PFARRBRIEF ABTENAU / RUßBACH - JAHRGANG8,NR.1 FRÜHJAHR2019 - PFARRVERBAND LAMMERTAL
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Pfarrer P. Virgil Steindlmüller OSB
Liebe Leserin,
lieber Leser unseres Pfarrbriefs,
in einem Brief schreibt der Hl. Bruder Konrad
von Parzham (1818-1894):
"Das Kreuz ist mein Buch. Ein Blick auf
das Kreuz lehrt mich bei jeder
Gelegenheit, wie ich mich zu verhalten
habe...“
Dieser Satz begleitet mich seit einigen
Jahren. Immer wieder begegnet er mir und
verweist mich auf die Mitte unseres Das Kreuz ist auch ein Symbol, an das ich
Glaubens, auf die Erlösung durch Kreuz und mich auch als Christ nie gewöhnen darf.
Auferstehung. Dieser Satz provoziert mich „Wir dagegen verkünden Christus als den
aber auch immer wieder neu. Kann ein Gekreuzigten: für Juden ein Ärgernis, für
Folter- und Hinrichtungsinstrument wirklich Heiden eine Torheit, für die Berufenen aber,
ein Lebensratgeber sein? Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft
und Gottes Weisheit.“ (1 Kor 1, 23f.)
An dieser Frage zeigt sich die ganze
Problematik des Kreuzes. Das Kreuz ist ein Auf den ersten Blick scheint es doch wohl
Symbol, an das der Mensch sich nie und mehr als logisch zu sein, was die von Paulus
nimmer gewöhnen darf. Es ist und bleibt zitierten Juden und Heiden behaupten, dass
Ausdruck von sinnloser Gewalt, von Jesus nicht der Sohn Gottes sein kann,
unmenschlicher Grausamkeit, Leid, wenn er als Hingerichteter stirbt; was soll
Schmerz, Ausgrenzung und Tod. das für eine (göttliche) und
So wird das Kreuz auch heute noch zu ernstzunehmende Autorität sein? Würden
einem Buch, in dem die Lebensgeschichten denn wir einem heutigen „Straftäter“ folgen?
von Menschen aufbewahrt werden, die Opfer
von unmenschlicher Gewalt, Missbrauch, Den Sohn Gottes als Gekreuzigten zu
Ideologien, menschenverachtender Systeme verkündigen, ist schon eine gewaltige
oder irgendwelcher Schicksalsschläge wie Provokation. Diese Provokation stellt ein
Unfällen, Krankheiten oder anderer überliefertes Gottes- und Weltbild völlig auf
Katastrophen geworden sind oder werden. den Kopf. Die Allmacht und Stärke Gottes
So lehrt mich das Kreuz, dass ich als Christ zeigt sich nicht triumphalistisch, sondern
dem Leid der Menschen gegenüber nie ganz ohnmächtig und schwach. Nicht mit
gleichgültig werden darf. „Wenn darum ein den Heerscharen der Engel und schon gar
Glied leidet, leiden alle Glieder mit.“ (1 Kor nicht mit (militärischer) Gewalt erlöst Gott die
12,26a) Welt vom Bösen, sondern mit den offenen
Hl. Bruder Konrad
und wehrlosen Armen der Liebe, die zudem
an das Kreuz (als das Symbol für all das
Böse) festgenagelt werden.
Gott erlöst nicht von oben herab, sondern
von innen heraus – mit der Kraft der Liebe
und der Hingabe.
Und das ist der eigentliche Schlüssel, um
einen Zugang zum Geheimnis des Kreuzes
zu bekommen.
2Jesus als Sohn Gottes ist so sehr Mensch, Welt. Das Kreuz ist das Buch der Hingabe
dass er sich in die letzten und tiefsten Gottes an die Welt, im wahrsten Sinn sein
Abgründe menschlichen Leides und Vermächtnis, sein Testament.
Ausgestoßenseins hineinbegibt, um ganz So wird das Kreuz für mich zum
Lebensratgeber, an dem ich eine richtige
dort zu sein, wo Menschen sein können: was
Einstellung zum Leben bekomme, um
für ein Ausdruck an Liebe! Liebe und wirklich zu einem Leben in Fülle zu kommen;
Hingabe - ganz für den Geliebten da - ohne und Leben in Fülle nicht nur für mich,
Vorbehalte und eigenen Vorteil! sondern für alle Menschen.
Aber nicht nur das: Er will natürlich nicht nur „Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit
bei Menschen in Leid, Not und Tod sein, auch ihr so handelt, wie ich an euch
sondern sie letztlich davon erlösen und gehandelt habe.“ (Joh 13,15)
befreien und ihnen einen neuen Lebensraum
eröffnen. Das Böse kann letztlich nur durch So wünsche ich unseren Pfarrgemeinden für
das Gute und die Liebe besiegt werden (vgl. diese Fasten- und Osterzeit, dass wir beim
Röm 12,21). gemeinsamen Lesen „im Buch des Kreuzes“
So wird das Kreuz zum Buch, in dem ich die Halt und Stärkung für unser Leben finden
Liebe Gottes herauslesen kann, seine und dass wir die Gnade und Güte Gottes
Einstellung zu Leid und zum Bösen. Das neu für uns entdecken können.
Kreuz ist ein Buch, in dem Menschen einen
neuen Zugang zum Leben bekommen, das P. Virgil Steindlmüller OSB,
frei ist von den Schicksalsmächten dieser Pfarrverbandsleiter
Wohnzimmergespräche in der Fastenzeit 2019
In dieser Fastenzeit möchte ich Interessierte zu mir in den Pfarrhof Abtenau zu Wohnzimmer-
gespräche einladen. In gemütlicher Atmosphäre werden wir bei einem Getränk und evtl. auch mit
netter Musik über unseren Glauben reden und diskutieren.
In diesem Jahr möchte ich gerne über die Eucharistie reden, die wir so oft feiern. Ich möchte
einladen, in dieses Geheimnis im Nachdenken einzutauchen, um sich des Reichtums bewusst zu
werden, der uns damit geschenkt ist.
Dienstag, 12. März 2019 "Das ist mein Leib, mein Blut für euch hingegeben..."
Dienstag, 19. März 2019 "Tut dies zu meinem Gedächtnis!"
Dienstag, 26. März 2019 "Wir empfangen, was wir sind..."
Dienstag, 02. April 2019 "Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir..."
Beginn ist jeweils um 20 Uhr im Pfarrhof Abtenau, Markt 2.
Ich lade alle Interessierten herzlich ein!
P. Virgil Steindlmüller OSB, Pfarrprovisor
3Gründonnerstag im Blickpunkt
Der Gründonnerstag
Im Ablauf der drei Österlichen
Tage- das heißt die Feier des
Leidens, der Kreuzigung und
der Auferstehung- fristet der
Gründonnerstag traditionell
eher ein Schattendasein.
Mit der Messe vom Letzten
Abendmahl am Gründonnerstag
"beginnt die Kirche die drei
Österlichen Tage und gedenkt
des letzten Abendmahles, bei
dem Christus in der Nacht, in
der er verraten wurde, aus
Liebe zu den Seinen, die in der
Welt waren, seinen Leib und
sein Blut unter den Gestalten
von Brot und Wein dem Vater Ölbergdarstellung in Weitenau
darbrachte und den Aposteln zur Speise und zum Trank gab und ihnen und ihren Nachfolgern im
Priesteramt auftrug, dies ebenfalls als Opfer darzubringen." (CerEp Nr. 297)
Bei der Messe gedenken wir des Letzten Abendmahls und damit der Einsetzung der Eucharistie
und des Priestertums. Das Evangelium der Fußwaschung (Joh 13,1-15), das in der Messe
verkündet wird, verweist auf diese dienende Liebe Jesu, die ihren Höhepunkt in seinem
Kreuzestod findet. So gibt es seit alters den Brauch der Fußwaschung, um sich diese Liebe Jesu
zu vergegenwärtigen, der uns damit ein Beispiel gegeben hat (vgl. Joh 13,15). Ein Ritus, der bei
dem, der den anderen die Füße wäscht, wie auch bei denen, denen die Füße gewaschen
werden, einen tiefen Eindruck hinterlässt. Das braucht Überwindung, weil es doch eine
ungewohnte Nähe und Zuwendung ausdrückt!
Der Gründonnerstag ist aber auch geprägt von der Angst Jesu am Ölberg und von seiner
Gefangennahme.
Ich möchte euch diesen Tag wirklich ans Herz legen:
• dass wir gemeinsam die Messe vom Letzten Abendmahl mit der Fußwaschung feiern
(19 Uhr in der Pfarrkirche)
• dass wir mit Jesus am Ölberg wachen, entweder bei der anschließenden
Anbetung in der Kirche und der Ölbergandacht
oder bei einer gemeinsamen meditativen Wanderung vom
Forsthaus Voglau in die Weitenaukirche, in der sich in der Unterkirche eine
beeindruckende Ölbergdarstellung von Prof. Jakob Adlhart befindet.
