Heimkommen Eintreten - Floristmeisterschule ...

 
Heimkommen Eintreten - Floristmeisterschule ...
Heimkommen
Eintreten
    Ankommen
  Mit Blumenkunst und Raumdesign
  Wohnen floral erleben

  Floristmeister/innen 2017
Heimkommen Eintreten - Floristmeisterschule ...
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Floristmeister/innen 2017

Saskia Berroth
Stephanie Jung
Julia Klein
Maria Kraft
Samira Kretzer
Laura Lang
Hanna Mauch
Melina Mayer
Simon Sehringer
Tina Spiegel
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Grußwort

           Verehrte Gäste,
           liebe Besucherinnen,
           liebe Besucher,
           treten Sie ein ... lassen Sie sich verzaubern von
           den meisterlichen Werkstücken unserer jungen
           Meisterinnen und Meister.

           Heimkommen-Eintreten-Ankommen,

           unter diesem Motto entstanden in diesem Jahr
           die großen Themenwerkstücke. Die Meisteran-
           wärterinnen und Anwärter haben sich in ihrem
           Schwerpunktthema mit den Arbeiten großer
           Innenarchitekten unserer Zeit auseinanderge-
           setzt und gestalterisch bearbeitet. Moderne
           bauliche Wege, klare Linien, neue Materialien,
           innovative Bauweisen, Farbgestaltung gepaart
           mit Kreativität prägen den individuellen Stil der
           modernen Baukunst. In der Symbiose ergänzt die
           Blume die Architektur und erzeugt eine vollkom-
           mene Harmonie.
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Die Gestaltung der persönlichen Lebensräume          Mein Dank gilt an dieser Stelle Frau Gabriele
mit Blumen und floristischen Werkstücken             Haufe und allen Kolleginnen und Kollegen der
steigern die Lebensfreude und das Wohlbefinden       Fachschule für Floristik Hohenheim, die mit
und lassen uns „heimkommen“                          ihrem überaus großen Engagement entscheidend
                                                     zum Erfolg unseres Prüfungsjahrganges 2016/17
Auch in diesem Jahr präsentieren wir Ihnen die       beigetragen haben.
Abschlussarbeiten unserer jungen Floristmeiste-
rinnen und Meister in den historischen Räumen        Ich gratuliere unseren jungen Floristmeisterin-
des Hohenheimer Schlosses. Das historische           nen und Floristmeister sehr herzlich zur bestan-
Ambiente gepaart mit floristischer Moderne           denen Meisterprüfung und wünsche Ihnen für
erzeugt beim Betrachter eine ganz besondere          Ihre berufliche und private Zukunft alles Gute.
innere Spannung.

Sie liebe junge Floristmeisterinnen und Florist-
meister stellten bereits während des zurücklie-
genden Schuljahres Ihre enorme handwerkliche
Fachkompetenz und Ihr Wissen, das Ihnen an
unserer Meisterschule vermittelt wurde, unter
Beweis. Unter anderem haben Sie gemeinsam mit
Masterstudenten im Studiengang Innenarchitek-
tur der Universität Stuttgart an einem Projekt für
die Bundesgartenschau Heilbronn gearbeitet. Mit
Ihrem erfolgreichen Abschluss zur Floristmeiste-                            Dr. Karin Sailer
rin/zum Floristmeister sind Sie nun „angekommen“.                           Schulleiterin
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Prüfungsthema

Heimkommen-Eintreten-Ankommen                       punkten und Leidenschaften der großen Innen-
Mit Blumenkunst und Raumdesign                      architekten unserer Zeit.
Wohnen floral erleben
                                                    Das Thema Innenarchitektur ist nicht zufällig
                                                    gewählt, hat doch der Floristmeisterjahrgang
Wie viel Lebenszeit verbringen wir im Schutz        2016/2017 von Oktober bis einschließlich Dezem-
von Gebäuden, in Innenräumen. Die eigenen           ber gemeinsam mit dem Masterstudiengang
vier Wände sind Lebensraum, Rückzugsort und         International, Master of Interior-Architectural
Heimat. So wie wir bestimmen, wie wir uns           Design, der Hochschule für Technik Stuttgart,
kleiden, was wir essen, mit wem wir uns umgeben,    an einem Projekt für die Bundesgartenschau
so formen wir unsere Umgebung, mit großem           Heilbronn gearbeitet. Somit hat uns das Thema
Engagement. Ebenso wird jeder sorgfältig geplante   bereits durch das Meisterjahr begleitet und
oder auch zufällig entstandene Raum, genauso        findet nun einen krönenden Abschluss in der
wie Kleidung oder Wetter oder unser ganzes          praktischen Prüfung.
Umfeld, einen nicht zu leugnenden Einfluss auf
uns ausüben.

