Bis in jeden Winkel Die EWN-Tochter KFN erreicht mit ihrem Glasfasernetz alle Kunden im Kanton und ist bereit für künftige Entwicklungen.

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Bis in jeden Winkel Die EWN-Tochter KFN erreicht mit ihrem Glasfasernetz alle Kunden im Kanton und ist bereit für künftige Entwicklungen.
AUSGABE 2/2019

            Bis in jeden Winkel
              Die EWN-Tochter KFN erreicht mit ihrem Glasfasernetz
        alle Kunden im Kanton und ist bereit für künftige Entwicklungen.

Das Kundenmagazin des EWN
Gedruckt mit Nidwaldner Strom
Bis in jeden Winkel Die EWN-Tochter KFN erreicht mit ihrem Glasfasernetz alle Kunden im Kanton und ist bereit für künftige Entwicklungen.
AUGENBLICK

  Fadenbrücke ist eingeweiht
  Was verbirgt sich hinter den grauen Mauern des Unterwerks
  Fadenbrücke? Die Antwort konnten die Besucher am Tag
  der offenen Tür Mitte April herausfinden: Per Hochspannung
  kommt der Strom ins Werk und wird dort in Mittelspannung
  umgewandelt. Anschliessend wird der Strom in die Gemein-
  den Buochs, Ennetbürgen, Beckenried und in Teile von Stans
  verteilt. Rund 800 Personen kamen zur Besichtigung. Für die
  kleinen Gäste knöpfte Mr. Balloni bunte Ballonfiguren.

2 EYSI ENERGII 2 / 2019
Bis in jeden Winkel Die EWN-Tochter KFN erreicht mit ihrem Glasfasernetz alle Kunden im Kanton und ist bereit für künftige Entwicklungen.
EDITORIAL

                                                          Erfolgreiches
                                                          Geschäftsjahr 2018
                                                                         Das EWN und seine Tochtergesellschaften
                                                                         dürfen auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr
                                                                         2018 zurückblicken. Eine finanziell robuste
                                                                         EWN-Gruppe bildet eine wichtige Basis, um
                                                                         die Zukunft erfolgreich gestalten zu können.
                                                                         Sie ermöglicht aber auch, die Infrastruktur
                                                                         auf Vordermann zu halten und weiter auszu-
                                                                         bauen. So wurde beispielsweise das Unter-                           Die künftigen Herausforderungen im Energie-
                                                                         werk Fadenbrücke in Buochs für rund 4 Mio.                          und Telekommunikationsmarkt fordern die
                                                                         Franken rundum erneuert und mit modernster                          EWN-Gruppe in allen Belangen. Es bieten sich
                                                                         Technik ausgerüstet.                                                aber auch neue Chancen. Ich freue mich
                                                                                                                                             darauf im Wissen, dass ein gesundes EWN, gut
                                                                         Auch bei der Tochtergesellschaft KFN Kabel-                         geerdet und mit motivierten Mitarbeitenden,
                                                                         fernsehen Nidwalden AG geht’s zur Sache:                            weiter erfolgreich in die Zukunft schreiten
                                                                         Es wird massiv in ein noch schnelleres Kom-                         kann. Wir arbeiten täglich daran, damit Sie
                                                                         munikationsnetz investiert – damit Sie, liebe                       als unsere Kundin oder unser Kunde sagen
                                                                         KFN-Kundinnen und -Kunden, weiterhin                                können: EWN – STIMMT FÜR MICH!
                                                                         vom besten und schnellsten Datennetz im
                                                                         Kanton Nidwalden profitieren können.                                Markus Agner, Leiter Finanzen

                                                          Aus dem Inhalt
                                                                                                              5                                                     15                                 20

                                                          Sonne                                                          Website                                                Wasser
                                                          Auf der Smart Bench sitzen und das                             Das EWN hat eine neue Website: Kundinnen und           Mit diesen Produkten für
Fotos: Seite 1: Samuel Büttler | Seite 2: Erich Wobmann

                                                          Handy aufladen: Die intelligente Bank                          Kunden profitieren von einer einfacheren Bedienung     die Bootstour sind Sie bereit
                                                          ist im ganzen Kanton unterwegs.                                und finden schnell den richtigen Ansprechpartner.      für den nächsten Ausflug.

                                                          Impressum

                                                          5. Jahrgang, Juni 2019, erscheint vierteljährlich
                                                          Herausgeber: Kantonales Elektrizitätswerk Nidwalden, Wilgasse 3, Oberdorf,
                                                          6371 Stans, Tel. 041 618 02 02, Fax 041 618 02 99, info@ewn.ch, www.ewn.ch
                                                          Konzept, Redaktion und Gestaltung: RedAct Kommuni­kation AG, 8152 Glattbrugg;
                                                          redaktion@red-act.ch | Druck: Druckerei Odermatt AG, 6383 Dallenwil                                        SC2019050603

                                                                                                                                                                                       EYSI ENERGII 2 / 2019   3
Bis in jeden Winkel Die EWN-Tochter KFN erreicht mit ihrem Glasfasernetz alle Kunden im Kanton und ist bereit für künftige Entwicklungen.
KURZ UND BÜNDIG

  GRUND ZUM FEIERN
  1984, direkt nach der Lehre, liessen sich die zwei jungen Burschen, Erich Hummel
  und Marcel Lehni, beim EWN anstellen. Heute, 35 Jahre später, gehören sie zu
  den langjährigsten Mitarbeitern beim EWN. Sie arbeiten als Leiter Unterhalt und
  Leiter Netzbau. Das EWN bedankt sich bei allen Jubilaren für ihre Treue.

  Auf dem Bild, v.l.: Reto Christen (10 Jahre), Emanuel Regli (10 Jahre), Franz Hurschler (10 Jahre),
  Erich Hummel (35 Jahre), Anita Mathis (10 Jahre), Thomas Scheuber (15 Jahre), Marcel Lehni (35 Jahre),

                                                                                                                                                   Foto: Evy Mächler
  Franz Landolt (10 Jahre), Erich Herger (30 Jahre). Auf dem Bild fehlt: Urs Zimmermann (15 Jahre).

                                                                                                        NACHGEFRAGT

                                                                                                        Wieso verbrennt die
                                                                                                        Haut bei zu viel Sonne?
  Energie-Check für zu Hause                                                                            «Das Licht der Sonne besteht aus
                                                                                                        energiereichen UV-Strahlen. Treffen zu
    Wie hoch ist mein Energieverbrauch, und                                                             viele dieser Strahlen auf die Haut,
 wie kann ich ihn reduzieren? Diese Fragen beant-                                                       entzündet sie sich. Der Körper schüttet
  wortet der Energie-Check von EnergieSchweiz.                                                          daraufhin vermehrt Botenstoffe aus,
 Nach einigen Fragen zu Heizung, Warmwasser,                                                            welche die Blutgefässe erweitern. Das
     Elektrizität und Mobilität erhält man ein                                                          soll die verbrannte Haut besser mit
Resultat, veranschaulicht in der Form einer Energie-                                                    Nährstoffen versorgen und so die Schäden
       etikette. Einer von vielen Praxistipps:                                                          der Zellen reparieren. Dadurch wird die
 Gut gefüllte, moderne Spül­maschinen brauchen                                                          Haut rot, schwillt an, beginnt zu jucken
      für die gleiche Menge Geschirr nur halb                                                           und zu brennen – man spricht von
  so viel Wasser und ein Viertel weniger Strom                                                          einem Sonnenbrand.»
           als das Abwaschen von Hand.
                Den Check gibt es auf                                                                   Antwort von: Carlo Mainetti, Derm­a­
     www.energieschweiz.ch/energie-check.                                                               tologe, Präsident der Schweizerischen
                                                                                                        Gesellschaft für Dermatologie und
                                                                                                        Venerologie

