Ebola in Europa: Die Märkte sind im Panikmodus

 
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Ebola in Europa: Die Märkte sind im Panikmodus
Ausgabe 41/2014 | ISSN: 1866-3125

Ebola in Europa: Die Märkte sind im Panikmodus
Vor zwei Wochen hieß es noch, dass eine Ebola-Infektion in Europa höchst unwahrscheinlich sei. Nun erkrankte eine Kran-
kenschwester in Spanien an dem Virus, nachdem vorher bereits ein Fall in Großbritannien Schlagzeilen machte, als ein
britischer Krankenpfleger an Ebola erkrankte, nachdem er aus Sierra Leone zurückkam. Viele Fragen sind noch ungeklärt,
etwa, wie genau das Virus übertragen wird.

Diese offenen Fragen führen zu Unsicherheit und diese Unsicherheit macht sich dieser Tage auch an den Märkten bemerk-
bar. Angst ist eine psychologische Kraft an der Börse, die sich stark auf die Kurse auswirken kann. Das passiert vor allem
dann, wenn, wie jetzt, die Fundamentaldaten überwiegend negativ sind. Ebola ist nur der Tropfen, der das Fass derzeit
zum Überlaufen bringt. Die Märkte sind übersättigt mit schlechten Nachrichten und Anleger reagieren überproportional
negativ auf noch weitere schlechte Nachrichten. Da kommt den Bären eine unbekannte und furchteinflößende Krankheit
aus „dem schwarzen Kontinent“ gerade recht. Die Unsicherheit ist das Problem, gar nicht unbedingt die Krankheit selber.

Die Weltbank warnt derweil davor, dass die Ausbreitung von Ebola Konsequenzen für die Weltwirtschaft hätte. Eine Pan-
demie kann das zurzeit eh schon schwache Wirtschaftswachstum global schwächen. Handelsbeziehungen werden unter-
brochen und die Reisetätigkeit wird eingestellt, es finden weniger Treffen mit Geschäftspartnern statt. Der Flugverkehr
wird beeinträchtigt. Im Zuge der Vogelgrippe hat ein Team australischer Ökonomen 2006 ein Modell für die Auswirkungen
einer Pandemie auf die Weltwirtschaft erstellt. Das Fazit: Eine mäßige Pandemie würde ausreichen, um weltweit Millionen
Menschen zu töten und einen wirtschaftlichen Schaden von mehreren hundert Milliarden Dollar zu verursachen.

Doch dazu muss es bei der jetzigen Ebolakrise erst einmal kommen. Tatsache ist: Die Verbreitung ist bisher stark regio-
nal begrenzt. Es ist zudem nicht bestätigt, dass Ebola über Tröpfcheninfektion übertragen werden kann. Und eine weite
Verbreitung der Krankheit in den Industrienationen ist aufgrund der existierenden medizinischen Infrastruktur zwar nicht
unmöglich, aber doch unwahrscheinlich. Ebola ist daher keine Pandemie, wie die Vogelgrippe es hätte werden können.

Was wir derzeit an den Märkten sehen, ist eine negative Überreaktion. Es macht       Inhaltsverzeichnis
sich Panik breit, auch aufgrund der vielen anderen politischen Krisenherde und
wirtschaftlichen Schwierigkeiten auf der Welt. Tatsache ist aber auch: Es sind       Marktausblick ........................... 02
noch viele Fragen offen und bis diese nicht geklärt sind, werden die Märkte auch
weiter unsicher sein und auch auf kleine Negativschlagzeilen überproportional        Marktkolummne ....................... 02
negativ reagieren. (Foto: pixfly / Shutterstock.com)
                                                                                     Epedemien und die Börse ........03

                                                                                     Tradingaktionen ........................08
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2 | ZERTIFIKATEWOCHE                                                                                                          Ausgabe 41/2014 | ISSN: 1866-3125

Marktausblick
  Fun d am e nt al                                                                      Te c hni s c h
Kursbewegungen unterliegen langfristigen Trends, die sich meist                      Auch die Marktpsychologie spielt eine große Rolle für die Bewe-
fundamental begründen lassen. In der unteren blauen Tabelle                          gungen der Märkte. Thomas May im Team von Harald Weygand,
finden Sie Einschätzungen zu den Kursen, wie sie Robert Halver,                      einem der erfolgreichsten Chartanalysten, stellt in den grünen
Leiter Kapitalmarktanalyse der Baader Bank, aktuell zum Jahres-                      Spalten aktuell „Technisch“ kritische Kursmarken auf und gibt
ende prognostiziert.                                                                 seinen kurzfristigen technischen Ausblick per Richtungspfeil.