Wir sind fest überzeugt davon, dass floristisch
gestaltete Blumen und Pflanzen einen erhebli-
chen Einfluss auf ein positives Wohnumfeld und
somit auf unser Wohlbefinden haben, es gibt
Studien, die dies belegen. Deshalb fußt die
fachliche Auseinandersetzung mit dem Thema
auf den gestalterischen Ansätzen, den Schwer-
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Prüfungsaufgaben

                   Hausarbeit

                   Intensive Auseinandersetzung mit dem Thema ist
                   Grundvoraussetzung für eine gute Umsetzung.
                   Im Rahmen der Hausarbeit wurden die Besonder-
                   heiten, der einzigartige Stil, die Intension und
                   die Facettenvielfalt eines jeden Innenarchitekten
                   akribisch recherchiert und durchleuchtet.
                   Sowohl die Person als auch deren Arbeitsweise,
                   standen im Zentrum der Überlegungen. Basierend
                   auf diesen Erkenntnissen entstand die Haus-
                   arbeit. Sie erläutert Rechercheergebnisse, sowie
                   schriftlich und zeichnerisch festgehalten, die
                   gestalterische Idee und ist Grundlage für die Um-
                   setzung der Themenarbeiten.

                   Themenarbeit

                   Mehr denn je ist das zu Hause heute ein Spiegel-
                   bild der Lebensweise und des Lebensgefühls.
                   Immer mehr Menschen suchen für ihr privates
                   Umfeld nach einem Ausdruck ihrer Persönlich-
                   keit. Dabei werden Traditionen gemischt, Grenzen
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zwischen Epochen, Kulturen und Stilrichtungen       Heute würde man sagen „Home is where your
verschwimmen.                                       heart is“. Dort wo sich das Herz wohlfühlt ist man
                                                    daheim. Angekommen sein bei jemandem ist ein
Der aktive Individualismus setzt sich mehr und      wundervolles Gefühl und so soll der Braut-
mehr durch, dass spiegelt sich auch in der viel-    schmuck ein persönliches Stück sein, welches
fältigen Ausdrucksweise der Innenarchitekten        individuell zu einer Braut und dem Hochzeitsfest
unserer Zeit wider. Die uns zugelosten großen       gestaltet wird. Unser Handwerk hält eine große
Namen der Innenarchitektur mit ganz individueller   Vielfalt an technischen und gestalterischen
gestalterischer Handschrift, stehen Pate für die    Möglichkeiten bereit, welche auf jeden Stil, jeden
Kür der Meisterprüfung, das große Themenwerk-       Wunsch und jede Besonderheit individuell
stück. Wir möchten aufzeigen, wie ausdrucksvoll,    einzugehen vermögen.
individuell und phantasievoll Wohnen blumig
interpretiert werden kann.
                                                    Kranz für zu Hause

Brautschmuck                                        „Daheim, – Daheim! Welch ein seliges Gefühl, –
                                                    wieviel Wonne fasst es nicht in sich, dieses eine,
Otto von Bismarck richtete folgende Worte an        dieses einzige Wort!“
seine Gattin: „Denn ich habe dich geheiratet, um
in der fremden Welt eine Stelle für mein Herz zu    Angelehnt an diesen Aphorismus von Johannes
haben, die all ihre dürren Winde nicht erkälten     von Dewal wollen wir den Kranz als Zeichen der
kann und an der ich die Wärme des heimatlichen      Gastfreundschaft in den Fokus rücken. Bereits
Kaminfeuers finde, an das ich mich dränge, wenn     im 5. Jahrhundert vor Christus war der Kranz
es draußen stürmt und friert.“                      Sinnbild für besondere Ehren. Die während der
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Schulzeit intensiv erprobten, technischen Möglich-    Gebundenes Werkstück
keiten, die rein dienend oder auch als Gestal-
tungselement sichtbar Anwendung finden kön-           Ein Blumenstrauß, nach einem Zitat von
nen, werden in der Rundform des Kranzes zur           Walter Ludin: „Endet die Reise, beginnt das Ange-
Anwendung gebracht. Auch der Duktus des               kommensein.“
Innenarchitekten soll Berücksichtigung finden,
sowie die Eigenschaften und Besonderheiten            Ankommen, allein das Wort weckt Gefühle in
der Werkstoffe.                                       uns, die zu beschreiben eigentlich unnötig sind.
                                                      Blumen sind Geschenke des Himmels und nichts
                                                      ist in der Lage so selbstlos positive Stimmungen
Gefäßfüllung                                          hervorzurufen wie Blumen. Die anmutige Schön-
                                                      heit, die Blütenvielfalt des Sommers, die Eigen-
Eine Hommage an die große Tricia Guild, die in        heiten, Besonderheiten und Charaktere der Natur
einem ihrer Bücher sagte: „Ich kann mir nichts        zu respektieren und entsprechend in einer
vorstellen, das einen Raum unmittelbarer mit          stimmungsvollen Komposition zu vereinen war
Leben erfüllt als Blumen; es gibt keine spontanere    unser Anspruch für diese Arbeit.
Möglichkeit, die verschiedenen Bereiche unseres
täglichen Lebens interessanter und phantasie-
voller zu gestalten. Geschickt arrangierte Schnitt-
blumen können mit ihrer natürlichen Schönheit
eine Wohnung verwandeln und immer wieder von
Neuem mit Leben erfüllen.“
Die Meisterschüler/innen 2017
Hanna Mauch

                             Was hat mich dazu bewegt, den Schritt zum
                             Meister zu wagen?
                             Schon von Anfang an war ich interessiert an
                             verschiedensten Techniken, neuen Lösungswe-
                             gen und eigenständigem Arbeiten, somit war der
                             Schritt zum Meister eine logische Konsequenz
                             in meiner beruflichen Entwicklung. Durch
                             meinen Lehrmeister und mein Umfeld bin ich
                             aufgeschlossen und wissbegierig geblieben und
                             wurde in dieser Entscheidung bestärkt.

