Smart & easy Bereit für den Einstieg - Stadtwerke als kommunaler Treiber in Sachen Smart City und Digitalisierung - Zenner

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Smart & easy Bereit für den Einstieg - Stadtwerke als kommunaler Treiber in Sachen Smart City und Digitalisierung - Zenner
smart & easy
DAS KUNDENMAGAZIN VON ZENNER INTERNATIONAL   01|19

   Bereit für
   den Einstieg
   Stadtwerke als kommunaler Treiber in
   Sachen Smart City und Digitalisierung
Smart & easy Bereit für den Einstieg - Stadtwerke als kommunaler Treiber in Sachen Smart City und Digitalisierung - Zenner
smart & easy 01|19   DAS KUNDENMAGAZIN VON ZENNER INTERNATIONAL

        Liebe Leserinnen
        und Leser,
        Internet der Dinge, Digitalisierung – das klingt nach
        umfassenden und komplexen Systemen, die sich nicht
        unbedingt flexibel, dynamisch und schnell umset­
        zen lassen. Tatsächlich hängt die Digitalisierung der
        Energie­versorgung als Ganzes von unzähligen kom­
        plexen und volatilen Faktoren aus Wirtschaft, Politik,
        Gesell­schaft, Recht und Technologie ab. Die Digitali­
        sierung eines Energieversorgers hängt hingegen an
        nur einem einzigen Aspekt – dessen Bereitschaft,
        neue Wege zu gehen, ohne exakt vorhersagen zu
        können, wohin sie letztlich führen. Unsere Aufgabe ­
        ist es, die Energie- und Versorgungswirtschaft auf
        ­diesem Weg zu begleiten.

        Dabei kristallisiert sich immer mehr heraus, wie gut
        das Internet der Dinge mit LoRaWAN zur Energie- und
        Versorgungswirtschaft passt – und wie sehr es sich       Inhalt
        lohnt, den ersten Schritt zu wagen. Das zeigen die
        Projekte, die unser neuer Geschäftsbereich IoT inner­
        halb weniger Monate nach seiner Gründung schon            Titelthema
        umgesetzt hat, zum Beispiel vernetzte Schulen in          LoRaWAN im Fokus der Energiewirtschaft  03 – 05
        Eschweiler, smarte Parkplätze in Trier und das bis­
        her größte Submetering-Projekt in Hamburg-Rahlstedt.      Praxis
        Und weitere stehen schon in den Startlöchern. Denn        Stromnetz Hamburg setzt beim
        die Digitalisierung der Energieversorgung ist bereits     Submetering auf LoRaWAN               06 – 07
        in vollem Gange – eine Entwicklung, die ZENNER mit
                                                                  ZENNER und regio iT kooperieren für
        dem neuen Geschäftsbereich abbildet und begleitet.
                                                                  smarte Schulen                        08 – 09
        Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen                        Technik
                                                                  Sicheres Datenmanagement mit den
                                                                  Plattformen EMT und ELEMENT           10 – 11

                                                                  Interview
                                                                  Dieter Sucietto, Vertriebsleiter für
                                                                  Gaszähler bei ZENNER                  12 – 13

        Ihr Sascha Schlosser
                                                                  Praxis
        Geschäftsführer der ZENNER International
        GmbH & Co. KG                                             Smart Parking in Trier                     14
                                                                  Schachtzähler effizient auslesen           15

2       Editorial   Inhalt
Smart & easy Bereit für den Einstieg - Stadtwerke als kommunaler Treiber in Sachen Smart City und Digitalisierung - Zenner
Die Ampeln
stehen auf Grün
 Das Internet der Dinge und speziell die LoRaWAN-
 Technologie stehen zunehmend im Fokus der Energiewirtschaft.
 Viele Stadtwerke und Energieversorger haben die Vorteile
 von LoRaWAN erkannt und steigen in Projekte ein.

 Die Liste der möglichen Gründe, um nicht in die           rade für Stadtwerke und Energieversorger inzwischen
 ­Digitalisierung einzusteigen, wird kürzer und kürzer.    alles bereit, was für den Einstieg notwendig ist: Mess­
  Zu schnell entwickeln sich Technologie und Know-         geräte für die Verwirklichung digitaler Prozesse in der
  how, zu groß ist inzwischen die Zahl der erfolgreichen   Verbrauchserfassung und -abrechnung, Sensoren für
  Projekte – auch und vor allem mit dem Internet der       verschiedene Aufgaben in den Bereichen Smart Buil­
  Dinge. Einige digitale Vorreiter wie Saarbrücken oder    ding und Smart City sowie sichere Infrastrukturen zur
  Hamburg machen es bereits vor. Der Markt stellt ge­      Datenübermittlung und Verarbeitung.

                                                                         Titelthema   LoRaWAN im Fokus der Energiewirtschaft   3
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        Smart-School-Projekt in der Region Aachen                     weitere smarte Lösungen. Ähnlich sind auch die Stadt­
        Mittendrin hat sich ZENNER International erfolg­              werke Trier verfahren, die kürzlich mit ZENNER die
        reich als Anbieter von End-To-End-Lösungen positio­           Lösung Smart Parking erfolgreich umgesetzt haben
        niert. Das Unternehmen geht bereits seit mehr als             (mehr auf Seite 14). Auch Stromnetz Hamburg hat be­
        zwei Jahren konsequent den Weg der Digitalisierung            reits ein großes Submetering-Projekt realisiert – eben­
        und hat sein Portfolio auf diese Aufgabe ausgerichtet.        falls mit LoRaWAN (mehr auf Seite 6). Die Technologie
        Heute kann ZENNER eine in Deutschland einzig­artige           konnte dabei auf ganzer Linie überzeugen. Ein weite­
        Integrations­tiefe vorweisen und IoT-­fähige Wasser­          res Projekt hat in Hamburg bereits begonnen. Die 800
        zähler, Wärmezähler, alle Submetering-­Geräte, Sen­           Ladestationen für E-Fahrzeuge im Stadtgebiet werden
        soren und die gesamte IoT-Technologie aus einer               künftig ebenfalls mit LoRaWAN überwacht.
        Hand bieten. Was damit möglich ist, zeigt das Bei­
        spiel der Koo­peration zwischen ZENNER und der                Zunehmende Komplexität
        ­Aachener regio iT (mehr dazu ab Seite 8). Gemein­            Stadtwerke und IoT passen besonders dann gut zu­
         sam setzte man das Projekt Smart School um, das              sammen, wenn das Stadtwerk mit eigenen Mehrwert­
         von klassischer Messtechnik über smarte Applika­tio­         lösungen messbare Synergien im kommunalen Quer­
         nen in Wassernetz und Gebäudetechnik bis zur Smart           verbund schaffen kann und sich so als Treiber in
         Parking-­Anwendung mehrere Lösungen miteinander              Sachen Smart City und Digitalisierung positioniert.
         kombiniert. Die von regio iT und ZENNER realisierte          Insge­samt ist zu beobachten, dass die Anzahl der Pro­
         und in der Praxis erprobte Lösung stößt bei Kommu­           jekte steigt und damit gleichzeitig die Komplexität. Eine
         nen auf großes Interesse und soll bald an 50 weiteren        immer größere Bandbreite an Anwendungsfällen muss
         Schulen umgesetzt werden.                                    abgedeckt werden, denn gute Ideen sprechen sich
                                                                      herum und wecken zu Recht Interesse und Begehrlich­
        Smart Parking in Trier und Hamburg                            keit bei anderen. Mit zunehmender IoT-Projekt­größe
        Aus dem Beispiel lässt sich auch eine konkrete Her­           wächst auch die Bedeutung des Datenmanagements.
        angehensweise ableiten. Bei regio iT startete man be­         Zwei Plattformlösungen – jeweils eine für regulierte
        wusst mit einem einzelnen, konkreten Anwendungs­              und für nicht regulierte Anforderungen – ermöglichen
        fall und erweitert nun sukzessive das LoRaWAN-­               bei ZENNER zuverlässig und rechts­konform ablau­
        Ökosystem (Long Range Wide Area Network) um                   fende Prozesse. Gehostet werden beide Lösungen im
                                                                      Rechen­zentrum der ZENNER Hessware GmbH, die im
                                                                      Oktober 2018 im Rahmen der Metering Days in Fulda
                                                                      das Zertifikat über das erfolgreich bestandene Audit zur
                                                                      DIN ISO 27001 erhalten hat. Damit erbringt ZENNER
                                                                      Hessware den Nachweis, dass das eingeführte
                                                                      Informations­sicherheits-Managementsystem (ISMS)
                                                                      den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

