Zytig - BERUFE - ERLEBEN - BAM
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Erleben Sie die Gesundheitsberufe:
Assistent/in Gesundheit und Soziales EBA
Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ
Dipl. Aktivierungsfachfrau/Aktivierungsfachmann HF
Dipl. Biomedizinische/r Analytiker/in HF
Dipl. Fachfrau/Fachmann Radiologie HF
Dipl. Fachfrau/Fachmann Operationstechnik HF
Dipl. Pflegefachfrau/Pflegefachmann HF
Dipl. Rettungssanitäter/in HF
Dipl. Dentalhygieniker/in HF
BSc ZFH in Ergotherapie
BSc BFH Hebamme
BSc BFH Pflege
BSc BFH Physiotherapie
BSc BFH in Ernährung und Diätetik
BAM, Stand der Gesundheitsberufe: 8. bis 12.11.2018
www.gesundheitsberufe-bern.ch
Besuchen Sie uns auf Facebook:
www.facebook.com/
OdA Gesundheit Bern im Auftrag der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern GesundheitsberufeBernVORWORT 3
Anna Herrmann
Messeleiterin BAM
LIEBE JUGENDLICHE
LIEBE ELTERN
Vom 08. bis 12. November 2018 steht das lern allen Besuchern die Möglichkeit bietet nach einer Lehrstelle, können sie sich beim
Gelände der BERNEXPO wieder gänzlich die Berufe live zu erleben. So ermöglicht Lehrstellen-Speed Dating im 5-Minuten-
im Fokus der Grundbildung. Die Berufs- beispielsweise der Indoor-Fahrparcours takt bei zahlreichen Firmen vorstellen und
wahl gehört zu den wegweisendsten Ent- allen Interessierten eine Fahrt mit einem ergattern mit etwas Glück den Zuschlag
scheidungen im Leben. Mit der fortschrei- Elektro- Lastwagen und begeistert damit für ein Vorstellungsgespräch. Auch wenn
tenden Digitalisierung stehen immer mehr nicht nur angehende Strassentransport- heutzutage nur wenige ein Leben lang den
neue Möglichkeiten und Berufswege offen fachleute. Alle zukünftigen Fachleute Ge- gleichen Beruf ausüben, ist der erste Be-
und der Berufswahldschungel verdichtet sundheit dürfen ebenfalls Hand anlegen ruf wegweisend und sollte in erster Linie
sich zunehmend. Seit nun 30 Jahren bietet und können so beispielsweise erstmals Spass machen. Nirgends lernt man besser
die BAM, als grösste Messe für Grundbil- eine Zahnreinigung vornehmen. Alle die dazu und entdeckt mehr spannende Berufe
dung im Espace Mittelland, allen Jugend- noch nicht genau wissen, wo ihre Reise als auf der BAM. In diesem Sinne wünsche
lichen eine Orientierungshilfe in diesem in der Berufswelt hinführt, können an der ich Ihnen einen spannenden und eindrucks-
anspruchsvollen Prozess. BAM zahlreiche Inspirationen holen und vollen Besuch an der BAM 2018!
sich von unseren Ausstellern fachmännisch
beraten lassen.
BERUFE ERLEBEN
Zahlreiche Berufe klingen spannend, aber Hinweis: Schauen Sie auch ins
sind sie auch wirklich geeignet für mich? EIN HIGHLIGHT JAGT Tagesprogramm des BAM-Campus. Hier
Passt diese Lehre überhaupt zu mir? Einige DAS ANDERE erfahren Sie von Profis viel Nützliches
der vielen Fragen, auf welche die Antwor- und Informatives rund um verschiedene
ten nicht so einfach zu finden sind. Eine Nebst dem Liveerlebnis der Berufe sor- Themen der Grundbildung.
grosse Hilfe bietet dabei die BAM, welche gen weitere Highlights für Aufmerksam- Das Programm des BAM-Campus finden
auch in diesem Jahr mit rund 100 Ausstel- keit. Sind Jugendliche noch auf der Suche Sie auf S.9.4 PUBLIREPORTAGE
Nimm deine Zukunft
in die Hand.
Beim Kanton Bern.
Willkommen im Ausbildungsbetrieb Kanton Bern
Wie wär's mit einer spannenden und abwechslungsreichen Lehre bei der kantonalen Verwaltung
Bern?
Die Kantonsverwaltung Bern ist als Ausbildungsbetrieb vor allem durch die kaufmännischen Berufe
bekannt. Doch zu deiner Überraschung wirst du sehen, dass auch viele andere Berufe angeboten
werden wie zum Beispiel eine Ausbildung zum Fachmann, zur Fachfrau Betriebsunterhalt.
Fachmann/Fachfrau Betriebsunterhalt, Fachrichtung Werkhof –
Eine Lehre „on the road“
Der Beruf Fachmann/Fachfrau Betriebsunterhalt mit
Fachrichtung Werkhof ist sehr vielseitig. Nicht nur die
Arbeiten sind abwechslungsreich, auch die Arbeitsplät-
ze ändern sich täglich. Der Unterhalt der Kantonsstras-
sen stellt eine Hauptaufgabe dar. Jeden Morgen wird
der Lieferwagen mit dem nötigen Werkzeug beladen
und die Fachmänner/Fachfrauen Betriebsunterhalt rü-
cken aus. Mit den verschiedenen Jahreszeiten wech-
seln sich auch die damit verbundenen Aufgaben ab:
Signalstationen einrichten, Strassenbeläge flicken,
Streckenkontrollen durchführen, allgemeine Grünpfle-
ge, Winterdienstarbeiten oder Wartungsarbeiten in der
Werkstatt. Gelegentlich sind in der Werkstatt auch Rei-
nigungs- und Auffüllarbeiten zu erledigen. Einmal pro
Woche besucht man die Berufsfachschule.
Der Beruf eignet sich hervorragend für Menschen, die
gerne draussen und mit ihren Händen arbeiten. Als
Fachmann/Fachfrau Betriebsunterhalt sind handwerkliches Geschick und gute körperliche Belastbar-
keit von Vorteil. Weitere Anforderungen sind praktisch-technisches Verständnis, Zuverlässigkeit,
Teamfähigkeit und Flexibilität.
Mach ich. Beim Kanton Bern.
Nebst der Ausbildung zum Fachmann, zur Fachfrau Betriebsunterhalt mit Fachrichtung Werkhof oder
Hausdienst, bietet der Kanton Bern viele weitere Lehrstellen an: Kauffrau, Büroassistent, Elektroni-
kerin, Polymechaniker, Fachmann Hauswirtschaft, Fachfrau Information und Dokumentation, Geoma-
tiker, Informatikerin, Koch, Laborantin, Forstwart, Dentalassistentin, ICT-Fachmann, Mediamatikerin,
Logistiker oder Tiermedizinische Praxisassistentin.