(Treffpunkt 21 Uhr; Ende ca. 22.30 Uhr).
P. Virgil Steindlmüller OSB, Pfarrprovisor
4Bräuche in der
Fastenzeit und Ostern P. Winfried Bachler OSB
Asche - Aschenkreuz
"Bedenke Mensch, dass du Staub bist, und wieder zum Staub
zurückkehren wirst."
Asche, Staub und Erde stehen für Vergänglichkeit und erinnern uns
daran, dass alles Irdische auf dieser Welt aus Staub und Erde
entstanden ist und zur Asche werden kann. Das gilt auch für uns
Menschen. Asche steht für Reinigung und Läuterung. Die Asche für das
Aschenkreuz ist Asche von verbrannten Palmzweigen des Vorjahres.
Wenn wir am Beginn der Fastenzeit das Aschenkreuz empfangen,
werden wir ermutigt, uns von unserer Schuld reinigen zu lassen und
unser Leben erneut auf das Bleibende und Überirdische, eben auf Gott
hin auszurichten, denn er allein kann Schuld und Sünde vergeben, uns
aus unserer Niedrigkeit und Vergänglichkeit befreien und ewiges Leben
schenken.
Fasten
Fasten und eigene Zeiten des Fastens im Laufe eines Jahres kennt jede Religion. In unserem
christlichen Verständnis geht es beim Fasten nicht nur um Verzicht, etwa um Verzicht auf
bestimmte Speisen und Trank, sondern wesentlich auch um neue Hinkehr zu Jesus Christus und
seiner Heilbotschaft. Christliches Fasten heißt somit nicht allein Verzicht auf etwas, sondern
ebenso Aufbruch zur Vertiefung im christlichen Glauben und zu einem vermehrten Einsatz für
das Gute im Geiste und nach dem Beispiel Jesu Christi.
Fastenzeit - Aschermittwoch
Unsere Fastenzeit heißt auch "Vierzig-Tage-Zeit". Die Zahl 40 ist in der Bibel eine heilige Zahl
und mit besonderen Gotteserfahrungen verbunden: nach 40 Tagen war die Sintflut beendet, 40
Tage war Moses auf dem Berg Sinai, nach 40 Jahre Wüstenwanderung gelangte das Volk Israel
in das verheißene Land, 40 Tage hat Jesus hat gefastet. Die "Vierzig-Tage-Zeit" ist für uns die
Zeit der Vorbereitung auf Ostern hin. Sie beginnt mit dem Aschermittwoch und endet am
Gründonnerstag vor der Feier des Letzten Abendmahles.
Der Aschermittwoch und der Karfreitag sind in unserer Kirche strenge Fast- und Abstinenztage:
Das Fasten- und das Abstinenzgebot verpflichtet ab dem 14. Lebensjahr zum Verzicht auf
Fleischspeisen, und Abstinenz, d. h. Einschränkung des Essens auf nur eine Sättigung am Tag,
gilt ab dem vollendeten 18. bis zum Beginn des 60 Lebensjahres.
Fastentuch bzw. Hungertuch
Das Fastentuch weist eigentlich zurück auf den Vorhang im Tempel zu Jerusalem. Die Bibel
berichtet, dass beim Sterben Jesu der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei riss (vgl.
Mt 27,51). Dies soll ein Zeichen sein, dass mit dem Sterben Jesu für das Volk Israel und für alle
Menschen endgültig eine neue Zeit angebrochen ist.
Das Fastentuch, auch Hungertuch genannt, hat auch im Christentum eine sehr lange, beinahe
1000-jährige Tradition. Es diente zunächst in der Kirche als Abtrennung von Altarraum und Raum
der Gemeinde, später aber dazu, die oft prunkvollen Altarbilder in der Kirche bis zur Osternacht-
feier zu verhüllen. Das Fastentuch wurde oft auch dazu verwendet, das Leben und Sterben Jesu
für die Gläubigen anschaulich zu machen, so auch in unserer Pfarre Annaberg in der vor einigen
Jahren ein eigenes Fastentuch mit Szenen aus dem Leben Jesu geschaffen wurde.
5P. Winfried Bachler OSB
Kreuzwegandacht
Die Andacht des Kreuzweges ist eine weithin bekannte Weise der
Betrachtung und des Mit-gehens mit Jesus auf seinem Leidensweg bis
zum Tod am Kreuz und seiner Grablegung. Gemalte oder plastische
gestaltete (14) Kreuzwegstationen finden sich beinahe in jeder
katholischen Kirche. Vielerorts gibt es auch im Freien
Kreuzwegstationen, so in Weitenau auf dem Weg zum Kirchlein.
Karwoche - Palmsonntag
Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche, die Woche des Leidens und Sterbens Jesu. Die
Karwoche ist die letzte Woche in der Fastenzeit und endet mit der Feier der Osternacht.
Am Palmsonntag feiern wir, wie Jesus auf einem Esel, einem Tier des Friedens, in Jerusalem
einzog und von der Leuten mit Palmzweigen in den Händen als Friedenskönig empfangen und
umjubelt wurde. In Erinnerung daran wird die Palmprozession gehalten: Die Gemeinde, Kinder,
Jugendliche und Erwachsene versammeln sich an einem geeigneten Ort. Nach der Eröffnung
der Feier werden die mitgebrachten Palmbuschen gesegnet und das Evangelium vom Einzug
Jesu in Jerusalem verkündet. In der
Palmprozession ziehen die Gläubigen mit den
Palmbuschen zur Kirche. Wenn alle in der Kirche
versammelt sind, werden in den Lesungen das
Leiden und das Sterben Jesus verkündet und in
der Eucharistiefeier der Tod Jesu und seine
Auferstehung gefeiert.
Die gesegneten Palmbuschen sollen Segen
bringen und vor Unheil schützen. Sie werden mit
nach Hause genommen und in Häusern, Ställen
und auf den Feldern aufgestellt.
Die Feier der drei österlichen Tage
vom Leiden und Sterben, von der Grabesruhe
und der Auferstehung des Herrn
Gründonnerstag: Feier des Letzten Abendmahles und Fußwaschung (vgl. auch S. 4)
Am Abend des Gründonnerstags wird gemäß dem Auftrag Jesu die Messe vom Letzten
Abendmahl gefeiert und in vielen Gemeinden auch nach seinem Beispiel Fußwaschung ge-
halten. Die Fußwaschung war in der Antike Sklavendienst, aber Jesus, der Herr und Meister, hat
beim Letzten Abendmahl seinen Jüngern die Füße gewaschen. Darin wird beispielhaft ritualisiert
der soziale Anspruch, unter dem jeder Christ steht, ausgedrückt.
Im Gedenken an das Beten Jesu in seiner Todesangst auf dem Ölberg und an seine
Gefangennahme wird nach der Feier des Letzten Abendmahles Ölberg-Andacht gehalten:
Anbetung und Verehrung des Allerheiligsten (das im "Kerker" versperrt ist).
6Bräuche in der
Fastenzeit und Ostern
Karfreitag und Karsamstag
Die Feier vom Leiden und Sterben und von der Grabesruhe
Im Glaubensbekenntnis bekennen wir: "Ich glaube an Jesus Christus,
[…] gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und
begraben".
Die Kirche trauert und fastet, sie feiert am Karfreitag und Karsamstag
keine Eucharistie, weil ihr Jesus, ihr Herr und Bräutigam, genommen
worden ist. Der Altar ist leer und alle Glocken schweigen (sie sind nach
Rom geflogen).
Am Karfreitag und am Karsamstag werden die Gläubigen in der Frühe
durch "Ratschen" zum gemeinsamen Beten der "Trauermette", des
Morgengebetes der Kirche, eingeladen, um gemeinsam im Beten des
Leidens und Sterbens des Herrn und seiner Grabesruhe zu gedenken
und so die Feier seiner Auferstehung zu erwarten.
Am Karfreitag, in der Feier vom Leiden und Sterben Christi, am
Nachmittag oder Abend, stehen das Erlösungsleiden und das Kreuz des Herrn im Mittelpunkt. In
den "Großen Fürbitten" werden die Anliegen aus Kirche und Welt im Gebet vor Gott getragen.
Die Feier am Karfreitag endet mit der Grablegung des Herrn im "Heiligen Grab". In den meisten
Kirchen gibt es ein "Heiliges Grab" eine Nachbildung des Heiligen Grabes in Jerusalem.
Am Karsamstag verweilt die Kirche am Grab des Herrn und gedenkt dabei seines Abstieges in
das Reich des Todes. In unserem Glaubensbekenntnis bekennen wir: "Ich glaube an Jesus
Christus […] gekreuzigt, gestorben und begraben hinabgestiegen in das Reich des Todes".
