RE-USE INNOVATION CHALLENGE - KREA & INSPIRATIONS-WORKSHOP 14.3.2019 - BARBARA HAMMERL, HANS SCHNITZER, GOSIA STAWECKA, STADTLABOR GMBH
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RE-USE INNOVATION CHALLENGE
Krea & Inspirations-Workshop 14.3.2019
Barbara HAMMERL, Hans SCHNITZER, Gosia STAWECKA, StadtLABOR GmbH
Michaela KIENLEITNER, Christian FELBER, INNOLAB an der FH CAMPUS 02Fragestellung
Durch welche innovativen
Produkte, Dienstleistungen, Infrastrukturen und Aktivitäten
rund um das Thema Re-Use und Kreislaufwirtschaft könnte
ein Re-Use Park auf sich aufmerksam machen und
zu einem neuen Hotspot für
Ressourcenschonung und bewussten Konsum werden?Trendselektion
Auswahl von 8 relevanten Consumer Trends von Trend ONE als
Trigger/Inspiration zur Ideengenerierung für das Konzept Re-Use ParkTrendselektion
Auswahl von 8 relevanten Consumer Trends von Trend ONE als
Trigger/Inspiration zur Ideengenerierung für das Konzept Re-Use ParkTrendauswahl Consumer Trends mit hoher Relevanz für das Konzept Re-Use Park: Aesthetic Currents /Ethical Consumption /Food Culture /Modular Retail, Fluent Spaces /Matchmaking Services / Life Coaching/ Human Scale Cities
Krea-Session
Ideenpool
Aesthetic Currents
• Eine Mischung aus
Kleidertauschparty und
Upcycling-Workshop • Generelles Branding des Re- • Nähworkshops – mit
→Kleidung wird getauscht Use Parks durch passendes bekannten Designern
und neuen ästhetischen Corporate Design „Bring 3 mach‘ 1 neu“
Ansprüchen gerecht • Einfache, niederschwellige ↓
umgestaltet Sprache spricht alle an
• Für Unternehmen als Team-
• Beratung für kleine, lokale • → Re-Use ist nicht nur Sache Building
Produzenten, um mit für Menschen mit höherem
Modetrends mithalten zu Bildungsstand • Auch andere (Bastel-)
können, trotz kleinem Veranstaltungen für Team-
Marketingbudgets → • Traditionsbetriebe Building anbieten
„Miniwebsite“ erstellen → unterstützen am Puls der
Re-Brand statt Re-Use Zeit zu bleiben - • Bring the „Green“ to the
Trendberatung Surface
• Mieter-Anforderungsprofil
erstellen • Design/Branding mit • Workshops zum Designen von
Wiedererkennungswert eigenen Produkten zB
• Gutes ansprechendes Design Kleidung oder Tasche
erstellen → gute • klar + simpel / Design
Leistungssysteme entwickeln schnelles Verständnis für das • Fokus auf nachhaltige
Konzept entwickeln Verpackung legen
• Instagram-Begleitung bei
Erstellung des Re-Use-Parks • Re-Use-KunstIdeenpool
Ethical Consumption
• „store credit“ for „time • „Gewinnteiler“. Monatlicher • Transparenz wo
input“ Input für flexiblen „Altprodukte“ herkommen
• Aufklärung über ethische monatlichen Output • Re-Use-Gärtnerei/
Marken + Produkte Pflanzenhandel: Pflanzen
• Informieren über Shops (chic werden abgegeben
• Transparenz der einzelnen ethic), die ethisch „aufgepeppt“ und wieder
Produkte / Dienstleistungen verkaufen/handeln verkauft
• Themen-Partys: • Shops „ohne“ Verpackung → ↓
• Kleidertausch max. umweltschonende • „Share + Care“ → bezogen
• E-Geräte Tausch etc. Verpackung, die auch wieder auf Produkt +
verwendet werden kann Dienstleistungen;
↓
Tauschbörse von Bsp. Obst-
• Cradle-to-Cradle Gemüsesamen/Blumensamen
• Re-Use-Smartphone
• Zero-Waste-Produkte in • Local Production • Insekten-Essen
Workshops herstellen (zB • Grundeinstellung zum
Abschminkpads aus Stoff • Beschäftigungsprojekt
statt Watte) Konsum hinterfragen – durch
Vorträge ↓
• Rezeptkarten zu • Mit bestehenden Vereinen
Restlverwertung • Gleichwertiges Nachbauen:
kooperieren
ich will einen Pax-Schrank +
mache ihn mir selbstIdeenpool
Food Culture
• Live Kochen
• Online Videos zum Thema • Eine Art Garten in dem • „Second –Chance“
„Foodcycling“ oder Gemüse angebaut wird Kaffeehaus/Gastrobetrieb im
nachhaltiger Marken zB Park → verarbeiten von
Rezepte • Street Food Markets / immer Lebensmitteln kurz vor
• Lernen wie man „Bio-Abfall“ wechselndes Angebot an Ablaufdatum
zu Gerichten kochen/ neuen Küchen → Vielfalt
verarbeiten kann • Auseinandersetzung mit
• Kompostierung: Abfall für einzelnen Lebensmitteln →
• Website wo die Blumenerde Nährwerte, Vitamine,
Informationen aus den Gesundheit
Workshops gesammelt sind • Zero-Waste-Cooking
„Du bis was du isst“
• Unverpacktes Essen • Insekten- Essen
anbieten • Waste Cooking
• Ein Garten am Dach/auf der
• Stadt-Kompost Fassade ↓
• Bewusstseinsbildung: „Wo ↓ • Jeden Freitag Show im
kommt das Essen her?“ exklusiven Rahmen
• Community Cooking • Markt/Ernte am
Wochenende • Infokampagnen im
• Community Fridge Öffentlichen Raum gg.
