Pamir Highway - Challenge 2019 / 2 - Diesel and Dust - auf dem Dach der Welt - Rallye Dresden-Dakar-Banjul

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Pamir Highway - Challenge 2019 / 2 - Diesel and Dust - auf dem Dach der Welt - Rallye Dresden-Dakar-Banjul
Pamir Highway - Challenge 2019 / 2
         Diesel and Dust – auf dem Dach der Welt
Uralte Kulturen, schroffe Felsen, hohe Berge, weite Ebenen, Blicke
 in endlose Fernen und der tiefblaue Himmel gespiegelt in klaren,
  noch blaueren Seen. Mittelasien ...herrlicher Ort der Sehnsucht!
„Ich habe nicht die Hälfte von dem erzählt, was ich gesehen habe, weil keiner
                              mir geglaubt hätte.“
                                         März
                                                               Marco Polo um 1315

Kirgistan und Tadshikistan, zwei ehemalige Sowjetrepubliken waren vor dem Fall der
Berliner Mauer Traumziele der Sehnsucht für fernwehkranke, eingesperrte Bergsteiger
und Abenteurer aus der DDR. Mit etwas Glück und viel Improvisationsvermögen
konnte man die strengen Regularien, die für einen Besuch dieser Regionen galten,
vielleicht doch umgehen und in Mittelasien auf die Erfüllung so mancher Träume
hoffen. Götz Wiegand verzichtete 1989 auf das legendäre Konzert von Bruce
Springsteen in Ost Berlin, weil er am nächsten Tag mit eigenhändig gefälschten
Dokumenten in den Pamir aufbrach. Diese Reise war phantastisch und endetet mit der
Besteigung des ersten Siebentausenders, des Pik Lenin. Nun 30 Jahre später, eine
Welt und viele Bruce Springsteen Konzerte weiter führt eine, vom Biwak Moderator
Thorsten Kutschke sowie Sabine und Götz Wiegand erdachte Selbstfahrertour unter
Organisation des Breitengrad e.V. in die Weiten Mittelasiens.
Pamir Highway - Challenge 2019 / 2 - Diesel and Dust - auf dem Dach der Welt - Rallye Dresden-Dakar-Banjul
Der Pamir Highway verbindet über eine Entfernung von 1252 Kilometer
die kirgisische Stadt Osch mit dem in der tadschikischen Region Berg-Badachschan
gelegenen Chorugh, bzw. der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe. Im Nordosten
Tadschikistans überquert der Highway auf seinem höchsten Punkt den Ak-Baital-
Pass (4655 Meter). Danach führt der Pamir Highway am Karakul vorbei, bevor er
am Kyzyl-Art-Pass auf 4282 Meter Höhe die Grenze nach Kirgisistan überquert. Hier
verlässt der Pamir Highway nordwärts das Pamir-Gebirge und durchfährt das Trans-
Alai- bzw. Alai-Gebirge. Die kirgisische Stadt Osch markiert den Endpunkt des Pamir
Highways. Der Pamir Highway ist nach dem Karakorum Highway die zweithöchste
befestigte Fernstraße der Erde.
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Unsere Tour beginnt im Osten Tadschikistans, in der Hauptstadt Dushanbe. Von dort
fahren wir zunächst nach Osten und legen unterwegs einen Akklimatisationsstop ein.
Nun wenden wir uns nach Süden und erreichen über Chorugh den Wakhan Korridor.
Das Grenztal zwischen Tadschikistan und Afghanistan wird durch den Hindukusch im
Süden und die Berge des Pamir im Norden gebildet. Wer möchte unternimmt dort mit
uns eine zweitägige Trekkingtour in eines der schönsten Hochgebirgstäler der Erde.
Dann geht es nach Norden, nach Murgab, dort werden wir festlich empfangen, denn
wir wollen ein Projekt unterstützen, das den 1. Kindergarten in diesem Teil des Pamir
errichten möchte. Weiter rollen wir in das Basislager des Pik Lenin und damit über die
Grenze nach Tadschikistan. Die von uns unterstützte Expedition hat das Camp aber
schon, hoffentlich erfolgreich, verlassen. Über Osch wenden wir uns danach weiter
nach Osten. Wir erreichen den Issyk Kul, nach dem Titicacasee zweitgrößter
Gebirgssee unseres Planeten. Wir umrunden den See und genießen die Ausblicke in
das Himmelsgebirge, den Tien Shan. Unsere Selbstfahrertour endet danach in
Bishkek, dem früheren Frunse, der Hauptstadt Kirgistans. Bei gutem Wetter sehen wir
auf unserer Fahrt die Gipfel der höchsten Gebirge dieser Erde. Vom Tien Shan über
Kunlun Shan, Pamir, Hindukusch bis hin zu Karakorum und Himalaya reicht der Blick,
liegen die schnee- und eisbedeckten Berggiganten zum Greifen nah und in
unerreichbarer, endloser Ferne. Wer möchte kann vor dem Start der Tour in Dushanbe
noch den legendären Städten Samarkand und Buchara in Usbekistan einen Besuch
abstatten.

