Aus dem Inhalt So sehen uns die Mitarbeitenden Grünes Licht für Familienzentrum Pflege mit Herz und Hand - Evangelisch in Hockenheim
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Nr. 4• 2021
aus dem Inhalt
56. Jahrgang
So sehen uns die Mitarbeitenden Seite 3
Grünes Licht für Familienzentrum Seite 5
Pflege mit Herz und Hand Seite 122 Personen • Adressen • Kontakte
Pfarramt • Kirchenstraße 1
Cornelia Hertlein • Silke Hambsch Öffnungszeiten des Pfarramtes
Pfarramtsekretärinnen mo + di 10 - 12 Uhr • mi 16 - 18 Uhr • fr 9 - 12 Uhr
Thomas Krebs Tel 0 62 05 94 55 0 | Fax 94 55 14
Kirchendiener und Hausmeister hockenheim@kbz.ekiba.de
www.evangelisch-in-hockenheim.de
Spendenkonten: VR Bank • IBAN: DE82 5479 0000 0000 5231 00
Sparkasse Heidelberg • IBAN: DE87 6725 0020 0006 2075 10
Dienstgruppe
Pfarrer Michael Dahlinger Tel 0 62 05 94 55 17 • michael.dahlinger@kbz.ekiba.de
Stellv. Vors. des KGR
Pfarrer Johannes Heck Tel 0 62 05 94 55 13 • johannes.heck@kbz.ekiba.de
In dringenden seelsorglichen Fällen, insbesondere an den Wochenenden, wählen Sie bitte die
Telefonnummer des Pfarramtes 9455-0.
Diakon Reinhold Weber Tel 0 62 05 20 84 46 0 | Fax 0 62 05 20 84 46 2
Büro: Lutherhaus, Ob. Hauptstr. 24 reinhold.weber@kbz.ekiba.de
Kantor
Samuel Sung-Nam Cho Tel 0176 24 09 35 44 | sung-nam.cho@kbz.ekiba.de
Vorsitzender des Kirchengemeinderates
Dr. Matthias Rothe Tel 0 62 05 30 71 70 3 | m.rothe-hockenheim@t-online.de
Kindergärten
Heinrich-Bossert-Kindertagesstätte Tel 0 62 05 30 80 43-0 | Fax 30 80 43-9
Michael Müller, Leiter kita.bossert.hockenheim@kbz.ekiba.de
Friedrich-Heun-Kindergarten Tel 0 62 05 54 21 | 0 62 05 28 52 56 0
Monja Bleß-Mayer, Leiterin kiga.heun.hockenheim@kbz.ekiba.de
Kirchliche Sozialstation
Obere Hauptstr. 47 Tel 0 62 05 94 33 33 | Fax 94 33 22
www.sozialstation-hockenheim.de
Beratungsstelle des Diakonischen Werkes • Ottostraße 17
Termine bitte telefonisch vereinbaren Tel 0 62 02 3 61 0
Evang. Kirchbau- und Förderverein e.V.
Udo Vetter Tel 0 62 05 77 51
foerderverein@evangelisch-in-hockenheim.de
Grüner Gockel / Umweltbeauftragter
Dr. Andreas Askani gruener-gockel@ evangelisch-in-hockenheim.de
Datenschutzbeauftragte
Manuela Baus / VSA Tel 0 62 26 92 34-03 • Fax: 0 62 26 92 34-20
Manuela.Baus@vsa.ekiba.de
Impressum: Gemeindebrief der Evang. Kirchengemeinde Hockenheim | v.i.S.d.P.: Pfarrer Michael Dahlinger | sofern nicht anders ange-
geben, liegen die Veröffentlichungsrechte aller Bilder und Grafiken bei GEP.
Druck: Druckerei Udo Vetter, Hockenheim | Auflage: 7 Ausgaben im Jahr a 4.600 Stück | gedruckt auf PEFC-Papier | Redaktion: Micha-
el Dahlinger (md) • Birgit Hülß (hü) • Regina Pappenberger (rp) | Dr. Matthias Rothe (mr) | Kontakt zur Redaktion: über das Pfarramt oder
hockenheim@kbz.ekiba.de | Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 18.06.2021aus dem Kirchengemeinderat 3
unser Gemeindeleben keine bleibenden
So sehen uns die Lähmungserscheinungen erleiden wird.
