Oktober 2020 - Liturgisches Nachtgebet - Mariendorf-evangelisch.de

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Oktober 2020

„Starke Streifen“:            Liturgisches Nachtgebet
Filmgespräche      Seite 14                  Seite 15
Oktober 2020 - Liturgisches Nachtgebet - Mariendorf-evangelisch.de
Inhalt
Monatsspruch für Oktober.....................................................................3
Monatslied für Oktober..........................................................................5
Aus dem Gemeindekirchenrat................................................................7
Dreißig Jahre Wiedervereinigung...........................................................9
Erntedank.............................................................................................12
Filmgespräche „Starke Streifen“ 2020/2021........................................14
Regelmäßiges Stundengebet in der Dorfkirche....................................15
Unsere Gottesdienste und Andachten.................................................16
Gemeindechronik August – Freud und Leid.........................................17
Veranstaltungen...................................................................................18
Mariendorfer Konzerte.........................................................................20
Offene Kirche........................................................................................21
Mariendorfer Motive............................................................................22
Redewendungen aus der Bibel „Wer’s glaubt wird selig“....................23
Segenswunsch......................................................................................23
Unsere Inserenten................................................................................26
Adressen der Gemeinde.......................................................................30
So finden Sie uns...................................................................................32

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Monatsspruch für Oktober
Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn; denn wenn’s ihr
wohlgeht, so geht’s euch auch wohl. (Jeremia 29,7)
Der Kiez Mariendorf bietet über         pflanzt Gärten! Heiratet, gründet
50.000 Menschen Heimat, Arbeit          Familien! Tut das Beste für die
und Wohnung. Viele sind hier            Stadt, in der ihr lebt und betet für
geboren und auch geblieben.             sie! Schlagt die Zeit nicht einfach
Andere sind erst hergezogen, aus        tot! Jammert nicht, dass ihr hier
anderen Stadtteilen Berlins, aber       seid, sondern nutzt die Stunde.
auch aus anderen Ländern und            Träumt nicht von der Zukunft,
Kontinenten. Wie aber wird der          sondern lebt im Heute!
Ort, an dem ich lebe, zur Heimat?
Diese Frage stellte sich ganz           Gott setzt sich hier dafür ein, dass
ähnlich für etliche tausend Men-        Menschen ihre Kultur pflegen
schen aus dem Volk Israel vor           auch am ungewohnten Ort. Ja,
2.600 Jahren. Es hatte sie nach         mehr noch – der Ruf lautet: Suchet
einem verlorenen Krieg von Jeru-        der Stadt Bestes! Nehmt politische
salem nach Babylon, in die fremde       Verantwortung wahr! Betet für
Großstadt verschlagen. Ihre Stim-       das Wohl der Menschen in dieser
mung war: Das soll nun unser            Stadt! Und vergesst nicht, Gott zu
Zuhause sein? Nein, nichts wie          suchen an dem Flecken Erde, an
weg, lieber heute als morgen!           dem ihr jetzt seid. Das ist kein
Babylon kann uns keine Lebens-          Wort für Alteingesessene. Aber es
qualität bieten. Hier kann man          ist eine spannende Vorstellung,
nicht zuhause sein. Wir fühlen uns      dass Neuzugezogene, Wessis und
hier fremd.                             Ossis, ausländische Mitbürger/
                                        Mitbürgerinnen genauso wie Ein-
Die Israeliten waren äußerlich          heimische den gleichen Auftrag
Flüchtlinge. Aber sie machten sich      bekommen: Macht was aus dem
durch diese Einstellung innerlich       Ort, wo ihr jetzt seid!
zu Heimatlosen. Die Botschaft
Gottes, die der Prophet Jeremia in      Dass der Ort, wo ich lebe, zur
dieser Situation ausrichtet, lautet:    Heimat wird, muss Begegnung
Heimat ist da, wo ihr jetzt seid!       geschehen, zwischen unterschied-
Hier hat Euch Gott hingestellt!         lichen Kulturen und Mentalitäten.
Hier ist Euer Platz! Macht was          Man muss hier leben wollen und
draus! Macht es Euch wohnlich!          Kontakte und Freundschaft
Richtet euch ein! Baut Häuser,          pflegen – mit Witz und Musik, mit
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Monatsspruch für Oktober

Kultur und Politik, mit Körper und      meint es gut mit euch. Er hat
Geist. Dann wird der Ort zum            Gedanken des Friedens und nicht
Zuhause, wohnlich und Heimat.           des Leides, er will euch Zukunft
Gott will, dass Menschen es sich        und Hoffnung geben. (Vers 11)
wohnlich machen, das Miteinan-
der, die Kultur pflegen.                In Corona- oder anderen Lebens-
                                        Krisenzeiten wandert der Blick ja
Hier klafft nicht auseinander, was      oft zurück und es wird nach dem
wir leider oft getrennt betrachten:     „Warum?“ gefragt. Oder die
Hausbau, Laubenpflege, Party auf        Gedanken phantasieren sich in die
der einen Seite. Beten, nach Gott       Zukunft, wenn die Krise vorüber
fragen, Glauben auf der anderen         ist. Aus der Perspektive der Hoff-
Seite. Bei Gott ist Lebensqualität      nung, dass Gott das Heute in
beides: Glaube und Kultur. Gute         seinen Händen hält und eine gute
Lebensbedingungen sind gute             Zukunft zusagt, ist Handeln im Hier
Glaubensbedingungen!                    und Jetzt möglich. Das Leben wird
                                        in der Krise gestaltet, nicht erst
So klingt der Ruf des Jeremia über      danach. Und Schritt für Schritt
die Jahrtausende hinweg sehr            kann so neues Vertrauen wach-
aktuell: Macht was aus Eurem            sen. Heimatliches Wohlfühlen –
Kiez! Lasst Mariendorf einen Ort        Ankommen und Bleiben wollen.
werden, der Charme gewinnt,             Der Gott der heimatlichen Gefühle
sodass Menschen sich wohl fühlen        hat sich auch in der Krise bewährt,
im Quartier. Denkt an das Mitein-       ja gerade dort.
ander von Kindern und Älteren,
Deutschen und Ausländern, Chris-                      Uli Seegenschmiedt
ten und Muslimen, Reichen und
Armen, Starken und Schwachen.
Suchet der Stadt Bestes! Suchet
des Kiez Bestes ... und betet für ihn
zum Herrn!