                                                                      LoRaWAN-Netz aufbauen
                                                                      Die Frage, die sich Stadtwerke nun stellen müssen,
                                                                      ist nicht mehr ob, sondern wann und wie sie in die
                                                                      Digitali­sierung einsteigen. Die Strategien der Stadt­
                                                                      werke sind dabei oft unterschiedlich. Einerseits ist ein
                                                                      starker Trend in Richtung eigenes LoRaWAN-Netz
                                                                      zu erkennen, insbesondere bei größeren Stadtwer­
                                                                      ken. Bei Projekten in Hamburg, Kassel, Karlsruhe,
                                                                      Saarbrücken und Trier beispielsweise wollen die
                                                                      Werke selbst Telekommunikationsnetzbetreiber wer­
                                                                      den, um beim wichtigen Zukunftsthema IoT nicht in
                                                                      Abhängigkeit von den großen Anbietern zu gera­
                                                                      ten oder zunehmend auf Fremdleistungen angewie­
                                                                      sen zu sein. Andererseits gibt es viele kleinere Stadt­
                                                                      werke, die externe Unterstützung benötigen und die
                                                                      LoRaWAN-Konnektivität von ZENNER als Dienstleis­
                                                                      tung beziehen wollen. In diesem Fall baut ZENNER
                                                                      das Netz auf und betreibt es für den Kunden.

                                                                      Masterplan oder überschaubares Pilotprojekt?
                                                                      Wie und wann sollten Stadtwerke in die LoRaWAN-­
                                                                      Technologie einsteigen? Brauchen sie eine überge­
        In Trier haben die Stadtwerke gemeinsam mit ZENNER kürzlich   ordnete Digitalisierungsstrategie, also einen detaillier­
        die Lösung Smart Parking erfolgreich umgesetzt.               ten Masterplan mit vielen verschiedenen Use-Cases?

4       Titelthema   LoRaWAN im Fokus der Energiewirtschaft
Smart & easy Bereit für den Einstieg - Stadtwerke als kommunaler Treiber in Sachen Smart City und Digitalisierung - Zenner
Stadtwerke sollten beim Thema
IoT ihren ­Standort­vorteil nutzen:
So können sie mit eigenen Mehr­wert­
lösungen mess­bare Syner­gien im
kommunalen ­Querver­bund schaffen
und sich als Treiber in Sachen Smart
City und Digitali­sierung positionieren.

Oder können sie auch spontan mit einem überschau­          Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit. Egal, für welche
baren Piloten beginnen – quasi spielerisch, um erste       Vorgehensweise sich Unternehmen entscheiden, der
praktische Erfahrungen zu sammeln? Beide Wege füh­         richtige Zeitpunkt für erste IoT-Projekte ist genau jetzt.
ren zum Ziel, denn die LoRaWAN-Funktechnologie             Abwarten lohnt sich nicht. Die IoT-­Technik ist marktreif
bietet die Möglichkeit, klein zu starten und die Infra­    und verfüg­bar. Gerade Smart-City-­Anwendungen sind
struk­tur wachsenden Anforderungen anzupassen. In          ein Wettbewerbsmarkt, und Stadtwerke sollten beim
beiden Fällen gelten die Vorteile der LoRaWAN-­Funk­       Thema IoT ihren Standortvorteil nutzen. Die Ampeln
technologie wie Reichweite, Penetration, Sicherheit,       dafür stehen auf Grün.

          Neuer ZENNER-­
                       Geschäftsbereich IoT
          Seit 2018 gibt es bei ZENNER den      umfasst. Auch die Aktivitäten              und passgenaue Lösungen zu
          neuen Geschäfts­bereich Internet      von ZENNER IoT Solutions und               ­bieten, legt ZENNER Wert auf
          of Things (IoT), der Projektmanage­   ZENNER Hessware werden hier                 standardisierte Abläufe. Des­wegen
          ment, Vertrieb, Support sowie         ­koordiniert. Um optimale Projekt­          sind z­ ertifizierte Projektmanager
          Produkt­management und Entwick­        verläufe zu gewährleisten und den          an der Spitze der Teams im neuen
          lung im Bereich Internet der Dinge     Kunden best­möglichen Service ­            Geschäfts­bereich.

                                                                              Titelthema   LoRaWAN im Fokus der Energiewirtschaft   5
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    Vorteil LoRaWAN
    LoRaWAN überzeugt in großem Submetering-Pilotprojekt
    der Stromnetz Hamburg GmbH
    Es ist eins der größten und anspruchsvollsten Projekte,   führen­den Spezialis­ten für Energiemanagement- und
    das der neue ZENNER-Geschäftsbereich Internet of          Visuali­sierungssoftware, und sind über entsprechende
    Things (IoT) bislang umgesetzt hat: die Komplettaus­      Schnittstellen an die ZENNER-­IoT-Plattform angebun­
    rüstung eines neuen Gebäudekomplexes in Hamburg-­         den. Außerdem verant­wortete ZENNER die Systeminte­
    Rahlstedt mit Submetering-Technologie im Auftrag von      gration, das Custo­mizing und die Konfiguration der
    Stromnetz Hamburg. Mehrere vierstöckige Gebäude mit       Schnittstellen zum GreenPocket-Portal.
    insgesamt 154 Wohn- und fünf Gewerbeeinheiten hat
    ZENNER mit 336 Kaltwasserzählern, 246 Warmwasser­         Deutliche Vorteile im Betrieb
    zählern, 199 Wärmemengenzählern und 600 Rauch­            Die Vorteile von LoRaWAN zeigen sich vor allem im di­
    warnmeldern ausgestattet, deren Daten von drei Gate­      rekten Vergleich zur Technik, die Stromnetze Hamburg
    ways auf LoRaWAN-Basis (Long Range Wide Area              bisher für Submetering-Projekte einsetzte. Während bei
    ­Network) ausgelesen werden. Als Backend-System           dieser bereits eine geschlossene Kellertür das Funk­
     kommt ELEMENT zum Einsatz, die IoT-Plattform von         signal zum Gateway abschwächte, haben LoRaWAN-­
     ZENNER IoT Solutions, die Stromnetz Hamburg im           Netze eine zuverlässige Reichweite, auch über mehrere
     ­eigenen Rechen­zentrum selbst hostet. Am Frontend       Stockwerke oder Gebäude hinweg. So waren kaum
      ­stehen online ein Visualisierungstool für Haushalts­   Ausmessarbeiten nötig, um sicherzustellen, dass alle
       kunden und eine Energiemanagement-Lösung für den       Sensoren per Funk erreichbar sind – und alle Geräte
       Immobilien­betreiber zur Verfügung. Beide Lösungen     werden mit nur drei LoRaWAN-Gateways ausgelesen
       werden von GreenPocket bereitgestellt, einem der       und gesteuert. Zudem lassen sich viele bisher manuelle

