GENERATION CORONA Ergebnisse einer repräsentativen Befragung junger Erwachsener - pronova BKK

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GENERATION CORONA Ergebnisse einer repräsentativen Befragung junger Erwachsener - pronova BKK
GENERATION CORONA
Ergebnisse einer
repräsentativen Befragung
junger Erwachsener
April 2021
2 | Generation Corona

INHALTSVERZEICHNIS
1.    Untersuchungsansatz                                            Seite 3
2.    Management Summary                                             Seite 5
3.    Ergebnisse
          Wie die Corona-Pandemie das Leben verändert              Seite   11
          Einfluss auf Schule, Ausbildung und Job                  Seite   16
          Einfluss auf Familie und Freunde                         Seite   20
          Einfluss auf die körperliche und psychische Gesundheit   Seite   26
          Einfluss auf Hobbys und Freizeitaktivitäten              Seite   32
          Einfluss auf die Gesellschaft                            Seite 34
          Zukunftserwartungen                                      Seite 38
4.    Statistik                                                     Seite 47
5.    Kontakt und Impressum                                         Seite 50
3 | Generation Corona

1. UNTERSUCHUNGSANSATZ
4 | Generation Corona

UNTERSUCHUNGSANSATZ
■    Inhalt der Studie
     Die Studie „Generation Corona“ untersucht den Einfluss der Pandemie auf Schule und Job, Familie, Freunde und
     Freizeit, aber auch auf die körperliche und psychische Gesundheit junger Erwachsener in Deutschland. Im Fokus
     stehen Fragen zu verschiedenen Lebensbereichen. Darüber hinaus wurde nach unterschiedlichen Lebensphasen
     differenziert:
     - Schüler
     - Studenten
     - Junge berufstätige Akademiker
     - Berufseinsteiger ohne akademischen Abschluss
     - Beruflich Etablierte ohne akademischen Abschluss
     - Junge Eltern
     - „Orientierer“: Arbeitssuchende, FSJler, Praktikanten, in Wartezeit zwischen Schule und Studium/Ausbildung
■    Untersuchungsdesign
     Bundesweite repräsentative Online-Befragung von 1.000 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 16
     bis 29 Jahren.
■    Befragungszeitraum
     März bis April 2021
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2. MANAGEMENT SUMMARY
6 | Generation Corona

MANAGEMENT SUMMARY
Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen haben das Leben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen
in Deutschland massiv und nachhaltig verändert. Monatelang geschlossene Schulen und Hochschulen, eingeschränkte soziale
Kontakte und die Sorge um die berufliche Zukunft der „Generation Corona“ lassen die negativen Folgen der Krise in allen
Lebensbereichen deutlich spüren.
Welchen Einfluss hat die Pandemie auf Schule und Job, Familie, Freunde und Freizeit, aber auch auf die körperliche und
psychische Gesundheit der jungen Deutschen? Die Studie "Generation Corona", für die 1.000 Jugendliche und junge Erwachsenen
im Alter von 16 bis 29 Jahren befragt wurden, liefert Antworten.

Wie die Corona-Pandemie das Leben der jungen Deutschen verändert
Für mehr als drei Viertel der jungen Erwachsenen hat sich das Leben durch die Corona-Pandemie stark verändert (S. 11). Der
Alltag der „Generation Corona“ ist geprägt durch Verzicht, Einschränkungen und Unsicherheiten. Zwei von drei der unter 30-
Jährigen geben an, dass sich ihr Leben seit Beginn der Corona-Pandemie in den letzten 12 bis 14 Monaten eher verschlechtert hat
(S. 13).
Eine Vielzahl wichtiger und einmaliger Ereignisse konnte aufgrund der Einschränkungen nicht wahrgenommen werden. Mehr als
die Hälfte der jungen Erwachsenen musste auf besondere Feiern/Feste verzichten, die sich nach der Pandemie nicht mehr
nachholen lassen. Knapp einem Viertel der Befragten wurde sogar die Möglichkeit genommen, sich von einem Menschen vor
seinem Tod oder auf der Beerdigung zu verabschieden (S. 14).
Vor besonderen Herausforderungen stehen Schülerinnen, Schüler und Studierende, von denen mehr als ein Drittel ein geplantes
Praktikum, einen neuen Job oder Studienplatz aufgrund der Corona-Pandemie nicht wahrnehmen konnten (S. 15).
7 | Generation Corona

MANAGEMENT SUMMARY
Welchen Einfluss hat die Pandemie auf Schule, Ausbildung und Job?
Die Generation Corona sorgt sich um ihre berufliche Zukunft. Die Hälfte der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in
Deutschland geht davon aus, dass sie durch die Pandemie im Berufsleben deutliche Nachteile haben wird und befürchtet, dass in
dieser Zeit erworbene Schul-, Hochschul- oder Ausbildungsabschlüsse weniger anerkannt werden (S. 17). In Bezug auf
Digitalisierung und Homeoffice/Homeschooling konnte die Hälfte der unter 30-Jährigen aber auch positive Erfahrungen in der
Pandemie machen (S. 16). Allerdings fällt auf, dass Geringverdiener deutlich weniger davon profitiert haben. Hier sind es vor
allem junge Besserverdienende, die die Corona-Pandemie nutzen konnten, um sich im Bereich Digitalisierung weiterzubilden (S.
18).

Wie die Pandemie die körperliche und psychische Gesundheit bestimmt
Darüber hinaus belastet die jungen Menschen die Gefahr der Ansteckung mit dem Virus. Knapp 40 Prozent haben Angst davor,
sich selbst anzustecken. Die Sorge, das persönliche Umfeld anzustecken ist mit mehr als 70 Prozent der Befragten noch einmal
deutlich größer (S. 26). Soziale Isolation und eine massive Einschränkung der persönlichen Kontakte sind die Folgen. Während
der Pandemie wurden vor allem Kontakte zum erweiterten Freundeskreis sowie zu Verwandten eingeschränkt (S. 20). Vor allem
Studierende haben sich von ihrem Freundeskreis distanziert (S. 22).
Am stärksten vermissen die unter 30-Jährigen den Kontakt zu ihrem engeren Freundeskreis (S. 23). Mehr als die Hälfte der
jungen Frauen und Männer beklagen die Einsamkeit und befürchten sogar, durch fehlende Kontaktmöglichkeiten ihren
Freundeskreis zu verlieren (S. 24).
8 | Generation Corona

MANAGEMENT SUMMARY
Somit ist es nicht überraschend, dass die Corona-Krise vor allem auf psychischer Ebene belastet. Mehr als die Hälfte der jungen
Deutschen klagt über Traurigkeit, depressive Gedanken oder innere Unruhe und Nervosität (S. 29). Frauen leiden besonders stark
(S. 13). Sie haben deutlich häufiger mit derartigen psychischen Belastungssymptomen zu kämpfen als Männer (S. 30). Aber auch
bei Jugendlichen, die mit Geschwistern zusammenleben, treten depressive Gedanken oder aggressives Verhalten vergleichsweise
häufig auf (S. 31).
Neben den psychischen Problemen haben auch die physischen Probleme zugenommen. Sechs von zehn der unter
30-Jährigen haben eine Verschlechterung ihrer körperlichen Fitness festgestellt (S. 32). Vor allem Rückenbeschwerden treten seit
Beginn der Pandemie häufiger auf (S. 29).

