Kontakte - Juni Juli August 2020 - Evangelische Kirchengemeinde Datteln

 
Kontakte - Juni Juli August 2020 - Evangelische Kirchengemeinde Datteln
Kontakte

Juni   Juli August 2020
Kontakte - Juni Juli August 2020 - Evangelische Kirchengemeinde Datteln
2
Inhalt                        Seite
                                         Kontakte
Geistliches Wort               3         Gemeindebrief der
Kindergarten                   5         Evangelischen Kirchengemeinde Datteln
Gesichter der Gemeinde         6         Pevelingstr. 30 45711 Datteln
Das Frühjahr mit Corona        8
                                         Impressum
Kindermanns Kolumne           12         Redaktion:
Nachdenkliches zu Corona      14         redaktion@evkirchedatteln.de
Glosse                        17
Gottesdienste                 18         Thomas Mämecke
Hinweise und Termine                     Susanne Kindermann
Diakonie                      20         Christa Walter
Kinder und Jugend             22         Elke Filthaus (Layout)
Frauenhilfe                   24
                                         Bilder: Wenn nicht anders angegeben,
Freud und Leid                28         Gemeindebrief—Magazin für Öffentlichkeits-
Anzeigen                      30         arbeit. Namentlich gekennzeichnete Artikel
Termine                       34         geben nicht in jedem Fall die Meinung des
Adressen und Telefonnummern   36         Presbyteriums wieder.

                                         Druck:
                                         Gemeindebriefdruckerei,
                                         Groß-Oesingen

                                         Auflage: 5000 Stück

                                         V.i.S.d.P.: Pfarrer Thomas Mämecke
                                         Martin-Luther-Str. 12, 45711 Datteln

Liebe Leser und liebe Leserinnen!

Corona ohne Ende ꟷ diesen Eindruck kann man haben. Als wir began-
nen, über diesen Gemeindebrief nachzudenken, waren wir fest entschlos-
sen, dass Corona nicht die Hauptrolle spielen sollte. Wir mussten aber
feststellen, dass es gar nicht anders geht. Das Thema beschäftigt uns dann
doch zu sehr und wird uns so schnell nicht loslassen. Aber es ist nicht
alles nur negativ: Kräfte werden freigesetzt, die Kirchengemeinden feier-
ten an vielen Orten ein anderes, aber kreatives Osterfest. Auch weiter
wird unsere Improvisationskunst gefragt sein, wenn das kirchliche Leben
vorsichtig wieder hochgefahren wird. Wir informieren Sie, so gut es geht,
über die Tagespresse und unsere Homepage.
Wir bleiben hoffnungsvoll. Bleiben Sie es auch ꟷ und gesund!
Ihr KONTAKTE-Team
Kontakte - Juni Juli August 2020 - Evangelische Kirchengemeinde Datteln
Geistliches Wort                                                   3

Christus spricht zu seinen Freunden: „Geht und
verkündet: Das Himmelreich ist nahe!“ (Mt. 10,7)

Ich muss bei diesen Worten an         eine Tür geöffnet und den Men-
ein Foto denken:                      schen eine wunderbare Aussicht
Mitten im Gewühl einer belebten       gezeigt:
Fußgängerzone in einer Großstadt
steht ein Mann mit finsterer
Miene. Er hält mit einer Stange
ein Papp-Schild in die Höhe; dar-
auf steht: „Das Ende ist nahe!“ ꟷ
Ein düsterer Prophet, der den Un-
tergang ankündigt. Die wenigen
Worte, die er schweigend hoch
hält, wirken drohend und bedroh-
lich: Das Ende der Welt steht vor     Wie Gott sich Leben wünscht.
der Tür! Ja, bald sei es so weit. ꟷ   Davon hat Jesus immer wieder in
Und irgendwie schwingt in der         seinen Geschichten erzählt und es
Botschaft unausgesprochen mit,        mit seinen Taten vorgelebt. Da
dass der Untergang eine Strafe,       bekommt jeder Mensch, was er
ja die Strafe Gottes für die          zum Leben nötig hat; und keiner
Menschheit sei.                       soll sagen, der oder die habe das
                                      nicht verdient. ꟷ Die, die schon
Was hat dieses Foto, was hat die      immer da waren, werden mit
vermeintliche   Ankündigungen         denen, die erst später dazu ge-
des Weltendes mit Jesu Worten         kommen sind, an einem großen
„Das Himmelreich ist nahe!“ zu        Tisch sitzen.
tun? ꟷ Nichts! ꟷ Das ist es ja
gerade!                               Es wird keine Obergrenzen
                                      geben. Für alle wird es reichen;
Wenn Jesus von Himmelreich            und sie werden gut miteinander
geredet hat, dann war er weit weg     auskommen. Niemand muss sich
von Drohung mit Strafe und Ver-       verlassen fühlen; niemand bleibt
nichtung. Dann hat er vielmehr        ausgeschlossen.
Kontakte - Juni Juli August 2020 - Evangelische Kirchengemeinde Datteln
4

    Wer Jesus vom Himmelreich            Gerade in den jetzigen Zeiten tut
    reden hört, der soll keine Angst     es uns gut, wenn viele für einan-
    kriegen, sondern sich freuen ꟷ       der einstehen: indem wir Zusam-
    und dabei sein wollen und mitma-     menhalt fördern, aufeinander
    chen. Wo Menschen im Geiste          Acht geben, zu den Einsamen
    Jesu leben ꟷ oder es zumindest       Verbindung halten, Hilfsbereit-
    immer wieder versuchen ꟷ da          schaft leben und den Mutlosen
    bricht das Himmelreich an ꟷ          Hoffnung geben. Dann kann spür-
    Stück für Stück ꟷ mitten unter       bar werden: Nicht das Ende, son-
    uns.                                 dern das Himmelreich ist nahe!

