Pfarrblatt miteinander unterwegs - Raum geben

 
Pfarrblatt miteinander unterwegs - Raum geben
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  Pfarre

           Wartberg
                     pfarrblatt
                      miteinander unterwegs
           an der Krems

September 2020

                        Raum geben
           Den Weg zur Mitte immer wieder finden (S.3)
Pfarrblatt miteinander unterwegs - Raum geben
pfarrblatt
                                                                                                                                                          miteinander unterwegs

    Aus dem Inhalt
                                                                                         Taufen                                                          Sterbefälle
Leitartikel P. Martin		        S. 3
Vorstellung P. Matthäus        S. 3                            Lisa Christina HEBESBERGER
Liturgiereihe			               S. 4                            Wartberg                                                      Ulrike STRASSER, 77.
Erstkommunion 2020 		          S. 5
Gedanken zu Corona           S. 6,7                            Lara STEINMAURER
Aktive Mitgleider der Pfarre S.7                               Wartberg
Berichte aus dem Pfarrleben S. 8                                                                                             Karl MAYR,
Neue Angebote in der Pfarre S. 9                               Doris TRAN                                                    90., Schachadorf 60
Pfarrkalender             S. 11-12                             Wartberg

                                                               Matteo WINTER
Offene                                                         Wartberg                                                      Maria EßMEISTER,
                                                                                                                             88., Schachadorf 12
Bibelrunde                                                     Kilian LÖSCH
                                                               Wartberg
Pater Martin lädt am                                                                                                         Maria GNADLINGER,
Donnerstag, 8. Oktober um 19.30                                Anna OBERLEHNER                                               90., Penzendorf 33
Uhr dazu ins Pfarrheim ein.                                    Wartberg

                                                               Mateo JOZIC
                                                               Kirchdorf                                                     Simon STEINER,
                                                                                                                             80., Nußbach
                                                               Daran ROIDINGER
                                                               Wartberg

                                                               Alina KRONEGGER                                               Reinhard HÖFER,
                                                               Wartberg                                                      45., Nußbach

                                                               Matteo MITTERHUMER
                                                               Wartberg                                                      Herbert MAYR,
Die kfb                                                        Florian ADAMSMAIR
                                                                                                                             63., Hiersdorf 16

informiert                                                     Wartberg

Aus gegebenem Anlass müssen                                                                                                  Maria EPNER,
wir leider unsere für Samstag, 26.                                Aus der Redaktion                                          40., Diepersdorf 77
September geplante 2. Etappe am
Johannesweg nochmals verschie-
ben.                                                         Redaktionsschluss für die nächste
                                                             Ausgabe des Pfarrblattes ist der                                Nicht mehr untergehen
                                                             12. November 2020.                                              wird deine Sonne,
Neuer                                                        Textbeiträge bitte an                                           noch wird dein Mond
Termin:                                                      miteinanderunterwegs@gmx.at                                     abnehmen;
                                                                                                                             denn der Herr wird dir zum
Voraussichtlich Mai 2021.                                    Hinweis Datenschutz:                                            ewigen Licht sein.
Wir wünschen euch allen Gesund-                              Taufen und Trauungen werden                                     Und die Tage deiner Trauer
heit und gottes Segen!                                       nur veröffentlicht, wenn eine                                   werden ein Ende haben.
Euer kfb-Team                                                schriftliche Zustimmung vorliegt!                                                  Jesaja 60,20

Impressum
Medieninhaber, Herausgeber, Redaktion: Röm.-kath. Pfarramt Wartberg an der Krems, Für den Inhalt verantwortlich: KonsR Mag. P. Martin Spernbauer OCist
Erscheinungsort und Verlagspostamt: 4552 Wartberg/Krems, Kommunikationsorgan der Pfarre Wartberg an der Krems
Mitarbeiterin: DI Eva Heimböck, Zusendungen an: miteinanderunterwegs@gmx.at, Fotos: Pfarre Wartberg an der Krems, privat, pixabay.com

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Pfarrblatt miteinander unterwegs - Raum geben
pfarrblatt
                                                                                             miteinander unterwegs

Liebe Wartbergerinnen und Wartberger!
Abstand halten - Raum geben
Einer der am häufigsten verwen-       Gott Raum geben in unserem Le-
deten Imperative der letzten          ben – ihm einen Platz einräumen.
Monate lautet: ABSTAND HALTEN!        Dafür brauchen wir Zeiten, die wir
Wir wissen, wofür das gut ist,        für ihn aussparen, wo die Alltags-
auch wenn es manchmal richtig         arbeit mit ihren Pflichten und
weh tut. Man kann diesen Satz         Sorgen zurücktritt. Das sichtbare
aber auch ins Positive wenden:        Zeichen, dass wir Gott in unserem
RAUM GEBEN!                           Leben Raum geben, ist die Kirche
Für mich ist „Raum geben“ ein         inmitten unseres Ortes. Wenn ich
sehr positiv besetzter Begriff.       unsere Pfarrkirche während des
„Du hast mir Raum gegeben, als        Tages betrete, spüre ich zuerst die
mir Angst war“, heißt es in einem     Stille, ein durch die Jahrhunderte
Psalm. Durch dieses Wort wird         geprägtes Schweigen. Der Raum
sichtbar, dass Raum etwas mit         hilft mir zur Entschleunigung, er
Weite, mit Atmen-können, mit          bringt mich zur Sammlung statt in     ausgehend bilden sich Strahlen,
Freiraum zu tun hat. Wenn mir         die Zerstreuung, der Raum wird        die in alle Richtungen gehen: Von
Raum gegeben wird, kann ich als       mir zu einer Begegnung mit mir        der Mitte an die Peripherie, von
Person wahrgenommen wer-              selber und mit Gott.                  außen wieder nach innen. Dies ist
den. Am Telefon fragte mich vor       Die gotischen Kathedralen haben       unsere Lebensbewegung: Wir be-
kurzem jemand: „Bist du besuch-       diese Rosettenfenster auf die         geben uns oft an die Peripherie,
bar?“ Diese Frage meint, ob ich       Westseite und in die beiden Quer-     um vieles zu tun und zu erledigen.
Raum habe für eine Begegnung,         schiffe hineingebaut. Ihre Bedeu-     Wichtig scheint, dass wir den Weg
genügend Zeit und Kraft. Diese        tung ist unterschiedlich, immer       zur Mitte wieder finden.
Frage respektiert mich, weil sie      aber lädt die kreisrunde Form         Sind wir besuchbar, wenn Gott in
voraussetzt, dass dieser Raum         zu einer Betrachtung des Lebens       unser Leben kommen will?
nicht immer selbstverständlich ist.   ein. Von einer zentralen Mitte                              Pater Martin