Wie die Pandemie die Gesellschaft verändert
Drei Viertel der jungen Erwachsenen wurden in den letzten Monaten mit Vorwürfen zu ihrem Verhalten konfrontiert. Allerdings
ging es dabei weniger um sie als Pandemie-Treiber, beispielsweise durch Rücksichtslosigkeit und Missachtung der Regeln,
sondern vielmehr um ihre veränderten Freizeitaktivitäten. Jedem zweiten Jugendlichen wurde vorgeworfen, zu viel Zeit mit dem
Handy zu verbringen. Einem Viertel der Befragten wird nachgesagt, keiner sinnvollen Beschäftigung nachzugehen (S. 34).
Verständnis für ihr Verhalten wird ihnen am ehesten von ihren Eltern entgegengebracht. Von der Gesellschaft und der Politik fühlt
sich dagegen nur eine Minderheit der jungen Erwachsenen hinsichtlich ihrer Bedürfnisse während der Pandemie-Zeit ausreichend
ernst genommen (S. 36).
9 | Generation Corona

MANAGEMENT SUMMARY
Erwartungen und Wünsche an die Zukunft
Den Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist das Vertrauen in die Zukunft verloren gegangen. Nur etwa ein Viertel der jungen
Deutschen spricht aktuell von konkreten Plänen, die aus ihrer Sicht auch genauso realisiert werden können. Etwa ein Drittel der
fühlt sich hinsichtlich der Umsetzbarkeit von Zukunftsplänen verunsichert und hat sich von konkreten Plänen verabschiedet (S.
38). Das nicht absehbare Ende der Pandemie bereitet den ihnen dabei die größten Sorgen (S. 42). Wenn die Pandemie
irgendwann vorbei ist, freuen sich die meisten vor allem auf Treffen mit ihren Freunden, ein Leben ohne Maske sowie Restaurant-
und Café-Besuche (S. 44).
10| Generation Corona

3. ERGEBNISSE
11| Generation Corona

 WIE DIE CORONA-PANDEMIE DAS LEBEN VERÄNDERT
 ■       Für mehr als drei Viertel der jungen Erwachsenen hat sich das Leben durch die Corona-Pandemie
         stark verändert.

                                     77 %

                                                             41 %
                   36 %

                                                                                                       20 %

                                                                                                                                         3%

                Sehr stark                                   Stark                                    Etwas                        Kaum bis gar nicht

Frage 1: Inwieweit hat die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen Ihr Leben seit dem Frühjahr 2020 verändert?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Einfachnennung)
12| Generation Corona

 WIE DIE CORONA-PANDEMIE DAS LEBEN VERÄNDERT
 ■       Am deutlichsten machen sich diese Pandemie-bedingten Veränderungen bei Schülerinnen,
         Schülern, jungen Akademikerinnen und Akademikern bemerkbar.

 Top-2: Sehr stark + Stark

                              82 %                 80 %                 82 %                                                         79 %
          77 %
                                                                                            67 %                 68 %                             70 %

          Total              Schüler            Studenten             Junge           Berufseinsteiger       Junge Eltern          Beruflich    Orientierer
                                                                    Akademiker                                                     Etablierte

Frage 1: Inwieweit hat die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen Ihr Leben seit dem Frühjahr 2020 verändert?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Einfachnennung, Top-2: Sehr stark + Stark)
13| Generation Corona

 WIE DIE CORONA-PANDEMIE DAS LEBEN VERÄNDERT
 ■       Für fast zwei Drittel der unter 30-Jährigen hat sich das Leben in den letzten 12 bis 14 Monaten
         eher verschlechtert. Besonders Frauen leiden unter den Veränderungen.

 Eher besser                                                                       Eher schlechter                         Eher schlechter geworden:
   geworden                                                                        geworden
                                    21 %

                                                                                                                                                          71 %
                                                                                                                             58 %

                              15 %
                                                               64 %
      Keine
Veränderung
                                                                                                                            Männer                       Frauen

Frage 2: Wenn Sie jetzt einmal auf die Veränderungen in den letzten 12 bis 14 Monaten zurückblicken und die positiven Dinge, die vielleicht hinzugekommen sind, mit den negativen
abwägen: Ist Ihr Leben bzw. Ihr Alltag seit Beginn der Corona-Pandemie insgesamt gesehen eher besser geworden oder eher schlechter geworden?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Einfachnennung)
14| Generation Corona

 WIE DIE CORONA-PANDEMIE DAS LEBEN VERÄNDERT
 ■      Mehr als die Hälfte der jungen Erwachsenen musste auf besondere Feiern verzichten, die sich
        nach der Pandemie nicht mehr nachholen lassen.

 Besondere Feiern (z.B. 18. Geburtstag, Hochzeiten, Abi-/Abschlussfeiern)                                                                        55 %

                                      Praktikumsplatz, neuer Job, Studienplatz                                    25 %

                  Abschied von Menschen (vor dem Tod, auf der Beerdigung)                                       23 %

                                                                   Klassenfahrten                        17 %
                                                                                                                                                 85 %
                                                  Auslandssemester/-aufenthalt                        14 %                                       (netto)

                                                         Arbeitsplatz/Kündigung                     12 %

                                                                       Sonstiges*               8%

 * z.B. Urlaub / Konzerte / Sport
                                                                      Nein, nichts                     15 %

Frage 3: Wurde Ihnen durch die Corona-Pandemie und die damit zusammenhängenden Einschränkungen etwas genommen, was sich so – sofern man es absehen kann – nicht mehr
nachholen lässt und was Sie sehr bedauern? Wenn ja, was?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Mehrfachnennung)
15| Generation Corona

 WIE DIE CORONA-PANDEMIE DAS LEBEN VERÄNDERT
 ■      Mehr als ein Drittel der Schülerinnen, Schüler und Studierenden konnten aufgrund der Corona-
        Pandemie ein geplantes Praktikum, einen neuen Job oder Studienplatz nicht wahrnehmen.

                                                                                                             Lebensphase
     Verluste durch die Corona-Pandemie                  Total                                    Junge        Berufsein-                  Beruflich
                                                                      Schüler      Studenten                                Junge Eltern                Orientierer
                                                                                                Akademiker      steiger                    Etablierte
                                               Basis     1.000          169           163           111           123           122           225            87
Besondere Feiern (z.B. 18. Geburtstag, Hochzeiten,
                                                         55 %           60 %          58 %          58 %          60 %          52 %          51 %          41 %
                             Abi-/Abschlussfeiern)
           Praktikumsplatz, neuer Job, Studienplatz      25 %           43 %          33 %          23 %          21 %          16 %          17 %          20 %
     Abschied von Menschen (vor dem Tod, auf der
                                                         23 %           19 %          27 %          25 %          27 %          27 %          19 %          16 %
                                    Beerdigung)
                                      Klassenfahrten     17 %           63 %          14 %           0%           20 %           3%            0%           15 %
                       Auslandssemester/-aufenthalt      14 %           14 %          25 %          15 %          10 %          12 %          11 %           9%
                             Arbeitsplatz/Kündigung      12 %             0%          10 %          17 %           9%           20 %          14 %          24 %
                                           Sonstiges       8%             7%            6%           6%            8%            8%           13 %           7%
                                         Nein, nichts    15 %             6%          10 %          18 %          17 %          16 %          21 %          20 %
Frage 3: Wurde Ihnen durch die Corona-Pandemie und die damit zusammenhängenden Einschränkungen etwas genommen, was sich so – sofern man es absehen kann – nicht mehr
nachholen lässt und was Sie sehr bedauern? Wenn ja, was?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Mehrfachnennung)
16| Generation Corona

 EINFLUSS AUF SCHULE, AUSBILDUNG UND JOB
 ■       In Bezug auf Digitalisierung und Homeschooling/Homeoffice hat etwa die Hälfte der unter 30-
         Jährigen auch positive Erfahrungen aus der Pandemie mitnehmen können.
                                                                                                                                                                Top-2
                             Ich vermisse sehr den direkten und persönlichen schulischen
     1/2                         bzw. beruflichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen
                                                           bzw. das gemeinsame Lernen.
                                                                                                 32 %                 30 %           20 %       9%    9%         62 %

                           In der digitalen Schul- und Berufswelt haben es die eher stillen
                           Menschen deutlich schwerer, auf sich aufmerksam zu machen,           29 %                 31 %            22 %       9%    9%         60 %
                                                               z.B. in Zoom-Konferenzen.