Der Pamir ist ein Hochgebirge in Zentralasien, das zum Dach der Welt gezählt wird. Es
hat eine Fläche von etwa 120.000 km², wovon ca. 12.500 km² vergletschert sind.
Der Name stammt möglicherweise aus Sanskrit upa-meru („nahe dem Berg Meru“)
oder aus persisch pāye mihr („zu Füßen des Mithra“).
Der äußerste Norden des Faltengebirges gehört zu Kirgisistan, der Osten zu China,
der Süden zu Afghanistan, der Rest zu Tadschikistan. Der Pamir verbindet einige der
großen Gebirgszüge Asiens: Tianshan im Norden, Karakorum im Süden, Kunlun
Shan (zu dem der Oberlauf des Yarkant die Abgrenzung bildet) im Südosten
und Hindukusch im Südwesten. Im Osten des Pamir schließt das Hochland von
Tibet an, das häufig ebenfalls als Dach der Welt bezeichnet wird.
Die mittlere Höhe des Pamirs liegt bei etwa 3600 bis 4400 m, was meist über der hier
bei 3700 m liegenden Baumgrenze liegt. Im Pamir entspringt unter anderen der Pamir,
der rechte Quellfluss des Pandsch. Der größte See im Pamir ist der Karakul in
Tadschikistan. Der längste Gletscher ist der 70 km lange Fedtschenko-Gletscher. Es
gibt häufig Erdbeben, durch eines entstand 1911 der Saressee.
Das Klima ist rau und trocken. Die Bewohner sind meist Viehzüchter und
halten Yaks und Fettschwanzschafe.
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Tagesablauf
1.Tag - 14.08.: Flug von Europa nach Mittelasien
        Von Berlin, Frankfurt am Main oder einer anderen Stadt in Deutschland oder
       Tschechien fliegen wir nach Tadschikistan.
2.Tag - 15.08.: Ankunft in Dushanbe, Willkommen in Mittelasien
        Wir erreichen Dushanbe, die Hauptstadt Tadschikistans. Wir checken im Hotel ein
       und können uns nach dem Flug ausruhen. Danach lockt das Fremde. Dushanbe hat
       heute 875.000 Einwohner. Die Stadt war früher eine Karawanserei an der
       Seidenstraße. Sie verfügt über einige Basare. Abends lädt die Reiseleitung zum
       Welcomedinner ein. Hotel / A

3. Tag – 16.08.: Anmietung der Autos, Dushanbe - Kalai Khum (ca. 400 km)
       Wir verlassen Dushanbe. Auf guten Straßen fahren wir zunächst nach Südosten. Die
       Landschaft ist jetzt schon sehr beeindruckend. Wir übernachten in der Nähe der 2000
       Seelen Gemeinde Kalai Khum in unseren Zelten, wahrscheinlich hoch oben auf einem
       Pass, von dem aus man eine phantastische Sicht in die umgebende Bergwelt hat.
       Zeltübernachtung mit selbstgekochtem Abendessen.
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4.Tag – 17.08.: Akklimatisationstag
       Der heutige Tag dient der Akklimatisation, der Anpassung an die Höhe. Bevor wir in
       die großen Höhen kommen, wir müssen auf der weiteren Tour über 4000 m hohe
       Pässe überqueren, sollen wir uns an die Höhe gewöhnen. Je nach Wetterlage
       werden wir eine kleine Wandertour unternehmen und mit unseren Jeeps die
       Umgebung erkunden. Wir übernachten in einem Guesthouse oder unseren Zelten mit
       selbstgekochtem Abendessen aus der Campingküche.
5. Tag - 18.08.: Kalai Khum - Chorugh 250 km
       Von Kalai Khum aus folgen wir nun der Grenze zu Afghanistan nach Süden. Unsere
       Route folgt dabei lange Zeit dem Flusslauf des Pjandsch. Das ist der 921 km lange,
       linke Quellfluss des Amudarja in Zentralasien. Als der deutlich wasserreichere Quellfluss
       stellt er hydrologisch den Hauptstrang des Amudarja - Flusssystems dar. Ansonsten
       freuen wir uns über die grandiose Landschaft und auf ein kaltes Bier in Chorugh.
       Chorugh, die Hauptstadt der autonomen Provinz Berg-Badachschan hat etwa 29.000
       Einwohner und liegt, umgeben von hohen Bergen, auf 2000m Höhe. Guesthouse /
       Hotel / Frühstück
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6. Tag – 19.08.: Chorugh - Wakhan Valley (ca. 260 km)
       Heute erreichen wir das Wakhanvalley, ein großartiges Hochgebirgstal, eingerahmt
       von gigantischen, vergletscherten Bergen, durch das die Grenze zwischen
       Tadschikistan und Afghanistan verläuft. Wir werden in den Dörfern Langar oder Zong
       mit etwas Glück in einem Homestay in Mehrbettzimmern übernachten. Während der
       Fahrt durch das Wakhan Tal können wir mit etwas Glück auch einen Afghanenmarkt
       besuchen. Natürlich nur wenn es die Sicherheitslage zulässt. Homestay oder
       Guesthouse A / Frühstück

