Marinekameradschaft Wilhelmshaven von 1894 e.V - "Die Zeit drängt!" Nummer 190 Juli - September 2020

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Marinekameradschaft Wilhelmshaven von 1894 e.V - "Die Zeit drängt!" Nummer 190 Juli - September 2020
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„Die Zeit drängt!“
 Foto: cstirit/stock.adobe.com

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  Marinekameradschaft Wilhelmshaven
            von 1894 e.V.

     Nummer 190
     Juli - September 2020

     Jahrgang 49
Marinekameradschaft Wilhelmshaven von 1894 e.V - "Die Zeit drängt!" Nummer 190 Juli - September 2020
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Marinekameradschaft Wilhelmshaven von 1894 e.V - "Die Zeit drängt!" Nummer 190 Juli - September 2020
Marinekameradschaft
               Zum Wilhelmshaven
                    Titelbild    von 1894 e.V.
                             Vorstand 2020
Vorsitzender                    vakant
Stellvertretender               vakant
Vorsitzender
Schatzmeister                   Helmut Neuser, Rixhöfter Weg 20
Arcona*)                        26388 Wilhelmshaven, Tel. 0 44 21 / 5 39 72
Spendenkonto***)                E-Mail: Helmut.Neuser@gmx.de
Schatzmeister                   Lutz- Peter Unger, Dahlienweg 11
MK**)                           26419 Schortens-Grafschaft, Tel. 0 44 23 / 91 43 78
                                E-Mail: unger-grafschaft@web.de
Schriftführer                   Rudi Haardt, Weidenstraße 29
                                26389 Wilhelmshaven, Tel. 0 44 21 / 8 39 06
                                E-Mail: haardt2@gmx.net
Stellvertretender               Michael Eberlein, Schaarreihe 77b
Schriftführer                   26389 Wilhelmshaven, Tel. 0 44 21 / 8 43 15
                                E-Mail: michael.eberlein53@gmx.de
Ältermann                       vakant
Redakteur „Flüstertüte“         Rudi Haardt, Weidenstraße 29
                                26389 Wilhelmshaven, Tel. 0 44 21 / 8 39 06
                                E-Mail: haardt2@gmx.net
PrÖA                            vakant
Festwart                        Festausschuss
Beisitzer Technik               Walter Steininger, Weidenstraße 57
                                26389 Wilhelmshaven, Tel. 0 44 21 / 8 17 50
                                E-Mail: walstein49@gmx.de
Beisitzer Shantychor            Holger Hildebrand, Mühlenstraße 27
kommissarischer Leiter          26441 Jever, Tel. 0 44 61 / 89 11 05
                                E-Mail: holger.hildebrand@online.de
Ltr. Heimschiff „Arcona“        Thorsten Ruchelka, Freiligrathstraße 145
                                26389 Wilhelmshaven, Tel. 0 44 21 / 14 22 105
                                Mobil 0176 - 53 23 01 87, E-Mail: ruchelka@yahoo.de
Heimschiff „Arcona“             Bontekai 66, 26382 Wilhelmshaven
                                Büro Heimleiter Tel. 0 44 21 / 99 79 30
                                Fax 0 44 21 / 3 58 99 76
Buchungen                       Walburg Scharfenort-Gernart, Kopperhörner Str. 15a
Heimschiff „Arcona“             26384 Wilhelmshaven
                                Mobil 0178 - 8 25 70 71, E-Mail: reservierung-arcona@gmx.de
Bankkonten                      Sparkasse Wilhelmshaven BIC BRLADE21WHV
*) Konto „Arcona“               IBAN DE85 2825 0110 0002 1142 88
**) Konto MK                    IBAN DE80 2825 0110 0003 3006 88
***) Spendenkonto „Arcona“      IBAN DE09 2825 0110 0032 0688 68
Homepages                       www.MK-Wilhelmshaven1894.de
                                www.shantychor-mk-wilhelmshaven.de
                                www.Deutscher-Marinebund.de
Bis auf Weiteres werden die Geschäfte durch den geschäftsführenden Vorstand (Helmut Neuser,
Lutz-Peter Unger und Rudi Haardt) weitergeführt.
Stand: 12.2019
Fotos: Peter Scharfenort / Rudi Haardt / Michael Eberlein
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                                                                       Montag bis Donnerstag
                                                                       17:00 Uhr - 22:30 Uhr
                                                                        Freitag bis Samstag
                                                                       17:00 Uhr - 01:00 Uhr
    Partyservice & Catering                                                   Sonntag
    Was immer Sie planen – ob geschäftliche oder private Anläs-        17:00 Uhr - 21:00 Uhr
    se, große oder kleine Feiern – unser Partyservice organisiert
    alles, was nötig ist, um Ihren Gästen eine einmalige Feier zu           Küche:
    bescheren.
                                                                        Dienstag bis Samstag
    Wir planen und gestalten Feiern ab 20 für bis zu 100 Personen
                                                                       17:00 Uhr - 22:30 Uhr
    und bieten u.a. Zelte, geschultes Servicepersonal, Leihgeschirr,
    Grillstationen, Gyrosspieße und Getränke vom Großhändler                  Sonntag
    mit Bierwagen.                                                     17:00 Uhr - 20:00 Uhr

                               Borkumstraße 15 | 26384 Wilhelmshaven
                                            04421 30 28 86
                                              Mobil 0178 498 30 81
                                                    Inh. Norbert Leege

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Marinekameradschaft Wilhelmshaven von 1894 e.V - "Die Zeit drängt!" Nummer 190 Juli - September 2020
Editorial
     Liebe Leserinnen/liebe Leser – verehrte Mitglieder,

Die CORONA-Krise hat alle im Griff – auch die Marinekameradschaft Wil-
helmshaven von 1894 e.V. (MK WHV) blieb/bleibt nicht verschont. Sämtliche
für das erste Halbjahr geplanten Aktivitäten mussten aufgrund von Verord-
nungen und damit verbundenen notwendigen Hygienevorschriften abge-
sagt werden. So fielen das traditionelle Spargelessen und das Maischol-
lenessen als kulinarische „Highlights“ ebenso ins Wasser, wie auch das mit
der Braunschweig-Crew geplante PönEx im Mai. Bis dato sind sämtliche
Buchungen bis einschließlich Ende Oktober storniert, da auf der Arcona
u.a. die Mindestabstände nicht eingehalten werden können und nicht ent-
sprechendes Personal für die Überwachung der Hygienevorschriften zur
Verfügung steht. Auch das Wochenende an der Jade 2020 wurde von der
Stadt abgesagt – am 15.06.2020 wurde auch dem Wilhelmshaven Sailing-
Cup das „AUS“ beschieden. Wir wollen aber nicht allzu Schwarzmalen und
hoffen, dass irgendwann wieder Normalität eintreten wird. Vorerst ist die MK
WHV bemüht – nach besten Kräften – das Heimschiff auf Vordermann zu
bringen. Das Durchschnittsalter von über 70 Jahren sorgt aber dafür, dass
die „helfenden Hände“ immer weniger werden und somit notwendig gewor-
dene „Schönheitsreparaturen“ von wenigen Akteuren durchgeführt werden.
Immer wieder ruft unser Beisitzer Technik, Kamerad Walter Steininger, zur
Mithilfe auf. Kleine Gruppen, aber auch „Einzelkämpfer“ haben sich bereits
engagiert und damit begonnen z.B. die Sanitäranlagen im Hauptdeck, die
EMDEN-Messe und Teile der Sanitäranlagen in der Stauung wieder in an-
sehbaren Zustand zu versetzen. Hier seien – allen voran – die Kameraden
Lutz-Peter Unger und Hans Aust lobend erwähnt. Es gibt aber immer noch
genügend Arbeit in und auf der Arcona.