Liebe Pfarrgemeinde Wartberg,         fen Pöllau. 2011 bin ich in das No-
                                      viziat im Stift Schlierbach gegan-
als neuer Kaplan in Ihrer Pfarre      gen und wurde eingekleidet. 2012
darf ich mich vorstellen. Mein        habe ich das Studium der Theolo-
Name ist Pater Matthäus Has-          gie an der Phil.-Theol. Hochschule
linger. Ich wurde im März 1990        Heiligenkreuz aufgenommen. Die
geboren und bin in Naarn auf-         Ewigen Gelübde habe ich 2015
gewachsen, wo ich in der Pfarre       abgelegt und 2019 mein Studium
viele Dienste übernehmen durfte.      abgeschlossen. Am 28. April 2019
Im Jahr 2005 habe ich eine Gärt-      wurde ich zum Diakon geweiht.
nerlehre begonnen und bis Ende        Seit September 2019 bis Ende
2009 als solcher gearbeitet. 2010     August bin ich als Diakon in der
habe ich mich dann auf die Suche      Pfarre Sierning tätig. Am 26. Sep-
gemacht, welchen Weg Gott mir         tember 2020 werde ich, so es die
vorbereitet hat. Im Jänner 2010       Pandemie zulässt, gemeinsam mit
hat es mich nach Wien verschla-       einem Mitbruder um 15.00 Uhr
gen, dort habe ich für 1 Jahr und     im Stift Schlierbach zum Priester
8 Monate ein freiwilliges Jahr in     geweiht, wozu ich Sie alle sehr       Besonders freue ich mich, von
einer Gemeinschaft gemacht. Im        herzlich einladen darf.               Ihnen als Pfarre zu lernen. Ich ver-
Rahmen dieses Jahres habe ich         Ich freue mich sehr, Sie kennenzu-    spreche Ihnen mein Gebet, bitte
zwei meiner jetzigen Mitbrüder        lernen, und auf die gemeinsame        beten Sie auch für mich!
kennengelernt, beim Jugendtref-       Arbeit mit Ihnen.                                        Pater Matthäus

September 2020                                                                                                   3
Pfarrblatt miteinander unterwegs - Raum geben
pfarrblatt
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Liturgiereihe „Was wir glaubend feiern“ (4.Teil)
Die Liturgie ist das Herzstück der Kirche und unserer Pfarrgemeinde, denn was und wie wir feiern, zeigt,
was und wie wir glauben. In der neuen Liturgiereihe „Was wir glaubend feiern“ möchten wir die Symbo-
le, Rituale und Worte der Eucharistiefeier (Eucharistie, griech. „Ich sage Dank“) erklären.