Jeremia kann dazu auffordern,
weil er um eine Perspektive der
Hoffnung weiß. Er erinnert daran,
was viele vergessen haben: Gott

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Monatslied für Oktober

Es wird sein in den letzten Tagen
                                     Evangelisches Gesangbuch, Nr. 426

1. Es wird sein in den letzten Ta-    Ein Lied über die Endzeit! Gottes
gen, so hat es der Prophet ge-        Berg wird alles andere überragen,
sehn, da wird Gottes Berg             und zwar für alle sichtbar. Und
überragen alle anderen Berge          dann ist die Sache endlich klar.
und Höhn. Und die Völker werden
kommen von Ost, West, Süd und         So träumen wir von der Überwin-
Nord, die Gott Fernen und die         dung allen Übels, von einem
Frommen, zu fragen nach Gottes        Leben in Frieden und Klarheit. Nur
Wort. Auf, kommt herbei! Lasst        ein Traum, sagen viele. Unsere
uns wandeln im Lichte des Herrn!      Hoffnung, sagen wir. Gottes Ver-
                                      heißung, sagen wir. Unsere Zuver-
2. Es wird sein in den letzten Ta-    sicht, sagen wir.
gen, so hat es der Prophet ge-
schaut, da wird niemand Waffen        Als Christinnen und Christen leben
mehr tragen, deren Stärke er lan-     wir in der stetigen Hoffnung auf
ge vertraut. Schwerter werden zu      die Verheißungen Gottes. Diese
Pflugscharen, und Krieg lernt kei-    sagen nicht, dass das Leben leicht
ner mehr. Gott wird seine Welt        ist. Diese sagen nicht, dass kein
bewahren vor Rüstung und Spieß        Leid und Unheil uns treffen kann.
und Speer. Auf, kommt herbei!         Aber sie sagen, dass wir durch-
Lasst uns wandeln im Lichte des       kommen. Gott verspricht uns
Herrn!                                Schutz und Kraft hier in unserem
3. Kann das Wort von den letzten      irdischen Leben. Er will durch Leid
Tagen aus einer längst ver-           und Unheil hindurchführen. Er
gangnen Zeit uns durch alle Fins-     stärkt uns und gibt uns Menschen
ternis tragen in die Gottesstadt,     an die Seite.
leuchtend und weit? Wenn wir
heute mutig wagen, auf Jesu Weg       Das ist nicht immer leicht anzu-
zu gehn, werden wir in unsern         nehmen. Oft fühlen wir uns doch
Tagen den kommenden Frieden           allein und verlassen. Da helfen
sehn. Auf, kommt herbei! Lasst        Vertrauen und Gebet.
uns wandeln im Lichte des Herrn.

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Monatslied für Oktober

Der Volksmund sagt: „Immer                Abschied nehmen muss. Und sie
wenn du denkst, es geht nicht             gibt Trost, wenn man vom Leben
mehr, kommt von irgendwo ein              Abschied nehmen muss.
Lichtlein her.“ Und ja, oft ist es so.
Ich würde jedoch präziser sagen,          Lasst uns festhalten an unserer
es kommt ein Licht von Gott her.          Hoffnung, von Gott gegeben, von
Es blendet nicht, es ist oft ein          Jesus Christus besiegelt.
kleines Licht. Aber es kann den
Weg weisen, kann uns einen                Gerade leben wir in einer sehr
Ausgang zeigen.                           verstörenden und beängstigenden
                                          Zeit. Da ist es unsere Aufgabe,
Auch Jesus war verzweifelt. Er hat        einander Hoffnung zuzusprechen
Gott gebeten, den Kelch der Miss-         und einander zur Seite zu stehen,
handlung und Hinrichtung an ihm           wo tätige Hilfe und Zuspruch nötig
vorbeigehen zu lassen. Er hat             sind.
gefragt, warum Gott ihn verlassen
habe. Doch Jesus hat sich in              So leben wir in der Hoffnung, dass
Gottes Hand gegeben. Jesus ist            diese Krisenzeit vorüber geht. Und
einen grausamen Tod gestorben,            wir leben in der Hoffnung, dass die
aber er hat das Leben wiederbe-           Opfer der Pandemie in Gottes
kommen.                                   Hand geborgen sind.

