ASSET ALLOCATION UND MARKTEINSCHÄTZUNG DER HYPO SALZBURG SEPTEMBER 2018

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ASSET ALLOCATION UND MARKTEINSCHÄTZUNG DER HYPO SALZBURG SEPTEMBER 2018
ASSET ALLOCATION UND MARKTEINSCHÄTZUNG
          DER HYPO SALZBURG

            SEPTEMBER 2018
ASSET ALLOCATION UND MARKTEINSCHÄTZUNG DER HYPO SALZBURG SEPTEMBER 2018
DOKUMENTIERTE ANLAGEPOLITIK
                      ■ Die Spezialisten der HYPO Salzburg aus den Bereichen „Vermögensverwaltung”, „Private Banking” und „Treasury”
                        erstellen monatlich eine Asset Allocation.
                      ■ Im Rahmen einer gemeinsamen Entscheidungsfindung wird die generelle Veranlagungsstrategie abgestimmt.
                      ■ Berücksichtigt werden dabei folgende Faktoren:
                                Gesamtgewichtung zwischen Aktien, Anleihen und Cashbeständen
                                Untersuchung und Auswahl von Aktieneinzelwerten und ausgewählten Investmentfonds
                                Währungseinschätzungen: EUR vs. USD, JPY, CHF, NOK, AUD
                                Zinseinschätzungen: EUR, USD, CHF, JPY
                                      
                                 Anleiheeinschätzung nach Währungen und Laufzeiten: EUR, USD, NOK, SEK, AUD, Emerging Markets-
                                 Anleihen, Unternehmensanleihen, Osteuropa-Anleihen
                                Die Aktienmarkteinschätzungen für Europa, die USA, Asien sowie die Einschätzungen der Rohstoffmärkte
                                 und weitere regionale Entwicklungen
                      ■ Auszüge aus den Ergebnissen der Asset Allocation finden Sie auf den Folgeseiten.

Salzburger Landes-Hypothekenbank AG, 5020 Salzburg, Residenzplatz 7 Tel. +43 662 8046, e-mail Zentrale: office@hyposalzburg.at. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für
zukünftige Entwicklungen dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Bitte beachten Sie die Risikohinweise auf der letzten Seite dieser Asset Allocation.
Marketingmitteilung Nr. 18055, erstellt am 13.09.2018                                                                                                                                                                                                    Seite 2
EUROPA UND USA
                      ■ Indizes/Rohstoffe                                                                                              ■ Europa                          seitwärts
                                                                                                                                            Aufgrund der globalen Handelsstreitigkeiten
                                                                                                                                            verzeichnete der Dax auf Monatsbasis deutliche
                                                                                                                                            Kursverluste. Ab 24. September 2018 ersetzt die
                                                                                                                                            Wirecard Aktie die Commerzbank Aktie im DAX.
                                                                                                                                            Auch im MDAX und SDAX treten Änderungen in Kraft -
                                                                                                                                            Indexfonds werden ihre Aktienpositionen anpassen
                                                                                                                                            müssen. Die Stimmung der Unternehmen im Euroraum
                                                                                                                                            hat sich etwas aufgehellt, die europäische Wirtschaft
                                                                                                                                            konnte ein solides Wachstum verzeichnen, allerdings
                                                                                                                                            zeigen sich erste Warnsignale - die Wachstumsraten auf
                                                                                                                                            Länderebene laufen immer weiter auseinander.

                                                                                                                                       ■ USA                            leicht positiv
                                                                                                                                            Die Wirtschaft in den USA läuft. Die letzten
                                                                                                                                            Konjunkturdaten konnten die Analysten positiv
                                                                                                                                            überraschen. So wurde für das 2. Quartal ein
                                                                                                                                            Wirtschaftswachstum von 4,2 % vermeldet (Prognose
                                                                                                                                            4,1%). Die Anzahl der offenen Stellen erhöhte sich
                                                                                                                                            erneut und die Arbeitslosenquote verharrt auf tiefen
                                                                                                                                            3,9 %. US-Präsident Donald Trump verkündete eine
                                                                                                                                            Einigung im Handelsstreit mit Mexiko, zudem verlaufen
                                                                                                                                            die Verhandlungen mit Kanada äußerst positiv. Auch mit
                                                                                                                                            Japan wurde der Termin für eine zweite Verhandlungs-
                                                                                                                                            runde bezüglich eines Handelsabkommens fixiert.
Salzburger Landes-Hypothekenbank AG, 5020 Salzburg, Residenzplatz 7 Tel. +43 662 8046, e-mail Zentrale: office@hyposalzburg.at. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für
zukünftige Entwicklungen dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Bitte beachten Sie die Risikohinweise auf der letzten Seite dieser Asset Allocation.
Marketingmitteilung Nr. 18055, erstellt am 13.09.2018                                                                                                                                                                                                    Seite 3
ASIEN UND ROHSTOFFE
                       ■ Japan                          positiv                                                                        ■ China                  seitwärts
                            Durch vermehrte Investitionen der japanischen                                                                   Auch wenn US-Präsident Trump weitere Strafzölle in der
                            Unternehmen im zweiten Quartal wurde die BIP                                                                    Höhe von 267 Milliarden US-Dollar auf Möbel und
                            Prognose von 1,9 % auf 3,0 % nach oben korrigiert.                                                              Lebensmittel in Aussicht gestellt hat, scheint es nun, als
                            Speziell die japanische Baubranche ist hier zu                                                                  ob beide Parteien an den Verhandlungstisch
                            erwähnen, die aufgrund der bevorstehenden                                                                       zurückkehren. Sollte hier keine Einigung erzielt werden,
                            Olympischen Sommerspiele 2020 zunehmend                                                                         würden ca. die Hälfte aller chinesischen Exporte in die
                            Investitionen tätigt. Neben der Industrie, die                                                                  USA mit Strafzöllen belegt werden. Andererseits ist China
                            vergangenes Quartal mit sehr guten Zahlen                                                                       mit seinen Devisenreserven größter Gläubiger der USA.
                            überzeugen konnte, zeigte sich auch der private                                                                 Trotz alledem konnte China gegenüber dem Vormonat
                            Konsum mit einer Steigerung von 0,7 % durchaus                                                                  den Handelsbilanzüberschuss um weitere 10 %
                            positiv.                                                                                                        ausbauen.

