Verzeichnis ausgewählter Veranstaltungen - Wintersemester 2020/2021 - Weiterbildendes ...

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Verzeichnis ausgewählter Veranstaltungen - Wintersemester 2020/2021 - Weiterbildendes ...
Verzeichnis ausgewählter Veranstaltungen
         Wintersemester 2020/2021
                                    Titelfoto: Roland Baege
Verzeichnis ausgewählter Veranstaltungen - Wintersemester 2020/2021 - Weiterbildendes ...
Inhalt
Allgemeine Informationen                                       1
Anmeldezeiträume                                               4
Termine                                                        4
Sprechzeiten (Bitte aktuelle Informationen auf der Homepage
beachten)                                                      4
Weitere Hinweise                                               5
Raumschlüssel für die „Emil-Figge-Str. 50“                     5
Wichtige Abkürzungen                                           6
Lageplan                                                       7
Aktivitäten Seniorenstudierender                               9
Angebote von Seniorenstudierenden für Seniorenstudierende      9
LSF und Moodle                                                10
Hochschulsport                                                10
Studienaufbau                                                 11
Studienverlaufsplan                                           13
Modul 1: Kolloquium                                           14
Modul 2: Handlungskompetenzen für bürgerschaftliches Engagement15
Modul 3/4: Soziale Gerontologie                               16
Modul 3/4: Soziologie                                         19
Modul 3/4: Erziehungswissenschaft                             22
Modul 3/4 Psychologie                                         24
Modul 3/4: Philosophie                                        25
Modul 3/4: Evangelische Theologie                             28
Modul 3/4: Katholische Theologie                              30
Modul 3/4: Rehabilitationswissenschaft                        31
Modul 5: Praktikum                                            35
Modul 6: Abschlussarbeit                                      35
Notizen                                                       36
Verzeichnis ausgewählter Veranstaltungen - Wintersemester 2020/2021 - Weiterbildendes ...
ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Herzliche Willkommen im Weiterbildenden Studium für Seniorinnen und Senioren
der TU Dortmund! Das vorliegende „Verzeichnis ausgewählter Veranstaltungen
(VaV)“ bietet Ihnen einen Überblick über die für Seniorenstudierende geöffneten
Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2020/2021.

Bei der Auswahl der Studienfächer bzw. Lehrveranstaltungen aus dem Verzeichnis
haben Sie Wahlfreiheit, gleichwohl sollten Sie sich an unserem Vorschlag zum Stu-
dienaufbau orientieren (siehe Seite 11). Zudem empfehlen wir Ihnen dringend die
regelmäßige Teilnahme des studienbegleitenden Kolloquiums Ihrer Studiengruppe.
Nach unseren Erfahrungen erleichtert die Teilnahme nicht nur den Zertifikatser-
werb am Ende des Studiums, sondern auch die Kontaktaufnahme mit anderen Se-
niorenstudierenden. Was die Mitarbeit in den von Ihnen besuchten Lehrveranstal-
tungen betrifft, so ist diese in aller Regel gewünscht oder auch verpflichtend, je
nachdem, welche Anforderungen von den Dozentinnen und Dozenten gestellt wer-
den. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig darüber und beachten Sie auch, dass Sie
beim Zugang zu allen Veranstaltungen der TU Dortmund einen Gasthörerstatus ha-
ben, d.h. Sie sind „Gäste" der Universität. Dies beinhaltet beispielsweise, dass Re-
gelstudierende bei der Vergabe der freien Plätze immer das Erstbelegungsrecht
haben.

Die Veranstaltungen aller Fächer, auch die, die in diesem Verzeichnis nicht be-
rücksichtigt sind, können Sie dem elektronischen Veranstaltungsverzeichnis der
TU Dortmund, dem LSF (Lehre-Studium-Forschung) entnehmen. Es ist unter
www.lsf.tu-dortmund.de abrufbar. Die Anmeldung zu den Veranstaltungen erfolgt
ebenfalls über das LSF. Bitte beachten Sie dabei die Anmeldephasen der einzel-
nen Fakultäten, die meist auf den entsprechenden Fakultätsseiten angegeben
sind (siehe Seite 4). Wichtig: Bei der Auswahl von Veranstaltungen, die nicht in die-
ses Verzeichnis aufgenommen wurden, sollten Sie unbedingt Rücksprache mit der
jeweiligen Dozentin / dem jeweiligen Dozenten halten, ob eine Teilnahme möglich
ist und sinnvoll erscheint. Alle weiteren Fragen "rund um das Studium" können
gerne beim Service- und Beratungsteam in den Sprechzeiten dienstags und don-
nerstags von 10 bis 12 Uhr (auch während der vorlesungsfreien Zeit) vorgetragen
werden.

Veranstaltungen, die uns erst nach Redaktionsschluss bekannt gegeben wurden
sowie alle aktuellen Änderungen zu den Veranstaltungen werden in die aktualisier-
ten Fassungen des auf unserer Homepage (www.seniorenstudium.tu-dortmund.de)
veröffentlichten Verzeichnisses aufgenommen. Bitte achten Sie dort aber vor allem
im LSF auf die regelmäßigen Änderungen!

Wir freuen uns sehr, dass Sie am Weiterbildenden Studium für Seniorinnen und Se-
nioren teilnehmen und wünschen Ihnen ein erfolgreiches und interessantes Semes-
ter!
Das Team des Weiterbildenden Studiums für Seniorinnen und Senioren
                                                                   September 2020
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WICHTIG! – SENIORENSTUDIUM IN ZEITEN VON CORONA

Trotz der Lockerungen, die Bund und Länder zwischenzeitlich in der Coronakrise
vereinbart haben, bleibt der Betrieb an der TU Dortmund zurzeit eingeschränkt.
Für das Wintersemester 2020/2021 plant die Universität ein sogenanntes hybri-
des Semester. So schreiben die derzeitige Rektorin der TU Dortmund Frau Profes-
sorin Dr. Gather und der neue gewählte Rektor Professor Dr. Manfred Bayer ge-
meinsam in einer E-Mail vom 10.07.2020:

„Wir erwarten ein hybrides Semester, in dem wir für alle Studierenden so viel Prä-
senzlehre anbieten wollen, wie unter den dann geltenden Infektionsschutzmaß-
nahmen möglich ist. Obschon niemand voraussagen kann, welche Maßnahmen im
Herbst erforderlich sind, ist absehbar, dass ein vollständiger Normalbetrieb mit
mehr als 34.000 Studierenden auf dem Campus nicht möglich sein wird. Die digi-
tale Lehre wird deshalb wohl ein wichtiger Bestandteil bleiben.“

Was bedeutet digitale Lehre/online Lehre? In den meisten Fällen bedeutet dies,
dass die Dozent*innen Seminarunterlagen über die Lernplattform „Moodle“ zur
Verfügung stellen. In aller Regel wird es sich um Power-Point-Präsentationen,
Texte, kurze Videos oder Podcasts handeln, die Sie sich durchlesen, anschauen
oder auch anhören können. Zum Teil werden auch Diskussionsforen über Moodle
eingerichtet, die dem Austausch von Dozent*innen und Studierenden dienen.
Auch werden viele Vorlesungen und Seminare live über die Programme Zoom oder
Webex übertragen und können so von Ihnen mitverfolgt werden. Auch wenn onli-
ne-Lehre die Präsenzlehre nicht vollständig ersetzen kann, so bietet sie durchaus
einige Vorteile: So kann beispielsweis das Lerntempo, Lernort und -zeit von Ihnen
als Studierende selbst bestimmt werden.

Die Leitung des Weiterbildenden Studiums für Senior*innen plant für die Semina-
re und Vorlesungen, die explizit für Seniorenstudierende angeboten werden, im
Wintersemester folgende Formen:

•   Für die Kolloquien wird ein Mix aus Präsenzveranstaltungen in Kleingruppen
    (unter Beachtung der geltenden Hygienevorschriften) sowie Online-
    Veranstaltungen angeboten. In der 40. und 41. Studiengruppe hat sich die Onli-
    ne-Lehre übrigens sehr gut bewährt.
•   Lehrbeauftragte sollen nach Möglichkeit Präsenzveranstaltungen in Kleingrup-
    pen, selbstverständlich auch unter Beachtung der geltenden Hygienevorschrif-
    ten, anbieten.

                                        2
Wir wünschen uns natürlich sehr, die oben beschriebene Vorgehensweise zu Vor-
lesungsbeginn am 02. November so umsetzen zu können. Allerdings ist dies von
der Entwicklung Infektionsgeschehens in Bezug auf Pandemie „Corona“ abhängig.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns Änderungen vorbehalten müssen
und Sie ggf. nicht immer zu einer Lehrveranstaltung Ihrer Wahl zugelassen wer-
den. Grund dafür können u.a. Platzmangel aufgrund der geltenden Hygienevor-
schriften in Präsenzveranstaltungen sowie Prüfungsmodalitäten sein. Die Regel-
studierenden haben mehr denn je stets Vorrang, denn es geht für sie um ihren
Studienabschluss und ihre berufliche Zukunft.

