-
ken aufbereitet und zur Verköstigung unserer Gäste genügend zu
essen und zu trinken bereitgestellt. Freiwillige Helfer bedienten
den Grillstand, die Risotto-Pfanne und das Kuchenbuffet, während
das ZBA-Team die Besucher durch die Räume führte und den Gäs-
ten die Arbeiten und die Arbeitsweise in den einzelnen Abteilungen
erklärte.

Wie Sie sich vorstellen können, waren wir alle am Ende dieser bei-
den Tage ziemlich erschöpft, aber auch stolz auf das Erreichte und
überglücklich über die beiden sehr gelungenen Anlässe.

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Die nächsten 20 Jahre – ein Ausblick in die Zukunft, eine Vision und
     massgebende Entscheidungen
     Unsere Auftragslage ist seit vielen Jahren konstant hoch. Häufig
     sind lange Wartezeiten die Folge, die dem Grundprinzip einer lücken-
     losen Rehabilitationskette widersprechen. Bereits mehrfach wurde
     deshalb ein Ausbau unserer Angebote diskutiert, aus verschiede-
     nen Gründen aber bisher noch nicht umgesetzt. Einer der Gründe
     liegt darin, dass die aktuellen Räumlichkeiten ungeeignet sind für
     einen Ausbau und deshalb ein Umzug in Betracht gezogen werden
     muss – ein Schritt, der einiges an Überlegungen und Vorbereitungen
     verlangt und den wir bisher noch nicht gewagt haben.
     Zu unserem 20-jährigen Jubiläum haben wir mit Unterstützung einer
     externen Beraterin unsere Strategie kritisch hinterfragt, Visionen
     entwickelt und konkrete Vorschläge erarbeitet, wie es mit dem ZBA
     weitergehen könnte. 2017 fallen massgebende Entscheidungen für
     das weitere Vorgehen und, so hoffen wir, damit verbunden auch
     der Entscheid für einen neuen Standort, an dem wir eine grössere
     Anzahl Rehabilitandinnen und Rehabilitanden aufnehmen und die
     Arbeitsplätze so gestalten können, dass sie den Bedürfnissen der
     Betroffenen und den Fragestellungen der Auftraggeber noch besser
     entsprechen und uns mehr Flexibilität erlauben. Von unserem Grund-
     konzept qualitativ hochstehender Massnahmen wollen wir auch in
     Zukunft nicht abrücken.

     Und wer weiss, vielleicht können wir Sie in absehbarer Zeit erneut
     einladen, dannzumal zu Eröffnungsfeierlichkeiten.

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Gala-Abend 15. April 2016
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Bildlegenden Gala-Abend 15. April 2016
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     01 Theophiel Sauner (erster Leiter ZBA)
     02	Donald Locher (Direktor IV-Stelle Luzern), Peter Laeng (Stv. Leiter
         ZBA), Benno Muff und Stefan Reichmuth (beide IV-Stelle Luzern)
     03	Hans Peter Rentsch und Marry Rentsch
     04 R
         uedi Isenschmid (Präsident Betriebskommission ZBA der Stiftung
        Rast) und Peter O. Bucher (Mitbegründer ZBA)
     05 Manuela Bernasconi (Mitglied Stiftung Rast)
     06	
        Margrit Würsch, Benno Muff und Roger Muff (alle IV-Stelle Luzern)
     07	Urs Korner (Vizepräsident Stiftung Rast), Bruno Reichmuth
         (ehemals Mitglied Stiftung Rast), Ralph Bachmann (Berufsabklärer
         ZBA) und Ruedi Isenschmid
     08	Werner Durrer (Mitglied Stiftung Rast, Mitbegründer ZBA) und
         Priska Fritsche (Leiterin ZBA)
     09	Rainer Sturzenegger (Betriebskommission ZBA der Stiftung Rast)
         und Longin Korner (Mitglied Stiftung Rast)
     10	Priska Fritsche und Claudia Wolf (ehemalige Oberärztin
         Neurorehabilitation LUKS)
     11	Agnes Freimann (ehemalige Leiterin ZBA), Urs Korner, Peter O.
          Bucher und Rahel Oertli (Neuropsychologin)
     12	Ruedi Isenschmid und Pierre Peyer (Präsident Stiftung Rast)
     13	Armin Amrhein (Revisor), René Arnold und Pirmin Willi
         (beide Mitglied Stiftung Rast)
     14 Alphornvereinigung Pilatus
     15 Pierre Peyer
     16	Erwin Roos (Departementssekretär Gesundheits- und
         Sozialdirektion Stadt Luzern)
     17 Lydia Kriewall (Störköchin, Catering)

