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          %HVFKlIWLJXQJ%HY|ONHUXQJXQG
                  :RKQXQJVPDUNW
                          
                          
                          
                  'LH(QWZLFNOXQJ
                          
        LQGHU6WDGW:LQVHQ /XKH ELV
                                        
  PLWHLQHPGHPRJUDSKLVFKHQ$XVEOLFNELV
                                        
                                        

                                                           
                                        
                                        
                                        
                                        

                                                     
                                        
                                        
                                        
                                        
Auftraggeber:   Stadt Winsen (Luhe)
                Schloßplatz 1, 21423 Winsen (Luhe)
Erstellt vom:   Pestel Institut für Systemforschung e.V.
                Hannover, Juli 2006
%HVFKLIWLJXQJ %HY|ONHUXQJ XQG :RKQXQJVPDUNW 'LH QWZLFNOXQJ
II

                       Stadt Winsen (Luhe)
                            Schloßplatz 1
                       21423 Winsen (Luhe)
         Tel. (0 41 71) 6 57 - 0, Fax (0 41 71) 6 57 - 168
                  Internet: www.stadt-winsen.de
                   e-mail: info@stadt-winsen.de
______________________________________________________
                   Dipl.-Oek. Matthias Günther
       ISP Eduard Pestel Institut für Systemforschung e. V.
                 Königstr. 50 A , 30175 Hannover
       Telefon (0511) 99 0 94-0, Telefax (0511) 99 0 94-30
                  e-mail: info@pestel-institut.de
III

                                 ,1+$/7

Tabellenverzeichnis                                                     IV
Abbildungsverzeichnis                                                    V

 9RUZRUW                                                             

 'LH(QWZLFNOXQJLQGHU6WDGW:LQVHQ /XKH ELV]XP-DKU         

   2.1   Beschäftigung                                                   2
   2.2   Bevölkerung                                                     6
   2.3   Bautätigkeit und Wohnungsbestand                               12
   2.4   Haushalte                                                      15
   2.5   Wohnungsmarktentwicklung                                       16

 3URMHNWLRQGHU(QWZLFNOXQJELV                                 

   3.1 Ausgangslage                                                     19
   3.2 Bevölkerung und Haushalte                                        20
   3.3 Wohnungsbedarf                                                   27
   3.4 Wohnungsnachfrage                                                28
       3.4.1 Nachfrage nach Ein- und Zweifamilienhäusern bis 2005       28
       3.4.2 Nachfrage nach Ein- und Zweifamilienhäusern bis 2020       29
       3.4.3 Nachfrage nach neu errichteten Geschosswohnungen
             bis 2005                                                   30
       3.4.4 Abschätzung der Nachfrage nach neuen
             Geschosswohnungen von 2006 bis 2020                        32
       3.4.5 Neubaunachfrage insgesamt                                  32
   3.5 Konsequenzen für die Wohnungsmärkte                              33

 $QIRUGHUXQJHQDQGLHNRPPXQDOH,QIUDVWUXNWXU
  XQGOlQJHUIULVWLJHU$XVEOLFN                                        

   4.1 Status-quo-Szenario                                              38
   4.2 Alternative Szenarien                                            46
       4.2.1 Basisannahmen                                              46
       4.2.2 Ergebnisse im Szenario „ausgeglichene Wanderungsbilanz“    48
       4.2.3 Ergebnisse im Szenario „Erhöhung der Geburtenhäufigkeit“   50

 =XVDPPHQIDVVXQJGHU(UJHEQLVVH                                      
IV

                              7DEHOOHQYHU]HLFKQLV
                                         
Tabelle 1    Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Stadt
             Winsen (Luhe) 1987 bis 2005                                      3
Tabelle 2    Gesamtbevölkerung, Geburten, Sterbefälle und Wanderungs-
             saldo von 1987 bis 2005 in der Stadt Winsen (Luhe)               6
Tabelle 3    Bautätigkeit von 1987 bis 2005 in der Stadt Winsen (Luhe)       12
Tabelle 4    Entwicklung der Privathaushalte von 1987 bis 2005
             in der Stadt Winsen (Luhe)                                      15
Tabelle 5    Leerwohnungsreserve von 1987 bis 2005 in der
             Stadt Winsen (Luhe)                                             18
Tabelle 6    Bevölkerungsentwicklung von 1987 bis 2004 im Land
             Niedersachsen nach Gemeindegrößenklassen und in der
             Hansestadt Hamburg                                              21
Tabelle 7    Wanderungssalden nach Herkunfts- und Zielgebieten für die
             Stadt Winsen (Luhe) im Durchschnitt der Jahre 1998 bis 2004
             sowie die Szenario-Werte für 2010 und 2020                      23
Tabelle 8    Bevölkerungsentwicklung 2005 bis 2020 in der
             Stadt Winsen (Luhe)                                             24
Tabelle 9    Haushaltsentwicklung 2005 bis 2020 in der Stadt Winsen (Luhe)   25
Tabelle 10   Nachfrage nach Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern
             von 1987 bis 2005 in der Stadt Winsen (Luhe)                    29
Tabelle 11   Nachfrage nach Wohnungen in Ein- und Zweifamilien-
             häusern von 2006 bis 2020 in der Stadt Winsen (Luhe)            30
Tabelle 12   Entwicklung der bewohnten Wohnfläche in
             Winsen (Luhe) von 1987 bis 2005                                 36
Tabelle 13   Entwicklung der Bevölkerung in der Stadt Winsen (Luhe) von
             1980 bis 2020 nach Altersgruppen                                39
Tabelle 14   Entwicklung der Bevölkerung in der Stadt Winsen (Luhe) von
             2021 bis 2050 nach Altersgruppen bei einem Wanderungs-
             gewinn von 100 Personen pro Jahr                                41
Tabelle 15   Zusammengefasste Geburtenziffer und Bruttoinlandsprodukt
             im Jahr 2000 in ausgewählten Ländern                            47
V

                             $EELOGXQJVYHU]HLFKQLV
                                         
Abb. 1    Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten
          (am Arbeitsort) in der Region Winsen (Luhe) seit 1987                4
Abb. 2    Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (am Arbeitsort) in der
          Stadt Winsen (Luhe), dem übrigen Kreis Harburg, der Stadt
          Hamburg und im Land Niedersachsen seit 1987                          5
Abb. 3    Bevölkerungsentwicklung im Raum Winsen (Luhe) seit 1987              7
Abb. 4    Wanderungssalden der Stadt Winsen (Luhe) von 1988 bis 2004
          gegenüber verschiedenen Regionen im Nahbereich                       8
Abb. 5    Wanderungssalden der Stadt Winsen (Luhe) von 1988 bis 2004
          gegenüber weiter entfernten Regionen                                 9
Abb. 6    Wanderungsvolumen der Stadt Winsen (Luhe) von 1988 bis
          2004 gegenüber verschiedenen Regionen                               10
Abb. 7    Altersstruktur der Bevölkerung in der Stadt Winsen (Luhe)
          2005 sowie zum Vergleich die Altersstruktur des Jahres 1995         11
Abb. 8    Wohnungsbautätigkeit von 1978 bis 2005 in der
          Stadt Winsen (Luhe) nach der Gebäudeart                             13
Abb. 9    Wohnungsbestand nach Baualtersklassen in der
          Stadt Winsen (Luhe) Ende 2005 in v.H.                               14
Abb. 10   Altersstruktur der Bevölkerung in der Stadt Winsen (Luhe) im
          Jahr 2020 im Vergleich zur Altersstruktur des Jahres 2005           26
Abb. 11   Fertigstellungen von Wohnungen im Geschosswohnungsbau
          sowie im Nichtwohnungsbau und durch Baumaßnahmen im
          Wohnungsbestand in der Stadt Winsen (Luhe) seit 1978                31
Abb. 12   Neubaunachfrage nach Wohnungen in der Stadt Winsen (Luhe)
          bis 2020                                                            33
Abb. 13   Neubaumieten (Nettokaltmiete) in der Hansestadt Hamburg
          von 1980 bis 2005                                                   34
Abb. 14   Bevölkerungsentwicklung in der Stadt Winsen (Luhe) von 2005
          bis 2050 im Status-Quo-Szenario (100 Nettozuwanderer ab 2020)       42
Abb. 15   Altersstruktur der Bevölkerung in der Stadt Winsen (Luhe) im Jahr
          2030 im Vergleich zur Altersstruktur des Jahres 2005 im Status-
          Quo-Szenario (100 Nettozuwanderer ab 2020)                          43
Abb. 16   Altersstruktur der Bevölkerung in der Stadt Winsen (Luhe) im Jahr
          2040 im Vergleich zur Altersstruktur des Jahres 2005 im Status-
          Quo-Szenario (100 Nettozuwanderer ab 2020)                          44
Abb. 17   Altersstruktur der Bevölkerung in der Stadt Winsen (Luhe) im Jahr
          2050 im Vergleich zur Altersstruktur des Jahres 2005 im Status-
          Quo-Szenario (100 Nettozuwanderer ab 2020)                          45
VI

