Methodensammlung für die Orientierungsstufe - Staatliche Gesamtschule Hollfeld

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Methodensammlung für die Orientierungsstufe - Staatliche Gesamtschule Hollfeld
Staatliche Gesamtschule
Hollfeld

  Methodensammlung
    für die Orientierungsstufe

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Methodensammlung für die Orientierungsstufe - Staatliche Gesamtschule Hollfeld
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Methodensammlung für die Orientierungsstufe - Staatliche Gesamtschule Hollfeld
Methodensammlung
für die Orientierungsstufe

Methode: Blitzlicht

Verlauf/Vorgehen:
Einsatz am Anfang oder Ende einer Stunde/Sequenz zur Einstimmung/
Wiederholung -> Vorwissen aktivieren, Wissen rekapitulieren, …

Ziel: alle Schüler zum Sprechen bringen
Vorgehen: jeder Schüler sagt einen Satz/ nennt einen Begriff, der zum Thema
passt
-> Meinungsumfrage möglich

Kommentar:
(z.B. Tipps, um Schwierigkeiten zu umgehen; Hinweise bezüglich der Lerngruppe
usw.)

2 Varianten: Doppelnennungen erlauben oder untersagen
Ggf. an der Tafel notieren

Benötigte Materialien:
keine

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Methodensammlung für die Orientierungsstufe - Staatliche Gesamtschule Hollfeld
Methodensammlung
für die Orientierungsstufe

Methode: Brainstorming

Verlauf/Vorgehen:
Zu einem Stichwort oder zu einer Frage äußern Schüler spontan alles, was
ihnen dazu einfällt – es findet keine Zensur statt; es wird nicht kommentiert.
Alle Einfälle werden in Stichworten festgehalten.
    a) im Klassenverband: Zwei Schüler notieren die zugerufenen Stichworte
       an der Tafel.
    b) In Gruppenarbeiten werden Stichworte auf Plakate geschrieben und
       dann aufgehängt.
       oder:
    c) In Einzelarbeit werden Ideen auf Karten geschrieben und dann für alle
       sichtbar angeheftet. (vor allem in kleineren Gruppen gut möglich)

Danach wird das Ensemble der Ideen betrachtet und ausgewertet.
Durch Rückfragen wird eventuell geklärt, was nicht ohne Weiteres
verständlich ist.

Kommentar:
Die einzelnen Elemente werden geordnet und gewichtet. Der Situation
entsprechend wird vereinbart, was mit den Ergebnissen geschieht (nächste
Schritte in der
Dauer: ca.      Unterrichtsplanung;
             10-20 Minuten          Projekt, …).

Benötigte Materialien:
Je nach gewählter Variante: Plakate oder Kärtchen

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Beispiele aus dem Unterricht:
1. Phase: Ideen sammeln

2. Phase: Ideen sortieren

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Methodensammlung
für die Orientierungsstufe

Methode: DIALOGUE

Verlauf/Vorgehen:

   1. Lisez l’exercice: Qui ? Où? Quand? Quoi?       
   2. Préparez le rôle. Prenez des notes.           
   3. Jouez la scène devant la classe.               

Kommentar:
Der Dialog kann auf vielfältige Art und Weise methodisch umgesetzt werden, z.B. mit
     Tandembögen (Faltblatt)
     Sprech- / Dialogkarten (Kärtchen mit Stichpunkten)
     Flowcharts (Sprechblasen)
     Rollenkarten (Kärtchen mit Stichpunkten) usw.
Diese bieten ein unterschiedliches Maß an Lenkung und Freiraum. Hierfür müssen die
entsprechende Aufgabenstellung und die darin angelegte Kommunikations-
situation genau beachtet werden.

Vorteil: Sie können inhaltlich und / oder sprachlich – je nach Aufgabe – individuell
von den Schülern gefüllt werden.

