BBrriieeffttaauubbee - Evangelische Heilig-Geist-Kirchengemeinde Werder
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Die
Gemeindebrief der
B r i e f t a ub e
Evangelischen Heilig-Geist-Kirchengemeinde Werder (Havel)
Ausgabe 87 – August / September 2013
Kita Sternenzelt
Neue Räume im Kunsthof
feierlich eingeweiht
Schwedenfahrt 2013
Nass aber schön
Konfirmandenunterricht
Neuer Jahrgang beginnt
am 28. September
Seid nicht bekümmert; denn die Freude am Herrn ist eure
Stärke.
Nehemia 8,10 (Monatsspruch September)Inhalt
Geleitworte - Rund um Kirche und Glauben.......................................................... 3
Kirchentagsfahne von Dresden nach Hamburg gerudert........................................4
Gemeindeausflug am 15. Mai 2013......................................................................5
Kita Sternenzelt im Kunsthof.................................................................................6
Gemeindefest am 16. Juni.................................................................................... 7
Kirchturmuhr Glindow..........................................................................................7
Jungendfahrt nach Schweden...............................................................................8
Informationsabend Demenzkrankheit................................................................... 9
Chorkonzert „Misa Criolla“ in der Heilig-Geist-Kirche...........................................10
Neuer Jahrgang Konfirmandenunterricht............................................................ 10
Gottesdienste..................................................................................................... 12
Regelmäßige Treffen und Termine....................................................................... 14
Kinderseite......................................................................................................... 17
Kurz notiert........................................................................................................ 18
Vorbereitung Mirjamssonntag............................................................................ 19
Frauenrüste nach Trebbus................................................................................... 19
Gottes - Dienst - Feiern: Das Kyrie eleison............................................................20
Ambulanter Hospiz- und Palliativdienst stellt sich vor.......................................... 21
Terminübersicht..................................................................................................21
Kasualien - getauft, geheiratet, gestorben...........................................................22
Adressen, Telefonnummern, Sprechzeiten........................................................... 23
Impressionen vom Gemeindefest 2013............................................................... 24
Bankverbindung
Evangelische Heilig-Geist-Kirchengemeinde Werder (Havel)
Empfänger: KVA Potsdam Bankleitzahl: 210 602 37
Bank: EDG Kiel Kontonummer: 779 202
Verwendungszweck: "Werder"
Impressum
Herausgeber: Evangelische Heilig-Geist-Kirchengemeinde Werder (Havel)
Anschrift: Pfarrer Georg Thimme (V.i.S.d.P), Mühlenstraße 8, 14542 Werder
Telefon: 03327 42360, Fax: 03327 731078, E-Mail: kirche.werder@evkirchepotsdam.de
Redaktion: Ulrike Herrmann, David Hanisch
Druck: KAJA Druck Werder
Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. September
2Geleitworte - Rund um Kirche und Glauben
Geleitwort zum Monatsspruch im September
D ie Kiste mit den Fotos vor sich,
greift sie zunächst zaghaft mit ih-
ren Händen nach den Bildern.
gen Gott ist der beste Schutz gegen
alle Angst. Auch gegen die Angst vor
dem Vergessen: wer bin ich eigentlich?
Sie wirkt bekümmert. Mit einem
„Seid nicht bekümmert; denn die
leeren Blick betrachtet sie das bunte
Freude am Herrn ist eure Stärke“.
Motiv, auf dem Kinder abgebildet sind.
Nehemia 8,10
Fröhliche Gesichter, lebensfroh, die Zu-
kunft noch vor sich. Sie betrachtet wei- Ein Zuspruch und eine Stärke, die
tere Fotos. Als sie ein kleines schwarz- tief verwurzelt in jedem einzelnen und
weiß Bild mit einem weißen Rand in ih- jeder einzelnen Glaubenden verankert
ren Händen hält, lächelt sie. Ihr eben ist, auch wenn der Blick nach innen
noch leerer Blick, ihr
kummervoller Ausdruck
verwandelt sich in ein
Strahlen. Für einen Mo-
ment. Sie erkennt ihren
Bruder, der schon vor
vielen Jahren gestorben
ist und sie erinnert sich
an den Urlaub an der
Ostsee. Sie erzählt ihrer
Nichte von damals, wie
froh sie waren, dass der
Krieg zu Ende war und
sie sich wieder mit an-
deren hoffnungsvollen
Gebeten an Gott wen-
den konnten, nach allem Leid und gerichtet scheint, wie bei ihr, am Le-
Schrecken. bensabend. Tiefe Glaubensverbunden-
Weitere Bilder gleiten durch ihre heit kommt nicht nur im Reden und im
Hände. Bilder, die frühe Erinnerungen bewussten Handeln zum Ausdruck.
in ihr wach rufen und im gleichen Mo- Diese Haltung ist da, immer! Und wir
ment wieder verblassen. Und doch sollen nicht bekümmert sein, spricht
bleibt ein starkes Gefühl im Raum zu- der Prophet, der uns daran erinnert,
rück. Aus ihrem bekümmerten Gesicht dass die Freude am Herrn unsere Stärke
strahlten Mut und Freude, als sie er- ist, heute, morgen und gestern.
zählte, dass sie ihren Glauben an Gott Pfarrerin Andrea Paetel-Nocke
nicht verloren hatten. Es sollte nicht
Trauer sein, sondern stärkende Freude.
