Zertifikate haben keine Nachschusspflicht
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Ausgabe 19/2014 | ISSN: 1866-3125
Zertifikate haben keine Nachschusspflicht
Am Samstag war ich Gast bei einer Investoren- und Trading-Veranstaltung. Dabei führte ich auch wieder mit zahlreichen Gästen
Gespräche. Immer wieder kristallisierte sich bei den Tradern heraus, dass sie höllische Angst vor der Nachschusspflicht bei Terminge-
schäften und zum Beispiel CFDs haben. Werden diese gehebelten Instrumente eingesetzt, kann es im ungünstigen Fall passieren, dass
die Verluste das Eigenkapital übersteigen und die Bank Nachforderungen stellt. Die Angst vor diesen Forderungen ist interessanter-
weise größer als die Angst vor Kursrisiken selbst. Mit dem wahrscheinlichen Totalverlust können die Trader leben - nicht jedoch mit
Risiken, die das eigene Kapital übersteigen.
Nun kann kein Risiko leichter behoben werden als das der Nachschusspflicht: Bei keinem einzigen Zertifikat werden Sie jemals nach-
schusspflichtig werden. Zwar sind Hebel-Zertifikate in der Regel etwas teurer als ein günstiger CFD-Broker. Doch Risikoausschlüsse
kosten immer Geld. Wer als Trader mit der Gefahr einer theoretisch unbegrenzten Nachschusspflicht nicht leben kann, sollte also den
geringen Mehrpreis in Kauf nehmen und ruhig schlafen.
Gar keine Sorgen würde ich mir an Ihrer Stelle um das Emittenten-Risiko machen. Solange es um gehebelte Zertifikate geht, über-
steigen die Kursrisiken die ohnehin kleinen Emittenten-Risiken um ein Vielfaches. Vereinfacht gesagt: Eher wird Ihr Hebel-Zertifikat
ausgeknockt, als dass der Emittent pleite geht. Anders sieht es natürlich bei konservativen Anlage-Zertifikaten mit langen Laufzeiten
aus. Hier ist ein genauer und regelmäßiger Blick auf das Emittenten-Risiko angebracht. (Foto: Tom Wang /Shutterstock.com)
Inhaltsverzeichnis
Zitat der Woche
Marktkolummne & -ausblick ....02
"Wir fühlen uns wohl damit, beim nächsten Mal zu handeln."
Halvers Marktkommentar ........03
Mario Draghi, Präsident der europäischen Zentralbank ZW Vermögensstrategie ...........07
Tradingaktionen ....................... 082 | ZERTIFIKATEWOCHE Ausgabe 19/2014 | ISSN: 1866-3125
Marktausblick
Fun d am e nt al Te c hni s c h
Kursbewegungen unterliegen langfristigen Trends, die sich meist Auch die Marktpsychologie spielt eine große Rolle für die Bewe-
fundamental begründen lassen. In der unteren blauen Tabelle gungen der Märkte. Thomas May im Team von Harald Weygand,
finden Sie Einschätzungen zu den Kursen, wie sie Robert Halver, einem der erfolgreichsten Chartanalysten, stellt in den grünen
Leiter Kapitalmarktanalyse der Baader Bank, aktuell zum Jahres- Spalten aktuell „Technisch“ kritische Kursmarken auf und gibt
ende prognostiziert. seinen kurzfristigen technischen Ausblick per Richtungspfeil.
