Tipps und Tricks für das Mobilitätssemester HS 2020 (Corona-Semester) von Studierenden für Studierende
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Tipps und Tricks für das Mobilitätssemester HS 2020 (Corona-Semester) von
Studierenden für Studierende
zusammengestellt von Pascale Herzig, 24. März 2021
Schweiz
Université de Genève
• Unterkunft: Cité Universitaire (günstig), aber man muss es sehr früh buchen!
(allgemein früh anfangen eine Unterkunft zu suchen)
• Velo mitnehmen
• gute Module: "Techniques et supports motivants : jeux, énigmes et humour" (viele
Ideen für den Französischunterricht), "Approches éducatives de l'autisme : aspects
théoriques" (super interessant), 4. Travail en réseau, collaboration
multiprofessionnelle et liens avec les familles en enseignement spécialisé,
Enseignement et apprentissages en contextes scolaires inclusifs (interessant, wenn
man in die Sonderpädagogik interessiert ist)
• Ausflüge: Annecy, alles rund um den Genfersee, Bains des Pâquis, Lyon
• Man sollte unbedingt an den Events von Erasmus teilnehmen! (lernt dort viele Leute
kennen)
• Man kann kann zwei gratis Sprachkurse (auch Literaturkurse) in der "Maison de
Langues" buchen. Ist sehr zu empfehlen und man erhält auch ECTs Punkte dafür.
SUSPI Locarno
• Was ich toll fand an der SUPSI in Locarno, war dass ich aus allen Modulen vom 1. bis
zum 3. Jahr auswählen konnte. Die Psychologiemodule waren sehr spannend und
praxisbezogen, deshalb sehr empfehlenswert. Ich hatte das Modul "Lernen" (teorie
dell`apprendimento) gewählt und würde dies immer noch so machen, da es mir sehr
geholfen hat die verschiedenen Lerntheorien besser zu verstehen und auch einen
Transfer in die Praxis zu machen.
• Wenn man mehr über die italienische Grammatik und zudem auch noch an Ideen für
die Praxis interessiert ist, sind die Module Italiano I und Italiano II sehr zu empfehlen.
Das erste Modul befasst sich eher mit der Geschichte der Italienischen Sprache, der
Grammatik und dem didaktischen Aufbereiten von Bilderbüchern/ Geschichten, das
zweite Modul bietet konkrete Praxisideen und didaktische Methoden.
Das Modul "competenze socio-emotive" vom dritten Ausbildungsjahr fand ich auch
sehr interessant und hilfreich. Wir hatten immer wieder einmal Psychologen und
Didaktiker zu besuch, die uns konkrete Projekte vorstellten, die man in der Schule mit
den Schülerinnen und Schüler zu den sozial-emotionalen Kompetenzen machen
kann.Module, die mir gar nicht gefielen hatte ich nicht.
• Ausflüge habe ich mehrheitlich in der Umgebung von Locarno gemacht. Was sehr zu
empfehlen ist das Maggiathal und das Verzascathal. Ausserdem werden immer wieder
Events von der Universität von Lugano organisiert. Die Anreisezeit von Locarno nach
Lugano dauert 30 Minuten und zum Chat, indem die Ausflüge publiziert werden,
wurde ich automatisch hinzugefügt.
• Ansonsten empfehle ich die "Aperitivo"- Zeit (ca.17:00) auszunutzen, denn viele Bars
und Restaurant bringen dir zu deinem Getränk einen gratis Aperò, was man sich von
Zürich ja nicht so gewohnt ist.
Seite 1 von 7• Im September bei Studiumsbeginn ist es im Tessin noch sehr warm, deshalb umbedingt
nicht nur im See baden gehen, sondern in den Fluss Maggia, welcher durch das ganze
Maggiatal fliesst. Sehr empfehlenswert ist der Strand in Avegno (auch gleich bei einer
Tankstelle) und in Moghegno unter der Brücke, dort jedoch mehrheitlich mit grossen
Steinen ohne Sand. Der Fluss ist wunderschön, sauber und das Wasser immer
angenehm kühl, da er von den Bergen herunterfliesst.
