EINBLICK tern findet te 3 - Dekanat Allgäu-Oberschwaben

 
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1 / 2020

                              s t a tt!
                       nd e t

                                          EINBLICK
               e r n fi
           Ost
                     Seite 3
                                          ins Dekanat Allgäu-Oberschwaben
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PERSONALNACHRICHTEN
NEU IM DEKANAT                                           VERABSCHIEDUNG
Gerhard Walter                                                    Michael Stork
Bisher Kirchenpfleger in Weingarten                                bisher Pfarrer der SE Vorallgäu ist
und Diakon im Zivilberuf ist nun                                  nun Pfarrer in der SE Ertingen im
50% hauptamtlicher Diakon in der                                  Dekanat Biberach.
SE Ravensburg-Mitte und 50% in
den anderen SE´s der Gesamtkir-
chengemeinde Ravensburg
Georg Gebhard                                                     Raimund Klenota
bisher Klinikseelsorger an der Uni-                               bisher Diakon in RV-Mitte. Ver-
klinik Tübingen wird Gefängniseel-                                abschiedete sich am 13.10. in der
sorger in der JVA Ravensburg                                      Christköniggemeinde. Er geht in den
Hinzistobel                                                       Ruhestand nach Wolfegg.

P. Marcio Lenzen Lisboa ofm                                       Konrad Widmann
ist Pfarrvikar in der SE Wangen. Er                               bisher als Pastoralreferent Gefäng-
wohnt und lebt im Franziskaner-                                   nisseelsorger in der JVA Ravensburg,
klösterle                                                         wird am 24. April in den Ruhesatnd
                                                                  verabschiedet.

P. Jordin Sunny CST                                               Vitus Waldburg - Zeil
ist dank des “Dekanebonus´” Pfarr-                                bisher Diakon in der SE Wangen und
vikar in der SE Wangen                                            Klinikseelsorger in der OSK Westall-
                                                                  gäu wechselt als Alumne ins Pries-
                                                                  terseminar.

Nicolas Groß                                                      Dagmar Knausberg
wirkt als Pastoralassistent in der SE                             bisher als Gemeindereferentin in der
Weingarten St. Maria / Hl. Geist                                  SE Tor zum Allgäu geht wieder ganz
                                                                  zurück in den Schuldienst

Sven Jast
ist zur vorübergehenden priesterli-                      WECHSEL IM DEKANAT
chen Unterstützung während der                                    Marco Rodrigues Riva
Vakanz in der SE Vorallgäu ein-                                   bisher als “Dekanatsspringer” Pfarr-
gesetzt                                                           vikar in Baienfurt ist nun nun dank
                                                                  des “Dekanebonus’ Pfarrvikar in der
                                                                  SE Weingarten St. Martin
Markus Waggershauser
Regionalredakteur der Diözese ist
nun in Weingarten. Zuletzt war der
Pastoralreferent Diözesan-Online-                        VERSTORBEN
redakteur in Rottenburg.
                                                                  Pater Werner Vandermeulen
                                                                  geb. am 26.8.1934 in Waasmunster
Vorderseite: Leupolz, St. Laurentius                              (Belgien), am 27. Mai 1961 geweiht.
                                                                  Seit 1970 Seelsorger in Bolsternang,
                                                                  gestorben am 28. Oktober 2019 und
 IMPRESSUM                                                        am 2. November 2019 dort beerdigt.
 Dekanatsgeschäftsstelle       V.iS.d.PG
 Wangen, Karlstr.18            Stephan Wiltsche                   Prälat Ernst Rössler
 88239 Wangen im Allgäu        Alle nichtbezeichneten             geb. am 27.12.1930 in Hasenweiler
 Tel.: 07522 / 6845            Fotos: Stephan Wiltsche            geweiht am 16. Juli 1955 in Rot
 www.dekanat-allgäu-ober-                                         gestorben am 27. Februar 2020 und
 schwaben.drs.de                                                  beerdigt am 6. März in Hasenweiler
                                                                        - RIP -
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PASTORALTEAMS IM DEKANAT
DAS TEAM DER SEELSORGEEINHEIT AN DER ARGEN