Wie kann ich im Wintersemester 20/21 Scheine erwerben? Die Dozentinnen und
Dozenten legen zu Beginn des Semesters individuell die Anforderungen zum Er-
werb von Scheinen für Seniorenstudierende fest. Dies kann eine aktive Mitarbeit
voraussetzen (z.B. durch Bearbeitung von Aufgaben, die in „Moodle“ eingestellt
sind, Teilnahme an Diskussionen im Forum) und/oder eine regelmäßige online-
Teilnahme an der Lehrveranstaltung. Bitte informieren Sie sich vorab bei der/dem
jeweiligen Dozentin/Dozenten.

Noch eine Bemerkung zur digitalen aktiven Mitarbeit: Eine solche Mitarbeit kann
nicht nur Ihren Lernerfolg ohne Leistungsdruck steigern, sondern auch den Wis-
senserwerb zu einem Thema fördern und damit die Freude am Lernen erhöhen!
Auch wenn Sie für den Zertifikatserwerb am Ende des Seniorenstudiums 25
Scheine benötigen: Konzentrieren Sie sich auch bei online-Lehre auf jene Lehrver-
anstaltungen, die wirklich Ihr Interesse wecken.

Und noch einige Worte zum Schluss: Bitte haben Sie den Mut, sich auf die Online-
Lehrveranstaltungen einzulassen. Das Herunterladen von Seminarunterlagen, die
Beteiligung an Diskussionsforen oder das Versenden von Arbeitsergebnissen sind
wirklich nicht kompliziert! Unser Service- und Beratungsteam unterstützt Sie
ebenso gerne wie das universitätsinterne ITMC (Serviceeinrichtung rund um alle
technischen Fragen für Lehrende und Studierende). In diesen schwierigen Zeiten
haben wir keine andere Wahl – wir müssen zur Aufrechterhaltung des Lehrbetrie-
bes auf die digitale Lehre zurückgreifen. Meine Kolleginnen und Kollegen sowie
wir - das Leitungsteam des Seniorenstudiums - würden uns sehr freuen, wenn wir
gemeinsam mit Ihnen diese Herausforderung annehmen und im Wintersemester
2020/2021 das Senioren- und Kontaktstudium erfolgreich bestreiten!

                              Prof. Dr. Monika Reichert und Luise Bernhardt, M.A.

                                                 (Leitung des Seniorenstudiums)

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ANMELDEZEITRÄUME
Die Anmeldezeiten für die Veranstaltungen variieren zwischen den einzelnen
Fakultäten. Bitte entnehmen Sie diese den jeweiligen Fakultätsseiten und/oder
dem LSF. Für die Fakultät 12 Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziolo-
gie gilt der folgende Anmeldezeitraum:

Anmeldezeitraum:         31.08.2020 – 14.09.2020
Nachmeldezeitraum:       22.09.2020 (11.00 Uhr) – 23.09.2020 (23.59 Uhr)
TERMINE
Veranstaltungsbeginn:    26.10.2020
Vorlesungsfreie Tage:    01.11.2020 21.12.2020 – 01.01.2021
Veranstaltungsende:      12.02.2021
SPRECHZEITEN (BITTE AKTUELLE INFORMATIONEN AUF DER HOMEPAGE
BEACHTEN)

Leitung                  Prof. Dr. Monika Reichert
Weiterbildendes          Sprechzeiten: N.N.
Studium für              Emil-Figge-Straße 50, Raum 2.432
Seniorinnen und Seni-    Tel.: (0231) 755 2824
oren                     monika.reichert@tu-dortmund.de

Stellvertretende         M.A. Luise Bernhardt (ehem. Becker)
Leitung                  Sprechzeiten: Mi. 10.00-11.00 Uhr
Weiterbildendes          Emil-Figge-Straße 50, Raum 2.433
Studium für Seniorin-    Tel.: (0231) 755 2376
nen und Senioren         luise.bernhardt@tu-dortmund.de
                         Sigrid Werner
                         Sprechzeiten:
Sekretariat              Emil-Figge-Straße 50, Raum 2.443
                         Tel.: (0231) 755 2823
                         Sigrid.werner@tu-dortmund.de
                         Seniorenstudierende
                         Sprechzeiten: Di & Do. 10.00-12.00 Uhr
Service- und
                         Emil-Figge-Straße 50, Raum 2.450
Beratungsteam
                         Tel.: (0231) 755 4128
                         beratung-seniorenstudium@tu-dortmund.de

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WEITERE HINWEISE
Bei Drucklegung des Verzeichnisses ausgewählter Veranstaltungen stehen
meist noch nicht bei jeder Veranstaltung Zeit und Ort fest. Auch ist es möglich,
dass in der ersten Vorlesungswoche vor allem jetzt in Zeiten von Corona noch
Änderungen vorgenommen werden müssen. Um sich unnötige Wege zu erspa-
ren, ist es daher sehr ratsam, sich am Anfang des Semesters regelmäßig über
das LSF oder unsere Homepage zu informieren, um letztgültige Angaben über
Zeit und Ort der Veranstaltung zu erfahren.

Aktuelle Informationen sowie wichtige Dokumente und Materialien zum Weiterbil-
denden Studium für Seniorinnen und Senioren finden Sie im Internet unter
www.seniorenstudium.tu-dortmund.de.

RAUMSCHLÜSSEL FÜR DIE „EMIL-FIGGE-STR. 50“
Die Räume im Gebäude Emil-Figge-Str. 50 sind mit einer vierstelligen Ziffer an-
gegeben. Die erste Ziffer gibt das Stockwerk, die zweite das Bauteil (1 = Bauteil
A; 2 = B; 3 = C; 4 = D; 5 = E) und die dritte und vierte die Raumnummer an.

Zum Beispiel: 2.239 = Raum Nr. 39 im Bauteil B, 2. Stock.

H1 bis H3 sind Hörsäle im Erdgeschoss

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WICHTIGE ABKÜRZUNGEN
BS                Blockseminar (Kompaktseminar)
Chemie            Chemie-Gebäude, Campus Nord
E5 UB:            Hörsaal in der Universitätsbibliothek
                  Erich-Brost-Haus, Otto-Hahn-Str. 2 (hinter dem
EBH
                  Audimax)
EF50:             Emil-Figge-Straße 50
                  Hochschuldidaktisches Zentrum im CDI Gebäude
HDZ
                  neben der S-Bahn
HG II:            Hörsaalgebäude auf dem Campus Nord
                  Hörsaal 8 im Hörsaalgebäude auf dem Campus
HG II/HS 8
                  Nord
HS                Hauptseminar
                  IT & Medienzentrum, Geräteausleihe Erdgeschoss
ITMC
                  EF 50 Trakt B
K                 Kolloquium
MSW               Martin-Schmeißer-Weg
P1-05-309         Physik-Gebäude Campus Nord
Pavilion          Pavilion Campus Süd, Baroper Straße 279
S                 Seminar
SG                Sportgebäude
SWS               Semesterwochenstunden
Ü                 Übung
UH 300            Seminarraum im Untergeschoss
V                 Vorlesung
Zentralbereich    BCI-Gebäude, gegenüber von HG II, Campus Nord
                  Zentrum für HochschulBildung,
ZHB
                  Hohe Straße 141, 44139 Dortmund

                               6
LAGEPLAN

           7
LAGEPLAN

           8
AKTIVITÄTEN SENIORENSTUDIERENDER
                            Verein Selbstbestimmtes Altern
Selbstbestimmtes            c/o Julia Trostheim
Altern e.V.                 Tel.: (0231) 9698 6940
                            E-Mail: pfingstrose1951@gmx.de
                            Arbeitsgemeinschaft Schreibwerkstatt
                            c/o Julia Trostheim
Schreibwerkstatt            Tel.: (0231) 9698 6940
                            E-Mail: pfingstrose1951@gmx.de
                            Deutsches Netzwerk der Interessenvertretun-
                            gen von Seniorenstudierenden
DENISS e.V.                 c/o Norbert Schmitt
                            E-Mail: norbert2.schmitt@tu-dortmund.de
                            Patenschaft zwischen Seniorenstudierenden
                            und jungen internationalen Studierenden
Patenschaftsprogramm
                            Reinhard Schmidt
der TU Dortmund
                            E-Mail: patenschaftsprogramm@gmx.de

ANGEBOTE VON SENIORENSTUDIERENDEN FÜR
SENIORENSTUDIERENDE

Bitte beachten Sie auch die aktuellen Hinweise am „Schwarzen Brett“ gegenüber
von 2.444!

