Reformvorschläge für eine Weiterentwicklung der stationären Versorgungsstrukturen und der Krankenhausfinanzierung

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                                                                     Christoph Straub, Uwe Repschläger

 Reformvorschläge für eine
 Weiterentwicklung der stationären
 Versorgungsstrukturen und der
 Krankenhausfinanzierung

Ausgangssituation                                         stationären Leistungen, ohne dass sich diese mit der
                                                          Morbidität der Bevölkerung erklären ließen. Gleichzei-
Die stationäre Versorgung in Deutschland ist durch ein    tig beklagen kleine wie große Krankenhäuser, dass die
umfangreiches, ausdifferenziertes und ortsnahes Ver-      unterschiedlichen regionalen Kostenstrukturen nicht
sorgungsangebot geprägt. Dabei zeigen sich jedoch         berücksichtigt werden und ihre Vorhaltekosten unzu-
strukturelle Probleme. Aufgrund der hohen Kranken-        reichend refinanziert seien.
hausdichte konkurrieren die Krankenhäuser sowohl um
Personal als auch um Betriebs- und Investitionsmittel.    Hinzu kommt, dass die Fördermittel der Bundesländer
Andererseits fehlt vielen kleinen Krankenhäusern die      bereits seit Langem den Investitionsbedarf der Kliniken
nötige technische und personelle Ausstattung und          nicht mehr abdecken. Dies hat zur Folge, dass in gro-
Routine, um lebensbedrohliche Notfälle oder bestimm-      ßem Umfang die Mittel der Krankenkassen für die Pa-
te planbare Leistungen adäquat behandeln zu können.       tientenversorgung für die Refinanzierung notwendiger
                                                          Investitionen zweckentfremdet werden.
Die Krankenhausplanung der Bundesländer hat sich in
diesem Zusammenhang als zu undifferenziert erwie-         Bei der Digitalisierung der Krankenhauslandschaft gibt
sen. Bestehende Strukturen werden fortgeschrieben,        es erhebliche Defizite. Nach dem internationalen
es fehlen klare Versorgungsaufträge an die Kranken-       EMRAM-Score haben im Jahr 2017 38 % der 167 teil-
häuser. Das Leistungsangebot der Kliniken wird aus        nehmenden Krankenhäuser nicht einmal die Stufe 1
betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten und nicht        erreicht (Stephani et al., 2019). Deutschland belegt
mit Blick auf den tatsächlichen Versorgungsbedarf         zusammen mit Österreich den letzten Platz in dieser
festgelegt. Es kommt zu Mengenausweitungen bei den        Untersuchung, deutlich abgeschlagen nicht nur zu füh-

           Krankenhaus · Strukturreform · Krankenhausfinanzierung · Krankenhausvergütung · Versorgungsstufen
                Reformvorschläge für eine Weiterentwicklung der stationären Versorgungsstrukturen und der Krankenhausfinanzierung

renden Ländern im Bereich der Digitalisierung wie Dä-              Bis zum Beginn der Corona-Pandemie hatte die Dis-
nemark, sondern auch zur Türkei oder Spanien.                      kussion um eine Strukturreform des stationären Sek-
                                                                   tors einen Höhepunkt erreicht. Der Sachverständigen-
                                                                   rat Gesundheit und der Sachverständigenrat zur
Handlungsbedarf                                                    Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
                                                                   forderten unisono in ihren Gutachten eine Strukturbe-
Die aufgezeigten Probleme belegen die Notwendigkeit                reinigung der Krankenhauslandschaft, die Umstellung
einer grundlegenden Strukturreform im Krankenhaus-                 der Investitionsfinanzierung (Monistik), mehr pauschale
bereich. Dabei stehen die folgenden Handlungsfelder                Vergütungselemente und eine stärkere Ambulantisie-
im Vordergrund (vgl. z. B. OECD, 2019; Kumar &                     rung sowie die Überwindung der sektoralen Trennung
Schoenstein, 2013; SVR-G, 2014, RWI, 2012; Leopoldi-               (SVR-G, 2018). Die Deutsche Krankenhausgesellschaft
na, 2016; Vogel et al., 2020):                                     forderte daraufhin gar einen „Pakt für eine bedarfs-
                                                                   gerechte Krankenhausversorgung“ (DKG, 2019). Darin
•   Steigerung von Qualität und Patientensicherheit                forderte die DKG den „Abbau von nachweisbar nicht be-
    durch stärkere Spezialisierung und Konzentration               darfsnotwendigen Kapazitäten, Standortzusammen-
•   Entwicklung einer sektorenübergreifenden,                      führungen und im konkreten Einzelfall auch Standort-
    qualitäts- und bedarfsorientierten Versorgungs-                schließungen“.
    strukturplanung unter Berücksichtigung von
    Erreichbarkeit und Wirtschaftlichkeit                          Aufgrund des Ausbruchs der Corona-Pandemie kam es
•   Vermeidung nicht medizinisch-demografisch                      bekanntermaßen nicht zu einer Krankenhausreform,
    begründbarer Mengendynamiken                                   umso dringlicher wird nun der Handlungsbedarf für die
•   Abbau der im internationalen Vergleich erheblichen             neue Bundesregierung. Dieser Artikel soll die entschei-
    Überkapazitäten                                                denden Reformmaßnahmen zur Neuausrichtung der
•   Stärkung der sektorenübergreifenden Kooperation                Krankenhausstrukturen sowie ihrer Planung und Fi-
    und Patientenorientierung                                      nanzierung aufzeigen.

