Fachtag Englisch der Goethe-Universität Frankfurt am 22. Februar 2019 - Programmübersicht und Abstracts
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Programmübersicht und Abstracts
zum 3. Fachtag Englisch am 09.Februar 2018
4. Fachtag Englisch
der Goethe-Universität Frankfurt
am 22. Februar 2019
Programmübersicht und AbstractsProgramm-
übersicht
09:15
Anmeldung und Kaffee
09:45
09:45 Begrüßung durch Prof. Dr. Britta Viebrock und Prof. Dr. Daniela Elsner
10:00
Wege der Vermittlung von Wieviel „Muttersprache“ braucht der Poetry and chants for young and
inter– und transkultureller bilinguale Sachfachunterricht? weak learners (grade 4-6)
Kompetenz (Subin Nijhawan) (Prof. Dr. Mechthild Hesse)
10:00 Block A (Annika Kreft/ Maria Sussex)
11:30
Individuelle Vorkehrungen für Diagnoseprozesse im Viewing South-Africa: Methoden
SchülerInnen im Fremdsprachenunterricht evaluieren und Leistungsbeurteilung im
Regelunterricht mit einer und optimieren (Alexandra Kemmerer) Filmunterricht mit Invictus und
Autismus-Spektrum-Diagnose District 9
11:45
Block B (Yvonne Karacic) (Prof. Dr. Britta Viebrock / Jan-Erik
12:30
Leonhardt)
12:30
Mittagspause
13:30
Projektorientiertes Lehren und The game is afoot! Fan fiction im Mit kreativen Aktivitäten Englisch
Lernen im Fremdsprachen- Englisch-unterricht lernen
unterricht (Dr. Judith Bündgens-Kosten/Carina (Dr. Sabrina Bechler)
13:30-
Block C (Dr. Matthias Munsch) Kaufmann)
15:00
Game-based Learning - neue Digital literacies im OneNote, Adobe Spark, Quizlet or
Wege zur Nutzung sprachlicher Englischunterricht How to improve your English
Vielfalt im fremdspr. (Dr. Claudia Burger) classes with digitalization
Englischunterricht
(Fatih Uzuner)
15:15 Block D
(Prof. Dr. Daniela Elsner/ Dr.
16:45 Heike Niesen/ Malte Schudlich)
Same but different - Alle Lerner mitnehmen: Heterogenität
Differenzierung im in Lerngruppen mit differenziertem
Englischunterricht der Unterricht begegnen
17:00 Block E Grundschule mit Sally & Co (Carina Wern)
17:45 (Prof. Dr. Daniela Elsner)
17:45 Verabschiedung
18:00Abstracts
Block A - Inter- und Transkulturelle Kompetenz, Literatur &
Bilinguales
Wege Lernen
der Vermittlung von inter- und transkultureller Kompetenz
(Annika Kreft, Maria Sussex)
Grundschule, Sekundarstufe I
Angesichts der wachsenden Anforderungen in einer zunehmend globalisierten und
komplexen Welt ist das Bildungsziel fremdsprachlichen Lernens die Herausbildung einer
trans- bzw. interkulturellen kommunikativen Kompetenz von Schülerinnen und Schülern.
Transkulturelle Kompetenz bildet einen der drei Kompetenzbereiche in den hessischen
Kerncurricula der Grundschule und der Sekundarstufe I für Moderne Fremdsprachen. Die
Veranstaltung verfolgt zwei Ziele. Zunächst möchte sie ein wenig Klarheit in die
konzeptionelle Auffassung von Transkulturalität und transkultureller Kompetenz – insb. im
Verhältnis zu Interkulturalität und interkultureller Kompetenz – bringen sowie Einblicke in
ausgewählte empirische Unterrichtsstudien und damit einhergehende Implikationen geben.
Des Weiteren liegt der Fokus auf der unterrichtspraktischen Realisierung. So wird einerseits
ein biographisch angelegtes Projekt für die Klassen 4-6 vorgestellt, welches die sprachliche
und kulturelle Heterogenität urbaner Klassenzimmer für kulturelles Lernen nutzt. Anderseits
werden die Potentiale von literarischen Texten zur Förderung von transkultureller
Kompetenz sowie möglichen Aufgabenszenarios in der Sekundarstufe diskutiert. Besonders
fictions of migration gelten in diesem Zusammenhang als gewinnbringend und bilden daher
den Materialschwerpunkt innerhalb der Veranstaltung.