                                    sung und Orientierung erfahren.       Fürbittgebet
                                    Nach der Predigt empfiehlt es
                                    sich, einen kurzen Augenblick der     Auch das Fürbittgebet ist eine
                                    Stille und Besinnung zu halten.       Antwort auf Gottes Wort. Wir
                                    Gott spricht sein Wort im Evan-       kommen vertrauend mit unseren
                                    gelium zu uns, der Priester will      Bitten und Anliegen zu Ihm. In
                                    uns dieses Wort ganz persönlich       den Fürbitten stehen die Gläu-
                                    erschließen. Die Gläubigen geben      bigen für andere ein, indem sie
                                    im Glaubensbekenntnis ihrerseits      deren Not zur Sprache bringen.
                                    Antwort darauf
                                                                          Der Blick reicht dabei über die
                                                                          Grenzen der Pfarre hinaus. Die
                                    Glaubensbekenntnis                    Fürbitten öffnen quasi das Fenster
                                                                          zur Welt. Fürbitten dürfen aber
                                    Das Glaubensbekenntnis wurde          keineswegs Alibi für das eigene
                                    ursprünglich in der Taufliturgie      Nichtstun sein, sondern setzen
                                    gesprochen. Im Bekennen des           das eigene Tun voraus, damit
                                    Glaubens reihen sich die Gläu-        wir vor Gottes Angesicht treten
In unserer Liturgiereihe „Was wir   bigen in die große Christenschar      können.
glaubend feiern“ kommen wir mit     weltweit ein.                         Der Glaube an Gott ist die je per-
dieser Folge am Ende der Wort-                                            sönliche Antwort des Menschen
gottesfeier an. In der heutigen     Es ist ein Bekenntnis zu dem Ei-      auf Gottes Zuspruch und Wirken.
Folge werden die Predigt, das       nen Gott, der alles ins Dasein rief   In der Liturgie spiegelt sich dieser
Glaubensbekenntnis und die Für-     und der uns in Jesus von Nazareth     Dialog im Feiern unseres Glau-
bitten näher betrachtet. Wir, die   sein Gesicht zeigt und sein Herz      bens wider, als Wort und Antwort,
Eingeladenen, sind aufgerufen,      geöffnet hat. Es ist das Bekenntnis   von Gott zu den Menschen und
Antwort zu geben mit unserem        zu Jesus Christus, der nicht im Tod   von den Menschen hin zu Gott.
Leben.                              geblieben ist, sondern zum un-
                                    vergänglichen Leben auferweckt
                                    wurde.                                Zum Nachdenken:
Predigt                             Es ist das Bekenntnis zu Gottes
                                    Geist, der in uns wirkt und uns als   Das Stehen während des Gottes-
Die Predigt dient der Auslegung     Gemeinschaft eint in der weltwei-     dienstes ist mehr, als die Position
des biblischen Textes. Der Pries-   ten Kirche. Und es ist die Hoff-      zu wechseln. Mit meinem Stehen
ter darf die Gelegenheit wahr-      nung auf eine endgültige Heimat       drücke ich ein Zum-Glauben-Ste-
nehmen und den Text erschlie-       und Vollendung bei Gott.              hen aus oder auch ein Einstehen
ßen, ihn in einen gegenwärtigen     Es spannt also einen großen           für die Not anderer im Fürbittge-
Bezug setzen.                       Bogen von der Schöpfung bis zur       bet.
                                    Vollendung und ruft uns wesent-                        Silvia Blaimschein
Die Predigt dient in erster Linie   liche Inhalte unseres Glaubens                                Liturgiekreis
dazu, das christliche Leben zu      wieder und wieder in Erinnerung.
stärken. Sie soll das Wort Gottes   Zugleich ist es eine Erinnerung an    (Literaturquelle: „....als er das
mit dem Leben der Gläubigen         die Taufe. Als Christen glauben       Brot brach“ von P. Jakob Patsch)
heute in Verbindung bringen.        wir nicht irgendwie an Gott, son-
In dieser Art der Verkündigung      dern an einen persönlichen Gott,      Im der nächsten Asugabe des
liegt zum einen eine große Chan-    der Liebe ist und aus Liebe han-      Pfarrblatts wird die Eucharistiefei-
ce und andererseits ein hoher       delt. Im Stehen drücken wir mit       er, angefangen mit Gabenberei-
Anspruch: Das Wort Gottes soll      unserem Körper aus: Ich stehe         tung und das Hochgebet erläu-
zu Herzen gehen. Die Hörer sollen   zu meinem Glauben, zu meiner          tert.
Ermutigung, Stärkung, Trost, Wei-   persönlichen Überzeugung.
4                                                                                              September 2020
Pfarrblatt miteinander unterwegs - Raum geben
pfarrblatt
                                                                                             miteinander unterwegs

Erstkommunion 2020 - Jesus unsere Lebensquelle
Unser Erstkommunionthema lau-       erlaubte Zahl der Kirchenbesu-
tet “Jesus, unsere Lebensquelle“.   cher einzuhalten, werden wir die
Voll Freude haben sich 32 Kinder    Erstkommunion auf zwei Vormit-
auf das Fest vorbereitet.           tagsgottesdienste aufteilen.
Leider konnte die Erstkommunion     Am Donnerstag, 10. September,
coronabedingt im Frühjahr nicht     19.30 Uhr, findet in der Kirche
stattfinden.                        der Erstkommunion-Elternabend
Mit großer Erwartung fiebern die    statt, bei dem die aktuelle Situati-
Kinder auf den nächsten Termin,     on besprochen wird.
am 27. September, hin. So wie bei   Auch wenn manches anders sein
allen anderen Veranstaltungen       wird als gewohnt, freuen wir uns
müssen wir uns an die vorge-        auf das Fest!
schriebenen Richtlinien halten.                      Regina Penninger
Um den nötigen Abstand und die                        Religionslehrerin

Religionsunterricht in der Volksschule Wartberg
Corona hat uns in diesem Schul-                                            Zum Schulschluss wurden Se-
jahr einen Strich durch die Rech-                                          gensfeiern in den Kleingruppen
nung gemacht.                                                              gehalten.
Wir versuchten, neue Wege des
Religionsunterrichtes im Home-                                             Für den Rest der Ferienzeit
schooling und später in Klein-                                             wünschen wir allen, die noch
gruppen zu finden. Der Glaube                                              Urlaub machen, Gottes Segen
gibt uns Hoffnung und Licht in                                             und Geborgenheit, Momente der
dunklen Zeiten. Zu Hause wurde                                             Entspannung und der Ruhe und
gebetet und die Feste gefeiert.                                            allen, die unterwegs sind, eine
Natürlich war und ist diese Zeit                                           glückliche Heimkehr.
eine große Herausforderung. Wir
haben versucht, das Beste daraus                                                            Regina Penninger
zu machen.                                                                                   Religionslehrerin

                                                                           Gratulation
                                                                           Pater Martin hat vor kurzem sein
                                                                           Doktoratsstudium der Kunstge-
                                                                           schichte an der Paris-Lodron-Uni-
                                                                           versität Salzburg abgeschlosssen .
                                                                           Vertreter des Pfarrgemeinderates
                                                                           gratulierten ihm am 12. Juli recht
                                                                           herzlich zur Promotion.

