Gymnasium Bildungsgang zur Hochschulvorbereitung

 
Gymnasium Bildungsgang zur Hochschulvorbereitung
Gymnasium
Bildungsgang zur
Hochschulvorbereitung

Erziehungsdirektion
des Kantons Bern

Mittelschul- und
Berufsbildungsamt MBA
Gymnasium Bildungsgang zur Hochschulvorbereitung
Gymnasium Bildungsgang zur Hochschulvorbereitung
Das Bildungsangebot: vielseitig und flexibel

                                                                                        Bildungswege nach der Volksschule
                                                                                                                         Weiterbildung
                                                                                              z.B. Nachdiplomausbildungen (NDS), Certificate of Advanced Studies (CAS),
                                                                                                Diploma of Advanced Studies (DAS), Master of Advanced Studies (MAS)

                     Höhere Fachprüfungen                                                                                                                  Pädagogische                             Universitäten

                                                                                                                                                                                                                                     Tertiärstufe
                                                                                 Höhere Fachschulen                Fachhochschulen (FH)
                             (HFP)                                                                                        Bachelor/Master                 Hochschulen (PH)                            und ETH
                                                                                        (HF)                                                                  Bachelor/Master                        Bachelor/Master
                     Berufsprüfungen (BP)
   Weiterbildung

                                                                                                                 Berufsmaturität
                                                                                                            BM1 während und BM2 nach der
                                                                                                                                                                  Fachmaturität
                                                                                                                                                                     nach der FMS
                   Berufsabschlüsse

                                                                                                               beruflichen Grundbildung
                    für Erwachsene

                                                                                                                                                                                              Gymnasiale Maturität
                                  (z.B. Validierung)

                                                                   EBA                                            EFZ                                                                                   Gymnasien
                                                              eidg. Berufsattest                          eidg. Fähigkeitszeugnis                    Fachmittelschulausweis
                                                         Betriebe/Berufsfachschulen,           Betriebe/Berufsfachschulen, Lehrwerkstätten,               Fachmittelschulen (FMS)
                                                               Lehrwerkstätten           Informatikmittelschulen IMS, Wirtschaftsmittelschulen WMS

                                                                                                                                                                                                                                     Sekundarstufe II
                                                                                       Berufliche Grundbildung                                                            Mittelschulbildung

                                                          Brückenangebote

                                                                                                                                                                                                                                  Sekundarstufe I
                                                                                                                                                                                                                                  Primarstufe/
                                                                                                                            Volksschule

                   Hinweis: Diese Übersicht zeigt die üblichen Bildungswege im Kanton Bern                                                               Direkter Zugang (für HF- und FH-Lehrgänge wird für den direkten Zugang
                   auf. Über weitere Möglichkeiten und Spezialregelungen informieren alle                                                                in der Regel eine Vorbildung in einem verwandten Berufsfeld vorausgesetzt.)
Hinweis:                                               Diese Übersicht zeigt die üblichen Bildungswege im Kanton Bern Bildungswege
                   Bildungsinstitutionen oder die BIZ Berufsberatungs- und Informationszentren.
                                                                                                                        auf. Übermitweitere           Möglichkeiten
                                                                                                                                          Zusatzqualifikation (z.B. Berufspraktikum, Aufnahmeprüfung,
                                                                                                                        Passerelle, Propädeutikum, Zulassungsjahr)
                   Erziehungsdirektion des Kantons Bernund Spezialregelungen informieren alle Bildungsinstitutionen oder die BIZ Berufsberatungs- und                                        Mai 2015

                                                       Informationszentren.

                                                       Direkter Zugang (Für HF- und FH-Lehrgänge wird in der Regel eine Vorbildung in einem verwand-
                                                       ten Berufsfeld vorausgesetzt.)

                                                       Bildungswege mit Zusatzqualifikation (z. B. Berufspraktikum, Aufnahmeprüfung, Passerelle,
                                                       Propädeutikum, Zulassungsjahr)

Das Bildungssystem im Kanton Bern ist keine Einbahn-                                                                  nen, je nach Neigung und Interesse. Lebenslanges Ler-
strasse. Es stehen immer mehrere Wege offen, eine                                                                     nen ist möglich. Für alle. Informieren Sie sich in unseren
Ausbildung zu absolvieren oder einen Beruf zu erler-                                                                  Broschüren oder unter www.erz.be.ch.

                                                                                                                               3
Gymnasium Bildungsgang zur Hochschulvorbereitung
Gymnasialer
Bildungsgang
     Der gymnasiale Bildungsgang ist eine

     vierjährige Vollzeitausbildung auf der

     Sekundarstufe II, welche die Schüle-

     rinnen und Schüler auf das Studium an

     einer Hochschule vorbereitet.