Und diese Freude am großen und güti-
3Gemeindeleben
Eine Ruderin aus Werder hat die Kirchentagsfahne von
Dresden nach Hamburg gerudert
V or 2 Jahren wurde die Idee gebo-
ren, die Kirchentagsflagge von
Dresden, wo der Kirchentag stattge-
einluden. Besonders beeindruckt haben
mich die Stadtführungen durch
- Dresden mit dem Fürstenfries und
funden hatte, nach Hamburg, wo er der wunderbar wieder erbauten
dieses Jahr stattfand, zu rudern, da Frauenkirche,
beide Städte an der Elbe liegen. Am - Wittenberg, wo ein als Luther ver-
19.4. trafen sich 30 RuderInnen aus 25 kleideter Führer im Vergleich von
Vereinen aus der ganzen Republik in Luthers Leben und der heutigen Zeit
Dresden, um diese Strecke von 633 km ein humorvolles Geschichtsgemälde
zu bewältigen. Wir wurden von der darstellte (mit der Gründung der
Stadt und der evangelischen Kirche Universität Wittenberg Anfang des
herzlich willkommen geheißen. 16. Jh. erlangte die Stadt mit be-
Am 20.4. starteten wir bei kühlem, rühmten Gelehrten (Luther, Melan-
aber klarem Wetter mit einem Segen chthon, Cranach u.a.) große Be-
für unsere Fahrt. Wir ruderten in einem rühmtheit),
Kirchboot: 2 mal 7 Personen mit Rie- - Aken, wo wir eine interessante
men und 4 Gigbooten mit Skull. Über Stadtführung hatten und zum Ab-
Riesa, Torgau, Wittenberg, Aken, Mag- schluss eine sehr schöne Andacht
deburg, Tangermünde, Havelberg, über Christopherus, dem Schutzpa-
Schnackenburg, Hitzacker und Geest- tron der Reisenden, der das Chris-
hacht ruderten wir in Tagesetappen tuskind durch einen Fluss getragen
von durchschnittlich 53 km nach Ham- haben soll,
burg. Wir wurden sehr gastfreundlich - Pretzin, deren Thomaskirche zu
von den Vertretern der Orte empfan- DDR-Zeiten liebevoll von dem Pfar-
gen, die uns zu Besichtigungen ihrer rer, seiner Frau und der Gemeinde
Städte und Kirchen, zu Andachten und restauriert worden ist und
oft auch zu Abendessen und Frühstück - Tangermünde mit einem wunderbar
4Gemeindeleben
restaurierten Stadtkern, der St. Ste- nen, Bibertreppen und -burgen.
phanskirche als große gotische Hal- Die Einfahrt in Hamburg über den
lenkirche und einer Burganlage. Zollkanal, 2 Schleusen auf der Alster
durch die Speicherstadt, durch die In-
Die Natur hat mich fasziniert: jeden nenalster zur Außenalster war ein toller
Tag wurde es grüner und der Frühling Anblick. Von Prominenz wurden dann
zeigte endlich seine vielfältigen Farben. die letzten 500 m im Kirchboot zur
Fast jedes Storchennest war besetzt Flaggenübergabe gerudert.
und wir hörten die Storche klappern.
Außerdem sahen wir viele Vögel, z.B. Barbara Rink
Gänse, Ansammlung von Jungschwä-
Gemeindeausflug am 15. Mai 2013
E ndlich war es wieder soweit. Am
15. Mai 2013 führte uns der Aus-
flug in die alten Wirkungsstätten von
Frau Pfarrerin Paetel-Nocke. Das erste
Ziel war das Besucherbergwerk F60. Es
war sehr interessant die Förderbrücke
und vor allem das gesamte Areal zu
durchstreifen. Die bereits mit Wasser
gefüllten Tagebaugruben erinnerten
sehr an die Ostseeküste. Der weiße
Sand und das tiefblaue Wasser strahl-
ten uns in der Sonne an.
In Friedersdorf nahmen wir das Mit-
tagessen ein. Dort erwartete uns Herr und vielen Gesprächen.
Pfarrer Nocke und begleitete uns dann Zum Abschluss besuchten wir noch
weiter. Er führte uns in die Kirche von die Werenzhainer Kirche. Dort gab uns
Trebbus, in den dortigen Pfarrgarten Frau Rostin noch einen Einblick in Ge-
und fuhr mit uns zu einer Mühle. schichte.
Weiter brachte uns der Bus nach Dann hieß es Abschied nehmen und
Werenzhain. Im Atelierhof in der wir traten den Rückweg an. Es war ein
großen Scheune hatte der hiesige Frau- ereignisreicher Tag mit guten Begeg-
enkreis bereits die Kaffeetafel gedeckt. nungen und dafür möchten wir den
Was dort von den "Heimbäckern" für Organisatoren ganz herzlich danken. Es
uns alles bereit stand an Kuchen und hat allen wieder gefallen und wir freu-
Torten, war unbeschreiblich und en uns schon auf den nächsten Aus-
schmeckte alles und allen vorzüglich. flug.
Gemeinsam verbrachten wir den Nach- Elke Liere
mittag mit einer Andacht, mit Liedern
5Gemeindeleben
Kita Sternenzelt im Kunsthof
E s ist geschafft: Am 29.5.2013 wur-
den nun endlich die neuen, far-
benfrohen Räume der Kita Sternenzelt
im Kunsthof gesegnet und eingeweiht.
Die Vorbereitungen liefen bis kurz vor
Eintreffen der ersten Gäste. Um 16.00
Uhr war der Saal dann mit 40 gelade-
nen Gästen, 25 Eltern, 30 Kindern und
6 Mitarbeiterinnen gefüllt. Die Sternen-
zeltkinder begrüßten alle Anwesenden
mit einigen Liedchen und amüsierten Eröffnung das Buffet sponserte, der
sich im Anschluss am Schauspieltalent Kirchengemeinde Glindow für die lie-
einer Theatergruppe. bevoll ausgewählten Geschenke, dem
Neben den guten Worten von Herrn Ortsbeirat Glindow für den Büchergut-
Kankarowitsch und Frau Christopoulos schein, der Stadt Werder für den Obst-
in ihren Funktionen als Geschäftsführer korb, Büro-Technik Zilch, der Obstland
und Geschäftsführerin segnete Pfarrerin Apotheke Glindow, dem Obsthof Wels
Paetel-Nocke das Haus und Frau La- für die großzügigen finanziellen Spen-
buhn, die Fachberaterin für Evangeli- den und besonders Maria Schwerin die
sche Kindertagesstätten des VETK, den Nachmittag musikalisch begleitete
wünschte dem Team Glück und Freude aber auch unseren Eltern, die persön-
im neuen Kindergarten. Der Ortsvorste- lich mit anpackten.
her von Glindow, Herr Wilhelm, und Ein rundherum gelungenes Einwei-
die Fachbereichsleiterin der Stadt Wer- hungsfest der Kita Sternenzelt am neu-
der Frau Paniccia, gratulierten ebenfalls en Standort in Glindow. Herzliche Grü-
und wünschten in ihren kurzen An- ße,
sprachen Spaß, Freude und gutes Ge- die Sternenzeltkinder
lingen. Den zahlreichen Gästen wurde und die Mitarbeiterinnen
im Anschluss noch ein leckeres Buffet
angeboten und
alle nutzten die
Möglichkeit mit-
einander ins Ge-
spräch zu kom-
men und die
Räume zu be-
staunen.
