BERNER SYMPHONIEORCHESTER - SPIELZEIT 2021 / 22 - KONZERT THEATER BERN
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SUBVENTiONSGEBER
FöRDERER
SPONSOREN
L ä s s t S i e s e h e n
PRiVATES ENGAGEMENT
Elisabeth Marazzi Anni InäbnitPreludio 7 Konzertübersicht10 Symphonie- und Extrakonzerte 14 Musik Punkt Zehn 52 Matineekonzerte54 Das BSO zu Gast 58 Familien- und Sitzkissenkonzerte 60 Bühnen Bern Plus 68 Kammermusik Bern 72 Berner Symphonieorchester 74 Billette & Ermässigungen 80 Förderer & Partner 82 Legate, Mäzenatentum & Sponsoring 83 Freunde des Berner Symphonieorchesters 84 Biografie Teruko Yokoi 89 Impressum 90
Preludio 7
LiEBES PUBLiKUM
Es gibt einen besonderen Ort, ganz hier in der Nähe. Ein Bauwerk, das
erhaben wie ein Schloss hoch über dem Fluss thront, zwischen Erde,
Luft und Wasser – und mit freiem Blick auf die Alpen.
Ja, die Rede ist vom Casino, und an diesen Ort möchten wir Sie
heute entführen. Sehr viel Verführungskunst braucht es dafür nicht.
So wurde dieses atemberaubend prachtvolle Gebäude erst kürzlich
von seiner Besitzerin, der Burgergemeinde, mit grösster Sorgfalt wie-
der auf Hochglanz gebracht. Doch der eigentliche Grund seiner An-
ziehungskraft ist ein anderer. Während um diesen Palast herum das
Leben pulsiert und der städtische Verkehr seine Runden zieht, ist der
grosse Konzertsaal im Inneren ein wundervoller Ruhepol. Er ist die
Heimat von über 100 erstklassigen Musikerinnen und Musikern, er
ist die Heimat unseres Symphonieorchesters. Seit 1909 erklingen hier
Symphoniekonzerte auf Weltklasseniveau für Musikbegeisterte aus
Stadt und Land, von nah und fern.
Nun war es fast ein ganzes Jahr lang still an diesem Ort, das
Feuer der Musik war erloschen. Die Gründe dafür waren einleuch-
tend. Ihnen mit unserer Kunst nicht live begegnen zu können, war
trotzdem schmerzhaft. Wir verbrachten die Zeit damit, uns in eine
bessere Zukunft hineinzuträumen, zu planen und zu erfinden, was
wir Ihnen in der Spielzeit 2021/22 präsentieren möchten. Nun wollen
wir endlich wieder mit aller Energie für Sie spielen.
Es wird eine Saison vollkommener Freiheit werden. Elf reiche
Jahre lang haben wir uns in der Obhut eines sorgsamen Meisters
befunden, der das Orchester wesentlich geprägt und weiterentwickelt
hat. Nun wird diese kostbare Zusammenarbeit mit Mario Venzago
etwas Neuem weichen: zunächst der Begegnung mit den unterschied-
lichsten Dirigentinnen und Dirigenten, die alle über ein überborden-
des Talent verfügen.
Wissen Sie eigentlich, wer diese Künstlerinnen und Künstler
nach Bern einlädt und wie unsere Konzertprogramme entstehen?
Das geschieht auf schweizerisch-demokratische Weise, indem ein
vom Orchester gewähltes Gremium stellvertretend für alle Kollegin-
nen und Kollegen entscheidet, welche Dirigentinnen und Dirigenten8 Preludio
wir einladen möchten. Diese Gäste bringen ihre eigenen Leidenschaften
und Inspirationen für die Programme mit ein, und so entsteht in
einem ausführlichen und freudvollen gemeinsamen Prozess das kom-
plexe Gefüge, das wir Ihnen als eine gesamte Konzertsaison präsen-
tieren können.
In dieser Gestaltung denken wir sehr viel an Sie, geschätztes
P ublikum. Womit können wir Sie begeistern, inspirieren, verführen
und bereichern? Das Ergebnis dieses Nachdenkens wird zu einer
aufregenden Mischung aus Werken, von denen man niemals genug
bekommen kann, und solchen, die noch unbekannt sind und ihrer
Entdeckung harren – ein grosser Bogen durch Epochen und Stile.
Apropos Bogen: Während die Aare unser Konzerthaus im Bogen
umfliesst, macht auch sie Musik. Um diese zu hören, muss man sich
nur durch ihre Fluten treiben lassen. Augenblicklich ist man umgeben
von einer flirrenden Melodie, die einen alles andere vergessen lässt.
Die meisten von uns steigen allerdings nur in den heissen
Sommerwochen in die Aare. Für den Rest des Jahres laden wir
Sie ins Casino ein. Wir haben uns sehr viel für Sie einfallen lassen,
entdecken Sie unser Programm auf den folgenden Seiten und lassen
Sie sich davon verführen. Wir freuen uns auf Sie!
Sehr herzlich,
Florian Scholz und Ihr Berner Symphonieorchester
PS: Für dieses Spielzeitheft durften wir Kunstwerke von Teruko
Yokoi (Biografie auf S. 89) verwenden. Für diese Bereicherung
herzlichen Dank!10 Berner Symphonieorchester
Sa 28.08.21 Do/Fr 02./03.09.21
BERNER OPENAiR-KONZERT
SURPRiSE
CELLOKONZERT
Rangwanasha | Soltani |
SYMPHONiE Mühlemann | Blunier
Extrakonzert
Ollikainen
1. Symphoniekonzert
ORCHESTER
Konzerte 20:30 Bundesplatz,
Bern
19:30 Casino Bern,
Grosser Saal
Weitere Informationen: S. 14 Weitere Informationen: S. 16
Do/Fr 23./24.09.21 Do/Fr 21./22.10.21 Fr 04.11.21
AiMARD SPiELT PATHéTiQUE TO ROME WiTH LOVE
BARTóK Stagg | Carter BENEFiZ-
Aimard | Zilias 2. Symphoniekonzert GALAKONZERT
Extrakonzert Zimmermann | Mazzola
Extrakonzert
19:30 Casino Bern, 19:30 Casino Bern, 19:30 Casino Bern,
Grosser Saal Grosser Saal Grosser Saal
Weitere Informationen: S. 18 Weitere Informationen: S. 20 Weitere Informationen: S. 22
Do/Fr 18./19.11.21 So 21.11.21 Do/Fr 16./17.12.21
ADAGiETTO NUSSKNACKER GOES MAHLERS SiEBTE
Cellacchi | Manacorda JAZZ Conlon
3. Symphoniekonzert 1. Familienkonzert 4. Symphoniekonzert
19:30 Casino Bern, 16:00 Vidmar 1 19:30 Casino Bern,
Grosser Saal 18:00 Grosser Saal
Weitere Informationen: S. 24 Weitere Informationen: S. 61 Weitere Informationen: S. 26Konzertübersicht 11
Sa/So 01./02.01.22 Do/Fr 13./14.01.22 Do/Fr 27./28.01.22
NEUJAHRSKONZERT DVOřáKS SiEBTE FANTASTiQUE
Vleeshouwers | Chan Peter | Ward Lugansky | Kochanovsky
Extrakonzert 5. Symphoniekonzert 6. Symphoniekonzert
17:00 Casino Bern, 19:30 Casino Bern, 19:30 Casino Bern,
Grosser Saal Grosser Saal Grosser Saal
Weitere Informationen: S. 28 Weitere Informationen: S. 30 Weitere Informationen: S. 34
Do/Fr 17./18.02.22 So 27.02.22 Do/Fr 10./11.03.22
LENiNGRADER PETER UND DER WOLF SCHOSTAKOWiTSCH
Conlon 2. Familienkonzert MEETS SiBELiUS
7. Symphoniekonzert Debargue | Raspanti |
Sanderling
8. Symphoniekonzert
19:30 Casino Bern, 14:00 Casino Bern, 19:30 Casino Bern,
Grosser Saal Grosser Saal Grosser Saal
Weitere Informationen: S. 36 Weitere Informationen: S. 62 Weitere Informationen: S. 38
Do/Fr 24./25.03.22 Do/Fr 07./08.04.22 Do/Fr 21./22.04.22
BALADE EN FRANCE BRAHMS’ STRAUSS’
Pahud | Bleuse ViOLiNKONZERT ALPENSYMPHONiE
9. Symphoniekonzert Gluzman | Auguin Chamayou | Bignamini
10. Symphoniekonzert 11. Symphoniekonzert
19:30 Casino Bern, 19:30 Casino Bern, 19:30 Casino Bern,
Grosser Saal Grosser Saal Grosser Saal
Weitere Informationen: S. 40 Weitere Informationen: S. 42 Weitere Informationen: S. 4412 Berner Symphonieorchester
Do/Fr 05./06.05.22 So 29.05.22 Do/Fr 02./03.06.22
üBER DS CHRüZ SiDE-BY-SiDE SiBELiUS’
Fankhauser | BSO | Marshall 3. Familienkonzert ViOLiNKONZERT
Extrakonzert Tjekanvorian | Soddy
12. Symphoniekonzert
19:30 Casino Bern, 14:30 Casino Bern, 19:30 Casino Bern,
Grosser Saal Grosser Saal Grosser Saal
Weitere Informationen: S. 46 Weitere Informationen: S. 63 Weitere Informationen: S. 48
So 26.06.22 Do/Fr
PATSCH LERNT 30.06./01.07.22
ZAUBERN iM ZiRKUS BARENBOiM SPiELT
STRAWiNSKY BRAHMS
4. Familienkonzert Barenboim | Guggeis
Extrakonzert
16:00 Stadttheater 19:30 Casino Bern,
Grosser Saal
Weitere Informationen: S. 64 Weitere Informationen: S. 50Teruko Yokoi, Shizen (Nature / Natur), 1960
14 Berner Symphonieorchester
OPENAiR-KONZERT
SURPRiSE
Mühlemann | Blunier
Regula Mühlemann
Sommer, Sonne, Open Air: Zum Auftakt der
Konzertsaison ist der Bundesplatz Kulisse des
Geschehens und Zeuge eines rauschenden
Klangfestes: Grosse Oper von der Seine trifft auf
Musical-Favourites, Chanson auf Jazz-Standard.