Aktien Kurs Rendite Fundamentaler Technischer Technische Technischer
2014 Jahresausblick Ausblick Unterstützung Widerstand
Deutschland DAX 30 9.581 0,31% bis 10.500 9.350 9.660
Europa Eurostoxx 50 3.188 2,53% 3.380 3.109 3.239
USA DJIA 30 16.584 0,05% 17.500 16.200 16.627
China HSCEI 9.685 -10,46% 10.500 9.200 10.200
Indien DBIX 270,63 16,26% 275,00 241 275
Japan Nikkei 225 14.179 -12,97% 15.600 14.000 14.830
Zinsen
Deutschland Leitzins 0,25% 0,09% 0,10%
10-jährige 1,45% 4,62% 1,80% 143,00 145,10
USA Leitzins 0,25% 0,09% 0,25%
10-jährige 2,62% 4,45% 3,00% 123,00 126,50
China Leitzins 6,00% 2,15% 6,00%
10-jährige 4,17% 4,88% 4,70%
Indien Leitzins 7,75% 2,78% 8,00%
10-jährige 8,75% 3,63% 9,00%
Rohstoffe
Brent Oil 107,91 -2,70% 106,00 103,00 113,00
Gold/Unze 1.289,00 7,60% 1.400 1.265 1.330
Währungen
USA EUR/USD 1,3751 -0,06% 1,3400 1,3650 1,4200
Schweiz EUR/CHF 1,2196 0,62% 1,2400 1,2100 1,2300
China EUR/Yuan 8,5600 -2,88% 8,3000 8,4000 8,9900
Indien EUR/INR 82,420 2,99% 80,000 83,000 85,500
Daten vom 09.05.2014
Technischer Ausblick – Thomas May
Gold – Bullen in den Startlöchern
Der Goldpreis stieg von einem Tief Ende Dezem- 1.330,00 führt. Wird dieser durchbrochen, sollte es zu
ber 2013 bei 1.179,83 USD bis Mitte März dieses einer Kaufwelle bis 1.380,00 USD kommen. Diese starke
Jahres auf ein Verlaufshoch bei 1.392,00 USD Barriere könnte anschließend zu einer weiteren Abwärts-
und befindet sich seither in der Korrektur dieser bewegung führen.
deutlichen Erholungsbewegung. Diese Korrektur Sollte die Marke dagegen durchbrochen werden, käme es
drückte das Edelmetall zuletzt an die Unterstüt- zu einem mittelfristigen Kaufsignal mit einem ersten Ziel bei
Thomas May zung bei 1.265,00 USD, die von den Bullen bislang 1.450,00 USD. Die Chance auf die Fortsetzung der aktuellen
verteidigt wurde. Erholung und einen solchen Anstieg wäre dagegen erst ver-
geben, sollte der Goldpreis nachhaltig unter 1.265,00 USD
Ende April setzte sogar eine deutliche Erholung einbrechen. In diesem Fall käme es zu einem Verkaufssig-
ein, die den Goldpreis über eine kurzfristige Ab- nal, das Verluste bis an das Dezembertief bei 1.179,83 USD
wärtstrendlinie aktuell an den Widerstand bei nach sich ziehen dürfte.
Disclaimer:
Die Informationen dieser Präsentation wurden aus öffentlichen Quellen zusammengestellt. Sie stellen keine Wertpapieranalyse im Sinne des Paragraphen 34 WpHG dar, keine
Anlageberatung, keine Anlageempfehlung oder Aufforderung zum Handeln. Sie ist ausschließlich zur Information bestimmt. Eine Weitergabe ohne vorherige Zustimmung der
BörseGo AG ist nicht zulässig.3 | ZERTIFIKATEWOCHE Ausgabe 19/2014 | ISSN: 1866-3125
Halvers Marktkommentar: Die EZB wird zur Fed 2.0
Die Konjunkturstimmung in Euroland er-
holt sich weiter. Die EU-Kommission prog-
nostiziert der Eurozone ein Wachstum von
1,2 in diesem Jahr und 1,7 Prozent 2015.
Neben der Prognose für Deutschland (1,8
und zwei Prozent) stimmt insbesondere
die für Spanien (1,1 Prozent und 2,1 Pro-
zent) zuversichtlich. Dagegen sinkt Frank-
reich 2015 mit 1,5 Prozent Wirtschafts-
wachstum unter den Euro-Durchschnitt.
Auch das ifo Institut ermittelt eine optimis-
tische Wirtschaftsstimmung in Euroland.