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Gymnasium Bildungsgang zur Hochschulvorbereitung
Dieser anspruchsvolle Bildungsgang richtet sich an         rischen Grundlagenfächer garantieren die Breite der
Schülerinnen und Schüler mit guten bis sehr guten          Ausbildung. Zusätzlich können die Schülerinnen und
Schulleistungen, die ihre Ausbildung an einer Schule       Schüler durch die Wahl eines Schwerpunkt- und eines
erweitern und vertiefen wollen und beabsichtigen, spä-     Ergänzungsfachs sowie des Themas für die Maturaar-
ter ein Hochschulstudium zu absolvieren. Vorausset-        beit ihrer Ausbildung ein individuelles Profil geben.
zungen für den gymnasialen Bildungsgang sind Freude
am Lösen anspruchsvoller Aufgaben, der Wille, zu ver-      Mit dem Abschluss des gymnasialen Bildungsgangs
stehen und zu hinterfragen, ausdauernde Lernbereit-        wird die gymnasiale Maturität erworben, die den prü-
schaft sowie ein breites Interesse.                        fungsfreien Zugang zu den folgenden Hochschulen
                                                           gibt:
Der gymnasiale Bildungsgang beginnt in der Regel           –– Universitäten
nach Abschluss des zweiten Sekundarschuljahres             –– Pädagogische Hochschulen
(8. Schuljahr). Doch auch ein Übertritt nach dem dritten   –– Fachhochschulen (allenfalls mit zusätzlichen Aufla-
Jahr der Sekundarschule (9. Schuljahr) ist möglich. Für       gen bzw. dem Bestehen einer Aufnahmeprüfung)
den Übertritt qualifizieren sich Schülerinnen und Schü-
ler anhand einer Empfehlung der Volksschule oder ei-       Der Kanton Bern führt über das ganze Kantonsge-
ner Aufnahmeprüfung.                                       biet verteilt zehn kantonale Gymnasien, wobei an ei-
                                                           ner Schule in Biel der Unterricht in Französisch stattfin-
Im gymnasialen Bildungsgang erwerben die Schüle-           det. Zusätzlich zu den kantonalen Gymnasien gibt es in
rinnen und Schüler eine breite und vertiefte Allgemein-    Bern drei private, subventionierte Gymnasien und ein
bildung, die das abstrahierende und wissenschaftliche      privates Gymnasium.
Denken fördert und zur allgemeinen Studierfähigkeit
führt. Die für alle Schülerinnen und Schüler obligato-

                                                                5
Gymnasium Bildungsgang zur Hochschulvorbereitung
Übertritts- und Aufnahmeverfahren

              Im ersten Jahr der Sekundarschule (7. Schuljahr) wer-      Französisch, Mathematik und Natur-Mensch-Mitwelt
              den die Schülerinnen und Schüler und deren Eltern          (NMM). Die Beurteilung erfolgt nicht primär als Rück-
              über einen allfälligen Übertritt in den gymnasialen Bil-   blick auf die erbrachten Leistungen, sondern im Sinne
              dungsgang informiert. Schülerinnen und Schüler, die        einer Prognose im Hinblick auf das Bestehen im gym-
              sich für diesen anspruchsvollen Bildungsgang eignen,       nasialen Bildungsgang. Schülerinnen und Schüler, die
              können ab dem zweiten Jahr der Sekundarschule die          für den gymnasialen Bildungsgang empfohlen werden,
              Mittelschulvorbereitung* besuchen, um sich auf die er-     können prüfungsfrei in das erste gymnasiale Ausbil-
              höhten Anforderungen im gymnasialen Bildungsgang           dungsjahr eintreten.
              vorzubereiten.
                                                                         Schülerinnen und Schüler, die keine Empfehlung für
              Der Übertritt in den gymnasialen Bildungsgang erfolgt      den Übertritt in den gymnasialen Bildungsgang er-
              in der Regel aus dem zweiten Sekundarschuljahr. Auch       halten und somit nicht prüfungsfrei übertreten kön-
              Schülerinnen und Schüler aus dem letzten Sekundar-         nen, oder Schülerinnen und Schüler, die sich nicht für
              schuljahr haben die Möglichkeit, sich für den Übertritt    das Empfehlungsverfahren angemeldet haben, können
              in den gymnasialen Bildungsgang anzumelden. Dies           sich bis am 15. Februar zur Aufnahmeprüfung anmel-
              ist insbesondere dann sinnvoll, wenn aus besonderen        den. Die Aufnahmeprüfung findet jeweils im März an
              Gründen vorher ein Übertritt nicht möglich war.            den Gymnasien statt. Es werden folgende Fächer ge-
                                                                         prüft:
              Bei einer Qualifikation für den gymnasialen Bildungs-      –– Deutsch
              gang treten die Schülerinnen und Schüler in das erste      –– Französisch
              gymnasiale Ausbildungsjahr ein. Sofern das letzte Se-      –– Mathematik I (Vorstellungsvermögen/Kenntnisse/
              kundarschuljahr bereits besucht wurde, wiederholen            Fertigkeiten)
              sie also ein Schuljahr, jedoch auf gymnasialem Niveau.     –– Mathematik II (Mathematisierungsfähigkeit/Problem-
                                                                            löseverhalten)
              Übertritt aus einer öffentlichen
              Sekundarschule
              Im ersten Semester des zweiten sowie dritten Sekun-
              darschuljahrs findet an den öffentlichen Sekundar-
              schulen ein Empfehlungsverfahren statt. Interessier-
              te Schülerinnen und Schüler können sich dazu bis am
              1. November anmelden. Bis Ende Januar beurteilt die
              Lehrerschaft der Sekundarschule die Sachkompetenz
              und das Arbeits- und Lernverhalten der angemelde-
              ten Schülerinnen und Schüler in den Fächern Deutsch,

* Die Mittelschulvorbereitung umfasst eine Erweiterung und Vertiefung des obligatorischen Unterrichts in den Fächern
Deutsch, Französisch, Mathematik und Natur-Mensch-Mitwelt (NMM) und dient der Vorbereitung auf den Übertritt in den gym-
nasialen Bildungsgang oder andere anspruchsvolle Bildungsgänge der Sekundarstufe II. In speziellen Sekundarklassen ist die
Mittelschulvorbereitung in den normalen Unterricht integriert.