Vor allem aber sind es Orchester, Dirigent und
Solistin, die diesem Sommer-Event Kultstatus
verleihen: Regula Mühlemann, von der Presse
schon vor Jahren als «Senkrechtstarterin» ge-
priesen, feiert inzwischen internationale Erfolge
im La Fenice, in Baden-Baden und bei den Salz-
burger Festspielen. Sie gilt gleichermassen als Stefan Blunier
Juwel im konzertanten Bereich wie auf den
grossen Bühnen weltweit. Und für Stefan Blu-
nier, den gebürtigen Berner Dirigenten, ist die-
ser Auftritt ein wunderbares Heimspiel, in dem
er alle Register seines vielfältigen Schaffens
ziehen kann. Was es an genreübergreifenden
Juwelen noch geben wird, das bleibt vorerst ein
Geheimnis. Nur so viel: Ein unterhaltsames und
abwechslungsreiches Programm ist garantiert.
Wir sind zuversichtlich, dass unser Open
air-Konzert stattfinden kann. Aufgrund der un-
sicheren Situation bitten wir Sie jedoch, sich im
Vorfeld des Konzerts auf unserer Webseite zu
informieren.Extrakonzert 15
Sa 28. Aug 2021, 20:30
Bundesplatz Bern
Stefan Blunier
Dirigent
Regula Mühlemann
Sopran
Werke von Gounod, Massenet,
Delibes, Gershwin, Bernstein und
anderen.
Merci16 Berner Symphonieorchester
CELLOKONZERT
Rangwanasha | Soltani | Ollikainen
Masabane Cecilia Rangwanasha
Musikdrama trifft auf musikalische Moderne:
Dieser Konzertabend unter Leitung der jungen
finnischen Dirigentin Eva Ollikainen ist Ab-
wechslung pur. Das Vorspiel zu Tristan und Isol-
de entführt in die hochdramatische Bayreuther
Mythenwelt Richard Wagners, ebenso wie die
beiden Wesendonck Lieder, die als Studie zu
dieser Oper gelten. Schicksalhafte Motive und
hochkomplexe Orchesterführung in Witold
Lutosławskis dritter Symphonie lassen die
1980er Jahre lebendig werden. Geradezu ver-
söhnlich findet sich dazwischen Robert Schu- Kian Soltani
manns Cellokonzert, diese romantisch-klang-
schöne Synthese aus gesanglich vorgetragenem
Zauber und virtuosem Feuerwerk. Vor allem
aber ist dieses erste Konzert der neuen Saison
ein Dreifach-Debüt junger Stars, die in London,
Luzern und Wien bereits für Furore sorgten: Das
gilt für den jungen österreichischen Cellisten
Kian Soltani (der ein Stradivari-Cello spielt)
genauso wie für die südafrikanische Ausnahme-
sängerin Masabane Cecilia Rangwanasha – und
natürlich auch für Dirigentin Eva Ollikainen, die
jüngst zur Chefin des Iceland Symphony Or-
chestra und des Orchestra della Toscana gekürt
wurde.
Eva OllikainenSymphoniekonzert 17
Do 02. Sep 2021, 19:30
Fr 03. Sep 2021, 19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Grosses Abo Konzert
Kleines Abo Konzert A
Eva Ollikainen
Dirigentin
Masabane Cecilia Rangwanasha
Sopran
Kian Soltani
Violoncello
1. Symphoniekonzert
Richard Wagner (1813 – 1856)
Vorspiel zu Tristan und Isolde
WWV 90 (1859) (11')
Wesendonck Lieder Nr. 3 «Im
Treibhaus» und Nr. 5 «Träume»
(1857/58) (11')
Robert Schumann (1810 – 1856)
Konzert für Violoncello
a-Moll op. 129 (1850) (25')
Witold Lutosławski (1913 – 1994)
Symphonie Nr. 3 (1973 – 83) (28')
Konzerteinführung
Jürgen Ostmann
Do 02. Sep 2021, 18:30
Fr 03. Sep 2021, 18:30
Casino Bern, Salon Bernois18 Berner Symphonieorchester
AiMARD
SPiELT BARTóK
Aimard | Zilias
Bis zuletzt arbeitete er daran, doch die Schluss-
takte blieben unvollendet: Béla Bartóks drittes
Klavierkonzert ist Abschluss seines Schaffens
und gleichzeitig Abbild seiner kompositori-
schen Lebenserfahrung. Sphärische Choral-
klänge, Bach’scher Kontrapunkt, komplexe
Rhythmen und eine geläuterte Inszenierung des
Soloparts durchdringen dieses Opus ultimum
auf zutiefst berührende Weise. Ganz zur Stern- Pierre-Laurent Aimard
stunde wird dieser Schwanengesang unter den
Händen des fraglos berühmtesten Virtuosen für
zeitgenössische Klaviermusik: Pierre-Laurent
Aimard, Schüler Messiaens und Weggefährte
berühmter Komponisten von Boulez bis Stock-
hausen ist eine Legende zu Lebzeiten. Und
mehr noch: Mit Henzes Manon Lescaut-Verto-
nung Boulevard Solitude führt Stephan Zilias
das BSO durch einen Klassiker der Moderne, in
dem unterschiedlichste Genres von Bach bis
Jazz aufgegriffen werden. Der junge, erst kürz-
lich nach Hannover berufene Maestro gehört zu
den vielversprechenden Jungstars am deut-
schen Dirigentenhimmel. Robert Schumanns
schmerzlich-schöne C-Dur-Symphonie krönt
diesen überaus spannenden Konzertabend.