Benötigte Materialien:
Arbeitsblatt und Schreibzeug

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Beispiel aus dem Französisch-Unterricht

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Methodensammlung
für die Orientierungsstufe

Methode: Verzögerte Bildbetrachtung/
         genaues Betrachten

Verlauf/Vorgehen:

Von einem größeren Bild wird zunächst nur ein Ausschnitt oder ein Detail
vorgestellt und betrachtet. Die Schüler äußern ihre Wahrnehmungen („Ich
sehe…“). Vorbereitete Leitfragen können die Erschließung erleichtern.
Schrittweise wird so das ganze Bild erschlossen.

Varianten:
- Das Detail wird als Einzelbild vorgestellt.
- Indem schrittweise Bildsegmente aufgedeckt werden, wird ein Ratespiel
  veranstaltet: Wer erkennt zuerst, um welches Bild es sich handelt/was
  dargestellt wird/was das Dargestellte bedeutet?

Kommentar:
Für das schrittweise Entdecken eignen sich besonders detailreiche und
vielschichtige Bilder.

Variante:
Diagramme genau betrachten
und analysieren

Benötigte Materialien:
Schablone zum Abdecken

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Methodensammlung für die Orientierungsstufe - Staatliche Gesamtschule Hollfeld
Beispiel aus dem Religionsunterricht

1. Phase: Präsentation eines Bildausschnittes

2. Phase: Präsentation des gesamten Bildes

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Methodensammlung
für die Orientierungsstufe

Methode: Lerntempoduett

Verlauf/Vorgehen:
Die Schüler befinden sich in einer Freiarbeitsphase:
   „Bearbeitet die Aufgaben 1, 2, 3, …“
Die Lösungen befinden sich (abseits / außen) auf dem Lösungstisch, jeder
Schüler arbeitet in Einzelarbeit an seinem Platz.

    Nachdem ein Schüler die Aufgabe 1 (2, 3, ..) bearbeitet hat, geht er
     an den Lösungstisch, dort bildet er mit einem (dem nächsten) freien
     Schüler ein „Duett“.
    Das Duett tauscht die Bearbeitungen und kontrolliert an Hand der
     Lösungen die Bearbeitung des Duett-Partners.
    Die gemachten Fehler werden kurz besprochen.
    Das Duett löst sich auf, beide gehen wieder an ihren Platz und arbeiten
     individuell weiter.

Kommentar:
Konsequent durchgeführt sorgt die Methode für individuelles Arbeitstempo mit
wechselnden Gesprächspartnern bei der Lösungskontrolle.

Bei Unstimmigkeiten hilft natürlich die Lehrkraft.

Benötigte Materialien:
Mindestens zwei Lösungen zu den Aufgabenstellungen, am besten
ausführlich bzw. kommentiert.

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Methodensammlung
für die Orientierungsstufe

Methode: PENSER – PARTAGER – PRÉSENTER
(LERNTEMPODUETT / THINK – PAIR – SHARE / BUS STOP)

Verlauf/Vorgehen:

   1. Travaillez seuls.

   2.  Levez-vous et cherchez un partenaire.

   3. Travaillez à deux : comparez et corrigez ensemble.

   4.  Demandez au / à la prof pour avoir d’autres exercices.

   5. Présentez vos résultats à la classe !

Kommentar:
Das Lerntempoduett kann in vielen Phasen des Unterrichts und bei der Förderung
zahlreicher Kompetenzen eingesetzt werden, z.B. Erarbeitung von Wortschatz,
Erarbeitung und Anwendung von Grammatik, Textarbeit usw.

Vorteil: Jeder Schüler arbeitet in seinem eigenen Tempo. Anschließend findet ein
Austausch statt.

Benötigte Materialien:
Das jeweils vorliegende Unterrichtsmaterial und Schreibzeug

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Methodensammlung
für die Orientierungsstufe

Methode: Lernskizze

Verlauf/Vorgehen:
Selbstständiges Anfertigen von Tafelbildern auf Basis von gelesenen
Darstellungstexten und/oder Quellen

Grafische Aufbereitung von Textinhalten – Unterscheidung von wichtigen
und unwichtigen Aspekten
Kreativität fördern (Formgebung/Layout, Farbassoziationen, Eselsbrücken…)

Kommentar:
(z.B. Tipps, um Schwierigkeiten zu umgehen; Hinweise bezüglich der Lerngruppe
usw.)