[Wie viel „Muttersprache“ braucht der bilinguale Sachfachunterricht? Innovative Lehr-
und Lernwege für den systematischen und funktionalen Einsatz des Deutschen] (Subin
Nijhawan)
Sekundarstufe I und II
Der bilinguale Sachfachunterricht wird zumeist als innovativer Ansatz zum
Fremdsprachenlernen betrachtet. Viele „CLIL-Modelle“ bauen auf (teil)immersiven
Unterricht. Über das Potential von Sprachwechseln wissen wir jedoch wenig. Und das gilt
sowohl für das Fremdsprachen- als auch das Sachfachlernen.
Anhand aktueller Forschungsergebnisse (Fach: Politics & Economics) diskutieren wir zuerst
in einem offenen Forum die Frage, welche Rolle der Einsatz der „Muttersprache“ bzw. der
Schulsprache haben kann. Hier spielt die eigene Erfahrung der Teilnehmer*innen eine
wichtige Rolle. Im Anschluss schauen wir uns neu entwickelte Methoden an, bei denen
Sprachwechsel einen integralen Bestandteil konstituieren. Diese sollen „zum Nachahmen“ im
eigenen Unterricht animieren. Wir sichten zudem einige beispielhafte Materialien und
diskutieren über deren Geeignetheit zum unmittelbaren Unterrichtseinsatz.Poetry and chants for young and weak learners (grade 4 - 6)
(Prof. Dr. Mechthild Hesse)
Grundschule, Sekundarstufe I (Kl. 5-6)
Poetry is a very good tool to learn English pronunciation and at the same time typical English
structures and vocabulary. That is why both early learners and intermediate learners can
benefit from it. The focus in the seminar will be speaking and acting out serious, funny,
strange … poetry by English and American children's writers that can be used in the EFL
classroom.
Competences:
speaking (pronunciation, intonation), memorizing, performing
Block B - Inklusion, Diagnostik & Leistungsbeurteilung
Individuelle Vorkehrungen für SchülerInnen im Regelunterricht mit einer Autismus-
Spektrum-Diagnose (Yvonne Karacic)
Grundschule, Sekundarstufe I, II
Kinder und Jugendliche mit einer Autismus-Spektrum-Störung weisen Auffälligkeiten in
drei Bereichen der Persönlichkeitsentwicklung auf:
- Beeinträchtigung der Kommunikation,
- Beeinträchtigung der sozialen Interaktion und
- Stereotype Verhaltensweisen.
Hinzu kommen oft auch Besonderheiten der Wahrnehmung und Probleme in der
Orientierung, Motorik und exekutiven Handlungsplanung. Die Bedeutung dieser
Auffälligkeiten und Besonderheiten für das gemeinsame Lernen erfordern individuelle
Vorkehrungen im Unterricht.
In diesem Vortrag wird die Besonderheit Autismus-Spektrum Störung erklärt und
didaktisch-methodische Hilfestellungen für den Unterricht vorgestellt. Der Fokus wird
besonders auf die Chancen und Herausforderungen für den Englischunterricht gelegt.
Diagnoseprozesse im Fremdsprachenunterricht evaluieren und optimieren (Alexandra
Kemmerer)
Sekundarstufe I
Den Sprachstand von SchülerInnen zu diagnostizieren und passendes Feedback sowie
weiterführende Förderung hierfür anzubieten, gehört zu den täglichen Aufgaben im
Lehrberuf. Doch woran erkennt man die Qualität solcher Diagnoseprozesse im
Fremdsprachenunterricht?