Besonderen
Dank gilt der
Fleischerei Joppe,
die anlässlich der
6Gemeindeleben
Gemeindefest am 16. Juni 2013
S onnenschein und Frühsommerwär-
me steigerten die Vorfreude auf
diesen besonderen Nachmittag, an
bereitungen waren exzellent getroffen,
das Wetter wundervoll. Für jeden Be-
sucher boten sich verschiedene Gele-
dem unsere Gemeinde ihr Fest feiern genheiten, die Gemeinschaft zu erle-
würde. Wir schwangen uns auf die Rä- ben: Beim Kaffee, während des
der und erreichten pünktlich zum Got- Programms der Kita "Inselstadt", des
tesdienstbeginn um 14.00 Uhr das Ge- Gesanges des "Schwalbenchores" oder
meindehaus. Viele hatten das Ziel auf an den vier Ständen, die das Feiern un-
die gleiche Weise erreicht, so dass serer Gottesdienste zum Thema hatten.
selbst die Fahrräder eine bunte Ge- Wir diskutierten dort über Liturgie
meinschaft bildeten. und Psalmen, legten diese als Puzzle,
Ein Fest zu feiern, von persönlicher sannen den Auswirkungen des Segens
Dankbarkeit und Freude inspiriert, un- in jedem Gottesdienst nach. Beim Aus-
konventionell und überschwänglich - tausch wurden die Themen lebendig.
dazu gibt uns König David ein wunder- Und wieder einmal dachte ich: Danke
bares Beispiel. Dies erfuhren die Got- Gott! Für die Menschen. Für unsere
tesdienstbesucher im Bericht über des- Gemeinde. Für Deine liebevolle Zuwen-
sen Ausgelassenheit, als er vor der dung.
Bundeslade her tanzte. Und so ging es Andrea Molkenthin
in den mit Tischen, Bänken, Infotafeln,
zahllosen Kuchensorten und weiteren
Leckereien dekorierten Garten. Die Vor- Siehe auch Rückseite dieser Brieftaube.
Kirchturmuhr in Glindow
D ie Reparatur der Kirchturmuhr hat
begonnen: Die Ziffernblätter wur-
den demontiert und werden jetzt auf
werke wurden getroffen. Sollten die
Malerarbeiten planmäßig Anfang Sep-
tember abgeschloseen sein, kann der
alte Farbschichten und die alte Ziffern- Einbau des neuen Funkwerkes, der
gestaltung nach Vorgaben des Denk- Motoren und der neuen Zeiger bis En-
malschutzes untersucht. Anschließend de September erfolgen.
erfolgt die malerische Neugestaltung Der geplan-
der Zifferblätter und die Montage. te Spendenein- 5000€
Im Kirchturm wurde die alte mecha- gang von
nische Uhr entkoppelt und zu Schau- 5.000€ (50% der erwarteten Kosten
zwecken hergerichtet. Neue verzinkte von 10.000€) ist inzwischen erreicht
Zifferblattanker wurden im Turm einge- worden, es ist aber auch weiterhin
setzt und vorbereitende Maßnahmen möglich die Wiederherstellung der Uhr
zum Einbau der Funkuhr und Motor- durch eine Spende zu unterstützen.
7Gemeindeleben
Schweden 2013 - nass aber schön
W ir trafen uns am 20. Juni 2013
am Gemeindehaus in Werder.
Zu diesem Zeitpunkt war es erst 5.00
aber haben wir eine spannende und
eindrucksvolle Tour über die Seen
„Stora Le“, „Foxen“ und „Lelång“ zum
Uhr! Kurz nach 5.00 Uhr fuhren wir Zielort Bengtsfors erlebt.
auch schon los. Nach 15 Stunden, 2 Zum Frühstück gab es in der Regel
Fährübergängen und langen Autofahr- Brot, Müsli, Marmelade und Auf-
ten waren wir endlich in Ed (Dal- schnitt. Der Mittagssnack wurde ent-
sland/Schweden), unserem Zielort, an- weder auf dem Wasser oder auf einer
gekommen. Dort schliefen wir eine Insel eingenommen. Abends wurde
Nacht auf dem Gelände der Bootsver- immer frisch gekocht - in riesigen Töp-
mietung und starteten am nächsten fen und auf dem Lagerfeuer. Nach dem
Tag unsere Paddeltour. Essen spielten wir gemeinsam lustige
An der ersten Insel angekommen, Spiele und beendeten den Tag mit un-
fing es sogleich an zu regnen. Doch serem Abendritual, welches aus „Tatu-
das störte uns nicht. Das war auch gut zita“ und „Laurenzia“ bestand.
so, denn ändern wollte sich das Wetter Ein großer Höhepunkt für alle war,
irgendwie nicht. Während der Paddel- als wir ans Festland zum Einkaufen
tour gab es wirklich keinen Tag, an fuhren. Die Brotabteilung sah in jedem
dem es NICHT regnete. Trotz vieler Laden danach sehr spärlich aus – leere
Wolken ließ sich die Sonne dennoch Regale. Dafür waren dann aber unsere
ein paar Mal blicken. Der Stimmung Lebensmitteltonnen wieder von Neuem
aber hat das nicht geschadet. gefüllt.
Geschlafen wurde auf der gesamten Während der Paddeletappen konnte
Reise auf mehr oder weniger wilden man die schöne Landschaft Schwe-
Lagerplätzen in Zelten. Camping-Plätze, dens, auf einem Streckenabschnitt so-
warme Duschen, normale Seifen, all gar Norwegens, genießen. Auf dem
das spielte zwar in unserer Phantasie Land und den Inseln konnte man zu-
eine Rolle, musste aber warten. Vorher dem die Artenvielfalt der Tierwelt erle-
8Gemeindeleben
ben – dominante Vertreter waren hier-
bei Nematocera (Mücken), Stomoxys
calcitrans (Stechfliegen) aber auch For-
micidae (Ameisen).