                            Beim ersten Lockdown waren die Probleme in der Umstellung
                              auf virtuelles Lernen und Arbeiten deutlich größer als jetzt.
                                                                                               25 %              33 %              22 %        11%    9%         58 %

                  Ich habe im letzten Jahr deutlich im Bereich Digitalisierung dazugelernt,
                               d.h. der Umgang mit Computern, Nutzung neuer Software.
                                                                                              18 %            37 %                24 %        11%    10%         55 %

                            Ich fand die Möglichkeit, zu Hause zu lernen bzw. zu arbeiten,
                                                                       eigentlich ganz gut.
                                                                                               22 %            31 %              24 %        13%     10%         53 %

                                      Stimme voll und ganz zu               Stimme eher zu            Stimme gar nicht zu         Betrifft mich nicht

Frage 4: Kommen wir einmal speziell auf den Bereich Schule, Ausbildung, Studium und Job zu sprechen. Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen aus diesem Bereich zu?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Skalierte Abfrage)
17| Generation Corona

 EINFLUSS AUF SCHULE, AUSBILDUNG UND JOB
 ■       Jeder bzw. jede zweite der jungen Erwachsenen befürchtet, durch die Pandemie berufliche
         Nachteile zu haben.
                                                                                                                                                                Top-2
                                          Ich habe durch Homeoffice bzw. den Wegfall der
     2/2                  Präsenzpflicht in Schule/Studium/Ausbildung deutlich mehr freie
                                                             Zeit für mich zur Verfügung.
                                                                                             21%               30%             22 %        14%      13%          51 %

                                     Ich gehe davon aus, dass ich durch die Pandemie im
                                            Berufsleben deutliche Nachteile haben werde.
                                                                                             19%             32%                 26 %         15%     8%         51 %

                  Ich gehe davon aus, dass die Abschlüsse (Schule, Studium, Ausbildung),
                  die im letzten Jahr gemacht wurden oder jetzt gemacht werden, nicht so    16%             34%                25 %          15%     10%         50 %
                                      anerkannt werden, wie Abschlüsse vor der Pandemie.

                             Ich habe mich durch die vielen Umstellungen in der digitalen
                                Arbeitswelt und die neuen Programme und Anwendungen         15%          27%              27 %            20%       11%          42 %
                                                              häufig überfordert gefühlt.

                                Durch den Wegfall von Praktika oder anderen beruflichen
                              Schnupperangeboten wurde mir die Möglichkeit genommen,        12%       25%             22 %       10%          31%                37 %
                                      für mich auszuloten, wo es beruflich hingehen soll.

                                Stimme voll und ganz zu                    Stimme eher zu               Stimme gar nicht zu                 Betrifft mich nicht

Frage 4: Kommen wir einmal speziell auf den Bereich Schule, Ausbildung, Studium und Job zu sprechen. Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen aus diesem Bereich zu?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Skalierte Abfrage)
18| Generation Corona

 EINFLUSS AUF SCHULE, AUSBILDUNG UND JOB
 ■       Vor allem junge Besserverdienende konnten die Corona-Pandemie nutzen, um sich in puncto
         Digitalisierung weiterzubilden.

                                                                                                                   Haushaltsnettoeinkommen (Euro)*
         Top-2: Stimme voll und ganz zu + Stimme eher zu (1/2)                           Total                       1.000 bis   2.000 bis   3.000 bis             4.000
                                                                                                     Unter 1.000
                                                                                                                    unter 2.000 unter 3.000 unter 4.000          und mehr
                                                                               Basis      1.000          146            184            246           138            130
  Ich vermisse sehr den direkten und persönlichen schulischen bzw. beruflichen
                                                                                         62 %           60 %           64 %           58 %          67 %           67 %
         Austausch mit Kolleginnen und Kollegen bzw. das gemeinsame Lernen.
       In der digitalen Schul- und Berufswelt haben es die eher stillen Menschen
                                                                                         60 %           54 %           59 %           57 %          67 %           62 %
 deutlich schwerer, auf sich aufmerksam zu machen, z.B. in Zoom-Konferenzen.
      Beim ersten Lockdown waren die Probleme in der Umstellung auf virtuelles
                                                                                         58 %           56 %           58 %           56 %          61 %           61 %
                                Lernen und Arbeiten deutlich größer als jetzt.
     Ich habe im letzten Jahr deutlich im Bereich Digitalisierung dazugelernt, d.h.
                                                                                         55 %           53 %           49 %           54 %          62 %          61 %
                           der Umgang mit Computern, Nutzung neuer Software.
  Ich fand die Möglichkeit, zu Hause zu lernen bzw. zu arbeiten, eigentlich ganz
                                                                                         53 %           51 %           53 %           58 %          46 %           63 %
                                                                             gut.

Frage 4: Kommen wir einmal speziell auf den Bereich Schule, Ausbildung, Studium und Job zu sprechen. Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen aus diesem Bereich zu?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Skalierte Abfrage)
19| Generation Corona

 EINFLUSS AUF SCHULE, AUSBILDUNG UND JOB
 ■       Junge Geringverdienende gehen dagegen vergleichsweise häufiger davon aus, dass sie durch die
         Pandemie im Berufsleben deutliche Nachteile haben werden.

                                                                                                                   Haushaltsnettoeinkommen (Euro)*
        Top-2: Stimme voll und ganz zu + Stimme eher zu (2/2)                            Total                       1.000 bis   2.000 bis   3.000 bis             4.000
                                                                                                     Unter 1.000
                                                                                                                    unter 2.000 unter 3.000 unter 4.000          und mehr
                                                                               Basis      1.000          146            184            246           138            130
              Ich habe durch Homeoffice bzw. den Wegfall der Präsenzpflicht in
                                                                                         51 %           56 %           51 %           52 %          47 %           55 %
     Schule/Studium/Ausbildung deutlich mehr freie Zeit für mich zur Verfügung.
      Ich gehe davon aus, dass ich durch die Pandemie im Berufsleben deutliche
                                                                                         51 %           58 %           55 %           50 %          51 %           36 %
                                                       Nachteile haben werde.
 Ich gehe davon aus, dass die Abschlüsse (Schule, Studium, Ausbildung), die im
    letzten Jahr gemacht wurden oder jetzt gemacht werden, nicht so anerkannt            50 %           53 %           51 %           45 %          62 %           42 %
                                     werden, wie Abschlüsse vor der Pandemie.
   Ich habe mich durch die vielen Umstellungen in der digitalen Arbeitswelt und
                                                                                         42 %           49 %           46 %           41 %          41 %           28 %
            die neuen Programme und Anwendungen häufig überfordert gefühlt.
 Durch den Wegfall von Praktika oder anderen beruflichen Schnupperangeboten
      wurde mir die Möglichkeit genommen, für mich auszuloten, wo es beruflich           37 %           45 %           32 %           35 %          31 %           35 %
                                                                 hingehen soll.

Frage 4: Kommen wir einmal speziell auf den Bereich Schule, Ausbildung, Studium und Job zu sprechen. Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen aus diesem Bereich zu?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Skalierte Abfrage)
20| Generation Corona

 EINFLUSS AUF FAMILIE UND FREUNDE
 ■       Während der Pandemie wurden vor allem Kontakte zum erweiterten Freundeskreis sowie zu
         Verwandten eingeschränkt.
                                                                                                                                                      Top-2

                           Weiterer Freundeskreis                     44 %                      19 %           16 %       10 % 5 % 6 %                63 %

     Sonstige Verwandte außerhalb des eigenen
                                    Haushalts
                                                                    39 %                     21 %             19 %           9%     6% 6%             60 %

                            Engerer Freundeskreis              27 %                   28 %                 22 %           12 %      8%3%              55 %

                                        Großeltern               32 %                 19 %             20 %          9%      8%      12 %             51 %

                    Bester Freund/beste Freundin             23 %              21 %                 27 %              14 %        10 % 5 %            44 %

                                             Eltern     11 %        15 %                35 %                  15 %           19 %      5%             26 %

                                        Deutlich seltener       Etwas seltener        Gleich häufig        Etwas häufiger         Deutlich häufiger     Betrifft mich nicht
Frage 5: Wie hat sich Ihr persönlicher Kontakt zu den folgenden Personengruppen im Vergleich zu den Zeiten vor der Pandemie verändert? Inwieweit sehen Sie die folgenden
Personen jetzt häufiger bzw. weniger häufig?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Skalierte Abfrage)
21| Generation Corona

 EINFLUSS AUF FAMILIE UND FREUNDE
 ■       Junge Frauen haben ihre Kontakte in einem stärkeren Maß eingeschränkt als junge Männer.

 Top-2: Deutlich seltener + Etwas seltener

                   71 %
                                                66 %                        63 %
        55 %                        55 %                                                                54 %                         51 %
                                                                47 %                         48 %
                                                                                                                         37 %
                                                                                                                                                     24 %        27 %

     Weiterer Freundeskreis       Sonstige Verwandte         Engerer Freundeskreis              Großeltern             Bester Freund/beste                 Eltern
                                 außerhalb des eigenen                                                                      Freundin
                                       Haushalts
                                                                    Männer                   Frauen
Frage 5: Wie hat sich Ihr persönlicher Kontakt zu den folgenden Personengruppen im Vergleich zu den Zeiten vor der Pandemie verändert? Inwieweit sehen Sie die folgenden
Personen jetzt häufiger bzw. weniger häufig?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Skalierte Abfrage, Top-2: Deutlich seltener + Etwas seltener)
22| Generation Corona

 EINFLUSS AUF FAMILIE UND FREUNDE
 ■       Vor allem Studierende haben sich während der Pandemie von ihrem Freundeskreis distanziert.

