ABSCHIED - der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinden in Ansbach - Evang.-Luth. Kirchengemeinde St. Gumbertus ...

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ABSCHIED - der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinden in Ansbach - Evang.-Luth. Kirchengemeinde St. Gumbertus ...
der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinden in Ansbach
                                                           Juli 2021

                                                                       Foto: Adobe Stock
                              A B S C HIED
Editorial
                                                              Liebe Leserinnen, liebe Leser,
                                                              Stellen Sie sich die Situation vor: Paulus      ausbreiten und loslassen. Dann können
                                                              geht in die Stadt der Weisheit, nach Athen      auch wir diese Erfahrung machen, von der
                                                              und sieht sich um. In einer Offenheit, die      Paulus den Athenern aus dem eigenen Er-
                                                              ich mir für mich selbst wünschen würde.         leben weitergab:
                                                              Ohne Vorurteile gegenüber anderen Religi-
                 Monatsspruch Juli                            onen und Menschen gegenüber, die ihm dort       Gott ist nicht ferne von einem jeden unter
                                                              begegnen.                                       uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir.
            Gott ist nicht                                    Nachdem er sich einen Überblick ver-            In unserer aktuellen Ausgabe nehmen
          ferne von einem                                     schafft hat, muss er feststellen, dass hier
                                                              offensichtlich eine Überbürokratisierung
                                                                                                              wir Abschied von Dekan Stiegler, der die
                                                                                                              letzten 15 Jahre Ansbach mitgeprägt hat,
          jeden unter uns.                                    der Religion stattgefunden hat. Für jeden
                                                              Lebensbereich gibt es einen anderen in
                                                                                                              werden auch noch ein letztes Mal, seinen
                                                                                                              Blick ins Dekanat erleben.
            Denn in ihm                                       Stein gehauenen Gott. Hunderte Götter-
                                                              bilder für hunderte Probleme. Eine völlige      Außerdem wenden wir uns dem Kultur-

             leben, weben                                     Überforderung. Und zugleich eine Ver-
                                                              unsicherung: haben wir da einen Gott
                                                                                                              projekt ANspruch zu, welches sich dieses
                                                                                                              Mal mit der „Konstruktion“ des modernen

            und sind wir.                                     vergessen? Die Einwohner Athens haben
                                                              einen Hinweis auf den unbekannten Gott
                                                                                                              „Ich“ beschäftigen wird.

                                                                                                              Natürlich darf ein weiterer Blick in unserer
                                                              hinterlassen.
                                Apostelgeschichte 17,27                                                       Reihe zum Friedhof nicht fehlen und
                                                              Und genau das ist der Anknüpfungspunkt          ebenso im Rahmen des Festjahres 2021
                                                                                                              ein Blick auf einen besonderen Feiertag
    Impressum                                                 für Paulus: er verkündet einen Gott, zu
                                                              dem die Menschen in jeder Lebenssituation       unserer jüdischen Schwestern und Brüder.
    Herausgeber: Evang.-Luth. Gesamtkirchengemeinde Ansbach
                                                              kommen dürfen, den Jesus von Nazareth
    Redaktion:   Hermann Spingler
                                                                                                              Wir hoffen, Sie finden etwas, was ihnen
                                                              seinen Vater nannte.
                 ✆ 0981 96262 · Fax: 0981 9774300                                                             für ihren Alltag hilft.
                 E-Mail: herausgeber@gemeindebrief-
                 ansbach.de                                   Könnte das nicht auch eine Befreiung für
                 Christoph Stürmer
                                                              uns als Menschen sein, die wir uns an vielen,   Behüt Sie Gott
    Anzeigen:    Kirchengemeindeamt ✆ 0981 9523-100           oft auch überflüssigen, Meinungen orien-        Ihr
                 E-Mail: Ansbach-ZV5@elkb.de
                                                              tieren?
    Gestaltung &
    Produktion: Kroemer Social Artwork GmbH, Weihenzell
                 E-Mail: kroemer.socialartwork@online.de      Einfach einmal alle Sorgen, alle Nöte, alles
                                                              Schwere und Undurchschaubare vor Gott           Hermann Spingler
2
    Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 8. Juli
Blick ins Dekanat

                                                      Abschied
Alles hat seine Zeit – so lesen wir es        Perspektive: Alles hat seine Zeit – das    Alles hat seine Zeit – auch im Leben
in uralten Worten des weisen Predigers        Geboren werden und das Sterben…und         unseres Ansbacher Dekanates!
in unserer Bibel (Prediger 3, 1-14). In       damit öffnet er die Perspektive in die
diesen Tagen des Sommers haben wir            Ewigkeit. Wer die Ewigkeit abschafft
es in der Natur anschaulich vor Augen:        oder nicht glaubt, dem bleibt nur die-
                                                                                         c   In den kommenden drei Jahren
                                                                                         haben wir eine neue Landesstellenpla-
Jetzt ist die Zeit des Blühens, die Blätter   ses kurze Leben! Dann muss man alles
                                                                                         nung umzusetzen!
sprießen, die Vögel bauen Nester …            auskosten, hetzt von Event zu Event
                                              und vergisst das Leben heute! Ewiges
Wir erleben den Sommer hoffentlich            Leben ist keine Vertröstung auf ein        c Wie immer gab und gibt es perso-
ohne die belastenden Einschränkungen          Jenseits, sondern öffnet den dankba-       nelle Veränderungen:
...                                           ren Blick auf das Hier und Jetzt! Das
                                              Wissen um das ewige Leben schenkt          c Ab 1. September tritt Frau Ulrike
Alles hat seine Zeit – der alttesta-          echte Lebensqualität: JETZT! Darum         Walch die seit einem Jahr vakante
mentliche Prediger sieht das Leben            sagt unsere Bibel: Wer den Sohn hat        Stelle der 0,5 Dekanatskantorin an.
sehr realistisch und absolut nicht pes-       (d.h. an ihn glaubt, ihm vertraut), der
simistisch nach dem Motto „…kommt             hat (schon jetzt!) das ewige Leben! 1.     c Ab 15. September übernimmt Herr
eh alles wie es kommt …!"                     Joh 5,12                                   Frank Weihermann nach über einem
Er sieht das Leben mit dem Herzen                                                        Jahr Vakanz die Verwaltungsleitung
eines gottgläubigen Menschen! Seine           Auch wenn diese Einstellung heute für      der Gesamtkirchengemeinde und des
Botschaft lautet: Gott hat alles wohl         viele Menschen nicht mehr die tra-         Kirchengemeindeamtes.
geordnet! Gott hat einen Plan und al-         gende Lebensgrundlage ist – für uns
les in seiner Hand!                           Christen gehört das zum Grundwissen        c Wenn alles so geht, wie es derzeit
                                              unseres Glaubens! Keiner von uns ist       sich abzeichnet, können die unbe-
Alles hat seine Zeit! So dürfen wir alle      ein „Produkt des Zufalls! Wir sind nicht   setzten Pfarrstellen in Bechhofen mit
dankbar unser Leben gestalten, genie-         ausschließlich auf uns geworfen! Der       Sachsbach, in Meinhardswinden und
ßen und unsere Zeit, jeden Tag, dank-         Prediger bestätigt mit seinen Worten,      in Elpersdorf wiederbesetzt werden.
bar aus Gottes Hand nehmen: Gott ist          dass wir darauf vertrauen können,
dabei! Unser Leben ruht in seiner Hand!       dass Gott uns und diese Welt in seinen     c Die freiwerdende Pfarrstelle IV in
Und dieser kluge Mann gibt uns im             Händen hat! Das ist gerade in diesen       der Pfarrei St. Gumbertus – St. Johannis
Blick auf die Zeit noch eine viel weitere     so unberechenbaren Zeiten ein unend-       übernimmt Pfarrer z.A. Emmanuel
                                              licher Trost!                              Ndoma.
                                                                                                                                    3
Von Herzen wünschen wir allen „Neuen“    Allen Genannten wünschen wir in den        Seine Installation feiert das Dekanat
    für Ihre Aufgaben Gottes Segen und       Veränderungen Gottes Geleit und Bei-       am 26. September 2021.
    Freude an allen Aufgaben!                stand!
                                                                                        In vielen Gesprächen hat er sich schon
    c Bereits am 1. März trat Pfarrer Nor-   Alles hat seine Zeit – das gilt auch für   jetzt über das Leben, die Herausforde-
    bert Küfeldt in den Ruhestand, den       mich persönlich!                           rungen und Aufgaben informiert. Er
    auch Pfarrer Hans Schneider zum                                                     freut sich sehr auf die neue Aufgabe
    1. August antreten wird.                 Am 1. Juli endet nach 15 Jahren mein       und ich freue mich sehr über meinen
                                             Dienst als Pfarrer von St. Johannis und    Nachfolger! Von Herzen wünsche ich
    c Pfarrerin Susanne Marquardt be-        Dekan des Dekanatsbezirks Ansbach.         ihm, seiner Frau und seiner Familie einen
    endet zum 1. September ihren Dienst      Nach den nicht einfachen Anfangsjah-       guten Anfang und viele erfüllte, ge-
    als Schulreferentin und übernimmt die    ren blicke ich heute dankbar auf diese     segnete Jahre in „unserem“ Dekanat!
    Klinikseelsorgestelle im Bezirksklini-   lange Zeit, die ich mit Ihnen, den Men-
    kum Ansbach.                             schen in unseren 33 Kirchengemein-         Alles hat seine Zeit! Diesem Satz des
                                             den leben, glauben und arbeiten durf-      weisen Predigers kann man eigentlich
    c Pfarrerin Heike Stillerich wechselt    te. Danke für alle Begegnungen, Ge-        nichts hinzufügen! Wir können die Ge-
    zum 1. September mit einer halben        spräche und Diskussionen! Danke für        genwart, das Heute und Morgen mit
    Stelle nach Uffenheim und der anderen    alles gemeinsame Erleben von schönen       dem Wissen um Gottes Geleit und
    Hälfte in den Schuldienst im Dekanat     Entwicklungen! Auch die traurigen und      Nähe leben! Der Herr der Kirche, Jesus
    Bad Windsheim.                           schweren Momente hatten ihre Zeit.         Christus, ist alle Tage bei uns!