  Aktien                       Kurs           Rendite         Fundamentaler                 Technischer               Technische                  Technischer
                                               2014           Jahresausblick                  Ausblick               Unterstützung                Widerstand
  Deutschland DAX 30            8.789          -7,99%                10.100                      ˆ                        8.900                      9.424
  Europa Eurostoxx 50           2.983          -4,06%                  3.380                     ˆ                        3.000                      3.180
  USA DJIA 30                  16.547          -0,18%                17.800                                              16.630                     16.940
  China HSCEI                  10.301          -4,76%                11.200                      ˆ                        10.200                     10.800
  Indien DBIX                  312,11         34,08%                     328                                             304,00                     330,00
  Japan Nikkei 225             15.093          -7,36%                17.000                                              15.080                     16.000
  Zinsen
  Deutschland Leitzins          0,25%           0,20%                 0,10%                      
  10-jährige                    0,89%           9,92%                 1,10%                                              147,00                     152,00
  USA Leitzins                  0,25%           0,20%                 0,25%                      
  10-jährige                    2,31%           8,21%                 2,70%                                              123,00                     127,00
  China Leitzins                6,00%           4,68%                 6,00%                      
  10-jährige                    4,04%           7,75%                 4,00%                      
  Indien Leitzins               7,75%           6,05%                 8,00%                      
  10-jährige                    8,46%          9,11%                  9,00%                      
  Rohstoffe
  Brent Oil                     90,21        -18,66%                   95,00                     ˆ                        88,00                      99,75
  Gold/Unze                  1.223,15          2,11%                   1.270                     ˆ                        1.180                      1.300
  Währungen
  USA EUR/USD                  1,2626          8,13%                 1,2400                      ˆ                        1.2250                     1.3000
  Schweiz EUR/CHF              1,2088          1,50%                 1,2400                                              1,2000                     1.2250
  China EUR/Yuan               7,7411          6,96%                 7,8500                      ˆ                        7,5000                     8,2000
  Indien EUR/INR               77,320          8,99%                 76,000                                              76,500                     81,000
                                                                                                                                                 Daten vom 10.10.2014

Technischer Ausblick – Thomas May

S&P 500 – US-Markt weiter unter Druck
                       Der marktbreite amerikanische Leitindex S&P                          ter dieses Kursniveau würde einen weiteren Abverkauf bis
                       500 erreichte noch im September mit 2.019                            1.897 Punkte auslösen. Dort bestünde die Chance auf die
                       Punkten ein neues Allzeithoch. Doch seither brö-                     Ausbildung eines bullischen Doppelbodens, der eine Trend-
                       ckeln die Kurse und wichtige Unterstützungen                         wende einleiten könnte.
                       wie die frühere Rekordmarke bei 1.985 Punkten                        Fällt der S&P dagegen auch unter dieses Level zurück,
                       wurden ohne große Gegenwehr der Käuferseite                          käme es zu einem Verkaufssignal, das in den kommenden
Thomas May             unterschritten.                                                      Monaten zu Verlusten bis 1.868 und 1.851 Punkte führen
                                                                                            dürfte. Aktuell würde erst ein Anstieg über den Bereich um
                       Auch in dieser Woche ist der Index wieder stark                      1.977 Punkte für ein Ende der Korrektur sprechen. Sollte
                       unter Druck und fällt nach einer Erholung, die bei                   den Käufern ein solcher Ausbruch gelingen, würde bereits
                       1.977 Punkten gescheitert war, an die Haltemar-                      eine Aufwärtsbewegung an das Allzeithoch auf die Agenda
                       ke bei 1.920 Punkten zurück. Ein Kursrutsch un-                      rücken.
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Epidemien und die Börse, ein historischer Überblick

