UNDSCHAU VIELFALT GENIESSEN & ERLEBEN - Seniorenzentrum Westerkappeln

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UNDSCHAU VIELFALT GENIESSEN & ERLEBEN - Seniorenzentrum Westerkappeln
AU S G A B E 4 | N O V E M B E R , D E Z E M B E R 2021 U N D J A N UA R 2022

U N D S C H AU
 V I E L FA LT G E N I E S S E N & E R L E B E N
UNDSCHAU VIELFALT GENIESSEN & ERLEBEN - Seniorenzentrum Westerkappeln
I N H A LT S V E R Z E I C H N I S

                                                                          Gedicht - Herbstlied                  Seite 2
                                                                          Vorwort                               Seite 3

                                                                          SENIORENRESIDENZ                                    L i eb e B ewo h n er i n n en un d B ewo h n er,
                                                                          HÖVELHOF
                                                                                   Der Herbst kann kommen		     Seite 4       L i eb e Les er i n n en un d Les er
                                                                                   Hövelmarkt                   Seite 5       un s erer Zei tun g !
                                                                                   Gebastelte Namensschilder    Seite 6
 H e rb stlie d
                                                                                   Zuwachs im Team              Seite 7
                                                                                                                              Die wahre Lebenskunst besteht darin,im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.
 Bunt sind schon die Wälder,                                              SENIORENZENTRUM                                     Pearl Buck

 Gelb die Stoppelfelder,                                                  NINO-ALLEE
 Und der Herbst beginnt.                                                           Interne Tagespflege          Seite 8       Der Herbst hält Einzug, die Temperaturen werden kälter und die Tage kürzer. Zu keiner an-
 Rote Blätter fallen,                                                              Schuhverkauf                 Seite 9       deren Jahreszeit wird die Natur in ein so schönes goldenes Licht getaucht wie im Herbst!
 Graue Nebel wallen,                                                               Sommerfest                   Seite 10-11   In Gedanken an den Herbst, haben wir buntes Laub vor Augen. Das Herbstlaub ist die
 Kühler weht der Wind.                                                                                          Seite 12      schönste Seite, die der Herbst mit sich bringt. Es macht Spaß, mit den Füßen durch das Laub
                                                                                   Mitarbeitervorstellung
                                                                                   „Kleine“ Gymnastikrunde      Seite 12      zu rascheln, die schönen farbigen Blätter zu sammeln und zum Beispiel bunte Namensschil-
 Wie die volle Traube                                                                                                         der daraus zu basteln.
                                                                                   Vielen Dank                  Seite 13
 Aus dem Rebenlaube
 Purpurfarbig strahlt!
                                                                          SENIORENZENTRUM                                     Schauen Sie selbst, Sie finden einige Muster in dieser interessanten neuen Rundschau.
 Am Geländer reifen                                                       W E S T E R K A P P E L N 		                        Die Menschen nehmen diese Jahreszeit aber ganz unterschiedlich auf. Viele sehen den
 Pfirsiche mit Streifen                                                                                         Seite 14-15
                                                                                   Betreuungsteam                             Herbst als Ende des Sommers und den bald beginnenden Winter. Für sie ist diese Jahreszeit
 Rot und weiß bemalt.
                                                                                   Mando                        Seite 16-17   oft mit Weltschmerz verbunden. Die wandelnde Natur löst bei ihnen Trauer und Schmerz
                                                                                   Schwerhörigkeit im Alter		   Seite 18      aus; verstärkt werden diese Gefühle noch von Festen und Gedenktagen wie Totensonntag
 Sieh! Wie hier die Dirne
                                                                                   Sommerfest zum Geburtstag    Seite 19-20   und Allerseelen.
 Emsig Pflaum und Birne
 In ihr Körbchen legt,
 Dort mit leichten Schritten                                                                                                  Doch verscheuchen wir die trüben Gedanken und lassen Sie uns den Herbst in seiner bun-
 Jene goldnen Quitten                                                     Aus dem Nähkästchen geplaudert        Seite 21      ten Pracht genießen und uns über das Wunderbare im Alltäglichen freuen.
 In den Landhof trägt!                                                    Wir sind für Sie da                   Seite 22      In dieser neuen Ausgabe gibt es wieder viel zu entdecken und zu lesen. Die fleißigen Mit-
                                                                                                                              arbeiterinnen haben fotografiert und die Texte für Sie geschrieben. Aus jeder Einrichtung
 Flinke Träger springen,                                                                                                      gab es etwas zu erzählen.
 Und die Mädchen singen,
 Alles jubelt froh!                                                                                                           Ein Geburtstag ist immer ein guter Grund zum Feiern! Am 1. September wurde das Senio-
 Bunte Bänder schweben                                                                                                        renzentrum Westerkappeln ein Jahr alt. Neben Cocktails, Livemusik und einem reichhaltigen
 Zwischen hohen Reben
                                                                    IMPRESSUM                                                 Grillbuffet gab es eine große Geburtstagstorte. Lesen und schauen Sie selbst und lassen Sie
 Auf dem Hut von Stroh.
                                                                    QualiVita AG                                              sich von dem Inhalt inspirieren. Vielleicht möchten ja auch Sie einmal eine Anekdote aus
                                                                    Baumschulenweg 1                                          Ihrem Leben erzählen. Ich würde mich freuen.
 Geige tönt und Flöte                                               31234 Edemissen
                                                                                                                              Nun wünsche ich Ihnen einen bunten Herbst, eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit
 Bei der Abendröte                                                  Telefon: 05176. 555 27 - 0
 Und im Mondenglanz;                                                Telefax: 05176. 555 27 - 19                               und einen gesunden Start in das neue Jahr.
 Junge Winzerinnen                                                  E.Mail: kontakt@qualivita.org
 Winken und beginnen                                                                                                          Vergessen Sie nicht, im Alltäglichen das Wunderbare zu erkennen.
                                                                    Bildmaterial:
 Deutschen Ringeltanz
                                                                    Cover: QualiVita AG