Durch die Fahrt wurde nicht nur un-
ser Teamgeist gestärkt, sondern auch
unsere Arme. Denn das Paddeln hielt
jeden von uns auf Trapp. Jeder hat bei
dieser Paddeltour seine ganz besonde-
ren Erfahrungen gesammelt; seien es
Küchendiensterfahrungen, Durchhalte- Auf jeden Fall waren es zwei erlebnis-
vermögen oder die schwer bezwingba- reiche Wochen für jeden von uns und
re Macht des Wetters zu spüren. ohne unsere Teamer Georg Thimme,
Die Fahrt endete am 4. Juli, nach- Heike Gernat, Detlev Baars und Astrid
dem wir noch einen Abstecher nach Görn-Eggert wäre das alles nicht mög-
Grebbestad an der Westküste Schwe- lich gewesen. Danke! Diese Fahrt wird
dens gemacht hatten, das aber schon uns noch lange in im Gedächtnis blei-
in unseren Autos. Allen hat die Tour viel ben. Unterstützt wurde die Fahrt durch
Spaß gemacht. Jeder konnte für sich das Autohaus Raschick, das eines der
ganz besondere Erfahrungen machen drei Fahrzeuge zur Verfügung gestellt
und Erinnerungen an eine traumhaft hat – vielen Dank!
schöne Landschaft sammeln. Jugendliche der Heilig-Geist-Kirchengemeinde
Werder (Havel)
Informationsabend Demenzkrankheit
A m 14. August um 19.00 Uhr la-
den wir zu einem Angehörigen-
und Interessententreffen zu dem The-
überschwemmt mehr und mehr die
Gesellschaft. Gesundheitswesen, Poli-
tik, Wissenschaft und Wohlfahrtswesen
ma: Demenzkrankheit und ihre ver- waren nicht sehr gut auf diese Flut
schiedenen Facetten mit Pfarrer Wiarda vorbereitet. Sie suchen noch nach Ori-
aus Potsdam in die Remise ein. Auf entierung, um die Herausforderung zu
dem Gemeindefest im Juni konnten wir verstehen und zu meistern. Viele Be-
sehen und hören mit wie viel Freude troffene reagieren hilflos, ebenso ihr
betroffene Menschen singen und den Umfeld.“
Moment in der Gemeinschaft genie- Betroffene und Angehörige suchen
ßen. nach Ermutigung, die Herausforderung
„Vielen alten Menschen geht die „Demenz“ anzunehmen. An diesem
Orientierung verloren. Wenn das bei ih- Abend werden wir viel Interessantes zu
nen überhandnimmt, nennt man sie diesem Thema erfahren.
taktvoll „desorientiert“ oder weniger Pfarrerin Andrea Paetel-Nocke.
taktvoll „dement“. Das Problem der
Desorientierung alter Menschen
9Gemeindeleben
Chorkonzert „Misa Criolla“ in der Heilig-Geist-Kirche
A m 31. August 2013 lädt der
Kammerchor "Cantamus" e.V.
Potsdam gemeinsam mit der Gruppe
rer Bekanntheit weit über die Grenzen
Südamerikas hinaus, als bedeutendstes
Werk argentinischer Sakralmusik. In
„Cantaré“ und Obsthof Lindicke zu ei- Lateinamerika ist sie eines der popu-
nem sommerlichen Abendkonzert in lärsten Werke christlicher Musik und
die Heilig-Geist-Kirche Werder. wurde schon von vielen großen Sänge-
Seit etwas mehr als zwei Jahren rinnen (z. B. Mercedes Sosa) und Sän-
probt der Chor unter der Leitung von gern ( z .B. José Careras) interpretiert.
Chordirektor Helgert Weber. Das erste Freuen Sie sich auf ein kurzweiliges,
Mal wird nun ein Gemeinschaftsprojekt temperamentvolles Konzert ab 19.00
mit der Gruppe „Cantaré“, ebenfalls Uhr in der Heilig-Geist-Kirche auf
aus Potsdam unter der Leitung von der Insel in Werder. Solisten: Mathias
Matthias Nitsche, präsentiert: Nitsche und Thomas Rohkohl. Davor
Die Misa Criolla (dt.: „Kreolische und danach gibt es spritzige und
Messe“) ist eine Messe des argentini- fruchtige Erfrischungen vor der Kirche.
schen Komponisten Ariel Ramírez für 2 Karten gibt es im Vorverkauf im Hofla-
Solisten, gemischten Chor und traditio- den von Obsthof Lindicke (Am Ples-
nelle Instrumente der Andenregion. sower Eck 1, 14542 Werder), im Buch-
Ramírez komponierte die leidenschaftli- laden Am Strengfeld und an der
che Messe in den sechziger Jahren des Abendkasse. Kosten: 7,00€, ermäßigt
20. Jahrhunderts. Sie gilt, aufgrund ih- 5,00€
Vor den Herbstferien beginnt ein neuer Jahrgang im
Konfirmandenunterricht
Liebe Siebtklässler, liebe Eltern,
N
vorbei und testet den Konfirmanden-
unterricht.
och vor den Herbstferien beginnt
in unserer Kirchengemeinde ein
Warum – um Gottes Willen – Konfir-
neuer Jahrgang des Konfirmandenun-
mandenunterricht?
terrichtes, zu dem alle Siebtklässler
herzlich eingeladen sind. Der Konfir- Wer von Euch jetzt sagt: „Warum,
mandenunterricht beginnt am Sams- um Gottes Willen, soll ich denn zum
tag, dem 28. September, um 9.00 Uhr Konfirmandenunterricht gehen?“ hat
im Gemeindehaus, Adolf-Damaschke- gleich zu Beginn eine gute Frage ge-
Straße 9, und findet dann immer ein- stellt. Ja, warum eigentlich? Zunächst
mal im Monat von 9.00 Uhr bis 12.30 einmal weil Konfirmandenunterricht —
Uhr statt. Wer sich noch nicht so rich- meistens jedenfalls — Spaß macht. Ihr
tig entscheiden kann, kommt einfach trefft nette Leute, könnt im wahrsten
10Gemeindeleben
Sinne des Wortes über Gott und die
Und zum Schluss: Die Konfirmation
Welt reden, macht gemeinsam Ausflü-
ge und fahrt vielleicht sogar in den Ganz am Ende des Konfirmanden-
nächsten Sommerferien mit zum Pad- unterrichtes im Mai 2015 werdet Ihr
deln nach Schweden. Euch dann entscheiden, ob Ihr Euch
taufen oder konfirmieren lassen wollt
oder nicht. Wer sich taufen und konfir-
Was ist los im Konfirmandenunter-
mieren lässt, der sagt damit, dass er zu
richt?