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Gymnasium Bildungsgang zur Hochschulvorbereitung
Anmeldeformulare und Prüfungsaufgaben
Die Anmeldeformulare für den Übertritt in den gymnasialen Bildungsgang finden sich auf der Internetseite der Erziehungs-
direktion unter www.erz.be.ch/mittelschulen/anmeldeformulare.

Die Prüfungsserien der Aufnahmeprüfungen aus den früheren Jahren finden sich unter www.erz.be.ch/mittelschulen >
Gymnasien > Aufnahmeverfahren > Aufgaben Aufnahmeprüfungen.

Übertritt aus anderen Schulen
Für Schülerinnen und Schüler aus anderen Schulen wie        Alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig vom Schul-
Berufsvorbereitende Schuljahre (BVS) oder Privatschu-       ort, werden im Kanton Bern nach dem kantonalen
len können die genannten Empfehlungen nicht abgege-         «Lehrplan gymnasialer Bildungsgang 9.–12. Schuljahr»
ben werden. Diese Schülerinnen und Schüler können           unterrichtet. www.erz.be.ch/klm
sich bis am 15. Februar direkt zur Aufnahmeprüfung für
den Übertritt in das erste gymnasiale Ausbildungsjahr
anmelden. Es ist jedoch folgende Altersgrenze zu be-
achten: Eine Anmeldung zur Aufnahmeprüfung ist nur
möglich, wenn das 17. Altersjahr nicht vor dem 1. Mai
des Jahres, in welchem der Eintritt in den gymnasialen
Bildungsgang erfolgt, vollendet wird.

Gültigkeit der Qualifikation                                  Integration von Schülerinnen und Schülern mit geringen Kennt-
Die Qualifikation für den gymnasialen Bildungsgang            nissen in der Erst- oder Zweitsprache
anhand einer Empfehlung oder einer bestandenen                Für Schülerinnen und Schüler, die den Unterricht in der Erst- bzw.
Aufnahmeprüfung ist nur für den nächstmöglichen               Zweitsprache (Deutsch bzw. Französisch) erst seit dem 6. Schul-
Übertrittszeitpunkt gültig. Kann der Eintritt in den gym-     jahr oder später besucht haben, kann das Aufnahmeverfahren an-
nasialen Bildungsgang aus wichtigen Gründen nicht             gepasst werden:
unmittelbar erfolgen, können sich die Schülerinnen
und Schüler bereits beim gewünschten Gymnasium                –– Empfehlungsverfahren: Die Lehrerschaft beurteilt die Schülerin
anmelden und das weitere Vorgehen besprechen.                    bzw. den Schüler grundsätzlich bezüglich der Eignung für den
                                                                 gymnasialen Bildungsgang und berücksichtigt dabei angemes-
Schulort                                                         sen die Dauer des Unterrichts in Deutsch oder Französisch.
Das erste gymnasiale Ausbildungsjahr findet je nach              Sie vermerkt dies auf dem Beurteilungsbogen als Beilage zum
Wohnsitzgemeinde in einer speziellen Klasse an der               Laufbahnentscheid.
Sekundarschule oder bereits an einem Gymnasium
statt. Die Sekundarschule der Wohnsitzgemeinde er-            –– Aufnahmeprüfung: Kandidatinnen und Kandidaten mit geringen
teilt die Auskunft, wo die Schülerinnen und Schüler die-         Deutschkenntnissen können wählen, ob sie nur in «Texte schrei-
ser Gemeinde den gymnasialen Unterricht im 9. Schul-             ben» geprüft werden sollen, wobei die Beurteilung die Dauer
jahr besuchen.                                                   des Unterrichts in der Erstsprache berücksichtigt. Kandidatinnen
                                                                 und Kandidaten mit geringen Französischkenntnissen können
Ab dem Schuljahr 2017/2018 besuchen neu alle Schü-               wählen, ob sie in Französisch oder in Englisch geprüft werden
lerinnen und Schüler den gymnasialen Bildungsgang                sollen. In solchen Fällen ist dies durch die Klassenlehrkraft der
bereits ab dem ersten Ausbildungsjahr an einem Gym-              Schulleitung der Prüfungsschule (Gymnasium) auf dem Anmel-
nasium. Die Sekundarschulen bieten somit den gym-                deformular mitzuteilen.
nasialen Unterricht im 9. Schuljahr nicht mehr an. Ab
dem zweiten gymnasialen Ausbildungsjahr besuchen              Auskünfte erteilt die besuchte Volksschule oder ein Gymnasium.
bereits heute alle Schülerinnen und Schüler den Unter-
richt an einem Gymnasium.

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Gymnasium Bildungsgang zur Hochschulvorbereitung
Unterricht und Fächerangebot