Jesus steigt in seinem Sterben hinunter in das Reich des Todes und führt die vor ihm Ver-
storbenen zur Auferstehung.
Osternachtfeier - Ostersonntag
Mit der Osternachtfeier am Ostersonntag beginnt die Osterzeit. Sie dauert 50 Tage, bis
Pfingsten, den Fünfzigsten Tag nach Ostern. Die Osterzeit ist erfüllt von der Freude und dem
Jubel über die Auferstehung des Herrn, im österlichen Ruf "Halleluja". Das Licht der Osterkerze,
entzündet am Osterfeuer, ist Zeichen der Gegenwart des Auferstandenen in seiner Kirche.
Von daher ist die Osternachtfeier nicht eine Feier am Abend in die dunkle Nacht hinein, sondern
eine Feier aus dem Dunkel der Nacht in das Licht der aufgehenden Sonne. Die nächtliche Feier
beginnt mit der Segnung des Osterfeuers und der Lichtfeier, im Wortgottesdienst mit den
biblischen Lesungen wird daran erinnert, was Gott für uns getan hat und heute tut: Die
Vollendung ist der ewige Sieg über den Tod durch die Auferstehung Jesu Christi, unseres Herrn.
Die Orgel ertönt und die Glocken (sie sind aus Rom zurückgekehrt und) läuten wieder. Im
Taufgedenken wird das Taufversprechen erneuert und in der Eucharistiefeier die Gegenwart des
Auferstandenen in den Gestalten Brot und Wein gefeiert.
Scheitl-Brennen
Ein bei uns vielerorts beliebter Brauch ist das
"Holzscheit-Brennen" am Osterfeuer: Holzspäne
werden am gesegneten Osterfeuer angeglüht und
dann nach Haus mitgenommen. Sie sollen Segen für
Haus und Hof bringen und Unheil abwenden. Ähnlich
wie die gesegneten Palmbuschen werden sie im Haus
und Stall hinterlegt.
7Bräuche in der
P. Winfried Bachler OSB Fastenzeit und Ostern
Segnung der Speisen
Der Brauch der Segnung der Osterspeisen im Anschluss an die
Osternachtfeier ist seit alter Zeit bekannt und bis heute vertraut:
Urbestand dieser Speisenweihe war das Lamm oder Lammfleisch,
bald kamen auch andere Speisen dazu, auf die man in der Fastenzeit
verzichtet hat bzw. verzichten musste. Heute wird im Gebet zur
Speisensegnung daran erinnert, dass Jesus Christus nach seiner
Auferstehung seinen Jüngern erschienen ist und mit ihnen Mahl
gehalten hat; so auch die Bitte um seinen Segen für Brot, Eier und
Fleisch und um seine Ge-genwart beim österlichen Mahl daheim in
den Häusern mit der Familie.
Ostermontag - Gemeinsamer Osterspaziergang
Der für viele arbeitsfreie Ostermontag wird vielerorts genützt für einen gemeinsamen Oster-
spaziergang der Familie. Dieser steht Verbindung mit dem biblischen Bericht von den Emmaus-
Jüngern (Lk 24,13-34), der als Evangelium am Ostermontag verkündet wird: Zwei Jünger sind
betrübt und enttäuscht unterwegs nach Emmaus. Dabei gesellt sich zu ihnen ein "Unbekannter".
Erst als sie ihn aber zu sich eingeladen hatten und er mit ihnen das Brot brach, gingen ihnen die
Augen auf und sie erkannten ihn als ihren Herrn und Meister, den vom Tode Auferstandenen.
Beim Osterspaziergang, im miteinander Unterwegssein in den Tagen um Ostern, und im
Brotbrechen sollen heute auch uns die Augen aufgehen und sich für uns das Ostergeheimnis
neu erschließen.
Osterei und Osterhase
Das Osterei und der Osterhase sind bei uns zu Ostern nicht mehr wegzudenken.
Das Ei ist ein uraltes Fruchtbarkeitssymbol und ein geeignetes Bild des Lebens aus dem
scheinbar Toten. Von daher ist für das Christentum das Osterei ein wichtiges Symbol der
Auferstehung. Warum aber gerade der Hase zum Osterhasen als Eierbringer und Nestleger
wurde, ist kaum zu erklären. Vielleicht wird in ihm ein Bild des neu erwachten Lebens nach dem
Winter gesehen, weil der Hase als das erste freilebende Tiere schon im Frühjahr Junge
bekommen kann.
8Aus dem Pfarrverband
Am Mittwoch, 23.01.2019 fand im Rahmen der Gebetswoche für
die Einheit der Christen in der Pfarrkirche Abtenau ein
ökumenischer Gottesdienst statt. Pfarrer P. Virgil Steindlmüller
und der Pfarrer der evangelischen
Gemeinde in Hallein, Dr. Peter Gabriel,
standen dem Gottesdienst gemeinsam
vor.
Im Anschluss an den Gottesdienst
wurde das gemeinsame "Christ-Sein"
bei einer Agape im Pfarrzentrum auch
kulinarisch gefeiert!
Am Sonntag, 27.1.2019 feierten wir in Lungötz wieder das Patroziniumsfest des Hl. Vinzenz.
Im Anschluss an den Festgottesdienst, den der Lungötzer Kirchenchor sehr ansprechend
gestaltete, wurden einige Chormitglieder mit der Johann Michael Haydn - Verdienstmedaille in
Bronze sowie in Silber geehrt.
Im Anschluss folgte ein
gemütliches Beisammensein im
Lungötzer Musikerheim. Für die
stimmungsvolle, musikalische
Umrahmung sorgte die
"Lammertaler Tanzlmusi". Die
Mitglieder des Lungötzer
Pfarrgemeinderates sowie
andere freiwillige Helfer
kümmerten sich hingebungsvoll
um das leibliche Wohl der Gäste, die auch aus den anderen
Pfarren des Pfarrverbandes angereist waren. Ein herzlichers Vergelt`s Gott für diesen sehr
wertvollen Dienst!
Das Patroziniumsfest des Hl. Vinzenz - ein starkes Zeichen des lebendigen Pfarrverbandes
Lammertal.
Patrozinium-Abtenau, 3.2.2019
Mit einem großen Festgottesdienst, der musikalisch von der
Stiftsmusik St. Peter und einem Bläserquartett der TMK Abtenau
gestaltet wurde, und einem großen Pfarrfrühschoppen wurde das
Patroziniumsfest begangen. Pater Virgil bedankte sich am Ende
bei allen, die die Kirche innerlich
und äußerlich mit Leben erfüllen
und dankte auch der politischen
Gemeinde und den Vereinen für
die Unterstützung und das gute
Miteinander. Nach dem gemeinsam gesungenen "Großer Gott"
konnte noch der Blasiussegen empfangen werden.
Im Anschluss an den festlichen Gottesdienst wurde beim
Pfarrfrühschoppen mit der MozPartie gemütlich weitergefeiert.
9Israelreise Pfarrverband
Bericht über die Israelreise folgt im nächsten Pfarrbrief
Exerzitien im Alltag
in der Fastenzeit
"Du bist meine Zuversicht - Du bist meine Kraft“
Fünf Wochen der eigenen Sehnsucht nach Gott trauen
Fünf Wochen der Sehnsucht Gottes nach mir trauen
Was erwartet uns?
• Tägliche persönliche Gebetszeit von ca. 20-30 Minuten mit dem Exerzitienheft.
• Einmal wöchentlich ein Begleitabend im Pfarrhof Annaberg mit Pastoralassistent Stefan
Scheichl
Termine - Begleitabende: jeweils um 19:45 Uhr nach der Abendmesse in Annaberg (ca. 60-90 min)
• Montag, 18.03.2019
• Montag, 25.03.2019
• Montag, 01.04.2019
• Montag, 08.04.2019
• Montag, 15.04.2019
Anmeldung in der Pfarrkanzlei Annaberg (Tel.: 06463/8155) bis spätestens Montag, 11.03.2019
Teilnehmerzahl: max. 20 Personen (Veranstaltung ist offen für den gesamten Pfarrverband)
Kosten: Gesamt Euro 8,- (für Begleitmaterialien)
Auf eure Anmeldung und euer Kommen freut sich Pastoralassistent Stefan Scheichl.
Wallfahrt nach Maria Gern
Am Samstag, 8. Juni 2019, laden wir herzlich zur Wallfahrt des Pfarrverbandes Lammertal
nach Maria Gern (Berchtesgadener Land) ein.
Aufgrund zunehmender Wallfahrten wurde im Jahr 1709 anstelle der kleinen, vorhandenen
Kapelle ein romantisches "Hochzeitskircherl" errichtet. Die Wallfahrtskirche Maria Gern offenbart
einige Besonderheiten. Zudem lädt ein malerischer Ausblick auf das Berchtesgadener Tal und
den Watzmann zum Verweilen ein.