Stephan ZiliasExtrakonzert 19
Do 23. Sep 2021, 19:30
Fr 24. Sep 2021, 19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Stephan Zilias
Dirigent
Pierre-Laurent Aimard
Klavier
Programm
Hans Werner Henze (1926 – 2012)
Symphonic Interludes aus
Boulevard Solitude (1950/51) (15')
Béla Bartók (1881 – 1945)
Klavierkonzert Nr. 3 Sz. 119 (1945)
(23')
Robert Schumann (1810 – 1856)
Symphonie Nr. 2 C-Dur op. 61
(1845/46) (38')
Konzerteinführung
David Zürcher
Do 23. Sep 2021, 18:30
Fr 24. Sep 2021, 18:30
Casino Bern, Salon Bernois20 Berner Symphonieorchester
PATHéTiQUE
Stagg | Carter
Sie ist die kostbarste Ikone der russischen Ro-
mantik und bis heute sagenumwoben: Nur we-
nige Tage nach der Uraufführung der Pathétique
verstarb Peter Tschaikowsky, und bis heute sind
die Umstände seines plötzlichen Todes un-
geklärt. Tschaikowskys Opus ultimum ist Krone
und Abschluss seines Schaffens – ein autobio-
graphisches Seelengemälde, dessen schöpfe-
rischer Radius von rauschender Begeisterung
bis zu todesnaher Resignation und von den Siobhan Stagg
grazilen Klängen des zweiten Satzes bis hin zu
den dunklen Tönen des abschliessenden Ada-
gio lamentoso reicht. Gekonnt stellen der neue
Berner Operndirektor Nicholas Carter und So-
pranistin Siobhan Stagg diesem Abschiedswerk
des grossen russischen Meisters die Ariettes
oubliées von Claude Debussy in einer moder-
nen Orchesterfassung gegenüber. Lange schon
beschäftigt sich die junge australische Sängerin
intensiv mit diesem eindrucksvollen Lieder-
zyklus. Die gleichermassen ernste wie heitere
Welt von Maurice Ravels Tombeau de Couperin –
eine Hommage an Frankreichs Musik und Kultur
seit den Tagen des Sonnenkönigs – rundet den
Konzertabend ab.
Nicholas CarterSymphoniekonzert 21
Do 21. Okt 2021, 19:30
Fr 22. Okt 2021, 19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Grosses Abo Konzert
Kleines Abo Konzert A
Nicholas Carter
Dirigent
Siobhan Stagg
Sopran
2. Symphoniekonzert
Maurice Ravel (1875 – 1937)
Le Tombeau de Couperin, Suite
d’orchestre (1914 – 17, orch. 1919)
(17')
Claude Debussy (1862 – 1918)
Ariettes oubliées (1885 – 87,
rev. 1903) (arr. für Sopran und
Orchester von Brett Dean
2014 – 15) (15')
Peter Iljitsch Tschaikowsky
(1840 – 1893)
Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74
«Pathétique» (1893) (46')
Konzerteinführung
Dr. Doris Lanz
Do 21. Okt 2021, 18:30
Fr 22. Okt 2021, 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
Unter dem Patronat der22 Berner Symphonieorchester
TO ROME WiTH LOVE
BENEFiZ-
GALAKONZERT
Zimmermann | Mazzola
Er ist einer der bedeutendsten Violinvirtuosen
unserer Zeit, und er steht stets für das Be-
sondere, nicht zuletzt in der Wahl seines Reper-
toires: Auch für seinen Bern-Auftritt wählt Frank
Peter Zimmermann zwei Solokonzerte, die ab-
seits der ausgetretenen Pfade liegen. Rhythmi-
sche Vielfalt, inspirierte Melodien mit populä-
rem Einschlag, sensible harmonische Effekte
Frank Peter Zimmermann
– das zeichnet sowohl Martinůs Suite Concer-
tante als auch Bartóks zweite Rhapsodie aus. Es
sind zwei Ausnahmewerke für den grossen
deutschen Ausnahmevirtuosen und seine be-
rühmte Stradivari mit dem klingenden Bei-
namen «Lady Inchiquin». Und damit Szenen-
wechsel: Die Hirtenlandschaft unweit von Rom,
Trevi-Brunnen, Villa Medici und nächtlicher
Pinienhain inklusive Nachtigallengesang – Ot-
torino Resphigis Fontane di Roma und Pini di
Roma sind Programmmusik pur. Sie entführen
an die berühmtesten Stätten der Ewigen Stadt,
lassen das Rauschen der Brunnen und die
Schritte römischer Heerscharen auf der Via
Appia lebendig werden. Lange schon gilt der
italienische Maestro Enrique Mazzola als Spe-
zialist für italienische Oper und grossbesetzte
Partituren – das garantiert eine prachtvolle Gala
zugunsten der Stiftung Corelina, die Kindern in
schwierigen Verhältnissen eine notwendige
Herzoperation ermöglicht.
Enrique MazzolaExtrakonzert 23
Do 04. Nov 2021, 19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Enrique Mazzola
Dirigent
Frank Peter Zimmermann
Violine
Programm
Bohuslav Martinů (1890 – 1959)
Suite Concertante für Violine und
Orchester d-Moll, 2. Fassung
(1943/44) (23')
Béla Bartók (1881 – 1945)
Rhapsodie Nr. 2 für Violine und
Orchester Sz. 90 (1928/29, rev.
1935) (10')
Ottorino Resphigi (1879 – 1936)
Fontane di Roma (1916) (18')
Pini di Roma (1924) (20')
Konzerteinführung
Jürgen Ostmann
Do 04. Nov 2021, 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
30 % der Einnahmen gehen an die
Stiftung Corelina24 Berner Symphonieorchester
ADAGiETTO
Cellacchi | Manacorda
Keine Frage, es ist das Adagietto, dem die Fünf-
te von Mahler ihre Berühmtheit verdankt. Dieser
kurze, knappe, nur von Streichern und Harfe
bestrittene Satz ist so etwas wie eine Offen-
barung an die Schönheit der Musik. Ursprüng-
liche eine glühende Liebeserklärung des Kom-
ponisten an seine Frau Alma, schrieb dieser
Satz sogar Kino- und Literaturgeschichte.
Antonello Manacorda
Gleichzeitig ist die Fünfte noch viel mehr: Da
sind der Trauermarsch im ersten Satz, das ge-
waltige Scherzo und das übersprudelnde Finale.
Durch sie entwickelt sich diese grosse Sym-
phonie zum musikalischen Kosmos. Als Diri-
gent, Violinvirtuose und Konzertmeister des von
ihm mitbegründeten Mahler Chamber Orches-
tra hat Antonello Manacorda eine besondere
Affinität zu grossen symphonischen Werken
und zu Mahler im Besonderen. Vor Mahler wird
der Abend eingeläutet mit Mozarts heiter-
buffoneskem Flötenkonzert KV 314. Die Ver-
pflichtung von Riccardo Cellacchi zählt zu den
erfreulichen ‹Transfers› der vergangenen Spiel-
zeit. In diesem Konzert ist der junge italienische
Flötist erstmals als Solist zu erleben.
Riccardo CellacchiSymphoniekonzert 25
Do 18. Nov 2021, 19:30
Fr 19. Nov 2021, 19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Grosses Abo Konzert
Kleines Abo Konzert B
Antonello Manacorda
Dirigent
Riccardo Cellacchi
Flöte
3. Symphoniekonzert
Wolfgang Amadeus Mozart
(1756 – 1791)
Konzert für Flöte und Orchester
D-Dur KV 314 (285d) (1777/78) (27')
Gustav Mahler (1860 – 1911)
Symphonie Nr. 5 cis-Moll
(1901/02) (70')
Konzerteinführung
Christian Müller
Do 18. Nov 2021, 18:30
Fr 19. Nov 2021, 18:30
Casino Bern, Salon Bernois26 Berner Symphonieorchester
MAHLERS SiEBTE
Conlon
«Symphonie heisst mir eben: mit allen Mitteln
der vorhandenen Technik eine Welt aufbauen»,
so lautet ein berühmtes Diktum Gustav Mahlers.
Die siebte Symphonie löst dieses schöpferische
Credo auf das Eindrucksvollste ein: Serenaden
hafter und amouröser Ton in gleich zwei aus-
ladenden Nachtmusiken (Mandoline und Gitar-
re als Spezialeffekte), alpine Idylle (samt
Herdenglocken), ein schattenhaftes Scherzo,
abgründige Collagen aus Trauermärschen und
Militärmusik sowie eine mächtige Schluss-Apo-
theose mit Pauken und Trompeten machen die-
ses abendfüllende Werk zu einem bewegenden
und in seiner Ausdruckskraft und Komplexität
mitreissenden Abbild menschlicher Existenz.
James Conlon gilt als einer der bedeutendsten
amerikanischen Dirigenten unserer Zeit. Frühe
Erfolge feierte der Maestro übrigens mit dem
New York Philharmonic – eben jenem Orches-
ter, dessen Ruhm kein anderer als Gustav Mah-
ler einst mitbegründete. Besonders als Mahler-
Interpret hat Conlon in den vergangenen Jahren
neue Massstäbe gesetzt.
