Augenblicke - rede mitenand

Augenblicke - rede mitenand
rede mitenand
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                  Augenblicke
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Augenblicke - rede mitenand
EDITORIAL

Liebe Leserin, lieber Leser
Valentinstag – ein Tag, an dem wir überteuerte
Schokolade, Rosen und Geschenke für unsere
Liebsten kaufen. Die Kassen klingeln und die Ge-
schäftsbesitzer reiben sich dankbar die Hände für
diesen besonderen Augenblick im Jahr. Nur doof,
wenn man an diesem Tag keine Verabredung hat.
Oder noch schlimmer: Man hat zwar einen Part-
ner, doch ausgerechnet an diesem Tag streitet
man sich so heftig wie schon lange nicht mehr!

Spätestens jetzt wird klar, dass es um mehr als ei-
nen fixen Tag im Jahr geht. Oft macht die Summe
der kleinen Augenblicke unser Leben lebenswert:
Die kühle Brise im Gesicht oder das Knistern des
Schnees unter unseren Schuhen, während wir
mit geschlossenen Augen die Wärme des Son-
nenlichts spüren. Eine zärtliche Berührung, ein
Lächeln, ein Augenzwinkern oder das herzhafte
Lachen der Partnerin.




                                                                                                        Brigitte Hirzel
Viele einzelne Augenblicke haben unser Leben,
unsere Partnerschaft, unsere Freundschaften
geprägt und zu dem gemacht, wie sie heute
sind. Und manchmal kann ein einzelner Augen-
blick, eine Begegnung oder ein Gespräch den
Impuls dazu geben, dass ein Leben einen ande-
ren Verlauf nehmen kann. Deshalb suchen wir
bei unseren Einsätzen in Schulen und Kirchen
die Begegnungen mit Menschen. Sie sollen Worte
                                                             inhalt
erhalten und sich jemandem anvertrauen können
mit ihren Fragen zu Beziehung, Ehe und Sexuali-              Editorial                              2
tät. Wir ermutigen junge Menschen, die richtigen
Weichen schon frühzeitig zu stellen, damit Bezie-
                                                             In eigener Sache                       3
hungen gelingen, tragen und viele genussvolle                Impulse aus dem SWK                    4
Momente folgen dürfen.                                       Was die Augen erblicken, prägt
                                                             Leben unter dem Blick des Vaters       6
In der vorliegenden Ausgabe des REDE MITENAND                Wertschätzung und Würde
erzählen verschiedene Menschen von grossen
und kleinen Augenblicken, die ihr Leben zu dem
                                                             Chnöpflichischte                      7
                                                             Kostbare Momente
gemacht haben, wie es heute ist.
                                                             Gemeinsame Augenblicke                 8
                                                             Sich füreinander entscheiden
Viel Spass beim Lesen!                                       Bis zum nächsten mal, Papa!           10
                                                             Letzter Augenblick mit meinem Vater
                                                             Bestelltalon / Impressum              12
Jonny Eschmann,
Geschäftsleiter
                                                      ende




Verein Schweizerisches
Weisses Kreuz
Augenblicke - rede mitenand
IN EIGENER SACHE                                                                                                         3

 Liebe Leserin, lieber Leser des REDE MITENAND
 Vier Mal pro Jahr wird das REDE MITENAND vom christlichen Verein Schweize-
 risches Weisses Kreuz (SWK) versandt. Die Texte regen zum Nachdenken und
 «miteinander reden» an. Die Leserinnen und Leser erhalten Informationen aus
 unseren Tätigkeitsbereichen und sie bekommen Impulse für gelingende Bezie-
 hungen und wie sie andere dabei unterstützen können.



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Vielen Dan                                                                                                      hen.
                k an
                                                                                                 n   ermöglic
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                                            en Gutes i



 92 % spendeten mehr
 Der Auftrag des gemeinnützigen Vereins SWK wird finanziert durch Spenden. In der Vergangenheit
 stellten wir zur Deckung der Kosten für das REDE MITENAND jeweils Fr. 16.– als Abonnementsbetrag
 in Rechnung. 92 % der Unterstützer zahlten mehr als diesen Betrag ein. Damit zeigten Sie uns, dass
 Sie den Auftrag des SWK wichtig finden und hinter der Arbeit stehen.

 Vielen herzlichen Dank für das grosszügige Mittragen und insbesondere auch
 Dankeschön an alle, die unsere Arbeit regelmässig unterstützen durch einen
 Dauerauftrag.

 Administrative Kosten sparen
 Um in Zukunft unnötige administrative Kosten zu sparen, stellen wir für das
 Jahr 2020 kein Abonnement in Rechnung. Ohne Ihren Gegenbericht erhalten
 Sie das REDE MITENAND wie bisher zugeschickt. Jedem Exemplar liegt jeweils
 ein Einzahlungsschein bei. Dieser gilt nicht als Zahlungsaufforderung, sondern
 er bietet Ihnen die Möglichkeit, den Auftrag des Vereins SWK mit einer freiwilli-
                                                                                                                   ende




 gen Spende zu unterstützen. Vielen Dank, dass Sie sich gemeinsam mit uns für
 starke junge Menschen, für stabile Ehen und gesunde Familien einsetzen!
Augenblicke - rede mitenand
IMPULSE AUS DEM SWK                                                                                                     4

Was die Augen erblicken, prägt




«Ich glaube, dass mein Sohn (8) Pornos auf seinem Handy schaut. Wie kann ich mit ihm
darüber reden? Und wie kann ich ihm dabei helfen, die Bilder wieder aus dem Kopf zu
bekommen?»