 Johann Gaudenz von Salis-Seewis (1762 - 1834), Schweizer Dichter
                                                                    Innenteil-Fotos: QualiVita AG
                                                                    Pixaby Material: Seite 2, Postkarten
                                                                                                                                                   Bleiben Sie gesund und passen Sie gut auf sich auf, Ihre   Jana Schulz
02                                                                                                                                                                                                                          03
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DER HERBST KANN KOMMEN                                                E I N H AU C H H Ö V E L M A R K T I N D E R
                                                                           SENIORENRESIDENZ HÖVELHOF
                                                                           Ricarda Wenisch

                 Die ersten Bewohner kamen langsam in Herbststim-          Der Hövelmarkt findet in Hövelhof schon seit sehr vielen Jahren im Ok-
                 mung. Die Blätter fielen langsam von den Bäumen und       tober statt. Leider fiel diese mehrtägige Veranstaltung auch in diesem
                 färbten sich bunt, die Tage wurden kürzer und die Klei-   Jahr Corona-bedingt aus. Der Hövelhofer Verkehrsverein ließ sich aber in
                 dung wärmer. Allerhöchste Zeit, unser Haus in herbst-     diesem Jahr etwas ganz Besonderes einfallen, um unseren Bewohnern
                 liche Stimmung zu versetzen.                              ein bisschen Hövelmarkt- Gefühl zu schenken.
                 Wir Betreuungskräfte machten uns Gedanken, wie wir        Susal die Partyhexe, bekannt als Stimmungskanone im Festzelt, hatte sich angekündigt, in
                 alle Sinne unserer Bewohner anregen konnten, damit        unserem Haus, unsere Bewohner mit ihrer Musik zu beglücken. In enger Zusammenarbeit
                 für jeden eine Bastelidee dabei war, die sie umsetzen     mit dem Hövelhofer Verkehrsverein, organisierten wir einen herbstlichen Oktoberfest- Nach-
                 konnten und die Motivation weckte, um mit uns ge-         mittag mit Kaffee, Kuchen und Bowle in unserem Restaurant. Unsere Bewohner waren ge-
                 meinsam kreativ zu werden.                                spannt und freuten sich auf den Nachmittag und den Auftritt von Susal.
                 Wir luden unsere Bewohner ein, um bei leckerem Kakao      Als alle unsere Bewohner an den festlich gedeckten Tischen Platz genommen hatten, alle mit
                 oder Cappuccino mit uns gemeinsam zu basteln und          Kaffee und frisch gebackenem Kuchen versorgt waren, startete Susal mit ihrem Programm.
                 das Haus zu verschönern.                                  Unsere Bewohner ließen sich schnell von der gut gelaunten und stimmungsbringenden Sän-
                 Die verschiedenen zusammengetragenen Ideen lock-          gerin mitreißen. Viele Bewohner wurden mit einbezogen, teilweise auch selbst Musikinstru-
                 ten viele unserer Bewohner an, um am Kreativ-Nachmit-     mente zu spielen um die Sängerin zu unterstützen. So viele schöne Emotionen löste Susal
                 tag in gemütlicher Atmosphäre bei Keksen und warmen       bei unseren Bewohnern aus. Sie sangen hingebungsvoll mit, schunkelten und die gute Lau-
                 Getränken zu basteln. Es wurde gemalt, ausgeschnitten     ne schien auf alle Bewohner übergesprungen zu sein. Schöne Erinnerungen, Freudentränen
                 und dekoriert. Jeder fand eine Sache, die er gern mach-   und Wohlfühlgefühle waren unseren Bewohnern buchstäblich anzusehen. Alle anwesenden
                 te. Alle Ergebnisse wurden nach Fertigstellung gezeigt    Mitarbeiter waren zutiefst gerührt, diese wundervolle Stimmung bei den Bewohnern sehen
                 und mit vielen „ahhhs“ und „ohhhs“ von allen bewun-       zu dürfen.
                 dernd kommentiert. Alle waren begeistert.                 Nachdem Susal ihren Auftritt beendet hatte, schrieb sie noch Autogrammkarten als schöne
                 Die Zeit verging wie im Flug. Bei den angeregten Ge-      Erinnerung an diesen Nachmittag.