Eine der allerwichtigsten Veranstaltungen musste ebenfalls verschoben
werden – die Jahreshauptversammlung 2020 (mit Hauptthema „Wahlen“)
und einer eventuell zukunftsweisenden Information durch den Vorstand der
MK WHV sowie dem DMB-Präsidenten. Es ist zurzeit in Prüfung – die
JHV 2020 am 24.07.2020 ab 19.00 Uhr im Gorch-Fock-Haus stattfinden
zu lassen. Sobald der Termin fix ist erfolgt entsprechende Einladung.

Rudi Haardt (Redakteur)
                                                                           5
Marinekameradschaft Wilhelmshaven von 1894 e.V - "Die Zeit drängt!" Nummer 190 Juli - September 2020
Vorwort des Vorstands
              Liebe Kameradinnen und Kameraden,
                 das erste Quartal in 2020 ist Geschichte –
              und wird Geschichte schreiben – wegen „Corona“!
                              Ein Blick zurück:
wir leben in einer Ausnahmesituation – Stichwort Corona – und natürlich ist
auch die Marinekameradschaft betroffen. Nichts läuft mehr. Keine Versamm-
lungen, keine Veranstaltungen, keine Gäste.
Die Arcona wie ausgestorben, das Vereinsleben am Boden. Wann werden wir
wieder in den Normalmodus kommen? Kein politisch Verantwortlicher wagt
den Blick in die Glaskugel.
Nachdem nun auch der Wilhelmshaven Sailing Cup vom 2. – 4. Oktober abge-
sagt worden ist, scheint ja noch nicht einmal unsere Weihnachtsfeier gesichert.
Und wann/ob unsere ausgefallene Jahreshauptversammlung vom 20. März
nachgeholt werden kann, steht in den Sternen. Die Rahmenbedingungen las-
sen es einfach nicht zu. Wir haben alle Möglichkeiten diskutiert und geprüft –
leider negativ.
Dabei ist sie ein wichtiger, ja entscheidender Termin, um uns mit den drän-
genden Fragen der Zukunft unserer MK und unseres Heimschiffes Arcona zu
befassen und über die Überlegungen und Entscheidungen des Vorstandes zu
informieren. Abwarten ist ein schlechter Ratgeber.
Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren haben wir uns entschlossen, es auf die-
sem Wege zu versuchen. Wohl wissend, dass diese Notlösung nicht das direk-
te Gespräch ersetzen kann. Sei`s drum.
Allen Mitgliedern ist die prekäre personelle Situation des Vorstandes bekannt.
Das wurde in zahllose Appellen in der FlüTü usw. immer wieder angesprochen,
leider ohne Erfolg.
Nach dem Rücktritt unseres Vorsitzenden im Mai 2019 wurde im Vorstand
nach eingehender Diskussion einstimmig entschieden, nicht sofort „hinzu-
schmeißen“, sondern zu versuchen, mittelfristig wieder Tritt zu fassen und erst
zur Jahreshauptversammlung 2021 eine endgültige Entscheidungen zu treffen.
Zur JHV 2021 stehen der SM ARC, Helmut Neuser und der SM MK, Lutz-Peter
Unger zur Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Mit anderen Worten: wenn
sich bis zur JHV 2021 nichts Gravierendes bei der Neu-/Nachbesetzung von
Vorstandsposten (Vorsitz, Stellvertreter, SM´s) ergibt, wird die MK aufgelöst
werden müssen, da gem. Satzung mindestens zwei Personen des Vorstandes
einen „geschäftsführenden Vorstand“ bilden müssen.
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Marinekameradschaft Wilhelmshaven von 1894 e.V - "Die Zeit drängt!" Nummer 190 Juli - September 2020
Vorwort des Vorstands
Das ist die bittere Wahrheit. Nach 127 Jahren wäre das das „Aus“ der „Marine-
kameradschaft Wilhelmshaven von 1894“ und das „Aus“ für unser Heimschiff
Arcona nach 37 Jahren in unserem Besitz. Was folgt ist die juristische Abwick-
lung der MK und Übergabe der Arcona an den Deutschen Marine Bund (DMB)
als Eigentümer.
Diese Situation vor Augen, hat der Vorstand bereits Mitte 2019 unser „Mutter-
haus“ DMB in enger Absprache mit unserem Landesverbandsleiter Nordsee,
Kamerad Stephan Bode, auf unsere Probleme – vakante Vorstandsposten und
ehrenamtlichen Betrieb Arcona – hingewiesen. Auf zwei Besprechungen mit
der Führung des DMB wurden – mit Schwerpunkt Arcona – Möglichkeiten zur
weiteren Nutzung unter der Regie des DMB angedacht. Nach unserer Ein-
schätzung/Erkenntnis ist es mit unseren personellen Möglichkeiten auf Dauer
nicht mehr möglich, die Arcona als Hotelbetrieb in all ihren Facetten weitge-
hend ehrenamtlich zu betreiben. Dazu ist das Arbeitsaufkommen infolge des
gewachsenen Bekanntheitsgrades und entsprechender Auslastung inzwischen
zu umfangreich und vielfältig geworden (Glücklicherweise ist es organisato-
risch gelungen, die Buchungsvorgänge neu zu strukturieren und den Vorstand
– den Vorsitzenden! – zu entlasten). Wir empfehlen, einen „Geschäftsführer“
zu etablieren, der durch unseren fest angestellten Heimleiter unterstützt wird.
Unser Ziel ist es, den Betrieb der Arcona aus der Verantwortung der MK her-
auszulösen und dem DMB zu übertragen. Dabei muss der – wie auch immer
organisierten – MK natürlich ein Nutzungsrecht eingeräumt werden, aber auch
zur Unterstützung bereit sein.
Tja, liebe Mitglieder, es gibt genügend Grund zur Sorge. Aber ohne eure tätige
Mitarbeit im derzeit stark ausgedünnten Vorstand wird aus der Sorge traurige
Gewissheit. Wenn es nicht gelingen sollte, uns zukunftsfähig zu machen und
mit dem DMB ein tragfähiges Konzept zu erarbeiten und umzusetzen, dann
war es das.
Bitte geht in euch, denkt darüber nach und bringt euch ein.
Der Vorstand versucht alles, um unseren Fortbestand zu sichern.
Die Zeit drängt.
Es wäre schade, wenn es uns ähnlich wie der
Marinejugend mit ihrem Steinbock ergehen würde.