Deutschland
Berlin, Humboldt Universität
• Die Module, welche ich besucht habe, waren sehr spannend. Besonders gut gefallen
haben mir die speziell für internationale Studierende eingerichtete Kurse zur Gruppe
"Berlin Perspectives". Dort gibt es einen Kurs speziell zu jüdischen Personen, die in
Berlin gelebt haben und über deren Schicksal. Ein weiteres handelt von Berliner
Museen, was natürlich noch besser gewesen wäre, wenn die Museen geöffnet wären.
Aber da ich hoffe, dass die Museen bald öffnen, wäre dieser Kurs definitiv zu
empfehlen.
-Da es an der Humboldt tausende Kurse gibt, empfiehlt es sich (sobald das Programm
aufgeschaltet wird), die Kurse möglichst frühzeitig zu checken, sich ein Bild darüber zu
machen, was alles angeboten wird, damit man auch wirklich genügend Zeit hat.
Ansonsten droht, dass man in der grossen Auswahl der Kurse "untergeht".
• nicht zu empfehlen ist das Modul "mehr Praxis" es ist seeeehr theoretisch und man
nimmt das Wort Praxis / Praktiken auseinander.
• wenn man weiss, dass man an den Klausuren nicht teilnehmen kann (Semester in ZH
beginnt früher) dann gleich zu Beginn den Dozenten sagen und nach Ausgleich fragen
(Vortrag/ Hausarbeit etc. Ansonsten erhält man nicht die volle Anzahl ECTS
• wir haben schon relativ früh das learning agreement ausfüllen müssen. Doch da an der
HU erst spät (ca 1 Woche vor Semesterstart) das Vorlesungsverzeichnis aufgeschalten
wird, ist das erste Learning agreement nicht benutzbar.
• Achtung bei Psychologie Module: hier sind viele gekoppelt mit Vorlesung und Übung!
Man muss zwungenermassen beide belegen.
• psychologischer Erasmuskoordinator hat mir praktisch NIE auf meine Mails
geantwortet (sein Modul: Entwicklungspsychologie)
• in Whats app Gruppen beitreten und Teams bilden. So kann man sich austauschen.
• die HU bietet eine Simcard für Erasmus Studis an. Habe die aber nicht gebraucht da
Swisscom Abo.
• "Wanderungen" in Berlin. Sehr coole Spatziergänge
• evt schon im Sommer anreisen und Kanugahren im Spreewald - ein Traum
- Mir persönlich hat das Modul "Freies Zeichnen" sehr gefallen, da es sehr
praxisorientiert ist.
• Wenn man sich im Bereich Sport oder Tanz weiterbilden möchte, ist das Seminar
"Tanzen in der Grundschule" sehr lehrreich, spannend und spassig, wieder sehr
praxisorientiert.
• Bei beständigem Lockdown empfehle ich den Tierpark (nicht den Zoo sondern den
Park) sehr. Er ist sehr natürlich und schön, führt an einem Kanal entlang. Mit Schnee
fühlt man sich wie in den Bergen.
• Es lohnt sich anfangs kurz mit den Dozenten zu sprechen, ob prüfungsfrei okay ist.
Seite 2 von 7• Ich empfehle Aldi Talk als Simcard Anbieter. Kann man easy und flexibel monatlich
Abos kaufen.
• Lieber anfangs zu viel Kurse buchen als zu wenige, um sich dann nach der
Infoveranstaltung definitiv zu entscheiden.
Berlin Freie Universität
• Eine WG zu finden ist nicht ganz einfach, ich habe über die Plattform WG-Gesucht ein
Inserat aufgeschaltet, dass ich eine WG suche und dadurch etwas tolles gefunden :)
Friedrichshain ist super toll zum wohnen. Eher ein hippes Viertel mit vielen Cafés,
Restaurants, Secondhand Shops etc.