So abwechslungsreich wie die Ausbildungsmöglichkeiten sind die Aktivitäten an unserem Stand an
der Berufs- und Ausbildungsmesse (BAM): Nebst den Informationen zu 18 Berufen kannst du einen
Parcours absolvieren. Ausserdem sind am 10. und 11. November die angehenden Fachmänner
Betriebsunterhalt vom Werkhof Uetendorf vor Ort und geben dir einen Einblick in ihren spannen-
den Arbeitsalltag.
Lehrstellen:
Besuch uns am Stand 13.
www.be.ch/jobs Wir freuen uns auf dich!INHALT 5
BILDUNG
7 arkus Neuenschwander
M 21 WhatsApp-Chat 43 9 Tipps
«Lebhafte Schilderungen aus dem Noa Schwab: Polymechaniker EFZ Wie unterstütze ich mein Kind bei der
Arbeitsalltag» Berufswahl?
23
Step by step
9 orträge auf dem BAM-Campus
V Der Weg zum General Manager 45 Brückenangebote
Hintergrundinformation an der BAM Keine Lehrstelle – was nun?
25
Step by step
10 I nterview mit Andri Rüesch Der Weg zum Gastrounternehmer 47 Schnupperlehre
Swisscom-Manager Schnuppern leicht gemacht
27 ase Management
C
Berufsbildung, was ist das?
31 9 Tipps
für die Lehrstellen-Bewerbung
33 teckbrief
S
Jona Frutig
35
Online-Bewerbungen
Tipps und Tricks
36 Prominenten-Umfrage
Was war Ihr Traumberuf und was
15 Frühsensibilisierung wurde daraus? AUSSTELLER
Noch zu früh für die Berufswahl?
53
Hallenplan 2.0
17
Berufsporträt
Was macht eine... HOKO? 53 Aussteller Halle 2.0
19 Ratgeber von Regula Fecker 54 Angebot A–Z Halle 2.0
«Frauen müssen mehr Gas geben»
54 Treffpunkt für Lehrerinnen und Lehrer
55
Hallenplan 3.0
55 Aussteller Halle 3.0
61 Angebot A–Z Halle 3.0
39 S
teckbrief
Jael Holzer
41 Neue Berufe 63 IZ Berufsberatungs- und
B
Die Berufe der Zukunft Informationszentren im Kanton Bern
IMPRESSUM
REALISATION HERAUSGEBER VORSTUFE, DRUCK & VERTRIEB
textatelier.ch BERNEXPO Vogt-Schild Druck AG
Elfenaustrasse 5 Mingerstrasse 6 Gutenbergstrasse 1
2502 Biel 3000 Bern 22 4552 Derendingen
+41 32 341 04 04 +41 31 340 11 11
info@textatelier.ch | www.textatelier.ch info@bernexpo.ch | www.bernexpo.ch Vertrieb durch Die Post
Redaktionsleitung: Anna Herrmann
Autoren: Peter Bader, Jürg Freudiger, Erich Goetschi, Mia Hofmann, Thorsten Kaletsch, Mike SommerDie Insel Gruppe als Spitalverbund ist ein Top-Ausbildungsbetrieb und bildet rund 300 Lernende aus; dies an den Standorten Bern (Inselspital, Tiefenau), Aarberg, Belp, Münsingen und Riggisberg. Sichere dir eine Lehrstelle bei der Insel Gruppe. • Bäcker-Konditor/in • Diätköchin/Diätkoch • Elektroniker/in • Fachfrau/-mann Betreuung Kinder (FaBeK) • Fachfrau/-mann Betriebsunterhalt • Fachfrau/-mann Gesundheit (FaGe) • Fachfrau/-mann Hauswirtschaft • Gebäudereiniger/in • Kauffrau/Kaufmann • Köchin/Koch • Logistiker/in • Med. Praxisassistent/in • Medizinproduktetechnologin/-technologe • Systemgastronomiefachfrau/-mann Mehr zu unserem Lehrstellenangebot auf www.inselgruppe.ch/berufseinsteiger
BILDUNG 7
Erziehungswissenschaftler Markus P. Neuenschwander
«LEBHAFTE
SCHILDERUNGEN AUS
DEM ARBEITSALLTAG»
Professor Markus Neuenschwander von der Pädagogischen Hochschule der Fachhoch
schule Nordwestschweiz (PH FHNW) ist Spezialist für Berufsbildungsentscheidungen.
Er sagt, worauf Jugendliche bei der Lehrstellensuche vor allem achten müssen.
Text: Peter Bader «Den Lernenden stehen über die Berufs-
Foto: zVg maturitätsschule zudem Wege an Hoch-
schulen oder zu Karriere-Programmen ver-
Eigentlich, sagt Markus Neuenschwan- schiedener Institutionen und Unternehmen
der, seien Jugendliche im Alter von 14, 15 offen. Die Lehre bietet sehr vielfältige, gut
Jahren mit der Berufswahlentscheidung bezahlte und prestigeträchtige Laufbahn-
überfordert. In dieser Phase entwickelten möglichkeiten. Es gibt Eltern, die diese
sie erst ihre eigene Identität und entdeck- nicht ausreichend kennen.»
ten ihre Neigungen, Fähigkeiten und Inte-
ressen. Zudem kennten sie die Berufswelt
noch kaum. Trotzdem hat der Erziehungs- ELTERN: DIE WICH-
wissenschaftler eine gute Nachricht: «Un- TIGSTEN BERATER
sere Studien zeigen, dass den meisten der
Einstieg in die berufliche Grundbildung Gleichzeitig seien Eltern immer noch die
gelingt.» Jugendliche, die eine passende wichtigsten Beratenden bei der Suche
Lehre gefunden haben, seien zufriedener nach einem passenden Beruf: «In 46 Pro-
und leistungsstärker, wechselten seltener zent der Fälle wählen die jungen Leute das
den Beruf und hätten ein geringeres Ar- Berufsfeld der Mutter oder des Vaters.» Markus Neuenschwander gibt Tipps
beitslosigkeitsrisiko. Wichtig ist gemäss Neuenschwander, dass zur Lehrstellensuche.
eine erwachsene Person, zu der die jun-
gen Leute eine vertrauensvolle Beziehung
UNBEKANNTES haben, anschaulich und lebhaft aus ihrem
BILDUNGSSYSTEM Arbeitsalltag erzählt und sie begleitet. Die • Sich von den eigenen Interessen und
Jugendlichen müssten eine Vorstellung Stärken leiten lassen, nicht von Karrie-
Der 52-Jährige leitet das Zentrum Ler- davon bekommen, was es heisst, sich in rechancen.
nen und Sozialisation der Pädagogi- der Berufswelt zu bewegen. «Bezugsper- • Frühzeitig mit Eltern oder anderen er-
schen Hochschule der Fachhochschule sonen müssen nicht zwingend die Eltern wachsenen Vertrauenspersonen über
Nordwestschweiz (PH FHNW). Zu sei- sein, die Rolle kann auch die Gotte, der Berufe und den Arbeitsalltag sprechen.
nen Forschungsschwerpunkten gehören Nachbar, die Lehrerin oder ein Freund Im Gespräch erhält man ein gutes, re-
Berufsbildungsentscheidungen und der übernehmen.» alistisches Bild. Erwachsene Personen
Übergang von der Schule in den Beruf. bei ihrer Arbeit begleiten.
