Aussichten B1.2 - Kopiervorlagen Lektion 26- 30 - Klett Sprachen
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Kopiervorlagen
Lektion 26–30
Aussichten B1.2
Autor: Ondřej Kotas
Redaktion: Enikő Rabl, Victoria Voll
Layout: Claudia Stumpfe
Satz: Regina Krawatzki, Stuttgart
© Ernst Klett Sprachen GmbH, Stuttgart 2012 | www.klett.de | Alle Rechte vorbehalten. Aussichten B1.2
Kopiervorlagen
A08029-67622602Hinweise zu den Kopiervorlagen
1 Kopiervorlage 1 – Dialekte in Deutschland
Die Kopiervorlage macht in spielerischer Form auf die dialektalen Unterschiede in Deutschland aufmerk-
sam. Anhand einiger ausgewählter Dialekte sammeln und ergänzen TN gegenseitig ihre Kenntnisse,
rätseln über die Zuordnung der sprachlichen Varianten und erproben ihren Klang.
TN arbeiten zuerst im Plenum zusammen. Mithilfe der Deutschlandkarte (1/1) und dem Beispielsatz „Ich
liebe dich“ in sechs verschiedenen Varianten lokalisieren sie die ausgewählten Dialekte. TN bekommen je
eine Karte. Sie lesen die Sätze im Dialekt vor und versuchen zu erraten, in welcher Region der jeweilige
Dialekt gesprochen wird. Dazu können sich TN vorab in GA beraten, was sie über Dialekte wissen oder ge-
hört haben. Im Plenum werden anschließend die Sprechblasen den entsprechenden Regionen zugeordnet
(durch Zurufe der TN oder jede Gruppe präsentiert ihre Ergebnisse). Die Lösung wird auf einer für alle gut
sichtbaren, vergrößerten Deutschlandkarte festgehalten. Diese Dialekt-Beispiele dienen als Vorlage für das
folgende Gruppenspiel.
Lösung 1/1: Bairisch – I lieb di. / I mog di.; Berlinerisch – Ick liebe dir.; Hessisch – Isch habb disch libb.;
Sächsisch – Isch liebdsch.; Schwäbisch – I han di ganz arg gern.; Kölsch – Isch han disch lev.
Hinweis: An dieser Stelle kann KL mit TN einige dialektale Merkmale hervorheben, damit die nächste
Aufgabe einfacher wird.
Im zweiten Schritt bekommt jede Gruppe ein Karten-Set mit zwölf Karten (1/2): Zu jedem Dialekt gibt es
zwei Karten mit je einem Dialekt-Satz. Die Gruppen beraten sich, versuchen die Sätze der entsprechenden
Region zuzuordnen, indem sie die Kärtchen auf die Deutschlandkarte legen. KL gibt ein Zeitlimit vor (etwa
15 Min.), danach vergleichen die Gruppen ihre Lösungen und im Plenum werden die Kärtchen auf die ver-
größerte Deutschlandkarte geklebt. TN können versuchen, die Aussprache zu imitieren.
Lösung 1/2: Schwäbisch – De Muader isch miad. Das isch meim Vattr sei Haus.; Bairisch – Des woas i net.
Wos sogsd?; Berlinerisch – Ick wünsch da allet Jute zum Jeburtstach! Dit wer’ ick dir schon noch lernen!;
Kölsch – Leever rich un jesund als ärm un krank. Et es, wie et es.; Hessisch – Isch erscher misch ferschterlisch.
Des krieje mer heit nemme gebacke.; Sächsisch – Er is ooch nisch offn Gobb gefalln. Tu mr nischt, un ich tu dr
ooch nischt!
nach L 26 / 9
2 Kopiervorlage 2 – Viele Informationen auf einen Blick
In dieser Aufgabe erstellen TN verschiedene Grafiken, lernen mit Grafiken und Daten umzugehen und
durch anschließendes Beschreiben und Auswerten der Grafik festigen sie prüfungsrelevante Strukturen.
TN arbeiten erst in Gruppen, dann in PA. Sie bilden zunächst Vierergruppen. Jede Gruppe bekommt die
Kopiervorlagen mit leeren Grafiken (2/1, 2) und eine mit vier Texten (2/3). Im ersten Schritt müssen TN die
Texte den Grafiken zuordnen.