Verpackung „Sag nein Danke
• Edible Landscape zB
Fruit Trees zum Strohhalm“Ideenpool
Modular Retail / Fluent Spaces
• Wechselnde Gastroangebot
vor Ort • Modeschauen • „Messen“, die thematisch
passen →
• Re-Use-Supermarkt • Raumnutzungsberatung: Produktpräsentationen
• Thema Kleidung • Interieur = wie nutze
• Lebensmittel ich besser • Fluent-Möbel Workshop: aus
• Möbel etc. Schrank wird Sitzbank wird
• AirBnB-artig: ich habe xxx
• Community Room ein Zimmer zu
• Co-Working Spaces viel/was kann damit • Nutzung der Freifläche
passieren?
• Zeitbegrenzte Start-up • Junge Designer (können sich
Stores • Variable oft keinen eignen Laden
• Events zB Konzerte in Aktivitätsmöglichkeiten leisten + nutzen das als
Kombination mit Re-Use durch „Marktforschung“ und Chance) → Shop-In-Shop
Anpassung oder Pop-up-Stores
• Verpackungsfreie /
ökofreundliche Verpackung • Flohmärkte: Produkte kaufen • Tischlereien, welche nur
in Shops
und lernen wie man diese mehrfachfunktionale Möbel
• Shop in welchem neu gestalten kann herstellt
wöchentlich ein anderer
Anbieter entweder • Wohnraum für jede • Re-Use-Markt
• Nachhaltige Produkte Lebensphase
vertreibt
• Re-Use-Workshops anbietetIdeenpool
Matchmaking Services
• Geräteverleih • Dienstleistungstausch • Meeting Point für
Interessensgruppen für
• Tauschplattform: „mir fehlt • „Granny-Daycare“: individuelles Match (Eltern
ein Kabel“ ↔ „ich habe ein lokale SeniorInenn passen treffen sich für
Kabel, das ich nicht mehr auf Kinder aus Spielzeugtausch/Sportgeräte
brauche“ tausch)
• Tausch-Flohmarkt gegen
• ExpertInnenvorträge → Bezahlung → Eintritt, • „Studentenverleih“ Plattform
Coaches Standgebühr für kleine Dienste
• Supplier Connect → Tauschverhältnis: 1:1 / 2:2 / ↓
3:3
• Plattform zum • Tausche Mittagessen kochen
Austausch/Verkauf von • Präsenz des Re-Use Parks in gegen Putzen
Waren & Dienstleistungen bereits existieren Apps, die
Locations vorschlagen • Blogger treffen wie Bsp Daria
• Austausch von Knowhow Daria → Sprachrohr zum
(Fahrradservice, Reparieren • Ein Ort, wo man lernen kann Thema
v. Waschmaschine etc.) noch nachhaltiger zu leben Nachhaltigkeit/Vorträge
• Re-Use-Karriere • Tausche Kleidung • Austausch Werkzeuge
• Von den verschiedenen • „Granny Experts“ • Antik-Baumaterial –
Stärken anderer Leute Auktionen a la Dorotheum –
(gegenseitig) profitieren → • Mögliche Geschäftspartner Hochpreisstrategie!