Pfarrer Matthias           Eigentlich wollen wir Euer ganzes Team vorstellen.           Zurückgestelltes: Schreibtischaufräumen, vernachläs-
Hammele, Pfarrer           Und nun sind wir alle zusammen mitten drinn in               sigte Kontakte zu Menschen. Die viele Zeit mit den
Erhard Galm, Pastoral-     der alles beherrschenden Coronakrise. Wie geht es            Kindern, ohne Termindruck erfahre ich als positiv. Und
referentin Mirjam          Euch da als Team? Gibt es noch Normalität?                   doch anstrengender, weil man die ganze Zeit zusam-
Schweizer und Gemein-      Wir versuchen als Team neue Wege der Pastoral zu er-         men ist und Arbeit, Familie und Haushalt unter einen
deassistentin Verena       öffnen und trotz der veränderten Bedingungen für die         Hut bringen muss. Schön sind auch die Rückmeldun-
Vey (von links) arbeiten   Menschen da zu sein und in Kontakt zu bleiben. Dass          gen vieler Leute, dass wir nach vorn schauen und pla-
für 7021 Katholiken.       die Gottesdienste, insbesondere die Erstkommunionfei-        nen, etwa die Erstkommunion.
                           ern, nicht stattfinden können, hat uns sehr beschäftigt.      Was sind gerade wichtige Projekte Eurer Gemeinde!
Die Seelsorgeeinheit an    Derzeit gibt es nur wenig Normalität, dennoch ver-
der Argen besteht aus                                                                   Mehrere Bauprojekte (2 Kitas und 2 Kirchen) drängen,
                           suchen wir jeden Tag neu anzugehen und das Beste aus         aber gehen allesamt auch gut voran. Die Kirchen-
den Gemeinden:             der Situation zu machen. Die Krise bietet auch die           schließung (wegen Renovation) fällt gerade wenig ins
1. Achberg                 Chance, mehr Zeit und Not für direkte Seelsorge zu           Gewicht. Wir haben genug Kapellen als alternative
2. Amtzell                 haben. Durch den Wegfall gewisser Aufgaben (Kate-            Orte des Gebets. Pastoral gesehen ist es die Umset-
3. Haslach                 chese, Schule, z.T. Sitzungen) bleibt Zeit für Gespräche     zung unseres KiamO-Prozesses mit den Schlagworten
4. Pfärrich                – am Telefon. Der Austausch über die Situation tut uns       (1) Seelsorge stärken sowie (2) Anlässe und Orte der
5. Primisweiler            auch als Team gut und es gibt dadurch wenigstens ein         Begegnung schaffen. Gerade das scheint im Moment
6. Roggenzell              wenig Normalität. Auch entwickeln wir so neue Ideen,         schwierig und erfordert virtuelle Kreativität, die wir
7. Schwarzenbach           die wir umsetzen. Eine ganz eigenartige Erfahrung ist        gerade sehr konkret spüren. Dafür sind wir sehr dank-
                           für uns zwei Priester die stellvertretende Zelebration der   bar. Einer der Einzelschwerpunkte bleibt die
                           Eucharistie ohne Gemeinde als eine intensive Weise der       Erstkommunion.
                           Verbundenheit mit den Gemeinden durch den HERRN.
                                                                                        Zuletzt eine persönliche Frage? An was habt Ihr
                           Wie begegnet ihr momentan den Einschränkun-                  privat Freude. Habt Ihr Hobbies?
                           gen? Gibt es auch Schönes zu berichten?
                                                                                        Mirjam Schweizer: Ich genieße die Zeit mit meiner
                           Besonders schön ist, dass uns viele Ideen von Personen       Familie und Freunden in der schönen Allgäuer Natur.
                           aus unsere Seelsorgeeinheit erreichen, wie wir in dieser     Matthias Hammele: Als Pfarrer gehe ich in meiner
                           aktuellen Situation pastorale Angebote anbieten              doch sehr beschränkten Freizeit in den Garten, um
                           können, etwa für die Ostertage. Für den Zusam                durch körperliche Arbeit runter und wieder in Bo-
                           menhalt sind wir in dieser Zeit besonders dankbar.           denkontakt zu kommen.
                           Mehr Solidarität ist überhaupt das Stichwort. Vielleicht     Erhard Galm: Fitnesssport, klassische Musikhören,
                           ist das auch der Lichtblick, dass wir wieder mehr zu-        Bücher lesen, z.Zt. Biographien über Beethoven und
                           sammenrücken und uns mehr in den Blick nehmen. Die           Hölderlin …
                                      Einschränkungen ermöglichen Freiraum für          Verena Vey: Lesen und die Musik. Mit einem guten
                                                                                        Buch kann ich abschalten vom Alltag und vom
                                                                                        Thema „Corona“.

Kreuzkapelle in Amtzell
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SPIRITUALITÄT
KIRCHE TROTZ(T) CORONA

      “OSTERN FÄLLT NICHT AUS! OSTERN FINDET STATT!”
    viele gute Ideen für eine Zeit ohne gemeinsamen Gottesdienst,
    gemeinsame Feier der Sakramente und versammelte Gemeinde
   https://www.drs.de/dateisammlung/gottesdienst-und-gebet.html
Zuhause Gottesdienst feiern | Messe im Livestream | Radio und TV-Links |
            Sinnsucher+ | Impulse aus Taize | VaticanNews |

PILGERN
MARTINUSWEGE IN                                                         SAMSTAGSPILGER- ANGE-
BADEN-WÜRTTEMBERG -                                                     BOTE DIÖZESAN-WEIT
NEUAUFLAGE
                                                                        abrufbar als Flyer in der Dekanats-
Etappenbeschreibungen, Karten                                           geschäftsstelle oder als DOWNLOAD
und Infomationen zu Sehenswer-                                          unter:
tem am Pilgerweg.                                                       http://www.martinuswege.de/ak-
Herausgegeben von der Diözese                                           tuelles.php#samstagspilgern
Rottenburg-Stuttgart; Albrecht,
Doris; Wicker, Achim                                                                                        ind bis
                                                                                             n : Vo rlaüfig s en
€ 9.80                                                                             spilg e r
                                                                          Samstag keine Veransta
                                                                                                         ltung
                                                                            15. J u n i

7X MARTINUSWEG -                                                        45X SAMSTAGSPILGERN IM
ETAPPEN IM DEKANAT                                                      ALLGÄU UND IM DEKANAT
ALLGÄU - OBERSCHWABEN                                                   ALLGÄU - OBERSCHWABEN
Als Flyer abrufbar in der Dekanats-                                     Als Broschüre abrufbar in den Schrif-
geschäftsstelle Wangen oder als                                         tenständen der Gemeinden, der Deka-
DOWNLOAD unter                                                          natsgeschäftsstelle Wangen und den
https://dekanat-allgaeu-ober-                                           Gästeämtern im Allgäu. Auch als
schwaben.drs.de/pilgerangebote-                                         DOWNLOAD unter
in-der-region/martinusweg.html                                          https://dekanat-allgaeu-oberschwa-
                                                                        ben.drs.de/pilgerangebote-in-der-re-
                                                                        gion/samstagspilgern.html