James ConlonSymphoniekonzert 27
Do 16. Dez 2021, 19:30
Fr 17. Dez 2021, 19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Grosses Abo Konzert
Kleines Abo Konzert A
James Conlon
Dirigent
4. Symphoniekonzert
Gustav Mahler (1860 – 1911)
Symphonie Nr. 7 e-Moll (1904/05,
1908) (77')
Konzerteinführung
Jonathan Inniger
Do 16. Dez 2021, 18:30
Fr 17. Dez 2021, 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
Unter dem Patronat der28 Berner Symphonieorchester
NEUJAHRSKONZERT
Vleeshouwers | Chan
Seit jeher stehen die Neujahrskonzerte des BSO
für das Besondere. Daran wird sich auch 2022
nichts ändern. Mit sattem Hörnerschall in tiefer
Waldesnacht (Freischütz-Ouvertüre), mit Tap-
dance, Percussion-Spektakel und impressio
nistischem Märchenzauber (Ma mère l’oye), mit
Feuervogel und Zauberlehrling ist dieser Neu-
jahrstag eine Hymne an die Musik in ihrer Viel-
Dominique Vleeshouwers
seitigkeit, ihrer sprühenden Lebendigkeit und
ihrer geballten Freude an virtuoser Entfaltung
und Ausdruck. Dafür stehen auch die beiden
Protagonisten des Konzertes: Elim Chan, ge-
bürtig aus Hongkong, heute Chefdirigentin in
Antwerpen, ist mit Mitte 30 bereits eine auf-
sehenerregende Dirigentin. Dominique Vlees-
houwers, Percussionist und Komponist, Gewin-
ner des Niederländischen Musikpreises 2020,
ist Schöpfer einer grossen Zahl aussergewöhn-
lich kreativer Programme und Projekte. Die bei-
den blicken auf zahlreiche gemeinsame Erfolge
zurück. So kann das Jahr ja nur gut beginnen.
Elim ChanExtrakonzert 29
Sa 01. Jan 2022, 17:00
So 02. Jan 2022, 17:00
Casino Bern, Grosser Saal
Elim Chan
Dirigentin
Dominique Vleeshouwers
Percussion
Programm
Carl Maria von Weber (1786 – 1826)
Ouvertüre zu Der Freischütz op. 77
(1821) (10')
Dominique Vleeshouwers *1992
The Magician, für Solo Percussion
und Schlagzeugensemble (2021)
(04')
Paul Dukas (1865 – 1958)
L’apprenti sorcier (Der Zauberlehr-
ling) (1897) (12')
John Psathas *1966
Fragment, für Vibraphon und
Klavier (2001) (03')
Maurice Ravel (1875 – 1937)
Ma mère l’oye, Suite (1908 – 1911)
(17')
Dmitrij Kabalewskij (1904 – 1987)
Prolog aus Die Komödianten, Suite
op. 26 (1940) (03')
Louis Andriessen *1939
Tapdance, Konzert für Percussion
und Orchester (2013/14) (15')
Igor Strawinsky (1882 – 1971)
L’oiseau de feu (Der Feuervogel),
Suite (1910, rev. 1919) (23')
Konzerteinführung
Dr. Viola Lutgen
Sa 01. Jan 2022, 16:00
So 02. Jan 2022, 16:00
Casino Bern, Salon Bernois30 Berner Symphonieorchester
DVOřáKS SiEBTE
Peter | Ward
Duncan Ward ist ein junger Brite, er ist mit An-
fang 30 bereits Komponist und Dirigent in
Personalunion und weltweit gefragt. Dazu
kommt mit Mauro Peter ein junger, umjubelter
Luzerner Tenor, der Stammgast in Salzburg,
Paris und Mailand ist. Es ist die junge Genera-
tion, die in diesem Konzert in Erscheinung tritt,
und dies mit einem Programm, das keine Wün-
sche offen lässt. Leoš Janáčeks Taras Bulba,
diese überaus spannungsreiche Kosakenge- Duncan Ward
schichte nach Nikolai Gogols gleichnamiger
Erzählung, ist eine jener grandiosen Orchester-
partituren des russlandbegeisterten Meisters,
die alle Register zieht, von filigranen Passagen
bis hin zu mächtigen Orchestertutti samt
Glockengeläut und rauschendem Orgelton. Ihr
zur Seite stehen die orientalisch wie im-
pressionistisch inspirierten Vertonungen alt-
persischer Dichtung aus Karol Szymanowskis
Opus 26. Als krönenden Abschluss wählt der
Dirigent Dvořáks Siebte: Leidenschaftlich, ernst,
weniger folkloristisch als manche ihrer Schwes
terwerke, zählt diese Symphonie zu den ein-
drücklichsten Schöpfungen des grossen tsche-
chischen Nationalkomponisten.
Mauro PeterSymphoniekonzert 31
Do 13. Jan 2022, 19:30
Fr 14. Jan 2022, 19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Grosses Abo Konzert
Kleines Abo Konzert B
Duncan Ward
Dirgent
Mauro Peter
Tenor
5. Symphoniekonzert
Leoš Janáček (1854 – 1928)
Taras Bulba, Rhapsodie für Or-
chester (1915 – 18) (24')
Karol Szymanowski (1882 – 1937)
Des Hafis Liebeslieder op. 26
(1914) (20')
Antonín Dvořák (1841 – 1904)
Symphonie Nr. 7 op. 70 d-Moll
(1884/85) (35')
Konzerteinführung
Dr. Michael Matter
Do 13. Jan 2022, 18:30
Fr 14. Jan 2022, 18:30
Casino Bern, Salon BernoisTeruko Yokoi, Pfirsichblume, 1966
34 Berner Symphonieorchester
FANTASTiQUE
Lugansky | Kochanovsky
Brahms und Berlioz – hier treffen die Giganten
des 19. Jahrhunderts aufeinander, dazu noch
mit zweien ihrer prominentesten und be-
deutendsten Werke. Symphonie fantastique, der
Name ist Programm: Ballszene, Hirtenschal
meien in ländlicher Idylle, Gang zum Richtplatz,
Schafott und Hexensabbat – als «Épisode de la
vie d’un artiste» ist Berlioz’ berühmte Sym-
Nikolai Lugansky
phonie eine schillernde Geschichte zwischen
Traum und Wirklichkeit, verbunden mit einem
Höchstmass an Dramatik und einer Orchestrie-
rung vom Feinsten. Diese Dramatik findet ein
seelenverwandtes Pendant in den schicksals-
trächtigen Themen und virtuosen Anforderungen
des ersten Klavierkonzertes von Johannes
Brahms. Der Moskauer Pianist Nikolai Lugansky
und der junge Petersburger Dirigent Stanislav
Kochanovsky gelten längst als Dream-Team für
das romantische Orchesterrepertoire – hier
steht die grosse russische Tradition Pate.
Stanislav KochanovskySymphoniekonzert 35
Do 27. Jan 2022, 19:30
Fr 28. Jan 2022, 19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Grosses Abo Konzert
Kleines Abo Konzert A
Stanislav Kochanovsky
Dirgent
Nikolai Lugansky
Klavier
6. Symphoniekonzert
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15
(1854 – 59) (44')
Hector Berlioz (1803 – 1860)
Symphonie Fantastique op. 14
(1830) (55')
Konzerteinführung
Dr. Doris Lanz
Do 27. Jan 2022, 18:30
Fr 28. Jan 2022, 18:30
Casino Bern, Salon Bernois36 Berner Symphonieorchester
LENiNGRADER
Conlon
Kaum ein Werk der Musikgeschichte ist so eng
mit Krieg und Zerstörung verknüpft wie Schos-
takowitschs Leningrader Symphonie: Die mitt-
leren Sätze schrieb der Komponist während der
Blockade des heutigen St. Petersburg durch die
deutsche Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. So-
wohl die Moskauer Aufführung als auch die
Leningrader Erstaufführung im August des Jah-
res 1942 waren überschattet von Artilleriefeuer
und Fliegeralarm. Den Schrecken des Zeit-
geschehens setzt Schostakowitsch in seiner
siebten Symphonie eine Musik entgegen, die
Ausdruck der Humanität ist, Mahnmal für den James Conlon
Frieden und ein Requiem für die Opfer von
Krieg und Terror. Dass James Conlon für seinen
zweiten Saisonauftritt mit dem BSO Schostako-
witschs Leningrader Symphonie wählt, ist ein
Glücksfall: Das Schaffen des grossen russi-
schen Meisters ist dem Dirigenten seit jeher ein
Anliegen; seine weltweiten Darbietungen und
Einspielungen sorgten vielerorts für Aufsehen.Symphoniekonzert 37
Do 17. Feb 2022, 19:30
Fr 18. Feb 2022, 19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Grosses Abo Konzert
Kleines Abo Konzert B
James Conlon
Dirgent
7. Symphoniekonzert
Dmitrij Schostakowitsch
(1906 – 1975)
Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 60
«Leningrader» (1941) (80')
Konzerteinführung
Christian Müller
Do 17. Feb 2022, 18:30
Fr 18. Feb 2022, 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
Unter dem Patronat der38 Berner Symphonieorchester
SCHOSTAKOWiTSCH
MEETS SiBELiUS
Debargue | Raspanti | Sanderling
Lucas Debargue
Hier ist alles dabei: das altdeutsche Nürnberg
mit Sängerzunft, Fliederduft und Preislied, ein
finnisches Nationalheiligtum und ein über-
raschend unbeschwertes Stück Sowjetunion.