So tritt zu unserer Hoffnung, dass        Aber dieser Trost soll uns nicht
Gott uns auf der Erde zur Seite           zum Zurücklehnen animieren. Er
steht, diejenige, dass wir auch heil      soll uns animieren, Kraft zu schöp-
aus dem Tod herauskommen. Wir             fen, um weiter für die Menschlich-
haben das Versprechen, dass uns           keit auf Erden zu kämpfen bis zu
das Leben, das wahre Leben, das           dem Zeitpunkt, an dem Gott auf
unauslöschliche Leben, das ewige          seiner Höhe allen Menschen
Leben geschenkt wird.                     offenbar wird.
                                                                 Beate Klein
Diese Hoffnung gibt Trost durch
das Leben. Sie gibt Trost, wenn
man von lieben Menschen

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Aus dem Gemeindekirchenrat

Liebe Gemeinde,

erinnern Sie sich noch, mit wel-       nat wieder Abendmahl feiern – so
cher Selbstverständlichkeit wir        haben wir es in der Sitzung des
sonst mindestens zweimal im Mo-        Gemeindekirchenrates beschlos-
nat im Sonntagsgottesdienst            sen und uns dafür jeweils den ers-
Abendmahl miteinander gefeiert         ten      Sonntag      ausgesucht.
haben? Und dann kam Corona…            Natürlich wird auch das anders
Seit Mitte Juni treffen wir uns nun    sein, als Sie es bisher kannten.
sonntags wieder zum Gottes-            Wir stellen uns vor, dass wir - un-
dienst in der Martin-Luther-Ge-        ter Beachtung der gebotenen Hy-
dächtniskirche, im September           gieneregeln – kleine Becher
gab es den ersten „Gottesdienst        ausgeben, in denen sich jeweils
für Groß und Klein“ im Saal des        ein Stück Brot befindet. Nach der
Gemeindehauses in der Frieden-         Austeilung nehmen Sie das Brot
straße - alles ist ganz anders, als    aus dem Becher, in den dann Saft
wir es über Jahre und Jahrzehnte       gegossen wird. Nach den Spende-
gewohnt waren, aber es tut gut,        worten wird dann gemeinsam
überhaupt wieder miteinander           erst das Brot, dann der Saft zu
Gottesdienst feiern, einander          sich genommen. Und später wer-
sehen und zuwinken und viel-           den die Becher auf einem Tablett
leicht sogar im Anschluss und mit      wieder eingesammelt.
gebührendem Abstand ein paar
Worte wechseln zu können. Und          Sie merken es und wir versichern
wir bedanken uns bei Ihnen, dass       es Ihnen, dass wir alles daran set-
Sie Sonntag für Sonntag Ver-           zen, dass wir unser Gemeindele-
ständnis und Geduld mitbringen,        ben wieder aufnehmen können,
eine Maske tragen, sich in die An-     dass sich die verschiedenen
wesenheitsliste eintragen und          Kreise und Gruppen wieder tref-
nur die Sitzplätze besetzen, die       fen können. Wir tun unser Bestes
als solche ausgewiesen sind.           – und bitten Sie gleichzeitig um
                                       Verständnis, dass wir an den
Weil wir hier gemeinsam im gu-         meisten Stellen nicht einfach den
ten Sinne eine Routine entwickelt      Faden da wieder aufnehmen und
haben, wollen wir jetzt zusam-         weitermachen können, wo wir
men mit Ihnen den nächsten             Anfang März abrupt unterbro-
Schritt wagen und einmal im Mo-        chen wurden.

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Aus dem Gemeindekirchenrat

So sind wir eigentlich froh, dass       tesdienst in der Martin-Luther-
wir die Anträge des Posaunen-           Gedächtniskirche das Café im
chores und der Kantorei auf Wie-        großen Saal des Gemeindehauses
deraufnahme ihres jeweiligen            an der Dorfkirche zu eröffnen.
Probenbetriebs grundsätzlich be-        Man muss also einen kleinen Fuß-
fürworten konnten.                      weg in Kauf nehmen, und es gibt
Aber: Die Kantorei wird sich nicht      auch eine maximale Teilnehmer-
mehr im großen Saal des Gemein-         zahl. Zudem können wir Sie nicht
dehauses in der Rathausstraße           mehr ganz spontan einladen, son-
treffen können, sondern muss -          dern bitten Sie, sich bereits am
um die für Sänger erforderlichen        Sonntag der Vorwoche in eine
Abstands- und Hygieneregeln ein-        Teilnehmerliste einzutragen. Und
halten zu können - in die Martin-       auch im Saal selbst sitzen Sie an
Luther-Gedächtniskirche auswei-         einem Einzeltisch. Aber weil dies
chen. Die allerdings kann für ei-       genau die Situation ist, die wir aus
nen Probenbetrieb nicht geheizt         unseren Gemeindekirchenratssit-
werden – die Kosten dafür belau-        zungen kennen, können wir Ihnen
fen sich für einen einzigen Abend       versichern: Das geht! Probieren
auf drei- bis vierhundert Euro. Ein     Sie es aus, genießen Sie trotz der
Dilemma…                                Einschränkungen wieder die Gast-
                                        freundschaft von Schanzens so-
Auch das sonntägliche Kirchenca-        wie das Beisammensein und den
fé nach dem Gottesdienst möch-          Austausch mit netten Menschen
ten wir wieder ab Oktober               aus unserer Gemeinde. Wir freu-
aufleben lassen – wenngleich            en uns auf Sie!
auch das nur in eingeschränkter
Form und unter strengen Aufla-          Im Namen des Gemeindekirchen-
gen möglich ist. So haben sich          rates grüßt Sie ganz herzlich
Marianne und Hans Schanz gerne
bereit erklärt, jeweils am 1. und 3.           Ihre Sabine Flamme-Brüne
Sonntag im Monat nach dem Got-