Die Märkte sind unruhig, zu viel ist pas-      Krise auf die eh schon fragile Wirtschaft     Anders sieht es da schon für Air France-
siert über die letzten Monate. Geopoliti-      der betroffenen westafrikanischen Länder.     KLM aus. Die französisch-holländische
sche Krisen an den Grenzen Europas, wirt-      Sie befürchtet, dass die Epidemie die er-     Fluggesellschaft fliegt zahlreiche Städte
schaftliche Stagnation in der Eurozone,        reichten wirtschaftlichen Fortschritte zu-    im französischsprachigen Westafrika an.
und seit Wochen nun häufen sich die Fäl-       nichtemachen könnte.                          Reiseeinschränkungen nach Afrika würden
le von Ebolatoten im Westen Afrikas. Die                                                     Air France daher empfindlich treffen.
Sorge in den westlichen Industrienationen      Die Sorge um die wirtschaftlichen Folgen
ist groß, dass sich das Virus, an dem inzwi-   der Krise macht sich auch an den westli-      Auf der Gewinnerseite stehen dagegen
schen mehr als 4000 Menschen starben,          chen Aktienmärkten bemerkbar, wo es           die Aktien von Pharmakonzernen, die an
auch in Europa und in den USA ausbreitet.      jetzt schon klare Gewinner und Verlierer      der Entwicklung von Medikamenten und
                                               der Seuche gibt. Vor allem Fluggesell-        Impfstoffen gegen Ebola arbeiten, unter
Diese Angst kombiniert mit schlechten          schaften und Reiseunternehmen kriegen         ihnen die kanadische Biotechnologiefirma
Konjunkturdaten drückt den DAX dieser          die Angst vor einer weiteren Ausbreitung      Tekmira und der britische Pharmakonzern
Tage in die große Unterstützungszone zwi-      der Seuche zu spüren.                         GlaxoSmithKline.
schen 8900 und 9000 Punkten und nur
die Ansage der Fed, die Zinserhöhung nun       Die Aktie der Lufthansa ist daher nicht nur   Die Tekmira-Aktie legte von Anfang bis
doch nicht vorzuziehen, gibt den amerika-      wegen der jüngsten Streiks auf Tiefflug,      Ende September um bis zu 50% zu. Tek-
nischen Indizes schwache Unterstützung.        sondern auch aufgrund von potentiellen        mira hat ein Mittel entwickelt, das in kli-
                                               Streckenstreichungen und aktuell sinken-      nischen Versuchen mit Affen bereits mit
Inzwischen schätzt die Weltbank, dass sich     den Passagierzahlen. Allerdings gibt es       hundertprozentigem Erfolg gegen Ebola
der wirtschaftliche Schaden durch Ebola        von Deutschland lediglich Direktflüge nach    wirke. Allerdings war das Geschäft mit
auf Milliardenbeträge beläuft. IWF-Chefin      Nigeria, nicht aber in die akuten Krisenge-   Ebola-Medikamenten für Tekmira bisher
Christine Lagarde macht sich vor allem         biete wie Guinea oder Sierra Leone.           nicht rentabel und dürfte es auch erst
Sorgen über die Auswirkungen der Ebola-                                                      dann werden, wenn sich Ebola tatsächlich
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                                                                          André Tiedje                   Christian Kahler
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Epidemien und die Börse, ein historischer Überblick
                                                                                                       Anzeige

zu einer weltweiten Pandemie entwickelt.                dizinischen Notstand aus. Reisende aus
                                                        Asien mussten sich ausgiebigsten medizi-
Und das ist ein wichtiger Grund, warum                  nischen Tests unterziehen, Reisende nach
es bisher weder Medikamente noch Impf-                  Asien gab es kaum noch. Das führte zu ein-
stoffe gegen das Ebola-Virus gibt, das be-              brechenden Passagierzahlen in der Luft-
reits vor mehr als 30 Jahren entdeckt wur-              fahrt und einem Schaden für die gesamte
de. Bisher hatten westliche Konzerne kein               Branche von mindestens zehn Milliarden
wirtschaftliches Interesse daran, Medika-               Dollar laut Weltluftfahrtverband IATA. Al-
mente für eine Krankheit zu entwickeln,                 lein Lufthansa verlor 2004 im Vergleich
deren Opfer sich diese Medikamente eh                   zum Vorjahr knapp 450 Millionen Euro an             Wir haben Grund zu feiern:
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Verbreitung des Ebola-Virus einzudäm-                   1.000 Toten, darunter allerdings kein deut-
men, sind Gelder für den Auf- beziehungs-               scher Todesfall. Die große Mehrzahl der        ©2014 Citigroup Global Markets Deutschland AG. All rights reserved. Citi and Arc Design is
                                                                                                       a trademark and service mark of Citigroup Inc., used and registered throughout the world.