                 sprächen und den vielen Späßen, nicht verwunderlich.      Wir ließen gemeinsam bei einem Glas Bowle und leckeren Laugenbrezeln den Nachmittag
                 Unsere Bewohner waren so motiviert, dass sie vorschlu-    ausklingen. Viele unserer Bewohner genossen die Zeit bei gemütlichen Gesprächen, Scher-
                 gen, am nächsten Tag wieder zu basteln. Dem Wunsch        zen und erzählten sich Anekdoten und ließen diesen unvergesslichen Nachmittag nochmal
                 kamen wir selbstverständlich nach. Am nächsten Vor-       Revue passieren.
                 mittag wurden wieder viele tolle Dekorationen gezau-      Alle waren sich einig! Es war ein rundum gelungener Nachmittag, der alle noch lange in Er-
                 bert, die wir anschließend auch gleich im ganzen Haus     innerung bleiben wird.
                 platzierten. Auch die Bewohner, die nicht am Kreativ-
                 Nachmittag teilgenommen hatten, freuten sich über
                 die tollen Sachen die entstanden waren. Alles strahlt
                 nun in herbstlichen Farben und wirkt schön gemütlich
                 und warm.
                 Jetzt kann der Herbst auch draußen Einzug halten…
                 Ricarda Wenisch

04                                                                                                                                                                      05
UNDSCHAU VIELFALT GENIESSEN & ERLEBEN - Seniorenzentrum Westerkappeln
Z U WAC H S I M T E A M
     „Vielen Dank an Ricarda Wenisch, die mit Herz für den Herbst für alle
                                                                              Nicole Kaimann startete zum 01.10.2021 ihre Ausbildung in der Senio-
     Bewohner in ihrer Freizeit diese schönen Namenschilder gebastelt hat.“   renresidenz in Hövelhof. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir ab dem
                                                                              01.10.2021 diesen Jahres ausbilden und Kooperationen mit Schulen
     Alice van der Heide
                                                                              schließen.“
                                                                              Ihr steht ab sofort eine Praxisanleiterin zur Verfügung, ab dem 01.04.2022
                                                                              kommt eine weitere Praxisanleiterin mit mehr als 40 Jahren Berufserfah-
                                                                              rung an Bord.
                                                                              Diese Praxisanleiterin hat schon in der Vergangenheit zahlreiche Schü-
                                                                              lerinnen und Schüler mit ihrem Wissen bereichert.
                                                                              Die erste Kooperation wurde am 18.06.2021 mit der Schule für Pflege
                                                                              und Gesundheit in Paderborn geschlossen, weitere Kooperationen mit
                                                                              Schulen folgen.
                                                                              Nicole Kaimann arbeitet seit dem 01.01.2020 mit großem Engagement und Erfolg in unse-
                                                                              rer Seniorenresidenz in Hövelhof.
                                                                              Im Jahr 2020 hat sie sich in Bezug auf die Fort- und Weiterbildungswünsche für die Aus-
                                                                              bildung eingetragen.
                                                                              Unsere großartige Geschäftsführerin („Jana Schulz“) hat ohne Ausnahme alle Fort- und
                                                                              Weiterbildungswünsche genehmigt.
                                                                              Nicole ist am Ball geblieben und somit am 01.10.21 gestartet.
                                                                              Von dem Beruf der Arzthelferin, zur Betreuungsmitarbeiterin, zur Pflegehilfskraft zur Pfle-
                                                                              gefachkraft, ein Werdegang der Zukunft hat.