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Dreißig Jahre Wiedervereinigung

Es ist nun dreißig Jahre her, da sich      Wer kritisch denkt, kommt zu
das Land und die Welt in unvor-            anderen Ergebnissen als der, der
stellbarer Weise verändert haben.          es ganz pragmatisch sieht. Vor der
Die Grenze hier in unserer Stadt           Kirche der Versöhnung in der
war überwunden und wir erinnern            Bernauer Straße wächst auf dem
uns an die Bilder der über-                ehemaligen Grenzstreifen Getrei-
schwänglichen Freude. Ein außer-           de als Zeichen für etwas, das in die
ordentlicher Wandel setzte ein.            Zukunft weist! Wer Brücken
Ost und West kamen mehr oder               bauen kann, der bekam jetzt seine
weniger schnell wieder zusam-              große Chance. Aber auch das war
men.                                       nicht ganz leicht. Die Phantasie
Jeder wirft heute auf seine Weise          sollte sich entfalten. Denn wie viel
den Blick zurück auf die bewe-             Altes hatte jetzt seine Bedeutung
genden Ereignisse. Man betrach-            verloren? Neue Bildungspläne für
tet die Zeit aus verschiedenen             die junge Generation an Schulen
Perspektiven: politisch hat den            und anderen Bildungseinrich-
Vorrang, aber auch kulturell und           tungen mussten geschaffen wer-
kirchlich hat sich die Landschaft          den. Religionsunterricht wurde
erneuert.                                  nun an allen allgemeinbildenden

                                        Foto: Berthold Werner, Wikimedia Commons

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Dreißig Jahre Wiedervereinigung

Schulen erteilt. Die Kultur der         „Ne chlebom jedinnym“ (1956)
Sprache in Ost und West änderte         bei. (Dt. Nicht vom Brot allein).
sich und wurde vergleichbar.            Seine gesellschaftskritische Sicht
Bedeutende Namen haben sich in          der Sowjetunion wirkte wie eine
das Gedächtnis bleibend einge-          Inspiration und machte ihn welt-
schrieben. Nicht nur J.F. Kennedys      weit bekannt.
Wort: „Ich bin ein Berliner“ ist zum    Im Westen jedoch hat dieser
Symbol geworden. Die Freiheits-         Spruch durchaus biblische Prä-
glocke auf dem Schöneberger             gung und alttestamentlichen
Rathaus bekommt eine neue Deu-          Klang. Im Neuen Testament dringt
tung. Das Rote Rathaus in Mitte         er bis zur Bußpredigt Johannes des
wird wieder Sitz des Regierenden.       Täufers durch, wie es im Matthä-
Das Brandenburger Tor ist wieder        us-Evangelium geschildert wird.
ein Tor, das den Blick frei gibt,       In unsere heutige Zeit übertragen
denn man kann es jetzt durch-           wird er ein wenig anders klingen:
schreiten. Und im Kalender taucht
ein neues bedeutendes Datum             Der Mensch lebt nicht von Brot
auf: der 3. Oktober als Tag der         allein – genährt von der Milch zu
Deutschen Einheit.                      Anfang,
Die Zeit der Besatzung war endgül-      getragen von der Liebe, gelenkt
tig vorbei. Die einst alliierten        von den Blicken.
Mächte zogen sich in ihre Länder        Nein, das ist nicht Leben `Vom Brot
zurück. Zuletzt wurden 1994 die         allein`.
Angehörigen der sowjetischen            Und dennoch – umsorgt von pfle-
Armee feierlich verabschiedet.          genden Händen, umhegt von
                                        guten Menschen.
Dabei kommt mir ein interes-            Alles das ist „Brot“, Nahrung für
santer Spruch in den Sinn, der im       die Seele.
Osten eher als marxistisch galt –
im Westen jedoch christlich – weil      Der Mensch lebt nicht vom Brot
er der Bibel entnommen ist –            allein, sondern von einem jegli-
verstanden wurde:                       chen Wort,
Der Mensch lebt nicht vom Brot           das durch den Mund Gottes geht.
allein.                                 Es gibt nicht nur der Angelpunkte
Zur marxistischen Prägung trug          zwei: Den einen hier – den anderen
der inzwischen legendär gewor-          dort.
dene Roman von W. D. Dudinzew

                                - Seite 10 -
Dreißig Jahre Wiedervereinigung

Es ist nicht wie eine Wippe: Mal     und der Äther einander begegnen,
geht es nach oben – mal geht es      da wird ein Bund erkennbar.
nach unten.                          Es leuchtet ein Licht auf, es grüßt
                                     alles, was da lebt auf Erden!
Kommen zwei Freunde zusammen         Ein schönes, freundliches Licht: der
und fragen einander: Was tust du?    Bund Gottes mit den Menschen!
–                                    Und nun – frage:
Antwortet der Eine: Ich gehe in      Wovon lebst du? Wovon träumst
den Fußstapfen meines Vaters.        du?
Sagt der Andere: Ich halte Aus-      Keiner lebt sich selber, keiner stirbt
schau nach neuen Pfaden.             sich selber.
Gehen Kinder in die Schule und       Sieh dich um – und du wirst es
lernen das ABC des Lebens. –         finden.
Wovon träumen sie?
                                                          Beate Barwich
Wo Himmel und Erde einander
berühren, wo weit am Horizont
das Meer