Mit kameradschaftlichen Grüßen!
Bleibt gesund!

Der Vorstand
                                                                              7
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                             Gökerstrasse 50
                          26384 Wilhelmshaven
                Tel. 04421 391 0     Fax 04421 391 344
                info@mizlog.com      www.mizlog.com
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Marinekameradschaft Wilhelmshaven von 1894 e.V - "Die Zeit drängt!" Nummer 190 Juli - September 2020
+++ termine +ankündigungen
                +Zum
                  + termine
                      Titelbild
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                  Aufgrund von CORONA
     mussten folgende Veranstaltungen abgesagt werden:

Veranstaltung                                         Datum
Spargelessen auf Arcona (ohne Ersatztermin)           Sonntag, 17. Mai
Maischollenessen auf Arcona (ohne Ersatztermin) Sonntag, 07. Juni
Mitfahrgelegenheit zur DGzRS (Bremen)                 Mittwoch, 10. Juni
Wochenende an der Jade mit                            Donnerstag, 02. Juli
„Open Ship“ auf Arcona                                bis Sonntag, 05. Juli

Am 15. Juni dann die nächste Hiobsbotschaft: Bis zum Schluss hat die
Wilhelmshaven Touristik & Freizeit GmbH gehofft, dass sie den Wilhelms-
haven Sailing-CUP in diesem Jahr wie geplant durchführen kann. Die mari-
time Großveranstaltung musste nun aber für dieses Jahr abgesagt werden.
Dennoch sollen im Sommer Segelschiffe zu Gast im Großen Hafen sein.

           Aktuell sind noch folgende Veranstaltungen
                      der MK in 2020 geplant:

Veranstaltung                                         Datum
Oktoberfest mit Leberkäse, Weißbier etc.              Sonntag, 11. Oktober
Krimilesung mit Frau Christiane Franke                Mittwoch, 04. November
Backschinkenessen                                     Sonntag, 08. November
Weihnachtsfeier der MK                                Freitag, 18. Dezember
traditioneller Weihnachtsfrühschoppen                 Samstag, 26. Dezember
sonntägliche Frühschoppen                             nach Lage

                          Hinweis:
       Kurzfristige Änderungen möglich/wahrscheinlich!

                 Für den geschäftsführenden Vorstand
                      Rudi Haardt (Schriftführer)

                           (Änderungen vorbehalten)
                                                                               9
Marinekameradschaft Wilhelmshaven von 1894 e.V - "Die Zeit drängt!" Nummer 190 Juli - September 2020
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10
Nach(t)gedanken
                      ankündigungen
     CORONA ist überall – über was schreibt man in dieser Zeit?
          Über Covid 19 und die Marinekameradschaft!
                        Im Schatten des Virus.
                  Erst „CORONA“, dann „ARCONA“.
                   Nach der Krise ist vor der Krise.
Moin Moin liebe Kameradinnen/Kameraden,
liebe Leserinnen/Leser der Flüstertüte,
die letzten Wochen waren geprägt von für die MK nicht so erfreulichen
Stunden und Tagen. In schöner Regelmäßigkeit hören und lesen wir, das
Virus, betreffend in den Nachrichten. Wir bekommen dies schmerzlich am
eigenen Leib zu spüren. In diesen Wochen erfahren und sehen wir aber
einiges an gelebter Solidarität in unserem Land und unserer Heimatstadt.
Das wünsche ich mir für unsere Kameradschaft und Heimschiff Arcona.
So schnell kann`s gehen, schon ist die Mitte des Jahres erreicht – klare
Sicht ins zweite Halbjahr in hohem Maße vage, wir tasten uns von Monat
zu Monat. Planungen für die nahe Zukunft stehen auf wackligen Beinen.
Der Virus hat die MK Wilhelmshaven voll im Griff. Zurzeit herrscht absolute
Funkstille in der Kameradschaft.
Der Vorstand macht sich Gedanken, den Alltag in der MK Wilhelmshaven
neu oder anders zu organisieren.
• Normalerweise hätten wir Übernachtungsgäste an Bord der Arcona, wir
  müssen uns auf einige Monate ohne Gäste einstellen, d. h. Umsatz-
  einbrüche im lfd. Jahr.
• Normalerweise hätten wir unsere Sommerbestuhlung, Zelt und Tresen
  an Oberdeck aufgebaut.
• Geplant war im Monat Mai, mit der „Braunschweig-Crew“, unser „PönEx“
  2020 auf der Arcona durchzuführen.
• Normalerweise hätten wir Vorbereitungen für das Wochenende an der
  Jade 2020 getroffen.
• Die kameradschaftlichen Treffen an Bord, zu den verschiedenen (geplan-
  ten und vorgesehenen) Ereignissen finden zurzeit nicht statt.
• Größere Veranstaltungen (wie z.B. die Jahreshauptversammlung) konn-
  ten und können zu den festgesetzten Terminen nicht durchgeführt
  werden,
• usw.
                                                                         11
WEIHNACHTSGRUSS
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                        DES 1. VORSITZENDEN

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          SCHIFFSUMBAU
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       YACHTUMBAU   – REFIT
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        DIENSTLEISTUNGEN

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       Herzlichen Dank
       all denen, die durch Aufgabe eines Inserates das Erscheinen der
       „Flüstertüte“ ermöglichen. Kameradinnen und Kameraden, Freunde
       und Leser dieser „Flüstertüte“ bitten wir, bei allen Einkäufen, Reisen,
       Aufträgen etc. insbesondere die Inserenten zu berücksichtigen.