129561 Schreibwerkstatt
Ü      Do 16.00-18.00 Uhr                                                  Trostheim
          In diesem Seminar wählen die Teilnehmenden Themen aus (biografi-
          sche Themen, aber auch Themen von allgemeinem Interesse), zu denen
          sie selbst Texte verfassen. Die Arbeitsgruppe hat bereits mehrere Bü-
          cher mit eigenen Texten veröffentlicht und bietet auch öffentliche Le-
          sungen an.

                                       9
LSF UND MOODLE
Als Studierende im Weiterbildenden Studium für Seniorinnen und Senioren
haben Sie Zugang zu zwei wichtigen Online-Diensten der TU Dortmund: LSF und
Moodle.

Das LSF (Lehre-Studium-Forschung) ist das elektronische Veranstaltungsver-
zeichnis der TU Dortmund. Hier müssen Sie sich innerhalb bestimmter Fristen
online für Vorlesungen und Seminare anmelden. Die Anmeldung erfolgt über
Ihren UniMail-Account und das dazugehörige Passwort. Den Zugang zu Ihrem
UniMail-Account erhalten Sie mit Ihren Einschreibungsunterlagen.

Informationen über das LSF finden Sie unter www.lsf.tu-dortmund.de.

Zudem verfügt die TU Dortmund mit Moodle über eine Online-Lernplattform, auf
der Ihnen von vielen Lehrenden Informationen und Dateien zu Ihren Veran-
staltungen bereitgestellt werden. In der Regel werden die Moodle-Arbeitsräume
bereits mit dem LSF synchronisiert, wodurch Sie nach der Anmeldung und Zu-
lassung zu einer Veranstaltung im LSF, automatisch einen Zugang zum entspre-
chenden Moodle-Arbeitsraum der Veranstaltung haben. Sollte dies nicht der
Fall sein, können Sie Veranstaltungen auch im System suchen.

Informationen über Moodle finden Sie unter www.moodle.tu-dortmund.de.

HOCHSCHULSPORT
Als Seniorenstudierende können Sie das Angebot des Hochschulsports der TU
Dortmund nutzen. Voraussetzung für die Teilnahme am Sportprogramm ist
der Kauf der „Sportkarte“. Der Preis der Sportkarte liegt derzeit für Senioren-
studierende (gelten hierbei als sogenannte „Externe“) bei 65€ / Semester Weitere
Informationen zum Hochschulsport finden Sie auf der Internetseite.

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STUDIENAUFBAU
Modul 1: Kolloquium
Das Kolloquium ist eine verbindliche studienbegleitende Veranstaltung. Die
Studierenden besuchen eine zweistündige Veranstaltung pro Woche über den
gesamten Studienverlauf. Inhalte des Kolloquiums sind:

•   Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
•   unterstützende Begleitung des Gruppenfindungs- und -entwicklungsprozesses
•   individuelle Zielfindung für ein bürgerschaftliches Engagement
•   Praktikumsbegleitung, -auswertung und Kennenlernen von Praxisfeldern für ein
    bürgerschaftliches Engagement
•   Einführung in theoretische Aspekte des bürgerschaftlichen Engagements
•   Anleitung und Betreuung der Abschlussarbeiten

Modul 2: Handlungskompetenzen für bürgerschaftliches Engagement
Die Veranstaltungen dieses Moduls dienen der praxisorientierten Vorbereitung
auf ein bürgerschaftliches Engagement durch die Vermittlung von Schlüssel-
qualifikationen. Die Inhalte können mit Blick auf die von den Studierenden ge-
wählten oder angestrebten Praxisfelder und Tätigkeiten variiert und erweitert
werden. Mögliche Inhalte sind:

•   Beratung
•   Kommunikation und Gesprächsführung
•   Konfliktmanagement
•   Moderation und Präsentation
•   Projektarbeit
•   Arbeit in und mit Gruppen
•   Aufbau von Netzwerken

Modul 3: Fachspezifische Studien
Dieses Modul dient dem vertiefenden Studium ausgewählter Fächer, in denen
die Studierenden sich mit den für ihre persönliche Lebenssituation und Lebens-
gestaltung sowie ihr angestrebtes bürgerschaftliches Engagement relevanten
Themen und Problemstellungen auseinandersetzen.

Die zur Wahl stehenden Fächer sind:

•   Soziale Gerontologie
•   Soziologie
•   Erziehungswissenschaft
•   Psychologie
•   Philosophie
•   Evangelische und Katholische Theologie
•   Rehabilitationswissenschaft

                                      11
Modul 4: Wahlbereich
Dieses Modul soll den Studierenden die Wahl eigener Interessenschwerpunkte für
ihr Studium ermöglichen. Die Veranstaltungen sind aus dem „Verzeichnis aus-
gewählter Veranstaltungen“ frei wählbar.

Modul 5: Praktikum
Mit dem Praktikum soll zum einen das im Studium erworbene Wissen und Kön-
nen in konkrete, praktische Arbeit einfließen und dort ausprobiert werden. Zum
anderen sollen aber auch Erfordernisse einer praktischen Tätigkeit die Studien-
inhalte mit beeinflussen und die zielgerichtete Vorbereitung auf ein bürger-
schaftliches Engagement ermöglichen. Das Praktikum soll zwischen dem 2. und
3. Semester absolviert werden. Über die Erfahrungen im Praktikum wird ein Prak-
tikumsbericht erstellt.

Modul 6: Abschlussarbeit
In der Abschlussarbeit wird ein selbst gewähltes Thema, vorzugsweise aus
einem Bereich der fachspezifischen Studien, eigenständig bearbeitet. Als Thema
kann aber auch eine themengeleitete Reflexion des eigenen Studienverlaufs o-
der die vertiefende Bearbeitung von Fragestellungen, die im Rahmen des Stu-
diums oder des Praktikums aufgetreten sind, gewählt werden.

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STUDIENVERLAUFSPLAN

                                  1. Semester

   •   1 Kolloquium (Modul 1)
   •   4 Veranstaltungen (Modul 2, Modul 3 und/oder Modul 4)

                                  2. Semester

   •   1 Kolloquium (Modul 1)
   •   4 Veranstaltungen (Modul 2, Modul 3 und/oder Modul 4)
   •   Praktikum (Modul 5)

                                  3. Semester

   •   1 Kolloquium (Modul 1)
   •   4 Veranstaltungen (Modul 2, Modul 3 und/oder Modul 4)

                                  4. Semester

   •   1 Kolloquium (Modul 1)
   •   4 Veranstaltungen (Modul 2, Modul 3 und/oder Modul 4)

                                  5. Semester

   •   1 Kolloquium (Modul 1)
   •   4 Veranstaltungen (Modul 2, Modul 3 und/oder Modul 4)
   •   Abschlussarbeit (Modul 6)

Um das Weiterbildende Studium für Seniorinnen und Senioren der TU Dort-
mund mit dem Zertifikat abzuschließen, sind insgesamt 25 Bescheinigungen
über den Besuch der verschiedenen Veranstaltungen inklusive des Kolloqui-
ums, ein Praktikum, ein Praktikumsbericht sowie eine Abschlussarbeit not-
wendig.

                                    13
MODUL 1: KOLLOQUIUM

129545 Kolloquium der 40. Studiengruppe
K      Mi 12.00-14.00                     Bernhardt (ehem. Becker)

129564 Kolloquium der 41. Studiengruppe
K      Mi 12.00-14.00                                   Pohlmann

129563 Kolloquium der 42. Studiengruppe
K      Di 14.00-16.00                                     Zehnter

                              14
MODUL 2: HANDLUNGSKOMPETENZEN FÜR BÜRGERSCHAFTLICHES
ENGAGEMENT

129566 Beratungskonzepte im Bürgerschaftlichen Engagement
BS     Fr 29.01.2021       14.00-18.00
       Sa 30.01.2021       10.00-16.00
       So 31.01.2021       10.00-16.00                                                       Diers
       In diesem Seminar geht es darum, verschiedene Beratungsansätze und -kompetenzen
       kennen zu lernen und anhand konkreter Praxissimulationen anzuwenden um dadurch
       die eigene Beratungskompetenz zu entwickeln und zu festigen. Auch Kommunikati-
       onsmodelle, Störungen in der Kommunikation sowie Methoden zur Stärkung der
       Kommunikationsfähigkeit als Basisqualifikation in der Beratung werden vermittelt.
       Das Seminar versucht eine Antwort auf die Frage: „Warum reden wir eigentlich so oft
       aneinander vorbei?“

129551 Grundlagen von Beratung
S      Do 10.00-12.00                                                              Steenbuck

129552 Grundlagen von Beratung
S      Do 12.00-14.00                                                              Steenbuck

                                         15
MODUL 3/4: SOZIALE GERONTOLOGIE

129565 Deutsche Einheit(en) im Maßstab von tausend Jahren –
       politisch | ökonomisch | kulturell | sozial
S      Mo 14.00-16.00        bis 23.11.20
       Mo 08.02.2021         09.00-16.30
       Di 09.02.2021         09.00-16.30                                                    Fischer
        In der Seminarveranstaltung werden grundlegende Kennlinien deutscher Staatlichkeit
        vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert herausgearbeitet und systematisiert, wobei
        nicht historische Kontextbedingungen, sondern übergreifende politische, wirtschaftli-
        che, kulturelle und gesellschaftliche Aspekte im Fokus stehen. Prozesse der Reichs-
        bildung werden ebenso thematisiert wie Entwicklungen zur Vereinigung von Bundes-
        republik Deutschland und Deutscher Demokratischer Republik vom Ende des Zweiten
        Weltkriegs bis zur Jahrtausendwende.
        Von Teilnehmenden wird die Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit in der Seminargruppe
        sowie eigenständiger Erarbeitung von Quellenmaterial erwartet.