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Erntedank

Du bist in einem Restaurant zusam-        net.“ - „Das ist doch eigentlich nicht
men mit anderen. Man unterhält            nötig.“ - „Das ist ja unbezahlbar.“ –
sich, isst und trinkt etwas. Jemand       Unsere Sprache verrät uns. Das
aus der Runde bittet um die Rech-         ganze Leben soll bitteschön aufge-
nung. Der Kellner fragt: „Alles           hen: Was kostet das? Was bringt
zusammen?“ Schweigen am Tisch.            mir das? So stellen wir eine heim-
Einige schauen herum. Dann sagt           liche Kosten-Nutzen-Rechnung auf.
jemand: „Ja!“ Erstaunte Gesichter,        Gibst Du mir, so geb ich Dir. Ist das
manche blicken etwas verschämt.           nur Mathematik oder berechnend?
Erst kommt ein „Aber“, dann ein           Im Gedicht „Am Ende der Rech-
„Oh, danke! Herzlichen Dank!“             nung“ von Lothar Zenetti kommt es
Das „Aber“ ist in uns tief verwurzelt.    zu einem überraschenden Schluss.
„Damit habe ich aber nicht gerech-

                                  - Seite 12 -
Erntedank
Er ermutigt zu einer neuen Sicht- „Einmal wird“ – so beginnen beide
weise auf das Leben:              Strophen. Sie beschreiben uns
                                  einmal als Verbraucher, einmal als
    Einmal wird uns gewiss        Zahlungspflichtige – doch dann die
    Die Rechnung präsentiert      Überraschung: Wir haben die Rech-
    für den Sonnenschein          nung ohne den Wirt gemacht. Mit
    Und das Rauschen der Blätter, diesem Wirt ist Gott gemeint. Er
    die sanften Maiglöckchen      bereitet das Fest des Lebens. Gott
    Und die dunklen Tannen,       lädt uns ein! Wie außergewöhnlich:
    für den Schnee und den Wind, Was wir im Leben verzehren, ist
    den Vogelflug und das Gras    Geschenk. Unfassbar. Das verändert
    und die Schmetterlinge,       alles.
    für die Luft, die wir         Gott möchte uns auf einer anderen
    geatmet haben, und den        Ebene begegnen als mit Cash and
    Blick auf die Sterne          Flow. Mit Geld ist das Leben nicht zu
    und für all die Tage,         bezahlen. Da wären wir sonst arm
    die Abende und die Nächte.    dran. Jesus Christus erscheint uns
                                  dort, wo nicht gerechnet wird, wo
    Einmal wird es Zeit,          geschenkt wird, wo jemand vom
    dass wir aufbrechen und       andern her denkt, mit dem Herzen
    bezahlen;                     sieht. Gottes Vergnügen, uns einzu-
    bitte die Rechnung.           laden, macht mich ganz vergnügt.
    Doch wir haben sie
    Ohne den Wirt gemacht:        Uli Seegenschmiedt
    Ich habe euch eingeladen,
    sagt der und lacht,
    so weit die Erde reicht:
    Es war mir ein Vergnügen!

Lothar Zenetti, Sieben Farben hat
das Licht.
Verlag J. Pfeiffer München, 1974,
Seite 293

                            - Seite 13 -
Filmgespräche „Starke Streifen“ 2020/2021

„Starke Streifen“

Monatliche Filmgespräche – Die 3.
Saison

Sie waren im Kino, es war ein wirklich
guter Film. Der Abspann kommt, Sie
gehen gedankenversunken nach
Hause. Wie wäre das, miteinander über „Starke Streifen“ ins Gespräch
zu kommen? Dazu lädt die Kirchengemeinde im Winterhalbjahr ein!
Bei den ausgewählten Filmen geht es um existenzielle Lebensfragen. Sie
sollen unterhalten, aber auch den Blick weiten. Popcorn und Getränke
schaffen das richtige Ambiente, um das Wochenende zu beginnen. Wenn
Sie mögen, bringen Sie etwas zum Knabbern oder einen Wein mit – von
Oktober bis März immer am 3. Freitag im Monat im Gemeindesaal
Friedenstraße 20. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr, Ende gegen 22 Uhr.
Seien Sie herzlich eingeladen und bringen Sie gerne Freunde und
Bekannte mit!

Organisation und Gesprächsleitung: Pfarrer Uli Seegenschmiedt

Start mit „Narziss und Goldmund“, eine großartige Adaption von
Hermann Hesses gleichnamiger Erzählung.