                                                  LoRaWAN ist für uns
                                                  der zukünftige Standard“
                                                  Eric Kallmeyer, Geschäftsbereichsleiter Metering
                                                  bei Stromnetz Hamburg, über jüngste Erfahrungen
                                                  mit LoRaWAN und Submetering

                                                  Schon seit 2010 engagiert sich die      le birgt. Mit 1,1 Millionen Kunden, die
                                                  Stromnetz Hamburg GmbH aktiv als        wir in Hamburg betreuen, verfügen wir
                                                  Submetering-Dienstleister. Warum        ja über umfangreiche Erfahrungen im
                                                  schon so früh?                          Umgang mit vielen Messwerten und
                                                      Spätestens seit dem dritten Ener­   deren Weiterleitung an Marktpartner.
                                                  giepaket der EU aus dem Jahr 2009       Deshalb wurde beschlossen, unter
                                                  ist klar, dass fernauslesbare Strom­    Live-Bedingungen zu untersuchen, ob
                                                  zähler in Deutschland auch für Kun­     auch Verbräuche beispielsweise von
                                                  den unter der RLM-Grenze (Regis­        Kaltwasser, Warmwasser, Gas, Heiz­
                                                  trierende Leistungsmessung) von         wärme und Kälte aus der Ferne aus­
                                                  100.000 Kilowattstunden im Jahr zur     gelesen werden können.
                                                  Anwendung kommen werden. Seit­
                                                  dem beschäftigen wir uns ausführlich    Obwohl der Rollout von Smart
                                                  mit Submetering. Wir wollten zudem      Metern 2010 noch Zukunfts-
                                                  erkunden, ob das Thema Zählerfern­      musik war?
       Eric Kallmeyer, Geschäftsbereichsleiter    auslesung über das gesetzlich gefor­       Submetering ist ja nichts, was
       Metering bei Stromnetz Hamburg             derte Maß hinaus Geschäftspotenzia­     nur mit Hilfe eines Smart Meter

6        Praxis   Submetering mit LoRaWAN
Smart & easy Bereit für den Einstieg - Stadtwerke als kommunaler Treiber in Sachen Smart City und Digitalisierung - Zenner
Arbeitsschritte mit LoRaWAN automatisieren und aus der
Ferne erledigen, wie der Aufbau der Zählpunkte im
IoT-Backend, die Auslesung aller Zählerstände sowie die
Betreu­ung von Messgeräten und Sensoren. „Unsere Erwar­
tungen an die LoRaWAN-Technik haben sich vollauf erfüllt“,
resümiert Eric Kallmeyer, Geschäftsbereichsleiter Metering
bei Stromnetz Hamburg. „Wir werden auch im zweiten
­Abschnitt des Bauprojekts in Hamburg-­Rahlstedt und bei
 weiteren Submetering-Projekten LoRaWAN einsetzen.“

Die Stromnetz Hamburg GmbH zählt mit rund 1,1 Millionen
angeschlossenen Haushalten und Gewerbebetrieben zu
den größten Netzbetreibern Deutschlands. Mit dem Thema
Submetering beschäftigt sich die Firma bereits seit fast
zehn Jahren intensiv, wie Kallmeyer erklärt: „Schon damals
redete die Branche über Mehrwertdienste, die über das
Kommunikationsmodul elektronischer Messgeräte realisiert
werden können. Wir wollten aber nicht nur darüber reden,
sondern am Beispiel Submetering handfest die einschlägi­
gen Technik-, Software- und Prozessanforderungen testen
und erlernen. Kurzum: Wir wollen tiefes, praktisches Know-
how aufbauen, um bei einer entsprechenden Marktentwick­
lung gerüstet zu sein.“ Das machte ZENNER zum perfekten
Partner für das Pilotprojekt in Hamburg-Rahlstedt: Innerhalb
von knapp zwei Jahren hat das Unternehmen zusammen
mit ZENNER IoT Solutions und ZENNER Hessware ein
IoT-Komplettangebot auf die Beine gestellt, mit dem inzwi­     In Hamburg werden die Parkplatzflächen für Elektrofahrzeuge an rund
schen mehr als 40 Versorgungsunternehmen komplexe              800 öffentlichen Ladepunkten mit LoRaWAN-basierten Parkplatz­
LoRaWAN-basierte IoT-Projekte realisieren.                     sensoren ausgerüstet.