Danach arbeiten TN in PA weiter und wählen zwei der Grafiken und Texte aus, die sie bearbeiten möchten.
TN sollen nun die Text-Informationen in Form von Zahlen und Beschriftungen in die Grafiken übertragen.
Zum Schluss werden die Grafiken innerhalb der Vierergruppen ausgetauscht, so dass jedes Lernpaar die
jeweils anderen zwei Statistiken bekommt. TN arbeiten nun in EA, beide Lernpartner beschreiben und
erklären sich gegenseitig eine neue Statistik. Durch den Originaltext ist anschließende Selbstkontrolle
möglich.
Erweiterung: KL kann TN zusätzlich dazu auffordern, sich über die Informationen in den Statistiken
auszutauschen und interessante Aspekte (eigene Erfahrungen, Anmerkungen, Meinungen) im Plenum zu
präsentieren.
nach L 26 / 12
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Kopiervorlagen
2
A08029-676226023 Kopiervorlage 3 – Wechselspiel: Aber wie komme ich dahin!?
In dem Spiel üben TN die Wegbeschreibung und den Gebrauch der Lokalangaben mit Präposition. Sie
arbeiten in PA.
KL kopiert und verteilt an alle TN je eine Kopiervorlage mit einer Landkarte (3/1) und eine Karte A oder B
mit Stationen (3/2). TN bilden Lernpaare, so dass ein Wechselspiel zwischen A und B möglich ist.
Auf der Kopiervorlage A und B sind jeweils andere Stationen angegeben. TN beschreibt dem / der Lern-
partner/in den Weg und diese/r zeichnet den Weg gleichzeitig in die Landkarte ein.
KL gibt vorab Formulierungsbeispiele an der Tafel an:
- Gehen Sie / Geh bis zur Brücke und dann durch den Wald.
- Sie gehen / Du gehst erst den schmalen Pfad entlang.
- Am besten gehen Sie / gehst du über die Brücke und dann am Parkplatz vorbei.
Vorgegeben sind jeweils fünf Stationen, die in der Wegbeschreibung alle vorkommen müssen. Das Ende
des Weges ist nicht festgelegt, jede/r TN kann selbst entscheiden, wohin der Weg nach der fünften Station
führt.
Erweiterung: TN können sich weitere Ziele und Wege ausdenken und das Spiel mehrmals wiederholen.
nach L 27 / 6
4 Kopiervorlage 4 – Vorlesen wie ein Profisprecher
Die Kopiervorlage hilft den TN bei der Bearbeitung von Aufgabe 18 c im KB. Jeder/m TN soll eine Kopier-
vorlage zur Verfügung stehen, damit ein Experimentieren mit dem Text im KB möglich ist. Satz für Satz
machen sich TN Gedanken über Betonung, Pausen, Sprechtempo und Lautstärke, notieren ihre Vorschläge
in die Kopiervorlage und lesen halblaut probeweise immer wieder vor, bis sie ein Konzept entwickelt
haben, das sie im Kurs präsentieren können. KL geht im Kursraum umher und unterstützt TN bei der
Konzeptentwicklung.
Die Auswertung kann als Lesewettbewerb gestaltet werden: Entweder liest jede/r TN den eigenen Text
vor oder es wird in Gruppen gearbeitet und jede Gruppe wählt eine/n Vertreter/in, der / die im Plenum den
Text vorliest. Um das Feedback zu erleichtern, achten die anderen Gruppen auf drei Kriterien: 1. Ausspra-
che, 2. abwechslungsreiches Vorlesen (Melodie, Pausen, Betonung), 3. Spannung. Sie vergeben Punkte
(z. B. von 1 bis 5) und die Gruppe mit den meisten Punkten gewinnt.
zu L 27 / 18 c
5 Kopiervorlage 5 – Dialogspiel: Sprechen wie im richtigen Leben!
Die Kopiervorlage festigt den Gebrauch der Partikeln der gesprochenen Sprache. Die Partikeln lassen
sich anhand typischer Wendungen und Sätze am effektivsten üben. TN stehen dazu drei verschiedene
Situationen / Kontexte zur Auswahl. Es geht in erster Linie um den Spaß an den zum Teil offenen und
absurden Dialogen, die von den TN aber auch mit konkreten Inhalten „belebt“ werden können. TN lernen
also „nebenbei“, im Vordergrund steht die Arbeit mit den Texten und deren szenische Umsetzung.