Foto: film.de                                      Hermann Hesse
                                                   Foto: Gret Widmann

                             - Seite 14 -
Filmgespräche „Starke Streifen“ 2020/2021
Freitag, 16. Oktober – 19:00 Uhr: Narziss und Goldmund – Deutschland /
Österreich 2020, 118 Minuten

Es handelt sich um eine Verfilmung der Erzählung von Hermann Hesse aus
dem Jahr 1930. Der Roman war sein erfolgreichstes Buch und wurde 2020
verfilmt: Der junge Goldmund wird von seinem Vater zum Studium ins
Kloster Mariabronn geschickt. Er trifft dort auf den frommen Klosterschüler
Narziss. Narziss hat sich dem asketisch geprägten Leben im Kloster
verschrieben. Goldmund versucht, es ihm nachzutun. Zwischen den beiden
entwickelt sich eine innige Freundschaft. Der lebenslustige Goldmund
erkennt bald, dass die Perspektive des Klosterlebens nicht mit seiner
Vorstellung von Freiheit übereinstimmt. So begibt er sich auf eine Reise
voller Abenteuer. Jahre später treffen sich Narziss und Goldmund unter
dramatischen Umständen wieder ... „Hermann Hesse für die große
Kinoleinwand.“ (ndr.de)

Weitere Termine zum Vormerken: 20. November und 18. Dezember 2020
sowie 15. Januar, 19. Februar und 19. März 2021

        Regelmäßiges Stundengebet in der Dorfkirche
Liebe Gemeinde,

Nach Aufhebung des Lockdowns findet jetzt immer mittwochs ab dem
26.08. um 19.00 Uhr in der Dorfkirche das liturgische Nachtgebet (die
sogenannte Komplet) statt.

Was das Singen betrifft, wird es von den aktuellen Bestimmungen
abhängen. Willkommen sind alle Alters- und Interessensgruppen, denn
was es braucht ist einzig die Freude an Besinnlichkeit und am gemein-
samen Gebet und/oder der Wunsch nach einem stimmungsvollen
Tagesabschluss.

Es freut sich auf Ihr Kommen und und grüßt Sie bis dahin,

                                          Ihre Pfarrerin Franziska Roeber

                               - Seite 15 -
Unsere Gottesdienste und Andachten

Sonntag,            10.00 Martin-Luther-
04.10.2020           Uhr Gedächtniskirche
17. Sonntag nach          Familiengottesdienst    Pfarrer
Trinitatis                zum Erntedank           Seegenschmiedt
Sonntag,            10.00 Martin-Luther-
11.10.2020           Uhr Gedächtniskirche
18. Sonntag nach          Gottesdienst            Pfarrer Lippold
Trinitatis
                    11.30 Gemeindezentrum
                     Uhr Friedenstraße
                          Gottesdienst für Groß   Pfarrerin Roeber
                          und Klein
Sonntag,            10.00 Martin-Luther-
18.10.2020           Uhr Gedächtniskirche
19. Sonntag nach          Gottesdienst            Pfarrerin Roeber
Trinitatis
Freitag,            18.00 Martin-Luther-
23.10.2020           Uhr Gedächtniskirche
                          Nagelkreuzandacht       Pfarrer i. R.
                                                  Brehm
Sonntag,            10.00 Martin-Luther-
25.10.2020           Uhr Gedächtniskirche
20. Sonntag nach          Gottesdienst            Pfarrerin Roeber
Trinitatis
Samstag,            19.00 Kirche Mariendorf-Süd
31.10.2020           Uhr Regionaler             Pfarrerin
Reformationstag           Gottesdienst          Grund-Kolbinger
                                                Pfarrer Lippold

Für die Gottesdienste gelten zur Zeit folgende Einschränkungen:
Platz nur dort nehmen, wo Gesangbücher ausgelegt sind; Abendmahl
in besonderer Weise; kein Gesang der Gemeinde; für Kollekten die
gekennzeichneten Körbe am Ausgang verwenden; kein Händedruck zur
Verabschiedung; kein Kirchencafé.
                           - Seite 16 -
Unsere Gottesdienste und Andachten

Sonntag,                 Martin-Luther-
01.11.2020         10.00 Gedächtniskirche
21. Sonntag nach    Uhr Gottesdienst        Pfarrer
Trinitatis                                  Seegenschmiedt
Freitag,           16.30 Garten der Kita
06.11.2010          Uhr Martinsfest         Pfarrerin Roeber
Martinstag

                          - Seite 17 -
Veranstaltungen

   - Seite 18 -
Veranstaltungen
                Freitag, 23.10.2020, 10.00 bis 12.00 Uhr
         Im Großen Saal des Johanna und Jochen Klepperhauses,
                            Rathausstraße 28

                                Literaturkreis
         Wir sprechen über den Roman "Das Glück der anderen"
                           von Stewart O'Nan
                      Leitung Frau Flamme-Brüne

                         Gemeindebrief bestellen
Der Mariendorfer Gemeindebrief liegt zur Abholung in der Küsterei, in unseren
Gemeinderäumen und unseren Kirchen und vielen Geschäften aus. Aber wir senden
Ihnen unseren Gemeindebrief auch gerne per Post zu.

Schon seit vielen Jahren erhalten die AbonnentInnen den monatlichen Gemeindebrief
unverändert für einen Vorzugspreis von 10 € / pro Jahr ins Haus geschickt.

Aufgrund der vielen Teuerungen – nicht nur des Portos – lässt sich dies nicht mehr
halten. So hat sich der Gemeindekirchenrat für eine stufenweise Anpassung
entschlossen. Für das Jahr 2021 wird ein Jahresabo mit 15 € zu Buche schlagen und mit
dem Jahr 2022 noch einmal auf 20 € angehoben, ohne dass damit die tatsächlichen
Kosten vollständig gedeckt sind.

Gemeindekirchenrat und Redaktion hoffen sehr auf Ihr Verständnis und bedanken sich.