Diese Situation ist leider keine Seltenheit. Lehrer erzählen nicht nur Bilder in ihre Köpfe geschleust. Auch ihr Verhalten
mir immer wieder von Grundschülern, die Pornofilme zu        leidet darunter: Die Einstellung zu Beziehungen und der
Hause auf dem Computer oder in den Pausen auf dem            Sprachgebrauch unter Kindern zeigt weniger Respekt denn
Handy schauen. Eltern berichten                                                        je. Mädchen werden mit Wörtern
mir von der ständigen Angst, dass                                                      beschrieben, die man hier nicht
ihre Kinder bei Freunden oder al-           «Versuchen          Sie,    die            nennen kann. Von einem Psycho-
lein im Internet mit Pornofilmen        Ersten zu sein, die ihr logen aus Oslo, der mit minderjäh-
konfrontiert werden.                                                                   rigen Sexualverbrechern arbeitet,
                                           Kind auf das Thema                          weiß ich, wie sehr seine Patienten
Pornos haben einen negativen                      vorbereiten.»                        besonders von Pornofilmen beein-
Einfluss auf Kinder. Es werden                                                         flusst wurden.
Augenblicke - rede mitenand
www.swk.swiss//Kursangebot                    5


Reden Sie über Sex!
Aber es gibt Hoffnung! Die Bibel bezeichnet Sex zwischen          besprechen kann. Pornos sind eine unechte Präsentation der
zwei Menschen als ein Geschenk. Diese Geschichte müssen           Wahrheit. Wir sind für etwas viel Besseres von Gott gebaut
wir erzählen! Gott hat einen guten Plan. Zwei Dinge sollten       worden. Leider ist es sehr schwer, Bilder von der Harddisk
Eltern tun. Erstens: Versuchen Sie, die Ersten zu sein, die ihr   der Gedanken zu löschen. Aber man kann sie färben.
Kind auf das Thema vorbereiten. Erzählen Sie ihm, wie Sex
funktioniert und wie schön er ist. Erzählen Sie von der Ehe
als Gottes Geschenk und von dem Segen, der davon aus-
geht. Zweitens: Bereiten Sie die Kinder auf das Angebot            Autor: Chris Duwe.
                                            im Internet vor.       Er lebt mit seiner Familie auf einem kleinen Bauernhof
                                            Manchmal sind          nördlich von Oslo und arbeitet bei «Jugend mit einer
        «Pornos sind                        Eltern besorgt,        Mission».
       eine unechte                         dass sie ihre Kin-     Aus Family 4/19, SCM Bundes-Verlag 2019 /
                                            der dadurch wo-        Abdruck mit freundlicher Genehmigung.
   Präsentation der möglich erst auf
         Wahrheit.»                         die Idee bringen,
                                            Pornos im Inter-
                                            net zu schauen.
Informationen, Filme und Bilder sind heute jedoch überall
zugänglich. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann auch Ihr
Kind davon etwas mitkriegt.

Meiner Erfahrung nach sollten Eltern diese Gesprächsbrücke
allerspätestens vor dem Schulanfang gebaut haben. Der
erste Gedanke, der über eine Sache mitgeteilt wird – dazu
noch von den Menschen, die den Kindern im Leben am
meisten bedeuten –, ist immer die stärkste Grundlage. Von
dieser Grundlage aus werden die Kinder neue Eindrücke              Wer zuerst spricht, prägt.
verarbeiten. Wenn sie in eine entsprechende Situation gera-
ten, werden Sie die erste Bezugsperson sein.                       Eltern sollten die erste Stimme sein, die
                                                                   Kinder zum Thema Sexualität hören.
Die «Harddisk der Gedanken färben»
Bei unseren eigenen Kindern benutzen wir oft Rollenspiele          Der Verein SWK bietet Schulungen und
und Situationsbeschreibungen, um mit ihnen über dieses             Kurse an, mit denen Eltern ausgerüstet
Thema ins Gespräch zu kommen, zum Beispiel: «Wenn ein              werden, um mit ihren Kindern über
Freund dir einen Film mit nackten Menschen zeigt, was              Liebe, Beziehung und Sexualität zu spre-
würdest du tun?» Oder: «Ist es dir schon einmal passiert,          chen. Wenn Sie uns für ein Fachreferat
dass du etwas im Internet gesehen hast, was dir schlechte
                                                                   buchen möchten oder Fragen haben,
Dinge vermittelt hat?» Seien Sie nicht zimperlich beim
                                                                   wenden Sie sich bitte an Jonathan
Werte-Vermitteln. Ihr Kind liebt Sie und wird die Werte in
seinen Entscheidungen berücksichtigen.                             Eschmann, Geschäftsleiter.
                                                                                                                            ende