Vielfach hat sich Michael Sanderling bereits in
die Herzen des Berner Publikums gespielt, und
auch Dmitrij Schostakowitsch spielte dabei eine
zentrale Rolle. Hier ist es nun also das wunder-
bare Opus 35, dem sich der Berliner Dirigent
widmet, diese überschäumende Konzert-
persiflage, in der immer alles anders kommt, als
man es erwartet: ein fast zum Schlagwerk mu- Milko Raspanti
tierendes Klavier, die unerwartet hinzutretende
Trompete, dazu Gassenhauer, Walzer, Jazz und
Klassikzitate – ein Werk, das Heiterkeit, Witz und
Geist versprüht. Den Klavierpart übernimmt der
junge Franzose Lucas Debargue, dessen steile
Karriere genauso aussergewöhnlich ist wie
seine solistische Aufgabe in diesem Konzert.
Unterstützt wird er von Milko Raspanti, seines
Zeichens Solotrompeter des BSO. Für den krö-
nenden Abschluss sorgt Sibelius’ zweite Sym-
phonie. Mit pastoralem Beginn und hymni-
schem Finale ist auch dieses Orchesterwerk
getragen von positiver Grundstimmung – kurz-
um: ein besseres Programm hätte es für diese
Michael Sanderling
Zeiten kaum geben können.Symphoniekonzert 39
Do 10. Mrz 2022, 19:30
Fr 11. Mrz 2022, 19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Grosses Abo Konzert
Kleines Abo Konzert A
Michael Sanderling
Dirigent
Lucas Debargue
Klavier
Milko Raspanti
Trompete
8. Symphoniekonzert
Richard Wagner (1813 – 1883)
Vorspiel zu Die Meistersinger von
Nürnberg (1862) (10')
Dmitrij Schostakowitsch
(1906 – 1975)
Konzert für Klavier, Trompete und
Streichorchester c-Moll op. 35
(1933) (22')
Jean Sibelius (1865 – 1957)
Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43
(1900–02) (45')
Konzerteinführung
Jonathan Inniger
Do 10. Mrz 2022, 18:30
Fr 11. Mrz 2022, 18:30
Casino Bern, Salon Bernois40 Berner Symphonieorchester
BALADE EN FRANCE
Pahud | Bleuse
Bienvenue en France: Ein international ge-
feierter Solist mit französischem (und Schwei-
zer) Pass, ein Programm mit fantasievollen Ti-
teln wie Odelette, Concertino und L’apprenti
sorcier und ein Dirigent aus dem Herzen Frank-
reichs entführen in eine musikalische Welt, die
romantischen Ausdruck und märchenhaften
Zauber auf sich vereint. Die virtuosen Kaskaden
Emmanuel Pahud
in Camille Saint-Saëns’ Opus 162 und der me-
lodiöse Charme von Cécile Chaminades Con-
certino erscheinen wie geschaffen für den Flö-
tisten Emmanuel Pahud, einen der grössten
Heroen seines Fachs. Beide Werke sind glühen-
de Liebeserklärungen an die überirdische,
geradezu archaische Macht der Flöte. Als pas-
senden Rahmen wählt Dirigent Pierre Bleuse
zwei vollendete Partituren aus der Feder des
grossen Paul Dukas: den überaus berühmten
Zauberlehrling einerseits, die viel zu unbekannte
(zuletzt 1995 öffentlich aufgeführte) C-Dur-Sym-
phonie andererseits. Was beide vereint? Es ist
die kompositorische Perfektion.
Pierre BleuseSymphoniekonzert 41
Do 24. Mrz 2022, 19:30
Fr 25. Mrz 2022, 19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Grosses Abo Konzert
Kleines Abo Konzert B
Pierre Bleuse
Dirigent
Emmanuel Pahud
Flöte
9. Symphoniekonzert
Paul Dukas (1865 – 1935)
L’apprenti sorcier
(Der Zauberlehrling) (1897) (12')
Camille Saint-Saëns (1835 – 1921)
Odelette pour flûte et orchestre
op. 162 (1920) (09')
Romance pour flûte et orchestre
op. 37 (1871) (06')
Cécile Chaminade (1857 – 1944)
Concertino pour flûte et orchestre
op. 107 (1902) (08')
Paul Dukas (1865 – 1935)
Symphonie C-Dur (1895/96) (40')
Konzerteinführung
Mark Schulze Steinen
Do 24. Mrz 2022, 18:30
Fr 25. Mrz 2022, 18:30
Casino Bern, Salon Bernois42 Berner Symphonieorchester
BRAHMS’
ViOLiNKONZERT
Gluzman | Auguin
Romantik, klassische Moderne und Avantgarde
der 1968er – diese besondere Mischung garan-
tiert einen aufregenden Konzertabend. Da ist
zunächst Brahms’ Violinkonzert, dieses gleich-
ermassen symphonische wie konzertante Opus
Magnum des 19. Jahrhunderts. «Jedes Mal,
wenn ich das Brahms-Violinkonzert spiele, fühlt
es sich so an, als ob ich in den Besitz eines per-
fekten Palastes mit aussergewöhnlicher Aussen-
und Innenarchitektur kommen würde», bekennt Vadim Gluzman
Vadim Gluzman. Der aus der Ukraine stammen-
de Violinvirtuose verkörpert die grosse Tradition
der russischen Schule und hat doch – wie be-
reits seine epochale Einspielung des Werks
zeigte – seinen ureigenen, packenden Zugriff
auf den Solopart dieses Meisterwerks. Mit Stra-
winskys Sacre du printemps erweckt Dirigent
Philippe Auguin eine der ganz grossen Partitu-
ren des 20. Jahrhunderts zum Leben. Dissonant
geschärfte Klänge und brachiale Rhythmen
lösten 1913 in Paris den grössten Theater-
skandal der Musikgeschichte aus; heute gelten
sie als Inbegriff einer packenden und mitreis-
senden Musiksprache. Die geheimnisvollen
Streicherklänge von Pierre Boulez’ Livre pour
cordes setzen diese Geschichte schliesslich bis
an die Schwelle zur Gegenwart fort.