                                                               nahmen   SONNTAG, 21. JUNI 2020
                                             lt li c h v on Maß ise
                                                                 r
                                      Vorbeha er CORONA-K
                                         wege n  d
                                                                        JUBILÄUMSBLUTRITT MIT DEM HL. BLUT
                                                                        7.30 Uhr Beginn des Blutrittes mit Reliquienträger Bischof Geb-
                                                                        hard Fürst. Ca. 10.30 Uhr Reitermesse im Freien.
                                                                        19.00 Uhr Festliches Konzert für zwei Trompeten und Orgel:
                                                                        Werke von Vivaldi, Händel, Boyce, Bach
                                                                        Weitere Informationen und ein umfangreiches Programm
                                                                        unter: www.875-jahre-kloster-weissenau.de
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GEISTLICHE WORTE
ZUR   FASTENZEIT
                                  EINE BEWÄHRUNGSPROBE
                                  “Eine Seuche, die die ganze Welt plagt, deren       Verzicht, Innehalten, nicht nur um unserer ei-
                                  Verbreitung Medien quasi live in die ganze          genen Gesundheit willen, sondern vor allem
                                  Welt übertragen - das gab es noch nicht in der      um andere, Schwächere, Ältere, zu schützen.
                                  Geschichte der Menschheit. Das ist elementar,       Es braucht Eigenverantwortung statt Ego-
                                  existentiell und macht Angst. Es ist eine Prü-      ismus, Gemeinsinn statt Grenzziehungen, Ge-
                                  fung - für jeden Einzelnen, für das offene Eu-      duld statt Beschleunigung.
EIN KOMMENTAR, DER WIE EIN        ropa, für die Welt. Corona ändert alles. Nicht      NICHT DIE PEST - ABER EINE BEWÄHRUNGSPROBE
AUFRUF ZUR FASTENZEIT KLINGT      nur in Italien, das still steht. Auch bei uns. Ob   Mir geht in diesen Tag ein Roman durch den
                                  die Politik zu früh oder zu spät gehandelt hat,     Kopf, den wir in der Schulzeit gelesen haben:
Kommentar von ZDF-Chefredakteur   ob diese oder jene Maßnahme richtig oder            "Die Pest" von Albert Camus. Eine Stadt am
Peter Frey zur Corona-Pandemie.   falsch war, ob es um Profilierung oder echte         Meer wird gelähmt von der unheimlichen
Auszug aus dem ZDF-Heute-Kom-     Lösungen ging – werden wir erst in Monaten          Seuche. Ein Arzt kämpft gegen alle Widrig-
mentar vom 12.3.2020              wissen.                                             keiten und ziemlich alleine gegen die Krank-
                                  AUF-ANDERE-ZEIGEN HILFT NICHT.                      heit. Es leitet ihn eine fast absurd
                                  Nein, jetzt braucht es keine Schuldzuweisun-        erscheinende Hoffnung und Mitmenschlich-
                                  gen. Es braucht die Bereitschaft, das Leben zu      keit.
                                  verlangsamen, um die Überforderung unseres          Corona ist nicht die Pest. Aber es ist eine Be-
                                  Gesundheitswesens zu verhindern. Es braucht         währungsprobe – für unser Miteinander.”

OSTERGRUSS von Dr. Ansgar Krimmer
Im Allgäu sind die Arma-Christi-Kreuze noch weit verbreitet.
Die Leidenswerkzeuge, derer sich die Folterknechte bei der Pas-
sion Jesu bedient hatten, sind dort abgebildet: Hammer, Nägel
und Zange, Schaufel und Hacke, Lanzen und Peitsche. Auch der
Beutel des Judas mit den 30 Silberlingen hängt mit am Kreuz.
Es sind Gegenstände des Alltags, die Menschen für ihre Arbeit
tagtäglich gebraucht haben oder immer noch brauchen. Jedoch
sind sie in ihrem Nutzen völlig verkehrt worden. Hammer und
Nägel stehen hier nicht mehr für den Aufbau, sondern für die
Zerstörung von Leben, der Geldbeutel ist nicht mehr die Vor-
ratstasche für den gerechten Lohn, sondern für den niederträch-
tigen Verrat.
Diese verkehrten Symbole schreien nach Verwandlung, dass aus
dem Schlechten und Abgründigen wieder das Gute und Tief-
gründige werden kann. Sie hängen links und rechts vom gekreu-
zigten Jesus, von dem die Gläubigen diese Verwandlung und
Erlösung erhoffen.
Beim Blick auf die Arma-Christi-Kreuze meiner Allgäuer Heimat
frage ich mich immer wieder, was ich an ein solches Kreuz hän-
gen würde, welches meine lebenshinderlichen Alltagsgegen-
stände und Alltagshaltungen sind. So führen sie mich auf die
Spur, die mir zeigt, wo in meinem alltäglichen Leben Verwand-
lung angesagt ist. Wenn ich meine Lebenssymbole neben Chris-
tus ans Kreuz nagle, darf ich hoffen, dass er sie in seine
Auferstehung mithineinnimmt und sich so Auferstehung mitten
in meinem Alltag ereignet.                                                                          Arma Christi Kreuz bei Vogt
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EHRENAMT
E H R E N A M T S TA G E          IM     D E K A N AT - T A G            FÜR     K I R C H E N G E M E I N D E R ÄT * I N N E N

„Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach
dem Grund der Hoffnung fragt, die euch erfüllt“. (1Petr. 3, 15)
(kb) …mit dieser Ermutigung aus dem ersten Petrusbrief hat das Dekanat zusammen mit Weihbischof Matthäus Karrer am 9. Novem-
ber 2019 alle Kirchengemeinderäte und – rätinnen zu einem Geistlichen Vormittag nach Wangen eingeladen. Gekommen sind fast
100 Rätinnen und Räte, die sich in kleinen Gruppen lebhaft mit diesem Leitwort und der Frage nach dem eigenen Glauben aus-
getauscht haben. Weihbischof Karrer hatte zuvor sehr persönlich von seinem „Grund der Hoffnung“ erzählt und ermutigt, dies auch
wieder mehr untereinander zu tun.
Dass ein Hunger nach solchen Begegnungen und spirituellem Austausch besteht, ist für uns im Dekanat deutlich spürbar. War doch
auch der Ehrenamtstag im Kloster Reute im Januar mit über 200 Personen auf der Warteliste ein deutliches Signal dafür. Der ak-
tuelle Ehrenamtstag am 27. März, der jetzt leider ausfallen muss, war ebenso schon überbucht. Das ermutigt uns als Dekanatsver-
antwortliche verstärkt an jenen Formaten dranzubleiben, bei denen spiritueller Austausch möglich ist.

