Einführung in die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens
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Einführung in die Grundlagen des
wissenschaftlichen Arbeitens
1Inhalt
Hinweise zum Vortrag 1
Hinweise zur Hausarbeit 2
Daten- und Literaturbeschaffung 3
21. Hinweise zum Vortrag
3Hinweise zum Vortrag
- Erstellung der Präsentation
- Vortrag
Sprache
Körpersprache
4Erstellung der Präsentation
5Erstellung der Präsentation
- Wie vermittelt man den Inhalt?
PowerPoint
Projektor
Tafel
White Board
Flip Chart
Pinnwand
Hand Out
6Erstellung der Präsentation
- PowerPoint:
Schriftgröße: 20 - 24 verwenden
Schriftart: Arial
Durchgängiges, dezentes Layout, passende Farbkombinationen
Einfache Animationen (auf einem notwendigen Minimum)
Keine überladenen Folien (ideal maximal 7 Zeilen)
Plane zwei bis drei Minuten pro Folie
7Formale Struktur
- Titelseite
- Einführung
- Hauptteil
- Schluss
8Titelseite
- Analog zu der Hausarbeit
Name
Matrikelnummer
Titel der Veranstaltung
Titel des Vortrags
Aktuelles Datum
9Einführung
- 10 % der Zeit
Begrüßung
Vorstellung des Themas
Definition des Problems
Zusätzliche Information verfügbar machen (Handout)
Überblick über den Vortrag (Motivation)
10Hauptteil
- 80 % der Zeit
Präsentation der Fakten
Struktur analog zur Hausarbeit
Darstellung der theoretischen Modelle
Erläuterungen
Argumente
Beispiele
Widerlegungen
11Schluss
- 10 % der Zeit
Zusammenfassung des Inhalts
Schlussfolgerungen und Ausblick
Verabschiedung (Setzen eines deutlichen Schlusspunkts)
Einladung zur Diskussion
12Vortrag
13Vortrag / Präsentation
- Vortrag nach 15 Minuten beenden
- Stoffauswahl an Zeitrahmen anpassen
- Auf keinen Fall zu schnell vorgehen
- Evtl. Zwischenfragen zulassen
- Trotzdem nicht in Zeitnot geraten
- Nicht zu früh fertig werden
- Zeit für schwer verständliche Inhalte ausnutzen
14Vortrag / Präsentation
- Beamer
Vollbild verwenden
Gravierende technische Probleme möglich (zum Beispiel
unlesbare Formeln)
Daher unbedingt Ersatzfolien dabei haben
15Vortrag / Präsentation
- Körpersprache
Kein todernstes Gesicht machen
Nicht nervös herumwandern
Nicht nervös mit Haaren spielen
Immer zielgenau zeigen
Nicht von der Zuhörerschaft abwenden
Nicht mit Laserpointer zittern
16Vortrag / Präsentation
- Sprache
Frei sprechen
Nicht am Manuskript kleben
Nicht stockend sprechen
Lange Denkpausen vermeiden
Füllwörter vermeiden (äh)
Nicht zu schnell sprechen
Nicht zu leise sprechen
17Vortragspannen
- Um Pannen im Vorhinein zu vermeiden
Die Präsentation ernst nehmen
Die Präsentation üben
Einen Plan B haben
Sich mit den Räumlichkeiten vertraut machen
18Handout
- Möglich, aber nicht nötig
- Lesezeit einräumen
- Keine Fehler machen
192. Hinweise zur Hausarbeit
20Hinweise zur Hausarbeit
- Design
- Aufbau
21Design
22Textverarbeitung
- Text: Word, LaTeX
- Formeln: Word Formeleditor, MathType, LaTeX
- Grafiken: PowerPoint, Word, LaTeX, Gnuplot
23Design
- Papiergröße: DIN A4
- Rand: 2,5 cm
- Schriftart: Times New Roman (bei Word)
- Schriftgröße: 12 Punkte
- Zeilenabstand: 1,5 Zeilen
- Umfang: 15 Seiten
- Blocksatz
- Seitennummerierung: vor Einleitung römisch, danach arabisch
24Aufbau der Hausarbeit
25Aufbau der Hausarbeit
- Titelseite
- Gliederung
- Abbildungsverzeichnis (nicht nötig)
- Einleitung
- Hauptteil
- Schluss
- Literaturverzeichnis
- Erklärung
26Titelseite
- Vorname, Nachname
- Matrikelnummer
- Titel der Veranstaltung
- Titel der Arbeit
- Abgabedatum
- Name des Dozenten
- Aktuelles Semester
27Gliederung
- Überschriften aller Kapitel und Unterkapitel bzw. Abschnitten der
Arbeit
- Sinnvolle Nummerierung:
Jedes Kapitel wird nummeriert, Verzeichnisse und Anhang
entweder mit römischen Nummern oder keine Nummerierung
Gliederung enthält weder sich selbst noch die Titelseite, aber
alles andere
28Einleitung
- Länge ca. 2 Seiten
- Vorstellen des Themas der Arbeit
- Angemessener Einstieg in das Thema:
Was ist interessant an dem Thema?