  12
Nach(t)gedanken
                         Zum Titelbild
Diese Aufzählung könnte beliebig fortgesetzt werden.
Man muss sich zwingen, ein Optimist zu sein, um in diesen Zeiten nicht den
Kopf in den Sand zu stecken.
Einige bewegte Wochen liegen hinter uns. Jeder Skipper braucht den rich-
tigen Wind, um gut voranzukommen. Mit der Kameradschaft ist es ähnlich.
Eine Fülle von Arbeiten, Anfragen und Unstimmigkeiten sind zwischenzeit-
lich in der MK aufgelaufen und verlangen bearbeitet und erledigt zu werden.
Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten treten in den Hintergrund. Ein we-
sentlicher Teil davon ist trotzdem geschafft. Unsere Jahreshauptversamm-
lung, für den März geplant, ein wichtiges Unterfangen – für die Weichenstel-
lung, den weiteren Weg der Marinekameradschaft musste notgedrungen
abgesagt werden. Desinfektions-, Abstands- und Kontaktsperre-Regeln an
Bord – wie sollten sie bewerkstelligt werden?
Wenn Licht an ist, d.h. sofern es hell ist, erkennt man das Chaos (mein
Leitspruch auf der Arcona). Arbeiten an Bord lassen sich halt nicht von zu
Hause, auf gut Deutsch – vom „Homeoffice“ erledigen.
„Der Mensch hilft sich selbst am besten“ – diese Weisheit von Johann Wolf-
gang von Goethe wird von einigen Mitgliedern der Marinekameradschaft
Wilhelmshaven wörtlich genommen und an Bord der Arcona umgesetzt.
Ein „kleiner Notbetrieb“ auf unserem Heimschiff wurde notwendig durch
den krankheitsbedingten Ausfall unseres Heimleiters. Wöchentliche Be-
sichtigung der Arcona und des laufenden Schiffsbetriebes mussten organi-
siert werden. Farbarbeiten in sämtlichen Sanitärräumen und Kammern im
Hauptdeck wurden durchgeführt, die Emden-Messe mit neuem Teppichbo-
den ausgestattet. Die Farbarbeiten in den Sanitärbereichen, in der Stauung,
sind fast abgeschlossen. Und alles in Eigeninitiative einzelner Mitglieder.
Was muss/soll trotz der Einschränkungen noch auf unserem Heimschiff
gemacht werden?
• Aufbau      Sonnendeck,    mit     Zelt,   Tresen-    und     Grillbereich
  (kleinere Instandsetzungen)
• Reinschiff in allen Gängen
• Reinschiff an Oberdeck, Herr Kärcher lässt grüßen
• Konservierungsarbeiten an Oberdeck usw.
Auch diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
Für die nächste Zeit sollte gelten: Die Herausforderungen annehmen, erken-
nen und handeln. Gemeinsamer Arbeitsdienst oder wieder „Einzelkämpfer“.
                                                                          13
Nach(t)gedanken
Die Marinekameradschaft hat sich seit seiner Gründung immer als eine
Vereinigung verstanden, in die die Mitglieder einiges einbringen müssen –
in erster Linie sich selbst und natürlich Überzeugung.

Mit kameradschaftlichen Grüßen
Walter Steininger, Beisitzer Technik

     SPENDENLISTE DEZEMBER 2019 BIS JUNI 2020
       Die Marinekameradschaft Wilhelmshaven von 1894 e.V.
           bedankt sich für die Spendenbereitschaft von:
            Paul und Christa Dafeldecker, Jürgen Spiegel,
         Teilnehmer Weihnachtsfeier 2019 (Sammelspende),
          REWE Fam. Schulze oHG (Aktion – Pfandtastisch),
           Werner-Brune-Stiftung, Matthias Gravensleben,
   Spendern anlässlich des Trauerfalls Peter Michael Kasperek sowie
Spendern anlässlich des Trauerfalls unseres Kameraden Wilhelm Niebuhr

                             FAHR RAD
                             UND DU BLEIBST ...
             Müh

                                                                         39
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14
DIAMANTENE HOCHZEIT
Am 14.06.2020 wurde dem Ehepaar Ilse und Karl-Heinz (Kalle FUM) Schul-
ze anlässlich ihres 60. Hochzeitstages (Diamantene Hochzeit) ein Präsent
der MK durch den Schriftführer, Kamerad Rudi Haardt, überreicht. Bei ei-
nem kurzen „Klönschnack“ stellte sich heraus, dass Kamerad Schulze und
den Schriftführer einiges verbindet:
Der damals Gefr. (UA)-2101 Rudi Haardt lernte in 1982 den Funkmeister
der Fregatte Bremen (F 207), HptBtsm Karl-Heinz Schulze, kennen. Die
Fregatte F 122 galt damals ein „Quantensprung“ in der Flotte – mit einem
„Computer“ im Funkraum. Das „Herzstück“ bestand aus 3 x 8 Zoll-Disket-
tenlaufwerken – Speicherkapazität einer Diskette „unglaubliche 250 Kilo-
byte“. Die Zeit der Fernschreibmaschine T100/T1000 ging dem Ende zu.
Hauptbootsmann Schulze (Kalle FUM) war der erste Funkmeister einer
F-122-Fregatte und Rudi Haardt einer der ersten Fernmeldebetriebsmaate
der zweiten Einheit dieser Klasse – Fregatte Niedersachsen. Der Eine hatte
seine Seebeine schon lange – dem Anderen wuchsen sie gerade. „Kalle
FUM“ auf seinem wohl letzten Bordkommando, denn er wollte den Spitzen-
dienstgrad Oberstabsbootsmann (damals als FUM an Bord nicht möglich)
erreichen – Rudi Haardt wollte seine Zeit als damaliger SaZ-4 auf F 208
„abreißen“.
Unter anderem über seine Zeit auf der Fregatte Bremen widmete Kamerad
Karl-Heinz Schulze in seinem Buch „Ein Leben im blauen Tuch“ einige Sei-
ten. Bei Vorlesungen aus seinem Werk auf der Arcona ließ er die Zuhörer
bei mehreren Leseabenden an seinem 34-jährigen Marineleben teilhaben.
Sowohl die Fregatte Bremen (Außer-
dienststellung 28.03.2014) als auch die
Fregatte Niedersachsen (Außerdienst-
stellung 26.06.2015) sind mittlerweile
Geschichte. Die Kameraden Schulze
und Haardt (und natürlich auch viele an-
dere „Seebären“ in der MK) wissen noch
einiges aus der „guten, alten Zeit“ zu be-
richten.
Nicht nur die MK, sondern auch Kamera-
den des MPUO-Korps überraschten den
langjährigen Vorsitzenden des Korps
„Kalle FUM“ und seine Gemahlin mit ei-       Ilse und Karl-Heinz (Kalle FUM) Schulze
nem Besuch (siehe Bilder).                   im heimischen Wohnzimmer
                                                                                       15
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16
DIAMANTENE HOCHZEIT

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                bis 2019 noch in amerikani-
                schen Rechnern zur Steuerung
                von Atomwaffen eingesetzt –
                mittlerweile durch SSD ersetzt)

