3/2020 1. bis 15. Februar Pastoralraum Malters-Schwarzenberg - Pfarrei Malters
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3/2020 1. bis 15. Februar Pastoralraum Malters-Schwarzenberg Neues Wegkreuz auf Urnishalden «Gelobt sei Jesus Christus»
2 Pastoralraum Malters-Schwarzenberg
Gottesdienste Regelmässige Feiern
Rosenkranzgebete
Mittwoch, 19.00 Uhr,
Herz-Jesu-Kapelle Schachen
Samstag, 1. Februar, mit Kerzen- und Brotsegnung und Blasiussegen Donnerstag, 15.30 Uhr,
19.00 Malters Wortgottesfeier mit Kommunion Pfarrkirche Schwarzenberg
Donnerstag, 19.30 Uhr,
Sonntag, 2. Februar, mit Kerzen- und Brotsegnung und Blasiussegen
St.-Ida-Kapelle Malters
09.00 Schwarzenberg Eucharistiefeier
Samstag, 16.30 Uhr,
09.00 Schwarzenberg Sonntigsfiir im Pfarreisaal
Bodenmatt-Kapelle Malters
09.00 Schachen Wortgottesfeier mit Kommunion
10.15 Malters Eucharistiefeier
Gottesdienste im Alterswohnheim
10.15 Malters Chinderfiir im Pfarreiheim
Bodenmatt, Malters
10.30 Eigenthal Wortgottesfeier mit Kommunion
Donerstag, 6. Februar, 10.00 Uhr
Dienstag, 4. Februar Donnerstag, 13. Februar, 10.00 Uhr
09.15 Malters Wortgottesfeier mit Kommunion Sonntag, 10.00 Uhr
Mittwoch, 5. Februar Gottesdienst Pflegewohngruppe
19.00 Schwarzenberg Eucharistische Anbetung durch die Sonne, Schwarzenberg
Frauengemeinschaft Schwarzenberg Dienstag, 4. Februar, 10.15 Uhr
Samstag, 8. Februar
19.00 Malters Wortgottesfeier mit Kommunion
Opfer
Sonntag, 9. Februar
09.00 Schwarzenberg Familiengottesdienst, mit Schülern der 5. Klasse
und Klavierschülern von Elena Wigger (Musik- 1./2. Februar
schule Schwarzenberg) Kollekte für das Kollegium
09.00 Schachen Wortgottesfeier mit Kommunion St-Charles in Pruntrut
10.15 Malters Familiengottesdienst, mit Schülern der 5. Klasse
und Keyboardschülern der Musikschule Malters 8./9. Februar
10.30 Eigenthal Wortgottesfeier mit Kommunion «tut» Jugendzeitschrift
Montag, 10. Februar 15./16. Februar
09.30 Schwarzenberg Chlichinderfiir mit Blasiussegen Opfer für das Pfarreiprojekt
von Clara Rüssli in Bolivien
Dienstag, 11. Februar
09.15 Malters Wortgottesfeier mit Kommunion
Samstag, 15. Februar
19.00 Malters Eucharistiefeier
Sonntag, 16. Februar
09.00 Schwarzenberg Wortgottesfeier mit Kommunion
09.00 Schachen Eucharistiefeier
10.15 Malters Wortgottesfeier mit Kommunion
10.30 Eigenthal Eucharistiefeier
Redaktion Pfarreiblatt
info@pfarrei-malters.ch
Eingabeschluss beachten:
5/2020 (1.–15. März): 10. Febr.Pastoralraum Malters-Schwarzenberg 3
Jahrzeiten und Chronik Kontakt
Gedächtnisse
Getauft Pastoralraum
Malters-Schwarzenberg
Malters
Alessio Gigli, Sohn von Vanessa und
Kirchrain 2, 6102 Malters
Samstag, 1. Februar Gianluca Gigli-Borelli
Tel. 041 497 25 23/041 497 12 44
1. Jahrzeit für Karl Husmann-Schleiss,
info@kath-msb.ch
Schachenweidstrasse 6, Schachen. Gino Schwarz, Sohn von Raffaela
www.pfarrei-malters.ch
Jahrzeit für Josef Amrein-Grünenfel- und Florian Schwarz-Niederberger
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag,
der, Hellbühlstrasse 31.
08.00–11.30 und 14.00–17.00
Mike Müller, Sohn von Claudia und
Samstag, 8. Februar Markus Müller-Brühlmann
Seelsorge
XXX. für Anna Bucher-Graf, Haupt-
Gabriele Dülberg, Pfarreiseelsorgerin
strasse 2. Maline Zemp, Tochter von Michèle
Christa Grünenfelder,
Jahrzeit für Johann Amrein, Schwand; und Marco Zemp-Fuchs
Pfarreiseelsorgerin i. A.
Josef und Rosa Maria Amrein-
Seppi Hodel-Bucher,
Bucher, Schwand, und Olga Amrein-
Verstorben Pastoralraumleiter
Elzi; Toni Emmenegger, Widacher-
Ursula Siegenthaler, Katechetin
ring 6.
Anna Bucher-Graf
Gedächtnis für Josef und Maria Ruckli-
15.03.1923–13.01.2020 Sekretariat
Schröter, Büchelhof.
Hauptstrasse 2, Malters Paul Zehnder-Disler
Sonja Zemp-Emmenegger
Samstag, 15. Februar
Josefine Barmettler-Zihlmann Lydia Bürge-Baumeler
Jahrzeit für Karl Xaver und Marie
14.02.1942–15.01.2020
Seiz-Portmann, Hellbühlstrasse 31.
Allmend 9, Malters Sakristan/Pfarreiheim
Pius Fallegger-Schnyder,
Erwin Brügger-Meister Tel. 079 667 15 61,
27.04.1939–21.01.2020 pius.fallegger@kath-msb.ch
Pflegewohngruppe Sonne,
früher Hellbühlstrasse 7a, Malters SakristanInnen Schwarzenberg
Gertrud Husistein, 041 497 07 79
Helen Bühler, 041 497 07 17
Getraut
Eigenthal:
Priska Müller, 041 497 04 88
Andrea Bühlmann von Malters und
Monika und Bernhard Zemp,
Ruswil und Ueli Furrer von Isenthal
041 497 23 80
Foto: pz
Kirchenrat
Neues Wegkreuz Urnishalden OASE-Mittagstisch
Malters: Reto Burkhardt, 041 497 29 20
Nach dem Bau des Wasserreservoirs Schwarzenberg: Josef Bühler,
Urnishalden 1997 wurde auch das 041 497 00 00
Wegkreuz mit dem Vers «Gelobt sei
Jesus Christus» wieder erstellt. We- Foto: zvg Pfarreirat
gen Verwitterung wurde das schlichte Malters:
Holzkreuz Anfang 2020 durch die Am Dienstag, 11. Februar ist der Seppi Hodel-Bucher
Gemeinde Malters ersetzt. Neu Tisch im Pfarreisaal Schwarzen- 041 497 25 23
schützt ein Kupferblech den Querbal- berg wieder für Sie gedeckt. Ser- Schwarzenberg:
ken vor stehendem Wasser. Möge viert wird eine feine «Suppe mit Claudia Köllnberger
das neue Kreuz wieder viele Jahre Zutaten». 041 310 45 00
segnend über dem Dorf stehen. pz4 Pastoralraum Malters-Schwarzenberg
Aus dem Segnungstage ganz im Zeichen dieser Segnungs-
tage. In allen Feiern werden Kerzen
Pastoralraum Die ersten Tage des Monats Februar
und Brote gesegnet und am Schluss
sind der Kirche als besondere Seg-
jeweils der Blasiussegen gespendet.