                                                                              Liebe Grüße,   Alice van der Heide

06                                                                                                                                                                          07
UNDSCHAU VIELFALT GENIESSEN & ERLEBEN - Seniorenzentrum Westerkappeln
D I E I N T E R N E TAG E S P F L E G E I S T E R Ö F F N E T
     Am 1.10.2021 haben wir mit unserer internen Tagespflege gestartet.
     Für derzeit acht Bewohner bieten wir Montag-Sonntag von 8:00-13:00 Uhr eine intensivere und auf
     die Bewohner abgestimmte Betreuung an. Die Mahlzeiten werden im familiären Rahmen einge-
     nommen und durch individuell gestaltete Betreuungsangebote wie kochen und backen, kreatives
                                                                                                            S C H U H V E R K AU F D E R S C H U H R E S I D E N Z
     Arbeiten oder Gymnastik ergänzt.
                                                                                                            Wir konnten das mobile Schuhfachgeschäft der Schuh Residenz bei uns im Haus begrüßen. Auf
                                                                                                            knapp 16 Metern Regalfläche konnten unsere Bewohner ausgiebig nach den nächsten Paar Schu-
                                                                                                            hen stöbern und sich dabei fachlich von Herrn Schöler beraten lassen. Der Schuhverkauf kam bei
                                                                                                            den Bewohnern, Angehörigen und auch der Schuh Residenz selbst sehr gut an, und wird auch im
                                                                                                            folgendem Jahr wieder in Anspruch genommen.

                                                                                                            Frau N. beim Stöbern in den Regalen

                                                     „Köstlich!“
                                                       Die Bewohner beim Backen eines Apfel/Birnen Ku-
                                                       chens für die Interne Tagespflege (v.l Betreuungs-
                                                       kraft Frau Gross und Herr Janus)

                                                                                                                                                           Betreuungskraft Elke Eberhardt hilft bei der
                                                                                                                                                           Schuhauswahl einer Bewohnerin

                                                       Der Herbst hält Einzug in die Interne Tagespflege
                                                       (v.l. Fr. Busboom, Betreuungskraft Frau Eberhard,
                                                       Frau Schaper, Betreuungskraft Frau Gross).

08                                                                                                                                                                                                           09
UNDSCHAU VIELFALT GENIESSEN & ERLEBEN - Seniorenzentrum Westerkappeln
SOMMERFEST

     E I N V O L L E R E R F O LG !
     Das diesjährige Sommerfest war ein voller Er-
     folg. Zur tollen Live-Musik von Herrn Niehoff
     und Herrn Felde genossen die Bewohner Kaf-
     fee und Kuchen.
     Anschließend wurde getanzt. In unserem In-                                                                                                          Betreuungsmitarbeiterin Gabi Schildt
     nenhof konnten die Bewohner und Mitarbei-                                                                                                           mit Bewohnern beim Dosenwerfen.
     ter sich alkoholfreie Cocktails mixen lassen,
     sowie verschiedene Spiele spielen. Zum Ab-
     schluss des Festes grillte unsere Haustechnik
     Vitali Maier und es wurden von Mitarbeitern
                                                          „Leckere alkohlfreie Cocktails!“
     zubereitete Salate gereicht.
                                                                                                                                    Die Musiker Herr Niehoff und Herr Ten Felde

                                                                                                                                                            Unsere Haustechnik Vitali
                                                                                             Pflege Mitarbeiterin Melanie Lauschke und Geschäftsfüh-
                     Eine Auswahl der selbstgemachten Salate mit Grillgut.                                                                                  Maier beim Grillen.
                                                                                             rung/Heimleitung Jana Schulz beim Tanzen mit Bewohnern.
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M I TA R B E I T E R V O R S T E L LU N G

