Vorstellung viereinhalbjähriger Kinder in Kita und Schule in 2022 Information zur Organisation für neue Fachkräfte - Hamburg.de
←
→
Transkription von Seiteninhalten
Wenn Ihr Browser die Seite nicht korrekt rendert, bitte, lesen Sie den Inhalt der Seite unten
Vorstellung viereinhalbjähriger Kinder
in Kita und Schule in 2022
Information zur Organisation
für neue Fachkräfte
Fortbildung in Präsenz am 24.08.2022
Juliane Fleddermann, SozialB I Dr. Meike Heckt, IfBQ I Martina Hoppe, BSB
1Agenda
01 Wichtiges auf einen Blick – Ansprechpersonen und Internetseiten
02 Kooperatives Verfahren
03 Aufgaben der Kitas und Schulen
04 Instrumente – Protokollbögen und Bildimpulse
05 Mathe-Items – neu in den Protokollbögen
06 Stolpersteine und Tipps
2Ansprechpersonen für das Vorstellungsverfahren
IfBQ – Rückfragen zu den Protokollbögen und zur Ergebnisauswertung
Frau Dr. Heckt T: 428 851 – 492 meike.heckt@ifbq.hamburg.de
Schulbehörde – Rückfragen der Schulen zum Verfahren
Frau Hoppe T: 428 63 – 2258 martina.hoppe@bsb.hamburg.de
Schulbehörde – Rückfragen der Schulen zum sonderpädagogischen Förderbedarf
Herr Fien T: 428 63 – 4718 wolfgang.fien@bsb.hamburg.de
Sozialbehörde – Rückfragen der Kitas zum Verfahren
Frau Fleddermann T: 428 63 – 3856 juliane.fleddermann@soziales.hamburg.de
LI – Rückfragen zu Anmeldungen über TIS und Fortbildungen zur vorschulischen Bildung
Frau Bartram T: 428 842 -212 birgit.bartram@li-hamburg.de
Das Antragsformular für den TIS-Zugang findet sich unter: https://tis.li-hamburg.de/home/neukunde
Dieses muss gesendet werden an: tis@li-hamburg.de
4TermineTerminplan
und Ablaufplan
Details stehen im Terminplan
Wer macht was mit welchen Instrumenten
Steht auf der Internetseite des IfBQ:
https://www.hamburg.de/bsb/ifbq-vorstellung-
viereinhalbjaehriger/
Die Sozialbehörde sendet alle Unterlagen
vor den Sommerferien an die Kitas
Die Schulbehörde sendet alle Unterlagen
nach den Sommerferien an die Schulen
5Fundstellen im Internet
Wichtig für Kitas!
Zuständige, regionale Grundschule für die Vorstellungsgespräche
Die Zuordnung ergibt sich aus der Wohnadresse der Kinder
www.geoportal-hamburg.de/schulweg_routing
Protokollbögen (Kopiervorlagen und bearbeitbare pdf-Dateien)
Terminplan, Hinweise zu den Instrumenten
www.hamburg.de/bsb/ifbq-vorstellung-viereinhalbjaehriger
Altersgruppen für die Vorstellungsgespräche
Informationen für Eltern in acht Sprachen
www.hamburg.de/einschulung Querverweise zu den anderen Links
Fortbildungsangebote für den vorschulischen Bereich auf der LI-Homepage
https://li.hamburg.de/vsk/
6Hinweise zu den Instrumenten für Kitas & Schulen
www.hamburg.de/bsb/
ifbq-vorstellung-viereinhalbjaehriger
Hinweise mit Querverweis: gezielte
Auswahl einzelner Abschnitte über das
Inhaltsverzeichnis ist möglich
702 Kooperatives
Vorstellungsverfahren
8Ziele des Vorstellungsverfahrens
Gute Ausgangsbedingungen für den Schulstart aller Kinder schaffen
Kompetenzeinschätzung nach einheitlichen Kriterien in Kitas und Schulen
Eltern, Kita und Schule tauschen sich über den Entwicklungsstand des Kindes
aus. Es ist ein Einstieg in die Zusammenarbeit und die Chance, Eltern als
Partner zu gewinnen.