                                                                           Am 19. November wird Dr. phil.
                                                                           Pater Martin im Pfarrheim um
                                                                           19.30 Uhr einen Vortrag über
                                                                           seine Doktorarbeit halten:
                                                                           „Daniel in der Löwengrube als
                                                                           Beispiel für Gottes Hilfe für die
                                                                           Bedrängten“ in Wort und Bild.
September 2020                                                                                                   5
Pfarrblatt miteinander unterwegs - Raum geben
pfarrblatt
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Gedanken zur Coronazeit
machen sich Alfred Hauer, Stephanie Tretter und Ingrid Klausner

                                     takte zu knüpfen, wurde Woche        mit Einschränkungen leben, aber
                                     für Woche stärker. Man erlebte       nicht mit der „Keule“! Nein, Coro-
                                     aber auch viele Menschen, die        na ist nicht vorbei, Vorsicht ist das
                                     sich persönlich durch Wandern        Gebot der Stunde.
                                     oder Radeln fit gehalten haben        Joggi Hattari ist ein japanischer
                                     und so das Gemeindegebiet und        Geiger und Dirigent und führt in
                                     die Umgebung besser kennen           Wien ein Restaurant. Er hat in
                                     lernten.                             Radio Ö1 bei einem Interview ge-
                                     Eine der wichtigsten Lehren: Wir     meint, dass die Japaner von ihrer
                                     müssen lernen, MIT dem Virus zu      Einstellung her besser die Corona-
                                     leben. Die Warnung der Gesund-       krise meistern, Schicksalsschläge
                                     heitswissenschaftler und Politi-     werden gelassener hingenom-
                                     ker sind wichtig und richtig. Die    men, denn es ist sinnlos, gegen
                                     Virologen meinen, man braucht        ein Schicksal anzukämpfen. (Japan
                                     eine bessere Prävention, mehr        = mehr MIT-einander (kollektiv),
                                     flächendeckende Testungen, die       (Europa = ICH-Gesellschaft (indivi-
                                     Nachverfolgung der Infektions-       dualistisch)).
Eines der intensivsten Erlebnisse    kette, - und wichtig: das „AHA“      Also selbstverantwortlich und
war, dass es keinen Stress gab.      = Abstand, Hygiene, Alltagsmas-      achtsam bleiben!
Der Wunsch, die Enkelkinder und      ken im öffentlichen Bereich. Die                              Alfred Hauer
Freunde zu sehen bzw. neue Kon-      Menschen wollen und können

                                     viele Fragen: Wie soll das gehen –   lichen Kontakt. Oft machte ich
                                     Homeoffice, Homeschooling und        mir Gedanken, wie soll das wei-
                                     noch ein Kindergartenkind, das       tergehen? Die sozialen Kontakte
                                     auch betreut werden möchte.          fehlten uns sehr. Auch wenn man
                                     Manchmal kamen mein Mann             mit Skypen und Videotelefonie-
                                     und ich an die Grenzen, wenn wir     ren versuchte, diese Kontakte zu
                                     beide gleichzeitig die Computer      pflegen.
                                     bedienen sollten und die Tech-       Mitte Mai nahm ich dann wieder
                                     nik nicht mitspielte. Da möchte      für zwei Tage in der Woche die Ar-
                                     ich aber auch DANKE sagen an         beit im Pfarrbüro auf, am Anfang
                                     P. Martin und Günter Wolfinger,      war ich meistens allein, aber mit
                                     die mir es ermöglicht haben, von     der Zeit kamen auch immer wie-
                                     zuhause aus zu arbeiten.             der Leute ins Büro, was mich sehr
                                     Nach ein paar Wochen der Ein-        freute. Jeder hatte ein Lächeln
                                     gewöhnung wurde es zum Alltag,       im Gesicht, wenn auch unter der
                                     die Kinder wussten, was sie zu       Maske.
                                     tun hatten, wenn Mama und Papa       Wenn ich jetzt im Nachhinein
                                     von daheim aus arbeiteten, und       überlege, war es eine Zeit, in der
                                     gingen mit der Situation sehr gut    die Familie im Vordergrund stand,
Die Zeit während des Corona-         um.                                  der Stress ein wenig ausgeschal-
LockDowns:                           Besonders für die Kinder war es in   tet wurde und man wieder für die
Zunächst war es für mich ein         dieser Zeit nicht einfach, durften   Dinge des Alltages und für sich
Schock, als wir Mitte März die       sie ja nicht zu Oma und Opa. Auch    Zeit hatte.
Mail erhalten haben, dass wir die    mit den Nachbarskindern und                            Stephanie Tretter
nächsten Monate schließen müs-       Freunden, die im Garten nebenan                          Pfarrsekretärin
sen. Es stellten sich schnell ganz   spielten, gab es keinen persön-
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Pfarrblatt miteinander unterwegs - Raum geben
pfarrblatt
                                                                                           miteinander unterwegs

Gleich vorweg, die Vor- und         einem gewissen Freiraum, die         Freude und Übernahme von Ver-
Nachteile der Coronazeit hielten    man entspannt und dankbar für        antwortung durch jeden Einzel-
sich, aus meiner Wahrnehmung        das bewusste SEIN nutzen konnte.     nen für eine friedliche, gerechte
betrachtet, die Waage.              Viele Termine fielen ja einfach      und gesunde Welt für uns alle
Da ich Sonderpädagogin in ei-       weg. Am meisten fehlten mir das      unerlässlich sein.
ner Integrationsklasse bin, gab     gemeinsame Feiern und der per-                            Ingrid Klausner
es viel Stress und Aufregung bei    sönliche Austausch.
der Abwicklung des E-Learnings,     Meine stärksten Kraftquellen in
der Erstellung von Lernplattfor-    dieser besonderen Zeit waren
men sowie der Abstimmung und        die aufblühende Natur sowie der
Kommunikation mit den Eltern        Zusammen- und Rückhalt in der
und Schülerinnen. Mein digitales    Familie, die ich noch dankbarer
Wissen konnte ich dank der Hilfe    wertschätzen konnte.
meiner Söhne und zahlreicher On-    Um in meiner Mitte zu bleiben,
linefortbildungen erweitern. Dazu   hörte ich auch gerne gut geführte
kam die Raumbegrenzung für          Meditationen aus dem Internet,
jedes einzelne Familienmitglied,    das uns ja jederzeit mit der gan-
da wir alle zuhause an unseren      zen Welt verbindet und eine Fülle
Laptops arbeiten mussten. Kabel-    an Informationen bei sorgfältiger
und Gerätewirrwarr überall.         Auswahl bereithält.
Daneben gab es, wie für viele       Auf alle Fälle werden in Zukunft
andere auch, geschenkte Zeit mit    kreative Zusammenarbeit sowie