NEUE BEZIRKS-OBERMINISTRANTEN IM ALLGÄU
(gw) Am 8. März 2020 wählten in
Leutkirch 32 versammelte Ober-                                                                     Zum Vormerken für alle Minis und
ministranten aus dem gesamten Be-                                                                  Verantwortliche für die Ministran-
zirk     Allgäu       ihre     neuen                                                               tenarbeit:
Bezirksoberministranten. Zu den
Aufgaben der Bezirksoberministran-
ten gehört laut Dekanatsjugendseel-
                                                                                                   18. Juli 2020
sorger Georg Wößner, welcher die
Gruppe begleitet und unterstützt,                                                                  Großer Minitag
„das Organisieren von Großver-
anstaltungen           für        alle                                                             für alle Ministrant*innen
Ministrant*innen, der Besuch und die                                                               aus dem gesamten Dekanat
Unterstützung der einzelnen Grup-                                                                    Allgäu - Oberschwaben
pen vor Ort und alles, worauf die Be-
zirksoberminis Lust haben“. Die          Die neuen Bezirksoberministranten für den Bereich des
                                                                                                                                 -
Wahlperiode beläuft sich auf zwei        Allgäus: v.l.n.r.: Philipp Kofler (Leutkirch), Elisabeth
                                                                                                            l t l i c h v on Maß
Jahre. Dekanatsjugendreferentin          Roth (Leutkirch), Benedikt Strasser (Kißlegg), Anna-        Vorbeha wegen der
Samanta Wachniak bedankte sich           Lena Gratwohl (Wangen), Felix Hoffmann (Aitrach) und          nahmen -Krise
                                                                                                                       A
herzlich bei den bisherigen Bezirks-     Moritz Schmid (Kißlegg)
                                                                                                          CORON
oberminis für ihre „hervorragende
Arbeit und das persönliche Engage-
ment in den vergangenen zwei Jah-
ren“.
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PASTORAL
THEMA SUIZID
Zum Thema “Suizid” organisierten An-
fang März Schuldekanin Birgit Rathgeb-
Schmid und Dekanatsreferentin Karin
Berhalter in Wangen eine Ausstellung,
zwei Vorträge, eine Lehrerfortbildung
und einen ökumenischen Gottesdienst.
Alle Veranstaltungen wurden gut be-
sucht, auch von Betroffenen.
Edgar Rohmert hat mit Schülern die
Ausstellung besucht. Seine Erfahrungen
und Gedanken zum Thema:
Edgar Rohmert
„Es gibt immer jemand, der Dir
geholfen hätte…“
Schüler und Ethiker setzen sich mit
einem Tabu-Thema auseinander

Wangen. „Es gibt immer jemand, der Dir
nachtrauern würde oder der Dir geholfen
hätte. Genieße die Zeit auf Erden, alle
Traurigkeit wird vergehen.“ Es sind beein-    überwinden und miteinander ins Gespräch zu         Ende steht für ihn die Frage: „Was erhält
druckende Worte, die eine 16-jährige          kommen. Dazu trägt die Ausstellung jeden-          Vorrang? Der Lebensschutz oder das Recht
Schülerin vom BSW ins Gästebuch der           falls bei.                                         auf Selbstbestimmung?“
Ausstellung „Suizid-ein doppeltes Tabu“       Die christliche Ethik hat seit jeher ein gespal-   Für eine Schulklasse des BSW, die im Rah-
in der Badstube eingetragen hat. Worte,       tenes Verhältnis zur Selbsttötung. Prof. Bruno     men ihres Religionsunterrichtes diese Aus-
die zum Nachdenken anregen. Sie zeigen,       Schmid zeigte in seinen theologisch-ethi-          stellung besuchte, standen ganz andere
dass nicht nur ältere Menschen sich mit       schen Überlegungen, wie schwer sich die            Fragen und Antworten im Vordergrund:
dem Tabu-Thema „Suizid“ auseinander-          christliche Kirche tat, Verständnis für Suizi-     „Warum nimmt sich ein junger Mensch das
setzen, sondern auch jüngere Menschen,        denten aufzubringen. Jahrhundertelang ver-         Leben?“ „Wie kann man Suizid-Absichten
die ihr ganzes Leben noch vor sich haben.     weigerte die Kirche Suizidenten ein                erkennen?“ „Welche Hilfen gibt es zur Sui-
Für Prof.i.R. Dr. Bruno Schmid aus Wein-      kirchliches Begräbnis. Er galt als „Todsünde“.     zid-Prävention?“ Erstaunlich, welche Ant-
garten - bis 2018 Mitglied des Ethikko-       Erst Mitte des 20.Jahrhundert hat sich so-         worten die Jugendlichen in der
mitees der Stiftung Liebenau – ist die        wohl in der evangelischen als auch in der ka-      Auseinandersetzung mit diesem Thema
aktuelle Ausstellung und das jüngste Ur-      tholischen Kirche hier ein Wandel vollzogen.       finden. Eine davon ist diese: „Es gibt immer
teil des BVG Karlsruhe zum „Recht auf         Evangelische Theologen wie Karl Barth, Diet-       jemand, der Dir nachtrauern würde oder der
den selbstbestimmten Tod“ und zur „Sui-       rich Bonhoeffer, Jochen Klepper und das 2.         Dir geholfen hätte. Genieße die Zeit auf
zid-Beihilfe“ ein Grund mehr, sich mit        Vatikanische Konzil in der katholischen Kir-       Erden; alle Traurigkeit wird vergehen.“
dem Dilemma zwischen Selbstbestim-            che regten zum Umdenken an: Respekt und
mung und Lebensschutz auseinander-
zusetzen.
„Ist Suizid strafbar?“ „Wie steht die
christliche Kirche zum Suizid und zur Sui-
zidbeihilfe?“ „Was sind die Gründe für        Verständnis für die Not des Suizidenten prä-       Der Autor (Bild SZ-Wangen)
Suizid?“ „Sind es mehr jüngere oder ältere    gen seitdem das Denken in der christlichen
Menschen, die sich das Leben nehmen?“         Ethik. Suizid und Beihilfe ist aus Sicht von
„Wie kann man Suizide verhindern?“ „Wie       Bruno Schmid immer auch „Ausdruck der
ist das aktuelle Urteil des BVG zur Suizid-   Freiheit des Individuums“, eine „Gewissens-
Beihilfe zu werten?“ – Es sind Fragen wie     frage“ („Was ist angemessen?“) und ein „Di-
diese, die sich junge und ältere Erwach-      lemma“, wenn es um die „Beihilfe“ geht. Am
sene stellen, wenn es um Suizid und Sui-
zid-Beihilfe geht. Die zweiwöchige
Ausstellung mit den begleitenden Vorträ-                                                         Edgar Rohmert ist als Religionslehrer am Beruflichen
                                                                                                 Schulzentrum Wangen, an der Geschwister-Scholl-
gen von Fachleuten hat versucht, Antwor-                                                         Schule in Leutkirch und an zwei Altenpflegeschulen
ten zu finden auf all diese Fragen.                                                               in Wangen und Bad Wurzach tätig. Er ist vielfach eh-
Manche dieser Fragen lassen keine letzten                                                        renamtlich engagiert in der Hospizarbeit, der Versor-
Antworten zu. Wichtig aber ist in der Aus-                                                       gung von Senioren und Trauernden, als Pilgerbegleiter
                                                                                                 und Kirchengemeinderat. Er malt leidenschaftlich und
einandersetzung mit dem schwierigen Ta-                                                          arbeitet außerdem für die Lokalredaktion der „Schwä-
buthema Suicid, die Sprachlosigkeit zu                                                           bischen Zeitung“ als freiberuflicher Berichterstatter.
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RÄTE
WAHL DER NEUEN KIRCHENGEMEINDE- UND PASTORALRÄTE
Bei der Wahl der katholischen Kirchen-          im Dekanat ausgezählt. Die Wahlbetei-
gemeinde- und Pastoralräte kandidierten in      ligung liegt momentan - im Blick auf die
113 Kirchengemeinden und zwei Pastoralrä-       Umstände erstaunlich konstant - durch-
ten 1009 Kandidaten*innen (2015: 1112) auf      schnittlich bei 28% (2015 im Dekanat 31%,
955 Sitze (2015: 948). Lediglich in zwei Ge-    diözesanweit momentan bei 19,5%). 41%
meinden (St. Jodok, Ravensburg und Unter-       der gewählten Kandidaten sind neu in einen
ankenreute) konnte nicht gewählt werden         Kirchengemeinderat gewählt worden. Im
(2015: in 6 Gemeinden). Bis zu einer Wieder-    Blick auf die Geschlechter gibt es zukünftig
holung der Wahl innerhalb eines Jahres wird     eine beinahe paritätische Besetzung: 48%
dort - durch eine Gemeindeversammlung le-       Frauen und 52% Männer (2015: 46%
gitimiert - die Führung der Amtsgeschäfte       Frauen und 54% Männer).
durch ein eingesetztes Vertretungsgremium       Das endgültige Wahlergebnis liegt durch
bewerkstelligt. Bei Redaktionsschluss unseres   die Ausdehnung der Wahl am 6. April fest.
Einblick-Magazins waren 57% der Stimmen