nungstage bekannt. Am 2. Februar
Auch in der Chinderfiir vom 2. Feb-
feiern wir «Mariä Lichtmess». Es wer-
ruar um 10.15 Uhr im Pfarreiheim
den Kerzen gesegnet. Am 3. Februar
Malters und in der Chlichinderfiir
ist der Gedenktag des heiligen Bla-
vom 10. Februar um 09.30 Uhr in der
sius. Der Blasisussegen, der für die
Pfarrkirche Schwarzenberg wird der
Gesundheit an Leib und Seele ge-
Blasiussegen gespendet.
spendet wird, kann empfangen wer-
den. Am 5. Februar schliesslich ge- Die Bäckereien von Malters verkau-
denken wir der heiligen Agatha. Sie ist fen am Mittwoch, 5. Februar, Agatha-
die Schutzpatronin der Feuerwehren. brote und Agathakränze. In der Bä-
In unserem Pastoralraum stehen die ckerei Lötscher in Schwarzenberg
Foto: www.wikimedia.org Gottesdienste am 1. und 2. Februar sind sie am 4. Februar erhältlich.
Ökumenische Gastfreundschaft in der Mirjamskirche gefeiert
Desirée Aspinen freute sich als refor- folgerte die Theologin. Sie verband
mierte Pfarramtsverweserin (Stellver- diese Gastfreundschaft auch mit dem
tretung in der pfarrerlosen Zeit), Evangelium, das vom Besuch Jesu
Gabriele Dülberg und die katholische bei den Schwestern Maria und Mart-
Sonntagsgemeinde neben den refor- ha berichtet hatte.
mierten Christen in der Mirjamskir-
che begrüssen zu dürfen. Sie be- Mit der Kollekte Flüchtlinge in
grüsste auch die erwachsenen Liberia unterstützen
Gesangsschülerinnen und -schüler Nach dem gemeinsamen Unser-Va-
von Miriam Wettstein aus der Musik- ter-Gebet und dem Segen, den die
schule Malters. Gottesdienstvorsteherinnen abwech-
selnd sprachen, nahmen die Minist-
«ungewöhnlich freundlich» rantinnen und Ministranten die Kol-
In der Apostelgeschichte wird berich- lekte für ein Integrationsprojekt von
tet, wie die Einwohner der Insel Flüchtlingen im afrikanischen Land
Malta Schiffbrüchige – darunter als Liberia auf.
Gefangenen den Apostel Paulus – mit Ökumenische Gastfreundschaft wurde
Fotos: Nicole Luternauer
ungewöhnlicher Freundlichkeit auf- auch nach dem Gottesdienst bei
nahmen. Pfarreiseelsorgerin Gabriele einem reichhaltigen Apéro im Unter- Gabriele Dülberg (li.) und Desirée
Dülberg wies in der Predigt darauf geschoss der Mirjamskirche gelebt. pz Aspinen beim Segensgebet.
hin, dass durch diese Freundlichkeit
sogar die Hierarchie des Schiffbetrie-
bes aufgebrochen wurde, denn jeder
wurde mit der gleichen Freundlich-
keit aufgenommen. «Heute sind im
gleichen Meer viele Menschen unter-
wegs nach Europa», fuhr Dülberg
fort. Durch politische, ökonomische
oder gesellschaftliche Mächte wür-
den sie zur Flucht getrieben. «Gefragt
ist jetzt unsere Gastfreundschaft, be-
sonders als Einheit aller Christen», Miriam Wettstein (li.) mit ihren Gesangsschülerinnen und -schülern.Pastoralraum Malters-Schwarzenberg 5
Claire Rüssli berichtet von ihrem Missionseinsatz
Familienseelsorge in Bolivien
Seit 28 Jahren lebt und arbeitet die aus Schwarzenberg Banque Cantonale de Fribourg, 1701 Fribourg
stammende Claire Rüssli in Bolivien. Zurzeit weilt sie IBAN CH11 0076 8300 1134 3350 8, PK 17-49-3, Frau
im Heimaturlaub und wird am 16. Februar in Schwar- Klara Rüssli, Chemin du Cardinal-Journet 2, 1752 Villars-
zenberg und Malters von ihrer Arbeit erzählen. sur-Glâne; Vermerk: Claire Rüssli, Bolivia. pz
Ihren Wirkungsort hat Claire Rüssli in der Stadt Concep-
cion, sechs Busstunden von der Provinzhauptstadt Santa
Cruz entfernt, im nordöstlichen Tiefland Boliviens. Hier
ist sie hauptsächlich mit der Familienseelsorge für einen
Teil des Bistums beschäftigt. Es werden Vorträge über
verschiedene Familienthemen angeboten, Elterngruppen
in den Pfarreien angeregt, ausgebildet und betreut und
auch Schulbesuche gemacht. Zur Aufgabe von Claire
Rüssli gehören auch Kranken- und Hausbesuche in der
Stadt.
Hilfsprojekt in Cochabamba
Claire Rüssli ist vom Bistum in Concepcion angestellt
und kann ihren Lebensunterhalt (ohne AHV, Kranken-
kasse) selber bestreiten. Mit den Spenden, die sie aus
ihrer Heimat bekommt, unterstützt sie ein Projekt der Claire Rüssli im Heimaturlaub. Foto: pz
Pfarrei Virgen de Fatima in Cochabamba. Bei diesem
Projekt wird der Schwerpunkt auf die Bildung der
Frauen und Mütter gelegt. So werden Backkurse ange-
boten, welche Frauen helfen, durch den Verkauf von
eigenen Backwaren das Familieneinkommen zu verbes-
sern. Das Verarbeiten von Wolle ist ein weiterer The-
menbereich. Der zweite Schwerpunkt des Hilfsprojektes
ist die Betreuung der Kinder und Jugendlichen. Es wer-
den eine Hausaufgabenhilfe und ein kreatives Freizeit-
programm mit vielen sozialen und spielerischen Ele-
menten angeboten.