Anmeldungen in der Pfarrkanzlei. Weitere Informationen folgen.
10Grußwort PGR Obfrau Abtenau
Grüß Gott, liebe Leserinnen und Leser dieses Pfarrbriefes!
Was gibt es Neues in der Pfarre? Ein kleiner Teil wird in diesem
Pfarrbrief wieder sichtbar werden. Ich darf herzlich einladen unsere
Pfarrhomepage auf www.pfarrverband-lammertal.at zu besuchen, um
einen Einblick in die pfarrlichen Aktivitäten zu bekommen.
Die Bilderrahmen mit den getauften Kindern im Vorraum der Kirche
und den Verstorbenen in der Marienkapelle füllen sich, werden
gewechselt, um den nachkommenden Platz zu machen. Anfang und
Ende eines Lebens. Jesu Leben steht in der kommenden Zeit im
Mittelpunkt des Kirchengeschehens. Unendliche Trauer bei seinem
Tod am Kreuz. Doch dann, getröstet und getragen von den zwei
Worten: "ER lebt!" Und er hat uns Menschen als lebendige Bausteine für sein Reich auserwählt,
also geht es letztlich auch um unser Leben.
In unseren Gottesdiensten bleiben die Ereignisse, die die Geschichte der Menschheit auf der
ganzen Welt seit mehr als 2000 Jahren beeinflusst und von Grund auf verändert haben, durch
die vielen liturgischen Feiern auch heute noch lebendig. Wenn wir uns erinnern, wird Jesu Leben
auf eine ganz einmalige Weise lebendig und wohl auch in uns wirksam.
Ein besonderes Osterereignis war für mich, wie voriges Jahr am Gründonnerstag zwölf
Feuerwehrmänner im Altarraum Platz nahmen und P. Virgil ihnen die Füße wusch. Es war ein
besonderes Bild. So setzt Jesus über sein Leben hinaus ein Zeichen, wie wir alle miteinander
umgehen sollten: einander demütig dienen, die Füße waschen und nicht den Kopf, sich zum
anderen hinunterbeugen, um ihn aufzurichten.
Um bei solchen Ereignissen dabei sein zu können, muss ich erst einmal in der Kirche
vorbeischauen, die Botschaft Jesu und der Kirche hören und mich damit auseinandersetzten.
Vielleicht sollten wir die bevorstehende Zeit nutzen und ausmisten, materiell und gedanklich, neu
ausrichten, Platz schaffen. Unseren Glauben aus der Grabkammer befreien. Jesus lebt und ich
bin überzeugt, er durchkreuzt unser Leben immer wieder bei verschiedenen Begegnungen auf
vielerlei Weise.
Warum ist Ostern wichtig?
Vielleicht unter vielem anderem
auch deshalb: Nach so langer
Zeit können wir die Worte Jesu
als die eines Lebenden hören
und verwirklichen. Das Leben in
der Pfarre Abtenau ist reich und
vielseitig. So darf ich euch
herzlich einladen, das Angebot
der verschiedenen Gottesdienste
und Veranstaltungen zu nützen.
Nach einem intensiven,
schneereichen Winter kommt nun
die Zeit des Pflanzens, Säens
und Wachsens. Die Natur wird in
den kommenden Wochen wieder zu einem strahlenden, bunten Bild erwachen, alles wird
wachsen und reifen. Möge es in unserem Leben auch so sein. Alles Gute, einen schönen
Frühling und gesegnete Ostern!
Barbara Schnitzhofer
11Rupert und Virgil Orden
Am 15. November hat Georg Windhofer aus den Händen von Erzbischof Franz Lackner und der
Ordinariatskanzlerin Elisabeth Kandler-Mayr den Rupert-und-Virgil-Orden für seine Verdienste
um die Pfarre Abtenau und im Besonderen für die Filialkirche Rigaus/Voglau erhalten.
Unter anderem ist seinem
Engagement der neue
Zelebrationsaltar und der Ambo in
Rigaus zu verdanken. Er ist stets mit
hohem persönlichen Einsatz um die
Lebendigkeit der Filialgemeinde
Voglau bemüht. Seit 2006 leitet er
umsichtig und weitsichtig die Belange
des Kirchenerhaltungsvereines
Rigaus und war auch im PGR
Abtenau einige Perioden mit seiner
ruhigen und ausgleichenden Art zur
Stelle. Er ist derzeit auch Mitglied
des PKR Abtenau. Seit vielen Jahren
verantwortet und organisiert er die
Sternsingeraktion in der Pfarre
Abtenau, die diözesanweit zu den
stärkeren Spendenergebnissen führt. Georg Windhofer links von Erzbischof
Seine grundsolide Frömmigkeit, seine Bescheidenheit, seine Hilfsbereitschaft und sein
freundliches Wesen werden weitum geschätzt.
Die Pfarre gratuliert ganz herzlich und bedankt sich für seinen Einsatz!
Institution im Blick
- Die Caritas
Die Caritasorganisation der Erzdiözese Salzburg ist eine Nothilfeorganisation und ein soziales
Dienstleistungsunternehmen. Sie ist Teil der katholischen Kirche und lokal und international tätig.
Die Caritas Salzburg umfasst das Bundesland Salzburg sowie Teile des Bundeslandes Tirol
(Tiroler Unterland). Das Wort Caritas stammt aus dem lateinischen (Hochachtung und Liebe).
Die Caritas finanziert ihre Arbeit durch:
• Private Kostenersätze der Leistungsempfänger
• Öffentliche Kostenbeiträge - Leistungsfinanzierung
• Spenden und Zuwendungen
• Eigenerwirtschaftungen
Das Sammeln von Spenden versteht sich als Einladung zur konkreten, menschlichen Solidarität
und geht somit über die reine Mittelbeschaffung hinaus. Spenden werden nur dort eingesetzt, wo
keine anderen Mittel zur Verfügung stehen. Ein unabhängiger Wirtschaftprüfer kontrolliert jährlich
die ordnungsgemäße Gebarung der gesamten Caritasarbeit. (www.caritas-salzburg.at)
Am Freitag den 5. April 2019 veranstaltet die Krabbelgruppe Stupsnasen (Eröffnung im
September 2019 ) einen Second Hand Markt für Kinder (0-16) im Pfarrzentrum Abtenau von
15 -19 Uhr. Wir übernehmen den Second Hand Markt von der Kindergruppe Hampelstrampel mit
neuer Organisationsform. Selbstverkauf. Tischmiete 12 Euro und eine Tortenspende, welche
der Krabbelgruppe Stupsnasen zugute kommen.
Infos und Anmeldung:
Karin Soares 0699170 64404 oder Petra Baumgartner 06506347799 oder kontakt@stupsnasen.at
12Rückblick Abtenau
Am 24.12.2018 fand in der Pfarrkirche Abtenau am Nachmittag wieder eine Kinderkrippenfeier
unter der Leitung von Pfarrer P. Virgil statt.
Dabei wurde von den Minis das legendäre Hirtenspiel geboten, natürlich auf Abtenauer Art und
Weise...
Auch die Jungscharkinder sorgten mit ihren fröhlichen Darbietungen für einen stimmungsvollen
Rahmen des Gottesdienstes.
Kinderkrippenfeier
Jungschar-Eislaufen Pfarrer mit den Minis
Die Sternsinger waren da…
Auch in diesem Jahr fand die Sternsingeraktion statt. Rund 60 Jugendliche beteiligten sich und
zogen bei teils widrigem und eiskaltem Wetter durch unsere Gemeinde und machten vielen
Freude mit ihrem Gesang und ihren Versen. Die Spenden gehen dieses Jahr auf die Philippinen
(mehr Infos:
https://www.dka.at/spenden/spendenprojekte/)
In diesem Jahr durchbrachen wir zum ersten Mal
mit dem Ergebnis die 20.000 Euro-Marke mit
20.279,35 Euro (Stand 7.1.). Herzlichen Dank für
die großzügigen Spenden.
Wir bedanken uns vor allem auch bei allen Kindern,
die als Sternsinger unterwegs waren, bei allen
Begleitern und bei allen, die die Kinder bewirtet
haben.
Vergelt´s Gott auch unseren Organisatoren Georg
Windhofer, Sepp Wagenhofer und Norbert Essl.
13Abtenauer Ausblick
Stundgebet 2019 in Abtenau mit Dechant Alois Dürlinger, St. Veit im Pongau
Das Stundgebet findet in diesem Jahr vom 8. bis zum 10. März statt
und ist eine Art von geistlicher Einkehr, um neu zu den Wurzeln des
Glaubens zu kommen: in der gemeinsamen Feier der Gottesdienste,
im (stillen) Verweilen vor dem Allerheiligsten, in der Anbetung, im
Sakrament der Versöhnung, in den Impulsen der Predigten, im
Nachdenken darüber...