                       ■ Öl                             schwächer                                                                           Gold         seitwärts
                            Der Ölpreis ist im Monatsverlauf um knapp 11 %                                                                  Der Goldpreis hat im vergangenen Monat die wichtige
                            gestiegen. Treiber waren die beginnende                                                                         Marke von USD 1.200 unterschritten. Ein Grund dafür ist
                            Hurrikansaison, sowie die rückläufigen Ölexporte aus                                                            die Korrelation mit dem USD. Aber es sind nicht nur die
                            dem Iran. Präsident Trump ist über die                                                                          Währungseffekte die Gold belasten. Gold steht mit dem
                            Preissteigerung nicht erfreut. Er fürchtet den Zorn der                                                         USD auch in einer gewissen Konkurrenz. Beide gelten
                            Autofahrer und hofft auf fallende Preise vor den                                                                als sicherer Hafen, doch der USD hat den Vorteil der
                            Kongresswahlen. Dazu werden in den USA                                                                          Zinszahlung. Zur Zeit wetten so viele Anleger auf einen
                            Ölreservelager aufgelöst, doch bis dato haben diese                                                             fallenden Goldpreis wie noch nie. Vielleicht kann man
                            Maßnahmen noch nicht den gewünschten Erfolg                                                                     aber genau das als Lichtblick sehen. Denn wenn die
                            gezeigt. Eine Eskalation im Handelsstreit zwischen                                                              Wetten nicht aufgehen, müssen sich die Spekulanten mit
                            den USA und China könnte den Preis auch dämpfen.                                                                Gold eindecken.
Salzburger Landes-Hypothekenbank AG, 5020 Salzburg, Residenzplatz 7 Tel. +43 662 8046, e-mail Zentrale: office@hyposalzburg.at. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für
zukünftige Entwicklungen dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Bitte beachten Sie die Risikohinweise auf der letzten Seite dieser Asset Allocation.
Marketingmitteilung Nr. 18055, erstellt am 13.09.2018                                                                                                                                                                                                    Seite 4
ASSET ALLOCATION
                      ■ Asset Allocation                                                                                               ■    „Außer Spesen nichts gewesen“ – Zinsen dürften im Euroraum auf
                                                                                                                                            tiefem Niveau verharren
                                                                                                                                            Seit geraumer Zeit unterliegt eine Veranlagung am Sparbuch oder das Geld
                                                                                                                                            unterm Kopfpolster einem realen Wertverlust. Selbst bei einer Investition in
                                                                                                                                            Staatsanleihen in der Eurozone ist erst ab einer Laufzeit von knapp unter
                                                            Alternatives                                                                    fünf Jahren eine positive Rendite erreichbar. Sofern bei diesem minimalen
                               Anleihen                                                                                                     Ertrag noch Depotgebühren und Kaufspesen bzw. Steuern berücksichtigt
                                 43%                            3%                    Cash
                                                                                                                                            werden, bleibt unterm Strich für den Anleger nicht viel übrig.
                                                                                      15%                                                   Bei der letzten Sitzung der Europäischen Zentralbank im Juni hat EZB-
                                                                                                                                            Präsident Mario Draghi bei seinem Statement Zinserhöhungen bis zum
                                                                                                                                            Sommer 2019 ausgeschlossen. Generell dürfte die EZB-Politik etwas
                                                                                                                                            restriktiver ausfallen, so wird das Anleihekaufprogramm ab Jänner
                                                                                                                                            eingestellt. Durch diese Ankündigung wird die europäische Geldpolitik für
                                                                                                                                            die Marktteilnehmer dennoch ungewöhnlich kalkulierbar. Der überraschend
                                                                                                                                            starke Anstieg der Inflationsrate, der teilweise in einigen Euro-Ländern die
                                                                                                                                            Zwei–Prozent-Marke übersprang, ändert nichts an der Tatsache, die
                                                                                                                                            Leitzinsen unverändert zu lassen. Viele Staaten der europäischen Union,
                                                                                   Aktien                                                   vor allem die Länder in Südeuropa, können sich eine Zinsanhebung
                                                                                    39%                                                     schlichtweg nicht leisten. Gerade in Italien werden die Maastricht-Kriterien
                             Änderung am 13.09.2018: Erhöhung des Cash-Anteiles
                                                                                                                                            nicht eingehalten und bei einer Verschuldungsrate rund um 130 % des
                             um 1 % auf 15 % zu Lasten des Anleihenanteiles.
                                                                                                                                            Bruttoinlandsprodukts drückt der Schuh der Staatsverschuldung.
                                                                                                                                            Mittlerweile ist der Beitrag Italiens an der Staatsverschuldung des gesamten
                                                                                                                                            Euroraums auf mehr als ein Fünftel angestiegen. Eine Zinsanhebung würde
                      ■ Alternatives - Volatilitätsstrategie                                                                                dem Schuldendienst Italiens massiv erschweren. Europa kämpft weiterhin