• Studentenheime gibt es einige in Berlin, viele davon sind aber eher ausserhalb (fast 1h
Zugfahrt zum Alex) weswegen ich mich für eine WG entschieden habe
• Die Erasmuskurs habe ich als super empfunden. Es gibt viele verschiedene Themen
und alle Kurse geben 5 ECTS Punkte. Auch sind die Dozenten/innen sehr kulant mit den
Erasmusstudierenden
• In Berlin wird dir bestimmt nie langweilig! (auch nicht während dem Lockdown)
- Potsdam ist auf jedenfall eine Reise wert und sehr nah. Auch wäre ich gerne nach
Hamburg, dies war jedoch wegen Corona nicht möglich
• Falls du gern in einer WG leben möchtest, eignen sich hier zum einen die Website WG-
gesucht.de oder diverse Facebook Gruppen. Es gibt auch die Möglichkeit in einem
Studentenwohnheim unterzukommen. Hier wirst du eine Wohnung mit ca. 5
Studierenden teilen. Unter https://www.stw.berlin/ sind alle Studentenwohnheime
aufgeführt, die es in Berlin gibt. Die Miete variiert je nach Wohnheim und Standort. Es
ist relativ schwer einen Platz in einem Wohnheim zu finden, da die Zimmer meist für
mehrere Semester ausgebucht sind. Allerdings wird dir die FU hier im Juni/Juli einen
Anmeldungslink zusenden, über den du dich für einen Platz eintragen kannst.In der
Regel wirst du innert einer Woche Bescheid erhalten, ob du den Platz hast oder dir
einen anderen Ort suchen musst.
• Die FU ist was die Fächerwahl angeht sehr offen. Ich habe Fächer aus dem Fachgebiet
Bildungs-und Erziehungswissenschaften/Psychologie/Sonderpädagogik gewählt.
Weiter konnte ich auch Erasmusmodule belegen, die speziell für Auslandsstudierende
gedacht sind. Falls du dich für die GEschichte Berlins interessierst, kann ich dir die
Module "Berlin Kultur"und "geteiltes Berlin" höchstens empfehlen. Beide Module
enthalten diverse Ausflüge und Spaziergänge in der Stadt (wurden allerdings aufgrund
der Coronamassnahmen gestrichen!).
• Mögliche Ausflugsziele:
- Schloss Charlottenburg
- Gärten der Welt (nur im Sommer empfehlenswert)
- Schlachtensee
- Treptower Park
- Mauerwiese
- Tiergarten
- Tempelhofer Feld
- Niederkirchnerstrasse
- East Side Gallery
• Während dem Sommer ist es empfehlenswert sich ein Velo anzulegen. Es gibt etliche
Shops/Apps die Velos günstig vermieten! Anonsten kann man natürlich auch das ÖV
Seite 3 von 7nehmen! Wenn man an der Uni immatrikuliert ist und den Beitrag bezahlt hat erhählt
man ein Ticket das in ganz Berlin-Brandenburg gültig ist (man kann damit auch nach
Potsdam fahren!!!)
• falls du in Berlin günstig telefonieren oder surfen möchtest, würde ich höchstens
empfehlen dir eine Simkarte zuzulegen. In Supermärkten wie Rewe oder Lidl findest du
an der Kasse Simkarten, die du kaufenund dann beliebig aufladen kannst! (Achtung: du
musst die Karte zuerst aktivieren und deine Identität verifizieren lassen!)
• Für die Suche nach einem WG-Zimmer eignet sich die Seite wg-gesucht.de und
Facebook Gruppen wie Wohnungen&WGs in Berlin. Es hilft auch, wenn du selbst ein
Inserat aufschaltest, indem du dich vorstellst. Falls du es dir leisten kannst, scheint
NeonWood am Frankfurter Tor ein sehr tolles und gut gelegenes (aber leider sehr
teures) Studentenwohnheim zu sein. Im Studentendorf Schlachtensee oder auch
Goerzalle lernst du bestimmt viele Leute kennen, beide sind jedoch ziemlich weit
ausserhalb von Berlin. Persönlich finde ich Friedrichshain, Kreuzberg, Trepptower oder
Prenzlauer Berg zum wohnen am besten, da es dort die meisten coolen Shops,
Restaurants, Clubs, Bars etc. gibt.
• Module: Bei den Erasmus Modulen lernst du viel über Berlin und Deutschland und sie
geben jeweils 5 ECTS. Mir haben die Module "jüdisches Berlin" und "geteiltes Berlin"
bei Ulrich Krellner am besten gefallen. Für Sekstudiernde gibt es auch interessante
Module in ihren Fächern (z.B. Englisch Literatur).