Ich möchte euch alle, Pfarrangehörige und Gäste, einladen, bewusst
diese drei Tage als geistlich-spirituelle Tage zu gestalten und mit
unserem Stundgebetsprediger einen gemeinsamen Weg zu gehen.
Dechant Dürlinger wird zum Thema "Erlöst durch Jesus Christus!
Wovon? Wodurch? Wozu?" predigen.
Das genaue Programm dieser geistlichen Tage findet sich im
Terminkalender auf Seite 17.
P. Virgil Steindlmüller OSB, Pfarrprovisor
Veranstaltungen des Katholischen Bildungswerks Abtenau 2019
Mittwoch, 13.3.2019 Pfarrzentrum Abtenau 19:00 Uhr
"Den Herbst des Lebens gestalten - den Lebensabend eigenverantwortlich und selbstbestimmt
leben". Referentin: Mag. Gundula Goebel, Salzburg
Mittwoch, 22.5.2019 Pfarrzentrum Abtenau 19:00 Uhr
"Weltmacht Religion - Terror, Krieg oder Friedenshoffnung" Referent: Mag. Josef Bruckmoser,
Theologe, Religionsjournalist, Salzburg
Mittwoch, 19.6.2019 Pfarrzentrum Abtenau 19:00 Uhr
"Wertschätzung - Balsam für die Seele" Referent: Mag. Christian Mang, Salzburg
Maiandachten 2019
Auch heuer finden im Mai wieder Maiandachten statt. In diesem Jahr werden bei
folgenden "Gmais" Maiandachten gefeiert. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr:
Mi., 8. Mai: Wallinger Lisi und Peter, Au 17, Moas
Mi., 15. Mai: Auer Gertraud und Peter, Weitenau 8, Seebach
Mi., 22. Mai: Johann und Helga Thaler, Salfelden 7, Steindlreit
Mi., 29. Mai: Maria u. Josef Moisl, Au 13 ,Unterau
Zusätzlich finden in der Pfarrkirche Maiandachten an den Samstagen, 4., 11., 18., und 25. Mai
jeweils um 18.00 Uhr statt.
14die Firmung naht...
Let´s talk about
Was uns Firmlinge beschäftigt…
Im Rahmen unserer Firmvorbereitung durften wir einen Beitrag im Pfarrbrief gestalten.
Wir haben uns unterhalten und ausgetauscht, worüber wir uns Gedanken machen und was uns
beschäftigt. Dabei haben wir uns auf vier Fragen geeinigt. Zu diesen Themen hat jede von uns
verschiedene Meinungen und Ansichten. Uns interessiert es auch, was andere darüber denken.
Also haben wir uns auf den Weg gemacht und vier weitere Personen befragt. Es war sehr
spannend für uns, zu erfahren, was andere zu diesen Themen sagen und darüber denken. An
dieser Stelle bedanken wir uns sehr herzlich bei allen Interviewten! Vielleicht regen unsere
Fragen auch den ein oder anderen an, sich nähere Gedanken über unseren Glauben zu
machen. :
1. Was geschieht nach dem Tod?
P. Virgil: Ich glaube, dass wir nach dem Tod ins ewige Leben gehen und beim Herrgott sind und
dass wir Leben noch einmal ganz neu erfahren und erleben dürfen. Außerdem glaube ich, dass
Gott und das schenkt, was wir uns ersehnen.
Lehrerin: Ich hoffe, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Wenn es Himmel und Hölle gibt, würde
ich (wie denke ich jeder Mensch auf der Welt) gerne in den Himmel kommen. Hölle verbinde ich
mit Schmerz und Leid, davor habe ich Angst. Leider bin ich mir nicht wirklich im Klaren, wie ich in
den Himmel kommen kann.
Religionslehrerin: Ich hoffe und vertraue darauf, dass man mit Christus auferstehen und in Liebe
Gottes leben darf. Außerdem glaube ich, dass wir den ersehnten Frieden finden und die
Gerechtigkeit Gottes erfahren.
Herr Direktor Bachler: Ich glaube, dass sich nach dem Tod die Seele vom Körper löst. Aufgrund
des Lebens entscheidet die Seele wie es weitergeht.
Maria A.: Es gibt viele verschiedene Meinungen über dieses Thema, ich habe mir noch nie so
wirklich Gedanken darüber gemacht. Aber ich fände es gut, wenn die Seele weiterleben könnte.
Eva: Ich glaube, dass wir nach dem Tod in den Himmel zu Gott kommen und dann dort oben
unsterblich weiterleben werden.
Sophia: Meiner Meinung nach geschieht nach dem Tod, dass man entweder in den Himmel oder
in die Hölle kommt.
Teresa: Ich denke, es geschieht etwas Gutes, und dass man ein neues Leben beginnt.
2. Was bedeutet Glaube für mich?
P. Virgil: Glaube ist für mich dieser letzte Halt und letzte Sinn im Leben, der mir hilft, mein Leben
möglichst gut zu leben.
Lehrerin: Glaube bedeutet für mich, das was ich im Inneren über die Welt und über das Leben
denke.
Religionslehrerin: Glaube ist für mich Hoffnung, Stärke, Freude und Kraft.
Herr Bachler: Für mich bedeutet Glaube eine ganz intensive Beziehung mit Gott.
Maria A.: Man kann an Vieles glauben, vor allem an sich selbst. Glaube ist wie eine Stütze im
Leben.
15die Firmung naht...
Maria G.: Vielleicht ein Hoffnungsschimmer, dass nach dem
Tod nicht alles vorbei ist.
Nina: Dass Gott da ist, gibt Halt.
3. Sollte ich jeden Tag beten?
P. Virgil: Für mich ist beten wie atmen, es gehört zum Leben dazu. Wenn man eine
Gottesbeziehung hat, dann gestaltet man sie auch und dabei spielt das Gebet eine wesentliche
Rolle.
Lehrerin: Wenn es hilft und es einem danach besser geht, auf jeden Fall. Für mich persönlich ist
es kein Muss, dass ich täglich bete, aber wenn es einem gut tut, sollte man es machen.
Religionslehrerin: Je nachdem, was beten ist. Ich bete jeden Tag und vielleicht hat mancher
sogar schon gebetet ohne sich dessen bewusst zu sein.
Herr Bachler: Ob man jeden Tag beten soll weiß ich nicht, aber ich sehe das Gebet eher als
Gespräch mit Gott.
Maria A.: Ich finde, das sollte jeder selbst entscheiden. Manchmal betet man, ohne dass man es
bemerkt - sogenannte "Stoßgebete".
Maria G.: Das muss man selber für sich entscheiden. Ich mache es nicht.
Sophia: Jeder soll es für sich selbst entscheiden.
Daniela: Man sollte so oft beten, wie man möchte. Es macht keinen Unterschied, ob man jeden
Tag betet oder jede Woche. Für mich ist es gleich, aber wenn man öfter betet, fühlt man sich
sicherer.
Teresa: Meiner Meinung nach muss man nicht jeden Tag beten, aber wenn sich jemand danach
besser fühlt, sollte er es tun.
4. Warum habe ich mich firmen lassen/lasse ich mich firmen?
P. Virgil: Erstens, weil es einfach dazu gehört hat und zweitens, weil ich mich schon als junger
Mensch ganz bewusst für den Glauben entschieden habe und es für mich sehr wichtig war. Ich
kann mich noch sehr gut an meine Firmung erinnern und es war wirklich eine Bestärkung für
mein Leben und meinen Weg.
Maria A.: Weil es für mich einfach eine Sache ist, die zum Leben dazu gehört.
Nina: Weil ich meinen Glauben ausführen möchte.
Eva: Ich lasse mich firmen, damit ich ein vollständiger Christ bin.
Sophia: Ich lasse mich firmen, damit ich Teil dieser Gemeinschaft bleibe.
Daniela: Dass ich eine Verbindung zu Gott habe und ich freue mich auf den Firmausflug.
Von Nina, Teresa, Eva, Maria, Daniela, Sophia und Maria.