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      AUTOHAUS

                                             17
Fortsetzung Andreas
                 anzeigen
                    Drechsler: Erinnerungen
Flüstertüte 189 – 14. April
Am 15. April verstarb auf dem Transport vom Lazarett zur Darmstadt
der Bauaufseher Maschek.
Heute, den 16. April, wurde überall noch großer Reservistenabschied
gefeiert. Die See ist den ganzen Tag sehr stürmisch. An Bord der
Prinzess Wilhelm wurden mehrere Unteroffiziere und 50 Seesolda-
ten nach „Itschaufon“ gesandt.
Heute, den 17. April morgens 9 Uhr, wurden wir eingeschifft. Wir rich-
teten uns gleich im Lazarett sehr hübsch ein. Heute sehr schöner
Tag. Im Verlaufe des Nachmittags wurden die Ausladearbeiten be-
endet und die Mannschaften vom Batailon und der Matrosenartillerie
eingeschifft.
Abends 9 Uhr kamen die letzten Mannschaften an Bord. Gleich dar-
auf wurde der Heimatwimpel gehisst. Um 9.30 Uhr gingen die Anker
hoch und unter Tausenden von „Hurra´s“ verließen wir die Reede
von „Tsingtau“. Das Gouvernementsboot „Kiautschau“ begleitete uns
mit der Musikkapelle an Bord noch eine Strecke hinaus. Bald darauf
hatten wir die letzten Lichter von Deutsch-China hinter uns. An Bord
herrschte überall die fröhlichste Stimmung.
Als wir morgens aus unseren Hängematten krochen, befanden wir
uns schon auf hoher See und sahen nichts als Himmel und Wasser.
Das Wetter war heute, den 18. April, ziemlich schlecht, nachmittags
mitunter Regen. Unser Transportführer ist Hauptmann v.d. Heide.
Der Kapitän der Darmstadt heißt Weiher. Transportarzt ist Stabsarzt
Dr. Senf. Wachhabender Arzt Marineüberassistenzarzt Kamprath.
Abends 10 Uhr mussten wir wegen sehr dickem Nebel liegen bleiben.
Den 19. April morgens 4 Uhr setzten wir die Fahrt wieder fort und ka-
men um 11 Uhr vor Wousing an. Im Hafen vor Wousing lagen unsere
beiden Kriegsschiffe Deutschland und Kaiser vor Anker.
Auf beiden Schiffen waren die Mannschaften auf Oberdeck und be-
grüßten uns mit einem dreifachen „Hurra“, das wir kräftigst erwider-
ten. Es wurden gleich Kohlen, Wasser und Proviant übernommen.
18
ERINNERUNGEN
Abends 6 Uhr gingen wir wieder in See. Das Wetter ist ziemlich trübe.
Heute, den 20. April, morgens noch sehr trübes Wetter. Den ganzen
Tag herrschte sehr dicker Nebel. Wir mussten öfter liegen bleiben.
Alle 10 Minuten ertönte ein Signalpfiff. Nach Eintritt der Dunkelheit
verschwand der Nebel, und wir konnten wieder mit voller Kraft die
Fahrt fortsetzen.
Heute, den 21. April, morgens sehr stürmischer und regnerischer
Tag. Die Darmstadt schaukelte ziemlich stark. Im Verlaufe des Nach-
mittags passierten wir mehrere Inseln. Auf einigen waren nach Eintritt
der Dunkelheit Leuchttürme sichtbar. Heute sehr schöne, mondhelle
Nacht.
Heute, den 22. April, den ganzen Tag schönes Wetter, jedoch ziem-
lich hoher Seegang. Vormittags 9.30 Uhr war auf dem Achterdeck
Gottesdienst, hierauf Inspizierung sämtlicher belegten Räume durch
den Transportführer. Mittags 12 Uhr befanden wir uns auf dem 15°37
N.B. und 113°15 Ö.L.. Von gestern Mittag bis heute legten wir 341
Seemeilen zurück.
Heute, den 24. April, ziemlich trübes Wetter. Leichter Seegang. Auf
Oberdeck allem mit Zeug reinigen und waschen beschäftigt. Nach-
mittags sehr heiß. Legten von gestern Mittag bis heute 343 Seemei-
len zurück. Mittag 12 Uhr auf 110°9 Ö.L. 10°19 N.B.. Abend sehr
schön.
Dienstag, 25. April sehr heißer Tag. Zurückgelegte Diestanz: 340
Seemeilen. Mittags 12 Uhr auf 107°32 Ö.:, 5°44 N.B.. Bis Singapur
noch 356 Seemeilen. Heute Nachmittag große Schlächterei.
Mittwoch, den 26. April, sehr heißer Tag. Im Zwischendeck 32°R.
See sehr ruhig, teilweise spiegelglatt. Von morgens 9 Uhr ab war
an Steuerbord Land sichtbar. Um 10.30 Uhr passierten wir den ers-
ten Leuchtturm. Von jetzt ab zu beiden Seiten Land sichtbar. Rechts
Südostküste vo Malaka, links Nordküste von Borneo und Sumatra.
Mittags 1 Uhr kamen wir vor Singapore an, es wurde ein Lotse an
Bord genommen und nachdem gingen wir langsam in den Hafen ein
und machten an der Landungspier fest. Die Hitze ist sehr groß. Im
                                                                    19
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20
ERINNERUNGEN
Verlaufe des Nachmittags wurden Kohlen und Wasser übernommen.
Der größte Teil der Mannschaften wurde heute nachmittag schon be-
urlaubt. Prachtvolle Nacht.
Donnerstag, den 27. April morgens 4 Uhr, starkes Gewitter mit strö-
mendem Regen. Vormittag sehr schwül. Die ganze wachfreie Mann-
schaft wurde wieder beurlaubt. Habe mich sehr gut amüsiert. Vormit-
tag 10 Uhr verließ der Kriegspostdempfer Preussen Singapore und
ging nach Hongkong in See. Mittags 11 Uhr kam S.M. Kanonenboot
Iltis hier an und machte an der Landungspier fest. Außerdem liegen
noch die Loyddamper Stettin und Sumatra hier. In unerer nächsten
Nähe liegt auch ein englischer Panzer. Hitze sehr groß.
Den 28. April morgens starker Regen. Der ganze Tag sehr schwül. Es
wurden den ganzen Tag Ladung übernommen. Im Verlaufe des Ta-
ges kamen mehrere deutsche Handelsschiffe hier an. Der Hambur-
ger vIm Verlaufe des Nachmittag wurden die Einledearbeiten been-
det und zur Abfahrt alles klar gemacht. Um 5 Uhr verließen wir unter
brausenden „Hurra´s“ den Hafen. Mehrere hier ansässige Deutsche
hatten sich an der Landungsbrücke zum Abschied versammelt. Die
Ausfahrt ist auch sehr schön. Zu beiden Seiten sind die Berge mit
prachtvollen Bäumen bewachsen. Im Verlaufe der Nacht passierten
wir mehrere Inseln mit Leuchttürmen.