                                               Ihr Pfarrer Christian Hüging

    Jubiläumskonfirmationen

    Wir hoffen, dass wir die Jubiläumskonfirmationen am 25. Oktober in der
    Versöhnungskirche und am 1. November in der Lutherkirche feiern
    können. Konfirmierte der Jahrgänge 1969/70, 1959/60, 1954/55, 1949/50
    und 1944/45 können sich für die Lutherkirche im Gemeindebüro
    02363 2341 und für die Versöhnungskirche bei Angelika Neef
    02363 6 10 56 zur Erfassung ihrer Anschrift melden.
Kontakte - Juni Juli August 2020 - Evangelische Kirchengemeinde Datteln
Kindergarten                                                        5

Hört ihr die Kompostwürmer knistern???
Zum bewussten ökologischen
Umgang zählt für uns, den Kin-
dergarten im Lutherhaus, nicht
nur die Mülltrennung und das Up-
cycling, was wir in unserer Ein-
richtung schon lange praktizieren,
sondern auch die bewusste Müll-
vermeidung. Nach der Teilnahme
unserer Mitarbeiterin Kirsten
Danz an einem Informations-
abend der FBS ꟷ geleitet von Da-     Die Kinder erfahren, dass Wür-
jana Berger ꟷ zum Thema              mer und Bakterien Bioabfälle in
„Plastikfrei im Alltag“, haben wir   ihre Grundsubstanzen zerlegen,
uns gemeinsam auf den Weg            was sie sogar als knistern hören
gemacht und mit der Wurmkom-         können. Daraus entsteht soge-
postierung begonnen. Dazu haben      nannter „Wurmtee“, welchen wir
wir uns eine Wurmkiste mit einer     zum Düngen unserer Pflanzen
Startpopulation Kompostwürmern       benutzen können und auch Erde
angeschafft. Mit Hilfe eines         zum Einsäen von zum Beispiel-
Papas haben wir die Wurmkiste        Gemüse.
zusammengebaut, und die Kom-         Die Wurmkompostierung funkti-
postwürmer durften einziehen.        oniert übrigens geruchslos und
                                     benötigt wenig Platz und Pflege,
                                     ist also sehr gut geeignet für den
                                     Einsatz im Innenbereich.

                                     Text: Kirsten Danz und
                                     Vanessa Thuis
                                     Fotos:
                                     Kindergarten im Lutherhaus
Kontakte - Juni Juli August 2020 - Evangelische Kirchengemeinde Datteln
6                                           Gesichter der Gemeinde

Eigentlich war es doch erst gestern…!
Pfarrerin Elke Engel blickt auf 25 Jahre in der Gemeinde zurück.

Am 1. März waren es genau 25           Da war ich nun hier in Datteln,
Jahre, als ich meinen Dienst als       und eine Begebenheit gleich in
Pfarrerin des Westbezirkes in der      den ersten Tagen ist mir ein-
Ev. Kirchengemeinde Datteln an-        drücklich in Erinnerung geblie-
getreten habe. Als ich für diesen      ben. Die erste Dienstbesprechung
Artikel darüber nachdachte, was        mit den damaligen Kollegen und
ich wohl schreiben könnte, fiel        Kolleginnen Karl-Heinz Schlu-
mir auf, dass diese 25 Jahre die       ckebier, Georg Sieberg, Katharina
Zeit gewesen ist, die ich am           Töns, Antje Umbach, Hans-Jörg
längsten an einem Ort gewohnt          Richard und Horst Borrieß: Mit-
habe. Kinder- und Jugendzeit in        ten im Gespräch ging die Tür auf,
Gladbeck und Gelsenkirchen,            und herein kam Presbyterin
Studienzeit in Münster, Marburg        Hannelore Ewald mit einem
und Göttingen, Vikariat in             Blumenstraß und einem Stadt-
Marl und dann die sog.                 plan. Sie überreichte mir beides
„Hilfspredigerzeit“ wieder in Gel-     und sagte, auf den Blumenstrauß
senkirchen.                            deutend: „Da ist Baldrian und
                                       Traubezucker mit drin. Beides
                                       werden Sie hier brauchen!“
Kontakte - Juni Juli August 2020 - Evangelische Kirchengemeinde Datteln
7

Und genau so war es auch. Es          Aber auch die Zeit danach, im-
waren alles in allem aufregende       merhin seit 14 Jahren, war bunt
Zeiten, sowohl privat als auch        und spannend. Neue Kollegen
dienstlich, fröhlich und auch be-     und Kolleginnen, neue (mit alter)
drückend. Ich erinnere mich gern      Frauenhilfe, neue Arbeitsgebiete.
an die Jahre, als wir an unserem      Gut tat, dass in der ganzen Zeit
buchstäblich alten Gemeindehaus       „meine“ Kirche stand wie ein
in Hagem diverse Feste feierten       Fels. Die Lutherkirche als feste
und jeden Zentimeter nutzten.         Burg, ebenso die Versöhnungs-
Stichworte sind auch: Renovie-        kirche mit ihrem eher familiären
rungsaktion, Anmalen des Autos        Charakter.
der Pfarrerin, Basteln für Kinder
im Advent, gemütliche Gespräche       Alles und alle zu benennen würde
mit denen, die gerade mal rein-       wohl ganze Bücher füllen. Aber
schauten, Kinder- und Jugendar-       ein paar Jahre werde ich, so Gott
beit, diverse KiGo-Teams und so       will, noch dabei sein, und ich bin
vieles mehr. Ich habe in dieser       es gerne. Gemeinsam mit den
Zeit so viele Menschen kennen-        Kollegen und der Kollegin von
gelernt und so manche wurden          heute: Thomas Mämecke, Christi-
wirkliche Freunde.                    an Hüging und Susanne Kucks-
                                      hoff und all den anderen Mitar-
Als dann vor 14 Jahren drei Ge-       beitenden.
meindehäuser geschlossen wer-
den mussten und wir mit Sack          Deshalb hier Dank an alle, die
und Pack in das heutige Etienne-      mich in dieser Zeit begleitet ha-
Bach-Haus zogen, änderte sich         ben, auch mit so manchem kriti-
für mich auch meine Arbeits-          schen Wort. Kollegen und Kolle-
struktur völlig. Musste ich schon     ginnen, Presbyter und Presbyte-
vorher für das eine oder andere       rinnen, Küsterinnen, Angestellte
Mal in die Stadtmitte, so fuhr ich    in so vielen Bereichen, die städ-
jetzt außer für die eigene Schreib-   tisch-katholisch-evangelische Zu-
tischarbeit eigentlich immer mit      sammenarbeit bei „Recht auf Zu-
dem Auto oder Fahrrad. Der sog.       kunft“ und all die ehrenamtlich
„Schlappenbereich“ hatte sich         Tätigen. Wenn ich noch einmal
sehr verkleinert.                     wählen müsste…ich würde es
                                      wieder tun!
                                                            Elke Engel
Kontakte - Juni Juli August 2020 - Evangelische Kirchengemeinde Datteln
8                                     Das Frühjahr mit Corona

Wenn die Gemeinde-
häuser geschlossen
sind…

...sind die Küsterinnen nicht untä-
tig. Frau Sonntag (rechts, Foto:
Susanne Kuckshoff) kümmert sich
um den längst fälligen Anstrich im
Etienne-Bach-Haus und Frau
Kemper (unten, Foto: Christian
Hüging) betreut an der Versöh-
nungskirche die Abgabestelle für
die Dattelner Tafel (mit im Bild
zwei Abholer der Tafel).
Kontakte - Juni Juli August 2020 - Evangelische Kirchengemeinde Datteln
9