Aktive Mitglieder der Pfarre stellen sich vor…
Ingrid Höllhuber,
Obfrau des PGR, Mitglied des Liturgiekreises, Lektorin und Kommunionspenderin
                                    gemeinsame Zeit, dieses Fürei-       1975 zogen mein Mann und ich
                                    nander-Da-Sein hat mich sicher       mit unseren Kindern in unser
                                    positiv geprägt!                     Haus in Wartberg. Schon bald
                                    Eine große Umstellung meines         nahm mich meine Nachbarin
                                    Lebens war, als ich mit 15 Jahren    Hilda zur Mütterrunde mit. Dort
                                    zu den Ursulinen ins Internat kam    lernte ich viele nette Menschen
                                    und nur alle 2 Wochen nach Hau-      kennen und bin seit diesem
                                    se durfte. Nicht nur für meinen      Zeitpunkt auch in der Pfarre
                                    späteren Beruf als Arbeitslehrerin   integriert. Mittlerweile sind das
                                    habe ich dort gelernt, sondern ich   unglaubliche 41 Jahre im Litur-
                                    habe auch erlebt, wie schön es       giekreis und 39 Jahre im Pfarrge-
                                    ist, anderen zu helfen und Hilfe     meinderat.
                                    anzunehmen.                          DANKE AN ALLE, besonders P.
                                    Am Anfang meines Berufslebens        Paulus, P. Martin, P. Raphael und
Aufgewachsen bin ich in Ried/Tr.    pendelte ich zwischen den Schu-      Abt Nikolaus, die mir während
Da ich keine Geschwister habe,      len in Kirchdorf, Grünburg und       der vielen Jahre ihr Vertrauen
verbrachte ich viel Zeit mit mei-   Wartberg. Zudem hatte ich auch       schenkten, mich unterstützten
nen Cousinen und Cousins im         noch Familie und Hausbau zu be-      und denen ein gutes Miteinander
Elternhaus meiner Mutter, einem     wältigen. Die gute Gemeinschaft      wichtig war. So vieles haben wir
Bauernhaus, aber auch in dem        und das Zusammenhalten an den        gemeinsam wachsen lassen und
meines Vaters, einer Mühle.         Schulen haben mir während die-       versucht, das Beste für die Pfarre
In meiner Familie, aber auch in     ser Zeit sehr geholfen und mich      zu schaffen.
der Pfarre in Ried, mit der ich     motiviert - gerade in den ersten        „Miteinander-Füreinander“
damals gut verbunden war, konn-     Berufsjahren kann man Hilfe, Un-        Es sind die Begegnungen mit
te ich ein Grundvertrauen und       terstützung und Ratschläge sehr           Menschen, die das Leben
Gottvertrauen erfahren. Diese       gut gebrauchen.                              lebenswert machen!
September 2020                                                                                             7
Pfarrblatt miteinander unterwegs - Raum geben
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                                                                                             miteinander unterwegs

Kinderliturgie startet wieder!
Unsere letzte Familienmesse ist
schon sehr lange her, die Pan-
demie hat auch uns zu einer
Zwangspause verpflichtet. In der
letzten Kinderliturgieprobe haben
wir das Thema „Verzichten – Fas-
tenzeit“ mit den Kindern bespro-
chen.                                                                     Da noch alles sehr ungewiss ist,
                                                                          bitte auf einen Aushang und
                                                                          unsere üblichen Flyer in der
                                    Sehr viele Kinder sind der Ein-       Volksschule und im Kindergarten
                                    ladung letztes Mal gefolgt, und       warten, dann können wir zeitnahe
                                    auch wenn wir noch nicht wissen,      mehr Informationen bezüglich
                                    wie wir mit diversen Corona-          Probe und Ablauf weitergeben.
                                    Regeln die nächste Familienmesse      Ich glaube, viele Kinder freuen
                                    gestalten werden, möchten wir         sich schon, wieder aktiv wer-
                                    doch versuchen, mit der Kinder-       den zu können, genauso wie wir
Wir haben mit ihnen Palmbu-         liturgie am Weltmissionssonntag       Erwachsene uns schon nach ein
schen verbrannt und mit der         zu starten.                           bisschen Normalität sehnen.
Asche Bilder gemalt, welche dann    Wir feiern diesen am 18. Oktober      Auf Euer Kommen freut sich
in der Kirche präsentiert wurden.   2020 in der 9:30 Uhr Messe.           das Kili-Team!