Neuenschwander ist überzeugt, dass die Für die Berufswahl legt Neuenschwan- • In verschiedenen Branchen «schnup-
Berufslehre für viele Jugendliche die ide- der den Jugendlichen vor allem folgende pern» und den gleichen Beruf in ver-
ale Ausbildung ist, weil sie gut zu ihren al- Punkte ans Herz: schiedenen Betrieben ausprobieren. Auch
tersspezifischen Bedürfnissen passt. •
Einhalten des BIZ-Berufswahlfahr- geschlechteruntypische Berufe ins Auge
plans. Frühzeitig beginnen, das heisst: fassen: Junge Männer als Pharma-Assis-
Einige möchten nach neun Schuljahren et- 7. Klasse: Auseinandersetzung mit der tentinnen, Frauen als Schreinerinnen.
was Praktisches machen. In der Lehre wür- Arbeitswelt, Erkennen der eigenen Stär-
den sie als junge Erwachsene respektiert ken und Interessen
und könnten zur Erledigung der Arbeit in 8. Klasse: Intensives «Schnuppern»
einem Betrieb beitragen. Neuenschwander: 9. Klasse: Bewerben, VorstellenAusbildung mit individueller Förderung
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Berufsbildner, Herbert Mahni 031 744 22 76.BILDUNG 9
Hintergrundinformationen an der BAM
VORTRÄGE AUF DEM
BAM-CAMPUS
Auf dem BAM-Campus erhalten die Schüler/-innen sowie Erwachsene Informationen
zu den Themen Berufswahl, Bewerbungsprozess, Tipps und Tricks zur Unterstützung
in der Berufswahl und vieles mehr. Die Vorträge finden während der BAM in der Halle
3.0, Stand 106 statt und sind für alle frei zugänglich.
Zeit Donnerstag 08.11.18 Freitag 09.11.18 Samstag 10.11.18 Sonntag 11.11.18 Montag 12.11.18
FaGe Ausbildung im Mein erstes
09.30 Spital Vorstellungsgespräch
– worauf es ankommt – so gelingt es!
So klappt es mit der Warum eine
10.00
Schnupperlehre Berufsmaturität?
Mein erstes Mein erstes Chancengleichheit bei Mein erstes
So klappt es mit der
10.30 Vorstellungsgespräch Vorstellungsgespräch der Ausbildung – mit Vorstellungsgespräch
Schnupperlehre
– so gelingt es! – so gelingt es! Unterstützung der IV – so gelingt es!
Wie können wir unsere
Vom Lehrvertrag bis Fachmittelschule mit
Jugendlichen bei der Mein erstes
zum Abschluss: Fachmaturität – wo
11.00 Online-Bewerbung Berufs- und Vorstellungsgespräch
«Was müssen Arbeits- Menschen im Zentrum
Ausbildungswahl – so gelingt es!
nehmende wissen?» stehen
unterstützen?
Erfolgsfaktoren bei der Warum eine So finde ich eine So klappt es mit der So klappt es mit der
11.30
Lehrstellensuche Berufsmaturität? Lehrstelle! Schnupperlehre Schnupperlehre
Berufslehre =
12.00 Technik ist für Girls!
1000 Chancen
Fachmittelschule mit
Fachmaturität Erfolgsfaktoren bei der
12.30
– wo Menschen im Lehrstellensuche
Zentrum stehen
Wie können wir unsere
Jugendlichen bei der
Warum eine
13.00 Berufs- und
Berufsmaturität?
Ausbildungswahl
unterstützen?
Fachmittelschule mit
Mein erstes
So klappt es mit der Fachmaturität Berufslehre =
13.30 Technik ist für Girls! Vorstellungsgespräch
Schnupperlehre – wo Menschen im 1000 Chancen
– so gelingt es!
Zentrum stehen
Erfolgsfaktoren bei der So finde ich eine So finde ich eine Erfolgsfaktoren bei der So klappt es mit der
14.00
Lehrstellensuche Lehrstelle! Lehrstelle! Lehrstellensuche Schnupperlehre
Wie können wir unsere
Fachmittelschule mit
FaGe Ausbildung im Jugendlichen bei der Mein erstes
Fachmaturität
14.30 Spital Online-Bewerbung Berufs- und Vorstellungsgespräch
– wo Menschen im
– worauf es ankommt Ausbildungswahl – so gelingt es!
Zentrum stehen
unterstützen?
Wie können wir unsere
Mein erstes Jugendlichen bei der
So finde ich eine Warum eine
15.00 Vorstellungsgespräch Berufs- und
Lehrstelle! Berufsmaturität?
– so gelingt es! Ausbildungswahl
unterstützen?
Die Vorträge im BAM-Campus werden in Zusammenarbeit mit den BIZ Kanton Bern präsentiert.10 BILDUNG
Andri Rüesch, Swisscom-Manager
«BEI UNS VERLÄUFT
KEINE BERUFSLEHRE
WIE DIE ANDERE»
Andri Rüesch macht die Swisscom fit für die digitale Zukunft. Was bedeutet das für
Lernende und Berufsleute? Ein Gespräch über die Lehre als Werkzeugkasten, die
Berufswelt der Zukunft, den Traum vom Militärpiloten und eine KV-Lehre in den 80er-
Jahren.