Gateways möglich ist. Wir haben            Wie sind Sie auf LoRaWAN                    Ärmel, das erhebliche Effizienzpoten­
Funk­netze d ­ amals mit der zu der Zeit   gestoßen? Was ist Ihre bisherige            ziale verspricht. Unsere Erwartungen
verfügbaren Technik aufgebaut. Dabei       Einschätzung?                               an die LoRaWAN-Technik haben sich
haben wir schnell begriffen, dass nicht        Wir hatten natürlich von den gro­       vollauf erfüllt. Und auch bei weiteren
nur technische Aspekte eine Rolle          ßen Reichweitenvorteilen gehört, die        Submetering-Vorhaben wird sie für
spielen, sondern auch die Ansprü­          LoRaWAN zugeschrieben werden, und           uns der zukünftige Standard sein.
che, Wünsche und Erwartungen ande­         wollten es selbst ausprobieren. Da
rer Marktakteure wie Wohnungsbau­          kam das Testangebot von ZENNER              LoRaWAN eignet sich für viele
gesell­schaften, Immobilienverwalter,      gerade richtig: Im Kellerraum eines         verschiedene IoT-Anwendungen.
Submetering-­Dienstleister und Ver­        zehnstöckigen Hochhauses in Ham­            Hat Stromnetz Hamburg Pläne über
braucher. Nur wenn es einen Bedarf         burg wurde ein LoRaWAN-Gateway              das Submetering hinaus?
gibt, der für die beteiligten Parteien     von ZENNER platziert und per Netz­              LoRaWAN wird auch bei der Über­
zu wirtschaftlich vorteilhaften Bedin­     testgerät die Empfangsqualität in           wachung von Parkplätzen mit Lade­
gungen gedeckt werden kann, ent-           den Etagen darüber gemessen. Das            säulen für Elektromobile zum Einsatz
­steht ein Geschäftsmodell.                LoRaWAN-­Signal ließ sich selbst im         kommen. In Hamburg planen wir die
                                           obersten Stock in bester Qualität emp­      Nutzung der Parkplatzsensorik bei
Wie sind Sie praktisch an das              fangen. Eine Funktechnik, die über          rund 800 öffentlichen Ladepunkten
Thema herangegangen? Haben Sie             solche Reichweiten und Eindringtie­         und den entsprechenden Parkplatz­
sich in Hamburg um ausgewählte             fen verfügt, wollten wir unbedingt auch     flächen für Elektrofahrzeuge.
Submetering-Projekte beworben?             unter realen Einsatzbedingungen tes­
    Genau, wir konnten einige Auf-         ten. Der Härtetest fand in einem Ge­
träge gewinnen und haben diese             bäudekomplex in Hamburg-Rahlstedt
umgesetzt. Operativ kümmern wir            statt, das aus mehreren vierstöckigen
uns ausschließlich um das Auslesen         Bauwerken mit 154 Wohn- und fünf                       Weblink
und Bereitstellen der Messdaten            Gewerbeeinheiten besteht und neu er­
für die Immobilien­betreiber und           richtet wurde. Mit der LoRaWAN-Funk­                  www.stromnetz-hamburg.de
-ver­walter. Das Abrechnen der             technologie verfügen wir für die Daten­
Betriebskosten bleibt in ihrer Hand.       übertragung über ein neues Ass im

                                                                                              Praxis   Submetering mit LoRaWAN       7
Smart & easy Bereit für den Einstieg - Stadtwerke als kommunaler Treiber in Sachen Smart City und Digitalisierung - Zenner
smart & easy 01|19   DAS KUNDENMAGAZIN VON ZENNER INTERNATIONAL

    Starke
    Partner
    für smarte
    Schulen
    ZENNER und der Aachener
    IT-Dienstleister regio iT haben
    eine enge Partnerschaft und
    Kooperation beschlossen und
    in einem der ersten Projekte vier
    Schulen in Eschweiler mit smarter
    IoT-Technologie ausgestattet.

    Bei der Kooperation der beiden Unternehmen stehen
    die Themen Smart Metering, Smart City und IoT im Mit­
    telpunkt. Ziel ist es, Stadtwerken und Kommunen neue
    smarte Services anzubieten. „In ZENNER haben wir
    einen Partner gefunden, der alles aus einer Hand mit­
    bringt: Endgeräte, LoRaWAN-Technologie und umfas­
    sendes IoT-Know-how“, sagt Dieter Ludwigs, Geschäfts­
    führer von regio iT. ZENNER-Geschäftsführer Sascha
    Schlosser betont: „Gemeinschaftlich können wir schnel­
    ler und effektiver neue IoT-Anwendungsfälle im kommu­
    nalen Umfeld entwickeln und durch wechselseitige Ver­
    triebsunterstützung unsere Reichweiten steigern. Mit
    seiner Verankerung sowohl bei Kommunen und loka­
    len Versorgern adressiert regio iT von Haus aus genau
    die Player, auf die es beim Aufbau von Smart Cities an­
    kommt.“ Dass diese Kooperation gut funktioniert, zei­

8        Praxis   Kooperation ZENNER und regio iT
Smart & easy Bereit für den Einstieg - Stadtwerke als kommunaler Treiber in Sachen Smart City und Digitalisierung - Zenner
gen die ersten gemeinsamen Projekte: Smart-School-An­        Stellt e2watch fest, dass ein voreingestellter Durchfluss-­
wendungen in Eschweiler bei Aachen sowie smarte Was­         Maximalwert verletzt wird, sendet die Plattform ein Sig­
serzähler mit Abschaltfunktion, die Wasserschäden durch      nal an das smarte Ventil, das dann automatisch schließt
Rohrbrüche oder Leckagen in Wasserleitungen verhin­          und damit den Wasserfluss stoppt. So lassen sich im Falle
dern. Als zertifizierter Smart-Meter-Gateway-Administrator   eines Defektes oder Rohrbruchs kostspielige Wasser­
sieht sich regio iT in der idealen Ausgangsposition, auch    schäden, beispielsweise an Schwingböden in Turnhallen,
das Thema Smart City voranzutreiben. „Wo intelligente        Nutzungsausfälle durch Reparaturen sowie in der Folge
Messsysteme ohnehin eingebaut werden müssen, kann            eventuell höhere Versicherungsprämien vermeiden. Das
man die Infrastruktur auch nutzen, um smarte Mehrwert­       Alarm- und Störmanagement meldet den Vorgang per
dienstleistungen zu erbringen“, erläutert Ludwigs. „Das      E-Mail und SMS an die im System hinterlegten Personen.
kann zunächst das Auslesen von Zählern und Visualisie­       Somit ist sichergestellt, dass auch während der Ferien
ren von Verbräuchen anderer Versorgungssparten wie           oder an Wochenenden immer jemand erreichbar ist.
Gas, Wasser und Wärme sein. Darüber hinaus eröffnen
sich vielfältige Möglichkeiten, sensorbasiert Daten zu er­   „Die smarte Leckage-Prävention ist ein anschauliches und
heben und smarte Anwendungen zu realisieren.“                überzeugendes Beispiel, wie mit Hilfe der IoT-Techno­logie
                                                             datenbasiert Mehrwerte und Nutzeffekte realisiert werden
Smart School                                                 können“, resümiert Ludwigs. „Mit ZENNER an unserer
Zum Beispiel in Schulen, was vier Projekte in Eschweiler     Seite sind wir in der Lage, die richtigen Devices für weite­
verdeutlichen. In jeweils einer Grund-, Real- und Ge­        re neue Anwendungen schneller zu finden, Lösungen zu
samtschule sowie einem Gymnasium lässt sich mit­             testen und auf den Markt zu bringen.“ Sascha Schlosser
tels LoRaWAN die Luftqualität in Klassenräumen über­         freut sich über eine harmonische und frucht­bare Partner­
wachen, was zu einem besseren Lernklima beiträgt.            schaft: „Wir haben mittler­weile etliche inno­vative Dinge zu­
Rauchwarnmelder sind aus der Ferne ablesbar, Senso­          sammen ausprobiert und auf den Weg gebracht. Gemein­
ren kontrollieren die Passierbarkeit von Rettungswegen,      schaftlich können wir Städten und Gemein­den kurzfristig
Türen und Fenster, die nach Schulschluss geschlossen         den Weg zu attraktiven I­oT-­Anwendungen ebnen.“
sein müssen, den Füllstand von Abfalleimern sowie den
Wasser­verbrauch, den beispielsweise laufende Toiletten­
spülungen verur­sachen. „Der Use-Case Smart School
bietet für Kommunen einen idealen Einstieg in Smart-­
City-Anwendungen“, meint Ludwigs. „Dort können wir
sehr schnell Projekte aufsetzen und die ­Vorteile von
Smart-City-­Anwendungen erleb­bar machen.“ Die smar­
ten Anwen­dungen werden in der Schule auch zu pädago­
gischen Zwecken genutzt. Schüler und Lehrer können
über eine App verfolgen, wie sich Daten verändern, wenn
bestimmte Ereig­nisse geschehen, zum Beispiel die Ver­
änderung des CO2-Gehaltes nach dem ­Öffnen eines
Fensters. Und die Projekte ­finden Anklang: Von 2019
an planen ZENNER und regio IT, in Eschweiler rund
50 weitere Objekte zu vernetzen. Darüber hinaus stehen
Smart-School-Projekte in Aachen, Würselen und weiteren
Kommunen an.