zB Babysitten gegen für nachhaltige Projekte
Reparatur kennen lernenIdeenpool
Life Coaching
• Workshops DIY • Bewusstsein näher bringen • Ort zum Zusammenkommen
→ Austausch mit „Freunden“
• Kindergartengruppen • Sammeln: Re-Use Stories Personen sprechen über
einladen – WS „neues Erfahrungen + Einstellungen
Spielzeug aus altem • Re-Use-Lehrgang anbieten –
ExpertInnen ausbilden • Onlinesammlung von
Spielzeug“ Anleitungen zu Re-Use
• Re-Use-Berater • Unterstützung bei konkreten
• App, die mir verrät, wieviel
Projekten: ich plane einen CO2 ich je Produkt/Konsum
• Re-Use-Coach Esstisch, wie setze ich das ausstoße
um? – „Re-Use-Personal-
• Influencer, welche mithelfen Trainer“ • → vielleicht als
Vorbildfunktion, Themen wie Spiel/Wettbewerb, indem
Re-Use, Nachhaltigkeit etc. • Audio / PC Studio man sich bzw. seine
bekannt/beliebt machen Ergebnisse mit anderen
• Co-Use Software/Material Leuten vergleichen kann
• Was kann man wieder
• Balance-Coach: ich muss
verwerten, was ist wirklich nicht mit jeder Tat die Welt
„nur Müll“ - retten, aber wo kann mein
Bewusstseinsbildung Beitrag wirkungsvoll sein? –
kein Extremismus!
• Kleine Infokarten zu Re-Use
→ einer ist gerne Vegetarier,
zum Mitnehmen andere verzichtet auf
VerpackungIdeenpool
Human Scale Cities
• Re-Use Fahrräder • Plattform „Grün für Alle“ im • „Alle Räder gehören Allen“ -
Re-Use Park initiieren – ich Abholstation
• Re-Use Wohnraum kann Gärten mieten zB Grillen
• Re-Use-Transferzentrum:
• Erreichbarkeit durch diverse • Bring- und Abholdienste • Fachbibliothek zum Thema
• Forschungszentrum
Fahrgemeinschaften • Beratungsstelle
• Kurier, Drohnen
• Wohnraum an jeweilige
• Straßenbahn + Busanbindung
Wohnbedürfnisse anpassen
• Re-Use-Bim fährt mit • Jurist. Beratung für
• Verleih von Fahrzeugen Menschen, die Umgebung
Rohstoffen durch die Stadt
(auch zb Leiterwägen zum „fahrende Rohstoffbibliothek“
grüner machen wollen +
Transport von Möbeln) Budget
auch als Bus
• Andere (natürliche) Böden • Auf Gemeinedbau einen
• Bus / Kleintransporter Verleih Bienenstock betreiben
statt Beton auf kleinen – um erworbene, neu
Fußwegen gestaltete Produkte nach • Andere (natürliche) Böden
hause bringen zu können statt Beton auf kleinen
• Vernetzung Fußwegen
Schulen/Kindergärten • Vernetzung
Schulen/Kindergärten • Vernetzung
• Klare Leitsysteme schaffen, Schulen/Kindergärten
Bsp. durch farbige • Klare Leitsysteme schaffen,
Kennzeichnung am Boden, Bsp. durch farbige • Klare Leitsysteme schaffen,
Kennzeichnung am Boden, Bsp. durch farbige
Lichtspiele? Kennzeichnung am Boden,
Lichtspiele?
Lichtspiele?Abschluss „Best OF“
Start Krea-Session Gruppe „Gelb“ (StadtLABOR)
Runde 1
Auswahl von Zielgruppen für den Re-Use-Park anhand sog. “Personas”
(max. 2 Zielgruppen / Personas pro Tisch)
• Fakten/Charakteristika: Name, Wohnort, Alter, Geschlecht,
Familienstand, Bildungsniveau, Beruf, Gehalt, …
• Worauf legt die „Persona“ besonderen Wert? Welche Interessen und
Leidenschaften teilt sie? Gibt es besondere Träume und
Lebensziele?
• Welche Faktoren beeinflussen die „Persona“ bei
Kaufentscheidungen?
• Anforderungen, Bedürfnisse und Wünsche: Wie hoch ist das
Informationsbedürfnis über den Re-Use Park? Welche Medienkanäle
werden genutzt? Welche Erwartungen und Bedürfnisse liegen vor?