Setzt man die Geschäftslage euroländi-
scher Unternehmen zu den Geschäftser-
wartungen in Beziehung, bewegt sich die
Wirtschaft der Eurozone im II. Quartal
2014 in eine Boom-Phase hinein. Aller-
dings bedeuten gute Stimmungen noch Mario Draghi und seine EZB fühlen sich nach eigener Aussage wohl bei unkonventi-
keine verbesserten Konjunkturdaten. Ab- onellen geldpolitischen Maßnahmen. Dazu könnte auch der Aufkauf von Unterneh-
seits von Deutschland fällt die Diskrepanz menskrediten gehören, was endlich die Kreditvergabe ankurbeln dürfte.
zwischen Stimmung und Realität deutlich
auf. Robert Halver, Kapitalmarktexperte der Baader Bank, sieht daher keine Störfeuer für
die Konjunktur von Seiten der Notenbanken aufziehen.
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Halvers Marktkommentar: Die EZB wird zur Fed 2.0
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Was ist eigentlich mit…Japan? Nicht zuletzt geht es der japanischen Geld-
politik um die konsequente Schwächung
Japans Wirtschaft zeigt sich noch sehr ver- des Yen zur exportseitigen Konjunkturstüt-
halten. Der von der Citigroup veröffent- zung. Es ist nur noch eine Frage der Zeit,
lichte ökonomische Überraschungsindex bis die japanische Liquiditätsflutung in
für Japan - der positive und negative Ab- die nächste Runde geht. Dann dürfte der
weichungen der tatsächlichen Konjunktur- Nikkei 225 aus seinem aktuellen Seitwärts-
daten von den Schätzungen der Volkswirte trend zwischen 14.000 und 15.000 Punk-
misst - liegt seit Anfang Februar wieder ten nach oben ausbrechen.
im Enttäuschungs-Bereich. Die japanische Wir haben Grund zu feiern:
Exportwirtschaft bekommt die Konjunk- Deutsche Berichtsaison im Schatten ne- Sie auch! 25 Jahre Citi
turschwäche in den südostasiatischen gativer Währungseffekte Optionsscheine und Zertifikate
Schwellenländern und die japanische Handeln Sie günstiger mit unseren Trading-Aktionen
und nehmen Sie an unserer Umfrage teil:
Industrie insgesamt die Kosten der Ener- Der Sportartikelhersteller adidas musste Als Dankeschön verlosen wir unter allen Teilnehmern
giewende zu spüren. Der japanische Ein- aufgrund negativer Währungseffekte und Preise im Gesamtwert von 75.000 EUR.
kaufsmanagerindex für das Verarbeitende Problemen im US-Geschäft einen Gewinn-
www.citifirst.com/25
Gewerbe hat sich von 56,6 im Januar auf rückgang um 34 Prozent zum Vorjahr hin-
aktuell 49,4 eingetrübt und liegt knapp nehmen. Aufgrund u.a. hoher Umsatzer- ©2014 Citigroup Global Markets Deutschland AG. All rights reserved. Citi and Arc Design is
a trademark and service mark of Citigroup Inc., used and registered throughout the world.
unter der Expansion anzeigenden Schwel- wartungen im Zuge der Fußball-WM hält
le von 50. adidas jedoch an seinem Jahresziel fest.
Der Gewinnzuwachs bei Linde wird von
Aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung BMW startet dank guter Geschäfte in negativen Währungseffekten vollständig
im April von fünf auf acht Prozent hat sich China mit einem Gewinnplus von gut 11 aufgezehrt. Trotzdem sieht sich Linde für
der japanische Konsumklimaindex auf den Prozent ins Jahr. Der Ausblick bleibt zuver- 2014 weiterhin auf Kurs.
niedrigsten Wert seit August 2011 einge- sichtlich.
trübt. Angesichts der Strukturprobleme
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Japans - schleppende Binnennachfrage,
Exportprobleme, Überalterung der Bevöl-
kerung - bleibt Neuverschuldung die einzig
mögliche Stütze der japanischen Volks-
wirtschaft. Dabei hat sich die japanische 5-Tages-Seminar
Staatsverschuldung seit 1990 bereits fast
verfünffacht, ohne einen wirklichen kon- Die Basis für Ihren Trading-Erfolg
junkturellen Niederschlag zu finden: Die
Wirtschaftsleistung stagnierte in diesem
Zeitraum.