Abb. 18 Bevölkerungsentwicklung in der Stadt Winsen (Luhe) von 2005 bis
        2050 bei einer ausgeglichenen Wanderungsbilanz und konstant
        niedriger Geburtenhäufigkeit                                        48
Abb. 19 Altersstruktur der Bevölkerung in der Stadt Winsen (Luhe) im Jahr
        2050 im Vergleich zur Altersstruktur des Jahres 2005 bei einer
        ausgeglichenen Wanderungsbilanz und konstant niedriger
        Geburtenhäufigkeit                                                  49
Abb. 20 Bevölkerungsentwicklung in der Stadt Winsen (Luhe) von 2005 bis
        2050 bei einem Wanderungsgewinn wie im Status-quo-Szenario
        und einem Anstieg der Geburtenhäufigkeit auf 1,9 Kinder pro
        Frau bis 2020                                                       50
Abb. 21 Altersstruktur der Bevölkerung in der Stadt Winsen (Luhe) im Jahr
        2050 im Vergleich zur Altersstruktur des Jahres 2005 bei
        einem Wanderungsgewinn wie im Status-quo-Szenario und einem
        Anstieg der Geburtenhäufigkeit auf 1,9 Kinder pro Frau bis 2020     51




 9RUZRUW

Die demografische Entwicklung in Deutschland wird gegenwärtig stark disku-
tiert. Nach der stürmischen Bevölkerungszunahme durch Zuwanderungen in
den 1990er Jahren rückt der wieder zunehmende Sterbeüberschuss in den
Vordergrund. Auch in Niedersachsen verlieren vielen Kommunen wieder Ein-
wohner. Der Gesamtzuwachs an Einwohnern war in Niedersachsen im Jahr
2004 der niedrigste seit 15 Jahren. Wird künftig auch die Stadt Winsen (Luhe)
mit Einwohnerrückgängen zu rechnen haben oder kann die Stadt aufgrund ihrer
Lage XQG durch kommunalpolitisches Handeln einen vom allgemeinen Trend
abweichenden Entwicklungspfad einschlagen?

Nun ist Stadtentwicklung sicher wesentlich mehr als das Schaffen von Wohn-
möglichkeiten, die Wohnung stellt aber für die privaten Haushalte den Le-
bensmittelpunkt dar und vor allem die kleinräumigen Wanderungsbewegungen
sind in hohem Maße von den in den einzelnen Kommunen vorhandenen Woh-
nungs- und Baulandangeboten abhängig. Die Wohnungs- und Baulandpolitik
der Stadt Winsen (Luhe) stellt deshalb einen wesentlichen Eckpfeiler der künf-
tigen Bevölkerungsentwicklung dar.

Das grundlegende Ziel dieser Untersuchung für die Stadt Winsen (Luhe) liegt
darin, die Perspektiven der Wohnungsmarkt- und Bevölkerungsentwicklung e-
benso zu beleuchten wie die sich daraus ergebenden Anforderungen an die
städtische Infrastruktur. Gerade für den letztgenannten Bereich, der ja die lang-
fristigen Investitionen erfordert, wird auch ein Blick über das Jahr 2020 hinaus
gewagt, wenngleich die Unsicherheiten naturgemäß mit zunehmender Entfer-
nung vom aktuellen Stand zunehmen.

3(67(/,167,787
Die Geschäftsführung
2

 'LH(QWZLFNOXQJLQGHU6WDGW:LQVHQ /XKH 
 ELV]XP-DKU

   %HVFKlIWLJXQJ

$OV *UXQGODJH IU GLH %HY|ONHUXQJVPRGHOOUHFKQXQJ muss als ökonomi-
scher Parameter die $UEHLWVSODW]HQWZLFNOXQJeinbezogen werden, weil insbe-
sondere für die großräumigen Wanderungsbewegungen die wirtschaftliche
Entwicklung einer Region entscheidend ist.

Zur Abbildung der Beschäftigungssituation werden nur die sozialversicherungs-
pflichtig Beschäftigten herangezogen. Die im Vergleich zur Betrachtung der Er-
werbstätigen durch die Ausblendung insbesondere der Beamten und der
Selbstständigen entstehende Unschärfe kann hingenommen werden, weil die
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nach wie vor den weitaus größten
Anteil an den Erwerbstätigen stellen, in diesem Bereich immer die aktuellsten
Daten verfügbar sind und durch eine Veränderung der Definition der Erwerbs-
tätigen die Vergleichbarkeit der Daten im Zeitablauf nicht mehr gegeben ist. Die
Entwicklung der Beschäftigten in der Stadt Winsen (Luhe) seit 1987 zeigt 7D
EHOOH.

Seit 1987 ist die Zahl der Arbeitsplätze in Winsen (Luhe) um gut 30 % gestie-
gen (Nds. = +7,9 %; Kreis Harburg +38 %; Stadt Hamburg +2,8 %). Gleichzeitig
hat sich der Auspendlerüberschuss von 2.600 Beschäftigten im Jahr 1994 auf
2.200 Beschäftigte im Jahr 2005 vermindert.

Im Jahr 2002 arbeiteten von den knapp 10.900 in Winsen (Luhe) wohnenden
Beschäftigten 36 % auch in der Stadt Winsen (Luhe). In der Hansestadt Ham-
burg arbeiteten knapp 3.800 der in Winsen wohnenden Beschäftigten (Anteil
34,7 %), im übrigen Kreis Harburg weitere 15 %. und im angrenzende Kreis
Lüneburg 6 %. Insgesamt arbeiteten damit über 90 % in diesem Nahbereich.

Die Arbeitsplätze in der Stadt Winsen (Luhe) wurden zu gut 45 % von der ein-
heimischen Bevölkerung besetzt. Aus dem übrigen Kreis Harburg kamen wei-
tere 25 % und aus dem Kreis Lüneburg 15 % der in Winsen (Luhe) arbeitenden
Beschäftigten. Dagegen kamen aus Hamburg nur 5 %. Insgesamt sind die Ar-
beitsplätze ebenfalls zu gut 90 % aus der Region besetzt.

3

7DEHOOH 6R]LDOYHUVLFKHUXQJVSIOLFKWLJ%HVFKlIWLJWHLQGHU6WDGW
             :LQVHQ /XKH ELV

-DKU                     VR]LDOYHUVLFKHUXQJVSIOLFKWLJ%HVFKlIWLJWH
            DP$UEHLWVRUW (LQSHQGOHU $XVSHQGOHU 6DOGR DP:RKQRUW
1987               6.435
1988               6.583
1989               6.949
1990               7.041
1991               7.378
1992               7.559
1993               7.574
1994               7.785          3.439      6.056       -2.617      10.402
1995               8.053          3.573      6.279       -2.706      10.759
1996               8.085          3.726      6.439       -2.713      10.798
1997               8.072          3.850      6.519       -2.669      10.741
1998               8.169          4.015      6.673       -2.658      10.827
1999               8.395          4.315      6.821       -2.506      10.901
2000               8.744          4.614      6.851       -2.237      10.981
2001               8.718          4.706      6.921       -2.215      10.933
2002               8.741          4.803      6.943       -2.140      10.881
2003               8.532          4.712      6.838       -2.126      10.658
2004               8.423          4.678      6.862       -2.184      10.607
2005               8.408          4.699      6.894       -2.195      10.603
=XQDK
PH                                                              
LQY+                                                          

Die Beschäftigungsentwicklung im Raum Winsen (Luhe) seit 1987 ist in $EELO
GXQJ ausgewiesen. Hier zeigen sich extrem unterschiedliche Entwicklungen
in z. T. unmittelbar nebeneinander liegen Kommunen. Dies deutet darauf hin,
dass die kleinräumigen Veränderungen der Arbeitsplatzzahlen stark von Zu-
fällen beeinflusst werden.

Den direkten Vergleich der Beschäftigungsentwicklung mit dem übrigen Kreis
Harburg, der Stadt Hamburg und dem Land Niedersachsen zeigt $EELOGXQJ.
Hier wird die vergleichsweise positive Entwicklung in der Stadt Winsen (Luhe)
und dem Kreis Harburg deutlich.
4

$EELOGXQJ (QWZLFNOXQJ GHU VR]LDOYHUVLFKHUXQJVSIOLFKWLJ %HVFKlIWLJ
              WHQ DP$UEHLWVRUW LP5DXP:LQVHQ /XKH VHLW


                                                                                                                                qsrtvuxwvyz{ | }x{~r=vr=0{€‚| uxƒ„ †Z}
                                                                                                                                 ‡=ˆ ‚‰_Š‹0ŒŽ| t‘0’0’“”|  ‡• –—•
                                                                                      *,+ -#.0/0132
                                                                                                                                                                  = 65
                       A C 50DE5: F,GHI9JIK
                                       L9MGC NMOMPJH CN Q CCMRSCH P: Q H C : : C                               a: bMF%PJG6 8 Qc >
    d9: : CNSGHC?MH Qc >                                                        T U WX YZW\[3]/0^_Y0`
                                                                                        V
                                                     eCGH Cb5JfO Qc >                                                                           Q 6 87P JN7C 7b C6m Qc >
                                  45768879 : ;=< >@?>BA>                                                      4  P    f
                                                                                                                           J 
                                                                                                                             ? g
                                                                                                                               9 
                                                                                                                                 l < 6 m
                                                                                                                                                  ?C N7?9 JK
                h97GH C?7H Qc >                                                                                                            i
                                                        d P NSGH C?7H Qc > Q P : ;M8gP 5SGC N Qc c >                               jkN7C b5JfO
                                                                                                                                                                    o G Hf87C < ?MC Qc >
                                                                                                           C : : C JIGC N Qc >
                                                                                                                                            n : F%CNgP 5 Q c >
                 Q 687N C7RgC  Jf? < N7OCN  4< Gp< N7OM CN                                                           4< CNgCNbkSH HC :
                              !#"  %$ && !  ' ()'                                             F,C: < N7O87P 5gGC N Q c >
                                                                                                       i
                                                         <         3,00
                                                         <         5,00


                                                         <         7,00
                                                         <         9,00