Schäden durch Wasserrohrbruch vermeiden
Technisch betrachtet übertragen alle Sensoren ihre
Messdaten LoRaWAN-basiert und verschlüsselt über
das ZENNER IoT-Gateway zu ELEMENT, die von der
ZENNER IoT Solutions GmbH entwickelte smarte Daten­
plattform. Von dort aus werden die Daten an das Energie­
managementsystem e2watch von regio iT weitergeleitet,
wo sie visualisiert und für verschiedene Echtzeit-Auswer­
tungen aufbereitet werden. Andersherum können auch
Schaltbefehle aus der e2watch-Plattform an Aktoren im
Feld gesendet werden. ZENNER und regio iT haben au­
ßerdem einen LoRaWAN-fähigen Wasserzähler mit einem
smarten Ventil vernetzt und bei ersten Kunden installiert.   Smart gelöst: das intelligente Absperrventil für Wasserzähler

                                                                                      Praxis   Kooperation ZENNER und regio iT   9
Smart & easy Bereit für den Einstieg - Stadtwerke als kommunaler Treiber in Sachen Smart City und Digitalisierung - Zenner
smart & easy 01|19   DAS KUNDENMAGAZIN VON ZENNER INTERNATIONAL

     Sicheres Datenmanagement
     für die Energiewirtschaft
     Für Anwendungen im Internet der Dinge bietet ZENNER
     zwei Plattformen, über die sich vernetzte ­Geräte und ausgelesene
     Daten verwalten lassen.

     Bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse setzen       Über d
                                                                       ­ iesen Port können EMT am Gateway andocken
     Stadtwerke, Energieversorger und energienahe IT-Dienst­      und die ausgelesenen Daten, typischerweise Messdaten
     leister zunehmend auf das Internet der Dinge. Viele von      von Verbrauchs­zählern, über den abgesicherten CLS-­
     ihnen vertrauen dabei auf die LoRaWAN-Funktechnologie        Kanal übertragen. Im Gegensatz zu sogenannten aktiven
     (Long Range Wide Area Network). Die Technologie allein       EMT, die Daten nicht nur empfangen, sondern über das
     macht jedoch noch kein IoT-Netzwerk, denn auch im ener­      Smart Meter Gateway auch vernetzte Geräte steuern kön­
     giewirtschaftlichen Bereich müssen die Daten aus den ein­    nen, empfangen sogenannte passive EMT da­gegen nur
     zelnen Sensoren regelkonform verarbeitet, aufbereitet und    Daten von Smart Meter Gateways. So können sie ihre
     für verschiedene Anwendungen nutzbar gemacht werden.         Geschäfts­prozesse abwickeln, etwa um auf Basis der
     ZENNER bietet dafür zwei Plattformen, die je nach Anwen­     Messwerte Abrechnungen zu erstellen und Netzzustände
     dungsgebiet getrennt oder zusammen funktionieren: Zum        zu ermitteln.
     einen die EMT Plattform von ZENNER Hessware für Ex­
     terne Marktteilnehmer (EMT), also etwa Dienstleister, die    Datendrehscheibe und virtueller Marktplatz
     Zugriff auf die Daten haben, und Anwendungen im regulier­    Je komplexer die IoT-Projekte, desto anspruchsvoller
     ten Bereich nutzen. Zum anderen das IoT-Backend-System       gestal­tet sich das Datenmanagement. Mit der EMT Platt­
     ELEMENT von ZENNER IoT Solutions für alle nicht regu­        form stellt ZENNER Hessware eine Datendrehscheibe
     lierten IoT-Anwendungen wie Smart-City-Lösungen.             zur Verfügung, die vor allem Anwendungen im Smart-­
                                                                  Metering-Umfeld unterstützt. Die Plattform kann mit ver­
     Nach langer Anlaufphase wird der Rollout intelligenter       schiedenen CLS-basierten Anwendungen zusammen­
     Messsysteme (iMSys) mit Smart Meter Gateways bald            arbeiten, Relais-Boxen schalten, Geräte konfigurieren
     Realität. Laut Messstellenbetriebsgesetz betrifft dies zu­   und von verschiedenen Zählertypen Messwerte empfan­
     nächst alle Stromabnehmer mit einem Jahresverbrauch          gen. Schon heute werden täglich rund 14 Millionen Mess­
     von mehr als 10.000 Kilowattstunden, von 2020 an auch        werte aus Bestandszählern über die EMT Plattform ver­
     Verbraucher, die mehr als 6.000 Kilowattstunden jähr­        arbeitet, zudem steuern Versorger und IT-Dienstleister mit
     lich beziehen. Jedes Smart Meter Gateway verfügt über        der Plattform auch größere Anwendungen wie Windparks.
     eine Controllable-­Local-Systems-Schnittstelle (CLS).        Gleichzeitig stellt ZENNER Hessware derzeit die Weichen
                                                                  für eine reibungslose Kopplung von EMT Plattform und
                                                                  Smart Meter Gateway an der CLS-Schnittstelle. Ziel ist
                                                                  es, die EMT Plattform für Smart Metering, Submetering,
        LoRaWAN:                                                  LoRaWAN, RLM-Messstellenbetrieb (Registrierende Leis­
                                                                  tungsmessung), CLS-Schalten, Big-Data-Anwendungen
        drahtlos vernetzen                                        und weitere Einsatzszenarien fit zu machen. Die jeweils
                                                                  nötigen Module, Funktionen und Konnektoren zu Dritt­
         LoRaWAN steht für Long Range Wide Area Network           systemen lassen sich bedarfsgerecht aktivieren und flexi­
         und ist ein frei zugänglicher und interoperabler         bel kombinieren. Der Kunde hat dabei die Wahl zwischen
         ­Funk­­standard für die drahtlose Kommunikation          einer von ZENNER Hessware betriebenen Cloud oder
          ­zwischen intelli­genten Objekten wie Sensoren,         dem Hosting im eigenen Rechenzentrum.
           Aktoren oder Verbrauchs­zählern für Wasser, Wärme
           oder Gas. ­Die Technologie zeichnet sich durch eine    Sicheres Datenmanagement
           große Reich­weite von bis zu 15 Kilometern aus.        ZENNER Hessware ist nach DIN ISO 27001 zertifiziert
           Durch den nie­drigen Energieverbrauch erreichen        und erfüllt somit alle Anforderungen an ein sicheres Daten­
           beispielsweise batteriebetriebene Funkwasserzähler     management für aktive EMT. Wer die EMT Plattform als
           Batterie­lauf­zeiten von bis zu zehn Jahren. Somit     Bindeglied zwischen Smart Meter Gateway und den eige­
        ­eignet sich die Technolo­gie optimal für den Einsatz     nen IT-Systemen nutzt, muss so nur die gerin­geren Anfor­
         in der Energiewirtschaft.                                derungen an passive EMT erfüllen – ein Vorteil ­gerade für
                                                                  kleinere Unternehmen, die so neue Services vergleichs­