Dieses Fortbildungsangebot erörtert zunächst einige Gütekriterien und Blickwinkel, die sich
zur Analyse und Evaluation von Diagnoseprozessen anbieten. In Arbeitsgruppen erproben die
TeilnehmerInnen einige dieser Ansätze an Prüfungsbeispielen aus der Sekundarstufe I underarbeiten auf dieser Basis Möglichkeiten zur Optimierung. Abschließend werden die Ergebnisse vorgestellt und die Frage diskutiert, welche Chancen und Hemmschwellen sich für den Einsatz im Fremdsprachenunterricht ergeben und welche Herangehensweisen zur Evaluation und Optimierung von Diagnoseprozessen sich am besten für den Praxiseinsatz eignen. Viewing South-Africa: Methoden und Leistungsbeurteilung im Filmunterricht mit Invictus und District 9 (Prof. Dr. Britta Viebrock & Jan-Erik Leonhardt) Sekundarstufe, v.a. Sekundarstufe II (Q2) Südafrikas Geschichte, Gesellschaft und Kultur, noch heute stark geprägt von den Auswirkungen der Apartheit, sind integraler Bestandteil des Lernens über die englischsprachige Welt. Über sie wird eine Annäherung an zentrale Grundprobleme der menschlichen Existenz – wie Rassismus und Diskriminierung, Verarmung und Gettoisierung, Macht und Widerstand – im Fremdsprachenunterricht Englisch möglich. Unter diesen Gesichtspunkten wird die Förderung von film literacy anhand der grundverschiedenen Filmbeispiele Invictus (2009, Dir. Clint Eastwood) und District 9 (2009, Dir. Neill Blomkamp) in den Blick genommen. Mit Fokus auf die kulturelle Dimension beider Filme werden methodische Beispiele für den Unterricht in der Sekundarstufe gegeben und Vorschläge für alternative Leistungsbeurteilungen und Leistungsbeurteilungen in Klausuren diskutiert. Block C - Kreative und innovative Formen (fremd)sprachlichen Lernens The game is afoot! Fan fiction im Englischunterricht (Dr. Judith Bündgens-Kosten, Carina Kaufmann) Sekundarstufe I, II Fan fiction ist eine spezifische Form des Umgangs mit Literatur: Anstatt einen Roman oder eine Filmserie nur zu konsumieren, wird die Geschichte fortgesponnen, umgeschrieben, oder anderweitig transformiert. Bei Fan fiction im Unterricht können Schüler/innen auf ihren lebensweltlichen Erfahrungen mit Medien aufbauend selber kreativ werden und sich sprachlich ausprobieren. Dabei sind auch digital-unterstütze Modelle, sowie der aktive Einbezug mehrere Sprachen möglich. Auch Studien zeigen, dass online fan fiction und auch interactive online storytelling Praktiken effektive Methoden für den Fremdsprachenerwerb und die Anerkennung und Wertschätzung kultureller Diversität darstellen (Black, 2009; Curwood, 2013; Thomas & Stornaioulo, 2016). In diesem Workshop werden Möglichkeiten vorgestellt, wie mit Hilfe kreativer Methoden und kollaborativen und digitalen Lernszenarien Fan fiction zur Förderung der kommunikativen Kompetenz im Englischunterricht eingesetzt werden kann. Es werden Materialien aus dem Erasmus+ - Projekt FanTALES vorgestellt und gemeinsam ausprobiert.
Projektorientiertes Lehren und Lernen im Fremdsprachenunterricht
(Dr. Matthias Munsch)
Sekundarstufe I, II
In den ersten Teil des Workshops führt Herr Dr. Munsch kurz in die Grundlagen einer
erfolgreichen projektorientierten Arbeit im zeitgenössischen Fremdsprachenunterricht ein.
Dabei sollen bereits Herausforderungen und Gelingensbedingungen deutlich werden.
Im Anschluss präsentieren Studierende der Goethe Universität Projekte, die sie geplant und
an Schulen im Frankfurter Raum erfolgreich durchgeführt haben. Diese Projektbeispiele
sollen Mut machen und zur Nachahmung anregen. Durch die Bereitstellung aller
notwendigen Materialien (online) können einige Projekte auch direkt von Lehrenden (Sek I
und II) umgesetzt werden.
Es bleibt Raum für Fragen an den Workshopleiter, die Studierenden und auch um eigene
Projektideen zu diskutieren.
Mit kreativen Aktivitäten Englischlernen fördern
(Dr. Sabrina Bechler)
Grundschule
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, schon im Englischunterricht der Grundschule kreativ zu
arbeiten und die Sprachkenntnisse zeitgleich zu erweitern. Erfahrungsgemäß sind Kinder
sehr motiviert dabei, wenn sie eigene Produkte erstellen können und den Freiraum haben,
eigene Ideen einzubringen.