S O Z I A L E B E T R E U U N G E R G OT H E R A P E U T I N

     Hallo, ich freue mich, dass ich mich Ihnen/Euch vorstellen kann.
     Mein Name ist Fiona Pingel. Ich bin 41 Jahre alt, wohne mit meinem
     Mann und meiner Tochter in Salzbergen. Ich bin ein sehr kreativer
     Mensch, male, backe, singe und lese für mein Leben gerne. Mit meiner
     Oma telefoniere ich stundenlang auf Französisch und liebe Städterei-
     sen mit meinen Freundinnen.
     Ich bin seit 2007 Ergotherapeutin und habe die letzten 10 Jahre in einer
     kleinen Seniorenresidenz gearbeitet. Nun freue ich mich sehr auf die
     neue Herausforderung im Seniorenzentrum NINO- Allee als Ergothera-
     peutin in der sozialen Betreuung arbeiten zu dürfen.
     Zudem freue ich mich sehr darauf alle Bewohner und Mitarbeiter des
     Hauses kennenzulernen und auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen.

                                                                          Herzliche Grüße,   Fiona Pingel        VIELEN DANK
                                                                                                            Schweren Herzens mussten wir unsere drei
BEWOHNER BEI EINER „KLEINEN“ GYMNASTIKRUNDE IM FREIEN                                                       Abiturientinnen aus dem Service verabschie-
                                                                                                            den.

                                                                                                              „Alles erdenklich Gute
                                                                                                              für eure weitere Zukunft!“

                                                                                                                    Bewohnerin Frau Fels beim überrei-
                                                                                                                    chen eines Abschied Geschenkes.

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UNDSCHAU VIELFALT GENIESSEN & ERLEBEN - Seniorenzentrum Westerkappeln
Seit knapp einem Jahr ist auch Annemarie Pollich teil des Teams. Zu-
                                                                                                                                             nächst ausschließlich in der Betreuung beschäftigt, unterstützt die So-
                                                                                                                                             zialarbeiterin nun auch Frau Dücker in organisatorischen Aufgaben, viele
                                                                                                                                             Bewohner und Bewohnerinnen kennen sie als „die mit dem Hund“.

                                                                                                                                ANNEMARIE POLLICH

                                                                                                             Kurz nach Frau Pollich stieß Kordula Thüner dazu, sie arbeitet bereits
                                                                                                             seit über 5 Jahren leidenschaftlich in der Betreuung von Senioren, sie
                                                                                                             erzählt, dass ihr die Tätigkeit im Seniorenzentrum Westerkappeln viel
                                                                                                             Freude bereitet, sie leitet unsere Handarbeitsgruppe.

 K AT I E D Ü C K E R                                                                                                                                              KORDULA THÜNER

                                                                                                                                                   Ein ehemaliger Kollege von Frau Thüner, Maik Weweler, unter-
                                                                                                                                                   stützt das Betreuungsteam ebenfalls tatkräftig. Er begleitet Arzt-
                                                                                                                                                   fahrten und leitet unseren Männerstammtisch.
WIR STELLEN UNS VOR!
                                                                                                                                       MAIK WEWELER
     BETREUUNGSTEAM/SOZIALER DIENST                                                                                                                                                     DANIELA JÄNICKE
     Das Betreuungsteam des Seniorenzentrums Westerkappeln ist mit der Anzahl unserer Bewohner mit-         Seit diesem Sommer sind auch
     gewachsen, nun ist das Team fast vollständig. Das Team steht unter der Leitung von Kathi Dücker, sie   Katharina Bäumer und Daniela Jä-
     ist Heilerziehungspflegerin und seit dem ersten Tag Teil des Seniorenzentrums Westerkappeln.           nicke Teil des Teams. Katharina seit
                                                                                                            Anfang Juni und Daniela seitdem
                                                                                                            sie ihren Kurs zur Betreuungsassis-
                                                                                                            tentin im August abgeschlossen
                                                                                                            hat. Sie hat das Seniorenzentrum
                                                                                                            Westerkappeln bereits während
                                                                                                            ihres Praktikums kennengelernt.        K AT H A R I N A B ÄU M E R