KL schneidet die Sätze vorab aus und steckt sie in Umschläge, damit die Szenen nicht durcheinander-
geraten. TN bilden Paare oder Gruppen und bekommen alle drei Umschläge. Sie ordnen zuerst die Sätze zu
Dialogen.
Anschließend wählt jedes Lernpaar einen Dialog und probiert aus, wie dieser ausdrucksvoll vorgetragen
werden kann. Lernstärkere TN können die Dialoge abändern, ergänzen oder frei bearbeiten.
Zum Schluss lesen TN ihre Dialoge / Dialogversionen im Plenum vor.
Erweiterung: TN können im Kurs weitere ähnliche Situationen entwickeln.
nach L 28 / 3
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3
A08029-676226026 Kopiervorlage 6 – Kartenspiel: Je schneller, umso besser!
Das Kartenspiel wiederholt und übt verschiedene Konnektoren, die TN in L 28 gelernt haben.
KL kopiert und verteilt für jede/n TN Karten mit vier verschiedenen Konnektoren und einmal pro Gruppe
die Satzkarten. TN spielen in Gruppen zu viert. Auf dem Tisch liegt ein Stapel mit Satzkarten, auf denen
Sätze sind, die mithilfe der zweiteiligen Konnektoren verbunden werden können. Im Uhrzeigersinn
decken TN die oberste Karte vom Stapel auf und lesen die zwei Sätze auf der Karte laut vor. Die anderen
TN müssen daraufhin möglichst schnell ihre Karte mit dem passenden Konnektor auf den Tisch legen.
Dann wird mit der Lösung auf der Satzkarte verglichen. TN, die die richtigen Konnektoren gelegt haben,
bekommen einen Punkt. Wer in der Gruppe am Ende des Spiels die meisten Punkte gesammelt hat,
gewinnt.
nach L 28
7 Kopiervorlage 7 – Plusquamperfekt: Was war davor passiert?
In dem Spiel wird die Bildung von Plusquamperfekt-Formen und das Erkennen von Vorzeitigkeit geübt.
KL kopiert die 16 Karten. Zwei Karten bilden jeweils eine Situation, die im Plusquamperfekt bzw. Präteri-
tum beschrieben werden soll.
Jede/r TN zieht am Anfang eine Karte, geht im Kursraum umher und sucht die dazu passende Karte,
so dass sich eine logische Reihenfolge der beschriebenen Situation ergibt. Nachdem TN die richtigen
Satzpaare gefunden haben, müssen sie entsprechende Sätze im Plusquamperfekt / Präteritum bilden und
diese im Plenum vorstellen. KL gibt vorab Lösungsbeispiele an der Tafel an, zum Beispiel:
Tobias kauft sich am Schalter eine Fahrkarte. Er steigt in den nächsten Zug ein.
Nachdem sich Tobias am Schalter eine Fahrkarte gekauft hatte, stieg er in den nächsten Zug ein.
Tobias hatte sich am Schalter eine Fahrkarte gekauft. Dann stieg er in den Zug ein.
Tobias stieg in den nächsten Zug ein. Davor hatte er sich am Schalter eine Fahrkarte gekauft.
Ergänzung: TN entwickeln eine kleine Theaterszene zu ihrer Sitation (Dauer: 2 Minuten) und spielen diese
vor, bevor sie ihren Satz präsentieren.
nach L 29 / 5
8 Kopiervorlage 8 – Vergleiche: Ganz anders als man denkt!
Mithilfe der Kopiervorlage üben TN Strukturen mit wie und als, indem sie einfache Vergleiche oder
Vergleichssätze bilden.
TN spielen in Gruppen zu viert. Jede Gruppe bekommt ein Set Karten mit Adjektiven und ein Set Karten
mit Satzanfängen. Beide Sets liegen in zwei Stapeln auf dem Tisch. TN nehmen im Uhrzeigersinn immer
eine Karte von jedem Stapel und bilden anhand beider Karten einen Satz wie im Beispiel. Der gebildete
Satz soll eine Konstruktion mit wie oder als enthalten.