Mitarbeitenden Vereinzelt wurde aber auch die Sorge
geäußert, ob Gruppenmitglieder wohl
Ergebnisse der Befragung wirklich wiederkommen würden und ob
durch die Kirchenältesten ein Neustart nur mit gravierenden Ver-
Im vorletzten Gemeindebrief wur- änderungen möglich sein würde. Hier
de bereits darüber berichtet, dass der gilt es für den KGR, mit diesen Gruppen
Kirchengemeinderat (KGR) ehren- und im Gespräch zu bleiben und potentielle
hauptamtlich Mitarbeitende unserer Ge- Hilfe anzubieten.
meinde befragt. Neben dem Ziel einer Das war deswegen auch eines der bei-
verbesserten Kommunikation zwischen den Hauptthemen der Gemeindebeirats-
Leitungsgremium und der ausführenden sitzung, die am 21. Juli stattfand. Ergeb-
Basis sollten damit auch Erkenntnisse nisse daraus lagen bei Redaktionsschluss
gewonnen werden, wie unsere Gemein- noch nicht vor – wir werden darüber im
dearbeit nach den Corona-Beschränkun- nächsten Gemeindebrief berichten.
gen weiter betrieben werden kann und Die älteren Semester im Fokus
sollte.
Das Projekt gab uns auch die Gelegen-
Von den 33 Interviews wurden fast alle heit, grundsätzlich einmal zu resümie-
inzwischen abgeschlossen. Eine Auswer- ren, für welche Altersstufen in unserer
tung der Gespräche mit den ehrenamt- Gemeinde wie viele Gruppen zur Verfü-
lichen Verantwortlichen unserer kirch- gung stehen.
lichen Gruppen ist fertig und kann hier
Die Abbildung auf der nächsten Seite
vorgestellt werden. Die Auswertung der
zeigt klar den Fokus auf die älteren Se-
Gespräche mit den hauptamtlichen Mit-
mester in unserer Gemeinde. Nur gut ein
arbeitenden erfolgt davon losgelöst.
Viertel der 23 befragten Gruppen rich-
Keine bleibenden Lähmungserschei- tet sich in erster Linie an Kinder, Jugend-
nungen liche und/oder junge Familien. Bei dieser
Eine gute Nachricht ist auf jeden Fall Darstellung darf allerdings nicht über-
die Einschätzung unserer Gruppenver- sehen werden, dass hier die Kindergär-
antwortlichen, wie das Gemeindeleben ten als bezahlte Dienstleistung nicht er-
nach der COVID-19-Pandemie wieder an fasst sind, obwohl hier natürlich sehr
Fahrt aufnehmen kann. Die überwie- viel für Kinder und Familien geleistet
gende Mehrheit geht davon aus, dass wird. Hauptaugenmerk dieser Auswer-
ihre Gruppen sofort nach Ende der Coro- tung sind aber die kirchengemeindlichen
na-Einschränkungen wieder in alter Fri- Gruppen.
sche loslegen werden. Das ist ein beruhi- Zukunftsthemen für den KGR
gendes Zeichen, das erhoffen lässt, dass
Zu dem Bild passt, dass bei der Frage
nach der Sichtweise der Gruppenver-4 aus dem Kirchengemeinderat
antwortlichen auf unsere Gemeinde der fen also erwarten, dass dieses Projekt
Wunsch nach Ausweitung unserer Kin- Gruppen innerhalb der Gemeinde zu-
der- und Jugendarbeit betont wurde. sammenführt, die bisher eher wenig Be-
Fast noch ein bisschen wichtiger war den rührungspunkte hatten. Dass jeder sein
Befragten allerdings der Austausch zwi- Süppchen kocht, wird auch weiterhin
schen den Gruppen. Oft wurde bedauert, nicht ausbleiben. Aber vielleicht ist das ja
dass »jeder sein Süppchen koche« und auch ganz natürlich; aber auf jeden Fall
dass wenig Informationsaustausch oder ist das nicht schlimm, wenn andere neu-
Kontakt mit anderen in der Gemeinde gierig werden, von diesen Süppchen zu
herrsche. kosten.
Beides sind ganz wichtige Impulse, die Vielleicht kann das Projekt Famili-
der KGR in seiner künftigen Arbeit auf- ennetzwerk wie eine Art Initialzünder
greifen wird. wirken, um altbewährtes Miteinander zu
beleben und neue Formen zur erproben
Initialzünder Familiennetzwerk und zu etablieren. Es wartet mit Sicher-
Das frisch gestartete Projekt »Famili- heit eine spannende Zeit auf uns!
ennetzwerk« wird hier eine zentrale Grafik + Text: mr
Schlüsselrolle einnehmen.
Die Zielsetzung, Belange der Kinder in
unseren Kindertagesstätten samt ih-
rer Eltern innerhalb der Kirchengemein-
de sowie mit anderen Angeboten, Ein-
richtungen und
Institutionen in
Hockenheim zu
verknüpfen, greift
beide Bedürfnisse
in idealer Weise
auf. Der Fokus un-
serer Aktivitäten
wird in den kom-
menden Jahren da-
durch ganz massiv
auf der Kinder-
und Familienarbeit
liegen.