Der Krankenhaussektor ist weiterhin von Doppelstruk-
turen, zu wenig Spezialisierung und einer übermäßigen              Reform der Versorgungsplanung
Inanspruchnahme teurer stationärer Behandlungen ge-
                                                                   und Qualitätsvorgaben
prägt. Die Versorgungsstrukturen müssen deshalb drin-
gend aus Sicht der Patientinnen und Patienten weiter-
entwickelt werden. Nur solche Krankenhäuser sollten                Planung nach Versorgungsstufen
Patientinnen und Patienten mit schweren Erkrankun-
gen behandeln, die über die entsprechende technische               Der zukünftigen Krankenhausplanung sollte ein Kon-
und personelle Ausstattung verfügen. Notwendig ist                 zept mit gestuften Versorgungsstrukturen aus Regel-,
daher eine Konzentration von Leistungen: Insbesondere              Grund- und Maximalversorgern zugrunde liegen. Dafür
die Behandlung von seltenen und schweren Erkrankun-                werden die Leistungen auf Bundesebene den einzel-
gen sowie die Durchführung von komplexen Eingriffen                nen Versorgungsstufen verbindlich zugeordnet. Die
sollten an ausgewählten Standorten mit entsprechen-                Vorgaben müssen dabei durch den Gemeinsamen Bun-
der Spezialisierung konzentriert werden. Leistungen der            desausschuss (G-BA) unter Berücksichtigung leis-
Grundversorgung können beispielsweise in intersekto-               tungsbezogener Mindestanforderungen an Strukturen
ralen Gesundheitszentren erbracht werden.                          und Prozesse konkretisiert werden. Die Länder legen
                                                                   anschließend einzelne Regionen fest und bestimmen
Eine solche Anpassung der Krankenhauslandschaft ist                auf Grundlage des Versorgungsbedarfs und der Vorga-
gleichzeitig die Grundlage für eine Fortentwicklung des            ben des Bundes die dortigen Krankenhausstandorte.
DRG-Vergütungssystems, das sich grundsätzlich be-                  Diese werden konkreten Versorgungsstufen zugeord-
währt hat.

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                     Reformvorschläge für eine Weiterentwicklung der stationären Versorgungsstrukturen und der Krankenhausfinanzierung

net, mit der Folge, dass nicht mehr jedes Krankenhaus                   ortnahe Grundversorgung gewährleisten. Dafür kann
jede Leistung erbringen kann.                                           auch die Umwandlung in ein intersektorales Gesund-
                                                                        heits- oder Pflegezentrum eine sinnvolle Lösung sein.
Instrumente zur Qualitätssicherung rücken bei der
Krankenhausplanung stärker in den Mittelpunkt. So                       Bei einer derartigen Neuordnung der Krankenhaus-
müssen bestehende bundesweite Qualitätsvorgaben                         landschaft stünde gerade nicht die Anzahl der Kliniken
stringent umgesetzt werden. Die Einhaltung von Min-                     und deren Reduktion im Fokus, sondern die Qualität
destmengen ohne Ausnahmen wird verpflichtend, da-                       der Versorgung und die Patientensicherheit. Darüber
mit bei diesen risikoreichen Eingriffen eine „Gelegen-                  hinaus ist eine Zuordnung zu Versorgungsstufen öko-
heitsversorgung“ unterbunden wird. Die Folge ist eine                   nomisch relevant, da in Abhängigkeit von Versorgungs-
stärkere Spezialisierung einzelner Krankenhäuser. Klei-                 stufen unterschiedliche Sach- und Personalkosten an-
ne Krankenhausstandorte werden dabei weiterhin be-                      fallen.
nötigt, jedoch in anderer Funktion: Sie sollen die wohn-