7. Tag – 20.08.: Wakhan Tag 1 – Trekking oder Kultur
       Je nach Interessenlage und körperlicher Verfassung verbringen wir die nächsten
       beiden Tage. Am Wandern Interessierte brechen heute auf, um die Basislager der
       beiden Pamirgipfel Pik Marx und Pik Engels zu erreichen. Dabei ist das Notwendigste
       selbst zu tragen. Für die heutige Wanderung in das Basecamp am Engels auf 4200 m
       Höhe brauchen wir 5 – 6 Stunden. Dort übernachten wir in Zelten und kochen
       gemeinsam ein Abendessen. Die Anderen, womöglich schlaueren Teilnehmer haben
       die Möglichkeit auf einer kleinen Wanderung Malereien aus der Zeit Marco Polos zu
       besuchen. Diese Gruppe übernachtet an der gleichen Stelle wie zuvor. Zelt /
       Homestay / F / selbstgekochtes Abendessen
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8.. Tag – 21.08.: Wakhan Tag 2 – Trekking oder Kultur
       Die Trekkinggruppe dreht eine Rundtour, entweder zur Zunge des Engelsgletschers
       oder zum Sattel vor dem Gipfel des Pik Komsomolskaja Prawda bis auf maximal
       5000m. Von oben hat man einen phantastischen Blick auf ein endloses Gipfelmeer,
       Pamir, Hindukusch und in der Ferne Karakorum, Himalaya und Kunlun Schan bilden
       eine gewaltiges Labyrinth aus Bergen, Tälern, Gletschern und Seen…. Eventuell
       müssen wir dann am Nachmittag noch absteigen. Die schlauere Gruppe besucht ein
       Museum und kann in heißen Quellen chillen. Wir übernachten an den gleichen
       Stellen des Vortages. Zelt / Homestay / F / selbstgekochtes Abendessen.
9. Tag – 22.08.: Wakhan Tal – Khargusch Pass 4344m – Yaschi Kul Lake (ca. 150 km)
       Die Trekkinggruppe hat einen langen Tag vor sich. Nach dem Abstieg vom BC am
       Engels, eventuell haben wir das auch schon gestern gemacht, geht es in die Autos
       und weiter bis zum Yaschi Kul Lake. Die Kulturgruppe kann gleich mit dem Fahren
       beginnen und wird deshalb wahrscheinlich eher am See ankommen. Am herrlich
       gelegenen Yashi Kul Lake schlagen wir in 3750m Höhe unsere Zelte auf. Mit etwas
       Glück können wir in heißen Quellen baden und entspannen. Zeltübernachtung,
       gemeinsam gekochtes Abendessen.
         ..

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10. Tag – 23.08.: Yaschi Kul Lake – Old Observatory (ca. 150 km)
       Wir fahren vom See auf dem Pamirhighway zunächst nach Osten und dann weiter
       nach Norden. Irgendwann verlassen wir den Highway und dringen immer weiter, auf
       verlassenen Nebenstraßen in die herrliche Bergwelt vor. In einem einsamen Tal
       übernachten wir bei einem herrlich gelegenen alten Observatorium in unseren Zelten.
       Gemeinsam bereiten wir das Abendessen zu. Zelt / A