Was ist mit Kindern, die schon Pornofilme gesehen haben?           jonny.eschmann@swk.swiss
Hier denke ich, dass man diese Filme als schlechte Beispiele       oder 062 767 60 00
Augenblicke - rede mitenand
LEBEN UNTER DEM BLICK DES VATERS                                                                                  6

                   Wertschätzung und Würde
                   Blicke spielen in unserem Leben eine grosse Rolle. Bereits ein Baby nimmt     Erwartungen
                   als erstes den Blick der Mutter wahr. Im Blick einer Mutter liegt sehr viel   Von aussen kommen bald aber auch
                   drin: Liebe, Anteilnahme, Wertschätzung, Freude. Ein wertschätzender Blick    andere dazu: Gemeine oder eifersüch-
                   ist etwas Wunderschönes. Blicke von Menschen sind sehr natürlich und wir      tige Blicke, die Blicke der Nachbarn,
                   leben mit ihnen.                                                              die prüfenden Blicke des Arbeitgebers.
                                                                                                 Viele Blicke sind nicht frei von Erwar-
                                                                                                 tungen. Beachtung und Erwartungen
                                                                                                 wechseln sich ab. Wenn sie geprägt
                                                                                                 sind von Menschenfurcht, können sie
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                                                                                                 in ein gestresstes Leben führen. Sie
                                                                                                 können Macht und Kontrolle ausüben
                                                                                                 auf uns. Das funktioniert sogar, wenn
                                                                                                 die Leute gar nicht da sind. Im Kopf
                                                                                                 bleiben Blicke hängen, vor allem sol-
                                                                                                 che, die anklagend waren. Wenn wir
                                                                                                 nicht den Erwartungen der andern ent-
                                                                                                 sprechen, kommt die innere Scham.
                                                                                                 Was denken andere von mir? Dieser
                                                                                                 Gedanke wirft uns hin und her, weil wir
                                                                                                 uns mit andern vergleichen. Entweder
                                                                                                 fühlt man sich immer etwas schlechter
                                                                                                 und hat mit Minderwertigkeitskomple-
                                                                                                 xen zu kämpfen. Oder man fühlt sich
                                                                                                 immer etwas besser als andere und
                                                                                                 wird überheblich.

                                                                                                 Befreit
                                                                                                 Jesus spricht davon, dass wir uns von
                                                                                                 diesen Blicken der Menschen befreien
                                                                                                 müssen. Er selber hat diese innere
                                                                                                 Freiheit gelebt und sich nicht den Er-
                                                                                                 wartungen und der Manipulation von
                                                                                                 Menschen gebeugt. Er liess sich nicht
                                                                                                 von Drohungen beeindrucken. Im Ge-
                                                                                                 genteil, Jesus ermahnte die Menschen
                                                                                                 im Johannesevangelium Kapitel 5,
                                                                                                 Vers 44: «Kein Wunder, dass ihr nicht
                                                                                                 glauben könnt, denn bei euch will ja
                                                                                                 nur einer von dem andern Anerken-
                                                                                                 nung bekommen.» Wenn wir vom Lob
                                                                                                 der Menschen leben, werden wir durch
                         «Genauso lädt Jesus uns ein,                                            die Kritik der Menschen getötet. Paulus
                          Zeit mit Gott, dem Vater zu                                            geht noch weiter. Er sagt: «Wenn ich
                                                                                                 noch Menschen gefallen wollte,
                         verbringen. Dort werden wir                                             dann wäre ich kein Diener von
                        freie Menschen, egal, was uns                                            Christus.» (Galater 1,10)
                        von Menschen angelastet oder
                            von uns erwartet wird.
Augenblicke - rede mitenand
7                 Chnöpflichischte