• Ausflüge: Bei gutem Wetter lohnt sich ein Ausflug zu den umliegenden Seen (z.B.
Liebnizersee) oder ein Ausflug nach Potsdam. Du kannst aber auch gut in Berlin bleiben
und das tolle Nachtleben, die Outdoorraves, die vielen Shops, Cafés und Restaurants,
die Streetart und so weiter geniessen. Auch während dem Lockdown wurde mir nie
langweilig. In Berlin ist immer was los, wenn du die Leute dazu findest. :)
Italien
Università di Siena (in Arezzo), Toscana
• Offen auf die Leute zugehe, so viel Menschen ansprechen wie möglich, dann wirds
lustig ;).
• An der Uni oder bei anderen organisatorischen Dingen entweder gelassen bleiben,
auch wenn ihr nicht genau wisst was läuft oder so viel Mal nachfragen, bis ihr eine
Antwort bekommt. Gestresst abzuwarten funktioniert nicht und kostet euch viel
Nerven.
• Vor Ort an der Uni hats Zimmerausschreibungen. Wenn ihr also den ersten Monat
Workaway oder AirBnB machen mögt könnt ihr vor Ort eine Wohnung suchen.
• Die Website ist super kompliziert. Ich habe mich für die Modulwahl fürs Learning
Agreement einfach an den Erfahrungsberichten orientiert. Spannend war Filosofia
della Cura, sehr chillig, Società Contemporania und extrem herausfordend mit wenig
Italienischkenntnissen Grammatica Italian. Wählt das nur wenn ihr wirklich von Anfang
an Grammatik büffeln woll. Fliessendes Alltagsitalienisch reicht nicht aus. Falls Covid
bedingt immer noch online Prüfungen stattfinden könnt ihr die Prüfungen aber gut mit
euern Mitbewohner/innen zusammen machen. ;)
• Der Park neben der Uni wird von einigen als "Gefährlich" beschrieben. Ich hatte keine
schlechten Erfahrungen und fand es sehr schön im Park zu lernen, spazieren oder in
der Sonne zu liegen.
Seite 4 von 7• Die Uni Siena ist die einzige, die kein Sprachdiplom verlangt. Wenn du also minim
Italienisch kannst und dich in diese neue Kultur schmeissen willst loooos!!!
Norwegen
Oslo Metropolitan University
• Die Anmeldung lief reibungslos und die für die Austauschstudierenden zuständige
Abteilung in Oslo hilft gerne bei Unklarheiten
• Alle Dozierende sind nett und unkompliziert und man ist per DU
• Durch das Fernstudium lief alles etwas unstrukturiert, aber dafür hatten alle
Verständnis
• An der OsloMet kann man sich für einen Kurs einschreiben, welcher dann über das
ganze Semester hinweg verläuft. Der Kurs "Fairytales and Creativity" war meine zweite
Wahl, da der erste aufgrund von Corona nicht stattfinden konnte. Er stellte sich jedoch
als sehr interessant heraus und ich konnte viel mitnehmen. Es geht vor allem um das
Erzählen von Geschichten und wie man dabei verschiedene Medien einsetzen kann.
• Die Ausflüge sind extrem cool, vor allem der Naturkindergarten! Ja nicht verpassen!
• Kiwi und Rema1000 sind die günstigsten Lebensmittelgeschäfte, spare mit einem ÖV-
Monatsabo auf dem Ruter-App, Cilimobile hat die günstigsten Prepaid Datenpakete
kaubar bei jedem Narvesen-Kiosk, Vipps (norwegisches Twint) brauchst du gar nicht
versuchen zu installieren (notwendige BankID nur mit Registrierung in Volksregister
erst ab 6 Monaten möglich), für die Nordlichter verwende das App NorwayLights oder
AuroraBorealis und die outtt App hat viele coole Wanderrouten. Allgemein sind die
Preise ziemlich gleich wie in der Schweiz (bis auf Alkohol und Süssigkeiten wegen
Zusatzsteuern teurer).