Philippe AuguinSymphoniekonzert 43
Do 07. Apr 2022, 19:30
Fr 08. Apr 2022, 19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Grosses Abo Konzert
Kleines Abo Konzert A
Philippe Auguin
Dirigent
Vadim Gluzman
Violine
10. Symphoniekonzert
Pierre Boulez (1925 – 2016)
Livre pour cordes (1966–68,
rev. 1988) (12')
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Violinkonzert D-Dur op. 77 (1878)
(39')
Igor Strawinsky (1882 – 1971)
Le sacre du printemps (1913) (33')
Konzerteinführung
Dr. Doris Lanz
Do 07. Apr 2022, 18:30
Fr 08. Apr 2022, 18:30
Casino Bern, Salon Bernois44 Berner Symphonieorchester
STRAUSS’
ALPENSYMPHONiE
Chamayou | Bignamini
Richard Strauss malt in seiner allgewaltigen
Alpensymphonie ein hochalpines Panorama:
Dem Sonnenaufgang folgt die Wanderung vor-
bei an Bach, Alm und Gletscher. Nachdem ein
Gewitter hereingebrochen ist, erklimmt man
schliesslich den Gipfel. Es ist eine Partitur der
Superlative, sowohl kompositorisch als auch
besetzungstechnisch. Wind- und Donnerma
schine, Celesta, Orgel und nicht weniger als
zwölf Hörner sieht die Partitur vor. Unter der Lei- Bertrand Chamayou
tung des italienischen Dirigenten Jader Bigna-
mini, Music Director des Detroit Symphony Or-
chestra, der hier sein Bern-Debüt gibt, kann das
BSO in dieser eindrucksvollen Hommage an die
Bergwelt alle Klangregister ziehen und den Gip-
fel orchestraler Kunst erstürmen. Und mehr
noch: Bertrand Chamayou (auch er erstmals im
Casino Bern zu Gast) übernimmt den Solopart
im G-Dur-Konzert seines Landsmannes Mau-
rice Ravel. Als virtuoses Paradestück – heiter,
brillant, klassisch und jazzig zugleich – steht
auch diese Konzerthälfte für Unterhaltung auf
höchstem Niveau. Zur Einstimmung wählt Big-
namini die ehernen Klänge der Coriolan-Ouver-
türe, ein gekonnter Auftakt, mit dem dieses
Konzert zum unvergesslichen Erlebnis werden
wird.
Jader BignaminiSymphoniekonzert 45
Do 21. Apr 2022, 19:30
Fr 22. Apr 2022, 19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Grosses Abo Konzert
Kleines Abo Konzert B
Jader Bignamini
Dirigent
Bertrand Chamayou
Klavier
11. Symphoniekonzert
Ludwig van Beethoven
(1770 – 1827)
Ouvertüre zu Coriolan c-Moll
op. 62 (1807) (09')
Maurice Ravel (1875 – 1937)
Konzert für Klavier und Orchester
G-Dur (1929 – 31) (23')
Richard Strauss (1864 – 1949)
Eine Alpensymphonie op. 64
(1911 – 15) (47')
Konzerteinführung
Gottfried Franz Kasparek
Do 21. Apr 2022, 18:30
Fr 22. Apr 2022, 18:30
Casino Bern, Salon Bernois46 Berner Symphonieorchester
üBER DS CHRüZ
BLUES TRIFFT AUF SYMPHONISCHE HIGHLIGHTS,
AUFREGENDE ARRANGEMENTS UND BRANDNEUE
KOMPOSITIONEN
Philipp Fankhauser | BSO | Wayne Marshall
Einmal im Jahr spannt das Berner Symphonie-
orchester mit dem Casino Bern zusammen und
schafft eine Plattform für eine ganz besondere
Begegnung: Eine Grösse des Pop/Jazz/Blues
trifft auf das BSO und teilt mit ihm die Bühne.
Auf diese Weise wird mit «Über ds Chrüz» Neues
kreiert.
Nach dem riesigen Erfolg der ersten Aus-
gabe sollte letzte Saison die Erfolgsgeschichte
dieses Konzertformats fortgeschrieben werden, Philipp Fankhauser
doch wegen der Pandemie musste das Konzert
verschoben werden. Alle vorgesehenen Gäste –
der Dirigent Wayne Marshall und der weit über
die Schweizer Grenzen hinaus bekannte Blues-
sänger und Songwriter Philipp Fankhauser mit
seiner Band – konnten zum Glück ein zweites
Mal gewonnen werden. Philipp Fankhauser feiert
grosse Erfolge mit seinem aktuellen Album Let
Life Flow. Mit Wayne Marshall – von 2014 bis 2020
Chefdirigent des WDR Funkhausorchesters, Or-
ganist und Jazzmusiker – tritt ein renommierter
und tief im Blues verwurzelter Künstler ans
Dirigentenpult.
Am Konzertabend wird das BSO zwei Werke
aus dem symphonischen Repertoire spielen
und zusammen mit Philipp Fankhauser eine
Auswahl seiner Songs in Arrangements des jun-
gen Dirigenten und Komponisten Sebastian
Schwab zum Besten geben. Den Abschluss bil-
det ein grosses, von Schwab und Fankhauser
eigens für den Abend komponiertes Finale, wel-
ches das Beste aus beiden Welten vereint.
Wayne MarshallExtrakonzert 47
Do 05. Mai 2022, 19:30
Fr 06. Mai 2022, 19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Wayne Marshall
Dirigent
Philipp Fankhauser
Vocals & Guitar
Marco Jencarelli
Guitar & Bandleader
Hendrix Ackle
Piano, Hammond, Wurlitzer &
Rhodes
Andy Tolman
Bass
Richard Spooner
Drums
Ruedi Schweizer
Front of House
Nörbs
Stage
Sebastian Schwab
Arrangements und Kompositionen
Koproduktion mit48 Berner Symphonieorchester
SiBELiUS’
ViOLiNKONZERT
Tjeknavorian | Soddy
Nord-Nordost, in diese Himmelsrichtung ent-
führt das Programm des zwölften Symphonie-
konzerts: Im Zentrum des Geschehens steht
dabei das spätromantisch-kosmopolitische
Violinkonzert des grossen finnischen National-
komponisten Jean Sibelius, eine der eindrucks-
vollsten Inszenierungen virtuoser Geigenkunst
überhaupt. Mit Mitte 20 zählt der Wiener Musi-
Emmanuel Tjeknavorian
ker Emmanuel Tjeknavorian bereits zu den Top-
stars am internationalen Geigenhimmel. Er gilt
als einer, der sich einreihen darf in die Galerie
all jener Heroen seit Jascha Heifetz, die den
Weltruhm dieses Violinkonzerts einst be-
gründeten. Als Umrahmung wählt der junge
britische Dirigent Alexander Soddy zwei Parti-
turen aus sowjetischer Zeit. Rodion Shchedrins
Naughty Limericks sind ein konzertanter Wett-
streit aus populärmusikalisch durchtränkten
Themen und Motiven, die mit Raffinesse und
doppelbödigem Witz zu einem kunstvollen
Patchwork verarbeitet werden. Den Abschluss
bildet die grosse, von vaterländischem Gestus
getragene Fünfte von Sergej Prokofjew, ent-
standen während der Entscheidungsschlachten
des Zweiten Weltkriegs und nach Absicht ihres
Schöpfers nicht weniger als ein «Lied auf den
freien und glücklichen Menschen».
Alexander SoddySymphoniekonzert 49
Do 02. Jun 2022, 19:30
Fr 03. Jun 2022, 19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Grosses Abo Konzert
Kleines Abo Konzert B
Alexander Soddy
Dirigent
Emmanuel Tjeknavorian
Violine
12. Symphoniekonzert
Rodion Shchedrin * 1932
First Concerto for Orchestra
op. 26 «Naughty Limericks» (1963)
(09')
Jean Sibelius (1865 – 1957)
Konzert für Violine d-Moll op. 47
(1903/04, rev. 1905) (35')
Sergej Prokofjew (1891 – 1953)
Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100
(1944) (46')
Konzerteinführung
Dr. Doris Lanz
Do 02. Jun 2022, 18:30
Fr 03. Jun 2022, 18:30
Casino Bern, Salon Bernois50 Berner Symphonieorchester
BARENBOiM SPiELT
BRAHMS
Barenboim | Guggeis
Barenboim spielt Brahms: Mit dem Dirigenten,
Friedensbotschafter, Visionär und Pianisten
kommt einer der berühmtesten Musiker unserer
Zeit nach Bern. Er wählt dafür das mächtige
B-Dur-Konzert von Brahms, das auf wunder-
same Weise die konkurrierenden Genres von
Konzert und Symphonie versöhnt. Musik als
Mittel der Verständigung und Befreiung, diese
Daniel Barenboim
Lebensbotschaft des Weltbürgers Barenboim
setzt sich auch in der zweiten Hälfte dieses ein-
zigartigen Konzertabends fort. Thomas Guggeis
– einst Assistent Barenboims, nun, erst Mitte 20,
aufsehenerregender Dirigent in Berlin und
Stuttgart – widmet sich dem Konzert für Orches-
ter von Béla Bartók. Auch dieses Werk ist Vision.
Folkloristische, konzertante und virtuose Ele-
mente, klassische und moderne Formmodelle
vereinen sich hier zu einem Gesamtkunstwerk,
das von anfänglich ernsten und elegischen
Klängen zur lebensbejahenden Aussage eines
rauschenden Finales findet. Das ist eine musi-
kalische Botschaft, die wie für unsere Zeit ge-
schaffen erscheint.