                                                                                Kostbare Momente
Was ist stärker in unserem Leben?                                               Ich liebe es, Kindergärtnerin zu sein.
Das, was andere von uns denken oder das, was Gott von uns denkt?                Kinder sind doch das grösste Geschenk.
Paulus meint dazu: «Dient nicht mit Augendienerei als Menschen-                 Ja klar, auch das Leben eines Kindes
gefällige, sondern als Diener Christi, die Gottes Willen von Herzen             ist nicht immer ganz einfach. Max*
gern tun.» (Epheser 6,6) Ein Diener gehorcht seinem Meister. Er                 vergisst meistens, seinen Arbeitsplatz
handelt unter der Autorität seines Herrn. In Sprüche 29,25 steht:               aufzuräumen. Eva bemalt statt des
«Menschenfurcht ist eine Falle, doch wer dem Herrn vertraut,                    Bildes den Tisch, ihre Hände, Arme
ist geborgen.»                                                                  und Haare. Melanie denkt, sie sei der
                                                                                Chef auf dem Platz. Und Julianne hat
Wie konnte Jesus so frei sein von den Blicken und der Bewertung der             es zu Hause sehr schwierig. Jeden Tag
Menschen? Jesus war tief geprägt davon, was ihm der Vater bei sei-              sind wir mit kleineren und grösseren
ner Taufe zusprach: «Und aus dem Himmel sprach eine Stimme:                     Schwierigkeiten konfrontiert.
Dies ist mein geliebter Sohn, an ihm habe ich Wohlgefallen.»
                                           (Matthäus 3,17) Dies war             Gott sei Dank erlebe ich aber auch sehr
«Wenn wir vom Lob der der Blick des Vaters auf                                  oft ganz besonders kostbare Momente.
 Menschen leben, wer- seinen Sohn. Seither blieb                                Zum Beispiel, wenn Urs mich immer
                                           Jesus unter diesem Blick.            wieder Mami nennt, weil er sich im
den wir durch die Kritik Unmittelbar nach diesem                                Kindergarten so zu Hause fühlt. Oder
der Menschen getötet.» Zuspruch des Vaters wur-                                 wenn Aline mich zum Abschied um-
                                           de er in die Wüste geführt           armt und mir sagt, wie sehr sie mich
und bestand die Versuchungen Satans. Danach ging er nach Galiläa,               liebe. Ein schüchternes Kind nimmt
wo er das Evangelium in Vollmacht verkündigte. Unter dem Blick des              plötzlich meine Hand und erzählt
Vaters ist ein Leben in Vollmacht möglich.                                      etwas von zu Hause. Oder die Kinder
                                                                                lassen den Wagen mit dem Geburts-
Wertgeschätzt                                                                   tagskind mit vollem Tempo in den
Wie kommen wir unter den Blick des Vaters? «Lehre uns beten» war                Randstein donnern. Sie meinen, der
eine Bitte, welche die Jünger an Jesus richteten. Offensichtlich kann           Wagen fahre schon allein den Rand-
man das Beten lernen, denn Jesus lehrte dies seine Jünger sehr                  stein hoch. Bei dieser offensichtlich
konkret. Als erstes sagte er ihnen, wo sie beten sollen. Sie sollen             falschen Vorstellung brechen wir alle
sich nicht zur Schau stellen, sondern sich in den Schutz einer Kam-             zusammen in Gelächter aus. Beim
mer zurückziehen. Warum ist das so wichtig? Nur dort kommen wir                 Znüni wird ein Darvida zum Telefon
aus den Blicken der Menschen und unter den Blick des Vaters. Nur                und ein Pflästerli kann alle Wunden
unter dem Blick des Vaters wissen wir wirklich, wer wir sind. Dort              heilen, auch die des Herzens. Auch ein
erfahren wir wahre Wertschätzung und vorbehaltslose Liebe. Dort                 besonderer Augenblick: Wenn der Kin-
erfahren wir das Wohlgefallen des Vaters. Dann werden Dinge wie                 dergarten in ein Raumschiff verwan-
Erfolg und Ansehen unwichtig. Seine Salbung kommt auf uns. Bei                  delt wird und wir statt Astronauten
der Arbeit, in unseren Beziehungen, in unseren Familien, mit unse-              halt Astronalten, Astronaltenbüsi und
ren Kindern. Jesus hat sich zum Beten immer zurückgezogen. Dort                 Astronaltenbären haben.
genoss er den liebenden Blick des Vaters. Genauso lädt Jesus uns
ein, Zeit mit Gott, dem Vater zu verbringen. Dort werden wir freie              In solchen Momenten denke ich:
Menschen, egal, was uns von Menschen angelastet oder von uns er-                «Wir Erwachsenen sollten einfach
wartet wird. Dort bleiben die Freude und der Frieden. Dort ist Kreati-          wieder mal einen Moment Kind sein
vität und Erholung. Unter dem Blick des Vaters bleibt, was echt ist.            dürfen!»

                                                                                            *Namen der Kinder geändert

              Elisabeth Gutzwiller, freiwillige Mitarbeiterin
               Freie Zusammenfassung einer Predigt von Johannes
                                                                         ende




                                                                                                                          ende




               Hartl in der Schleife Winterthur.                                                   Sina Dummermuth,
              Abdruck mit freundlicher Genehmigung.                                               Kindergartenlehrerin
Augenblicke - rede mitenand
GEMEINSAME AUGENBLICKE                                                                                                     8

Sich füreinander entscheiden
Seit 35 Jahren sind Kurt und Verena ein Ehepaar. Bei einer Tasse Tee erzählen sie mir von prägenden Augenblicken und
Spannendem aus ihrem gemeinsamen Leben.