Warum wurde das Thema gewählt?
Welches Ziel verfolgt die Arbeit?
- Strukturierung der Arbeit:
Wie ist die Arbeit aufgebaut?
29Hauptteil
- Diskussion und Analyse des Themas der Arbeit
- Alle in der Einleitung vorgestellten Themen werden hier bearbeitet
- Mögliche Unterteilungen:
Theorie Empirie
Literaturüberblick Theorie Empirie
Pro Diskussion Kontra Diskussion
Definitionen Problematik Lösungsmöglichkeit
30Schluss
- Zusammenfassung der Inhalte und Erkenntnisse der Arbeit
- Im Fazit werden keine neuen Erkenntnisse präsentiert
- Darstellung der wichtigsten neuen Erkenntnisse
- Vergleich mit den in der Einleitung gesetzten Zielen
- Handlungsmöglichkeiten aufzeigen (Politikoptionen)
Welche Probleme ergeben sich aus aktueller Politik?
- Ausblick auf weitere Forschungsmöglichkeiten
Welche Fragen wurden im Rahmen der Arbeit noch nicht
beantwortet? 31Literaturverzeichnis
- Eins-zu-eins-Regel:
Jede im Text zitierte Quelle gehört ins Literaturverzeichnis
Jede Quelle aus dem Literaturverzeichnis gehört in den Text
- Beleg für eine Monographie:
DROST, André: Politökonomische Theorie der Alterssicherung.
Heidelberg : Physica, 1998
32Literaturverzeichnis
- Beleg für einen Zeitschriftenaufsatz:
BOADWAY, Robin W. ; WILDASIN, David E.: A Median Voter
Model of Social Security. In: International Economic Review 30
(1989), S. 307–328
- Beleg für eine Internetquelle:
LORENZEN, Klaus F.: Das Literaturverzeichnis in
wissenschaftlichen Arbeiten : Erstellung bibliographischer Belege
nach DIN 1505 Teil 2. URL http://www.bui.haw-
hamburg.de/pers/klaus.lorenzen/ASP/litverz.pdf. –
Aktualisierungsdatum: 31.10.2006
33Erklärung
- Auf der letzten Seite der Arbeit ist folgende Erklärung abzugeben und
mit Angabe von Datum und Ort eigenhändig zu unterschreiben:
„Ich versichere, dass ich die Arbeit selbständig verfasst und keine
anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt
sowie Zitate kenntlich gemacht habe und die Regelungen des
entsprechenden Paragraphen der geltenden Prüfungsordnung zu
Versäumnis, Rücktritt, Täuschung und Ordnungsverstoß,
insbesondere die Möglichkeit des endgültigen Verlustes des
Prüfungsanspruches und des endgültigen Nichtbestehens im Fall
einer schwerwiegenden oder wiederholten Täuschung zur
Kenntnis genommen habe.“
34Zitieren
- Alle Ideen und Daten die übernommen werden, müssen als Zitat
gekennzeichnet werden
- Es existiert ein breites Spektrum an Zitierweisen:
Entscheidung für eine Zitierweise
Durchgehende Nutzung dieser Zitierweise
Die Zitierweise muss mit dem Literaturverzeichnis
übereinstimmen
Beispiele:
• „Zitierter Text“ (Name, Jahr, Seiten)
• „Zitierter Text“ (Name1/Name2, Jahr, Seiten)
• …. Name (Jahr)
353. Daten- und Literaturbeschaffung
36Literaturformen
- Fachbücher Viel hiervon nutzen
- Artikel aus Fachzeitschriften
- Arbeits- und Diskussionspapiere
- Gesetzestexte +
Zuverlässigkeit
- Internetseiten -
- Weitere Veröffentlichungen z.B.
Unternehmensbilanzen
Wenig hiervon nutzen
- Artikel aus Tages- und Wochenzeitungen
37Literaturbeschaffung
- Finde ein Basisbuch oder einen Basisartikel
- Durchsuche das Literaturverzeichnis und markiere passende
Einträge
- Finde diese Einträge in der Uni Bibliothek oder über Fernleihe
- Durchsuche den Bereich der Bib in dem sich die Bücher befinden
- Suche im Internet nach ähnlichen Themen:
http://scholar.google.com
Homepages der Autoren wichtiger Veröffentlichungen
Homepages von Fachzeitschriften
Homepages von relevanten Forschungsinstituten
38Datenarten
- Querschnittsdaten
z.B. mehrere Länder in einem Jahr
- Zeitreihen Daten
z.B. ein Land über mehrere Jahre hinweg
- Panel Daten
z.B. mehrere Länder über mehrere Jahre hinweg
39Danke für die Aufmerksamkeit
40Sie können auch lesen