Thomas GuggeisExtrakonzert 51
Do 30. Jun 2022, 19:30
Fr 01. Jul 2022, 19:30
Casino Bern, Grosser Saal
Thomas Guggeis
Dirigent
Daniel Barenboim
Klavier
Programm
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Konzert für Klavier Nr. 2 B-Dur
op. 83 (1878 – 81) (45')
Béla Bartók (1881 – 1945)
Konzert für Orchester Sz. 116
(1943, rev. 1945) (37')
Konzerteinführung
David Zürcher
Do 30. Jun 2022, 18:30
Fr 01. Jul 2022, 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
Merci
Unter dem Patronat der52 Berner Symphonieorchester
MUSiK
PUNKT ZEHN
Diese öffentlichen Generalproben finden immer an einem Donnerstag statt,
stets erklingt das Hauptwerk des Abendkonzertes. Die Reihe ist auch im A bonnement
erhältlich. Es werden ausschliesslich Karten im Parkett verkauft.
Do 21. Okt 2021
TSCHAiKOWSKY – PATHéTiQUE
10:00
Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840 – 1893)
Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 «Pathétique» (1893) (46')
Casino Bern, Grosser Saal Nicholas Carter
Dirigent
Do 13. Jan 2022
DVOřáKS SiEBTE
10:00
Antonín Dvořák (1841 – 1904)
Symphonie Nr. 7 op. 70 d-Moll (1884/85) (35')
Casino Bern, Grosser Saal Duncan Ward
Dirigent
Do 07. Apr 2022
STRAWiNSKY – LE SACRE DU PRiNTEMPS
10:00
Igor Strawinsky (1882 – 1971)
Le sacre du printemps (1913) (33')
Casino Bern, Grosser Saal Philippe Auguin
Dirigent
Do 02. Jun 2022
PROKOFJEWS FüNFTE
10:00
Sergej Prokofjew (1891 – 1953)
Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100 (1944) (46')
Casino Bern, Grosser Saal Alexander Soddy
DirigentTeruko Yokoi, Ohne Titel, 1977
54 Berner Symphonieorchester
MATiNEEKONZERTE
So 24. Okt 2021
WEGBEREiTER DER ROMANTiK
11:00 1. Matineekonzert
Carl-Maria von Weber (1786 – 1826)
Casino Bern, Burgerratssaal Gran Quintetto op. 34 für Klarinette und Streicher
(1811 – 15) (25')
Heinrich Joseph Baermann (1784 – 1847)
Adagio Des-Dur für Klarinette und Streichquintett
(1817 – 19) (05')
Louis Spohr (1784 – 1859)
Oktett E-Dur für Violine, zwei Violen, Cello, Kontrabass,
Klarinette und zwei Hörner op. 32 (1814) (23')
Ensemble
Fióna-Aileen Kraege & Isabelle Magnenat: Violine | Julia
Malkova: Viola | Eva Simmen: Violoncello | Matteo Burci:
Kontrabass | Bernhard Röthlisberger: Klarinette | Sebas-
tian Schindler & Matteo Ravarelli: Horn
So 07. Nov 2021
GRENZGäNGE – EiNE SYMBiOSE
11:00 AUS KLASSiK UND JAZZ
2. Matineekonzert
Casino Bern, Burgerratssaal Claude Bolling (1930–2020)
Suite for cello and jazz piano trio (1984) (50')
David Baker (1931 – 2016)
«Slow Blues» aus der Suite for cello and jazz piano trio
(1994) (05')
Ensemble
Gabriel Faur: Violoncello | Igor Andreev: Klavier | Matteo
Burci: Kontrabass | Michael Meinen: SchlagzeugMatineekonzerte 55
So 05. Dez 2021
MUSiCA SACRA E PROFANA
11:00 3. Matineekonzert
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Casino Bern, Burgerratssaal Kantate «Ich habe genug» BWV 82
(Rekonstruktion in e-Moll) (1727, rev. ca. 1731) (24')
Kantate «Non sa che sia dolore» h-Moll BWV 209
(nach 1729) (25')
Ensemble
Orsolya Nyakas: Sopran | Sakura Kindynis: Flöte |
Sandrine Canova & Julien Mathieu: Violine |
Julia Malkova: Viola | Eva Lüthi: Violoncello |
Sonja Lohmiller: Cembalo
So 23. Jan 2022
BEETHOVEN UND SEiN ZEiTGENOSSE
11:00 4. Matineekonzert
Friedrich Witt (1770 – 1836)
Casino Bern, Burgerratssaal Quintett Es-Dur op. 6 (1807) (24')
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Quintett Es-Dur op. 16 (1796) (25')
Ensemble
Doris Mende: Oboe | Bernhard Röthlisberger: Klarinette |
Heidrun Wirth-Metzler: Fagott | Christian Holenstein:
Horn | Sonja Lohmiller: Hammerklavier
(auf historischen Instrumenten)56 Berner Symphonieorchester
So 20. Feb 2022
SESTETTO ALLA RUSSA
11:00 5. Matineekonzert
Reinhold Glière (1875 – 1956)
Casino Bern, Burgerratssaal Streichsextett Nr. 3 C-Dur op. 11 (1904) (25')
Nikolai Rimsky-Korsakow (1844 – 1908)
Streichsextett A-Dur (1876) (30')
Ensemble
David Guerchovitch & Sandrina Canova: Violine |
Julia Malkova & Johannes von Bülow: Viola |
Valeriu Verstiuc & Eva Lüthi: Violoncello
So 13. Mrz 2022
FOLKLORE ZU DRiTT
11:00 6. Matineekonzert
Bohuslav Martinů (1890 – 1959)
Casino Bern, Burgerratssaal Serenade Nr. 2 D-Dur H 216 (1932) (07')
Zoltán Kodály (1882 – 1967)
Serenade op. 12 (1919/20) (20')
Antonín Dvořák (1841 – 1904)
Terzetto C-Dur op. 74 (1887) (20')
Trio Dyan
Anouk Theurillat & Dima Dimitrova-Davis: Violine |
Yang Lu: Viola
So 24. Apr 2022
PERLEN AUS PARiS
11:00 7. Matineekonzert
Sergej Prokofjew (1891 – 1953)
Casino Bern, Burgerratssaal Quintett g-Moll für Oboe, Klarinette, Violine,
Viola und Kontrabass op. 39 (1924) (24')
Louise Farrenc (1804 – 1875)
Nonett Es-Dur op. 38 (1849) (32')
Ensemble
Fióna-Aileen Kraege: Violine | Bettina Becker: Viola |
Valeriu Verstiuc: Violoncello | Magor Szász: Kontrabass |
Anna Zimmermann: Flöte | Doris Mende: Oboe |
Calogero Presti: Klarinette | Heidrun Wirth-Metzler:
Fagott | Christian Holenstein: HornMatineekonzerte 57
So 15. Mai 2022
WENN DiE ENGEL HARFE SPiELEN
11:00 8. Matineekonzert
Carl Maria von Weber (1786 – 1826)
Casino Bern, Burgerratssaal Preludio e momento capriccioso B-Dur für
Streichquartett und Harfe (1808, Instrumentation Jean
Françaix, 1964) (08')
E.T.A. Hoffmann (1776 – 1822)
Harfenquintett c-Moll AV 24 (1807) (20')
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Streichquartett Nr. 10 Es-Dur op. 74 «Harfenquartett»
(1809) (32')
Ensemble
Weizhong Lu & Wen Lu-Hu: Violine | Thomas Korks: Viola |
Valeriu Verstiuc: Violoncello | Line Gaudard: Harfe
So 19. Jun 2022
FLöTENKONZERT «SOUVENiR»
11:00 Extra-Matineekonzert
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Casino Bern, Burgerratssaal Ouvertüre zu Die Entführung aus dem Serail KV 384
(1782, in einer historischen Bearbeitung von August
Eberhard Müller, revidiert von Henrik Wiese für Flöte
und Streichquartett) (06')
Antonio Vivaldi (1678 – 1741)
Flötenkonzert g-Moll op. 10 Nr. 2 RV 439 «La notte»
(1718?) (10')
Maurice Ravel (1875 – 1937)
Zwei Sätze aus der Sonatine für Klavier (1903–05,
Bearbeitung von Bailey/Manijak für Flöte und Streich-
quartett) (07')
Antonio Vivaldi (1678 – 1741)
Flötenkonzert D-Dur op. 10 Nr. 3 RV 428 «Il gardellino»
(1728) (10')
Ensemble
Johanna Schwarzl, Flöte mit Musiker*innen des BSO58 Das BSO zu Gast
DAS BERNER
SYMPHONiEORCHESTER
ZU GAST
Mo 15. Nov 2021
… iN LUZERN
19:30 Beethovens Neunte in Bildern
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
KKL Luzern, Grosser Saal Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125 (1822 – 24) (65')