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Tag der offenen Türen 16. April 2016
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Arbeitgeber – unsere Partner
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     Alters- und Pflegeheim St. Martin, Olten
     Alters- und Pflegeheim Weingarten, Olten
     AMAG, Schinznach-Bad
     Ärztekasse Genossenschaft, Kriens
     B + T Bild + Ton AG, Rothenburg
     Blinden-Fürsorge-Verein Innerschweiz, Horw
     Der Gartenbauer, Horw
     Dettwiler Metallbau AG, Langnau bei Reiden
     Dorfkäserei, Knutwil
     Emil Manser AG, Dübendorf
     Erlebnis-Restaurant Rossweid, Sörenberg
     ESL – Sprachaufenthalte, Luzern
     Estermann’s Photo- und Bürobedarf AG, Beromünster
     Gasthof Krone, Blatten
     Gebäudeversicherung Luzern, Feuerwehrzentrum, Luzern
     GERSAG Krantechnik AG, Reiden
     Heini AG, Emmen
     Hotel Waldstätterhof, Luzern
     Huber + Suhner AG, Herisau
     Hustech Installations AG, Gossau ZH
     Kanton Obwalden, Amt für Arbeit, Obwalden
     Luzerner Kantonsspital, Bettenstation 15 West, Luzern
     Luzerner Kantonsspital, Sekretariat Herz-Thorax-Gefässchirurgie,
     Luzern
     Luzerner Kantonsspital, Technik, Bau und Sicherheit, Luzern
     Kantonsspital, Winterthur
     Kinderkrippe Burgnäschtli, Rothenburg
     kostbar gmbh, Luzern
     Life Treuhand AG, Opfikon
     Lifeware SA, Zürich
     LIFTMECH GmbH, Walter Schirmer, Holzhäusern

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Lyreco Switzerland, Dietikon
Migros Restaurant Hofmatt, Kriens
prosper ag treuhand & beratung, Zug
REAL Ökihof, Horw
SBB AG
Schulungs- und Arbeitszentrum SAZ, Burgdorf
Sealed Air GmbH, Root
Serge Ferrari Tersuisse SA, Emmenbrücke
Silbag AG, Littau-Luzern
Spielgruppe Kuonimatt, Kriens
Sportanlage Erlen AG, Dielsdorf
SRF Meteo, Zürich
Swiss Re Management Ltd, Adliswil und Zürich
Toni’s Zoo, Rothenburg
Transgourmet Kundencenter, Kriens
UBS AG, Zürich
Urs Vollenweider AG, Hausen a. Albis
Viva Luzern AG, Luzern
Viva Luzern AG, Rosenberg, Luzern
VZ VermögensZentrum, Winterthur
Wohnheim Sonnenrain, Zihlschlacht

Unser Dank geht an alle Firmen und Arbeitgeber, welche sich für
einen­Arbeitsversuch oder für ein Praktikum angeboten haben.
Dank ihrem Engagement im Dienste der hirnverletzten Personen
konnten wir viele gute Anschlusslösungen für unsere Rehabilitan-
dinnen und Rehabilitanden realisieren.