Kirchenchor aktiv                                                          Buchausstellung
Unser Kirchenchor hat beim
Singwochenende vor dem Shut-
                                    nicht möglich. Zum Fest „Aufnah-
                                    me Mariens in den Himmel“ hat
                                                                           und Lesung
down die Osterliturgie perfekt      deshalb „coronabedingt“ nur ein        Die öffentliche Bibliothek
einstudiert. Leider konnten wir     kleines Ensemble des Kirchen-          lädt auch heuer wieder
wegen Corona unsere Musik nicht     chores das Ordinarium von Kathi        zur traditionellen Weihnachtsbuch-
zur Aufführung bringen. Nach den    Salzeder gesungen. Mit der Mo-         ausstellung ein. Am Wochenende
ersten Lockerungen sangen wir       tette „Jubilate Deo“ gaben wir zu      vom 15.-16. November warten
zu Pfingsten in kleiner Besetzung   diesem Fest der Freude Ausdruck.       wieder viele aktuelle Bücher zum
(Quartett) die „Missa a tre voci“   Wenn der Duft der gesegneten           Schmökern und Kaufen auf Sie. Der
von Michael Haydn.                  Kräuterbüscherl aufsteigt, durch-      Direktvverkauf, welchen wir letztes
Eine besondere Zeit liegt hinter    dringt uns jedesmal eine tiefe         Jahr erstmals ausprobiert hatten,
uns, manches wird auch künftig      Dankbarkeit für Gottes wunderba-       wird auch heuer wieder angeboten.
einer geänderten Weise bedür-       re Schöpfung. Danke den Trach-         Weiters werden wieder Spiele für
fen. Hochämter und Begräbnisse      tengruppen für die Brauchtums-         Kinder auf Sie warten.
in voller Besetzung waren und       pflege! Regina Penninger               Für Samstag Abend konnten wir die
sind in den kommenden Monaten                       Kirchenchorleiterin    bekannte Autorin und Krimischrift-
                                                                                                   stellerin Eva
                                                                                                   Rossmann
                                                                                                   für eine
                                                                                                   Lesung ge-
                                                                                                   winnen. Sie
                                                                                                   wird uns aus
                                                                                                   Heißzeit 51,
                                                                                                   einem ihrer
                                                                                                   zahlreichen
                                                                                                   Mira-Valens-
                                                                                                   ky-Krimis,
                                                                                                   vorlesen.
8                                                                                             September 2020
Pfarrblatt miteinander unterwegs - Raum geben
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                                                                                             miteinander unterwegs

Neuer SelbA-Kurs in Wartberg Herbst 2020
Training für Körper, Geist und Seele
Damit sie noch lange alles „SelbA“     Sie möchten mehr erfahren?
machen können...
SelbA steht für „Selbständig           Info-Schnupper-Nachmittag
und Aktiv“ und ist ein Trainings-      am Montag, 14. 9. 2020 um 15:00            Auf euer Kommen freuen
programm für Menschen ab 55            Uhr im Pfarrheim Wartberg                  sich die SelbA-Traimerinnen:
Jahren. Ziel der gemeinsamen Ak-                                                   Hermi Kalchmair,
tivitäten ist es, die physische und                                                Tel.: 0681 10540329,
psychische Gesundheit zu steigern
und Schwung ins Leben zu brin-                                                    Christine Holzmann,
gen, ganz nach dem Motto „Mit                                                     Tel.: 0677 620 18300 und
Lebensfreude älter werden“.
Basis des wissenschaftlich fundier-                                               SelbA-Regionsbegleiterin
ten Trainings sind die drei Säulen                                                Maria Achathaler
• Bewegung
• Gehirn                                                                          Da die Teilnehmerzahl
• Alltagskompetenz                                                                begrenzt ist, bitten wir um
                                       Hermi Kalchmair       Christine Holzmann   Ihre Anmeldung. Danke.

Treff junger Frauen - Einladung
An alle JUNGEN FRAUEN,                Zur Freude der Pfarre haben sich      Die Pfarre bedankt sich im Voraus
• die gerne in einer christlichen     bereits 10 Frauen gemeldet, die       und freut sich auf euer Kommen!
   Gruppe aktiv sein möchten          bei dieser Gruppe dabei sein
• die eine nette Gemeinschaft         möchten.                              Für den PGR
   schätzen                           Mit einem Zusammentreffen             Ingrid
• die ihre Interessen und Talen-      (Frauen und Pfarre) möchten wir       Höllhuber
   te einbringen wollen               so bald wie möglich starten.
• die die Pfarre mitgestalten         Bei Interesse meldet euch bei im
   möchten                            Pfarramt unter 07587/7100.

2. Frauenliturgie – Frauen feiern gemeinsam das Leben
Frauenliturgie - mit allen Sinnen deinem Wort begegnen

In der Frauenliturgie versuchen       An unserem zweiten Frauenlitur-
wir, Gott auf individuelle Art und    gieabend möchten wir uns mit
Weise zu begegnen und nach            einer weiteren jungen mutigen
einer Spiritualität Ausschau zu       Frau, der alttestamentarischen
halten, die uns Frauen anspricht.     Ruth, beschäftigen. Ruth bedeu-
Wir gestalten Liturgie von Frauen     tet Freundin, Begleiterin. Was uns
für Frauen, die sich mit Leib und     Ruth heute zu sagen hat, dem
Seele und Geist einbringen möch-      möchten wir nachspüren.
ten. In einer frei gestalteten Form
möchten wir miteinander beten         Die abendliche Feier am
und feiern. Eingeladen sind alle      27. September im Bischofszimmer
Frauen und Mädchen, die ihrer         beginnt um 19.30 Uhr.
ureigenen Spiritualität in Gemein-
schaft nachspüren wollen. Dazu        Begleitet von Katharina Mayr-
ist kein Vorwissen notwendig.         Jetzinger und Eva Heimböck.
September 2020                                                                                                   9
Pfarrblatt miteinander unterwegs - Raum geben
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Tag des Lebens mit Überraschungspackerl-Aktion
Die Aktion „Tag des Lebens“ ist       ern wir in Wartberg am Sonntag,
vor rund 40 Jahren im Rahmen          20.9.2020, im Zuge der beiden
der Initiative „Aktion Leben Ös-      Messen diesen Tag des Lebens.
terreich“ entstanden und hat den      Um schwangeren Frauen in
Hintergrund, dass das Leben - be-     Notsituationen eine Unter-
sonders in der Entstehung - nicht     stützung zukommen lassen
immer bis ins Detail planbar ist.     zu können, verkaufen wir
Dennoch hat jedes Leben, beson-       an diesem Sonntag Über-
ders das Leben der ganz Kleinen       raschungspackerl an die
und jener, die noch keine Stimme      Messbesucher.
haben, einen einzigartigen Wert.      Danke für Ihren finanziellen
Im Rahmen der Aktion Leben fei-       Beitrag!