Den 29. April ziemlich heißer Tag. Befinden uns in der Straße von
Malaka. Mittags 12 Uhr auf 3.46° N.B. und 99.55° Ö.L. Von gestern
abend 5 Uhr bis heute Mittag 12 Uhr 277 Seemeilen zurückgelegt. Im
Verlaufe des Nachmittags große Schlächterei (10 Ochsen, 2 Kälber).
Schöner Abend. Nacht ist sehr schwül (34°R).
Sonntag, den 30. April, kühler Tag. Morgens Musterung und Inspi-
zierung. An beiden Seiten Land. 12 Uhr mittags auf 5.48°N.B. und
94.56°Ö.L.. Zurückgelegte Distanz: 336 Seemeilen. Einem französi-
schen Kriegsschiff und mehreren Handelsschiffen begegnet. Nach-
mittags starker Regen.
Den 1. Mai See ziemlich bewegt. Wind aus NW. Mittags 12 Uhr auf
5.50°N.B. und 89.36.L.. See bewegt. Nachmittags heiß.
                                                                  21
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        22
ERINNERUNGEN
Den 3. Mai morgens 5 Uhr kamen wir in die Nähe der Küste von Cey-
lon. Den ganzen Vormittag gingen wir an der Küste längs. Mittags
12.30 Uhr kamen wir im Hafen von Colombo an. Um 3 Uhr wurde
die ganze dienst- und wachfreie Mannschaft beurlaubt. Habe mich
hier gut amüsiert. Die Stadt abends elektrisch beleuchtet. Auch fah-
ren elektrische Trambahnen. Vor dem Hotel „De Continental“ abends
großes Militärkonzert. Um 9 Uhr Zapfenstreich von einem englischen
Regiment gesehen (sehr interessant).
Um 10 Uhr abends fuhr alles wieder an Bord.
Den 4. Mai morgens 8 Uhr wurde klar zur Abfahrt gemacht. Um 9 Uhr
verließen wir Colombo. Kurz vor uns verließ ein französisches Kriegs-
schiff den Hafen. Heißer Tag. See bewegt. Abends starker Seegang.
Den 5. Mai heißer Tag. See ruhig. Morgens 7 Uhr begegnete uns
das deutsche Kriegsschiff Hertha. Wir tauschten gegenseitig lebhaf-
te „Hurra`s“ aus. Mittags 12 Uhr auf 8.5°N.B. und 73.44° Ö.L.. Von
Colombo bis heute zurückgelegt: 371 Seemeilen. Nachmittags ein
Teil der Inseln „Melediven“ passiert. Ziemlich kühle Nacht.
Den 6. Mai sehr schöner Tag. See sehr ruhig. Mittags auf 9.5°N.B.
68.5° Ö.L., zurückgelegt – 341 Seemeilen. Einige Inseln von den
„Lakkadivien“ passiert. Schöner Abend.
Sonntag, den 7. Mai, sehr schöner Tag. See sehr ruhig. Vormittags
Gottesdienst. Mittags auf 10.5°N.B. – 62.21°Ö.L., zurückgelegt 344
Seemeilen. Zwei Dampfer begegnet.
Den 8. Mai sehr schöner Tag. See sehr ruhig. Mittags 12 Uhr auf
11.8°N.B. und 56.22°Ö.L., zurückgelegt 359 Seemeilen, die höchs-
te Geschwindigkeit, die wir bis heute erreicht haben. Während der
Nacht passierten wir die Insel „Sokotra“.
Den 9. Mai schöner Tag. Passierten vormittags „Kap Guardafui“. Mit-
tags 12 Uhr auf 12.6°N.B. und 50.24°Ö.L., zurückgelegt 358 Seemei-
len.
                                                    Fortsetzung folgt
                                                                   23
MARITIME STREIFLICHTER
     Lang, lang ist‘s her – Manövererinnerungen North Star 1986
         POLARTAUFE auf F 222 – Fregatte der Klasse 120
Auf dem Marsch nach Tromsö (Norwegen) überqueren wir die imaginäre
Linie, die auf 66,5 Grad nördlicher und 66,5 Grad südlicher Breite um die
Erde verläuft, den Polarkreis. Auf den Schiffen ist normale Bordroutine be-
fohlen, selbstverständlich dem Manöver „North Star“ entsprechend.
Die anderen Schiffe der „German-Task-Group“ stehen an Bb-Seite quer ab.
Während der Tage vorher liefen Vorbereitungen an Bord, die eindeutig auf
die bevorstehende Polartaufe hinweisen.
Die aufgezogene Wache im „Schiffstechnischen Leitstand“ erweist Neptun
mit einer Tasse Kaffee (kein Sekt – kein Bier), kurz vor 7:00 Uhr, ihre Re-
ferenz. Morgens früh 7:00 Uhr ist natürlich ein ungünstiger Zeitpunkt für die
Taufe. Aus Zweckdienlichkeit wird daher, für alle Schiffe der Task-Group,
die Zeremonie für 13:00 Uhr festgesetzt.
Von vielen mit Bangen, von einigen mit Schadenfreude erwartet, die Stunde
der (Wahrheit) Taufe ist da!
Die Täuflinge, soweit sie nicht der Wache angehören, träumen noch von
ei-ner ungewissen Zukunft. Tagelang vorher hatten sie Neptun und sein
Gefol-ge in allabendlichen Drohsendungen und -aufrufen zu gehörigem Re-
spekt aufgefordert. Selbstverständlich ist dieser Tag als „Neptunsfeiertag“
(nicht) gegen Übungen gefeit, jeder findet auch nicht die Muse, sich auf das
große Ereignis der Schmutzbefreiung von der südlichen Halbkugel vorzu-
bereiten. Probleme mit dem angemessenen Anzug gab es nicht. Praktisch
und einfach zu tragen, der „Blaumann“. So wurde die strittige Angelegen-
heit auf einfachste Weise gelöst. Aber es wurden auch ganz besondere
„Taufkleider“ vorgeführt. Unterwasserknigge schreibt für derartige Anlässe
eben den besonderen Anzug vor. Allein auf unserem Blechgefäß – F 222
–, welches 212 Seelen und die dazugehörigen sterblichen Hüllen notdürftig
beherbergt, zählte man 166 Ungetaufte.
Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass der Rest von 46 Seelen die heilige
Linie bereits ein oder mehrmals überquert hatten. Das zur Taufe schreiten-
de Schiffsvolk wird von allen Fehlern und Unzulänglichkeiten durch die ver-
schiedenen Grade der Linientaufe geläutert, als da waren
1. Grad: Normaler Taufgang,
2. Grad: Normaler Taufgang mit doppeltem Genuss der Linienspeise und
         des Polarkreistrunkes nebst Körperreinigung mit dem Schrubber,
24
ankündigungen
                         anzeigen
                   MARITIME STREIFLICHTER
3. Grad: wie 2. Grad mit dem zusätzlichen Hochgenuss des Prangers und
        des so beliebten Kusses von Thetis duftenden Zehen,
4. Grad: VOGELFREI
Nun ist es so weit, Neptun taucht mit seinem Gefolge auf, sogar der Kom-