Wir unterstützen Claire Rüssli gerne mit den Kollekten
dieses Wochenendes. Wer sie direkt unterstützen
möchte, kann dies über folgende Bankverbindung tun:
Fotos: zvg
Fotoimpressionen aus Cochabamba.6 Pastoralraum Malters-Schwarzenberg
Aus der Pfarrei
Neues Parkregime beim Pfarreiheim
Malters
Die bisher freie Parkfläche beim Pfar-
reiheim an der Kropfgasse 12 in Mal-
ters wurde im Herbst in zehn Auto-
Chinderfiir am 2. Februar
parkfelder und ein Zweiradfeld
Unsere Hände sind wichtig. Wir kön- eingeteilt. Ab sofort ist die Bedienung
nen vieles mit unseren Händen tun: der Parkuhr während 24 Stunden an
streicheln, festhalten, mit einem sieben Tagen der Woche obligato-
Handschlag begrüssen. Mit den Hän- risch. Wer die Feldnummer betätigt,
den kann man aber auch segnen. darf während 90 Minuten gratis par-
Eine Segnung ist Gottes Verspre- kieren. Jede weitere Stunde kostet
chen, immer bei uns zu sein und uns Fr. –.50, für Fr. 5.– kann man einen
zu beschützen. Auch Simeon segnet ganzen Tag parkieren. Die gleiche Re-
Jesus, als er Maria und Josef beim gelung gilt auch bei den markierten
Tempel trifft. Simeon spürt: Von ihm Parkplätzen an der Martinsgasse. Zah-
strahlt ein Licht aus. Er wird einmal lung mit Münzen, TWINT, Parkingpay
Foto: pz
Grosses tun. Diese Geschichte möch- oder EasyPark.
ten wir euch in unserer nächsten
Chinderfiir erzählen. Anschliessend
werden wir in der Kirche den Blasius-
Familiengottesdienst zum Thema Freude
segen empfangen.
Der Familiengottesdienst vom 9. Thema Freude gestaltet. Von der
Wir freuen uns auf das gemeinsame
Februar wird von Religionsschülern Musikschule Malters wirken Key-
Feiern mit euch: am 2. Februar um
der 5. Klassen von Helena von Dä- board-Schüler*innen von Monika
10.15 Uhr im Pfarreiheim!
niken und Claudia Marani zum Schmutz mit.
Das Chinderfiirteam
Neujahrsessen für Ministrant*innen Vom Kirchendiener zum Fasnachtsgewaltigen
Am ersten Freitag im Jahr 2020 stand das alljährliche
Foto: Bruno Dahinden
Neujahrsessen vor der Tür. Mit den Minitalern, welche
die Ministranten und Ministrantinnen während des ver-
gangenen Jahrs gesammelt hatten, im Gepäck trafen wir
uns im Pfarreiheim. Nach der Begrüssung durch die Mi-
nileiter war das Essen bereit. Als alle satt waren, ging es
weiter mit den Spielen. Natürlich konnten die Ministran-
ten und Ministrantinnen danach ihre Minitaler noch
gegen ein kleines Geschenk eintauschen. Der Abend ver-
ging im Nu und schon wieder war es Zeit, nach Hause zu
gehen. Martin Vogel, Minileiter
Mitte Januar übernahm Falli I. das Zepter über die Fas-
nacht von Schachen. In einer würdigen, lustigen und vor-
fasnächtlichen Feier wurde Pius Fallegger, seines Zei-
chens Hauptsakristan von und zu Malters, in sein Amt als
Zunftmeister der Schachnächtler Zunft eingesetzt. Unser
Bild zeigt ihn auf dem Thron mit den Insignien des Fas-
nachtsgewaltigen von Schachen. Höhepunkt der Fas-
Foto: Jasmin Zimmermann
nacht wird der Umzug vom 22. Februar sein.Pastoralraum Malters-Schwarzenberg 7
Blauring und Jungwacht Malters waren drei Tage lang aktiv
«Aktion 72 Stunden» – gemeinnützig und innovativ
«Aktion 72 Stunden», was ist das?
Diese Frage stellten sich die Leiter
vor einigen Monaten auch, als sie da-
von erfuhren. Das Ziel, ein Projekt
auf die Beine zu stellen, welches ge-
meinnützig und innovativ ist, war je-
doch nicht so einfach. Nach langer
Planung war es jedoch am Freitag,
17. Januar so weit und die «Aktion 72
Stunden» konnte starten.
Start im Sagitreff
Der Start fand im Sagitreff statt, wo-
bei die Kinder den Treff kennenler-
nen konnten. Zusammen wurde Die «Aktion 72 Stunden» war Spass beim Backen, ...
Billard gespielt, «töggelet» und vieles
mehr.
Lotto und ...
Am Samstag war die Mission klar,
nämlich ein Lotto zu gestalten und
tatkräftig das Spiel vom Sonntag vor-
zubereiten. Dabei konnten wir mit
den Kindern und den Bewohnern
vom Altersheim ein tolles Lotto
durchführen. Zudem wurde geba-
cken und mit viel Kreativität das
Spielbrett fürs Spiel am Sonntag vor-
bereitet. Bei einem lustigen und
unterhaltsamen Arena-Game liessen
wir den Abend ausklingen. ... Spannung beim Lottospiel und ...
... Leiterlispiel
Am nächsten Morgen war es so weit
und das Leiterlispiel konnte durchge-
führt werden. Es wurde gelacht, «ge-
rotzt» und mit viel Ehrgeiz um den
Sieg gekämpft. Mit dem Ende des
Spieles kam auch das Ende des 72-
Stunden-Projektes. Wir dürfen auf
ein unterhaltsames und erfolgreiches
Wochenende zurückblicken, welches
uns in guter Erinnerung bleiben
wird.
Anja Schröter, Blauring
... Freude beim Leiterlispiel. Fotos: Lea Kramer8 Pastoralraum Malters-Schwarzenberg
Aus der Pfarrei Schwarzenberg
Familiengottesdienst
Am Sonntag, 9. Februar, 09.00
Eucharistische Anbetung Uhr, findet unter dem Motto
Freude der nächste Familiengot-
Wir von der Liturgiegruppe erwei- Wenn du gerne
tesdienst statt. Schüler der 5.
tern unser Angebot und möchten mal etwas Neues
Klasse und Musikschüler am Kla-
im Jahr 2020 neu zweimal eine eu- oder vielleicht
vier wirken dabei mit. Alle sind
charistische Anbetung halten. schon Bekanntes
dazu herzlich eingeladen.
ausprobieren
Eine kurze Erklärung dazu: Anbeten
willst, du Ruhe
ist wie «sünnele». Es ist ein Gebet der
für dein Herz
Entspannung. Wer sich an die Sonne
wünschst, frei
begibt, muss gar nichts tun, er kann
werden willst Chlichinderfiir, 10. Februar
ganz einfach entspannt da sein. Er
von all den All- mit Blasiussegen
braucht sich nur der Sonne auszuset-
tagsgedanken,
zen und diese wirken zu lassen. So Jesus kann uns beschützen
dann bist du herzlich eingeladen.
schauen wir auf Jesus, der real in der Wir erzählen euch die Geschichte,
Hostie gegenwärtig ist, und öffnen wie Jesus seine Jünger auf dem
Unsere nächsten Daten sind:
uns seinen Liebesstrahlen. So, wie Meer beschützen konnte.