Wo Vernetzung
stattfindet, da ent-
stehen auch neue
Kontakte. Wir dür-Familienarbeit 5
Grünes Licht für die Entwicklung
eines Familiennetzwerkes
Start der ersten Planungsphase
Rund ein Vierteljahr mussten wir uns teil einer Familiennetzwerkleitung oder
gedulden und auf eine Antwort warten – Koordinator:in.
nun ist sie da: Der Antrag der Evang. Kir- Wie geht es nun weiter?
chengemeinde Hockenheim, bei der Ent-
wicklung eines Familienzentrums vom Die ersten kleinen Schritte sind bereits
Diakonischen Werk der Badischen Lan- erfolgt: Der Kirchengemeinderat hat eine
deskirche gefördert zu werden, wurde Projektgruppe gebildet und beauftragt,
vollumfänglich bewilligt. den Prozess zu steuern und zu beglei-
ten. In dieser Projektgruppe sind die Kir-
Was heißt das nun? chengemeinderäte Sarah Askani, Rainer
Die Evangelische Kirchengemeinde Gerathewohl und Matthias Rothe und
Hockenheim bekommt eine einmalige für die Dienstgruppe Pfarrer Johannes
Zuwendung in Höhe von 7.000 €, die für Heck. Außerdem soll die Projektgrup-
Fortbildungen, externe Begleitung beim pe noch durch ein bis zwei Menschen er-
Entwicklungsprozess und Sachkosten gänzt werden, die über hilfreiches Fach-
verwendet werden dürfen. Außerdem wissen für das Projekt verfügen.
stehen für vier Jahre je 10.000 € zu Ver- Eine der ersten Aufgaben dieser Pro-
fügung, die für Personalkosten vorgese- jektgruppe war es, den Teil der Gemein-
hen sind – also z.B. für einen Stellenan-
Das Projekt gliedert sich in insgesamt vier Phasen. Am Ende soll die Zertifizierung des Familiennetz-
werkes durch das Diakonische Werk Baden stehen — ein durchaus ehrgeiziges Vorhaben,
aber lohnend für die Kirchengemeinde und das Gemeinwesen Hockenheim.6 Familienarbeit debeiratssitzung am 21. Juli vor- und cher Zieldefinition die Kirchengemeinde nachzubereiten, indem es ums Famili- in Phase II, die Konzepterstellung star- ennetzwerk ging. Ausgehend von den be- tet. Denn ab hier kommen nun viele wei- reits in der Gemeinde engagierten Eh- tere Gruppen und damit auch Interes- renamtlichen, die zum Gemeindebeirat sen mit ins Spiel: Es werden Gespräche eingeladen wurden, sollten erste Ideen geführt werden mit möglichen Koope- und Vorschläge für Zielformulierungen rationspartnern für das Familiennetz- gesammelt werden. Parallel dazu haben werk wie z.B. dem Kinder- und Jugend- sich auch die Erzieher:innen unserer bei- büro der Stadt, der lokalen Agenda, der In der Phase 1, die einen Zeitraum bis Anfang 2022 umfasst, werden die ersten Weichenstellung getrof- fen. Wenn Sie diesen Gemeidnebreif in den Händen halten, hat bereits ein Gemeindebeirat stattgefun- den, in dem die Mitarbeitenden unserer Kirchengemeinde auf das Projekt eingestimmt wurden. den Evangelischen Kindertagesstätten Stadtbücherei, aber auch den christ- am diesjährigen religionspädagogischen lichen Schwestergemeinden, den Sport- Tag erste Gedanken gemacht, welche und Musikvereinen usw. Rolle die Kindergärten im Familiennetz- Höhepunkt dieser 2. Phase ist mit Sicher- werk spielen können. heit eine für das Frühjahr 2022 ange- Spätestens zur Oktober-Sitzung des dachte Zukunftswerkstatt, bei der jede:r Kirchengemeinderates soll die Projekt- Interessierte seine bzw. ihre Ideen mit gruppe dem Kirchengemeinderat dann einbringen kann. Am Ende dieser Pha- einen Vorschlag unterbreiten, mit wel- se steht dann ein erstes Konzept, ein
Familienarbeit 7
Netzplan für das Hockenheimer Fami-
liennetzwerk. Und damit starten wir
dann so bald wie möglich in Phase III, die
praktische Umsetzung.
Hilfe, ich verstehe nur Bahnhof - wie
kann ich mitmachen?