Schweden
Linköping, Linköping Universitet
• Unterkunft bekommt man von der Univerität (manchmal etwas kurzfristig, aber man
soll geduldig bleiben)
• Lappland trip (mit 90degreesnorth) SEHR zu empfehlen. Man kann es auch selbständig
organisieren und dann ist es natürlich auch billiger
• "ISA" und "ESN Linköping" Facebookgruppen beitreten. Es werden dort sehr viele
Events für die Studierende orgenisiert
• Fahrrad so früh wie möglich kaufen, macht alles viel viel einfacher
• "ESN Flea Market" (Facebook) -> um Sachen von anderen Studierenden zu kaufen (zB.
Fahrrad, router, Bettwäsche, usw.)
• Intensiv Swedish Course (in August) -> SEHR zu empfehlen, weil man schon bevor man
in Linköping ankommt, viele andere Erasmusstudenten kennt, aus verschiedenen
Ländern und Fakultäten. Sonst kann man auch das normale schwedisch Kurs nehmen,
welches über das Semester geht (dort lernt man auch viele Studenten kennen)
• "Nordic Culture" course - empfehlenswert aber viele Sachen wurden wegen Covid-19
modifiziert und das war schade (man macht in dem Kurs 2 Ausflüge (1-2 Nächte)
• "Mecenat card" -> viele Discounts und 15% Rabatt bei Flixbus
Seite 5 von 7• Viel Reisen ist natürlich ein MUSS!!! Göteborg, Stockholm, Uppsala, Gotland,
Kopenhaguen, Lapland, Idre und vieles mehr (Kleine Städte fand ich nicht so geil, aber
alles was Natur in Schweden ist, ist einfach super schön!)
• Bars/Clubs-> Flamman Pub, Villevalla, Queens, O'Learys, Ryds Herrgård...
• Einkaufen: Willys, ICA, Hemköp
• ACHTUNG! Fahrräder können schnell gestohlen werden
Stockholm University
• -Die Anmeldung ist sehr einfach. Ich war glaube ich die erste, die etwas von der
Univerity gehört habe.
• Die Dozenten sind sehr nett. Manchmals sind sie etwas unorganisiert aber wenn man
nachfragt, geben sie realtiv schnell eine Antwort. Die Kurse sind oftmlas für early
childhood ausgerichtet. Ich würde empfehlen die anderen Kurse zu nehmen, da diese
nicht so geeignet für die Primarstufe sind.
• Ich würde empfehlen eine Wohnung durch die Uni zu reservieren. In Stockholm ist es
extrem schwierig eine Wohnung zu finden. Die Wohnung von der Uni sind meisten
einigermassen zentral und man lernt schnell viele Leute kennen.
• weitere Empfehlungen: Sport bei der Uni (ist so wie asvz) vor allem Basketball sehr
nice!, viele Ausflüge in andere Städte und in den Norden (Abisko) machen,
verschiedene Kurse und Museen (Unbedingt ins Fotografiska gehen)
Uppsala, Uppsala Universitet
• Das Modul Education and Teaching - an International Process war sehr spannend, da
man mit anderen Austauschstudierenden das Schwedische Schulsystem mit anderen
Ländern vergleichen konnte und als Sahnetüpfchen ein 3-wöchiges Praktikum an einer
SChule absolvieren durfte. Sehr empfehlenswert!
• Falls man die Sprache lernen möchte (gehört doch ein bisschen dazu), sind die
Sprachkurse der Uni Uppsala sehr gut (Basic Swedish 1/2/3). Die schwedischen Leute
freuen sich total, wenn man einen Kaffee auf Schwedisch bestellt :)
• Unterkünfte stehen einem als Mobilitätsstudierende über as Uni-Housingoffice zur
Verfügung. Es lohnt sich, die Broschüren und Erfahrungsberichte durchzulesen, da es
viele verschiedene Angebote gibt. Je nach persönlichen Präferenzen sind
unterschiedliche Arten von Unterkünften empfehlenswert. Persönlich würde ich sagen,
dass Flogsta einen schlechteren Ruf hat, als es verdient hätte...