Wir danken auch allen Institutionen mit geschützten Werkstätten
für ihre Unterstützung und wertvolle Zusammenarbeit in der Ein-
gliederung unserer Rehabilitandinnen und Rehabilitanden.

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Statistik 2016
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ABZUKLÄRENDE                                                                                                                  85                74
ABKLÄRUNGSTAGE inkl. Integrationsmassnahmen                                                                               3908             4631
JOB-COACHING-TAGE                                                                                                         2419              1675

 Geschlecht                                                                                             2016              2016              2015
 Männer                                                                                                   65               76 %             78 %
 Frauen                                                                                                   20               24 %             22 %
 Gesamt                                                                                                   85

 Frauen 24 %
                                                                                                                               Männer 76 %

 Nationalität                                                                                           2016              2016              2015
 Schweiz                                                                                                  74              87 %              84 %
 Europa                                                                                                   10               12 %              15 %
 Übriges Ausland                                                                                           1                1%                1%
 Gesamt                                                                                                   85

 Alter bei Eintritt Ø 39.5                                                                              2016              2016              2015
 16 - 19                                                                                                   2                2%                4%
 20 - 29                                                                                                  17              20 %              22 %
 30 - 39                                                                                                  21              25 %              23 %
 40 - 49                                                                                                  23               27 %              27 %
 50 - 65                                                                                                  22               26 %             24 %
 Gesamt                                                                                                   85

 50 - 65 Jahre, 26 %                                                                                                    16 - 19 Jahre, 2 %
 40 - 49 Jahre, 27 %                                                                                                 20 - 29 Jahre, 20 %
                                                                                                                     30 - 39 Jahre, 25 %

   24
Betreuungstage                              2016      2016      2015
der in diesem Jahr abgeschlossenen Fälle:     61
Total Tage gesamt                           6542
Abklärungstage                              3962       61 %      62 %
Integrationsmassnahmen                       236        4%       12 %
Job Coaching                                2344       36 %      26 %
Durchschnittliche Betreuungstage            107.2

                                                    Job Coaching 36 %
Integrationsmassnahmen 4 %                      Abklärungstage 61 %

Auftraggeber                                2016      2016      2015
IV-Stellen der Kantone
Aargau                                         4        5%       7%
Appenzell Ausserrhoden                         3        4%       0%
Bern                                           6        7%       3%
Basel-Landschaft                               1        1%       1%
Freiburg                                       1        1%       0%
Graubünden                                     2        2%       3%
Luzern                                        26       31 %     26 %
Obwalden                                       1        1%       1%
St. Gallen                                     1        1%       1%
Solothurn                                      4        5%       8%
Schwyz                                         3        4%       1%
Thurgau                                        4        5%       5%
Zug                                            1        1%       4%
Zürich                                        24       28 %     35 %
Privatassekuranz                               4        5%       4%
Gesamt                                        85

                                                                 25
Hauptbehinderung                                     2016   2016      2015
Status nach:
Schädel-Hirntrauma                                     33   39 %       42 %
Hirnschlag (Infarkt/Blutung)                           27   32 %       24 %
Epilepsie                                               1    1%         7%
Hirntumor                                              11   13 %        8%
entzündliche Hirnerkrankung (Meningoenceph., MS)        8    9%         9%
diffuse Hirnschädigungen (hypoxisch, toxisch etc.)      2    2%         3%
Neurodegenerative Erkrankung (Parkinson)                1    1%         1%
frühkindliche Hirnschädigung (POS, ADHS, CP)            1    1%         0%
weitere neurologische Erkrankungen (Paraplegie)         0    0%         3%
nicht neurologische Ursachen                            1    1%         3%
Gesamt                                                 85

Behinderung durch                                    2016   2016      2015
Unfall                                                 35    41 %     43 %
Krankheit                                              50    59 %      57 %
Geburt                                                  0     0%        0%
Gesamt                                                 85

Krankheit 59 %
                                                                Unfall 41 %

