TransitionCHF Systolic Dysfunction to Congestive Heart Failure Cohort Study Initiierung der Prüfstelle

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TransitionCHF
Systolic Dysfunction to Congestive Heart
          Failure Cohort Study

       Initiierung der Prüfstelle
Inhalte

▶   Eckpunkte der Studie
▶   Regulatorische Anforderungen an die Durchführung der Studie
▶   Ein- und Ausschlusskriterien
▶   Überblick der Untersuchungen
▶   Studienablauf/ Durchführung der Studie
▶   Workflow: Einschluss eines Probanden
▶   DZHK – Infrastruktur (Harmonisierung, IT)
▶   Biobanking: Biomaterialgewinnung / Biomaterialverarbeitung
▶   Datenerfassung in secuTrial
▶   Patienteninformation- und Einwilligung
▶   Ansprechpartner
▶   Aufbewahrung der Studienunterlagen

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Überblick/Eckpunkte

▶   Beginn der Studie: Dezember 2014
▶   Rekrutierungszeitraum: 3 Jahre
▶   Nachbeobachtungszeitraum über 5 Jahre (jährlich)
▶   Ende der Studie: Dezember 2022
▶   Einschluss von 1500 Patienten

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Regulatorische Anforderungen

▶   Beobachtungsstudie: prospektive, multizentrische Kohortenstudie mit Biobanking 
    nicht nach AMG/MPG
▶   Lokales Ethikvotum (falls erforderlich): berufsrechtliche Beratung nach §15 MBO-Ä
▶   Declaration von Helsinki (§15 (3) MBO-Ä)
▶   ICH Topic E6 Guideline for Good Clinical Practice (Dienstleistungsvertrag UMG/IHF,
    Studienprotokoll, Prüfarztverträge)
▶   Bundesdatenschutzgesetz, Landesdatenschutzgesetze
▶   DZHK-SOPs

             Qualitätssicherung (Datenqualität, Audit, Inspektionen)

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Einschlusskriterien

▶   Asymptomatische systolische Dysfunktion (definiert als: systolische Funktionsstörung mit
    einer Ejektionsfraktion (EF) ≤40%; diagnostiziert < 3 Monate vor Basisvisite;
    dokumentiert durch MRT oder Echokardiographie
▶   Keine Hospitalisierung aufgrund einer Herzinsuffizienz
▶   Keine Symptome einer Herzinsuffizienz (wie NYHA II, III, IV) zum Zeitpunkt der Basisvisite
▶   6-Minuten-Gehtest ≥ 80% des Referenzwertes
▶   Schriftliche Einwilligungserklärung
▶   Alter bei Einschluss ≥ 18 Jahre

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Ausschlusskriterien

▶   Symptome einer Herzinsuffizienz (NYHA>I) zum Zeitpunkt der Basisvisite
▶   relevante Klappenerkrankung (Schweregrad > 2)
▶   Schwere pulmonale Erkrankungen (z.B. FEV1 < 70% des Normwerts)
▶   Schwere Nierenerkrankung (GFR < 15 ml/min)
▶   Ejektionsfraktion zum Zeitpunkt der Basisvisite ≥ 50% (dokumentiert durch MRT oder
    Echokardiographie)
▶   Lebenserwartung < 1 Jahr
▶   Perikarderkrankungen
▶   Hypertrophe Kardiomyopathie
▶   Myokardinfarkt innerhalb der letzten 3 Monate vor Basisvisite
▶   Geplanter herzchirugischer Eingriff innerhalb der nächsten 3 Monate nach Einschluss
▶   Absehbare Unmöglichkeit, ein vorgesehenes Follow Up durchzuführen (z.B. bei bereits
    bekannter Umzugsabsicht oder der Patient lebt außerhalb von Deutschland)
▶   Unfähigkeit zur schriftlichen Einwilligung (z.B. psychische Störungen)
▶   Behandlung/Medikamentöse Therapie mit einem Schleifendiuretikum innerhalb der
    letzten 4 Wochen