                             Was nehme ich persönlich von diesem Jahr mit?
                             Viele neue Eindrücke, Techniken und Wissen,
                             tolle Begegnungen und Freundschaften sowie
                             einige neue Erkenntnisse.

E-Mail: mauch.hanna@web.de   Was sind meine beruflichen Ziele für die
Alter: 28                    nächsten 5 Jahre?
                             Ein Auslandsaufenthalt ist nicht auszuschließen,
                             ich möchte in meiner Arbeitsweise gefestigt
                             werden und weiter Neues dazulernen. Gerne
                             würde ich auch in Kooperation mit anderen
                             Gewerken wie zum Beispiel Fotografen,
Raumausstatter und dem Schreinerhandwerk
stehen und für eine Fachzeitschrift schreiben.

Das war mein persönliches Highlight in unse-
rem gemeinsamen Meisterjahr:
Feststellen zu dürfen wie sich jeder und man
selbst weiterentwickelt gehört auf jeden Fall dazu
– und mein allmorgendlicher Schulweg durch
den Botanischen Garten Hohenheim der mir
viele schöne Naturschauspiele beschert hat!

Eins meiner Lieblingswerkstücke in diesem Jahr:
Die Konzeptarbeit zum Thema ‚Stecken‘ in der
wir einen Aphorismus bzw ein Zitat floral umset-
zen durften: „Es zählt nur die innere Schönheit, der
Rest ist Geometrie“ P. Danske – eins von vielen
Lieblingen.

                                                       Persönlicher Spruch:
                                                       Kreativität ist Intelligenz, die
                                                       Spaß hat. Albert Einstein
Julia Klein

                              Was hat mich dazu bewegt, den Schritt zum
                              Meister zu wagen?
                              Ich finde es besonders wichtig, vor allem in
                              unserem Beruf, nicht stehen zu bleiben. Ich
                              wollte mich einer neuen Herausforderung stel-
                              len, meinen Horizont erweitern und persönlich
                              und fachlich wachsen.

                              Was nehme ich persönlich von diesem Jahr mit?
                              Ich durfte viele neue Erfahrungen sammeln und
                              habe viele neue Techniken erlernt. Das Meister-
                              jahr hat mich teilweise an meine Grenzen ge-
                              bracht, aber das hat mich fachlich und persön-
                              lich gestärkt. Außerdem hat die Meisterschule
                              mir neue Wege gezeigt mit unserer Natur zu
                              arbeiten und sie besser zu verstehen. Ich bin sehr
E-Mail: julia.klein1@web.de   dankbar für das was ich lernen durfte und für die
Alter: 26                     tollen Menschen die ich kennenlernen durfte.

                              Was sind meine beruflichen Ziele für die nächs-
                              ten 5 Jahre?
                              Ich möchte in einem tollen Laden arbeiten in dem
                              ich Verantwortung übernehme, viele neue Erfah-
                              rungen sammeln darf und das neu erlernte
umsetzen kann. Außerdem freue ich mich darauf
als Fachzeichenlehrerin an der Berufsschule den
Azubis das Zeichnen beizubringen.

Das war mein größtes Highlight in unserem
gemeinsamen Meisterjahr:
Mein größtes Highlight war die Frühjahrsdekora-
tion für das Sterncenter Sindelfingen. Da ich von
dort in der Nähe komme und das Einkaufscenter
schon von klein auf kenne und gerne besuche,
fand ich es besonders toll dort hinter die Kulis-
sen zu schauen und bei der Gestaltung mitzuwir-
ken. Vor allem das positive Feedback der Stern-
centerkunden war überwältigend.

Eins meiner Lieblingswerkstücke in diesem Jahr:
Trauerkranz zu Christina Aguilera- Hurt

                                                    Persönlicher Spruch:
                                                    „Wer immer tut, was er schon
                                                    kann, bleibt immer das, was
                                                    er schon ist.“ Henry Ford
Laura Lang

                             Was hat mich dazu bewegt, den Schritt zum
                             Meister zu wagen?
                             Ich wollte eine Veränderung, beruflich weiter
                             kommen, neue Techniken lernen, das fachliche
                             Wissen erweitern und vor allen Dingen, mich
                             einer neuen Herausforderung stellen.

                             Was nehme ich persönlich von diesem Jahr mit?
                             Es war ein spannendes, aufregendes Jahr, das
                             viel zu schnell vergangen ist. Insbesondere war
                             es eine tolle Zeit mit neuen Erfahrungen, interes-
                             santen Begegnungen und neuen Freundschaften.
                             Dies alles möchte ich nicht missen.

                             Was sind meine beruflichen Ziele für die
                             nächsten 5 Jahre?
E-Mail: langstielig@gmx.de   Weiterhin neue Erfahrungen sammeln und das
Alter: 25                    Gelernte in der Praxis umsetzten. Des Weiteren
                             möchte ich das Ziel der Selbstständigkeit weiter
                             verfolgen und verwirklichen.
Das war mein größtes Highlight in unserem
gemeinsamen Meisterjahr:
Der „Ball unter der Erntekrone“ ganz zu Beginn
unseres Schuljahres. Wir durften selbständig die
Planung und Ausführung übernehmen. Besonders
schön war, dass wir selbst bei der Veranstaltung
dabei sein durften und so auch persönliches
Feedback bekamen. Eins meiner Lieblingswerk-
stücke in diesem Jahr.