11. Tag – 24.08.: Old Observatory – Murgab – Karakul See (ca. 180 km)
       Wir fahren zurück zum Pamir Highway und wenden uns nach Norden. Bald erreichen
       wir Murgab. Das 7000 Einwohner zählende Dorf liegt 3600 m hoch. Hier werden wir
       festlich empfangen, denn wir wollen mit unserer Rallye das Projekt des 1.
       Kindergartens in der Gegend unterstützen. Nach dem Mittagessen, das uns zu Ehren
       veranstaltet wird, sollten wir noch unsere Vorräte ergänzen, denn wir fahren noch
       etwas weiter Richtung Norden und überqueren am Nachmittag mit dem 4655m hohen
       Akbaitalpass die höchste Stelle der Straße. Unser Ziel ist der Karakul See.
       Der abflusslose, maximal 230 m tiefe See liegt auf 4000 m Höhe
       und ist von hohen Bergen umgeben und sein Wasser ist zu salzig zum Trinken. Er
       liegt innerhalb eines Einschlagkraters von 52 km Durchmesser. Der
       Meteoriteneinschlag erfolgte vor ca. 5 Millionen Jahren. Wir übernachten in einem
       Homestay und genießen ein einheimisches Abendessen, gekocht mit unserer Hilfe.
       Homestay oder Zelte / Mehrbettzimmer / F / A
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12. Tag - 25.08.: Karakul See Tadshikistan – Pik Lenin BC Kirgistan (ca. 250 km)
       Wir verlassen den Karakul und fahren weiter Richtung Norden. Um das Basislager
       am Pik Lenin zu erreichen müssen wir den Kyzyl-Art-Pass (4270m) überqueren und
       danach nach Kirgistan einreisen. Vor uns liegt nun die gewaltige Mauer der Berge
       des Trans Alay. Sie bilden die Grenze zu Tadshikistan und ihr höchster Punkt ist mit
       7134 Metern der Pik Lenin oder heute öfter mit seinem ursprünglichen Namen „Abuali
       Ibni Sino“ genannt. Der Berg gilt als leichter Siebentausender und im Juli 1989, also
       noch vor dem Fall der Berliner Mauer, war der Berg das erste Ziel mit über 7000 m
       Höhe von Götz Wiegand. Diese Expedition war eine spannende Geschichte von
       illegaler Einreise in das Territorium einer Großmacht, von Erfindungsreichtum,
       Kameradschaft und schließlich Erfolg an einem ganz großen Berg. Teilberichte davon
       kann man in den Büchern „Gipfelträume“ und „Abenteuer überm Tellerrand“
       nachlesen. Nun sind 30 Jahre vergangen und unsere Rallye möchte sozusagen einer
       Jubiläumsexpedition zum Gipfel des Pik Lenin unterstützend zur Seite stehen.
       Deshalb hat die erste Gruppe unserer Rallye die Bergsteiger einer Pik Lenin
       Expedition zu Berg gebracht. Diese haben allerdings, hoffentlich erfolgreich, den Berg
       schon verlassen. Wir werden aber trotzdem in Achik Tash, dem Basislager auf über
       3000m, noch einen Ruhe- und Wandertag verbringen. Wir übernachten in Zelten und
       es gibt ein leckeres Abendessen. Zelt / A
13. Tag - 26.08.: Basislager Pik Lenin – Ruhe- und Wandertag
       Wir schlafen aus und genießen die Natur. Den Ruhetag haben wir uns redlich
       verdient. Wer möchte kann eine Wanderung zum 4200 m hohen Mehl- oder Traveller
       Pass unternehmen. Der Pass ist so etwas wie das Tor zum Lenin und bietet herrliche
       Blicke in eine grandiose Landschaft. Am Abend feiern wir mit den Personal des
       Basislagers. Zelt F / M / A