Tabelle 1: Ganzjahreskosten je betreibbares Bett nach Krankenhausgröße

    in Tausend Euro                  Universitäts-           restliche Häuser mit mehr als          restliche Häuser mit weniger
                                       kliniken                      1.000 Betten                          als 1.000 Betten
    Sachkosten je Bett                   215                               157                                     78
    Personalkosten je Bett               292                               226                                   129
Anmerkung: Bruttokosten ohne Abzüge
Quelle: Statistisches Bundesamt, 2021

Perspektiven für eine sektorenüber-                                        nationalen Vergleich (Quentin et al., 2020; SVR-G,
greifende Versorgungsplanung                                               2018). Ziel ist eine Orientierung am prospektiven
                                                                           regionalen Versorgungsbedarf der Bevölkerung
Mittelfristig sollten die derzeitige Krankenhausplanung                    unter Berücksichtigung demografischer, medizin-
und die Bedarfsplanung für die vertragsärztliche Ver-                      technischer und vor allem digitaler Möglichkeiten
sorgung zu einer qualitäts-, bedarfs- und erreichbar-                      („empirischer Anker“).
keitsorientierten sowie sektorenübergreifenden Ver-                     3. Weiterentwicklung bestehender regionaler Ver-
sorgungsstrukturplanung weiterentwickelt werden.                           sorgungsstrukturen unter Berücksichtigung der auf
Dazu ergeben sich folgende Zielsetzungen:                                  Bundesebene festgelegten stationären Versorgungs-
                                                                           stufen und der dazugehörenden Leistungen. Mittel-
1. Entwicklung von gestuften Versorgungsstrukturen                         fristiges Ziel ist eine sektorenübergreifende Ver-
   aus Regel-, Grund- sowie Maximal- und Spezial-                          sorgungsplanung unter Berücksichtigung digitaler
   versorgung auf Bundesebene. Zuordnung von                               und prozessualer Optimierungsmöglichkeiten.
   indikations- und eingriffsbezogenen Leistungen                       4. Bestimmung von indikations- und eingriffs-
   zu den Versorgungsstufen inkl. der Konkretisie-                         bezogenen Versorgungsclustern, für die eine
   rung leistungsbezogener Mindestanforderungen                            sektorenübergreifende Konzentration und Schwer-
   an Strukturen und Prozesse (strukturbezogenes                           punktbildung mit Blick auf die G-BA-Mindestvor-
   Stufenmodell).                                                           gaben geboten ist (Prioritätensetzung bei der An-
2. Entwicklung eines Instrumentariums zur sektoren-                         passung der Versorgungsstrukturen). Hierfür eignet
   übergreifenden Bedarfsermittlung auf Basis von                           sich etwa die Endoprothetik, die onkologische Ver-
   Routine- und weiteren Daten auch im inter-                               sorgung oder die Versorgung von Schlaganfall- und