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Flow Chart

                     Baseline       Time point 1             Time point 2            Time point 3              Time point 4            Time point 5
                     (start of      (1 year from baseline;   (2 years from baseline; (3 years from baseline;   (4 years from baseline; (5 years from baseline;
                     observation)    2 months)               2 months)               2 months)               2 months)               2 months)
                     V0°            V1*                      V2*                     V3*                       V4*                     V5°
Lung function               X
Blood test
                            X                                                                                                                     X
(Labor: 20 ml)§
Echocardiography            X                                                                                                                     X
6-minute-walk-test          X                                                                                                                     X
EKG                         X                                                                                                                     X
blood sample
                            X                                                                                                                     X
(80 ml)
QoL
                            X                                                                                                                     X
Questionnaires
Midstream urine
                            X                                                                                                                     X
(40 ml)
Questionnaire
                                               X                       X                        X                        X                        X
Follow Up
MRI1                        X                                                                                                                     X
Biopsies2                   X
Spiroergometry3             X                                                                                                                     X
Questionnaire
                            X                                                                                                                     X
Nutrition

                                                                                                                                                        7
Studienablauf/
                                                       Durchführung der Studie

▶   Telefonische Initiierung = Rekrutierungsbeginn im Studienzentrum
▶   Monitoring log, Delegation Task list
▶   Subject Enrollment log
▶   Durchführung der telefonischen Nachbeobachtungen (jährlich, ±4 Wochen zum
    Einschlussdatum)
▶   5 Jahres-Visite im Zentrum
▶   Sammlung der Unterlagen bei Endpunktereignissen Hospitalisierung / Kardiovaskulärer
    Tod (Befunde, Entlassbriefe etc., Hochladen der Befunde in die Datenbank)
▶   Monitoring

                                                                                          8
Workflow: Einschluss eines Probanden

•   Sollte es am Zentrum möglich sein, das Studien-Echo im Nachgang zu pseudonymisieren ohne das
    Datenformat und die Qualität zu verändern, muss kein Screening-Echo (d) durchgeführt werden. Das
    Studien-Echo muss in diesem Fall für den erfolgreichen Einschluss eine EF≤40% aufweisen.

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Herausforderung

  dezentrale (inhomogene) Strukturen in den Standorten
→ Harmonisierung und Standardisierung: DZHK-Infrastruktur

        •   Nutzungsordnung (Use & Access Rules)
        •   Ethik und Datenschutzkonzept
        •   Arbeitsanweisungen (SOPs)
        •   IT-Infrastruktur

                                                            10
Treuhandstelle –
                                           personenidentifizierende Daten

•   ID-Management: personenidentifizierende Daten (IDAT)
•   Consent-Management: Einwilligung → Use & Access
•   Pseudonymisierung (PSN für alle IT-Komponenten)

                                                                     11
Voraussetzungen & Vorbereitungen

 aktuellste Dokument- und Antrags-Versionen auf
     der Studienvorbereitungsseite:

http://dzhk.de/das-dzhk/klinische-dzhk-
studien/studienvorbereitung-durchfuehrung/.
Wichtig zum Start:

•   Autorisierungsformular (allgemein)  Ausfüllen und zur Unterschrift
    weiterleiten (Angelika Beneke, angelika.beneke@med.uni-
    goettingen.de)

•   Beantragung von secuTrial Zugängen, Client-Zertifikaten sowie
    Biobanking (Antrag bestellberechtigte Person sowie Anforderung
    von Biomaterial-Kits) bei den angegebenen Stellen

Erster Ansprechpartner
=> Koordination Transition CHF (Angelika Beneke)

                                                                          12
Datenerfassung in SecuTrial:
                                Anmeldung

Anmeldung an secuTrial

 Beantragung der secu-Trial-
Nutzerzugänge (Datenhaltung
Göttingen)

 Initiales Passwort durch
ZDM zugesandt  eigenes
Passwort (mind. 8 Zeichen)

                                                               13
Anmeldung an secuTrial - Willkommenseite

Navigationsleiste

                                                  14
Anlegen eines Patienten

    Eingabe von Name, Vorname
     des Patienten
    Pflichtfelder mit Stern *
    Button „Weiter“ betätigen

Quelle: DZHK-SOP-THS-01, V1.4

                                 15
Anlegen eines Patienten

   Übertragung der Einwilligungserklärung
   Button „Teilnehmer anlegen“ betätigen

    Quelle: DZHK-SOP-THS-01, V1.4

                                             16
Dokumentation der Pseudonyme

1. Pseudonyme über „Druckansicht“
   ausdrucken
2. Wichtig: Pheno-Pseudonym auf
   Einwilligung vermerken
3. Hochladen des Scans der
   Einwilligung (inkl. Pseudonym!)
4. Button „Abschließen“ betätigen