129509 Spezielle Soziologie: Soziologie des Lebenslaufs
       (aktive Seminarteilnahme erwartet, max. 5 Studierende)
S      Di 12.00-14.00                                                                       Gösken
        Die in den 1960er Jahren aufkommende Lebenslaufsoziologie untersucht, wie die Ge-
        sellschaft individuelle Lebensläufe beeinflusst. Der Lebenslauf wird nicht primär als
        Individualphänomen gesehen, sondern als ein kollektiver Tatbestand, als Teil der So-
        zialstruktur, der individuelles Verhalten und Handeln definiert, prägt und beeinflusst
        (Mayer & Diewald). Im Seminar beschäftigen wir uns gemäß dieser soziologischen Per-
        spektive mit dem Lebensverlauf als einer sozialen Konstruktion.

129506 Lebensphasen und Lebensformen
S      Mo 08.00-10.00                                                                       Gösken
        Das Seminar behandelt den Lebenslauf durch die verschiedenen Lebensphasen hin-
        durch (Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter, Alter) und differenziert nach Lebensfor-
        men, die in diesen Phasen für das Individuum und seine Verortung in der Gesellschaft
        von Bedeutung sind.

129507 Lebensphasen und Lebensformen
S      Mo 12.00-14.00                                                                       Gösken
        Das Seminar behandelt den Lebenslauf durch die verschiedenen Lebensphasen hin-
        durch (Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter, Alter) und differenziert nach Lebensfor-
        men, die in diesen Phasen für das Individuum und seine Verortung in der Gesellschaft
        von Bedeutung sind.

                                           16
129532 Produktivität im Lebenslauf
S      Do 10.00-12.00                                                                   Kusserow
        Die zweite Veranstaltung des Moduls beschäftigt sich aus nationaler und internatio-
        naler Perspektive mit der Produktivität Älterer im Lebenslauf und den dafür relevanten
        staatlichen Kontexten. Hierzu werden auf verschiedenen analytischen Ebenen (Makro,
        Meso und Mikro) sowohl die Voraussetzungen als auch die Auswirkungen der Produk-
        tivität älterer Menschen beleuchtet. Zentral ist dabei die Beschreibung der relevanten
        institutionellen, gesellschaftlichen und politischen Umfelder sowie die Untersuchung
        der Auswirkungen ebendieser auf die Produktivität Älterer anhand des aktuellen, nati-
        onalen wie internationalen Forschungsstandes

129533 Spezielle Soziologie – ausgewählte Themen der
       Arbeitssoziologie
S      Di 12.00-14.00                                                                   Kusserow

129534 Ausgewählte Themen der Alter(n)sforschung
S      Di 10.00-12.00                                                                   Kusserow
        Im zweiten Seminar des Moduls werden ausgesuchte Themenbereiche der Alternsfor-
        schung sowohl in ihren theoretischen Grundlagen als auch anhand empirischer Er-
        gebnisse dargestellt 12und diskutiert. Durch die Behandlung von wichtigen Themen
        und Teilbereichen der Soziologie des Alter(n)s und alternder Gesellschaften wie zum
        Beispiel der Lebenslagen älterer Menschen, gesellschaftlicher Altersbilder oder The-
        men aus der Arbeits-, Gesundheits und Familiensoziologie entsteht ein Überblick über
        den Stand der Forschung in verschiedenen Disziplinen und Bereichen.

129562 Demografischer Wandel in Deutschland – Daten, Fakten,
       Trends, Erscheinungsformen und Gestaltungsperspektiven
BS     Fr 08.01.2021        14.00-16.00
       Sa 09.01.2021        09.00-20.00
       So 10.01.2021        09.00-20.00                       Naegele
        Was ist Demografischer Wandel ?
        Daten und Trends
        Individuelle und gesellschaftliche Herausforderungen
        Gesellschaftliche Gestaltungsfelder
            • Soziale Sicherung
            • Arbeitsmarkt, Betriebe und Altersgrenzen
            • Politik und politische Vertretung
            • Kommunalpolitik
            • Wirtschaft und Handel
            • Familien- und Generationenbeziehungen
            • Gesundheit und Pflege
            • Partizipation und Inklusion
            • Migration und Integration

                                           17
129572 Wohnen im Alter
BS     Fr 22.01.2021                   14.00-18.00
       Sa 23.01.2021                   09.00-17.00
       So 24.01.2021                   09.00-17.00                               Siebel-Militzer
        Mit zunehmendem Alter, insbesondere nach dem Ende der Berufstätigkeit, nehmen
        die private Wohnung und das nähere Wohnumfeld und einen immer größeren Stellen-
        wert ein. Auch bei einsetzender Pflegebedürftigkeit bleibt die Mehrzahl in der gewohn-
        ten Wohnung und wird dort gepflegt. Dieser Bedeutung sollte auch die Qualität der
        Wohnsituation im Alter gerecht werden.
        Im Seminar wird neben theoretischen Grundlagen und statistischen Belegen zur
        Wohnsituation im Alter vor allem die lebensweltliche Erfahrung der Teilnehmenden im
        Mittelpunkt stehen. Davon ausgehend wird die derzeitige Wohnsituation betrachtet,
        Qualitätsziele erarbeitet sowie Verbesserungsmaßnahmen und ihre Umsetzungsmög-
        lichkeiten diskutiert.

129560 Glück und Bedürfnisse im Alter –
       „Identität – Lebenswege – Glaubenswege“
BS     Fr 15.01.2021        14.00-18.00
       Sa 16.01.2021        10.00-17.00
       So 17.01.2021        10.00-15.00                                                    Veelken

129567 Biologie und Pathologie im Alter
S      Do 14.00-16.00                                                                        Vömel
        Biologische Grundlagen des Alters; Biologische Alternstheorien; Krankheit im Alter -
        Therapie; Demenzerkrankungen; Arzneimitteltherapie, Ernährung, Bewegungsthera-
        pie

                                           18
MODUL 3/4: SOZIOLOGIE

129519 Gesellschaftliche Institutionen im Wandel
S      Do 12.00-14.00                                                                         Brandt

129520 Steuerungsprozesse und -strukturen
S      Do 14.00-16.00                                                                         Brandt

129521 Alte und neue Berufsfelder
S      Do 10.00-12.00                                                                         Brandt
        Diese Veranstaltung des Moduls beschäftigt sich mit dem Wandel professioneller Be-
        rufsfelder in Deutschland, die mit der Bearbeitung der individuellen wie gesellschaftli-
        chen Folgewirkungen des demographischen Alterns befasst sind. Sie bietet einen ver-
        tieften Einblick in zum Teil neue Berufsmöglichkeiten, z.B. in der Arbeits- und Be-
        schäftigungspolitik, der „Seniorenwirtschaft“, der Stadtentwicklungs- und Städte-
        baupolitik, der Bildungsarbeit oder der (sozial)politischen Steuerung auf kommunaler,
        Landes- und Bundesebene, und zeigt – unter Rückgriff auf Expertenmeinungen aus
        verschiedenen Berufsfeldern, mit welchen Anforderungen, Zukunftschancen und
        ethischen Herausforderungen diese Berufsfelder verbunden sind.