In Karlsruhe, Wien und Zürich
Vor diesem Hintergrund ist Japans Geld-
politik gezwungen, extrem freizügig zu Sie lernen –
bleiben, um die Renditen auf japanische in Theorie und Praxis:
Staatspapiere zu drücken. Ansonsten ist Karin Roller Daniel Schütz
die überbordende Staatsverschuldung Vorbereitung auf den Handelstag
nicht mehr zu beherrschen. Ironischer- Handelsstrategien
weise führte die Zinsdrückung dazu, dass Entry & Exit
JETZT
Japan trotz Vervielfachung seiner Staats- Risk- und Moneymanagement
!
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schulden bis 2016 nur noch unter zwei Wahl des Tradinginstruments
Prozent seines Staatshaushalts für Zins-
& -produkts ANME
zahlungen aufwenden muss. 1990 waren
es noch 16 Prozent. Aus dieser geldpoli-
tischen Rettungsnummer kommt Japan
nicht mehr heraus, zumal die angepeilte
Inflationsrate von zwei Prozent - aktuell
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1,5 Prozent - noch nicht erreicht ist.5 | ZERTIFIKATEWOCHE Ausgabe 19/2014 | ISSN: 1866-3125
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Halvers Marktkommentar: Die EZB
wird zur Fed 2.0
Wegen negativer Währungseffekte verzeichnet auch das Auf-
tragsvolumen bei Siemens einen Rückgang um gut 13 Prozent.
Die zukünftig geplante verstärkte Ausrichtung auf Energietech-
nik und Effizienzsteigerung verspricht aber neue Ertragsdyna-
mik. Der positive Jahresausblick bleibt bestehen.
Beiersdorf konnte dank eines starken Geschäfts in Asien und
den USA trotz Währungsproblemen ein Gewinnplus von sieben
Prozent zum Vorjahr erzielen. Der Ausblick bleibt ebenfalls zu-
versichtlich.
Trotz der grundsätzlich gefestigten Ausblicke im Rahmen der
Berichtsaison sowie optimistischer Frühindikatoren bleibt die
Gewinnerholung deutscher Unternehmen im historischen Ver-
gleich - grundsätzlich gibt es immer eine zeitliche Verzögerung
- ungewöhnlich lang hinter der starken Kursentwicklung deut-
scher Aktien seit dem Euro-Rettungsversprechen der EZB im Juli
2012 zurück. Eine fundamentale Aktienstütze, wie sie in Form
der Ertragssteigerung 2010 auf die 2009 vorausgegangene Akti-
enmarkthausse folgte, fehlt im aktuellen Szenario bisher.
Neben Konjunkturirritationen in den Schwellenländern dürfte
auch die Ukraine-Krise mit all ihren möglichen Kollateralschä-
den ein Handicap bleiben. Hier macht sich die besondere Ab- Schalten Sie einen
hängigkeit deutscher Unternehmen von der Weltkonjunktur be-
merkbar. Wirtschaftliche Befürchtungen schlagen sich in einer
deutlichen relativen Schwäche deutscher Aktien gegenüber den
Gang höher!
europäischen Konkurrenzindices nieder, vor allem seit Beginn
der Ukraine-Krise.
Mehr Power für Ihr Depot mit den Optionsscheinen
der Commerzbank.