Eins meiner Lieblingswerkstücke in diesem Jahr:
Es wurde von mir in der Technik „Haften“
erstellt. Hierbei hat mich besonders die Viel-
fältigkeit dieser Technik angesprochen.

                                                   Persönlicher Spruch:
                                                   Was kostet es Träume wahr
                                                   werden zu lassen? MUT –
                                                   einfach nur Mut.
Maria Kraft

                                  Was hat mich dazu bewegt, den Schritt zum
                                  Meister zu wagen?
                                  Ich wollte mich persönlich weiter entwickeln,
                                  mehr Kreativität, Wissen sowie Erfahrungen
                                  sammeln und mir den Weg zu einer eventuellen
                                  Selbstständigkeit offen halten.

                                  Was nehme ich persönlich von diesem Jahr mit?
                                  Ich durfte unglaublich tolle Erfahrungen sam-
                                  meln, die ich auf keinen Fall missen möchte.
                                  Diese schöne aber auch intensive Zeit hat mich
                                  fachlich und vor allem persönlich wachsen
                                  lassen. Die liebenswerten Menschen, die ich in
                                  diesem Jahr kennenlernen durfte, sind mir alle
                                  sehr ans Herz gewachsen und bin sehr glücklich
                                  darüber diesen großen Schritt gemacht zu haben.
E-Mail: kraft.maria@t-online.de
Alter: 23                         Was sind meine beruflichen Ziele für die
                                  nächsten 5 Jahre?
                                  Ich möchte mein angeeignetes Wissen, die
                                  Techniken und meine Erfahrung erweitern und
                                  weitergeben. Mit viel Herzblut und Freude am
                                  Arbeiten möchte ich mich in einem Betrieb
                                  einbringen. Daneben als Berufsschullehrerin
mein angeeignetes Wissen und Begeisterung
weiter zu geben, wäre für mich eine Bereiche-
rung. Generell die Branche der Floristik unter-
stützen und vorantreiben.

Das war mein größtes Highlight in unserem
gemeinsamen Meisterjahr:
Mein größtes Highlight für mich, war der Schloss-
ball 2016. Ein sehr aufschlussreicher und an-
spruchsvoller Einstieg in unser unvergessliches
Meisterjahr. Hier fing alles an, ein Projekt voller
Ideen, Kreativität und Spaß. Sehr verblüfft haben
mich aber auch die überaus vielen Techniken, die
wir gemeinsam erlernen durften.

Eins meiner Lieblingswerkstücke in diesem Jahr:
Mein Adventskranz passend zu der Geschichte:
„Zeit zu Leben , die vier Kerzen Friede, Glaube,
Liebe und Hoffnung“

                                                      Persönlicher Spruch:
                                                      Leben ist wie Zeichnen ohne
                                                      Radiergummi Kees Snyder
Melina Mayer

                              Was hat mich dazu bewegt, den Schritt zum
                              Meister zu wagen?
                              Ich wollte mich neuen Herausforderungen
                              stellen und mich persönlich und fachlich weiter
                              entwickeln.

                              Was nehme ich persönlich von diesem Jahr mit?
                              Das man nur gewinnen kann wenn man sich
                              neuen Herausforderungen und Ängsten stellt,
                              Bedenken aus dem Weg räumt und ausprobiert.
                              Am Ende bereut man es nie.

                              Was sind meine beruflichen Ziele für die
                              nächsten 5 Jahre?
                              Mich weiterzuentwickeln und die neu erlernten
                              Techniken anzuwenden und Verantwortung
E-Mail: melina9003@yahoo.de   zu übernehmen. Ebenso ist eine Selbständigkeit
Alter: 27                     nicht auszuschließen.

                              Das war mein größtes Highlight in unserem
                              gemeinsamen Meisterjahr:
                              Floristisch war es der Schlossball im Oktober am
                              Anfang des Schuljahres, es war eine besondere
                              Erfahrung die Deko für ein Schloss zu planen und
auszuführen. Persönlich war es das Wohnen in
einer 6er WG die mir das Meisterjahr um vieles
leichter gemacht haben. Ebenfalls die Menschen
die ich kennen lernen durfte und ins Herz ge-
schlossen habe möchte ich nicht missen.

Eins meiner Lieblingswerkstücke in diesem Jahr:
Mein Frühlingsstrauß. Es hat mir Spaß gemacht,
eine andere Art des Straußbindens zu erlernen und
die Fortschritte zu sehen, sowie ein anderes
Verständnis für den Werkstoff zu entwickeln.
Besonders gefällt mir das Farbenspiel, die Form
und daß es im Strauß viel zu entdecken gibt.

Persönlicher Spruch:
Am Ende eines jeden Tages
ist nur wichtig, dass ein
schöner Moment dabei war,
der dich lächeln ließ.
Samira Kretzer

                                Was hat mich dazu bewegt, den Schritt zum
                                Meister zu wagen?
                                Ich wollte mein Wissen erweitern, und mich
                                selbst herausfordern.