129556 Einführung in soziologisches Denken
V      Do 12.00-14.00         EF50 – HS1                                      Halatcheva-Trapp
        Die Vorlesung führt in die soziologische Denkweise ein und befähigt zur eigenständi-
        gen Lektüre soziologischer Grundlagentexte sowie zum selbständigen Nachdenken
        über gesellschaftliche Zusammenhänge. Ziel ist es, schrittweise und problemorien-
        tiert mit den 'Denkwerkzeugen' vertraut zu werden, die es der Soziologie ermöglichen,
        gewöhnliche Begebenheiten des gesellschaftlichen Lebens unter ungewöhnlicher (d.h.
        nichtalltäglicher) Perspektive zu betrachten und zu erforschen. Dazu gehören Grund-
        begriffe, Theorieperspektiven und Forschungsprogrammatiken.

129352 Interaktionen in musealen und urbanen Räumen
S      Fr 10.00-14.00        14-täg. Nicht an der Uni                                     Hübscher
        Die Seminarleitung behält sich vor, die Präsenzveranstaltungen als Vor-Ort Termine zu
        den angegebenen Seminarzeiten flexibel im Semester zu setzen.

129526 Sozialstruktur
S      Di 12.00-14.00                                                                   Kaschowitz

129136 Professionelle Kommunikation und Kooperation
S      ---                 Kliche

129137 Einführung Lebenslagen und Lebensformen
S      Di 14.00-16.00                                                                          Kliche

                                            19
129109 Motivierende Gesprächsführung
S      ---                                                                                 Kliche

129523 Sozialstruktur
S      Di 10.00-12.00                                                                     Klingel

129517 Aspekte von Vielfalt II – Vielfalt im Lebensverlauf
BS     Mi 21.10.2020           16.00-18.00 Online via Moodle
       Sa 28.11.2020           09.00-18.00
       So 29.11.2020           09.00-18.00
       Sa 05.12.2020           09.00-18.00
       So 06.12.2020           09.00-18.00                 Komp-Leukkunen

129553 Mikrosoziologie: Individuum und Gesellschaft –
       Soziologie der Interaktionsordnung
S      Di 10.00-12.00                                                                          Poferl
        Erving Goffman gehört zu den modernen Klassikern der Soziologie. Sein umfangrei-
        ches und vielschichtiges Werk hat wesentlich zur Weiterentwicklung einer Soziologie
        des Alltags und ihrer mikrosoziologischen Fundierung beigetragen. Über die Grenzen
        der Disziplin und den akademischen Diskurs hinaus haben die Schriften Goffmans
        auch ein breiteres Publikum erreicht. Goffmann wendet sich dem konkret beobacht-
        baren, situationsspezifischen, sinnhaften und kreativen Umgang der Akteure mit vor-
        handenen Gegebenheiten zu und zeigt, dass der Alltag ein riskantes Feld der Darstel-
        lung und Selbstdarstellung, der Erwartungen als auch der Überraschungen ist. Im
        Zentrum des Seminars steht die Soziologie der Interaktionsordnung, die anhand aus-
        gewählter Originallektüre erschlossen wird.

129555 Mikrosoziologie: Individuum und Gesellschaft –
       Menschenwürde. Zur Soziologie des Humanen
S      Di 16.00-18.00                                                                          Poferl
        Der Glaube an die Menschenwürde hat historisch, sozial und kulturell an Bedeutung
        gewonnen. Er steht einerseits für die Programmatik einer an der Freiheit und Gleich-
        heit der Menschen orientierten modernen Gesellschaft und betrifft andererseits
        grundlegende Fragen des sozialen Zusammenlebens, der Identität, des Ethos und der
        Moral. Ein soziologischer Begriff von Würde geht weit über abstrakte Normen hinaus
        und umfasst auch konkretes soziales Handeln, soziale Beziehungen, kulturelle Prakti-
        ken, Subjektivität, Erinnerung, Emotion und Erfahrung. Was macht Würde und Ent-
        würdigung aus und wie verhält sich dies z.B. zu Kategorien des Alters, Geschlechts,
        der Klasse, Herkunft oder sexuellen Orientierung? Was hat Würde mit Verletzlichkeit
        zu tun? Das Seminar behandelt theoretische Grundlagen sowie ausgewählte empiri-
        sche Themenfelder.

129528 Individuum und Alter
S      Di 14.00-16.00                                                                   Reichert

                                          20
129529 Gestaltung von Umwelten
S      Do 08.00-10.00                                                                 Reichert

129530 Soziale Dienstleistungen
S      Do 12.00-14.00                                                                 Reichert

129531 Lebensformen / Lebensphasen
S      Di 16.00-18.00                                                                 Reichert

129141 Theorien Sozialer Arbeit
S      Mi 10.00-12.00                                                             Schoneville

129500 Die bedrohte Würde. Missachtung und Demütigung
       in der alternden Gesellschaft
BS     Sa 12.12.2020          10.00-17.00
       So 13.12.2020          10.00-17.00                                            Stallberg

129535 Kulturen alternder Gesellschaften
S      Mo 10.00-12.00                                                              Falkenberg

129541 Spezielle Soziologie
S      Di 12.00-14.00                                                            Wilkesmann

129557 Mikrosoziologie: Individuum und Gesellschaft –
       There is no Plan(et) B – Protest und soziale Bewegungen
       im Kontext der Klimakrise
S      Mo 10.00-12.00                                          Wustmann
        Das Seminar bietet einen wissenssoziologischen Zugang zu ausgewählten Themen
        und Phänomenen der sozialen Realität. Vorausgesetzt werden regelmäßige Lektüre
        der bereitgestellten Texte sowie aktive Beteiligung an den Diskussionen im Seminar

                                         21
MODUL 3/4: ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT

129513 Erziehungswelten in der Antike
S      Mi 10.00-12.00                                                                 Austermann
        Die Veranstaltung führt ein in die Grundlagen der qualitativen bzw. interpretativen So-
        zialforschung. Sie gibt einen Überblick über methodologische Grundlagen, zentrale
        Begriffe sowie Verfahren der Datenerhebung und -auswertung. Zur Erläuterung wer-
        den Beispiele aus der Praxis der qualitativen Sozialforschung herangezogen. Es wer-
        den Stärken und Grenzen der qualitativen Forschung aufgezeigt, dies auch im Ver-
        gleich zur quantitativen Forschung.

129330 Einführung in die allgemeine Didaktik
S      Mi 08.00-10.00                                                                 Austermann

129331 Einführung in die allgemeine Didaktik
S      Do 08.00-10.00                                                                 Austermann

129000 Einführung in die Schulpädagogik
V      Mo 08.00-10.00        EF50 – HS1                                                       Beutel

129003 Inklusion – Integration
V      Mi 14.00-16.00         UB – E5                                                         Beutel

129101 Einführung in die Soziale Arbeit
V      Di 14.00-16.00         UB – E5                                                         Flößer

129139 Einführung in die Sozialen Dienste und Sozialpolitik
S      Di 16.00-18.00                                                                         Flößer

129326 Bildungsdiskurse der Aufklärung und des Neuhumanismus
S      Mi 16.00-18.00                                                                             Fuchs

129309 Grundbegriffe der Erziehungswissenschaft
S      Fr 10.00-12.00                                                                       Mathias

129300 Einführung in die Erziehungswissenschaft und ihre
       Theoriegeschichte
V      Mo 12.00-14.00                                                                         Mattig

129304 Einführung in die Methoden der Textanalyse
S      Fr 08.00-10.00                                                                         Mattig

                                           22
129312 Einführung in die Sozialisationstheorien
V      Mo 16.00-18.00                                                                    Mattig

129338 Jugend und Generationenkonflikt aus
       erziehungswissenschaftlicher Sicht
S      Fr 10.00-12.00                                                                    Mattig

129325 Migrationserfahrungen als biografisches, familiäres und
       Politisches Thema
BS     Di 03.11.2020       16.00-18.00
       Di 10.11.2020       16.00-18.00
       Di 17.11.2020       16.00-18.00
       Mo 15.02.2021       14.00-17.00
       Di 16.02.2021       08.00-18.00
       Mi 17.02.2021       10.00-13.00                                                Mietzner

129337 Über das Älterwerden:
       Lebensphasen zwischen Geburt und Tod
S      Mo 16.00-18.00                                                                 Mietzner

129332 Doing Biography – Biografieforschung als Methode
       In der Erziehungswissenschaft. Teil 1
S      Di 16.00-18.00                                                            Scholte-Reh

129102 Geschichte Sozialer Arbeit
S      Di 12.00-14.00                                                              Uhlendorff

129103 Einführung Professionalität und Handlungskompetenz
S      Do 08.00-10.00                                                                 Vollhase

129548 Einführung in die Bildungsforschung
S      Di 16.00-18.00                                                            Wilkesmann
        Das Seminar gibt eine Einführung in die Bildungsforschung. Dabei werden zuerst die
        unterschiedlichen Theorien der Bildungsforschung vorgestellt, dann empirische Stu-
        dien zu dem Thema diskutiert. Anschließend wird das Seminar selbst eine kleine em-
        pirische Studie durchführen.