Das klingt im Moment vielleicht al-
les furchtbar theoretisch und verkopft
– aber: Ein Netzwerk in diesem Umfang
braucht von Anfang an ein gutes Kon-
zept, klare Absprachen der Zuständig-
keiten und Kompetenzen – nicht zuletzt
auch deshalb, weil es kein bloßer Ver-
suchsballon bleiben soll, sondern lang-
fristig Strukturen geschaffen werden
sollen, die den Hockenheimer:innen aller
Generationen dienen. Daher hat das Di-
akonische Werk diesen und weitere Bau-
steine zu Qualitätsmerkmalen gemacht,
die es verbindlich einzuhalten gilt, um
am Ende (in Phase IV) auch die Zertifi-
zierung zu erhalten.
Grafiken: Matthias Rothe | Text: Johannes Heck
Mitmachen
Wenn Sie schon jetzt ganz praktische Ideen haben, wie Sie sich ins Fa-
miliennetzwerk einbringen möchten, welches Angebot Sie wichtig fän-
den – egal ob zum Teilnehmen oder Mitgestalten – melden Sie sich ger-
ne, damit die Idee nicht verloren geht und wir Sie zu den nächsten
Schritten einladen können!
Ansprechpartner ist zunächst (bis es eine Familiennetzwerkleitung gibt)
Pfarrer Johannes Heck:
johannes.heck@kbz.ekiba.de
Tel. 94 55 13.8 aus der Gemeinde
Männlich/weiblich/divers? die Facetten des sozialen Geschlechts zu
berücksichtigen und somit auch die ge-
Gendergerechte Sprache im schlechtliche Vielfalt in unserer Gesell-
Gemeindebrief schaft zu respektieren. Noch gibt es keine
z.B. im Duden festgelegten Ausdrucksfor-
Über Gleichberechtigung brauchen wir nicht
mehr zu diskutieren. Durch praktisch alle Ge-
men. Aber es wird viel experimentiert.
sellschaftsschichten hindurch hat sich Artikel Die einfachste Form ist die Umschreibung
3 unseres Grundgesetzes mit der Aussage »Alle (z.B. Mitarbeitende statt Mitarbeiter und
Menschen sind vor dem Gesetz gleich.« durch- Mitarbeiterinnen). Wo das nicht klappt,
gesetzt. Daraus abgeleitet verbietet sich Dis- kann man natürlich beide Begriffe nennen
kriminierung jedweder Art. Die hat viel mit Re-
oder die beiden Geschlechtsformen mit
spektlosigkeit zu tun. Diskriminierung im Alltag
zu verhindern, bedeutet somit, den Mitmen- Sternchen, Unterstrichen, Doppelpunkten,
schen stets mit Respekt zu begegnen. einem Großbuchstaben etc. trennen.
Um diesem Respekt auch in Wort und Text Aus- Der Genderdoppelpunkt
druck zu verleihen, setzt sich immer mehr die
Verwendung gendergerechter Sprache durch. Im Redaktionskreis haben wir uns Gedan-
Warum brauchen wir dazu den englischen Aus- ken gemacht, wie wir einerseits dem Be-
druck »gender«? Ganz einfach – weil wir im dürfnis nach gendergerechter Sprache
Deutschen keinen vergleichbaren Begriff ha- entsprechen, wie wir andererseits aber
ben. »Gender« steht für das gefühlte und ge- trotzdem Texte schreiben können, die we-
lebte, also das soziale Geschlecht. Für das bio- der geschwollen daherkommen noch beim
logische Geschlecht verwendet die englische
Lesen hakeln. Wichtig war uns auch, dass
Sprache das Wort »sex«. Unser deutsches
wir uns auf eine einheitliche Linie verstän-
»Geschlecht« spiegelt diese Differenzie-
digen, die in jedem Artikel des Gemeinde-
rung nicht wider.
briefs wiederzufinden ist.
Sprache als Ausdruck des Respekts gegen-
Wo immer das möglich sein sollte, wer-
über geschlechtlicher Vielfalt
den wir neutrale Begriffe oder Umschrei-
Eine gendergerechte Sprache versucht bungen verwenden
(z.B. Leserschaft
statt Leserinnen
und Leser). Wo das
keinen Sinn macht
oder den Textfluss
stört, werden wir
geschlechtsspezifi-
sche Formen durch
einen Doppelpunkt
verbinden (z.B.
Leser:innen statt
Leserinnen und
Leser).