Die EZB ist bereit zu handeln Die Commerzbank bietet ein breites Spektrum an
Calls und Puts auf Aktien, Indizes, Währungen und
Ein Ende der Aktienhausse - auch in Deutschland - ist geldpoli- Rohstoffe an. Neben der klassischen Variante runden
tisch jedoch nicht zu befürchten. So macht zunächst die Fed kei- Discount- und Inline-Optionsscheine das Angebot ab.
ne Anstalten, die Zinsen zu erhöhen. Insbesondere aber ist von Profitieren Sie von einer stets aktuellen Produkt-
der EZB eine umfangreiche geldpolitische Offensive zur Stüt- palette zu attraktiven Spreads.
zung der Euro-Konjunktur zu erwarten. In punkto Bilanzsumme
Bereit für mehr Power?
als Maß für die von den Notenbanken bereitgestellte Liquidität
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hat die EZB ihre Bilanzsumme im Vergleich zur Bank of Japan
von Optionsscheinen und bestellen Sie die Bro-
und Fed aufgrund der Rückzahlung der Ende 2011 vergebenen schüre „Optionsscheine“ kostenlos per E-Mail unter
Langzeitkredite deutlich verkleinert. Quantitativ fährt die EZB optionsscheine@commerzbank.com oder telefonisch
also einen restriktiven Kurs. unter 069 136-47845.
Jedoch betonte Mario Draghi zuletzt deutlich, dass sich die EZB www.optionsscheine.commerzbank.de
auf ihrer nächsten Sitzung im Juni - vor dem Hintergrund dann
aktualisierter Konjunktur- und Inflationsprognosen - durchaus
„wohl dabei fühlt“ weitere, auch unkonventionelle Maßnah-
men zu ergreifen. Neben erneuten Senkungen der Leitzinsen
mit auch negativen Einlagezinsen könnte die EZB zunächst die
Einziehung der von ihr 2011 zur Beruhigung der euroländischen
Staatsanleihenmärkte limitiert aufgekauften Staatstitel einstel-6 | ZERTIFIKATEWOCHE Ausgabe 19/2014 | ISSN: 1866-3125
Halvers Marktkommentar: Die EZB wird zur Fed 2.0
len. Aber das ganz scharfe geldpolitische
Schwert zur Liquiditätsausweitung wäre
der Aufkauf verbriefter Unternehmens-
kredite aus den Beständen der Euro-Ge-
schäftsbanken.
Aktuelle Marktlage und Charttechnik
Die Ukraine-Krise hält den DAX zunächst
in seinem Seitwärtstrend zwischen 9.200
und seinem Jahreshoch bei knapp 9.800
Punkten.
Konkret erhält der DAX aus charttech-
nischer Sicht eine erste, wenn auch nur
schwache Unterstützung bei rund 9.475
Punkten. Darunter verlaufen die nächs-
ten Auffanglinien im Bereich der 9.350
Punkte und am seit Juli 2013 bestehenden Mario Draghi, Präsident der EZB, fühlt sich wohl mit kommenden unkonventionellen
Aufwärtstrend bei derzeit 9.192 Punkten. Maßnahmen der Notenbank - zum Beispiel den Ankauf von Unternehmenskrediten,
Darunter liegt die nächste Unterstützung die zuvor Geschäftsbanken ausgaben. (Foto EZB).
an der 200-Tage-Linie bei aktuell 9.070
Punkten. Auf dem Weg nach oben gilt es
weiterhin, die Marke bei 9.600 Punkten ge Marktumfeld wider. Die Deutsche Post ähnliches Bild zeichnet der Einkaufsmana-
überzeugend zu brechen. Darüber warten dürfte ebenso wie der Pharma-Hersteller gerindex der Philadelphia Fed und die In-
dann die nächsten Hürden bei 9.721 und Merck trotz jahresanfänglicher Turbulen- dustrieproduktion. Die Daten vom US-Im-
am Jahreshoch bei 9.794 Punkten. zen in den Schwellenländern ein solides mobilienmarkt bleiben freundlich. Sowohl
Ergebnis präsentieren. Grundsätzlich sind die Baubeginne als auch -genehmigungen
Und was passiert in der nächsten Woche? insbesondere die exportlastigen Unter- dürften die Auswirkungen des harten US-
nehmen von negativen Währungseffekten Winters endgültig hinter sich lassen.