                                                                                                                   Lebensphase
           Persönlicher Kontakt
                                                             Total                                      Junge         Berufsein-                    Beruflich
  Top-2: Deutlich seltener + Etwas seltener                                Schüler      Studenten                                   Junge Eltern                   Orientierer
                                                                                                      Akademiker       steiger                      Etablierte
                                                  Basis      1.000           169            163            111            123            122            225            87

                               Weiterer Freundeskreis       63 %            65 %          71 %            64 %           65 %           53 %          64 %           49 %
         Sonstige Verwandte außerhalb des eigenen
                                                            60 %            66 %           65 %           59 %           65 %           48 %          63 %           45 %
                                        Haushalts
                                Engerer Freundeskreis       55 %            59 %          60 %            63 %           54 %           42 %          60 %           34 %

                                             Großeltern     51 %            56 %           55 %           56 %           53 %           42 %          51 %           38 %

                        Bester Freund/beste Freundin        44 %            44 %          53 %            51 %           38 %           38 %          44 %           33 %

                                                  Eltern    26 %            14 %           25 %           40 %           16 %           31 %          35 %           13 %

Frage 5: Wie hat sich Ihr persönlicher Kontakt zu den folgenden Personengruppen im Vergleich zu den Zeiten vor der Pandemie verändert? Inwieweit sehen Sie die folgenden
Personen jetzt häufiger bzw. weniger häufig?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Skalierte Abfrage, Top-2: Deutlich seltener + Etwas seltener)
23| Generation Corona

 EINFLUSS AUF FAMILIE UND FREUNDE
 ■       Am stärksten vermissen die unter 30-Jährigen den Kontakt zu ihrem engeren Freundeskreis.

                                                             Engerer Freundeskreis                                                     34 %

                                                                           Großeltern                                           28 %

                                                    Bester Freund/beste Freundin                                               26 %

                                                            Weiterer Freundeskreis                                      21 %

                       Sonstige Verwandte außerhalb des eigenen Haushalts                                             18 %

                                                                                Eltern                       13 %

                                              Bei keinem, es passt so, wie es ist.                  6%

Frage 6: Und bei welchen Personenkreisen, die Sie seltener sehen, vermissen Sie den persönlichen Kontakt besonders?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Mehrfachnennung)
24| Generation Corona

 EINFLUSS AUF FAMILIE UND FREUNDE
 ■       Mehr als die Hälfte der jungen Frauen und Männer beklagen die Einsamkeit und befürchten,
         durch fehlende Kontaktmöglichkeiten ihren Freundeskreis zu verlieren.
                                                                                                                                                                 Top-2
  Wenn ich zuhause bin, bin ich eigentlich die meiste Zeit in meinem Zimmer
                                             und beschäftige mich da alleine.
                                                                                           27%                 34%                  22 %          11 % 6 %        61 %

                  Die Familie ist mir seit Corona deutlich wichtiger geworden.             24%               34%                   26 %           10 % 6 %        58 %

                      Seit Beginn der Pandemie fühle ich mich häufig einsam.               24%               32%                  25 %        14 %        5%      56 %
    Ich habe große Sorge, dass ich durch die fehlenden Kontaktmöglichkeiten
                          meinen Freundeskreis - zumindest teilweise - verliere.
                                                                                       21%               33%                     24 %        16 %         6%      54 %
   Im Freundeskreis sprechen wir viel über unsere Sorgen in Zusammenhang
                      mit Corona (Erkrankung, Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit etc.).
                                                                                      17%               37%                      26 %         14 %        6%      54 %
  Ich 'treffe' mich jetzt deutlich häufiger virtuell mit meinen Freuden, z.B. bei
                                                                   Online-Spielen.
                                                                                      18%              27%            25 %                 22 %       8%          45 %
     Mir ist es viel wichtiger, meine Freunde persönlich zu treffen, als mich an
                                              Kontaktbeschränkungen zu halten.
                                                                                     15%           29%                    29 %              21 %          6%      44 %
                Bei uns zu Hause kommt es deutlich häufiger zu Konflikten und
                                                                                     14%         24%               25 %             18 %           19 %           38 %
                                              Streitigkeiten als noch vor Corona.
               Am Wochenende unternehmen wir mit der Familie häufig etwas
                                                                                     11%         27%                 33 %                  22 %       7%          38 %
                                             miteinander (Spiele, Ausflüge etc.).

                                            Stimme voll und ganz zu                  Stimme eher zu            Stimme gar nicht zu                Betrifft mich nicht
Frage 7: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zum Thema Familie und Freunde zu?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Skalierte Abfrage)
25| Generation Corona

 EINFLUSS AUF FAMILIE UND FREUNDE
 ■       Für junge Eltern haben die pandemiebedingten Einschränkungen einen vergleichsweise großen
         Einfluss auf das Familienleben.
                                                                                                                       Familienstruktur / Lebensform
                      Familie und Freunde                                                                                                    Eltern-      Eltern-
                                                                                          Total                  Ehe /         Ehe /
         Top-2: Stimme voll und ganz zu + Stimme eher zu                                                                                    Haushalt     Haushalt    Sonstige
                                                                                                  Single     Partnerschaft Partnerschaft
                                                                                                                                              ohne          mit     Lebensform
                                                                                                             ohne Kind(er) mit Kind(ern)
                                                                                                                                           Geschwister Geschwistern
                                                                                Basis     1.000    139           198           133            171          221         138
  Wenn ich zuhause bin, bin ich eigentlich die meiste Zeit in meinem Zimmer und
                                                                                          61 %     69 %           53 %          44 %          65 %         72 %        59 %
                                                          beschäftige mich da alleine.
                        Die Familie ist mir seit Corona deutlich wichtiger geworden.      58 %     58 %           55 %         65 %           60 %         58 %        55 %
                            Seit Beginn der Pandemie fühle ich mich häufig einsam.        56 %     59 %           53 %          54 %          55 %         57 %        58 %
Ich habe große Sorge, dass ich durch die fehlenden Kontaktmöglichkeiten meinen
                                                                                          54 %     51 %           55 %          53 %          53 %         57 %        55 %
                                       Freundeskreis - zumindest teilweise - verliere.
   Im Freundeskreis sprechen wir viel über unsere Sorgen in Zusammenhang mit
                                                                                          54 %     61 %           54 %          55 %          51 %         52 %        57 %
                              Corona (Erkrankung, Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit etc.).
      Ich 'treffe' mich jetzt deutlich häufiger virtuell mit meinen Freuden, z.B. bei
                                                                                          45 %     45 %           41 %          46 %          46 %         47 %        47 %
                                                                       Online-Spielen.
        Mir ist es viel wichtiger, meine Freunde persönlich zu treffen, als mich an
                                                                                          44 %     42 %           47 %          45 %          37 %         42 %        54 %
                                                   Kontaktbeschränkungen zu halten.
 Bei uns zu Hause kommt es deutlich häufiger zu Konflikten und Streitigkeiten als
                                                                                          38 %          0%        46 %          44 %          44 %         45 %        41 %
                                                                     noch vor Corona.
     Am Wochenende unternehmen wir mit der Familie häufig etwas miteinander
                                                                                          38 %     32 %           37 %         57 %           37 %         32 %        40 %
                                                               (Spiele, Ausflüge etc.).

Frage 7: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zum Thema Familie und Freunde zu?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Skalierte Abfrage, Top-2: Stimme voll und ganz zu + Stimme eher zu)
26| Generation Corona

 EINFLUSS AUF DIE KÖRPERLICHE UND PSYCHISCHE GESUNDHEIT
 ■       Die Angst, das persönliche Umfeld anzustecken, ist deutlich größer als die Angst vor einer
         eigenen Ansteckung.