Beispiel:
Karte 1: Ich habe gelesen, dass … Karte 2: beliebt
Ich habe gelesen, dass Fußball in Deutschland beliebter ist als Basketball.
Ich habe gelesen, dass Fußball heute bei Mädchen noch beliebter ist, als man allgemein denkt.
Die anderen TN haben nun die Möglichkeit, spontan und schnell auf die Aussage zu reagieren. Zum
Schluss können die interessantesten Sätze, die witzigsten Meinungen, die besten Vergleiche den
anderen präsentiert werden.
nach L 29 / 12
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B1.2
ISBN 978-3-12-67620X-X
Kopiervorlagen
4
A08029-676226029 Kopiervorlage 9 – Kreatives Schreiben: Schnipselgedicht
Die Kopiervorlage dient als Unterstützung der Aufgabe 8 in L 30.
KL kopiert die Vorlage, schneidet die Papierstreifen mit den Wörtern / Wendungen aus den Texten im KB
aus und breitet sie setweise auf drei Tischen aus. TN können zwischen den drei Sets (bzw. den drei Texten
im KB) wählen und verfassen aus den Schnipseln einen Text in Gedichtform.
TN entscheiden selbst, ob sie einzeln, in PA oder in einer kleinen Gruppe einen Text kreieren. Falls alle TN
einen Text bearbeiten, dann legt KL mehrere Schnipsel-Sets in Umschlägen auf die drei Tische.
Die Ergebnisse können aufgeklebt und im Kursraum aufgehängt oder präsentiert werden.
zu L 30 / 8
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A1.1 Lehrerhandbuch
ISBN 978-3-12-67620X-X
Kopiervorlagen
5
A08029-67622602Kopiervorlage 1/1
1 Dialekte in Deutschland
Ick liebe dir.
I lieb di. / I mog di.
Isch liebdsch.
Ich liebe dich. / Ich mag dich.
Isch habb disch libb.
I han di ganz arg gern.
Isch han disch lev.
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ISBN
B1.2
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Kopiervorlagen
6
A08029-67622602Kopiervorlage 1/2
De Muader isch miad. Das isch meim Vattr sei Haus.
Die Mutter ist müde. Das ist das Haus meines Vaters.
Des woas i net. Wos sogsd?
Das weiß ich nicht. Was sagst du? / Wie bitte?
Ick wünsch da allet Jute zum Dit wer’ ick dir schon noch lernen!
Jeburtstach!
Ich wünsche dir alles Gute zum Geburtstag! Das werde ich dir schon noch beibringen!
Leever rich un jesund als ärm un Et es, wie et es.
krank.
Lieber reich und gesund, als arm und krank. Es ist, wie es ist.
Isch erscher misch ferschterlisch. Des krieje mer heit nemme gebacke.
Ich ärgere mich fürchterlich. Das bekommen wir heute nicht mehr fertig.
Er is ooch nisch offn Gobb gefalln. Tu mr nischt, un ich tu dr ooch
nischt!
Er ist auch nicht auf den Kopf gefallen.
Tu mir nichts, und ich tu dir auch nichts.
(= Er ist nicht dumm.)
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ISBN
B1.2 Lehrerhandbuch
Kopiervorlagen
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7
A08029-67622602Kopiervorlage 2/1
2 Viele Informationen auf einen Blick
1.
1
2
3 62 %
4
2.
Frauen 36 %
Frauen 19 %
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B1.2
ISBN 978-3-12-67620X-X
Kopiervorlagen
8
A08029-67622602Kopiervorlage 2/2
3.
8,4 %
4.
27,3 Mio.
2010 2011
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9
A08029-67622602Kopiervorlage 2/3
Wandern ist in
Immer öfter sind Deutsche auf Wanderungen unterwegs. Mehr als die Hälfte der Deutschen
bezeichnen sich als Wanderer. Besonders gern wird in Bayern, Baden-Württemberg und
Nordrhein-Westfalen gewandert. 88 % der Befragten nennen als wichtigsten Grund für das
Wandern das Genießen von Landschaft und Natur. Etwas mehr als zwei Drittel der Wanderer
(70 %) wollen etwas für die Gesundheit tun, für 62 % bedeutet Wandern einfach eine schöne
Zeit mit Freunden und nur 15 % sehen im Wandern eine Herausforderung oder ein Abenteuer.