Konkrete Fragen als Gliederung für die Aufbereitung
Hilfestellung bei Abkürzungen, Symbolen

Benötigte Materialien:
Evtl. Arbeitsblatt mit beliebten Abkürzungen, Symbolen als Anregung

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Methodensammlung
für die Orientierungsstufe

Methode: Lesedetektiv

Verlauf/Vorgehen:

   -   Beschreibung des Vorgehens: siehe ausgeteilter Lesedetektiv in
       Jahrgang 5 und 6

Ziele:
    - Texte lesen und verstehen
    - Arbeitsaufträge zielgenau erfassen

Kommentar:
(z.B. Tipps, um Schwierigkeiten zu umgehen; Hinweise bezüglich der Lerngruppe
usw.)

   -   differenzierter Einsatz: Es müssen nicht immer alle Leseschritte
       durchgeführt werden!
   -   Zusammenfassen einzelner Schritte möglich
   -   Fächerübergreifendes Arbeiten erwünscht!

Benötigte Materialien:
   -   fertiger Lesedetektiv (zu Beginn der 5. Klasse ausgeteilt)
   -   Schüler haben diesen immer dabei!
   -   gelber und oranger Textmarker

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Jeder Schüler besitzt einen eigenen Lesedetektiv!

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Methode: Mindmapping

Verlauf/Vorgehen:
Assoziatives Nennen von Begriffen zu einem Thema/Begriff, das allerdings
geordnet wird nach Überbegriffen

Ziel: Vorwissen aktivieren, einbeziehen, daran Unterrichtsschwerpunkte
orientieren oder im Rückblick eine Sequenz grafisch nochmals Revue
passieren lassen (Stichwort: Grundwissen)
Geordnetes, strukturiertes Vorgehen

Kommentar:
(z.B. Tipps, um Schwierigkeiten zu umgehen; Hinweise bezüglich der Lerngruppe
usw.)

Mindmap gemeinsam einüben und anschl. selbsttätig anlegen lassen
Ggf. an der Tafel notieren

Benötigte Materialien:
keine

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Methodensammlung
für die Orientierungsstufe

Methode: Partnerpuzzle

Verlauf/Vorgehen:

                                                                    Quelle:

                                                                    http://schueler
                                                                    ecke.net/schul
                                                                    e/wp-
                                                                    content/uploa
                                                                    ds/2010/06/Par
                                                                    tnerpuzzle.jpg

      evtl. Phase 4.: Bearbeiten einer Aufgabe, zu der beide Inhalte von
       Partner A und B benötigt werden (zur Vermeidung des reinen
       Abschreibens)

Kommentar:
(z.B. Tipps, um Schwierigkeiten zu umgehen; Hinweise bezüglich der Lerngruppe
usw.)

      mgl. Problem: Schüler übernehmen gedankenlos die Inhalte des
       Partners – daher Phase 4

Benötigte Materialien:

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Methodensammlung
für die Orientierungsstufe

Methode: Erstellen eines Plakates

Verlauf/Vorgehen:
     Themenvergabe (inhaltliche Punkte grob vorgegeben) und
      Gruppeneinteilung
     bei Bedarf Bereitstellung von Material
     falls noch nicht eingeführt:
          o Kriterien für die Erstellung eines „guten“ Plakates (evtl. anhand
             eines Vergleichs „gutes“ vs. „schlechtes“ Plakat)
          o Einführung in die Erstellung eines Plakates (Herangehensweise:
             von der Skizze zum Plakat)
       siehe Anhang: Kopien „Erstellen eines guten Plakates, Kriterien eines
      guten Plakates und Rollenkarten“
     ausreichend Zeit für die Bearbeitung des Themas und die Erstellung der
      Plakate im Unterricht einplanen (entsprechendes Material ist
      mitzubringen, z.B. Eddings, A3-Bögen für Skizzen, Plakate)
     Vorstellen der Plakate möglich als Galeriegang, Referat
     Schülerfeedback, z.B. mit Feedbackbogen, Feedbackhand, usw.
     Bewertung abhängig davon, ob eigenständige Note für Plakat oder in
      Verbindung mit einer Präsentation
     Reflexion der Methode: Was habe ich dazugelernt? Was
      möchte/würde ich beim nächsten Mal besser/anders machen?
Kommentar:
     Aufbewahrung von Material im Klassenzimmer möglich?
      (abschließbarer Schrank?)
     erst Skizzen vorlegen lassen, dann Plakate austeilen
     Zwischenstandsberichte einfordern, um sicherzustellen, dass jede/r
      Schüler/in einen Beitrag zum Plakat leistet