    c Pfarrersehepaar Jung verlässt Groß-    Sehr herzlich danke ich für alle guten     Bleiben Sie im Leben behütet und leben
    halslach und tritt eine neue Aufgabe     Wünsche und Gaben aus den Kirchen-         Sie getrost jeden Tag des Lebens mit
    an der Thomaskirche in Nürnberg an.      gemeinden anlässlich meines Eintritts      dem Blick auf die kommende Ewigkeit!
                                             in den Ruhestand.
    c Sehr herzlich gratulieren können wir
    unserem Kantor Carl Friedrich Meyer      Um Vergebung bitte ich, wo ich je-
    zu seiner Ernennung zum Kirchenmu-       mand verletzt habe! Wir alle leben aus     Ihr
    sikdirektor, die Herr Oberkirchenrat     der täglichen Vergebung und Barm-
    Michael Martin am 2. Mai in der Jo-      herzigkeit unseres Gottes!
    hanniskirche vornahm.
                                             Unser stellvertretender Dekan Reinhold
    Auch in der Mitarbeitervertretung des    Pfindel leitet dankenswerter Weise die     Hans Stiegler
    Dekanates gab es einen Wechsel: Frau     dekanatlichen Geschäfte bis am 1.
    Christine Beyschlag – Keller übernahm    September Dr. Matthias Büttner seinen
    den Vorsitz von Frau Monika Rupp, der    Dienst als Ihr neuer Dekan im Deka-
    wir für Ihre vielen Jahre in der MAV     natsbezirk Ansbach antritt.

4   danken.
Abschiedslied für Hans Stiegler, in Auszügen
                                 (nach der Melodie: Vergiß es nie)

                                 REFRAIN 1:                                REFRAIN 3:
                                 Du warst geschätzt, kein ferner           Du hast gerödelt für die G’meinden
Wir, vom Redaktionsteam,
                                 Pfarrer und kein nerviger Dekan           in dem großen Dekanat
möchten uns an dieser Stelle     ganz egal, ob dir ein Pfarrer             hast vertreten in den
                                 oder KV mal krumm kam.                    „Hobbyg’meinden“, wenn es mal
ganz herzlich bei Dekan          Zahltest nicht Vergnügungssteuer,         Not tat.
                                 doch dein Auftrag, der war klar:          Du hast es 2 mal „entwickelt“
i.R. Stiegler bedanken für die
                                 Nah bei Gott und nah in Not, du           und du machtest allen Mut
jahrelange, konstruktive und     warst da mit Charisma.                    es wird gut, nur mit Großmut,
                                 Vergiss es bald, was schwer war           lasst Schwermut und dann wird‘s gut.
gute Zusammenarbeit und vor      und dir so manchen Nerv geraubt,
                                 dir war wichtig, klar und wahr zu sein.   Refrain 4:
allem die Freiheit, in der wir
                                 Vergiss sie bald: manche Meinung          Und jetzt genieß die Zeit mit
den Gemeindebrief gestalten      über Jahre längst verstaubt               Caroline im nahen Jochsberg
                                 und wenn so manches trug                  spiel mit Enkeln, powernappe,
konnten.                         nur eitlen Schein.                        schwimm und schreib noch
                                                                           manches Werk
                                 REFRAIN 2:                                schrei für Greuther Fürth,
Wir wünschen Ihnen Gottes        Du hatt’st Erfolg, warst kreativ und      trink Tee und Wein,
                                 keine Frage sehr beliebt                  und schlemm dich kugelrund
Segen und viel Kraft für das,    du warst Kollege, selten Chef, der uns    Gott tu kund, mit Herz und Mund,
                                 Verantwortung abschiebt,                  lebe bunt, und bleib gesund!
was Sie sich für Ihren Ruhe-
                                 dir war Teamarbeit sehr wichtig und
stand vorgenommen haben.         das Netzwerk Pfarrverband.                (Autoren: einige Mitarbeitende der Kirchen-
                                                                           gemeinden St. Gumbertus und St. Johannis)
                                 Jeder fand, Hans hat Verstand, die
                                 Kirch hält stand nur Hand in Hand.
                                 Vergiss es bald: Wie Termine dir auch
Behüt Sie Gott.
                                 manchmal zugesetzt
                                 Genieß die Ruhe in deim eignen Haus.
                                  Vergiss es bald: Wie du manchmal
Hermann Spingler
                                 hinter manchem hergehetzt
für das Redaktionsteam
                                 hinter Carda da beim City-Lauf.

                                                                                                                         5
ICH
    Individuum, Gesellschaft und Gott
    11. Juli bis 8. August
    St. Gumbertus

    Im Rahmen von ANspruch.
    Kirche, Kunst und Gesellschaft im Dialog

    Das in der Regel alle zwei Jahre von      binett der Medien heute herausbildet.       Kontemplative Ruhe strahlen dagegen
    der Evangelisch-Lutherischen Kirchen-     Wie verändert sich in Krisenzeiten die      die großformatigen Gemälde der Süd-
    gemeinde St. Gumbertus in Ansbach         Bewertung des Individuellen vor dem         tiroler Malerin Christine Gallmetzer aus.
    durchgeführte Kunst- und Kulturpro-       Hintergrund gesellschaftlicher Belange?     Die monumentalen Gemälde zeigen
    jekt ANspruch fragt nach der Bedeu-                                                   Turmspringer. Sie sind losgelöst von
    tung des „Ich“ in der gegenwärtigen       Die künstlerischen Positionen fordern       Raum und Zeit, scheinbar im freien
    Gesellschaft und im Gegenüber zu          die individuelle Reflexion zu dem The-      Fall. Die Frau und der Mann sind we-
    Gott.                                     ma heraus. Sie bieten den Rahmen für        niger Sportler, als vielmehr Sinnbilder
                                              eine Vielzahl von Veranstaltungen, die      des nach (spirituellem) Halt suchenden
    In diesem Projekt nähern wir uns den      sich mit Fragen nach Individuum, Sub-       Menschen.
    Fragen nach dem menschlichen „Ich“        jektivität, Selbsterkenntnis, Spirituali-
    mit den Möglichkeiten der Kunst an        tät und der Rolle des Bildes befassen.      Die zeitgenössischen Kunstwerke tre-
    und bringen diese ins Gespräch mit                                                    ten wiederum in den Dialog mit einem
    dem reichen Schatz theologischer und      Die interaktive Arbeit des tschechisch-     historischen Gemälde in St. Gumber-
    auch philosophischer Sichten. Ge-         deutschen Medienkünstlers Michael           tus: Das Epitaph aus der ersten Hälfte
    fragt wird nach der Ebenbildlichkeit      Bielický spricht unmittelbar Passan-        des 16. Jahrhunderts erinnert an das
    des Menschen mit Gott und damit           ten an: Die Narzisstische Maschine          Schicksal eines jungen Gelehrten, der
    nach dem Menschen, der den Kos-           erkennt den/die Passant*in und wie-         in der Ferne unglücklich zu Tode ge-
    mos genauso wie sein eigenes „ICH“        derholt sein/ihr reales Abbild in einer     kommen war, und dessen in seiner
    bewahren soll. Der Bogen spannt sich      Projektion. Die Arbeit ist eine Reflexi-    Heimatstadt auf diese Weise gedacht
    vom historischen Blick auf den Re-        on über das permanente Spiegeln und         wurde. In diesem Epitaph zeigt sich
    naissancemenschen bis zur aktuellen       Widerspiegeln der eigenen Person in         das Verhältnis des Renaissancemen-
    Frage, wie sich Identität im Spiegelka-   sozialen Netzwerken.                        schen zu Gott und der Lebensrealität.