Mario Venzago
Dirigent
N. N.
Sopran
Claude Eichenberger
Alt
Beau Gibson
Tenor
Alexandre Beuchat
Bass
Chor der Bühnen Bern
(Leitung: Zsolt Czetner)
Sa 26. Februar 2022
… iM KANTON
18:00 Peter und der Wolf
Sergej Prokofjew (1891 – 1953)
Stadttheater Langenthal Peter und der Wolf op. 67 (1936) (30')
Hans-Christoph Bünger
Dirigent
Florian Scholz
SprecherAngebote 59
ANGEBOTE
Konzert-Abo Öffentliche Proben
Sie gehen liebend gern ins Konzert und möchten Das Berner Symphonieorchester gewährt exklusive
grosse Werke und spannende Solist*innen erleben? Einblicke in die Konzertvorbereitung. Sie erhalten
Ein Konzert-Abo ermöglicht Ihnen sechs oder zwölf einen Vorgeschmack auf das Symphoniekonzert der
Mal pro Saison, jeweils am gleichen Wochentag, jeweiligen Woche und lernen das Orchester in einer
einen Konzertbesuch beim Berner Symphonie- Probensituation kennen.
orchester im Casino Bern – und dies mit einer Re- Der Probenbesuch ist kostenlos. Treffpunkt ist
duktion von 20 % gegenüber Einzelbilletten. Ab CHF der Haupteingang beim Casino Bern.
59.– erhältlich. Unser Team an der Billettkasse berät
Sie gerne zu Ihrem passenden Abo und zu Sitz-
plätzen. Eine Übersicht über unser gesamtes Abo-
Angebot finden Sie in der separaten Abo-Übersicht
oder auf unserer Webseite. Mi 01. Sep 21, 11:00 Eva Ollikainen, Dirigentin
Zu jedem Abo im Konzert können Sie die zu- Mi 17. Nov 21, 11:00 Antonello Manacorda, Dirigent
gehörigen Programmhefte abonnieren. Diese wer- Mi 16. Feb 22, 11:00 James Conlon, Dirigent
den wir Ihnen im Vorfeld des Konzerts per Post zu- Mi 09. Mrz 22, 11:00 Michael Sanderling, Dirigent
stellen: 6 Programmhefte zu CHF 30.– oder alle 12
Programmhefte zu CHF 60.–.
Bestellungen bitte per E-Mail an Konzert +
kasse@buehnenbern.ch
Eine Übersicht über sämtliche Vermittlungsangebote
finden Sie auf den folgenden Seiten.
Einführungen
Zu allen Symphoniekonzerten bieten Drama-
turg*innen und Musikwissenschaftler*innen vor
Konzertbeginn kostenlos Einführungen in die jewei-
ligen Werke an. Dabei berichten sie von der Ent-
stehung der Musikstücke ebenso wie von sym-
phonischer Aufführungspraxis und vermitteln
Wissenswertes zum Verständnis des jeweiligen Kon-
zerts und seiner Solist*innen.60 Berner Symphonieorchester
KONZERT +
Ob Familien-, Sitzkissen oder Schulhauskonzerte – auch für kleine
Ohren haben wir grosse Musik im Programm. Unsere Familien-
und Sitzkissenkonzerte verbinden die Welt der Klassik mit span-
nenden Geschichten und bringen ein mitreissendes Musikerleb-
nis auf die Bühne.
Im Sitzkissenkonzert sitzen die Kinder direkt vor den Musi-
ker*innen und tauchen unmittelbar in die Welt der Musik ein. In
diesem Jahr ist der Tauchgang nicht nur eine Metapher, steht
doch der Kinderbuchklassiker Der Regenbogenfisch auf dem
Programm. Im Anschluss können die Kinder mit den Musiker*in-
nen ins Gespräch kommen und ggf. die verschiedenen Instru-
mente unter Anleitung der Profis selber ausprobieren.
Musik zum Anfassen ist auch die Devise von KlanzTang,
unserem Format für die kleinsten Zuhörer*innen. Hier geht es um
das spielerische Erleben und Experimentieren mit Klängen und
Bewegungen. Ein packendes Erlebnis für alle!
Gemäss unserem Motto «Mitmachen, mitreden und dabei sein»
bietet Konzert Plus zudem spannende Angebote für Kinder und
Schulen mit Workshops und Einblicke in die Orchesterproben.
Mehr Informationen dazu finden Sie auf S. 68 und 69.Familienkonzert 61
So 21. Nov 2021
16:00 & 18:00
NUSSKNACKER
Vidmar 1
Ab 6 Jahren
GOES JAZZ
Musik von Peter Tschaikowsky,
Olivier Theurillat
Musikalische Leitung
arrangiert von Duke Ellington
1. Familienkonzert
Anja Christina Loosli
Sprecherin
Christiane Zaunmair
Szenisches Konzept Sicher kennen Sie die Geschichte von Clara,
ihrem Nussknacker und ihren Begegnungen mit
BSO Jazz Orchestra
dem bösen Mäusekönig, dem Prinzen und der
Zuckerfee. Klar, denn Tschaikowskys Nuss-
knacker gehört zweifellos zu den beliebtesten
klassischen Ballettkompositionen. Aber was
passiert, wenn sich Musiker*innen des Berner
Symphonieorchesters mit Musiker*innen einer
Jazzbigband treffen, um den Klassiker aufzu-
führen? Richtig: Es entsteht eine neue Variante.
Tschaikowskys bekannte Ballettmusik erklingt
in neuer Form, mit Elementen des Jazz an-
gereichert, swingend interpretiert vom BSO
Jazz Orchestra. Spielerisch werden die Kinder
von Anja Christina Loosli nicht nur durch die be-
kannte Geschichte des Klassikers geführt, son-
dern lernen dabei auch noch die Welt des Jazz
kennen. Olivier Theurillat – selbst Musiker im
Berner Symphonieorchester – leitet das BSO
Jazz Orchestra, bestehend aus Mitgliedern des
BSO und Gästen.62 Berner Symphonieorchester
So 27. Feb 2022, 14:00
Casino Bern, Grosser Saal
PETER UND DER WOLF Ab 5 Jahren
Sergej Prokofjew (1891 – 1953)
Sergej Prokofjew Peter und der Wolf op. 67 (1936)
(30')
2. Familienkonzert
Hans-Christoph Bünger
Dirigent
Wer kennt es nicht, das berühmte musikalische Florian Scholz
Märchen von Sergej Prokofjew? Die Geschichte Sprecher
von Peter, der die Gartentüre des Grossvaters Berner Symphonieorchester
offen lässt, sodass die Ente aus dem Garten
watschelt. Doch dort lauert nicht nur Peters
Kater, sondern auch der grosse, böse Wolf …
Ein Glück, dass Peter und sein Freund, der
Vogel, mit viel Mut und noch mehr Musik die
Geschicke zum Guten wenden können und es
Peter gelingt, den Wolf zu überlisten. Das zeit-
lose Erfolgsmärchen aus dem Jahr 1936 mit der
hinreissenden Musik von Sergej Prokofjew füh-
ren wir im Rahmen des zweiten Familien-
konzerts im Casino und als Gastspiel im Stadt-
theater Langenthal auf. Folgen Sie uns und den
so berühmten Klängen der Oboe, die wie eine
Ente quakt, der Klarinette, die wie ein Kater auf
‹Samtpfoten› hereinschleicht, und des Fagotts,
das wie ein besorgter Grossvater klingt und
Peter den so wenig beachteten Rat gibt … Peters
Triumphmarsch am Ende der Geschichte ist
auch der Triumph der genialen Musik Prokof-
jews, die schon so viele kleine und grosse Hö-
rer*innen in aller Welt begeistert hat.Sie können auch lesen