5

$EELOGXQJ 6R]LDOYHUVLFKHUXQJVSIOLFKWLJ %HVFKlIWLJWH DP $UEHLWVRUW 
              LQGHU6WDGW:LQVHQ /XKH GHPEULJHQ.UHLV+DUEXUJGHU
              6WDGW+DPEXUJXQGLP/DQG1LHGHUVDFKVHQVHLW

        Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
        Index 1987 = 100
  145
  140
  135
  130
  125
  120
  115
  110
  105
  100
   95
   90
        1987 1989 1991 1993 1995 1997 1999 2001 2003 2005
                 Stadt Winsen (Luhe)      Kreis Harburg
                 Stadt Hamburg            Niedersachsen

Die bisher vergleichsweise günstige Entwicklung im gesamten Kreis Harburg
und wichtigen Arbeitsplatzstandorten für die Auspendler aus der Stadt Winsen
(Luhe) lassen auch für die Zukunft eine weitere wirtschaftliche Expansion er-
warten, zumal die Arbeitsplatzstruktur in der gesamten Region (insbesondere
auch in der Stadt Hamburg) trotz der nicht zu unterschätzenden Bedeutung der
Airbus-Produktion bereits stark vom Dienstleistungsbereich geprägt ist. Ge-
stützt werden diese positiven Erwartungen natürlich auch durch die bisherige
Entwicklung in der Stadt Winsen (Luhe) selbst.
6

   %HY|ONHUXQJ

Die Entwicklung der Gesamtbevölkerung (Personen mit Hauptwohnsitz) und
deren Veränderungsparameter zeigt 7DEHOOH für die Stadt Winsen (Luhe) seit
1987. Die Stadt hatte überwiegend einen SRVLWLYHQ QDWUOLFKHQ 6DOGR zwi-
schen Geburten- und Sterbefällen, der in der Summe zu einer Bevölkerungszu-
nahme von gut 600 Personen führte. Dieser wurde durch die Wanderungsge-
winne von insgesamt 6.300 Personen weiter verstärkt, so dass sich die Ein-
wohnerzahl insgesamt um 6.900 Personen erhöhte.

7DEHOOH *HVDPWEHY|ONHUXQJ *HEXUWHQ 6WHUEHIlOOH XQG :DQGHUXQJV
            VDOGRYRQELVLQGHU6WDGW:LQVHQ /XKH 

                                                                   :DQGH
-DKU        *HVDPWEH      *HEXU       6WHUEH 1DWUOLFKHU   UXQJV
           Y|ONHUXQJ       WHQ          IlOOH    6DOGR        VDOGR
1987          25.496            -             -           -            -
1988          25.620          270            236        34            90
1989          26.310          280            243        37           653
1990          26.808          323            268        55           443
1991          27.288          309            296        13           467
1992          27.772          285            285         0           484
1993          28.311          319            298        21           518
1994          28.897          319            331        -12          598
1995          29.553          360            299        61           595
1996          30.029          334            266        68           408
1997          30.367          361            300        61           277
1998          30.605          342            286        56           182
1999          30.998          368            315        53           340
2000          31.265          369            275        94           173
2001          31.562          327            291        36           261
2002          31.761          300            314        -14          213
2003          31.960          303            292        11           188
2004          32.159          307            287        20           179
2005          32.424          325            311        14           251
9HUlQ
GHU                                      
6XPPH                                                
LQY+                                              

Die Bevölkerungsentwicklung im Raum Winsen (Luhe) von 1987 bis 2004 ist in
$EELOGXQJ dargestellt. Im Vergleich liegt die Stadt Winsen (Luhe) im mittle-
7

ren Bereich aller Veränderungswerte. Stärkere Bevölkerungszuwächse weisen
im Kreis Harburg vor allem die Stadt Neu Wulmsdorf und die Samtgemeinde
Elbmarsch auf. Auch die nahe gelegenen Kommunen im Kreis Lüneburg zei-
gen eine stärkere Einwohnerzunahme. Dagegen fiel die Steigerung in der Ge-
meinde Seevetal und in Hamburg deutlich schwächer aus.

$EELOGXQJ %HY|ONHUXQJVHQWZLFNOXQJ LP 5DXP :LQVHQ /XKH  VHLW
              

                                                                                                          %HY|ONHUXQJVHQWZLFNOXQJ
                                                                                                           YRQELVLQY+
                                                                  +DPEXUJ                                                                    < 10
                                                                                                                                             < 18
                                                                                                                                             < 26
                                                                                                                                             < 34
                                                                                                                                             < 42
                                                                                                                                            >= 42
                       ¢ £™v¤¥™ ¦%§¨œ ©Iª
                                       «œ7§£¬M­®©I¨ £¬ ¯ ££M°g£¨®  ¯
                                                                               ¨£  £                           ± ²¦³®©§ š › ¯ ´
    µœ   £¬g§¨ £ ¡M¨ ¯ ´
                                                                                      :LQVHQ /XKH
                                                     ¶£§¨£²™©­ ¯ ´                                                                       ¯ š ›7®©¬7£²7£š ¼ ¯´
                                   ˜™Mš › ›Mœ  ž=Ÿ ¡ B¢                                                     ˜® ©¡œ7»Ÿ š ¼
                                                                                                                                             ¡£¬M¡œ ©Iª
               ·œM§¨£¡M¨ ¯´                                                                                                          ¸
                                                                              ¯ ®  žM›7®™g§£ ¬ ¯´                               ¹º¬g£²™©­
                                                        µ®¬g§¨£¡M¨ ¯ ´                             ´ £  £©I§£¬ ¯´                                  ¾ §¨›7£Ÿ ¡£ ¯ ´

                                                                                                                        ½  ¦³£¬g®™ ¯ ´
                   ¯ %HY|ONHUXQJVHQWZLFNOXQJ                                                                                                ˜Ÿ £¬7£¬²ºg¨ ¨£
                     š ›¬7£M°g£©f¡ Ÿ ¬M­£¬ ˜Ÿ §¿Ÿ ¬M­£¬                     ¦³£  Ÿ ¬M­ ›7® ™g§£¬ ¯ ´
                           ELVLQY+                                 ¸
                                               <     3,00
                                               <     5,00
                                               <     7,00

Die Wanderungssalden gegenüber verschiedenen Regionen im Nahbereich
sind in $EELOGXQJ dargestellt. Dabei ist zu beachten, dass den kleinräumigen
Wanderungsbewegungen zwischen Winsen (Luhe) und den angrenzenden
Gebieten eine hohe Bedeutung für die Erklärung der Siedlungsattraktivität der
8

Stadt zukommt, während die großräumigen Wanderungen innerhalb der Bun-
desrepublik vor allem die unterschiedlichen Erwerbsmöglichkeiten wiederspie-
geln.

$EELOGXQJ :DQGHUXQJVVDOGHQ GHU 6WDGW :LQVHQ /XKH  YRQ  ELV
              JHJHQEHUYHUVFKLHGHQHQ5HJLRQHQLP1DKEHUHLFK

         Wanderungssalden in Personen
  400
                                                          Hamburg
  350                                                     Seevetal, Stelle,
                                                          Elbmarsch, Hanstedt
  300
                                                          Salzhausen, Bardowick
  250                                                     übr. Kreis Harburg
                                                          übr. Kreis Lüneburg
  200

  150

  100

   50

    0

   -50

  -100
         1988   1990    1992    1994        1996   1998     2000    2002     2004

Bei den Wanderungsbewegungen zwischen der Stadt Winsen (Luhe) und der
Stadt Hamburg zeigen sich stetige Gewinne, deren höchstes Niveau allerdings
bereits Mitte der 1990er Jahre zu erkennen ist. Auch aus den ebenfalls sehr
günstig zu Hamburg gelegenen Kommunen Seevetal, Stelle, Elbmarsch und
Hanstedt gewann Winsen ständig Einwohner. Nur an die südlich und östlich
angrenzenden Kommunen Salzhausen und Bardowick verlor Winsen durch die
Wanderungsbewegungen Einwohner. Gegenüber dem übrigen Kreis Harburg
war die Wanderungsbilanz nahezu ausgeglichen. Gegenüber dem übrigen
Kreis Lüneburg zeigen sich ständig Wanderungsverluste, die meist im Bereich
um 50 Personen pro Jahr lagen.

Insgesamt zeigt sich im Nahbereich eine typische Wanderungsstruktur einer
Kommune im unmittelbaren Einzugsgebiet eines Oberzentrum. Für die Qualität
der Stadt Winsen als Wohnstandort sprechen die Wanderungsgewinne aus
9

den westlich und östlich gelegenen Kommunen. Die Wanderungsverluste an
die weiter von Hamburg entfernten Kommunen (Salzhausen, Bardowick, übri-
ger Kreis Lüneburg) müssen als "klassische" Verdrängungswanderung eben-
falls als normal betrachtet werden.

Die Wanderungssalden gegenüber weiter entfernt liegenden Regionen sind in
$EELOGXQJ ausgewiesen.

$EELOGXQJ :DQGHUXQJVVDOGHQ GHU 6WDGW :LQVHQ /XKH  YRQ  ELV
              JHJHQEHUZHLWHUHQWIHUQWHQ5HJLRQHQ

         Wanderungssalden in Personen
  400

  350
                                                      Friedland/Bramsche
                                                      übr. Niedersachsen
  300
                                                      übr. Westdeutschland
  250                                                 Ostdeutschland
                                                      Ausland
  200

  150

  100

   50

     0

   -50

  -100
         1988   1990    1992     1994       1996   1998   2000     2002    2004

Die Wanderungssalden gegenüber Friedland und Bramsche werden separat
ausgewiesen, weil über die in diesen Kommunen befindlichen Durchgangslager
(inzwischen nur noch in Friedland) Spätaussiedler auf die Städte und Gemein-
den des Landes verteilt wurden. Das Niveau der Spätaussiedleraufnahme war
in Winsen (Luhe) mit durchschnittlich weniger als 20 Personen pro Jahr auf ei-
nem sehr niedrigen Niveau.