4 EYSI ENERGII 2 / 2019
Bis in jeden Winkel Die EWN-Tochter KFN erreicht mit ihrem Glasfasernetz alle Kunden im Kanton und ist bereit für künftige Entwicklungen.
SMART BENCH

Ganz entspannt laden
Eine schlaue Bank, die Sonnenstrom produziert – damit
können Sie während einer Ruhepause Ihr Smartphone oder
Tablet laden. Die Smart Bench ist im ganzen Kanton unterwegs.
TEXT TAM AR A T I E FE N AUER   F OTO S I LVA N B U C H ER

                                                                                Wo finde ich die Bank?
                                                                                Es gibt zurzeit zwei Smart Benches. Diese
                                                                                bereisen den ganzen Kanton Nidwalden. Etwa
                                                                                im Monatsrhythmus wechseln sie den Stand-
                                                                                ort. Immer wieder kommen neue Orte dazu.
                                                                                Wo die Bank als Nächstes steht, erfahren Sie
                                                                                auf der EWN-Website.
                          Wie funktioniert die Bank?
                          An der Seite der Sitzbank ist ein Metallarm
                          mit einem Solarpanel befestigt. Scheint die
                          Sonne, wird Strom produziert. Gibt’s zu viel
                          davon, wird die Energie in einer Batterie im
                          Metallarm gespeichert. So können Sie Ihr
                          Gerät auch an einem schattigen Tag oder                         Wohin soll die Bank?
                          nachts aufladen.
                                                                                          Sagen Sie uns, auf welchem öffentlichen
                                                                                          Platz Sie gerne Ihre Geräte mit Sonnen-
                                                                                          strom laden möchten.

                                                                                          Melden Sie sich per Telefon unter
                                                                                          041 618 02 02 oder per E-Mail info@ewn.ch.

                                                                     Welche Geräte kann man aufladen?
                                                                     Die Bank ist mit zwei unterschiedlichen Steckern für
                                                                     mobile Endgeräte, mit USB-Eingängen und kabellosen
                                                                     Lade-Spots ausgestattet. Somit können Besucherin­
                                                                     nen und Besucher gängige Geräte mit Sonnenstrom
                                                                     aufladen und erst noch über einen Free-WiFi-Spot
                                                                     gratis surfen.

                                                                                                               EYSI ENERGII 2 / 2019   5
Bis in jeden Winkel Die EWN-Tochter KFN erreicht mit ihrem Glasfasernetz alle Kunden im Kanton und ist bereit für künftige Entwicklungen.
KABELFERNSEHEN NIDWALDEN

       Einen Schritt
       voraus
       Während andere Anbieter den Glasfaserausbau im Kanton erst
       in Angriff nehmen, betreibt die KFN Kabelfernsehen Nidwalden AG
       im Kanton bereits seit fast 20 Jahren ein flächendeckendes
       Glasfasernetz – auch ausserhalb der Ballungsgebiete. Das Netz
       soll seinen Innovationsvorsprung behalten und wird jetzt noch
       einmal massiv ausgebaut.
       TE X T M AR K U S S U LG ER   F OTO S A M U EL B Ü T T L ER

6 EYSI ENERGII 2 / 2019
Bis in jeden Winkel Die EWN-Tochter KFN erreicht mit ihrem Glasfasernetz alle Kunden im Kanton und ist bereit für künftige Entwicklungen.
A
         uf einer abschüssigen Wiese, einige Schritte oberhalb der
         Strasse, beugen sich zwei Männer in Arbeitskleidung
         über die geöffnete Front eines Verteilerkastens. Während
der eine routiniert die fingerdicken Kabel einzieht, kontrolliert der
zweite die auf dem Laptop eingehenden Werte. Das Serviceauto
haben die Männer auf der schmalen Strasse parkiert – sie endet
nach ein paar hundert Metern, da gibt’s nur wenige Anwohner und
kaum Verkehr. Die beiden KFN-Techniker rüsten den Glasfaser­
verstärker auf der Wiese dennoch mit der neuesten Technik aus.

Die Glasfaserpioniere                                                   Der Verstärker auf der grünen Wiese ist der Anschluss-
Glasfaser gibt es im Kanton Nidwalden schon seit 2001. Damals           punkt ans Glasfasernetz. Er sorgt dafür, dass das Signal
                                                                        immer in voller Stärke beim Kunden ankommt.
hatten die wenigsten Menschen eine private E-Mail-Adresse, das
iPhone oder Facebook gab es noch nicht. Geschweige denn
Streamingdienste wie Netflix oder die heute bei Jugendlichen
populären Onlinegames. Der Kanton gehörte bezüglich digitaler
Infrastruktur bereits damals zu den Vorreitern in der Schweiz.
Dank der kontinuierlichen Modernisierung war das Nidwaldner                Glossar
Glasfasernetz auf datenintensivere Anwendungen bestens vorbe-              Glasfaser
reitet und verarbeitete die während der Nullerjahre sprunghaft             Glasfasern bestehen aus Quarzglas oder Poly­
ansteigenden Datenmengen problemlos. Dies soll auch in Zukunft             meren und übertragen Lichtwellen durch Reflek-
gewährleistet bleiben. Denn bereits für 2022 ist mit einer Verdop-         tion. Dadurch werden Daten über sehr grosse
pelung des Datenverkehrs zu rechnen. Sich abzeichnende Ent-                Distanzen nahezu verlustfrei übertragen. Glas­
wicklungen wie intelligente Häuser oder autonome Fahrzeuge                 faser ist allerdings relativ starr und bricht leicht.
werden erst recht enorme Netzwerkkapazitäten erfordern.                    Der Verbau in Häusern ist dadurch aufwendig
                                                                           und teuer. Die meisten Anbieter kombinieren
Die letzten Meter                                                          Glasfasernetze auf der letzten Meile deshalb mit
Der Verstärker auf der Wiese spielt dabei eine entscheidende               anderen Über­tragungstechnologien.
Rolle. Er ist der Anschlusspunkt ans Glasfasernetz und sorgt dafür,
dass das Signal immer in voller Stärke beim Endnutzer ankommt.             Koaxialkabel
Bei der Erschliessung mit HFC (Hybrid Fiber Coax) wird Glasfaser           Kabelnetzbetreiber wie die KFN brachten früher
mit Koaxialkabel kombiniert. Dieses überbrückt die letzte Meile            das Fernsehsignal zum Fernseher und nutzten
zum Anschluss im Haus. Weil es eine praktisch verlustfreie Daten-          dafür das Koaxialkabel. Dieses ist für die Übertra-
übertragung ermöglicht, kann die zur Verfügung stehende                    gung hochfrequenter Signale ausgelegt und
                                                                           hat dadurch eine bedeutend geringere Verlust­
Bandbreite auch bei grösseren Entfernungen voll genutzt werden.
                                                                           rate als das Kupferkabel der Telekomanbieter.
Ein entscheidender Vorteil, wenn die Häuser – wie hier oben –
                                                                           Die Kabelnetzbetreiber teilen ihre Netze heute
verstreut am Berghang liegen.
                                                                           immer feiner auf und können mit relativ geringem
                                                                           Aufwand hohe Übertragungsraten garantieren.
Der Schritt in die Zukunft
Die Männer schliessen die Klappe des Verstärkers. Heute transpor-          FttS – Fiber to the Street
tiert das Netz 500 Mbit/s im Downstream, am Berghang über dem              Glasfaserausbau bis ins Quartier oder in die
See steht in Kürze 1 Gbit/s zur Verfügung. Nach Abschluss des              Strasse. Der FttS-Ausbau ist bei allen grossen
Ausbaus Ende 2020 wird dies überall im Kanton der Fall sein. Mit           Anbietern Standard.
der gleichzeitigen Einführung des neuen Standards DOCSIS 3.1
werden bereits die Weichen für Datenraten von bis zu 10 Gbit/s             FttH – Fiber to the Home
gestellt. Solche Geschwindigkeiten braucht heute noch niemand –            Die Glasfaserleitungen führen direkt ins Haus
das gibt man beim KFN gerne zu. Die Nidwaldner werden aber                 oder in die Wohnung. Das KFN erschliesst alle
zukünftigen Entwicklungen den entscheidenden Schritt voraus                Neubauten mit FttH.
sein. So wie schon 2001.