129373 Grundbegriffe der Erziehungswissenschaft
S      Mo 08.00-10.00                                                                    Zehbe

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MODUL 3/4 PSYCHOLOGIE

129716 Klinische Psychologie I: Einführung in die
       Klinische Psychologie
V      Do 12.00-14.00         SRG1 – H.001            Bergold

129714 Sozialpsychologie I
V      Di 14.00-16.00         HGII – HS6            Hüffmeier

129703 Allgemeine Psychologie II
V      Do 12.00-14.00       HGII – HS6              Kleinsorge

129709 Pädagogische Psychologie I
V      Mi 10.00-12.00      HGII – HS6               Steinmayr

129708 Differentielle Psychologie I
V      Do 10.00-12.00         HGII – HS4            Steinmayr

129702 Allgemeine Psychologie I
V      Mo 10.00-12.00       HGII – HS7                  Wühr

129712 Entwicklungspsychologie I
V      Di 16.00-18.00      HGII – HS3                    Zmyj

                                 24
MODUL 3/4: PHILOSOPHIE

142203 Einführung in die Theoretische Philosophie II
V      Mo 16.00-18.00        EF50 – HS3                                                          Crone
        Die Vorlesung bietet einen Überblick über systematische Grundfragen der theoreti-
        schen Philosophie. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf die drei Teildisziplinen
        Philosophie des Geistes, Sprachphilosophie und Erkenntnistheorie gelegt.
        Entsprechend widmet sich der erste Teil der Vorlesung der Frage, was geistige Zu-
        stände und Prozesse sind, wie sie strukturiert sind und wie sie sich möglicherweise
        von physischen (z.B. neuronalen) Zuständen unterscheiden. Hieran anknüpfend wird
        sich der zweite Teil mit dem Problem befassen, wie Sprache funktioniert, warum
        sprachliche Ausdrücke etwas bedeuten können und woher sie ihre Bedeutung haben.
        Im dritten Teil stehen die Fragen im Zentrum, was es eigentlich heißt, dass jemand
        Wissen hat, wie Wissen sich von bloßer Meinung unterscheidet und was Wissen mit
        Wahrheit zu tun hat.

142205 Argumentationstheorie
V      Mo 12.00-14.00                                                                        Huber
        Die Veranstaltung führt Studierende auf der Basis der natürlichen Sprache und mit
        Beispielen aus verschiedenen Bereichen in Grundfiguren des kritischen Denkens und
        Argumentierens ein. Es werden die Begriffe „These“ und „Argument“ geklärt und die
        Beziehungen von Prämissen und Konklusionen behandelt. In der Aussagenlogik AL
        geht es um Wahrheitswerte, Regeln und Wahrheitstafeln. In der Prädikatenlogik PL
        geht es um Syllogistik, Venn-Diagramme und die Nichtvertauschbarkeit von All- &
        Existenz-Quantoren. Anschließend werden Elemente der informellen Logik vorgestellt.
        Dies dient dem Erkennen rhetorischer Figuren und Fehlschlüssen.

142207 IK1: Interpretationskurs Antike / Mittelalter
S      Mi 12.00-14.00         EF50 – 2.213                                                   Huber
        Im Interpretationskurs I soll gelernt werden, wie man philosophische Texte liest, um
        sie sich im Aufbau, Inhalt und in der Argumentationsstruktur zu erschließen. Dies wird
        an ausgewählten Texten der theoretischen Philosophie der Antike (Platon, Aristoteles)
        eingeübt.

142208 IK2: Interpretationskurs Neuzeit
S      Mi 14.00-16.00         EF50 – 2.213                                                   Huber
        Im Interpretationskurs II soll gelernt werden, wie man philosophische Texte liest, um
        sie sich im Aufbau, Inhalt und in der Argumentationsstruktur zu erschließen. Dies wird
        an ausgewählten Texten der theoretischen Philosophie der Neuzeit (Descartes, Hume)
        eingeübt.

142303 Leibniz (Klassiker Neuzeit)
S      Mo 14.00-16.00        EF50 – 2.213                                                    Huber
        Mit seiner metaphysischen Abhandlung von 1686 hat Leibniz die erste systematische
        Zusammenfassung seiner Metaphysik verfertigt. Er verbindet damit den ausdrückli-
        chen Wunsch, mit dieser Schrift einen Briefwechsel mit Arnauld zu beginnen. Diese
        Schrift ist in Thesen abgefasst und behandelt Themen der Philosophie und der Theo-
        logie. Schwerpunkt ist der leibnizsche Substanzbegriff.
        In diesem Seminar wollen wir uns die leibnizsche Gedankenwelt erschließen. Es soll
        eine detailgenaue Textanalyse eingeübt werden.
                                           25
142305 Rationalitätsmodelle in den empirischen Wissenschaften
       (Überblick 20. Jhd.)
S      Di 12.00-14.00        EF50 – 2.213                                                       Huber
        Die Wissenschaftstheorie redet über die Art und Weise, wie die exakten Wissenschaf-
        ten über die Welt reden. Sie ist daher eine Metadisziplin und sie versucht systema-
        tisch zu klären, wie empirische Wissenschaften eigentlich funktionieren. Die „Klassi-
        ker“ der modernen Wissenschaftstheorie sind die Vertreter (1) des logischen Empiris-
        mus (Schlick, Carnap, Hempel), (2) des kritischen Rationalismus (Popper, Lakatos) und
        (3) einer historischen und pluralistischen Sicht der Naturwissenschaften (Kuhn,
        Lakatos, Feyerabend).
        Einige spezielle Problemfelder der Wissenschaftstheorie sind (i) das Verhältnis von
        Theorie und Empirie, (ii) das Verhältnis von Theorie und Wirklichkeit, (iii) Methodenide-
        ale der exakten Wissenschaften, (iv) Erklärung und Begründung, (v) die Entwicklung
        wissenschaftlicher Erkenntnisse und (vi) die logische Struktur und Bedeutung von
        Theorien.
        In dieser Veranstaltung soll ein gründlicher Einblick in wissenschaftstheoretische Fra-
        gestellungen vermittelt werden.

142206 IK1: Das gute Leben
S      Do 16.00-18.00                                                                     Hülsmann
        Die Wissenschaftstheorie redet über die Art und Weise, wie die exakten Wissenschaf-
        ten über die Welt reden. Sie ist daher eine Metadisziplin und sie versucht systema-
        tisch zu klären, wie empirische Wissenschaften eigentlich funktionieren. Die „Klassi-
        ker“ der modernen Wissenschaftstheorie sind die Vertreter (1) des logischen Empiris-
        mus (Schlick, Carnap, Hempel), (2) des kritischen Rationalismus (Popper, Lakatos) und
        (3) einer historischen und pluralistischen Sicht der Naturwissenschaften (Kuhn,
        Lakatos, Feyerabend).
        Einige spezielle Problemfelder der Wissenschaftstheorie sind (i) das Verhältnis von
        Theorie und Empirie, (ii) das Verhältnis von Theorie und Wirklichkeit, (iii) Methodenide-
        ale der exakten Wissenschaften, (iv) Erklärung und Begründung, (v) die Entwicklung
        wissenschaftlicher Erkenntnisse und (vi) die logische Struktur und Bedeutung von
        Theorien.
        In dieser Veranstaltung soll ein gründlicher Einblick in wissenschaftstheoretische Fra-
        gestellungen vermittelt werden.

142213 Präsentieren & Diskutieren: Liebe in der Philosophie
S      Di 16.00-18.00                                                                     Hülsmann

142202 Einführung in die Praktische Philosophie I
V      Fr 10.00-12.00        EF50 – HS3                                                  Neuhäuser

142405 Hannah Arendt: Politische Theorie
S      Fr 16.00-18.00        EF50 – 2.213                                                Neuhäuser

                                            26
142406 Philosophie der Praxis
S      Fr 14.00-16.00         EF50 – 2.213                                             Neuhäuser

142204 Logik
V      Do 14.00-16.00                  HGII – HS6                                          Wimmer
        Diese Vorlesung bietet eine Einführung in die Logik. Wir entwickeln eine formale Spra-
        che die uns erlaubt den Begriff eines logisch gültigen Arguments zu definieren und uns
        Methoden gibt um die logische Gültigkeit von Argumenten zu überprüfen. Wir führen
        ein Beweissystem ein mittels dessen wir beweisen können, dass ein Argument logisch
        gültig ist. Wir lernen zudem wie man deutsche Sätze in unsere formale Sprache über-
        setzt und umgekehrt.