**************************************************************************
Bitte senden Sie den Mariendorfer Gemeindebrief an:

Name, Vorname:________________________________________________

Straße / Hausnr.:_______________________________________________

PLZ / Ort:            _______________________________________________

Ich bin ich bereit, mich mit jährlich €10,- , für 2021 dann mit €15,- und ab 2022 mit
jährlich €20,- daran zu beteiligen.
**************************************************************************

                                    - Seite 19 -
Mariendorfer Konzerte

      - Seite 20 -
Offene Kirche

           Offene Martin-Luther-Gedächtniskirche
                   Berlin – Mariendorf

Jeden 2. und 4. Freitag
und sonntags nach dem
Gottesdienst
Die Kirche ist für Sie geöffnet
zur stillen Andacht und zum
Gebet von 17.00 – 19.00 Uhr

Am 4. Freitag um 18.00 Uhr
Nagelkreuzandacht in der
Kirche
(Mit Maske, Abstand und
Beachtung der Hygiene-
Vorschriften)

                       Offene Dorfkirche
                      Berlin – Mariendorf
Die Dorfkirche ist am 1. Donnerstag im Monat von 17.00 –
19.00 Uhr und sonntags bis Ende September von 15.00 - 17.00
Uhr zur stillen Andacht und zum Gebet bei Beachtung der
Abstandsregel geöffnet.

Das ist möglich geworden, weil sich Ehrenamtliche für die
Betreuung bereit gefunden haben. Ihnen ein herzliches
Dankeschön!
                           - Seite 21 -
Mariendorfer Motive

Street-Art am Mariendorfer Damm

                              Foto: Achim Oelkers

                                  Foto: Lehmann

           - Seite 22 -
Redewendungen aus der Bibel „Wer’s glaubt wird selig“

„In Quarantäne nehmen“ – vorsorgliche Isolierung verordnen

Was hat eigentlich eine Quarantäne, also eine Isolierung von Personen,
die möglicherweise an einer gefährlichen Infektionskrankheit leiden, mit
der Zahl Vierzig zu tun, die ja auf Italienisch „quaranta“ heißt? Im Jahr
1377 versuchte die Stadt Dubrovnik, ihre Bürger vor der Pest zu schützen,
indem sich alle Besucher vor dem Betreten der Stadt vierzig Tage lang in
speziellen Lagern aufhalten mussten. In jenen Zeiten starker Religiosität
hatte diese Zahl Symbolcharakter: 40 Tage wanderten die Israeliten
durch die Wüste, 40 Tage wollte Mose auf dem Berg Sinai, 40 Tage
wanderte Elia zum Berg Horeh. Besonders wichtig aber: 40 Tage fastete
Jesus in der Wüste, wie Matthäus (Mt 4,2) und Lukas (Lk 4,2) berichten.
Von der Regelung in der damals italienischsprachigen Adriarepublik leitet
sich der Begriff „Quarantäne“ in der noch heute gültigen Bedeutung ab;
allerdings richtet sich ihre Dauer heute natürlich nach der Inkubationszeit
der vermuteten Krankheit.

                            Segenswunsch

Herr, gib, dass wir unser Dasein leben.
Nicht wie ein Schachspiel,
bei dem alles berechnet ist.
Nicht wie einen Wettkampf,
bei dem alles berechnet ist.
Nicht wie einen Lehrsatz,
bei dem wir uns den Kopf zerbrechen:
Sondern wie ein Fest ohne Ende,
wie einen Ball,
wie einen Tanz,
in den Armen deiner Gnade,
zu der Musik allumfassender Liebe,
Herr, komm und lade uns ein

Madeleine Delbre

                               - Seite 23 -
Verteilstellen für den Gemeindebrief
Außer in den Vorräumen unserer Kir-         ARU
chen, den verschiedenen Einrichtungen       Alt-Mariendorf 39
der Kirche und Diakonie in Mariendorf
und dem Dibeliusstift können Sie den        Bäckerei
Mariendorfer Gemeindebrief auch hier        Forddamm 13
bekommen:
                                            Fortunatus-Apotheke
Prospektkästen                              Mariendorfer Damm 68
- Friedenstr. 20
- Friedhof Friedenstr. 14                   Hildegard-Apotheke
- Alt-Mariendorf Eingang Friedhof           Gersdorfstr. 50
- Martin-Luther-Gedächtniskirche
- Rathausstr. 28                            Physiotherapie Kaempf
                                            Forddamm 9
In den Seniorenheimen
- Ullsteinstr. 159                          Kosmetikstudio Kurek
- Eisenacher Str. 70                        Forddamm 6
- Britzer Str. 91
- Domizil,                                  Park-Apotheke
  Mariendorfer Damm 148                     Forddamm 6-8
- Friedrich Küter Pflegewohnpark
                                            Gärtnerei am Heidefriedhof
  Forddamm 6-8
                                            Reißeckstr. 14
- Domicil                                   Villa Morgenröte
  Küterstraße 7                             Friedenstr. 29
DRK-Wohnheim                                Zeitungshandlung
Mariendorfer Damm 108                       Mariendorfer Damm 104
Akazien-Apotheke
Mariendorfer Damm 73

Bedeutung der Farbbalken im Gemeindebrief

  Violett         Unsere Gemeinde                  Blau         Diakonie

 Orange           Landeskirche, Kirchenkreis, Ökumene

                  Sonstiges                                     Anzeigen
   Grau                                            Grün
                                    - Seite 24 -
Impressum
Herausgeber: Der Mariendorfer Gemeindebrief wird monatlich von der Evangelischen
Kirchengemeinde Mariendorf herausgegeben. Adresse der Gemeinde: Alt-Mariendorf
39, 12107 Berlin.
V.i.S.d.P.: Pfr. Uli Seegenschmiedt