    Hinweis: Falls Pseudonym nicht
    ausgedruckt wurde
     „Neuer Patient“ nochmals mit
       identischen Daten anlegen
     Wenn Angaben identisch, dann wird
    gleiches Pseudonym angezeigt
Quelle: DZHK-SOP-THS-01, V1.4

                                          17
Datenerhebung

▶   Körperliche Untersuchung und Symptome
▶   Labor
▶   Medikation
▶   Interventionen und Diagnosen
▶   6-Minuten-Gehtest
▶   Echokardiographie
▶   EKG
▶   Herzkatheter, Hämodynamik
▶   Hospitalisierung
▶   Spiroergometrie
▶   Lebensqualität: Depression,FKV, GSW/ESSI/KöBet, HADS, Herzfragebogen (HAF-17),
    Lebensqualität PHQ-D, Lebensqualität SF-36, Maastricht-Fragebogen, MMPI-Z, RSQ-
    Beziehungsfragebogen, Zusatzangaben zur Person
▶   FU - Status des Patienten
▶   FU - Fragebogen zum Tod,
▶   Substudie - Nutrition

                                                                                      18
Datenerfassung in SecuTrial:
Patientenliste

                               19
Datenerfassung in SecuTrial:
Visitenplan

                               20
Datenerfassung in SecuTrial:
                                                     Follow-Up - Fragebogen zum Tod

▶   Entlassbriefe, Befunde etc. zur Validierung der Todesursache müssen über SecuTrial
    hochgeladen werden
▶   Schwärzung der personenidentifizierenden Daten!

                                                                                         21
Datenerfassung in SecuTrial:
                                                               Hospitalisierung

Jede weitere Hospitalisierung
kann über 8.1 am Ende des
eCRFs eingepflegt werden

    ▶    Entlassbriefe, Befunde etc. zur Validierung der Hospitalisierung müssen über SecuTrial
         hochgeladen werden
    ▶    Schwärzung der personenidentifizierenden Daten!

                                                                                                  22
Datenerfassung in SecuTrial:
Nutrition

                               23
Patienteninformation und -
                                                                              Einwilligung : Ablauf

• Der ausgewählte Patient wird vom Arzt auf die Kohortenstudie aufmerksam gemacht
• Zur Verfügung stellen der Patienteninformation sowie Erklärung der Inhalte und Ziele des DZHK, der TransitionCHF-
  Kohortenstudie und der Biomaterialsammlung
        Der Patient benötigt genügend Zeit die Information zu lesen und zu verstehen                                  Ethik
        Fragen werden beantwortet
• Gemeinsames Durchgehen der Einwilligungserklärung und Unterschrift von Arzt und Patient
• Eingabe der Personenidentifizierenden Daten und der Einwilligungserklärung in secuTrial, damit Anforderung des Patienten-
  Pseudonyms
  SOP „ Erfassung von personenidentifizierenden Daten (IDAT) und Informed Consent“                                THS
• Aufkleben des Pseudonyms auf die Einwilligungserklärung
• Senden des gescannten Dokumentes an die Treuhandstelle als PDF oder verschlüsselt als Email-Anhang -> SOP
• Anamnese, Fragebogen, (Routine)Untersuchungen, Probenentnahmen -> SOPs                                              SOP
• Ausfüllen der eCRFs                                                                                                 DH
• Zugriffsgesicherte Verwahrung des Papieroriginals der Einwilligungserklärung vor Ort (Patientenakte, Studienakte)
• Eingehen eines Widerrufs                                                                                            Ethik

                                                                                                                              24
Einwilligungserklärung

Deckblatt, Datenschutzerklärung, Module, Kontaktdaten, Unterschriftenblatt
                                                                                  25
Einwilligungserklärung

Deckblatt

Double Check: Passt die Einwilligung zur
Patienteninformation?
Richtige Version? Entscheidend sind die
ersten zwei Ziffern!!!

Eineindeutige Zuordnung jedes
Studienteilnehmers
Vollständigkeit und Lesbarkeit!
Die Daten müssen in secuTrial überführt
werden.

Für Zuordnung in der THS
Das Pseudonym muss eingetragen/aufgeklebt
werden, bevor die Einwilligungserklärung an
die Treuhandstelle weitergeleitet wird!

                                              26
Einwilligungserklärung

Module
Enthält die Punkte, die der Patient modular AUSSCHLIEßEN kann. Nicht
angekreuzt bedeutet Zustimmung

Genetische Untersuchungen tragen entscheidend dazu bei, die
Krankheitsentstehung zu verstehen.
Die Daten werden nicht an Stellen weitergegeben, die diese nicht
ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke nutzen.