14. Tag – 27.08.: Pik Lenin Basecamp – Osh (ca. 290 km)
       Heute erreichen wir wieder so etwas wie Zivilisation, denn unser Ziel ist Osh. Die
       zweitgrößte Stadt Kirgistans hat ca. 260.000 Einwohner und den größten, offenen
       Markt Zentralasiens – wirklich sehenswert. Wir übernachten im Hotel mit Frühstück.
       Hotel / F
15.Tag – 28.08.: Osh – Kazarman (ca. 280 km)
      Wir wenden uns nach Nordosten. Unser Ziel ist ein einfaches Guesthouse in
      Kazarman. Das Dorf erreichen wir nach einer abenteuerlichen Fahrt mitten durch
      herrliche Berge. Guesthouse mit Mehrbettzimmern / F / einheimisches, mit unserer
      Hilfe gekochtes Abendessen
16.Tag – 29.08.: Kazarman - Song Köl See (ca. 230 km)
      Weiter geht es durch die nördlichen Berge Kigistans. Unser Ziel ist der Song Köl See.
      Dort übernahten wir in einem Jurtencamp. Wenn man in einer Jurte übernachtet gilt
      es unbedingt verschiedene Regeln einzuhalten. Die Wichtigste ist, niemals auf die
      Türschwelle treten. Zu Zeiten Dschingis Khans kostete das den eigenen Kopf, heute
      ist es nicht mehr ganz so schlimm, aber Unglück bringt es in jedem Fall. Also
      Vorsicht. Jurtencamp / F / A
17. Tag / 18. Tag – 30. - 31.08.: Song Köl See – Karakol (ca. 400 km)
       Das Abenteuer geht weiter. Zwei Tage haben wir Zeit um das 400 km entfernt
       liegende Ostufer des Issyk Kul Sees zu erreichen. Diese Tage haben es in sich. Wir
       werden versuchen eine Route quer durch die Vorberge des Tien Shan zu fahren.
       Unterwegs übernachten wir in unseren Zelten in der Nähe von Naryn. Wie immer bei
       Zeltübernachtungen kocht die Expeditionsleitung unter Mithilfe aller Teilnehmer ein
       Abendessen. Am See übernachten wir in der Stadt Karakol. Karakol hat etwas
       weniger als 70.000 Einwohner und liegt nur 150 km von der chinesischen Grenze
       entfernt. Unterwegs treffen wir auf Nomaden und immer wieder sehen wir religiöse,
       meist buddhistische Heiligtümer. Wir können einen Wasserfall besuchen und die
       Landschaft ist großartig. Zeltübernachtung am Tag 1 / Gemeinsames,
       selbstgekochtes Abendessen, Hotel oder Guesthouse am Tag 2 / F

19. Tag – 01.09.: Entlang des Issyk Kul von Karakol zum Nordufer (ca. 250 km)
       Wir können ausschlafen, denn heute liegen nur 250 km und diese auf Asphalt vor
       uns. Wir folgen dem nördlichen Seeufer. Der Issyk Kul ist mit 6236 Quadratkilometern
       der größte See Kirgistans. Er liegt auf 1600 m Höhe und ist über 600 m tief. Der See
       gilt als fischreich. Unterwegs sehen wir bei gutem Wetter die Bergriesen des Tian
       Shan, des Himmelsgebirges. Ein geheimnisvoller Gebirgszug, der in den
       Siebentausendern Pik Pobeda und Chan Tengri kulminiert und sich bis nach
       Nordchina erstreckt. Wir übernachten in einem einfachen Hotel in Seenähe. Hotel
       oder Guesthouse / F
20. Tag – 02.09.: Fahrt vom Issyk Kul nach Bishkek und Abgabe der Autos (ca. 200 km)
        Heute steigen wir das letzte Mal in unsere treuen Jeeps und erreichen die
       Hauptstadt Kirgistans Bishkek, das ehemalige Frunse. Bishkek hat heute 875.000
       Einwohner. Die Stadt war ebenfalls früher eine Karawanserei an der Seidenstraße.
       Sie verfügt über einige Basare und, überraschend für das trockene Klima, viele grüne
       Bäume, die durch Kanäle bewässert werden. Wir geben unsere Autos ab und
       checken im Hotel ein. Hotel / F
21. Tag – 03.09.: Bishkek – Ruhe und Reservetag
       Heute nehmen wir Abschied von Mittelasien. Wir schlafen aus und genießen den
       Ruhetag. Wir tätigen die letzten Einkäufe und bummeln durch Bishkek. Am Abend
       lädt die Reiseleitung zum Good Bye Dinner. Übernachtung im Hotel / Guesthouse mit
       Frühstück und Abendessen

22. Tag – 04.09.: Heimflug
       Wahrscheinlich geht es sehr zeitig am Morgen los, mit dem Flug in die Heimat. Wir
       werden versuchen wenigstens noch einen Kaffee im Hotel zu ergattern, bevor wir
       zum Flugplatz fahren. Gegen Abend sind wir von einer faszinierenden Reise zurück
       in der Heimat.
Vorspiel Usbekistan
Wer genug Zeit hat kann auf der Vorhertour die faszinierenden Städte Samarkand und
Buchara in Usbekistan besuchen. Es ist leider nicht möglich mit Mietwagen aus Kirgistan
nach Usbekistan einzureisen. Deshalb werden wir dort mit einem Bus unterwegs sein, der
uns danach nach Dushanbe bringen wird. Die von uns besuchten Städte gehören zum
Weltkulturerbe und zeugen von architektonischen Meisterleistungen in einer geschichtlichen
Epoche, in denen diese Gegend das Zentrum eines Weltreiches darstellte.