• Ein Fahrrad sollte man unbedingt kaufen (Facebook, flea market oder in der Stadt in
einem Fahrradshop), am besten mit einem guten Schloss. Es werden leider sehr viele
Fahrräder gestohlen.
• Direkt um Uppsala herum gibt es ein sehr schönes Naturreservat (Håga), durch das
man joggen oder bis zum See (Ekoln) radeln kann. Auch Gamla Uppsala ist ein Muss.
• Stockholm ist sehr schnell erreichbar (40 Minuten mit dem Zug) und empfiehlt sich als
Tagesausflug natürlich sehr. Falls man mehr Zeit hat, kann man die Westküste für ein
verlängertes Wochenende erkunden oder mit dem Nachtzug in den Norden (Abisko
und/oder Kiruna) düsen. Auch die Seen im Landesinneren lohnen sich sehr! Es gibt
viele airbnbs, die sich insbesondere als kleine Gruppe lohnen. Ein Auto kann man auch
super einfach mieten.
Seite 6 von 7Tschechien
Prag (Charles University)
• Die Module an der Gastuniversität können selber gewählt werden. Die Website der
Charles University ist eher unübersichtlich. Deshalb empfehle ich frühzeitig mit der
Recherche über die Module für das Learning Agreement zu beginnen.
• Eine Wohnung über Airbnb zu mieten ist im Vergleich mit lokalen Plattform zur
Buchung und Vermietung von privaten Unterkünften sehr teuer. Es gibt auch die
Möglichkeit im Studentenwohnhaus der Universität zu wohnen. Diese Option soll
sehr preiswert sein. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit in einem privaten
Studentenwohnheim (THE FIZZ) zu wohnen. Dort können auch Einzelzimmer
gemietet werden.
• Geduld ist wichtig. Sowohl bei der Vorbereitung wie auch beim eigentlichen
Aufenthalt ist es wichtig viel Geduld mitzubringen. Die Prozesse und
Informationsflüsse sind recht langsam. Schlussendlich wird aber alles gemacht.
• Ich würde unbedingt den Czech Language Course besuchen. Man lernt nützliches
Grundvokabular.
• Das Modul Encouraging creative and innovative thinking in schools war ebenfalls sehr
interessant. In diesem Kurs ging es einerseits um die Förderung der Kreativität der
Schülerinnen und Schüler und andererseits um die Förderung der eigenen Kreativität.
Durch verschiedene Workshops und praktische Aktivitäten und Tipps lernten wir die
Kreativität in einem Menschen zu fördern.
• Ich habe trotz Corona tolle Erfahrungen in den Kunst Kursen machen können. Wir
erhielten in allen Themenbereichen die Möglichkeit einen Einblick zu erhalten.
• Auf Facebook lohnt es sich ab und zu zur Charles University reinzusehen, da dort
viele unterschiedliche Veranstaltungen gepostet werden. Ich war auch in etwa vier
verschiedenen Gruppenchats, die sicherlich hilfreich sind, wenn man Leute
kennenlernen möchte.
• Holt euch unbedingt die Studentenkarte, die ihr für einen Preis von ca 30.- bei ISIC
bekommen könnt. Mit der erhält ihr bei vielen Restaurants, Kinos, Museen, ÖV und
sonstigen Orten Rabatt.
• Die Sportmodule (je nach Modul) können ausserhalb der Stadt stattfinden, deshalb
unbedingt an der Einführungswoche teilnehmen und die Dozenten nach
Informationen fragen. Ich hatte das Modul Rock climbing und musste 40-45min pro
Weg einplanen. Der Weg war sehr mühsam, aber ich hatte viel Spass und war mit
tschechischen Studenten im Modul, was bei den anderen Modulen nicht der Fall war.
• Kulinarisch: unbdeingt Trdlnik, Buchty, Chelbicek, kolache, knedliky z svičkova und
gulaš suppe probieren! Tschechisches Bier darf nicht fehlen: Pilsner, Kozel (mein
Liebling), Staropramen, Czechvar, etc. (Für die, die kein Bier mögen, es gibt auch
apple cider, die sehr gut sind)
• Sehenswürdigkeiten: Museen, Ausstellungen, viele historische Gebäude -> auf
Google findet ihr alle die must-see Orte.
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