142407 Semantik und Pragmatik
S      Fr 14.00-16.00     EF50 – 2.242                                                     Wimmer
        Dieses Seminar bietet eine englischsprachige Einführung in zwei Subdisziplinen der
        Sprachphilosophie: die Semantik und die Pragmatik. Grob gesprochen beschäftigt
        sich die Semantik (oder Bedeutungstheorie) mit den Bedeutungen die sprachliche
        Ausdrücke, wie Worte und Sätze, unabhängig vom spezifischen Kontext in dem sie
        verwendet werden haben. Die Pragmatik dagegen beschäftigt sich damit wie diese
        Bedeutungen mit Eigenschaften des Kontexts interagieren. Fragen die wir stellen
        werden beinhalten unter anderem: Wie ist die Bedeutung eines Wortes zu verstehen?
        Welche Bedeutung haben Verben? Welche Rolle spielen Wahrheitsbedingungen in der
        Bedeutung eines Satzes? In welcher Beziehung steht die Bedeutung eines Satzes und
        die Bedeutung der Worte die diesen Satz ausmachen? Was ist eine konversationelle
        Implikatur? Welche Bedeutung haben modale Ausdrücke (z.B. ‚möglich‘ und ‚kann‘)
        und Konditionale (z.B. ‚wenn ... dann ...‘)? Beachte, dass dieses Seminar in englischer
        Sprache stattfindet.

                                           27
MODUL 3/4: EVANGELISCHE THEOLOGIE

146117 Biblische Hermeneutik als Prinzipienfrage der Ev. Theologie
S      Do 10.00-12.00       EF50 – 2.410                        Baumgart

146105 Religio und Religionen im 16. Jahrhundert
V      Mi 10.00-12.00         EF50 – 0.436                   Hasselhoff

146124 Religionspsychologie – Modelle und Konzepte
V      Mi 16.00-18.00        EF50 – 2.323                    Heckmann

146110 Vorlesung Elementarwissen Altes und Neues Testament
V      Mo 14.00-16.00      EF50 – 2.410                    Ostmeyer

146114 Das Evangelium nach Matthäus
V      Di 10.00-12.00      EF50 – 2.323                       Ostmeyer

146115 Vorlesung Basiswissen Neues Testament
V      Mi 10.00-12.00       EF50 – 2.410                      Ostmeyer

146118 Einführung in die Exegese am Beispiel der
       „katholischen“ Briefe
S      Mo 16.00-18.00        EF50 – 2.242                     Ostmeyer

146134 Der gekreuzigte Gott (Jürgen Moltmann)
BS     Sa 19.12.2020          10.00-12.00 EF50 – 2.323
       Sa 09.01.2021          09.00-16.00 EF50 – 2.323
       Sa 16.01.2021          09.00-16.00 EF50 – 2.323
       Sa 23.01.2021          09.00-16.00 EF50 – 2.323         Pavaluca

146109 Theologie des Alten Testaments
V      Mi 10.00-12.00                                              Pola

146111 Vorlesung Basiswissen Altes Testament
V      Fr 10.00-12.00                                              Pola

146112 Wer war Mose?
S      Di 10.00-12.00                                              Pola

                                28
146113 Traditionsgeschichtliche Stellung und Bedeutung
       der Thronbesteigungshymnen 47. 93. 96-99
S      Mi 16.00-18.00                                           Pola

146003 Bibelkunde des Alten und Neuen Testaments
Ü      Di 10.00-12.00        EF50 – 2.405                      Reich

146005 Von den Teilsammlungen zum Kanon des Alten Testaments
Ü      Do 14.00-16.00      EF50 – 2.410                        Vach

                               29
MODUL 3/4: KATHOLISCHE THEOLOGIE

147140 „Das Vaterunser als Schlüssel zum Alten Testament“
V      Fr 08.00-10.00        EF50 – 2.242                        Ballhorn

147102 Von Rechts nach Links gedacht.
       Einführung in das biblische Hebräisch
S      Di 08.00-10.00         EF50 – 2.323                        Doeker

147103 Tutorium Bibelhebräisch
T      Fr 08.00-09.00       EF50 – 2.323                          Doeker

147104 Tutorium Bibelhebräisch
T      Fr 09.00-10.00       EF50 – 2.323                          Doeker

147126 Ringvorlesung Klima: Wandel – Werte – Wissenschaft
V      Fr 16.00-18.00                                             Gärtner

147110 Vertiefung Systematische Theologie
S      Fr 10.00-12.00       EF50 – 2.405                       Horstmann

147100 Ein Platz im Himmel? – Spurensuche nach den
       Tieren in der Eschatologie
V      Do 10.00-12.00                                              Kaiser

147151 Einführung in die Systematische Theologie
S      Di 16.00-18.00         EF50 – 2.405                         Ruster

147152 Kontextuelle Hermeneutik aus syst.-theol. Perseptkive
V      Fr 14.00-16.00                                              Ruster

147114 Grundfragen Systematischer Theologie: Eschatologie
V      Di 14.00-16.00      EF50 – 2.405                          Taxacher

147119 Einführung in eine biblische Sprache – Griechisch
S      Do 16.00-18.00         EF50 – 2.213                     Wördemann

                                30
MODUL 3/4: REHABILITATIONSWISSENSCHAFT

134009 Behinderung, Inklusion, Intersektionalität
V      Mo 14.00-16.00        EF50 – HS1                                                 Gottwald

132258 Kommunikation und Beratung
V      Mo 14.00-16.00     EF50 – HS2                                                       Hastall
        Die Vorlesung gibt einen Einblick in ausgewählte Themenfelder der Bereiche Kommu-
        nikation und Beratung. Die Studierenden erwerben Wissen über verschiedene Arten,
        Grundlagen, Anwendungszwecke, theoretische Fundierungen und Fehlerquellen von
        Kommunikation und Beratung. Im Vordergrund stehen dabei die Bedeutung von Kom-
        munikation im Kontext pädagogischen Handelns

130228 Theorien und Methoden der interpersonalen Kommunikation
S      Mi 10.00-12.00                                         Hastall
        Interpersonale Kommunikation ist eine der wichtigsten menschlichen Kompetenzen,
        die in allen Lebensbereichen für das soziale und persönliche Wohlbefinden eine zent-
        rale Rolle spielt. In Pädagogik und Rehabilitation sind Kenntnis und Anwendung inter-
        personaler Kommunikationskompetenzen für alle Arbeitsfelder grundlegend. Im Se-
        minar werden die wichtigsten Kompetenzbereiche theorie- und anwendungsbasiert
        erarbeitet.

133921 Gehirnentwicklung in der Jugend
S      Di 10.00-12.00                                                                  Hönekopp

134003 Theorie und Methodik der Versorgungsforschung
S      Mo 12.00-14.00                                                                    Karbach

134957 Management und Organisation
S      Mo 10.00-12.00                                                                    Karbach

133491 Einführung in das visuelle System (Begrenzte Plätze)
S      Mo 12.00-14.00        EF50 – 4.418                                                Limbach

                                          31
130738 Grundlagen der kulturellen und ästhetischen Bildung
V      Mi 08.00-10.00       HGII – HS5                                                           Merkt
        In dieser Vorlesung werden Kompetenzen vermittelt, um die Bedeutung kultureller
        Bildung vor allem in schulischen Kontexten verstehen und begründen zu können. Wei-
        terhin sollen auch Kompetenzen vermittelt werden, um inklusive Bildungsprozesse
        über ästhetische-künstlerische Zugänge konzeptionieren und kritisch diskutieren zu
        können.
        Neben Begriffsklärungen, menschenrechtlicher Verankerung sowie anthropologischer
        und historischer Betrachtungen werden unterschiedliche ästhetisch-künstlerische
        Zugänge zur kulturellen Bildung wie Bewegung, Tanz, Musik und Kunst vorgestellt.
        Deren Möglichkeiten zur Gestaltung inklusiver Bildungsprozesse sowie ihre Anwen-
        dungsmöglichkeiten in therapeutischen Kontexten als auch Förderung von Menschen
        mit Beeinträchtigung werden erörtert.