weise Ausbau einer funktionierenden                     Todesfälle beschränkte sich auf Asien. Lan-
medizinischen Infrastruktur in den betrof-              ge Zeit herrscht aber Unsicherheit über die    sächlichen Gefahren einschätzen zu kön-
fenen afrikanischen Staaten. Was nicht be-              genauen Zahlen, das Ursprungsgebiet und        nen. Anders mit Ebola.
nötigt wird, ist eine weitere Panikmache                die Verbreitung der Krankheit, weil vor al-
im Westen. Das zeigt auch der Blick auf                 lem Chinas Regierung versuchte, das Prob-      Da die Krankheit bisher hauptsächlich auf
die bisherigen globalen Epidemien des 21.               lem zu vertuschen.                             einige afrikanische Staaten begrenzt war,
Jahrhunderts, beziehungsweise auf sol-                                                                 und auch immer noch ist, gab es kein ge-
che, von denen befürchtet wurde, dass sie               Diese Unsicherheit war der Hauptauslöser       steigertes Interesse von Seiten der Indus-
es hätten werden können.                                der weltweiten Panik, da sich die Men-         trienationen, sich mit dieser Krankheit
                                                        schen einer Bedrohung ausgesetzt fühl-         auseinanderzusetzen. Folglich ist die Infor-
SARS, 2002/03                                           ten, die schwer fassbar war und über die       mationslage derzeit immer noch nebulös.
                                                        es zumindest zunächst wenige Informatio-
2002 brach die Lungenkrankheit SARS, das                nen gab.                                       Die WHO geht beispielsweise davon aus,
Schwere Akute Respiratorische Syndrom,                                                                 dass Ebola nur über den Austausch von
zum ersten Mal in der südchinesischen                   Ähnliches sehen wir derzeit auch mit Ebo-      Körperflüssigkeiten übertragen werden
Provinz Guangdong aus. Ein Jahr später                  la. An einem einzelnen Tag sterben mehr        kann. Der Grund, warum sich die Krankheit
trug ein Reisender das Coronavirus nach                 Menschen weltweit an Malaria, als in den       in Westafrika derzeit so schnell ausbreitet,
Hongkong. Von dort gelang es in die ganze               letzten zehn Jahren insgesamt an Ebo-          ist vor allem mangelnde medizinische Inf-
Welt und breitete global Panik aus.                     la gestorben sind. Doch der Unterschied        rastruktur. In manchen Gebieten fehlt es in
                                                        zwischen den beiden Krankheiten ist, dass      den Krankenstationen an fließend Wasser
Singapur schloss vorübergehend alle Schu-               Malaria inzwischen auch im Westen eine         und Latexhandschuhen. Eine Sterilisierung
len und stellte die Schüler unter Quaran-               Krankheit ist, mit der wir vertraut sind und   ist somit unmöglich, und die Ansteckungs-
täne, die Hauptstadt Taiwans rief den me-               über die wir genügend wissen, um die tat-      gefahr über direkten Körperkontakt für
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5 | ZERTIFIKATEWOCHE                                                                       Ausgabe 41/2014 | ISSN: 1866-3125
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Epidemien und die Börse, ein histori-
scher Überblick
behandelndes medizinisches Personal ist folglich immens hoch.

Das heißt nicht, dass die Behandlung von Ebola-Patienten in Eu-
ropa und den USA risikofrei ist, aber es heißt, dass die Gefahr
einer Epidemie vergleichbaren Ausmaßes aufgrund der medizi-
nischen Versorgungsmöglichkeiten bedeutend geringer ist.

Die globale Panikmache vor SARS kostete Länder Millionen in
der Vorbereitung auf eine mögliche Pandemie, die dann letzten
Endes nicht eintraf. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird Ebola
sich ebenfalls nicht zur Pandemie entwickeln. Die wirtschaftli-
chen Folgen der derzeitigen Panikmache können hingegen nicht
so leicht abgeschätzt werden.