Interview: Peter Bader Sie haben sich dann für eine KV-Lehre natürlich heute noch, auch die Grundlagen
Fotos: Manu Friederich entschieden. War das eine gute Idee? der Buchhaltung. Aber klar, die KV-Lehre
Ja, weil ich damit eine sehr gute Basis le- war eine pragmatische Lösung. Manchmal
Herr Rüesch, welches war Ihr Traum gen konnte. Noch heute kann ich manches überlege ich mir, was wohl aus mir gewor-
beruf? von damals gebrauchen. den wäre, hätte ich Schreiner oder Velome-
Während einer kurzen Phase wollte ich chaniker gelernt. Damals kam das für mich
einmal Militärpilot werden. Ich hatte ei- Was zum Beispiel? gar nicht in Frage, was im Rückblick ein
nen Film gesehen und war davon sehr be- Ich habe gelernt, mich in der Geschäftswelt bisschen schade ist.
geistert. Gescheitert ist es daran, dass man zu bewegen. Ich habe erfahren, was Zuver-
dafür ins Gymnasium gehen musste. Das lässigkeit heisst, ich habe gelernt, mich Haben Sie Ihre Eltern zu einer pragma
wollte ich nicht. Und wenn ich zurück- durchzubeissen und an einer Sache dran zu tischen KV-Lehre überredet?
schaue, war das auch besser so. bleiben. Die Fremdsprachen brauche ich Nein, es war schon meine Entscheidung.BILDUNG 11
«Wer wirklich will, findet einen erfolgreichen Berufsweg.»
Aber natürlich hat das Elternhaus Einfluss Das setzt ein hohes Mass an Selbststän die von sich aus etwas bewegen wollen
auf Berufsentscheidungen. Und in unserer digkeit voraus. Sind dem alle gewachsen? – oder vor allem auf Anweisungen war-
Familie war es üblich, dass man sich eine Nicht ganz alle, es gibt schon Lernende, ten. Daneben gibt es ein paar Leitplanken
solide Basis für die Berufskarriere legt. die damit weniger gut zurechtkommen. für die Jugendlichen: Man darf sich zum
Aber es sind wenige, weil wir auf die rich- Beispiel nicht für mehrere Folgeprojekte
Beneiden Sie die heutigen Lernenden? tige Auswahl grossen Wert legen. Im per- bewerben, nur weil es beim ersten so «ge-
Ja und nein. Natürlich war es früher manch- sönlichen Gespräch merkt man schnell, ob fägt» und menschlich gepasst hat – das
mal langweilig. Anders als heute hatte man es sich um junge, motivierte Leute handelt, bringt sie fachlich nicht weiter.
einen Plan in der Hand und wusste, dass
man ein halbes Jahr in einer Abteilung
bleiben musste – unabhängig davon, ob es
dort viel zu tun gab oder nicht. Und viele
Lernende waren am Anfang noch «Gipfe-
li-Boten». Erst später kamen dann die at-
traktiven Aufgaben. Heute ist das anders,
wir bei Swisscom achten sehr darauf, die
Jugendlichen schnell in die interessanten
Projekte einzubeziehen und sie nicht erst
ins Archiv zu schicken. Aber ich habe kei-
nen Schaden davongetragen (lacht). Dass
heute Lernende möglichst rasch als «voll-
wertige» Mitarbeitende eingesetzt werden,
entspricht auch dem gesellschaftlichen
Wandel. Viele von den starren Hierarchien
von damals sind verschwunden.
Wie sieht eine Lehre bei Swisscom aus?
Unsere Lernenden organisieren ihre Lehre
selbst. Zu Beginn bekommen die jungen
Leute ein GA, einen Laptop und ein Han-
dy. Sie haben ein Berufsbild, das Kompe-
tenzen beinhaltet, die sie erwerben müssen.
Die Lernenden finden auf einem internen
«Marktplatz» Projekte, für die sie sich be-
werben können. Dabei erlernen sie unter-
schiedliche Kompetenzen. Zu Beginn der
Ausbildung werden sie noch von einem
Coach begleitet, das Ziel ist es aber, dass
sie sich vollkommen selbstständig für die
Projekte entscheiden. Das heisst: Sie sind
selber dafür verantwortlich, dass sie am
Ende der Lehre das können, was von ihnen
verlangt wird. Und so verläuft bei uns kei-
ne Lehre wie die andere.
«Unsere Lernenden
bestimmen ihre
Lerninhalte selber.»12 BILDUNG
Auf was müssen junge Leute bei einer sen. Früher schaltete man ein Inserat und
Bewerbung um eine Lehrstelle beson wählte dann unter den Bewerbern den Bes-
ders achten? ten aus. Heute muss man die Leute aufspü-
Dass sie sich so zeigen, wie sie sind, dass ren. Dafür organisieren wir Events, pflegen
sie authentisch sind. Natürlich muss auch den Kontakt zu Universitäten. Nicht nur
das Dossier vernünftig zusammengestellt wir von der Swisscom suchen hochspezi-
und einigermassen fehlerfrei sein, ohne alisierte Software-Entwickler. Heute ist ja
dass man ihm schon von weitem ansieht, auch ein Auto im Wesentlichen ein Com-
dass es das Werk der Mutter oder des Göt- «Heute ist ja auch ein puter.
tis ist.
Auto im Wesentlichen Auf welche Neuerungen müssen sich
Sie befassen sich bei Swisscom mit der ein Computer.» Mitarbeitende vor allem einstellen?
Frage, was ein Unternehmen tun muss, Früher wurde die Entwicklung der Mitar-
um angesichts der digitalen Verände beiter hauptsächlich von oben gesteuert.
rungen nicht abgehängt zu werden. Was Inskünftig wird die Eigenverantwortung
ist das Wichtigste? sehr viel wichtiger. Damit werden aber
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu haben, auch die Chancen grösser: Wer wirklich
die offen sind für neue Herausforderungen. will, findet einen erfolgreichen Berufsweg.
Für meinen Job heisst das konkret, dass wir Wir thematisieren mit unseren Mitarbei-
immer die besten Fachkräfte suchen müs- tenden, wie arbeitsmarktfähig sie sind undBILDUNG 13
organisieren. Das heisst: Es werden immer
neue und zum Auftrag passende Teams zu-
sammengestellt.
Machen Ihnen die rasenden Verände
rungen der Arbeitswelt manchmal sel
ber Angst?
Nein, ich sehe viel mehr die Chancen. Aber
man muss beweglich bleiben, das «lebens-
lange Lernen» wird in Zukunft eine noch
viel stärkere Bedeutung bekommen.
Was macht man mit Mitarbeitenden, die
das Tempo nicht mitgehen können?
Wir befinden uns in einer Übergangspha-
se, in der es die «klassischen» Arbeitsplät-
ze immer noch gibt. Längerfristig braucht
es immer mehr Mitarbeitende, die sich in
dieser dynamischen Welt bewegen können
und keine Angst davor haben. Das wird vor
allem die jüngeren Generationen betreffen.
Von diesen wissen wir aber, dass sie ein
starkes Selbstbewusstsein, eine hohe Fle-
Andri Rüesch: «Es braucht xibilität und eine geringe Machtdistanz
immer mehr Mitarbeitende, die haben.
vor dieser dynamischen Welt
keine Angst haben.» Wie sieht die Berufswelt in 20 Jahren
aus?