                                                                                                          EYSI ENERGII 2 / 2019    7
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SCHWERPUNKT

       Ein Holzweg,
       der Sinn macht
        Cleantech müsse selbstverständlich werden, sagt Max Renggli, CEO
        des gleichnamigen Holzbauunternehmens aus dem luzernischen Schötz.
        Rengglis Mission: globales Denken, geschlossene Kreisläufe und
        Technologien, die sich an gesellschaftlichen Bedürfnissen orientieren.
        TE X T LUK VON BERGEN   F OTO S P H I L I P P S C H M I D L I   |   RENGGLI AG / BFH   |   ALESSANDRO DELL A BELL A

8 EYSI ENERGII 2 / 2019
Bis in jeden Winkel Die EWN-Tochter KFN erreicht mit ihrem Glasfasernetz alle Kunden im Kanton und ist bereit für künftige Entwicklungen.
« Als Unternehmen
                      kann man nachhaltig
                      und zugleich
                      marktfähig sein.»
                       Max Renggli

C
        leantech. Klingt gut, wird aber wohl von vielen   Zum Beispiel Lenzburg
        Konzernchefs – ähnlich wie der Begriff «Nach-     Überbauungen, Hotels, Spitäler: Die R­ enggli AG baut
        haltigkeit» – deutlich häufiger als leere Wort­   alles, was bedacht ist – nicht nur aus Holz. «Holz ist
hülse in die Atmosphäre gepustet als konkret umge-        ein genialer Baustoff. Aber wir verwenden stets das
setzt. Denn Cleantech ist nicht bloss ein Produkt, ein    Material, das am meisten Sinn macht», sagt CEO Max
Programm oder eine Dienstleistung. Der Begriff be-        Renggli. Exemplarisch für die Innovationskraft der
inhaltet die gesamtheitliche Betrachtung der Umwelt       Firma steht eine Baustelle im aargauischen Lenzburg.
und deren Entwicklung weit übers Unternehmerische         Ein Altbau, wie es ihn schweizweit tausendfach gibt:
hinaus. Es geht um marktorientierte, ressourcenscho-      energetisch nicht zukunftsfähig, aber günstig zum
nende Lösungen, die umweltbewusstes Handeln in            Wohnen. «Zusammen mit der Bauherrin AXA Versi-
Betrieben fördern. Bei der bald hundertjährigen           cherung und der Fachhochschule Bern haben wir ein
Renggli AG ist Cleantech nicht bloss oberflächlich in     flexibles Hybridbausystem aus Holz und Stahl ent-
die Rinde der Unternehmensphilosophie geritzt.            wickelt, das in Breite und Höhe skalierbar ist.» Das
Sondern tief in den Firmenwurzeln verankert.              Mehrfamilienhaus wurde rückgebaut und ein neues

                                                                                                               EYSI ENERGII 2 / 2019   9
Bis in jeden Winkel Die EWN-Tochter KFN erreicht mit ihrem Glasfasernetz alle Kunden im Kanton und ist bereit für künftige Entwicklungen.
SCHWERPUNKT

Betonfundament mit Stahlträgern erstellt. Parallel       mittels 3-D-Druck sieht Renggli noch kein grösseres
dazu fertigte das Werk in Schötz 36 Wohnmodule,          Potenzial, auch wenn er davon fasziniert ist. «Diese
die von der Küche über die sanitären Anlagen, Türen      Bauart kommt bei komplexen Bauten rasch an die
und Fenster bis zu den Anschlüssen bereits alles         Grenzen und eignet sich wohl eher für den Kompo-
enthalten. Ein Modul ins Stahlgerüst einzupassen,        nentenbau.» Renggli setzt auf mehrgeschossige
dauert etwa eine Stunde. Das Resultat nach nur           Häuser, auf Element- und Modultechniken mit ho-
halbjähriger Realisationszeit: zwanzig Wohnungen –       hem Vorfabrikationsgrad und kurzen Bauphasen in
bei Gesamtkosten von knapp 9 Millionen Franken.          den Wohngebieten. Wichtig seien dabei die gesetz-
«Wenn wir schnell und preiswert bauen, erhalten          lichen Rahmenbedingungen, um Innovationen
wir bezahlbaren Wohnraum.»                               schneller marktfähig zu machen. Und: «Für meine
                                                         Generation war der Besitz wichtig, das Eigenheim.
Cleantech als Lebensaufgabe                              Die heutigen Jungen wollen flexibel sein. Das fliesst
Man braucht kaum zu erwähnen, dass das Haus in           in unsere Überlegungen ein.» Denn die Renggli AG
Lenzburg Minergie-A-Standard hat: optimale Wärme-        steht für Innovation auf Augenhöhe – mit der Gesell-
dämmung und Belüftung, luftdichte Gebäudehülle,          schaft und ihrer Umwelt.
Erdsonden-Wärmepumpe, eigene PV-Anlage. Denn
Max Renggli hat Cleantech schon gelebt, als umwelt-
bewusste Menschen lapidar als Öko-Freaks abge-
stempelt wurden. «Kritiker haben mich nie interes-
siert», sagt er, «ich fokussiere mich auf Menschen mit
Visionen.» Die Renggli AG gilt als Pionierunterneh-
men, hat hierzulande die ersten Passivhäuser gebaut,
in den 1990er-Jahren den Minergie-Standard geför-
dert und weiterentwickelt. «Es ging uns nie nur ums
Objekt, sondern um die ganzheitliche Betrachtung.
Handeln wir sinnvoll? Gibt es Verbesserungspotenzi-
al? Sind die Kreisläufe geschlossen?» Bei der Renggli
AG sind sie es fast zu hundert Prozent: Plastik, Alu,
Karton, Metall – alles wird fein säuberlich gesam-
melt. Holzreste werden gehäckselt und als Holzplat-
ten in den Prozess zurückgeführt. Dank dem kleinen
Wasserkraftwerk am nahen Rykenbach, der giganti-
schen Solaranlage auf dem Werksdach und der be-
trieblichen Energierückgewinnung ist die Energie-
bilanz fast ausgeglichen. «Das zeigt, dass man
nachhaltig und zugleich marktfähig sein kann.»