Benötigte Materialien:
     Kopie „Erstellen eines guten Plakates“ (1 pro Schüler/in), „Kriterien eines
      guten Plakates“ (1 pro Schüler/in), Rollenkarten (1 pro Gruppe)
     themenbezogene Materialien
      (eigenständig besorgt und/oder von Lehrkraft bereit gestellt)
     A3-Bögen für Skizzen (1 pro Gruppe)
     Plakate (1 pro Gruppe)
     Bleistift (für Skizzen), Eddings, Kleber, Schere, (evtl. Lineal, Zirkel)
     zum Aufhängen: Magnete, Klebeband, Krepp?
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Merkblatt aus dem Deutschunterricht

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Merkblätter aus dem Erdkundeunterricht

       Strategieblatt - Wissen wie man
       vorgeht!

 Heute:
                          Erstellen eines guten Plakates

Vor der Gestaltung eines Plakates

      Überlegt, ob ihr das Plakat im Hoch- oder Querformat benutzt. Legt zum Test
       eure gesammelten Informationen lose auf den Tisch, so wie ihr sie auf dem
       Plakat anordnen würdet.
      Es ist hilfreich, wenn ihr eine Skizze anfertigt, nach der ihr euer Plakat
       gestalten möchtet. Prüft die Skizze zunächst selbst auf mögliche Fehler und
       legt sie vor der endgültigen Gestaltung des Plakates eurem Lehrer vor!!!

Bei der Gestaltung eines Plakates:

Aufbau:
    Es sollte eine große Überschrift verwendet werden, sodass jeder Leser
       direkt weiß, worum es geht.
    Das Plakat muss eine Gliederung aufweisen, sodass die Teilthemen
       erkennbar sind (z.B. durch Unterüberschriften)
Schrift:
    Zunächst mit Bleistift vorschreiben!
    Schreibt möglichst sowohl Groß- als auch Kleinbuchstaben in Druckschrift!
    Schreibt die Buchstaben eines Wortes eng aneinander.
    Die Schrift sollte groß genug sein. Schreibe mit Bleistift vor und probiere aus,
       ob du dein Plakat auch gut aus 3 Metern Entfernung lesen kannst.
    Verwende passende Bilder oder Graphiken zur Veranschaulichung oder male
       selber Bilder!
    Jedes Bild benötigt eine Bildunterschrift! So versteht jeder, was das Bild
       zeigen soll.

Spezielle Tipps zur Gestaltung eines Plakats in einer Gruppe:
   Erstellt gemeinsam einen Plan, wie ihr Vorgehen wollt.
   Beachtet dabei euch bekannte Gesprächsregeln.
   Achtet darauf, dass alle Schüler sich einbringen können.
   Verteilt die Aufgaben gerecht!
   Erfüllt eure Rollenkarten und respektiert die Rollen eurer Gruppenmitglieder.

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Kriterien für ein gutes Plakat

                             Mögliche Bewertungskriterien

Inhalt

        Auswahl der Informationen gelungen?
        Sind alle wesentlichen in der Aufgabe geforderten Informationen vorhanden?
        Sind die Inhalte gut verständlich dargestellt?
        Sind die Inhalte fachlich richtig?

Struktur

        Überschrift gut erkennbar ?
        Überschrift aussagekräftig?
        Anordnung von Teilthemen gelungen?

Veranschaulichung

        Passen die Bilder zum Text?
        Ist die Bildqualität ausreichend?
        Werden unterschiedliche Formen der Veranschaulichung gewählt?
        Ist das Plakat insgesamt ansprechend?