-3. Tag – 10.08. Flug von Europa nach Mittelasien
       Von Berlin, Frankfurt oder einer anderen Stadt in Deutschland oder Tschechien
       fliegen wir nach Mittelasien.

-2. Tag – 11.08. Ankunft in Samarkand
       Wir erreichen Samarkand, werden am Flugplatz abgeholt und checken im Hotel ein.
       Am Nachmittag können wir erste Eindrücke einer faszinierenden Welt erleben. Am
       Abend lädt die Reiseleitung zum Abendessen ein. Hotel / A
-1. Tag – 12.08. Samarkand
       Heute besichtigen wir Samarkand und kaufen erste Souvenirs ein. Afrasiab, der
       Vorläufer von Samarqand, wurde etwa 750 v. Chr. in der fruchtbaren Ebene
       des Serafschan als Oasenstadt gegründet.
       Erst im 14. Jahrhundert wurde die Stadt unter dem Namen „Samarkand“ wieder neu
       aufgebaut, aber nicht an der alten Stelle, sondern etwa 1 km südwestlich des
       alten Siedlungshügels. Der mongolische Herrscher Timur machte Samarqand 1369
       zur Hauptstadt seines Großreichs, siedelte hier 150.000 Menschen, namentlich
       Seidenweber und Waffenschmiede, an und baute die Stadt zu einer der schönsten
       und bedeutendsten Metropolen seiner Zeit aus. 1500 nahmen die Schaibaniden
       Samarquand ein, dass dann Provinzhauptstadt des Khanats Buchara wurde. 1868
       kam die Stadt offiziell unter russische Herrschaft. Sie wurde Hauptstadt einer Provinz
       innerhalb des Generalgouvernements Turkestan, aus dem 1918 die Turkestanische
       ASSR wurde. 1925 wurde sie zur ersten Hauptstadt der neu geschaffenen Usbekischen
       SSR, verlor diese Funktion jedoch 1930 an Taschkent. Seit 1991 gehört die Stadt zur
       unabhängigen Republik Usbekistan, deren viertgrößte Stadt sie ist. Darüber hinaus ist sie
       Verwaltungszentrum der gleichnamigen Region Hotel / F / M/ A
0. Tag – 13.08. Samarkand - Buchara
       Nach dem Frühstück springen wir im mittelalterlichen Samarkand umgehend in die
       Moderne. Mit einem Hochgeschwindigkeitszug rasen wir in vier Stunden nach
       Buchara. Dort checken wir in einem guten Hotel ein. Wenn alles klappt findet das
       Abendessen zusammen mit einer Verkostung lokaler Weine statt. Hotel / F / M / A
       (evtl. Weinverkostung)
1. Tag – 14.08. Buchara
       Wir schlafen etwas länger und frühstücken, danach besichtigen wir Buchara. Buchara
       ist wie eine Traumstadt aus Tausendundeiner Nacht. Die Sehenswürdigkeiten liegen
       eng beieinander in der, von engen Gassen geprägten Altstadt. Deshalb brauchen wir
       kein Fahrzeug, es lassen sich alle Monumente bequem per Fuß erreichen. Wir
       besuchen viele historische Sehenswürdigkeiten, aber wir sollten nicht vergessen dem
       faszinierenden orientalischen Markt einen Besuch abzustatten. Hotel / F / M / A
2. Tag – 15.08. Buchara - Dushanbe
       Ein anstrengender Tag liegt vor uns. In zehn Stunden fahren wir mit dem Bus von
       Usbekistan nach Dushanbe, der Hauptstadt Tadschikistans. Unterwegs gibt es ein
       Picknick im Freien. In Dushanbe checken wir im Hotel ein und treffen die weiteren
       Teilnehmer. Hotel / F / M / A
Charakter der Touren, Voraussetzungen:
Unsere Rallye durch Mittelasien, durch Kirgistan und Tadshikistan, bis hinauf ins Pik Lenin
Basecamp und über 4000er Pässen stellt eine große, abenteuerliche Herausforderung für
alle Teilnehmer dar. Die Straßen und Pisten gehören mit zu den anstrengendsten und auch
gefährlichsten Routen der Erde. Schon allein die großen Höhenunterschiede stellen extreme
Anforderungen an Teilnehmer und Autos. Eine konzentrierte, sichere Fahrweise ist
unerlässlich. Wir müssen mit unter- und überspülten Fahrbahnen, Steinschlag und auch
verschütteten Fahrbahnen rechnen. Ein großer Teil der Strecke wird echtem Off Road
Fahren sehr nahe kommen.
Eine gute Planung des Wasser-, Lebensmittel- und Treibstoffverbrauchs und die
dementsprechende Mitnahme auf den Fahrzeugen der einzelnen Teams sind unerlässlich.
Bei den Wanderungen in den Bergen sollten alle Teilnehmer auf gleichmäßiges, langsames
Gehen achten. Herz und Kreislauf müssen in Ordnung sein. Gegebenenfalls sollte man vor
Reiseantritt seinen Arzt konsultieren.
Für eine Teilnahme sollte man folgende Vorrausetzungen mitbringen:
   -   Teamfähigkeit, Hilfsbereitschaft und Bereitschaft zur Mitnahme eines Pik Lenin
       Gipfelanwärters mit Gepäck im eigenen Auto in der 1. Gruppe an den Tagen 3 – 8.
   -   Spaß an langen, schwierigen Etappen im Auto sowohl als Fahrer, als auch als
       Beifahrer sowie an anstrengender, körperlicher Betätigung
   -   Unkomplizierter Umgang mit einfachen hygienischen Verhältnissen und einfachen
       Übernachtungsmöglichkeiten
   -   Aufgeschlossenheit gegenüber fremden Kulturen, Meinungen, Religionen, politischen
       Systemen und Speisen, Bereitschaft zur Mithilfe in der Campingküche
Hilfsprojekt:
Unsere Rallye soll Spaß machen und Träume erfüllen, aber wir wollen auch helfen. Mit
dieser Fahrt wollen wir in Murgab den Aufbau des 1. Kindergartens in der dortigen Region
unterstützen. Bisher gibt es nichts Vergleichbares im Osten Tadschikistans. Haben die Eltern
keine Zeit, sind die Kinder ohne Betreuung und hängen auf der Straße ab. Wir wollen
mithelfen das zu ändern und streben eine längerfristige Partnerschaft an. Jetzt aktuell
werden wir als Breitengrad e.V. pro Teilnehmer 100 Euro vom Reisepreis an die NGO, die
Träger des Projektes ist, spenden. Darüber hinaus sind weitere Geld-, aber auch
Sachspenden der Teilnehmer sehr willkommen.
Klima:
Tadschikistan und Kirgistan befinden sich in der trockenen subtropischen Klimazone.
Das Klima ist extrem kontinental mit kalten Wintern und heißen Sommern. Außer in den Tal-
und Beckenländern, wo ein subtropisches feuchtes Klima herrscht, werden in den
Sommermonaten Temperaturen von bis zu 45 °C erreicht. Das ist natürlich auch von der
Höhe abhängig. Zwischen den Städten wie Bishkek oder Osh und den höchsten Pässen
liegen 4000 m Höhenunterschied und dementsprechend müssen wir mit den
unterschiedlichsten Temperaturen rechnen. Im Allgemeinen gilt die Faustregel, dass die
Temperatur für jeweils 100 Höhenmeter nach oben um ein Grad Celsius fällt. Dazu kommen
die, für Gebiete mit trockenem Kontinentalklima typischen, extremen Unterschiede, zwischen
Tag und Nacht. Wir können also an einem Tag locker Unterschiede in der Temperatur
zwischen Tag und Nacht, zwischen Tiefland und Höhe von 50 – 60 Grad Celsius haben.
Darauf müssen wir uns einstellen. Demgegenüber werden wir kaum mit großen
Niederschlägen rechnen müssen. Normalerweise herrscht extrem trockenes Wetter. Das
führt zu tollen trockenen, sehr, sehr staubigen Pisten und zu viel und großem Durst. Bei der
Wahl der Kleidung und unserer Ausrüstung müssen wir auf alle diese Extreme eingestellt
sein, dürfen aber auch die Badesachen für kalte Hochgebirgsseen und heiße Quellen nicht
vergessen.
Termin kurz:           14.08.2019 – 04.09.2019 (22 Tage: Reisetermin + / - 2 Tage)
Mit Usbekistan:        10.08.2019 – 04.09.2019 (26 Tage: Reisetermin + / - 2 Tage)