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   Herzinfarktpatienten. Ziel ist die Verbesserung der              zogene Konzentration dieser Leistungen im Sinne einer
   Versorgungsqualität durch auf Versorgungscluster                 Zentrenbildung angestrebt. Zahlreiche regulatorische
   bezogene medizinische Schwerpunktbildungen.                      Maßnahmen, insbesondere die Festlegung von Min-
5. Definition von speziellen Versorgungsaufträgen der               destmengen sowie Strukturvorgaben für ausgewählte
   Krankenhäuser für den Fall weiterer Pandemien                    Leistungsbereiche durch den G-BA, wurden in jüngerer
   bzw. Pandemiewellen oder anderer Katastrophen                    Zeit mit dieser Zielsetzung ergriffen.“ (Albrecht et al.,
   (Versorgungskaskade). Dabei steht vor allem ein                  2021)
   schnelles Zusammenwirken der Beteiligten (v. a.
   niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser und Öffent-                 Mindestmengenregelungen sollen gewährleisten, dass
   licher Gesundheitsdienst) im Vordergrund. So kön-                medizinische Eingriffe nur dort stattfinden, wo Be-
   nen die vorhandenen personellen und Aus-                         handlungsteams über die erforderliche Erfahrung ver-
   stattungskapazitäten im Krisenfall optimal genutzt               fügen und die Abläufe eingespielt sind. Trotzdem ver-
   werden. Die Versorgungsaufträge für Maximal-                     fehlen zahlreiche Krankenhäuser die Mindestmengen
   und Spezialversorger müssen künftig mit den                      bislang deutlich. Dies ist für Patientinnen und Patien-
   Katastrophenplänen der Länder abgestimmt wer-                    ten problematisch, die Eingriffe in dafür nicht geeigne-
   den. Dies gilt auch für die Wartung und Vorhaltung               ten Häusern vornehmen lassen. Es ist sinnvoll, dass
   der Reservekapazitäten an Intensivbetten, die für                der Gesetzgeber mit der Verabschiedung des Gesetzes
   den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz im                      zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung
   Rahmen der Corona-Pandemie von der GKV finan-                    (GVWG) die Vorgaben für Mindestmengen geschärft
   ziert wurden.                                                    hat und die Landesbehörden Ausnahmeentscheidun-
6. Der Aufbau des DIVI/RKI-Registers zu Beginn der                  gen zukünftig nur noch im Einvernehmen mit den Kran-
   Corona-Krise war ein wichtiger Schritt hin zu mehr               kenkassen treffen können. Die Kostenträger erhalten
   Transparenz über das Versorgungsgeschehen in den                 damit zudem ein verbindliches Mitspracherecht im
   Bundesländern. Register wie das DIVI-Intensivregis-              Rahmen der Krankenhausplanung.
   ter sollten verstetigt und weiterentwickelt werden.
   Freie und verfügbare Kapazitäten sollten differen-               Neben den Regelungen zu Mindestmengen müssen
   ziert nach Leistungen (bzw. zunächst nach Fachab-                weitere verbindliche Anforderungen an die Struktur-
   teilungen und Schwerpunkten) für einweisende                     und Prozessqualität festgelegt werden. Leistungen
   Ärzte und Rettungspersonal transparent gemacht                   sollten grundsätzlich nur dann vergütet werden, wenn
   und für die regionale Versorgungssteuerung genutzt               Mindestanforderungen an Strukturen und Prozesse
   werden. Ebenfalls können klinische Daten zu ande-                eingehalten werden. Krankenhäuser, die Leistungen
   ren Krankheitsentitäten so zur Verfügung gestellt                erbringen, ohne etwa eine festgelegte Mindestmenge
   werden, dass diese zur Versorgungsplanung und                    zu erreichen, dürfen künftig keine Vergütung mehr er-
   von der Versorgungsforschung barrierefrei genutzt                halten.
    werden können (Augurzky et al., 2020, S. 29 f.).

                                                                    Reform der
Volume-Outcome-Zusammenhang                                         Krankenhausfinanzierung
stärker berücksichtigen

„Ein positiver Volume-Outcome-Zusammenhang, wo-                     Weiterentwicklung des DRG-Systems
 nach Klinikstandorte mit höheren Fallzahlen bei kom-
 plexeren Eingriffen bessere Behandlungsergebnisse                  Eine solche Anpassung der Krankenhauslandschaft
 erzielen als Klinikstandorte mit niedrigeren Fallzahlen,           bildet die Grundlage für eine Weiterentwicklung des
 ist mittlerweile durch Studien vielfach statistisch be-            DRG-Vergütungssystems, das sich als Finanzierungs-
 legt. Zur Sicherung und Steigerung der Qualität in der             instrument aufgrund seiner Leistungsorientierung
 Krankenhausversorgung wird daher eine standortbe-                  grundsätzlich bewährt hat. Dabei sollten zuerst die

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                Reformvorschläge für eine Weiterentwicklung der stationären Versorgungsstrukturen und der Krankenhausfinanzierung

Pflegekosten in die DRG wiedereingegliedert werden.                der medizinischen Erkenntnisse zu ambulant durch-
Denn die Ausgliederung setzt Fehlanreize, da sie zur               führbaren Operationen, stationsersetzenden Eingrif-
teilweisen Wiedereinführung des Selbstkostende-                    fen und stationsersetzenden Behandlungen unter-
ckungsprinzips geführt hat und die Diffenzierung                   sucht sowie Maßnahmen zur Differenzierung der Fälle
nicht-ärztlicher Berufe behindert. Da die Vorhaltekos-             nach dem Schweregrad herausgearbeitet werden. Das
ten in den Versorgungsstufen stark variieren, müssen               Gutachten muss bis zum 4. Januar 2022 fertiggestellt
diese vom Institut für das Entgeltsystem im Kranken-               werden und die Grundlage für eine Anpassung des
haus (InEK) unter Einbezug von Wirtschaftlichkeitsan-              AOP-Katalogs werden: Im Sinne des Grundsatzes „am-
reizen neu kalkuliert werden. Die DRG werden nach                  bulant vor stationär“ sollen bestehende ambulante Be-
Versorgungsstufen differenziert. Die Leistungen wür-               handlungsmöglichkeiten in den Krankenhäusern bes-
den somit besser abgebildet und künftig angemessen                 ser genutzt und ausgebaut werden. Dies wäre eine
finanziert und die Vorhaltekosten je Versorgungsstufe              wichtige Basis, um eine einheitliche Vergütung für defi-
besser bei der Kalkulation berücksichtigt. Der Leis-               nierte Leistungen an der Schnittstelle zwischen ambu-
tungsbezug der Fallpauschalen bleibt erhalten.                     lanter und stationärer Versorgung zu schaffen.