Die Zukunft des Bauens

                                                                                                         48 %
Max Renggli ist viel gereist und hat dadurch gelernt,
vernetzt und global zu denken. «Der internationale
Austausch muss besser werden. Denn ökologisches
Bauen ist ein weltweites Thema.» Im Hausbau
                                                                                                       beträgt die Reduktion der
                                                                                                        CO2-Emissionen, die in
                                                                                                         der Schweiz bis 2030
                                                                                                      machbar und wirtschaftlich
                                                                                                           vorteilhaft ist. Die
                                                                                                      grössten Einsparpotenziale
   Cleantech: grün und wirtschaftlich                                                                    liegen im Gebäude-
   Mit neuen Technologien globale Herausforderungen wie den Klimawandel und die                           und Verkehrssektor.
   Vermeidung von Umweltbelastungen angehen – Cleantech vereint wirtschaftliche und
   ökologische Anliegen. Das kann bedeuten, mit effizienten Antrieben den Energie-
   bedarf zu senken oder mit optimierten Produktionsverfahren weniger Ressourcen zu
   verbrauchen. Die Schweiz hat als Innovations- und Technologiestandort beste Voraus-
   setzungen, um Cleantech-Lösungen zu entwickeln, die auch global nachgefragt
   werden. So haben sich bereits rund 300 Unternehmen im branchenübergreifenden
   Verband swisscleantech zusammengeschlossen, um Wissen zu teilen, Innovation
   zu fördern und sich für die passenden politischen Rahmenbedingungen einzusetzen.
   www.swisscleantech.ch

10 EYSI ENERGII 2 / 2019
«Es braucht die
                                                                                      Zusammenarbeit
                                                                                      von Forschung
                                                                                      und Wirtschaft»

                                                                              Annalise Eggimann ist Direktorin von Innosuisse, der
                                                                              schweizerischen Agentur für Innovationsförderung.
                                                                              Die Aufgabe der Bundesagentur ist es, die wissen-
                                                                              schaftsbasierte Innovation im Interesse von Wirtschaft
                                                                              und Gesellschaft zu fördern.

                                                                              Die Schweiz gilt als Innovations-Weltmeister.
                                                                              Was sind die Gründe dafür?
Hoher Vorfabrikationsgrad: Die Renggli AG hat sich auf                        Wir verfügen über Top-Hochschulen, die als
Element- und Modulbau spezialisiert (links). Holz
                                                                              globale Talentschmieden bestens ausge-
und Stahl vereint: Das flexible Hybridbausystem, nach
dem in Lenzburg gebaut wird, ist in der Höhe und                              bildete Fachkräfte hervorbringen. Zudem
der Breite skalierbar (oben).                                                 können wir auf viele innovationsfähige KMU
                                                                              und Start-ups zählen, die die Resultate der
                                                                              Hochschulen auch praktisch umsetzen. Die
                                                                              Schweiz – vor allem die Privatindustrie –

                                              83 %
                                                                              investiert aktuell weltweit am meisten Geld
                                                                              pro Einwohner in Forschung und Entwicklung.

                                                                              Für erfolgreiche Innovationen braucht es
                                        der Schweizerinnen und Schweizer      also die Zusammenarbeit von Forschung
                                            denken laut einer Umfrage,        und Wirtschaft?
                                        dass die Schweiz den CO2-Ausstoss
                                                                              Genau. Die Wirtschaft verfügt über unterneh-
                                           ausschliesslich (23 %) oder vor
                                                                              merisches Wissen und Marktnähe. Durch die
                                        allem im Inland (60 %) senken soll.
                                                                              Zusammenarbeit erhalten die Unternehmen
                                                                              Zugang zu Ressourcen für ihre Forschung. Die
                                                                              Forschungsinstitutionen wiederum bieten
                                                                              wissenschaftliches Know-how, die nötige

  Rang 10
                                                                              Infrastruktur – und gewinnen durch die Unter-
                                                                              nehmen an Marktwissen und -zugang.

   belegt die Schweiz im Global
                                                                              Lösungen im Cleantech-Bereich sind global
   Cleantech Innovation Index.                                                sehr gefragt. Welchen Beitrag können
Dieser besagt, in welchen Ländern                                             Schweizer Unternehmen hier leisten?
     und weshalb dort in den                                                  Wichtig ist, dass sie das Wissen aus den Hoch-
nächsten zehn Jahren am meisten                                               schulen marktgerecht umsetzen. Ein aktuelles
     Cleantech-Unternehmen                                                    Beispiel hierfür ist die Firma TwingTec, die an
        entstehen werden.
                                                                              der Windenergie 2.0 tüftelt. Mit der Unter-
                                                                              stützung von Innosuisse entwickelt sie den
                                                                              Prototyp einer Drohne, die wie ein Lenkdrache
     Quellen: Statista, GFS, econcept                                         fliegt und dabei Energie produziert.

                                                                                                           EYSI ENERGII 2 / 2019   11
INFOGRAFIK: 30 JAHRE WORLD WIDE WEB

Drei Buchstaben als Zugang
 WWW: Entwickelt
 vor 30 Jahren als
 ­Austauschplattform
  zwischen Wissen-
  schaftlern, ist das                      Wo und mit wem alles begann
                                           • Das World Wide Web wurde 1989 von
  1989 lancierte                             Tim Berners-Lee am Kernforschungs­zentrum
  «World Wide Web»                           CERN in Genf ­erfunden.
                                           • 1993 gab das CERN das World Wide Web
  heute aus ­unserem                         als offenen Standard kostenlos und ohne
                                             Lizenzierung für die Öffentlichkeit frei.
  Alltag nicht mehr                        • Tim Berners-Lee ist auch der Erfinder der
                                                                                                                           Tim
  wegzudenken.                               ­Seitenbeschreibungssprache HTML, des                                         Berners-Lee
                                              Transferprotokolls HTTP, der Internetadresse      den ersten Browser «WorldWideWeb» und
  In unserer Infografik                       URL – alles Elemente, die noch heute zentral      ­betrieb am CERN den ersten Webserver, der
                                              sind für das Internet. Berners-Lee entwickelte     den Ursprung des WWW darstellt.
  präsentieren wir
  Ihnen Fakten zur
­Geschichte und ­
                                                            Wie viel Energie benötigt das Internet?
  zur Nutzung des
  Internets.                                                        • 0,3 Wattstunden beträgt der Strombedarf für eine
                                                                      Google-­A nfrage. Zum Vergleich: Ein Hemd zu bügeln,
RECH E R C H E / TE X T
                                                                      ­benötigt so viel Energie wie 200 Google-Suchanfragen.
PATRI C K S T E I N E M AN N
                                                                    • 40 Grosskraftwerke sind nötig, um den Energie­verbrauch
INFOG R AF IK                                                         der Rechenzentren zu decken, über die das Internet
D. RÖT T E LE & M . S T Ü N ZI,                                       betrieben wird.
WWW.I N FO G RAFI K .C H
                                                                    • Wäre das Internet ein Land, dann hätte es heute den
                                                                      sechstgrössten Energieverbrauch der Welt.