                                Was nehme ich Persönlich von diesem Jahr mit?
                                Von diesem Jahr nehme ich unvergessliche
                                gemeinsame Momente und wahnsinnig viele neue
                                Techniken und Wissen mit.

                                Was sind meine beruflichen Ziele für die
                                nächsten 5 Jahre?
                                Ich möchte das Gelernte anwenden, mein Wissen
                                erweitern und weitergeben. In einigen Jahren
                                nachdem ich mich ausgetobt habe, möchte ich ein
                                eigenes Geschäft eröffnen.
E-Mail: samira.kretzer@web.de
Alter: 24
Das war mein größtes Highlight in unserem
gemeinsamen Meisterjahr:
Das gesamte Jahr war ein absolutes Highlight, ein
tolles Event folgte nach dem anderen. Besonders
spannend war für mich die Bühnenshow bei der
Firma Strecker und die Klassenfahrt nach Prag.

Lieblingswerkstück:
Mein Strauß im Frühling.

Persönlicher Spruch:
Ich bin Floristin, was sind
deine Superkräfte?
Saskia Berroth

                                Was hat mich dazu bewegt, den Schritt zum
                                Meister zu wagen?
                                Es war schon immer mein Traum den Florist-
                                meister zu machen. Da mich die Vielseitigkeit des
                                Berufes begeistert und ich mein Wissen noch mehr
                                vertiefen wollte. Dass ich diesen Schritt wagen
                                möchte, wusste ich schon in meiner Ausbildung.
                                Die Zeit nach meiner Ausbildung habe ich genutzt
                                um zwei Jahre Berufserfahrung zu sammeln.

                                Was nehme ich persönlich von diesem Jahr mit?
                                Ganz klar, die vielen neuen Techniken und gestal-
                                terischen Möglichkeiten die ich gelernt habe. Ich
                                bin in diesem Jahr natürlich auch an meine Grenzen
                                gekommen und so aber auch über mich hinausge-
                                wachsen. Der schönste Nebeneffekt von diesem
E-Mail: saskia_berroth@web.de   Jahr, ich habe ganz tolle Menschen kennengelernt,
Alter: 21                       die zu Freunden wurden. Deshalb bin ich auch
                                ein bisschen traurig, dass es „nur“ ein Jahr war.

                                Was sind meine beruflichen Ziele für die
                                nächsten 5 Jahre?
                                5 Jahre – da kann viel passieren. Ich denke, ich
                                lasse die Sache auf mich zukommen. Jetzt möchte
ich erstmal als Floristmeister arbeiten und mein
Erlerntes umsetzten. Mein großer Traum ist es
irgendwann einen eigenen kleinen Blumenladen
zu haben.

Das war mein größtes Highlight in unserem
gemeinsamen Meisterjahr?
Ganz ehrlich? Jeder Tag auf der Meisterschule ist
ein absolutes Highlight! Kein Tag ist wie der
Andere – jeder Tag ist besonders. Es hat mir
unglaublich viel Spaß gemacht, vor allem mit all
den tollen und lieben Menschen.

Eins meiner Lieblingswerkstücke in diesem Jahr:
Die Konzeptarbeit Stecken, mit hunderten
gespitzten Bleistiften. Zu meinem Aphorismus
„Mit Bleistift kann man sein Leben nicht farbig
machen.“ Pavel Kosorin

                                                    Persönlicher Spruch:
                                                    Wenn dir das Leben eine
                                                    Zitrone gibt, mach Limonade
                                                    daraus. Virginia E. Wolff
Simon Sehringer

                                    Was hat mich dazu bewegt, den Schritt zum
                                    Meister zu wagen?
                                    Ich wollte neue Erfahrungen sammeln um mich
                                    weiter zu entwickeln.

                                    Was nehme ich persönlich von diesem Jahr mit?
                                    Ich nehme viele positive, freudige, und spannen-
                                    de Erinnerungen und Erfahrungen mit.

                                    Was sind meine beruflichen Ziele für die
                                    nächsten 5 Jahre?
                                    Beginn eines gestalterischen Studiums.

                                    Das war mein größtes Highlight in unserem
                                    gemeinsamen Meisterjahr:
                                    Die Zusammenarbeit mit den Innenarchitekten
E-Mail: simon-sehringer135@web.de   der HFT Stuttgart für die BUGA 2019.
Alter: 25
Eins meiner Lieblingswerkstücke in diesem Jahr:
Ist ein gestecktes Werkstück zu dem Thema
Aphorismus. „Ich werde mein leben nicht damit
verbringen, eine Farbe zu sein. Es ist egal, ob du
schwarz oder weiß bist.“ Michael Jackson

                                                     Persönlicher Spruch:
                                                     Live your Style.
Stephanie Jung

                                   Was hat mich dazu bewegt, den Schritt zum
                                   Meister zu wagen?
                                   Zum einen der Wunsch nach einem eigenen
                                   Blumengeschäft zum anderen Frau Bertke, die
                                   mir Mut gemacht hat sowie meine ganze Familie.