Kurt: Wir lernten uns kennen, als ich      und beteiligten uns beim Aufbau dieser     findet in unserem schön gestalteten
meine ältere Schwester in Sarnen be-       Gemeinde mit allen Hochs und Tiefs         Gewölbekeller statt. Ausserdem haben
suchte. Verena gefiel mir vom ersten       und sind bis heute Teil davon.             wir 2008 ein Lebensbaum-Park ins
Moment an. Bald darauf trafen wir uns                                                 Leben gerufen. 10 Jahre lang pflanz-
in Luzern wieder. Wir redeten viel und     SWK: Wie ist heute Eure Familien-          ten wir Fruchtbäume an, meistens für
lange. So begann unsere Beziehung.         situation?                                 Eltern, die ein Kind bekommen haben.
Ich war 17 und Verena 19 Jahre jung.            Verena: Heute sind unsere vier Kin-   Diese alte Tradition von früher fand
Verena reiste mit meiner Schwester         der erwachsen. Alle sind verheiratet und   grossen Anklang und so stehen nun
und noch zwei anderen Freundinnen          wir haben wunderbare Schwiegerkinder       106 Bäume im Park. Jetzt ist dieses
für drei Monate nach Israel. Mit von       dazubekommen. Das achte Enkelkind          Projekt abgeschlossen.
der Partie war ein überzeugter Christ.     ist vor kurzem auf die Welt gekommen
Dank ihm kamen meine Schwester             und wir geniessen einen liebevollen           Verena: Nach meiner Ausbildung
und Verena voller Feuer für Jesus zu-      Kontakt mit allen. Wir wohnen immer       in Sarnen konnte ich im Seetal Spitex-
rück. Sie suchten eine Kirche. Ich ging    noch im gleichen Haus. Anfangs wohn-      Stationen ferienhalber ablösen. Das
ebenfalls mit und hörte das erste Mal      ten wir in der sogenannten Stöckliwoh-    war super, denn so lernte ich meine
bewusst von Jesus und seiner Liebes-       nung, tauschten später mit Kurts Eltern   neue Umgebung kennen. Bevor wir
tat am Kreuz für mich. So investierten     und zogen in die                                                  heirateten, ab-
wir unsere Zeit in diese Freikirche und    grosse Wohnung.            «Verena gefiel mir                     solvierte ich die
wuchsen im Glauben an Gott.                Den Hof hatten wir                                                Bäuerinnen Schu-
                                           zuerst gepachtet
                                                                     vom     ersten    Moment                le, damit ich eine
    Verena: Meine Eltern waren keine       und konnten ihn                        an.»                       gute Ausbildung
gläubigen Christen. Durch die Konfir-      dann 1993 käuflich                                                hatte und vor-
mation durfte ich, genauso wie Kurt,       übernehmen.                               bereitet war. Ich half auf dem Hof mit
Jesus in einer evangelischen Kirche                                                  und kümmerte mich um unsere Kin-
kennenlernen. Gemeinsam besuchten               Kurt: Ich lernte Landwirt und arbei- der. Vor 10 Jahren liess ich mich beim
wir dann die Pfingstmissionsgemeinde       tete auf dem Hof. Ich übernahm ganz       Institut für Christliche Lebensberatung
in Luzern. Der Glaube an Jesus war         klassisch von meinem Vater den Bau-       (ICL) zur Seelsorgerin ausbilden. Auf
von da an unsere Lebensbasis, und          ernhof mit Tieren, Ackerbau und Obst-     dem Hof bin ich nach wie vor sehr in-
das ist er bis heute.                      bau. Im Jahr 2000 sehnte ich mich         volviert, aber ich nehme mir sehr ger-
1984 läuteten die Hochzeitsglocken         nach einer Veränderung. Nach reich-       ne Zeit für seelsorgerliche Gespräche
für uns. Ich zog in das Elternhaus von     licher Überlegung entschied ich mich,     und für unsere Enkelkinder.
Kurt auf den Klosterhof in Aesch LU ein,   den Rebbau, welcher über Jahrhunder-
was nicht einfach war, lebten doch zwei    te auf dem Klosterhof betrieben wurde,        Kurt: Unser Schwiegersohn unter-
Generationen im selben Haus. Zwei          neu aufleben zu lassen. Früher gehör-     stützt uns auf dem Hof tatkräftig und
Jahre später wurde unser Sohn gebo-        te der Klosterhof dem Kloster Muri. In    dafür sind wir sehr dankbar. Wir emp-
ren. Später kamen noch drei wunder-        der 400 Jahre alten Trotte, die immer     finden es als Geschenk und staunen
bare Töchter dazu und machten unser        noch steht, stellten die Benediktiner-    über Gottes Zeitplan, der immer das
Familienglück komplett. Da der Bau-        mönche den Wein her. Mein Urgrossva- eine oder andere entstehen liess,
ernbetrieb mit den Tieren sehr arbeits-    ter riss 1905 die Weinreben aus, da die Türen auf oder zu machte. Wir spüren
intensiv war, entschieden wir uns,         Reblaus im Seetal den Weinanbau er-       unser Älterwerden und haben uns
in der Nähe unseres Wohnorts eine          schwerte. Hundert Jahre ruhte diese       nach dieser Entlastung gesehnt.
geistliche Heimat zu suchen. Zuerst        Rebbau-Tradition. Nun bin ich im Reb-
besuchten wir in Reinach die Chri­scho­    bau und dem Ackerbau tätig. Die Tiere     Ist es möglich, dass eine Ehe so
na. 1987 fassten einige Beinwiler mit      gaben wir auf. Nach und nach began-       lange halten kann? Kann man sich
uns zusammen den Entschluss, die           nen wir, Gästebewirtungen anzubieten, so lange treu bleiben?
Chrischona Kapelle Beinwil am See          Führungen auf dem Hof, Wein-Degus-            Verena: Ja, das ist möglich! Wir er-
erneut zu beleben. Wir engagierten         tationen, Essen und Festivitäten. Vieles lebten viele Herausforderungen, haben
Augenblicke - rede mitenand
9