                                              Die Datenmenge des Web wächst und wächst
                                                 Anteil des Internets bei den
                                                 Informationsflüssen im weltweiten
                                                 Telekommunikationsnetz

                                                                                         1993       1%   2000      51%    2017      97%
           Internetnutzung in der Schweiz
           Dauer der Internetnutzung   Anteil der Bevölkerung, die das
           pro Woche (2017)            Internet regelmässig nutzt**

12 EYSI ENERGII 2 / 2019
zur Welt
                                                                                                                                                 Das Internet der Dinge gilt als
                                                                                                                                                 Zukunft des Internets: Gegen-
                                                                                                                                                 stände, Geräte und Maschinen
                                                                                                                                                 sind vernetzt und kommuni­
                                                                                                                                                 zieren miteinander. So erkennt
                                                                                                                                                 etwa eine «smarte» Wasch­
                                                                                                                                                 maschine, wann die Solaranlage
      Die Top 10 der Schweizer Websites                                                                                                          auf dem Dach genügend güns-
      Unique Visits*                                                                                                                             tigen Strom liefert, und schaltet
      Rang       Website                 Beschreibung                                                                                            sich selbständig ein.
      1          20min.ch D-CH           Nachrichtenportal (Deutschschweiz)
      2          blick.ch                Digitaler Boulevard-Kanal
      3          srf.ch                  Schweizer Internet-Radio und -TV
      4          sbb.ch                  Website der SBB
      5          bluewin.ch              E-Mail-Dienst und News (Swisscom)
      6          20min.ch W-CH           Nachrichtenportal (Romandie)
      7          rts.ch                  Schweizer Radio und TV (Romandie)
      8          nzz.ch                  Online-Präsenz der Tageszeitung
      9          local.ch                Digitales Telefonbuch und Gelbe Seiten
      10         tagesanzeiger.ch        Online-Präsenz der Tageszeitung
                                                                                                                1,75 Mrd.
Die Entwicklung des Internets
 Anzahl Websites sowie bekannte Websites und wann sie online gingen.
                                                                                                                1,5 Mrd.
 Heute sind mehr als 1,6 Milliarden Websites online; davon sind aber
 «nur» rund 200 Millionen aktiv bewirtschaftet.

                                                                                                                1,25 Mrd.

                          Paypal             Facebook         Dropbox
                                                                                                                1 Mrd.

      Amazon       Google        Wikipedia           Youtube
                                                                                                                0,75 Mrd.

                                         Word
    Yahoo       Netflix        Baidu     Press           Twitter     Instagram                                  0,5 Mrd.

                                                                                                                0,25 Mrd.
                                                                                                                                                 Weltweit wird der Internet-
                                                                                                                                                 Datenverkehr für ­d as
                                                                                                                0                                Jahr 2017 auf 1,4 Zettabyte
                                                                                                                                                 ­geschätzt – eine Zahl mit
     1
     2
     3
     4
     5
     6
     7
     8
     9

   17
   18
   13
   14
   15
   16
   08
   09
   10
    11
   12
   00
   01
   02
   03
   04
   05
   06
   07
 199

199
199
199
199

199

199

199
199

 20

20
20
20
20

20

20

20
20
20

20
20
20
20

20
20
20

20
20

                                                                                                                                                  20 Nullen.

                                 Ort der Internetnutzung
                                 Schweizer Bevölkerung ab 14 Jahren (2018)
                                           zu Hause

                                            am Arbeitsplatz

                                             unterwegs

   * Stand: Februar 2019 ** Personen ab 14 Jahren, Nutzung mehrmals pro Woche
   Quellen: www.internetlivestats.com; www.cern.ch; www.wikipedia.org; de.statista.com; www.bfs.admin.ch; www.heise.de; www.zdf.de; www.swr.de          EYSI ENERGII 2 / 2019   13
EWN-GESCHÄFTSJAHR 2018

Rundum erfolgreich
im Jahr 2018                                                                               Marco Hofmann,
                                                                                           Finanzverwalter
                                                                                           des Kantons
Stabiler Gewinn, mehr lokaler Strom und mehr                                               Nidwalden

Ladestellen für Elektroautos: Das EWN blickt auf
ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.
                                                                                            3 Fragen an: Marco Hofmann
TEXT TAM AR A T I E FE N AUER

                                                                                            «Das EWN ist
                                                                                            ein wichtiger
                                                                                            Partner»
M
           it einem erfolgreichen Geschäfts-   Nachhaltig und lokal
           abschluss im Rücken ist das         Nidwaldner Wasserkraftwerke produzie-
           EWN bereit für eine herausfor-      ren den grössten Teil des verbrauchten       Das EWN konnte seinen Gewinn
dernde und chancenreiche Zukunft. Das          Stroms im EWN-Versorgungsgebiet – im         2018 praktisch halten, trotz schwieri-
Unternehmen, das seit dem 1. April 2018        Jahr 2018 2,2 Prozent mehr als im Vor-       ger Bedingungen. Wie beurteilen
vom neuen Direktor Remo Infanger               jahr. So kann das EWN den Kanton voll-       Sie die Leistung des Unternehmens?
                                                                                            Das EWN darf auf ein erfolgreiches
geleitet wird, konnte die Gesamtleistung       ständig mit nahezu CO2-frei produziertem
                                                                                            Jahr zurückblicken und kann stolz auf
von 52,61 Mio. Franken auf 54,75 Mio.          Strom klimafreundlich versorgen.             die Leistungen aller Mitarbeitenden
Franken steigern. Unter dem Strich                                                          sein. Trotz Strukturveränderungen
bleibt ein Jahresgewinn von 9,44 Mio.          Mehr Ladestationen für E-Autos               im Strommarkt und einem heissen
Franken.                                       Auch der Verkehr wird nachhaltiger: Das      Sommer mit wenig Niederschlag
                                               bestehende Tankstellennetz für Elektro-      konnte die Gesamtleistung gesteigert
Höhere Abgaben an Kanton                       fahrzeuge ergänzte das EWN im vergan-        werden. Dies zeugt von weitsichtigen
                                                                                            Entscheidungen. Positiv zu werten
Der gute Abschluss ermöglichte eine            genen Geschäftsjahr. Zwei weitere Lade­
                                                                                            ist zudem, dass die Strompreise seit
leicht erhöhte Gewinnausschüttung              stationen kamen an den Bahnhöfen             längerem wieder angestiegen sind.
an den Kanton Nidwalden. Diese betrug          Dallenwil und Wolfenschiessen hinzu.         Das EWN ist für den Kanton sowie die
3,09 Mio. Franken. Inklusive der Abga-         Neu sind nun alle Nidwaldner Bahnhöfe        Bevölkerung ein wichtiger Partner.
ben kann sich der Kanton Nidwalden             der Zentralbahn mit Ladestationen aus-
über Auszahlungen in der Höhe von              gerüstet. Auch im Jahr 2019 werden           Was bedeutet die Gewinnausschüt-
7,02 Mio. Franken freuen. Letztes Jahr         weitere Stationen gebaut. An allen Stand-    tung des EWN an den Kanton?
                                                                                            Sie ist eine wesentliche Position in der
waren es 6,96 Mio. Franken.                    orten wird ausschliesslich «Natur-Strom»
                                                                                            Staatsrechnung des Kantons. Entschei-
                                               aus lokaler Produktion abgegeben.           dend ist vor allem, dass wir mit dem
                                                                                            EWN einen zuverlässigen Partner
                                                                                            haben. Dank der Gewinnvereinbarung
                                                                                            zwischen dem EWN und dem Kanton
                                                                                            resultierte in den vergangenen Jahren
  Kennzahlen 2018                                                                           eine konstante Gewinnausschüttung.