                                   Was nehme ich persönlich von diesem Jahr mit?
                                   Vor allem viele neue Freunde! Eine ganz neue
                                   Ansicht über Materialien und Techniken sowie,
                                   dass man den Bürokrieg besiegen kann

                                   Was sind meine beruflichen Ziele für die nächs-
                                   ten 5 Jahre?
                                   Ich möchte noch etwas in Deutschland rumkom-
                                   men und mit anderen Floristen Erfahrungen
                                   austauschen. Außerdem möchte ich in den ersten
E-Mail: st.jung93@googlemail.com   Zügen sein, mein eigenes Geschäft zu planen.
Alter: 23
Das war mein größtes Highlight in unserem
gemeinsamen Meisterjahr:
Als Laura und ich in gefühlten 30 Metern Höhe
wie zwei kleine Äffchen im Korb des Steigers
klammerten, um die Fadenvorhänge für das
Sternencenter zu entwirren – das war Teamwork.

Eins meiner Lieblingswerkstücke in diesem Jahr:
Schlicht und ergreifend der Strauß. Dieses
Werkstück hat mir mal wieder gezeigt, dass man
auch mit simplen Sachen ein wunderschönes
Werk zaubern kann.

Persönlicher Spruch:
Wer glaubt etwas zu sein, hat
aufgehört etwas zu werden
Philip Rosenthal
Tina Spiegel

                              Was hat mich dazu bewegt, den Schritt zum
                              Meister zu wagen?
                              Im Jahr 2012 habe ich meine Ausbildung zur
                              Floristin erfolgreich abgeschlossen, anschließend
                              arbeitete ich vier Jahre in unserem sehr abwechs-
                              lungsreichen Beruf. Irgendwann kam ich an
                              einem Punkt an dem ich mich fachlich und auch
                              persönlich weiterentwickeln wollte. Nach länge-
                              rem Überlegen habe ich den Schritt gewagt und
                              bin nach Stuttgart-Hohenheim an die Meister-
                              schule gegangen.

                              Was nehme ich persönlich von diesem Jahr mit?
                              In diesem sehr schnell vergangenen Jahr habe
                              ich viele neue Ideen und ein enormes Fachwissen
                              dazugewonnen. Zudem habe ich viele nette
E-Mail: tina.spiegel@web.de   Menschen kennengelernt, mit denen ich auch
Alter: 24                     nach der Meisterschule Kontakt halten will.

                              Was sind meine beruflichen Ziele für die
                              nächsten 5 Jahre?
                              Viele neue Eindrücke in den unterschiedlichsten
                              Betrieben gewinnen und mich dabei stetig weiter-
                              entwickeln. Meinen Traum die Selbstständigkeit
weiterverfolgen und verwirklichen – aber viel-
leicht verwirkliche ich diesen Traum erst ein
paar Jahre später.

Das war mein größtes Highlight in unserem
gemeinsamen Meisterjahr:
Der Ball unter der Erntekrone. Dies war unser
erstes gemeinsames Projekt, bei diesem wir
die Planung und Durchführung selbstständig
gemeistert haben.

Eins meiner Lieblingswerkstücke in diesem Jahr:
Mein rund gesteckter Trauerkranz, den wir
passend zu einem Trauerlied umgesetzt haben.
Ich habe mich für das Lied „Über sieben Brücken
musst du gehen“ von Peter Maffay entschieden.

                                                  Persönlicher Spruch:
                                                  Wer nicht manchmal das
                                                  Unmögliche wagt, wird das
                                                  Mögliche nicht erreichen.
1

                           3

Ball unter der Erntekrone (1+2)   2
                   Fotokurs (3)
Ein paar Highlights der Floristmeisterklasse 2016/17