Ausbildung                                           2016   2016      2015
Höhere Ausbildung                                       5     6%        8%
Berufliche Grundbildung, Maturität (Sek. Stufe II)     63    74 %      76 %
Obligatorische Schule                                  17   20 %       16 %
Gesamt                                                 85

26
Branchen (letzte Tätigkeit)                             2016   2016    2015
Natur + Umwelt                                             5     6%      1%
Nahrung, Gastronomie, Hauswirtschaft                       8     9%     12 %
Textilien, Schönheit, Körperpflege                         1     1%      0%
Gestaltung, Druck                                          0     0%      3%
Bau, Haustechnik, Holz                                    18    21 %    15 %
Technik, Techn. Planung, Fahrzeuge                        11    13 %   23 %
Chemie, Physik                                             0     0%      0%
Verkauf, Marketing, Informatik                            16    19 %     4%
Wirtschaft, Verwaltung                                    12    14 %    15 %
Verkehr, Logistik, Tourismus                               4     5%     12 %
Kultur, Publizistik, Medien                                0     0%      0%
Gesundheit                                                 5     6%      3%
Bildung, Soziales                                          1     1%      4%
Keine Erwerbstätigkeit                                     4     5%      8%
Gesamt                                                    85

Anschlusslösung                                         2016   2016    2015
der in diesem Jahr abgeschlossenen Fälle:
Erstmalige berufl. Ausbildung im ersten Arbeitsmarkt       1    2%      2%
Umschulung im ersten Arbeitsmarkt                          1    2%      2%
Erstmalige berufl. Ausbildung in Eingliederungsstätte      1    2%      2%
Umschulung in Eingliederungsstätte                         2    3%      0%
Arbeitstraining im ersten Arbeitsmarkt                     1    2%      8%
Arbeitstraining in Eingliederungsstätte                    6   10 %    14 %
Bisheriger Arbeitgeber bisherige Funktion                  3    5%      4%
Bisheriger Arbeitgeber neue Funktion                       7   11 %     2%
Neuer Arbeitgeber                                          7   11 %    14 %
Geschützter Arbeitsplatz bisheriger Arbeitgeber            1    2%      0%
Geschützter Arbeitsplatz neuer Arbeitgeber                 6   10 %     4%
auf Stellensuche                                           6   10 %    12 %
nicht eingliederbar aus gesundheitlichen Gründen          11   18 %    20 %
Sonstiges (z.B. medizinische Massnahmen)                   8   13 %    18 %
Gesamt                                                    61

                                                                       27
Team 2016
     :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

                              Priska Fritsche
                              Leiterin
                              Tel. 041 205 25 71
                              priska.fritsche@zba.ch

                              Peter Laeng
                              Berufsabklärer/Stv. Leiter
                              Büro/Technische Abklärungen/CAD
                              Tel. 041 205 25 79
                              peter.laeng@zba.ch

                              Ralph Bachmann
                              Berufsabklärer
                              Mechanik/Metallwerkstatt
                              Tel. 041 205 25 73
                              ralph.bachmann@zba.ch

                              David Reimann
                              Berufsabklärer
                              Elektrotechnik/ICT/Büro
                              Tel. 041 205 25 72
                              david.reimann@zba.ch

                              Guido Künzli
                              Berufsabklärer
                              Holzbearbeitung/Werken und Gestalten
                              Tel. 041 205 25 80
                              guido.kuenzli@zba.ch

                              Martha Zurfluh
                              Berufsabklärerin
                              Büro/EDV/Administration
                              Tel. 041 205 25 81
                              martha.zurfluh@zba.ch

                              Daniel Manzardo
                              Berufsabklärer
                              Büro/EDV/Administration
                              Tel. 041 205 25 74
                              daniel.manzardo@zba.ch
28
Eliane Kaufmann
Berufsabklärerin
Büro/EDV/Administration
Tel. 041 205 25 88
eliane.kaufmann@zba.ch