Ein nachhaltiges Geschenk ꟷ die Osterkerze
in der Lutherkirche
Vor siebzehn Jahren haben wir       Bedingungen statt. So brannte ein
den 75. Geburtstag der Lutherkir-   kleines Osterfeuer in (!) der Kir-
che gefeiert. Von der katholi-      che und der gesamte Gottesdienst
schen Kirchenge-                               fand ohne anwesende
meinde St. Amandus                             Gemeinde statt; statt-
haben wir damals ꟷ                             dessen konnte die
2003 ꟷ ein besonde-                            österliche Liturgie
res Geschenk erhal-                            live im Internet ver-
ten, nämlich eine klei-                        folgt werden. Für
ne, handelsübliche                             mich ist die feierliche
Kerze. Verbunden                               Entgegennahme, ver-
allerdings mit dem                             bunden mit einer bib-
Versprechen, uns                               lischen Lesung und
künftig jedes Jahr zu                          einem Dank- und
Ostern eine große                              Grußwort, jedes Mal
Osterkerze für die                             ein wichtiger spiritu-
Lutherkirche zu über-                          eller Moment.
reichen. Ein nachhal-
tiges Geschenk mit                             Die nahezu identi-
Zukunftsperspektive,                           schen Osterkerzen,
das der damalige Pfarrer von                   die nun ein Jahr lang
Amandus, Ludger Bomers, initi-      in der Amandus- und in der
iert hatte.                         Lutherkirche leuchten werden,
                                    sind ein deutlicher Ausdruck für
Und so war es mir eine Freude,      die gute ökumenische Nachbar-
auch in diesem Jahr am Samstag-     schaft in unserer Stadt. Das
abend vor Ostern in der Feier der   Osterlicht erinnert uns ꟷ
Osternacht in der Amanduskirche     evangelische und katholische
aus der Hand von Pfarrer Hein-      Christ*innen ꟷ an unsere ge-
rich Plaßmann die Osterkerze        meinsame Basis: Die Taufe auf
2020 in Empfang zu nehmen. Aus      den Namen des auferstandenen
den bekannten Gründen fand die      Herrn Jesus Christus.
Osternachtfeier unter besonderen          Pfarrer Thomas Mämecke
Kontakte - Juni Juli August 2020 - Evangelische Kirchengemeinde Datteln
10

2020 ꟷ Ein ganz anderes Osterfest in Bildern
                          Vor der Lutherkirche konnten
                          bereits am Karsamstag Oster-
                          grüße an eine von Baum zu Baum
                          gespannte Leine gehängt werden.
                          Alle waren eingeladen, zu Hause
                          einen Ostergruß zu schreiben, zu
                          malen, zu basteln, zu kleben, zu
                          gestalten. Der Phantasie waren
                          keine Grenzen gesetzt. Beim
                          Osterspaziergang konnten sich
                          dann alle, die an der Lutherkirche
                          vorbeikamen, an den Grüßen
                          freuen.

Foto: Thomas Mämecke

                          Fotos oben und links:
                          Gabriele Wollenhaupt
11

An der Versöhnungskirche stand am Mor-
gen des Ostersonntags an der Zufahrt ein
Ostertisch. Wer vorbei ging, konnte sich
ein buntes Ei und eine Ostertüte mitneh-
men. Darin befanden sich ein paar geistli-
che Impulse zum Osterfest ꟷ u. a. ein kur-
zer „Gottesdienst in der Tüte“ zum Nach-
lesen. Die Gemeinde hat damit ein Stück-
chen „Kirche für zuhause“, einen
„Gottesdienst zum Mitnehmen“ angebo-
ten. Auf diese Weise sollten auch die Men-
schen mit Ostergedanken versorgt werden,
die keinen Zugang zum Internet haben und
die Online-Gottesdienste nicht sehen kön-
nen. Selbstverständlich konnte sich aber
jede und jeder einen „Gottesdienst in der
Tüte“ mitnehmen, der an der Versöhnungskirche vorbeikam.
                                             Fotos: Christian Hüging
12                                         Kindermanns Kolumne

Die HOFFNUNG stirbt zuletzt

Die Welt steht still, der Wind hat
sich gedreht. Ein Wind, der die
Welt mit einem Virus umhüllt
hat, Corona genannt. Ein biss-
chen fühlt es sich an, wie wohl
nach einem Weltuntergang. Die
noch lebenden Menschen berüh-
ren sich nicht. Umarmungen sind
verboten.

Die Welt wird immer düsterer.
Alles wird abgesagt; keine Feier,
kein Fest, keine Kirmes, kein
Fußball, kein Urlaub. Im Moment
dürfen wir unsere Füße nicht ins
Meer stecken. Ältere Menschen
dürfen keinen Besuch empfangen,
eigentlich niemand.                  Etwas verwundert und, ehrlich
                                     gesagt, auch belustigt bin ich in
Cafés, Eisdielen, Restaurants hat-   dieser Zeit über den Abverkauf
ten im Frühjahr geschlossen und      von eigentlich ganz üblichen
durften nur nach und nach wieder     Haushaltartikeln wie Mehl, Hefe
öffnen, Friseursalons, Geschäfte     und Toilettenpapier, welches mo-
ebenfalls. Die Welt verändert        mentan nur Klopapier genannt
sich. Davor habe ich Angst, dass     wird. Nicht belustigend sind aller-
wir dann nicht mehr die sind, die    dings die Preise, die so mancher
wir waren.                           Einzelhändler für dieses „weiße
                                     Gold“ verlangt.
13

Ich habe keine Ahnung, wie lange     Dann werden wir unsere Türen
sich diese Stimmung der Einsam-      weit öffnen, uns freuen und
keit noch hinzieht, und hoffe und    lachen, wir werden unsere Freun-
bete, dass die Wissenschaftler mit   de und Familie treffen und umar-
Gottes Hilfe unsere Erde wieder      men. Dann erinnern wir uns
auf ihren Kurs bringen.              demütig an die Corona-Krise
                                     zurück und blicken mit Zuver-
                                     sicht in die Zukunft.
                                     Bleiben oder werden Sie gesund.

                                           Herzlichst
                                           Ihre Susanne Kindermann

 Im Sommer
                                         Zieh zuweilen
                                         das leuchtende T-Shirt an,
 Versteck dich
                                         blick durch die Lücken
 nur nicht zu gut
                                         und pfeif ein Lied.
 hinter dem Alltag
 und seinem Gestrüpp.
                                                Damit das Glück,
                                                wenn es den
                                               Tag durchstreift,
                                               dich finden und
                                               überwältigen kann.