Angst, mich selbst anzustecken

                                           38 %                                          39 %
           20 %                                                           27 %
                                                                                                          12 %
                                                                                                                           3%

         Gar nicht                     Eher gering                     Eher groß                         Sehr groß   Hatte selbst schon
                                                                                                                         Covid-19

Angst, mein persönliches Umfeld anzustecken
                                                                                         72 %
                                                                           39 %                            33 %
                                           22 %
            6%

         Gar nicht                     Eher gering                      Eher groß                        Sehr groß

Frage 8: Inwiefern haben Sie Sorge, sich selbst bzw. Ihr persönliches Umfeld mit Covid-19 anzustecken?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Einfachnennung)
27| Generation Corona

 EINFLUSS AUF DIE KÖRPERLICHE UND PSYCHISCHE GESUNDHEIT
 ■       Bei Studierenden und jungen Eltern ist die Angst vor Ansteckung vergleichsweise stark
         ausgeprägt.

Angst, mich selbst anzustecken                                                              Angst, mein persönliches Umfeld anzustecken

                        Total                                      39%                                                            72%

                     Schüler                                 32%                                                                    74%

                 Studenten                                            43%                                                               81%

        Junge Akademiker                                              43%                                                         72%

          Berufseinsteiger                                    33%                                                           62%

               Junge Eltern                                                    53%                                                   78%

       Beruflich Etablierte                                       38%                                                          68%

                 Orientierer                                 32%                                                              65%

Frage 8: Inwiefern haben Sie Sorge, sich selbst bzw. Ihr persönliches Umfeld mit Covid-19 anzustecken?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Einfachnennung, Top-2: Sehr groß + Eher groß)
28| Generation Corona

 EINFLUSS AUF DIE KÖRPERLICHE UND PSYCHISCHE GESUNDHEIT
 ■       Junge Besserverdienende haben eher Sorge, sich selbst und vor allem auch ihr persönliches
         Umfeld anzustecken.
Angst, mich selbst anzustecken                                                              Angst, mein persönliches Umfeld anzustecken

                             Total                                      39%                                           72%

               Unter 1.000 Euro                                            42%                                              74%

   1.000 bis unter 2.000 Euro                                              42%                                      71%

   2.000 bis unter 3.000 Euro                                           38%                                   68%

   3.000 bis unter 4.000 Euro                                            40%                                                      76%

         4. 000 Euro und mehr                                                 46%                                                       80%

Frage 8: Inwiefern haben Sie Sorge, sich selbst bzw. Ihr persönliches Umfeld mit Covid-19 anzustecken?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Einfachnennung, Top-2: Sehr groß + Eher groß)
29| Generation Corona

 EINFLUSS AUF DIE KÖRPERLICHE UND PSYCHISCHE GESUNDHEIT
 ■       Mit Traurigkeit, depressiven Gedanken oder innerer Unruhe und Nervosität belastet die Corona-
         Krise vor allem auf psychischer Ebene.

        19 %                  21 %                  23 %                  30 %                  27 %                  28 %
                                                                                                                                           54 %                  55 %
        26 %                  27 %
                                                    35 %                  28 %                  36 %                  36 %

        55 %                                                                                                                               32 %                  35 %
                              52 %
                                                    42 %                  42 %                  37 %                  36 %
                                                                                                                                           14 %                  10 %
      Traurigkeit,        Innere Unruhe /    Rückenbeschwerden          Ungesunde            Aggressives        Gewichtszunahme     Erkältungskrankheiten   Sportverletzungen
      depressive            Nervosität /                                Ernährung             Verhalten
       Gedanken              fehlendes
                           Gleichgewicht
                                                             Mehr            Gleich viel          Weniger

Frage 9: Wenn Sie einmal Ihren körperlichen und emotionalen Zustand im Vergleich zum letzten Jahr, also zu Zeiten vor Corona, sehen: Was hat sich verändert? In welcher Hinsicht
haben Sie jetzt mehr, in welcher weniger Probleme?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Skalierte Abfrage)
30| Generation Corona

 EINFLUSS AUF DIE KÖRPERLICHE UND PSYCHISCHE GESUNDHEIT
 ■       Besonders bei jungen Frauen haben psychische Belastungssymptome zugenommen.

Top: Mehr Probleme

          63 %                   60 %
 47 %                   45 %                            44 %                  46 %
                                              40 %                   38 %                            40 %                   39 %
                                                                                            34 %                  33 %

                                                                                                                                         16 %      12 %         13 %
                                                                                                                                                                         07 %

   Traurigkeit,         Innere Unruhe /     Ungesunde Ernährung Rückenbeschwerden Aggressives Verhalten           Gewichtszunahme     Erkältungskrankheiten    Sportverletzungen
   depressive             Nervosität /
    Gedanken               fehlendes
                         Gleichgewicht
                                                                    Männer                     Frauen

Frage 9: Wenn Sie einmal Ihren körperlichen und emotionalen Zustand im Vergleich zum letzten Jahr, also zu Zeiten vor Corona, sehen: Was hat sich verändert? In welcher Hinsicht
haben Sie jetzt mehr, in welcher weniger Probleme?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Skalierte Abfrage, Top: Mehr)
31| Generation Corona

 EINFLUSS AUF DIE KÖRPERLICHE UND PSYCHISCHE GESUNDHEIT
 ■       Junge Erwachsene, die mit Geschwistern zusammenleben, klagen besonders häufig über
         depressive Gedanken oder aggressives Verhalten.

                                                                                                            Familienstruktur / Lebensform
                                                                                                                                     Eltern-         Eltern-
                   Top: Mehr Probleme                               Total                            Ehe /            Ehe /
                                                                                                                                    Haushalt        Haushalt        Sonstige
                                                                                     Single      Partnerschaft    Partnerschaft
                                                                                                                                      ohne             mit         Lebensform
                                                                                                 ohne Kind(er)    mit Kind(ern)
                                                                                                                                   Geschwister    Geschwistern
                                                         Basis      1.000             139             198             133             171             221              138
                          Traurigkeit, depressive Gedanken           55 %              55 %            60 %            43 %             53 %           61 %             49 %
     Innere Unruhe / Nervosität / fehlendes Gleichgewicht            52 %              49 %            58 %            47 %             52 %            55 %            47 %
                                         Rückenbeschwerden           42 %              42 %            47 %            41 %             46 %            34 %            42 %
                                       Ungesunde Ernährung           42 %              42 %            41 %            44 %             42 %            45 %            38 %
                                       Aggressives Verhalten         37 %              27 %            41 %            32 %             39 %           43 %             34 %
                                           Gewichtszunahme           36 %              35 %            39 %            35 %             39 %            39 %            26 %
                                       Erkältungskrankheiten         14 %              13 %            17 %            17 %             13 %            10 %            17 %
                                           Sportverletzungen         10 %               7%             11 %            12 %             11 %             8%             14 %

Frage 9: Wenn Sie einmal Ihren körperlichen und emotionalen Zustand im Vergleich zum letzten Jahr, also zu Zeiten vor Corona, sehen: Was hat sich verändert? In welcher Hinsicht
haben Sie jetzt mehr, in welcher weniger Probleme?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Skalierte Abfrage, Top: Mehr Probleme)
32| Generation Corona

 EINFLUSS AUF HOBBYS UND FREIZEITAKTIVITÄTEN
 ■       Sechs von zehn der unter 30-Jährigen bemerken eine Verschlechterung ihrer körperlichen Fitness.

                               Ich vermisse total das uneingeschränkte Reisen in andere Länder.                     72 %                    28 %

  Seit Corona ist die Nutzung von Handy & Co. zu meiner Haupt-Freizeitbeschäftigung geworden.                       72 %                    28 %

                    Ich habe das Gefühl, dass mein Leben seit Corona deutlich entschleunigt ist.               62 %                    38 %

                           Meine körperliche Fitness hat sich seit Corona deutlich verschlechtert.            60 %                    40 %

                   Mir fehlen die uneingeschränkten sportlichen Aktivitäten in einer Gruppe sehr.             58 %                    42 %

   Ich mache mir häufiger Gedanken darüber, wie ich meinen Medienkonsum einschränken kann.                   54 %                    46 %

                                    Ich nutze digitale Sportkurse, z.B. über YouTube oder Zoom.        40 %                   60 %

                 Ich habe durch Corona neue Hobbys bzw. Freizeitaktivitäten für mich entdeckt.         40 %                   60 %

                                Ich bin seit Corona deutlich mehr an der frischen Luft als vorher.    38 %                    62 %
  Ich habe in Folge der coronabedingten Einschränkungen eine oder mehrere neue Sportarten für
                                                                              mich entdeckt.
                                                                                                     32 %                   68 %