Gott und zur christlichen Kirche gehö-
„Spaß haben kann ich aber auch ren möchte. Das ist eine echte Ent-
woanders!“ Das stimmt. Der Konfir- scheidung, die dann auch mit neuen
mandenunterricht macht deshalb Spaß, Rechten verbunden ist: So dürft Ihr da-
weil Ihr hier gemeinsam mit anderen nach das Patenamt übernehmen oder
Jugendlichen etwas lernt. Lernen klingt den Gemeindekirchenrat wählen. Die
gleich so nach Schule. Sitzen, zuhören, Konfirmation ist also auch ein echter
Zensuren ... Manchmal langweilig, Schritt ins Erwachsenenleben. Doch
manchmal interessant. Im Konfirman- wer sich entscheiden will, muss wissen,
denunterricht „lernen“ wir ganz anders wofür oder wogegen. Deshalb der
und was ganz Anderes. Viele Konfirmandenunterricht. Aber wie ge-
Themen hängen davon ab, sagt, die Entscheidung fällt erst am
was Ihr selbst gerne ken- Ende. Eure Entscheidung feiern wir
dann Pfingstsonntag 2015, also am 24.
Mai in einem großen, festlichen Got-
tesdienst in der Werderaner Kirche.
Was sonst noch wichtig ist: Natür-
lich kosten der Konfirmandenunterricht
und die Konfirmation keinen einzigen
nen lernen wollt. Und dabei stehen Cent. Wer von euch nun kommen
Fragen im Vordergrund wie: Was bin möchte, den erwarten interessante,
ich eigentlich wert? Oder: Was heißt gemeinsame Monate. Anmelden könnt
Freundschaft? Oder: Was ist eigentlich ihr euch ab sofort im Gemeindebüro in
der Sinn meines Lebens? Ich als Pfarrer der Adolf-Damaschke-Straße 9 oder
glaube, wie alle Christinnen und Chris- per E-Mail an
ten, durch meinen Glauben an Gott ei- georg.thimme@evkirchepotsdam.de.
ne Antwort auf all diese und noch viel Dazu reicht ein formloser Zettel mit
mehr Fragen bekommen zu können. Eurem Namen, eurer Adresse, Telefon-
Deshalb werden wir uns selbstver- nummer und Geburtsdatum. Wer Fra-
ständlich auch mit Gott beschäftigen. gen hat, kann mich gerne auch anru-
Gibt es Gott überhaupt oder haben die fen unter der Telefonnummer 03327/
Menschen ihn nur erfunden? Können 42360
wir Gott erleben? Und wie ist das mit Ihr/ Euer Pfarrer Georg Thimme
Jesus und der Bibel? Natürlich lernt Ihr
auch unsere Kirchen und Gemeinden
kennen.
11Gottesdienste im August 2013
Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt, hast mir das Trauergewand ausgezo-
gen und mich mit Freude umgürtet.
Psalm 30,12 (Monatsspruch August)
4. August 9.00 Kirche zu Glindow,
10. Sonntag Pfarrerin Andrea Paetel-Nocke
nach Trinitatis Organist: Herr Belß
10.30 Heilig-Geist-Kirche,
Pfarrerin Andrea Paetel-Nocke
Lektorin: Frau Busse-Engelhardt, Organist: Herr Belß
11. August 10.30 Heilig-Geist-Kirche,
11. Sonntag Gottesdienst zum Anfang des Schuljahres,
nach Trinitatis Pfarrer Georg Thimme
Lektorin: Frau Görn-Eggert, Organist: Herr Trommer
13. August 9.30 Seniorenheim Wachtelwinkel
Dienstag Pfarrerin Andrea Paetel-Nocke
10.30 Seniorenheim Rotkehlchenweg
Pfarrerin Andrea Paetel-Nocke
18. August 10.30 Heilig-Geist-Kirche, Tauferinnerung,
12. Sonntag Pfarrerin Andrea Paetel-Nocke,
nach Trinitatis Pfarrer Georg Thimme
Lektorin: Frau Grötzner, Organistin: Frau Meinel
25. August 10.30 Heilig-Geist-Kirche,
13. Sonntag Pfarrer Georg Thimme
nach Trinitatis Lektor: Herr Hanisch, Organist: Herr Trommer
Ausgangskollekten
Die Ausgangskollekten werden im August für die Arbeit mit Jungen
Menschen und im September für die Arbeit mit Senioren gesammelt.
= mit Abendmahl = mit Kindergottesdienst = mit Taufe
12Gottesdienste im September 2013
Seid nicht bekümmert; denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.
Nehemia 8,10 (Monatsspruch September)
1. September 9.00 Kirche zu Glindow,
14. Sonntag Pfarrer Georg Thimme
nach Trinitatis Organist: Herr Trommer
10.30 Heilig-Geist-Kirche,
Pfarrer Georg Thimme
Lektor: Herr Redies, Organist: Herr Trommer
8. September 10.30 Heilig-Geist-Kirche,
15. Sonntag Pfarrerin Andrea Paetel-Nocke
nach Trinitatis Lektor: Herr Schmidt, Organistin: Frau Meinel
10. September 9.30 Seniorenheim Wachtelwinkel
Dienstag Pfarrerin Andrea Paetel-Nocke
10.30 Seniorenheim Rotkehlchenweg
Pfarrerin Andrea Paetel-Nocke
15. September 10.30 Heilig-Geist-Kirche,
16. Sonntag Pfarrerin Andrea Paetel-Nocke
nach Trinitatis Lektor: Herr Schulz, Organist: Herr Trommer
20. September 19.00 Heilig-Geist-Kirche,
Freitag Friedensgebet
Kantor Matthias Trommer
22. September 10.30 Heilig-Geist-Kirche,
17. Sonntag Pfarrer Georg Thimme
nach Trinitatis Lektorin: Frau Stahlberg, Organistin: Frau Meinel
29. September 10.30 Kirche zu Glindow, Erntedankfest,
18. Sonntag Pfarrerin Andrea Paetel-Nocke
nach Trinitatis Organist: Herr Trommer
10.30 Heilig-Geist-Kirche, Erntedankfest
Pfarrer Georg Thimme
Lektorin: Frau Weichert, Organist: N.N.
6. Oktober 9.00 Gemeindepfarrhaus (Glindow),
19. Sonntag Pfarrer i.R. Gerhard Ruckert,
nach Trinitatis Organist: Herr Belß
10.30 Gemeindehaus (Werder),
Pfarrer i.R. Gerhard Ruckert,
Lektorin: Frau Zander, Organistin: Frau Meinel
13Regelmäßige Treffen und Termine
Kinder und Jugendliche
Eltern-Kind-Gruppe So Mo Di Mi Do Fr Sa
Donnerstag, 10.00- 12.00 Uhr, Gemeindehaus (Werder), wöchentlich (nicht in den
Ferien!)