Durch die parallel bestehenden Vergütungssysteme im
stationären und vertragsärztlichen Bereich werden zu-              Auskömmliche Investitionsfinanzierung
sätzlich zahlreiche Fehlanreize gesetzt. „Seit mehreren            sicherstellen
Jahrzehnten bereits versucht der Gesetzgeber, die Sek-
torenbarrieren entlang der ambulanten und stationä-                Unverzichtbar für die wirtschaftliche Überlebensfähig-
ren Versorgung zu überwinden. Ein wesentlicher Kern                keit der Kliniken ist eine auskömmliche Investitions-
der Fragmentierung blieb davon jedoch bislang voll-                kostenfinanzierung durch die Bundesländer. Der Inves-
ständig unberührt: die Koexistenz von EBM und DRG“                 titionsbedarf sollte objektiv und nach einheitlichen
(vgl. Bock et al., 2017, S. 9). Auch seitens der Länder            Kriterien, etwa über die Investitionsbewertungsrelatio-
wird „die Angleichung der Honorierungssysteme“ für                 nen aus der Kalkulation des InEK, abgebildet werden.
die sektorenübergreifende Versorgung spätestens seit
der 90. Gesundheitsministerkonferenz als gesund-                   Aktuell bleibt diese Finanzierung hinter den Erforder-
heitspolitisches Ziel verfolgt (Gesundheitsministerkon-            nissen zurück. So zeigt eine Aufstellung des bifg
ferenz, 2017). Hier liegt also der grundsätzliche ge-              (BARMER Institut für Gesundheitssystemforschung),
sundheitspolitische Reformansatz auf der Hand: die                 dass die Investitionsmittel der Länder 1991 bei
Entwicklung eines neuen sektorenübergreifenden Ver-                3,6 Mrd. € lagen, 2019 jedoch nur noch bei 3,2 Mrd. €.
gütungssystems.                                                    Die Investitionsmittel waren in absoluten Zahlen also
                                                                   rückläufig. Werden Krankenhausleistungen, -ausga-
Ein erster Schritt ist dabei der mit dem MDK-Reform-               ben und -kosten einbezogen, zeigt sich der gleiche
gesetz erteilte Auftrag an DKG, KBV und GKV-Spitzen-               Befund. Während die Mittel in diesem Zeitraum um
verband, ein gemeinsames Gutachten zu den Leistun-                 13 % gesunken sind, stiegen sowohl die GKV-Ausgaben
gen des sog. AOP-Vertrags (nach § 115 b Abs. 1 SGB V)              als auch die Gesamtausgaben um 171 %. Im gleichen
zu erarbeiten. Dieses soll in einer Überarbeitung des              Zeitraum stiegen die Betriebskosten der Krankenhäu-
AOP-Katalogs münden. Im Gutachten sollen der Stand                 ser um 164 %.

                                                               5
                                                             Reformvorschläge für eine Weiterentwicklung der stationären Versorgungsstrukturen und der Krankenhausfinanzierung

        Abbildung 1: Vergleich von Investitionsmitteln, Ausgaben und Kosten 1991 bis 2019
                                                300
Veränderungen in Prozent zur Basis 1991 = 100

                                                240

                                                180

                                                120

                                                 60

                                                  0
                                                      1991

                                                             1992

                                                                    1993

                                                                           1994

                                                                                  1995

                                                                                         1996

                                                                                                1997

                                                                                                       1998

                                                                                                              1999

                                                                                                                     2000

                                                                                                                            2001

                                                                                                                                   2002

                                                                                                                                          2003

                                                                                                                                                 2004

                                                                                                                                                        2005

                                                                                                                                                               2006

                                                                                                                                                                      2007

                                                                                                                                                                             2008

                                                                                                                                                                                    2009

                                                                                                                                                                                           2010

                                                                                                                                                                                                  2011

                                                                                                                                                                                                         2012

                                                                                                                                                                                                                2013

                                                                                                                                                                                                                       2014

                                                                                                                                                                                                                              2015

                                                                                                                                                                                                                                     2016

                                                                                                                                                                                                                                            2017

                                                                                                                                                                                                                                                   2018

                                                                                                                                                                                                                                                          2019
                                                                                                                                                 Jahr
                                                                                                Krankenhausinvestitionen der Länder                                    Krankenhausausgaben GKV
                                                                                                Kosten der Krankenhäuser                                               Krankenhausausgaben gesamt