                                                     Tina Willms
14                                    Nachdenkliches zu Corona

„Ab auf dein Zimmer,
dort kannst du über dein Verhalten nachdenken.“

Spruch aus der Kindheit. So fühlt    Geschenkte Zeit! Wir konnten
es sich nun an. „Auf dem             Renovierungs-Pläne ganz ent-
Zimmer“ wird einem so manches        spannt umsetzen; es blieb sogar
klar.                                Zeit für kleine Wanderungen zu
                                     zweit, für Bücher, Gespräche mit
Nach dem ersten Schock empfin-       meinem Mann, Telefonate mit
de ich … Erleichterung! Ok, der      den Lieben, WhatsApp- und
Herdentrieb war bei mir von jeher    Facetime-Kontakte      zu    den
nicht sehr ausgeprägt. Verzicht      Enkeln, kurze Zusammentreffen
auf Menschenansammlungen fällt       auf Abstand. Eine Pandemie
mir also nicht besonders schwer.     überrollt uns, Menschen werden
Schlagartig wird mir aber klar,      krank, viele sterben, mein Mann
wie fremdbestimmt mein Leben         gehört selbst zur Risikogruppe
bisher war. Sicher, die zahlrei-     … Da darf ich eine aus solcher
chen Aktivitäten habe ich freiwil-   Not geschenkte Zeit doch nicht
lig und gerne angenommen. Aber       genießen …?
es hat mir auch physisch und psy-
chisch einiges abverlangt. Haus-     Aber auch viel Zeit zum Nach-
halt, Garten, Zweisamkeit, Muße-     denken – darüber, was wir mit
stunden blieben allzu häufig auf     unserer Lebensweise selbst an-
der Strecke.                         richten. Die Erkenntnis, dass
                                     nachher nicht alles im alten Trott
Durch zahllose Informationen         weiterlaufen sollte. Es wäre so
wird man hin- und hergerissen        gut für unsere Erde und uns alle,
zwischen Vertrauen und Skepsis,      wenn wir mit etwas weniger zu-
Zuversicht und Bangen, gewon-        frieden sein und die Geschwin-
nener Freiheit und Sehnsucht         digkeit unseres Lebenskarussells
nach Gemeinschaft ...                ein wenig drosseln könnten.
                                     Wenn sich die Welt weniger um
                                     Profit drehen würde …
15

Mir ist bewusst, dass wir bereits
von Wirtschaftswachstum und
Globalisierung abhängig gewor-
den sind, dass dabei viele Men-
schen auf der Strecke bleiben
würden, wenn nicht Solidarität
einen Ausgleich schafft. Ein Be-
sinnen auf’s Wesentliche würde
uns allen guttun. Daran will ich
für mich arbeiten – ohne meine
Mitmenschen zu vernachlässigen,
aber mit dem Mut, auch mir sel-
ber Zeit zu schenken.

           Gabriele Wollenhaupt
           Foto: privat
16

Gedanken zur Nacht…..
Endlich im Bett – liege lange noch wach und denke nach.
So viele interessante Gespräche heute
mit vielen lieben netten Leuten.
Alle haben Bedarf zum Reden
über Sorgen und Nöte, die sie quälen.
Mal sind es Ängste oder Pein,
aber auch Freude kann es sein.
Erlebnisse von besonderer Art,
zum Beispiel eine schöne Fahrt
zu früheren Orten, die sie kannten,
zu engen Freunden oder nahen Verwandten.
Aber auch Ärger mit der Nachbarin,
wo Streiten hatte wenig Sinn.

Mich macht dies alles sehr betroffen,
ich höre zu und kann nur hoffen,
dass Manches sich zum Guten wendet
und nicht gar bald im Schlimmsten endet.

Niemand konnte da voraussehen, was alle Menschen auf der ganzen Welt
in den kommenden Wochen und Monaten noch beschäftigen sollte, und
wie viele Erkrankte um ihr Leben kämpfen würden. Noch ist kein Ende
der Pandemie abzusehen. Keine Nähe, Besuche, Freunde, Hygiene,
Mundschutz sind Empfehlungen der Politiker und der Virologen, die mit
Feuereifer forschen, um ein Gegenmittel zu finden. Älteren Menschen
unter uns ging es im 2. Weltkrieg schlechter. Sie hatten nicht mehr genug
Lebensmittel, wurden wohnungs- und arbeitslos; viele Männer waren im
Krieg gefallen. Sie alle mussten mit den Problemen klarkommen, organi-
sieren, einander helfen und haben es geschafft, verändert und gestärkt aus
der Situation heraus zu kommen. Hoffnung zu haben bleibt – und daran
wollen wir in der schwierigen Zeit festhalten und uns darauf freuen, uns
hoffentlich und mit Gottes Hilfe gesund wiederzusehen und uns umarmen
zu dürfen.
                                                      Angelika Neef
Glosse                                                                17

Meine Handtasche – mein Reich
Queen Elizabeth II. von England trägt immer eine Handtasche. Grund zu
Spekulationen: Was ist da eigentlich drin? Die Regenbogenpresse hat sich
damit schon ausführlich beschäftigt. Sicher ist wohl nur, dass sie Kamm,
Taschentuch und Lippenstift in den farblich auf das jeweilige Outfit abge-
stimmten Taschen mit sich führt. Dass auch noch – wie manche Klatsch-
spaltenjournalisten behaupten – Hundeleckerli dabei sind, Familienfotos
und eine Make-Up-Dose, die ihr Prinz Philipp einmal geschenkt hat,
könnte stimmen, muss aber nicht.

Vorstellen kann sich eine Frau alles,
denn die Handtasche ist ein sehr per-
sönlicher Bereich, den jede selbst
füllt. Da gibt es diejenigen, die eine
halbe Apotheke und ein ganzes Not-
fallset mit sich herumtragen. Andere
legen Wert auf ein handliches Werk-
zeug-Kit, einen mobilen Schminksa-
lon oder eine ansehnliche Parfümaus-
wahl. Heute gehört natürlich auch längst das Handy, wahlweise
Smartphone zu den unverzichtbaren Inhalten.