Formale Kriterien

        Schriftgröße ausreichend?
        Stehen die Buchstaben eines Wortes eng beieinander?
        Werden Druckbuchstaben verwendet?
        Ist das Plakat frei von Rechtschreibfehlern?
        Wurden die Regeln der Zeichensetzung beachtet?
        Wirkt das Plakat sauber/ordentlich?

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Rollenkarten

Du bist (neben dem eigentlichen          Du bist (neben dem eigentlichen
Arbeitsauftrag) dafür                    Arbeitsauftrag) dafür
verantwortlich, dass die Arbeitszeit     verantwortlich, dass das Material
in der Gruppe eingehalten wird und       geholt und am Ende gut aufbewahrt
ihr nicht mit der Zeit in Verzug         wird.
geratet!

                                         Du bist (neben dem eigentlichen
Du bist (neben dem eigentlichen
                                         Arbeitsauftrag) dafür
Arbeitsauftrag) dafür
                                         verantwortlich, dass der Ablauf in
verantwortlich, dass alle in der
                                         der Arbeitsphase organisiert wird!
Gruppe daran glauben, dass ihr eure
                                         Du hast im Blick, dass jeder seinen
Arbeit gut erledigen könnt!
                                         Arbeitsauftrag erfüllt.

    Spion
Du bist (neben dem eigentlichen
Arbeitsauftrag) derjenige, der, wenn
ihr gar nicht mehr weiterkommt,
auch mal bei anderen Gruppen
spionieren darf, wie die das so
machen. Vor der Spionage muss
eine Genehmigung beim Lehrer
eingeholt werden.

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Methodensammlung
für die Orientierungsstufe

Methode: Erstellen eines Portfolios

Verlauf/Vorgehen:
Deutsch 5:
    - Erstellen einer Lesemappe zur Lektüre „Die Abenteuer des starken
       Wanja“ (Otfried Preußler):
          o Wahl- und Pflichtaufgaben, Lesetagebuch, Arbeitsplan,
              Selbstreflexion, ...
          o Zusammenstellung verschiedener Arbeitsergebnisse
    - Projektschulaufgabe (4. SchA) zu einer weiteren Lektüre:
          o Phase der Einzelarbeit sowie Gruppenarbeit mit anschließender
              Präsentation sowie Abgabe einer Lesemappe
Deutsch 6:
    - Lektürearbeit
Ziele:
    - Organisation bzw. Zusammenstellung verschiedenster Arbeitsaufträge
    - Einhaltung vorgegebener formeller Kriterien (Inhaltsverzeichnis, äußere
       Form, ...)
    - Selbstreflexion der eigenen Arbeit bzw. Ergebnisse

Kommentar:
(z.B. Tipps, um Schwierigkeiten zu umgehen; Hinweise bezüglich der Lerngruppe
usw.)

   -   Arbeitsphasen zu Hause und/oder in der Schule
   -   Absprache bei Bewertung als UB, kleiner LNW, ....
   -   Selbstreflexion einfordern
   -   transparenten Kriterienkatalog für Bewertung festlegen
   -   korrekturfreundliche Gestaltung des Kriterienkatalogs bedenken

Benötigte Materialien:
   -   passende Lektüreauswahl (Deutsch)
   -   Leitthemen (z.B.: Kirchenjahr, ....)
   -   Sammelmappe, Schnellhefter

                                        22
Beispiel für die Portfolioarbeit im Deutschunterricht

Ergebnisse der Portfolioarbeit

                              23
Methodensammlung
für die Orientierungsstufe

Methode: Präsentation / Referat

Verlauf/Vorgehen:
      Themenvergabe (inhaltliche Punkte bzw. Fragen grob vorgegeben)
       und Gruppeneinteilung
      bei Bedarf Bereitstellung von Material, evtl. Rollenkarten, usw.
      falls noch nicht eingeführt: Kriterien für ein „gutes“ Referat
        siehe Anhang: Kopien „Erstellen eines Referates und Rollenkarten“
      ausreichend Zeit für die Ausarbeitung des Referates (und evtl. eines
       Handouts) im Unterricht einplanen (entsprechendes Material ist
       mitzubringen, z.B. Plakate) – Beratung durch Lehrkraft in dieser Zeit
      evtl. Probedurchlauf der Präsentationen im Päda?
      Durchführung der Präsentationen
      Schülerfeedback, z.B. mit Feedbackbogen, Feedbackhand, usw.
      Reflexion der Methode: Was habe ich dazugelernt? Was
       möchte/würde ich beim nächsten Mal besser/anders machen?