Der Unterricht im gymnasialen Bildungsgang setzt sich
                                                         Grundlagenfach                   Bedingungen
aus einem breiten Angebot an Grundlagenfächern zu-
sammen, die von allen Schülerinnen und Schülern zu       Englisch als dritte Sprache      Die Wahl von Englisch als dritte Spra-
besuchen sind. Zusätzlich wählen die Schülerinnen                                         che setzt voraus, dass seit Beginn der
                                                                                          Sekundarschule der Englischunterricht
und Schüler ein Schwerpunkt- und ein Ergänzungs-
                                                                                          durchgehend besucht wurde.
fach.                                                                                     Sofern Englisch als dritte Sprache
                                                                                          gewählt wird, kann nicht gleichzei-
Grundlagenfächer                                                                          tig Englisch als Schwerpunktfach
                                                                                          gewählt werden.
Die obligatorischen Grundlagenfächer bilden den brei-
ten Kern des gymnasialen Bildungsgangs und leisten       Italienisch als dritte Sprache   Die Wahl von Italienisch als dritte Spra-
so einen wesentlichen Beitrag für die allgemeine Hoch-                                    che setzt voraus, dass seit Beginn des
                                                                                          zweiten Sekundarschuljahres Italienisch
schulreife. Die Grundlagenfächer werden ab dem ers-                                       nach Möglichkeit besucht wurde. Falls an
ten gymnasialen Ausbildungsjahr besucht und umfas-                                        der Sekundarschule kein entsprechen-
sen folgende Fächer:                                                                      des Angebot besteht, kann im ersten
–– Deutsch                                                                                oder zweiten gymnasialen Ausbildungs-
                                                                                          jahr ohne Vorkenntnisse in den Italie-
–– Französisch                                                                            nischunterricht eingestiegen werden,
–– dritte Sprache (Englisch, Italienisch oder Latein)                                     doch muss der verpasste Unterrichtsstoff
–– Mathematik                                                                             nachgearbeitet werden.
–– Biologie                                                                               Sofern Italienisch als dritte Spra-
                                                                                          che gewählt wird, kann nicht
–– Chemie                                                                                 gleichzeitig Italienisch als Schwer-
–– Physik                                                                                 punktfach gewählt werden.
–– Geschichte
                                                         Latein als dritte Sprache        Die Wahl von Latein als dritte Sprache
–– Geografie                                                                              setzt voraus, dass seit Beginn des zwei-
–– Bildnerisches Gestalten und/oder Musik                                                 ten Sekundarschuljahres Latein nach
                                                                                          Möglichkeit besucht wurde. Falls an der
                                                                                          Sekundarschule kein entsprechendes
Weiter gehören die Fächer Sport, Religion/Lebenskun-
                                                                                          Angebot besteht, kann im ersten oder
de, eine Einführung in Wirtschaft und Recht sowie In-                                     zweiten gymnasialen Ausbildungsjahr
formatikunterricht zum gymnasialen Bildungsgang.                                          ohne Vorkenntnisse in den Lateinunter-
                                                                                          richt eingestiegen werden, doch muss
                                                                                          der verpasste Unterrichtsstoff nachgear-
Für die Grundlagenfächer dritte Sprache sowie Bild-
                                                                                          beitet werden.
nerisches Gestalten und/oder Musik gelten bestimmte                                       Sofern Latein als dritte Sprache
Bedingungen (siehe Infobox).                                                              gewählt wird, kann nicht gleichzei-
                                                                                          tig Latein als Schwerpunktfach ge-
                                                                                          wählt werden.

                                                         Bildnerisches Gestalten          Im ersten gymnasialen Ausbildungs-
                                                         und/oder Musik                   jahr belegen die Schülerinnen und Schü-
                                                                                          ler die beiden Grundlagenfächer Bildne-
                                                                                          risches Gestalten und Musik. Ab dem
                                                                                          zweiten Ausbildungsjahr müssen sie sich
                                                                                          dann für eines der beiden Kunstfächer
                                                                                          entscheiden.

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Gymnasium Bildungsgang zur Hochschulvorbereitung
Schwerpunktfächer                                          Ergänzungsfächer
Ab dem zweiten gymnasialen Ausbildungsjahr wählen          Im dritten gymnasialen Ausbildungsjahr wählen die
die Schülerinnen und Schüler zusätzlich ein Schwer-        Schülerinnen und Schüler ein Ergänzungsfach, um
punktfach aus dem folgenden Angebot:                       dem gymnasialen Bildungsgang einen weiteren Akzent
–– Latein                                                  zu geben. Es werden folgende Ergänzungsfächer an-
–– Englisch                                                geboten:
–– Italienisch                                             –– Physik
–– Spanisch                                                –– Chemie
–– Physik und Anwendungen der Mathematik                   –– Biologie
–– Biologie und Chemie                                     –– Anwendungen der Mathematik
–– Wirtschaft und Recht                                    –– Informatik
–– Philosophie/Pädagogik/Psychologie                       –– Geschichte
–– Bildnerisches Gestalten                                 –– Geografie
–– Musik                                                   –– Philosophie
Die Schwerpunktfächer Griechisch und Russisch wer-         –– Religionslehre
den gegenwärtig aus finanziellen Gründen nicht ge-         –– Wirtschaft und Recht
führt.                                                     –– Pädagogik/Psychologie
                                                           –– Bildnerisches Gestalten
Die Wahl des Schwerpunktfachs kann aufgrund der in-        –– Musik
dividuellen Interessen der Schülerin bzw. des Schülers     –– Sport
erfolgen und ermöglicht so, der Ausbildung ein eige-       Bei der Wahl des Ergänzungsfachs können persönli-
nes Profil zu geben. Sofern bereits bekannt ist, welcher
Studiengang nach Abschluss der Maturität angestrebt         Grundsätzlich gilt: Das gleiche Fach kann nicht gleichzeitig als
wird, kann ein Schwerpunktfach aus dem entspre-             Schwerpunkt- und Ergänzungsfach gewählt werden. Sofern das
chenden Bereich gewählt werden. Die Wahl eines be-          Schwerpunktfach Bildnerisches Gestalten oder Musik gewählt wur-
stimmten Schwerpunktfachs ist aber keine notwendi-          de, kann nicht Bildnerisches Gestalten, Musik oder Sport als Ergän-
ge Voraussetzung für eine spätere Studienrichtung. Es       zungsfach besucht werden.
kann also auch bewusst ein Schwerpunktfach aus ei-
nem Bereich gewählt werden, mit welchem man sich
später im Studium nicht mehr auseinandersetzt. Die         che Interessen berücksichtigt werden. Auch hier kann
Schwerpunktfächer sind näher beschrieben unter:            ein Fach gewählt werden, das neben dem Schwer-
www.gymmatur.ch                                            punktfach gute Voraussetzungen für das spätere Stu-
                                                           dium schafft, oder bewusst ein Fach gewählt werden,
Für die Wahl der Schwerpunktfächer Englisch, Italie-       mit welchem man sich später nicht mehr vertieft aus-
nisch und Latein gelten die gleichen Bedingungen wie       einandersetzt.
für die Wahl dieser Fächer als dritte Sprache (siehe In-   Nicht alle Schulen können alle Ergänzungsfächer an-
fobox Seite 8). Nicht alle Schulen können alle Schwer-     bieten. Somit können sich bei der Wahl des Ergän-
punktfächer anbieten, doch steht in jeder Region           zungsfachs aufgrund des Fächerangebots je nach
grundsätzlich das ganze Schwerpunktfachangebot zur         Gymnasium Einschränkungen ergeben.
Verfügung.