Vogelgrippe, 2005/2006
                                                                                                die
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                                                                                                eulinge
                                                                                   B ö rs e n n
Die Vogelgrippe Mitte des vergangenen Jahrzehnts traf eben-
falls vor allem die südostasiatischen Wirtschaftsräume. In Thai-
land, das als großer Geflügelexporteur wirtschaftlich am stärks-
ten von der Tierseuche betroffen war, fielen die Aktienkurs in
nur zwei Wochen um 15%. Die Verluste im Agrarsektor beliefen
                                                                   Sie bestimmen die
sich auf knapp 3 Milliarden US-Dollar. In Indonesien brach der
Inlandsmarkt für Geflügel zusammen und machte eine gute
                                                                   Richtung.
Millionen Menschen arbeitslos. Auch hier war neben der offen-
sichtlichen Tatsache, dass Millionen Tiere notgeschlachtet wer-
den mussten, vor allem eins verantwortlich für die Panik an den    Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Ziele zu
Börsen: die Unsicherheit, ob das Vogelgrippenvirus bald auch       erreichen.
direkt von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.                Als führender Emittent bietet Ihnen die
                                                                   Commerzbank ein breit gefächertes Spek-
Diese Unsicherheit führte dazu, dass die Weltgesundheitsor-        trum an Anlage- und Hebelprodukten. Jetzt
ganisation (WHO) eine Pandemie ausrief. Deutsche Forscher          auch auf die Börsenneulinge.
fanden den Erreger Anfang 2006 in Zugvögeln, woraufhin viele
Tausend Hühner, Enten und Gänse in Zuchtbetrieben getötet          Alibaba: Bonus-Zertifikate, Discount-Zer-
wurden. Auch empfahl die WHO Ländern die Einlagerung des           tifikate, Faktor-Zertifikate, Optionsscheine
Grippemittels Tamiflu für ein Viertel der Bevölkerung. Die Kos-    und Turbo-Zertifikate
ten dafür beliefen sich allein in Bayern auf rund 22 Millionen     Rocket Internet: Discount-Zertifikate, Fak-
Euro. Dabei war aufgrund der wenigen Fallzahlen noch nicht         tor-Zertifikate, Optionsscheine und Turbo-
einmal erwiesen, ob Tamiflu auch tatsächlich gegen die Vogel-      Zertifikate
grippe hilft.
                                                                   Zalando: Discount-Zertifikate, Faktor-Zerti-
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Bislang waren Opfer des H5N1-Virus vor allem Personen, die
mit kranken Vögeln zu tun hatten. Aber allein die Angst vor
                                                                   www.zertifikate.commerzbank.de
Ansteckung führte zu Hoch-Zeiten der Vogelgrippe dazu, dass
die Verkaufszahlen von Geflügel in Italien zu 40% einbrachen
und in Griechenland der Verkauf von Eiern zu 50% zurückging,
nachdem erste Fälle der Vogelgrippe in diesen Ländern bekannt
wurden.

Von einer Pandemie kann aber auch bis heute nicht gesprochen
werden. Weltweit starben nach WHO-Angaben „lediglich“ circa
350 Menschen an dem Vogelgrippevirus, die meisten davon in
Asien. Sollte das Virus aber dahingehend mutieren, dass es di-
6 | ZERTIFIKATEWOCHE                                                                                 Ausgabe 41/2014 | ISSN: 1866-3125