6
Tanzprojekt:
Bin ich wirklich (ich)?
                                               Alle Termine im Überblick

                                             c Sa 10. Juli, 19.30 Uhr		                    c Fr 23. Juli, 19 Uhr
                                               Künstlergespräch mit Christine Gallmetzer     St. Gumbertus
                                               und Michael Bielicky                          „Von der Renaissance zur Barockzeit“
                                                                                             – Die Sicht des Menschen in der Renais-
                                             c So 11. Juli, 10.30 Uhr		                      sancezeit ausgehend von dem Epitaph
                                               Eröffnungsgottesdienst                        „Der Wanderer“ und in Martin Luthers
                                               St. Gumbertus                                 Freiheitsschrift.
  Tanzen, dieses Fest                                                                        Ein gedanklicher und musikalischer Weg.
  des Körpers, vor un-                       c Mi 14. Juli, 19.30 Uhr		                      KMD Carl Friedrich Meyer und
                                               Vortrag: Dr. Christian Schoen,                Pfarrer Dr. Dieter Kuhn
  seren Seelen, schenkt                        Beringershof
  Licht und Freude.                            Der Wanderer, der Tod und der Trost.        c So 8. August, 9.30 Uhr
                                               Das Renaissance-Epitaph                       St. Johannis
                               Paul Valéry
                                               von St. Gumbertus                             Kantaten-Gottesdienst zur Bachwoche
                                                                                             und Abschluss des Kunstprojektes
Die Tänzerin und Choreografin Andrea      c Sa 17. Juli, 19.30 Uhr		                         Regionalbischöfin Gisela Bornowski
Greul hat zu der Auseinandersetzung mit     Tanz-Performance
dem Thema „Ich“ ein besonderes Tanzstück                                                     Führungen + Gespräch:
für St. Gumbertus entwickelt, das an zwei c So 18. Juli, 17 Uhr		                            freitags 17 Uhr (Treffpunkt am Markgra-
Abenden aufgeführt wird.                    Bin ich wirklich (ich)?                          fenbrunnen; J.-S.-Bach-Platz)
                                            St. Gumbertus			                                 Samstag 13.00 Uhr
Die Company eMotion präsentiert die
                                            Künstlerische Leitung und Gesamt-
verschiedenen Facetten des ICHs in un-                                                       Hygienekonzept
                                            konzept: Andrea Greul
serem Alltag. Es wird gezeigt, wie unter-                                                    Für die Veranstaltungen müssen die gel-
                                            Choreografie: Andrea Greul, Dominik
schiedlich das eigene Ich wahrgenommen                                                       tenden Vorgaben eingehalten werden.
                                            Braunersreuther, Texte: Franziska Thiele
wird.                                                                                        Eine Anmeldung zu den einzelnen Veran-
Freuen Sie sich auf einen energiereichen c Do 22. Juli, 19.30 Uhr                            staltungen ist momentan nicht nötig.
und inspirierenden Abend voller Fragen     Vortrag: Beringershof oder St. Gumbertus
                                                                                             ANspruch ist ein alle zwei Jahre statt-
und Antworten!                             Prof. Dr. Wolfgang Schoberth, Erlangen
                                                                                             findendes Kunst- und Kulturprojekt der
                                           Beringershof / St. Gumbertus
Premiere: Samstag, 17. Juli, 19.30 Uhr,                                                      Evangelisch-Lutherischen Kirchenge-
                                           „Nun nicht mehr ich“ – Theologische
St. Gumbertus                                                                                meinde St. Gumbertus in Ansbach.
                                           Überlegungen zur Willensfreiheit und
Dernière: Sonntag, 18. Juli, 17 Uhr,       Individualität                                    Projektteam
Künstlerische Leitung und Gesamt-                                                            Christine Kaas, Helmut Kappe, Elisabeth
konzept: Andrea Greul | Choreografie:                                                        Meisel, Dr. Christian Schoen, Dr. Dieter Kuhn
                                                                                             kontakt@an-spruch.info
Andrea Greul, Dominik Braunersreuther
Texte: Franziska Thiele                                                                                                                      7
                                                                                                                   www.an-spruch.info
ANdenken: Ewigkeit.
                                                   Stadtfriedhof Ansbach

                                  Ein spannendes Arbeitsfeld
    Ein Allrounder                                                                   Alles ist im Wandel
    am richtigen Platz                                                               Die Bestattungskultur ist im Wandel
    „Es wird mir nie langweilig. Jeden Tag                                           und es wird ein Wunsch der Bürger
    gibt es vielseitige Aufgaben, die be-                                            nach einem Urnenbegräbnis deutlich.
    wältigt werden wollen.“, meint Sven                                              Dafür müssen neue Möglichkeiten ge-
    Fiebach. Seit acht Jahren ist er begeis-                                         schaffen werden, vielleicht Grüfte für
    terter Friedhofsmitarbeiter auf dem                                              Urnengräber, die bereit stehen.
    Ansbacher Stadtfriedhof.
                                                                                     Ich könnte mir auch weitere Bestat-
    Es habe sich viel getan in den letzten                                           tungsformen vorstellen.
    Jahren, in dem Sven Fiebach seine            Es ist mein Friedhof, für den       „Man muss immer darauf achten:
    fachliche Hand anlegen kann. „Ich
    kann heute zeigen, wie es ausgeschaut
                                                  ich mich mit ganzer Kraft          Was wollen die Leut?“macht sich Sven
    hat und wie es jetzt zum Vorteil der Be-         verantwortlich fühle.           Fiebach Gedanken.
    sucher des Friedhofs ausschaut.“
                                                  Ich liebe die Abwechslung.
    Dabei gibt es jeden Tag neue Heraus-
    forderungen. Der „Kampf“ gegen die
    vielen Löcher auf den Wegen und dem
    Rasen des Friedhofs scheint allerdings     Immer neue Anforderungen
    nie ein Ende zu finden.                    Auf dem Friedhof müssen die Fried-
                                               hofsarbeiter ihre ganzen handwerk-
    Jetzt wo die Sanierung des Ansbacher       lichen Fähigkeiten zeigen: „Es gibt
    Friedhofs mit seinen wunderschönen         immer etwas zu reparieren, auszu-
    Grüften für den Besucher sichtbare Zei-    bessern oder zu erneuern. Da ste-
    chen der Restaurationsarbeiten hinter-     hen dann selbst fachlich korrekte
    lässt, sind die Mitarbeiter am Friedhof    Schweißarbeiten auf dem Arbeits-
    oft gefragt. Schließlich kennen sie den    plan.“
    Friedhof in und auswendig. Und wer
    kann sich mehr wünschen, als dem           Und wenn es darauf ankommt, werden
    steinernen Geschichtsbuch seine Freu-      schlimme Schäden auch fachlich kor-

8   de an der Pflege zu schenken.              rekt betoniert.
Ein bedeutendes
ANdenken:                                Erbe feiert 500 Jahre                      Schenken Sie
Ewigkeit.                                Geschichte                                 Zukunft.
                                                                                        Stadtfriedhof Ansbach

                                                                                        ANdenken:
                                                                                         Ewigkeit.