                                                                9
Gymnasium Bildungsgang zur Hochschulvorbereitung
Fächerangebot an den Gymnasien

Die obligatorischen Grundlagenfächer werden an allen Schulen angeboten. Das Angebot des Grundlagenfachs
dritte Sprache sowie des Schwerpunktfachs unterscheidet sich je nach Schule. Die folgende Tabelle zeigt eine
Übersicht über das Fächerangebot an den Gymnasien:

Schule                           Grundlagenfach                                Schwerpunktfach
                                  dritte Sprache
                                   L      I      E        L     I     E      S     PAM     BC     WR     PPP    BG     MU
Region Bern-Mittelland
Gymnasium Kirchenfeld, Bern

Gymnasium Neufeld, Bern

Gymnasium Köniz-Lerbermatt

Gymnasium Hofwil, München-
buchsee
Freies Gymnasium, Bern
(privat, subventioniert)
Gymnasium NMS, Bern
(privat, subventioniert)
Gymnasium Muristalden, Bern
(privat, subventioniert)
Feusi Gymnasium, Bern
(privat)
Berner Maturitätsschule für
Erwachsene
Region Biel-Seeland / Bienne-Jura bernois
Gymnasium Biel-Seeland

Gymnase français de Bienne (f)

Region Emmental-Oberaargau
Gymnasium Burgdorf

Gymnasium Oberaargau,
Langenthal
Region Thun-Oberland
Gymnasium Thun

Gymnasium Interlaken

wird angeboten
wird unter Umständen nur an einer Schule der Region angeboten. Auskunft erteilen die betreffenden Gymnasien.

Abkürzungen: Latein (L), Italienisch (I), Englisch (E), Spanisch (S), Physik und Anwendungen der Mathematik (PAM), Biologie und Chemie
(BC), Wirtschaft und Recht (WR), Philosophie/Pädagogik/Psychologie (PPP), Bildnerisches Gestalten (BG), Musik (MU)
Bemerkung: Die Schwerpunktfächer Griechisch und Russisch werden gegenwärtig aus finanziellen Gründen nicht geführt.

                                                     10
Zweisprachige Maturität

Die zweisprachige Maturität richtet sich an Schülerin-     An den Bieler Gymnasien wird angesichts der Zwei-
nen und Schüler, die ihre Kenntnisse und Fähigkeiten       sprachigkeit des Einzugsgebiets eine besondere Form
in einer Zweitsprache (Französisch oder Englisch) spe-     der zweisprachigen Maturität gepflegt. Der Unterricht
ziell vertiefen möchten und bereit sind, einen gewissen    findet in Klassen bestehend aus deutsch- und fran-
Mehraufwand zu leisten.                                    zösischsprachigen Schülerinnen und Schülern statt.
                                                           Die Hälfte des Unterrichts wird in deutscher und fran-
Bei der zweisprachigen Maturität werden ab dem zwei-       zösischer Sprache abgehalten. Die Schülerinnen und
ten gymnasialen Ausbildungsjahr ungefähr die Hälfte        Schüler erlangen so eine besonders intensive zwei-
der nichtsprachlichen Fächer (Mathematik, Natur- und       sprachige Ausbildung, welche ihnen eine ausgezeich-
Sozialwissenschaften oder Kunstfach), also rund 5 bis      nete Vorbildung für Studium und Arbeitswelt mit auf
12 Wochenlektionen, nicht in der Unterrichtssprache        den Weg gibt. Um auch der Bedeutung der englischen
der Schule, sondern in einer Partnersprache unterrich-     Sprache gerecht zu werden, können die Schülerinnen
tet. Dies ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, in     und Schüler die Ergänzungsfächer Geschichte und
diese Sprache einzutauchen und ihre Sprachkenntnis-        Physik in englischer Sprache belegen und sind so auch
se zu vertiefen. Im täglichen Unterricht wird mit fremd-   bezüglich der englischen Sprache optimal auf Studium
sprachigen Lehrmitteln gearbeitet, und sämtliche           und Beruf vorbereitet.
mündlichen und schriftlichen Prüfungen finden in der
gewählten Partnersprache statt. Es werden keine spe-         Hinweis zur zweisprachigen Maturität mit Partnersprache Englisch:
ziellen sprachlichen Vorkenntnisse verlangt.                 Aus Kapazitätsgründen ist es möglich, dass nicht alle Schülerin-
                                                             nen und Schüler in den Bildungsgang der zweisprachigen Maturität
Die zweisprachige Maturität wird je nach Angebot der         Deutsch-Englisch aufgenommen werden können.
Schule mit Partnersprache Französisch oder Englisch
angeboten:

Schule                           Mögliche Partner-
                                 sprache/-n

Gymnasium Kirchenfeld, Bern      Französisch, Englisch

Gymnasium Köniz-Lerbermatt       Englisch

Freies Gymnasium, Bern           Englisch

Gymnasium Muristalden, Bern      Englisch

Gymnasium Biel-Seeland           Französisch

Gymnase français de Bienne       Deutsch

Gymnasium Burgdorf               Französisch, Englisch

Gymnasium Thun                   Französisch, Englisch

Gymnasium Interlaken             Englisch

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Begabtenförderung Gestalten, Musik, Tanz, Sport

Mehrere Gymnasien bieten für Schülerinnen und Schü-         Anmeldeverfahren
ler gezielte Massnahmen zur besseren Vereinbarkeit          Die Schülerinnen und Schüler melden sich gleichzei-
von Schule und Förderung besonderer Begabungen in           tig für den speziellen Bildungsgang zur Begabtenför-
den Bereichen Gestalten, Musik, Tanz und Sport an.          derung und für den ordentlichen Bildungsgang an. Im
Dies sind insbesondere:                                     Begabungsbereich findet ein zusätzliches Abklärungs-
–– Dispensationen, Stützunterricht usw.                     verfahren statt. Im Sport werden grundsätzlich die Zu-
–– Verlängerung der Ausbildung um ein Jahr                  gehörigkeit zu einer nationalen Auswahl und mindes-
–– Aufteilung eines Schuljahres auf zwei Jahre              tens 10 Stunden Training pro Woche vorausgesetzt. In
–– Unterricht in einer normalen Klasse oder in einer        den anderen Bereichen orientieren sich die Ansprüche
   Spezialklasse                                            an den Anforderungen der entsprechenden tertiären
–– Unterstützung durch Koordinator/-in der Schule           Bildungsgänge.
–– Koordination mit Sportvereinen und Hochschule der
   Künste                                                   Die Tabelle auf der gegenüberliegenden Seite zeigt
                                                            eine Übersicht über die verschiedenen Angebote der
                                                            Schulen. Detaillierte Informationen geben die Schulen
                                                            (Adressen auf Seite 15).

Maturitätsprüfungen und Maturaarbeit

Gegen Ende des gymnasialen Bildungsgangs wird die           –– Mathematik
Maturaarbeit verfasst. Sie ist eine grössere, eigenstän-    –– Schwerpunktfach
dige Arbeit, die die Fähigkeiten fördert, sich neues Wis-   –– dritte Sprache oder Ergänzungsfach (gemäss der
sen zu erschliessen sowie die eigene Arbeit zu planen,         Wahl der Schülerin bzw. des Schülers)
zu organisieren und zu überdenken. Sie hilft die schrift-
lichen Kommunikationsfähigkeiten zu entfalten und           Alle Fächer werden schriftlich und mündlich oder prak-
führt in wissenschaftliches Arbeiten ein.                   tisch geprüft. In den Fächern, in denen eine Prüfung
                                                            stattfindet, fliessen die Prüfungsnote und die Erfah-
Die Maturaarbeit wird anschliessend von der Schüle-         rungsnote (aus dem Zeugnis für das letzte Unterrichts-
rin bzw. dem Schüler in einem grösseren Kreis präsen-       jahr) in die Maturitätsnote ein. In allen anderen Fächern
tiert und diskutiert, wodurch die Präsentationstechnik      wird die Erfahrungsnote für den Maturitätsausweis
sowie die mündlichen Kommunikationsfähigkeiten ver-         übernommen. Auch die Note für die Maturaarbeit ist
bessert werden können.                                      eine zählende Note.

Die Ausbildung an einem Gymnasium schliesst mit den         Schülerinnen und Schüler, die die Maturitätsprüfungen
Maturitätsprüfungen ab. Es werden dabei folgende fünf       bestehen, erhalten einen gesamtschweizerisch aner-
Fächer geprüft:                                             kannten gymnasialen Maturitätsausweis, der auch im
–– Deutsch (bzw. Französisch) als Erstsprache               Ausland den Hochschulzugang ermöglicht.
–– zweite Landessprache (Deutsch bzw. Französisch)

                                                 12
Aufnahmebedingungen                                         Besondere Fördermassnahmen

 Gymnasium Hofwil, Münchenbuchsee (Swiss Olympic Partner School)
 Sport: Aufnahmegespräch                                     Sport: Ausbildung in der Talentklasse (Verlängerung um ein
 Musik (Klassik und Jazz), Gestaltung und Kunst: Aufnahme-   Jahr) oder in der Regelklasse
 prüfung der Hochschule der Künste Bern                      Musik, Gestaltung und Kunst: Ausbildungsteile an der Hoch-
                                                             schule der Künste
                                                             Vorbereitungskurs auf die Talentklasse im ersten gymnasia-
                                                             len Ausbildungsjahr

 Gymnasium Neufeld, Bern (Swiss Olympic Partner School)
 Aufnahmegespräch; Swiss Olympic Talents Card oder Teil-     Ausbildung in der Sportklasse (Verlängerung um ein Jahr;
 nahme an nationalem Förderprogramm                          Unterricht halbtags) oder in der Regelklasse