Entscheidung der Rückmeldung durch einen Arzt, derzeit schwer
eingrenzbar.

Andere Datenbanken: z.B. Kompetenznetze, Register, deutsche
Zentren der Gesundheitsforschung

Dieses Feld ist nicht in secuTrial abgebildet: Wird eine Rückmeldung
über den Arzt gewünscht, muss das Studienzentrum ihn aufgrund der
hier gemachten Angaben kontaktieren können!!!

                                                                       27
Einwilligungserklärung

Unterschriftenblatt
Es darf keine Intervention vor der Unterschrift des Patienten
vorgenommen werden!
Bitte dringend beachten, dass das Datum eingetragen sein
muss. Dieses sollte vom Patienten selbst eingetragen werden.
Ein Vor-Ausfüllen wird nicht gerne gesehen!

Unterschrift von Arzt und Patient müssen in
zusammenhängendem Zeitraum abgegeben werden

Die Unterschrift erfolgt unter Umständen vor
Aufkleben/Eintragen des Pseudonyms, Vorsicht vor
Verwechslungen bei Vorliegen der Unterlagen mehrerer
Patienten -> Unmittelbare Anforderung des Pseudonyms nach
Unterschrift des Patienten, besondere Vorsicht bei Sammeln
mehrerer Einwilligungen

                                                                28
Ansprechpartner

▶     Operatives Projektmanagement          ▶    Treuhandstelle des DZHK
Dr. Angelika Beneke                         Universitätsmedizin Greifswald
Universitätsmedizin Göttingen               Institut für Community Medicine, Abt. VC
Klinik für Kardiologie und Pneumologie      Ellernholzstr. 1-2; 17487 Greifswald
Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen        Tel.: 03834/86-7588
Tel.: 0551-39-65191                         E-Mail: ths-dzhk-support@uni-greifswald.de

▶     Studienzentrale Göttingen             ▶    Datenhaltung des DZHK
Prof. Dr. med. Gerd Hasenfuß                Universitätsmedizin Göttingen
Tel.: 0551 39-20400 | Fax: 0551 39-66389    Institut für Medizinische Informatik
E-Mail: hasenfus@med.uni-goettingen.de      Robert-Koch-Straße 40; 37099 Göttingen
Prof. Dr. med. Rolf Wachter                 Tel.: 0551/39-13175 | Fax: 0551/39-22493
Tel.: 0551-39-66310 | Fax: 0551-39-66389    E-Mail: dzhk.support@med.uni-goettingen.de
E-Mail: wachter@med.uni-goettingen.de
PD Dr. Anja Sandek                          ▶    Institut für Klinische Chemie und
Tel.: 0551 39-170223
E-Mail: anja.sandek@med.uni-goettingen.de        Laboratoriumsmedizin
                                            Universitätsmedizin Greifswald
▶     DZHK-Geschäftsstelle                  Ferdinand-Sauerbruch-Straße; 17475 Greifswald
                                            Fax: 03834/86-5502
Dr. Stephanie Lesser
                                            E-Mail: laborstudien.umg@uni-greifswald.de
Oudenarder Straße 16
13347 Berlin
Tel.: 030 3465529 03 | Fax: 030 346552912
E-Mail: stephanie.lesser@dzhk.de

                                                                                            29
Aufbewahrung der Studienunterlagen

Anforderungen an die Studienunterlagen:

-   Aktuell und vollständig

-   Erreichbar für Studienpersonal und Monitore

-   Verfügbar für eventuelle Audits oder Inspektionen

-   Gegen unbefugten Zugriff geschützt

Ab dem Ende der Studie sind die zugehörigen Unterlagen für

10 Jahre aufzubewahren.

                                                                             30
DZHK – Biobanking

DZHK Biomaterial

•   Basis-Biobanking: zweckoffene Biomaterial-sammlung
    von jedem Teilnehmer einer klinischen DZHK-Studie,
                                                           •   Teilnehmer-Identifzierung und
    Kohorte, Register (Basis Set)
                                                               Informed Consent
•   Studien-Biobanking: studien-spezifische Biomaterial-   •   Biomaterialgewinnung und
    sammlung (Studien Set)                                     Pseudonym-Zuordnung
                                                           •   Transport
                                                           •   Biomaterialverarbeitung
                                                           •   Lagerung
                                                           •   Biomaterialherausgabe
                                                           •   Analyse-Optionen und Methoden