Epidemien und die Börse, ein historischer Überblick
rekt von Mensch zu Mensch übertragbar        Pandemie aus, die laut WHO weltweit           Kaum lässt die Fed dieser Tage verlauten,
ist, dann dürfte die Ansteckungsrate expo-   mehr als 18.400 Menschen das Leben            dass sie es doch nicht so eilig hat, die Zin-
nentiell in die Höhe schnellen.              kostete. In Deutschland starben 258 Men-      sen anzuheben, drehen die Märkte auch
                                             schen. Ein paar der ausgegebenen Millio-      wieder gen Norden und Ebola ist kein The-
Schweinegrippe, 2009                         nen waren also durchaus gut investiert in     ma mehr. Es ist also alles eine Frage der
                                             Impfstoffe, Diagnoseverfahren und Medi-       Marktpsychologie. Wenn die wirtschaft-
Als sich 2009 die Schweinegrippe von         kamente. Der Großteil des ausgegebenen        liche Grundstimmung eh schon negativ
Mexiko aus über die USA auf die gesamte      Gelder, der vom Ökonom Walter Krämer          ist, werden andere negative Nachrichten
Welt ausbreitete, sagte der Internationa-    auf mehr als eine Milliarde Euro beziffert    hinzugezogen, um die negative Grund-
le Währungsfonds weltweite Kosten von        wird, geht allerdings auf das Konto der       stimmung zu erklären. Die negativen
bis zu drei Billionen Dollar und ein Absa-   Schweinegrippen-Hysterie und nicht der        Nachrichten verstärken sich so gegenseitig
cken der Weltwirtschaft um 5% voraus.        Schweinegrippe selber.                        und lösen Panik aus am Markt. Lassen Sie
Es breitete sich rasch Panik aus, die auch                                                 sich davon nicht um Schlaf oder Verstand
hier anfänglich darin begründet war, dass    2009 sackte die Weltwirtschafft dann          bringen.
niemand genau wusste, wie gefährlich das     auch tatsächlich um ein halbes Prozent
Virus H1N1 denn tatsächlich ist. Es wurden   ab. Hauptgrund hierfür war allerdings
Tests und Medikamente entwickelt, außer-     die weltweite Finanzkrise und nicht die
dem ein Impfstoff, mit dem sich die Bun-     Schweinegrippe.
desländer reichlich eindeckten: Insgesamt
wurden 34 Millionen Impfdosen zum Preis      Die wirtschaftliche Gesamtsituation ist
von rund 280 Millionen Euro geordert. Als    auch diesmal Hauptgrund für die gedrück-
die Pandemie im Sommer 2010 offiziell als    te Stimmung an den Märkten. Nicht Ebola
beendet erklärt wurde, waren von diesen      ist das Problem, sondern der Konjunktur-
34 Millionen Impfdosen noch 28 Millionen     rückgang in der Eurozone und vor allem
übrig.                                       im wirtschaftlichen Powerhouse Deutsch-
                                             land. In den USA ist es die Angst vor der
Die Schweinegrippe löste tatsächlich eine    anstehenden Leitzinserhöhung.

Die Schweinegrippe führte wie einige Krankheiten zuvor auch, weltweit zu Angst und Panikmache. Regierungen und Bevölkerung, wie
hier in Japan, gaben Milliarden für Impfdosen und Schutzausrüstung aus, die nie gebraucht wurden. (Foto: Hinochika / Shutterstock.com)
7 | ZERTIFIKATEWOCHE | NACHHALTIG INVESTIEREN                                                                                        Ausgabe
                                                                                                                                      Ausgabe11 / 2011 | ISSN: 1866-3125
                                                                                                                                              01/2014
                                                                                                                                              41/2014

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Sie können bei der Wertpapieranlage viel falsch machen. Man handelt emotional, übereilt und kauft zum Schluss, was zu einem ei-
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Risiken Ihr Anlageziel erfüllen können.
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ZERTIFIKATEWOCHE – Vermögensstrategie – Abgeschlossene Transaktionen

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 DATUM             TUM                                                                                                  AUFNAHME            ABGABE                     P.A.