Für den Doppel-
punkt haben wir
uns entschieden,
weil er im Schrift-
bild recht ge-
schmeidig daher-aus der Gemeinde 9
kommt und den Lesefluss am wenigsten reich von weiblich über männlich bis hin
unterbricht. Wichtig ist auch, dass er von zu divers umfassen könnte. Hier ist sicher-
computergestützten Vorleseprogrammen lich noch weitere Experimentierfreude in
als kleine Pause und nicht als eigenstän- Redaktionen und Gesellschaft nötig, die
diges Zeichen gelesen wird (Leser*innen wir weiter beobachten werden. Denn das
wird z.B. als »Leser Stern innen« vorgele- Ziel ist klar: Niemand darf aufgrund sei-
sen). nes Genders bevorzugt oder benachteiligt
werden.
Die perfekte Lösung fehlt noch Text: mr
Eine perfekte Lösung ist der Doppel-
punkt allerdings auch nicht. Wir können
mit seiner Hilfe Gleichberechtigung zwi-
schen männlich und weiblich herstellen.
Wir klammern aber den Bereich derjenigen
Wie ist Ihre Meinung?
Menschen aus, die sich keinem der bei-
den Geschlechter zuordnen können. De- Wie wirkt gendergerechte Sprache auf Sie
ren Anerkennung als gleichberechtigt ne- als Leser:innen des Gemeindebriefs?
ben weiblich und männlich setzt sich in Wie begegnet Ihnen das Thema im Alltag?
den letzten Jahren gerade erst durch. Zum Respekt gegenüber der Vielfalt kann nur ent-
Glück unterstützt hier auch der Gesetz- wickeln, wer sich dem Strauß unterschiedli-
geber, so dass sich heute niemand mehr cher Meinungen stellt. Deshalb freut sich der
wundert, wenn z.B. Stellenausschreibun- Redaktionskreis über Rückmeldungen
gen mit dem Kürzel m/w/d = männlich/ aller Art, sei es per Brief, telefonisch oder
weiblich/divers versehen werden. per Email an hockenheim@kbz.ekiba.de!
Leider ist es nicht gelungen, eine uns zu- Vielen Dank im Voraus.
friedenstellende sprachliche Ausdrucks-
form zu finden, die den kompletten Be-
Vorläufiges Jahresprogramm 2021
16.9. »Rund um den Schulanfang« mit Jörg Himmelsbach,
Rektor der Hubäckerschule
14.10. »Einsam? Gemeinsam geht’s besser« mit Konrad Som-
mer, Asylnetzwerk Hockenheim
talk
18.11. »Reisen ins Land der Phantasie« mit Geneviève Gansler,
B a r 16.12.
Buchhändlerin
»Jüdisches Leben in Hockenheim« mit Klaus und
Felicitas Brandenburger
https://ekiho.de/bartalk ab 20 Uhr10 Gottesdienstplan
9. Sonntag n. Trinitatis
Sonntag • 01.08. 10.00 Uhr Ki Gottesdienst • Pfarrer Michael Dahlinger
10. Sonntag n. Trinitatis
Sonntag • 08.08. 10.00 Uhr Ki Gottesdienst • Pfarrer Michael Dahlinger
11. Sonntag n. Trinitatis
Sonntag • 15.08. 10.00 Uhr Ki Gottesdienst • Pfarrer Michael Dahlinger
12. Sonntag n. Trinitatis
Sonntag • 22.08. 10.00 Uhr Ki Gottesdienst • Pfarrer Michael Dahlinger
13. Sonntag n. Trinitatis
Sonntag • 29.08. 10.00 Uhr Ki Gottesdienst • Pfarrer Johannes Heck
14. Sonntag n. Trinitatis
Sonntag • 05.09. 10.00 Uhr Ki Gottesdienst • Pfarrer Johannes Heck
15. Sonntag n. Trinitatis
Sonntag • 12.09. 10.00 Uhr Ki Gottesdienst • Pfarrer Johannes Heck
16. Sonntag n. Trinitatis
Sonntag • 19.09. 10.00 Uhr Ki Gottesdienst • Pfarrer Michael Dahlinger
10.00 Uhr Lu Kindergottesdienst • KiGo-Team
Dienstag • 21.09. 15.30 Uhr Lu Kleinkindergottesdienst • Diakon Reinhold
Weber
17. Sonntag n. Trinitatis
Sonntag • 26.09. 10.00 Uhr Ki Gottesdienst • Pfarrer Johannes Heck
18.00 Uhr Ki plusX-Gottesdienst mit Vorstellung der neuen
Konfirmanden und Konfirmandinnen
Sofern keine Präsenzgottesdienste gefeiert werden können, gibt es sonntags ein
Angebot über ZOOM oder über den Videokanal der Kirchengemeinde:
www.youtube.com/c/evangelischinhockenheim
Infos zu Trau- und Taufgottesdiensten erhalten Sie über das Pfarramt.
A = Altersheim St. Elisabeth • Ki = Evang. Stadtkirche Hockenheim • Chr = Christuskirche, Carl-Benz-
Platz • Lu = Lutherhaus | Änderungen vorbehalten.