                      ■ Anleihen Allocation                                                                                                 mit strukturellen Problemen. Die Abhängigkeit von der sogenannten „Old
                                                                                                                                            Economy“, diese beinhalten Industriezweige wie Auto- oder Stahlindustrie,
                           50 %       EUR Anleihen                     3%       Wandelanleihen                                              ist in Europa im Vergleich zur USA noch relativ stark. Von US-Präsident
                                                                                                                                            Donald Trump angedrohte Handelshemmnisse würden gerade diese
                           20 %       USD Anleihen                     7%       Emerging Markets                                            Sektoren der europäischen Wirtschaft sehr hart treffen. Das sind genügend
                                                                                                                                            Argumente für die EZB die Zinsen auf längere Sicht unverändert zu lassen.
                            5%        NOK Anleihen                     7%       Unternehmensanleihen                                        Auch ein Wechsel an der Spitze der EZB im Oktober 2019 wird den
                            3%        AUD Anleihen                     5%       Osteuropa-Anleihen                                          Zinszyklus nicht beschleunigen. Nur ein unerwartet deutlicher
                                                                                                                                            Wirtschaftsaufschwung oder ein Abbau der Staatsverschuldung im
                                                                                                                                            Euroraum, sowie eine ausufernde Inflation, könnte eine schnellere
                                                                                                                                            Zinswende einläuten.
Salzburger Landes-Hypothekenbank AG, 5020 Salzburg, Residenzplatz 7 Tel. +43 662 8046, e-mail Zentrale: office@hyposalzburg.at. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für
zukünftige Entwicklungen dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Bitte beachten Sie die Risikohinweise auf der letzten Seite dieser Asset Allocation.
Marketingmitteilung Nr. 18055, erstellt am 13.09.2018                                                                                                                                                                                                    Seite 5
PROGNOSEN

Salzburger Landes-Hypothekenbank AG, 5020 Salzburg, Residenzplatz 7 Tel. +43 662 8046, e-mail Zentrale: office@hyposalzburg.at. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für
zukünftige Entwicklungen dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Bitte beachten Sie die Risikohinweise auf der letzten Seite dieser Asset Allocation.
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                      Veranlagungen mitunter erhebliche Risiken bergen. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die
                      Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar.
                      Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder
                      ertragsmindernd auswirken. Aus der Veranlagung können sich steuerliche Verpflichtungen ergeben, die von den
                      jeweiligen persönlichen Verhältnissen des Kunden abhängen und künftigen Änderungen unterworfen sein können. Diese
                      Information kann daher nicht die individuelle Betreuung des Anlegers durch einen Steuerberater ersetzen. Die
                      beschränkte Steuerpflicht in Österreich betreffend Steuerausländer impliziert keine Steuerfreiheit im Wohnsitzstaat.
                      Prospekte sowie allfällige Nachträge von Emissionen der Salzburger Landes-Hypothekenbank AG, welche auf Grund
                      des KMG aufzulegen sind, liegen bei der Salzburger Landes-Hypothekenbank AG auf. Im Falle von anderen Emissionen
                      liegt der Prospekt samt allfälligen Nachträgen beim jeweiligen Emittenten auf.

                      Offenlegung nach § 14 UGB: Rechtsform: Aktiengesellschaft, Sitz der Bank: Salzburg, Firmenbuch Nr.: FN 35678v,
                      Firmenbuchgericht: Landesgericht Salzburg.

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