                                                           •   Qualitätssicherung

                                                                                          31
DZHK – Basis-Biobanking

DZHK Biobank SOPs (QL2)

                                    300 µl

                                              32
Basis-Abnahmesets

  Basis-Set
   Serum
   EDTA Plasma
   Citrat Plasma                             Buffy Coat
   Urin

Inhalt:
• Biomaterial-ID Basis-Abnahmeset (1D-Barcode,
    Identifikationscode des Basis-Abnahmesets)
• Biomaterial-Begleitschein Basis-Set
• Etikett (Biomaterialkennung) für den Urinbecher
• zusätzliche Ersatz- Etiketten
    (Identifikationscode ohne Materialkennung)
• gelabelte Primärgefäße und auf einem Rack vorgesteckte und gelabelte Aliquotgefäße

             in der Anfangsphase: zentral über IKCL Greifswald zu bestellen (siehe Anforderungsbogen)
                                                                                                  33
TransitionCHF-Abnahmeset

TransitionCHF-Set

 Serum
 EDTA Plasma
 Citrat Plasma      Buffy Coat
 Urin

                                                      34
DZHK – Biobanking

„DZHK Basis-Set“

       Basis-Set: 34 Aliquots      Studienspezifisch (TransitionCHF): 68 Aliquots

       Serum [300 μl] 10x          Serum [300 μl] 20x
       EDTA-Plasma [300 μl] 10x    EDTA-Plasma [300 μl] 20x
       Citrat-Plasma [300 μl] 4x   Citrat-Plasma [300 μl] 8x
       Urin [300 μl] 8x            Urin [300 μl] 16x
       Buffy Coat [< 300 μl] 2x    Buffy Coat [< 300 μl] 4x

                                                                                                   35
Anforderung der Abnahmesets

In der Anfangsphase

• Anforderung der Biobanking-Abnahmesets
  in 5er Paketen bei IKCL Greifswald
  (vorgesteckt und gelabelt)
• Angabe von Sarstedt oder BD
• Gleichzeitige Anforderung von Basis- und
  TransitionCHF-Set
• Lieferzeit: ca. 2-3 Wochen
• Zu beachten: Haltbarkeit von ca. 5 Monaten
  auf dem Abnahmeset vermerkt

                                                                 36
Voraussetzungen für Biobanking

• Aktivierung des Studienzentrums und Autorisierung
  lokaler Personen (lokaler Studienleiter/-arzt, Study Nurse…)

• Aufklärung des Patienten durch Studienarzt
   Einwilligung zur Studie und DZHK-Biobanking

• Pseudonym-Anforderung für klinische Daten (Phänotyp-Pseudonym = PatientenID)
  bei Treuhandstelle über secuTrial  Erfassung von personenidentifizierenden
  Angaben und Informed Consent

• Biobanking-Abnahmesets im Zentrum vorhanden (Anforderung bei IKCL Greifswald
  in der Anfangsphase, Lieferzeit: ca. 2-3 Wochen)

                                                                         37
Benötige Materialen / Informationen

• Verknüpfung von LIMS-Pseudonym Basis-Set (DZHK-Patienten- /
  Probanden-Identifikation) mit der Biomaterial-ID Basis-Abnahmeset
  (Identifikationscode des Basis-Abnahmesets, Biomaterialkennung)
     Dokumentation auf dem Biomaterial-Begleitschein und in secuTrial
                         (in der Anfangsphase)

• Anleitung zur sterilen Urinabgabe für Patienten/Probanden (siehe Merkblatt
  „Gewinnung von Mittelstrahlurin“)

                                                                           38
DZHK – Biomaterialverarbeitung:
                                               Benötigte Materialien

• Rack mit vorgesteckten Aliquotgefäßen aus dem Basis-Abnahmeset

• Biomaterial-Begleitschein (bereits ausgefüllt für Biomaterialgewinnung)

• Zentrifuge (gekühlt oder ungekühlt)

• Kalibrierte Pipetten und geeignete Pipettenspitzen

• -80°C Gefrierschrank

                                                                            39
DZHK – Biomaterialgewinnung: Blut

Blutentnahme:
• Geeignete Entsorgungsmöglichkeit
• Ruhezeit vor Blutentnahme: 5 Minuten
• Abnahmestelle: Vena cubitalis
• Stauzeit < 1 Minute
• Probenreihenfolge: Serum, Citrat, EDTA
• Lösung der Stauung nach begonnener Blutabnahme
• kein wiederholter Faustschluss
• sofortiges Schwenken der Primärgefäße
• aufrechte Lagerung der Primärgefäße