Den aktuellen Gottesdienstplan finden Sie immer in der Tagespresse oder
auf www.evangelisch-in-hockenheim.deOrgelherbst Die Termine für den Orgelherbst stehen schon mal fest: Freitag 10.9. • 17.9. Freitag 24.9. Die Orgelkonzerte beginnen immer um 19.30 Uhr. Alle weiteren Infos gibt es ab Anfang September über die Tagespresse oder www.evangelisch-in-hockenheim.de Woche der Diakonie Dem Gemeindebrief ist ein Flyer bei- gelegt, der über die Spendenziele der Woche der Diakonie ausführlich informiert. Mit dem beiligenden Überweisungs- träger oder der Spendentüte (im Pfarramt oder in den Gottesdiens- ten abgeben) können Sie die diako- nische Arbeit der Landeskirche un- terstützen. 20 Prozent Ihrer Spende bleibt in unserer Gemeinde für die eigenen diakonischen Aufgaben, insbeson- dere die Untersttützung von Ob- dachlosen. Weitere 30 Prozent erhält das Diakonische Werk des Kirchen- bezirks Südliche Kurpfalz Vielen Dank!
12 Kirchliche Sozialstation Hockenheim
Pflege mit Herz Als er als Pfarrer nach Hockenheim kam,
lag die häusliche Krankenpflege noch
und Hand in den Händen von Diakonissen und Or-
densfrauen. Dann kam der Anstoß vom
Kirchliche Sozialstation Land Baden-Württemberg. Es sollten flä-
Hockenheim blickt auf 40 Jah- chendeckend Sozialstationen entstehen,
re zurück möglichst in kirchlicher Trägerschaft
40 Jahre bedeuten: 40 Jahre pflegerisches nach dem Überwiegungsprinzip. In den
Handeln im ambulanten Dienst und 40 HoRAN-Gemeinden überwogen die Evan-
Jahre Einsatz für ein würdevolles Leben gelischen, also oblag ihnen der Aufbau
in Alter und Krankheit. der Sozialstation unter dem Dachver-
band des Diakonischen Werkes. Die ka-
Pfarrer Reinhard Konrad war der
tholischen Kirchengemeinden schlos-
erste Vorsitzende der kirchlichen
sen sich als Mitglieder an. Die Stadt
Sozialstation. Wenn er heute zurück-
Hockenheim ließ Räume des Bauhofes in
schaut, leuchten seine Augen: »Ja, es war
der Hildastrasse als Büroräume ausbau-
eine sehr intensive Zeit der Vorbereitung
en und dann war es am 1. Juli 1980 so-
von drei Jahren. Die Gespräche waren
weit. Die Verträge wurden unterschrie-
nicht einfach, aber – Gott sei Dank – hat-
ben und die kirchliche Sozialstation
ten sie einem glücklichen Ausgang.»
konnte ihren Betrieb aufnehmen.
Alles klar
zum Start der
Sozialstation:
Gründungsver-
sammlung in den
neuen Räumen
in der
Hildastraße.
Im Bild hinten
Mitte der Vor-
sitzende der
Sozialstation,
Pfarrer Konrad
aus Hockenheim.
Bild: Ausgabe der
Hockenheimer
Lokalnachrichten
vom 30.06.1980Kirchliche Sozialstation Hockenheim 13
In den Anfangstagen galt es elf Schwe- treute Eigentumswohnungen in den
stern zu koordinieren. Schwester Hilde- beiden oberen Stockwerken.
gard Schneider wurde als erste Pflege- Zu verdanken ist diese Entwicklung
dienstleitung gefunden und Ingrid Auer nicht zuletzt der langjährigen Vorsitzen-
als Geschäftsführerin. So begann die den Ingrid Stalter, Geschäftsführer Uli
kirchliche Sozialstation ihre Arbeit. Heu- Beer und Pflegedienstleiter Micha Böbel.
te zählt die Sozialstation über 100 Mitar- Alle um dieses Team herum werden die
beitende und 80 Ehrenamtliche. aufregenden Zeiten bis zum Bau »ihres«
Zur ambulante Pflege Kranker und Ster- Hauses mit allen Planungen, vor allem
bender zuhause, der ehrenamtlichen der Konzeption der Wohngruppe nie ver-
Nachbarschaftshilfe und den Kursen in gessen.
der häuslichen Krankenpflege sind über Ingrid Stalter erinnert sich: »Das war
die Jahre hinweg der Hausnotruf, Be- sehr, sehr viel Arbeit. Wir haben ver-
treuungsgruppen für Demenzkranke, Es- schiedene schon existierende Wohn-
sen auf Rädern und vor allem der ambu- gruppen in Deutschland uns angesehen
lante Hospizdienst dazu gekommen. und dabei gelernt, wie das Zusammenle-
Während damals vor 40 Jahren ledig- ben an Demenz Erkrankter auf gute Wei-
lich zwei Autos zur Verfügung standen se geschehen kann. Dann haben wir uns
und manche Schwe-
ster ihren Dienst mit
dem Fahrrad versah,
zählt der Fuhrpark
der Station heute 28
Autos. Wobei manche
Schwester heute we-
gen der momentanen
Verkehrssituation
in Hockenheim wie-
der lieber mit dem
Fahrrad in den Dienst
fährt.