   Kurt und Verena Huwiler




                                                                                                                      Bilder: Kurt und Verena Huwiler
   «Lebenslang zusammenbleiben ist für
   uns Gnade.»

   https://weingut-klosterhof.ch




aber dadurch eine Entwicklung erlebt.     Welche Entwicklung habt ihr in Eurer Dadurch wurden Kurt und mir viele
Bei den Tiefpunkten mussten wir uns       Ehe erlebt?                             Gedankengänge und Handlungswei-
immer wieder füreinander entscheiden.         Verena: Die turbulente Zeit mit den sen bewusst, die nicht gesund waren
Lebenslang zusammenbleiben ist für        Kindern zusammen war wunderschön,       und die es anzugehen hiess. Nun sind
uns Gnade.                                aber intensiv. Wir erlebten auch sehr   unsere Augenblicke noch schöner und
                                          schwere und überfordernde Ereignisse. entspannter.
    Kurt: Ja, das kann man so über al-    Zum Teil geschah dies Schlag auf
lem sagen. Unsere Beziehung hätte in      Schlag, neben der Betriebsumstellung, Gab es in dieser Zeit Augenblicke
den Herausforderungen auch ausein-        meinem Hirntumor, der viermal ope-      zu zweit?
anderbrechen können. Zum Beispiel war     riert werden musste und Kurts Burn-         Verena: Während der schwierigen
es in meinem Elternhaus schwierig. Da     out. Diese schwere Zeit brachte uns     Zeit war das kaum möglich. Wir muss-
prallten verschiedene Glaubensrichtun-    zwei und uns als                                          ten uns zusammen-
gen aufeinander und das zerriss uns       ganze Familie nahe «Wir wollen den ande- raufen und funktio-
fast. Wichtig war die tägliche Bereini-   zueinander. Wir ge-
                                                                  ren wertschätzen, ihm nierten einfach. Gott
gung abends im Bett. Das war auch ein     niessen die Bezie-                                        wurde uns in dieser
Lernprozess und gelang uns nicht von      hungen zu unseren         das auch sagen und              Phase ganz gross
Anfang an. Wir mussten uns immer          Kindern und Gross-         nicht nur denken.»             und wir wussten,
wieder füreinander entscheiden, auch      kindern im Be-                                            dass wir ihn brauch-
wenn es gefühlsmässig noch nicht          wusstsein, dass al-                                       ten. In der absolut
übereinstimmte. Wir sind aufeinander      les ganz anders hätte ausgehen kön-     schwierigen Phase, in denen sich zwei
angewiesen, arbeiten tagtäglich zusam-    nen. Mit 50 Jahren durfte ich die Aus-  unserer Kinder und wir selber befanden,
men, engagieren uns zusammen in der       bildung am ICL starten und das hat      war es uns sehr wichtig, sie wo immer 10
Kirche und in Vereinen.                   mir selber innere Heilung gebracht.     möglich zu unterstützen.
Augenblicke - rede mitenand
Fortsetzung                                         BIS ZUM NÄCHSTEN MAL, PAPA!

                                                    Letzter Augenblick mit meinem Vater

    Kurt: Heute haben wir viel mehr
Augenblicke zu zweit. Wir geniessen
gemeinsame Ferien oder im Alltag,
wenn wir beispielsweise Wein auslie-
fern, trinken wir unterwegs zusammen
Kaffee. Wir sind eher spontan und ge-
niessen dann diesen Augenblick.