                                                                                    Evang.-Luth. Gesamtkirchen-
                                                                                    gemeinde Ansbach
                                                                                    IBAN: DE27 7655 0000 0008 8807 42
                                                                                    BIC: BAYLDEM1ANS
                                                                                    Sparkasse Ansbach
                                                                                    Verwendungszweck:
                                                                                    Spende für Gruftsanierung
                                                                                    Stadtfriedhof Ansbach
                                                                                    Für jede Spende erhalten Sie
                                                                                    eine Spendenquittung.
Wir leben in einer Welt des zunehmen-    Sie verwechseln so zuweilen den Fried-
den Verpackungs-Mülls. Abfall aus dem    hof mit einer Müllkippe. Da muss dann      Über den Fortgang der Baumaßnahmen
Haushalt oder dem Garten soll entsorgt   schnell eine Lösung her, um den Verant-    können Sie sich jeden Tag auf der Home-
werden. Einige Leute kommen nun auf      wortungslosen die Lust für ihr unerhör-    page informieren.
eine seltsame Idee: Sie kippen ihren     tes Handeln zu nehmen. Der Arbeitstag
Müll einfach unter den Busch oder den    auf dem Stadtfriedhof zu Ansbach wird
Baum am Rande des Ansbacher Fried-       für die Mitarbeiter nie langweilig.        www.stadtfriedhof-ansbach.de
hofs.                                                                        (wk)
                                                                                                                              9
Ökumenische Abendandacht (Vesper)

                         Gedenktag des Hl. Gumbertus
                                                                          Zum Anlass der Feier:
                                                                          Der Heilige Gumbertus hat vor etwa
                                                                          1300 Jahren das Christentum ins Ans-
                                                                          bacher Tal gebracht. Für die evange-
                                            Donnerstag 15. Juli,          lische St. Gumbertus Pfarrei und ihre
                                                                          Kirche ist er der Namenspatron, für die
                                                       18 Uhr,            Katholiken im Bistum Bamberg ist er ei-
                                              in St. Gumbertus            ner der Diözesanheiligen.
                                                                          Das war für den gemeinsamen Ökume-
                                                                          ne Ausschuss der Pfarreien St. Gumber-
                                            Die Vesper werden wir auf
                                                                          tus, St. Johannis, St. Ludwig und Christ
                                                     jeden Fall feiern.
                                                                          König der Anlass, am Gedenktag von
                                             (Masken nicht vergessen)
                                                                          Gumbertus in jedem Jahr seit 2003 eine
                                                                          ökumenische Abendandacht zu feiern.
                                         Danach treffen wir uns, wenn
                                                                          Eingeladen sind natürlich alle Christen
                                            bis dahin wieder zulässig,
                                                                          unsrer Stadt.
                                                zu einem gemütlichen
                                                       Beisammensein      Ökumene heißt zunächst, den gemein-
                                                    im Behringershof.     samen liturgischen und spirituellen
                                                                          Reichtum aller Konfessionen zu pflegen.
                                                    Es gibt Würstchen     Das wollen wir in der Andacht bei Gebet
                                                        und Getränke.     und Liedern.
                                                                          Ökumene heißt aber darüber hinaus,
                                                  Bitte informieren Sie
                                                                          sich gegenseitig wahrzunehmen, sich
                                               sich auf der Homepage
                                                                          kennen zu lernen und ein Gefühl der
                                                 der ev. Dekanats oder
                                                                          Gemeinsamkeit zu entwickeln. Dazu
                                                   von St. Ludwig über
                                                                          soll das gemütliche Beisammensein im
                                                  den aktuellen Stand.
                                                                          Behringershof einen Treffpunkt bilden.
                                                                          Feiern Sie mit:
                                                                          während des Gottesdienstes unseren

10                                                                        großen, gemeinsamen Gott und danach
                                                                          die eher irdische Gemeinsamkeit bei Ge-
                                                                          tränken und einer Brotzeit.
Kaleidoskop                                                                         Mögen un

                                                                                    Gottes sch
                                                                                               se
                                                                                    zusammen re Wege uns
                                                                                               führen unte
                                                                                               ützender H r
                                                                                                           and.
VON FRAUEN FÜR FRAUEN                    DEUTSCHER                                   Shalom • F
                                         EVANGELISCHER FRAUENBUND                               riede •
                                                                                        Peace • Pax • n Mir •
                                                                                                      Paix

                                        MITGLIEDERVERSAMMLUNG                FUNDGRUBE
                                        Berichte der Vorsitzenden, Kassen-   Turnitzstraße 1
                                        bericht usw. mit NEUWAHLEN
Dekanatsfrauenbeauftragte
Evang.-Luth. Kirche in Bayern           Anschließend “Erheiterung durch      Öffnungszeiten:
                                        Stilblüten”                          Mittwochs 9 bis 12 Uhr
Endlich ist es wieder soweit :                                               Annahme von Sachspenden
                                        mit Gisela Samhammer
wir laden herzlich zum gemeinsamen,
ökumenischen Frauen - Stadtspazier-     Dienstag, 13. Juli, 14:15 Uhr        Freitags 10 Uhr bis 16 Uhr
gang in Ansbach ein                     Gemeindezentrum St. Gumbertus        Annahme und Abgabe
                                                                             von Sachspenden.
Dafür bieten wir zwei Termine zur
Auswahl an und hoffen auf rege           Wir bitten um Anmeldung             Auskunft Fundgrube:
Teilnahme !                              während der Pandemiezeit!
                                                                             & 09842 9538092
Am 21. Juli, 17 Uhr, oder
                                         & 0981 3996
am 26. Juli, 10 Uhr                                                                        Öffnung vorbehaltlich
Treff jeweils am Anscavallo                                                                der CoronaEntwicklung!

Aus gegebenem Anlass bitten wir um       Senioren fit -
Anmeldung per Mail oder Telefon:         Aktiv auch im Alter
                                         Auskunft und Anmeldung
Für die Evang. Frauenbeauftragten        VHS, & 51311
im Dekanat Ansbach
und
die Frauen des kath. Frauenbund
Zweig Ansbach
Annette Lederer-Heer:
annette.robert@freenet.de
Inge Braun, Heike Knörr, Erika Krauss
Angelika Weiß:
angelika.weiss@hennenbach.de
& 82900
                                                                             www.frauenbund-ansbach.de
                                                                                                                  11
Kaleidoskop
      KIRCHENMUSIK

                                                MUSIKALISCHE
     Musikalische Mittagsandachten
     am Samstag um 12 Uhr

     Vom 1. Mai bis zum 25. September
     finden wieder musikalische Mittags-
     andachten jeden Samstag um 12 Uhr
                                                MITTAGSANDACHT
     in St. Gumbertus statt.

     Ansbacher Organist*innen und Gäste
     von außerhalb bringen die Wiegleb-
     Orgel in St. Gumbertus zum Erklingen.

     Die ca. 40-minütigen Mittagsmusiken
     werden von Pfarrer*innen der Innen-
     stadtgemeinden mit Lesung und Gebet
     begleitet.

     Am 31. Juli und 7. August finden
     in der Zeit der Bachwoche keine                JEDEN SAMSTAG UM 12 UHR
     musikalischen Mittagsandachten
     statt.                                         in St. Gumbertus
                                                                 3. Juli   Veit Pitlok, Mainz

                     Der Eintritt ist frei,
                                                                10. Juli   Markus Kumpf, Heilsbronn
                     wir bitten um eine Spende am Ausgang.
                                                               17. Juli    Jauchzet dem Herrn alle Welt
                      Die Besucher werden gebeten Mundschutz   		          Kantate für Bass (Markus Simon),
                      zu tragen und die Hygienebestimmungen    		          Trompete (Johannes Stürmer) und Streicher
                      zu beachten.                             		          Leitung: Carl Friedrich Meyer