                                                       2018         2017         +/–        Was wünschen Sie sich für die
                                                                                            Zukunft des EWN?
  Gesamtleistung (in Mio. Franken)                     54,75        52,61         4%
                                                                                            Das EWN, wie auch die ganze Branche,
  Stromumsatz (in Mio. kWh)                           323,91       330,89       –2 %        steht vor grossen Herausforderungen.
  Nidwaldner Wasserkraft (in Mio. kWh)                127,09       124,39        2%         Damit diese erfolgreich gemeistert
  Partnerstrom (in Mio. kWh)                          100,14        81,63       23 %        werden können, braucht es weiterhin
                                                                                            ein gutes Team von Mitarbeitenden
  Fremdbeschaffung (in Mio. kWh)                       96,69       124,86      –23 %        und einen starken Verwaltungsrat.
  Jahresgewinn (in Mio. Franken)                        9,44         9,56       –1 %        Dem EWN wünsche ich, dass es für die
                                                                                            Zukunft die richtigen Entscheidungen
  Abgaben und Gewinn an Kt. NW (in Mio. Franken)        7,02         6,96         1%
                                                                                            trifft, die Chancen nutzt und so
  Mitarbeitende EWN-Gruppe (Anzahl)                       81           79         3%        langfristig «Eysi Energii» im Kanton
                                                                                            sicherstellen kann.

14 EYSI ENERGII 2 / 2019
NEUE WEBSITE

ONLINE IN
NEUEM KLEID
Modern und frisch ist die neue Website des EWN. Aber nicht
nur die Optik überzeugt: Kundinnen und Kunden profitieren
von einer einfacheren Bedienung.
TEXT TAM AR A T I E FE N AU ER

Ü
         bersichtlich informiert das EWN seit dem 1. April auf      Neuzuzüger sich an, Wohnungsverwalter informieren das EWN
         der neuen Website über seine Leistungen. Dank einer        über einen Mieterwechsel, oder Privatkunden bestellen Natur-
         einfachen Navigation finden Kundinnen und Kunden           strom. Auch zahlreiche Dokumente stehen im «Online-Schalter»
sofort, wonach sie suchen. Die Ansprechpartner für verschiedene     zum Download zur Verfügung – vom Abschlussgesuch über
Anliegen sind jeweils bei der entsprechenden Seite aufgeschaltet.   Preislisten zu Einfachtarif oder Einspeisevergütung bis hin zu
Fragen und Anregungen können so direkt von der verantwortli-        Reglementen für Baustromanschlüsse oder Netznutzung.
chen Person des EWN angegangen werden. Remo Infanger,
Direktor des EWN, gefällt die neue Website – optisch wie auch       Lokal und aktuell
inhaltlich. Er sagt: «Bewährtes haben wir übernommen, das           Die Rubrik «Aktuell» informiert über Neuigkeiten und Veranstal-
Layout und die Bildsprache aber komplett überarbeitet.»             tungen: Feste finden hier genauso Platz wie der Geschäftsbericht
                                                                    oder offene Stellen. Einer der nächsten Anlässe ist die Teffli-Rallye
Online-Formulare                                                    am 16. und 17. August. Unter dem Motto «Ischi Party isch besser»
Neu können Kundinnen und Kunden Formulare downloaden und            erwartet die Besucher ein vielseitiges Line-up. Das EWN unterstützt
direkt ausfüllen. Unter der Rubrik «Online-Schalter» melden         die Rallye als Energie-Partner.

                                                                                            Störungsdienst: Wir sind rund
                                                                                            um die Uhr für Sie erreichbar.

                                                                                            Services/Förderung: Von Energie-
                                                                                            beratung über Wärmepumpen
                                                                                            bis zu Datensicherung – hier finden
                                                                                            Sie unser Angebot.

                                                                                            Online-Schalter: Formulare können
                                                                                            Sie direkt online ausfüllen.

                                                                                            Kundenportal: Sie haben jederzeit
                                                                                            Zugriff auf Ihre Kundendaten.

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                                                                                                               EYSI ENERGII 2 / 2019   15
ENERGIEGESPRÄCH

«Den offenen, klaren
  Geist bewahren»
                                            Vom Opa-Mobil übers postgelbe Zustell-Dreirad
                                            bis zum Spass-Beschleuniger eRod: Kyburz
                                            Switzerland baut Elektrofahrzeuge, die in Sachen
                                            Qualität ihresgleichen suchen. Firmengründer
                                            Martin Kyburz über Einfachheit, Elektronenflüsse
                                            und emissionsfreie Emotionen.
                                            INTERVIEW ANDRE AS TURNER      F OTO S M A R K U S L A M P R E C H T

Herr Kyburz, alle Zeichen in der            weiter optimiert. Aber sonst? Nehmen
Mobilität stehen inzwischen auf             Sie einen Steinway-Flügel, der war
«E» wie Elektro. Zufrieden?                 schon 1890 perfekt. Wenn Sie heute ei-
Ich wusste immer: Die E-Mobilität           nen neuen kaufen, so unterscheidet
kommt langsam, aber gewaltig. Und           er sich nicht vom Produkt von damals.
vor allem unaufhaltsam. Diese Be­           Er ist ausgereift. Es geht nicht besser.
wegung in all ihren Ausprägungen an
vorderster Front mitzuerleben, ist für      Können Sie dem Verbrennungs-
mich als Techniker faszinierend.            motor noch eine Spur Faszination
                                            abgewinnen?
Kommt ein Schuss Wehmut                     Ich nehme wahr, dass die Entwicklung
hinzu, wenn der Pionierstatus               auch dort nicht stillsteht. Es gibt heute                        Martin Kyburz (53)
etwas verblasst?                            zur Effizienzsteigerung sogar eine
                                                                                                             ist Maschinenmechaniker und
Statt zurückzuschauen, will ich wissen:     Wassereinspritzung für die Treibstoff-­
                                                                                                             Elektroingenieur. In seiner
Was ist heute? Was kann ich morgen          Gemischbildung. Ich würde diese
                                                                                                             Firma Kyburz Switzerland,
in welche Richtung bewegen? Ich freue       Technologie allerdings niemals in ein                            die er 1991 gründete, gilt
mich riesig über die Präsenz der            Fahrzeug einbauen. Das ist ja die                                das Credo: «Wir entwickeln
E-Mo­bilität, die heute kein Mensch mehr    reinste Chemiefabrik, die alle Verbrenner-                       Produkte, die auf Mensch
übersehen kann. Wenn ich in zwanzig         autos an Bord haben! Kontrollierte                               und Umwelt einen positiven
Jahren durch die Schweiz fahre,             Explosionen, Flüssigkeiten knapp am                              Einfluss haben.» Mit seinen
wünsche ich mir, dass jeder Hirnbesitzer    Siedepunkt, Thermikregelungen, Ab­                               rund 80 Mitarbeitern stellt
elektrisch unterwegs sein wird. Die         gasreinigung – all das brauche ich doch                          Kyburz elektrische Mobilitäts-
Emission muss einfach weg.                  heute nicht mehr. Das ist ja gerade das                          lösungen auf die Räder, die
                                            Schöne an der Elektromobilität.                                  sowohl gewerblichen Zwecken
Ist die Batterie-E-Mobilität                                                                                 als auch dem puren Fahrspass
fertig erfunden – oder erwarten             Ihre Firma Kyburz Switzerland                                    dienen. Digitalisierung, Ver-
Sie noch Quantensprünge?                    wird bald dreissig Jahre alt.                                    netzung und Big Data helfen
Die heutige Technologie ist auf dem         Was war Ihr Auslöser, sich damals                                dabei, Umfang und Qualität
Punkt. Vor allem, weil sie so einfach ist   selbständig zu machen?                                           der Dienstleistungen laufend
wie kein anderes System. Der Elektro­       Frustration. Ich war 24 und hatte in                             zu steigern.
nenfluss in den Batterien wird sicher       einem Grossunternehmen ein System                                www.kyburz-switzerland.ch