Wie gestaltet Ihr Euer Eheleben?
    Wir lesen morgens gemeinsam die
Bibel und beten miteinander. Seit einigen
Jahren gelingt uns diese Zweisamkeit
mit wenigen Ausnahmen. In unserer
Traupredigt ging es darum, füreinander,
miteinander, nebeneinander oder gegen-
einander zu leben. Manchmal ist es ein
Füreinander und ein Miteinander, manch-
mal auch ein Nebeneinander. Das hat                 Da sitze ich nun. Die Fernbedienung liegt auf
Qualität – aber wir wollen kein Gegenei-            dem Tisch. Soeben habe ich den Fernseher
nander. Das Beste für den andern wollen             ausgeschaltet. Ich blicke zu meinem Vater und
und in Liebe dem Partner vertrauen und
ihm die Freiheiten geben, die er braucht.
                                                    ich kämpfe gegen die in mir emporsteigenden
Gemeinsame Zeiten sind wichtig und die              Emotionen an. Doch es geht nicht. Ich kann
planen wir, auch Intimität. Wir wollen den          und will sie nicht länger zurückhalten. Tränen
anderen wertschätzen, ihm das auch                  schiessen mir in die Augen. Ein unbeschreib-
sagen und nicht nur denken. Wir nehmen              licher Schmerz durchsticht mein Herz und
uns tagsüber auch mal in die Arme.
                                                    lässt mich bitterlich weinen. «Ich will nicht,
Habt Ihr Träume?                                    dass du stirbst», sage ich schluchzend. Nun
Wir träumen oder wünschen uns, dass                 weint auch mein Vater. Wir umarmen uns,
im Seetal noch viele Menschen Jesus                 drücken uns und lassen unserer Trauer freien
kennen lernen. Uns beschäftigt die Frage,           Lauf. Tief im Inneren weiss ich, dass dies mei-
wo wir in drei Jahren wohnen werden,                ne letzte Begegnung mit meinem Vater sein
wenn wir den Hof übergeben. Was hat
Gott noch für uns bereit? Wo möchte er
                                                    wird. Ich wünschte mir, dass die Zeit stehen
uns einsetzen? Wichtig ist auch, unsere             bliebe. Dass die nächsten Tage nicht anbre-
Enkelkinder prägen zu können und für                chen würden. Dass dieser Moment für immer
sie und unsere Kinder da zu sein.                   anhalten könnte.
   Kurt: Ich stelle mir vor, dass ich im                               Das Ganze geht mir viel zu schnell.
Betrieb mitarbeiten werde und bin ge-                                  Erst ein halbes Jahr zuvor erhielt ich
spannt, ob noch etwas anderes kommt.                                   in meinen Ferien die Nachricht, dass
                                                                       mein Vater mit Krebs im Endstadium
Herzlichen Dank für diesen Einblick                                    diagnostiziert wurde. Der Arzt schickte
ins Leben!                                                             ihn nach Hause mit den Worten: «Ge-
                                                                       niessen Sie jeden Tag, den Sie noch
             Das Interview führte unsere                               haben. Ich kann leider nicht sagen, wie
                                             ende




             freiwillige Mitarbeiterin                                 viele es noch sein werden. Vielleicht
             Marlène Möri                                              drei, vielleicht zwölf Monate.»
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                                                                                                                               istockphooto.com
Nun, sechs Monate später neigt sich        der Verlassenheit. An manchen Tagen      in mir nach. Da ist dieser Witz, den er
das Leben meines Vaters bereits dem        möchte ich gar nicht erst aufstehen.     lustig fand, eine Geschichte aus seiner
Ende entgegen. Ein Teil in mir ist dank-   Immer wieder weine ich bitterlich. Der   Kindheit, ein Reh im Wald oder ein
bar für die uns geschenkte Zeit. Doch      Schmerz setzt mir                                              Film, die mich an
was ist mit dem Rest? Der Gedanke,         zu und macht mich «Die innere Gewissheit,                      ihn erinnern.
dass mein Vater den nächsten Monat         für eine Zeitlang                                              Gerade diese
nicht mehr erleben wird, erdrückt          unfähig, Freude zu
                                                                   dass es eines Tages ein                kleinen, teilweise
mich. Ich bin noch nicht soweit, Ab-       empfinden und Be- Wiedersehen geben                            unbedeutenden
schied zu nehmen. Ich brauche mehr         ziehungen aktiv zu wird, weckt in mir in                       Augenblicke mit
Zeit.                                      gestalten.              aller Trauer auch eine                 ihm sind es, die
                                                                   wachsende Freude und                   sich in mein Ge-
Zwei Wochen später stehe ich an Papas      Ein grosser Trost in Zuversicht.»                              dächtnis einge-
Grab. Wie befürchtet, war es an jenem      dieser Zeit ist mein                                           brannt haben.
Freitagabend tatsächlich unsere letzte     persönlicher Glaube                                            Klar gab es auch
Begegnung, die wir noch gemeinsam          an Jesus Christus. Die innere Gewiss-    Schwieriges, Herausforderndes, ja
erleben durften. In der darauffolgenden    heit, dass es eines Tages ein Wieder-    vielleicht sogar Störendes. Doch all
Woche verschlechterte sich der Zustand     sehen geben wird, weckt in mir in aller das erscheint plötzlich so klein und
meines Vaters von Tag zu Tag. Ich          Trauer auch eine wachsende Freude        unbedeutend neben all diesen posi-
konnte ihn in dieser Zeit nicht mehr       und Zuversicht.                          tiven und schönen Erinnerungen, die
besuchen. Ich ertrug den Anblick                                                    nun überwiegen.
nicht, meinen Vater so zerbrechlich        Heute, fast vier Jahre später, schreibe
und schmerzverzerrt zu sehen. Doch         ich diese Zeilen. Inzwischen bin ich     Und in all den Erinnerungen bleibt die-
nun war er endlich frei – frei von sei-    seit mehr als einem Jahr glücklich mit   ser hoffnungsvolle Blick in die Zukunft.
ner Krankheit, die ihm so schwer zu-       Christa verheiratet. Vieles hat sich zum Ich ertappe mich manchmal, wie ich
gesetzt hatte.                             Guten verändert. Die verloren gegan-     etwas länger und verträumter gegen
                                           gene Freude und Leidenschaft ist wie-    den Himmel schaue. Ich blicke in die
Die nächsten Monate werden schwer          der zurückgekehrt in mein Leben. Was     Ferne und denke mir: «Wir sehen uns.
für mich. Ich vermisse ihn. Vermisse       bleibt, sind die Erinnerungen an mei-                 Bis zum nächsten Mal,
unsere gemeinsamen Vater-Sohn              nen Vater. Noch heute spüre ich diese                   Papa!»
                                                                                                                               ende