Eucharistische Anbetung
wir nicht an der Sonne bleiben kön- In der Feier erhalten die Kinder
Mittwoch, 5. Februar, Mittwoch,
nen, ohne dass sie uns erwärmt, ge- den Blasiussegen, welcher sie be-
18. November, jeweils 19.00 Uhr
nauso bewirkt Gott etwas in uns schützen soll.
in der Pfarrkirche Schwarzenberg.
während der Anbetungszeit. Wir freuen uns, euch am Montag,
Frauengottesdienste
10. Februar, 09.30 Uhr in der
Anbetung ist ein Stillwerden vor Mittwoch, 18. März, 13. Mai,
Pfarrkirche begrüssen zu dürfen.
Gott, ein Leerwerden von den uns 28. Oktober und 9. Dezember,
Nach der Feier treffen wir uns zu
beherrschenden Gedanken. So wer- jeweils 19.00 Uhr.
Kaffee, Sirup und einem feinen
den wir etwa 30 Minuten mit Still- Wir freuen uns auf dich!
Stück Brot.
sein, Impulsen und Gesang vor der Liturgiegruppe der
Euer Chlichinderfiirteam
Monstranz verweilen. Frauengemeinschaft Schwarzenberg
Dankeschönabend der Pfarrei Schwarzenberg
Eine bewährte und schöne Tradition ist es, dass unsere
Kirchgemeinde mit dem Dankeschönabend für die Mit-
hilfe und Unterstützung in der Pfarrei Danke sagt.
Auch dieses Jahr folgten wieder gegen 80 Ehrenamtliche
sowie angestellte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der
Einladung zum Dankeschönabend. Die Pfarrei Schwar-
Zu Beginn des Dankeschönabends wurde viel gesungen.
zenberg darf auf über 150 freiwillige Helfer und Helferin-
nen zählen, welche in verschiedenen Gruppierungen
ihren Beitrag leisten und ihre Aufgaben mit Herzblut
wahrnehmen.
Unter dem Motto Frieden startete der Abend mit einer
Andacht in der Kirche, wo die Anwesenden von Seppi
Hodel, Pastoralraumleiter, und Josef Bühler, Kirchenrats-
präsident, mit einer Anrede, verbunden mit grossem
Dank, begrüsst wurden. Nach einem reichhaltigen
Nachtessen und angeregten Gesprächen klang der Ein feines Essen und angeregte Gespräche bei gemütlichem
Dankeschönabend 2019 aus. lb Beisammensein rundeten den Abend ab. Fotos: lbPastoralraum Malters-Schwarzenberg 9
Vereine melden Leitung: Monika Steffen, Tel. 041 497 im Berufswahlprozess optimal unter-
26 21, Mobile 079 568 44 81 stützen können.
Pfarreiheim, Zimmer D4 Durch die Anwesenheit einer Lehr-
person, wie auch durch die Berufs-
Malters
Mittwoch, 12. Februar und Eignungsberaterin Frau Rettig
Fasnachtsanlass Burri, können all diese Fragen geklärt
Frauenbund Malters
Gemeinsam basteln, schminken, tan- werden. Dieser Abend ist für Eltern
Montag, 3. Februar zen und ein feines Zvieri geniessen. mit Jugendlichen der 1. Oberstufe
Vortrag «Magersucht» Ort: Pfarreiheim Malters, Saal sehr hilfreich.
19.00 Uhr im Pfarreiheim Malters, Zeit: 14.00–16.30 Uhr Kursleitung: Rebecca Rettig Burri,
Saal Kosten Fr. 5.– pro Kind Berufs- und Eignungsberaterin CHA
Chiara Medri hat selber eine Mager- Zielgruppe: alle Kinder in Begleitung und Lehrerin
sucht durchgemacht. Sie berichtet eines Erwachsenen Weitere Informationen zum Kurs fin-
von ihren Erfahrungen. Info: Pierina Vogel, Tel. 078 795 12 50, den Sie unter: www.blickweise.ch
Essstörungen sind ein Tabuthema, a.pierina@hotmail.com Anmeldung: bis Samstag, 8. Februar
und doch kommen sie immer häufi- an Corinne Mattmann, 041 497 05 77
ger vor. Alter, Geschlecht, Hautfarbe, Motteri Malters oder corinne.mattmann@eltern-
Kultur … Essstörungen diskriminieren gruppe-malters.ch
Samstag, 1. Februar
nicht. Es kann jeden treffen! Kosten pro Person: Fr. 10.–
Fasnachtszeitung
Über all dies und die persönlichen (Einzelperson), Fr. 15.– (Elternpaar)
An den bekannten Verkaufsorten im
Erfahrungen von Chiara Medri mit
ganzen Dorf wird die druckfrische
einer Essstörung handelt dieser Vor- Natura Malters
Fasnachtszeitung verkauft. Wer wis-
trag.
sen will, wie der oder die Dorfheilige Montag,10. Februar
Kosten: Türkollekte
2020 heisst, kommt nicht um den Insektensterben
Referentin: Chiara Medri
Kauf herum. Vortrag von 19.30 bis 20.15 Uhr, im
Anmeldung bis Freitag, 31. Januar an
Gleis 5 des Restaurants Bahnhof
Kriemi Burri, Tel. 079 344 30 60 oder
Spiritueller Seniorenkreis Die enorme Vielfalt der Insekten ist
kriemi.burri@icloud.com
Malters beeindruckend. Farbenfroh oder
ganz unscheinbar, nützlich oder läs-
Donnerstag, 6. Februar Donerstag, 6. Februar
tig: Alle sind sie kleine Wunderwel-
Stricken Über das Napfgebiet
ten. Ohne unsere Insekten ver-
13.30 Uhr im Pfarreiheim, Der ehemalige Sekundarlehrer und
schwindet die Nahrungsgrundlage
Zimmer D1 Autor Xaver Vogel vom Menzberg
vieler Tiere. Zudem ist unsere Nah-
Das Stricken findet jeweils am ersten liest über das Napfgebiet und ent-
rungsmittelproduktion auf die
Donnerstag im Monat statt (ausser in führt uns auf karge Heimetli in abge-
Blütenbestäuber angewiesen. Kleine
den Schulferien und bei Feiertagen legenen «Chrächen». Anschliessend
Tiere – grosse Wirkung! Die Ab-
am zweiten Donnerstag). gemütliches Beisammensein bei Kaf-
nahme der Insektenvielfalt ist eine
fee, Tee und Kuchen.
erwiesene Tatsache, die auch in den
Kreis junger Eltern 14.00 Uhr, Pfarreiheim Malters, Saal
Medien immer häufiger thematisiert
Mittwoch, 5. Februar wird. Der Vortrag von Herrn Hagist
Elterngruppe
Chindersinge von der Vogelwarte Sempach be-
Kinder ab einem Jahr singen, tanzen Mittwoch, 12. Februar leuchtet die Ursachen und die Aus-
und musizieren zusammen mit ihren Eltern-Informationsabend wirkungen dieser Entwicklung. Sie
Eltern oder einer anderen Begleitper- Berufswahl bei Jugendlichen erfahren Möglichkeiten, wie Sie den
son. 19.30–21.00 Uhr, Singsaal Schulhaus Lebensraum für Insekten erhalten
Zeit: 09.30–10.00 Uhr singen, 10.00– Muoshof, Malters oder fördern können.