Welchen Kaffee trinken Männer und Frauen zu Hause?
In Deutschland werden vor allem folgende vier Kaffee-Arten konsumiert: Filterkaffee,
Cappuccino, Milchkaffee und Espresso. Der am meisten getrunkene Kaffee ist Filterkaffee,
73 % der Männer und 62 % der Frauen trinken ihn gerne zu Hause. An zweiter Stelle steht
der Cappuccino, der von 36 % der Frauen und 24 % der Männer getrunken wird. Etwas weiter
hinten liegen der Milchkaffee und der Espresso, die bei 25 % bzw. 19 % der Frauen und 18 %
bzw. 24 % der Männer beliebt sind.
Konsum von Heißgetränken in Deutschland
Das am meisten konsumierte Heißgetränk in Deutschland ist mit Abstand gerösteter
Kaffee, der von beinahe 52 % der Befragten getrunken wird. Auch Tee erfreut sich großer
Beliebtheit, er wird von 34 % konsumiert. Löslicher Kaffee kann zwar mit geröstetem Kaffee
nicht konkurrieren, wird aber immerhin von 8,4 % als ihr Favorit-Heißgetränk angegeben.
Kakaogetränke, lösliche Teegetränke und Kaffeeersatzgetränke bilden mit 3 %, 1,8 % und 1 %
nur einen kleinen Marktanteil.
Verbreitung von 3D-Kinos in Deutschland
Die Statistik beschreibt drei Aspekte des 3D-Kinomarktes: 3D-Kinosäle, 3D-Filmstarts und
die Zahl der Besucher in den Jahren 2009 bis 2011. Die größte Progression gibt es bei den
Kinosälen, deren Anzahl fast siebenfach gewachsen ist: von 175 im Jahr 2009 auf 1222 im
Jahr 2011. Im Jahr 2010 gab es 680 3D-Kinosäle in Deutschland. Auch bei den Kinostarts ist
eine Steigerung deutlich: Im Jahr 2009 waren es nur 10 Kinostarts, im Jahr 2010 24 und im
Jahr 2011 bereits 46. 2009 sahen nur 7 Millionen Menschen 3D-Filme, ein Jahr später waren
es schon mehr als doppelt so viele: 18,5 Millionen und 2011 fast zwei Drittel mehr, nämlich
27,3 Millionen Besucher.
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B1.2
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10
A08029-67622602Kopiervorlage 3/1
3 Wechselspiel: Aber wie komme ich dahin!?
von … aus | bis zum / zur … |
an … vorbei | um … herum |
an … entlang | durch … |
über … | gegen …
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11
A08029-67622602Kopiervorlage 3/2
A B
Station 1: Bushaltestelle Station 1: S-Bahn-Station
Station 2: Blauer See Station 2: Wiese
Station 3: Felsen Station 3: Höhle im Wald
Station 4: Hängebrücke Station 4: zwischen Picknickplatz und
Kleiner Fischteich
Station 5: Grüner See
Station 5: kleine Brücke
Endstation: …
Endstation: …
A B
Station 1: Bushaltestelle Station 1: S-Bahn-Station
Station 2: Blauer See Station 2: Wiese
Station 3: Felsen Station 3: Höhle im Wald
Station 4: Hängebrücke Station 4: zwischen Picknickplatz und
Kleiner Fischteich
Station 5: Grüner See
Station 5: kleine Brücke
Endstation: …
Endstation: …
A B
Station 1: Bushaltestelle Station 1: S-Bahn-Station
Station 2: Blauer See Station 2: Wiese
Station 3: Felsen Station 3: Höhle im Wald
Station 4: Hängebrücke Station 4: zwischen Picknickplatz und
Kleiner Fischteich
Station 5: Grüner See
Station 5: kleine Brücke
Endstation: …
Endstation: …
A B
Station 1: Bushaltestelle Station 1: S-Bahn-Station
Station 2: Blauer See Station 2: Wiese
Station 3: Felsen Station 3: Höhle im Wald
Station 4: Hängebrücke Station 4: zwischen Picknickplatz und
Kleiner Fischteich
Station 5: Grüner See
Station 5: kleine Brücke
Endstation: …
Endstation: …
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Kopiervorlagen
12
A08029-67622602Kopiervorlage 4
4 Vorlesen wie ein Profisprecher
Wie klingt der Text richtig spannend? Welche Wörter möchten Sie besonders hervorheben? Unterstreichen Sie
direkt im Text und markieren Sie Pausen mit „P“. Machen Sie Notizen zu Sprechtempo und Lautstärke.