                                                                24. Juli   Ulrike Walch, Ansbach

12
Kaleidoskop
KIRCHENMUSIK
                                                                                                            VOR
                                                                                                            SCHAU
Orgelvesper mit Titular-                                                       Barockensemble
organist Olivier Wyrwas                                                        CONCERT ROYAL Köln
Sonntag, 4. Juli, 17 Uhr,                                                      Samstag, 14. August, 12 Uhr,
St. Gumbertuskirche                                                            St. Gumbertuskirche
Zu Gast an der Wiegleb-Orgel ist                                               Ein kammermusikalisches Highlight
der französische Organist Olivier                                              erwartet die Besucher der musikali-
Wyrwas, der auf Einladung des                                                  schen Mittagsandacht am 14. August
Vereins „bildung evangelisch in                                                um 12.00 Uhr in St. Gumbertus. Karla
europa“ eine Konzertreise durch                                                Schröter (Barockoboe) und Willi Kro-
Baden-Württemberg und Bayern                                                   nenberg (Orgel) musizieren Kammer-
durchführt.                                                                    musik aus ihrer 2015 eingespielten
                                                                               CD, die mit dem ECHO - Klassik Preis
Auf dem Programm stehen Kompo-                                                 ausgezeichnet wurde.
sitionen von Georg Böhm, Hierony-                                              Diese musikalisch besondere Mittag-
mus Praetorius und Johann Sebasti-                                             sandacht dauert ca. 50 Minuten.
an Bach (Concerto in d nach Antonio      Jesper Christensen und Dirck Börner   Die in ihrem Duoprogramm Oboe/Or-
Vivaldi, Präludium und Fuge A-Dur).      sind unter seinen Professoren, die    gelpositiv aufgeführten Werke von Jo-
                                         sein Studium beeinflusst haben,       hann Wilhelm Hertel sind original für
Pfarrer Thomas Meister übernimmt         das er mit zwei Master-Diplomen       die Kammerorgel Friedrichs des From-
den liturgischen Teil der Orgelvesper.   abschloss. Außer Solo-Recitals, von   mens komponiert worden und sind in
                                         denen einige durch den Radiosen-      ihrer Besetzung einzigartig. Weitere
Olivier Wyrwas, geb. 1991, begann        der France Musique aufgezeichnet      selten zu hörende Werke für Oboe und
seine musikalische Ausbildung am         wurden, spielt Olivier Wyrwas oft     Orgel wie die Sonate von Gottfried
Metz Musik Konservatorium. Er voll-      Kammermusik und hat in mehreren       August Homilius, sowie unbekanntere
endete sein Können an der Schola         Ensembles mitgewirkt, zum Beispiel    für Orgel solo von C.P.E. Bach und
Cantorum in Basel in der Schweiz in      bei Chapelle Rhénane.                 Pescetti runden das Programm ab.
den Fächern Orgel, Cembalo, Basso                                              Die Werke des Programmes lassen sich
Continuo und Improvisation. Wolf-        Zurzeit lebt er im Elsass und ist     der Zeit des Spätbarock und der Früh-
gang Zerer, Lorenzo Ghielmi, Jörg-       Titularorganist an den Orgeln Saint   klassik zuordnen, dem Empfindsamen
Andreas Bötticher, Andrea Marcon,        Jean und Saint Etienne in Mulhouse.   Stil.

                                                                                                                       13
Ein weiterer Brauch, der an die Zerstö-
 Jüdische Feiertage – Serie aus Anlass des Festjahres                                      rung des Tempels und Jerusalem erin-
                                                                                           nert, ist das Zerbrechen eines Glases
                       1700 Jahre Juden in Deutschland                                     bzw. das Treten auf ein Glas bei einer
                                                                                           Hochzeit. Zum letzten Akt der Trau-

                            Festjahr 2021                                                  ungszeremonie gehört traditionell das
                                                                                           Zertreten des Glases. Dies soll symbo-
                                                                                           lisieren, dass sogar im Augenblick des
                                                                                           höchsten Glücks jeder Jude seine Trauer
     Aus Anlass des Festjahres veröffent-       Der 2. Tempel wurde von den Römern         über die Zerstörung Jerusalems zum
     lichen wir im Gemeindebrief in loser       70 n.u.Z. zerstört und konnte bis heute    Ausdruck bringt. Der Rabbiner spricht
     Folge Informationen zu jüdischen           nicht wieder aufgebaut werden. Ge-         daher den Satz aus Psalm 137,5:
     Fest- und Gedenktagen, um das              blieben ist nur die Klagemauer, die ein    »Wenn ich deiner vergessen sollte,
     Verständnis für jüdische Traditionen       Teil der westlichen Umfassungsmauer        Jerusalem, möge meine rechte Hand
     zu fördern. Die meisten christlichen       des Plateaus des 2. Tempels ist.           verdorren ….«, den dann der Bräutigam
     Feste gehen auf den jüdischen Fest-                                                   wiederholt. Danach zertritt er mit dem
     kalender zurück und greifen ähnliche       Neben Jom Kippur, dem Versöhnungs-
                                                                                           Fuß ein Glas. Mit dem von allen laut
     Bräuche auf.                               tag (dem jüdischen höchsten Fasttag)
                                                                                           gesprochenen »Mazal tow« endet die
                                                ist der 9. Aw der einzige andere Fast-
                                                                                           eigentliche Trauungszeremonie.
                                                tag im jüdischen Kalender.
                                                                                           Aus persönlicher Erfahrung kann ich
     Tisch´a beAv                               Das Fasten beginnt bereits am Abend
                                                vor dem eigentlichen 9. Aw. Bei der
                                                                                           sagen, dass auch dieser Teil der Hoch-
                                                                                           zeit sehr emotional ist.
     Der 9. Aw (Tisch´a beAv) steht im Jü-      letzten Mahlzeit vor dem Fasten isst
     dischen Kalender für den neunten Tag       man ein hartgekochtes Ei das man in
     des Monats Aw. Dieser fällt heuer auf                                                 Die ökumenische Kampagne
                                                Asche tunkt– als Zeichen der Trauer
     den 18. Juli. Er ist ein Tag des Fastens
     und der Trauer, denn die Juden geden-
                                                über die Zerstörung der Tempel. Die        #beziehungsweise
                                                Asche soll an die Überreste des Tem-       erinnert in diesem Festjahr an die
     ken der Zerstörung des Jerusalemer         pels erinnern.
     Tempels. Der erste Tempel, der Tempel                                                 Gemeinsamkeiten der jüdischen und
     Salomons und des Königreichs Juda,         Im Gottesdienst werden unter ande-         christlichen Feste:
     wurde ab 597 v.u.Z. von den Baby-          rem die Klagelieder, als deren Verfasser   www.juedisch-beziehungsweise-
     loniern unter König Nebukadnezar           der Prophet Jeremia gilt, vorgelesen.      christlich.de
     zerstört und die Juden wurden ge-          Die Betenden sitzen nach dem Abend-
     fangen und ins Exil nach Babylon ver-      gebet auf dem Boden oder niedrigen
     bannt. Als die Juden im Jahr 539 v.u.Z.    Hockern. Die Gemeinde hört stumm
     von Babylon in ihre angestammte Hei-       zu. Dann steht man auf und verlässt
     mat und somit auch nach Jerusalem          grußlos die Synagoge. Nach dem Ta-         Ruth Ceslanski,
                                                gesausgang am 9. Aw bricht man das         Jüdischer Vorstand und Geschäftsführerin
14   zurückkehren durften, wurde der Tem-
     pel neu erbaut – dies ist der 2. Tempel.   Fasten mit einer Milchspeise.
                                                                                           der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
                                                                                           Zusammenarbeit (GCJZ) in Franken
Kaleidoskop
KIRCHENFAHRRADTOUR                      KIRCHENRAUM BEGEGNEN                                  ANDACHTEN
                                                                                              AM BISMARCKTURM
Richtung Lehrberg, Ober-                Der Kirchenraum im Spiegel
dachstetten, Obersulzbach               von Festen und Jahreszeiten
Samstag, 17. Juli, ab 9.30 Uhr          Freitag, 23. Juli, 14-18 Uhr                          n
(Ende ca. 17 Uhr)                       Pappenheim, Evangelisches
Treffpunkt: Gemeindezentrum             Bildungs- und Tagungszentrum
                                                                                                         am Bismarckturm
St. Johannis, Schaitbergerstraße 8      (EBZ)
Vorgesehen sind Besichtigungen in       Wie erzählen Kirchenräume, ihre Ausstattung und
                                        Ausschmückung von Festen im Jahreslauf und im
verschiedenen Kirchen in Richtung       Kirchenjahr? Bräuche und Glaubensinhalte haben
Lehrberg.                               ihre eigenen Zeiten und Ausgestaltungen. Das
                                        Kirchenjahr hat seinen eigenen Rhythmus. Was für
St. Margareth – Lehrberg, St. Kilian    den christlichen Glauben grundlegend ist, kehrt
und Kunigunde – Berglein, St. Jakob -   jedes Jahr wieder: in der Erinnerung, in der Feier,
                                        in Liedern und Bräuchen. So finden beispielsweise
Mitteldachstetten, St. Bartholomäus     Ostern, Pfingsten, Erntedank, Weihnachten oder
– Oberdachstetten, St. Maria - Ober-    das Kirchweihfest ihren besonderen Ausdruck.
sulzbach                                Entdecken Sie den Kirchenraum im Spiegel von
                                        Festen in Jahreslauf und Kirchenjahr durch Hinter-
Mittagspause im Gasthaus Eisen-         grundinformationen sowie erfahrungs- und erleb-
                                        nisbezogene Impulse aus der Kirchenpädagogik. Das
bahn-Rosenbach. Nehmen Sie bitte        Seminar ist für alle Interessierten offen.
trotzdem ein Vesper und ausreichend
Getränke mit und überprüfen Sie Ihr     Referentin: Andrea Felsenstein-Roß-
Fahrrad vorab!                          berg, Kirchenpädagogin am Gottes-
                                        dienst-Institut Nürnberg
Leitung: Roland Mages, Kirchenführer                                                          Im Juli:
in Eyb, und Kirchenmusikdirektor        Leitung: Gabriele Siegel, Dipl.-Sozial-
                                        pädagogin (FH), am EBZ Pappenheim                     2 10. Juli
Rainer Goede
                                                                                              Frau Jonen-Burkhard
                                        Seminarkosten: 25 €
Höchstteilnehmerzahl: 10 Personen                                                             (Bei Regen in der St. Gumbertuskirche)
                                        Anmeldung: & 09143 604-0,
Teilnehmerbeitrag: 10 €
                                        Mail: anmeldung@ebz-pappenheim.de                     2 24. Juli
Voranmeldung nötig beim Evangeli-                                                             Pfarrer Dieter Hinz
                                        In Kooperation mit dem Evangelischen
schen Bildungswerk & 9523122,                                                                 (Bei Regen in der St. Johanniskirche)
                                        Bildungswerk im Dekanat Ansbach
E-Mail: ebw.ansbach@elkb.de
                                        Informationen und weitere Veranstal-
                                        tungen zur Kirchenpädagogik finden
                                        Sie unter: www.ebw-ansbach.de.
                                                                                                                                       15
Kaleidoskop
     KONZERT                                 SENIORENFAHRTEN                          TRAUERGRUPPE
                                                                                      HENNENBACH
     Friedenskirche                         Seniorenfahrt nach Fürth
     Konzert zum Gemeindefest               Donnerstag, 22. Juli, ab 12 Uhr
     Friedenskirche
                                            Stadtführung unter dem Motto
     Am Sonntag, 11. Juli um 16 Uhr         "Fürth für Einsteiger"
     findet in der Friedenskirche           Anschließend freie Zeit
     ein Konzert mit                        zur Stadterkundung                        Nicht allein mit
                                                                                      meiner Trauer
     „Jes“ das A Capella-                   Einstiegsstellen:                         Begleitung für Trauernde –
     Trio                                   . 12.00 Uhr Sparkasse Eyb
                                            . 12.05 Uhr Welserstraße-Ost
                                                                                      Offene Gruppe
     statt.                                 . 12.10 Uhr Stahlstraße (Auto-Hoffmann)   Dienstag, 27. Juli,
                                 Eintr      . 12.15 Uhr Friedenskirche                18.30-19.30 Uhr
     Am Piano                          i
     Anna Andreeva.             frei!! tt   . 12.20 Uhr Steingruberstraße             Gemeindehaus Hennenbach,
                                              (Kindergarten)                          Martin-Leder-Straße 1
                                            . 12.25 Uhr Hennenbach/Tiergartenstraße