16 EYSI ENERGII 2 / 2019
ENERGIEGESPRÄCH

EYSI ENERGII 2 / 2019   17
ENERGIEGESPRÄCH

                           zu entwickeln, das mich mit Fragen          die Kyburz-Flotten in Neuseeland, Austra-
                           konfrontierte, die mir niemand              lien, Island und Skandinavien. Eine
                           beantworten konnte. Ich fragte schliess-    Box an jedem Fahrzeug sendet uns alle
                           lich den Direktor, der passende Ant­        technischen Daten und Positionen. Mit
                           worten zumindest im Kopf hatte. Nur         diesem «Fleet Monitoring» lassen sich
                           nützte mir das nichts. Ich hatte ja den     verrückte Dinge anstellen. So können
                           Gruppenleiter über mir und der wiederum     wir manchen Defekt bereits erkennen,
                           den Abteilungsleiter. Die sind wegen        bevor er tatsächlich auftritt. Künftig
                           meiner Ideen an die Decke gegangen.         wollen wir auch Gewichts- und sogar
                                                                       meteorologische Daten auswerten.
                           Das brachte Sie zum Geh-Punkt?
                           Aus diesem Frustrationsüberschuss           Wie entstand Ihr puristisches Funmobil-
                           heraus habe ich begonnen, mich in der       Projekt eRod?
                           Freizeit mit Fahrzeugen zu beschäftigen.    Angesichts der immer noch fortschrei-
                           Gleich das erste Projekt, mein E-Prototyp   tenden Komfortexzesse gerade in
                           Cheetah, hat mich derart in Beschlag        der Luxuslimousinenindustrie wollte
                           genommen, dass ich mich entscheiden         ich wieder mal zurück an die Basis.
                           musste. Das habe ich dann getan. Eine       Ich fragte: Was brauche ich? Räder,
                           Alternative gab es nicht.                   Lenkung, Bremsen, Fahrwerk, Antrieb,
                                                                       Pedale. Fertig! Keine Heizung, keine
                           Was daraus entstand, ist bekannt:           Lüftung, keine Scheiben, kein Garnichts.
                           Mit Ihren E-Mobilen haben Sie diverse
                           Nischen schon früh sehr klug besetzt.       Keine Sektkühler, keine automatischen
                           Wie kam es zu Ihrem Beitritt zum            Sonnenrollos. Beim Smart hatte
                           Verband Swisscleantech, dessen              man für diese Selbstbeschränkung
                           Ehrenpräsident Bertrand Piccard             einen Slogan: Reduce to the max.
                           «sauberes Wachstum» propagiert?             Beim Smart hat man’s so geschrieben,
                           Die Alternative wäre ja der schmutzige      ich setze die Idee tatsächlich um.
 «Ich wünsche mir,         Status quo, nicht? (Lacht.) Mir hat sehr    Ohne Kompromisse. Ich will einen
  dass in 20 Jahren        gefallen, was ich dort gesehen habe:        Gitterrohrrahmen ohne Verschalung.
 jeder Hirnbesitzer        Potenzial für saubere Zukunftslösungen      Nur die Teile, ohne die es nicht geht.
                           gibt es ohne Ende. Was auch mich
elektrisch unterwegs       immer umtreibt, ist die Frage: Welche       Um damit auch ins Gelände zu fahren,
    sein wird. Die         Hilfsmittel kann ich bieten, die dem        wie mit dem neuen eRod offroad?
                           Menschen dienen, aber die Umwelt            Die Leute sollen doch auch künftig
Emissionen müssen          schonen? Wie packe ich das an?              noch crossen dürfen, auf Schnee oder
   einfach weg.»                                                       in der Kiesgrube, aber bitte mit einem
                           Angepackt haben Sie beispielsweise          Minimum an Emissionen, damit das
                           das Projekt der selbstfahrenden             Ganze einen neuen Fokus bekommt.
                           «Buddy Mobility» mit der norwe­
                           gischen Post.                               Ihre Meilensteine in der beruflichen
                           Da rollt anstelle eines Verträgers ein      und persönlichen Entwicklung?
                           smartes, mehrstöckiges Euro-Palett          Dass der Elektroantrieb die Mobilität
                           autonom ins Quartier und meldet den         einem gründlichen Entschlackungs-
                           Bewohnern via Smartphone, dass              und Reinigungsprozess unterzogen hat.
                           es Briefe oder kleine Pakete in ihren       Ein System soll so simpel wie möglich
                           mobilen Postfächern abzuholen gibt.         sein. Ganz nach dem Zen-Prinzip,
                                                                       sich den offenen, klaren Geist zu
                           Mehrheitlich aber verteilen noch Ver-       bewahren. Zwei Autos? Ist eines zu viel.
                           träger aus Fleisch und Blut die Post –      Ein Bankkonto? Reicht. Eine Frau
                           in der Schweiz und anderswo mit dem         als Partnerin? Alles andere habe ich
                           berühmten Kyburz-Modell DXP. Diese          nicht im Griff, ist mir zu komplex.
                           sind ja dauernd auf Achse. Wie koordi-      Wenn ich nach dieser Maxime lebe,
                           nieren Sie da Service und Unterhalt?        wird unglaublich viel Energie
                           Zunehmend mit Telemetrie. Vor allem         freigesetzt. Es ist mir eine Freude,
                           haben wir eine Lösung gebraucht für         diesen Gedanken hinauszutragen.

18 EYSI ENERGII 2 / 2019
TIPP

So behalten                                       Hitzequellen ausschalten
                                                  Schalten Sie Geräte wie Computer,
                                                  Laptop und Fernseher komplett
                                                  aus. Sie erzeugen sonst zusätzlich

Sie einen
                                                  Wärme.

kühlen Kopf                                       Essen
                                                  Einige Lebensmittel kühlen den
                                                  Körper von innen. Gründe sind
                                                  ihr hoher Wassergehalt oder die
Es muss nicht immer ein Ventilator oder eine      enthaltenen Mineralien und Vitamine.
Klimaanlage sein: sieben Tipps, wie Sie sich      Dazu zählen: Minze, Salbei, Joghurt,
                                                  Früchte und Gemüse.
selbst und Ihre Wohnung klimafreundlich kühlen.
T E X T TA M A R A T I E F E N A U E R

                                                  Lüften
                                                  Lüften Sie nur frühmorgens und
                                                  spätabends. Am besten dann
                                                  auch alle Schranktüren öffnen: Selbst
                                                  dort sammelt sich heisse Luft.

                                                  Waschlappen
                                                  Frieren Sie einen nassen Waschlappen
                                                  ein. Legen Sie sich diesen dann auf
                                                  die Stirn, den Nacken oder wickeln Sie
                                                  ihn sich um die Füsse.