                                                                                                             Trifft zu     Trifft nicht zu

Frage 10: Welche dieser Aussagen rund um das Thema Hobbys und Freizeitaktivitäten trifft auf Sie persönlich zu?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Skalierte Abfrage)
33| Generation Corona

 EINFLUSS AUF HOBBYS UND FREIZEITAKTIVITÄTEN
 ■        Mit mehr Bewegung an der frischen Luft und der Ausübung neuer Sportarten hat die Pandemie
          besonders für junge Eltern auch positive Effekte.
                                                                                                                                 Lebensphase
                                     Trifft zu                                            Total
                                                                                                                          Junge    Berufsein-   Junge    Beruflich
                                                                                                  Schüler   Studenten                                                 Orientierer
                                                                                                                        Akademiker  steiger     Eltern   Etablierte
                                                                                Basis     1.000    169        163          111        123        122        225           87
                    Ich vermisse total das uneingeschränkte Reisen in andere Länder.      72 %     75 %       72 %        82 %        74 %      66 %       73 %         55 %
 Seit Corona ist die Nutzung von Handy & Co. zu meiner Haupt-Freizeitbeschäftigung
                                                                                          72 %     78 %       76 %        69 %        73 %      66 %       69 %         67 %
                                                                        geworden.
         Ich habe das Gefühl, dass mein Leben seit Corona deutlich entschleunigt ist.     62 %     62 %       61 %        64 %        64 %      65 %       62 %         59 %
                Meine körperliche Fitness hat sich seit Corona deutlich verschlechtert.   60 %     57 %       59 %        59 %        67 %      60 %       62 %         61 %
        Mir fehlen die uneingeschränkten sportlichen Aktivitäten in einer Gruppe sehr.    58 %     63 %       52 %        65 %        62 %      51 %       56 %         53 %
           Ich mache mir häufiger Gedanken darüber, wie ich meinen Medienkonsum
                                                                                          54 %     49 %       58 %        60 %        54 %      57 %       52 %         48 %
                                                               einschränken kann.
      Ich habe durch Corona neue Hobbys bzw. Freizeitaktivitäten für mich entdeckt.       40 %     39 %       43 %        43 %        34 %      37 %       44 %         37 %
                         Ich nutze digitale Sportkurse, z.B. über YouTube oder Zoom.      40 %     30 %       47 %        52 %        38 %      39 %       38 %         33 %
                     Ich bin seit Corona deutlich mehr an der frischen Luft als vorher.   38 %     34 %       35 %        41 %        41 %      52 %       36 %         26 %
     Ich habe in Folge der coronabedingten Einschränkungen eine oder mehrere neue
                                                                                          32 %     28 %       33 %        40 %        32 %      40 %       29 %         23 %
                                                      Sportarten für mich entdeckt.

Frage 10: Welche dieser Aussagen rund um das Thema Hobbys und Freizeitaktivitäten trifft auf Sie persönlich zu?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Skalierte Abfrage, dargestellt: Trifft zu)
34| Generation Corona

 EINFLUSS AUF DIE GESELLSCHAFT
 ■       Drei Viertel der jungen Erwachsenen waren in den letzten Monaten mit Vorwürfen zu ihrem
         Verhalten konfrontiert.

                                             Hänge zu viel am Handy & Co. rum                                             50 %

                                                                       Hänge nur ab                                27 %

                                   Achte nicht auf die Kontaktbeschränkungen                                15 %

                                                Verhalte mich verantwortungslos                            14 %
                                                                                                                             73 %
                                                                                                                             (netto)
                                                  Achte nicht auf Abstandsregeln                          13 %

             Bekomme einen 'geschenkten' Abschluss (Schule, Ausbildung)                               9%

                                                     Feiere ständig Corona-Partys                 6%

                                                                            Sonstiges        1%

            Nichts, mir wurden in dieser Hinsicht keine Vorwürfe gemacht.                                          27 %

Frage 11: Mit welchen Vorwürfen, wenn überhaupt, sind Sie persönlich in den letzten Monaten konfrontiert worden?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Mehrfachnennung)
35| Generation Corona

 EINFLUSS AUF DIE GESELLSCHAFT
 ■       Unter 20-Jährigen wird besonders häufig vorgeworfen, zu viel Zeit mit dem Handy zu verbringen.

  62 %
          53 %
                 41 %
                           33 %
                                   27 %
                                          23 %                                                                                21 %
                                                     15 % 17 % 13 %           15 % 17 %                15 % 14 % 12 %
                                                                                            11 %                                     08 %
                                                                                                                                            03 %   06 % 05 % 06 %

     Hänge zu viel am          Hänge nur ab          Achte nicht auf die         Verhalte mich            Achte nicht auf       Bekomme einen        Feiere ständig
     Handy & Co. rum                               Kontaktbeschränkungen       verantwortungslos          Abstandsregeln         'geschenkten'       Corona-Partys
                                                                                                                                   Abschluss

                                                              16 bis 19 Jahre              20 bis 24 Jahre             25 bis 29 Jahre

Frage 11: Mit welchen Vorwürfen, wenn überhaupt, sind Sie persönlich in den letzten Monaten konfrontiert worden?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Mehrfachnennung)
36| Generation Corona

 EINFLUSS AUF DIE GESELLSCHAFT
 ■       Nur ein Viertel der jungen Erwachsenen fühlt sich hinsichtlich ihrer Bedürfnisse während der
         Pandemie-Zeit von der Politik ausreichend ernst genommen.
                                                                                                                                                   Top-2

                                     Eltern             30 %                        40 %                   17 %       8 %5 %                        70 %

                              Vorgesetzte        14 %               34 %                   23 %          11 %        18 %                           48 %

                              Gesellschaft      9%             29 %                      38 %                  16 %       8%                        38 %

                                   Politiker   8%        18 %                28 %                     37 %                9%                        26 %

                         Lehrer/Ausbilder      7%       18 %          13 %    8%                      54 %                                          25 %

                                                 Ja, sehr       Ja, eher       Nein, eher nicht         Nein, gar nicht        Betrifft mich nicht

Frage 12: Fühlen Sie sich und Ihre Bedürfnisse während der Pandemie-Zeit von den nachfolgend genannten Personen und Institutionen ausreichend ernst genommen?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Skalierte Abfrage)
37| Generation Corona

 EINFLUSS AUF DIE GESELLSCHAFT
 ■       Junge Familien denken eher, dass sie von Gesellschaft und Politik ausreichend ernst genommen
         werden.

                                                                                               Familienstruktur / Lebensform

     Top-2: Ja, sehr + Ja, eher              Total                                 Ehe /              Ehe /        Eltern-Haushalt    Eltern-Haushalt
                                                                                                                                                            Sonstige
                                                                Single         Partnerschaft      Partnerschaft          ohne               mit
                                                                                                                                                           Lebensform
                                                                               ohne Kind(er)      mit Kind(ern)      Geschwister       Geschwistern
                                Basis        1.000               139                198                133               171                221                 138
                                Eltern        70%                71 %              74 %               65 %               73 %               67 %                65 %

                          Vorgesetzte        48 %                53 %              55 %               53 %               47 %               39 %                43 %

                          Gesellschaft       38 %                38 %              36 %              47 %                39 %               36 %                37 %

                              Politiker      26 %                31 %              22 %              33 %                26 %               21 %                25 %

                     Lehrer/Ausbilder        25 %                22 %              14 %                 3%               33 %               44 %                24 %

Frage 12: Fühlen Sie sich und Ihre Bedürfnisse während der Pandemie-Zeit von den nachfolgend genannten Personen und Institutionen ausreichend ernst genommen?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Skalierte Abfrage, Top-2: Ja, sehr + Ja, eher)
38| Generation Corona

 ZUKUNFTSERWARTUNGEN
 ■       Etwa ein Drittel der jungen Erwachsenen ist hinsichtlich der Umsetzbarkeit von Zukunftsplänen
         verunsichert.

     Ich habe zwar konkrete Pläne für die Zukunft, weiß aber nicht, ob sie
                                                                                                                                                         36 %
                                                         umsetzbar sind.

       Ich habe konkrete Pläne für die Zukunft, die auch genauso realisiert
                                                                                                                                        24 %
                                                          werden können.

Ich habe die Lust darauf, etwas für die Zukunft zu planen, verloren, weil
                                                                                                                       14 %
man eh nicht sagen kann, was man wann und wie wieder machen kann.