10.30 Uhr Znüni Die erste Berufswahl ist ein spannen- Im Anschluss an das Referat findet
Anmeldung: nicht erforderlich der und herausfordernder Prozess ab 20.30 Uhr die jährliche ordentliche
Mitnehmen: Wolldecke, Anti-Rutsch- für Eltern und Kind. Der Abend zeigt, Vereinsversammlung von Natura
Socken und Fr. 5.– (Unkostenbeitrag) wie Sie Ihre Tochter oder Ihren Sohn Malters statt.10 Pastoralraum Malters-Schwarzenberg
Pro Senectute Schachen Mittwoch, 12. Februar Schwarzenberg
Mittagstreff im Café e più, Malters
Mittwoch, 5. Februar
Um 11.30 Uhr gemeinsames Mittag- Frauengemeinschaft
Mittagstreff
essen, anschliessend kann gejasst Schwarzenberg
11.30 Uhr, Restaurant Rössli. Anmel-
oder gespielt werden.
dung dirket beim Rest. Rössli Mittwoch, 5. Februar, 19.00 Uhr
Menüpreis Fr. 17.–
Anbetung in der Kirche
Anmeldung bis am Montag davor an
Mittwoch, 12. Februar
Lydia und Hansruedi Zemp,
Jassen Donnerstag, 13. Februar
041 497 20 35
13.30 Uhr, Restaurant Rössli Fasnachtsnachmittag
13.30 Uhr, Hotel Weisses Kreuz,
Schwarzenberg
mALTERs AKTIV
Montag, 3. Februar
Erzählcafé Jetzt anmelden für die Ferienwoche vom 21. bis 27. Juni
Wer älter wird, hat viel erlebt und ei-
niges zu erzählen. Thema: «Erinne-
Allegra Lenzerheide Valbella
rungen aus unserer Schulzeit» Die Ferienregion Lenzerheide Val- • verschiedene Bergbahnen
Leitung: Emil Frey-Babst bella lädt Aktive und Geniesser ein, • Ortsbus, Bergbahnen (ohne Post-
Zeit: 09.15–11.15 Uhr unbeschwerte Ferien und perfekte auto) und Reiseversicherung sind
Wo: Restaurant Muoshof Malters Erholung zu finden. Wir sind mit im Preis inbegriffen
dem Ortsbus und den öffentlichen • Pauschalpreis Doppelzimmer
Dienstag, 4. Februar Verkehrsmitteln unterwegs. pro Person Fr. 1050.—
Gemeinsam Skifahren Zurkirchen Reisen bringt uns nach • Pauschalpreis Einzelzimmer
Mürren-Schilthorn Valbella und holt uns wieder zu- pro Person Fr. 1200.—
Auf dem Schilthorn James-Bond- rück nach Malters.
Je nach Wetter sind alternative
Brunch mit anschliessendem Ski- Das Hotel Waldhaus am Heidsee in
Programme möglich.
fahren Valbella ist ein gepflegtes 3-Sterne-
Verschiebedatum: Freitag, 7. Februar Superior-Familienhotel im heime- Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Auskunft und Anmeldung bis Sonn- ligen Bündner Stil. Wir geniessen Für Informationen und Unterlagen
tag, 2. Februar, 20.00 Uhr bei Hans Halbpension. melden Sie sich bitte bei:
Brand, 041 497 11 81 Allegra Grischun lautet unser dies- Lydia und Hansruedi Zemp-Peter,
Treffpunkt: 06.30 Uhr, jähriges Motto. Unsere fakultativen Zwingstrasse 12, Malters, 041 497
Werkhof Malters Ausflüge beinhalten viel Abwechs- 20 35, zemplyha@bluewin.ch
Wir fahren mit Privatautos (Fahrkos- lung und Gemütlichkeit.
Martha und Andreas Vogel-Zeller,
tenbeteiligung) • Spaziergänge und kurze Wande-
Luzernstrasse 23, Malters,
rungen
041 497 32 71, vogel@himail.ch
Mittwoch, 5. Februar • Wanderungen von 3 bis 4 Std.
Schieber-Jassen • Ein Tag zur freien Verfügung, je Wir freuen uns, Sie während dieser
Leitung: Hedy Eiholzer und Monika nach Wetter Woche im Bündnerland zu begleiten.
Müller
13.30 Uhr, Alterswohnheim Boden-
matt, Malters
Donnerstag, 6. Februar
Nachmittagsspaziergang
Leitung: Monika Caprez und Klara
Zürcher
Treffpunkt: 13.15 Uhr,
Bahnhof Malters
Foto: zvgThema 11
Gedenkfeier für Drogenopfer am 6. Februar in Luzern
Würde geben, Versöhnung stiften
Den Tod von Menschen auf der Gas-
se nimmt die Öffentlichkeit kaum
wahr. Der Gedenkgottesdienst in der
Luzerner Matthäuskirche will auch
2020 die Verstorbenen würdigen und
Zeichen der Solidarität mit ihnen
und ihren Familien ermöglichen.
Im vergangenen Jahr sind wiederum
17 armuts- und suchtbetroffene Men-
schen gestorben. Der Drogenkonsum
und die daraus resultierenden ge-
sundheitlichen Schäden haben unter
anderem auch bei sehr jungen Men-
schen zum Tod geführt. Ihrer aller zu
gedenken, bedeutet Franz Zemp sehr
viel. Der Seelsorger des Vereins Kirch-
liche Gassenarbeit sagt: «Drogen kon- Eine Kerze entzünden und der Verstorbenen namentlich gedenken. Bild: Jutta Vogel
sumieren ist nach wie vor mit Schuld-
zuweisung verbunden, obwohl man Familienmitgliedern. Plötzlich sind zur Versöhnung sein, ein bisschen in-
weiss, dass die Gründe, weshalb je- sie mit der Todesnachricht konfron- neren Frieden stiften.