Nahezu jede Frau kann auch ein Lied davon singen, was bisweilen im
Wortsinn aus einer Handtasche „auftaucht“: gebrauchte Taschentücher,
verknautschte Visitenkarten von Menschen, deren Namen man längst ver-
gessen hat, oder klebrige Hustenbonbons, die sich eigenwillig ihres Ein-
wickelpapiers entledigt haben. Eigentlich genug Gründe, die Tasche mal
komplett auszuräumen und Unnötiges wegzuwerfen. Aber das passiert
wahrscheinlich nur denjenigen, die eben nicht wie die Queen zu jedem
Outfit ein passendes Modell haben und schon deshalb ständig umräumen
müssen. Bequemer ist es allemal, das immer gleiche, vielleicht schon ein
wenig abgeschabte Lieblingsstück über der Schulter zu tragen – auch um
den Preis, dass die Besitzerin plötzlich ein süßes Bonbon am Finger kle-
ben hat statt des Schlüssels, den sie jetzt viel dringender bräuchte.
                               Lieselotte Wendl/Gemeindebrief-Magazin
18

Hinweise zu unseren Gottesdiensten in Zeiten von
Corona

Seit Christi Himmelfahrt feiern wir wieder öffentliche Gottesdienste in
unseren Kirchen. Es ist schön, dass wir uns zum Lob Gottes wieder
öffentlich treffen können. Aber es sind besondere Zeiten, die besondere
Maßnahmen erfordern. Deshalb ist zu beachten:

    Beim Betreten des Gottesdienstraumes sind die Hände zu
     desinfizieren!
    Es ist zu jeder Zeit auf einen Abstand zu anderen Personen von
     mind. 1,5 bis 2 Meter zu achten!
    Nur gekennzeichnete Sitzplätze dürfen genutzt werden!
    Das Tragen einer Mund-Nase-Schutz-Maske ist Pflicht!
    Alle, die am Gottesdienst teilnehmen, sind mit Namen und Adresse
     in einer Liste zu führen, die jeweils vier Wochen aufbewahrt wird.
     Dies geschieht, um im Fall einer Infektion die Kontakte nachvoll-
     ziehen zu können. Nach vier Wochen wird die Liste vernichtet.
    Es ist jeweils nur eine begrenzte Anzahl an Personen für unsere Kir-
     chen zugelassen.

    Taufen sind nach individueller Absprache für jeweils eine Familie
     außerhalb des Gemeindegottesdienstes ab August unter Beachtung
     der Hygienebestimmungen möglich.
    Bezüglich der Feier des Abendmahls bitten wir auf Hinweise in der
     Presse und auf unserer Homepage zu achten!
Zu unseren Gottesdiensten laden wir herzlich ein!                19

Lutherkirche — Martin-Luther-Straße / Ecke Pevelingstraße

 7. Juni 10:30    Gottesdienst                    S. Kuckshoff
14. Juni 10:30    Gottesdienst                    E. Engel
21. Juni 10:30    Gottesdienst                    E. Weise
28. Juni 10.30    Gottesdienst                    S. Kuckshoff
  5. Juli 10:30   Gottesdienst                    E. Engel
12. Juli 10:30    Gottesdienst                    T. Mämecke
19. Juli 10:30    Gottesdienst                    E. Engel
26. Juli 10:30    Gottesdienst                    C. Hüging
  2. Aug. 10:30   Gottesdienst                    T. Mämecke
  9. Aug. 10:30   Gottesdienst                    S. Kuckshoff
16. Aug. 10.30    Gottesdienst                    T. Mämecke
23. Aug. 10:30    Gottesdienst                    E. Engel
30. Aug. 10:30    Gottesdienst                    S. Kuckshoff

Versöhnungskirche — Meckinghover Weg 20

 7. Juni 10:30 Gottesdienst                       C. Hüging
14. Juni 10:30 Gottesdienst                       S. Kuckshoff
21. Juni 10:30 Gottesdienst                       S. Kuckshoff
               Gesang: Sung-Jin Suh
28. Juni 10:30 Gottesdienst                       C. Hüging
 5. Juli 10:30 Gottesdienst                       C. Hüging
12. Juli 10:30 Gottesdienst                       E. Engel
19. Juli 10:30 Gottesdienst                       C. Hüging
26. Juli 10:30 Gottesdienst                       T. Mämecke
 2. Aug. 10:30 Gottesdienst                       N. Filthaus
 9. Aug. 10:30 Gottesdienst                       E. Engel
16. Aug 10:30 Gottesdienst                        C. Hüging
23. Aug. 10:30 Gottesdienst                       S. Kuckshoff

St. Maria Magdalena Horneburg — Schloßstraße
Die Gottesdienste in Horneburg werden nach den Sommerferien, am
13. September, wieder aufgenommen.
20                                                           Diakonie

Die Diakoniestationen in der Corona-Pandemie
Ein Rückblick auf ein unruhiges Frühjahr

Wie alle Menschen waren auch          versuchten zu beruhigen, Sicher-
die Mitarbeitenden der Diakonie-      heit zu geben. Die Bereichslei-
stationen über den Ausbruch der       tung Frau Arentz schaffte es trotz
Pandemie       be-                             der Knappheit, Desinfek-
sorgt und stellten                             tionsmittel, Handschuhe,
sich die Frage,                                Mundsschutze            zu
wie damit umzu-                                beschaffen, und richtete
gehen sei: Was                                 eine zentrale Ausgabe-
bedeutet das für                               stelle ein, damit alle vier
unsere     Arbeit,                             Stationen zu jeder Zeit
was für unsere                                 ausreichend Material hat-
Patienten? Wie                                 ten. In den Stationen
kann der Einzelne möglichst           wurden Pandemiepläne erstellt, in
lange in seinem häuslichen Um-        denen überlegt wird, welche Pati-
feld von den Diakoniestationen        enten auf jeden Fall von der Dia-
versorgt werden? Wie steht es um      koniestationversorgt werden müs-
den Patienten-, aber auch um den      sen, wer von Angehörigen,
Mitarbeitendenschutz? Was             Freunden oder Bekannten unter-
passiert bei tatsächlichen Infekti-   stützt werden kann, und wer evtl.
onen?                                 auch allein zurecht kommt. Als
                                      sich die Pandemie weiter ausbrei-
Zuerst war Aufklärungsarbeit          tete, wurden zum Schutz der Pati-
wichtig. Es gab Informations-         enten Einsätze im Bereich der
schreiben zu den Richtlinien des      Hauswirtschaft und Betreuung
Robert-Koch-Instituts (RKI) und       abgesagt, mit Einschränkungen in
der Regierung. Das Einhalten von      Einzelfällen. So wurde eine Not-
Hygienemaßnahmen ist natürlich        besetzung
immer schon eine Selbstverständ-      geschaffen.
lichkeit für Pflegemitarbeiter ge-
wesen. In den Wohnungen der
Patienten wurden viele Gespräche
geführt; auch die Leitungskräfte
21