        Anmerkung: Krankenhausinvestitionen der Länder, Krankenhausausgaben GKV, Krankenhausausgaben gesamt und Kosten der
        Krankenhäuser 1991 bis 2019, 1991 = 100
        Quelle: Statistisches Bundesamt, KJ1, KV45, vdek – Basisdaten des Gesundheitswesens, eigene Berechnung

       Die Lücke zwischen Investitionsbedarf und verfügbaren                                                                                             allem aber entstehen Defizite bei Qualität und Patien-
       Mitteln treibt Krankenhäuser in eine negative Investiti-                                                                                          tensicherheit, weil zahlreiche Krankenhäuser aus fi-
       onskostenspirale. Sie sehen sich gezwungen, die feh-                                                                                              nanziellen Gründen in großem Umfang Eingriffe vor-
       lenden Investitionsmittel der Länder über zusätzliche                                                                                             nehmen, für die sie nicht entsprechend ausgestattet
       Betriebserlöse mittels weiterer Fälle auszugleichen.                                                                                              sind (Nimptsch & Mansky, 2017). Auch ohne eine Re-
       Somit entsteht ein ungesunder Mengenwettbewerb.                                                                                                   form wird es demnach zum Wandel in der Kranken-
       Krankenhäuser weiten die Fallzahlen und Indikationen                                                                                              hauslandschaft kommen, allerdings nicht zu einer qua-
       bei für sie lukrativen DRG-Fallpauschalen aus, wie der                                                                                            litativen Verbesserung der Versorgung.
       hohe Anstieg verschiedener operativer Eingriffe in den
       letzten Jahren zeigt (Schreyögg et al., 2014). Dieser un-                                                                                         Für eine auskömmliche Investitionsfinanzierung müs-
       gesunde Mengenzuwachs belastet auch das Pflege-                                                                                                   sen die Länder deshalb eine Mindestinvestitionsquote
       personal. Dessen Personalstärke ist zwischen 1991                                                                                                 von 8 % gewährleisten. Statt einer Investitionsfinan-
       und 2016 nahezu gleichgeblieben, während sich die                                                                                                 zierung der Krankenkassen durch die Hintertür sollte
       Fallzahl je Pflegenden um 34 % erhöht hat (Deutsche                                                                                               alternativ der Bund stärker an der Investitionskosten-
       Stiftung Patientenschutz, 2017; Leopoldina, 2016).                                                                                                finanzierung beteiligt werden. Die Krankenkassen
                                                                                                                                                         sollten ein verbindliches Mitspracherecht in der Kran-
         Die Folge der unzureichenden Investitionsfinanzierung                                                                                           kenhausplanung mit dem Ziel einer langfristig sekto-
         ist zum einen ein ständig wachsender Investitionsbe-                                                                                            renübergreifenden Planung erhalten. Solange struk-
         darf einer ungesteuerten Krankenhauslandschaft. Vor                                                                                             tureller Optimierungsbedarf im Krankenhaussektor

                                                                                                                                                  6
                Reformvorschläge für eine Weiterentwicklung der stationären Versorgungsstrukturen und der Krankenhausfinanzierung