                                                                                                                                                                                Wir freuen uns, dass unser Betreuungs-
                                                                                                                              TA N J A LÜ T K E                                 team so vielseitig ist, so kann jeder
                                                                                                                                                                                Bewohner und jede Bewohnerin je-
                       N I CO L E M A L E S                                    HEIKE KASSNER                                                 Das neueste Mitglied des Be-       manden finden, mit dem die „Chemie
                                                                                                                                             treuungsteams ist Tanja Lütke,     passt“ und wir können dadurch unseren
      So ist es auch bei Nicole Males der Fall. Sie war    Auf Nicole folgte Heike Kassner: „Ich möch-                                       sie arbeitete bereits im Senio-    Bewohnern und Bewohnerinnen ein
      die erste Betreuungskraft im Seniorenzentrum         te gerne etwas mit Menschen in Bewegung                                           renzentrum Westerkappeln           vielseitiges und abwechslungsreiches
      und ist heute unter den Bewohnern für das            setzen, sei es mit Spielen oder Beschäftigung                                     in der Hausreinigung und ist       Betreuungsangebot bieten.
      Hauswirtschaftsangebot und ihre Wellnessrun-         oder einfach mal zuhören und Tränen trocknen,                                     daher für viele Bewohner ein
      de bekannt und beliebt.                              wenn das nötig ist“ sagt sie.                                                     bekanntes Gesicht.

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UNDSCHAU VIELFALT GENIESSEN & ERLEBEN - Seniorenzentrum Westerkappeln
M I TA R B E I T E R V O R S T E L LU N G
                        MANDO

     Seit Anfang Juli hat der Sozialdienst des Seniorenzentrums Westerkappeln ein neues
     Teammitglied. Sein Name ist Mando und er ist ein mittlerweile 6 Monate alter Misch-
     lingsrüde. Seine Mutter ist ein großer Schweizer Sennenhund und sein Vater ein Mix aus
     Bordercollie und Pudel.
     Mando ist in Osnabrück Hellern ge-
     boren und seitdem er 10 Wochen alt
     ist wohnt er bei unserer Sozialarbei-
     terin Annemarie Pollich. Nachdem
     er sich in seinem neuen Zuhause
     zunächst etwas eingewöhnen konn-
     te, besucht Mando uns regelmäßig.
     Unsere Bewohner und Mitarbeiter
     haben stets ein Lächeln im Gesicht,
     wenn sie ihn sehen. Mando freut
     sich bei jedem Besuch über aus-
     giebige Streicheleinheiten und
     Leckerchen. Außerdem sorgt er, vor
     allem mit seinem zügigen Wachs-
     tum, bei jedem Besuch für Staunen
     und Gelächter. Seine Freizeit ver-
     bringt Mando gerne schlafend auf
     dem Teppich, im Garten oder im
     Pferdestall. Dort spielt er gerne mit
     seinen Hundefreunden Samson
     und Bruno. Auf der Arbeit erntet
     Mando viele Komplimente für
     sein weiches Fell, sein niedliches
     Gesicht und sein ruhiges Wesen.
     Außerdem ist Mando wohl der
     einzige Mitarbeiter des Hauses,
     dem es keiner übelnimmt, wenn er im Dienst schläft.
     Wenn Mando sich als geeignet herausstellt, wird er vielleicht im Alter von eineinhalb
     Jahren eine Ausbildung zum Begleithund beginnen, um im Erwachsenenalter mit einer
     guten Grundlage „arbeiten“ zu können. Bis dahin lernt er schon mal Rollstühle und Rolla-
     toren kennen und lernt Aufzugfahren.
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UNDSCHAU VIELFALT GENIESSEN & ERLEBEN - Seniorenzentrum Westerkappeln
S C H W E R H Ö R I G K E I T I M A LT E R
                                                                                                                EIN JAHR SENIORENZENTRUM WESTERKAPPELN
       „Ich kann hören, dass du was sagst, aber ich verstehe es nicht“                                          E I N S O M M E R F E S T Z U M G E B U R T S TAG