 Gymnasium Biel-Seeland (Swiss Olympic Partner School)
 Sport: Abklärung «nationales Potenzial» zusammen mit        Individuelle Ausbildungsgänge mit ergänzendem Unterricht,
 Sportverband                                                Ausbildungsverlängerungen möglich. Teil von Sport-Kultur-
 Tanz/Musik: Eignungsprüfung                                 Studium Biel
                                                             (www.biel-bienne.ch)

 Gymnasium Feusi, Bern (privat, Swiss Olympic Partner School)
 Aufnahmegespräch und Eignungsabklärung                      Sportklasse: Verlängerung um ein Jahr, Unterricht halbtags

 Gymnasium Oberaargau
 Sport und Musik: Aufnahmegespräch                           Weiterführung des Talentprojekts der Sekundarstufe I,
                                                             Lernwerkstatt

 Gymnasium Burgdorf
 Musik/Gestalten: Bestätigung Musikschule / Schule für Ge-   Lernwerkstatt mit Zusatzunterricht
 staltung
 Sport: individuelle Abklärung

 Gymnasium Thun
 Individuelle Abklärung sowie Aufnahmegespräch               Individuelle Vereinbarungen, Ausbildungsverlängerungen
                                                             möglich

 Gymnasium Interlaken inkl. Filialklassen in Gstaad
 Aufnahmegespräch, in der Regel mindestens regionale         4-Tage-Woche, reduzierte Lektionentafel, Blockkurse nach
 Swiss Olympic Talents Card                                  Wintersaison, Nachführunterricht
                                                             In Gstaad: Ski- und Konditionstraining dreimal wöchentlich
                                                             im RLZ Gstaad von Swiss Ski, Ausbildungsverlängerungen
                                                             um ein Jahr möglich

 Gymnasium Muristalden, Bern (privat, subventioniert)
 Individuelle Abklärung der Begabung                         Verschieben von Arbeiten, Zusatzkurse im Bereich Gestalten
                                                             möglich

Tabelle: Angebote der Gymnasien zur Förderung besonderer Begabungen

                                                                      13
Anschlussmöglichkeiten

Uni, ETH, pädagogische Hochschule                         Fachhochschule
Der gymnasiale Maturitätsausweis berechtigt die Ma-       Weitere Anschlussmöglichkeiten bilden die Studien-
turandinnen und Maturanden zum Eintritt                   gänge der Fachhochschulen, wobei je nach Studien-
–– in alle Studiengänge der Universitäten,                richtung ein zusätzliches Aufnahmeverfahren (z. B.
–– in die Studiengänge der eidgenössischen techni-        Eignungsabklärungen) oder ein Berufspraktikum ab-
   schen Hochschulen (ETH) sowie                          solviert werden muss. Für einen erleichterten Einstieg
–– in die pädagogischen Hochschulen.                      in die Studiengänge in den Bereichen Technik und In-
                                                          formatik, Architektur sowie Bau- und Planungswesen
Für den Eintritt in die Studiengänge der erwähnten        der Berner Fachhochschule wird für Maturandinnen
Hochschulen ist es nicht relevant, welche Fächerkom-      und Maturanden die Passerelle gymnasiale Maturität–
bination während des gymnasialen Bildungsgangs be-        Fachhochschule angeboten, welche aus einem Vor-
sucht wurde. Ohne Vorbildung in einem auf den Stu-        kurs und einem Praktikum besteht. Informationen dazu
diengang passenden Schwerpunktfach entsteht zu            finden sich unter www.bfh.ch/passerelle.
Studienbeginn allenfalls ein etwas erhöhter Aufwand,
was sich aber schnell ausgleicht.                         Verkürzte berufliche Grundbildung
                                                          Verschiedene Unternehmen bieten zudem auch ver-
Für einzelne Studiengänge (z. B. Medizin) ist wegen Zu-   kürzte Ausbildungen speziell für Maturandinnen und
lassungsbeschränkungen zusätzlich das Bestehen ei-        Maturanden an. Diese Ausbildungen können beispiels-
nes Eignungstests erforderlich. Für ausländische Uni-     weise als Ersatz für die Berufspraktika als Eintrittsvo-
versitäten sind teilweise Sprachtests zu bestehen.        raussetzung für einzelne Fachhochschulen dienen.
                                                          Auskünfte über diese verkürzten Berufslehren ertei-
                                                          len die BIZ Berufsberatungs- und Informationszentren
                                                          (www.erz.be.ch/biz).

Kosten

Für Schülerinnen und Schüler mit stipendienrecht-         werden. Für Stipendien sind die kantonalen und al-
lichem Wohnsitz im Kanton Bern wird an den kanto-         lenfalls die gemeindeeigenen Stipendienordnungen
nalen Gymnasien kein Schulgeld erhoben. Hingegen          massgebend. Weitere Informationen zu den Stipendien
muss für sämtliches Schulmaterial und für Kosten, die     finden sich unter www.erz.be.ch/ausbildungsbeitraege.
aus besonderen Anlässen wie Projektwochen und Ex-
kursionen entstehen, mit jährlichen Ausgaben von ca.
1000 bis 3000 Franken gerechnet werden. In bestimm-
ten Härtefällen verfügt die Schulleitung über entspre-
chende Unterstützungsmöglichkeiten. Die Kosten für
die privaten subventionierten sowie die privaten Gym-
nasien können direkt bei den Schulleitungen erfragt