In diesem Workshop werden einige Beispiele für kreative Aktivitäten vorgestellt und teilweise
von den Teilnehmenden ausprobiert. Gemeinsam kann dann die Gruppe reflektieren, welche
Adaptionsmöglichkeiten es für den eigenen Kontext gibt. Es wird ferner die Möglichkeit
gegeben, sich über eigene Erfahrungen und kreative Ideen auszutauschen.
Block D – Digital Learning
Digital literacies im Englischunterricht
(Dr. Claudia Burger)
Alle Lehrämter
In dieser Fortbildung im Workshop-Format beschäftigen sich die teilnehmenden Lehrkräfte
inhaltlich einerseits (a) mit dem theoretischen Konzept der digital literacies (DL) und
anderseits (b) mit der Frage, wie diese im Englischunterricht didaktisch-methodisch
integriert bzw. behandelt werden können. Fragen, die in Bezug auf diese beiden Workshop-
Inhalte adressiert werden, lauten u.a.: (a) Was sind DL? Wie lassen sich DL kategorisieren?
Welche DL erscheinen für den eigenen Englischunterricht besonders relevant? (b) Wo und
wie können DL im Englischunterricht berücksichtigt bzw. wo und wie können DL in den
Englischunterricht integriert und nutzbar gemacht werden? Sollten DL als Lernziel
formuliert werden oder sind sie vielmehr Mittel zum Zweck, um inhaltliche Ziele zu
erreichen? Welches didaktische Konzept eignet sich für die Auseinandersetzung mit DL?
Ziele des Workshops: Am Ende des Workshops…
▪ können die Lehrkräfte DL beispielhaft benennen und erklären
▪ können die Lehrkräfte erläutern, welche Relevanz DL im/für den Englischunterricht
haben
▪ haben die Lehrkräfte erste didaktische Ideen entwickelt, wie DL im
Englischunterricht berücksichtigt/thematisiert werden könnenDidaktisch-methodisch sieht der Workshop nach einem theoretischen Input und Diskussionsmöglichkeiten Erarbeitungsphasen je nach Bedarf in Individual- oder Gruppenarbeit vor. So können die gewonnenen theoretischen Erkenntnisse auf der Grundlage des individuellen Erfahrungswissens direkt für die didaktische Unterrichtsplanung fruchtbar gemacht werden. Game-based Learning – neue Wege zur Nutzung sprachlicher Vielfalt im fremdsprachlichen Englischunterricht (Prof. Dr. Daniela Elsner, Malte Schudlich, Dr. Heike Niesen) Sekundarstufe I Die zunehmende sprachliche Heterogenität in schulischen Lernsettings eröffnet Fremdsprachenlehrkräften die Möglichkeit, die sprachliche Vielfalt der Lernenden effektiv in Lehr-/Lernprozesse einzubinden. Dadurch bietet sich die Chance, die Kompetenzen der Lernenden in der Zielsprache zu fördern und ihr Bewusstsein für eine von sprachlicher Vielfalt geprägten Gesellschaft zu schärfen. Zusätzlich können Optionen zu sprachlichen Handlungsfähigkeiten jenseits einer Einsprachigkeit aufgezeigt werden. Game-based Learning, gekoppelt mit dem Ansatz des „Translanguaging“ eröffnet hierbei neue Möglichkeiten im Kontext des handlungsorientierten und aufgabenbasierten Sprachunterrichts. Der Workshop stellt zunächst Prinzipien eines mehrsprachigkeits-sensitiven Fremdsprachenunterrichts vor. Anschließend erfahren die TeilnehmerInnen, am Beispiel des EU geförderten Online-Lernspiels MElang- E (Multilingual Exploration of languages in Europe), wie sich diese Prinzipien mit computerbasierten Spielen verbinden lassen. Die TeilnehmerInnen haben sodann die Möglichkeit, unter Hinzuziehung konkreten Unterrichtsmaterials, das Spiel MElang-E zu erproben. Im Rahmen einer sich abschließenden Gruppendiskussion sollen die didaktischen Möglichkeiten von mehrsprachigkeitsorientierten Game-based Learning Ansätzen am Beispiel MElang-E diskutiert und dokumentiert werden. OneNote, Adobe Spark, Quizlet or How to improve your English classes with digitization (Fatih Uzuner) Sekundarstufe II Have you ever wondered what the real benefit of educational apps is supposed to be? Have you ever felt lost and overwhelmed by the sheer endless amount of apps, software, programs, etc.? Do you feel like the (digitization) train has already left the station and you are waving good-bye with a mixture of sadness and relief? In today’s workshop we will briefly talk about the SAMR (substitution, augmentation, modification, redefinition) model and how best to understand and implement it in (y)our teaching. I will mention some of the apps that I currently use in my English classes and explain how I incorporate those and what their added educational benefit is. Newbies are not only welcome but encouraged to join. I will try to cater to experienced colleagues needs too (if need be). Please bring a tablet to the workshop (the department might provide some devices).