16Termine, Aschermittwoch bis Juni Termine Abtenau
Mittwoch, 6. März ASCHERMITTWOCH
8.30 Uhr Hl. Messe mit Auflegung des Aschenkreuzes
19 Uhr Abendmesse mit Auflegung des Aschenkreuzes
Freitag, 8. März Eröffnungstag des Stundgebets
mit Dechant Alois Dürlinger, St. Veit
19 Uhr Eröffnungsgottesdienst mit 1. Predigt
Samstag, 9. März 2. Tag des Stundgebets
9 Uhr Hl. Messe mit 2. Predigt
Aussetzung des Allerheiligsten und Anbetung
11.45 Uhr Mittagsgebet
14 Uhr Feierliche Andacht mit 3. Predigt
18 Uhr Vesper – Abendlob mit Eucharistischem Segen
19 Uhr Vorabendmesse mit 4. Predigt
Sonntag, 10. März 1. Fastensonntag – 3. Tag des Stundgebets
9 Uhr Pfarrgottesdienst mit 5. Predigt
Aussetzung des Allerheiligsten und Anbetung
11.45 Uhr Mittagsgebet
14 Uhr Feierliche Schlussandacht mit 6. Predigt,
Eucharistischem Segen und Te Deum
19 Uhr Abendmesse
Montag, 11. März 19.45 Uhr „Komm und Sieh“- Abend im Pfarrzentrum
Sonntag, 17. März 2. Fastensonntag
9 Uhr Pfarrgottesdienst
anschl. Fastensuppenessen im Pfarrzentrum
10.30 Uhr Familiengottesdienst in der Pfarrkirche
anschl. Fastensuppenessen im Pfarrzentrum
19 Uhr Abendmesse
Dienstag, 19. März HOCHFEST DES HL. JOSEF
6 Uhr Das Morgengebet - stille Anbetung und Laudes
19 Uhr Festgottesdienst
Samstag, 23. März 17 Uhr Dankgottesdienst zum 80. Geburtstag von
P. Rupert und zum 40. Geburtstag von P. Virgil
anschließend Agape im Pfarrzentrum und Fest beim Schiffwirt
Montag, 25. März HOCHFEST DER VERKÜNDIGUNG DES
HERRN
8.30 Uhr Festgottesdienst
Donnerstag, 4. April 17.30 Uhr Kinderkreuzwegandacht, gestaltet von der
Jungschar Abtenau
Sonntag, 7. April 5. Fastensonntag
9 Uhr Pfarrgottesdienst
14 Uhr Andacht und Trauercafe,
zu dem besonders die Angehörigen der
Verstorbenen des 2. Halbjahres 2018
eingeladen sind
19 Uhr Abendmesse
Donnerstag, 11. April 20 Uhr Abendmusik- Passionskonzert mit dem Chor
„Musica vocalis“ und P. Virgil an der Orgel
Freitag, 12. April 19 Uhr Kreuzweg in die Weitenau
19 Uhr Abendmesse in der Pfarrkirche
17Termine Abtenau
HEILIGE WOCHE - KARWOCHE
Samstag, 13. April 19 Uhr Segnung der Palmzweige und Vorabendmesse
zum Palmsonntag in Rigaus
Sonntag, 14. April PALMSONNTAG
Feier des Einzugs Christi in Jerusalem
9 Uhr Segnung der Palmzweige vor der
Aussegnungshalle, Prozession in die
Pfarrkirche, Pfarr- und Familiengottesdienst
15 Uhr Segnung der Palmzweige und Hl. Messe
am Radochsberg
19 Uhr Abendmesse
Montag, 15. April Montag der Karwoche
19.45 Uhr Abend der Barmherzigkeit
Mittwoch, 17. April Mittwoch der Karwoche
8.30 Uhr Hl. Messe
15.30 Uhr Pontifikalamt mit Weihe der Hl. Öle
im Salzburger Dom
DIE DREI ÖSTERLICHEN TAGE VOM LEIDEN
UND STERBEN, VON DER GRABESRUHE
UND VON DER AUFERSTEHUNG DES
HERRN
Donnerstag, 18. April GRÜNDONNERSTAG
19 Uhr Messe vom Letzten Abendmahl mit
anschließend Fußwaschung
21.15 Uhr Stille Anbetung vor dem „Kerker“
Ölbergandacht in der Pfarrkirche
21 Uhr bis „Ölbergwanderung und Nachtwache nach
22.30 Uhr Weitenau“ Treffpunkt: Forsthaus
Freitag, 19. April KARFREITAG – Fast- und Abstinenztag
8.30 Uhr Kreuzwegandacht
10 Uhr WortGottesFeier „Im Kreuz ist Heil“ im
Seniorenwohnheim
15 Uhr Feier vom Leiden und Sterben Jesu Christi
anschließend Gebet beim Hl. Grab
Samstag, 20. April KARSAMSTAG
8.30 Uhr Grabandacht
ganztägig Wache beim Hl. Grab
Osternacht, 20./21. April OSTERN – HOCHFEST DER
AUFERSTEHUNG DES HERRN
20 Uhr OSTERNACHTFEIER mit Lichtfeier,
Wortgottesdienst, Tauferinnerung, Eucharistie
und Speisensegnung
Sonntag, 21. April OSTERSONNTAG
9 Uhr Festgottesdienst mit Speisensegnung
mitgestaltet von Bläsern der TMK und Balogeno
18 Uhr Feierliche Ostervesper
19 Uhr Abendmesse
Montag, 22. April Ostermontag
9 Uhr Pfarrgottesdienst
19 Uhr Abendmesse
18Termine Abtenau
Mittwoch, 1. Mai 10 Uhr Hl. Josef der Arbeiter
Festgottesdienst zum Patrozinium in Rigaus
Sonntag, 5. Mai 3. Sonntag der Osterzeit
9 Uhr Pfarrgottesdienst mit Florianifeier
19 Uhr Abendmesse
Sonntag, 12. Mai 4. Sonntag der Osterzeit - Muttertag
9 Uhr Pfarrgottesdienst mit Vorstellung der
Erstkommunionkinder
19 Uhr Abendmesse
Montag, 13. Mai 19.45 Uhr „Komm und Sieh“- Abend im Pfarrzentrum
Samstag, 18. Mai Diözesaner Anbetungstag
8.30 Hl. Messe mit Aussetzung des Allerheiligsten
tagsüber Eucharistische Anbetung
18 Uhr Maiandacht
Sonntag, 19. Mai 5. Sonntag der Osterzeit
9 Uhr Pfarrgottesdienst
10.30 Uhr Familiengottesdienst im Pfarrzentrum
19 Uhr Abendmesse
Sonntag, 26. Mai 6. Sonntag der Osterzeit
9 Uhr Pfarrgottesdienst mit Erstkommunion
19 Uhr Abendmesse
Montag, 27. Mai 19 Uhr Bittgang von der Pfarrkirche nach Mühlrain
und Hl. Messe
Dienstag, 28. Mai 19 Uhr Bittgang vom Sperleiten- Gmai zur Pfarrkirche
und Hl. Messe
Donnerstag, 30. Mai HOCHFEST CHRISTI HIMMELFAHRT
9 Uhr Festgottesdienst
19 Uhr Abendmesse
Sonntag, 2. Juni 7. Sonntag der Osterzeit
9 Uhr Pfarrgottesdienst
19 Uhr Abendmesse mit Vorstellung der Firmlinge
Samstag, 8. Juni Pfarrverbandswallfahrt nach Maria Gern bei
Berchtesgaden
Anmeldung bis 3. Juni in der Pfarrkanzlei
19 Uhr Vorabendgottesdienst zu Pfingsten in Rigaus
Sonntag, 9. Juni HOCHFEST PFINGSTEN
9 Uhr Festgottesdienst
mitgestaltet von Bläsern der TMK
18 Uhr Feierliche Pfingstvesper
19 Uhr Abendmesse
Montag, 10. Juni Pfingstmontag
9 Uhr Pfarrgottesdienst
Samstag, 15. Juni 18 Uhr Pontifikalamt mit FIRMUNG
mit Erzabt Dr. Korbinian Birnbacher OSB
Sonntag, 16. Juni DREIFALTIGKEITSSONNTAG
Tag des Lebens
9 Uhr Pfarrgottesdienst
10.30 Uhr Familiengottesdienst im Pfarrzentrum
19 Uhr Abendmesse
Montag, 17. Juni 19.45 Uhr „Komm und Sieh“- Abend im Pfarrzentrum
19Termine Pfarre Abtenau
Donnerstag, 20. Juni FRONLEICHNAM – Hochfest des Leibes und
Blutes Christi
9 Uhr Festgottesdienst und
Fronleichnamsprozession
mitgestaltet vom Volksliedchor, Musica vocalis
und der Trachtenmusikkapelle
19 Uhr Abendmesse
Freitag, 28. Juni HOCHFEST HEILIGSTES HERZ JESU
19 Uhr Festgottesdienst zum Patrozinium und
Prozession am Radochsberg
19 Uhr Abendmesse in Weitenau
Samstag, 29. Juni HOCHFEST DER APOSTELFÜRSTEN
PETRUS UND PAULUS
10.30 Uhr Priesterweihe von P. Johannes Feierabend
OSB in Maria Plain
19 Uhr Festgottesdienst zum Hochfest in Rigaus
Sonntag, 30. Juni 13. Sonntag im Jahreskreis
Kleiner Prangtag
9 Uhr Pfarrgottesdienst mit Eucharistischer Prozession
19 Uhr Abendmesse
Sonntag, 7. Juli 14. Sonntag im Jahreskreis
9 Uhr Pfarrgottesdienst
12.30 Uhr Familiengottesdienst auf dem Tabor
19 Uhr Abendmesse
Matriken Abtenau
Taufen - Bund der Ehe - wir wünschen Gottes Segen!