Kommentar:
(z.B. Tipps, um Schwierigkeiten zu umgehen; Hinweise bezüglich der Lerngruppe
usw.)

      Aufbewahrung von Material im Klassenzimmer möglich?
       (abschließbarer Schrank?)
      Zwischenstandsberichte einfordern, um sicherzustellen, dass jede/r
       Schüler/in einen Beitrag zum Referat leistet

Benötigte Materialien:
      Kopie „Erstellen eines Referates“ (1 pro Schüler/in) und Rollenkarten (1
       pro Gruppe)
      themenbezogene Materialien
       (eigenständig besorgt und/oder von Lehrkraft bereit gestellt)
      evtl. Plakate (1 pro Gruppe) + zum Aufhängen: Magnete, Klebeband,
       Krepp?
      OHP oder Beamer/Laptop falls PPT

                                        24
Methode „Erstellen eines Referates“ in der
                              Orientierungsstufe

Inhalt

        Wurde das Thema genannt und in sinnvolle Unterpunkte eingeteilt?
        Wurde das Thema inhaltlich umfassend bearbeitet?
        Wurde das Thema fachlich korrekt erklärt und Fachbegriffe verwendet/erklärt?
        Wurden die Unterpunkte/Teilthemen gerecht unter den Schülern aufgeteilt?
        Wurden die Zuhörer/innen zur aktiven Mitarbeit motiviert? (z.B. Quiz mit 3-5 Fragen
         am Ende, Handout mit Lücken zum Ausfüllen)

Vortrag bzw. Vortragsweise
        Wurde die vorgegebene Zeit eingehalten?
        Wurden die Inhalte verständlich erläutert?
        Wurden Fotos/Bilder/Diagramme zur besseren Veranschaulichung gezeigt?
         (Overheadprojektor, Poster, PowerPoint, usw.)
        War die Qualität der gezeigten Fotos/Bilder usw. gut? (erkennbar, lesbar – auch in der
         letzten Bankreihe)
        Wurden evtl. angesprochene „Orte“ (Region, Land, Stadt, …) zur besseren
         Orientierung auf einer Karte gezeigt? (z.B. Atlas, Weltkarte, Folie, …)
        Haben die Vortragenden laut und deutlich ges prochen?
        Haben sie möglichst frei vorgetragen oder nur abgelesen?
        Haben sie ins Publikum gesprochen? (Mitschüler angeschaut)

Handout

        Enthält das Handout das Thema, die Namen der Vortragenden und die Kerngruppe?
        Sind die Informationen übersichtlich dargestellt/strukturiert?
        Stehen alle wichtigen Informationen auf dem Handout?
        Wurden überflüssige Einzelheiten weggelassen? (Konzentration auf das Wichtigste)
        Ist das Handout anschaulich? (Abbildungen, Karten, Grafiken, …)
        Enthält das Handout keine Rechtschreib-, Grammatikfehler?
        Ist erkennbar, wer welchen Teil bearbeitet hat?

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Rollenkarten

Du bist (neben dem eigentlichen          Du bist (neben dem eigentlichen
Arbeitsauftrag) dafür                    Arbeitsauftrag) dafür
verantwortlich, dass die Arbeitszeit     verantwortlich, dass das Material
in der Gruppe eingehalten wird und       geholt und am Ende gut aufbewahrt
ihr nicht mit der Zeit in Verzug         wird.
geratet!

                                         Du bist (neben dem eigentlichen
Du bist (neben dem eigentlichen
                                         Arbeitsauftrag) dafür
Arbeitsauftrag) dafür
                                         verantwortlich, dass der Ablauf in
verantwortlich, dass alle in der
                                         der Arbeitsphase organisiert wird!
Gruppe daran glauben, dass ihr eure
                                         Du hast im Blick, dass jeder seinen
Arbeit gut erledigen könnt!
                                         Arbeitsauftrag erfüllt.