Die Wanderungssalden gegenüber dem übrigen Niedersachsen lagen meist
nahe Null, in der Summe war die Wanderungsbilanz annähernd ausgeglichen.
Deutlich zu erkennen sind dagegen die Wanderungsgewinne aus dem übrigen
10

Westdeutschland, aus den neuen Bundesländern und auch aus dem Ausland.
Allerdings spielt die Auslandszuwanderung für Entwicklung der Stadt Winsen
(Luhe) gegenwärtig nur eine untergeordnete Rolle. In den Jahren 1988 bis
1992 waren, wie in ganz Westdeutschland, aber sehr hohe positive Salden zu
verzeichnen. 

Die Wanderungsströme der Vergangenheit zeigt $EELOGXQJ  im Überblick.
Hier tritt das typische Bild einer Stadt im unmittelbaren Einzugsbereich eines
Oberzentrums sehr deutlich hervor. Der hohe Zuzugsdruck aus der Stadt Ham-
burg führt zu (Verdrängungs)-Abwanderungen in weiter von Hamburg entfernt
liegende Kommunen.

$EELOGXQJ :DQGHUXQJVYROXPHQGHU6WDGW:LQVHQ /XKH YRQELV
              JHJHQEHUYHUVFKLHGHQHQ5HJLRQHQ

      Wanderungsströme in 1.000 Personen
  7
                               Zuzüge aus ... nach Winsen (Luhe)
  6                            Fortzüge aus Winsen (Luhe) nach ...

  5

  4

  3

  2

  1

  0
      Hamburg      Salzhausen,     übr. Kreis      übr. West-      Friedland/
                    Bardowick      Lüneburg       deutschland      Bramsche
         Seevetal, Stelle, übr. Kreis     übr. Nieder-        Ost-          Ausland
       Elbmarsch, Hanstedt Harburg          sachsen      deutschland

Die Altersstruktur in der Stadt Winsen (Luhe) im Jahr 2005 zeigt $EELOGXQJ
im Vergleich zur Altersstruktur des Jahres 1995.
11

$EELOGXQJ $OWHUVVWUXNWXUGHU%HY|ONHUXQJLQGHU6WDGW:LQVHQ /XKH
               VRZLH ]XP 9HUJOHLFK GLH $OWHUVVWUXNWXU GHV -DKUHV
              

              Alter
 85 u.ält.

  80 - 81

  75 - 76

  70 - 71

  65 - 66

  60 - 61

  55 - 56

  50 - 51

  45 - 46

                                             
  40 - 41

  35 - 36

  30 - 31

  25 - 26

                   
  20 - 21

  15 - 16

  10 - 11

    5-6
    0-1
             350      280   210   140   70        0   70   140   210   280   350
                             Männer                         Frauen
12

    %DXWlWLJNHLWXQG:RKQXQJVEHVWDQG

Wohnungsbau erfolgt auf Grund eines bestehenden demographischen Nach-
fragedrucks oder zum Ersatz qualitativ ungenügender Altbestände. Die Ent-
wicklung von Wohnungsbestand und Wohnungsneubau in der Stadt Winsen
(Luhe) seit 1987 zeigt 7DEHOOH

7DEHOOH %DXWlWLJNHLWYRQELVLQGHU6WDGW:LQVHQ /XKH 

-DKU        :RKQXQJV 1HXEDXWl GDYRQ                                   :RKQXQJV
                       ÀÁ                                                                 ÀÁ
            EHVWDQG      WLJNHLW   1HXEDX(=)+ 1HXEDX0)+ VRQVWLJH DEJlQJH 
1987           10.202          -              -             -              -         -
1988           10.315         127            96            22              9        14
1989           10.506         200           101            85             14         9
1990           10.800         302           114            82            106         8
1991           11.067         276           107           133             36         9
1992           11.390         332           101           152             79         9
1993           11.710         329           144           116             69         9
1994           12.097         396           205           117             74         9
1995           12.450         363           124           182             57        10
1996           12.809         369           117           220             32        10
1997           13.023         224            82           117             25        10
1998           13.236         226           145            59             22        13
1999           13.527         309           133            56            120        18
2000           13.725         221           144            73              4        23
2001           13.845         146           109            35              2        26
2002           13.917         98            89              8             1         26
2003           14.108         217           151            60              6        26
2004           14.335         256           183            69              4        29
2005           14.448         145           131            11              3        32
=XQDKPH
6XPPH                                                  
LQY+                                                  
1)   Quelle: Eigene Schätzung; die Wohnungsfortschreibung erfasst die Wohnungsabgänge nur
     unvollständig, da insbesondere Wohnungszusammenlegungen und Umwidmungen (zu ge-
     werblich genutzten Räumen) praktisch nicht erfasst werden. Aus dem Vergleich der Groß-
     zählungen ergab sich ein durchschnittlicher Abgang von rd. 0,2 % des Wohnungsbe-
     standes pro Jahr, wobei in Zeiten hoher Nachfrage der Abgang tendenziell unter diesen
     Durchschnittswert absinkt und bei erkennbaren Überhängen darüber ansteigt. Dies wurde
     bei der Schätzung der Abgänge berücksichtigt.

Gegenüber den Jahren 1992 bis 1996, als jeweils 200 bis 400 Wohnungen in
Winsen (Luhe) fertiggestellt wurden, ist das Bauniveau der vergangenen fünf
Jahre mit Werten um 170 Wohnungen pro Jahr zwar erheblich reduziert, aber
13

nach wie vor deutlich über dem bisherigen in der zweiten Hälfte der 1980er
Jahre erreichten Tiefstand.

Über einen längeren Zeitraum zeigt $EELOGXQJ den Wohnungsbau in Winsen
(Luhe) nach der Gebäudeart. Dabei ist der bundesweite Verlauf der Baukon-
junktur auch in der Stadt Winsen (Luhe) deutlich zu erkennen. Auf einen star-
ken Wohnungsbau um 1980 folgte die Endphase des so genannten "Bauher-
renmodells" mit einer Spitze im Geschosswohnungsbau 1984. Der nachfol-
gende Einbruch führte zum niedrigsten Stand im Wohnungsneubau der Nach-
kriegszeit in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre.

$EELOGXQJ :RKQXQJVEDXWlWLJNHLWYRQELVLQGHU6WDGW:LQ
              VHQ /XKH QDFKGHU*HElXGHDUW

        Wohnungen
  400

  350

  300

  250

  200

  150

  100

   50

    0
           1980        1985         1990          1995        2000     2005
                    Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern
                    Geschosswohnungen
                    Wohnungsfertigstellungen in Nichtwohngebäuden
                    und durch Maßnahmen an bestehenden Gebäuden

Der Wiedervereinigungsboom fällt in Winsen wie in ganz Westdeutschland vor
allem in die erste Hälfte der 1990er Jahre mit einer Spitze 1995.

Die Baualtersstruktur des Wohnungsbestandes in Winsen (Luhe) ist in $EELO
GXQJ ausgewiesen. Der Anteil an bis 1948 errichteten Altbauten ist mit gut
17 % deutlich geringer als in Hamburg (gut 25 %) oder in Niedersachsen
(knapp 24 %). Deutlich zu erkennen ist die Phase des starken Wachstums in
Winsen (Luhe) ab 1958. Die Baualtersklassen zwischen 1949 und 1978 sind in
14

Winsen (Luhe) mit knapp 40 % aller Wohnungen schwächer vertreten als im
Landesdurchschnitt (knapp 46 %). In Hamburg stammen aus dieser Wieder-
aufbauphase sogar fast 56 % aller Wohnungen. Nach 1978 wurde in Winsen
(Luhe) dann Wohnungsbau weit über dem niedersächsischen Durchschnittsni-
veau betrieben. Bereits in der Phase „1979 bis 1989“ lag Winsen (Luhe) mit ei-
nem Anteil von 14,3 % deutlich vor denen von Niedersachsen (11,2 %) und
Hamburg (7,3 %). Ab 1990 erhöhte sich der Abstand weiter und in Winsen (Lu-
he) sind heute fast 30 % aller Wohnungen erst seit 1990 gebaut worden (Nie-
dersachsen 19,2 %, Hamburg 11,4 %).

$EELOGXQJ :RKQXQJVEHVWDQG QDFK %DXDOWHUVNODVVHQ LQ GHU 6WDGW
              :LQVHQ /XKH (QGHLQY+

         Wohnungen
  5000
  4500
  4000
  3500
  3000
  2500
  2000
  1500
  1000
   500
     0
         bis 1900               1919-1948               1958-1968               1979-1989
                    1901-1918               1949-1957               1969-1978               1990 u.sp.
                                             Baualtersklasse
15

   +DXVKDOWH

Die Anzahl der SULYDWHQ +DXVKDOWH (vgl. 7DEHOOH ) wird statistisch nicht er-
fasst. Es wird daher bei den hiermit vorgelegten Modellrechnungen auch für die
Vergangenheit eine eigene Methode angewendet, die im wesentlichen davon
ausgeht, dass die Tendenz zur weiteren „Verkleinerung“ der Haushalte (Sin-
gularisierung) weiter anhält und dass die Verfügbarkeit von Wohnungen Vor-
aussetzung für die Haushaltsbildung bzw. den Zuzug von Haushalten ist. 