Christenlehre Werder (Klassen 1 - 3) So Mo Di Mi Do Fr Sa
Dienstag, 15.00 - 16.00 Uhr, Gemeindehaus (Werder), wöchentlich (in der Schul-
zeit), Richard Ewald
So Mo Di Mi Do Fr Sa
Christenlehre Werder (Klassen 4 - 6)
Dienstag, 16.15 - 17.30 Uhr, Gemeindehaus (Werder), wöchentlich (in der Schul-
zeit), Richard Ewald
So Mo Di Mi Do Fr Sa
Christenlehre Glindow
Mittwoch, 17.00 - 18.00 Uhr, Gemeindepfarrhaus (Glindow), wöchentlich (in der
Schulzeit), Richard Ewald
So Mo Di Mi Do Fr Sa
Kindergottesdienste
Erster Sonntag im Monat, 10.30 Uhr, parallel zum Hauptgottesdienst
Kindergottendienste finden zur Zeit nicht statt und starten wieder nach den
Herbstferien.
So Mo Di Mi Do Fr Sa
Konfirmandenunterricht Klasse 8
Samstag, 9.00 - 12.30 Uhr, Gemeindehaus (Werder),
Pfarrerin Andrea Paetel-Nocke
17. August, 14. September, 19. Oktober
So Mo Di Mi Do Fr Sa
Konfirmandenunterricht neue Klasse 7
Samstag, 9.00 - 12.30 Uhr, Gemeindehaus (Werder),
Pfarrer Georg Thimme,
Der Konfirmandenunterricht für die neue Klasse 7 beginnt am 28. September.
Weitere Informationen gibt es in dieser Brieftaube auf Seite 10. Anmeldungen sind
im Gemeindebüro oder bei Pfarrer Georg Thimme möglich.
14Regelmäßige Treffen und Termine
Treffen für Erwachsene
Bibelgespräch der So Mo Di Mi Do Fr Sa
Landeskirchlichen Gemeinschaft
Montag, 19.30 Uhr, Remise, wöchentlich, nicht im August und am 30. September,
Erntedankfeier am Sonntag, dem 29. Septermber, um 15.00 Uhr im Gemeinde-
haus mit auswärtigen Gästen
Bläserkreis So Mo Di Mi Do Fr Sa
Mittwoch, 19.00 Uhr, Gemeindehaus (Werder),
Leitung: Christian Schilling. Die Proben beginnen wieder nach den Sommerfreien.
Kontakt über das Gemeindebüro
Kirchenchor So Mo Di Mi Do Fr Sa
Mittwoch, 19.30 Uhr, Gemeindehaus (Werder), wöchentlich,
Proben unter Leitung von Herrn Trommer
Selbsthilfegruppe Suchtkranke & Angehörige So Mo Di Mi Do Fr Sa
Donnerstag, 19.00 Uhr, Remise, wöchentlich
Gemeindekirchenrat der Evangelischen So Mo Di Mi Do Fr Sa
Heilig-Geist-Kirchengemeinde Werder (Havel)
Dienstag, 19.30 Uhr, Gemeindepfarrhaus (Glindow)
13. August, 17. September, 15. Oktober
Treff des Besuchsdienstes So Mo Di Mi Do Fr Sa
Donnerstag, 19.30 Uhr, Remise,
29. August, 24. Oktober
Frauenkreis (Marianne Konrad) So Mo Di Mi Do Fr Sa
Zweiter Donnerstag im Monat, 18.30 Uhr, Remise,
8. August, 12. September, 10. Oktober
Kaffeerunde So Mo Di Mi Do Fr Sa
Zweiter und vierter Freitag im Monat, 14.30 Uhr,
Ort der Zusammenkünfte ist bei Frau Reinicke (Tel 70103) zu erfragen
9. August, 23. August, 13. September, 27. September, 11. Oktober
15Regelmäßige Treffen und Termine
So Mo Di Mi Do Fr Sa
Gesprächs- und Bastelkreis in Glindow
Letzter Mittwoch im Monat, 18.00 Uhr, Gemeindepfarrhaus (Glindow)
28. August, 25. September, 30. Oktober
So Mo Di Mi Do Fr Sa
Gemeindefrühstück
Letzer Sonntag im Monat, 10.00 Uhr, Gemeindepfarrhaus (Glindow)
25. August, 29. September, 27. Oktober
Seniorenkreis So Mo Di Mi Do Fr Sa
Mittwoch, 14.00 - 16.00 Uhr,
14. August, Gemeindepfarrhaus (Glindow) mit Pfarrerin Andrea Paetel-Nocke,
28. August, Remise mit Pfarrer Georg Thimme,
11. September, Gemeindepfarrhaus (Glindow) mit Pfarrerin Andrea Paetel-Nocke,
25. September, Remise mit Pfarrer Georg Thimme
Möchten Sie gefahren werden? Dann wenden Sie sich bitte an das
Gemeindebüro (03327 42691).
Kirchliche Telefonseelsorge
in Potsdam
täglich – kostenfrei – rund um die Uhr
0800 111 0 111
0800 111 0 222
Eltern-Kind-Gruppe
Welche/r Mama/Vater/Oma/Opa hat Lust mit Kind/Enkel einmal wöchentlich
im Gemeindehaus Werder zu spielen, zu singen, zu basteln, zu malen, .......?
Jeden Donnerstag von 10.00-12.00 Uhr herzlich dazu
eingeladen. Doris Bauer freut sich schon auf Euch
und "Neue" sind immer herzlich willkommen!
Weitere Informationen gibt es im Gemeindebüro.
16Kinderseite
17Gemeindeleben
Kurz notiert
Goldene Konfirmation in Werder
Am 20. Mai 2013 wurde in der Heilig-
Geist-Kirche in Werder die Goldene
Konfirmation gefeiert. Der Gottesdienst
wurde von Frau Paetel-Nocke feierlich
gestaltet und war für die Gäste aus nah
und fern ein Höhepunkt. Anschließend
wurde bei Kaffee und Kuchen noch so
manche Begebenheit aus früheren Zei-
ten hervorgeholt, so dass eine gute At-
mosphäre entstand. Trotz des unge-
Kurzeinsatz in Gambia
mütlichen Wetters haben sich alle
wohlgefühlt. Liebe Gemeinde, bevor meine Reise
nach Gambia losgeht, möchte ich noch
einmal ein kurzes Statement zur jetzi-
The Gregorian Voices
gen Situation geben. Zuerst aber ist es
Seit dem Frühjahr 2011 ist die Gruppe mir ein Anliegen zu erwähnen, wie
The Gregorian Voices wieder auf Tour- schön ich es fand, dass mich viele nette
nee in Europa. Mit ihrem Leiter Georgi Leute auf meinen ersten Artikel im De-
Pandurov und acht außergewöhnlichen zember angesprochen
Solisten tritt sie das Erbe des Männer- haben. Vielen Dank für
chors Gloria Dei an. diese Zuwendung!