Pia Hodel
Buchhaltung und Sekretariat
Tel. 041 205 25 70
pia.hodel@zba.ch

Ursula Brügger
Sekretariat (bis 30. Juni 2016)

Brigitte Infanger
Sekretariat (ab 01. Juli 2016)
Tel. 041 205 25 70
brigitte.infanger@zba.ch

Jan Hansen
Technischer Support/Allrounder

Gottfried Schaffer
Hauswart

                                  29
Kurzporträt
     :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

     Das Zentrum für berufliche Abklärung in Luzern (ZBA) ist eine spe­
     zialisierte berufliche Arbeits- und Abklärungsstelle­für Menschen mit
     Hirnverletzungen und neurologischen Erkrankungen. Es versteht sich
     als Bindeglied zwischen medizinischer Rehabilitation und beruflicher
     Eingliederung und arbeitet breit vernetzt mit medizinischen, neuro-
     psychologischen und therapeutischen Fachpersonen, den Angehö-
     rigen, den zuweisenden Stellen sowie den Arbeitgebern zusammen.
     Auftraggeber sind die kantonalen IV-Stellen, die SUVA und Privat-
     versicherungen.

     Im ZBA werden fachlich breit abgestützte, zukunfts- und ressour-
     cenorientierte Resultate erarbeitet. Es stehen dafür 23 Arbeits-
     plätze zur Verfügung in den Arbeitsbereichen
     l Büro/EDV/Administration
     l Elektrotechnik/ICT
     l Holzbearbeitung/Werken und Gestalten
     l Mechanik, Metallbearbeitung, Gravieren
     l Technisches Zeichnen/CAD

     Zur Hauptsache werden berufliche Massnahmen durchgeführt. Sie
     klären, schaffen und trainieren insbesondere die Voraussetzungen
     für die Integration ins Berufsleben. Sie umfassen:
     l 3-monatige Abklärungen mit Verlängerungsmöglichkeit
     l Kurzabklärungen
     l interne und externe Arbeitstrainings
     l Job Coaching/Begleitung und Unterstützung an einem
       Arbeitsplatz der freien Wirtschaft

     Begleitete Arbeitsversuche im ersten Arbeitsmarkt und Schnupper­
     wochen zur Berufsfindung ergänzen die internen beruflichen Mass-
     nahmen und sind häufig ein weiterer konkreter Schritt für eine er-
     folgreiche Wiedereingliederung.

30
Neben den beruflichen Massnahmen werden im ZBA folgende
Integrationsmassnahmen angeboten:
l Belastbarkeitstrainings
l Aufbautrainings
l Coaching am Arbeitsplatz (WISA)

Kriterien zur Aufnahme ins ZBA sind: erfüllte Schulpflicht – erwerbs­
tätiges Alter – Motivation zur beruflichen Auseinandersetzung und
Eingliederung – genügende Belastbarkeit – Selbständigkeit im All-
tag – Kostengutsprache einer Versicherung.

Weitere Informationen finden Sie auf www.zba.ch

Interessierte wenden sich für ein Informationsgespräch mit Besich-
tigung an die Leiterin des ZBA. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt.

So finden Sie uns
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: ab Bahnhof Luzern mit Bus Nr.
18­oder 19 bis Haltestelle Kantonsspital. Mit Auto: Autobahnaus-
fahrten Luzern-Zentrum oder Emmen-Süd, dann Wegweiser Spital
folgen.

                                                   Spitalzentrum

    ZBA

            Psychiatrie
                                                               P
                                          Bus 18/19

                                                                        31
Das ZBA unterstützt Menschen mit einer
     Hirnverletzung auf ihrem beruflichen Weiterweg

     Zentrum für berufliche Abklärung ZBA
     Haus Hirschpark
     Kantonsspital
     6000 Luzern 16
     Telefon 041 205 25 70
     Fax 041 242 09 95
     zba@zba.ch
     www.zba.ch

32
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