Ich kann mir gut vorstellen, dass man der-
einst nicht mehr einfach einen Beruf er-
lernt, sondern zu einem Berufsmann oder
wie die Jobprofile der Zukunft aussehen einer Berufsfrau wird, mit einem Bündel
könnten. Neu ist die individuelle Weiter- «Mit seinem ‹Skill an selbst zusammengestellten Kompeten-
entwicklung in unserem Gesamtarbeitsver- zen. Mit diesem «Skill Set» sucht man sich
trag verankert, jedem Mitarbeitenden ste- Set› wird man sich als danach projektbezogene Herausforderun-
hen jährlich fünf Arbeitstage für Aus- und Freelancer immer neue gen, vielleicht sogar als Freelancer.
Weiterbildung zur Verfügung. Zudem gibt
es nicht nur für Lernende sondern für alle
Projekte suchen.»
Angestellten ein Marktplatzsystem, auf
dem sie sich für einzelne Swisscom-Pro-
jekte bewerben, in denen sie sich in eine
bestimmte Richtung entwickeln können.
Was bringt dieses projektbezogene Ar
beiten dem Kunden?
Er erhält sehr viel schneller Lösungen und DER KOMMUNIKATOR
Resultate. Heute arbeitet man nicht mehr
drei Jahre lang an einem Projekt und prä- Andri Rüesch, 49, bezeichnet sich selbst als «betriebswirtschaftlichen Allrounder mit
sentiert dann die Lösung. Der Kunde erhält grosser Erfahrung in der Leitung von Projekten und starken Kommunikator». Nach
schrittweise Verbesserungen. Lassen Sie einer KV-Lehre absolvierte er ein Studium in Betriebsökonomie und ein Masterstu-
mich ein einfaches Beispiel machen: Hat dium in «Brand and Marketing Management». 2000 stiess er zur Swisscom, heute ist
er das Bedürfnis nach Mobilität, stellen wir er dort Co-Chapter-Head Future Workforce Management sowie HR Business Partner
ihm erst ein Trottinett hin, dann ein Fahrrad, und Mitglied des Kaders. Seine drei Kinder (24, 23, 18) haben sich alle für eine Be-
ein Motorrad und schliesslich ein Auto. Ich rufslehre entscheiden, für Rüesch der «beste Start ins Berufsleben.»
bin überzeugt, dass die grosse Kraft der di-
gitalen Veränderungen alle Branchen dazu
zwingen wird, sich grundsätzlich in Frage
zu stellen und verstärkt projektbezogen zuA member of the UNITED GRINDING Group
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Frühsensibilisierung
NOCH ZU FRÜH FÜR DIE
BERUFSWAHL?
Eltern kennen die Frage: Muss ich mich schon auf der Primarschulstufe mit der
Berufswahl beschäftigen, damit mein Kind nichts verpasst?
Text: Shirley Barnes* den «richtigen» Ausbildungsweg. Unser en / Offenheit gegenüber Unbekanntem /
Foto: pixabay.com Bildungssystem ist heute so durchlässig, Neugierde / Umgehen können mit Gren-
dass nur zählt, dass der gewählte Weg zen und Verzicht / Verlässlichkeit / Höf-
Offiziell beginnen die Schulen ab der möglichst gut zum Kind passt und es lichkeit / Bereitschaft, Verantwortung zu
7. Klasse mit der Berufswahl. Eltern sehen den Einstieg in die Berufswelt über eine übernehmen und die Fähigkeit, Entschei-
sich aber schon viel früher damit konfron- Berufslehre oder weiterführende Schule dungen zu treffen und Alternativen zu
tiert. Oft tauchen im Kindergarten schon schafft. entwickeln.
erste Berufswünsche auf. Mit 9/10 Jahren • Sich als Elternteil mit der gesamten Viel-
rücken die Ideen und Fragen näher, bei- falt der Berufs- und Ausbildungswelt All das lässt sich ideal innerhalb der Fami-
spielsweise auch am nationalen Zukunfts- zu beschäftigen. Neben den schulischen lie und in der Freizeitgestaltung stärken. Er-
tag, und spätestens beim Übertritt in die Ausbildungswegen gibt es 250 verschie- mutigen Sie Ihr Kind, Neues zu erkunden.
Oberstufe wird die Berufswahl ein Thema. dene Lehrberufe. Sich nur auf einzelne Bieten Sie Entscheidungssituationen an und
zu beschränken, ist wenig zielführend besprechen Sie anschliessend die Gründe,
Den Berufswahlprozess bereits in der und erhöht nur die Konkurrenz unter den die zur Wahl geführt haben. Achten Sie da-
4. oder 5. Primarklasse ernsthaft zu starten, Jugendlichen um einen Ausbildungs- rauf, dass Ihr Kind Alternativen entwickelt,
wäre jedoch falsch. Das Kind würde über- platz. Heute führen unzählige Wege zum um blockierte Wege wieder zu öffnen.
fordert, und Druck schadet zu diesem Zeit- langfristigen Karriereziel, und jedes Kind Übertragen Sie Ihrem Kind altersgemässe
punkt nur. Eltern können trotzdem schon eignet sich für verschiedene Ausbildun- Verantwortung. Fördern Sie Ihr Kind durch
früh unterstützen. Wichtig ist in dieser Pha- gen. Berufe haben auch kein Geschlecht; Lob oder wohlwollendes Feedback. Vermit-
se, dem Kind ein Vorbild zu sein, ihm die alle stehen sowohl Mädchen wie Knaben teln Sie die allgemeinen Höflichkeitsregeln
ganze Vielfalt der Berufs- und Ausbildungs- offen. Zudem wird jeder Mensch in Zu- und fordern Sie deren Einhaltung ein. Am
welt zu öffnen und es in seiner Persönlich- kunft mehrmals die Tätigkeit wechseln wichtigsten ist das Gespräch: Nehmen Sie
keit und seinen Kompetenzen zu stärken. und sich durch stetige Weiterbildung an Wünsche und Ideen ernst; erläutern Sie aber
die Anforderungen der Arbeitswelt an- auch, weshalb Sie eine andere Haltung ein-
Auf drei Dinge kommt es an: passen müssen. nehmen oder Grenzen setzen. Stärken Sie
• Sich als Elternteil bewusst zu werden, • Sich als Elternteil mit den Anforderun- vor allem das Selbstvertrauen Ihres Kindes,
dass man einen sehr grossen Einfluss auf gen vertieft auseinander zu setzen, die indem Sie erreichbare Ziele setzen. Wenn
die Ansichten und Wahrnehmungen sei- der Berufswahlprozess auf der Ober- Sie diese Kompetenzen fördern, bereiten
nes Kindes hat. Was Eltern zu einzelnen stufe mit sich bringen wird. Ihr Kind Sie Ihr Kind optimal auf den späteren Be-
Berufen oder Ausbildungswegen vermit- wird im Berufswahlprozess einiges rufswahlprozess vor.