KOMMENTAR von Stephan Wiltsche                                                                 ganz leicht gestiegen. Wer hätte das ge-
                                                                                               dacht! Die Durchführung der Wahl
BESSER ALS GEDACHT                                                                             selbst hingegen musste durch die ganze
Im Vorfeld der Wahl gab es viele pessimis-                                                     Misere der Coronakrise angepasste wer-
tische Stimmen, die für unsere Ratskultur                                                      den. Dazu bedurfte es einer Flut von Prä-
in der Diözese Schlimmes fürchteten. Kan-                                                      zisierungen, auf die die Wahlausschüsse
didaten zu finden, die Mitverantwortung in                                                      und Sekretariate meist besonnen rea-
einem Rat übernehmen und sich dafür fünf                                                       giert haben. Gerade für die Gemeinden,
Jahre binden lassen, war schon immer eine                                                      die eine Briefwahl auf Antrag gewählt
Herausforderung, die manchen heuer als zu                                                      hatten (etwa 20% der Gemeinden im
hoch erschien. Die Zahlen sprechen nun                                                         Dekanat) war eine im nachhinein erfor-
eine überraschend positive Sprache. Im                                                         derliche Briefwahl ein Kraftakt. Es gilt
Vergleich zur vorangegangenen Wahl wur-                                                        jedoch allen Verantwortlichen für die
den zwar ca. 10% weniger Kandidaten ge-                                                        Durchführung der demokratischen Lai-
wonnen, aber die Zahl der Sitze ist sogar                                                      enwahl Dank zu sagen.