mandant ist dabei. Als Neptun mit seiner Rede beginnen will, wird er von
Buhrufen übertönt und gnadenlos ausgepfiffen. Das kann natürlich die Tau-
fe auch nicht mehr verhindern. Pünktlich um 13 Uhr beginnt die Taufzere-
monie. Der Kommandant begrüßt Neptun an Bord, den Gott des Wassers,
Beherrscher der Meere, Seen, Flüsse, Tümpel und Moraste. Gebieter aller
Meerestiere, samt seinem Gefolge.
Dieses besteht in erster Linie aus seinem Sohn Triton, der entsprechend
der griechischen Mythologie halb Mensch und halb Delphin ist, aus der
holden Meeresgöttin Thetis, dem Aktuar, einem Pfarrer, einem Barbier und
zu guter Letzt – einer Schar rauer, grimmig dreinblickender Trabanten. Der
Kommandant meldet, dass die Besatzung zur Polartaufe vor Überschreiten
des 65. Breitengrades angetreten sei. Aktuar ruft die Namen der Täuflinge
auf und schon stürzen sich die Trabanten auf die verdutzt dreinschauenden
Ungereinigten.
Die zunächst einzeln aufgerufenen, kommen – um sich gegenseitig Mut zu
machen – immer in kleinen Gruppen zum „Schleusengang“. Es ist lausig
kalt – nicht nur das Wasser.
Per Feuerlöschschlauch erhalten die Täuflinge die erforderliche Seewas-
serdusche – mancher auch mitten ins Gesicht. Schon beim ersten Schritt
aus der Schleuse – werden die Täuflinge von einem kleinen Team des Un-
terwasser-Kristallpalastes empfangen. Vom Doktor gibt es eine kleine Pille
und die was – weiß – ich – Spritze –was nach dem Gesichtsausdruck ein
etwas zweifelhafter Genuss sein muss. Der eine oder andere wird einer
besonderen Behandlung zugeführt, muss in einem Käfig ausharren oder
landet am Pranger.
Der Barbier, der seine Kunden mit Pinsel und Seifenschaum bearbeitet,
kann sich vor lauter Kunden kaum retten. Er hat sich vor dem Taufbecken
aufgebaut, schlägt den Täuflingen, die sich niederknien müssen, einen
Quast mit „irgend etwas dran“ um die Ohren und rasiert sie dann mit einem
großen Messer.
Ein kleiner Stoß und schon geht‘s kopfüber in ein mit gefährlich grün ausse-
hender Brühe gefülltes Schlauchboot, mehrmals untergetaucht – herausge-
zogen – und schon geht es weiter. Sie landen auf einem Tisch, festgehalten
                                                                          25
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Zum Titelbild
                   MARITIME STREIFLICHTER
durch Trabanten und werden mit einer Art – Knödel – übelriechend und
ebenso schmeckend gefüttert. Zusätzlich bekommt jeder noch einen – Tra-
bantentrunk – der mehr in Nase und Augen als in den Rachen geht. Neptun
betrachtet genüsslich den Fortgang der Taufe. Zu seiner Rechten die holde
Thetis, die in „Silikon-Valley“ aufgepäppelt wurde. Dann ruft Thetis, man
darf ihren niedlichen, zuvor in einen übel riechenden Kasten getauchten
Fuß küssen.
Admiral Triton nimmt die so „geläuterten“ in den Kreis der Getauften auf und
für sie gibt es den „Tauftrunk“, der nach Kommodenlack schmeckt und so
manchem den Magen evakuiert. Nach dem Motto: Ran an die Reling – und
Magen geleert!
Geläutert und gereinigt von dem Erdenstaub Mitteleuropas werden die Ge-
tauften nun für würdig empfunden, den Polarkreis zu überfahren. Auch das
Schiff wird als „Polarist“ kenntlich gemacht: die Bugspitze wird durch den
jüngsten Leutnant (und eigentlich auch durch den jüngsten Maat) mit blauer
Farbe angepönt. Längsgang, Schleusen usw, das ganze Schiff ist durch die
vielen Täuflinge grün, glatt und glitschig geworden. Nicht nur das – es riecht
überall bestialisch.
Nach diesen Taufen gibt es bei der Marine – als Dank – immer die soge-
nannte „Selbstreinigung‘“ ein sehr ausgiebiges Reinschiff der Besatzung!
Züchtig war die Taufkleidung, mit der sich die Täuflinge um das Taufbecken
sammelten. Ein Andrang herrschte auch am kalten Büfett, um das die zu
reinigenden gedrängt wurden.
Eine etwas anrüchige Sache, ein Spaß für alle. Es kam eben nur darauf
an, auf welcher Seite vom Büfett man stand. So war es auch nicht verwun-
derlich, dass die Täuflinge die preiswerte und gute Verpflegung lobten, die
salzhaltige Luft und die himmlische Ruhe genossen.
Andere entschieden sich – bei dieser Verpflegung niemals dick zu werden.
Für einige galt auch, wenn jemand eine Reise tut, endet sie manchmal am
Pranger oder mit dem Kopf in einem Eimer – der nachhaltig für kulinarische
Urlaubserinnerungen sorgt. An diesem Tag war auf dem Achterdeck kein
Zutritt für Angsthasen.
Fazit: Ein kleines Team hatte im Schutze seiner Trabanten an der„Operation
Polartaufe“ gearbeitet. Die Knödelfigther hatten die Aufgabe, die „Ungerei-
nigten“ und ihre Folgen zu bekämpfen. Ihr Arbeitstag dauerte Stunden und
man konnte es riechen, der im Schiffsinneren anhaltende Geruch ist ein
Statussymbol dieser raubeinigen Knödelfigther. Sie kamen in den Trachten
                                                                            27
anzeigen
                           MARITIME STREIFLICHTER
ihrer Heimat, Neptun nebst Gefolge und Thetis sorgten an diesem Tag für
die – Augenblicke – die nicht bezahlbar sind, aber vom Bund bezahlt wer-
den.
Es wurden Plätze festgelegt für gereinigte
und ungereinigte Personen. Ausgesuchtes
Personal sorgte an diesem Tag für einen
reibungslosen Ablauf. Nach stundenlan-
ger Arbeit brauchten die Trabanten und die
Gereinigten bis zu zwei Stunden, um den
schmutzigen Film von ihrem Werkzeug und
von ihren Schutzanzügen abzuschrubben.
                                                     Am Pranger – na denn
                                                                            „Mahlzeit“.
Walter Steininger (Beisitzer Technik)