wir begrüßen in unserer Pfarrgemeinde 27.10.2018 Christine und Andreas Buchegger
20.10.2018 Olivia Maringer 10.11.2018 Petra und Matthias Kronreif
21.10.2018 Hannah Sophia Ramsauer
27.10.2018 Mateo Windhofer Das Ewige Licht leuchtet für:
04.11.2018 Lorenz Schnitzhofer 15.10.2018 Johann Buchegger
04.11.2018 Alexander Schnitzhofer 01.11.2018 Josef Quehenberger
04.11.2018 Elina Buchegger 02.11.2018 Johann Schnitzhofer
10.11.2018 Lorenz Eder 03.11.2018 Nikolaus Reiter
11.11.2018 Sebastian Buchegger 15.05.2018 Hermann Promberger
25.11.2018 Julia Reschreiter 11.11.2018 Erich Linhuber
01.12.2018 Philip Schörghofer 17.12.2018 Rosa Reiter
01.12.2018 Eliah Laurin Holzer 24.12.2018 Auer Josefa
02.12.2018 Lucas Rochus Alfred Forchner 29.12.2018 Norbert Lanner
08.12.2018 Antonia Helene Ilse Mayer 06.01.2019 Maria Gansger
08.12.2018 Andreas Quehenberger 06.01.2019 Hermine Winkler
15.12.2018 Julian Mathias Brunauer 15.01.2019 Maria Buchegger
22.12.2018 Marie Gschwandtner
29.12.2018 Maximilian Holztrattner
12.01.2019 Matteo Pranieß
12.01.2019 Alexandra Struber
02.02.2019 Emilia Mia Sophie Reiter
16.02.2019 Sarah Huemer
20Grußwort PGR Obfrau Rußbach
Liebe Leserinnen und Leser dieses Pfarrbriefes!
Der Winter hat uns dieses Jahr mit besonders viel Schnee
überrascht. Immer wenn ich die Föhre in unserem Garten
betrachte, denke ich an die kommende Fastenzeit und Ostern.
Die Äste dieses Baumes haben sich unter der Schneelast
gebogen und müssen auf viele warme Tage mit Sonnenschein
warten, bis sie wieder frei werden. Auch dann werden sie einige
Zeit brauchen um sich wieder nach oben zu biegen. Viele
kleinere Ästchen werden abgeknickt sein und verschiedene
Verletzungen werden bleiben. Doch im Laufe des Frühlings
kommt neues Leben in diese Kiefer und fast nichts erinnert mehr
an die große Schneelast, die diesen Baum so sehr auf den Boden
gedrückt hat.
Auch im Leben eines jeden von uns gibt es immer wieder
Situationen, die uns belasten. Wir sind ängstlich und voller Trauer.
Das Kreuz ist oft schwer zu tragen.
Gott reicht uns jedoch immer wieder seine Hand. So wie die Äste
auf dem Bild auf die Sonnenstrahlen warten, so ist Gott für uns die
wärmende Sonne. Wenn wir uns ihm anvertrauen, hilft er uns
aufzustehen und neuen Mut zu fassen.
Voller Zuversicht und Hoffnung dürfen wir uns nach der Karwoche
auf die Feier der Auferstehung Jesus Christus freuen.
In diesem Sinne wünsche ich allen viele Sonnenstrahlen Gottes die
uns aufrichten und ein freudiges Osterfest.
Monika Schwaighofer
KBW- Rußbach
"Das ist aber nicht gerecht!“
Vortragender: Mag. Robert Buggler
Von "neuer" sozialer Gerechtigkeit, Armut und Verteilung
"Das ist aber nicht gerecht, wenn er länger aufbleiben darf als ich!" Wer bringt uns nicht mehr
in Verlegenheit bei der Beurteilung dessen, was gerecht ist und was nicht, als Kinder?
Gerechtigkeitsfragen begleiten uns täglich, so auch in der Politik: "Das ist aber nicht gerecht,
wenn Ausländer gleich viel bekommen wie unsere Pensionisten!"
Wer bestimmt, was gerecht ist?
Welche Wertvorstellungen leiten uns? Mit welchen Widersprüchen?
Wann: 04.06.2019 um 19 Uhr.
Wo: Pfarrzentrum Rußbach
21Aus dem Pfarrgemeinderat
"Wir haben uns den Bereich Jugend und Familie zur Aufgabe gemacht."
Eva und Madlen aus dem PGR Rußbach stellen sich vor.
Wir zwei, Eva Reschreiter und Madlen Kibler, sind seit 2017 im
Pfarrgemeinderat Rußbach. Unser Aufgabengebiet im
Pfarrgemeinderat ist der Bereich Familie und Jugend. Unterstützt
werden wir bei unserer Aufgabe außerdem sehr oft von unserer PGR
Obfrau Monika Schwaighofer.
Unser jetziger Pfarrgemeinderat hat sich vor allem zur Aufgabe
gemacht, Kinder und Jugendliche besser in unser Pfarrleben zu
integrieren. Wir haben uns viele Gedanken gemacht, wie sich das
konkret gestalten lässt. So gibt es seit vorigem Jahr verteilt im
Jahreskreis verschiedene Familiengottesdienste (Erntedank, Nikolaus,
Maria Lichtmess, Palmsonntag, Maiandacht, Fronleichnam,
Ministrantenaufnahme), welche von den Familien gerne besucht
werden. Dazu haben wir einen so genannten "Stempelpass" gestaltet.
Die Kinder bekommen bei jedem Besuch der Familiengottesdienste, sowie bei 3 weiteren
Messbesuchen einen Stempel. Haben sie 6 Stempel im Laufe des Jahres gesammelt, so
bekommen sie ein kleines Geschenk.
Neben den Familiengottesdiensten machen wir außerdem jedes Jahr einen Ausflug mit den
Erstkommunionkindern, in den letzten Jahren ging es dabei zur Willhelmskapelle in St. Koloman.
Unser Pfarrer Pater Winfried plant außerdem jeden Sommer mit uns gemeinsam einen Ausflug
mit den fleißigen Ministrantinnen und Ministranten.
Nun habt ihr einen Einblick bekommen, wie wir unsere Jüngsten ins Pfarrleben integrieren
wollen. Natürlich sind ALLE bei den Familiengottesdiensten herzlich willkommen.
Nikolausfeier im Pfarrzentrum
Am Sonntag, 2.12.2018 fand im
Anschluss an den Pfarrgottesdienst in der
Kirche eine Nikolausfeier im Pfarrzentrum
Rußbach statt. Dabei besuchte der
Nikolaus vor allem alle großen und
kleinen Kinder des Kindergartens und der
Volksschule Rußbach. Alle Anwesenden
wurden sehr persönlich (sogar mit
Handschlag) vom Nikolaus begrüßt. Pater
Winfried durfte sogar den Stab halten...
Die Kinder boten dem Nikolaus einige
nette Gedichte und auch musikalisch sehr
ansprechende Einlagen. Zum Dank
erhielten dann alle Kinder ein schönes,
rotes, gut gefülltes Nikolaussackerl.
22Die Sternsinger waren da
Sternsingeraktion-Rußbach
Auch dieses Jahr machten sich wieder 8 junge Menschen auf den
Weg, um als Sternsinger die Bewohner und Gäste von Rußbach zu
besuchen. Trotz Schneefalls und Sturm waren unsere "Weisen
aus dem Morgenland" stets guter Laune und konnten
somit Euro 3700,- sammeln.
Zu den üblichen zwei Tagen war heuer auch eine Gruppe an
einem Abend unterwegs. An diesem Abend statteten wir unseren
Gasthäusern in Rußbach einen Besuch ab.
Überall wurden die "3 Heiligen mit Stern" freundlich aufgenommen.
Ein herzliches Vergelts Gott dafür.
Ein besonderer Dank gilt unseren Begleitpersonen, die den widrigen Straßenbedingungen
getrotzt und die Kinder immer gut ans Ziel gebracht haben. Heidi Brugger hat, wie jedes Jahr,
das Lied und die Texte einstudiert. Danke
Am Samstag, 2.2.2019 feierten wir in Rußbach gemeinsam das Fest
der Darstellung des Herrn (Lichtmess). Nach alter Tradition endet
mit diesem Fest auch die Weihnachtszeit. Der Familiengottesdienst
begann zunächst vor dem Pfarrzentrum mit einer Kerzensegnung
durch Pater Winfried Bachler OSB. Mit erleuchteten Kerzen kam es
anschließend zu einer kleinen Lichterprozession um das Ortszentrum.
Auch einige junge Familien waren mit dabei. Wieder bei der Kirche
angekommen feierten wir gemeinsam eine festliche Eucharistiefeier.
Im Anschluss an die Eucharistiefeier wurde auch der Blasius-Segen
gespendet.