     Einladung
     „BLEIB DOCH NOCH DA…!“
     Sich einlassen, ohne vereinnahmt zu werden.
     Ein Workshop für pflegende und betreuende Angehörige

     Samstag, 26. September 2020, 9-12 Uhr
     Dominikanerhaus Steyr
     Grünmarkt 1, 4400 Steyr

     Teilnahmebeitrag: 15,- Euro
     Begrenzte Teilnahmezahl, deshalb Anmeldung erforderlich:
     Tel.: 0676 / 87 76 24 42 oder E-Mail: sabine.eiblwimmer@caritas-linz.at

     Referent: Dr. Gerhard Kapl, Dipl. Lebens- und Sozialberater und Trainer                    Katholische Kirche
                                                                                                 in Oberösterreich

                   Einladung
 Wenn Menschen zuhause ihre Angehörigen be-                     • Helfen statt Mit-Leiden
 treuen und pflegen, kann es dazu kommen, dass                  • grenzüberschreitende Situationen verändern
                   „BLEIB überfordern.
 sie sich selbst vollkommen      DOCH NOCH            DA…!“• wertschätzend Grenzen setzen bzw. Nein-Sagen
                                                Besonders
 oft passiert das, wenn    die zu pflegende
                   Sich einlassen,     ohne vereinnahmt zu      • wirksame
                                                                  werden. Kommunikation und Umgang mit Pro-
 Person sehr fordernd ist oder sich die Gesamtsitua- blemen
                   Ein Workshop für pflegende und betreuende Angehörige
 tion als sehr schwierig   erweist.                             • emotional-energetische Abgrenzung, Selbst-
 Gemeinsam beleuchten wir wichtige Aspekte zu                   schutz und Regeneration
                   Samstag,
 den eigenen Grenzen            26. September
                          und entwickeln     Wege2020,
                                                    zu ei-9-12 Uhr
 ner Balance zwischen     sinnvollemSteyr
                   Dominikanerhaus      Engagement und Information und Anmeldung:
                   Grünmarkt 1, 4400 Steyr
 der Abgrenzung gegenüber zu hohen Eigenansprü- Caritas für Betreuung und Pflege
 chen und überzogenen       Forderungen
                   Teilnahmebeitrag:        anderer.
                                      15,- Euro                 Servicestelle Pflegende Angehörige
                   Begrenzte Teilnahmezahl, deshalb Anmeldung   Tel.: 0676 / 87 76 24 42
                                                                   erforderlich:
 Themenschwerpunkte:                                            sabine.eiblwimmer@caritas-linz.at
                   Tel.: 0676 / 87 76 24 42 oder E-Mail: sabine.eiblwimmer@caritas-linz.at
 • die Bedeutung von Grenzen in der Betreuung                   www.pflegende-angehoerige.or.at
                   Referent: Dr. Gerhard Kapl, Dipl. Lebens- und Sozialberater und Trainer
 • sich einlassen, ohne vereinnahmt zu werden                   www.facebook.com/pflegendeangehoerige
                                                                                                   Katholische Kirche
                                                                                                    in Oberösterreich

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                                                                                         miteinander unterwegs

Ein Platz zum besinnlichen Verweilen – unser Friedhof
Unser Friedhof ist für uns                                                    fungsmitteln am Friedhof
sowohl ein Ort der Begeg-                                                     verzichtet.
nung als auch ein Platz zum                                                   Unsere Friedhofsmitarbei-
Verweilen und liebevollen                                                     terinnen sind bemüht, die
Erinnern.                                                                     Wege und die bekiesten
Jede einzelne Grabstätte                                                      Bereiche zwischen den
fügt sich als Teil in das har-                                                einzelnen Gräbern frei von
monische Gesamtbild ein                                                       Unkraut zu halten. Bitte
– jeder/e Grabnutzungsbe-                                                     unterstützen sie diese Be-
rechtigte trägt somit einen                                                   mühungen durch das Jäten
Teil zur Verschönerung un-                                                    des Unkrautes im Umfeld
serer Friedhofsanlage bei.                                                    Ihrer Grabstätte.
Die Würde und Weihe des
Friedhofs soll bei der Errichtung   denkmälern (Grabstein und Ein-     Liebe Grabnutzungsberechtigte,
und Gestaltung der Grabstät-        fassung), diese höchstens zu 50%   im Namen der gesamten Fried-
ten im Vordergrund stehen, im       mit Steinplatten abzudecken. Das   hofsverwaltung ein herzliches
Gleichklang mit unseren christli-   gewährleistet den notwendigen      Vergelt´s Gott für die Mithilfe zur
chen Grundwerten - und dennoch      Wassereintrag in die Grabstätten   Pflege und Gestaltung Ihrer Grab-
einzigartig und individuell.        und verhindert das Entstehen       stätte, damit der Friedhof auch
                                    einer „Steinwüste“ am Friedhof.    weiterhin ein besinnlicher Ort
Gestaltung von                                                         zum Verweilen und liebevollen
Grabdenkmälern                      Pflege                             Erinnern bleibt.
Bitte beachten Sie bei der Neu-     Seit gut einem Jahr wird auf den              Mag. Günter Wolfinger,
bzw. Wiederaufstellung von Grab-    Einsatz von Unkrautbekämp-                              Pfarrverwalter