• Typisches ZitatIdeenpool
Personas: Gruppe 1
Persona 1: Persona 2:
• Franz, 70 Jahre alt, Pensionist, • Familie Katlsteiner, 4 Kinder
noch fit, Facharbeiter • Akademiker: Vater EDV,
• Pension: 2000 Euro monatlich Mutter Bio-Kosmetikerin
• pflegt gerne soziale Kontakte • Einkommen: 4-5000 Euro
• möchte sein Wissen monatlich
weitergeben • zukunftsorientiert; Zukunft
• auf der Suche nach der Kinder sehr wichtig
Ressourcen • Kaufentscheidungen:
• möchte fit bleiben und einen regional, haltbar,
Beitrag leisten nachhaltig, natürlich
• seine Kaufentscheidungen • nutzen neue Medien
hängen vom Einkommen und • Zitat: ”Jute statt Plastik”
Reparierbarkeit ab
• hört gerne Radio, liest
Zeitungen und nutzt andere
“klassische Medien”
• Zitat: “Wer rastet der rostet”Ideenpool
Personas: Gruppe 2
Persona 1: Persona 2:
• Hildegard, 60 Jahre alt, • Philipp, 28 Jahre alt, 1 Kind
alleinstehend (geschieden) (Theo)
• Lehrende, 1600 Euro • Wohnung in Conrad von
monatlich Hötzendorfstraße
• wohnt in einer Wohnung in • studiert 2. Bildungsweg
Eggenberg • Selbsterhalter-Stipendium
• Interesse für Kunst und • 2Rad-Freund
Literatur • hört gerne BenJo
• unternimmt gerne • pflegt ein Hochbeet
Gruppenreisen • shoppt bei Carla
• hört gerne Jazz-Musik, • Ökohipster
besucht einen Tanzkurs • Qualität statt Quantität
• hört Ö1; Kleine Zeitung ABO; • Food-Sharing
hat einen Tablet • Food-Blogger
• pragmatisch, möchte gerne • nutzt Tablet und Smartphone
Werte übermitteln • Zitat: “Kette rechts”Runde 2
Auswahl von Produkten/Dienstleistungen für die in der Runde 1
ausgewählten Zielgruppen / Personas
• Welche innovativen Produkte,
Dienstleistungen, Infrastrukturen und
Aktivitäten sollen für diese Persona im Re-Use
Park angeboten werden?
• Wodurch könnte für den Re-Use Park ein
Alleinstellungsmerkmal erzielt werden?Ideenpool
Produkte & Dienstleistungen: Gruppe 1
• USP: Vielfältigkeit / Erlebniswelt
• Thematische Kinderbetreuung / außerschulisches Lernen
• Freilichtmuseum mit Stationen zum Mitmachen / Handwerker beim
Arbeiten zuschauen
• Einkaufen und Gastronomie: bio / lokal
• Aufenthaltsqualität / Verweilen
• Netzwerk: Zentrale Anlaufstelle für die Reparatur (inkl. App);
Ersatzteillager; Ersatzteildrucker, alle Reparaturbetriebe vor Ort
• Sammelstelle für die ReUse-taugliche Sachen die vor Ort repariert und
verkauft werden können
• Angebote im Außenbereich, bspw. Kräuter-Hochbeete
• Handwerksarbeitsplätze mit Werkzeug zum Nutzen
• Synergie zu Künstler: Pop-Up Markt, Upcycling-Markt
• Workshops zum selbst reparieren lernen; Workshops zum richtig nutzen
und einkaufen von GerätenIdeenpool
Produkte & Dienstleistungen: Gruppe 2
• Alleinstellungsmerkmal: Vernetzung / Netzwerk (Reparatur, Weiterempfehlung)
• P41-App
• ReUse-Motorik-Park
• regelmäßige Veranstaltungen / Thementage: z.B.: Food Day, Repair Day, Kino
Abend (Struktur!)
• DIY-Events / Design-Events / Handwerker-Events /Verwender-Workshop
• Konsumgüter-Verleih, z.B.: Kinder-Abo von 0-5
• Inventar-Leasing
• Vermietung: Griller für Sommerparty, Hochbeet für Kräuter, großer Tisch
• Nähen / Drucken / Entwerfen (Schnittmuster)
• Büchertausch; Lehrmittel abgeben
• Open Self Storage
• FIRSTAID: Radl-ÖAMTC-Service während der Arbeit
• Lastenrad mit fix fertig Essen (übergeblieben)
• ReUse-Praktikum statt Skiwoche
• Haustier / Kids Caring (Reise-Buddy)
• Objekt Herzblatt (Produkt Carell)
• Aggro-Package: kontrollierte Zerstörung von nicht reusefähigen Produkten,
Vorschlaghammer, spektakulärer AbgangAbschluss „Zusammenfassung“
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