Preis pro Person kurze Tour:        3.790,- € pro Person im 4 Personen Team
                                   3.990,- € pro Person im 3 Personen Team
                                   4.250,- € pro Person im 2 Personen Team
Frühbucherrabatt (nur kurze Tour und bis 30.06.2018) jeweils 200 € pro Person.
Vorspiel:                            595,- € pro Person im Doppelzimmer
Achtung: Der Euro wird immer weicher, dieser Tatsache müssen leider auch
wir Tribut zollen. Die oben angegebenen Preise gelten für einen Wechselkurs
Euro / USD von 1 : 1,10 – 1 : 1,25. Sinkt der Euro unter diesen Wechselkurs
müssen wir den Preis leider entsprechen erhöhen, steigt der Euro über diesen
Wechselkurs werden wir den Preis entsprechend senken.
Zahlung:
1.000,- Euros sind als Anzahlung zu entrichten (siehe AGB’s). Diese sind mit der
Anmeldung auf folgendes Konto einzuzahlen:
Inh.: Breitengrad e.V. Institut: Ostsächsische Sparkasse Dresden BLZ: 850 50
300; Nr.: 3200020198; BIC: OSDDDE81XXX; IBAN: DE33 8505 0300 3200 0201 98
Damit erfolgt gleichzeitig eine Platzreservierung. Die Reservierung erfolgt in der
Reihenfolge der Anmeldung. Wir möchten darauf hinweisen, dass es eine extrem
hohe Nachfrage nach dieser Tour gibt und raten deshalb zur schnellen
Entscheidung.
Der vollständige Restbetrag ist bis zum 31.01.2019 auf das oben genannte Konto zu
zahlen.
Sollte ein Teilnehmer nach erfolgter Anmeldung und Zahlung von der Reise
zurücktreten, kann bis auf anfallende Stornokosten, (siehe AGB’s) sowie auf eine
Organisationsgebühr von 200 Euro, das Geld zurückerstattet werden.
Wir empfehlen in jedem Fall den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung.
Leistungen:
Der Preis schließt folgende Leistungen ein:
   -   Linienflüge von Deutschland nach Mittelasien und zurück nach Deutschland.
   -   Deutsche Reiseleitung (kurze Tour) durch uns verteilt auf zwei Gruppen.
       (Thorsten Kutschke und / oder Sabine Wiegand, Götz Wiegand, Falk Altman,
       Holger Leipnitz, Torsten Niemann)
   -   Geländemietwagen (Tag 3 - 20)
   -   KFZ Haftpflichtversicherung, Vollkaskoversicherung,
   -   Permit für Basecamp Lenin sowie weitere nötige Genehmigungen
   -   Übernachtungen und Mahlzeiten laut Programm
   -   Einheimischer Guide
   -   Doppelzelte, Kochausrüstung für die Campingübernachtungen und dazu Koch
       oder Küchenfachpersonal der Reiseleitung für das jeweilige Abendessen laut
       Programm
   -