im Bedarfsfall:
Gezielte Förderung im vorschulischen Jahr in Kitas und Schulen
Sprachförderung im vorschulischen Jahr nach §28a HmbSG
9Historie
Seit Entwicklung hin zum kooperativen Verfahren
Vorstellungsgespräche: Aufgabe zunächst für Schulen nach §42 (1) HmbSG
2005/06
Auswertung durch das LIQ: Stichprobe für ein Siebtel der Schüler/innen
Vorschulpflicht für Kinder mit Sprachförderbedarf nach §28a HmbSG (Bü-Beschl. Dez. 2006)
2007/08 AG Frühe Bildung mit Sozialbehörde, Schulbehörde, Kita-Verbänden und LIQ (IfBQ)
Jährliche Voll-Auswertung der Vorstellungsgespräche durch das LIQ (IfBQ)
2010/11 Pilotphase in 8 Schulen und 22 Kitas: gemeinsame Instrumente
2011/12 Empfehlung zur Nutzung der Instrumente in allen Kitas und Schulen
2012/13 Jährlich eine gemeinsame Fortbildungsveranstaltung für Kitas und Schulen
2013/14 Verbindliche Nutzung der Instrumente in allen Kitas und Schulen
2014/15 Gemeinsame Zeitleiste für Kitas und Schulen
Zusätzliches Angebot alltagsintegrierte Sprachförderung in der Kita: gilt für Kinder
2017/18
ohne bisherige Betreuung oder mit bereits vorhandenem min. 6-Stunden-Kitaplatz
2020/21 Buchstart 4½ : Hamburger Geschichten-Buch mit vielen Veranstaltungen in Kitas und Schulen
2021/22 Mathe-Items: Erprobung in 41 Kitas und 23 Schulen
10Vorstellung Viereinhalbjährige – Übergang in Klasse 1
Zwei getrennte Verfahren für unterschiedliche Altersgruppen
Vorstellung viereinhalbjähriger Kinder
Aufgabe der Schulen nach § 42 (1) Hamburgisches Schulgesetz
Aufgabe der Kitas nach § 9 (2) Landesrahmenvertrag Kitas
Kann-Kinder
o sind bis zu einem halben Jahr jünger als die Altersgruppe der „Viereinhalbjährigen“
o nehmen nicht am Vorstellungsverfahren teil.
o können bei entsprechendem Entwicklungsstand für die Vorschulklasse einer Schule angemeldet
werden > Entscheidung der Schulleitung
Übergang aus der Kita in die erste Klasse gestalten
Aufgabe der Kitas nach § 9 (3 ff.) Landesrahmenvertrag Kitas
Ziel: Kitakinder mit dem künftigen Schulbesuch vertraut machen
Zeitpunkt: ab April vor Beginn der ersten Klasse
Buchstart 4½
1103 Aufgaben der
Kitas und Schulen
12Ablauf – Akteure
Gespräche in der Kita nach den Sommerferien
ggfs. Vereinbarungen zur Förderung
Gespräche in der Schule nach den Herbstferien
ggfs. Vereinbarungen zur Förderung
Bogen A
bleibt in Kita
Rückmeldung der Schule an Kitas
Bogen B Weiterarbeit mit
geht lfd. an Schule Bogen B
Kopien an das IfBQ
Einwilligung Eltern Bogen C, wenn kein
bleibt in Kita B-Bogen vorliegt Rückmeldung
Einwilligung Eltern unterschiedlich
nach Anzahl der Schule sendet
Anlagen Kinder und Kitas Kopien an IfBQ
4 Bildimpulse wichtiger Punkt für 1 Bogen je Kind
Bes. Begabungen die Kitas
Förderplanung (vollständig
ausgefüllt)
13Ablauf für Kitas
Wann Was Fundstelle
Sammelmail der Sozialbehörde
vor den Sommerferien Terminplan und Instrumente
an die Kitas
Elterngespräche in der Kita mit A-Bogen und
Protokollbogen A
nach den Sommerferien bis Zusammenfassung in B-Bogen übertragen
Protokollbogen B
zum Ende der Herbstferien
Protokollbogen A und Einverständniserklärung der
Einverständniserklärung Eltern
Eltern verbleiben in der Kita
B-Bögen werden laufend an die zuständige Schule Zuständige Schule ergibt sich
laufend, gesendet, sofern das Einverständnis der Eltern vorliegt aus dem
spätestens bis Montag nach Schulwegroutenplaner
den Herbstferien Liegt der Schule der B-Bogen nicht rechtzeitig vor, kann
die Einschätzung der Kita nicht berücksichtigt werden (s.u. Fundstellen)
Bei Hinweisen auf einen ausgeprägten Förderbedarf