                                                                        40
DZHK – Biomaterialgewinnung: Urin

Uringewinnung:
• Etikettierung des Urinbechers
• Informierung durch Merkblatt
• Gewinnung von Spontan-Urin
• Sofortige Dokumentation Urin-Sammelzeitpunkt und –Aussehen auf
  Begleitschein
• Aktive Regelblutung: Notiz auf Begleitschein

                                                                       41
DZHK – Biomaterialverarbeitung

Generelle Verarbeitung:
• Überprüfung Biomaterial-Begleitschein und Primärgefäße
• Zentrifugation aller Primärgefäße (auch Urin):
           2.000 g für 10 min ODER 3.000 g für 5 min
            gekühlte Zentrifuge: Temperatureinstellung auf 18°C
            ungekühlte Zentrifuge: nach jedem Lauf abkühlen lassen
• Aliquotierung in 300 µl-Aliquotgefäße gemäß Rack-Schema
• lokale Lagerung bei -80°C und Dokumentation des Stellplatzes

                      Verarbeitung durch geschultes Personal

                                                                              42
DZHK – Biomaterialverarbeitung

 Füllmenge der Aliquots

 Jedes Aliquot (mit Ausnahme des Buffy Coats) muss 300 µl enthalten.
 Reicht die Menge nicht aus, sind weniger Aliquots zu befüllen.

                                                                        43
DZHK – Biomaterialverarbeitung:
                                             Dokumentation

Blut:
• Dokumentation von Probenbeschaffenheit (unauffällig,
  lipämisch, ikterisch, hämolytisch)
Urin:
• Dokumentation von Probenbeschaffenheit (unauffällig, trüb, blutig)

                  Dokumentation auf dem Begleitschein,
              inkl. Abweichungen und Probenbeschaffenheit

                                                                        44
DZHK – Biomaterialgewinnung:
                                                Transport ins Labor

• Primärgefäße
• Biomaterial-Begleitschein
• Aliquotgefäße (Rack)
 möglichst innerhalb von 60 Minuten nach der
            Biomaterialgewinnung

                                                                        45
Biobanking-Dokumentation

Dokumentation „intern“

 • Dokumentation des Lagerortes gemäß örtlichen Standards, muss jedoch
   mindestens enthalten:
     • Exakter Lagerort (inkl. Rack und Biomaterialnummer)
     • Jegliche Biomaterialentnahme (inkl. Grund und Verbleib des
       entnommenen Materials)
     • Jegliche Auftau- und Wiedereinfrierschritte
     • Besonderheiten

                                                                         46
Biobanking-Dokumentation

 Dokumentation „extern“

• eCRFs für Studien-Set und Basis-Set in Studiendatenbank secuTrial
  (Übergangslösung)

                                         LIMS-Pseudonym bei Auswählen eingeben

                                         => Basis- UND Studien-Begleitscheine im
                                                    secuTrial anlegen

                                                                                   47
DZHK – Biomaterialverarbeitung:
                                                         Begleitscheine

▶   Biomaterial-Begleitschein: Basis-Set nach Erfassung in secuTrial an die DZHK-
    Geschäftsstelle faxen (DZHK-Geschäftsstelle)

▶   Biomaterial-Begleitschein: TransitionCHF (studienspezifisch) nach Erfassung in secuTrial
    an Angelika Beneke (Fax-Nummer: 0551 / 39-10947) schicken

                                                                                               48
Das Wichtigste auf einen Blick…

                Biomaterialgewinnung, -verarbeitung und –lagerung
             nur nach vorheriger Einwilligung des Patienten / Probanden!

               Blutentnahme, Biomaterialverarbeitung und –lagerung
                           durch geschultes Personal

 DZHK-externe Studienzentren: wenn Lagerung nur bei -20°C möglich, dann (schnellst
möglicher) Transport innerhalb einer Woche an ein DZHK-internes Zentrum organisieren

                          Dokumentation aller Ablaufschritte,
      einschließlich LIMS-Pseudonym und Biomaterial-ID/Basis-Abnahmeset sowie
                  alle Abweichungen auf Biomaterial-Begleitschein und
                          Erfassung in secuTrial (Anfangsphase)

                                                                                 49
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