TAG DER RÄTE IN DEN SEELSORGEEINHEITEN DES DEKANATS
(ak) Erstmals gibt es nach der Kirchengemeinderats-                 tägige Klausurtagung, als Tagesveranstaltung oder als
wahl für alle Mitglieder der neuen Kirchengemeinde-                 geteilte Abendveranstaltung durchgeführt werden. Lei-
räte einen „Tag der Räte“ in jeder Seelsorgeeinheit.                tung, Partizipation und Rollen sind von der Diözese als
Bischof Gebhard Fürst ist es ein wichtiges Anliegen,                Inhalte des „Tages der Räte“ vorgesehen. Die Beschäfti-
dass die Frauen und Männer in den Kirchengemeinde-                  gung mit diesen Themen soll eine gute Zusammenarbeit
räten qualifiziert ihre Leitungsaufgabe wahrnehmen                   und die Wahrnehmung der Aufgaben ermöglichen. Da-
können, die ihnen das sogenannte „Rottenburger Mo-                  rüber hinaus geht es aber auch um Begegnung und Aus-
dell“ zuschreibt. In den Kirchengemeinden der Diözese               tausch in den neugebildeten Gremien. Begleitet werden
Rottenburg-Stuttgart hat der Kirchengemeinderat eine                die 24 Veranstaltungen in unserem Dekanat von den De-
doppelte Funktion. Er ist zugleich Pastoralrat und Kir-             kanatsreferenten und weiteren Moderatoren aus dem
chensteuervertretung. Mit diesem Modell hat unsere                  Dekanat und der Diözese.
Diözese eine weltweit einzigartige Art der Beteiligung              Zusätzlich zum Tag der Räte wird das Dekanat Allgäu-
von Katholikinnen und Katholiken an der Gemeinde-                   Oberschwaben zu Beginn des Jahres 2021 in Zusammen-
leitung, die jedoch auch besondere Herausforderungen                arbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung im
an sie stellt. Um die gewählten bzw. delegierten Frauen             Landkreis Ravensburg und den Jugendreferaten Unter-
und Männer in den Räten für ihre Aufgabe zu stärken                 stützungsangebote für die gewählten Vorsitzenden,
und zu qualifizieren hat der Bischof den „Tag der Räte“              Schriftführer und Jugendausschussmitglieder anbieten.
angeordnet.                                                         Kontakt und weitere Informationen: Dekanatsreferent
Nach der Konstituierung der Kirchengemeinderäte fin-                 Dr.     Ansgar       Krimmer,     0751      35410522,
det bis November 2020 in jeder Seelsorgeeinheit der                 ansgar.krimmer@drs.de
„Tag der Räte“ statt. Dieser Tag kann als eineinhalb-
EINBLICK tern findet te 3 - Dekanat Allgäu-Oberschwaben
RÄTE
DIÖZESANRAT - WAHL                    DER     LAIENVERTRETER              AUS UNSEREM         DEKANATS           STEHT AN
FRAGEN AN UNSEREN DIÖZESANRAT             große Ganze! Aber ich will auch zwei Bei-          DER DIÖZESANRAT
                                          spiele im “Millimeterbereich” aufführen:
HARALD ASSFALG (sw)                       Mir war es ein geäußertes Anliegen, mehr
                                                                                             Neben den Kirchengemeinde- und
Sehr geehrter Herr Aßfalg, was sind ihre                                                     Dekanatsratsräten ist auf der Bis-
                                          über die Gründe der Kirchenaustritte zu
Eindrücke nach fünf Jahren im Diöze-                                                         tumsebene der Diözesanrat das syno-
                                          erfahren und den Möglichkeiten des
sanrat.                                                                                      dale    Vertretungsgremium      der
                                          Nachgehens, weil ich von der Bibel her die
“Der Diözesanrat ist ein lebendiges und                                                      katholischen Laien.
                                          Gleichnisse von der verlorenen Drachme
buntes Gremium in dem ich mich ernst-     oder der Suche nach dem verlorenen                 UNSERE DELEGIERTEN
genommen fühle und auch gerne ein-        Schaf vor Augen habe. Die Diözese hat da-          Vier Vertreter*innen für unser Deka-
bringe. Positiv überrascht bin ich über die
                                          raufhin zumindest eine Studie in Auftrag           nat sind vorgesehen. Bisher sind dies
gutaufgestellte, fundierte Diözesanverwal-gegeben, die das untersucht. Oder im               (von oben) Margret Kehle aus Kiß-
tung, was mir als Finanzwirt in der ArbeitBauauschuss: Bei einem Neubau eines                legg, Peter Beck aus Wilhelmsdorf,
im Bau- und auch im geschäftsführenden    Studentenwohnheims wurden behinder-                Bernhard Göser aus Leutkirch und
Ausschuss gleich auffiel. Das kenne ich aus
                                          tengerechte Zimmer vergessen, was dann             Harald Aßfalg aus Aulendorf.
meiner Zeit als Kirchengemeinderat nicht  in der Planung noch berücksichtigt wurde.
unbedingt so. Betrübt war ich weniger überAuch das Kleine freut einen dann schon.”           WAHL DER LAIENVERTRETER
den Diözesanrat als über die ambivalente Möchten sie wieder kandidieren und
                                                                                             Die Wahl erfolgt durch die Stimmen
Haltung aus Rom zu den Fragen des Syno- wenn ja: Was motiviert sie dazu?
                                                                                             aller gewählten Kirchengemeinde-
dalen Weges.”                               “Ja!! Ich will mich weiter für die Men-          räte. Die nächste Wahl ist von An-
Glauben sie, dass Sie in den letzten fünf schen in unserer Diözese einsetzen. Aus-           fang November bis Anfang Dezember
Jahren Dinge bewegen konnten?               drücklich meine ich damit nicht nur uns          2020 geplant. Es könnte evtl. auch
“Man ist ja mitverantwortlich für das Katholiken.”                                           hier zu einer Verschiebung kommen.