oder bei großen Unterschieden in den Einschätzungen:
Im Einzelfall
Maßnahmen zur Förderung bis zur Einschulung
verabreden
14Ablauf für Schulen
Wann Was Fundstelle
nach den Sommerferien Terminplan, Instrumente, Handreichung Sammelmail der BSB an Schulen
vordruckstellebsb@bsb.hamburg.de
nach den Sommerferien Schulen bestellen bei Bedarf Flyer
Kerstin Engel, T: 428 63 - 3792
Täglich möglich Anzahl vorzustellende Kinder abrufen Adressliste aus dem ZSR
ab September/ Oktober Einladungsschreiben an Eltern senden Musterbrief im ZSR
Nachbestellung von Bildimpulsen
letzte Woche vor den roland.spanka@bsb.hamburg.de
Bestellung der C-Bögen
Herbstferien GZ Amt für Bildung, T: 428 63 - 4971
nur für Kinder ohne B-Bögen aus Kitas
Durchführung der Gespräche, Verteilung Buchstart- Zusammenfassung im Terminplan
Ende Okt bis Anfang Jan
Buch und Rückmeldung an Kitas und Details in der Handreichung
Auf Antrag der Eltern: Verbleib in Kita / Musteranträge und -bescheide im
Ende Okt bis Anfang Jan
alltagsintegrierte Sprachförderung in Kita ZSR
Bis zu den Herbstferien 2. Beratungsgespräch in der regional zuständigen Nachfragen an Wolfgang Fien,
im Folgejahr Schule bei vermuteten sonderpäd. Förderbedarfen B42-2, T: 428 63 – 4718
15Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit
• ca. 1.100 Kitas
Beteiligte • 208 staatliche Grundschulen
• ca. 11 Privatschulen
• rd. 18.500 Kinder
Gespräche • Ø 84 Kinder je Schule in 2020
• Ø 17 Kinder je Kita in 2020
• Ø 1 Kita mit 5 Schulen
Kooperation • Ø 1 Schule mit 23 Kitas
Datenquellen:
Beteiligte: Kitas und Schulen im Schuljahr 2020/21 gemäß Gesamtdatensatz IfBQ
Gespräche je Schule bzw. Kita: Ø Kinderzahl nach Gesamtdatensatz IfBQ; Anzahl der Kinder gemäß Einwohnermeldeamt (ZSR)
Kooperation: Teilmenge Befragung des IfBQ von 176 Kitaleitungen und 142 Schulleitungen zum Vorstellungsverfahren 2019/20
1603 Aufgaben der Kitas und Schulen
Besonderheiten für Schulen
17Besondere Organisationsaufgaben der Schulen
Erstgespräch in einer Privatschule
Dokumentationspflicht der Privatschulen im ZSR
Details: Handreichung zur Vorstellung der Viereinhalbjährigen
Sprachförderbedarf in der Kita auf Antrag der Eltern
Alltagsintegrierte Sprachförderung in der Kita (ab 6-Stunden-Platz in der Kita)
Details: Handreichung zur Vorstellung der Viereinhalbjährigen
ZSR: Anträge, Musterbescheide für Schulen
Vermutung eines speziellen sonderpädagogischen Förderbedarfs
Erstgespräch 2022 und Folgegespräch bis Herbst 2023
Details: Handreichung zur Vorstellung der Viereinhalbjährigen
18Spezieller sonderpädagogischer Förderbedarf
Vor den Herbstferien 2022
• 2. Beratungsgespräch mit 4,5-Jährigen aus 2021 (Austausch mit Kita, ReBBZ)
• ggf. Einleitung der Diagnostik für künftige Erstklässler in 2023
Nach den Herbstferien 2022
• Vorstellung Viereinhalbjähriger - gesamter Jahrgang
• Wiedervorlage für wenige Kinder im Folgejahr
Vor den Herbstferien 2023
• 2. Beratungsgespräch mit 4,5-Jährigen aus 2022 (Austausch mit Kita, ReBBZ)
• ggf. Einleitung der Diagnostik für künftige Erstklässler in 2024
1904 Instrumente
Protokollbögen & Bildimpulse
20Protokollbogen A – verbleibt in der Kita
2022 2022 2022
Der A-Bogen
verbleibt in der Kita
21Protokollbogen A – Kompetenzeinschätzung der Kita
Für 7 Kompetenzbereiche sind jeweils Items als Beispiele formuliert
Die Kompetenzbereiche entsprechen den Hamburger Bildungsempfehlungen für Kitas, sie umfassen überfachliche und
fachliche Kompetenzen. Pro Bereich gibt es je 4 bis 6 Items mit altersgemäßen Beispielen zur Einschätzung.