132817 Einführung in das SGB IX
S      s.h. LSF zur Gruppenanmeldung                                                         Meyer
        Seit dem Jahr 2001 sind die wesentlichen Inhalte des Rechts der Rehabilitation und
        Teilhabe behinderter Menschen im 9. Buch des Sozialgesetzbuches (SGB IX) zusam-
        mengefasst: In seinem ersten Teil enthält es sozial(versicherungs)rechtliche Regelun-
        gen für behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen; der zweite Teil enthält
        das so genannte Schwerbehindertenrecht mit vor allem arbeitsrechtlichen Vorschrif-
        ten. Die Veranstaltung bietet einen Überblick in beide Bereiche. Nach einer Einführung
        in die allgemeinen teilhaberechtlichen Regelungen des SGB IX und die einzelnen Leis-
        tungskomplexe der medizinischen Rheabilitation sowie der Teilhabe am Arbeitsleben
        und am Leben in der Gemeinschaft wird das Recht der verschiedenen Rehabilitations-
        träger näher beleuchtet, um der Frage nachzugehen, welche sozialen Rechte behin-
        derte Menschen zum Beispiel gegen ihre Krankenkasse, den zuständigen Rentenver-
        sicherungsträger oder die Bundesagentur für Arbeit geltend machen können. Dabei
        wird auch auf diejenigen Elemente des SGB IX eingegangen, die eine stärkere Konver-
        genz des teils differierenden trägergruppenspezifischen Rehabilitationsrechts, eine
        verbesserte Kooperation der verschiedenen Rehabilitationsträger und eine wirkungs-
        vollere Koordination der einzelnen Leistungsverfahren ermöglichen sollen. Im Bereich
        des Schwerbehindertenrechts werden etwa die Regelungen zur Feststellung der
        Schwerbehinderteneigenschaft, die Beschäftigungspflichten der Arbeitgeber, die spe-
        ziellen Rechte schwerbehinderter Arbeitnehmer, die Vorschriften zum besonderen
        Kündigungsschutz dieses Personenkreises sowie die Aufgaben der Schwerbehinder-
        tenvertretungen in den Betrieben näher untersucht

                                           32
133626 Einführung in die Tanztherapie
BS     Fr 27.11.2020         13.00-18.00 EF50 – 5.425
       Sa 28.11.2020         09.00-18.00 Sport
       So 29.11.2020         09.00-18.00 Sport                                             Quinten
        Seit Menschengedenken dient der Tanz als Ausdrucks-, Kommunikations- und Hei-
        lungsmedium. Die moderne Tanztherapie gründet
        (1) auf theoretischen Konzepten u.a. aus der Entwicklungs-, der Sozial- und der Per-
        sönlichkeitspsychologie
        (2) auf speziellen Methoden der Bewegungs- und Gesprächsführung
        (3) auf einem eigenen (bewegungs)diagnostischem Instrumentarium sowie
        (4) auf einer professionellen Grundhaltung der leitenden Person, die sich durch Wert-
        schätzung, Respekt und Intersubjektivität auszeichnet.
        Im Wintersemester 20/21 wird das Seminar in Hybridform in zwei Phasen durchge-
        führt:
        1. In einer ersten Phase - Online-Phase - werden theoretische Grundlagen zur
        Tanztherapie erarbeitet und Einblicke in die tanztherapeutische Praxis vermittelt. Die
        Termine werden in Form von Zoom-Meetings mit Kleingruppenarbeit (Break-Sessions)
        sowie durch digitale Lernformate im Moodleraum (selbständiges Bearbeiten von Auf-
        gaben) durchgeführt.
        2. In einer zweiten Phase - Präsenzveranstaltung - beschäftigen wir uns exemplarisch
        mit ausgewählten Inhalten und Methoden der Tanztherapie sowohl in der praktischen
        Selbsterfahrung, als auch in der theoretischen Reflexion. Darauf aufbauend werden
        Anwendungsmöglichkeiten in den verschiedenen rehabilitationspädagogischen Hand-
        lungsfeldern in der Gruppe erarbeitet.
        Die Präsenzveranstaltung wird jeweils in Kleingruppen in einer Halle im Sportgebäude
        nach den vorgegebenen Hygiene- und Abstandkonzepten durchgeführt. Bitte bringen
        Sie hierzu bequeme Bewegungs- oder Sportkleidung, rutschfeste Hallen-/ Gymnastik-
        schuhe sowie eine große Decke mit!

133636 Tanzen inklusiv
BS     Fr 22.01.2021                   13.00-18.00 EF50 – 5.425
       Sa 23.01.2021                   09.00-18.00 Sport
       So 24.01.2021                   09.00-18.00 Sport                                   Quinten
        Im Seminar lernen Studierende verschiedene Tools für die kreative Kulturarbeit mit
        Menschen mit und ohne Behinderung aus den Bereichen Musik, Tanz und Theater
        kennen. Uner einem Tool wird eine abgegrenzte Unterrichtseinheit verstanden, mit der
        bestimmte Ziele wie z.B. Verbesserung der Körperwahrnehmung oder Förderung der
        Peer-Akzeptanz erreicht werden sollen. Die Studierenden reflektieren deren Anwen-
        dung für Menschen mit verschiedensten körperlichen, kognitiven, psychischen und
        sprachlichen Beeinträchtigungsformen. Nach einer Phase der Einarbeitung in die
        Tools werden die Seminarteilnehmer*innen erste eigene Anleitungsversuche in der
        Seminargruppe durchführen und erhalten Feedback.
        Bitte bequeme Bewegungs- oder Sportkleidung, rutschfeste Hallen-/ Gymnastikschu-
        he sowie eine große Decke mitbringen!

                                           33
134900 Körperorientierte Methoden in der kulturellen Bildung
BS     Fr 11.12.2020         13.00-18.00 EF50 – 5.425
       Sa 12.12.2020         09.00-18.00 Sport
       So 13.12.2020         09.00-18.00 Sport                                               Quinten
        Körper- und bewegungsorientierte Methoden bieten für alle Zielgruppen der Rehabili-
        tationspädagogik bzw. der inklusiven Bildung einen hervorragenden Zugang, um Teil-
        habe für alle zu ermöglichen und Inklusion umzusetzen. Entsprechend breit ist das
        Spektrum ihrer Anwendungsmöglichkeiten. Körper- und bewegungsorientierte Me-
        thoden werden in Therapie, Psychotherapie, Gesundheitsprävention und Förderkon-
        texten ebenso eingesetzt wie im Rahmen von kulturellen und inklusiven Bildungsmaß-
        nahmen.
        In der Veranstaltung wird ein Überblilck über die bestehende Methodenvielfalt gege-
        ben. Ausgewählte körper- und bewegungsorientierte Methoden werden dann vertie-
        fend besprochen und teilweise "am eigenen Leibe" erfahrbar gemacht.
        Die Studierenden wählen interessengeleitet eine körperorientierte Methode aus, die
        sie in Form eines Referates, ggf. unterstützt durch Videomaterial und praktische
        Übungen, in der Gruppe vorstellen. In der Vorbereitungsphase werden sie durch die
        Dozentin gezielt begleitet.

132256 Psychologie in Rehabilitation und Gesundheitsförderung
V      Do 08.00-10.00        HGII – HS6                                                     Völlinger

132159 Grundlagen der Diagnostik in pädagogischen
       Handlungsfeldern
V      Mi 12.00-14.00       EF50 – HS1                                                      Völlinger

131846 Das kann ich auch! Elementares Musizieren ohne
       Vorkenntnisse
S      Mi 10.00-12.00        EF50 – 5.425                                                Wieczorek
        "Elementare Musik ist nie Musik allein. Sie ist mit Bewegung, Tanz und Sprache ver-
        bunden. Sie ist eine Musik, die man selbst tun muss, in die man nicht als Hörer, son-
        dern als Mitspieler einbezogen ist" (Carl Orff). Auf dieser Basis bietet das Seminar an,
        Klänge und Spielweisen eines umfangreichen und vielseitigen Instrumentariums ken-
        nen zu lernen und Gestaltungsmöglichkeiten in Improvisation, Klangspielen und Lied-
        begleitung zu erproben.

134902 Projekttag Musik 2020 WiSe
S      Do 10.00-12.00       EF50 – 5.425                                                 Wieczorek

                                            34
MODUL 5: PRAKTIKUM
Mit dem Praktikum soll zum einen das im Studium erworbene Wissen und
Können in konkrete, praktische Arbeit einfließen und dort ausprobiert wer-
den. Zum anderen sollen aber auch Erfordernisse einer praktischen Tätig-
keit die Studieninhalte mit beeinflussen und die zielgerichtete Vorberei-
tung auf ein bürgerschaftliches Engagement ermöglichen. Das Praktikum
soll zwischen dem 2. und 3. Semester absolviert werden. Über die Erfah-
rungen im Praktikum wird ein Praktikumsbericht erstellt.

MODUL 6: ABSCHLUSSARBEIT
In der Abschlussarbeit wird ein selbst gewähltes Thema, vorzugsweise
aus einem Bereich der fachspezifischen Studien, eigenständig bearbeitet.
Als Thema kann aber auch eine themengeleitete Reflexion des eigenen
Studienverlaufs oder die vertiefende Bearbeitung von Fragestellungen,
die im Rahmen des Studiums oder des Praktikums aufgetreten sind, ge-
wählt werden.
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