7DEHOOH (QWZLFNOXQJGHU3ULYDWKDXVKDOWHYRQELV
            LQGHU6WDGW:LQVHQ /XKH 

-DKU           (UZDFKVHQH               (UZDFKVHQH (LQZRKQHU
               -Xl  +DXVKDOWH MH+DXVKDOW MH+DXVKDOW
1987               18.240        10.121         1,802         2,519
1988               18.552        10.246         1,811         2,501
1989               19.187        10.453         1,836         2,517
1990               19.710        10.758         1,832         2,492
1991               20.281        11.034         1,838         2,473
1992               20.773        11.361         1,828         2,444
1993               21.232        11.681         1,818         2,424
1994               21.757        12.064         1,803         2,395
1995               22.159        12.409         1,786         2,382
1996               22.461        12.758         1,760         2,354
1997               22.629        12.949         1,747         2,345
1998               22.789        13.082         1,742         2,339
1999               23.033        13.264         1,736         2,337
2000               23.208        13.406         1,731         2,332
2001               23.404        13.557         1,726         2,328
2002               23.476        13.636         1,722         2,329
2003               23.660        13.785         1,716         2,318
2004               23.916        13.974         1,711         2,301
2005               24.200        14.186         1,706         2,286
9HUlQGHU                                   
LQY+                                                     

Ursächlich für den stetigen Rückgang der durchschnittlichen Anzahl erwachse-
ner Personen je Haushalt (Singularisierung) sind die sinkende Heiratsneigung,
das frühere Lösen der Kinder aus dem Haushalt der Eltern und die zuneh-
mende Zahl der Witwenhaushalte durch die schneller ansteigende Lebenser-
wartung von Frauen.
16

Seit 1987 hat sich die Zahl der Haushalte um 40 % auf 14.200 erhöht (bei einer
Zunahme der Erwachsenenzahl um 33 %), weil sich die durchschnittliche
Haushaltsgröße gegenüber 1987 verringert hat.

Damit ist der seit den 1960er Jahren zu beobachtende Singularisierungstrend
der Bevölkerung auch in der Stadt Winsen bereits wieder auf den Pfad einge-
schwenkt, den er von 1987 bis 1992 verlassen hatte. In diesem Zeitraum war
die Zahl der Haushalte deutlich langsamer gestiegen als die Zahl der Erwach-
senen, wodurch die durchschnittliche Personenzahl (inkl. der Kinder) je Haus-
halt stagnierte.

Der Grund für die gegenläufige Entwicklung lag im zu geringen Angebot an
neuen Wohnungen bei gleichzeitig starker Steigerung der Erwachsenenzahl.
Da das Neubauangebot von Wohnungen und die jährlich durch Sterbefälle und
Fortzüge freiwerdenden Wohnungen nicht mit der Zahl „neuer“ junger Erwach-
sener und den Zuwanderern Schritt halten konnte, wurden erwachsene Kinder
daran gehindert, sich aus dem Haushalt der Eltern zu lösen; Zuwanderer muss-
ten vorübergehend in Wohnheime, Hotels u.ä. ausweichen. Auch die Zahl der
Untermieterhaushalte stieg an. Die schwächere Zunahme der Haushalte war
also ein Indiz für einen Mangel an Wohnungen.

   :RKQXQJVPDUNWHQWZLFNOXQJ

Zur Abschätzung der Wohnungsmarktentwicklung ist es weiterhin notwendig,
Annahmen zur Veränderung der :RKQXQJVOHHUVWlQGH (Mobilitätsreserve) zu
treffen. Regionale Daten zu dieser Größe stehen nur aus der Volkszählung zur
Verfügung. Deshalb erfolgt die Fortschreibung mittels eines Simulationsmo-
dells, das die landesweit über die Mikrozensen bzw. die Wohnungsstichproben
ermittelten Trends unter Beachtung der regionalen Besonderheiten auf die Re-
gion überträgt. Dieses zur Feststellung des Wohnungsdefizits/-überhangs ver-
wendete Modell versucht in einem ersten Schritt, die sich neu bildenden Haus-
halte in den Wohnungsneubauten und frei werdenden Wohnungen unterzubrin-
gen. Wollen sich (modelltheoretisch) mehr Haushalte bilden, wird in einem
zweiten Schritt die Leerwohnungsreserve vermindert. Dies dient als Puffer zur
Unterbringung der sich neu bildenden Haushalte über den Zugang an neuen
Wohnungen hinaus.

17

0RELOLWlWVUHVHUYH
Für ein problemloses Umziehen wird von uns eine 0RELOLWlWVUHVHUYH von 2 %
des Wohnungsbestandes als notwendig angesetzt. Sinkt die Leerwohnungsre-
serve unter diesen Wert ab, so bilden sich Umzugsstaus, d. h. die umzugswilli-
gen Haushalte müssen auf das Freiwerden oder den Neubau einer Wohnung
warten und behindern ihrerseits wieder Haushalte, die in ihre bisherige Woh-
nung ziehen wollen. Deshalb bedeutet Wohnungsleerstand nicht unbedingt
„unvermietet“ oder „ungenutzt“. So tritt der Zustand „nicht bewohnt“ praktisch
bei jedem Mieter- oder Eigentümerwechsel auf, weil Schönheitsreparaturen o-
der Sanierungen vor dem Neubezug durchgeführt werden. Es handelt sich bei
der Mobilitätsreserve somit nicht um dauerhafte Leerstände oder sogar Woh-
nungsüberhänge, sondern lediglich um die kurzfristigen Leerstände beim Nut-
zerwechsel bzw. vor dem Erstbezug. Erst wenn der Leerstand deutlich über die
Mobilitätsreserve hinausgeht, muss von ernsten Vermarktungsproblemen aus-
gegangen werden.

:RKQXQJVGHIL]LWRGHUEHUKDQJ
Wie 7DEHOOH zeigt, gab es im Jahr 1987 in der Stadt Winsen (Luhe) nur 100
leer stehende Wohnungen. Dies entsprach damals 1 % des Wohnungsbestan-
des und lag damit weit unter der von uns als notwendig erachteten Mobilitätsre-
serve von 2 % des Bestandes. Die Mitte der 1980er Jahre bundesweit entstan-
denen Wohnungsüberhänge waren zum Zeitpunkt der Gebäude- und Woh-
nungszählung in Winsen (Luhe) somit bereits wieder vom Markt verarbeitet. Für
das Jahr 2005 errechnet das Modell aufgrund der Baufertigstellungen und der
Haushaltsentwicklung knapp 260 Leerwohnungen. Der Leerwohnungsbestand
liegt damit heute bei Werten um 2 %, d. h. der Wohnungsmarkt kann etwa seit
dem Jahr 1999 als weitgehend ausgeglichen bezeichnet werden.
18

7DEHOOH /HHUZRKQXQJVUHVHUYH YRQ  ELV  LQ GHU 6WDGW :LQVHQ
             /XKH 
                                         ÀÁ
-DKU                /HHUZRKQXQJHQ        
              %HVWDQGLVW  %HVWDQGVROO        'HIL]LW    hEHUKDQJ
1987               100            204               104
1988                94            206               112
1989                88            210               122
1990                83            216               133
1991                79            221               142
1992                76            228               152
1993                74            234               160
1994                76            242               166
1995                80            249               169
1996                85            256               171
1997               101            260               159
1998               171            265                94
1999               273            270                              3
2000               322            274                              48
2001               286            277                              9
2002               273            278                 5
2003               318            282                              36
2004               352            286                              66
2005               250            288                38
1) Bestand Soll = 2 % des Wohnungsbestandes

Trotzdem dürfte vor allem die Wiedervermietung von Wohnungen insbeson-
dere im unteren Qualitätssegment und in unbeliebten Lagen inzwischen er-
heblich schwieriger gestalten als Anfang der 1990er-Jahre. Die größten Prob-
leme dürften auch in Winsen (Luhe) bei unsanierten Altbauten bestehen. Aller-
dings sind die Vermarktungsschwierigkeiten nicht zuletzt aufgrund der inzwi-
schen wiederauflebenden Wohnungsknappheit im angrenzenden Hamburg im
Vergleich mit den meisten anderen niedersächsischen Regionen eher gering.

19

     3URMHNWLRQGHU(QWZLFNOXQJELV

   $XVJDQJVODJH

Die bisherigen Wanderungsbewegungen sind durch hohe Wanderungsgewinne
aus Hamburg sowie den westlich und nordöstlich gelegenen Kommunen ge-
kennzeichnet, die durch Verluste an die beiden südlich und südöstlich angren-
zenden Kommunen und den übrigen Kreis Lüneburg teilweise wieder verloren
gehen.

Aufgrund der Lage zu Hamburg zählt Winsen (Luhe) natürlich auch weiterhin zu
den Kommunen, die ihre künftige Einwohnerzahl weitgehend über die Kom-
munalpolitik selbst beeinflussen können. Ein wesentliches Steuerungsinstru-
ment ist in der Verfügbarkeit und den Preisen des Baulandes zu sehen. Vor
diesem Hintergrund N|QQWH eine von vielen Kommunen angestrebte Kontinuität
in der weiteren Entwicklung auch ein Ziel der Stadt Winsen (Luhe) darstellen.
Die Bereitstellung neuer Wohnbaulandflächen orientiert sich bei einer solchen
Zielstellung vor allem an der angestrebten Auslastung der vorhandenen Infra-
struktur insbesondere für Kinder und Jugendliche.