Die Kompetenzen werden von den pädagogischen Fachkräften eingeschätzt, die die Kinder gut kennen.
Die Einschätzung erfolgt auf Basis einer fünfstufigen Skala von „sehr gering ausgeprägt“ bis „sehr hoch ausgeprägt“.
Die breite Mitte dieser Skala ist mit „altersgemäß ausgeprägt“ positiv konnotiert. Wenn Kompetenzen der Kinder bei
vielen Items im mittleren Bereichen eingeschätzt werden, bedeutet das: „alles ist prima“.
Das ist Eltern und Kollegen*innen zu erläutern (keine Verwechslung mit Noten!).
Außerdem ist es sinnvoll, die Kommentarspalten zu nutzen, um Besonderheiten des Kindes zu beschreiben, die sonst nicht
gut darstellbar oder wichtig sind.
Im Gesamtergebnis erscheint im Bogen A ein Bild des augenblicklichen Standes der Kompetenzentwicklung des Kindes in
der Kita (ggf. sehen Eltern zuhause ein anderes Bild - es ist gut, sich dann ggf. darüber anhand der Beispiele zu
auszutauschen).
22Protokollbogen B für Kitas und Schulen – 2 Seiten
Kita-Hinweis auf
Kita-Hinweise
Kita-Hinweis auf
auf
Förderbedarf und
Förderbedarf und
bes.Begabungen
bes. Begabungen
Schulen hier
IMMER ausfüllen
23Protokollbogen B – Zusammenfassung von Kita und Schule
Gemeinsam ausgefüllter B-Bogen von Kita und Schule
Hintergrundinformationen
Familiensprachen, Migrationsstatus, Dauer des bisherigen Kitabesuchs,
eventuell bereits laufende Fördermaßnahmen oder Therapien.
Zusammenfassung der Kompetenzeinschätzung in der Kita
Ergänzung und Einschätzung der Schulen
Die Angaben der Kita werden von der Schule auf diesem Bogen ergänzt.
Schule stellt ausgeprägten Sprachförderbedarf nach §28a HmbSG fest.
Schulen geben den Kitas eine Rückmeldungen zu den Ergebnissen.
Die Art der Rückmeldung hängt von den Rahmenbedingungen (Anzahl der vorzustellenden
Kinder und Anzahl der kooperierenden Kitas) ab.
Mehr Details: „Hinweise für Kitas und Schulen zu den Instrumenten“
www.hamburg.de/bsb/ifbq-vorstellung-viereinhalbjaehriger
24Protokollbogen C nur für Schulen
Protokollbogen C
wird von den Schulen nur dann ausgefüllt, wenn
bis spätestens Montag nach den Herbstferien
kein B-Bogen aus der Kita vorliegt.
d.h., die Einschätzung der Kita kann nur
berücksichtigt werden, wenn der B-Bogen
rechtzeitig vorliegt.
Bogen C umfasst die Inhalte aus Bogen B, ergänzt um eine
Kurzversion der Kompetenzeinschätzungen aus Bogen A.
Da die Lehrkräfte die Kinder nicht kennen und nur kurz beobachten,
können einige Items nicht eingeschätzt werden.
25Sprachstandserhebung mit Bildimpuls
Anlass
Bei Hinweisen (Kita, Eltern, Schule) auf Sprachförderbedarf
Ermittlung des Sprachstands durch die staatliche Schule
Aktuelle Bildimpulse: Eistüte, Künstler, Pfütze, Schaukel
Jeder Bildimpuls besteht aus vier Bildern, zu denen die
Kinder sich möglichst in einer kleinen Erzählung äußern sollen.
Hierbei geht es um die grundlegende Fähigkeit, die auf den Bildern
dargestellten Handlungen zu versprachlichen.
Die Ergebnisse zum Einsatz des Bildimpuls werden im Protokollbogen „Anlage Sprache“ dokumentiert.
Die Einschätzung des Sprachstands ergibt sich aus dem Gesamteindruck und den Ergebnissen des
Bildimpuls.