      Ich habe mich von meinen eigentlichen Zukunftsplänen aufgrund der
                                                                                                                   12 %                          33 %
                                        aktuellen Situation verabschiedet.

  Ich habe keine Ideen für die Zukunft, weil man nicht sagen kann, wann
                                                                                                           7%
                             was in welcher Form gemacht werden kann.

Ich habe keine Pläne für die Zukunft, ich bin mit meiner jetzigen Situation
                                                                                                           7%
                                                                 zufrieden.

Frage 13: Schmieden Sie zurzeit Pläne für die nahe Zukunft, also für dieses oder das nächste Jahr? Welche dieser Aussagen treffen auf Sie zu?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Einfachnennung)
39| Generation Corona

 ZUKUNFTSERWARTUNGEN
 ■       Etwa ein Drittel der Akademikerinnen und Akademiker sowie der jungen Eltern sind zuversichtlich,
         dass sie ihre Zukunftspläne auch verwirklichen können.
                                                                                                                                Lebensphase
                              Zukunftspläne                                       Total                                Junge
                                                                                                                                  Berufsein-    Junge    Beruflich
                                                                                              Schüler    Studenten     Akade-                                       Orientierer
                                                                                                                                   steiger      Eltern   Etablierte
                                                                                                                        miker
                                                                        Basis     1.000         169          163         111          123        122        225         87
  Ich habe zwar konkrete Pläne für die Zukunft, weiß aber nicht, ob sie
                                                                                  36 %          41 %         40 %        38 %         38 %       34 %      36 %        21 %
                                                      umsetzbar sind.
   Ich habe konkrete Pläne für die Zukunft, die auch genauso realisiert
                                                                                  24 %          25 %         20 %       31 %          24 %      34 %       22 %        16 %
                                                      werden können.
    Ich habe die Lust darauf, etwas für die Zukunft zu planen, verloren,
                                                                                  14 %          10 %         12 %        14 %         19 %       12 %      16 %        14 %
                 weil man eh nicht sagen kann, was man wann und wie
   Ich habe mich von meinen eigentlichen Zukunftsplänen aufgrund der
                                                                                  12 %           9%          17 %         9%           7%        10 %      14 %        16 %
                                     aktuellen Situation verabschiedet.
      Ich habe keine Ideen für die Zukunft, weil man nicht sagen kann,
                                                                                    7%           8%           6%          6%           7%         6%         6%        11 %
                     wann was in welcher Form gemacht werden kann.
        Ich habe keine Pläne für die Zukunft, ich bin mit meiner jetzigen
                                                                                    7%           8%           5%          3%           5%         4%         5%        22 %
                                                      Situation zufrieden.

Frage 13: Schmieden Sie zurzeit Pläne für die nahe Zukunft, also für dieses oder das nächste Jahr? Welche dieser Aussagen treffen auf Sie zu?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Einfachnennung)
40| Generation Corona

 ZUKUNFTSERWARTUNGEN
 ■       Neun von zehn junge Erwachsene gehen davon aus, dass sich die Gesellschaft zumindest in
         Teilen nachhaltig verändern wird.

                      12 %
                                                                                                                   20 %

                                                                                                                                                   35 %

                    Veränderung der                 46 %                                                                  Persönliche
                      Gesellschaft                                                                                       Veränderung

           42 %
                                                                  Ja, auf jeden Fall
                                                                  Ja, aber nur in bestimmten Bereichen                45 %
                                                                  Nein, nicht nachhaltig

Frage 14: a) Gehen Sie davon aus, dass sich die Gesellschaft durch die Corona-Pandemie nachhaltig verändern wird? / b) Und gehen Sie davon aus, dass die Corona-Pandemie Sie
persönlich nachhaltig verändert hat?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Einfachnennung)
41| Generation Corona

 ZUKUNFTSERWARTUNGEN
 ■       Vor allem junge Familien erwarten nachhaltige gesellschaftliche und persönliche Veränderungen.

                                           Veränderung der Gesellschaft                                 Persönliche Veränderung

                                   Total            46 %                 42 %          12 %                 35 %                45 %            20 %

                                  Single          41 %                 44 %           15 %                 29 %               49 %              22 %

 Ehe / Partnerschaft ohne Kind(er)                  48 %                  43 %          9%                   38 %                44 %            18 %

 Ehe / Partnerschaft mit Kind(ern)                   53 %                   38 %        9%                     44 %                38 %          18 %

 Eltern-Haushalt ohne Geschwister                  43 %                  46 %          11 %                 32 %               46 %             22 %

 Eltern-Haushalt mit Geschwistern                  43 %                 44 %          13 %                  33 %                50 %             17 %

                Sonstige Lebensform                   54 %                  36 %       10 %                  39 %                 44 %           17 %

                                            Ja, auf jeden Fall              Ja, aber nur in bestimmten Bereichen                    Nein, nicht nachhaltig

Frage 14: a) Gehen Sie davon aus, dass sich die Gesellschaft durch die Corona-Pandemie nachhaltig verändern wird? / b) Und gehen Sie davon aus, dass die Corona-Pandemie Sie
persönlich nachhaltig verändert hat?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Einfachnennung)
42| Generation Corona

 ZUKUNFTSERWARTUNGEN
 ■      Das nicht absehbare Ende der Pandemie bereitet den jungen Erwachsenen die größten Sorgen im
        Hinblick auf ihre Zukunft.

                                          Kein absehbares Ende der Pandemie                                                                              48 %
                                                                      Klimawandel                                                                42 %
                                       Rassismus, Rechtsruck der Gesellschaft                                                               38 %
                                       Wirtschaftliche Entwicklung des Landes                                                         34 %
                                                Entwicklung des Arbeitsmarktes                                                       33 %
                                      Diskriminierung, fehlende Gleichstellung                                                       33 %
                                                 Entwicklung der Weltwirtschaft                                                  30 %
                                                                       Kinderarmut                                       24 %
                                                    Zunehmende Digitalisierung                                        22 %
                                                                          Sonstiges        1%
                                                                      Nichts davon               6%

Frage 15: Welche dieser übergeordneten Themen werden Ihre persönliche Zukunft mit am meisten negativ beeinflussen? Was macht Ihnen mit Blick auf die Zukunft am meisten
Sorgen und Ängste?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Mehrfachnennung)
43| Generation Corona

 ZUKUNFTSERWARTUNGEN
 ■       Schülerinnen, Schüler und Studierende sorgen sich vor allem um den Klimawandel.

                                                                                                              Lebensphase
                                                   Total                                         Junge          Berufsein-                      Beruflich
                                                                  Schüler       Studenten                                      Junge Eltern                    Orientierer
                                                                                               Akademiker        steiger                        Etablierte
                                         Basis     1.000            169             163             111             123             122            225              87
            Kein absehbares Ende der Pandemie       48 %            48 %            41 %            50 %            52 %           53 %            51 %            40 %
                                   Klimawandel      42 %           50 %            54 %             47 %            37 %           33 %            37 %            37 %
         Rassismus, Rechtsruck der Gesellschaft     38 %            37 %            43 %            32 %            44 %           37 %            35 %            41 %
         Wirtschaftliche Entwicklung des Landes     34 %            37 %            28 %            23 %            31 %           37 %            42 %            36 %
                Entwicklung des Arbeitsmarktes      33 %            36 %            36 %            28 %            32 %           30 %            36 %            31 %
        Diskriminierung, fehlende Gleichstellung    33 %            38 %            31 %            33 %            32 %           34 %            30 %            37 %
                 Entwicklung der Weltwirtschaft     30 %            30 %            33 %            26 %            27 %           31 %            33 %            28 %
                                   Kinderarmut      24 %            25 %            26 %            14 %            25 %           39 %            18 %            22 %
                    Zunehmende Digitalisierung      22 %            23 %            18 %            20 %            29 %           20 %            20 %            21 %
                                      Sonstiges      1%              4%              1%              1%              1%              1%             1%              0%
                                   Nichts davon      6%              7%              4%              5%              5%              2%             8%             14 %

Frage 15: Welche dieser übergeordneten Themen werden Ihre persönliche Zukunft mit am meisten negativ beeinflussen? Was macht Ihnen mit Blick auf die Zukunft am meisten
Sorgen und Ängste?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Mehrfachnennung)
44| Generation Corona