In den Stationen wurden                            entlassen können,
Leitungs- und Verwal-                              um Notfallbetten
tungsmitarbeiter ins                               für Intensiv- und
„home office“ ge-                                  Beatmungspatien-
schickt, um auch hier                              ten vorhalten zu
eine Zweitbesetzung für                            können. Auch alle
den Fall der Infektion                             abgesagten Einsät-
von Mitarbeitern zu haben. Ein      ze wurden wieder aufgenommen.
Aufnahmestopp wurde ausge-          In einem Übergangshaus des
sprochen. Dienstbesprechungen,      Kreises Recklinghausen mit
Fort- und Weiterbildungen wur-      Betreuung durch die Diakonie
den abgesagt.                       sollen Menschen aufgenommen
                                    werden, die momentan nicht zu
Gemeindeglieder der Kirchenge-      Hause versorgt werden können,
meinde engagierten sich im Pro-
jekt der Nachbarschaftshilfe, und   Während dieser ganzen Zeit
halfen beim Einkaufen oder hat-     musste kein Mitarbeitender um
ten Zeit für Gespräche.             seinen Arbeitsplatz bangen. Es
                                    wurde alles getan, damit die
Während der ganzen Zeit war und     Betreuung der Kinder von Mitar-
ist es das oberste Gebot, hand-     beitenden gesichert ist, Freizeit-
lungsfähig zu bleiben, ohne         ausgleich, Urlaub, Wunschdiens-
Patienten und Mitarbeitende zu      te. Zurzeit ist weder ein Patient
gefährden. Die Recklinghäuser       noch ein Mitarbeiter an Corona
Werkstätten, die ihren normalen     erkrankt. Die ergriffenen Vor-
Betrieb eingestellt haben, nähen    sichtsmaßnahmen haben anschei-
Mund-Nasen-Schutzmasken. In         nend gegriffen. Mit einem aus
Telefonkonferenzen diskutieren      tiefsten Herzen kommendem
die Leitungskräfte über weitere     „Gott sei Dank“ werden wir unse-
Vorgehensmaßnahmen.                 re Arbeit fortsetzen mit der festen
                                    Überzeugung, dass wir lernen,
Als die Bundesregierung nach        auch mit diesem Virus umzuge-
Ostern die Schutzmaßnahmen          hen.
lockerte, wurde der Aufnahme-                    Silvia Friedrich
stopp wieder aufgehoben, damit         Leiterin der Diakoniestation
die Krankenhäuser Patienten
22                                             Kinder und Jugend

Kirche digital ꟷ Wie funktioniert das?
Mit Beginn der Coronakrise stan-     Youtube anzubieten. Unterstützt
den wir wie alle vor der Frage,      wurden sie dabei von den beiden
wie wir in einer Zeit der Ausfälle   Organistinnen. Aufgenommen
und Absagen den Kontakt zu den       und bearbeitet wurden die Videos
evangelischen Christinnen und        von Kim Zörner und von mir.
Christen in unserer Stadt halten
können. Relativ schnell hatten die   Ungewohnt schien für alle Akteu-
hauptamtlichen Jugendrefe-           re vor der Kamera dabei zunächst
rent*innen die Idee, regelmäßig      vor allem das „Setting“. Ohne
ein gemeinsames Youtube-Video        Gemeinde in eine Kamera als An-
für die Jugendlichen im Kirchen-     sprechpartner zu sprechen, ist
kreis anzubieten. Somit war das      schon etwas merkwürdig. Die
Format „Jue-Tube“ geboren.           gottesdienstlichen Elemente müs-
„Jue“ steht dabei für „Juenger“,     sen auf das neue Format ange-
die Marke der evangelischen          passt werden. Aufnahmen aus
Jugendarbeit in Westfalen.           verschiedenen Blickwinkeln und
Bereits seit dem 27. März er-        vom Inneren der Kirche unterstüt-
scheint jeden Freitag eine neue      zen das Gesagte und sorgen für
Ausgabe „Jue-Tube“.                  Abwechslung. Der Text der Le-
                                     sung kann zum Mitlesen für den
                                     Betrachter eingeblendet werden.

                                     Es dauert ca. eineinhalb Stunden,
                                     bis ein Gottesdienst einschließlich
                                     der Musik „ im Kasten“ ist. . Die
                                     Videobearbeitung mit einem
                                     Schnittprogramm beansprucht ca.
                                     4 ꟷ 5 Stunden. Die Videos findet
Auch die Pfarrer/-innen und der      man über die Gemeinde-
Gemeindepädagoge entschlossen        Homepage oder über Youtube.
sich, neben den regelmäßigen
Andachten in der Dattelner Mor-                          Timo Henkel
genpost Videogottesdienste über
23

Kindergottesdienst
in der Lutherkirche

Parallel zu den sonntäglichen Gottesdiensten könnt
Ihr jeweils um 10:30 Uhr in der Unterkirche unter
dem Altarraum (Seiteneingang Pevelingstraße) mit
dem Kindergottesdienst-Team Kindergottesdienst fei-
ern ꟷ jeweils am 1. und 3. Sonntag im Monat.

Während der Ferien finden in der Lutherkirche keine
Kindergottesdienste statt!

                   Kindergottesdienst in der
                   Versöhnungskirche
                   Nach der langen Pause wegen des Corona-Virus
                   feiern wir wieder Kindergottesdienst sonntags um
                   12.00 Uhr; allerdings nicht in den Sommerferien (28.
                   Juni – 09. August.)

Kinderchor im Etienne-Bach-Haus
Pevelingstraße 30
montags 16:15 bis 17:00 Uhr
Leitung: Sung-Jin Suh  0234 95 06 38 18

Bei allen Gottesdiensten, Veranstaltungen, Chorproben und Treffen kön-
nen wir zur Zeit nicht mit letzter Sicherheit sagen, was stattfinden kann
und was nicht. Bitte beachtet dazu die Hinweise auf unserer Homepage:
www.kg-datteln.ekvw.de und in der Tagespresse; oder erkundigt euch bei
den zuständigen Verantwortlichen.
24                                                    Frauenhilfen

Frauenhilfe Mitte
Treffen: jeden zweiten Donnerstag von 15 bis 17 Uhr
         Etienne-Bach-Haus, Pevelingstraße 30
KONTAKT: Bärbel Zeidler  62068 und
         Karola Sperzel  61282

Liebe Frauenhilfeschwestern,         Doch dann kam alles anders....
Mit dem Bibelwort aus Joh. 5
„Steh auf! Nimm deine Matte und      So gerne hätten wir den
geh!“ forderten Frauen aus Sim-      „Geburtstagskindern“ der Monate
babwe uns weltweit am         6.     November bis Mai mit einem
März zum Weltgebetstag auf, zu-      Segenswunsch gratuliert, das
sammen zu beten.                     Frühlingsfest gefeiert, das Jahres-
                                     thema „Globalisierung“ erarbei-
Ca. 105 Personen folgten der         tet, zum traditionellen Rührei-
Gottesdienst-Einladung, und          Essen eingeladen, mal wieder
trafen sich anschließend zum         einen Ausflug angeboten und uns
gemeinsamen Essen im Etienne-        zum Projekt „Wissensdurst“ in-
Bach-Haus. Dabei kamen insge-        formiert. Wann und wie wir diese
samt 500 Euro für Projekte in        gemeinsamen Nachmittage nach-
Simbabwe zusammen.                   holen werden, wissen wir noch
                                     nicht.