Oktober: Ball unter der Erntekrone                 den. Auf dem Gelände der CHRISTOPHERUS
Gleich zu Beginn des Schuljahres durften wir als   Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Laufenmühle
Klasse uns an eine große Aufgabe wagen: der        e.V.wurden wir an einige gruppenfördernde
alljährliche Hohenheimer Tanzball sollte ge-       Maßnahmen herangetragen: Blind führen und
schmückt und floral begleitet werden. Für die      führen lassen, Tasten, Naturobjekte erkunden
meisten von uns war es das erste große Event       und zu zwölft ein Wasserglas transportieren
welches es zu schmücken galt und so betraten wir   waren nur wenige der Aufgaben welche die
eher Neuland was die Dimensionen betraf.           Gruppe meistern sollte. Das Gelände war äußerst
Jedoch konnten wir uns auch in der Planung         beeindruckend und ist sehr vielfältig gestaltet,
zunächst einmal austoben, da Form und Farbe        sodass wir einen kurzweiligen Tag im Welzhei-
frei wählbar waren und wir uns nur an ein          mer Wald erleben durften.
Budget und an die Sprache der Räumlichkeiten
im Prunkschloss zu halten hatten. So entstanden    Oktober/November: Schweißkurs/Techniktag/
für jeden Saal sowie für den Schlosskeller pas-    Probiertag/Fotokurs
sende Tisch-und Raumdekorationen, für die wir      Die verschiedenen Projekttage in denen wir uns
schon im frühen Stadium des Meisterjahres          mit einem anderen Gewerk beschäftigen konnten
einiges an Lob erhielten.                          waren ebenfalls interessante Meilensteine
                                                   unseres Meisterjahres: so durften wir uns bei
                                                   einem Schweißkurs an Metall wagen, zusammen
Oktober: Eins und Alles                            mit unserem Fotografen einen Fotoworkshop
Um uns gruppendynamisch weiterzuentwickeln         erleben und uns am Probiertag den verschie-
und ein teambildendes Erlebnis erfahren zu         densten Materialien wie Epoxidharz, Kaltporzel-
dürfen, hatten wir uns für einen Tag im Sin-       lan, Stoffhärter, Modelliermasse und Pappmaché
nespark „Eins und Alles“ in Welzheim entschie-     zuwenden.
November/Dezember: Projekt Innenarchitektur         menarbeit mit den Studenten war interessant
BUGA 2019                                           und aufschlussreich, wir durften allerdings auch
In Zusammenarbeit mit einem Innenarchitektur        feststellen dass die reine Theorie eine sehr
Master-Studiengang der TH Stuttgart hatten wir      trockene und oftmals auch ziemlich praxisfrem-
die Aufgabe, ein Konzept für die Blumenausstel-     de Angelegenheit ist. Inzwischen wurden zwei
lungshalle der Bundesgartenschau 2019 in            der Konzepte ausgewählt und zusammengetra-
Heilbronn zu entwerfen. Eine ehemalige Verlade-     gen und werden dann 2019 voraussichtlich auch
halle sollte zu einem Erlebnis- und Präsentati-     so realisiert.
onsraum umfunktioniert werden, in welchem die
Besucher der BUGA in wechselnden Ausstellun-        Januar: IPM
gen verschieden Blumen-und Pflanzenthemen           Die Floristmeisterschule war auch auf der Inter-
begutachten können. Neben der Raumeinteilung        nationalen Pflanzenmesse 2017 (IPM) in Essen
wurde hierbei vor allem Wert auf die Präsentati-    vertreten. Hier durften wir Schüler im Wechsel
onsflächen gelegt, auf welchen die Pflanzen         den Stand betreuen, Fragen beantworten und uns
ausgestellt werden. So entstanden 9 Konzepte bei    mit Kollegen, Azubis, Vertretern und sonstigem
welchen wir beteiligt waren und die in einer groß   Fachpublikum unterhalten. Natürlich gab es auch
gestalteten Präsentation vor den Verantwortli-      Gelegenheiten um die anderen Stände zu besu-
chen der BUGA und der Stadt Heilbronn mit           chen, bei verschiedenen Demos zuzusehen und
jeweiligem Modell vorgestellt wurden. Bei dieser    neue Eindrücke zu sammeln.
Vorführung in einem Heilbronner Shoppingcen-
ter gestalteten wir eine große Blütenwand, um die   Januar und Februar: Sterncenter
Besucher auf die Ausstellung der Konzepte und       Ein großes Event im Meisterjahr war die Dekora-
Modelle aufmerksam zu machen und einen              tion eines Einkaufscenters zum Frühlingsauftakt:
floralen Rahmen dazu zu schaffen. Die Zusam-        Hier durften wir, passend in den Frühlingstrend-
1