Keine Modellrechnung kann eine ]XWUHIIHQGH, ULFKWLJH oder IDOVFKH Entwick-
lung vorausberechnen. Gerade für eine Stadt wie Winsen (Luhe), der sehr un-
terschiedliche Entwicklungsmöglichkeiten offen stehen, können Modellrech-
nungen aber die Transparenz für die Entscheidungsträger wesentlich erhöhen.
Insofern sollten die folgenden Ausführungen keinesfalls als Prognose missver-
standen werden. Es handelt sich bei dem aufgezeigten Entwicklungspfad bis
2020 zunächst um eine Modellrechnung, deren Basis die folgenden Annahmen
sind:

  )UGLH5HJLRQ+DPEXUJLVWDXIJUXQGGHUZLUWVFKDIWOLFKHQ$WWUDNWLYL
     WlWLQVEHVRQGHUHGHU6WDGW+DPEXUJDXFKZHLWHUKLQYRQEHUUHJLRQD
     OHQ:DQGHUXQJVJHZLQQHQDXV]XJHKHQXQG
  LQQHUKDOE GHU 5HJLRQ +DPEXUJ ILQGHQ VHLWHQV GHU .RPPXQHQ NHLQH
     ZHVHQWOLFKHQ 9HUKDOWHQVlQGHUXQJHQ LQVEHVRQGHUH GHU %DXODQGSROL
     WLN 3UHLVHXQG0HQJHQ VWDWW
20

   %HY|ONHUXQJXQG+DXVKDOWH

Die kleinräumige Verteilung der Bevölkerung folgt vor allem der Attraktivität des
Wohnungsbestandsangebotes sowie den auf der Verfügbarkeit und den Prei-
sen für Bauland basierenden Neubauangeboten. Insbesondere zwischen Ober-
und Mittelzentren und dem jeweiligen Umland werden die Wanderungen weit
gehend bestimmt durch die Rahmenbedingungen des Wohnungsbaus. Private
Haushalte optimieren Qualität, Preis und Lage ihrer Wohnung nach den Krite-
rien

 %HODVWXQJ GHV 1HWWRHLQNRPPHQV GXUFK 0LHWH E]Z =LQVDXIZHQGXQJHQ
    QDFK6WHXHUQ 
 1lKH]XP$UEHLWVSODW] PHLVWGHV+DXVKDOWVYRUVWDQGV XQG
 (UIOOXQJ LQGLYLGXHOOHU /DJHSUlIHUHQ]HQ LP *UQHQ LP XUEDQHQ VR]LD
   OHQ8PIHOGXVZ 

Die jeweils gewählte Wohnlage und der Typ der Wohnung wird immer ein Kom-
promiss zwischen den drei genannten Kriterien sein. Den Ausschlag für einen
bestimmten Wohnstandort wird i.d.R. das gebotene Preis-/Leistungsverhältnis
geben, wobei eine hohe Wohnungsbautätigkeit generell für ein breiteres Ange-
bot und eine stärkere Konkurrenz zwischen den Anbietern spricht.

Damit ist die kleinräumige Bevölkerungsverteilung auch das Resultat kommu-
naler Wohnungs- und Baulandpolitik. Städte wie Winsen (Luhe), die bezüglich
der kleinräumigen Wanderungen sowohl aufnehmende (aus Hamburg und den
östlich und westlich gelegenen Kommunen) und abgebende (südlich und östlich
gelegene Städte und Gemeinden) Kommunen sind, haben es selbst in der
Hand, durch die Ausweisung zusätzlicher Flächen höhere Zuwanderungen zu
realisieren bzw. Abwanderungen zu verhindern. Andererseits werden mit einer
restriktiven Baulandpolitik Zuwanderungen unterbunden.

Die Entwicklung seit 1987 verdeutlicht die Zusammenhänge (vgl. 7DEHOOH).
Die starken %HY|ONHUXQJVJHZLQQHGHUNOHLQHUHQ.RPPXQHQ stehen zwar im
*HJHQVDW]]XUODQGHVSROLWLVFKJHZQVFKWHQ(QWZLFNOXQJ, zeigen aber ein,
gemessen an den Präferenzen der Haushalte, rationales Verhalten der Bevöl-
kerung.

Diese flachere Siedlungsentwicklung zeigt sich bereits seit mehreren Jahr-
zehnten in allen Flächenländern der Bundesrepublik Deutschland. Während in
den Landesentwicklungsplänen die weitere Siedlungsentwicklung in den Zent-
21

ralen Orten und entlang der (Nah-)Verkehrsachsen präferiert wird, stellt sich in
der Realität eine relative Abnahme der Bedeutung dieser zentralen Orte ein.

7DEHOOH %HY|ONHUXQJVHQWZLFNOXQJ YRQ  ELV  LP /DQG 1LHGHU
             VDFKVHQQDFK*HPHLQGHJU|‰HQNODVVHQXQGLQGHU+DQVHVWDGW
             +DPEXUJ

*HPHLQGH                                (LQZRKQHU         =XQDKPH
JU|‰HQNODVVH                                   DEVROXW LQY+
JU|‰HU(LQZRKQHU             1.496.223 1.540.631   44.408      3,0
ELVXQWHU(LQZRKQHU     516.557   532.235   15.678      3,0
ELVXQWHU(LQZRKQHU      843.294   930.122   86.828     10,3
ELVXQWHU(LQZRKQHU      896.460   992.560   96.100     10,7
ELVXQWHU(LQZRKQHU    1.963.819 2.294.884  331.065     16,9
XQWHU(LQZRKQHU               1.453.449 1.710.478  253.569     17,4

/DQG1LHGHUVDFKVHQ                              
                                                                             
+DQVHVWDGW+DPEXUJ                               

'LH NQIWLJH 9HUlQGHUXQJ GHU (LQZRKQHU]DKO LQ GHU 6WDGW :LQVHQ /XKH 
ZLUGEHVWLPPWGXUFK
  
   GLHQDWUOLFKH%HY|ONHUXQJVEHZHJXQJ *HEXUWHQXQG6WHUEHIlOOH 
   GLH YRQ GHU (QWZLFNOXQJ GHV $UEHLWVSODW]DQJHERWHV LQ GHU 5HJLRQ
      +DPEXUJ XQG GHU 6WDGW :LQVHQ /XKH  DEKlQJLJHQ )HUQZDQGHUXQ
      JHQXQG
   GLHYRQ$WWUDNWLYLWlWGHU6WDGW:LQVHQ /XKH XQGLKUHV:RKQXQJVDQ
      JHERWHVDEKlQJLJHQ1DKZDQGHUXQJHQ

Inwieweit sich die gestiegenen Mobilitätskosten bei gleichzeitiger Verringerung
der steuerlichen Abzugsfähigkeit der Aufwendungen für Fahrten zwischen
Wohn- und Arbeitsort auswirken, kann gegenwärtig nicht beurteilt werden. Bis-
her ist noch kein Ende der fortschreitenden Entkopplung von Arbeits- und
Wohnort festzustellen. Arbeiteten im Jahr 1994 noch 41,8 % der in Winsen
wohnenden Beschäftigten auch in der Stadt Winsen, so waren es im Jahr 2005
nur 35,0 %.

Die künftigen Geburten und Sterbefälle können recht sicher prognostiziert wer-
den. Dagegen sind die beiden wesentlichen Einflussfaktoren der Wanderungen
kaum prognostizierbar. Schon für Deutschland insgesamt gibt es nur grobe
Schätzungen zur möglichen Entwicklung des Arbeitsplatzangebotes. Da die
22

kleinräumige Arbeitsplatzentwicklung, auch in der Region Winsen (Luhe), im-
mer durch einzelbetriebliche Entscheidungen oder auch Zufälle maßgeblich
beeinflusst werden kann, ist eine Prognose kaum möglich. Die Attraktivität der
Stadt Winsen (Luhe) und das Wohnungsangebot stehen in engem Zusam-
menhang mit der ebenfalls nicht prognostizierbaren Kommunalpolitik in der
Stadt. Insofern ist eine „Prognose“ der Einwohnerzahl in Winsen (Luhe) nicht
möglich.

Aufgrund dieser Situation stellt die im Folgenden vorgestellte Bevölkerungs-
entwicklung ein Szenario dar. )UGLHVHV6]HQDULRELV]XP-DKUJHKHQ
ZLUGDYRQDXVGDVVGLHZHVHQWOLFKHQ5DKPHQEHGLQJXQJHQLQGHU5HJLRQ
:LQVHQ /XKH  VLFK QLFKW YHUlQGHUQ Dies gilt sowohl für die kleinräumigen
Unterschiede des Bauland- und Wohnungsangebotes als auch für die Arbeits-
platzentwicklung in der Region. Dieses Szenario zur Bevölkerungsentwicklung
in der Stadt Winsen (Luhe) orientiert sich somit an der aus der groben Ab-
schätzung der Beschäftigungsentwicklung abgeleiteten Bevölkerungsentwick-
lung des Raumes Winsen (Luhe) und den Vergangenheitswerten der kleinräu-
migen Wanderungen innerhalb dieses Raumes. Die bisherigen Erfahrungen
des Pestel Instituts mit etwa 600 kleinräumigen Bevölkerungsszenarien seit An-
fang der 1990er Jahre zeigen sehr gute Ergebnisse. Abgesehen von Ein-
zelfällen mit „dramatischen“ und nicht vorhersehbaren Einzelereignissen ins-
besondere beim Arbeitsplatzangebot (Schließung größerer Arbeitsstätten; Ab-
zug ausländischer Militäreinheiten) lag die Abweichung der Modellrechnungen
von der tatsächlichen Einwohnerzahl meist unter 1 %.