mand Drogen nimmt, komplex sind.» tiert. Es beginnt ein Prozess des Ab-
schiedes und die Geschichte mit der Einladende Gedenkfeier
Die öffentliche Feier tut gut Sucht in der eigenen Familie kommt Die frohe Botschaft von einem Gott,
So freut sich Zemp besonders, dass erneut ins Bewusstsein. Der Tod ist der nicht verurteilt, scheint Franz
auch immer einige Leute zur gottes- dann der Punkt, diese aufzuarbeiten.» Zemp dafür sehr passend: «Theolo-
dienstlichen Feier kommen, die nicht Das Gedenken kann ein kleiner Schritt gisch ist die Grosszügigkeit Gottes
aus eigener Betroffenheit da sind, son- zentral in dieser Feier. Die Feier will
dern, um ein Zeichen der Verbunden- Schuld wegnehmen und von Schuld-
heit zu setzen. Auch sind viele Ange- Gedenkfeier gefühlen entlasten.» Mütter und Väter
hörige dankbar, dass eine öffentliche Die ökumenische Gedenkfeier für fühlen sich schuld am Drogenkonsum
Feier stattfindet. «Es tut ihnen gut, zu Menschen, die an Drogen und ihres Kindes, die Suchtbetroffenen
wissen, dass nicht vergessen geht, wie ihren Folgekrankheiten gestorben selber haben Schuldgefühle – die Fei-
schmerzlich es ist, eine Tochter, einen sind, wird von Franz Zemp, Seel- er will helfen, sich davon zu lösen.
Sohn, einen Bruder oder eine Schwes- sorger des Vereins Kirchliche Gas- So richtet sich die Feier an sehr viele
ter in der Familie zu haben, die wegen senarbeit und Vertreter der katho- Personen und möchte sie stärken:
Drogen abgestürzt und gestorben ist», lischen Kirche Luzern, sowie von Menschen von der Gasse, für die der
erläutert der Seelsorger. Aus Erfah- Beat Hänni, Vertreter der refor- Tod täglich präsent ist und die um ihre
rung weiss er, dass viele Familien sich mierten Kirche Luzern, gestaltet. Freundinnen und Freunde trauern,
nicht getrauen, über die Gründe des Jugendliche des Kinder- und Ju- Angehörige, auch Mitarbeitende der
Todes ihres suchtbetroffenen Sohnes gendchores St. Anton-St. Michael Betriebe des Vereins Kirchliche Gas-
oder ihrer suchtbetroffenen Tochter Luzern singen dazu unter der Lei- senarbeit und anderer Institutionen
zu reden. Und Zemp ergänzt: «Es gibt tung von Thomas Walpen. und auch jene Menschen, die einfach
auch Eltern oder Verwandte, die hat- Do, 6.2., 19 Uhr, Matthäuskirche, Ecke ihre Solidarität zum Ausdruck bringen
ten jahre- oder jahrzehntelang keinen Hertenstein-/Seehofstrasse, Luzern möchten. Sie alle sind eingeladen.
Kontakt mehr zu suchtbetroffenen Andreas Wissmiller / Franz Zemp12 Thema
Wie sich die katholischen Schulen in der Schweiz positionieren
Traditionell am Puls der Zeit
Wie behaupten sich katholische träge des Kantons. Der Prorektor zeigt verbunden: (1) die Lernförderung, (2)
Schulen in der Schweizer Bildungs- sich aber auch dankbar, dass Kollek- die Verantwortungsschulung und (3)
landschaft? Wen sprechen sie an und ten und andere Zuwendungen das die Interdisziplinarität. Die Lernförde-
was haben sie «mehr» zu bieten als Gymnasium ideell und materiell
andere Schulen? Der Verband Ka- unterstützen.
E
tholische Schulen der Schweiz gibt
Auskunft, das Gymnasium St. Kle- Drei Säulen geben Profil ine katholische Schule
mens Ebikon ein konkretes Beispiel. Was unternimmt St. Klemens, um in ist primär eine
der Bildungslandschaft attraktiv zu Schule.
Franco Luzzatto unterrichtet mit Be- bleiben? Immerhin sind auch im Ebi-
Susanne Gabriel,
geisterung seit 21 Jahren. Der Prorek- koner Kurzzeitgymnasium die Schü-
Katholische Schulen der Schweiz
tor von St. Klemens in Ebikon erklärt ler*innenzahlen in den letzten Jahren
die Struktur dieses Gymnasiums, lie- aufgrund der demografischen Ent-
bevoll «Klemi» genannt. Zur Schule wicklung gesunken. Franco Luzzatto
gehöre das Kurzzeitgymnasium sowie rechnet zum einen wieder mit gebur- rung erfolge unter anderem durch die
die eine Tagesstruktur bietende Tages- tenstärkeren Jahrgängen, zum ande- Möglichkeiten der Tagesschule, wel-
schule. Hervorgegangen, so Luzzatto, ren habe sich die Schule mit drei Säu- che stark nachgefragt würden: profes-
sei das heutige Gymnasium aus einer len ein klares Profil für ihr Wirken sionelle Lernunterstützung durch
Gründung der Pallottiner-Gemein- gegeben und 2019/20 explizit einge- Lehrpersonen, Hausaufgaben in klei-
schaft vor bald 90 Jahren, welche das führt. «Alle drei Säulen entstanden in nen Gruppen, eine Plattform für
Gymnasium dann im Jahr 2000 in eine einem gemeinsamen Prozess von Nachhilfeunterricht, den ältere Schü-
Stiftung überführt habe. Die Schule Stiftungsrat, Schulleitung, ehemaligen lerinnen und Schüler erteilen, sowie
führe wie die Kantonsschulen zur all- und jetzigen Schüler*innen», erklärt eine besondere Förderung grundle-
gemeinen Matura und finanziere sich der Prorektor erfreut. Und alle drei gender Kenntnisse in Sprache und
hauptsächlich durch die Pro-Kopf-Bei- seien mit Formen der Digitalisierung Mathematik. Hier sei das «Klemi»,
«Christliche Werte beginnen, wo es gelingt, den Gedanken einer anderen Person wirklich nachzuvollziehen», sagt Prorektor
or undThema 13
in St. Klemens ein Gesicht haben. Die
Dachverband und Charta Schule will auf die jeweiligen Fähig-
Der Dachverband «Katholische keiten und Schwierigkeiten eines jun-
Schulen der Schweiz» ist in Luzern gen Menschen individuell eingehen.»