10        Technik   Plattformen ELEMENT und EMT
weise unkompliziert auf den Weg bringen ­können. Indem                           ZENNER bereits erfolgreich umgesetzt hat. „Darüber
EMT über das Smart Meter Gateway und den BSI-zerti­                              hinaus bildet die raffinierte Architektur von ELEMENT
fizierten CLS-KommunikationskanaI Daten übermitteln,                             die Grundlage für ein hochflexibles und feingranula­
können Messstellenbetreiber sofort nach iMSys-­Start zu­                         res Rechte­management“, erläutert Matthias Behrens,
sätzliche Geschäftsmodelle wie Submetering oder ver­                             Geschäfts­führer von ZENNER IoT Solutions.
schiedene IoT-Anwendungen aufsetzen. „So lockern sie
das enge Korsett der Preisobergrenze bei Einbau und                              Plattformen arbeiten zusammen
­Betrieb intelligenter Messsysteme und verkürzen den                             Bei gewissen Aufgaben und Konstellationen arbeiten
 Return on Investment“, argumentiert Dieter Varelmann,                           beide Plattformen auch zusammen. „Dies trifft auf den
 Key Account Manager bei ZENNER Hessware. Damit                                  regulierten Bereich und alle Gebiete zu, die eine Zertifi­
 müssten sie aber keineswegs bis zum Rollout der intelli­                        zierung gemäß ISO 27001 inklusive Datenflusskon­trolle
 genten Messsysteme warten: „Sobald das IoT-Netz auf­                            notwendig machen, etwa beim aktiven EMT“, erläutert
 gebaut ist – das ist für Versorger mit ZENNER als Partner                       Sebastian Heß, Geschäftsführer von ZENNER Hessware.
 schnell realisierbar – kann es operativ losgehen.“                              „Ferner wird die EMT Plattform in der Lösungsarchi­
                                                                                 tektur immer dann vorangestellt, wenn es sich um ein
An dieser Stelle kommt die ELEMENT-Plattform von                                 IoT-­Gateway von ZENNER handelt, weil diese unseren
ZENNER IoT Solutions ins Spiel – ein technologieunab­                            ­Linux-­Stack nutzen. Für LoRaWAN-Gateways anderer
hängiges Datenbanksystem, mit dem sich Geräte, Sen­                               Hersteller ist die EMT Plattform nicht erforderlich,
soren, Aktoren und Netzwerkkomponenten unterschiedli­                             hier agiert ELEMENT eigenständig.“ Im Grunde brauche
cher Hersteller und Technologien verwalten lassen. Damit                          sich der Anwender um all diese technischen Details aber
sind viele verschiedene IoT-Anwendungen realisier­                                nicht zu kümmern, ergänzt ZENNER-Geschäftsführer
bar, etwa im Bereich Smart City. Die Überwachung von                              Sascha Schlosser: „Entscheidend für den Nutzer ist,
Ortsnetz-Trafostationen oder des Füllstands von Abfall­                           dass wir für alle Anwendungsfälle regelkonform funktio­
behältern, Smart Parking oder die LoRaWAN-­gesteuerte                             nierende ­Lösungen bereitstellen, die rasch einsatzbereit
Straßen­beleuchtung sind nur einige Lösungen, die                                 sind und unmittelbar Nutzeneffekte erzeugen.“

   Im Backend eines IoT-Netzwerks werden Daten aus den Sensoren
   ­verarbeitet und aufbereitet. ZENNER bietet dafür zwei Plattformen,
    ­die je nach Anwendungsgebiet getrennt oder zusammen funktionie-
     ren: die EMT Plattform von ZENNER Hessware für Externe Marktteil­
     nehmer (EMT) und ELEMENT von ZENNER IoT Solutions für alle                                EL
                                                                                                  E
     nicht regulierten IoT-Anwendungen wie Smart-City-Lösungen.
                                                                                               Pla MEN
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                                                                                                                                 we C i
                                                                                                                                   nd t y
                                                                                                                                       un
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                                                                                                                               rk t ern
                                                                                                                                   te i e
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                                                                                                            Technik   Plattformen ELEMENT und EMT    11
smart & easy 01|19   DAS KUNDENMAGAZIN VON ZENNER INTERNATIONAL

        Gas geben
        Gaszähler
         Dieter Sucietto leitet den Vertrieb von Gaszählern bei ZENNER.
         Im Interview erklärt er, wie Energieversorger von der Digitalisierung der
         Gas-Messtechnik profitieren und wie ZENNER sie dabei unterstützt.

                                                  Dieter Sucietto ist ein ausgewie-
                                                  sener Fachmann für Gaszähler.
                                                  ­Insgesamt ­blickt der 56-Jährige ­auf
                                                   mehr als 28 Jahre Vertriebs­er­fahrung
                                                   bei ­nam­haften ­Herstellern zurück.
                                                  Seit 1. Juli 2018 ­bekleidet er die neu
                                                 ­geschaffene ­Position des Vertriebs­leiters
                                                  für ­Gas­z ähler bei ZENNER.

                                                                                                ZENNER gehört mit rund
                                                                                                vier Millionen Geräten im
                                                                                                Jahr zu den größten Gas­
                                                                                                zählerproduzenten ­der Welt.