Seel-
                                                                                      Leitung: Pfarrerin Andrea Möller
                                            . 12.30 Uhr Schlossplatz-Inselwiese
                                                                                      & 9523120 und Gemeindereferentin
                                                                                      Elisabeth Jonen-Burkard & 9725722.
                                            Leitung: Roland Mages
                                                                                      Falls es die Bestimmungen erlauben,
     Seelsorgebereitschaft                  Teilnehmergebühr: 15 €

sorgebe-
                                                                                      wollen wir am 27. Juli um
                                            für Busfahrt und Führungen
                                                                                      18.30 Uhr in der Trauergruppe in
     Am Wochenende können                   (bitte passend mitbringen!)
                                                                                      Hennenbach zusammenkommen.
                                                                                      Wir treffen uns nur für eine Stunde
    & 9775555
     Sie unter                              Anmeldung beim Bildungswerk:
                                                                                      im großen Gottesdienstraum unten

reitschaft
                                            & 9523122,
                                                                                      im Gemeindehaus in Hennenbach
                                            E-Mail: ebw.ansbach@elkb.de
     in dringenden Fällen eine Pfarrerin                                              in der Martin-Leder-Straße 1.
     oder einen Pfarrer aus der Region      Beim Einstieg und während der
     sprechen.                                                                        Bitte kommen Sie mit Mundschutz und
                                            Fahrt im Bus besteht nach den derzeit     halten sich an die Abstandsregeln!
                                            gültigen Regelungen eine Masken-
     Lassen Sie es bitte länger läuten      pflicht!                                  Bitte beachten Sie vor dem Termin
     und wenn Sie nicht gleich                                                        die Informationen in der Tagespresse.
     jemanden erreichen, probieren
16   Sie es bitte noch einmal.
Evangelische Schule Ansbach
                       Grund- und Mittelschule
                       Unsere staatlich anerkannte Grund- und Mittelschule ist eine christliche Schule mit derzeit
                       415 Schülerinnen und Schülern und bietet eine qualifizierte offene Ganztagesbetreuung.

Für die Erweiterung des offenen             Ihre Aufgaben:
Ganztagesangebotes suchen wir               v Unterstützung der offenen Ganztagesbetreuung
spätestens zum Schuljahr 2021/22              mit wöchentlich 8 – 15 Stunden Montag bis Donnerstag,
                                              überwiegend Nachmittag
                                            v Freizeitbetreuung der Schüler in der offenen Ganztagesbetreuung
einen pädagogischen                         v Betreuung in der Mittag- und Hausaufgabenzeit
                                            v Unterstützung beim Lernen
Mitarbeiter (m/w/d)                         Voraussetzungen:
                                            v Sozialkompetenz und Teamfähigkeit
für die Grundschule                         v Zuverlässigkeit

einen                                       Ihre Aufgaben:
                                            v Essensausgabe incl. Reinigung des Geschirrs
hauswirtschaftlichen                          mit 6 Wochenstunden Montag bis Freitag
                                            Voraussetzungen:
Mitarbeiter (m/w/d)                         v hauswirtschaftliche Ausbildung oder entsprechende Erfahrung
                                            v selbstständiges Arbeiten, Sozialkompetenz und Zuverlässigkeit
für die Grund- und Mittelschule             Wir bieten:
                                            v Vergütung nach TV-L
                                            v vorerst bis zum 31.08.2022 befristeter Arbeitsvertrag
                                            v Arbeiten in einem motivierten Team und ein angenehmes
                                              Arbeitsklima
                                            Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen senden Sie bitte an:
                                            Evangelische Schule Ansbach | Hospitalstr. 34 | 91522 Ansbach

                                            oder per Email: Sekretariat@evangelische-schule-ansbach.de               17
NOTRUFNUMMERN | NOTRUFNUMMERN | NOTRUFNUMMERN
                                      BERATUNGSSTELLE FÜR
          BEI KONFLIKTEN ZU HAUSE     SEELISCHE GESUNDHEIT
                                     Beratungsstelle für
                                     seelische Gesundheit -
                                     Sozialpsychiatrischer
                                     Dienst
                                     Für Menschen
                                     in psychischen Krisen:
                                     Montag bis Donnerstag:
                                     9 – 12 Uhr und 14 – 16:30 Uhr
                                     Freitag:
                                     9 – 13 Uhr und
                                     nach Vereinbarung
                                     Unter & 0981 14440 oder
                                     spdi-ansbach@diakonie-ansbach.de
                                     können Termine vereinbart
                                     werden.

                                     frauenhaus@caritas-
                                     ansbach.de

                                     Schluss mit Gewalt:
                                     Erste Schritte für
                                     gewaltausübende Menschen
                                     www.staerker-als-gewalt.de
18
                                                                        ✃
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                   50 €
  Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das
      Evang.-Luth. Kirchengemeindeamt
                Tel. 9523-100
     Schaitbergerstr. 20, 91522 Ansbach
        E-Mail: Ansbach-ZV5@elkb.de

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kompetente und liebevolle Pflege,
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• Wertschätzung, Zuwendung und Nähe
• Eine überschaubare Umgebung in
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• Einen festen und kontinuierlichen
  Tagesablauf
• Besuchszeiten: Stundenweise, halbe Tage,
  ganze Tage, auch bei spontanem Bedarf

Ihre Ansprechpartner sind:
Herr Wagner, Frau Siegfried, Frau Frank
Telefon 0981/970120 · Telefax 0981/9701230
Ludwig-Keller-Straße 40, 91522 Ansbach
E-Mail: Seniorenresidenz-Ansbach@gmx.de         19
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10 - 13.30 Uhr und 14.30 - 18 Uhr
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  Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das
      Evang.-Luth. Kirchengemeindeamt
                Tel. 9523-100
    Schaitbergerstr. 20, 91522 Ansbach,
        E-Mail: Ansbach-ZV5@elkb.de