teln, prägt das Kind und schränkt es in an Kompetenzen benötigen. Als El-
seiner späteren Berufswahl möglicher- tern können Sie diese bereits frühzeitig * Shirley Barnes, Leiterin Geschäftsbereich
weise stark ein. Die Ausbildungswelt fördern und festigen. Ohne Anspruch Berufswahl, BIZ Berufsberatungs- und
verändert sich rasend schnell. Es gibt auf Vollständigkeit sind die folgenden Informationszentren Kanton Bern.
weder «gute oder schlechte» Berufe noch Kompetenzen wichtig: Selbstvertrau-BAM Halle 2, Stand 15 Halle 2, Stand 19 TECHNISCHE FACHSCHULE BERN EINE LEHRE MIT PERSPEKTIVE Die Technische Fachschule Bern bietet dir eine Top-Lehrstelle an. Nach Elektronik erfolgreichem Abschluss bist du bereit für eine Karriere im Handwerk Informatik oder für eine Fachhochschule. Mechanik/Maschinenbau Besuche uns und stelle unter der Anleitung von Lernenden einen für Metallbau/Spenglerei deinen Wunschberuf typischen Gegenstand her. Oder nutze während Innenausbau/Schreinerei deiner Berufswahl eines unserer vielen Angebote in der Berufserkun- Lehre und Leistungssport dung, zum Beispiel unseren Tag der offenen Tür. www.tfbern.ch Eine Institution des Kantons Bern MEINE FAGE-AUSBILDUNG, SO LEBHAFT WIE MEIN TEAM. Werde Teil unseres Nachwuchsteams Bei uns pflegst und betreust du erwachsene Menschen jeden Alters. Dabei entlastest du auch pflegende Angehörige. Entdecke die Lehre Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ (FaGe) An unserem Stand erfährst du mehr über die dreijährige praxisbezogene Ausbildung. Lerne Perspektiven für deinen Berufsweg kennen Wir informieren dich umfassend zu den Themen Ausbildung, Berufsmatura, dipl. Pflegefachfrau/-mann HF/FH und über weitere vielfältige Entwicklungs- möglichkeiten. BESUCHE UNS AN DER BAM: HALLE 3.0, STAND 80. MEHR UNTER MYODA.CH
BILDUNG 17
Berufsporträt
WAS MACHT EINE... HOKO?
Welcher Wein ist im Angebot? Was gibt es in der
Umgebung zu sehen? Woher stammen die schönen
Instagram-Bilder? Sandra Nobs ist Lernende
Hotel-Kommunikationsfachfrau (HOKO) im ersten Lehrjahr
beim 5-Sterne-Hotel Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa in
Interlaken – sie erzählt aus ihrem Alltag.
BERUF UND AUSBILDUNG
STECKBRIEF Die 3-jährige Lehre zum/r Hotel-Kommunika-
tionsfachmann-/frau EFZ gibt es seit 2017. Die
Name: Sandra Nobs Auszubildenden wechseln zwischen den ver-
Alter: 23 Jahre schiedenen Abteilungen: Küche, Housekeeping,
Beruf: Lernende Ho Service, Marketing, Human Resources, Rezeption
tel-
Kommunikationsfa und Loge. Die Berufsschule findet in Wochenblö-
chfrau
Wohnort: Bern cken im Schulhotel Regina in Interlaken statt. Die
Zielgruppe: Junge Menschen, welche die Vielfalt
mögen, den direkten Gästekontakt suchen, ver-
schiedene Sprachen beherrschen, andere Kulturen
kennenlernen möchten, betriebswirtschaftlich und
administrativ interessiert sind.
Weitere Informationen: www.berufsberatung.ch,
www.berufehotelgastro.ch
WARUM ICH DIESEN BERUF GEWÄHLT HABE:
der Der Beruf ist extrem vielseitig. Ich habe zuerst
n aus udi
t m it Gäste uropa, Sa die Handelsschule gemacht, bin Schwimmlehre-
o n t a k e iz , E n o c h
nK chw ich
be de der S . Was e Art rin und habe Auslandaufenthalte absolviert. Eine
Ich lie Welt: aus d den USA iplomatisch ation
n n d t
ganze n, China u präch auf e Services Freundin hat mir vom neuen Beruf HOKO erzählt:
r a b ie in G e s g a n z
A uss: E e
h mein Ich bin sehr kommunikativ, liebe verschiedene
üben m nden, da ic muss.
b e e ha b e n Sprachen und wollte ins Ambiente eines Grand
zu
rblick
im Übe Hotels abtauchen. Da habe ich beim Schwes-
terhotel Bellevue in Bern angefragt und wurde
ans Victoria-Jungfrau weitergeleitet. Gewöhnen
musste ich mich an die Arbeitszeiten: Sie sind
sehr unregelmässig. Also musste ich meine Hob-
bies anders planen. Dafür kann ich in jeden Be-
reich des Hotels hineinschauen, lerne viele un-
terschiedliche Leute kennen und habe später die
Möglichkeit, überall im Ausland zu arbeiten.
An de
r
Loge b Rezeption Housekeeping bedeutet:
in ich f und in
der G d
äste d ür alle Anlie er in 25 Minuten das Zimmer
oft nic a. Wor gen wieder komplett auf
h an
ein Ba t denkt: Es man Vordermann bringen. Also
c g
ich im koffice. Dor ibt auch aufräumen, reinigen -
H t
oder p uman Resou helfe nach 5-Sterne-Standards.
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Inhalte te fürs Ma ces Hier ist körperliche Fitness
auf So rketin
cial M g von Vorteil.
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Schulische Voraussetzungen:
Abgeschlossene Volksschule
Maurer/-in EFZ
Dauer:
2 Jahre Schulische Voraussetzungen:
Abgeschlossene Volksschule
Schwerpunkte:
Hoch- und Tiefbau Dauer:
3 Jahre
Bildung in beruflicher Praxis:
In einem Bauunternehmen Schwerpunkte:
Hoch- und Tiefbau
Schulische Bildung:
1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule Bildung in beruflicher Praxis:
In einem Bauunternehmen
Berufsbezogene Fächer:
Arbeitssicherheit; Bauausführung (Betonieren, Bewehrun- Schulische Bildung:
gen, Entwässerung / Kanalisation, Mauerwerk, Schalungen 1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule
u.a.); Baustoffkunde; Fachzeichnen (Pläne und Skizzen);
Überbetriebliche Kurse:
Fachrechnen; Gesundheits- und Umweltschutz
72 Tage über Unternehmung und Umfeld; Ausführungs-
Überbetriebliche Kurse: grundlagen (Pläne, Konstruktionen, Baustoffe, Vermessung
48 Tage über Ausführungsgrundlagen (Baustoffe, Pläne u.a.); Vorphase der Ausführung (Arbeitsvorbereitung,
u.a.); Bauausführung; Auftragsüberwachung Beschaffung); Bauausführung; Auftragsüberwachung
Abschluss: Abschluss:
Baupraktiker/-in mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) Maurer/-in mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ)
Informationen auf einen Blick
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fit sein. Doch für schwere Arbeiten Grundbildung.