ansässig. Er unterstützt die jeweils Konkret erfolge die Schulung der Ver-
autonomen katholischen Privat- antwortung über Arbeitsaufträge, die
schulen mit Dienstleistungen wie Mitverantwortung der Schüler*innen
gemeinsamer Öffentlichkeitsarbeit im Schülerrat, etwa zum Thema «Um-
und fördert die Vernetzung unter- gang mit dem Handy», oder bei der
einander. Zum Dachverband ge- Integration von neuen Schülerinnen
hören 34 katholische Schulen als und Schülern durch ältere. «Interdis-
Vollmitglieder und 10 als assoziier- ziplinarität schliesslich heisst für uns,
te Mitglieder. Unter Federführung dass wir Themen nicht nur fachspezi-
des Dachverbands entstand die fisch angehen, sondern von verschie-
sogenannte «Charta», in welcher denen Seiten anschauen und immer
alle Vollmitglieder eine gemeinsa- deren ethische Implikationen mitbe-
me Haltung ausdrücken. denken», beendet Franco Luzzatto
www.katholischeschulen.ch seine Ausführungen. Besser lernen durch den Austausch
in kleinen Gruppen. Bild: zVg
Mehrwert des Katholischen
erläutert Luzzatto, klar am Puls der Wen spricht eine katholische Privat- eine Schule. Der Bildungsauftrag
Zeit und erfülle mit der Digitalisierung schule wie St. Klemens an? Susanne kommt zuerst», unterstreicht Susanne
eine weitere aktuelle Empfehlung der Gabriel von der Geschäftsstelle des Gabriel, «und eine Privatschule muss
Schweizerischen Konferenz der kan- Dachverbands «Katholische Schulen im Bildungssystem komplett an-
tonalen Erziehungsdirektoren. der Schweiz» (s. Kästchen) beschreibt schlussfähig sein.» Eine christliche
drei Personenkreise, an die sich ka- Werteorientierung und lebendige Tra-
V
Verantwortung schulen tholische Schulen besonders richten: ditionen kämen dann noch hinzu.
Der Prorektor fährt fort: «Mit Verant- «Eltern, die schon sehr früh für ihr
w
wortungsschulung zielen wir auf die Kind planen, Eltern mit Teenagern, Religion als Unterbrechung
personale Würde jedes Menschen ab. die gezielt Talente gefördert wissen Worin zeigt sich in St. Klemens in Ebi-
Jede Schülerin und jeder Schüler soll wollen, sowie Eltern mit Kindern, die kon das Katholische? Franco Luzzatto
allenfalls Schwierigkeiten haben und schmunzelt: «An den geprägten Zei-
bei denen ein Schulwechsel eine neue ten», wobei die Rorate- und Licht-
Perspektive eröffnen kann.» Bei all feiern im Dezember dann durchaus
diesen Kindern und Jugendlichen auch «Weihnukka» heissen dürften,
biete, so Gabriel, eine eher kleine und da sie mit Blick auf christliche und jü-
familiäre Privatschule, wo man sich dische Schüler*innen Elemente von
gut kennt, einen geeigneten Ort. Da- Weihnachten und von Chanukka zu-
mit deute sich auch an, wo der Mehr- sammenbrächten. Das empfinde er
wert einer katholischen Schule liegt. dann so richtig als «katholisch», der
Patrizio Foletti, seit fünf Jahren Präsi- Wortbedeutung nach «offen für alle».
dent des Dachverbandes und Rektor Überhaupt verstehe er, fährt Luzzatto
des Collegio Papio in Ascona, bestä- fort, Religion ganz stark als «heilsame
tigt: «Wir legen Wert auf die Bezie- Unterbrechung vom Alltagstrott». Das
hungspflege mit den Familien und würden sie im «Klemi» ganz stark le-
schenken den einzelnen Schüler*in- ben, schon in etwas so Einfachem wie
nen hohe Aufmerksamkeit.» Zusätz- dem Tischgedanken vor dem Mittag-
lich werde die geistliche Dimension essen und erst recht in den grossen
des Menschen berücksichtigt, natür- Schulunternehmungen. Von der
lich in einer grossen Freiheit und Of- Nachtwallfahrt ins Flüeli-Ranft etwa
fenheit, so Foletti. Klar ist aber auch: schwärmten die jungen Leute noch
Philo
Philosophielehrer Franco Luzzatto. Bild: aw «Eine katholische Schule ist primär Jahre später. Andreas Wissmiller14 Thema
Ein Amt in Ehren: Esther Stöckli, Anton Sidler und Doris Herzog (v. l.) engagieren sich als Freiwillige im Luzerner Kantons-
spital (LUKS). Bilder: Thomas Stucki
Freiwillige Mitarbeitende im Spital
Geschenkte Zeit am Spitalbett
Ehrenamtliche ergänzen die Arbeit lasteten Situation bewusst, dass sie
des pflegerischen und therapeuti- Spital sucht Freiwillige Körper, Geist und Seele seien: «Der
schen Spitalpersonals und auch der Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) Mensch als Patient will seine Seele zei-
Seelsorge. Dabei gelingt ihnen ein sucht Freiwillige für Sitz-Nachtwa- gen», sagt Herzog. Obwohl es über-
ganz eigener Kontakt zu Patientin- chen, Besuchs- und Begleitdienste, haupt nicht dauernd voller Tränen sei
nen und Patienten. Bloss: Es fehlt an eine Gottesdienst-Begleitgruppe bei ihnen. Oft sei es auch lustig, was sie
Freiwilligen für diese Aufgaben. und einen muslimischen Besuchs- mit Patienten erlebe. Stehe einmal
dienst. Das LUKS ist das grösste kein Name auf der Besuchsliste, mach-
Den Austausch zwischen Menschen Zentrumsspital der Schweiz und ten sie trotzdem ihre Runde. Denn es
könne man zum Glück noch nicht di- sichert die medizinische Grund- freue sich immer jemand über Besuch.
gitalisieren, sagt Nana Amstad, wel- versorgung der Zentralschweiz.
che das Seelsorge-/Care-Team am Kontakt: nana.amstad@luks.ch Patientin dankt für ihr Leben
Luzerner Kantonsspital (LUKS) leitet: Es sind zumeist ältere Menschen und
«Freiwillige engagieren sich aus dem solche, die auch sonst zur Kirche ge-
Herzen, professionelle Leistungen ha- andere», sagt er, «manche reissen sich hen, die Esther Stöckli zum Spital-
ben eine andere Charakteristik.» die Infusionen weg, werden aggres- gottesdienst begleitet. Aber viele Plät-
siv.» Das sei nicht persönlich gemeint, ze bleiben leer. Die Aufenthaltsdauer
Sitzwache: besser unbequem es seien Menschen in Grenzsituatio- sei kürzer als früher, das beeinflusse
Er verlange jeweils einen unbeque- nen, Sterbende zum Beispiel, deshalb die Besucherzahlen. «Wer nicht mobil
men Stuhl für seine Einsätze, sagt An- müsse man für diese Aufgabe in sich ist, kann den Gottesdienst im Spital-
ton Sidler. Ein bis zwei Mal im Monat gefestigt sein. «Manche wollen eine radio hören», sagt sie. «Einmal be-
verbringt er eine Nacht an einem Pa- Zigarette rauchen, andere wollen re- dankte sich eine Patientin, dass sie
tientenbett. Stundenlang, in völliger den, es ist hinter jeder Tür anders», noch lebt – nicht bei mir, versteht
Stille. Es könne aber auch laut werden, sagt Doris Herzog. Sie leitet den ehren- sich», sagt Stöckli und schmunzelt.