Auf Unternehmensebene kommt die deut- betroffen.
sche Berichtssaison zum Abschluss. Die In Deutschland dürften die BIP-Zahlen für
Zahlen von ThyssenKrupp dürften auf eine Auf Makroebene in den USA legen die das zurückliegende I. Quartal 2014 einen
Besserung hinweisen, auch wenn der kalte Einzelhandelsumsätze nach einem star- soliden Jahresstart der deutschen Wirt-
Winter in den USA das Stahlgeschäft belas- ken Vormonat eine Pause ein und auch schaft bestätigen. Die ZEW Konjunkturaus-
tet haben dürfte. Allianz dürfte ein solides das von der Universität von Michigan ver- sichten dürften hingegen im Gegensatz zur
Ergebnis präsentieren. Im Ergebnis von öffentlichte Verbrauchervertrauen hält aktuellen Lage erneut schwächer ausgefal-
K+S spiegelt sich das anhaltend schwieri- sich zunächst auf Vormonatsniveau. Ein len sein.
Impressum
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Geschäftsführer: Thomas Kallwaß Verkauf eines Wertpapieres Ihren Vermögens- oder Anlageberater sowie ggf. Ihren Steuerberater.
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HRB: 96252, Amtsgericht Frankfurt am Main Wir weisen Sie darauf hin, dass die Dahira GmbH aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungs-
Chefredakteur (V.i.S.d.P.): Thomas Kallwaß kooperation zur Deutschen Bank Aktiengesellschaft eingegangen ist.
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lich. Daher bestehen regelmäßig Handelspositionen in Aktien. Die Informationen dieser Präsentation wurden aus öffentlichen Quellen zusammengestellt. Sie stellen keine Wert-
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Bilder:7 | ZERTIFIKATEWOCHE | NACHHALTIG INVESTIEREN Ausgabe
Ausgabe11 / 2011 | ISSN: 1866-3125
01/2014
19/2014
ZERTIFIKATEWOCHE – Vermögensstrategie
Die ZW-Anlage-Ideen für bis zu 8% p.a. Rendite
Sie können bei der Wertpapieranlage viel falsch machen. Man handelt emotional, übereilt und kauft zum Schluss, was zu einem ei-
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siken ein, damit Sie langfristig 6% bis 8% p.a. erreichen können. Wir tragen Zertifikate zusammen, mit denen Sie mit überschaubaren
Risiken Ihr Anlageziel erfüllen können.
AUFNAHME- BASISWERT WKN ZERTIFIKATE-TYP KURS BEI AKTUELLER GUV RENDITE P.A. ZIELRENDITE
DATUM AUFNAHME KURS P.A.
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(inkl. Zinsen) (inkl. Zinsen)
12.01.2014 Fresenius Medical Care PA1YUK Capped Bonus-Zertifikat 53,28€ 54,17€ +1,7% +5,1% 7,5%
27.01.2014 3D Systems CF22NA Discount-Zertifikat 35,03€ 30,38€ -13,3% -45,9% 6,4%
09.03.2014 BP CB1SLB Capped Bonus-Zertifikat 4,99€ 5,09€ +2,0% +11,6% 7,3%
28.04.2014 DAX Call PA0UM9 Discount-Optionsschein 4,89€ 4,95€ +1,2% +34,0% 9,2%
28.04.2014 DAX Put PA11QX Discount-Optionsschein 4,91€ 4,91€ +0,0% +0,0% 8,3%
ZERTIFIKATEWOCHE – Vermögensstrategie – Abgeschlossene Transaktionen
AUFNAHME- ABGABEDA- BASISWERT WKN ZERTIFIKATE-TYP KURS BEI KURS BEI GUV RENDITE
DATUM TUM AUFNAHME ABGABE P.A.