Spende - Lichtmess in Rußbach
Nach dem Gottesdienst am "Lichtmesstag" gab es für den Kirchenchor eine
besondere Überraschung. Das Dorffest Team überreichte eine Spende. Mit
diesem großzügigen Betrag können folgende benötigte Utensilien
angeschafft werden. Ein Notenschrank, ein Keybordständer und eine
Keybordbank. Die Rußbacher Kirchenchor Gruppe bedankt sich herzlich.
Ruaßbocha LiachtKlong
Schwungvolle Klänge in der Kirche -
"Ruaßbocha LiachtKlong“
Seit Anfang dieses Jahres gestaltet die neu gegründete
Musikgruppe "Ruaßbocha LiachtKlong" jeweils am letzten
Samstag im Monat den Gottesdienst in unserer
Pfarrkirche. Die jungen Rußbacherinnen Laura (Gitarre),
Lisa (Gitarre) und Lara (alternative Instrumente) sowie
Pastoralassistent Stefan versuchen durch schwungvolle und tiefgehende Musik vor allem eine
emotionale Brücke zum Gottesdienst zu schaffen. Lasst euch überraschen!
nächste Termine: 30.3., 27.4., 25.5., 29.6.2019
23Termine Pfarre Rußbach
Samstag, 02. 03. 2019 13:30 Uhr "Unterwegs in Gottes staunenswerter Schöpfung"
meditative Schneeschuhwanderung
mit Mag. Hans Quehenberger Treffpunkt Pfarrzentrum
FASTENZEIT
Mittwoch, 06. 03. 2019 Aschermittwoch
19:00 Uhr Messfeier mit Auflegung der Asche
Samstag, 09. 03. 2019 18:15 Uhr Kreuzwegandacht in der Kirche
19:00 Uhr Vorabendmesse zum 1. Fastensonntag
Sonntag, 10. 03. 2019 Erster Fastensonntag
9:00 Uhr Pfarrgottesdienst
anschließend Fastensuppenessen im Pfarrheim
Samstag, 16. 03. 2019 18:15 Uhr Kreuzwegandacht in der Kirche
19:00 Uhr Vorabendmesse zum 2. Fastensonntag
Sonntag, 17. 03. 2019 Zweiter Fastensonntag
9:00 Uhr Pfarrgottesdienst
Donnerstag, 21. 03. 2019 19:45 Uhr Bibelgespräch
Samstag, 23. 03. 2019 18:15 Uhr Kreuzwegandacht in der Kirche
19:00 Uhr Vorabendmesse zum 3. Fastensonntag
Sonntag, 24. 03. 2019 Dritter Fastensonntag
9:00 Uhr Pfarrgottesdienst
Samstag, 30. 03. 2019 18:15 Uhr Kreuzwegandacht in der Kirche
19:00 Uhr Vorabendmesse zum 4. Fastensonntag
Sonntag, 31. 03. 2019 Vierter Fastensonntag
9:00 Uhr Pfarrgottesdienst
Samstag, 06. 04. 2019 18:15 Uhr Kreuzwegandacht in der Kirche
19:00 Uhr Vorabendmesse zum 5. Fastensonntag
Sonntag, 07. 04. 2019 Fünfter Fastensonntag
9:00 Uhr Pfarrgottesdienst
Samstag, 13. 04. 2019 18:15 Uhr Kreuzwegandacht in der Kirche
19:00 Uhr Vorabendmesse zum Palmsonntag
Palmsonntag, 14. 04. Feier des Einzugs Jesu in Jerusalem
9:00 Uhr Aussegnungshalle Segnung der Palmbuschen
Prozession in die Kirche
Kindergottesdienst im Pfarrheim
Pfarrgottesdienst
Die Drei Österlichen Tage
vom Leiden und Sterben, von der Grabesruhe und der Auferstehung des Herrn
Gründonnerstag, 18. 04. 19:00 Uhr Messfeier vom Letzten Abendmahl,
Fußwaschung
anschließend Ölbergandacht
Karfreitag, 19. 04. 2019 8:00 Uhr Morgenlob: Trauermette am Karfreitag
15:00 Uhr Kreuzweg
19.00 Uhr Die Feier vom Leiden und Sterben Jesu
24Karsamstag, 20. 04. 2019 8:00 Uhr Morgenlob: Trauermette am Karsamstag
15:00 Uhr Kreuzweg
OSTERZEIT
Ostersonntag, 21. 04. 2019 Hochfest der Auferstehung des Herrn
6:00 Uhr Die Feier der Osternacht: Lichtfeier,
Wortgottesdienst, Taufgedenken, Eucharistiefeier
und Speisensegnung
(anschließend gemeinsames Osterfrühstück)
9:00 Uhr Festgottesdienst und Speisensegnung
Ostermontag, 22. 04. 9:00 Uhr Festgottesdienst
Donnerstag, 25. 04. 2019 19:45 Uhr Bibelgespräch
Mittwoch, 01. 05. 2019 Tag der Erstkommunion
9:00 Uhr Einzug in die Kirche
Festgottesdienst mit Feier der Erstkommunion
19:00 Uhr Maiandacht in der Kirche
Samstag, 04. 05. 2019 Fest des hl. Florian
18:00 Ihr Festgottesdienst der Freiwilligen Feuerwehr
Russbach
Mittwoch, 08. 05. 2019 19:00 Uhr Maiandacht am Pass Gschütt
Mittwoch, 15. 05. 2019 18:00 Uhr Familien-Maiandacht beim Kreuz des Friedens,
‚ Treffpunkt um 17.30 Uhr bei der Tankstelle
Mittwoch, 22. 05. 2019 19:00 Uhr Maiandacht bei Familie Scheffenbichler
Donnerstag, 23. 05. 2019 19:45 Uhr Bibelgespräch
Montag, 27. 05. 2019 18.30 Uhr Bittgang zum Huemer und Messfeier
Dienstag, 28. 05. 2019 18.30 Uhr Bittgang zum Höllhof und Messfeier
Mittwoch, 29. 05. 2019 19:00 Uhr Maiandacht beim Erlbachbauer
Donnerstag, 30. 05. 2019 Hochfest Christi Himmelfahrt
9:00 Uhr Festgottesdienst
Dienstag, 04. 06. 2019 19:00 Uhr KBW-Vortrag "Das ist aber nicht gerecht"
Mittwoch, 05. 06. 2019 Diözesaner Tag der Anbetung
8:00 Uhr Hl. Messe
und anschließend Aussetzung des Allerheiligsten
Samstag, 08.06.2019 Pfarrverbands-Wallfahrt nach Maria Gern bei
Berchtesgaden
Sonntag, 09. 06. 2019 Pfingstsonntag
9:00 Uhr Festgottesdienst
Montag, 10. 06. 2019 Pfingstmontag
9:00 Uhr Festgottesdienst
Dienstag, 11. 06. 2019 8:00 Uhr Pfarrwallfahrt nach Maria Stein (Tirol)
Donnerstag, 20. 6. 2019 Hochfest des Leibes und Blutes Christi
Fronleichnam
9:00 Uhr Festmesse und anschießend
Fronleichnamsprozession
Donnerstag, 27. 06. 2019 19:45 Uhr Bibelgespräch
25Matriken Rußbach
Taufen - Wir trauern um unsere lieben Verstorbenen.
wir begrüßen in unserer Das Ewige Licht leuchte ihnen.
Pfarrgemeinde
19.11.2018 Barbara Reiter
09.12.2018 Rosalie Rußegger 12.12.2018 Johann Reiter
28.12.2018 Elisabeth Gutjahr
22.01.2019 Alois Ortner
Am Dienstag nach Pfingsten, 11.06.2019, lädt die Pfarre
Rußbach herzlich zur Pfarrwallfahrt nach Mariastein ein. Der
Wallfahrtsort liegt nördlich zwischen Kufstein und Wörgl im
Tiroler Unterland. Er zählt zu den schönsten Plätzen Tirols. Die
Kirche befindet sich im obersten Stock der Burg Maria Stein, die
im Jahr 1360 erbaut wurde. Ein weiterer Programmpunkt wird
ein "lustiger Friedhof" sein, der Museumsfriedhof in Kramsach,
im Tiroler Unterinntal.
Abfahrt: 8 Uhr bei der Pfarrkirche
Rückkehr: ca. 18 Uhr
Anmeldungen bei Monika Schwaighofer: 0664 75076921
Am Sonntag 10.3. gibt es wieder die Fastensuppe
für die Straßenkinder von Stroeder - Argentinien.
Im neuen Pfarrsaal ab 10 Uhr.
2018 konnten wir € 900.- überweisen und damit für die Kinder
eine warme Mahlzeit für einige Monate sichern. Herzlichen Dank!
Wir haben das Elend gesehen und wollen gerne wieder helfen. (Bärbel, Heidi u. Ingrid)
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