    Spion
Du bist (neben dem eigentlichen
Arbeitsauftrag) derjenige, der, wenn
ihr gar nicht mehr weiterkommt,
auch mal bei anderen Gruppen
spionieren darf, wie die das so
machen. Vor der Spionage muss
eine Genehmigung beim Lehrer
eingeholt werden.

                                              26
Methodensammlung
für die Orientierungsstufe

Methode: Rollenspiel,
         z.B. programmiertes Konfliktrollenspiel

Verlauf/Vorgehen:

Es wird ein Konflikt vorgegeben und die handelnden Personen werden kurz
charakterisiert. Die Rollen werden verteilt.
Die Spieler erhalten Zusatzinformationen und suchen sich jeweils 1-2 Berater,
mit denen sie die Rolle durchsprechen.

Die übrigen Teilnehmer erhalten Beobachtungsaufgaben für einzelne Spieler
und das gesamte Rollenspiel.

Die Szene wird gespielt und anschließend berichten die Beobachter über ihre
Eindrücke.

Kommentar:
Variante 1: Die Schüler entwerfen selbst eine Szene.

Variante 2: Nach einer Diskussionsrunde wird die Szene noch einmal gespielt
(evtl. mit neuer Besetzung), wobei die Anregungen aus dem Gespräch
beachtet werden sollen.

Benötigte Materialien:
evtl. Requisiten

                                      27
Methodensammlung
für die Orientierungsstufe

Methode: Selbstkorrektur

Verlauf/Vorgehen:

    1. Bearbeitung der Aufgabe, Markieren (orange) der wichtigsten
       Informationen (Kernwörter bzw. Operatoren)
    2. Selbständige Beschaffung des Lösungsblattes nach Fertigstellung der
       Arbeitsaufträge
    3. Vergleich der eigenen Lösung mit dem Lösungsblatt und Verbesserung
       bzw. Ergänzung oder Abhaken der eigenen Ergebnisse (grün)

Ziel:
    -   konzentrierter Vergleich mit eigenen Lösungen
    -   Stärkung der Eigenverantwortlichkeit
    -   Selbstreflexion

Kommentar:
(z.B. Tipps, um Schwierigkeiten zu umgehen; Hinweise bezüglich der Lerngruppe
usw.)

    -   kleinschrittige Einführung, ritualisierter Einsatz der Selbstkorrektur
    -   regelmäßige Kontrolle durch Lehrer
    -   Einsatz abhängig von Lerninhalt (z.B. Deutsch:
        Grammatik/Textverständnis) und Fach
    -   Möglichkeit als UB
    -   Durchführung der Methode in allen Fächern erwünscht!

Benötigte Materialien:

    -   Textmarker
    -   grüner Stift
    -   Lösungsblätter (bleiben im Register!)

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Beispiel für die Selbstkorrektur im Deutschunterricht

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Methodensammlung
für die Orientierungsstufe

Methode: Suche / Biete

Verlauf/Vorgehen:
Die Schüler befinden sich in einer Freiarbeitsphase, sie bearbeiten die
Aufgaben 1, 2, 3, …

An der Tafel steht eine Tabelle mit zwei Spalten: „SUCHE“ und „BIETE“.

Schüler, die eine Aufgabe sicher gelöst sowie an Hand der Lösung kontrolliert
haben und sich in der Lage fühlen, anderen Schülern bei der Bearbeitung zu
helfen, tragen sich in der Spalte „BIETE“ ein. Z.B. „Marion 2“.

Schüler, die trotz Bemühen bei einer Aufgabe nicht weiterkommen, tragen
sich bei „SUCHE“ ein, z.B. „Hans 2“.

Hans kann nun bei Marion um Hilfe ersuchen, am besten außen oder abseits.

Kommentar:
Im Sinne von Lernen durch Lehren finden sich so von selbst zwei Schüler, die beide
von dieser kommunikativen Situation profitieren.

Wer nicht mehr sucht, muss sich aus der Tabelle streichen.

Benötigte Materialien:
Tafel
Lösungen für die Aufgabenstellungen

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