Block E – Differenzierung Same but different – Differenzierung im Englischunterricht der Grundschule mit Sally & Co (Prof. Dr. Daniela Elsner) Grundschule, Studierende, LehrerInnen im Vorbereitungsdienst Lerngruppen waren noch nie so heterogen besetzt wie heute und das pädagogische Bewusstsein um die Dimensionen von Heterogenität in unseren Klassenzimmern noch nie so vielfältig. Mit diesem Status Quo wachsen die Bereitschaft und der Wunsch vieler Lehrkräfte die individuellen Unterschiede und Lernanstrengungen ihrer Schülerinnen und Schüler verstärkt durch differenzierte und individualisierte Lernangebote zu berücksichtigen. Wie kann nun Differenzierung im Englischunterricht der Grundschule konkret umgesetzt werden? In dieser Fortbildung gebe ich einen Überblick über unterschiedliche Ebenen und Dimensionen der Differenzierung und veranschauliche dies anhand ausgewählter Beispiele aus dem Lehrwerk Sally (Oldenbourg Verlag) und ergänzenden Unterrichtsmaterialien, die sich besonders für autonome Lernformen eignen. TeilnehmerInnen erwerben v.a. methodische Kompetenzen hinsichtlich eines differenzierten Englischunterichts in der Grundschule. Alle Lerner mitnehmen: Heterogenität in Lerngruppen mit differenziertem Unterricht begegnen und individuelle Lernprozesse im (all)täglichen Englischunterricht unterstützen und fördern (Carina Wern) Sekundarstufe I Dem Englischunterricht kommt in der heutigen globalisierten und pluralistischen Gesellschaft die Aufgabe zu, die stetig wachsende Heterogenität der Lerngruppen mit einer möglichst optimalen Förderung eines jeden Lerners gemäß seiner persönlichen Lernvoraussetzungen zu begegnen. Lehrkräfte können ihren SuS durch differenzierte Unterrichtsgestaltung ermöglichen, gezielt an ihren individuellen Lernprozess anzuknüpfen und Lernwege aufgezeigt zu bekommen, die ihrem persönlichen Lerntyp und Bedürfnissen entsprechen, um ihre kommunikative Handlungsfähigkeit zu fördern. Ziel dieses Workshops ist es, verschiedene Möglichkeiten kennenzulernen, Differenzierung in jeder Englischstunde zu implementieren, ohne dabei viel Mehraufwand in der Unterrichtsvorbereitung- und Durchführung zu haben. Der Workshop wird mit einem kurzen Input-Vortrag eröffnet. Anschließend werden erprobte Praxisbeispiele aus dem Unterricht vorgestellt, die von den SeminarteilnehmerInnen ausprobiert (Doppeldeckerprinzip) und reflektiert werden. Abschließend bietet der Workshop Raum für (Erfahrungs)-Austausch und Diskussionen.
Kontakt Rückfragen zur Anmeldung: Helena McKenzie, Sekretariat 069-798-32534, mckenzie@em.uni-frankfurt.de Inhaltliche Rückfragen: Carina Kaufmann c.kaufmann@em.uni-frankfurt.de Maria Sussex (ehem. Skejic) skejic@em.uni-frankfurt.de
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