Maßnahmen bei festgestelltem Sprachförderbedarf: ggf. Förderempfehlung und / oder additive
Sprachförderung nach § 28a HmbSG im Jahr vor der Einschulung.
26Auswertung der Bildimpulse zur Sprachstandserhebung
Die Auswertung erfolgt direkt beim Hören: Das erfordert hohe Konzentration und fokussiertes Hören.
Achten Sie auf die Geschichte, die das Kind erzählt.
Achten Sie daneben auf die Art, wie es erzählt.
Machen Sie während der Erzählung Kreuze, wo es eindeutig ist.
Nachdem die Geschichte beendet ist, bedanken Sie sich beim Kind und sagen, dass
Sie nun einen kleinen Moment brauchen. Kreuzen Sie Lücken aus dem Gedächtnis an.
Stellen Sie ggf. noch Nachfragen (Abschnitt b), wenn Sie unsicher sind.
Es kommt vor allem darauf an, ausgeprägten Sprachförderbedarf zu erkennen.
Es gibt einige Marker, die diesen deutlich werden lassen.
Mehr Details: „Hinweise für Kitas und Schulen zu den Instrumenten“
www.hamburg.de/bsb/ifbq-vorstellung-viereinhalbjaehriger
2705 Mathe-Items
in den Protokollbögen
28Grundverständnis für die Weiterentwicklung der Mathe-Items
Mehrere Items zu einzelnen Aspekten des math. Grundverständnisses sind
besser einzuschätzen
haben eine erhöhte Aussagekraft
erleichtern eine passgenaue Begleitung und Förderung in Kita und VSK
Ansatz der frühen mathematischen Bildung ist in Kita und Schule vergleichbar
Mathematik in Alltagssituationen entdecken
handlungsorientiert erfahren
spielerisch erforschen und entdecken
29Mathe-Items im Bogen A für Kitas und im Bogen C für Schulen
Inwieweit ist diese Kompetenz
ausgeprägt?
Sachkompetenzen Mathematik
(bitte entweder die sechs neuen Items ankreuzen oder unten die Gesamteinschätzung)
Vergleichen u. Kategorisieren Das Kind sortiert Gegenstände nach Eigenschaften.
Das Kind verfügt über ein erstes räumliches Vorstellungs-
Räumliche Vorstellung
vermögen.
Zahlwortreihe Das Kind kennt die Zahlwortreihe (bis 10).
Mengen abzählen Das Kind zählt Mengen ab (bis 6).
Ziffern Das Kind erkennt Ziffern.
Vermehren und Vermindern Das Kind hat ein Verständnis für Vermehren und Vermindern.
Alternativ (wie bisher): Das Kind verfügt über Kompetenzen hinsichtlich mathe-
Gesamteinschätzung matischer Zusammenhänge (Messen, Vergleichen, Ordnen,
Mathematik Sortieren, Mengen zuordnen).
30Beispiel für ein Item - mit Alltagssituationen und Beobachtungsaufgaben
Zu jedem der 6 Items
• werden passende Alltagssituationen beschrieben
• Beobachtungsaufgaben angeboten
Effekte
• der Protokollbogen wird von Details entlastet
• Kitas und Schulen finden konkrete, anschauliche,
alltagspraktische Beispiele für ihre Einschätzungen
• klare Orientierung für die Fachkräfte, einfacher Einsatz
Rückmeldungen aus der Erprobung
• Kompetenzen sind in diesem Format einfacher und
schneller zu beobachten
• die Dokumentation wird vereinfacht
31Mathe-Items im gemeinsamen Bogen B für Kitas und Schulen
Hinweise auf Hinweise auf
altersgemäße
Bereich ausgeprägten
Entwicklung
besondere
Förderbedarf Begabung
einfacher
Sprachentwicklung (Deutsch) Förderbedarf
Ich-Kompetenzen
Soziale Kompetenzen
Lernmethodik & kognitive Kompetenzen
Körper und Bewegung
Mathematische Kompetenzen
anderer Bereich:
3206 Stolpersteine und Tipps
33Stolpersteine
▶ B-Bogen aus Kitas ist unvollständig, ist unverständlich, kommt zu spät
▶ Kitas nutzen veraltete Bögen - aktuelle Version steht auf der IfBQ-Website
▶ Schulen arbeiten nicht mit B-Bogen aus der Kita weiter, sondern gleich mit dem C-Bogen
▶ Bögen werden den Eltern mitgegeben (kommen dann zu spät oder nicht in der Schule an)
▶ Eltern geben kein Einverständnis, Bögen an Schulen zu schicken
▶ Kinder oder Eltern kommen verängstigt in der Schule an (Sorge vor „Viereinhalb-Test“)
▶ Kinder sind sehr schüchtern / sprechen nicht
▶ Eltern sorgen sich, ihr Kind sei „nicht gut genug“
▶ Eltern erscheinen nicht zum Termin
▶ Eltern oder Kinder sprechen nicht / wenig Deutsch
34Tipps für eine gute Umsetzung
▶ Alle Beteiligten in Kita und Schule einheitlich über Abläufe informieren.