12       Interview   ZENNER Gaszähler
für smarte
Herr Sucietto, die meisten Energieversorger gerade             außerdem einen nur geringen Energieverbrauch. Hinzu
in Europa verbinden den Namen ZENNER vor allem                 kommt, dass ZENNER Gas, ehemals Alfa Centauri, an
mit Messtechnik für Wärme und Wasser. Wie aktiv ist            der Planung des Smart-Meter-Rollouts in Italien beteiligt
ZENNER im Segment Gas?                                         war. Diese Erfahrung kommt jetzt auch anderen Märkten
    Bereits heute gehört ZENNER mit rund vier Millio­          zu­gute.
nen Geräten jährlich zu den größten Gaszählerproduzen­
ten der Welt. Bisher standen die internationalen Märk­         Wie sieht Ihr Fahrplan speziell in Deutschland aus?
te außerhalb Europas im Fokus, doch jetzt digitalisieren          Bis ZENNER die ersten smarten Gaszähler in Deutsch­
und erweitern wir unser Angebot. Ein Meilenstein war           land anbieten kann, wird es noch etwas dauern. Zunächst
Ende 2017 die Übernahme des Geschäftsbereichs Ener­            passen wir unsere Produkte für den deutschen Markt an.
gie des italienischen Spezialisten für smarte Gaszähler        Dann folgen die Präqualifikation und der Zulassungs­
Alfa Centauri S.p.A. Seither gibt es in Italien die neue Ge­   prozess. In dieser Phase muss jedes Produkt verschiede­
sellschaft ZENNER Gas S.r.l. Ihre innovativen Kommuni­         ne Tests durchlaufen. Am Ende haben wir dann Produkte,
kationsmodule versetzen uns in die Lage, Kunden künf­          die allen technischen Anforderungen in Deutschland voll
tig auch intelligente Gaszähler mit IoT-Technologien wie       entsprechen.
LoRaWAN anbieten zu können.
                                                               Was reizt Sie persönlich an Ihrer Aufgabe als
Und damit wollen Sie auch in Europa Fuß fassen?                ­Vertriebsleiter für Gaszähler bei ZENNER?
     Ja, wir wollen die weltweite Produktion dieses Jahr           Ich habe die positive Entwicklung des Unternehmens
auf insgesamt fünf Millionen Gaszähler ausweiten und            in den vergangenen Jahren verfolgt. Das Tempo und die
in den kommenden beiden Jahren in den europäischen –            Konsequenz, mit der sich ZENNER vom reinen Mess­
­und damit auch in den deutschen – Gaszähler-Markt              gerätehersteller zum Anbieter von Komplettlösungen für
 ­einsteigen                                                    Energieversorger entwickelt, haben mich beeindruckt.
                                                                ZENNER hat moderne Produktionsstätten und geht die
Sie sprechen von smarten Gaszählern. Was genau                  Digitalisierung sehr offensiv an. Deshalb finde ich es
ist deren Vorteil?                                              spannend, diesen Weg mit gestalten zu dürfen.
    Der größte Vorteil gegenüber der herkömmlichen
­Technik ist, dass sich sämtliche Informationen zu jedem
 gewünschten Zeitpunkt aus der Ferne erfassen lassen,
 zum Beispiel das Gasvolumen, der Zählerstatus und                Gaszählerproduktion
 natür­lich die Verbrauchswerte. Mit smarten Gaszählern
                                                                  bei ZENNER
 können Energieversorger ihr Messsystem vollumfänglich
 über­wachen. Das eröffnet für die Zukunft Möglichkeiten
 weit über die heutigen Anwendungsbereiche hinaus.                Bereits seit Ende 2012 produziert ZENNER Gas­
                                                                  zähler für internationale Märkte in einer eigenen
Sind die weltweiten Märkte für Gaszähler nicht                    Produktions­stätte in Shanghai, der ZENNER Mete­
bereits in fester Hand?                                           ring Techno­logy. 2018 lag die Zahl der produzierten
     Die Digitalisierung mischt die Karten neu. Energie­          Gaszähler bei rund vier Millionen. Die Produkte
versorger und Stadtwerke stellen heutzutage andere                ­werden derzeit haupt­sächlich außerhalb Europas
Anfor­derungen an die Produkte als noch vor einigen Jah­           verkauft - doch bald will ZENNER auch die euro­
ren. Gerade in Europa gilt es, die informativen Anforde­           päischen Märkte erschließen.
rungen der Energiewende zu erfüllen und den Rollout
smarter Zähler voranzutreiben. Die Versorgungswirtschaft
achtet deshalb nicht nur auf die Grundeigenschaften der
Messtechnik wie Qualität, Sicherheit oder Präzision, son­
dern legt den Fokus zunehmend auf die Datenerfas­
sung und -verarbeitung. Smarte Gaszähler sind also nur                              Das aktuelle Video zum Thema
eine Komponente im intelligenten Messsystem. ZENNER                                 Gaszähler bei ZENNER finden
kann Versorgern die Zählerdaten sehr schnell und prä­zise                           Sie in unserem Youtube-Channel.
­liefern, unser LoRaWAN-Netz hat bei großer Reich­weite

                                                                                                Interview   ZENNER Gaszähler   13
smart & easy 01|19   DAS KUNDENMAGAZIN VON ZENNER INTERNATIONAL

     Smart parken
     in Trier

     ZENNER arbeitet in seinem neuen Geschäftsbereich Internet of
     Things (IoT) derzeit an einem innovativen Projekt: die Ausstattung
     von PKW-Stellplätzen mit Parkplatzsensoren auf Basis der
     LoRaWAN-Funktechnologie
     Die Stadtwerke Trier starteten im vergangenen September       Ergebnisse in den nächsten Wochen genau beobachten
     gemeinsam mit ZENNER ein innovatives Smart-Parking-­          und die Systeme bei Bedarf weiter optimieren.“
     Projekt. Das Prinzip: Intelligente Sensoren melden, ob
     ein Parkplatz frei oder belegt ist. Die Parkplätze am Trie­   Parkleitsystem und IoT-Plattform arbeiten Hand in Hand
     rer Konstantinplatz sind bereits mit Sensoren ausgestattet.   Auf technischer Ebene kommen intelligente Parkplatzsen­
     Über die Homepage der Stadtwerke Trier oder die entspre­      soren der Bosch Connected Devices and Solutions GmbH
     chende App können Autofahrer prüfen, wo freie Parkplätze      zum Einsatz. Einmal installiert, ermitteln sie den Belegungs­
     sind, und ersparen sich so eine langwierige Suche.            zustand des damit ausgerüsteten Parkplatzes. Die ent­
                                                                   sprechenden Daten werden über ein LoRaWAN-Funknetz­
     Smarte Erweiterung des Parkleitsystems                        werk (Long Range Wide Area Network) übertragen, das
     Sowohl die Einwohner als auch die Stadtverwaltung sind        ZENNER eingerichtet hat und das künftig auch für weite­
     begeistert von der Innovation. Dazu Oberbürgermeister         re smarte ­Anwendungen genutzt werden soll. Gespeichert
     Wolfram Leibe: „Bei diesem Projekt zeigt sich ganz konkret    und verarbeitet werden die Sensordaten auf ELEMENT, der
     der Nutzen der Digitalisierung. Bis zu 30 Prozent des ge­     techno­logieunabhängigen IoT-Plattform der ZENNER IoT
     samten Verkehrsaufkommens in einer Stadt entfällt auf die     Solutions GmbH. Sie dient dem Geräte-, Netzwerk-, Nutzer-
     Suche nach einem Parkplatz. Von der intelligenten Erweite­    und Daten-­Management und ist zugleich die Basis für eine
     rung unseres Parkleitsystems in der Innenstadt profitieren    zukunft­sfähige städtische IoT-Infrastruktur.
     Autofahrer und Anwohner gleichermaßen.“ Auch die Umwelt
     wird weniger belastet, zudem wird der innerstädtische Indi­   Für das aktuelle Smart-Parking-Projekt hat die ZENNER IoT
     vidualverkehr effizienter und der Sicherheitsaspekt kommt     Solutions GmbH das bestehende Parkleitsystem der Stadt­
     zum Tragen, weil sich Feuerwehrzufahrten durch diese Sen­     werke Trier direkt in die ELEMENT-Plattform eingebettet.
     soren ebenfalls überwachen lassen. Arndt Müller, Vorstand     So ist es möglich, die Daten ohne Umweg in die Anwen­
     der Stadtwerke Trier, ergänzt: „Um den Oberflächenpark­       dung zu übertragen, freie oder besetzte Parkplätze zu visu­
     platz mit Parksensoren auszustatten, haben wir eng mit der    alisieren und Autofahrern die Informationen per Webbrow­
     Firma ZENNER und der Entwicklungsabteilung von Bosch          ser oder App zugänglich zu machen. „Für Energieversorger,
     zusammengearbeitet. Da es sich bei den eingesetzten Sen­      Städte und Kommunen sind solche Smart-City-Projekte von
     soren noch um Vorserienmodelle handelt, mussten wir ge­       großer Bedeutung. Sie steigern ihre Attraktivität und bieten
     meinsam in der Praxis einige Herausforderungen meistern.      Bürger­innen und Bürgern unmittelbare Mehrwerte“, so René
     Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wir werden die      Claussen, Geschäftsbereichsleiter IoT bei ZENNER.