etwa wenn jemand Schmerzen habe amtlichen Besuchsdienst des Spitals. Die Frau hatte eine schwere Operation
oder Angst. «Von einer Sekunde auf die Vielen Menschen werde in einer be- überstanden. Thomas StuckiVeranstaltungen 15
Treffpunkte Lassalle-Haus, Edlibach Was mich bewegt
Drei Tage mit Blick auf
Wasch mir den Pelz ...
die Pensionierung
Kurz nach
Mit der Pensionierung wird vieles an-
Neujahr, die
ders. Im Lassalle-Haus ob Zug bietet
Bilder aus dem
Theres Spirig-Huber dazu vom 3. bis
Fernsehen von
5. Juni unter dem Titel «Mich dem Le-
der Neujahrs-
ben neu öffnen» drei Kurstage für Ein-
messe mit dem
zelpersonen und Paare an. Die Ver-
Papst sind mir
bindung von Biografiearbeit und
noch frisch vor Augen: eine Pha-
einer christlich verwurzelten, offenen
lanx von Männern im Altarraum,
Spiritualität ermöglicht, sich innerlich
Priester, Bischöfe, Kardinäle. Keine
Migrantinnen und Migranten beglei- neu auszurichten und nach Kraftquel-
Frauen.
ten: Caritas hilft. Bild: Caritas/Conradin Frei len für den neuen Lebensabschnitt zu
suchen.
Keine Frauen. Was für ein Bild
Auskunft: Theres Spirig-Huber, 031 991 76 88,
Caritas Luzern spirituelle-begleitung.ch; Anmeldung über gibt die Kirche ab? Werden so
Migrant*innen betreuen: lassalle-haus.ch auch kommende Generationen
Erfahrungsaustausch hierzulande noch die Freude am
Glauben entdecken, sich auf Jesus
In vielen Kirchgemeinden und Pasto- Luzerner Landeswallfahrt
einlassen? Und was geschieht
ralräumen setzen sich Freiwilligen- Die Wallfahrtstermine 2020
dafür heute in der Kirche – und
gruppen für Migrantinnen und Mig-
Die Termine für die Luzerner Landes- was geschieht nicht? Da ist viel
ranten ein. Die Caritas Luzern lädt
wallfahrten stehen fest: Nach Einsie- von Reform die Rede und von
Personen, die solche Gruppen koor-
deln pilgern die Luzernerinnen und Glaubwürdigkeit zurückgewinnen.
dinieren oder selbst Migrantinnen
Luzerner am Sonntag, 3. Mai; tags Gewiss möchte die Kirche auch im
und Migranten begleiten, am 5. März
zuvor machen sich wie gewohnt viele 21. Jahrhundert anschlussfähig
zum Erfahrungsaustausch ein. Sie ha-
zu Fuss und mit dem Velo auf den bleiben, aber sie agiert nach dem
ben an diesem Treffen die Möglich-
Weg. Die Wallfahrt zu Bruder Klaus Motto: «Wasch mir den Pelz, aber
keit, sich über ihre Erfahrungen und
nach Sachseln und Flüeli-Ranft findet mach mich nicht nass.» Natürlich
Herausforderungen mit Menschen,
am Mittwoch, 2. September statt. Erneuerung, aber gleiche Zugänge
die Ähnliches tun, auszutauschen,
für Frauen zu allen Ämtern,
können Kontakte knüpfen und Inspi-
Gewaltenteilung, demokratische
ration für ihre Tätigkeit finden. Das
Legitimationen – alles Selbstver-
Treffen leitet Stefanie Hodel, Integra-
ständlichkeiten im 21. Jahrhun-
tionsprojekte, Caritas Luzern.
dert –, das lieber doch nicht.
Do, 5.3., 17.30 bis ca. 20.30 Uhr, Caritas
Luzern, Brünigstrasse 25, Luzern; Anmeldung
unter caritas-luzern.ch/erfa-diakonie bis Klar, Reformen können wehtun,
27.2.; Teilnahme kostenlos sie beinhalten das Eingeständnis,
sich verrannt zu haben. Aber
Gut gelaunt – auch im Regenschutz:
RomeroHaus Luzern sie befreien auch. Der Reformstau
an der Velowallfahrt 2019. Bild: do
Ein Morgen in Achtsamkeit lähmt die Kirche. Ein neues
Jahrzehnt hat begonnen. Warum
Menschen sprechen auf Stille und
Sonnenhügel Schüpfheim sich nicht lösen aus der Verkramp-
Meditation an. Wenn äussere Reize
Sonntagabendfeier fung? Speziell in der Frauenfrage.
wegfallen, eröffnen sich neue Räume
Oder hofft jemand insgeheim,
und die Seele richtet sich auf Wesent- Mit Licht, Stille und Gesang den Über-
das Rad der Gleichberechtigung
liches aus. Einen Vormittag lang wird gang vom Sonntag in die Arbeitswo-
liesse sich wieder zurückdrehen?
dies achtsam eingeübt. che gestalten. Jeden letzten Sonntag
Mit Bernadette Rüegsegger; Sa, 8.2., im Monat, nächstmals am 23. Februar.
Andreas Wissmiller,
7.15–12.15, mit Frühstück, RomeroHaus Sonnenhügel, Kapuzinerweg 1, Schüpfheim,
Luzern, Anmeldung bis Do an 041 280 41 26 19.30 Uhr, Klosterkirche, 041 485 71 20, Zentralredaktion Pfarreiblatt
oder shibashi@bluewin.ch; Fr. 25.– keine Anmeldung nötigAZA 6102 Malters
Post CH AG
Zuschriften/Adressänderungen an:
info@pfarrei-malters.ch, 041 497 25 23
Impressum
Herausgeber: Pastoralraum Malters-Schwarzenberg,
Kirchrain 2, 6102 Malters Hinweise für den überpfarreilichen Teil: Kantonales Pfarreiblatt, c/o Kommunikationsstelle der röm.-kath.
Redaktion: Paul Zehnder Landeskirche des Kantons Luzern, Abendweg 1, 6006 Luzern 6, 041 419 48 24/26, info@pfarreiblatt.ch
Erscheint vierzehntäglich Druck und Versand: Brunner Medien AG, 6011 Kriens, www.bag.ch
Worte auf den Weg
Bild: Janette Fuller, cc0 1.0, www.publicdomainpictures.net
W
enn sich jemand, der 20 Jahre an der Kurie in Rom
gearbeitet hat, vorstellen muss, dass Frauen als
Diakoninnen da sind, später auch als Priesterinnen,
dass da auch Kinder herumspringen – dann ist offenbar
eine Mauer da. Diese Menschen wollen die Vergangenheit
einmauern. Aber Jesus war ein Schreiner und kein Maurer,
er hat Türen und Fenster gemacht.
Paulo Suess, *1938, dt.-brasil. Befreiungstheologe,
Interview in «Die Furche» 46/2019Sie können auch lesen