 Triton und sein Gefolge
                               Käsequast und immer            Triton und die holde Thetis.
                               wieder Käsequast.
 kommen an Bord.

        Woher kommt der Brauch der Polartaufe ursprünglich?
     Der Brauch soll aus der Zeit der Entdeckungsreisen der Portugiesen
     stammen. Sie waren offenbar der Meinung, dass der Äquator so heiß
     sei, dass das Durchqueren oder gar Bewohnen unweigerlich zum Tod
     führte. Daher wollten sie ihren Mut beim Überschreiten des gefürchte-
     ten Äquators durch eine Taufe bekräftigen. Diese Sitte war oft mit stren-
     gen Auflagen an Bord verbunden. Wer sich nicht daran hielt, wurde
     schlimmstenfalls mit Peitschenhieben bestraft. Die Äquatortaufe und
     ihr Pendant, die Polartaufe, entwickelten sich später zu einem weltweit
     üblichen Ritual der Seeleute, wenn ein Besatzungsmitglied oder ein
     Passagier zum ersten Mal auf See den Äquator überquert.
     Quelle: www.Kultreiseblog.de (schriftliche Genehmigung von Simone
     liegt dem Redakteur vor)

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Zum Titelbild
                              GEBURTSTAGE

Wir gratulieren allen,
die in den Monaten
  Juli bis
       September 2020
Geburtstag haben!
Juli                          August                   September
01.    Robert Böschen         03. Lutz-Peter Unger     03. Matthäus Holzinger
02.    Günther Heine          04. Gerhard Nabert       07. Georg Blikslager
02.    Egon Tjaden            06. Hans-Joachim Heine   08. Heike Feikert
03.    Manfred Staschen       08. Peter Brendel        09. Gerhard Werber
04.    Andreas Rupprecht      08. Yorck Walbaum        11. Klaus Bösherz
06.    Edeltraut Harms        11. Andreas Gammel       12. Dieter Stegemeier
08.    Gerd Zentgraf          13. Hans-Joachim Wendt   14. Christoph Bruns
09.    Kay-Achim Schönbach    15. Manfred Schmitz      15. Karl-Heinz Schulze
13.    Werner-Götz Seyfarth   19. Uwe Gückler          18. Jörg Schulze
14.    Heinrich Waibel        22. Dieter Schlecker     20. Martina Nauhauser
15.    Julia Frers            24. Jürgen Christian     24. Manfred Duscha
16.    Johanne Beikert            Voßberg              25. Ludwig Brinker
17.    Helma Emedi            26. Gudrun Hansen        25. Helmut Voges
17.    Jutta Schiefelbein     28. Ulf-Jochen Kreck     26. Siegfried Kasiske
18.    Christian Galle                                 26. Angelika Rott
19.    Dieter Fahlbusch                                27. Dieter Jung
20.    Rudolf Drechsler                                27. Sigrun Kämpf
20.    Peter Jakob                                     30. Ingrid Gronwald
25.    Roland Sorg                                     30. Gisela Kasiske
27.    Norbert Marzelt
27.    Wolfgang Rekus
31.    Kerstin Kotsch-Büche

                                                                                29
aus der kameradschaft
                                                   Eintritte
                               zum 01.07.2020 – Herr Ralf Reck

                                                  Austritte
                                                 Fehlanzeige

                                                Verstorben
                                                 Fehlanzeige

                                                 Ehrungen
    Für die Kameraden Uwe Gückler (40-jährige Mitgliedschaft zum
01.04.2020) und Norbert Dietl (40-jährige Mitgliedschaft zum 01.06.2020)
          liegen Ehrennadel und Urkunde zur Übergabe bereit.
 Kameradin Elfi Ulrichs und Kamerad Horst-Joachim (Jogy) Tschöpe
  feierten am 01.07.2020 ihre 25-jährige Zugehörigkeit zur MK WHV –
         die Unterlagen liegen entsprechen zur Übergabe bereit.
       Zum 01.04.2020 konnte Kamerad Helmut Möhle auf 10-jährige
       Mitgliedschaft zurückblicken – auch hierzu sind die Unterlagen
           entsprechend eingegangen und warten auf Verteilung.
     Kamerad Lutz-Peter Unger feiert am 01.07.2020 seine 10-jährige
     Zugehörigkeit – die Unterlagen hierzu sind noch nicht eingetroffen.

Redaktionsschluss für die FLÜSTERTÜTE Nr. 191 ist der 11. September 2020!

Herausgeber:                                               Anzeigenpreise:
Marinekameradschaft Wilhelmshaven von 1894 e.V.            Es gelten zur Zeit folgende Anzeigenpreise:
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Redaktion:	Rudi Haardt
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Redaktionsschluss: Für die Oktober-Ausgabe (4. Quar-       1/4 Seite.......................................................... 29,00 €
tal 2020) ist der Redaktionsschluss am 11. 09. 2020.       Bankverbindung: Sparkasse Wilhelmshaven
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Meinung des Herausgebers wieder.                           im Vereinsregister Registerblatt VR 130149.
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                                                           Erscheinungsweise: vierteljährlich.
                                                           Auflage: 300 Exemplare

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Zeit zum Genießen...
Das Gorch-Fock-Haus bietet kulinarische Spezialitäten für jeden
Geschmack. Dabei orientieren wir uns an saisonalen und regio-
nalen Produkten.
Auch für Feierlichkeiten jeglicher Art haben wir die pefekten
Räumlichkeiten und stehen Ihnen bei der individuellen Planung
gerne zur Seite.
Für Angehörige der Bundeswehr bieten wir ganz besondere
Angebote und Rabatte an.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Wir bieten mehr:
GROSSER SAAL                                                          CLUBRÄUME
Egal ob Hochzeit, Tagung oder Kompaniefest: Planen Sie mit uns        Unser vielseitiges Raumangebot ist ideal für kleine und größere
Veranstaltungen mit bis zu 500 Gästen.                                Feierlichkeiten mit bis zu 90 Gästen.

RESTAURANT                                                            KEGELBAHN
Unsere Küche mit saisonalen und regionalen Produkten, Fisch-          Erleben Sie in gemütlichem Ambiente gesellige Stunden, Turniere
spezialitäten und vegetarischen Menüs wird Sie begeistern.            und Kompanieabende.

BIERGARTEN                                                            TAGUNGSEQUIPMENT
Genießen Sie die schönste Jahreszeit zwischen März und Septem-        Für Seminare, Vorträge und Tagungen bieten wir Ihnen modernste
ber unter freiem Himmel.                                              Tagungstechnik und kostenloses WLAN

GÄSTEZIMMER                                                           VERANSTALTUNGEN UND AKTIONSKARTEN
In unseren modernen Doppelzimmern mit Kabel-TV und Waschge-           Regelmäßige Veranstaltungen und wechselnde Aktionskarten
legenheit starten Sie ausgeschlafen in den neuen Tag.                 sorgen für kulinarische Abwechslung.

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                   Gorch-Fock-Haus . Viktoriastr. 15 . 26382 Wilhelmshaven . Tel.: 04421 41818 . www.Gorch-Fock-Haus.de
Gemeinsam
                erzeugen wir mehr Energie.

     Mit Ihnen, liebe Wilhelmshavener, kümmern wir uns
     um strahlendes Licht und leuchtende Kinderaugen,
     um Warmherzigkeit und Wohlfühlmomente in Ihrem
     wohlig-warmen Zuhause.

     Für ein lebens- und liebenswertes
     Wilhelmshaven geben wir HIGH FIVE WHV.
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