RÜCKBLICK: 5 JAHRE DEKANATSRAT 2015 - 2020 -                                           WAS   DABEI   BEWEGT WURDE
 T HEMEN    DER   WAHLPERIODE             R ÜCKMELDUNGEN          DER    D EKANATSRÄTE   ZUR    A RBEIT IM D EKANATSRAT
 - Pastoralprojekt “Kirche am Ort         Wenn ich auf die Sitzungen
   / an vielen Orten”                     der vergangenen fünf Jahre zurückschaue…
 - Haushalte 2016-20                      … dann waren mir folgende Themen besonders wichtig:
 - Stellungnahme “Zu Fragen der                  - KiamO (Pastoralprojekt “Kirche am Ort - Kirche an vielen Orten”)
   Leitung...”                                   - Diskussion über Zugänge zu Weiheämtern
 - Schwierigkeiten Verwaltungs-                  - Vorgeschichte zum Entstehen des Prozesses „Synodaler Weg“!
   zentrum                                       - Unterstützung Jugendarbeit
 - Profilstellen pastoralen Han-                  - Berichte der Diözesanräte
   delns im Dekanat
 - Aktion Hoffnung (insg. €               … bleibt mir positiv in Erinnerung:
   62.149,- in 5 Jahren) Spen-                    - Stimmung im Dekanatsrat trotz mancher vatikanischer Nacken-
   denverteilung                                    schläge
 - 2x “Tour de Dekanat” Besuch                    - Kein Sitzungsmarathon (5x genannt)
   von Fachdiensten im Dekanat                    - Das Kennenlernen von anderen Vertretern der Seelsorgeeinheiten
 - Diskurs zur MHG-Studie se-                     - Der Erfahrungsaustausch mit anderen Räten
   xueller Mißbrauch                              - Strukturierte Sitzungen, offene Atmosphäre, vielseitige Themen
 - Mitglied im “Bündnis gegen                     - Tour de Dekanat
   Armut”                                         - KiamO
 - Gründung der Kooperation                       - Aktion Hoffnung
   “Jugenhaus Nazareth” mit                       - Blick über den „SE-Tellerrand“
   dem Klösterle Wangen                           - Sitzungen sehr positiv – auf Augenhöhe
 - Diskurs über Ravensburger und          … habe ich folgende Themen vermisst:
   Taldorfer Erklärung                            - Umgang mit Wiederverheirateten
 - Dekanewahl                                     - Pastorales (2 x genannt)
 - Unterstützung “Kirchliche                      - Ökumene (2 x genannt)
   Wohnrauminitiative”                            - Weiheämter für Frauen
                                                  - Wo wird das Dekanat „auf dem Land sichtbar“ (zu viele „Stadtthe-
                                                    men“)
EINBLICK tern findet te 3 - Dekanat Allgäu-Oberschwaben
REGIONALE STABSTELLE KOMMUNIKATION IN WEINGARTEN
SICHTBAR BLEIBEN - ÖFFENTLICHKEITSARBEIT IN DER REGION
(mw) Als ich Freunden*innen und Bekannten        gionalen Veranstaltungen bin ich möglichst
erzählte, dass ich wieder in meine oberschwä-    selbst vor Ort, lade die Medien ein und koor-
bische Heimat ziehe, hat es keinen wirklich      diniere zusammen mit den Verantwortlichen
gewundert. Vermutlich habe ich über die Jahre    die Pressearbeit. Dazwischen berichte ich aber
so von meinen Wanderungen im Allgäu, vom         auch über Menschen und Ereignisse in den
Ravensburger Rutenfest und von Menschen          Kirchengemeinden, die über den Ort hinaus
hier geschwärmt, bei denen ich mich wohl-        interessant sind. Aufhänger kann beispiels-
fühle, dass ich diesen Schritt auch denjenigen   weise ein Jubiläum oder ein aktuell diskutier-
nicht erklären musste, die die Region zwi-       tes Thema sein. Voraussetzung ist, dass ich
schen Bodensee und Donau nicht kennen.           rechtzeitig vorher Hinweise und Infos be-
                                                 komme.
Bei Informationen zwischen den Zeilen Erleb-
nisse erzählen und viel Emotionales mit-         Ich erlebe die Redaktionen von Zeitung, Hör-       Markus Waggershauser
schwingen lassen, das sich in den                funk und Fernsehen in der Region bei meinen        Regionalredakteur der Stabstelle
Hinterköpfen positiv festsetzt - das sehe ich    Besuchen kirchlichen Themen gegenüber kri-         Mediale Kommunikation
auch als Ziel der kirchlichen Öffentlichkeits-   tisch, aber aufgeschlossen. Hier ermutige ich,
arbeit in der heutigen Zeit. Zu meinen Auf-      die bewährten Kontakte weiter zu pflegen und        Telefon: 0751 79125975
gaben als neuer Regionalredakteur in den         zu intensivieren. Sollte vor Ort jedoch der        Mobil: + 49 151 18266161
Dekanaten Allgäu-Oberschwaben, Biberach,         Kontakt zu den Medien verunsichern oder            E-Mail: mwaggershauser@bo.drs.de
Friedrichshafen und Saulgau gehört es, Kir-      schwierig werden, bin ich gerne bereit zu un-
chengemeinden, Seelsorgeeinheiten und            terstützen. Auf der anderen Seite biete ich den    Diözese Rottenburg-Stuttgart
kirchliche Einrichtungen in diesem Sinne zu      Redaktionen an mich zu kontaktieren, wenn          Stabsstelle Mediale Kommunikation
unterstützen. Schwerpunkt im neuen Jahr ist      sie bei der katholischen Kirche Informationen      Regionalredaktion Bodensee-Ober-
die Vernetzung der hier ehren- und hauptamt-     oder einen Ansprechpartner suchen.                 schwaben
lich Tätigen. Ich werde den gegenseitigen                                                           Kirchplatz 3, 88250 Weingarten
Austausch von Ideen und Material fördern         Schließlich soll unsere Region auch in den Ka-     E-Mail: kommunikation-weingar-
und Fortbildungen anbieten.                      nälen der Diözese stärker vorkommen. Das           ten@bo.drs.de
                                                 fällt mir nicht schwer, denn hier bin ich wieder
Bei diözesanen Events im Süden sowie bei re-     daheim.
AUS DEN DEKANATSGESCHÄFTSSTELLEN
                                                                                                  EIN WILLKOMMEN FÜR
                                                                                                  ANSGAR KRIMMER AUF
                                                                                                  DEM MARTINSBERG
                                                                                                  Mitarbeiter*innen      verschiedener
                                                                                                  kirchlicher Dienststellen begrüßten
                                                                                                  den neuen Dekanatsreferenten in
                                                                                                  Weingarten.
                                                                                                  von links: Dekanatsreferent Elmar Kuhn,
                                                                                                  Rechnungsführerin Gaby Frosdorfer, Ge-
                                                                                                  meinderefentin Monika Gröber, Aka-
                                                                                                  demiedirektorin Dr. Heike Wagner, Dekan
                                                                                                  Ekkehard Schmid, Dekanatsreferent Dr.
                                                                                                  Ansgar Krimmer, Referentin für Schule und
                                                                                                  Kirche Silke Saile, Hausmeister Klaus Wei-
                                                                                                  land, Schuldekanin Andrea Bremer, Sekre-
                                                                                                  tärin Monika Riedel, Vikar Fabian
                                                                                                  Ploneczka, Dekanatsreferentin Karin Ber-
                                                                                                  halter, Sekretärin Kristiane Schweikart,
                                                                                                  Pfarrvikar Marco Rodrigues Riva.