Redaktionsteam: Torsten Görisch (Gö), Gabriela Graf (Gf), Hans-Joachim Oelkers (Oe)
achim.oelkers(at)gmail.com, Klaus Wirbel (KW). Beiträge, die namentlich
gekennzeichnet sind, entsprechen nicht immer der Meinung des Gemeindekirchenrates
und der Redaktion. Artikel und Hinweise für den Gemeindebrief können Sie auch an
die E–Mail Anschrift senden: kwirbel(at)aol.com. Artikel und Hinweise für unsere
Webseite senden Sie bitte an seegenschmiedt(at)mariendorf-evangelisch.de
Zur Vermeidung von Spam-Mail haben wir die E-Mail-Adressen nicht exakt aufgeführt.
Bitte ersetzen Sie oben die Zeichenfolge (at) durch das Zeichen @.

Druck: Gemeindebriefdruckerei, Gr. Oesingen

Redaktionsschluss für die November-Ausgabe: 15. Oktober 2020

                                   - Seite 25 -
Unsere Inserenten

    - Seite 26 -
Unsere Inserenten

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Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Gemeindebüro.
      Wie Sie es erreichen, finden Sie unter Adressen.

                       - Seite 27 -
Unsere Inserenten

    - Seite 28 -
Diakonie

- Seite 29 -
Adressen der Gemeinde

Gemeindebüro
Nina Escribano Garcia / Sabine Abert
Alt-Mariendorf 39                                 Tel.:        7 06 50 05
12107 Berlin                                      Fax:         7 06 50 06
E-Mail: gemeindebuero(at)mariendorf-evangelisch.de
Sprechzeiten:                             Di + Mi        9.00 - 12.00 Uhr
                                          Do            17.30 - 19.00 Uhr
Internet
www.mariendorf-evangelisch.de

Dorfkirche (DK)
Alt-Mariendorf 37, 12107 Berlin

Martin-Luther-Gedächtniskirche (MLGK)
Riegerzeile 1a, 12105 Berlin, Rathaus-/Ecke Kaiserstraße

Gemeindezentrum Friedenstraße
Friedenstraße 20, 12107 Berlin

Pfarramt
- Pfr. Detlef Lippold                          dienstl. Tel.: 70 20 61 58
    (geschäftsführender Pfarrer)
    E-Mail: pfarrer(at)mariendorf-evangelisch.de
- Pfr. Uli Seegenschmiedt                      dienstl. Tel. 70 20 61 57
    E-Mail: seegenschmiedt(at)mariendorf-evangelisch.de
- Pfrn. Franziska Roeber                       dienstl. Tel. 70 20 61 55
    E-Mail: pfarrerin(at)ev-kirchengemeinde-mariendorf.de

Kirchenmusiker
Friedrich-Wilhelm Schulze                                  Tel.: 706 10 42
E-Mail: kantor(at)ev-kirchengemeinde-mariendorf.de

Haus- und Kirchwart
Michael Krumbach

Seniorenarbeit
Antje Kraus-Gutsche                                        Tel.:   70 20 61 56
E-Mail: senioren(at)mariendorf-evangelisch.de
Sprechstunde      dienstags 12.00 - 13.00

                                  - Seite 30 -
Adressen der Gemeinde
Ehrenamtsbeauftragte
Corinna Täger                                             Tel.: 7 05 54 63

Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Susanne Werner                                            Tel.:    7 06 24 52
E-Mail:      jugend(at)mariendorf-evangelisch.de

Evangelische Kindertagesstätte Mariendorf
Rathausstr. 28, 12105 Berlin                             Tel.: 7 06 33 09
2. Etage                       700 74 167                Fax: 70 07 41 69
E-Mail:       kita(at)mariendorf-evangelisch.de
Leitung: Manuela Keyl
Bürosprechzeiten: 1. Mittwoch im Monat 09.00 - 11.00 Uhr
                    1. Donnerstag im Monat 17.00 - 18.30 Uhr
Schließzeiten: 3 Wochen in Sommerferien, zwischen Weihnachten und Neujahr
Kurator: Pfr. Detlef Lippold

Friedhofsverwaltung
EFBSO Evangelischer Friedhofsverband Berlin Süd-Ost
Friedhofsbereich Mariendorf
Sprechzeiten: Mo, Di, Do 10.00 - 14.00 Uhr
                   Fr 10.00 - 13.00 Uhr
- Friedhof Vier Apostel, Rixdorfer Str. 52-57, 12109 Berlin
- Friedhof Alt-Mariendorf II, Friedenstr. 12-14, 12107 Berlin
- Christus-Friedhof, Mariendorfer Damm 225-227, 12107 Berlin
Tel. 030 / 30 36 37 30
Fax 030 / 30 36 37 31
E Mail: info(at)efbso.de         Bitte ersetzen Sie in den E-Mail-Adressen
Internet: www.efbso.de                die Zeichenfolge (at) durch das Zeichen @.

Albrechts Teerofen, Freizeitgelände der Gemeinde
Anfragen über das Gemeindebüro

Spendenkonto

KVA Berlin Mitte-West,
Verwendungszweck: KG Mariendorf (+ Zweckbestimmung)
IBAN: DE80 1001 0010 0028 0131 00
BIC:PBNKDEFF Postbank Berlin

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