      Dieser Satz bringt ein häufiges Problem, das im                                                           Am 01. September feierten wir im Seniorenzen-      unserem kleinen Jahrmarkt an. Durch Dosen
      Alter auftritt auf den Punkt. Aber warum ist das                                                          trum Westerkappeln unser Sommerfest. Nun           werfen, Luftballonschießen und Glücksrad dre-
      eigentlich so?                                                                                            mag der ein oder andere denken, dass das für ein   hen konnten bei unserer Tombola tolle Preise
      Unsere Ohren sind faszinierende Organe, die                                                               Sommerfest doch reichlich spät ist. Wir hatten     gewonnen werden. Außerdem wurden Cock-
      Hochleistungen erbringen. Gesprochene Worte                                                               aber einen besonderen Anlass, unser Fest etwas     tails serviert und zu Livemusik das Tanzbein ge-
      und Geräusche gelangen als Schallwellen durch                                                             zu verschieben, denn so konnten wir gleich den     schwungen. Abgerundet wurden unsere Feier-
      unseren Gehörgang auf das Trommelfell und                                                                 ersten Geburtstag des Hauses mitfeiern. Bereits    lichkeiten durch ein reichhaltiges Grillbuffet mit
      versetzen es in Schwingungen. Dann kommen                                                                 am Vortag wurden Zelte und Bänke auf dem           Salaten, Antipasti, Bratwurst und Steak. In der
      die kleinsten Knochen im menschlichen Körper,                                                             Hof aufgebaut und am Vormittag des Festtages       nachfolgenden Woche war unser Sommerfest
      der Hammer, der Amboss und der Steigbügel                                                                 wurde dekoriert und weiter aufgebaut. Petrus       noch häufig Gesprächsthema bei unseren Be-
      ins Spiel. Sie leiten die Schwingungen an die                                                             war gnädig mit uns und bescherte uns einen         wohnern und Bewohnerinnen, viele drückten
      Hörschnecke weiter. Die Hörschnecke wandelt                                                               sonnigen Tag mit T-Shirt Wetter. Zur Eröffnung     ihre Begeisterung aus und freuten sich mit ihren
      die Schwingungen dann in elektrische Signale                                                              der Feier richteten Frau Kunkel, Frau Hemker,      Angehörigen so einen unbeschwerten Nach-
      um, die von den Nerven weitergeleitet und vom                                                             Frau Osso und Frau Dücker einige Worte an die      mittag genießen zu können.
      Gehirn verarbeitet werden können.                                                                         Gäste, bevor die große Geburtstagstorte ange-
      In der Hörschnecke liegt jedoch häufig die Ursa-       Diese Schwerhörigkeiten können meist gut           schnitten wurde. Nach einem Jahr geprägt von
      che für im Alter auftretende Schwerhörigkeiten,        durch den Einsatz von Hörgeräten ausgegli-         Einschränkungen durch die Coronapandemie
      denn in der Schnecke befinden sich die soge-           chen werden. Dazu ist es jedoch wichtig, dass      war die Stimmung auf dem Sommerfest heiter
      nannten Haarsinneszellen, die für die Weiter-          eine Schwerhörigkeit frühzeitig erkannt und        und ausgelassen. Die Bewohner und Bewohne-
      leitung der Signale zuständig sind. Diese Haar-        mit Hörgeräten versorgt wird. So kann man sich     rinnen des Seniorenzentrums Westerkappeln
      sinneszellen kann man sich vorstellen wie einen        am besten an die Geräte gewöhnen und hat den       haben das Feiern mit ihren Angehörigen sicht-
      Wald und die Schallwellen wie Wind. Wie Bäume          größten Nutzen davon. Gerade bei Schwerhörig-      lich genossen.
      im Sturm knicken die Haarsinneszellen durch            keiten, die vor allem hohe Töne betreffen, kann    Nach dem Kaffeetrinken stand ein Besuch auf
      hohe Lautstärken und lange Lautstärkebelas-            eine Gewöhnung an Hörgeräte länger dauern.
      tung ab und können dann nicht mehr richtig             Da Altersschwerhörigkeiten meist schleichend
      funktionieren. Bei Altersschwerhörigkeiten sind        zunehmen, fällt der Hörverlust erst auf, wenn er
      vor allem die Haarsinneszellen defekt, die für die     den Alltag bereits beeinträchtigt, so gewöhnen
      Weiterleitung von hohen Tönen zuständig sind.          sich die Ohren langsam an eine dumpf klingen-
      So fällt es vor allem schwer Zischlaute wie „s“, „f“   de Umwelt und „erschrecken“ sich, wenn die
      oder „sch“ zu unterscheiden. Dadurch klingt die        Welt mit Hörgeräten wieder schrill und scharf
      Umgebung dumpf und das verstehen von Spra-             klingt, bis die Ohren sich wieder an das „alte
      che wird erschwert.                                    neue“ Hörgefühl gewöhnt haben. Um eine Ge-
      Jemand mit einer solchen Schwerhörigkeit hört          wöhnung zu ermöglichen ist es wichtig, das
      also, dass gesprochen wird, kann die Worte aber        Hörgerät mindestens acht Stunden am Tag zu
      nur schwer verstehen.                                  tragen.