herrscht, müssen vor allem jene Häuser von der In-                 diese Weise könnten zudem medizinisch unangemes-
vestitionskostenförderung profitieren, die einen wich-             sene Mengenausweitungen vermieden werden, die
tigen Beitrag zur Berücksichtigung qualitativer Ver-               sonst ggf. zum Ausgleich geringer Deckungsbeiträge
sorgungsziele leisten, Kapazitäten bündeln oder                    drohen“ (SVR-G, 2014). Insoweit handelt es sich um
Kooperationen sicherstellen.                                       eine Investition in die Zukunft, von der alle Beteiligten
                                                                   profitieren.
Mit dem Krankenhaus-Strukturfonds stehen in den
nächsten Jahren GKV-Beitragsmittel zur Verfügung,
um Konsolidierungsprozesse zu unterstützen. Wichtig                Corona-Krise unterstreicht
ist, dass sie in erster Linie für die Konzentration von
                                                                   Reformnotwendigkeit
Versorgungskapazitäten oder die Umwandlung in an-
dere bedarfsnotwendige Versorgungsstrukturen ver-
wendet werden.                                                     Mit einer an Qualität orientierten Krankenhausplanung,
                                                                   die auf Spezialisierung und Konzentration setzt, dürfen
Darüber hinaus ist es denkbar, dass der Bund Investiti-            nur noch die Krankenhäuser eine Leistung erbringen,
onsmittel für übergreifende Ziele und zeitlich begrenz-            die bestimmte Qualitätsvoraussetzungen erfüllen. Da-
te Vorhaben wie die Digitalisierung der medizinischen              mit wird Über-, Unter- und Fehlversorgung entgegen-
Infrastruktur oder den Strukturwandel entlang der Ver-             gewirkt und gleichzeitig die Patientensicherheit erhöht.
sorgungsstufen trägt und die Länder dadurch mit klar               Mit der aufgezeigten Strukturreform wird auch die Ver-
abgrenzbaren Bereichen bei der Investitionsfinanzie-               sorgung im ländlichen Raum gestärkt. So wird eine flä-
rung entlastet. Die Mittelvergabe und die Prüfung der              chendeckende Basisversorgung sichergestellt, gleich-
Verwendung müssen dabei streng an die Umsetzung                    zeitig werden Patientinnen und Patienten mit
der Ziele der neuen Versorgungsstrukturplanung ge-                 komplexeren Behandlungsbedarfen über strukturierte
knüpft werden. Hierzu wird v. a. auf vom Gemeinsamen               Zuweisungswege in hochleistungsfähige, gut ausge-
Bundesausschuss (G-BA) zu entwickelnde Instrumen-                  stattete Krankenhausstandorte geführt.
te und Methoden abgestellt.
                                                                   Auch in der Versorgung von COVID-19-Patientinnen
Oberstes Ziel der Konzentration der Leistungserbrin-               und -Patienten spielen Maximal- und Spezialversorger
gung im stationären Bereich ist es, die Versorgungs-               mit der notwendigen intensivmedizinischen Ausstat-
qualität für die Patientinnen und Patienten zu verbes-             tung und entsprechend geschultem Personal eine her-
sern. Es geht nicht um den schlichten Abbau von                    ausragende Rolle. Nach den bisherigen Erfahrungen
Kapazitäten, sondern um den Aufbau moderner und                    sind die vorhandenen Kapazitäten im stationären Sek-
bedarfsgerechter Versorgungsstrukturen. Mit dem                    tor ausreichend. Bei Bedarf können zudem schnell
Krankenhausstrukturfonds sollen vor Ort Chancen er-                zusätzliche Kapazitäten mobilisiert werden, um alle
öffnet werden, „die notwendige Marktbereinigung zu                 Patientinnen und Patienten in qualifizierteren Kran-
unterstützen. Ebenfalls sollten Krankenhausbetreiber               kenhäusern zu behandeln und damit Verlegungen zu
zeitlich befristete Übergangszahlungen dazu nutzen                 vermeiden. Die Erfahrungen zeigen grundsätzlich, dass
können, um sich aus Geschäftsfeldern zurückzuziehen,               es sinnvoll ist, Patientinnen und Patienten mit komple-
in denen sie absehbar weder die erforderlichen De-                 xen Erkrankungen vor allem in großen Krankenhäusern
ckungsbeiträge noch Qualitätsniveaus erreichen. Auf                mit entsprechender intensivmedizinischer Ausstat-

                                                               7
                   Reformvorschläge für eine Weiterentwicklung der stationären Versorgungsstrukturen und der Krankenhausfinanzierung

tung und Vorhaltung zu versorgen. Kleine Häuser der                     Deutsche Stiftung Patientenschutz (2017). Entwicklung der
Grundversorgung sind damit zumeist strukturell über-                    Pflegekräfte und Fallzahlen 1991 bis 2016. Verfügbar unter:
                                                                        https://www.stiftung-patientenschutz.de/uploads/docs/
fordert.
                                                                        Entwicklung_Pflegekraefte_und_Fallzahlen_Krankenhaus_
                                                                        1991-2016.pdf [06.08.2021].
Die Pandemie bestätigt die Notwendigkeit einer Re-
form hin zu mehr Konzentration, Kooperation und Spe-                    DKG – Deutsche Krankenhaus Gesellschaft (2019). Pakt für
                                                                        eine bedarfsgerechte Krankenhausversorgung. Verfügbar
zialisierung. Was in der Krise deutlich wird, gilt auch in
                                                                        unter:   https://www.bibliomedmanager.de/fileadmin/user_
normalen Zeiten. Nur solche Krankenhäuser sollten                       upload/BibMan/Dokumente/Oeffentlich/Eckpunktepapier_
Patientinnen und Patienten behandeln, die über die                      Krankenhausstruktur-_und_Kapazitaetsentwicklung.pdf
entsprechende technische Ausstattung und personelle                     [07.09.2021].