Dafür sagen wir
Frauenhilfen und die
Gruppen der Katho-
lischen Frauenge-
meinschaft aus Dat-
teln allen Spendern
herzlichen Dank !
25

Ein kleiner Ersatz sind oder
waren die Telefonrunden, die wir
angeboten haben. Wir konnten
miteinander ins Gespräch kom-
men, Sorgen und Nöte teilen,
gemeinsam lachen oder weinen,
Neuigkeiten austauschen oder
einfach mal fragen “Wie geht es
Ihnen/Dir?“
Auch der Rundbrief mit einem
Ostersegen verkürzt(e) Ihnen/
Euch vielleicht ein wenig die lan-   So Gott will, sehen wir uns nach
ge Zeit des Wartens.                 den Sommerferien im Etienne-
                                     Bach-Haus um 15 Uhr wieder.
                                     Geplant sind folgende Termine:

                                     13. und 27. August

                                     In der Zeit vom 26. Oktober bis
                                     2. November findet wieder eine
                                     Seniorenfreizeit der Ev. Kirchen-
                                     gemeinde in Kooperation mit der
                                     Ev. Frauenhilfe Datteln statt. Die
                                     Fahrt führt ins schöne Weserberg-
Fotos: Frauenhilfe                   land, nach Holzminden in die
                                     Waldresidenz „Am Roten Was-
                                     ser“.

                                     Alle bisher angemeldeten Perso-
                                     nen werden rechtzeitig informiert
                                     über ein geplantes Vortreffen oder
                                     ꟷ sollte es nötig sein ꟷ eine Ab-
                                     sage.

                                     Ihre Reiseleitung Bärbel Zeidler
                                     und Karola Sperzel
26

Frauenhilfe Nordwest
Treffen:    jeden zweiten Donnerstag von 15 bis 17 Uhr
            Etienne-Bach-Haus, Pevelingstraße 30

KONTAKT: Erika Weise  8918 und Gabi Strauch  8246

Die Sonne ist da!
Oft reden wir über das Wetter. Wir freuen uns, wenn die Sonne scheint.
Wenn aber der        Himmel wolkenverhangen ist oder wenn es regnet,
dann vermissen wir schnell die Sonne. Doch die Sonne scheint auch hin-
ter den Wolken. Ja, die Sonne scheint sogar in der Nacht. Auch dann,
wenn wir die Sonne nicht sehen und nicht spüren, auch dann ist sie da und
scheint ꟷ wenn auch nicht bei uns.

Ganz ähnlich ist es mit Gott. Es gibt Zeiten, da ist er zum Greifen nah.
Wir entdecken seine Spuren, wir erfahren seine Nähe, wir spüren seine
wärmende und heilende Gegenwart, wir erkennen sein Licht in dunklen
Zeiten. Doch manchmal haben wir auch den Eindruck: Er ist nicht da, er
ist abwesend, er hört mich nicht und er sieht mich nicht. Und in solchen
Situationen kann die Frage aufkommen: Ist Gott überhaupt da? Doch die
Sonne scheint auch hinter den Wolken. Und Gott existiert auch dann,
wenn ich ihn zeitweise nicht erfahre und nicht spüre.

Wenn sich Gott vor uns verborgen hält, dann zehrt unser Glaube von der
Erinnerung. Ich denke an die großen Zeiten, in denen Gott mir zur Seite
stand. Ich denke an Situationen, in denen Gott mich aufleben ließ oder
mir in meiner Not einen Weg gezeigt hat. Ich denke an bestimmte Orte,
an denen Gottes Gegenwart mich überwältigt hat. Und plötzlich gibt mir
diese Erinnerung die Gewissheit, Gott ist da, auch wenn ich ihn zurzeit
nicht spüre, genauso wie die Sonne da ist, auch wenn ich sie nicht sehe.
Gott ist auch in der Zeit von Corona da.

Wir freuen uns schon darauf, dass wir uns hoffentlich alle gesund bei
Kaffee und Kuchen wieder sehen. Vielleicht nach den Sommerferien. Bis
dahin habt eine gute Zeit und bleibt gesund!
                                     Eure Erika Weise und Gabi Strauch
27

Frauenhilfe Süd
Treffen:     jeden zweiten Mittwoch von 15 bis 17 Uhr
             Versöhnungskirche, Meckinghover Weg 20

KONTAKT:      Renate Michaelsen  65526

100 Jahre Frauenhilfe Datteln-Süd

Ein schönes Fest sollte es werden am Sonntag, dem 28. Juni, das große
Jubiläum der Frauenhilfe Datteln-Süd: mit einem Festgottesdienst in der
Versöhnungskirche, mit Vertreterinnen der überregionalen Frauenhilfe in
Westfalen und anderen Gästen, mit einer Feierstunde und einem gemein-
samen Imbiss. Wie so viele schöne Veranstaltungen kann auch unser
100-jähriges Jubiläum in diesem Monat aus den bekannten Gründen lei-
der nicht stattfinden!
Darum verschieben wir unser Fest auf das nächste Jahr und feiern dann
das 101-Jährige; und zwar am Sonntag Judika, dem 21. März 2021.

Außerdem müssen wir alle Veranstaltungen bis auf Weiteres absagen.
Wann die ersten Treffen der Frauenhilfe nach der Sommerpause wieder
stattfinden können, lässt sich zurzeit noch nicht sagen.
Fragen dazu beantwor-
ten gerne
Teamsprecherin
Renate Michaelsen,
Tel: 6 55 26
Pfr. Christian Hüging:
Tel: 6 23 51

Ein erster Blick zurück:
Chor der Frauenhilfe
Süd 1998
28                                                                Freud und Leid

So probt die Kirchenmusik:
Neue Kantorei Datteln                 Leitung: Sung-Jin Suh  0234 95 06 38 18
montags 19:00 bis 21:00 Uhr
im Etienne-Bach-Haus

Kinderchor                            Leitung: Sung-Jin Suh
montags 16:15 bis 17:00 Uhr
im Etienne-Bach-Haus

GospelVESTcination                    Leitung: Thomas Roth  0176 23 30 40 37
montags 20:00 bis 21:30 Uhr
in der Versöhnungskirche