 ZUKUNFTSERWARTUNGEN
 ■       Freunde treffen, ein Leben ohne Maske sowie Restaurant- und Café-Besuche sind die größten
         Vorfreuden nach dem Ende der Pandemie.
                                                              Freunde treffen                                                                     60 %
                                                           Leben ohne Maske                                                                    57 %
                                                   Restaurant-/Café-Besuche                                                             52 %
                                                          Urlaube im Ausland                                                         49 %
                                 Eltern/Großeltern/Verwandtschaft besuchen                                                         47 %
                                                              Shoppen gehen                                                    43 %
                            Allgemein keine Einschränkungen mehr zu haben                                                      43 %
              Kulturelle Veranstaltungen besuchen (Kino, Konzerte, Theater)                                                  41 %
                                                          Große Partys feiern                                             38 %
                                       Sport treiben, ins Fitnessstudio gehen                                           36 %
                                Abstandsregeln nicht mehr einhalten müssen                                            34 %
                                                Längere Auslandsaufenthalte                                    29 %
                               Rückkehr zum Präsenzunterricht/Arbeit vor Ort                                 27 %
                                                          Gesunde Ernährung                     16 %
                                                                    Sonstiges   1%
                                                                 Nichts davon    2%

Frage 16: Wenn die Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen vorbei sind, worauf freuen Sie sich dann meisten?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Mehrfachnennung)
45| Generation Corona

   ZUKUNFTSERWARTUNGEN
   ■       Die Freude auf ein Leben ohne Einschränkungen ist bei jungen Frauen deutlich stärker
           ausgeprägt als bei jungen Männern.

               66 %                     63 %                   63 %
    54 %                     52 %                                                       57 %                       54 %                       54 %
                                                     43 %                                                                                                               49 %
                                                                              42 %                       39 %                                                 37 %
                                                                                                                                   32 %

     Freunde treffen         Leben ohne Maske          Restaurant-/          Urlaube im Ausland          Eltern/Großeltern/         Shoppen gehen               Allgemein keine
                                                       Café-Besuche                                   Verwandtschaft besuchen                              Einschränkungen mehr zu
                                                                                                                                                                     haben

                                                                            Männer         Frauen
               49 %                     43 %
    34 %                     33 %                    39 %                     34 %      33 %                       34 %
                                                               32 %                                                                26 %       27 %
                                                                                                         24 %
                                                                                                                                                              15 %      17 %

Kulturelle Veranstaltungen   Große Partys feiern     Sport treiben, ins   Abstandsregeln nicht mehr           Längere                Rückkehr zum            Gesunde Ernährung
besuchen (Kino, Konzerte,                           Fitnessstudio gehen       einhalten müssen          Auslandsaufenthalte     Präsenzunterricht/Arbeit
          Theater)                                                                                                                      vor Ort
 Frage 16: Wenn die Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen vorbei sind, worauf freuen Sie sich dann meisten?
 Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Mehrfachnennung)
46| Generation Corona

 ZUKUNFTSERWARTUNGEN
 ■       Junge Berufstätige freuen sich am meisten auf ein Leben ohne Maske.

                                                                                                                    Lebensphase
                           Vorfreuden                                    Total                            Junge    Berufsein-              Beruflich
                                                                                 Schüler    Studenten                         Junge Eltern              Orientierer
                                                                                                        Akademiker  steiger                Etablierte
                                                                Basis    1.000    169          163          111            123     122         225          87
                                                       Freunde treffen    60 %    69 %         66 %         53 %           55 %    49 %        60 %        59 %
                                                   Leben ohne Maske       57 %    66 %         47 %         45 %          67 %     50 %       65 %         54 %
                                           Restaurant-/Café-Besuche       52 %    55 %         57 %         52 %           53 %    44 %        57 %        37 %
                                                  Urlaube im Ausland      49 %    62 %         53 %         50 %           50 %    39 %        49 %        28 %
                         Eltern/Großeltern/Verwandtschaft besuchen        47 %    50 %         45 %         45 %           44 %    51 %        50 %        33 %
                                                      Shoppen gehen       43 %    51 %         43 %         37 %           47 %    35 %        45 %        29 %
                   Allgemein keine Einschränkungen mehr zu haben          43 %    57 %         42 %         34 %           44 %    32 %        44 %        34 %
     Kulturelle Veranstaltungen besuchen (Kino, Konzerte, Theater)        41 %    43 %         44 %         41 %           41 %    34 %        44 %        36 %
                                                   Große Partys feiern    38 %    47 %         40 %         36 %           47 %    25 %        35 %        26 %
                               Sport treiben, ins Fitnessstudio gehen     36 %    43 %         36 %         32 %           34 %    29 %        42 %        23 %
                        Abstandsregeln nicht mehr einhalten müssen        34 %    43 %         32 %         24 %           39 %    29 %        35 %        25 %
                                        Längere Auslandsaufenthalte       29 %    35 %         29 %         30 %           28 %    25 %        30 %        18 %
                      Rückkehr zum Präsenzunterricht/Arbeit vor Ort       27 %    37 %         37 %         26 %           26 %    20 %        19 %        16 %
                                                  Gesunde Ernährung       16 %    17 %          9%          19 %           23 %    18 %        18 %        10 %

Frage 16: Wenn die Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen vorbei sind, worauf freuen Sie sich dann meisten?
Basis: Alle Befragten, N = 1.000 (Mehrfachnennung)
47| Generation Corona

4. STATISTIK
48| Generation Corona

 STATISTIK

 Geschlecht                               Haushalts-Nettoeinkommen
 Männlich                          52 %   Unter 1.000 Euro                                     15 %
 Weiblich                          48 %   1.000 bis unter 2.000 Euro                           18 %
                                          2.000 bis unter 3.000 Euro                           25 %
 Alter                                    3.000 bis unter 4.000 Euro                           14 %
 16-19 Jahre                       25 %   4. 000 Euro und mehr                                 13 %
 20-24 Jahre                       35 %   Keine Angabe                                         15 %
 25-29 Jahre                       40 %
                                          Berufstätigkeit
 Schulabschluss                           Voll oder teilweise berufstätig                      43 %
 Kein allgemeiner Schulabschluss   3%     Schüler/in                                           17 %
 Volks- / Hauptschule (ESA)        8%     Azubi                                                10 %
 Mittlere Reife (MSA)              34 %   Student/in                                           18 %
 Fachhochschulreife / Abitur       42 %   Zurzeit arbeitslos                                   6%
 Abgeschlossenes Studium           11 %   Hausfrau/Hausmann                                    2%
 Keine Angabe                      2%     FSJler, Praktikum                                    1%
                                          "Wartezeit" zwischen Schule und Studium/Ausbildung   3%

Basis: N = 1.000
49| Generation Corona

 STATISTIK

 Haushaltsgröße                                             Bundesland
 1 Person                                          14   %   Baden-Württemberg        14   %
 2 Personen                                        26   %   Bayern                   17   %
 3 Personen                                        30   %   Berlin                    5   %
 4 Personen und mehr                               30   %   Brandenburg               2   %
                                                            Bremen                    1   %
 Personen im Haushalt                                       Hamburg                   2   %
 (Ehe-)Partnerin/Partner                           34   %   Hessen                    8   %
 Eigene(s) Kind(er) im Alter unter 6 Jahren        14   %   Mecklenburg-Vorpommern    1   %
 Eigene(s) Kind(er) im Alter von 6 bis 10 Jahren    3   %   Niedersachsen            10   %
 Eigene(s) Kind(er) im Alter ab 10 Jahren           1   %   Nordrhein-Westfalen      23   %
 Mutter und/oder Vater bzw. Lebensgefährt/in                Rheinland-Pfalz           5   %
                                                   39 %
 der Mutter/des Vaters                                      Saarland                  1   %
 Großeltern                                         3   %   Sachsen                   4   %
 Jüngere Geschwister                               17   %   Sachsen-Anhalt            2   %
 Ältere Geschwister                                12   %   Schleswig-Holstein        3   %
 Sonstige Verwandte                                 2   %   Thüringen                 2   %
 Sonstige Person(en), Wohngemeinschaft
                                                   8%
 mit anderen Personen
 Niemand                                           14 %
Basis: N = 1.000
50| Generation Corona

5. KONTAKT UND IMPRESSUM
51| Generation Corona

KONTAKT UND IMPRESSUM

■ Kontakt                   ■ Impressum
Marc Panke
Unternehmenskommunikation
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                            urheberrechtlich geschützt.

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