Expertise verfügen. Für gute Behandlungsergebnisse
                                                                        Gesundheitsministerkonferenz (2017). Beschlüsse der 90.
ist nicht die Nähe, sondern die Ausstattung der Kran-                   GMK (2017) – TOP: 11.2, Kodierrichtlinien in der vertrags-
kenhausstandorte ausschlaggebend.                                       ärztlichen Versorgung. Verfügbar unter: https://www.gmkon-
                                                                        line.de/Beschluesse.html?id=552&jahr=2017 [07.09.2021].
Zwingende Voraussetzung für eine Neuordnung der
                                                                        Kumar, A. & Schoenstein, M. (2013). Managing Hospital Vo­
Krankenhauslandschaft ist eine klare Rollenverteilung                   lumes, Germany and Experiences from OECD countries.
zwischen Bund, Land und Kostenträgern. Den Kompe-                       OECD Health Working Papers No. 64. Verfügbar unter: https://
tenzen und Finanzierungsverantwortungen im Kran-                        dx.doi.org/10.1787/5k3xwtg2szzr-en [07.09.2021].
kenhaussektor liegt bislang kein ordnungspolitisch
                                                                        Leopoldina (2016). Zum Verhältnis von Medizin und Ökonomie
stringentes Konzept zugrunde, dies haben die Erkennt-                   im deutschen Gesundheitssystem. Verfügbar unter: https://
nisse der Corona-Pandemie noch einmal deutlich ge-                      www.leopoldina.org/uploads/tx_leopublication/Leo_Dis-
zeigt.                                                                  kussion_Medizin_und_Oekonomie_2016.pdf [07.09.2021].

                                                                        Nimptsch, U. & Mansky, T. (2017). Hospital volume and
                                                                        mortality for 25 types of inpatient treatment in German
Literatur                                                               hospitals: observational study using complete national data
                                                                        from 2009 to 2014. In: BMJ open 7 (9), e016184. Verfüg-
Albrecht, M., Loos, S. & Irps, S. (2021). Qualitätsverbesserung         bar unter: https://doi.org/10.1136/bmjopen-2017-016184
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nisse. Ergebnisbericht für den Verband der Ersatzkassen e. V.           OECD/EOHSP – Organisation for Economic Cooperation and
Verfügbar unter: https://www.vdek.com/content/dam/vdek-                 Development / European Observatory on Health Systems
site/vdek/verband/zukunftsforum/2021/IGES_Gutachten_                    and Policies (2019). State of Health in the EU. Deutschland:
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                                                                        European Observatory on Health Systems and Policies. Brus-
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                                                                    8
                     Reformvorschläge für eine Weiterentwicklung der stationären Versorgungsstrukturen und der Krankenhausfinanzierung

Schreyögg, J., Bäuml, M., Krämer, J., Dette, T., Busse, R. &               gewählte Leistungsbereiche, Gutachten 2014 (Langfassung),
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le 7.2.1 und Fachserie 12 Reihe 6.1.1, Grunddaten der                      Steuerung der Gesundheitsversorgung, Langfassung, Gut-
Krankenhäuser.                                                             achten 2018 (Langfassung), Wiesbaden. Verfügbar unter:
                                                                           https://www.svr-gesundheit.de/fileadmin/Gutachten/Gut-
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                                                                           & Beivers, A. (Hrsg.), Krankenhaus-Report 2020 – Finanzie-
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                                                                                                                       Impressum

Herausgeber                                   Dieser Artikel übernimmt in einzelnen          Design und Realisation
BARMER Institut für                           Punkten Passagen bzw. Aussagen eines           zweiband.media GmbH, Berlin
Gesundheitssystemforschung (bifg)             Artikels, der im Gesundheitswesen aktuell
                                                                                             Veröffentlichungstermin
10837 Berlin                                  2021 erschienen ist: Graalmann, J. et al.
                                                                                             14.10.2021
                                              (2021). Teilhabe am medizinischen
Autoren
                                              Fortschritt für alle ermöglichen – mit einer   DOI
Prof. Dr. Christhoph Straub,
                                              passenden Krankenhausstruktur.                 10.30433/ePGSF.2021.005
Uwe Repschläger
                                              DOI: 10.30433/GWA2021-38
                                                                                             Copyright
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