Bläserkreis                           Leitung: Irina Tseytlina  35 79 82
donnerstags 19:30 bis 21:00 Uhr
in der Lutherkirche (Seiteneingang)

Bei allen Gottesdiensten, Veranstaltungen, Chorproben und Treffen
können wir zur Zeit nicht mit letzter Sicherheit sagen, was stattfinden
kann und was nicht. Bitte beachten Sie dazu die Hinweise auf unserer
Homepage: www.kg-datteln.ekvw.de und in der Tagespresse; oder erkun-
digen Sie sich bei den zuständigen Verantwortlichen.
29
34                                                               Termine

ETIENNE-BACH-HAUS                    ÖKUMENISCHES
Pevelingstraße 30                    BIBEL-FRÜHSTÜCK
                                     Jeden 1. Dienstag im Monat jeweils 9:30 bis
                                     11:00 Uhr abwechselnd katholisch und
                                     evangelisch
BIBELKREIS
In der Regel 14täglich mittwochs
                                     Kontakt: Pfarrerin Elke Engel  6 30 94
19:00 bis 20:30 Uhr

Kontakt: Pfarrer Thomas Mämecke
          2232                      MARKTCAFÉ — OFFENER TREFF
                                     mittwochs 8:30 bis 11:30 Uhr
                                     (außer in den Ferien)
                                     Begegnungen bei Kaffee und Brötchen
SENIORENKREIS                        Die Bücherstube ist geöffnet!
der Frauenhilfe Nordwest
                                     Sprechstunde des Seniorenbeirates der
In der Regel 14täglich montags       Stadt Datteln jeden 1. Mittwoch im Monat
14:30 bis 17:00 Uhr

Kontakt: Johanna Wehner  6 10 82
         Renate Kempf   30 62 14    Internationale Kochgruppe
                                     jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat
                                     17:00 Uhr
                                     Kontakt: Catrin Palte  02368 5 77 81
SENIOREN-SPIELETREFF

jeweils 13:00 bis 16:30 Uhr

Kontakt: Mechthild Kudla              ST. MARIA MAGDALENA
          02368 2529                 HORNEBURG Schloßstraße

KLÖNSTUNDE                            ÖKUMENISCHER BIBELKREIS
14täglich 14:00 bis 16:30 Uhr         1 x monatlich mittwochs 19:00 bis 21:30 Uhr
                                      (Termine werden jeweils abgesprochen)

Kontakt: Bärbel Zeidler  6 20 68     Kontakt: Lilo Schäfer  6 28 44

Zur Zeit ist nicht absehbar, wann wir unsere Gemeindehäuser wieder für
die Treffen der Gemeindegruppen öffnen können. Bitte informieren Sie
sich auf unserer Homepage www.kg-datteln.ekvw.de, in der Tagespresse
oder bei den jeweiligen Kontaktpersonen.
35

VERSÖHNUNGSKIRCHE                   SPIELE-NACHMITTAG
Meckinghover Weg 20                 donnerstags alle 14 Tage
                                    15:00 bis 18:00 Uhr
SKATGRUPPE (kath.)
                                    Kontakt: Anja Kemper  56 89 76
montags 13:00 bis 17:00 Uhr
                                             Manuela Thimian  3 34 05
Kontakt: Ingrid Hundrup  6 17 51

MUTTER-KIND-GRUPPE
„KIRCHENMÄUSE“
freitags 15:30 bis 17:00 Uhr        KLEINE KIRCHEN KÜCHE
Kontakt: Britta Scheckenreuter      montags 17:30 bis 19:00 Uhr
           72 80 61
                                    NÄHGRUPPE
                                    dienstags 19:30 bis 22:00 Uhr
ELTERN-BABY-CAFÉ FÜR
ZUWANDERERFAMILIEN                  KINDERGOTTESDIENST-TEAM
am 2. Dienstag im Monat             dienstags 19:00 bis 20:00 Uhr
10:00 bis 12:00 Uhr
Kontakt: Christine Althoff          Kontakt: Pfarrer Christian Hüging
 91 90 09 35                             6 23 51
Wichtige Adressen und Telefonnummern                                        36

                                           Öffnungszeiten
GEMEINDEBÜRO, Pevelingstraße 30
Susanne Orlob-Kübber
Martina Benterbusch                        Montag            9:00 bis 14:00 Uhr
 2341                                     Dienstag          9:00 bis 14:00 Uhr
re-kg-datteln@kk-ekvw.de                   Mittwoch          9:00 bis 14:00 Uhr
                                           Donnerstag       12:30 bis 15:30 Uhr
Pfarrer Thomas Mämecke  (Nord)             Freitag           geschlossen
Martin-Luther-Straße 12
 2232 Thomas.Maemecke@gmx.de
                                           LUTHERKIRCHE (LK)
                                           Martin-Luther-Straße / Pevelingstraße
Pfarrerin Susanne Kuckshoff  (Mitte)
Pevelingstraße 26                          ETIENNE-BACH-HAUS
 5 67 51 77                               Pevelingstraße 30
Susanne.Kuckshoff@kk-ekvw.de
                                           Küsterin
Pfarrerin Elke Engel           (West)      Gertrud Sonntag               6 38 21
Hagemer Kirchweg 58
 6 30 94         Elke.Engel@kk-ekvw.de

                                           VERSÖHNUNGSKIRCHE (VK)
Pfarrer Christian Hüging         (Süd)     Meckinghover Weg 20
Meckinghover Weg 20
 6 23 51              chrhueging@gmx.de
                                           Küsterin
                                           Anja Kemper                   56 89 76

Kirchenmusik                            Jugendreferent
                                        Timo Henkel                 5 49 14
Irina Tseytlina          35 79 82 (LK) Etienne-Bach-Haus
Katharina Krimpmann      3 53 50 (VK) re-jugend-datteln@kk-ekvw.de
Celia Spies              6 50 15
(Horneburg und Ahsen)
                                           Kindergarten Hachhausen
Sung-Jin Suh         0234 - 95 06 38 18   Hachhausener Straße 87        3 15 96
(Neue Kantorei und Kinderchor)
                                           Kindergarten im Lutherhaus
Thomas Roth         0176 23 30 40 37      Brückenstraße 8               6 14 47
(GospelVESTcination)

                                           DIAKONIE Pevelingstraße 30
Krankenhausseelsorge                       Ambulante Pflege  565020
Pfarrer Andreas Wuttke  108 26 01         Suchtberatung     565030

                                           DIAKONIE Hohe Straße 18
www.kg-datteln.ekvw.de                     Beratungsstelle für
                                           psychisch belastete Menschen     3 11 49
                                           Café HübsSch                     3 31 89
Sie können auch lesen
NÄCHSTE FOLIEN ... Stornieren