Abende. An gewissen Tagen über-            Wärme und Liebe unserer letzten Um-
kommt mich ein Gefühl der Leere und        armung. Noch immer hallt sein Lachen                   Jonathan Eschmann
Kinder, die in einem stabilen Zuhause
                                                                                             aufwachsen, haben ein starkes Funda-
                                                                                             ment fürs ganze Leben.
                                                                                             Deshalb setzt sich der Verein Schweizerisches
                                                                                             Weisses Kreuz mit Herzblut für tragfähige Beziehun-
                                                                                             gen und starke Familien ein.



                      Bestellung                                                             Temine
                           Kinderbild-Kalender 2020                                          twogether Mentoren-Schulungen
                           REDE MITENAND 4 Ausgaben jährlich                                 Als erfahrenes Ehepaar lernen Sie an der eintägigen Mentoren-
                           SWK-INFO                                                          Schulung die twogether Werkzeuge kennen, um Paare vor
                                                                                             und während ihrer Ehe zu begleiten.
                                                                                                                        Nähere Informationen finden Sie
                                                                                                                        auf www.twogether.online
  Informationen zum Auflegen oder Weitergeben                                                                           14. März 2020 in Burgdorf
  Helfen Sie mit, dass unsere Arbeit noch bekannter wird.                                                               (Upgrade)
  Damit noch mehr Kinder profitieren können von einem stabilen Zuhause.                                                 6. Juni 2020 in Neftenbach
  Gerne senden wir Ihnen kostenlos zum Weitergeben oder Auflegen:                                                       (Neueinsteiger)

       Package mit diversen Flyern zum Auflegen
       Flyer «twogether – Starke Beziehungen. Starke Liebe»                                  SWK am FIT
       JAHRESBERICHT                                                                         Die Fachpersonen des Verein SWK werden immer wieder angefragt
       SWK-INFO – aktuelle Informationen                                                     als Referenten und Workshopleiterinnen. Auf einen Anlass weisen
       REDE MITENAND                                                                         wir Sie gerne hin:
                                                                                                                        4. April 2020 FIT Frauen-Impulstag
                                                                                                                        im Campus Sursee
   Absender               Herr      Frau                                                                                Unsere Bildungsleiterin Susanna Aerne
                                                                                                                        führt im Auftrag von FIT einen Work-
                                                                                                                        shop zum Thema «Wie ich Sexualität
   Name                                    Vorname
                                                                                                                        erfüllend erleben kann» durch. Gleich-
                                                                                                                        zeitig werden wir als SWK mit einem
                                                                                                                        Stand am FIT präsent sein. Sie sind
   Strasse|Nr.                             Tel.
                                                                                                                        herzlich willkommen, vorbeizuschauen!
                                                                                                                        Anmeldung für FIT bis 15. März 2020:
                                                                                                                        www.fit-frauen-impulstag.ch
   PLZ|Ort                                 E-Mail




                                                                                             Spenden
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Schweizerisches Weisses Kreuz                                                                (SWK) finanziert sich zum grössten Teil aus Spenden. Der
Laurenzenvorstadt 85                                                                         Verein SWK ist als gemeinnützig anerkannt und Ihre Spen-
5000 Aarau                                                                                   den sind steuerabzugsberechtigt. Wir verfügen über das
                                                                                             Gütesiegel «Ehrenkodex». Das unabhängige Gütesiegel der
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                                                                                             Stiftung Ehrenkodex attestiert eine umfassende Qualität
www.swk.swiss/shop
                                                                                             der Arbeit sowie einen sorgsamen Umgang mit Spenden-
                                                                                             geldern. Ihre Fragen zu Spenden und Legaten beantwortet
                                                                                             Jonathan Eschmann sehr gerne:
Impressum
                                                                                             jonathan.eschmann@swk.swiss
Herausgeber:               Redaktion:                     Gestaltung:
Verein Schweizerisches     Elisabeth Skottke (Leitung),   720 Grad GmbH,
                                                                                             Spenderinnen und Spender machen
Weisses Kreuz              Elisabeth Gutzwiller,          www.720.ch
Laurenzenvorstadt 85       Sina Dummermuth,
                                                                                             unsere Arbeit für Menschen möglich.
5000 Aarau                 Brigitte Hirzel,
                                                          Auf Bildbankbildern dargestellte   Herzlichen Dank für Ihr Mittragen.
                                                          Personen stehen in keinem Zu-
www.swk.swiss              Clara Kunicki,                 sammenhang mit den redaktio-
info@swk.swiss             Marlène Möri                   nellen Inhalten.                   CH16 0900 0000 5000 6609 2 / BIC POFICHBEXXX
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