Die *HEXUWHQ XQG 6WHUEHIDOO]DKOHQ der Modellrechnung ergeben sich auf-
grund des vor Ort vorgefundenen Niveaus der Geburtenhäufigkeit und eines
Szenarios zur Sterblichkeit, das von einer weiteren Steigerung der Lebenser-
wartung um knapp 1,5 Jahre bis 2020 ausgeht. Der bisher positive natürliche
Saldo wird sich umkehren und in der Summe bis zum Jahr 2020 zu einem Be-
völkerungsverlust von etwa 900 Personen führen.

Der Wanderungssaldo ist in der Summe der 15 Jahre bis 2020 deutlich positiv,
nimmt aber von der Tendenz her leicht ab. Seine Zusammensetzung nach Ziel-
und Herkunftsregionen für die aktuelle Situation und die Prognosejahre 2010
und 2020 ist 7DEHOOH zu entnehmen. Der Zustrom an Spätaussiedlern wird
zurückgehen und nach 2010 fast völlig versiegen. Um das Jahr 2010 bleiben
auch die Zuwanderer aus Ostdeutschland aus, weil dort aufgrund der Alters-
struktur (extrem schwache „Nachwendejahrgänge“) ein leichterer Einstieg in
das Arbeitsleben als im Westen zu erwarten ist. Für die Wanderungsbeziehun-
23

gen mit den übrigen deutschen Regionen wurden weitgehend stabile Verhält-
nisse mit leicht sinkendem Wanderungsvolumen angesetzt. Für die Wande-
rungsbeziehungen mit dem Ausland erwarten wir dauerhafte und schwach an-
steigende Wanderungsgewinne.

Insgesamt steigt die Einwohnerzahl in diesem Szenario bis zum Jahr 2020 um
gut 1.000 Personen an (vgl. 7DEHOOH). Die Altersstruktur der Bevölkerung im
Jahr 2020 zeigt $EELOGXQJ

7DEHOOH :DQGHUXQJVVDOGHQ QDFK +HUNXQIWV XQG =LHOJHELHWHQ IU GLH
             6WDGW:LQVHQ /XKH LP'XUFKVFKQLWWGHU-DKUHELV
             VRZLHGLH6]HQDULR:HUWHIUXQG

                                       ‘
+HUNXQIWV=LHORUW                                    
Friedland/Bramsche                         23          10           0
Hamburg                                    93          80          70
Seevetal, Stelle, Elbmarsch, Hanstedt      70          60          50
Salzhausen, Bardowick                     -55         -50         -40
übr. Kreis Harburg                         11           5           5
übr. Kreis Lüneburg                       -53         -45         -35
übr. Niedersachsen                          8           5           5
übr. Westdeutschland                        2           0           0
Ostdeutschland                             91          20           0
Ausland                                    20          45          45
6XPPH                                                  

Gemäß den Prämissen der Modellrechnung wird die Zahl der privaten Haus-
halte durch die Entwicklung der erwachsenen Bevölkerung und die ZHLWHUH
6LQJXODULVLHUXQJ in der Stadt Winsen (Luhe) bestimmt. Der Singularisierungs-
effekt, der sich in der Abnahme der durchschnittlichen Erwachsenenhaushalts-
größe niederschlägt und Mitte der 1990er Jahre in der Stadt Winsen (Luhe)
wieder einsetzte, wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Wir gehen
davon aus, dass sich dieser Wert von Ende 2005 bis 2020 von 1,706 Erwach-
senen pro Haushalt auf 1,673 vermindert. In 7DEHOOH ist die Projektion der
Entwicklung der Bevölkerungsgruppe von 23 Jahren und älter, deren durch-
schnittliche Haushaltsgröße und die daraus resultierende Anzahl von Haus-
halten bis zum Jahr 2020 dargestellt. Bei gegenüber der Gesamtbevölkerung
stärker zunehmender Erwachsenenzahl wird die Anzahl privater Haushalte,
nochmals durch die Singularisierung gesteigert, relativ am stärksten um fast
10 % bzw. etwa 1.400 Haushalte zunehmen.
24


7DEHOOH    %HY|ONHUXQJVHQWZLFNOXQJELVLQGHU
             6WDGW:LQVHQ /XKH 

-DKU        %HY|ONHUXQJ *HEXU    6WHUEH   QDWUOLFKHU :DQGHUXQJV
             JHVDPW     WHQ       IlOOH      6DOGR        VDOGR
2005           32.424       -           -            -            -
2006           32.596      295         307          -12          184
2007           32.719      293         332          -39          162
2008           32.848      293         322          -29          158
2009           32.947      290         333          -43          142
2010           33.028      291         340          -49          130
2011           33.093      295         356          -61          126
2012           33.169      297         347          -50          126
2013           33.235      293         353          -60          126
2014           33.295      300         366          -66          126
2015           33.330      295         374          -79          114
2016           33.369      301         376          -75          114
2017           33.399      301         385          -84          114
2018           33.434      305         384          -79          114
2019           33.446      301         395          -94          106
2020           33.446      301         401         -100          100
9HUlQ
GHU
6XPPH                                            
LQY+                                           
25

7DEHOOH +DXVKDOWVHQWZLFNOXQJELVLQGHU
            6WDGW:LQVHQ /XKH 

-DKU           HUZDFKVHQH                (UZDFKVHQH   (LQZRKQHU
              %HY|ONHUXQJ     +DXVKDOWH MH+DXVKDOW   MH+DXVKDOW
2005               24.200         14.186        1,706         2,286
2006               24.365         14.302        1,704         2,279
2007               24.489         14.393        1,701         2,273
2008               24.644         14.503        1,699         2,265
2009               24.768         14.595        1,697         2,257
2010               24.928         14.709        1,695         2,245
2011               25.086         14.821        1,693         2,233
2012               25.241         14.932        1,690         2,221
2013               25.428         15.062        1,688         2,207
2014               25.526         15.140        1,686         2,199
2015               25.629         15.220        1,684         2,190
2016               25.726         15.297        1,682         2,181
2017               25.804         15.363        1,680         2,174
2018               25.909         15.445        1,678         2,165
2019               25.984         15.509        1,675         2,157
2020               26.059         15.574        1,673         2,148
=XQDKPH                                          
LQY+                                              

26

$EELOGXQJ $OWHUVVWUXNWXUGHU%HY|ONHUXQJLQGHU6WDGW:LQVHQ /XKH 
               LP -DKU  LP 9HUJOHLFK ]XU $OWHUVVWUXNWXU GHV -DKUHV
               

              Alter
  85 u.ält.

  80 - 81

  75 - 76

  70 - 71

  65 - 66

  60 - 61

  55 - 56

  50 - 51

                                             
  45 - 46

  40 - 41

  35 - 36                                  
                                         (LQZRKQHU

                                                                       
  30 - 31

  25 - 26

  20 - 21                                                              
                                                                     (LQZRKQHU
  15 - 16

  10 - 11

     5-6
     0-1
           350        280   210   140   70        0   70   140   210   280    350
                             Männer                         Frauen
27

   :RKQXQJVEHGDUI

Nach der Abschätzung von Bevölkerungs- und Haushaltszahlen erfolgte in der
Vergangenheit i.d.R. die Ermittlung des „Wohnungsbedarfes“. Der Wohnungs-
bedarf wurde nach der Festlegung von Bedarfskriterien ermittelt, womit er eine
von der Nachfrage unabhängige normative Größe darstellt, mit deren Umset-
zung (in Wohnungsbau) ein festgelegtes Versorgungsniveau erreicht wird.

Zwar hat sich das Pestel Institut immer bemüht, einen möglichst „nachfragena-
hen“ Bedarf zu definieren, doch waren notwendigerweise immer stark norma-
tive Elemente enthalten. Dies betrifft sowohl die Ansätze für die Wohnungsab-
gänge, Zweitwohnungen und Freizeitwohnungen wie auch das Niveau der wei-
teren Singularisierung.

,QVJHVDPWLVWGHU:RKQXQJVEHGDUIYRPÄ9HUVRUJXQJVGHQNHQ³GHU1DFK
NULHJV]HLW JHSUlJW ,Q =HLWHQ HLQHU ODWHQWHQ0DQJHOVLWXDWLRQDXIGHQ:RK
QXQJVPlUNWHQ ZDU GLHVHV Ä9HUVRUJXQJVGHQNHQ³ DXFK GXUFKDXV EHUHFK
WLJW ,Q GHU 9HUJDQJHQKHLW ZXUGH GLH YHUIJEDUH .DXINUDIW GHU SULYDWHQ
+DXVKDOWH GXUFK 6XEYHQWLRQHQ :RKQJHOG 6R]LDOKLOIH (LJHQKHLP]XODJH 
HEHQVR HUK|KW ZLH GLH $QJHERWVSUHLVH GHU 0LHWZRKQXQJVDQELHWHU EHU
VR]LDOHQ :RKQXQJVEDX YHUEHVVHUWH $EVFKUHLEXQJVP|JOLFKNHLWHQ  YHU
PLQGHUWZXUGHQ