Text Sprechtempo Lautstärke
Als er aufwachte, P - langsam, jedes Wort - eher leise
war es bereits dunkel. P deutlich sprechen
Im Treppenhaus hatte er ein Geräusch gehört.
Leise ging er zur Tür und horchte.
Durch den Türschlitz drang kein Schimmer.
Trotzdem:
Jetzt hörte er erneut eine knarrende Stufe
und einen unterdrückten Fluch.
Leise öffnete er den Safe
und nahm seine Waffe aus der Schutzvorrichtung.
Er lud sie durch,
ging zur Tür und lauschte.
Kein Licht im Flur.
Aber direkt neben seiner Tür hörte er deutlich
ein schleifendes Geräusch an der Wand.
Jetzt wieder.
Er riss die Tür auf und orientierte sich.
Ein Mann stand im Dunkeln neben seiner Tür
und strich mit seiner rechten Handfläche an der
Wand entlang.
Dengler setzte ihm
in einer schnellen Bewegung
die Waffe an die Schläfe.
„Hände hoch!“
Der Mann folgte der Aufforderung.
Ängstlich flüsterte er:
„Ich suche nur den Lichtschalter.“
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A1.1 Lehrerhandbuch
ISBN 978-3-12-67620X-X
Kopiervorlagen
13
A08029-67622602Kopiervorlage 5
5 Dialogspiel: Sprechen wie im richtigen Leben!
Vater und Sohn
< Na, wie geht’s denn so?
Mal so, mal so …
< Gut, ich verstehe: Frag bloß nicht so direkt.
Na ja, nichts Neues halt.
< Erzähl doch mal!
Was willst du denn wissen?
< Läuft denn alles problemlos?
Ja, schon, es ist alles okay.
Beziehung
< Warum bloß?
Was weiß ich denn? Hat sich halt so entwickelt …
< Bist du denn nicht zufrieden?
Doch, aber manchmal ist einfach alles zu viel.
< Uns geht es doch richtig gut.
Und wie soll es denn weitergehen?
< Tja, keine Ahnung, das ist eben das Problem!
Beschwerde im Restaurant
< Also, entschuldigen Sie, das ist doch …!
Jetzt regen Sie sich doch nicht so auf, es ist ja alles in Ordnung.
< Na, das glauben Sie wohl selbst nicht!
Sagen Sie mal, was wollen Sie denn eigentlich?
< Na so etwas kann man doch nicht essen!
So schmeckt aber nun mal Rindfleisch.
< Sie sind aber witzig, ich rede doch vom Brot!
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B1.2
ISBN 978-3-12-67620X-X
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14
A08029-67622602Kopiervorlage 6
6 Kartenspiel: Je schneller, umso besser!
je … desto / umso … zwar …, aber … ohne … zu + Infinitiv statt … zu + Infinitiv
je … desto / umso … zwar …, aber … ohne … zu + Infinitiv statt … zu + Infinitiv
je … desto / umso … zwar …, aber … ohne … zu + Infinitiv statt … zu + Infinitiv
je … desto / umso … zwar …, aber … ohne … zu + Infinitiv statt … zu + Infinitiv
Die Menschen haben viel Ein Film wird spät gesendet. Man begegnet wenig
freie Zeit. Sie sind zufrieden. Die Handlung ist spannend. Menschen in den Bergen.
Man kann das Wandern
intensiv erleben.
kann man das Wandern erleben.
haben, desto zufriedener sind sie. umso spannender ist die Handlung. Bergen begegnet, desto intensiver
Je mehr freie Zeit die Menschen Je später ein Film gesendet wird, Je weniger Menschen man in den
Du bist ein intelligenter Das Essen schmeckt gut. Ich möchte viel Geld
Mensch. Von dieser Sache Das Restaurant ist nicht verdienen. Arbeiten möchte
hast du keine Ahnung! gemütlich. ich nicht zu viel.