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Arbeitszeit: Mitarbeitenden stehen an erster Stelle. Florastrasse 13
Im Schnitt wird auf dem Bau 40,5 Deshalb setzen sich die Baumeister Postfach 19
Stunden pro Woche gearbeitet – im seit Jahren für Arbeitssicherheit und 3000 Bern 6
Sommer mehr, im Winter weniger. Gesundheitsschutz auf dem Bau ein. Telefon: 031 350 51 90
Telefax: 031 351 80 61
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Die Basislöhne im Bauhauptgewerbe können sich unter gewissen u.zurbruegg@kbb-bern.ch
liegen über jenen anderer Branchen. Bedingungen ab dem vollendeten www.kbb-bern.ch
Anrecht auf 13. Monatslohn. 60. Altersjahr pensionieren lassen. www.bauberufe.chBILDUNG 19
Ratgeber von Regula Fecker
«FRAUEN MÜSSEN MEHR
GAS GEBEN»
Spitzenwerberin Regula Bührer-Fecker hat einen Beststeller mit Ratschlägen für junge
Berufsfrauen geschrieben und war Mitinitiantin einer Coaching-Plattform. Sie ist
überzeugt: Frauen müssen schon früh in verschiedene Berufe hineinschnuppern.
Text: Peter Bader «Ich fiel auf und bekam meine Chancen, WIE FRAU SICH
musste nicht in den Männerklubs mitma-
Foto: zVg
chen». Die grösste Hürde sei ihre eigene
DURCHSETZT
Regula Bührer-Fecker hat Karriere ge- Ungeduld gewesen: «Bisweilen merkte Wie also können es Frauen schaffen? In-
macht. Die 40-Jährige gründete 2007 mit ich, dass ich etwas Grosses noch nicht dem man es schrittweise angehe, ist Fecker
zwei Partnern die Agentur Rod Kommuni- alleine durchziehen kann, obwohl ich es überzeugt. «Wenn ich es noch nicht wage,
kation, 2010 und 2014 wurde sie zur Wer- wollte. Dass ich noch mehr Erfahrungen mich an einer Sitzung mit einer Meinung
berin des Jahres gewählt. Ihre «Slow down, sammeln muss. Das war ernüchternd». durchzusetzen, kann ich mir wenigstens
take it easy»-Kampagne der Beratungsstelle Wichtig sei in jenen Momenten, dass man vornehmen etwas zu sagen, einen kleinen
für Unfallverhütung setzte neue Massstäbe, sich selber Mut mache: «Sei zuversicht- Beitrag zur Diskussion zu leisten. So sam-
was die Resonanz in den Social-Media-Ka- lich, sei geduldig, es macht Sinn, was du melt man Erfahrungen und gewinnt Ver-
nälen betrifft. Der Song dazu schaffte es bis tust, es kommt gut.» trauen». Frauen hätten nun einmal in der
in die Schweizer Hitparade. Sie stieg unmit- Regel eine grössere Hemmung, sich durch-
telbar nach der Matura in die Werbebranche Die Zürcherin ist zudem Mitinitiantin ei- zusetzen. Sie müssten es sich quasi antrai-
ein, arbeitete unter anderem in der renom- ner Coaching-Plattform. Dort können jun- nieren, bestimmt aufzutreten, ohne dabei
mierten Agentur Jung von Matt/Limmat, ge Berufsfrauen unter anderem gratis Be- wie eine Furie zu wirken. «Das braucht
später auch in New York und Berlin. ratung einholen von zehn Frauen, die es in Taktgefühl und Taktik – beides muss man
ihrer Berufskarriere schon weit gebracht einfach üben, üben, üben».
haben. «Wenn ich mit unseren zehn Coa-
NIE IM BÜRO WEINEN ches rede, geht es sehr oft um die Frage: #Frauenarbeit. Tipps und Tricks für junge
Und nun, als Leiterin einer Agentur und Wie kann ich mich als Frau durchsetzen? Berufsfrauen, NZZ Libro, CHF 34.–;
Mutter zweier Kinder (3, 4), hat sie einen Daran scheitern viele noch». www.frauenarbeit.ch
Ratgeber für junge Berufsfrauen zwischen
20 und 30 Jahren geschrieben. Darin spricht
sie Klartext: Frauen müssten mehr Gas ge-
ben als Männer, weil sie bei allfälligem Kin-
derwunsch weniger Zeit hätten für die Kar- Regula Fecker war zwei Mal
riere. Für Frauen gelte: Nie im Büro weinen, Werberin des Jahres.
sehr hart arbeiten, verletzten Stolz herunter-
schlucken, die Zähne zusammenbeissen.
Das klingt hart. Als Frau Karriere zu ma-
chen sei auch hart, sagt Regula Fecker. Man
müsse viel investieren. «Das Hauptproblem
junger Frauen und junger Leute allgemein
ist heute, dass sie Mühe haben, genau das zu
finden, was sie tun wollen. Dafür müssten
sie schon früh in verschiedene Berufe hin-
einschnuppern, ausprobieren, fühlen, wie
sich der Arbeitsalltag anfühlt.»
SEI GEDULDIG, ES
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Als Frau habe sie sich in ihrer Karriere
nie benachteiligt gefühlt. Im Gegenteil:Ja.
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MIT EINER ELEKTRIKER-LEHRE BIST DU DABEI! ■ Fachfrau/-mann Gesundheit EFZ ■ Pflegefachfrau/-mann HF
■ Köchin/Koch EFZ mit Betriebsanstellung
■ Fachfrau/-mann Hauswirtschaft EFZ
TELEMATIKER/IN EFZ ■ Hotelfachfrau/-mann EFZ
Praktikumsangebote:
Informiere dich über die verschiedenen Lehrberufe aus dem Bereich ■ Fachfrau/-mann Betriebsunterhalt EFZ ■ Pflegefachfrau/-mann HF
Elektrotechnik und besuche uns an der BAM. ■ Gebäudereiniger/-in EFZ ■ Aktivierung HF
MIT EINER ELEKTRIKER-LEHRE ■ Assistent/-in Gesundheit und ■ Kauffrau/-mann
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WHATSAPP-CHAT Mi. 15. Aug.