Das Programm der Gregorian Voices Nun, am 30. August
besteht aus klassisch-gregorianischen wird also mein Flieger
Chorälen, orthodoxen Kirchengesän- starten. Bis dahin gibt
gen, Liedern und Madrigalen der Re- es noch Einiges vorzu-
naissance und des Barock sowie eini- bereiten. Auf einem
gen ausgewählten Klassikern der Vorbereitungskurs
Popmusik, gesungen im Stil der mittel- konnte ich letzte wichtige Informatio-
alterlichen Gregorianik. nen ergattern und langsam steigern
Erleben Sie die The Gregorian Voices sich Spannung und Vorfreude.
am 9. August um 19.00 Uhr in der Einladen möchte ich Sie zu meiner
Heilig-Geist-Kirche. Segnung im Gottesdienst zum Schul-
beginn am 11. August in der Heilig-
Geist-Kirche. Des Weiteren werden Sie
hier im Gemeindebrief gelegentlich
einen kurzen Bericht über meinen Auf-
enthalt finden können. Bis dahin eine
gesegnete Zeit
Anisja Molkenthin
18Gemeindeleben
Benefizkonzert des Kindernothilfe- Mirjamssonntag
Freundeskreises
Am Dienstag, 27.
Der Kindernot- August 2013 tref-
hilfe-Freundes- fen wir uns zu einem
kreis Potsdam- ersten Vorbereitungs-
Falkensee lädt treffen um 19.00 Uhr
am Sonnabend, in Glindow für den Got-
dem 24. Au- tesdienst zum Mirjam-
gust 2013, um 17.00 Uhr zu einem sonntag am 20. Oktober. In diesem
Benefizkonzert in die Heilig-Geist-Kir- Jahr steht die biblische Heilungsge-
che ein. Gespielt wird sommerliche schichte von Jesus und der Frau am
Musik aus 4 Jahrhunderten. Es spielen Sabbat im Mittelpunkt (Lukas 13,10-
Dorothea Book, Blockflöte, Sonja Brü- 17). Wir werden uns in der Vorberei-
mann, Klarinette; Bettina Brümann, Or- tung dem Text mit folgenden Fragen
gel sowie der Flötenkreis der ev. Wein- annähern: Was ist eigentlich Heilung?
berggemeinde Berlin-Spandau. Der Wie geht es Menschen mit diesen Ge-
Eintritt ist frei, um Spenden für die Pro- schichten, die selbst körperlich einge-
jektarbeit der Kindernothilfe e.V. in schränkt sind? Wer wird geheilt und
Simbabwe wird gebeten. wovon?
Ich freue mich wieder auf eine gute
und intensive Vorbereitung und Be-
schäftigung in Vorbereitung auf diesen
Gottesdienst.
Pfarrerin Andrea Paetel-Nocke
Frauenrüste nach Trebbus
Liebe Frauen, es sind nur noch wenige
Plätze frei für die Frauenrüste vom 20.
Die singende Orgel
bis zum 22. September nach Treb-
„Die singende Orgel“ gastiert am bus zur Begegnung mit dem Sufi-Kon-
Sonntag, dem 25. August 2013, um vent. Wer sich noch nicht angemeldet
16.00 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche. hat, kann das noch bei mir persönlich
Mit klassischen Werken in ungewöhnli- nachholen. Ich freue mich auf dieses
cher Interpretation singen und spielen Wochenende.
sich der Bariton Urmas Pevgonen und Pfarrerin Andrea Paetel-Nocke
der Organist Karol Bialas in die Herzen
der Zuhörer.
Auf dem Programm stehen u.a.
Kompositionen von Boellmann, Händel,
Franck, Giordani, Mozart, Saint-Saens.
19Jahresthema
Gottes – Dienst – Feiern
Die Bedeutung der verschiedenen Elemente des Gottesdienstes -
Heute: Das Kyrie eleison
I ch höre die Sirenen der Feuerwehr,
die Signaltöne der Autos werden
beim Herausfahren aus dem Feuer-
sang seinen festen Platz hat. Ich rufe
den „Herrn“ an und das ist, nach dem
Zeugnis des Neuen Testamentes Jesus,
wehrhaus hin zum Unfallort leiser. der Christus. Dieser Ruf in seiner be-
Schnellstmöglich wird die Einsatztrup- sonderen Tonart ist deutlich zu erken-
pe dort eintreffen, wo sie Leben retten, nen und in gewisser Weise auch ein Si-
Not lindern und helfen können. gnalton. „Neige du Gott dich zu mir
Ich rufe um Hilfe, in der Hoffnung, und mein Ruf wird von dir gehört wer-
dass ich gehört werde. den“ (aus Psalm 41).
Ich warte auf Antworten Der Kyrie-Ruf ist einer
und auf jemanden, der von 5 unveränderlichen
mir mit Rat und Tat zur liturgischen Prosagesän-
Seite steht. gen. Neben ihm stehen
An manchen Sonnta- das Gloria, das Credo
gen gehen wir in den und die Abendmahlsli-
Gottesdienst mit einem turgie. Als fest geprägte
Hilferuf, der dem Ruf Zusammenfassung der
nach der Rettung in Not christlichen Glaubens-
gleicht. Die Feuerwehr verkündigung und Glau-
kommt nicht angerückt, bensantwort sind diese
aber was bedeutet dieser Gesänge unverwechsel-
Ruf hier an diesem Ort? bares Merkmal eines
Das Kyrie eleison = Herr erbarme christlichen Gottesdienstes.
dich, erinnert bis heute an die Sprache Wenn der Kyrie-Ruf ertönt, spätes-
der griechischen Kirche und des Neuen tens dann werde ich erinnert an das
Testaments. Als allgemeiner Bittruf ist Nötige und die großen und kleinen
dieses Wort schon in vorchristlicher Zeit Nöte des Lebens. Und wenn dann zum
bezeugt. Und hier erhält es jetzt seinen Ende des Gottesdienstes hin der Kyrie –
besonderen Sitz. Das Kyrie eleison Ruf 178.12 aus dem Gesangbuch zwi-
drückt eine menschliche Grundsituation schen den Fürbitten erklingt, dann darf
aus: Der Mensch braucht jemanden, ich mich auch an diesem Tag gerettet
der mehr ist als ein Mensch. Der Ruf ist wissen durch den dreieinigen Gott.
ein kurzer Bittruf, der als spontaner Pfarrerin Andrea Paetel-Nocke.