Im Reisepreis nicht enthalten:
   -   Nicht aufgeführte Mahlzeiten, nicht aufgeführte und alkoholische Getränke
   -   Eintrittsgelder Naturparks, Veranstaltungen etc.
   -   Persönliche Ausrüstung
   -   An- und Abreise zum und vom Flughafen in Deutschland
   -   Kraftstoff, Parkgelder und Straßengebühren
   -   Trinkgelder
   -   Visum Tadschikistan und Usbekistan, Sondervisum Pamir Tadschikistan
   -   Kreditkartenblockierung pro Mietwagen (pro Mietwagen wird die Kreditkarte
       eines Insassen benötigt. Darauf wird ein bestimmter Betrag (ca. 1000 €) als
       Sicherheit für die Mietwagenfirma blockiert. Bei beanstandungsloser
       Rückgabe des Mietwagens wird diese Blockierung aufgehoben)
   -   Versicherungen (siehe Punkt Allgemeine Geschäftsbedingungen)
Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt über unsere Website. Ein Anmeldeformular steht zum
Download bereit und soll uns postalisch zugestellt werden.

Teilnehmeranzahl:
Mindestteilnehmeranzahl pro Gruppe:                   16 Personen
maximale Teilnehmeranzahl pro Gruppe:                 36 Personen

Kontakt:
Breitengrad e.V.
Altlaubegast 8 / 01279 Dresden

Tel. für Organisatorisches/Administratives 0351 / 426 84 51 (Büro);
0177 277 48 75 (Götz Wiegand) / 0179 5363938 (Holger Leipnitz)
Tel. für Routen-und Reiseinformationen 0177 277 48 75 (Götz Wiegand) /
0176 50353435 (Sabine Wiegand) / 0172 3212874 (Torsten Niemann)
organisation@rallye-dresden-dakar-banjul.com / goetz.wiegand@bergtrolle.de
sabine.wiegand@gmx.net
Im Zeitraum eines Jahres und mehr kann viel geschehen. Daher betrachtet
diesen Reiseablauf als geplant und mit Sicherheit 2019 auch durchgeführt
werdend....... aber vorläufig!
Über alle Änderungen werden wir Euch selbstverständlich umgehend
informieren!
Wir freuen uns auf diese Reise mit Euch durch Mittelasien im Sommer 2019!
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