PFARRKALENDER
September                                                              Montag, 21. September
                                                                       HL. MATTHÄUS
Mittwoch, 2. September                                                 19.30 Uhr Sitzung des Pfarrge-
Kindergartenbeginn                                                     meinderates

Freitag, 4. September                                                  Donnerstag, 24. September
HERZ-JESU-FREITAG                                                      19.30 Uhr, Frauenliturgie, Bi-
Krankenkommunion, Anbetung                                             schofszimmer
                                    Sonntag, 13. September
Sonntag, 6. September               24. Sonntag im Jahreskreis;        Freitag, 25. September
23. Sonntag im Jahreskreis          Erntedanksonntag                   19.15 Uhr Feier der Jubelpaare
Mt 18, 15-20                        Heilige Messen um                  des heurigen Jahres
                                    8.00 Uhr und 9.30 Uhr
Dienstag, 8. September              9.00 Uhr: Festzug mit der          Sonntag, 27. September
MARIÄ GEBURT                        Erntekrone                         26. Sonntag im Jahreskreis
                                                                       Mt 21, 28-32
Donnerstag, 10. September           Montag, 14. September              8.00 Uhr: Feier der
19.30 Uhr: Elternabend für Erst-    Gottesdienste zu Schulbeginn       Erstkommunion 2A Klasse
kommunion in der Kirche                                                9.30 Uhr: Feier der
                                    Sonntag, 20. September             Erstkommunion 2B Klasse
Samstag, 12. September              25. Sonntag im Jahreskreis
MARIÄ NAMEN                         Mt 20, 1-16a                       Dienstag, 29. September
                                    Tag des Lebens - Aktion Leben      ERZENGELFEST
September 2020                                                                                               11
PFARRKALENDER
Oktober                         November                            Samstag, 14. November
                                                                    Buchausstellung Pfarrsaal
                                                                    Lesung: Eva Rossmann
Freitag, 2. Oktober             Sonntag, 1. November
HERZ-JESU-FREITAG               Allerheiligen                       Weihnachtliches Basteln der KFB,
Krankenkommunion, Anbetung      8.00 Uhr Festgottesdienst,          14.00 Uhr, Gemeindesitzungssaal
                                9.30 Uhr Hl. Messe,
Sonntag, 4. Oktober             14.00 Uhr Allerheiligenfeier,       Sonntag, 15. November
27. Sonntag im Jahreskreis      anschließend Totengedenken und      33. Sonntag im Jahreskreis
Rosenkranzsonntag               Friedhofgang                        Mt 25, 14-30
Mt 21, 33-44                    19.00 Uhr Totengedenken der         Buchausstellung Pfarrsaal
8.50 Uhr Rosenkranzprozession   Vereine
                                                                    Montag, 16. November
Donnerstag, 8. Oktober                                              19.30 Uhr Sitzung des Pfarrge-
19.30 Uhr offene Bibelrunde                                         meinderates
mit P. Martin
                                                                    Donnerstag, 19. November
Sonntag, 11. Oktober                                                19.30 Uhr: Vortrag P. Martin:
28. Sonntag im Jahreskreis                                          Daniel in der Löwengrube als
Mt 22, 1-14                                                         Beispiel für Gottes Hilfe für die
                                                                    Bedrängten: Text und Bild
Sonntag, 18. Oktober
29. Sonntag im Jahreskreis                                          Samstag, 21. November
Mt 22, 15-21                    Montag, 2. November                 8.00 Uhr: Jägermesse bei der
Weltmissionssonntag             Allerseelen                         Hubertuskapelle
9.30 Uhr Familienmesse          9.00 Uhr Hl. Messe;
Türsammlung                     19.15 Uhr festl. Gottesdienst für   Sonntag, 22. November
                                die Verstorbenen der Pfarre         34. Sonntag im Jahreskreis
                                                                    Christkönigssonntag
                                Donnerstag, 5. November             Mt 25, 31-46
                                19.30 Uhr Hl. Messe in der Kal-     09.30 Uhr Hl. Messe mitgestaltet
                                tenhauserkapelle                    von der Jungschar; Pfarrkaffee,
                                                                    Naschmarkt
                                Freitag, 6. November
                                HERZ-JESU-FREITAG                   Donnerstag, 26. November
                                Krankenkommunion, Anbetung          19.30 Uhr, Frauenliturgie,
                                                                    Bischofszimmer
                                Sonntag, 8. November                19.30 Uhr, 1. Informationstreffen
                                32. Sonntag im Jahreskreis          Erstkommunion 2021, Pfarrsaal
                                Mt 25, 1-13
                                09.00 Uhr Kassiererinnenfrüh-       Freitag, 27. November
                                stück der KFB                       7.45 Uhr: Adventkranzsegnung
                                                                    der Volksschule, Wortgottesfeier
                                Mittwoch, 11. November
                                17.30 Uhr Martinsfest des Kinder-   Samstag, 28. November
                                gartens                             16.00 Uhr Familienmesse
                                                                    zu Beginn
Sonntag, 25. Oktober                                                des neuen
30. Sonntag im Jahreskreis                                          Kirchenjahres
Mt 22, 34-40                                                        und Advent-
                                                                    kranzseg-
Montag, 26. Oktober                                                 nung
NATIONALFEIERTAG
8.00 Uhr Hl. Messe
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