Der wichtigste
Schritt in eine gesi-
cherte Zukunft ge-
schah 2007 mit dem
Bau des Juliane-Juch- In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste, unter
li-Hauses in der Oberen Hauptstraße mit ihnen Landtagspräsident Dr. Lothar Gaa, wurde
einer Wohngruppe für an Demenz er- auf einen guten Start der neuen Sozialstation an-
gestoßen.
krankte Menschen. Dazu kam ausrei- Bild: Ausgabe der Hockenheimer Lokalnachrich-
chend Platz für Büroräume, sowie be- ten vom 30.06.198014 Kirchliche Sozialstation Hockenheim
an die Arbeit gemacht. Der Zuschnitt vor neue Aufgaben gestellt. Wie unent-
der Wohngruppe wurde mit den Archi- behrlich die Sozialstation inzwischen ge-
tekten verhandelt. Der Verein »vita vita- worden ist, haben die Mitarbeitenden in
lis« gründete als Träger der Demenz-WG. den schweren zurückliegenden Corona-
Wir haben eine Konzeption erstellt, dass zeiten bewiesen. Kein Patient ist unver-
jedem Bewohner entsprochen werden sorgt geblieben. Und wenn nötig kamen
konnte. Dem Angehörigengremium ob- das Pflegepersonal mit Schutzanzug und
lag die Organisation. Die Mühe hat sich Handschuhen, was manche Katze in die
gelohnt, für eine ganze Zeit hatte unsere Flucht schlug.
WG Modellcharakter in Baden.« Wir sind systemrelevant mit Herz
Heute ist das zweite Liliane-Juchli-Haus und Hand. Das hat die kirchliche
im Anbau dazugekommen mit weiteren Sozialstation bewiesen und auf die-
betreuten Eigentumswohnungen und ei- sem Wege möchte sie weitergehen in die
ner weiteren Demenz-WG. kommenden Jahre. Mit Herz und Hand,
Die Zeit ist nicht stehen geblieben. am Puls der Anforderungen der Zeit, be-
Sie hat die Mitarbeitenden, den Vor- reit denen, die ihre Hilfe brauchen, zur
stand und die dazugehörenden evange- Seite zu stehen.
lischen wie der katholischen Kirchen- Text: Micha Böbel, Ulrich Beer,
Pfrin. i.R. Esther Kraus
gemeinde als Mitglieder immer wieder
Statt Häubchen trägt manche Pflegekraft heute
eine schicke Kappe.
Foto: SozialstationKirchbau- und Förderverein 15
Neues aus dem Vorstand des
Fördervereins
im Juni hat seit langer Zeit der Vorstand
wieder präsent tagen können. Rückbli-
ckend wurde festgestellt, dass die Alt-
papiersammlungen nach wie vor perfekt
organisiert sind und inzwischen wieder ei-
nen höheren Erlös abwerfen. Natürlich wä-
ren hin und wieder mehr oder neue Helfer
von Gewinn. Aber noch laufen die Samm-
lungen.
Vorausblickend bereitet dem Vorstand
aber die Zukunft des Fördervereins sel-
ber große Sorge: es kommen keine neuen
Mitglieder dazu, mehr und mehr Mitglie-
der sind in einem hohen Alter. Verster-
ben Mitglieder, dann wird so gut wie nie
die Mitgliedschaft von Angehörigen wei-
tergeführt. Dazu kommt, dass in den kom-
menden Wahlen ein komplett neuer Vor-
stand gewählt werden muss. Die jetzigen
Vorstandsmitglieder, die entweder von Be-
ginn an oder seit über zehn Jahren im Vor-
stand sind, möchten gerne ihre Verant-
wortung und ihr Engagement in jüngere
Hände weiterreichen.
In der Mitgliederversammlung am 22. Sep-
tember muss daher in aller Offenheit über
die Zukunft des Fördervereins gesprochen
werden.