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AU S D E M N Ä H K Ä S T C H E N
     G E P L AU D E R T
     Rosemarie Meyne

       Mein Nähkästchen ist uralt. Ich liebe es, denn es ist ein Erbstück von meiner Großmutter. Wenn ich es
       auseinanderklappe, kommen mir viele Geschichten in den Sinn. Da ist zum Beispiel der alte hölzerne
       Stopfpilz, den mir meine Mutter oft mit einem Korb Socken und dem Spruch: „Wenn dich die bösen
       Buben locken, bleib zu Haus und stopfe Socken“ reichte.
       Der Flicken aus Jeansstoff erinnert mich an meine erste Jeans und an eine ganz besondere Geschich-
       te: In unserem Ort hatten Jugendliche auf dem Zuckerfabrikgelände mit viel Liebe und Fantasie eine
       „Bude“ eingerichtet. Dort trafen sich Mitglieder oder Gäste der Clique zum Diskutieren, Musik ma-
       chen, Musik hören oder zum Feiern. Damit keine Unbefugten, sprich Erwachsene, ungefragt eintreten
       konnten, wurde ein Warnsystem installiert. Alle hatten ihren Spaß in der Bude und an dem Alarmsig-
       nal. Die nicht eingeweihten und nicht eingeladenen Besucher jedoch waren sauer und setzten einige
       Gerüchte in die Welt. In unserem Dorf sprach sich das natürlich schnell herum und die Bude bekam
       einen etwas zweifelhaften Ruf. Obwohl alles ganz harmlos war, hatte auch mein Vater von dieser ver-
       dächtigen Bude gehört und mir strikt verboten, mich dorthin einladen zu lassen.
       Er hatte aber nichts dagegen, dass mich ein junger Mann aus gutem Hause zum Hausball ausführte.
       Jeden Samstag machte ich mich fein, zog meinen schönsten Rock mit Petticoat an und verschwand
       mit dem Versprechen, pünktlich zu Hause zu sein.
       Mein Vater wusste nicht, dass ich meine heimlich gekaufte Jeans fein säuberlich zusammenrollte und
       unter meiner Kleidung versteckte. Bevor wir die Bude erreichten war ich umgezogen, denn man trug
       dort keine Röcke.
       Das ging viele Wochen gut. Ich wurde samstags zum Hausball abgeholt und war auch immer pünkt-
       lich zu Hause. Eines Tages aber machte ich mich nach einem sehr interessanten Abend ziemlich spät
       auf den Heimweg. In aller Eile hatte ich mich wieder umgezogen, aber meine Jeanshose liegenlassen.
       Nach dem ersten Schrecken beschloss ich, die Jeans später zu holen.
       Der Sonntag begann ganz fröhlich. Ich erzählte am Frühstückstisch von der gelungenen Feier, als es
       plötzlich an der Haustür klingelte. Der gut erzogene junge Mann aus gutem Hause stand vor der Tür
       und rief ins Treppenhaus: „Ich bringe dir deine Hose, die du gestern in der Bude vergessen hast.“
       Wer je einen strengen und despotischen Vater hatte, kann sich vorstellen, was dann geschah! Ich be-
       kam Hausarrest, einen großen Korb Socken zum Stopfen und der junge Mann erhielt Hausverbot und
       die Anweisung, sich ja nie wieder in meiner Nähe blicken zu lassen.
       Aber damit fingen die Heimlichkeiten und Schwierigkeiten erst richtig an. Der junge Mann wurde nun
       so interessant für mich, dass ich ihn zehn Jahre später sogar gegen den Willen meines Vaters heirate-
       te. Die Budenfreunde gibt es auch noch. Wir treffen uns einmal im Jahr irgendwo in Deutschland und
       schwelgen in Erinnerungen über Motorroller und Mopeds, Nierentische und Cocktailsessel, Rock ‚n‘
       Roll und Boogie Woggie, Hula Hupp und Jukebox sowie James Dean und Maiglöckchenduft. Waren
       das Zeiten!
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