Ich nehme an, das gehört zu Deinem Beruf:
Ausdauer haben? 18:05 ✓✓
Noa Schwab aus Sutz Ja, das stimmt schon. Manchmal muss man
am Bielersee steht 100 oder mehr Teile fertigen und das zieht
sich dann
im 2. Lehrjahr zum
18:10
Polymechaniker EFZ
an der Technischen Was kannst Du besonders gut als
Fachschule Bern. Und
Polymech? Und was nicht so? 18:24 ✓✓
hat ein klares Berufsziel.
Ich bin schnell und genau im Fräsen. Weniger
gut bin ich beim Feilen. Aber zum Glück benötigt
man das kaum.
18:31
Sport auf dem Abendprogramm?
Noa 18:33 ✓✓
online
Aber sicher! Mache äuä no e Chehr
ufem Stand Up Paddle ufem Bielersee.
Mo. 13. Aug. Ha ke Handball-Träning hüt. 18:42
Hallo Noa, wie war der erste Tag nach
den Ferien? 18:02 ✓✓
Do. 16. Aug.
Nach 6 Wochen chillen hatte ich ehrlich
gesagt nicht viel Lust, wieder 8 Stunden Hey Noa, schon Feierabend? 17:02 ✓✓
pro Tag zu arbeiten. Doch man gewöhnt
sich schnell wieder daran. 18:17
Ja. Heute hatte ich Schule bis halb 5. 17:17
Was habt Ihr gemacht? 18:20 ✓✓
Warum machst Du Deine Lehre an der
Technischen Fachschule und nicht in
Am Morgen wurden die «Ersteler» begrüsst. Alle sind einem normalen Betrieb? 17:22 ✓✓
noch zurückhaltend. Unsere Klasse wurde in 2 Gruppen
eingeteilt. Die einen dürfen zum ersten Mal an eine
programmierbare CNC-Maschine*. Ich leider nicht. Weil ich die BMS machen will. An der TF muss ich
Ich würde gerne etwas Neues lernen. 18:25 dafür nicht noch ein 5. Jahr anhängen. Hier habe
ich drei Jahre lang je 2.5 Tage Arbeit und Schule,
im vierten nur noch die BMS. 17:33
Di. 14. Aug.
Das schönste und das schlimmste
Fach in der Schule? 17:45 ✓✓
Wann darfst Du denn an die CNC-Maschine?
20:12 ✓✓
Englisch ist cool, Werkstofftechnik definitiv das
schlimmste. Man muss die ganzen Gefüge auswendig
Erst nach den Herbstferien. Wir andern müssen lernen und alles über die Stähle wissen. 17:52
mit unserem Projekt weiterfahren. 20:23
Was für ein Projekt? 20:24 ✓✓
Fr. 17. Aug.
Wir stellen einen Teilapparat mit einer nicht
programmierten Maschine her. In den Teilapparat Hallo Noa, was kommt nach der Lehre? 16:58 ✓✓
kann man runde Sachen einspannen, um sie mit der
Fräse oder der Bormaschine zu bearbeiten. 20:29
Ich habe nicht vor mein Leben lang als Polymech
zu arbeiten. Ich möchte gerne studieren und
Was hast Du heute gemacht? Ingenieur mit Schwerpunkt Robotik werden.
20:44 ✓✓
Polymech ist dafür eine gute Grundlage. 17:10
Ich habe den Block gefräst, in den dann der
Mechanismus des Teilapparats hineinpasst. Viel Glück dabei und merci viel Mal! 17:21 ✓✓
20:46
Ein guter Tag? 20:50 ✓✓
Ja, alles in allem wars cool. Nur ein bisschen lang. *CNC-Maschinen (Computerized Numerical Control) sind Werkzeugmaschinen, die durch den
20:55
Einsatz von Steuerungstechnik Werkstücke mit hoher Präzision automatisch herstellen.22 PUBLIREPORTAGE
Ich kann eine
Lehre in der GEWA
nur empfehlen
Im Sommer 2017 startete Jacob Schwabe eine Lehre
(Eidgenössisches Berufsattest EBA) als Küchenange-
stellter in der GEWA. Die Stiftung für berufliche Integ-
ration bietet in Zusammenarbeit mit der Invalidenversi-
cherung Ausbildungen an. Jacob strahlt und erzählt im
Interview warum ihm seine Ausbildung besonders ge-
fällt. «Meine Leidenschaft fürs Kochen entdeckte ich in
einem Praktikum in einer Spitalküche. Und der Gedanke
an eine Kochlehre liess mich in der Folge nicht mehr los.
Aus diesem Grund schickte mich die IV-Stelle Bern für
ein Praktikum zur GEWA. Dort half ich im «Esperanza»
einem der GEWA Restaurants mit. Ich schöpfte essen
oder bereitete das Salatbuffet vor. Ich war mir nicht si- Jacob Schwabe am Ko
chen:
cher, ob ich eine dreijährige Lehre durchhalte und wollte Jacob kann eine Lehre
in der GEWA nur
mich nicht überfordern. Darum startete ich meine zwei- empfehlen: «Meine Au
sbildung ist spannend
jährige Lehre mit Berufsattest. Ich erfahre grosse Unter- und sehr abwechslung
sreich».
stützung durch die Vorgesetzten in der GEWA. Sie sind
aufmerksam, einfühlsam, zeigen Verständnis und neh-
men sich Zeit. Ich liebe es, ständig Neues zu lernen und
Verantwortung zu übernehmen. Bereits nach kurzer Zeit
durfte ich Essen für unseren Mahlzeitendienst kochen.
Wir liefern fixfertige Menüs an Schulen, Kinderkrippen
oder an die Spitex. Nach meiner EBA-Lehre möchte ich
unbedingt noch den EFZ-Abschluss (eidgenössisches
Fähigkeitszeugnis EFZ) anhängen. Mein grösster Traum
ist es, um die Welt zu reisen und als Koch zu arbeiten».
Die GEWA bietet Ausbildungen in folgenden Berufsfel-
dern an:
• Betriebsunterhalt
• Detailhandel
• Gartenbau
• Gastronomie
• Informatik
• Kaufmännischer Bereich
• Logistik
• Hauswirtschaft
• Consumer Electronics
• Fahrradtechnik
Interessieren Sie sich für eine Lehre in der
GEWA? Weitere Informationen finden Sie unter:
www.gewa.ch/ausbildung.
Bei Fragen kontaktieren Sie Ursula Stoll,
Verantwortliche Berufsbildung der GEWA
che:
ursula.stoll@gewa.ch oder T 031 919 13 53 Jacob Schwabe in der Kü
ter stü tzu ng de r GEWA absolviert
Dank der Un
A-Ausbildung als
Jacob seine 2-jährige EB
Küchenangestellter.Step by step BILDUNG 23
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DER WEG ZU AGER
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