14        Praxis   Smart Parking
Schachtzähler
effizient auslesen
Auch die Wasserwirtschaft profitiert von LoRaWAN

Die manuelle Ablesung von Schacht­                 bei ZENNER. „Viele ZENNER-Kun­
zählern stellt Wasserversorger regel­              den haben zunächst einen ‚Härtetest‘
mäßig vor große Herausforderungen.                 durchgeführt, indem sie die Reichweite
Denn: Die Schächte, die sich oft dort              des Netzes am Beispiel des Schacht­
befinden, wo der Wasserabgabepunkt                 zählers ermittelt haben. Die Rückmel­                    Zähler und Sensoren,
an der Grundstücksgrenze eingerich­                dungen der Tester waren ausschließ­                      die an unzugänglichen
tet wurde, sind meist nicht unmittelbar            lich positiv, was die Leistungsfähigkeit                 Orten wie Schächten
zugänglich. Laut geltenden Arbeits­                der LoRaWAN-Technologie bestätigt.“                      installiert sind, lassen
schutzrichtlinien müssen zudem aus                                                                          sich per LoRaWAN
Sicherheitsgründen immer zwei Per­                 Smarte Anwendungen mit LoRaWAN                           einfach und zuver­lässig
sonen gemeinsam die Schachtzähler                  LoRaWAN ist ein Low Power Wide                           funkbasiert ­auslesen.
ablesen und den geöffneten Schacht                 Area Network (LPWAN) und eignet
absichern, damit kein Dritter zu Scha­             sich vor allem für die Übertragung klei­
den kommt, zum Beispiel durch einen                ner Datenmengen wie Messdaten über
Sturz. Die Messdaten manuell abzu­                 bis zu 15 Kilometer. Die Funkfrequen­
lesen, ist somit aufwendig und kosten­             zen durchdringen sogar dicke Gemäu­
intensiv. Der Arbeitsaufwand ist umso              er, weshalb LoRaWAN für den Ein­
größer, je häufiger die Zähler ausgele­            satz in Städten, in Kellerräumen und                     Das ist nicht zuletzt deshalb sinn­
sen werden müssen.                                 eben auch in Zählerschächten optimal                     voll, weil mit der LoRaWAN-Techno­
                                                   ist. Dafür werden Verbrauchszähler                       logie viele andere smarte Anwendun­
Mit LoRaWAN (Long Range Wide Area                  und Sensoren mit besonders effizien­                     gen im Bereich der Fernüberwachung
Network) gehört dieses umständliche                ten, batteriebetriebenen Funkmodulen                     und Fernsteuerung möglich sind, etwa
Verfahren der Vergangenheit an. Zäh­               ausgestattet, deren Batterien mehre­                     um Messstellen von Großver­brauchern
ler und Sensoren, die an unzugängli­               re Jahre lang halten. Die Messwerte                      zu überwachen. Werden Wasser­
chen Orten installiert sind, lassen sich           werden per Funk von den Zählern zu                       zähler tages- oder sogar stunden­­
damit einfach und zuverlässig funkba­              einem IoT-Gateway und von dort via                       aktuell ausge­lesen, können Leckagen
siert auslesen. Die Zählerdaten können             Mobilfunk oder Telefonfestnetz in die                    viel ­früher erkannt und damit Schä­
jederzeit abgerufen werden und ste­                Backenendsysteme von Versorgern                          den begrenzt oder sogar vermieden
hen online am PC, am Tablet oder auf               oder Abrechnungsdienstleistern über­                     werden. N  ­ och unmittelbarer wirkt in
dem Smartphone zur weiteren Bearbei­               tragen, wo die Daten zur weiteren Ver­                   diesem Zusammen­hang eine Über­
tung zur Verfügung. Weil der hohe Auf­             arbeitung zur Verfügung stehen. Das                      wachung des Drucks: Bei ungewöhn­
wand der manuellen Ablesung entfällt,              LoRaWAN-Funknetz kann der Versor­                        lichen Betriebs­zuständen wie einem
macht sich die Investition in den Auf­             ger je nach Bebauungsdichte selbst                       Druckabfall wird eine Alarmmeldung
bau eines LoRaWAN-Systems bereits                  ausgestalten und mit Erreichbarkeits­                    über das LoRaWAN-­Netz abgesetzt.
nach kurzer Zeit bezahlt. „Die Schacht­            tests prüfen, indem er die IoT-Gate­                     Mit den entsprechen­den Sensoren
zählerauslesung per LoRaWAN ist für                ways bedarfsgerecht im Stadtgebiet                       haben Wasser­versorger auch Grund­
Wasserversorger zudem ein ideales                  platziert. So können Versorger in ihren                  wasserstände immer im Blick oder
Einstiegsszenario in die IoT-Welt mit              Städten schnell und einfach flächen­                     können aus der Ferne Anlagen­teile
unmittelbar spürbarem Nutzeffekt“, sagt            deckende LoRaWAN-Funknetze auf­                          von Kläranlagen und Regenbecken
Manfred Schmidt, Leiter IoT-Vertrieb               bauen.                                                   überwachen.

Impressum
Herausgeber: ZENNER International   Bildquellen:                              Redaktion und Gestaltung:               Autoren:
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Römerstadt 6, 66121 Saarbrücken     S. 3 (Illustration: Ampel): iStock.com,   GmbH Engel & Heinz                      Patrik Sartor (ZENNER)
www.zenner.de                       lvcandy; S. 4 und 14: Stadt­werke         Breitwiesenstraße 17, 70565 Stuttgart   Tessa Blatt, Vanessa Mogler,
                                    Trier; S. 6 und 7: Stromnetz Hamburg      www.cc-stuttgart.de                     Miriam Oser-Soto, Heidrun Rau
Koordination: Patrik Sartor         GmbH; S. 8 und 9 (Hintergrund):                                                   (Communication Consultants)
E-Mail: patrik.sartor@zenner.com    iStock.com ThomasVogel;
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                                                                                                                       Praxis   Schachtzählerauslesung   15
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