Bei einer Wohnfläche von heute weit über 40 m² je Einwohner kann die Ver-
sorgung „breiter Schichten der Bevölkerung“ aber durchaus als gewährleistet
betrachtet werden. 'D ]XGHP GLH ILQDQ]LHOOH 6LWXDWLRQ GHV 6WDDWHV ZHLWHUH
6XEYHQWLRQHQNDXP]XODVVHQZLUGZLUGPDQVLFKYRPELVKHULJHQ9HUVRU
JXQJVGHQNHQ YHUDEVFKLHGHQ PVVHQ (LQ ZLH DXFK LPPHU HUPLWWHOWHU
Ä:RKQXQJVEHGDUI³VWHOOWDEHUQXUGDQQHLQHVLQQYROOH2ULHQWLHUXQJVJU|‰H
GDU ZHQQ HQWVSUHFKHQGH VWDDWOLFKH ILQDQ]LHOOH 0LWWHO YHUIJEDU VLQG XP
GLHVHQ%HGDUIDXFKXQDEKlQJLJYRQGHU1DFKIUDJHXP]XVHW]HQ

'DNQIWLJZHLWVWlUNHUDOVELVKHUPDUNWZLUWVFKDIWOLFKH%HGLQJXQJHQDXFK
DXI GHQ :RKQXQJVPlUNWHQ ]X HUZDUWHQ VLQG HUEULJW VLFK GLH %HUHFK
QXQJHLQHVSROLWLVFKGHILQLHUWHQXQGQXUEHU6XEYHQWLRQHQHUUHLFKEDUHQ
1HXEDXEHGDUIHV


28

   :RKQXQJVQDFKIUDJH

 1DFKIUDJHQDFK(LQXQG=ZHLIDPLOLHQKlXVHUQELV

Das Wohnen im Ein- oder Zweifamilienhaus genießt bei den privaten Haus-
halten die höchste Wertschätzung. Rd. 80 % der Haushalte würden am liebsten
in einem frei stehenden Einfamilienhaus wohnen. Für ein Reihen- oder Doppel-
haus können sich dagegen nur etwa 6 % der Haushalte begeistern und nur die
                                                                  1
verbleibenden 14 % bevorzugen das Wohnen im Mehrfamilienhaus . Solange
der Wohnungsbestand noch nicht den Wohnwünschen der Bevölkerung ent-
spricht, muss selbst bei negativem quantitativen Wohnungsbedarf noch mit ei-
ner Neubaunachfrage gerechnet werden.

Die erstmalige Nachfrage nach Ein- und Zweifamilienhäusern geht im Wesent-
lichen von Haushalten im Alter zwischen 30 und 45 Jahren aus. Dabei wird die
Nachfrage zuerst aus durch Haushaltsauflösungen freigewordene Bestandsge-
bäude und erst danach durch Neubauten befriedigt. Diese Nachfrage ist relativ
unabhängig von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, da in dieser Phase
des Haushaltslebenszyklus durch beruflichen Aufstieg z. T. erhebliche Ein-
kommenszuwächse erzielt werden und permanent junge Mieterhaushalte in die
entsprechende Alters- und die erforderliche Einkommensklasse „hineinwach-
sen“. Für die gegenwärtig zu beobachtende Schwächephase auf dem Markt für
Ein- und Zweifamilienhäuser ist neben der generell rückläufigen Nachfrage auf-
grund sinkender Jahrgangsstärken im "Nachfragealter" aber auch die von Poli-
tik und Medien verbreitete „Negativ-Stimmung“ verantwortlich, die innerhalb der
Bevölkerung zu großer Verunsicherung geführt hat.

Die Entwicklung von 1987 bis 2005 zeigt 7DEHOOH. Die regional stark differie-
rende spezifische Nachfrage (letzte Spalte in Tabelle 10) ist vor allem vom Bau-
landpreis abhängig. In Winsen (Luhe) wurden seit 1995 im Mittel jährlich 29,4
Erstbezüge von Einfamilienhäusern pro 1.000 Personen der Altersgruppe 30
bis 45 Jahre realisiert (Nachfrageziffer = 29,4; übriger Kreis Harburg und Kreis
Lüneburg 35,1; Stadt Hamburg 11,7). Die Nachfrage wurde zu 56 % durch
Neubauten befriedigt.

1
  Quelle: Befragung von 2.500 Haushalten durch die GfK im Auftrag des Pestel Instituts im Früh-
jahr 2000
29

7DEHOOH 1DFKIUDJHQDFK:RKQXQJHQLQ(LQXQG=ZHLIDPLOLHQKlXVHUQ
             YRQELVLQGHU6WDGW:LQVHQ /XKH 

                                               *HVDPWDQ      1DFKIUDJH
          ELV     $QJHERWDXV      JHERW     MH
-DKU         -lKULJH     %HVWDQG 1HXEDX 1DFKIUDJH          -lKULJHU
1987           5.392          85       61         146              27,1
1988           5.335          81       96         177              33,2
1989           5.534          83      101         184              33,2
1990           5.744          91      114         205              35,7
1991           5.905         101      107         208              35,2
1992           6.094          97      101         198              32,5
1993           6.407         101      144         245              38,2
1994           6.707         112      205         317              47,3
1995           7.026         101      124         225              32,0
1996           7.311          90      117         207              28,3
1997           7.572         101       82         183              24,2
1998           7.796          96      145         241              30,9
1999           7.946         106      133         239              30,1
2000           8.057          93      144         237              29,4
2001           8.072          98      109         207              25,6
2002           8.060         106       89         195              24,2
2003           7.964         100      151         251              31,5
2004           7.834          98      183         281              35,9
2005           7.730         107      131         238              30,8
=XQDKPH                           'XUFK
LQY+                            VFKQLWWDE       


 1DFKIUDJHQDFK(LQXQG=ZHLIDPLOLHQKlXVHUQELV

Die Entwicklung der Bevölkerung in der Altersgruppe 30 bis 45 Jahre ist in 7D
EHOOH ausgewiesen. Bis 2020 tritt ein Rückgang um 18 % ein. Gleichzeitig
nimmt das Angebot aus dem Bestand leicht zu. Der vermarktbare Neubau sinkt
deutlich ab und stabilisiert sich in der zweiten Hälfte des kommenden Jahr-
zehnts bei 40 Wohnungen pro Jahr.
30

7DEHOOH 1DFKIUDJHQDFK:RKQXQJHQLQ(LQXQG=ZHLIDPLOLHQKlXVHUQ
             YRQELVLQGHU6WDGW:LQVHQ /XKH

                                                        $QJHERW   YHUPDUNW
           ELV 1DFKIUDJH        *HVDPW           DXVGHP     EDUHU
-DKU       -lKULJH      ]LIIHU         QDFKIUDJH          %HVWDQG   1HXEDX 
2005          7.730          -                -                   -           
2006          7.573        29,4              222                106         
2007          7.385        29,4              217                115         
2008          7.199        29,4              211                112          
2009          6.984        29,4              205                116          
2010          6.743        29,4              198                119          
2011          6.568        29,4              193                125          
2012          6.408        29,4              188                122          
2013          6.228        29,4              183                125          
2014          6.100        29,4              179                130          
2015          6.056        29,4              178                133          
2016          6.014        29,4              177                134          
2017          6.034        29,4              177                138          
2018          6.129        29,4              180                138          
2019          6.199        29,4              182                143          
2020          6.329        29,4              186                145          
9HUlQGHU                                    
LQY+         6XPPH                                   

Dieses „Nachfrageszenario“ gilt bei konstanten Rahmenbedingungen, d. h. kon-
stanten Einkommens/Baulandpreisrelationen in der Region Winsen (Luhe). Ei-
ne relative 3UHLVVHQNXQJ für Bauland in der Stadt Winsen (Luhe) würde einen
höheren vermarktbaren Neubau ermöglichen.


 1DFKIUDJHQDFKQHXHUULFKWHWHQ*HVFKRVVZRKQXQJHQELV

Im Gegensatz zur Nachfrage nach Ein- und Zweifamilienhäusern lässt sich für
den Bereich des Geschosswohnungsneubaus keine demographisch basierte
Modellrechnung erstellen.

Hier zählen vielmehr die Erwartungen von Investoren bezüglich der erzielbaren
Preise für Eigentumswohnungen und der im Mietwohnungsbau erzielbaren
Renditen. Damit wird der Geschosswohnungsneubau noch weit stärker als der
individuelle Wohnungsbau auch von steuerlichen Rahmenbedingungen (Ab-
schreibungsmöglichkeiten) und staatlicher Förderung (sozialer Wohnungsbau)
bestimmt. Die Entwicklung der Fertigstellungen seit 1978 zeigt $EELOGXQJ.
31

$EELOGXQJ )HUWLJVWHOOXQJHQ YRQ :RKQXQJHQ LP *HVFKRVVZRKQXQJV
               EDX VRZLH LP 1LFKWZRKQXQJVEDX XQG GXUFK %DXPD‰QDK
               PHQLP:RKQXQJVEHVWDQGLQGHU6WDGW:LQVHQ /XKH VHLW
               

          Wohnungen
    300

    250

    200

    150

    100

     50

      0
            1980       1985     1990       1995     2000               2005
                       Geschosswohnungsneubau
                       Wohnungen in Nichtwohngebäuden
                       und Maßnahmen im Bestand

Es zeigen sich über die Jahre starke Schwankungen im Bautätigkeitsniveau,
die der allgemeinen Wohnungsbaukonjunktur entsprechen. Inzwischen ist der
Geschosswohnungsbau in Winsen (Luhe) dementsprechend stark zurückge-
gangen, aber auch im Jahr 2005 wurden in diesem Bereich für 48 Wohnungen
Baugenehmigungen erteilt, d. h. die Fertigstellungen dürften im Jahr 2006 wie-
der über dem Wert des Jahres 2005 liegen.


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