Zimmerpflanzen
Pflanzen geben Feuchtigkeit ab                    Kleider
und senken durch Verdunstungs-                    Tragen Sie Kleider aus natürlichen
kälte die Temperatur im Raum.                     Fasern, zum Beispiel aus Seide,
Birkenfeige, Gummibaum,                           Baumwolle oder Leinen. Diese sind
Kolbenfaden und Bogenhanf                         atmungsaktiv und temperaturisolierend.
eignen sich besonders gut.

                                                  Trinken
                                                  Verzichten Sie auf Eiswürfel. Trinkt
                                                  man im Sommer etwas Kaltes,
                                                  produziert der Körper Wärme, damit die
                                                  Körpertemperatur nicht zu stark sinkt.

                                                                     EYSI ENERGII 2 / 2019   19
GADGETS

                           AB INS
                           WASSER
                           Am schönsten ist der Sommer auf dem See oder im
                           Fluss. Unsere Tools sorgen für Spass und Sicherheit
                           ober- und unterhalb der Wasserlinie.

                                                  Flachsurfer
                                                  Für diese Surfbretter braucht es keine Wellen:
                                                  Stehend paddelt man über den See oder den
                                                  Fluss entlang. Wer eine schlechte Balance hat,
                                                  kniet sich einfach aufs Board. Die bunten
                                                  Bretter gibt es mit unterschiedlichen Motiven ab
                                                  900 Franken auf www.indiana-paddlesurf.ch.
                                                                                                     Foto: tolisart.com

20 EYSI ENERGII 2 / 2019
Couchdrifter
Mit der eigenen Insel entspannt auf dem See
treiben: Auf der Gummiinsel mit Schattendach,
Rückenlehne und Getränkehalter lassen
Geniesser es sich gut gehen. Zu bestellen
zum Beispiel über www.galaxus.ch für
ca. 94 Franken.

                                                 Tauchkühler
                                                 In diesem Gummikühlschrank bleiben
                                                 Getränke auch bei sommerlichen
                                                 Temperaturen angenehm erfrischend.
                                                 Mit einem Seil wird er einfach am
                                                 Gummiboot befestigt und mitgezo-
                                                 gen. Entdeckt auf www.sportxx.ch
                                                 für rund 15 Franken.

Durchblicker
Gemütlich auf dem Wasser treiben und dabei die Unterwasserwelt
bestaunen – ohne in Atemnot zu geraten. Das ist mit der Schnor-
chelmaske möglich. Sie bedeckt das ganze Gesicht. An der
Halterung kann man zudem eine Unterwasserkamera befestigen und
so seine Entdeckungen filmen. Zu kaufen für 49 Franken
über www.mintlama.ch.

                                                                    Trockenhalter
                                                                    Kleider und Smartphones überstehen in diesem
                                                                    Sack die Bootsfahrt trocken und ohne Wasser-
                                                                    schaden. Die Nähte sind abgedichtet, das
                                                                    Material PVC-frei und der Trageriemen verstellbar.
                                                                    Den Packsack gibt es in unterschiedlichen
                                                                    Farben für ca. 66 Franken auf www.intersport.ch.

                                                                                               EYSI ENERGII 2 / 2019   21
HOW TO …

R EC H E R C H E TA M A R A T I E F E N A U E R

      2    reife Bananen, über                    200 ml   Vollmilch                  150 g gefrorene Früchte
           Nacht im Gefrierfach                   20 ml    Rahm                       3 EL griechisches Joghurt
      2 EL Pflanzenmilch                          150 g    Zucker                     2 TL Honig
      1 TL Ahornsirup oder                        3		      Eigelb
           Agavendicksaft                                                             Alle Zutaten fein pürieren und
                                                  Milch, Rahm und Zucker erhitzen,    sofort servieren.
      Je nach Vorliebe Schokoladen-               nicht aufkochen. Eigelbe in
      pulver, gefrorene Früchte oder              einer Schüssel aufschlagen.
      Beeren hinzufügen.                          Milch-Rahm-Mischung vor­
                                                  sichtig zu den Eigelben geben.
      Alle Zutaten mixen, bis eine                Die Masse unter Rühren erneut
      cremige Glace entsteht.                     erhitzen, bis sie sämig ist, dann
                                                  abkühlen lassen und ins Eisfach
                                                  stellen. Damit die Glace cremig
                                                  wird, immer wieder umrühren.

                                                                                                                       Rezept-Quellen: www.rewe.de, www.smarticular.net, www.runtastic.com

22 EYSI ENERGII 2 / 2019
RÄTSEL

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Einfach mitmachen
Schreiben Sie uns eine E-Mail an
wettbewerb@red-act.ch und gewin-
nen Sie mit etwas Glück einen der
unten­stehenden Preise. Nennen Sie
uns im Betreff bitte direkt das Lösungs-
wort. Im Textfeld teilen Sie uns Ihren
Vor- und Nachnamen sowie Ihre
Telefonnummer mit. Einsendeschluss
ist der 26. Juli 2019.

Alternativ können Sie uns auch eine
Postkarte schicken an:
RedAct Kommunikation AG,
Europa-Strasse 17, 8152 Glattbrugg.

Wir wünschen Ihnen viel Spass
beim Rätseln!

Teilnahmebedingungen: Über diesen Wett­bewerb führen
wir keine Korrespondenz. Die Barauszahlung der Preise ist
nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

                                                              2. Preis
                                                              Tierische Stärke mit dem Powertraveller
                                                              von Powergorilla
                                                              Der Name verrät einiges.
                                                              24 000 mAh versorgen 9 Stecker
                                                              für mobile Geräte mit Energie. Das
                                                              schlanke Aluminiumgehäuse mit
                                                              stossfesten Gummischutzstreifen
                                                              schützt und sieht auch noch chic
                                                              aus. Ein- und Ausgangsanschlüsse
                                                              sind USB-Ports. Mit dieser Power-
                                                              bank können Sie lange reisen.

                                                              Gesamtwert des Preises: 250 Franken

   1 . Preis
   Erholung am Blausee

Geniessen Sie im Hotel Blausee den einzigartigen Ausblick
auf das blaue Naturspektakel. Im Gutschein inbegriffen sind
                                                                                            3. Preis
zwei Über­nachtungen für zwei Personen im Doppelzimmer.                                     Notizbuch
Inklusive eines reichhaltigen Frühstücksbuffets, Zugang zum                                 von Moleskine
Spa-Bereich sowie eines 4-Gang-Abendmenüs für 2 Personen.
                                                              Klassisches Design trifft Handwerkskunst: gebundenes
Ein Erlebnis für alle Sinne.
                                                              Ledernotizbuch inklusive Innentasche, Lesezeichenband
Gesamtwert des Preises: 700 Franken                           und Gummiband. Die Seiten sind liniert und im gängigen
                                                              Format A5. Ein Klassiker unter den Notizbüchern.
Hotel&Spa Blausee, 3717 Blausee, Telefon +41 33 672 33 33,
info@blausee.ch, www.blausee.ch                               Gesamtwert des Preises: 69 Franken

                                                                                                   EYSI ENERGII 2 / 2019   23
Adrian von Büren
                    Stans

Stimmt für mich.
100 % Sonnenstrom
aus Nidwalden
www.ewn.ch
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