▶ Bei Problemen oder Unklarheiten mit Kitas oder Schulen dort möglichst direkt nachfragen.
▶ Für die Kooperation / Kommunikation mit Kitas / Schulen Verteiler mit Kontaktpersonen anlegen
(ggf. diese in der Schulregion gemeinsam nutzen) / die wichtigen Partner*innen kennenlernen.
▶ Den Kitas Rückmeldungen zu den Ergebnissen in den Schulen geben (ggf. telefonisch, oder als
Sammel-E-Mail an alle beteiligten Kitas mit der Information, dass Sie die B-Bögen erhalten und
genutzt haben und sich ggf. in Einzelfällen bei Rückfragen melden).
Das ist den Kitas wichtig – bisher erhalten noch nicht alle Kitas eine Rückmeldung.
▶ Gemeinsam mit Kitas und Schulen vertrauensvolle Beziehungen zu den Eltern aufbauen.
▶ Ggf. teilweise Vorstellungstermine und additive Sprachförderung auch in Kitas durchführen.
▶ Eltern und Kinder ermutigen / bestärken, dass die Vorstellungen kein „erster Schultest“ sind,
sondern eine Chance, die Schule kennen zu lernen und dort gut beraten / unterstützt zu werden.
▶ Übersetzungen der Bögen (www.hamburg.de/einschulung) für Elternberatung nutzen.
3507 Ergebnisauswertungen
durch das IfBQ
36Auswertung der Ergebnisse durch das IfBQ
Seit Einführung des Verfahrens zur Vorstellung Viereinhalbjähriger werden die Ergebnisse der
Einschätzungen der Kompetenzen der Kinder systemisch ausgewertet.
Für dieses Monitoring werden Zusammenfassungen der Ergebnisse aller vorgestellten Kinder vom
IfBQ in anonymisierter Form erfasst. Dazu werden die Daten von den Schulen an das IfBQ geschickt,
die dort eingegeben und ausgewertet werden.
Ziel des Monitorings ist es, Informationen über die Zusammensetzung der Gruppe der
Viereinhalbjährigen und deren Kompetenzstände zu erhalten. Durch die regelhafte Auswertung
können Trends und Entwicklungen abgebildet und Handlungsbedarfe für die politische Planung
identifiziert werden.
Zusammenfassungen der Berichte sind öffentlich (Internetseite IfBQ).
37Kopien für das IfBQ
Bitte geben Sie diese Information frühzeitig an alle beteiligten Kolleginnen und Kollegen
Für Kitas: Bitte darauf achten, nur aktuelle Bögen von 2022 zu nutzen und Codes korrekt zu bilden!
▶ Für jedes an der Schule vorgestellte Kind eine Kopie des B-Bogens oder ggf. des C-Bogens.
▶ Die kopierten Bögen müssen vollständig ausgefüllt sein, besonders achten auf:
Vollständige, korrekte Codes (bitte ggf. korrigieren)
Frage 3 zu Sprachkompetenzen muss für jedes Kind beantwortet werden
Angaben zum Migrationshintergrund und zur Dauer des Kitabesuchs
▶ Kopieren Sie die Bögen komplett (B-Bogen hat 2 Seiten, C-Bogen hat 3 Seiten).
▶ Falls bereits ein Großteil der Ergebnisse vorliegt, die Kopien ab Anfang November an das IfBQ senden
(mit Hinweis, wie viele Bögen voraussichtlich bis wann nachgeschickt werden).
Nachzügler können Sie dann bis Ende Januar nachsenden.
38Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches
Vorstellungsverfahren 2022
39Sie können auch lesen