   27.01.14         09.03.14            DAX Call              PA11PV                Discount-Optionsschein                  4,92€            4,99€       +1,42%      +12,20%
   09.03.14         28.04.14            DAX Call              BP9ECA                Discount-Optionsschein                  4,92€            4,99€       +1,42%      +10,45%
   09.03.14         28.04.14            DAX Put               PA11P4                Discount-Optionsschein                  4,91€            4,99€       +1,63%      +11,97%
   09.03.14         19.05.14               BP                 CB1SLB                      Capped Bonus                      4,99€            5,09€       +2,00%      +10,31%
   12.01.14         20.06.14         Fresenius MC             PA1YUK                      Capped Bonus                      53,28€           55,00€      +3,23%      +7,36%
   28.04.14         25.06.14            DAX Call              PA0UM9                Discount-Optionsschein                  4,89€            4,99€       +2,04%      +12,92%
   28.04.14         25.06.14            DAX Put               PA11QX                Discount-Optionsschein                  4,91€            4,99€       +1,63%      +10,29%
   12.01.14         29.07.14       Deutsche Telekom           DT0KWP                      Aktienanleihe                  1.021,10€          1.061,40€    +3,95%      +7,21%
   25.06.14         29.07.14            DAX Put               PA11RW                Discount-Optionsschein                  4,92€            4,99€       +1,42%      +15,06%
   29.07.14         13.08.14            DAX Put               PA11RB                Discount-Optionsschein                  4,93€            4,99€       +1,22%      +31,30%
   25.06.14         17.09.14            DAX Call              CB4V39                Discount-Optionsschein                  4,91€            5,00€       +1,83%       +8,05%
   27.01.14         02.10.14          3D Systems              CF22NA                   Discount-Zertifikat                  35,03€           34,48€      -1,57%      -2,31%

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     60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden.
8 | ZERTIFIKATEWOCHE                                                                                                                Ausgabe 41/2014 | ISSN: 1866-3125

Freetrade-/Freebuy-/Flatfee-Aktionen
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 comdirect                  Flatfee 3,90 EUR im Live-Trading für ausgewählte Optionsscheine und Zertifikate der BNP Paribas, Commerzbank
                            und Deutschen Bank ab 1.000 EUR
 Cortal Consors             Freebuy bis zum 30.12.2014 für alle A11QDW, A11QDX, A11QDY, A11QDZ ab 2.000 EUR
                            Freebuy bis zum 31.10.2014 für alle Optionsscheine (inklusive Discount und Turbo) auf Währungen der DZ ab 1.000 EUR
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                            Flatfee (nur Kauf) 4,95 EUR bis zum 30.12.2014 für Hebelprodukte, Bonus- und Discountzertifikate sowie Aktienanleihen
                            der UBS ab 1.000 EUR
                            Flatfee 2,90 EUR bis zum 30.06.2015 für alle Hebelprodukte auf Aktien, Edelmetalle, Energie und Kupfer der Commerzbank
                            ab 2.000 EUR
                            Flatfee 4,95 EUR bis zum 30.12.2014 für alle Hebelprodukte (außer Faktor-Zertifikate) der HVB onemarkets ab 1.000 EUR
                            Freebuy bis zum 31.10.2014 für alle Produkte der Vontobel ab 2.500 EUR
 DAB bank                   Flatfee 4,95 EUR im Star Partner Derivate Trading der Commerzbank, Lang&Schwarz, HVB onemarkets, BNP Paribas
                            und Vontobel
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                            1.000 EUR
 flatex                     Freetrade ab 1.000 EUR für WAVE XXL der Deutschen Bank; Rohstoffderivate und klassische Optionsscheine der BNP Pa-
                            ribas; exotische Optionsscheine der Société Générale; Faktor-Zertifikate, ausgewählte Anlagezertifikate und 2.000 Fonds
                            der Commerzbank; diverse Turbos und Intraday-Emissionen der HSBC Trinkaus (ab 1.500 Stück/Order); Währungsderivate,
                            Aktienanleihen, Bonus-, Sprinter- und Alpha-Turbo-Zertifikate der DZ Bank; Sport-Zertifikate der tradegate Exchange
 ING DiBa                   Freebuy von Knock-out-Zertifikaten der ING Markets ab 1.000 EUR
                            Freetrade bis 31.12.2014 für Discount-Optionsscheine und Optionsscheine der HVB onemarkets ab 1.000 EUR
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                            Freetrade bis 31.12.2014 für alle Aktienanleihen der Commerzbank ab 1.000 EUR
                            Freebuy bis 31.12.2014 für Discount-Zertifikate der Vontobel ab 1.000 EUR
 OnVista Bank               Flatfee 5,00 EUR bis 31.12.2014 für alle Zertifikate der RBS ab 2.500 EUR
                            Flatfee 5,00 EUR bis 31.12.2014 für alle Zertifikate der BNP Paribas ab 2.500 EUR
                            Freetrade bis 31.12.2014 für alle exotischen Optionsscheine der Societe Generale ab 1.000 EUR
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