27.01.2014 09.03.2014 DAX Call PA11PV Discount-Optionsschein 4,92€ 4,99€ +1,4% +12,20%
09.03.14 28.04.14 DAX Call BP9ECA Discount-Optionsschein 4,92€ 4,99€ +1,4% +10,45%
09.03.14 28.04.14 DAX Put PA11P4 Discount-Optionsschein 4,91€ 4,99€ +1,6% +11,97%
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60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden.8 | ZERTIFIKATEWOCHE Ausgabe 19/2014 | ISSN: 1866-3125
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Freebuy bis zum 30.06.2014 für alle Optionsscheine (außer Turbo) der Goldman Sachs ab 1.000 EUR
Freebuy bis zum 30.06.2014 für alle Hebelprodukte auf Rohstoffe, Währungen und Anleihen der ING Markets ab 1.000 EUR
Flatfee (nur Kauf) 4,95 EUR bis zum 30.12.2014 für Hebelprodukte, Bonus- und Discountzertifikate sowie Aktienanleihen
der UBS ab 1.000 EUR
Flatfee (nur Kauf) 2,90 EUR bis zum 30.06.2014 für alle Hebelprodukte auf Aktien, Edelmetalle, Energie und Kupfer der
Commerzbank ab 2.000 EUR
Flatfee (nur Kauf) 4,95 EUR bis zum 30.12.2014 für alle Hebelprodukte (außer Faktor-Zertifikate) der HVB onemarkets ab
1.000 EUR
DAB bank Flatfee 4,95 EUR im Star Partner Derivate Trading der Commerzbank, Lang&Schwarz, HVB onemarkets, BNP Paribas
und Vontobel
Freetrade bis zum 27.06.2014 für alle Optionsscheine, Aktienanleihen und Zertifikate der HVB onemarkets ab 1.000 EUR
flatex Freetrade ab 1.000 EUR für WAVE XXL der Deutschen Bank; Rohstoffderivate und klassische Optionsscheine der BNP Pa-
ribas; exotische Optionsscheine der Société Générale; Faktor-Zertifikate, ausgewählte Anlagezertifikate und 2.000 Fonds
der Commerzbank; diverse Turbos und Intraday-Emissionen der HSBC Trinkaus (ab 1.500 Stück/Order); Währungsderivate,
Aktienanleihen, Bonus-, Sprinter- und Alpha-Turbo-Zertifikate der DZ Bank; Sport-Zertifikate der tradegate Exchange
ING DiBa Freetrade bis 30.06.2014 für Aktienanleihen der Vontobel ab 1.000 EUR
Freetrade bis 30.06.2014 für Discount-Zertifikate der HVB onemarkets ab 1.000 EUR
Freetrade bis 30.06.2014 für alle Faktor-Zertifikate der Commerzbank ab 1.000 EUR
Freetrade bis 30.06.2014 für alle klassischen Optionsscheine der Goldman Sachs ab 1.000 EUR
Freebuy von Knock-out-Zertifikaten der ING Markets ab 1.000 EUR
Freebuy bis 30.06.2014 von Bonus-Zertifikaten der Vontobel ab 1.000 EUR
OnVista Bank Flatfee 5,00 EUR bis 30.06.2014 für alle Zertifikate der HVB onemarkets ab 1.000 EUR
Flatfee 4,00 EUR bis 30.06.2014 für alle Zertifikate der BNP Paribas ab 2.500 EUR
Freebuy bis 30.06.2014 für alle Optionsscheine und Mini-Futures der Citifirst ab 2.500 EUR
Freetrade bis 31.05.2014 für alle exotischen Optionsscheine der Societe Generale ab 1.000 EUR
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Hebelprodukte börslich handeln beim Marktführer:
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www.zertifikateboerse.de9 | ZERTIFIKATEWOCHE Ausgabe 19/2014 | ISSN: 1866-3125
Zertifikate für jede Marktrichtung – EuroStoxx 50 Index
Die ZERTIFIKATEWOCHE zeigt in der folgenden Übersicht Produk-
te für jede Marktrichtung, die auf Basis eines guten EDG-Ratings
ausgewählt wurden. In dieser Ausgabe wurden Zertifikate auf den
EuroStoxx 50 Index selektiert.