                                               14
Adressen

Gymnasien in der Region Bern-Mittelland
Gymnasium Kirchenfeld                                info@gymkirchenfeld.ch           T 031 359 25 10
Kirchenfeldstrasse 25, 3005 Bern                     www.gymkirchenfeld.ch
Gymnasium Neufeld                                    gym@gymneufeld.ch                T 031 635 30 01
Bremgartenstrasse 133, 3012 Bern                     www.gymneufeld.ch
Gymnasium Köniz-Lerbermatt                           gymnasium@koeniz-lerbermatt.ch   T 031 635 31 31
Kirchstrasse 64, 3098 Köniz                          www.koeniz-lerbermatt.ch
Gymnasium Hofwil                                     info@gymhofwil.ch                T 031 868 85 11
Hofwilstrasse 51, 3053 Münchenbuchsee                www.gymhofwil.ch
Freies Gymnasium Bern (privat, subventioniert)       info@fgb.ch                      T 031 300 50 50
Beaulieustrasse 55, 3012 Bern                        www.fgb.ch
Gymnasium NMS Bern (privat, subventioniert)          info@nmsbern.ch                  T 031 310 85 85
Waisenhausplatz 29, 3011 Bern                        www.nmsbern.ch
Gymnasium Muristalden (privat, subventioniert)       muristalden@muristalden.ch       T 031 350 42 50
Muristrasse 8, Postfach, 3000 Bern 31                www.muristalden.ch
Feusi Bildungszentrum (privat)                       www.feusi.ch                     T 031 537 33 33
Max-Daetwyler-Platz 1, 3014 Bern                     info@feusi.ch

Gymnasien in der Region Biel-Seeland / Bienne-Jura bernois
Gymnasium Biel-Seeland                               sekretariat@gymbiel-seeland.ch   T 032 327 07 07
Ländtestrasse 12, 2503 Biel                          www.gymbiel-seeland.ch
Gymnase français de Bienne                           info@gfbienne.ch                 T 032 327 06 06
8, rue du Débarcadère, 2503 Bienne                   www.gfbienne.ch

Gymnasien in der Region Emmental-Oberaargau
Gymnasium Burgdorf                                   sekretariat@gymburgdorf.ch       T 034 422 26 72
Pestalozzistrasse 17, 3400 Burgdorf                  www.gymburgdorf.ch
Gymnasium Oberaargau                                 gymo@bzl.ch                      T 062 919 88 22
Weststrasse 21, 4900 Langenthal                      www.gymo.ch

Gymnasien in der Region Thun-Oberland
Gymnasium Thun                                       info@gymthun.ch                  T 033 359 58 58
Seestrasse 66, 3604 Thun                             www.gymthun.ch

Gymnasium Interlaken (inkl. Filialklasse Saanen)     sekretariat@gyminterlaken.ch     T 033 828 16 16
Mittengrabenstrasse 8, Postfach 621, 3800 Interlaken www.gyminterlaken.ch

 Schulort: Die Schülerinnen und Schüler besuchen grundsätzlich ein Gymnasium nach Wahl in ihrer Region. Zur
 Optimierung der Klassenorganisation kann es jedoch vorkommen, dass einzelne von ihnen vom gewünschten
 Gymnasium in ein anderes Gymnasium umgeteilt werden.
                                                                     15
Weitere Informationen

In acht Broschüren informieren wir über die kantonalen Bildungswege. Sämtliche Broschüren sind
auch in Französisch erhältlich und können über die kantonale Publikationsdatenbank kostenlos
bestellt werden:
www.be.ch/publikationen

Fragen zu Ausbildungsbeiträgen oder Stipendien?
Abteilung Ausbildungsbeiträge
Sulgeneckstrasse 70
3005 Bern
aab@erz.be.ch
www.erz.be.ch/ausbildungsbeitraege

Fragen zur Berufs- oder Ausbildungswahl?
In den acht BIZ Berufsberatungs- und Informationszentren des Kantons Bern finden Menschen
jeden Alters Information, Beratung und Begleitung rund um Ausbildung und Laufbahn­gestaltung.

BIZ Bern-Mittelland                              BIZ Langenthal
Bremgartenstrasse 37                             Weststrasse 26
3001 Bern                                        4900 Langenthal
T 031 633 80 00                                  T 062 916 60 30
biz-bern-mittelland @ erz.be.ch                  biz-langenthal @ erz.be.ch

BIZ Biel-Seeland                                 BIZ Langnau
Zentralstrasse 64                                Burgdorfstrasse 25
2503 Biel                                        3550 Langnau
T 031 635 38 38                                  T 031 635 34 34
biz-biel-seeland @ erz.be.ch                     biz-langnau @ erz.be.ch

BIZ Burgdorf                                     BIZ Thun
Dunantstrasse 7a                                 Scheibenstrasse 11 C
3400 Burgdorf                                    3600 Thun
T 031 635 52 00                                  T 031 635 59 00
biz-burgdorf @ erz.be.ch                         biz-thun @ erz.be.ch

BIZ Interlaken                                   BIZ Berufsberatungs- und Informationszentren
Rosenstrasse 27                                  Zentrale Dienste
3800 Interlaken                                  Bremgartenstrasse 37
T 031 635 36 30                                  3001 Bern
biz-interlaken @ erz.be.ch                       T 031 633 81 00
                                                 biz_zd@ erz.be.ch

Die BIZ Berufsberatungs- und Informationszentren sind eine Dienstleistung der
Erziehungsdirektion des Kantons Bern

www.be.ch/bizstart

Herausgeber                                      Gestaltung und Realisation
Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons   BIZ Berufsberatungs- und Informationszentren
Bern                                             Zentrale Dienste
Kasernenstrasse 27, Postfach                     Fotos
3000 Bern 22                                     Andrea Campiche
www.erz.be.ch                                    Ausgabe
mba@erz.be.ch                                    2015/2016 (August 2015), Nr. 629.145/1-15.8
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