Ihre Udo Vetter Dahlinger
& P farrer Michael
Altpapiersammeltermine:
21. August • 18. September
immer samstags von 9 - 12 Uhr
Alter Schwimmbadparkplatz16 aus dem Gemeindeleben
Jugendfreizeit
Für Jugendliche im Alter von 13-17Jahren bietet die Evang. Kirchengemeinde Hockenheim
vom 23.08. - 04.09. eine Freizeit an. Als Ziel wurde die Mittelmeerinsel Mali Losinj in Kro-
atien ausgewählt. Das Leitungsteam um die Diakone Jascha Richter und Reinhold We-
ber hat dort bereits eine Jugendfreizeit veranstaltet und ist somit mit den Örtlichkeiten
vertraut. Die Freizeit wird unter einem Corona-Schutzkonzept stattfinden, dass die ge-
setzlichen Vorgaben des Landes Baden-Württemberg und der weiteren Richtlinien der
Landeskirche für die Kinder- und Jugendarbeit einhält. Dazu gehört insbesondere die Be-
schränkung auf eine Teilnehmendenan-
zahl von 23 Jugendlichen.
Die Insel Losinj ist berühmt durch das ge-
sunde Mittelmeerklima. An der engsten
Stelle liegt der Campingplatz, auf dem
die Gruppe zelten wird. Der Platz wird
von zwei Seiten vom Meer berührt. Das
warme Mittelmeerklima und der Strand
laden zum Schwimmen und Sonnenba-
den ein. Workshopangebote von kreativ,
sportlich, zum Wohlfühlen bis hin zu le-
bensnahen Gesprächsthemen und eine
Bootsfahrt auf eine nahegelegene Insel
mit Springen von Klippen bieten ein ab-
wechslungsreiches Programm.
Weitere Infos und die Anmeldeformula-
re sind auf der Homepage der Kirchenge-
meinde unter http://evangelisch-in-ho-
ckenheim.de/freizeiten.html zu finden.
Nähere Auskünfte erteilt Diakon Rein-
hold Weber auch telefonsich unter 06205
2084460.Die Kosten betragen pro Person
499,00 €. Im Freizeitpreis enthalten sind:
Hin- und Rückfahrt von Hockenheim auf
die Insel Lošinj in Kroatien und zurück,
Unterbringung in Steilwandzelten auf
dem Campingplatz, Verpflegung (Früh-
stück, Lunchpaket, eine warme Mahlzeit
pro Tag), eine Bootsfahrt auf eine nahe-
gelegene Insel, pädagogische Betreuung.
Die Teilnehmerzahl ist auf 23 begrenzt.
Die Ausschreibungen sind auf der Home-
page unter www.evangelisch-in-hocken-
heim.de/freizeiten.html zu finden. Nä-
here Auskünfte erteilt gerne Diakon
Reinhold Weber, Tel. 0 62 05 20 84 46 018 Menschen
Hallo!
Mein Name ist Tobias von Hagen, ich bin 27
Jahre alt und ich freue mich ab dem 1. Sep-
tember in Hockenheim mein Lehrvikari-
at zu beginnen. Meine Frau Franziska, un-
ser Sohn Levi und ich sind sehr gespannt,
Sie kennen zu lernen und Hockenheim als
neue Heimat zu gewinnen. Während mei-
nes Studiums in Heidelberg haben wir in
Mannheim gewohnt. Dort hat Franziska ih-
ren Master in Sozialer Arbeit gemacht.
Ich freue mich darauf, nach der vielen The-
orie des Studiums, in den Gemeinde- und
Schulalltag einzusteigen und diesen ge-
meinsam mit Ihnen und Euch zu erleben
und zu gestalten.
In meiner Freizeit verbringe ich gerne Zeit
mit anderen Menschen, schaue und mache
gerne Sport, besonders American Football,
lese Bücher oder gucke eine Serie. Außer-
dem koche ich gerne und genieße die
Kochkünste anderer.
Der Glaube an Jesus Christus bedeutet für
mich, ihm zu vertrauen, in schönen und
herausfordernden Zeiten, im Wissen um
sein Leben, seinen Tod und seine Auferste-
hung. Kirchengemeinde ist für mich ein Ort
der Gemeinschaft, an dem Leben geteilt
werden darf und man gemeinsam im Glau-
Foto:privat
ben wachsen kann.
Bis bald! Sie!
u e m i ch a u f
Ich fre on H a gen
bi a s v
Toin Gottes Hand 19 Im Namen des dreieinigen Gottes wurden getauft: Es wurden 12 Kinder getauft. Den Segen Gottes für ihre Ehe haben empfangen: Zwei Ehepaare haben sich kirchlich trauen lassen. Im Glauben an die Auferstehung wurden beerdigt: 15 Gemeindegleider wurden bestattet.
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