Ahnung!
aber von dieser Sache hast du keine das Restaurant ist nicht gemütlich. aber arbeiten möchte ich nicht zu viel.
Du bist zwar ein intelligenter Mensch, Das Essen schmeckt zwar gut, aber Ich möchte zwar viel Geld verdienen,
Peter studierte nicht fleißig. Martin ist nicht wie immer Die meisten Leute sind
Er amüsierte sich in der zu seinen Eltern nach dauernd im Stress.
Großstadt. Kiel gefahren. Er fuhr am Sie genießen das Leben nicht.
Wochenende zu seiner
Freundin nach Köln.
ende zu seiner Freundin nach Köln.
sich Peter in der Großstadt. Kiel zu fahren, fuhr Martin am Wochen- Stress, statt das Leben zu genießen.
Statt fleißig zu studieren, amüsierte Statt wie immer zu seinen Eltern nach Die meisten Leute sind dauernd im
Lars und Rita haben ihre Wir haben kein Hotel Mareike hat das Jobangebot
Eltern nicht informiert. gebucht. Wir sind einfach sofort angenommen. Sie hat
Sie haben heimlich in losgefahren. nicht lange überlegt.
Las Vegas geheiratet.
Las Vegas geheiratet. überlegen.
haben Lars und Rita heimlich in einfach losgefahren. angenommen, ohne lange zu
Ohne ihre Eltern zu informieren, Ohne ein Hotel zu buchen, sind wir Mareike hat das Jobangebot sofort
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15
A08029-67622602Kopiervorlage 7
7 Plusquamperfekt: Was war davor geschehen?
Jakob verkauft sein Motorrad. Er hatte einen Unfall.
Kai wird im Regen ganz nass. Er wird krank.
Lara und Karl trennen sich. Er sagt ihr die Wahrheit.
Silvia erfährt, dass das Wetter am
Sie bleibt zu Hause.
Wochenende schlecht sein soll.
Emma liest als Kind nie Bücher. Sie schreibt aber viele lustige Romane.
Sarah und Sophie machen eine Weltreise. Sie haben jahrelang gespart.
Alex schläft sehr spät ein. Er liest einen spannenden Krimi.
Lina wandert nach Schweden aus. Sie kündigt ihre Arbeit.
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Kopiervorlagen
16
A08029-67622602Kopiervorlage 8
8 Vergleiche: Ganz anders als man denkt!
beliebt respektvoll kreativ
verständnisvoll launisch tolerant
populär hilfsbereit einsam
energisch schwach schnell
Viele Menschen möchten
Jugendliche sind … Frauen denken, …
gern …
Ich glaube, … Ich habe gelesen, dass … Meiner Meinung nach …
Meine Freunde sind
Ich kenne Männer, die … Manche Bücher …
manchmal …
Bekannte Schauspielerinnen
Hunde sind oft … Viele Politiker wirken …
und Schauspieler …
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A08029-67622602Kopiervorlage 9
9 Kreatives Schreiben: Schnipselgedicht
Set 1: Heimstraße 52
die Stimmen der Straßenverkäufer der Schrei eines Esels mehr Menschen Angst
den richtigen Zug zu finden erleichtert gemeinsam durch Straßen
hinter den Vorhängen Licht das leise Brummen wie die Reise war
nach Deutschland zu fahren verlassen Freude und Erleichterung
die Reise in Märchen schöne Strecke fliegen
Set 2: Alle Farben des Schnees
Endstation wenige Schritte auf der Südseite des Tals beginnt
sonnenmüde Touristen es ist warm es riecht nach Schnee Ferien machen
das ist vorbei der Fahrer grüßt das Postauto schraubt sich einen Steilhang hinauf
hoch oben über dem Inn ich war auf einer Reise nach Hause warum zögere ich
Set 3: Von allem Anfang an
von allem Anfang an an dem Tag verabschieden ein dunkles Samtkleid
in der Hand hielt sie eine Rose so schön kein Wort ich lächelte früh
die Stadt verraten Gedanken erraten in einer Stunde das ist Schicksal
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2009 | www.klett.de | Alle Rechte vorbehalten. Aussichten A1.1
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ISBN 978-3-12-67620X-X
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18
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