Das Risikoprofil des Anlegers spielt bei der Produktauswahl eine wichtige Rolle. Je nach Risi- Das Gleiche gilt für Bonus-, Capped- und Dis-
kopräferenz können unterschiedliche Strukturen bzw. Produktausstattungen geeignet sein. count-Zertifikate, die insbesondere für seit-
Deswegen sollte für eine Auswahl das individuelle Risikoprofil berücksichtigt werden. Hier- wärtstendierende Märkte geeignet sind.
bei gilt implizit, dass eine höhere mögliche Rendite mit einem höheren Risiko einhergeht. Tendenziell gilt, dass die Seitwärtsrendite
von Discountern mit der Höhe des Caps re-
Geht ein Investor von einem (moderat) steigenden Markt aus, sind z.B. Bonus-Zertifikate spektive der verbleibenden Restlaufzeit
geeignet, da die Basiswertpartizipation nicht begrenzt ist. Das Risiko eines Zertifikats hängt steigt, wobei die Renditechance mit einer
dabei maßgeblich von der Produktausstattung ab. Konservative Anleger können auf der ei- Erhöhung des Zertifikaterisikos einhergeht.
nen Seite durch Sicherheitspuffer oder Kapitalschutz das Risiko eines Direktinvestments in Reverse-Bonus-Zertifikate oder auch Put-
den Basiswert deutlich reduzieren. Auf der anderen Seite lassen sich für risikobereite oder Optionen sind dagegen für Anleger inte-
spekulative Anleger beispielweise mit Optionsscheinen oder Bonus-Zertifikaten mit gerin- ressant, die von einem fallenden Markt-
gem Abstand zur Barriere interessante Renditen erzielen. szenario ausgehen.
Bonus- Risiko-
Basiswert WKN Typ Ausstattung Laufzeit Brief Rating
rendite klasse
LB0VTV Safe mit Cap Safelevel 3110.66, 17.12.2021 99,7 - 1
Cap 4728.21
4
DT0PUS Bonus Barriere 2400, Bonus 3800 18.12.2014 36,54 4,00% 2 5
PA100Y Bonus Barriere 2200, Bonus 4900 20.03.2015 46,54 5,29% 2 5
PA101E Bonus Barriere 2500, Bonus 4000 20.03.2015 36,94 8,28% 3 5
HY1FSW Call- Basispreis 3150 16.12.2014 1,68 - 5
Optionsschein
5
Seitwärts- Risiko-
Basiswert WKN Typ Ausstattung Laufzeit Brief Rating
rendite klasse
DT20EQ Bonus-Capped Barriere 1900, Cap 6500 20.03.2015 63,16 2,91% 1
LB0VUK Aktienanleihe Cap 2890, Kupon 5% 26.06.2015 100,00 5,53% 2
PA4EK4 Discount Cap 3200 16.01.2015 29,97 6,77% 2
PA4ENY Discount Cap 3200 17.04.2015 29,56 8,25% 2
DT1V59 Bonus-Capped Barriere 2800, Cap 3700 20.03.2015 32,89 12,50% 3
Bonus- Risiko-
Basiswert WKN Typ Ausstattung Laufzeit Brief Rating
rendite klasse
PA1Q2Q Reverse-Bonus Barriere 3250, Bonus 23 15.08.2014 19,13 20,23% 4
PA1KWD Reverse-Bonus- Barriere 3450, Bonus 40, 18.12.2015 31,16 28,37% 4
Capped Cap 40
BP61D2 Reverse-Bonus Barriere 3350, Bonus 32.5 19.12.2014 22,59 43,87% 5
DT1YV8 Put-Optionsschein Basispreis 3250 15.04.2015 2,69 - 5
DT1YV6 Put-Optionsschein Basispreis 3200 15.04.2015 2,43 - 5
Quelle: EDG, Schlusskurse (Brief) vom 09.05.2014
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