Aufschrei wie als wiederholbare ge-
meinsame Anrufung Gottes jederzeit
zur Verfügung steht. Nun sitze ich Literatur:
nicht jedes Mal in großer Not mitten Evangelisches Gottesdienstbuch
im Gottesdienst. Und dennoch weiß
ich, dass dieser Ruf als liturgischer Ge-
20Terminübersicht
Ambulanter Hospiz- und Palliativdienst Potsdam-
Mittelmark
I m ambulanten Hospizdienst (AHD)
besuchen wir als haupt- und ehren-
amtliche Mitarbeiter schwerstkranke
Menschen und Ihre Angehörigen im
Landkreis Potsdam-Mittelmark. Wir bie-
ten Begleitung an und bemühen uns,
den Betroffenen ein Verbleiben in der
vertrauten Umgebung zu ermöglichen,
sowie die Angehörigen stundenweise
zu entlasten. Die Ehrenamtlichen ha-
ben eine 10-monatige Schulung absol- ihre Angehörigen während der Zeit
viert, welche wir für Interessierte regel- der Erkrankung und des Abschied-
mäßig anbieten. Wir nehmen jeden nehmens
Menschen in seiner Einzigartigkeit 4. Trauerbegleitung für trauernde An-
wahr, unabhängig von seiner Herkunft gehörige, z.B. im Trauercafe
und Religion. 5. persönliche Beratung durch haupt-
Unsere Angebote sind kostenlos. amtliche Mitarbeiter
Die Begleitung umfasst folgende Inhal-
te: Wir stehen in dieser schweren Zeit
1. Ehrenamtliche Begleitung in der rund um die Uhr für Ihre Fragen zur
Häuslichkeit, Pflegeheimen und im Verfügung, gern am Telefon oder zu
stationären Hospiz Hause. Koordinatorinnen: Frau Angela
2. Eine ergänzende Zusammenarbeit Schmidt-Gieraths und Frau Bärbel Böer,
mit Ärzten, Pflegekräften, Sozial- Klosterkirchplatz 17, 14797 Kloster
diensten und Seelsorgern Lehnin, Tel./Fax: 03382/768-803, Mo-
3. Zeit für Gespräche und Zuhören für bil: 0178-2118335, hospiz-
Schwerstkranke und Sterbende und dienstpm@diakonissenhaus.de
11. August 20. September
Gottesdienst zum Schuljahresan- 19.00 Uhr, Friedensgebet
fang
20.-22. September
14. August Frauenrüste nach Trebbus
19.00 Uhr, Informationsabend
Demenzkrankheit 20. Oktober
Mirjamssonntag
27. August
19.00 Uhr, Erstes Vorbereitungs- 20. Oktober
treffen Mirjamssonntag Gemeindekirchenrats-Wahl
21Kasualien – getauft, geheiratet, gestorben
Getauft
Elke Kurth-Buchholz 2. Juni 2013, Werder
Antje Kilian 2. Juni 2013, Potsdam
Anke Klostermann 2. Juni 2013, Potsdam
Grit Heuer 2. Juni 2013, Potsdam
Sabine Schaefer 13. Juli 2013, Glindow
Getraut
Ingo und Stephanie Alsleben geb. Hofmann 14. Juni 2013, Schlüsselfeld
Martin Ullrich und Nicole Wrede-Ullrich 13. Juli 2013, Berlin
Carsten und Sabine Schaefer geb. Stolle 13. Juli 2013, Glindow
Gestorben
Rudolf Laufer 10. Mai 2013, 80 Jahre, Werder
Else Altenkirch 27. Mai 2013, 93 Jahre, Werder
Werner Mielitz 29. Mai 2013, 75 Jahre, Glindow
Günter Lange 31. Mai 2013, 88 Jahre, Werder
Marie Malke 10. Juni 2013, 93 Jahre, Glindow
Gertrud Bollensdorf 18. Juni 2013, 101 Jahre, Werder/Schmergow
22Adressen in der Evangelischen Heilig-Geist-Kirchengemeinde
Pfarrbezirk Werder Pfarrbezirk Glindow
Pfarrer Georg Pfarrerin Andrea Pae-
Thimme tel-Nocke
Mühlenstraße 8 Glindower Dorfstraße 45
Telefon 03327 42360 Telefon 03327 669709
georg.thimme@evkirchepotsdam.de Fax 03327 70612
Gut erreichbar: Do 9.00- 12.00 Uhr a.paetel-nocke@evkirchepotsdam.de
Gut erreichbar: Do 9.00- 12.00 Uhr
Gemeindebüro Friedhofsverwaltung
Hannelore Grötzner Danny Meinhardt
Adolf-Damaschke-Str. 9 Glindower Dorfstraße 45
Telefon 03327 42691 Telefon 03327 43408
Fax 03327 731063 Fax 03327 70612
kirche.werder@evkirchepotsdam.de kirche.glindow@evkirchepotsdam.de
Sprechzeiten: Sprechzeiten:
Mo, Mi u. Fr. 9.00 -12.00 Mo-Do 8.30 -14.00
Do 15.00 -18.00
Geineindepädagoge Kantor
Richard Ewald Matthias Trommer
Post über das Gemeindebüro Telefon 0331 2705854
Telefon 0176 61272773
richard88.dirk@web.de
Hauswart
Thomas Schulze Vorsitzende des GKR
Telefon 0174 3633946 Astrid Görn-Eggert
Erreichbar über das
Gemeindebüro
gkr@heiliggeistgemeindewerder.de
Die Evangelische Heilig-Geist-Kirchengemeinde im Internet
http://www.heiliggeistgemeindewerder.de
Briefe an die Redaktion des Gemeindebriefs
über das Gemeindebüro, kirche.werder@evkirchepotsdam.de
Gemeindehaus (Werder) Remise
Adolf-Damaschke-Straße 9 Adolf-Damaschke-Straße
gegenüber
Gemeindehaus (Werder)
Gemeindepfarrhaus
(Glindow)
Glindower Dorfstraße 45
23Impressionen vom Gemeindefest 2013
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