                                                                                                      21
Gottesdienste im Juli
      St. Bartholomäus, Brodswinden

            4. Juli 5. So. n. Trinitatis   10.00 Uhr   Freier Gottesdienst                           Pfarrer Grimm

           10. Juli Samstag                17.30 Uhr   Beichte und Abendmahl zur Konfirmation        Pfarrer Grimm

           11. Juli 6. So. n. Trinitatis    9.30 Uhr   Festgottesdienst zur Konfirmation             Pfarrer Grimm

           18. Juli 7. So. n. Trinitatis    9.30 Uhr   Gottesdienst                                  Pfarrer i.R. Wagner

           25. Juli 8. So. n. Trinitatis    9.00 Uhr   Festgottesdienst zur Goldenen Konfirmation Pfarrer Grimm
     			                                   10.45 Uhr   Festgottesdienst zur Silbernen Konfirmation Pfarrer Grimm

     		 Sonntag, 11. Juli gleichzeitig Kindergottesdienst

      Christuskirche, Meinhardswinden

       4. Juli 5. So. n. Trinitatis  9.30 Uhr          Gottesdienst "Einer für Alle"                 Pfarrer i. R. Küfeldt
     			                            10.45 Uhr          Gottesdienst                                  Pfarrer i. R. Küfeldt

      11. Juli 6. So. n. Trinitatis 10.45 Uhr          Gottesdienst                                 Pfarrer i.R. Küfeldt
     			                            17.00 Uhr          Garten-Fest-Gottesdienst                     Pfarrer i.R. Küfeldt
     				                                              am Reinthalerhaus Bernhardswinden
     				                                              (bei schlechtem Wetter in der Christuskirche)

      17. Juli Samstag              16.00 Uhr          Beichte und heiliges Abendmahl   Pfarrer i.R. Küfeldt
     				                                              für Konfirmanden und Angehörige

      18. Juli 7. So. n. Trinitatis  9.00 Uhr          Konfirmation I                               Pfarrer i.R. Küfeldt
     			                            10.45 Uhr          Konfirmation II                              Pfarrer i.R. Küfeldt

      25. Juli 8. So. n. Trinitatis 18.00 Uhr          Gottesdienst im Pfarrgarten/           Pfarrer i.R. Küfeldt
     				                                              bei Regen in der Christuskirche
     				                                              mit Entpflichtung von Pfarrer Küfeldt
22
Gottesdienste im Juli
Friedenskirche

     4. Juli 5. So. n. Trinitatis   10.00 Uhr   Gottesdienst                          Pfarrer Porep

    11. Juli 6. So. n. Trinitatis   10.30 Uhr   Der etwas andere Gottesdienst         Pfarrer Porep

    18. Juli 7. So. n. Trinitatis   10.00 Uhr   Gottesdienst                          Pfarrer i. R. Schwab

    25. Juli 8. So. n. Trinitatis   10.00 Uhr   Gottesdienst                          Lektor Herrmann

    31. Juli Samstag                17.00 Uhr   Beichtgottesdienst der Konfirmanden   Pfarrer Porep

  1. August 9. So. n. Trinitatis    10.00 Uhr   Konfirmation 2021

Heilig Kreuz

     4. Juli 5. So. n. Trinitatis    9.30 Uhr   Gottesdienst mit Abendmahl            Pfarrer Spingler

    11. Juli 6. So. n. Trinitatis    9.30 Uhr   Gottesdienst                          Diakon Hubert

    18. Juli 7. So. n. Trinitatis    9.30 Uhr   Gottesdienst                          Pfarrer Spingler

    25. Juli 8. So. n. Trinitatis    9.30 Uhr   Gottesdienst                          Pfarrer Spingler

   Hier finden Sie Gedanken und Musik auf unserer Internetseite                             Herzliche Einlad
   http://heiligkreuz-ansbach.de/2020/04/16/video-post-gedanken-zur-woche/                                   ung:
                                                                                            freitags 5 nach
                                                                                                            5
                                                                                            Andacht in der
                                                                                                            Kirche
                                                                                                                     23
Gottesdienste im Juli
                                                  St. Johannis                                                                   Hennenbach

                                     16.30 Uhr Konfirmanden-Beichte und Abendmahl, Pfarrerin
     3. Juli Samstag
                                               Küfeldt, Pfarrerin Möller, Vikarin Wölfel
                                      9.30 Uhr Konfirmation Pfarrerin Küfeldt, Pfarrerin Möller,
     4. Juli 5. So. n. Trinitatis    11.00 Uhr Vikarin Wölfel

     7. Juli Mittwoch                12.00 Uhr Mittagsgebet, Pfarrerin Küfeldt

     10. Juli Samstag

                                     10.00 Uhr Stationen-Gottesdienst zur Gumbertusquelle als                         9.30 Uhr Gottesdienst,
                                               Taufererinnerung, Pfarrer Meister, Pfarrerin Möller                             Vikarin Wölfel
     11. Juli 6. So. n. Trinitatis                (bei schlechten Wetter in der St. Johanniskirche)
                                     11.30 Uhr Taufgottesdienst, Vikarin Wölfel
     14. Juli Mittwoch               12.00 Uhr Mittagsgebet, Pfarrer Dr. Kuhn

     15. Juli Donnerstag

     16. Juli Freitag

                                     13.00 Uhr Taufgottesdienst, Pfarrerin Stillerich                  Bei sehr hohe
     17. Juli Samstag                                                                                                 n Inzidenzwer
                                                                                                       wir auf die Fe                ten verzichten
                                     18.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrerin Küfeldt                                       ier des Abend
                                                                                                                                    mahls.
     18. Juli 7. So. n. Trinitatis                                                                    Nach jetzigem
                                                                                                                       Stand ist für de
                                                                                                      des Gottesdie                    n
                                                                                                                    nstes keine Anm Besuch
                                                                                                                                      eldung nötig!
     21. Juli Mittwoch               12.00 Uhr Mittagsgebet, Pfarrer Dr. Kuhn

                                     13.00 Uhr Taufgottesdienst, Pfarrer Meister
     24. Juli Samstag                19.30 Uhr Ökumenische Andacht am Bismarckturm,
                                               Pfarrer Hinz (bei schlechten Wetter in der St. Johanniskirche)
                                                                                                                      9.30 Uhr Gottesdienst,
     25. Juli 8. So. n. Trinitatis   11.00 Uhr Taufgottesdienst, Pfarrerin Möller                                              Pfarrerin Möller
     28. Juli Mittwoch               12.00 Uhr Mittagsgebet, Pfarrerin Küfeldt
24 30. Juli Freitag                  15.30 Uhr Eröffnungs-Gottesdienst Bachwoche
Steingruber-                            St. Gumbertus
                  straße
                                              12.00 Uhr Musikalische Mittagsandacht, Pfarrer Dr. Kuhn            3. Juli Samstag

     10.00 Uhr Gottesdienst mit Band           9.30 Uhr Gottesdienst anlässlich des Partnerschaftsbesuchs
               Pfarrer Meister                          aus Fermo mit Kantorei, Pfarrer Dr. Kuhn                 4. Juli 5. So. n. Trinitatis
                                              11.00 Uhr Taufgottesdienst, Pfarrerin Stillerich
                                                                                                                 7. Juli Mittwoch
                                              12.00 Uhr Musikalische Mittagsandacht, Pfarrer Meister
                                              13.15 Uhr Taufgottesdienst, Pfarrer Dr. Kuhn
                                                                                                                   10. Juli Samstag
                                              19.30 Uhr Ökumenische Andacht am Bismarckturm,
                               Andachten
             S ie  auch unsere                          Frau Jonen-Burkhard (Bei Regen in der St. Gumbertuskirche)
B es uch en                       sch" (für
        ed ac h t"  und "Eselquat
 A  N g                         ber unsere
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     d er) au f  Yo utube bzw. ü              10.30 Uhr Eröffnungs-Gottesdienst "ANspruch"
K  in                                                   Pfarrer Dr. Kuhn
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                                                                                                                 11. Juli 6. So. n. Trinitatis
                                                        Pfarrer Meister (bei Regen in St. Gumbertus)
                                                                                                                 14. Juli Mittwoch
                                              18.00 Uhr Ökum. Gumbertusvesper
                                                                                                                 15. Juli Donnerstag
                                                        Pfarrer Dr. Jung & Pfarrer Dr. Kuhn
                                              13.30 Uhr Segnungsgottesdienst Vorschulkinder
                                                                                                                 16. Juli Freitag
                                                        Pfiffikus, Pfr. Meister & Team