UMZUG DER DEKANATSGESCHÄFTSSTELLE WANGEN
Über 45 Jahre hatte die ehemals “Volksbüro” genannte Stelle zwischen dem Pfarrhaus und dem
Kindergarten der Wangener Ulrichsgemeinde seine Heimat. Zuständig war es für die damaligen De-
kanate Leutkirch und Wangen. Mit den Leitern Georg Kanngießer, Anita Kopp, Karin Berhalter und
zuletzt Stephan Wiltsche war es in all den Jahrzehnten ein Ort der Unterstützung der Haupt- und
Ehrenamtlichen in den beiden Dekanaten. Seit der Dekanatsreform von 2008 war und ist es eine
der beiden Dekanatsgeschäftsstellen im jungen Dekanat Allgäu-Oberschwaben. Der altbewährte
Ort bekommt nun eine neue Bestimmung. Die Gesamtkirchengemeinde Wangen entwickelt u.a. an
der Stelle der alten Dekanatsgeschäftsstelle ihren Kindergarten St. Antonius zu einem Familien-
zentrum weiter. Die alten Gebäude werden dazu abgerissen und neu gebaut. So zog die Dekanats-
geschäftsstelle um an den Kern der Wangener Altstadt, wenige Schritte entfernt vom bekannten
“Milchpilz”. Das Gebäude in der Karlsstrasse ist im Besitz der Gesamtkirchengemeinde Wangen und   Die neue Adresse:
wurde seit Mitte 2019 baulich hergerichtet. Mit dem Umzug kommen drei kirchliche Dienststellen    Dekanatsgeschäftsstelle Wangen
unter ein Dach: Im Erdgeschoss ist Schuldekanin Birgit Rathgeb-Schmid mit einem der Schuldeka-    Karlstr.18, 88239 Wangen i.Allgäu
natämter sowie das Büro des Dekanatsjugendseelsorgers Georg Wössner untergebracht. Im ersten      Telefon: 07522/6845
Obergeschoss logiert nun das Dekanat mit seiner Geschäftsstelle. Die Dekanatsreferenten Karin     Mail:     dekanat.allgaeu-
Berhalter, Stephan Wiltsche und im Sekretariat Ariane Reinhuber sind für sie errreichbar.                   oberschwaben@drs.de
SEELSORGE
SORGENDE GEMEINDE - EIN THEMA FÜR UNS?                                                                     DEKANATSKONFERENZ
Solidarische Gemeinden – eine Möglichkeit Kirche am Ort zu sein
(ak) Wie kann Kirche gerade in ländlichen Gemeinden am Ort für die Menschen präsent bleiben?
Diese Frage beschäftigt die Caritas Bodensee-Oberschwaben und das Dekanat Allgäu-Ober-
schwaben seit geraumer Zeit. Auf der Dekanatskonferenz am 5. Februar 2020 in Leutkirch stellte
Ewald Kohler (Regionalleiter der Caritas) diese Idee der „Solidarischen Gemeinde“ vor. Dass un-
sere Gemeinden vor Ort mit zahlreichen diakonischen Angeboten präsent sind, zeigte sich in
einer Austauschrunde. Das Projekt „Solidarische Gemeinde“ will diese Angebote im Verbund                   Klinikseelsorger Ulrich Redelstein im
von Kirchengemeinden, Kommunen, Dekanat und Caritas stärken und so das Zusammenleben                       Austausch mit Seelsorgern im Dekanat
und solidarische Miteinander insbesondere in ländlichen Gemeinden im Blick auf den demo-
                                                                                                           Die hauptamtlichen pastoralen Mit-
grafischen Wandel und eine zunehmende Altersarmut fördern. Dass wir auf solche Formen der
                                                                                                           arbeiter*innen haben sich bei ihren
Solidarität oft existenziell angewiesen sind, zeigt sich gerade jetzt bei der Corona-Pandemie.
                                                                                                           Treffen mit den Themen Trauerpasto-
Deshalb bleiben wir an diesem Thema dran.
                                                                                                           ral und Caritas (u.a. “Sorgende Ge-
                                                                                                           meinde”,...) auseinandergesetzt.

                                                                                                           TAG DER HOCH-
                                                                                                           ZEITSJUBILARE 2020

GERADE IN ZEITEN DER SORGEN UND ÄNGSTE ....

                                                                                                           mit Weihbischof Matthäus Karrer
                                                                                                           am Samstag, 19. September 2020, in
                                                                                                           Reute bei Bad Waldsee
                                                                                                           Hochzeitsjubilare – egal, ob sie
                                                                                                           Baumwoll-, Goldene oder Eiserne
  0800-111 0 111 | 0800-                                                                                   Hochzeit feiern –
                                                                                                           sind herzlich eingeladen zum „Dank
   111 0 222 | 116 123                           Die aktuelle Situation hat uns mitten in der Fas-
                                                                                                           für den gemeinsamen Weg – Segen
                                                 tenaktion empfindlich getroffen: Zahlreiche Ver-
                                                                                                           für die Zukunft“.
 oder https://online.te-                           anstaltungen in der Fastenzeit (Fastenessen,
                                                 Kinderaktionen, Kollekten,...) können nicht statt-        Wir bitten um schriftliche Anmeldung
   lefonseelsorge.de                                finden. Wir bitten Sie deshalb eindringlich:
                                                    Spenden Sie jetzt online. Es wäre schade,
                                                                                                           mit Anmeldekarte, da die Teilnehmer-
                                                                                                           zahl begrenzt ist.
                                                     wenn es gerade die Bedürftigsten trifft!
                                                                                                           Nähere Informationen bei:
                                                                                                           Hauptabteilung XI - Kirche und Ge-
                                                                                                           sellschaft · Fachbereich Ehe und Fa-
   Am ersten Tag der Woche kamen die Frauen in aller Frühe zum Grab, als eben die
                                                                                                           milie · Jahnstraße 30 · 70597
   Sonne aufging. ... Sie gingen in das Grab hinein und sahen auf der rechten Seite einen
                                                                                                           Stuttgart Telefon: 0711 9791-1040 ·
   jungen Mann sitzen, der mit einem weißen Gewand bekleidet war. ... Er aber sagte: Er-
                                                                                                           E-Mail: ehe-familie@bo.drs.de ·
   schreckt nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er
                                                                                                           https://www.paar-ehe.de/partner-
   ist nicht hier.                                                    Markus 16, 2.5-6
                                                                                                           schaft-leben.html

                                                                                                           Ausblick der Themen für den
                                                                                                           nächsten Ein-Blick:
                                                                                                           - Wie sich die Profilstellen profilie-
                                                                                                           ren wollen
                                                                                                           - Personal im Dekanat
                                                                                                           - Ein Blick auf Corona und Kirche
                                                    Sonnenaufgang mit Feldkreuz, Niederwangen-Berg, 2020   - Dekanatsprojekt Inventarisation
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