      2

3   Sterncenter (1+2)
    IPM (3)
Klassenfahrt (links)

farben gehalten, in der Einkaufspassage des          dieser Metropole. Kulinarisch erfreuten wir uns
Sterncenters in Sindelfingen eine blumige Stim-      an der Kaffeehauskultur, an Traditionsgebäck
mung schaffen und die Kunden des Centers auf         und böhmischen Knödeln, kulturell zeigte die
die kommenden Wochen einstimmen. Zwischen            Stadt sich ebenfalls vielfältig: eine Mucha-
Fleißarbeiten wie Blätter haften, Pflanzungen,       Kunstausstellung sowie die Besichtigung des
Fadenvorhängen und Bretterwänden entstanden          Judenghettos Theresienstadt und der Prager Burg
schon im Vorfeld interessante Werkstücke, die        waren ebenso Bestandteile unserer Reise wie die
viel Aufmerksamkeit auf sich zogen. Allerdings       berühmte Karlsbrücke. Prag ist eine (zweite)
mussten wir hier auch erleben dass vieles doch       Reise wert.
zeitaufwändiger ist als es im ersten Moment
scheint und eine geregelte Planung das A und O       März: Keep on Technik FDF
eines solchen Events ist. Ein lehrreiches Unter-     Ein besonderes Ereignis war der Techniktag für
fangen.                                              die Auszubildenden des dritten Lehrjahres, den
                                                     wir zusammen mit dem Fachverband gestalten
Februar: Klassenfahrt                                durften: hierbei wurde den Azubis die Möglich-
Als Ziel der obligatorischen Klassenfahrt hatten     keit geboten, einen Tag lang tiefer in verschiede-
wir uns für Prag in Tschechien entschieden: eine     ne Techniken einzutauchen, Fragen zu stellen,
interessante Stadt mit viel Charme, schönen          Werkstücke außerhalb des Ladenalltags zu
Fassaden, Traditionen und Moderne vereint.           fertigen und Zeit mit Gleichgesinnten zu verbrin-
Schon am ersten Tag überraschten uns das Flair       gen. Die Veranstaltung war ausgebucht und die
der Stadt, der erstaunlich günstige Wechselkurs      teilnehmenden Azubis sehr interessiert, sodass
und die Vielfalt der Kulturen dort. Eine Stadtfüh-   viele tolle Werkstücke und interessante Gesprä-
rung, der Besuch im exotischen botanischen           che entstanden. Die Vorbereitung hierzu lag in
Garten und im Prager Zoo zeigte uns viele Seiten     unserer Hand und so konnten wir uns selbst noch
einmal mit den verschiedenen Techniken wie         Link durften wir ab und an in Stuttgart auf
Schlingen, Winden oder Haften befassen und         Exkursion gehen: so wurden wir zu Beginn des
diese weitertragen.                                Schuljahres mit den Sehenswürdigkeiten der
                                                   Stuttgarter Innenstadt bekannt gemacht, besich-
April: Demo Strecker                               tigten später eine Teppichausstellung, bekamen
Kurz vor den schriftlichen Prüfungen wartete       eine Führung durch die Staatsgalerie und eine
das nächste Event auf uns: Eine Brautstraußdemo    Erklärung zur Architektur, bestaunten das Kunst-
bei der Firma Strecker in Renningen. Jeder von     museum Stuttgart und dessen Räumlichkeiten
uns sollte drei verschiedene Brautsträuße pas-     und vieles mehr. Jede Exkursion war eine will-
send zur aktuellen Brautmode konzeptionieren,      kommene Abwechslung und Ergänzung zum
vorbereiten und später floral umsetzen. Die        Schulalltag, zeigte neue Sichtweisen auf und
Vorbereitungen waren sehr detailreich und          vermittelte uns viel zusätzliches Wissen und
aufwändig, sodass wir zum Teil einige Nacht-       Gruppengemeinschaft.
schichten einlegen mussten um zum Termin und
parallel zu den Prüfungsvorbereitungen fertig zu   Über das gesamte Schuljahr verteilt:
werden. Bei der Demo selbst wurde der Braut-       Projektarbeiten/Konzeptionen
schmuck vor Fachpublikum auf der Bühne fertig-     Im fachpraktischen Unterricht mussten wir,
gestellt, kurz erklärt und von verschiedenen       neben den verschiedenen Techniken, auch
Models auf dem Laufsteg präsentiert. Auch hier     unterschiedlichste Konzepte zu floristischen
war die Resonanz des Publikums positiv und wir     Themen erarbeiten; eine schriftliche Ausarbei-
konnten uns an vielen Gesprächen erfreuen.         tung mit Werkstoffliste, Skizze und kurzer Erklä-
                                                   rung gehörte jeweils dazu. So entstanden zum
Über das gesamte Schuljahr verteilt: Exkursionen   Beispiel im Herbst ein gehaftetes Werkstück zu
Mit unserer Deutsch- und Stilkundelehrerin Frau    einem Herbstthema, in der Vorweihnachtszeit
1

                                               2

        Demo Strecker (1)
3       Führung durch die Hohenheimer Gärten (2)
        Keep on Technik FDF (3)
Adventskränze aus natürlichen Werkstoffen, im
Frühjahr ein Strauß passend zu einem Frühlings-
gedicht, eine gesteckte Arbeit zu einem selbst
gewählten Aphorismus/Zitat, ein Abschieds-
kranz auf Basis eines Trauerliedes, in der Braut-
binderei ein historischer Brautschmuck neu
interpretiert und vieles mehr.

Herkunftsorte der Floristmeisterinnen und -meister (rechts)
Stephanie Jung
                                       HANNOVER                            BERLIN
                     OSNABRÜCK
                                                           MAGDEBURG

                         BIELEFELD
                                                                                    COTTBUS

                 DORTMUND
                                       KASSEL                    LEIPZIG

                                                                                DRESDEN
                                                     ERFURT
          KÖLN

           BONN

                             FRANKFURT/MAIN
                                                Tina Spiegel
                                          WÜRZBURG
                   Samira Kretzer
                            MANNHEIM
                                                  Laura Lang

          SAARBRÜCKEN                      Hanna Mauch
          Maria Kraft                        Melina Mayer
                    KARLSRUHE
                                 STUTTGART
                                                                           PASSAU
                 Julia Klein                         Saskia Berroth
                                         ULM

                                                           MÜNCHEN
Simon Sehringer      FREIBURG
Impressum

Dieses Gedankenheft erscheint anläßlich           Kursleitung
der Ausstellung der Floristmeisterarbeiten 2017   Gabriele Haufe
mit dem Prüfungsthema
                                                  Konzeption des Gedankenhefts
Heimkommen-Eintreten-Ankommen                     Gabriele Haufe und Hanna Mauch
Mit Blumenkunst und Raumdesign
Wohnen floral erleben                             Gestaltung
                                                  Kurz Gestaltung, Berlin

                                                  Fotografie
                                                  Rüdiger Schulze, Communication
                                                  & Design

                                                  Druck
                                                  Bairle Druck, Dischingen
Öffnungszeiten der
Ausstellung
Samstag, 22. Juli 2017, 10–20 Uhr
Sonntag, 23. Juli 2017, 10–20 Uhr
Montag, 24. Juli 2017, 9–15 Uhr

Floristmeisterschule Stuttgart-Hohenheim

Emil-Wolf-Str. 19–21, 70593 Stuttgart
Tel.: 0711 45 92 27 93, Fax: 0711 45 67 769
info@floristmeister.info

www.floristmeister.info
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