                                              12.00 Uhr Musikalische Mittagsandacht, Pfarrerin Stillerich        17. Juli Samstag

     10.00 Uhr Gottesdienst,                    9.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrerin Stillerich
               Pfarrerin Küfeldt                                                                                 18. Juli 7. So. n. Trinitatis
                                              11.00 Uhr Taufgottesdienst, Pfarrerin Stillerich
                                              17.00 Uhr Segnungsgottesdienst für die Vorschulkinder              21. Juli Mittwoch
                                                         Wichtelparadies, Pfarrer Meister & Team
                                              12.00 Uhr Musikalische Mittagsandacht, Pfarrer Meister
                                              18.00 Uhr Verabschiedung Pfarrerin Stillerich                      24. Juli Samstag

                                               9.30 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Meister
                                                                                                                 25. Juli 8. So. n. Trinitatis
                                              11.00 Uhr Taufgottesdienst, Pfarrer Meister
                                                                                                                 28. Juli Mittwoch
                                                                                                                 30. Juli Freitag                25
Gottesdienste im Juli
      St. Lambertus, Eyb

      4. Juli 5. So nach Trinitatis 9.30 Uhr             Gottesdienst                         Pfarrerin Scholz-Müller

      11. Juli 6. So. n. Trinitatis 10.00 Uhr Gottesdienst für alle Generationen              Pfarrerin Scholz-Müller
     				 mit der Jugendband im Gemeindehausgarten

      18. Juli 7. So. n. Trinitatis          10.00 Uhr   Gottesdienst                         Pfarrer Müller

      25. Juli 8. So. n. Trinitatis           9.30 Uhr   Gottesdienst                         Theologin Anschütz

      St. Laurentius, Elpersdorf

            1. Juli   Donnerstag             19.30 Uhr   Abendandacht im Gehen                Pfarrerin Knoch

      4. Juli 5. So. n. Trinitatis 10.00 Uhr Gottesdienst in Oberdombach am Osterfeuerplatz   Pfarrerin Knoch
     				 mit dem Posaunenchor

      11. Juli 6. So. n. Trinitatis 9.00 Uhr Friedensgottesdienst Pfarrerin Knoch
     				 125 Jahre Militär & Kriegskameradschaft
     				 mit dem Posaunenchor

           15. Juli   Donnerstag             19.30 Uhr   Abendandacht im Gehen                Pfarrerin Knoch

           18. Juli   7. So. n. Trinitatis    9.00 Uhr   Gottesdienst mit Abendmahl           Pfarrerin Knoch

           20. Juli   Donnerstag              9.30 Uhr   Minigottesdienst im Pfarrgarten      Pfarrerin Knoch

26         25. Juli   8. So. n. Trinitatis   10.00 Uhr   Familiengottesdienst draußen         Pfarrerin Knoch
Freud und Leid
       Taufen                                Konfirmationen                                 Beerdigungen
Christuskirche                               Christuskirche, Meinhardswinden        St. Bartholomäus, Brodswinden
Sebastian Beck                               Konfirmandinnen und Konfirmanden       Georg Rüger, 94 Jahre
St. Gumbertus                                7. Sonntag nach Trinitatis, 18. Juli
                                                                                    Christuskirche
Noel Steger                                  Beß Silas                              Annemarie Hirsch, 79 Jahre
Isabella Philipp                             Eichhorn Anne-Sophie
Lana Kalanchin                               Evdokimov Edi                          Friedenskirche
                                             Gerbing Paula                          Heinz Jung, 74 Jahre
St. Laurentius, Elpersdorf                   Hetzel Tobias
Philipp-Darin Dlugosch                       Körber Antonia                         Heilig Kreuz
                                             Meier Jana                             Marita Riedhammer, 77 Jahre
                                             Moroschenko Jonas
Konfirmationen                               Probst Christoph
                                                                                    St. Gumbertus
                                                                                    Harald Schauer, 76 Jahre
                                             Reyes Rondon Leandro                   Hans Strehl, 83 Jahre
St. Johannis                                 Thurn Leonardo                         Friedrich Hartmann, 81 Jahre
Konfirmandinnen und Konfirmanden,            Vogel Sarah                            Lina Brunner, 93 Jahre
5. Sonntag nach Trinitatis, 4. Juli          Wirth Jana                             Georg Maurer, 97 Jahre
                                                                                    Friedrich Hartmann, 81 Jahre
                                             Konfirmation Friedenskirche            Alexander Engelowski, 61 Jahre
Lukas Arlt             Jakob Klein
                                             Konfirmandinnen und Konfirmanden       Margareta Popp, 93 Jahre
Stacy Arndt            Sophie Küstner
Anika Arnold           Helena Laaß
                                             Sonntag, 1. August um 10 Uhr
Franziska Arnold       Annemarie Lober                                              St. Johannis
                                             Leon Boas                              Georg Vogel, 86 Jahre
Niklas Batzner         Louis Lörler          Ferdinand Herrmann
Luis Braun             Justin Metzger                                               Rainer Sponsel, 64 Jahre
                                             Hanna Hessenauer                       Georg Greff, 88 Jahre
Kristina Dykov         Anna Patera           Julian Kastner
Cora Eschenbacher      Marie Reger                                                  Dieter Vogel, 74 Jahre
                                             Finja Pfäfflin                         Rosa Steinert, 74 Jahre
Leonhard Gärtner       Julia Roth            Leyla Marie Reiser
Raphael Geier          Maximilian Schlapak                                          Hildegard Reichert, 88 Jahre
                                             Selina Schneller
Nick Geringer          Rebecca Schubert                                             Bruno Andrick, 96 Jahre
                                             Antonia Seiler
Lorena Gräfensteiner   Maja Söllner
                                                                                    St. Lambertus, Eyb
Christian Heumann      Anna Trisl
                                                                                    Ilse Weid, 78 Jahre
Adrian Jezek           Michael Tüchtin
Annika Klaski          Lena Walz                    Hochzeiten                      Friedrich Seebauer, 82 Jahre

                                                                                    St. Laurentius, Elpersdorf
                                             Christuskirche, Meinhardswinden
                                                                                    Wolfgang Khas, 75 Jahre
                                             Sabrina und Dominik Beck
                                                                                                                     27
Die Juli
KOLUMNE                                Herero und Nama: kann Unrecht
                                       wieder gut gemacht werden?

Liebe Leserinnen und                   1904 – 1908 wurden die Aufstände der Herero und Nama in
Leser unseres Gemeindebriefes,         Deutsch-Südwestafrika durch den Generalleutnant Lothar von
                                       Trotha und seinen Truppen niedergeschlagen mit dem erklärten
                                       Ziel, die beiden Volksgruppen zu vernichten – nur ein kleiner
an dieser Stelle soll in diesem Jahr   Teil dieser beiden Stämme überlebte.
immer wieder einmal ein kurzer
                                       Die aktuelle Diskussion darüber zeigt, dass der erste Völker-
persönlicher Kommentar zu              mord des 20. Jahrhunderts noch lange nicht vergessen ist,
aktuellen Themen folgen.               geschweige denn vergeben. Zu sehr hat eine derartige Trau-
                                       matisierung Spuren hinterlassen und eine lange Tradition des
                                       Schweigens diese vertieft. Eigentlich eine Milchmädchenrech-
Dabei ist dies ausdrücklich eine       nung: die Beziehungen unserer Länder zueinander müssen ge-
Meinung unter vielen und steht         klärt werden.
zur Diskussion.                        Gehen wir einen Schritt weiter: könnte es nicht sein, dass wir
                                       einem Irrtum aufsitzen, wenn wir annehmen, Unrecht komme
Der Name des jeweiligen Autors,        heute nicht mehr vor? Kolonialismus ist heute halbwegs über-
der jeweiligen Autorin steht unten.    wunden?
                                       Es darf die Frage gestellt werden, wie wichtig uns Gerechtig-
                                       keit auf dieser Welt tatsächlich ist. Unsere Ökonomie baut auf
                                       dem Unrecht in dieser Welt auf. Transnationale Verträge über
                                       Waffenlieferungen und Rohstoffverwendung sichern unseren
                                       Lebensstandard.

                                                                                                         Illustration: AdobeStock
                                       Wie weit sind wir als Gesellschaft, als Kirche und einfach
                                       Menschen dieser Welt bereit, koloniale Strukturen heute mit
                                       zu überwinden, damit nicht weiterhin unendliches Unrecht
                                       geschieht?
                                                                                      Hermann Spingler
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